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Berichten van 21 december 2010 tot 22 december 2010

Felicitas Hoppe, Margit Schreiner, Hugo Loetscher, F.T. Marinetti, Jean Racine

De Duitse schrijfster Felicitas Hoppe werd geboren op 22 december 1960 in Hameln. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Uit: Der beste Platz der Welt

 

„Denn dies ist der beste Platz der Welt, wo man morgens das Licht aus hohen Kannen hinunter ins Tal gießt, mittags Schatten hinter hölzernen Läden sucht und abends auf kleinen terrassen sitzt, um die entfernungen zwischen Himmel, Gipfeln und Erde zu schätzen, zwischen Weißhorn und Schwarzhorn, zwischen dem dreißigsten und dem vierzigsten Stock, ohne jemals zu einem Ergebnis zu kommen. Man misst hier nämlich in Dezilitern und in zwei bis drei Sprachen, weshalb der Gast leicht den Überblick verliert. Und während die anderen längst auf dem Heimweg sind, sitze ich, immer noch rechnend, neben dem Mann mit den leichten Schuhen, der durch den unablässig fallenden Schnee fährt und die Gegend in leuchtenden Farben preist, als wolle er mit seiner Rede kurzfristig den Schnee zum Schmelzen bringen.

Aber der Schnee schmolz nicht, sondern wurde dichter und dämpfte die Stimme des Mannes, die sich allmählich nach oben verschob und immer leiser zu werden schien, bis sie sich in der Ferne in die Stimme meiner verstorbenen Tante verwandelte, was mich kaum überraschte, denn meine Tante ist die einzige aus unserer Familie, die es vor mir gewagt hat, ohne Begleitung vom norddeutschen Flachland hinauf in die Walliser Berge zu reisen. Dort, so erzählt die Familienlegende, sei sie Jahr für Jahr in den Sommerferien, kurzfristig frei vom deutschen Schuldienst, so lange durch die Schweizer Berge gewandert, bis ihr Herz sich so sehr an die Gegend verlor, dass es schließlich fast kein Zurück mehr gab. Nur mit äußerster Mühe und Disziplin, nicht umsonst war die Tante Lehrerin, sei es ihr damals gelungen, jedes Jahr gegen Ende August und gegen ihr Herz doch wieder die Koffer zu packen und in einen Nachtzug Richtung Hannover zu steigen.“

 

 

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Felicitas Hoppe (Hameln, 22 december 1960)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Margit Schreiner werd geboren op 22 december 1953 in Linz. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Uit: Buch der Enttäuschungen

 

„Wir sind es nicht gewöhnt, den Geist zu lieben. Immer wollten wir nur den Körper lieben und andere sollten auch unseren Körper lieben. Und zwar trotz seiner Mängel. Bereits mit dreizehn oder vierzehn Jahren stehen wir, wenn wir Mädchen sind, stundenlang vor dem Spiegel und finden überall etwas auszusetzen an uns. Sind wir männlich, beginnt es erst mit sechzehn oder siebzehn: Der Bauch ist nicht flach genug oder zu flach, konkav irgendwie, die Hüftknochen sind zu deutlich sichtbar oder gar nicht sichtbar, die Beine sind krumm und nicht lang genug, oder sie sind gerade und lang, aber nicht schlank genug oder sie sind zwar lang und schlank genug, aber nicht geformt genug oder sie sind zu geformt oder die Knie sind zu dick, die Füße zu groß, der Hals zu lang oder zu kurz oder wir entdecken gar ein Doppelkinn, wenn wir uns im Profil betrachten, indem wir den Kopf auf die Brust senken. Außerdem ist, wenn wir weiblich sind, der Busen zu klein oder zu groß, wenn wir männlich sind, der Oberkörper zu kurz oder zu lang, besonders im Verhältnis zum Gesamtkörper, die Haare sind zu glatt und zu fett oder zu lockig und zu trocken, die Farbe stimmt sowieso grundsätzlich nicht und die Nase ist immer entweder grotesk groß oder lächerlich klein, stupsnäschenartig, die Augen sind zu schmal, Schlitzaugen nachgerade, oder sie sind so groß, dass es ausschaut, als rissen wir sie Tag und Nacht weit auf vor Staunen. Die Wimpern sind nie dicht und dunkel genug, die Ohren stehen in einem bestimmten Alter unweigerlich ab, die Arme sind grundsätzlich zu lang und die Finger zu dick und zu kurz, außer sie sind zu lang und zu knochig. Zu alledem haben wir noch überall im Gesicht Pickel. Aber Gott sei Dank entdecken wir dann schnell, dass wir die Pickel mit Gesichtswasser behandeln und mit Cremen überdecken können und dass die Beine mit bestimmten Hosen länger ausschauen. Die Hüften und das Gesäß verdecken wir mit weiten Sweatshirts.“

 

 

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Margit Schreiner (Linz, 22 december 1953)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Hugo Loetscher werd geboren op 22 december 1929 in Zürich. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Uit: War meine Zeit meine Zeit

 

„War der Fluss meiner Kindheit nicht auch ein Fluss des Vergessens? Die Sihl bildete einen Stausee. Der war noch kein Jahr alt, als ich mit Mitschülern an einem schulfreien Nachmittag mit dem Rad zur Staumauer fuhr. Wir hatten sie uns imposanter und länger vorgestellt, den ausgedehnten Stausee vor Augen. Als wir uns auf der Staumauerbrücke talseitig uber die Brüstung lehnten, bis uns der Hohensturz der Mauer schwindeln lies, redete uns einer an, nicht viel älter als wir. Ein ≫Umgesiedelter≪, wie er sagte; er zeigte auf eine Stelle weit oben im See, dort sei er geboren worden, die Stelle war kaum auszumachen: ≫Hinter dem Kahn, darunter, dort lag mein Schulweg≪, sein Vater sei Torfstecher gewesen, er selber habe als Kleiner mitgeholfen, Soden zu trocknen; bevor die Flut kam, hatten Armeeflugzeuge zur Übung bombardiert, auch, was einst ihr Haus gewesen sei.

Der Grosvater habe aus den Trümmern einen Bilderrahmen gerettet.

War das nicht ein See des Vergessens? Überflutet Wiese und Weide, Kartoffelacker, Pflanzland und Moor. Verstummt, was die Gehöfte und ihre Wande einst vernommen. Türen, durch die nun Fische schwammen. Uber dem Kreuz der Wegkapelle ein Anglerhaken. Ersoffen Stall und Scheune. Brunnen und Brunnenstuben ertrunken.

Ob das, was nach Unwettern im Sihl-Wasser trieb, versuchte, dem Vergessen zu entkommen? Nicht nur abgebrochene Äste, die an Garten und Wälder von weiter oben erinnerten.

