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Berichten van 23 januari 2011 tot 24 januari 2011

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007  en ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Die Bergwerke zu Falun

 

„An einem heitern sonnenhellen Juliustag hatte sich alles Volk zu Göthaborg auf der Reede versammelt. Ein reicher Ostindienfahrer, glücklich heimgekehrt aus dem fernen Lande, lag im Klippahafen vor Anker und ließ die langen Wimpel, die schwedischen Flaggen, lustig hinauswehen in die azurblaue Luft, während hunderte von Fahrzeugen, Booten, Kähnen, vollgepfropft mit jubelnden Seeleuten, auf den spiegelblanken Wellen der Göthaelf hin und her schwammen und die Kanonen von Masthuggetorg ihre weithallenden Grüße hinüberdonnerten in das weite Meer. Die Herren von der ostindischen Kompanie wandelten am Hafen auf und ab und berechneten mit lächelnden Gesichtern den reichen Gewinn, der ihnen geworden, und hatten ihre Herzensfreude daran, wie ihr gewagtes Unternehmen nun mit jedem Jahr mehr und mehr gedeihe und das gute Göthaborg im schönsten Handelsflor immer frischer und herrlicher emporblühe. Jeder sah auch deshalb die wackeren Herrn mit Lust und Vergnügen an und freute sich mit ihnen, denn mit ihrem Gewinn kam ja Saft und Kraft in das rege Leben der ganzen Stadt.

Die Besatzung des Ostindienfahrers, wohl an die hundertundfünfzig Mann stark, landete in vielen Booten, die dazu ausgerüstet, und schickte sich an ihren Hönsning zu halten. So ist nämlich das Fest geheißen, das bei derlei Gelegenheit von der Schiffsmannschaft gefeiert wird, und das oft mehrere Tage dauert. Spielleute in wunderlicher Tracht zogen vorauf mit Geigen, Pfeifen, Oboen und Trommeln, die sie wacker rührten, während andere allerlei lustige Lieder dazu absangen. Ihnen folgten die Matrosen zu Paar und Paar. Einige mit buntbebänderten Jacken und Hüten schwangen flatternde Wimpel, andere tanzten und sprangen, und alle jauchzten und jubelten, daß das helle Getöse weit in den Lüften erhallte.

So ging der fröhliche Zug fort über die Werfte - durch die Vorstädte bis nach der Hagavorstadt, wo in einem Gästgifvaregard tapfer geschmaust und gezecht werden sollte.

Da floß nun das schönste Öl in Strömen, und Bumper auf Bumper wurde geleert. Wie es denn nun bei Seeleuten, die heimkehren von weiter Reise, nicht anders der Fall ist, allerlei schmucke Dirnen gesellten sich alsbald zu ihnen, der Tanz begann, und wilder und wilder wurde die Lust und lauter und toller der Jubel.“

 

 

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

Buste onder de Liebknechtbrücke, Berlijn

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Shanghai 1937

 

"At about midnight they were in Wing On's establishment. A house of Chinese entertainment, with jugglers, conjurers and dancing girls, and many little stages on which coarse farces were played with much chirping and screaming to the accompaniment of wooden instruments and varied and powerful stenches. The Chinese stood crowded in front of it, bursting with laughter. Paper flowers, lanterns, banners, letters of red and gold and an air so thick it exceeded anything the Russells had hitherto endured. They recovered in a smart little night club in the Settlement where the Chinese, Korean and Japanese girls twirled their partners on a lighted floor of glass. At one o'clock they were in a shabby place not far from the Bund where French sailors danced with Russian girls and Japanese imitations of American drinks were gulped down. At two they were leaving a Chinese hotel where the native crooks took their pleasure, where yellow-skinned gangsters, blackmailers and leaders of thieving gangs with their exceedingly beautiful girls danced the rumba to a Philippine orchestra. Somewhat later they were walking down Foochow Road, Bobbie maintaining himself in a perpendicular position between them with extraordinary ingenuity. Bobbie's condition had its well-marked ups and downs, mountains and valleys of exhilaration and melancholy. Now he had become obstinate and refused to go home. Inebriation produced an urge to self-annihilation in him: he wanted to press on deeper and deeper into the dirt and corruption to which whole quarters of this city were given up.“

 

 

 

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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

 

 

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen

 

„Seither war ich fast jedes Jahr in Weimar. Die Bildergalerie zwischen der Eingangshalle und den Salons und Speisesälen im "Elephanten" ist verschwunden, sie hat einer Reihe von Vitrinen mit schönen und teuren kaufbaren Gegenständen Platz gemacht. Die Porträts einiger Dichter, die in diesem Hotel gewohnt haben, aber keines einzigen Politikers, natürlich wieder Thomas Mann, aber auch Imre Kertész und William Faulkner, sind in die Lobby umgezogen. Suiten tragen die Namen berühmter Künstler.

Meine Besuche in Weimar waren immer mit Buchenwald und der Gedenkstätte verbunden. Ich hatte keine Angst mehr vor dem Ettersberg. Und ich weiß nicht, ob das unlogisch ist, was Sigmund Freud dazu sagen würde, aber ich darf feststellen: Meine Frau und ich sind gerne in Weimar. Wir lieben viele Orte in dieser schönen, kleinen Stadt. Wir haben in vielen ihrer Hotels gewohnt. Wir haben hier in den berühmtesten großen und auch in kleinen Restaurants und Gaststätten gegessen. Und es bedeutet für mich einiges, am Frauenplan vorbeizugehen und mir Goethe vorzustellen, der sicher ein unangenehmer Mensch war, aber für mich der größte Dichter aller Zeiten.

