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Berichten van 1 april 2011 tot 2 april 2011

Thomas Glavinic, Émile Zola, György Konrád, Edgar Hilsenrath, Anne Waldman, George Fraser

De Oostenrijkse schrijver Thomas Glavinic werd geboren op 2 april 1972 in Graz. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Lisa

 

„Ich bilde mir nicht ein, wahnsinnig viel über die Menschen zu wissen. Aber ich weiß immerhin, dass so ziemlich das Einzige, was einem Menschen bei anderen Respekt verschafft, seine Unabhängigkeit ist.
Und weil ich das über die Fußballfans gesagt habe, alles die reine Wahrheit. Ich sehe sie vor mir, die Schlachtenbummler, die mitreisenden Anhänger, die auf der Heimfahrt im Zug das Spiel diskutieren, Jeansjacke und weiße Socken, gelbe Zähne, Schnauzbart, Schal und Fahne, die Bierdose in der Schwielenhand. Solche Kapazunder sollten das Wahlrecht verlieren. Ich habe nichts gegen Fußball,
aber das geht zu weit, solche Ablenkungsmanöver von der Wirklichkeit gehen absolut zu weit.
Jaja, ich bin ungerecht, aber wer wäre das nicht in meiner Situation. Ich meine, die Lage kann man nicht gerade als ideal bezeichnen. Wenn ich mich vor einem Rudel Hooligans verkrochen hätte, die jemand mit Crack und russischem Billigsprit abgefüllt hat, würde ich mich besser fühlen, wenn nur solche Idioten hinter mir her wären, wie schön wäre das.
Heute war nicht mein Tag. Vorhin habe ich mir auf dem Holzstuhl im Bad einen Schiefer eingezogen, und wo, am Hintern. War das ein Spaß, den da rauszukriegen, das war ein NASA-Projekt. Habt ihr euch schon mal mit einer Pinzette da hinten bearbeitet, in der freien Hand einen kleinen Spiegel?
Eben. In einer solchen Haltung sieht nicht einmal George Clooney würdevoll aus. Und dabei ist es passiert, da habe ich mir auch noch den Rücken verrissen.
Aber wenn ich ein bisschen nachdenke, fallen mir erheblich größere Probleme ein als mein Rücken und mein Sitzfleisch und die Würde. Noch immer spiele ich mit dem Gedanken, in ein Militärdepot einzusteigen und rings um das Haus Tretminen zu legen.“

 

 

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Thomas Glavinic (Graz, 2 april 1972)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Émile Zola werd geboren op 2 april 1840 te Parijs. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010..

 

Uit: Thérèse Raquin (Vertaald door Wolfgang Tschöke)

 

“Am Ende der Rue Guénégaud stößt man von den Quais kommend auf die Passage des Pont-Neuf, eine Art engen und finsteren Gang, der von der Rue Mazarine zur Rue de la Seine führt. Dieser Durchgang ist dreißig Fuß lang und höchstens zwei Fuß breit; er ist gepflastert mit gelblichen,

abgetretenen, gelockerten Steinplatten, die immerfort eine strengriechende Feuchtigkeit ausschwitzen; seine rechtwinklig geschnittene Glasüberdachung ist schwarz von Dreck.

Wenn an schönen Sommertagen die Sonne drückend- heiß auf die Straßen niederbrennt, fällt eine bläßliche Helligkeit durch die schmutzigen Scheiben und kriecht kläglich die Passage entlang. An häßlichen Wintertagen, an nebligen Vormittagen werfen die Scheiben nur Dunkelheit auf die schmierigen Steinplatten, schmutzige, scheußliche Dunkelheit.

Zur Linken entweicht höhlenartigen Läden, dunkel, niedrig, gedrängt, ein kalter Hauch von Kellergruft. Es finden sich Büchertrödler dort, Spielzeughändler und Kar- tonmacher, deren Auslagen grau vor Staub im Dunkel verschwommen dahindämmern. Die Schaufenster, die aus kleinen Scheiben zusammengesetzt sind, sprenkeln die Waren sonderbar mit grünen Reflexen; jenseits hinter den

Auslagen, die Läden voller Finsternis, sind ebenso grausige Löcher, in denen seltsame Umrisse sich hin und her bewegen.