Die Schuhschachtel, wieso war sie verschnurt? Und der Mantel, wen hatte er gewärmt? Ob der Hund, an dessen Halsband noch die Leine hing, auf jemand hörte, dem er erzahlen könnte, wie er ertränkt worden war? Bevor der Kadaver zu reden beginnen könnte, riss er sich los vom Stein, an dem er hangengeblieben war.

Als ich eines Tages dem Flussgott begegnete, der in Rom auf der Piazza Navona einen Brunnen in vier Ströme aufteilt, habe ich mich gefragt, wie wohl der Sihl-Gott ausschaut.

Sicher nicht ein Poseidon, von Nymphen verwöhnt, nicht ein Herrscher über die Meere, kein Triton, der Seepferdchen meistert und auf Muscheln bläst – eher ein Bub, wie ich, der an etwas herumbastelt.“

 

 

 

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Hugo Loetscher (22 december 1929 – 18 augustus 2009)

 

 

 

 

De Italiaanse dichter, schrijver en futuristisch kunstenaar Filippo Tomasso Marinetti werd geboren op 22 december 1876 in Alexandrië. Zie ook mijn blog van 22 december 2006 en ook mijn blog van 22 december 2007 en ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Uit: Critical Writings (Vertaald door Doug Thompson)

 

„I lived out my days on a tiny wooden balcony in a dreamy sort of closeness with some fat turtledoves which, perched up among the date palms, just a couple of meters from me, cooed away melodiously, perhaps preparing my ears for their future sensitivity to sounds.

When the noise of the merchants talking disturbed my friends, the doves, I would turn on the tap of my childish liquid scorn, down among them.

For a long time, at the French Jesuit College of St. Francis Xavier,3 all I ever learned was how to play soccer, and to fight with any of my classmates who said anything against Italy. Many times my terrified mother would find me covered in blood as a result of these furious games.

I was just fourteen when Father Bufferne, my Humanities teacher, solemnly announced one day in class that a description of mine, of the dawn, was far superior to any of those written by Chateaubriand, and predicted my glory as a very great poet.

I evinced a mad passion for Mary, a sweet fourteen-year-old girl who was a pupil at a nuns’ school next to my college. From the Levant, with her large liquorice eyes, her camelia cheeks, her fleshy, sensual lips, slinky, tender, all woman already, sly and full of malice. To kiss her, I climbed onto the shoulders of my Arab servant every day, and after having cut myself on the sharp glass shards on a wall top, I would wait among the branches of a fig tree, until she could slip away without the nuns noticing. But sometimes, up in the fig tree, there would be chameleons with me, drinking in the heat of the afternoon. Trying to get a better look at one of them one day, I lost my balance and fell, dislocating my shoulder.

My love for Mary was all mixed up with a terrible crisis I was in over mysticism.4 From being fourteen to when I was sixteen, I was

. . . the adolescent

who submitted the stirrings of his feeble body

to the voluptuous embrace of the Evening,

to the scent of incense and sweetened hosts,

when the Month of Mary

came to visit us in the parlor,

like a perfumed lady,

more beautiful than the sisters of my friends!“

 

 

 

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F.T. Marinetti (22 december 1876 – 2 december 1944)  

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean Racine werd geboren op 22 december 1639 in La Ferté-Milon. Zie ook mijn blog van 22 december 2006 en ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

 

Plainte d'un chrétien ...

PLAINTE D'UN CHRETIEN SUR LES CONTRARIETES

QU'IL EPROUVE AU DEDANS DE LUI-MEME

 

Mon Dieu, quelle guerre cruelle !

Je trouve deux hommes en moi :

L'un veut que plein d'amour pour toi

Mon coeur te soit toujours fidèle.

L'autre à tes volontés rebelle

Me révolte contre ta loi.

 

L'un tout esprit, et tout céleste,

Veut qu'au ciel sans cesse attaché,

Et des biens éternels touché,

Je compte pour rien tout le reste ;

Et l'autre par son poids funeste

Me tient vers la terre penché.

 

Hélas ! en guerre avec moi-même,

Où pourrai-je trouver la paix ?

Je veux, et n'accomplis jamais.

Je veux, mais, ô misère extrême !

Je ne fais pas le bien que j'aime,

Et je fais le mal que je hais.

 

O grâce, ô rayon salutaire,

Viens me mettre avec moi d'accord ;

Et domptant par un doux effort

Cet homme qui t'est si contraire,

Fais ton esclave volontaire

De cet esclave de la mort.

 

 

 

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Jean Racine (22 december 1639 - Parijs, 21 april 1699)

Buste bij het château de la Madeleine, Chevreuse



Zie voor nog meer schrijvers van de 22e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

Kenneth Rexroth, E. A.Robinson, Lulu Wang, Christoph Keller

De Amerikaanse dichter Kenneth Rexroth werd geboren in South Bend (Indiana) op 22 december 1905. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Gic to Har    

 

It is late at night, cold and damp

The air is filled with tobacco smoke.

My brain is worried and tired.

I pick up the encyclopedia,

The volume GIC to HAR,

It seems I have read everything in it,

So many other nights like this.

I sit staring empty-headed at the article Grosbeak,

Listening to the long rattle and pound

Of freight cars and switch engines in the distance.

Suddenly I remember

Coming home from swimming

In Ten Mile Creek,

Over the long moraine in the early summer evening,

My hair wet, smelling of waterweeds and mud.

I remember a sycamore in front of a ruined farmhouse,

And instantly and clearly the revelation

Of a song of incredible purity and joy,

My first rose-breasted grosbeak,

Facing the low sun, his body

Suffused with light.

I was motionless and cold in the hot evening

Until he flew away, and I went on knowing

In my twelfth year one of the great things

Of my life had happened.

Thirty factories empty their refuse in the creek.

On the parched lawns are starlings, alien and aggressive.

And I am on the other side of the continent

Ten years in an unfriendly city.

 

 

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Kenneth Rexroth (22 december 1905 – 6 juni 1982)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Edwin Arlington Robinson werd geboren op 22 december 1869 in Head Tide, Maine. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

 

Sonnet 

 

Oh for a poet—for a beacon bright

To rift this changless glimmer of dead gray;

To spirit back the Muses, long astray,

And flush Parnassus with a newer light;

To put these little sonnet-men to flight

Who fashion, in a shrewd mechanic way,

Songs without souls, that flicker for a day,

To vanish in irrevocable night.

 

What does it mean, this barren age of ours?

Here are the men, the women, and the flowers,

The seasons, and the sunset, as before.

What does it mean? Shall there not one arise

To wrench one banner from the western skies,

And mark it with his name forevermore?

 

 

 

 

Souvenir 

 

A vanished house that for an hour I knew

By some forgotten chance when I was young

Had once a glimmering window overhung

With honeysuckle wet with evening dew.

Along the path tall dusky dahlias grew,

And shadowy hydrangeas reached and swung

Ferociously; and over me, among

The moths and mysteries, a blurred bat flew.

 

Somewhere within there were dim presences

Of days that hovered and of years gone by.

I waited, and between their silences

There was an evanescent faded noise;

And though a child, I knew it was the voice

Of one whose occupation was to die.