Adolf Hitler - jetzt will ich seinen Namen aussprechen - liebte nicht nur die Oper, vor allem Richard Wagner, sondern als gebürtiger Österreicher, was er nie ganz verleugnen konnte, auch die Operette. Deshalb glaubte der österreichische Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller Fritz Löhner-Beda, er könne auch nach dem "Anschluss" Österreichs an Deutschland ruhig schlafen, er hatte ja gemeinsam mit dem Komponisten Franz Lehár und dem Sänger Richard Tauber unter anderem das "Land des Lächelns" geschrieben. Aber Löhner-Beda irrte. Mit dem ersten Transport aus Wien wurde er ins Konzentrationslager Dachau geschickt. Dort stieß er auf einen alten Freund und Bekannten, den Liederkomponisten Hermann Leopoldi.“



 

 

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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

Die guten Bekannten

Ein Mensch begegnet einem zweiten.
Sie wechseln Förm- und Herzlichkeiten,
Sie zeigen Wiedersehensglück
Und gehn zusammen gar ein Stück.
Und während sie die Stadt durchwandern
Sucht einer heimlich von dem andern
Mit ungeheurer Hinterlist
Herauszubringen, wer er ist.
Das sie sich kennen, das steht fest,
Doch äußerst dunkel bleibt der Rest.
Das Wo und Wann, das Wie und Wer,
Das wissen alle zwei nicht mehr.
Doch sind sie, als sie nun sich trennen,
Zu feig, die Wahrheit zu bekennen.
Sie freun sich, dass sie sich getroffen;
Jedoch im Herzen beide hoffen,
Indes sie ihren Abschied segnen,
Einander nie mehr zu begegnen.



 

 

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Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Dies Meer hat keine Ufer

 

„Der Prophet hat gesagt: »Gar mancher Zerzauste, Staubbe­deckte, mit zwei Fetzen Bekleidete, würde er Allah beschwö­ren, so erfüllte Allah seinen Schwur. Al-Bara‘ ist einer von ihnen.«

Sarradsch in seinem Kapitel »Widerlegung derer, die behaupten, die Sufis seien unwissende Leute und es gebe für die sufische Wissenschaft keinen Beweis aus dem heiligen Buch und der Überlieferung«, Kapitel 7 seines Werks »Kitab al-luma«

Wer mich im Traum sieht, sieht mich tatsächlich; denn der Teufel nimmt nicht meine Gestalt an.

Allah schuf die Engel, damit die Vernunft auf ihnen reite.

Ich habe Stunden, wo mich weder ein Engel fasst noch ein Cherub.

Wir haben den äußeren Feind besiegt, aber in uns wohnt ein viel schlimmerer Feind.

Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut des Märtyrers.

Wenn ihr wüsstet, was ich weiß, ihr würdet viel weinen und wenig lachen.

Weint, und wenn ihr nicht weint, dann verhaltet euch wie Weinende.

Wer immer von euch Isa ibn Maryam (Jesus, den Sohn der Maria) trifft, soll ihm meine Grüße ausrichten.

Hadith

Schmähe nicht den Gockelhahn, denn er ruft dich zum Gebet!

Allah hat mir befohlen, den Schnurrbart zu stutzen und den Bart wachsen zu lassen.“

 

 

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Ulrich Holbein (Erfurt,  24 januari 1953)


Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:27 Reageer op dit bericht

Edith Wharton, Stanisław Grochowiak, Wolf von Niebelschütz, Albin Zollinger, Maxime Alexandre

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Ethan Frome

 

„The village lay under two feet of snow, with drifts at the windy corners. In a sky of iron the points of the Dipper hung like icicles and Orion flashed his cold fires. The moon had set, but the night was so transparent that the white house-fronts between the elms looked gray against the snow, clumps of bushes made black stains on it, and the basement windows of the church sent shafts of yellow light far across the endless undulations. Young Ethan Frome walked at a quick pace along the deserted street, past the bank and Michael Eady's new brick store and Lawyer Varnum's house with the two black Norway spruces at the gate. Opposite the Varnum gate, where the road fell away toward the Corbury valley, the church reared its slim white steeple and narrow peristyle. As the young man walked toward it the upper windows drew a black arcade along the side wall of the building, but from the lower openings, on the side where the ground sloped steeply down to the Corbury road, the light shot its long bars, illuminating many fresh furrows in the track leading to the basement door, and showing, under an adjoining shed, a line of sleighs with heavily blanketed horses.
The night was perfectly still, and the air so dry and pure that it gave little sensation of cold. The effect produced on Frome was rather of a complete absence of atmosphere, as though nothing less tenuous than ether intervened between the white earth under his feet and the metallic dome overhead. "It's like being in an exhausted receiver," he thought. Four or five years earlier he had taken a year's course at a technological college at Worcester, and dabbled in the laboratory with a friendly professor of physics; and the images supplied by that experience still cropped up, at unexpected moments, through the totally different associations of thought in which he had since been living. His father's death, and the misfortunes following it, had put a premature end to Ethan's studies; but though they had not gone far enough to be of much practical use they had fed his fancy and made him aware of huge cloudy meanings behind the daily face of things.“

 

 

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Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)

 

 

 

 

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Grochowiak werd geboren op 24 januari 1934 in Leszno. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

Killing Fish

 

What’s she crying about—this old crone eaten away by salt,
This poor sick woman with a petunia in her at two?
And why’s this fish doing somersaults
Amid fragile lipsticks and scattered rouge?

 

And why does she keep staring at the fish like that,
What’s its sickly mouth trying to tell her?
Why are old lipsticks fragile and cracked,
And powdered rouge paler and paler?