Zur Rechten erstreckt sich in ganzer Länge der Passage eine Mauer, gegen die die Krämer von gegenüber schmale Schränke gepackt haben; namenlose Gegenstände, seit zwanzig Jahren dort in Vergessenheit geratene Waren, liegen auf dünnen Brettchen aus, die gestrichen sind in einer

schrecklichen braunen Farbe. Eine Händlerin mit unechtem Schmuck hat sich in einem der Verschläge niedergelassen; sie verkauft hier Ringe zu fünfzehn Sous, die sorgfältig auf einem blauen Samtbett ausgebreitet in einem Mahagonikästchen ruhen.”

 

 


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Émile Zola
(2 april 1840 - 29 september 1902)

Buste op de Cimetière de Montmartre, Paijs

 

 

 

 

De joods-Hongaarse schrijver György Konrád werd geboren op 2 april 1933 in Berettyóújfalu (bij Debrecen). Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010..

 

Uit: Sonnenfinsternis auf dem Berg (Vertaald door Hans H Paetzke)

 

„Immer wieder bekam ich zu hören, ich würde statt der anderen leben. Das erschreckte mich. Selbst in der Verwandtschaft spürte ich irgendein mit Anerkennung gemischtes Befremden angesichts des Glücks, dass wir alle am Leben geblieben waren und noch dazu, wie im Märchen, in das gleiche Nest zurückgekehrt waren und die Absicht hatten, dort wieder glücklich zu leben, bis wir sterben würden.
Ich denke, dass eigentlich in meiner Generation nicht nur die Juden diese Erlebnisse haben; die Kriegskinder haben Todesgefahr gelernt, jüdische Kinder noch mehr. Sie hatten ein Schicksal, dass zum Beispiel alle Männer, Schulkameraden getötet wurden, und es war nur ein Zufall. Und die Zufälle haben eine allzu große Bedeutung in dieser Überlebensstrategie.

(…)

 

Es ist vielleicht zynisch, aber die Erlebnisse sind nebeneinander. Es ist so, dass man sieht eine Lynchszene nicht mir Freude, obwohl ich für diese Revolution war, aber ich mochte nicht, dass es so blutig war und ungefähr zehntausend Menschen von den beiden Seiten getötet wurden. Das heißt, das Nebeneinander der Erlebnisse, der dramatischen und nicht dramatischen, der banalen und der außergewöhnlichen, ist irgendwie surrealistisch, und diese Assoziierung ist sur-realistisch, aber das Leben ist so.“

 

 

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György Konrád (Berettyóújfalu, 2 april 1933)

 

 

 

 

De Joods-Duitse schrijver Edgar Hilsenrath werd geboren in Leipzig op 2 april 1926.Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.
 

Uit: Nacht

 

»Nathan«, sagte er heiser, »ich muß dich um einen letzten Gefallen bitten.«

Nathan gab keine Antwort. Der Mann starrte nachdenklich auf die Füße des Toten, die mit Fußlappen und Bindfaden umwickelt waren, wie seine eigenen. Die Bindfaden sind noch gut, dachte er, nicht so zerfranst wie deine; die Lappen sind zwar nicht viel wert, aber sie sind wenigstens trocken, und man kann sie zum Wechseln benützen. Er überlegte nicht lange. Er knotete die Bindfaden auf und steckte sie ein. Dann wickelte er die Lappen von den starren, krähenartig gespreizten Füßen und ließ auch sie in seinen Taschen verschwinden. Er tat das ohne Widerwillen. Nathan war sein bester Freund gewesen, und es war nur zu natürlich, daß er ihn beerbte. Bevor er ging, nahm er den Hut des Toten und stülpte ihn sich auf den Kopf, während er seinen alten achtlos auf den Boden fallen ließ.

»Sei nicht bös, Nathan«, sagte er, »sei nicht bös, daß ich auch den Hut …, aber meiner ist nicht mehr wasserdicht.« Er grinste leicht, blickte nicht mehr hin und ging.

Die Straße war verödet. Der Regen und die Abenddämmerung mußten die Menschen vertrieben haben … oder war es nur die Angst? Es wird die Angst sein, dachte der Mann. Seine Lippen, die eben erst gegrinst hatten, schlossen sich wieder, und sein Gesicht wurde auf einmal hart.