 

 

 

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E. A. Robinson (22 december 1869 – 6 april 1935)

 

 

 


 

De Nederlandse schrijfster Lulu Wang werd geboren op 22 december 1960 in Beijing. Zie ook mijn blog van 22 december 2008 en ook mijn blog van 22 december 2009.

 

Uit: Het Witte Feest

 

‘Een witte vlakte van mensen strekte zich uit van Qiu’s kamer tot aan het plantsoen in de patio. Rong volgde hun voorbeeld en bedekte zijn gezicht met beide handen. (…) Rond een bed, net zo een als dat van de Vierde Mevrouw, met alle slangen, dranken en leeuwen erop en eraan, zaten zo’n acht monniken met hun kaalgeschoren hoofd te zwaaien en met gesloten ogen te zingen: ‘Nanwoe oemietuofuo…’ (…) De man in het bed ademde vooruit en achteruit, en verzuimde van tijd tot tijd te ademen, iets wat steevast aanleiding was voor de monniken nog gepassioneerder te zingen: ‘De Westelijke Hemel… verheven boven het Goede en Kwade…de Cirkel… Het Witte Geluk…’

 

 

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Lulu Wang (Beijing, 22 december 1960)

 

 



De Zwitserse schrijver
Christoph Keller werd geboren op 22 december 1963 in St. Gallen. Zie ook mijn blog van 22 december 2006 en ook mijn blog van 22 december 2007 en ook mijn blog van 22 december 2008.

Uit: Der beste Tänzer 

„Stufen : Das ist alles, woran er denken kann. Bevor er die acht sieht, die zum Hauseingang führen, tauchen sie, wie auch die vier, die hinter der verschlossenen Haustür liegen, in seinem Kopf auf. Als Ohnmacht. Scham. Erniedrigung. Wut. Als Prüfung: Schafft er sie noch? Dass er eine Treppe bereits einmal überwunden hat, heißt nur, dass er sie dieses eine Mal geschafft hat, auch, dass er sie noch für Monate, wenn nicht Jahre, schaffen wird, nicht aber, dass er sie, als habe er den Test ein für allemal bestanden, von nun an immer wird überwinden können. Seine Muskeln sind schwach, und sie werden schwächer.

Treppen steigen – Stufen nehmen – ist nichts, das er lernen kann und dann für immer beherrscht. Und doch ist es ein bisschen wie etwas Gelerntes: Es ist das, was man wieder vergisst. Das weiß er seit der Matura, die bereits vier Jahre zurückliegt. Bei allem, wofür man Muskelkraft braucht, schwingt dieses Noch mit: Noch kann er von seinem Sofa aufstehen; von einem niedrigen Mäuerchen zum Beispiel kann er es nicht mehr. Noch kann er aus seinem mit Hilfe eines Freundes selbst restaurierten Triumph Spitfire aussteigen; doch er kann nicht mehr unter den Wagen kriechen: Dies tut sein zu günstigen Konditionen arbeitender Mechaniker-Freund für ihn. Noch kann er kraftvoll das Gaspedal durchdrücken und beim Vorbeifahren an den Straßencafés die Reifen aufheulen lassen. Noch kann er allein duschen. Noch kann er sich selbst anziehen. Noch kann er von der Toilette aufstehen. Noch kann er seinen Arm über den Kopf heben, um sich zu kämmen. Noch kann er ein volles Glas zum Mund führen. Noch kann er atmen.“

 

 

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Christoph Keller (St. Gallen,  22 december 1963)

Geschreven door Romenu om 19:22 Reageer op dit bericht

Rudolf Krämer-Badoni, Johan Sebastian Welhaven, Thomas Higginson, Ulrich Bräker

De Duitse schrijver Rudolf Krämer-Badoni werd geboren op 22 december 1913 in Rüdesheim als Rudolf Kramer. Na de middelbare school in Geisenheim, studeerde hij literatuur, filosofie, talen en geschiedenis aan de universiteit van Frankfurt. In 1937 trouwde hij met de Italiaanse Laura Badoni, wiens naam hij aannam als tweede deel van zijn dubbele naam. In 1938 ontving hij zijn doctoraat met een proefschrift over Rilke en Bachofen. Aan WO II nam hij deel als lid van een medische eenheid. Zijn eerste roman, „Jacobs Jahr“, was al gedrukt en zou in 1943 verschijnen, maar werd niet geleverd wegens een vermoeden van verborgen kritiek op het nazi-regime en verscheen pas in de jaren '70 in een normale editie. Na 1945 werd Kramer-Badoni redacteur van het tijdschrift Die Wandlung. Vanaf 1948 was hij freelance schrijver in Rudesheim. Behalve verhalend werk schreef Kramer-Badoni essays, waarin hij zulke uiteenlopende onderwerpen behandelde als kunsttheorie, anarchisme en oenologie.

 

Uit: Jacobs Jahr

 

„Er zog eine Mappe mit Akten und Maßregeln hervor: die Namen, an die er sich zu wenden hatte, mit knappen, aber treffenden Anmerkungen über ihre Person, über ihre Stellung im öffentlichen Leben, über vollbrachte Leistungen, über Vorlieben und Gewohnheiten. Selbst über vermeintlich unwichtige Dinge war manches darin zu lesen. So hieß es bei dem amtlichen Vertreter des Chefs in Paris: "liebt geistreiche Bemerkungen, aber nicht die Liebe betreffend"…"hält sich bei Tisch nachlässig, verzeiht dasselbe aber keinem andern." - bei dem Comte de Novouilles, der diesen Vertreter nicht kannte, sondern ein persönlicher Freund des Chefs war und als solcher wirkte. (...) "

 

 

 

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Rudolf Krämer-Badoni (22 december 1913 - 18 september 1989)

Rüdesheim in kerstsfeer (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

De Noorse dichter en criticus Johan Sebastian Welhaven werd op 22 december 1807 in Bergen geboren als zoon van een pastor Hij was leerling aan de Bergener Kathedraalschool, waar hij door zijn leraar Noors Lyder Sagen werd beïnvloed. Hij studeerde theologie, maar na zijn laatste examens aan de Universiteit van Christiania in 1827 wijdde hij zich aan de literatuur. In 1836 bezocht hij Frankrijk en Duitsland en in 1858 ging hij naar Italië om archeologie te gaan studeren. In 1840 werd hij benoemd tot docent in de filosofie aan de Koninklijke Frederik's Universiteit in Christiania en hield een serie lezingen over literaire onderwerpen. Welhaven doceerde 26 jaar aan de universiteit, van 1840 tot 1866.  Welhaven maakte zijn naam als een vertegenwoordiger van het conservatisme in de Noorse literatuur in de 19e eeuw. Zoals blijkt uit een aanval op de poëzie Henrik Wergeland verzette hij zich tegen de theorieën van de extreme nationalisten. Hij wilde de Noorse cultuur in overeenstemming brengen met die van andere Europese landen en hij zelf volgde de romantische traditie.
 