 

 

Vertaald door Leo Yankevich

 

 

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Stanisław Grochowiak (24 januari 1934 – 2 september 1976) 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Wolf von Niebelschütz werd geboren op 24 januari 1914 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Der blaue Kammerherr

 

„Die Liebe – was ist es mit ihr? Sie ergreift den Menschen gleich einem Taifun, ergreift ihn, wie er auch um sich schlägt, und fliegt mit ihm auf und davon. Wohin sie freilich mit ihm fliegen wird, das ist ganz unsicher. Mancher fällt in das tiefe Meer, um den einsamen und entsetzlichen Tod des Ertrinkens zu sterben, weil der, den man liebt, sich schon entfernt hat-te, als der Wirbelsturm kam. Anderen sind, nach glatter und angenehmer Reise, die Paradie-se vorbehalten, als müsste das so sein, da senken sie sich hinab mit der Leichtigkeit eines Falterpaares, finden zwar nichts als Nectar und Blütenstaub, durchsonnten Aether über be-tauten Wiesen, aber, bei den Freunden Aphrodites: sie werden satt daran auf ihre Weise, es ist ein süßer, schwebender Taumel. Wieder Andere erwachen auf einer Insel im wilden Ocean, ringsum Verderben und tosende Brandung, meerumschlossene Einöde gleichsam, und nirgends ein Weg zurück zu ihm, der Erwählten, der jenseits, unter höhnischem Winken, am Ufer steht. Es gibt Tausende solcher Inseln, teils von Damen bevölkert, teils auch von Herren, und überhaupt: tausende Specien Liebe – unmöglich, sie aufzuzählen. Aber die Un-terlegenen sind, in jedem Fall, die gewaltige Übermacht, eine gewaltige Collection von Seuf-zern und Tränen, Sehnsucht und verratener Treue, Frivolität und Hysterie. Und wie ganz sel-ten vollends geschieht es, dass eine Venus hienieden neuerlich ihren Auftritt nimmt. Denn wieder Andere trägt der Sturm durch unendliche Himmel, an denen die Sterne glänzen, trägt sie auf Wolkenbahnen dahin, hoch über den Menschen und nahe den seligen Göttern, unten in der Dämmerung liegt fern und fremd das feste Land, das sie, einmal erwacht, für immer verließen, es lockt sie die eisige Klarheit der Sphaeren so wenig wie der Dunstkreis der Erde, sie fliegen auf den Fittichen der Kühnheit, allem niedrigen Zufall ewig überlegen, ein Göttli-ches scheint ihre Seele mit so aphrodisischem Schmelz zu durchtränken, dass sie jedem, der ihrer ansichtig wird, eine Tröstung, ein Glück, ein nie ganz erreichbares Geheimnis werden und auch, wenn sie keinen erhören, doch immer das träumerische Bild der Liebe bleiben, die fern an den Himmeln auf ihrer Wolke dahinsegelt.“

 

 

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 Wolf von Niebelschütz (24 januari 1913 – 22 juli 1960)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

Rapt

Lorsque je suis obscurément touché
Est-ce que ce sont les rêves oubliés de nuits oubliées?
Soudain par magie enlevé
Je plonge dans des couches de légendes enchantées.

 

De même que de l’eau, le fond,
Par réfraction, scintille,
C’est l’éternité qui répond
Roulée autour des choses comme une sibylle.

 

Tout est éphémère,
L’invisible seul
Est pareil à l’oeil
Clair de la licorne cachée dans les fougères.

 

 

 

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Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

 

 

 

De Elzasser dichter en schrijver Maxime Alexandre werd geboren op 24 januari 1899 in Wolfisheim. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Mesure de la terre

 

J'ai rencontré des voleurs tristes
Et leurs compagnons en robe de deuil
J'ai vu des oiseaux sur 1'arbre de minuit
Et puis j'ai vu de pauvres hommes.

 

J'ai préféré le visage d'un enfant
Sortant du brouillard a 1'heure juste
Pour servir d'exemple aujourd'hui et toujours
J'ai rêvé d'un enfant qui mangeait son pain

 

C'était un enfant au cœur fragile
Au mois des caresses et du silence
Les passants fermaient les yeux
Cherchant leur route parmi les pierres humides.

 

 

 

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Maxime Alexandre (24 januari 1899 – 12 september 1976)

Geschreven door Romenu om 19:17 Reageer op dit bericht

De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Frances Brooke, William Congreve

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Le Mariage de Figaro

 

„Scène 2

FIGARO, seul

La charmante fille ! toujours riante, verdissante, pleine de gaieté, d'esprit, d'amour et de délices ! mais sage ! (Il marche vivement en se frottant les mains.) Ah ! Monseigneur ! mon cher Monseigneur ! vous voulez m'en donner... à garder. Je cherchais aussi pourquoi m'ayant nommé concierge, il m'emmène à son ambassade, et m'établit courrier de dépêches. J'entends, monsieur le Comte ; trois promotions à la fois : vous, compagnon ministre ; moi, casse-cou politique, et Suzon, dame du lieu, l'ambassadrice de poche, et puis, fouette courrier ! Pendant que je galoperais d'un côté, vous feriez faire de l'autre à ma belle un joli chemin ! Me crottant, m'échinant pour la gloire de votre famille ; vous, daignant concourir à l'accroissement de la mienne ! Quelle douce réciprocité ! Mais, Monseigneur, il y a de l'abus. Faire à Londres, en même temps, les affaires de votre maître et celles de votre valet ! représenter à la fois le Roi et moi dans une Cour étrangère, c'est trop de moitié, c'est trop.