Er hatte ein völlig verwahrlostes Gesicht, in dem Hunger und Not erbarmungslos gewühlt hatten. Er

drückte den zu großen fremden Hut jetzt tiefer in die Stirn; seine Hosen, die mit einem Eisendraht verschnürt waren, band er fester zu; er hatte kein Hemd an, und seine eingefallene Brust schaute grau und haarig unter der zerfetzten Jacke hervor. Wie kalt es noch immer ist, dachte er schaudernd. Diesmal ließ der Frühling lange auf sich warten. Dabei war es schon März … März 1942.”

 

 

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Edgar Hilsenrath (Leipzig, 2 april 1926)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Anne Waldman werd geboren op 2 april 1945 in Millville, New Jersey. Zie ook mijn blog van 2 april 2009. en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Philosophia Perennis

 

I turned: quivering yellow stars in blackness   

I wept: how speech may save a woman

The picture changes & promises the heroine   

That nighttime & meditation are a mirage

 

To discuss pro & contra here is mute

Do I not love you, day?

A pure output of teleological intentions

& she babbles, developing a picture-theory of language

 

Do I not play the delicate game of language?   

yes, & it is antecedent to the affairs of the world:   

The dish, the mop, the stove, the bed, the marriage   

& surges forth the world in which I love

 

I and I and I and I and I and I, infinitely reversible   

Yet never secure in the long morning texture

A poor existing woman-being, accept her broken heart   

& yet the earth is divinity, the sky is divinity

The nomads walk & walk.

 

 

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Anne Waldman (Millville, 2 april 1945)

 

 

 

 

De Britse schrijver en scenarioschrijver George MacDonald Fraser werd geboren in Carlisle op 2 april 1925. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Flashman and the Tiger

 

“You don't know Blowitz, probably never heard of him even, which is your good luck, although I dare say if you'd met him you'd have thought him harmless enough. I did, to my cost. Not that I bear him a grudge, much, for he was a jolly little teetotum, bursting with good intentions, and you may say it wasn't his fault that they paved my road to Hell -- which lay at the bottom of a salt-mine, and it's only by the grace of God that I ain't there yet, entombed in everlasting rock. Damnable places, and not at all what you might imagine. Not a grain of salt to be seen, for one thing.

Mind you, when I say 'twasn't Blowitz's fault, I'm giving the little blighter the benefit of the doubt, a thing I seldom do. But I liked him, you see, in spite of his being a journalist. Tricky villains, especially if they work for The Times. He was their correspondent in Paris thirty years ago, and doubtless a government agent -- show me the Times man who wasn't, from Delane to the printer's devils -- but whether he absolutely knew what he was about, or was merely trying to do old Flashy a couple of good turns, I ain't sure. It was certainly his blasted pictures that led me astray: photographs of two lovely women, laid before my unsuspecting middle-aged eyes, one in '78, t'other in '83, and between 'em they landed me in the strangest pickle of my misspent life. Not the worst, perhaps, but bad enough, and deuced odd. I don't think I understand the infernal business yet, not altogether.

It had its compensations along the way, though, among them the highest decoration France can bestow, the gratitude of two Crowned Heads (one of 'em an out-and-out stunner, much good may it do me), the chance to serve Otto Bismarck a bad turn, and the favours of that delightful little spanker, Mamselle Caprice, to say nothing of the enchanting iceberg Princess Kralta. No . . . I can't think too much ill of little Blowitz at the end of the day.”

 

 

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George MacDonald Fraser (2 april 1925 - 2 januari 2008)



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e april ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:48 Reageer op dit bericht

Roberto Arlt, H. von Fallersleben, Casanova, H. C. Andersen, Johann Gleim

De Argentijnse schrijver Roberto Godofredo Arlt werd geboren op 2 april 1900 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Mad Toy (Vertaald door Michele McKay Aynesworth)

 

„And noticing that I was going off with the book, he would raise his voice in warning:

"Careful, son, it costs money." Then turning once more to his chores, he would drop his head, covered to the ears by a mouse-colored cap, poke around in a box with glue-begrimed fingers, and filling his mouth with nails, continue the toc ... toc ... toc ... toc of his hammering.

In numerous installments, I devoured the tales of Jose Maria, Thunderbolt of Andalucia, or the adventures of Don Jaime Longbeard and other picturesque and plausibly authentic rogues featured in the colored prints: ruddy-faced horsemen with black muttonchops, a rainbow-colored cordovan hat covering their little ponytails, and a wide-mouthed blunderbuss lodged in the saddle of their superbly decked-out colts. Usually they were holding out a yellow sack of money, magnanimously offering it to a widow who would be standing at the foot of a green knoll with a baby in her arms.