 

Wann kommt die Rosenzeit?

Du erste Rose, du, die ich seh,
In dieses Thales Eden,
Dein Lächeln weckt mir süßes Weh,
Doch süß auch mußt du nun reden.

O, sag mir es doch, ob der Lenz nicht hier,
Bald, bald, mit Flügeln erblühet
Für sie, die du kennst, o sag es mir;
Für sie ja mein Herze erglühet!

Für sie, die stolz, voll treuem Muth,
Die Weh mir niemals konnte bringen;
Den dornenvollen Weg mach' ich breit und gut,
Der Liebe, o, muß Alles gelingen.


Vertaald door Edmund Lobedanz

 

 

 

Weihnachtsmorgen

 

Ich war ein Weihnachtsmorgen ganz allein,

Ich hatt' den Kopf gelehnt am Kirchenchor,

mein Herz schlug matt und bleich lag rings die Flur

und Tränen branten auf dem kalten Stein.

 

Da, ein engelgleiches Hosianna

fuhr aus der Orgel Tönemeer und Wind

bestürmten auf dem Kirchenhof die Linde

der Schnee fiel auf mich wie das Himmelsmanna.

 

Und Sterne sah ich über Häuser blinken

Und hinter Sturmgebraus und Orgelton

vernahm ich der Gemeinde fromme Psalmen.

 

Und Linderung begann in mich zu sinken.

Ein Frühlingshauch der Ewigkeiten Palmen,

und betend stand ich still vor Gottes Thron.

 

 

 

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Johan Sebastian Welhaven (22 december 1807 – 21 oktober 1873)

Standbeeld in Oslo

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en strijder tegen slavernij Thomas Wentworth Higginson werd geboren op 22 december 1823 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 22 december 2008.

 

Uit: The Complete Civil War Journal and Selected Letters

 

„Now there is a pretty group; the ladies are singing hymns & three or four soldiers with them; three or four grim fellows in the foreground join in the chorus, while they wash their faces in the deck buckets; a squad of younger soldiers lean their heads above from the hurricane deck, & listen; a little orphan girl, the pet of all the passengers stands eagerly listening, with bare head, black eyes & brown cheeks, a little Cosette; over head a white gull hovers with black tipped wings, & the innumerable waves toss their white heads around.

I have certainly escaped one duty which would have been painful, by coming thus, alone; to see all my nice boys sea sick in the miserable quarters allotted necessarily to troops on transports would have been very uncomfortable, even with the favorable weather we have had; while such scenes as those which the recent regiments experienced in Boston harbor would have been simply horrible. I can judge of that from the little I have seen in the same line. So you see I have improved my lot in some respects.

Now the soldier boys are in ecstacies at a school of porpoises & run lumbering from one side the deck to the other to watch them. They are much like porpoises themselves, young Maine recruits, tumbling about the deck in noisy play till they almost roll overboard; & still the sweet singing goes on, and brown little Cosette listens & the gulls hover & the white waves sparkle over blue depths for we are nearing the Gulf Stream.“

 

 

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Thomas Higginson (22 december 1823 – 9 mei 1911)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Ulrich Bräker werd geboren op 22 december 1735 in Näppis (Scheftenau), Toggenburg, Kanton St. Gallen. Zie ook mijn blog van 22 december 2008.

 

Uit: Lebensgeschichte und Natürliche Ebentheuer des Armen Mannes im Tockenburg

 

„Mein Geburthstag

(22. Dezembr. 1735.)

 

Für mich ein wichtiger Tag. Ich sey ein Bischen zu früh auf der Welt erschienen, sagte man mir. Meine Eltern mußten sich dafür verantworten. – Mag seyn, daß ich mich schon in Mutterleibe nach dem Tageslichte gesehnt habe – und dieß nach dem Licht sehnen geht mir wohl all mein Tage nach! Daneben war ich die erste Kraft meines Vaters – und Dank sey ihm unter der Erde, von mir auch dafür gesagt! Er war ein hitziger Mann, voll warmen Blutes. O ich habe schon tausendmal drüber nachgedacht, und mir bisweilen einen andern Ursprung gewünscht, wenn flammende Leidenschaften in meinem Busen tobten, und ich den heftigsten Kampf mit ihnen bestehen mußte. Aber, sobald Sturm und Wetter vorbey war, dankt' ich ihm doch wieder, daß er mir sein feuriges Temperament mitgetheilt hat, womit ich unzählige schuldlose Freuden lebhafter als so viele andere Leuthe geniessen kann. Genug, an diesem 22. Dez. kam ich ans Tageslicht. Mein Vater sagte mir oft: Er habe sich gar nicht über mich gefreut: Ich sey ein armes elendes Geschöpf gewesen; nichts als kleine Beinerchen, mit einem verschrumpften Häutgen überzogen; Und doch hätt' ich Tag und Nacht ein gräßliches Zettergeschrey erhoben, das man bis ins Holz hören konnte, u.s.f. Er hat mich oft recht bös damit gemacht. Dachte: Ha, ich werd's auch gemacht haben, wie andre neugeborne Kinder! Aber die Muter gab ihm allemal Beyfall. Nun, es kann seyn.

Am H. Weihnachtstag ward ich getauft, in Wattweil; und ich freute mich schon oft, daß es gerad an diesem Tage geschah, da wir die Geburt unsers Hochgelobten Erlösers feyern. Und wenn's eine einfältige Freude ist, was macht's – giebt's doch gewiß noch viel kindischre? H.G.H. von Kapel aus der Au, und A.M.M. aus der Schamatten, waren meine Taufpathen; Er ein feuriger reicher Junggesell, Sie eine bemittelte hübsche Jungfer. Er starb ledig; sie lebt noch im Wittwenstand.“

 

 

 

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Ulrich Bräker (22 december 1735 – (begraven) 11 september 1798)

Anoniem portret, ca 1793

Geschreven door Romenu om 19:15 Reageer op dit bericht

Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Uwe Dick, Rebecca West

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Haus ohne Hüter

 

„Wenn die Mutter in der Nacht den Ventilator laufen ließ, wurde er wach, obwohl die Gummiflügel dieser Luftmühle nur ein weiches Geräusch erzeugten: fluppendes Surren und manchmal ein Stocken, wenn die Gardine zwischen die Flügel geriet. Dann stand die Mutter auf, zog leise fluchend die Gardine aus dem Getriebe und klemmte sie zwischen die Türen des Bücherschranks. Aus grüner

Seide war der Schirm von Mutters Stehlampe: wasserhelles Grün, gelb unterstrahlt, und das Glas roten Weins, das auf dem Nachttisch stand, erschien ihm fast wie Tinte: dunkles, träge aussehendes Gift, das die Mutter in kleinen Schlucken nahm. Sie las und rauchte und nahm nur selten einen Schluck Wein.