- Pour toi, BAZILE ! fripon, mon cadet ! je veux t'apprendre à clocher devant les boiteux ; je veux... Non, dissimulons avec eux, pour les enferrer l'un par l'autre. Attention sur la journée, monsieur Figaro ! D'abord avancer l'heure de votre petite tête, pour épouser plus sûrement ; écarter une Marceline qui de vous est friande en diable ; empocher l'or et les présents ; donner le change aux petites passions de monsieur le Comte ; étriller rondement monsieur du BAZILE, et...“

 

 

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De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

Standbeeld van Louis Clausade in Parijs

 

 

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

Sylvia, Methinks You Are Unfit 

 

Sylvia, methinks you are unfit

For your great Lord's embrace;

For tho' we all allow you wit,

We can't a handsome face.

 

Then where's the pleasure, where's the good

Of spending time and cost?

For if your wit ben't understood,

Your keeper's bliss is lost.

 

 

 

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Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

Holy Sonnet II: As Due by Many Titles 

 

As due by many titles I resigne

My selfe to thee, O God, first I was made

By thee, and for thee, and when I was decay'd

Thy blood bought that, the which before was thine;

I am thy sonne, made with thy selfe to shine,

Thy servant, whose paines thou hast still repaid,

Thy sheepe, thine Image, and, till I betray'd

My selfe, a temple of thy Spirit divine;

Why doth the devill then usurpe on mee?

Why doth he steale, nay ravish that's thy right?

Except thou rise and for thine own worke fight,

Oh I shall soone despaire, when I doe see

That thou lov'st mankind well, yet wilt'not chuse me,

And Satan hates mee, yet is loth to lose me.

 

 

 

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John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

Standbeeld van John Poole in Stratford-upon-Avon

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: The History of Emily Montague

 

„On approaching the coast of America, I felt a kind of religious veneration, on seeing rocks which almost touch'd the clouds, cover'd with tall groves of pines that seemed coeval with the world itself: to

which veneration the solemn silence not a little contributed; from Cape Rosieres, up the river St. Lawrence, during a course of more than two hundred miles, there is not the least appearance of a human footstep; no objects meet the eye but mountains, woods, and numerous rivers, which seem to roll their waters in vain.

It is impossible to behold a scene like this without lamenting the madness of mankind, who, more merciless than the fierce inhabitants of the howling wilderness, destroy millions of their own species in the wild contention for a little portion of that earth, the far greater part of which remains yet unpossest, and courts the hand of labour for cultivation.

The river itself is one of the noblest in the world; its breadth is ninety miles at its entrance, gradually, and almost imperceptibly, decreasing; interspers'd with islands which give it a variety infinitely pleasing, and navigable near five hundred miles from the sea.“

 

 

 

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Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)

 

 

 

 

De Engelse dichter en  toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

 

False though she be

 

False though she be to me and love,

I'll ne'er pursue revenge;

For still the charmer I approve,

Though I deplore her change.

 

In hours of bliss we oft have met:

They could not always last;

And though the present I regret,

I'm grateful for the past.

 

 

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William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)

Geschreven door Romenu om 19:10 Reageer op dit bericht

Stendhal, João Ubaldo Ribeiro, Gerald Jatzek, Christina Viragh

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit: Rot und Schwarz (Vertaald door Elisabeth Edl)

 

„Wäre Julien nur halb so schlau gewesen, wie er grundlos meinte, dann hätte er sich am nächsten Tag zur Wirkung seines Ausflugs nach Verrières gratulieren können. Seine Abwesenheit hatte seine

Ungeschicklichkeiten vergessen lassen. Auch an diesem Tag war er ziemlich mürrisch; gegen Abend kam ihm ein lachhafter Einfall, und er verriet ihn Madame de Rênal mit erstaunlicher Kühnheit. Kaum

saßen sie im Garten, da näherte Julien, ohne die Dunkelheit abzuwarten, seinen Mund Madame de Rênals Ohr und sagte, auf die Gefahr hin, sie entsetzlich zu kompromittieren:»Madame, heute nacht

um zwei komme ich in Ihr Zimmer, ich muß Ihnen etwas sagen.«Julien zitterte, seine Bitte könnte erfüllt werden; die Verführerrolle war ihm eine so schreckliche Last, daß er sich am liebsten für mehrere Tage in sein Zimmer zurückgezogen und die Damen nicht mehr gesehen hätte. Er begriff, daß er durch sein so klug geplantes Betragen von gestern all die guten Eindrücke des vorangegangenen Tages verdorben hatte, und er wußte nicht mehr aus noch ein. Madame de Rênal antwortete mit ehrlicher, kein bißchen übertriebener Entrüstung auf die unverschämte Ankündigung, die Julien ihr zu machen wagte. Er glaubte, aus der knappen Antwort Verachtung herauszuhören. Ganz gewiß war in dieser sehr leise gesprochenen Antwort der Ausdruck Pfui Teufel gefallen. Unter dem Vorwand, den Kindern etwas sagen zu müssen, ging Julien in deren Zimmer, und als er zurückkam, setzte er sich neben Madame Derville und weit weg von Madame de Rênal. Auf diese Weise raubte er sich jede Möglichkeit, ihre Hand zu ergreifen.