Then ... I would dream of being a bandit w  ho strangled lustful magistrates; I would right wrongs, protect widows, and be loved by fair maidens....

My comrade-in-arms for the adventures of this first phase was Enrique Irzubeta.

This ne'er-do-well went by the edifying nickname of the Counterfeiter-a great example for beginners in how to establish a reputation and get a head start in the worthy art of gulling the innocent.

The fact that Enrique was only fourteen when he conned the owner of a candy factory is clear evidence that my friend's destiny had already been decided. But the gods are tricky by nature, and it doesn't surprise me a bit to learn as I write my memoirs that Enrique is now a guest in one of those state-run "hotels" for rogues and upstarts.

This is the true story:

A certain factory owner had announced a contest in order to stimulate sales, with prizes going to those who collected a complete set of flags from inside the candy wrappers.

The difficulty lay in finding the flag of Nicaragua, which was relatively scarce.“

 

 

 

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Roberto Arlt (2 april 1900 – 26 juli 1942)

Karikatuur door Andres Cascioli

 

 

 

 

De Duitse schrijver August Heinrich Hoffmann von Fallersleben werd geboren in Fallersleben op 2 april 1798. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Frühlings Ankunft

 

Grüner Schimmer spielet wieder

Drüben über Wies' und Feld.

Frohe Hoffnung senkt sich nieder

Auf die stumme trübe Welt.

Ja,  nach langen Winterleiden  

Kehrt der Frühling uns zurück,

Will die Welt in Freude kleiden,

Will uns bringen neues Glück.

 

Seht,  ein Schmetterling als Bote

Zieht einher in Frühlingstracht,

Meldet uns,  dass alles Tote

Nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen

Aufzuschau'n zum Sonnenschein;

Ist es doch,  als ob sie fragen:

»Sollt'  es denn schon Frühling sein?«

 

Seht,  wie sich die Lerchen schwingen

In das blaue Himmelszelt!

Wie sie schwirren,  wie sie singen

Über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden

Vor des Frühlings Freud' und Lust -

Nun,  so soll's auch Frühling werden,

Frühling auch in unsrer Brust!

 

 

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Hoffmann von Fallersleben (2 april 1798 – 19 januari 1874)

Portret door Karl Georg Schumacher, 1819

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver en avonturier Giacomo Girolamo Casanova werd geboren in Venetië op 2 april 1725. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010
 

Uit: Casanova: Die Abenteuer des größten Verführers aller Zeiten (Vertaald door Heiko Frieling e.a.)

 

„Mit diesen Worten fährt er gemächlich seines Weges weiter, und schon folgt Blitz auf Blitz, der Donner grollt, und die arme Frau zittert. Der Regen setzt ein. Ich ziehe meinen Mantel aus, um uns beide damit zu schützen, da flammt der Himmel taghell auf, es blitzt, und hundert Schritte vor uns schlägt es ein. Die Pferde bäumen sich, und meine arme Begleiterin zuckt krampfhaft zusammen. Sie wirft sich an meine Brust und umklammert mich ganz fest mit ihren Armen. Ich bücke mich nach dem Mantel, der auf den Boden gefallen war, und als ich ihn aufhebe, erwische ich zugleich ihre Röcke. Sie will sie gerade wieder herunterstreifen, da fährt erneut ein Blitz nieder, und vor Schrecken kann sie sich nicht rühren.
Ich will den Mantel über sie breiten und ziehe sie näher zu mir heran, so daß sie buchstäblich und mit meiner Hilfe rittlings auf mich fällt. Da ihre Stellung nicht günstiger sein kann, verliere ich keine Zeit, sondern tue so, als greife ich nach meiner Uhr im Hosenbund, und nutze die Gelegenheit. Es wird ihr klar, daß sie, wenn sie mich nicht augenblicklich daran hindert, sich nicht mehr wehren kann. Sie macht eine Anstrengung, aber ich sage ihr, wenn sie sich nicht ohnmächtig stelle, werde sich der Kutscher umdrehen und alles sehen. Bei diesen Worten lasse ich sie mich beschimpfen, soviel sie will, halte sie im Rücken fest und trage den vollständigsten Sieg davon, den jemals ein gewandter Gladiator davongetragen hat.“

 

 

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Giacomo Casanova (2 april 1725 –  4 juni 1798)

 

 

 

De Deense schrijver en dichter Hans Christian Andersen werd geboren op 2 april 1805 in Odense. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010
 

Uit: Duimelijntje

 

“Er was eens een vrouw die zo graag een kindje wilde hebben, maar zij wist absoluut niet waar ze dat kindje vandaan zou halen; en daarom ging ze naar een oude heks en zei: "Ik wou zo verschrikkelijk graag een kindje hebben, wil je me niet vertellen hoe ik eraan kom?"