Er beobachtete sie durch die halbgeöffneten Lider hin- durch, rührte sich nicht, damit sie nicht aufmerksam auf ihn werde, und verfolgte den Zigarettenqualm, der sich zum Ventilator hinzog: weiße und graue Rauchschichten, die vom Sog erfaßt, zerkleinert und von den weichen grünen Gummiflügeln hinausbefördert wurden. Der Ventilator war groß wie die Ventilatoren in den Warenhäusern, friedlicher Surrer, der die Luft im Zimmer in wenigen Minuten reinigte. Dann drückte die Mutter auf den Knopf, der neben ihrem Bett an der Wand war, dort, wo das Bild des Vaters hing: lächelnder junger Mann mit Pfeife im Mund, viel zu jung, um der Vater eines elfjährigen Jungen zu sein. Der Vater war so jung wie Luigi im Eissalon, so jung wie der ängstliche kleine neue Lehrer; viel jünger als die Mutter war er, die so alt war wie die Mütter anderer Jungen. Der Vater war ein lächelnder Jüngling, der seit einigen Wochen auch in seine Träume kam, anders als er auf dem Bild war: traurig zusammengesackte Gestalt, die auf tintigem Klecks wie auf einer Wolke saß, ohne Gesicht, und doch weinend wie einer, der schon Millionen Jahre wartet, in Uniform ohne Rangabzeichen, ohne Orden, plötzlich in seine Träume eingebrochener Fremdling, der anders war, als er ihn sich gewünscht hatte.

Wichtig war, stillzuhalten, kaum zu atmen, die Augen nicht zu öffnen, denn dann konnte er an den Geräuschen im Hause erkennen, wie spät es war: war von Glum nichts mehr zu hören, dann war es halb elf, war von Albert nichts mehr zu hören, war es elf.“

 

 

 

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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)

Als zestienjarige in 1933

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Zijn

 

Als ik mezelf had mogen scheppen, zou ik minder
fouten hebben gemaakt. Ik liet mij niet zo verdwalen
tussen het gebrekkig zijn en het gebrekkige zijn.

Ik gaf mij broodkruimels om de weg terug
te vinden, al weet ik niet welke weg dat was en waar
die eigenlijk naartoe ging en hoe die heette.

Ik at het brood in plaats van het te strooien; honger
maakt alle wegen eindeloos lang en laat geen tijd voor rust
in de berm, de lucht te zien en daar een vogel thuis.

 

 

Brood

Beloof me dat ik me nooit opzij laat schuiven,
al is het maar dat ik mijn mond opendoe
tegen iemand die voordringt bij de bakker.

Maar mannen en vrouwen hebben altijd haast,
willen graag even voor, kinderen hebben zogenaamd
tijd genoeg (Beloof dan dat als ik mij beurt

heb opgeëist, ik niet vergeten ben wat voor
brood ik moet.) Dat ik niets durf te zeggen is
mijn schuld. Hardop schaam ik me nu eenmaal;

als iedereen naar me kijkt zwijg ik vanzelf.
Beloof dat ik me er doorheen elleboog,
zoals kinderen moeten langs al dat beterweet.

 

 

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Auf den Inseln des letzten Lichts

 

„Nachdem es fast den ganzen Juli hindurch geregnet hatte, brachte der August endlich warmes, trockenes Wetter. Sonnenschein, hatte der Mann im Radio gesagt, und Megan flüsterte das Wort, weil ihr der Klang gefiel. Sonnenschein. So nannte ihre Mutter sie, wenn es ein guter Tag und ihre Stimme ein zärtlicher Singsang war. Megan saß vor der Haustür unter dem Vordach und hielt die mit süßem Tee gefüllte Nuckelflasche fest, auf der bunte Blumen wuchsen. In einem Teller lagen Haferkekse und braun verfärbte Apfelschnitze. Das Gackern der Hühner wehte herüber, hin und wieder schnaubte Sam, der Gaul, wenn ihm die Fliegen zu lästig wurden. Weit weg stieg das Tuckern des Traktors ins unermessliche, blendende Blau. Ein Windhauch schob die heiße Luft von der Veranda und kühlte den verschwitzten Körper des Mädchens ein wenig.Die Frau im Auto sah zum Haus, ihr Gesicht mit der Sonnenbrille verschwamm in einem Viereck aus gleißendem Licht
Als der Mann den Motor anließ, drehte sie die Scheibe herunter und hob die Hand zu einem zaghaften Winken, aber dann setzte sich der Wagen in Bewegung, fuhr über den leeren, ockerfarbenen Platz und verschwand hinter den Bäumen, die entlang des ausgetrockneten Grabens standen. Während das Motorengeräusch verklang und der Staub sich legte, drang das Weinen des Jungen aus dem Haus, erst wimmernd, fragend, schließlich mit der ganzen Lautstärke und Kraft, die ein Halbjähriger aufzubringen vermag. Eine Weile lauschte Megan, wartete, dass jemand kam und sich um das lästige Wesen kümmerte, doch niemand kam. Nur die sorglose Hühnerschar war zu hören und das Brummen des Traktors, leiser als eine Hummel.Dann verstummte der Schreihals. Wahrscheinlich lag er da und glotzte an die Decke, die Augen groß wie die Knöpfe an Daddys Mantel, das Gesicht rot angelaufen und fleckiger als das Fell der Katze.“

 

 

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Dämmerschoppen

 

„Erster Akt
Am Vorabend seines siebzigsten Geburtstages saß hoch über dem Vierwaldstätter See der Dichter Gottfried Keller auf einer Hotelterrasse, trank eine Flasche Gumpoldskirchner und sah in die Dämmerung hinaus. Hier oben kannte ihn niemand. Der Seelisberg, mitten in der Innerschweiz auf einer steil abfallenden Felsflanke gelegen, war ein vornehmer Luftkurort und wurde von Herrschaften aus ganz Europa, ja sogar aus Übersee, aber kaum von Schweizern besucht. Keller hob das Glas. Der Juliabend war lau, der Wein gut, mit jedem Schluck fühlte er sich wohler. Morgen würde er siebzig Jahre alt, ein runder Geburtstag, das größte Fest seines Lebens, er jedoch, der Jubilar, hatte all seinen Gratulanten ein Schnippchen geschlagen. Es war ihm gelungen, im Grand-Hotel »Sonnenberg« unter falschem Namen abzusteigen. Er trank das Glas in einem Zug leer und stellte sich in wachsender Frohlaune vor, wie die Männerchöre und Fackelstudenten ihre Lieder und Hochrufe vor seiner Zürcher Wohnung ins Leere jubeln würden: Keller hervor, hurra! hurra! hurra! Am Fuß der Flanke, bei der Rütliwiese, tutete ein Dampfer. Dann erklang ein helles Lachen – zwei Mädchen, ihm einen Gruß zunickend, verschwanden im Hotel. Ach, ich alter Hund, dachte Keller, wie bin ich froh, daß mich die Flöhe der Leidenschaft nicht mehr jucken. Oft kam die Schwermut mit einbrechender Dämmerung, deshalb war Keller entschlossen, seiner Gicht zum Trotz, noch eine Weile zu sitzen, zu trinken. Er fürchtete sich vor der pompösen Leere seines Zimmers. Dort würde er auf dem Doppelbett liegen, nicht viel größer als ein Kind, er würde die Decke betrachten und das im Dunkel sich auflösende Tapetenmuster, und dann, plötzlich, würde auf der Fußlade der Bettstatt sein schwarzer Vogel hocken, dieSchwer mut. »Es timmeret«, bemerkte jetzt, ihm einschenkend, ein langbeiniger Herr Ober.“

 

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook mijn blog van 21 december 2008. 