Die Unterhaltung war ernst, und Julien schlug sich recht gut, bis auf ein paar Augenblicke, in denen alle schwiegen und Julien sich das Hirn zermarterte. Kann ich nicht irgendeine schöne List finden, sagte er sich, und Madame de Rênal zwingen, mir wieder diese eindeutigen Zeichen der Zuneigung zu geben wie vor drei Tagen, als ich glaubte, daß sie mir gehört! Der nahezu hoffnungslose Zustand, in den Julien seine Sache gebracht hatte, verstörte ihn zutiefst. Dennoch hätte ihm nichts größere Verlegenheit bereitet als der Erfolg. Als man um Mitternacht auseinanderging, überzeugte ihn sein Pessimismus, daß er Madame Dervilles Verachtung genoß und bei Madame de Rênal vermutlich in kaum höherer Gunst stand. In übelster Laune und zutiefst gedemütigt, fand Julien keinen Schlaf. Er war meilenweit von dem Gedanken entfernt, auf alle Finten und Pläne zu verzichten, mit Madame de Rênal in den Tag hineinzuleben und sich wie ein Kind mit dem Glück zu begnügen, das jeder Tag bringen würde.“

 

 

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Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)

Portret door Louis Ducis, 1835

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver João Ubaldo Osório Pimental Ribeiro werd geboren op 23 januari 1941 in Itaparica, Bahia. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit: Ein Brasilianer in Berlin (1994)

 

„Ob die Frau in der ersten Reihe mit ihrem Regenschirm losstochern wird? Ob die Studenten dahinten sich gerade anschicken, sich zu erheben und in wildes Buhen auszubrechen? Bei einer internationalen Krise dieses Ausmasses muss man einige Kreativität an den Tag legen.
"Natürlich nicht", sage ich zuvorkommend. "Das ist eine Lüge der Zeitung, Zeitungen lügen viel. Ich sehe jeden Tag Indianer. Als ich klein war, kamen die Indianer immer aus dem Urwald von der anderen Strassenseite an und sprangen über die Mauer in unseren Hof, um die Höhner mit Pfeilen zu erlegen. In der letzten Zeit habe ich allerdings in Rio gelebt, wo es relativ wenig Indios gibt, aber trotzdem trifft man so auf zwei- bis dreihundert am Tag".
Allgemeine Erleichterung. Lächeln, man wirft sich zufriedene Blicke zu, ein Meer erhobener Hände, Fragen über Fragen.
"Und ihre Bräuche behalten sie in Rio bei?"
"Das hängt vom Stamm ab. Einige sind mehr oder weniger assimiliert. Andere nicht, so dass es schon vorkommen kann, dass man in einem Bus sitzt und ein kleiner, nackter, ganz gemalter Indio neben einem Platz nimmt".
"Und der Kannibalismus?"
"Der wird praktisch nicht mehr ausgeübt, obwohl einige Gruppen von Umweltschützern gegen die weisse Unterdrückung dieses Jahrtausendealten indianischen Brauches protestiert haben. Aber hin und wieder hört man, dass sie einen verspeist haben, im allgemeinen einen von ihren eigenen Leuten".


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João Ubaldo Ribeiro (Itaparica, 23 januari 1941)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en musicus Gerald Jatzek werd geboren op 23 januari 1956 in Wenen. Zie ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

 

Mutmaßungen über den Tod Marcus Omofumas

 

Er starb an Langeweile.
Er starb an maßloser Flugangst.
Er starb an angeborenen Blutergüssen.
Er starb an einem erträumten Trauma.

Er starb an einer Überdosis Betulichkeit.
Er starb an der Niederfrequenz eines Hirns.
Er starb am Marschrhythmus eines Herzens.
Er starb an der Freundlichkeit eines Ministers.

Er starb auf Befehl eines Voodoo-Priesters.
Er starb im Auftrag von Amnesty International.
Er starb am Ekel vor Uniformen
Er starb aus purem Trotz.

Er hat vermutlich nie existiert.
Er wird demnächst nie existiert haben.

 

 

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Gerald Jatzek (Wenen, 23 januari 1956)

 

 

 

 

De Zwitsers-Hongaarse schrijfster en vertaalster Christina Viragh werd geboren op 23 januari 1953 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit: Im April

 

“Träte Mari, die den Ruf erst bei seiner vierten Wiederholung hört oder hören will, an diesem Junitag des einundzwanzigsten Jahrhunderts in die Wohnung, würde ihr als erstes Zumwalds Familienwappen ins Auge fallen. Es hängt der Wohnungstür gegenüber auf Augenhöhe an der Wand, was den architektonischen Unsinn, eine Eingangstür auf eine Wand gehen zu lassen, nicht verbessert. Aber vielleicht tut es Zumwalds Selbstwertgefühl gut. Sechs Tannen auf einem Hügel, am Fuß des Hügels ein kleines Haus, alles nur in den Umrissen erkennbar, da es sich um eine Wappenscheibe aus Glas handelt, die ans Fenster gehören würde. Nur Volkspartei-Wähler hängen die Wappenscheibe ans Fenster, hat Frau Zumwald gesagt. Sie und ihr Mann, beide achtunddreißig, stimmen links. An diesem Junitag, wieder zu kühl für die Jahreszeit, der Sommer will heuer nicht recht kommen, sitzt Frau Zumwald am Tisch in der Verbreiterung des Flurs, bei der sich der Architekt offensichtlich etwas mehr gedacht hat, nämlich daß man da vor der Küche eine Eßecke einrichten kann. Mari würde staunen, wie nett sich der Glastisch mit den weißen Stühlen da macht. Licht gibt es auch, vom Küchenfenster her und von dem kleinen Zimmer, das dieser Eßecke gegenüberliegt und wo jetzt die Balkontür einen Spaltbreit offensteht. Wenn's nur ein bißchen wärmer wäre. Selena Zumwald trägt eine rote Strickjacke über dem Pyjama, dafür, daß die Heizung anspringt, ist es doch nicht kalt genug. Selena sitzt am Tisch und blickt auf die nach Margeriten aussehenden, aber, wie der Verkäufer gesagt hat, zur Familie der Chrysanthemen gehörenden gelben Blumen in der Vase.”