"Wel zeker, dat is zo moeilijk niet!" zei de heks. "Hier heb je een gerstekorrel en wel van een heel ander soort dan die op de akker groeit of die de kippen eten. Stop die in een bloempot, dan zul je eens wat zien!"

"Dank je!" zei de vrouw en ze gaf de heks twaalf stuivers. Ze ging toen naar huis en plantte de gerstekorrel. Onmiddellijk kwam er een prachtig mooie, grote bloem op die er uitzag als een tulp, maar ze zat stijf dicht, alsof ze nog in knop was.

"Dat is een mooie bloem!" zei de vrouw en ze kuste haar op de mooie, rode en gele bladeren, maar op hetzelfde ogenblik dat ze kuste, ging de bloem met een grote knal open. Nu kon je zien dat het een echte tulp was, maar midden in de bloem, op de groene stempel, zat een klein fijn meisje, zij was niet langer dan een duim en daarom heette ze Duimelijntje.

Een mooi gelakte notendop was haar wieg, blauwe viooltjes waren haar matrasje en rozenblaadjes haar dekentjes, daar sliep ze 's nachts, maar overdag speelde ze op de tafel waarop de vrouw een bord had neergezet en om dat bord legde ze een grote krans van bloemen met hun steeltje in het water en daarop dreef ook een groot tulpenblad.”

 

 

 

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Hans Christian Andersen
(2 april 1805 - 4 augustus 1875)
Sculptuur van Shari Hamilton in Minot, North Dakota.

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Wilhelm Ludwig Gleim werd geboren op 2 april 1719 in Ermsleben. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

 

Lied des Gärtners

 

Ich armer Gärtner bin zufrieden,

Ich bin es, und ich kann es sein!

Viel Arbeit hat mir Gott beschieden,

Und viel Bekümmernisd; allein,

Auch Freuden; Freuden eine Menge,

Ja, viele Freuden, ihm sei Dank!

Und Freuden, wert, daß ich sie sänge

Mit lautem Nachtigall-Gesang!

So früh, und munter, wie die Sonne,

Steh' ich von meinem Lager auf!

Und sehe meistens Freud' und Wonne

Den ganzen Tag, in ihrem Lauf!

Auch pflegt sie mir mit ihren Strahlen

Die hohen Bäume, Morgens früh,

Und Abends späte, schön zu malen,

Und durch die Bäume seh' ich sie.

 

Die Vögel singen ihr: Willkommen!

Willkommen, singen sie auch mir!

Kein Nestchen hab' ich ausgenommen,

Getötet nie ein frommes Tier!

Darob ist alles mir gewogen,

Was über mir in Lüften schwebt,

Und was, herab zu mir gezogen,

Mit mir von einer Erde lebt!

 

Ist unser Morgenlied gesungen,

Dann geht es an die Arbeit frisch!

Und hingesungen, hingesprungen

Wird nach der Arbeit an den Tisch!

Auf Rasen steht er, ist bedecket

Mit süßem Kohl, und kühlem Most;

Ich esse hurtig! Besser schmecket

Nicht meinem König seine Kost!

 

Ich esse hurtig, gehe wieder

Frisch an mein Tagewerk, und ihr,

Ihr lieben Vögel, eure Lieder

Versingen meine Mühe mir.

Oft brech' ich ab, und seh', und höre

Das große Leben der Natur;

Hier summen kleine Mücken-Chöre,

Dort Bienen auf der Blumen-Flur!

 

Der große Schöpfer dieses Lebens,

Von welchem Alles Odem hat,

Erschuf nichts leer, und nichts vergebens,

Auf meinen Bäumen nicht ein Blatt!

Auf meinem Anger nicht ein Gräschen:

Mein hungrig Lämmchen mäht es weg;

An meinen Blumen nicht ein Fäschen,

Ich find' in Allem einen Zweck!

 

Der Zweck von meinem tiefen Graben

Ist, zum Exempel, auch zugleich:

Es wird gesorgt für euch, ihr Raben!