 

Aus: Ammoudia oder: Gottes Hinternlassenschaft

 

„Wurstmenschen allen Örtchens. Gewöhnlich haufenweis. – Zwanghaft? Solophobie?

Arme Würstchen! Vereinzelt erbärmlich, paarig oft schon erfrecht, in Massen jedoch eine – meist bedrohliche – Naturgewalt: Wwwir sind Wwwia (… schtl): Wwweggg da!! Nichts geht uns über uns! Die Welt ist Wurst oder gar nicht. Sogar der Gekrümmte Raum im All erinnert die Wurst, die uns verhängt ist, und um die es geht. SIE transzendiert Gott, UNS!, ebenbildlich.

Heimat? Wurstologisch: Frankfurter, Thüringer, Wiener, Nürnberger … Eh Wurscht und Wurst wo; Galapagos, Barrier-Riff, Rockies, Epirus, …

Der Schwarze Berg, die Schlucht des Styx?, das Quellgebirge und das Mündungsdelta des Acheron? Der Alte Hades und das Totenorakel von Epyra? Dort hat Odysseus den Schatten seiner Mutter heraufbeschworen! Wurst. »Homer ins Knackige übersetzt« (FAZ)  Also Knackwurst.

Lagunen, Salzsteppen, Fledermausgrotten … den Wurstizitätern – Holländern, Deutschen, Italienern, Franzosen, Griechen, Dänen pp. – ist’s Sumpfschildkröte, Kaspische »wurschtegal«. Vierstreifennatter? Wurst. Bachschildkröte, Killifisch, Zahnkärpfling, Orpheusspötter, Maskengrasmücke, Felsenkleiber, Mittelmeeersteinschmätzer, Prärieammer? Weder beachtens- noch schützenswert. So Wurst wie »Ammoudia«.

 

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

 


De Britse schrijfster
Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Fountain Overflows

 

„We went upstairs to our room and collected the presents we had made for Papa and Mamma and waited there till we were called. Then we stood outside the dining room until Mamma began to play a piano arrangement of Bach’s “Shepherd’s Christmas Music,” and then we marched in in single file, followed by Kate, and stood round the Christmas tree with our backs to it and sang a carol. That year it was “Silent Night, Holy Night.” Then we handed over our presents to Papa and Mamma. I know what they were, for Mary and I wrote them down in a little book, which somehow never got lost. Cordelia had knitted Papa a silk necktie and had made Mamma a set of muslin collars and cuffs. She was the best needle-woman of the three of us. Mary had practised considerable deception over the money given her for milk and buns at eleven, and had gone to a junk shop we passed on our way to school and bought Papa a little eighteenth-century book about the sights of Paris with pretty coloured pictures and Mamma a watercolour of Capri, where she had spent a wonderful holiday when she was young. I had painted a wooden box to hold big matches for Papa to keep in his study and had made a shopping bag for Mamma out of plaited straw. Richard Quin had given the matches to put in my match-box and to Mamma a bright pink cake of scented soap which he had chosen himself. We were hampered because we had almost no pocket-money, but really these presents were not quite rubbish. All except the necktie and the soap were still in the house when, many years later, we left it, and I do not think they had been preserved simply because Mamma loved us, I believe they survived because of their usefulness and prettiness. We were not specially accomplished or sensible children, but, with Papa and Mamma and Kate in the house, we were propelled along the groove of a competent tradition.“

 

 


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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:34 Reageer op dit bericht

Ivan Blatný, Maurice Chappaz, Garmt Stuiveling, Oda Schaefer, Isolde Kurz, Philipp Galen

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Count

 

The count left the castle
and went to the township bustle
tired of loneliness.
Tired of deer-park walking,
he wants some more noise, more talking,
tired of playing chess.

 

And when he has enough of claxons,
of motor-cars, of taxis,
he’s glad and turns round.
Again the relaxation
above the lower nation,
lucky we have a count.

 

 

 

 Vertaald door Anna Moschovakis en Veronika Tuckerová

 

 

 

Wimbledon

 

Perhaps now Drobny's playing Wimbledon
The pleasant chill that summer lawns
brings tired heads has lightly tuned
the rackets' strings to their evening tone

 

Leaf-hued comfort, all my blessings, my salutes
The celebration now is held, Jaroslav, with your two lutes
From Wimbledon Common, from meadows yet beyond
through the television channel I hear their sound

 

If you but could in this welcome heat
find my Rapunzel-tower by some feat -
tennis-courts lie nearby, surrounded in leaf

 

Come, before these days too flee
hidden like Verlaine in the grass

 

 

 

Vertaald door Martin Tharp

 

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

 

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916.  Hij schreef meer dan 40 boeken en won diverse literaire prijzen, waaronder de belangrijkste Zwitserse nationale prijs, de "Grand Prix Schiller" in 1997. Hij was de oudste van 10 kinderen en groeide op in Martigny en Châble, waar hij tot aan zijn dood verbleef.  Zijn eerste belangrijke succes als schrijver kwam in 1965 met de publicatie van „Le Chant de la Grande-Dixence en Portrait des Valaisans“. In 1976 veroorzaakte hij een controverse in Valais met zijn pamflet „Les maquereaux des cîmes blanches“, waarin hij de speculanten en de corrupte politici op de korrel nam.

Chappaz' laatst gepubliceerde werk „La pipe qui prie et fume“ verscheen in 2008.

 

 

Celui qui entend la goutte de sang

 

Confessez-vous, Valaisan de Provence !
- Je craignais toujours de faire mourir quelqu'un. Mes pensées étaient meurtrières quand j'aimais. Tel être vivait et en face tel autre dépérissait.
- Eh bien, c'est l'envoûtement avec le choc en retour !
- La virilité n'est jamais coupable.
- Vous êtes troublés dans vos montagnes !
- J'ai lutté avec l'ange au corps, avec le diable au cœur.

 

Elle est ronde et innocente, la terre.
Contre elle, entre dans la nuit.