 

 

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Christina Viragh (Boedapest, 23 januari 1953)
Boedapest


Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Derek Walcott, Friedrich von Matthisson, Françoise Dorin, Michel Droit, Jesse Thoor

De Westindische dichter en schrijver Derek Walcott werd geboren op 23 januari 1930 op St. Lucia, een van de kleine Bovenwindse Eilanden. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

 

Dark August 

 

So much rain, so much life like the swollen sky

of this black August. My sister, the sun,

broods in her yellow room and won't come out.

 

Everything goes to hell; the mountains fume

like a kettle, rivers overrun; still,

she will not rise and turn off the rain.

 

She is in her room, fondling old things,

my poems, turning her album. Even if thunder falls

like a crash of plates from the sky,

 

she does not come out.

Don't you know I love you but am hopeless

at fixing the rain ? But I am learning slowly

 

to love the dark days, the steaming hills,

the air with gossiping mosquitoes,

and to sip the medicine of bitterness,

 

so that when you emerge, my sister,

parting the beads of the rain,

with your forehead of flowers and eyes of forgiveness,

 

all with not be as it was, but it will be true

(you see they will not let me love

as I want), because, my sister, then

 

I would have learnt to love black days like bright ones,

The black rain, the white hills, when once

I loved only my happiness and you.

 

 

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Derek Walcott (St. Lucia, 23 januari 1930)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Friedrich von Matthisson werd geboren op 23 januari 1761 in Hohendodeleben bij Magdeburg. Zie ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

 

Die Schatten

 

Freunde, deren Grüfte sich schon bemoosten!

Wann der Vollmond über dem Walde dämmert,

Schweben eure Schatten empor vom stillen

Ufer der Lethe.

 

Seid mir, Unvergeßliche, froh gesegnet!

Du vor allen, welcher im Buch der Menschheit

Mir der Hieroglyfen so viel gedeutet,

Redlicher Bonnet.

 

Längst verschlürft im Strudel der Brandung wäre

Wohl mein Fahrzeug oder am Riff zerschmettert,

Hättet ihr nicht, Genien gleich, im Sturme

Schirmend gewaltet.

 

Wiedersehn der Liebenden! wo der Heimath

Goldne Sterne leuchten, o du der armen

Psyche, die gebunden im Grabthal schmachtet,

Heiligste Sehnsucht.

 

 

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Friedrich von Matthisson (23 januari 1761 – 12 maart 1831)

Portret door Christian Ferdinand Hartmann, 1794

 

 

 

 

De Franse schrijfster en actrice Françoise Dorin werd geboren op 23 januari 1928 in Parijs. Zie ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit: Quand les mouettes nous volent dans les plumes

 

„LA MOUETTE : Oh ! à propos d'inscription,j'en ai lu une par hasard dans les toilettes ouvertes à tout vent d'un camping désaffecté.

LE MOUET : C'est du propre !

LA MOUETTE : Eh bien, curieusement, oui ! Le sujet est salace puisqu'il est approprié à l'endroit - mais il était traité avec beaucoup d'élégance, en vers délicats.

LE MOUET : Alors... je ferme les yeux etj'ouvre mes oreilles.

LA MOUETTE :

'Vous qui venez dans cette humble posture

Pour libérer vos flancs d'un important fardeau Veuillez, quand vous aurez soulagé la nature

Et déposé dans l'urne un modeste cadeau, Déverser dans l'amphore un courant d'onde pure

Et laisser l'appareil aussi luisant que beau.'

LE MOUET : C'est incroyable !

LA MOUETTE : Mais vrai !

LE MOUET : Qui est-ce qui a pu écrire ça ?

LA MOUETTE : Un poète qui avait une gastro !...“

 

 

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Françoise Dorin (Parijs, 23 januari 1928)

 

 

 

 

De Franse schrijver en journalist Michel Droit werd geboren op 23 januari 1923 in Vincennes. Zie ook mijn blog van 23 januari 2009 en ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit: Le fils unique

 

“C'est à Bruxelles, juste après son service militaires accompli au 149ème régiment d'infanterie de Maubeuge, que mon père avait fait ses débuts dans la carrière qu'il s'était choisie. Pourquoi Bruxelles? Parce que, je l'ai dit, son père y vivait, ses sœurs également et qu'il aimait cette ville. Mais c'est aussi, je crois, parce que Paris l'intimidait un peu. Il n'y aurait pourtant pas manqué de recommandations auprès de certains milieux artistiques de la capitale. Sa marraine était, en effet, Joséphine Chéret - qu'il appelait Tante Jo - fille du sculpteur Carrier-Belleuse et mariée au peintre-affichiste Jules Chéret. Mais toute la confiance qu'il pouvait avoir dans les relations, l'affection, le dévouement de Tante Jo, ne l'empêchait pas de se méfier instinctivement de Paris où je pense, en définitive, qu'il ne s'est jamais senti tout à fait chez lui comme il l'était à Bruxelles.
Donc, débuts dans cette ville. Et débuts difficiles. Travaux anonymes chez des imprimeurs qui fabriquaient, notamment, des catalogues et des brochures publicitaires. Porte-à-porte auprès des différents journaux pour leur proposer des caricatures légendées. Voire même confection de figurines destinées à des spectacles d'ombres chinoises destinés aux cabarets. Et puis, soudain, le succès avait fait son apparition. Les coupures de presse que j'ai de cette époque témoignent même qu'il fut rapide et généreux. Dès l'âge de vingt-cinq ans, mon père exposait plusieurs fois par an dans les galeries du centre de Bruxelles ou de l'avenue Louise. Des foules brillantes se pressaient à ses vernissages qu'honorait, généralement, l'ambassadeur de France. Et la plupart de ses aquarelles étaient enlevées dans les deux ou trois jours qui suivaient.
Le succès appelant le succès, mon père réalisait aussi des portraits, des affiches. Dont celle, fameuse, de l'apéritif Rossi où l'on peut voir une énorme lune rouge orange sur fond de nuit, lorgnant avec concupiscence la bouteille posée au sommet de son crâne. Cette lune et sa bouteille constituent encore, aujourd'hui, la marque de fabrique de cet apéritif sans doute un peu démodé, mais qui se laisse toujours boire.”