 

Nuit dessinant la nuit, la rigole d'ombre entre tes seins. Tes lèvres sucent un peu de noirceur transparente. Oh ! comme nos deux poitrines galopent ! Je t'adressais des chansons pour aller tranquille enterrer ton corps sous le mien.
- Viens !
- Où ça ?
Soudain tes seins sont hors du gîte de mes mains. Mais je ne sais pleurer d'amour sans sourire. Réfléchissant à tout j'ai écrit mon épitaphe :
“ Vive la fuite ”

 

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Johnny

Toen Johnny moest naar 't Vlaamse front,
was ie bijna al achttien jaren;
zijn wangen bloosden zo fris, zo gezond,
een kinderlijk trekje lag om zijn mond
en ie kon soms zo dromerig staren,
Johnny....

Toen Johnny zijn eerste aanval deed,
was 't de dag dat hij achttien ging worden.
Eén vijand krepeerde toen Johnny schoot;
en zijn bajonet stak een twede dood....
zo kreeg hij, verdiend, een orde,
Johnny....

Toen Johnny terecht kwam in 't lazaret,
was ie achttien en enkele dagen.
Zijn darmen hingen er wat bij neer,
maar de dokter naaide het handig weer
en ie werd als hersteld ontslagen,
Johnny....

Toen Johnny opnieuw in de loopgraaf zat,
was ie achttien en enige weken.
Daar dook ie bij lijken en rottend vuil,
voor de eer van zijn vaderland, in een kuil
en wéér moest hij schieten en steken,
Johnny....

Toen Johnny in flarden gereten werd,
was ie achttien en een paar maanden;
zijn lichaam spatte uiteen, wijd en zijd....
Nu rust hij, met alle winden verspreid,
in de bloedige grond van Vlaanderen,
Johnny....
Johnny....

 

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Na de middelbare school in Berlijn ging zij naar een particuliere kunstacademie voor een grafische opleiding. Ze werkte daarna als commercieel kunstenaar. Na een eerder huwelijk trouwde zij in 1931 met Horst Lange. Tijdens het Derde Rijk behoorde zij met Lange en Günter Eich tot de cirkel rond het literaire tijdschrift Die Kolonne, dat gerekend wordt tot de „Innere Emigration“. Andere naaste vrienden uit deze periode zijn Peter Huchel en Elizabeth Langgässer. Schaefer's literaire werk bestaat voornamelijk uit poëzie in traditionele vormen naar het voorbeeld van Wilhelm Lehmann en Georg von der Vring. Met Horst Lange nam zij afstand van de kaalslagliteratuur van de naoorlogse periode en de auteurs van de Gruppe 47.

 

 

Blumen des Nachts

Sie schweigen ernst
Und lächeln nicht mehr.
Mit geschlossenen Lidern
Traummurmelnd
Wachend im Schlafe der Nacht.
Dann einzeln groß aufgeschlagen
Der sprachlose Blick
Zum bleiernden Monde
Der blutrot emporstieg
Aus der Schüssel des Horizonts,
Mit grauem ziespältigem Licht
Nun täuschend und lügend.
Er gießt unter die Blätter
Schatten wie Pech
Er löscht ihre Farben:
Blau ist verblichen und weiß
Die rote Rose ist schwarz
Im uralten Licht der Astarte.

 

 

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Haar moeder Marie Kurz, een afstammeling van een oude adellijke familie, onderwees haar dochter zelf.  Enige tijd na de dood van haar vader in 1873 verhuisde zij naar München, waar haar broer Erwin leefde als student aan de kunstacademie en waar zij haar brood verdiende met vertalen en met taalonderwijs. Een jaar later volgde ze met haar moeder en haar jongste broer een uitnodiging van haar broer Edgar naar Italië. Die had zich in Florence als arts gevestigd. Met docent en kunstenaar Althofen bezocht zij daar de galerieën. Na de plotselinge dood van Althofen vormde zij uit het onderzochte materiaal haar "Florentiner Novellen" die in 1890 bij Cotta werden gepubliceerd. Dit was haar derde onafhankelijke publicatie. In 1888 had ze haar eerste gedichtenbundel gepubliceerd en ook in Stuttgart in 1890 door Goschen haar verzamelde " Phantasien und Märchen”. In de badplaats Forte dei Marmi ontmoette ze Eleonora Duse en de schrijver Gabriele D'Annunzio.

 

 

Bedrängnis

 

Sagt mir wer ich bin und wo mein Haus?
Sagt, von welcher Küste fuhr ich aus?
Wie mit eins in meinem schwachen Kahn
Fand ich mich auf diesem Ozean?

Tausend Segler kreuzen meinen Kiel,
Jeden kümmert nur das eine Ziel.
Wild auf Beute steuert der Korsar,
Um mich droht und unter mir Gefahr.

Schimmern stolz die Segel auf der Flut,
Denk ich wohl: die Fläche trägt mich gut.
Doch im Dunkel, das den Blick verhängt,
Was beginnen, wenn mich Furcht bedrängt?

Große See, die du zum Spiel mich hast,
Kleiner Nachen, der nur eines faßt.
Weiter Bogen, der sich drüber spannt,
Ewige Lichter, wo, wo find ich Land?

 

 

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Der Strandvogt von Jasmund

 

„Das Eiland Pulitz, ungefähr in der Mitte des kleinen Iasmunder Boddens, der dicht bewaldeten Thiessower Landzunge auf der schmalen Haide gegenüber gelegen, ist eine gute Viertelmeile lang, etwas weniger breit und wird an seiner Nordwestseite von dem Stedar'schen Haken und der eigentlichen Insel Rügen nur durch eine schmale Meerenge getrennt, die an einer Stelle so seicht ist, daß sie mit einem Wagen sicher durchfahren werden kann, bei flachem Wasser sogar ganz austrocknet. Die Ostseite, dieselbe, wo unsere Freunde gelandet, ragt mit ihrem Sonnenhaken etwas hoch in den Bodden hinein und hier wie an der Nordseite liegen unterhalb der hohen Ufer ziemlich ansehnliche Granitblöcke, die dem kleinen Strande einen wilden und romantischen Charakter verleihen.

Diese hohen östlichen Ufer bedeckte zur Zeit, wo wir sie betreten, noch ein großer schöner Fichtenwald, der Hauptreichthum der ganzen Insel; Berg und Thal wechselt anmuthig darauf ab und bietet eine reiche Ausbeute für den Iagdliebhaber dar. Der entgegengesetzte, nach Westen gerichtete und ebenfalls bergige Theil war damals mit herrlichen Waldungen bedeckt, in der Mitte zwischen beiden aber flacht sich das Eiland allmälig ab und dehnt sich in hügelartigen Getreidefeldern aus, die einen ziemlich reichlichen Ertrag liefern. In diesem flachen Ackerlande liegt niedrig und unscheinbar der Pulitzer Hof, wie fast alle Höfe der Insel Rügen ein Viereck darstellend, dessen eine Seite das Herrenhaus und die drei anderen Scheunen und Ställe einnehmen. Um dieses einsame Gehöft herum, den einzigen bewohnten Ort der Insel, ziehen sich schmale und niedrige Wiesen bis zu dem gegenüber liegenden Ttedar'schen Haken hin, wo sich das Land ebenfalls zuspitzt, gleichsam seinem Nachbar drüben die vorgestreckten Lippen zum Kusse reichend.“

 

 

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

Holländisches Viertel in Potsdam
Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Die Luft ist blau

 

Die Luft ist blau,

das Tal ist grün.