 

 

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Michel Droit (23 januari 1923 – 22 juni 2000)

Chateau de Vincennes

 

 

 

 

De Duits - Oostenrijkse dichter en schrijver Jesse Thoor (eig. Peter Karl Höfler) werd op 23 januari 1905 in Berlijn geboren. Zie ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

 

Morgenlied

 

In einem Haus

Wer sitzt unter den Zweigen,

kommt die Sonne gerollt -

und will uns zeigen

Silber und Gold?

Einer, der schweigt

aus vielen Weiten.

Einer, der sich verneigt

nach allen Seiten.

Einer, der den Wind treibt.

Der bläst lang und breit.

Und einer, der aufschreibt

unser Herzeleid.

In einem Haus, auf feinem Tannenreiser,

sitzen ein Bettelmann und ein Kaiser.

Beide summen und lachen und trinken

und reden laut und leise und winken.

Ein volles Jahr rollt über das Dach.

Ein volles Jahr rollt über das Dach.

 

 

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Jesse Thoor (23 januari 1905 – 15 augustus 1952)
Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Hannelore Valencak, Anna Maria Jokl, Franz Rieger, Christian Vulpius

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Hannelore Valencak werd geboren op 23 januari 1929 in Leoben-Donawitz. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007.

 

 

Alle, die wir den Heimweg vergaßen ...

 

Alle, die wir am Alltag leiden,
wissen, wir haben die Heimat nicht hier.
Wir lernten an Farbe und Klang uns bescheiden:
im Frühjahr der Goldstaub an blühenden Weiden
und Abend für Abend der Schritt vor der Tür.

 

Wir hoben den Krug und wir tranken die Stunden
und tranken die Neige noch tränenlos mit.
Wir gingen und hatten die Augen verbunden
und haben am Wege den Mondstein gefunden
und hören am Abend den seltsamen Schritt.

 

Alle, die wir den Heimweg vergaßen,
haben ein fremdes Dorf erreicht.
Man hat uns verlacht und uns eingelassen.
Nun stehn wir und starren hinaus auf die Gassen
und lauschen dem Schritt, der uns alles begleicht.

 

 

 

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Hannelore Valencak (23 januari 1929 – 9 april 2004)

 

 

 

 

De Oostenrijk-Israëlische schrijfster, journaliste en psychotherapeute Anna Maria Jokl werd geboren op 23 januari 1911 in Wenen. In 1927 verhuisde het gezin naar Berlijn. Jokl werkte als dramaturge voor de UFA, als journaliste en scenarioschrijfster. In 1933 ging ze met de eerste golf van vluchtelingen in ballingschap naar Praag, waar haar twee beroemde kinderboeken „Die wirklichen Wunder des Basilius Knox“ en „Die Perlmutterfarbe“ ontstonden. Toen op 15 Maart 1939 de rest van Tsjecho-Slowakije werd bezet vluchtte Jokl via Polen naar Engeland. In Londen begon zij in 1945 met een studie dieptepsychologie die 1949/1950 op het CG Jung Instituut in Zürich werd voortgezet. Het niet behalen van haar diploma weet Jokl aan antisemitische tendensen bij Carl Gustav Jung en zijn assistent Wolf Toni.  In 1948 publiceerde ze haar roman „De Perlmutterfarbe“. 1950 Jokl ging ter gelegenheid van een geplande verfilming van Perlmutterfarbe naar Oost-Berlijn, maar zij werd na een korte tijd zonder opgaaf van redenen weggestuurd. Het door Jokl geschreven scenario werd afgewezen. Marcus H. Rose Mueller verfimde het boek in 2008. Van 1951 tot 1965 woonde Jokl als psychotherapeute en schrijfster in West-Berlijn tot ze " in historischer Konsequenz“ (Jokl) in1965 verhuisde naar Jeruzalem.

 

Uit: Aus sechs Leben

 

„In diesen fünf sechs Jahren, die ich dort war, da war das noch, dass man damals die große Zeit

von Berlin in der Weimarer Republik erlebte. Und ich als ein junger Mensch, als ein junger Künstler ganz im Geschehen drin, im Zentrum drin.

(…)


Das Leben geht durch mich durch. Ich stehe im Mittelpunkt der Welt. Ich habe den Anschluss

gefunden. Ich stehe drin und ... lebe ... Es wird ein schwerer Kampf werden in diesem Winter,

mit Becher, denn er stemmt und sträubt sich ja gegen mich und mein In-ihn-Hineinsehen;

andererseits reize ich ihn als Jüdin und als Frau. Aber das ist noch eine ganz schiefe Einstellung. Ich ahne und ich glaube, dass er so zart und weich ist, wie selten ein Mann zart sein kann, dass er verstehen kann, wie selten ein Mensch. Er hat eine Frau, das weiß ich. Sie soll früher mein Typ gewesen sein.

Aber ich bin jung und ich bin schön, und ich warte auf ihn seit vielen Jahren. Und ich bin

schöpferisch und entwicklungsfähig und das ist sie alles nicht.“

 

 

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Anna Maria Jokl (23 januari 1911 - 21 oktober 2001)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Rieger werd geboren op 23 januari 1923 in Riedau. Zie ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

Uit:  Schattenschweigen oder Hartheim

 

„Valerie! – Die alte Frau rief den Namen mit der Betonung auf dem Zwielaut am Ende, Valerie! …, mit Abständen drei- bis viermal hintereinander. Es klang wie der Lockruf nach einem Tier, das entlaufen war oder zur Fütterung kommen sollte. Die alte Frau stand unter der Haustür, an einem Türpfosten, mit einer Hand stützte sie sich an den gegenüberliegenden Pfosten und schaute angestrengt in die Mulde hinunter, die, je mehr sie abfiel, breiter wurde und unten in einem flachen Graben ausging, den ein Bach durchfloß. Die Ufer waren mit Kopfweiden, Eschen und Erlen bestanden.

Die alte Frau schien nichts zu bemerken, denn sie beobachtete angestrengt weiter, geduldig oder daran gewöhnt, auf ihre Rufe keine Antwort zu erhalten, wendete viel Zeit auf, als sei das Ausschauen und Rufen nach einem Lebewesen, das Valerie hieß, eine notwendige Tätigkeit.

Sie trat von einem Fuß auf den anderen, nahm die Hand vom Türpfosten, schaute wieder in die Mulde hinunter, nachdem ihr Blick abgeschweift war, und tastete Stück für Stück den Baumbestand am Bachufer ab. Dann hörte sie hinter dem Ruf her, der kaum in die Mulde zu dringen schien, und ließ den Blick auf einem Punkt ruhen; dort bewegte sich etwas.“

 

 

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Franz Rieger (23 januari 1923 – 11 juni 2005)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Christian August Vulpius werd geboren op 23 januari 1762 in Weimar. Zie ook mijn blog van 23 januari 2010.

 

 

Uit: Rinaldo Rinaldini der Räuberhauptmann

 

„ALTAVERDE So hadere mit diesem, und wüte nicht gegen dich selbst. – Wo du stehst, stehst du nun einmal. Jetzt kannst du für dich nichts mehr tun, als aufmerksam sein, vorsichtig zu stehen. Stehst du so, so hast du das deinige getan. Fällst du, so ist es nicht deine Schuld. – Gehe hin und diene einem Staate mit Gut und Blut, mit Leib und Leben, mit Denken, Wissen, Wirken und Wollen, nach allen deinen Kräften, und vermodere, wenn's Glück gut ist, im Kerker unschuldig. Oder, gibt es keine Beispiele? Die alte und neue Geschichte wird dir welche zeigen. Wie so mancher Wohltäter eines Staates starb in Ketten? – Stirbst du so, so kannst du wenigstens nicht über Undank klagen.

RINALDO Ich kenne dich, wenn du in's Deraisonnieren kommst.

ALTAVERDE Und ich dich auch, wenn du in's Grübeln kommst. – Mein Deraisonnieren, wie du es nennst, macht mich zum Stoiker. Dein Grübeln taugt nichts, und macht dich unleidlich. – Was wärst du denn jetzt wohl, wenn du in Ostiala geblieben wärst und deines Vaters Ziegen länger gehütet hättet?

RINALDO Was ich jetzt nicht bin. Ein ehrlicher Mensch.

ALTAVERDE Du hast Handlungen ausgeübt, um die dich die edelsten Menschen beneiden müssen.

RINALDO Sie haben keinen Wert. Ein Räuber übte sie aus.

ALTAVERDE Das kann wahrlich den edlen Handlungen nichts von ihrem Werte benehmen! –

RINALDO Wer ein unedles Gewerbe treibt, kann nebenbei kein edles treiben.

ALTAVERDE Verflucht! was du da sagst! – Sind dir nicht Freudentränen geflossen? Hat man dich nicht im Gebete eingeschlossen? Hat man dich nicht gesegnet?

RINALDO Ach! man wußte nicht, daß man einen Räuber segnete.

ALTAVERDE Martere dich nicht selbst ab!

RINALDO O! mein Geschick, hätten sie mich bei meinen Ziegen gelassen! – Ich sage dir, ich kann mich meiner Taten weder rühmen noch freuen, denn, wenn auch einige darunter gut gewesen sein sollten, so waren doch der bösen weit mehrere, die mich einst noch zum Rabensteine führen werden.

ALTAVERDE Bist du schon dort? – Laß mich schlafen. – Gute Nacht!“

 

 

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Christian Vulpius (23 januari 1762 – 26 juni 1827)

Tekening van J. Schmeller, rond 1825

Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

Wouter van Heiningen

De Nederlandse dichter Wouter van Heiningen werd geboren op 23 januari 1963 in Leidschendam. Hij publiceerde in 2007 de bundel 'Zichtbaar alleen' samen met beeldend kunstenaar RubenPhilipsen. In 2010 verscheen van zijn hand 'Je hebt me gemaakt met je kus' samen met dichteres Alja Spaan. Voor 2011 staat zijn derde bundel 'Zoals in maart de wind graven beroert' gepland. Wouter van Heiningen is bestuurslid van de stichting Ongehoord!, welkepoëziepodia organiseert in Rotterdam en omgeving. Hij draagt regelmatig voor enzijn gedichten verschijnen op websites in magazines en verzamelbundels

 

 

Mijn oor gekluisterd

Begin met fluisteren
bladzijden lang zal je
de taal machtig zijn

vol breekbare aandacht
geeft de stand van je lippen
langzaam stukjes van
je geheimen weer
de woorden opgezogen, herkauwd
als vast voedsel

Ik slik de poëtische kracht
van je woorden, lik ze van
je glazuurblauwe lippen

je zet de deur op een
kier, je huis verlangt
aanwezigheid


 

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Wouter van Heiningen (Leidschendam, 23 januari 1963)
Geschreven door Romenu om 00:00 1 reactie Reageer op dit bericht

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