Die kleinen Maienglöckchen blühn.

Und Schlüsselblumen drunter,

Der Wiesengrund

ist schon so bunt

Und malt sich täglich bunter.

 

 

 

Die Ersehnte

 

Brächte dich meinem Arm der nächste Frühling!

Tönten Vögel aus Blüten mir das Brautlied,

Dann, dann hätt’ ich Seliger

Schon auf Erden Wonne des Himmels.

 

Wonne! sie wird mir Paradiese zaubern!

Wird lustwandeln mit mir in Gärten Gottes,

Wird in meinen Armen gewiegt

Den Frühlingsabend beflügeln.

 

Komm, dich rufet die Sehnsuchtsträn’ im Auge!

Dich dies wallende Herz voll süßer Ahndung,

Trübe floߒ mein Leben,

O Himmelsbotin, komm, es zu heitern.

 

 

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Pilgrim From the East

 

IT is a pilgrim coming from the East.

There had been to seek a balmy flower

which planted, in the gardens of Engaddi

designed according to the loveliness

Of Abishag and of the robes her dowry,

Solomon, old Magician with smoked hands

by an eternal prayer to beauty sent.

 

He journeyed with his staff and cockle-shell,

he slept by sounding waters of cool streams

which under rosy laurels on white pebbles

feign arabesques of silver dragon-flies.

Then, since the mosques from janissaries suffered,

who guarded them with scimitar in hand,

he came in melancholy home again.

 

He reared his staff against the chimney-stone,

the staff of the long journey,

and watched towards him kindle

the gentle eyes he loved.

And then his staff became a scented stem

flowered with the great white lily he had found not.

 

Good pilgrim home from the East,

here in thy home is happiness,

and not along the roads with ambush deaf,

And the world is a masquerade,

beside the sweet and delicate face

that by thy hearth-stone smiles.

 

 

 

Old Wounds

 

Why pick at old wounds?

It was so long ago.

All is well finished that causes

Remembrances of spring.

 

Why dwell on the past?

But your heart betrays

That other old regret

Of fond times with another.

 

 

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

 

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)

 

 

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Spirit Of Song 

 

Where is thy dwelling-place? Echo of sweetness,

Seraph of tenderness, where is thy home?

Angel of happiness, herald of fleetness,

Thou hast the key of the star-blazon'd dome.

Where lays that never end

Up to God's throne ascend,

And our fond heart-wishes lovingly throng,

Soaring with thee above,

Bearer of truth and love,

Teacher of heaven's tongue - Spirit of Song!

 

Euphony, born in the realms of the tearless,

Mingling thy notes with the voices of Earth;

Wanting thee, all would be dreary and cheerless,

Weaver of harmony, giver of mirth.

Comfort of child and sage,

With us in youth and age,

Soothing the weak and inspiring the strong,

Illuming the blackest night,

Making the day more bright,

Oh! thou art dear to us, Spirit of Song!

 

Oft in the springtime, sweet words of affection

Are whispered by thee in thy tenderest tone,

And in the winter dark clouds of dejection

By thee are dispelled till all sorrow has flown.

Thou'rt with the zephyrs low,

And with the brooklet's flow,

And with the feathered choir all the year long;

Happy each child of thine,

Blest with thy gifts divine,

Charming our senses, sweet Spirit of Song!

 

 

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

Geelong, Victoria, waar Bracken vanaf zijn 12e woonde

 

 

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Satire III (Fragment)

 

Sans parler, je t'entends : il faut suivre l'orage ;
Aussi bien on ne peut où choisir avantage ;
Nous vivons à tâtons et, dans ce monde ici,
Souvent avec travail on poursuit du souci ;
Car les dieux courroucés contre la race humaine
Ont mis avec les biens les sueurs et la peine.
Le monde est un berlan où tout est confondu
Tel pense avoir gagné qui souvent a perdu,
Ainsi qu'en une blanque où par hasard on tire,
Et qui voudrait choisir souvent prendrait le pire.
Tout dépend du Destin, qui sans avoir égard
Les faveurs et les biens en ce monde départ.

Mais puisqu'il est ainsi que le sort nous emporte,
Qui voudrait se bander contre une loi si forte ?
Suivons donc sa conduite en cet aveuglement.
Qui pèche avec le ciel pèche honorablement.
Car penser s'affranchir c'est une rêverie ;
La liberté par songe en la terre est chérie :
Rien n'est libre en ce monde et chaque homme dépend,
Comtes, princes, sultans, de quelque autre plus grand.
Tous les hommes vivants sont ici bas esclaves,
Mais, suivant ce qu'ils sont, ils diffèrent d'entraves,
Les uns les portent d'or et les autres de fer ;
Mais n'en déplaise aux vieux, ni leur philosopher,
Ni tant de beaux écrits qu'on lit en leurs écoles,
Pour s'affranchir l'esprit ne sont que des paroles.
Au joug nous sommes nés et n'a jamais été
Homme qu'on ait vu vivre en pleine liberté.

 

 

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)

19e eeuwse gravure

 

 

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006. en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Rise Of Iskander

 

„The sun had set behind the mountains, and the rich plain of Athens was suffused with the violet glow of a Grecian eye. A light breeze rose; the olive-groves awoke from their noonday trance, and rustled with returning animation, and the pennons of the Turkish squadron, that lay at anchor in the harbour of Piræus, twinkled in the lively air. From one gate of the city the women came forth in procession to the fountain; from another, a band of sumptuous horsemen sallied out, and threw their wanton javelins in the invigorating sky, as they galloped over the plain. The voice of birds, the buzz of beauteous insects, the breath of fragrant flowers, the quivering note of the nightingale, the pattering call of the grasshopper, and the perfume of the violet, shrinking from the embrace of the twilight breeze, filled the purple air with music and with odour.

A solitary being stood upon the towering crag of the Acropolis, amid the ruins of the Temple of Minerva, and gazed upon the inspiring scene. Around him rose the matchless memorials of antique art; immortal columns whose symmetry baffles modern proportion, serene Caryatides, bearing with greater grace a graceful burthen, carvings of delicate precision, and friezes breathing with heroic life. Apparently the stranger, though habited as a Moslemin, was not insensible to the genius of the locality, nor indeed would his form and countenance have misbecome a contemporary of Pericles and Phidias. In the prime of life and far above the common stature, but with a frame the muscular power of which was even exceeded by its almost ideal symmetry, white forehead, his straight profile, his oval countenance, and his curling lip, exhibited the same visage that had inspired the sculptor of the surrounding demigods.“

 

 

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)

Portret door Henry Weigall Jr.

Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

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