Und, Singevögelein, für euch!

Für euch ergrab' ich fette Maden,

Und Käferchen, und dürren Sand!

Dann kommt ihr, sitzt auf meinem Spaden,

Und singt, und eßt mir aus der Hand.

 

Die kleine Grasemücke hüpfet

Um mich herum, und sieht mir zu!

Holt sich ein armes Würmchen, schlüpfet

Auf ihrem Nest in ihre Ruh.

Ich folg' ihr, schlafe, süßer Schlummer

Giebt meinen Knochen frisches Mark,

Erwache, weiß von keinem Kummer,

Und fühle Leib und Seele stark!

 

Und alle diese meine Freuden

Teil' ich mit meiner Gärtnerinn!

Mein König würde mich beneiden,

Wüßt' er das alles, was ich bin!

Ich bin zufrieden, brauche wenig,

Mein Apfel und mein Kohl ist süß,

In meiner Hütte bin ich König,

Mein Garten ist ein Paradies.

 

 

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Johann Gleim (2 april 1719 – 18 februari 1803)

Portret door Johann Heinrich Ramberg, 1789

 

Geschreven door Romenu om 19:35 Reageer op dit bericht

Pierre Zaccone, Pietro della Valle, Zwier van Haren, Joanna Chmielewska, Brigitte Struzyk

De Franse schrijver Pierre Zaccone werd geboren op 2 april 1817 in Douai. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Éric Le Mendiant

 

„On l'appelait dans le pays le père Tanneguy, et c'était le dernier descendant mâle de la famille des Tanneguy-Duchâtel.

Quant à la jeune fille qui le suivait, c'était sa propre fille; elle s'appelait _Margaït_, ce qui veut dire Marguerite en breton.

Marguerite avait seize ans: belle, comme doivent l'être les anges, elle n'avait point encore réveillé son âme, qui dormait enveloppée dans les douces illusions de l'enfance. Elle vivait auprès de son père, heureuse, souriante, folle, et ne cherchait point à deviner pourquoi, à de certains moments, elle sentait son coeur battre avec précipitation, pourquoi une tristesse indéfinie imprégnait parfois sa pensée d'amertume et de mélancolie: quand ces vagues aspirations s'emparaient d'elle, ouvrant tout à coup sous ses pas des routes ignorées, elle accourait auprès de son père, lui racontait avec naïveté ses tourments et ses désirs; et trouvant alors une force surnaturelle dans la parole douce et grave du

vieillard, la tempête passionnelle soulevée dans son coeur se taisait, et la tristesse fuyait, la laissant candide et calme comme auparavant!...

Le jour elle courait, suivant dans ses capricieux détours la petite rivière artificielle qui alimentait les prairies dépendantes de la ferme: elle allait gaie, rieuse, folâtre, cueillant les pervenches et les bluets, pourchassant le papillon aux ailes diaprées, écoutant le chant des oiseaux ou le cri des bêtes fauves.“

 

 

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Pierre Zaccone (2 april 1817 - † ? 1895)

Douai – le Beffroi

 

 

 

 

De Italiaanse (reis)schrijver Pietro della Valle werd geboren op 2 april 1586 in Rome. Zie ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit; The Travels Of Sig. Pietro della Valle (The journey to Olaza)

 

„I departed from *Ikkeri* a little before noon, going out at the same Gate whereat I had enter'd; and having no [145] other company but a Veturino, or *Hackery*-man [=groom for a horse]; and a Pulia who carry'd my luggage, without any other servant; for as for Galal the Persian, alias Cacciatur, I was constrain'd to dismiss him for some uncommendable actions, and send him back from Ikkeri to Goa.

 

I will not omit to tell you, that this my brave God-son (whom I had brought so carefully out of Persia, and trusted so much, and who alone of all my ancient servants remain'd with me) one day cunningly open'd a light box or basket (Canestri the Portugals call them) wherein I kept my Clothes, and which, after the fashion of the Country, was not of wood, but of hoops lin'd with leather, and clos'd with little Pad-locks, like those which are us'd at Rome for Plate; and they are thus contriv'd that they may be of little weight, because in these parts, carriages and baggages for travel are more frequently transported upon Men's shoulders than upon beasts' backs; and one of these baskets or Canestri is just a Man's load.“

 

 

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Pietro della Valle (2 april 1586 – 21 april 1652)

Illustratie uit de Nederlandse uitgave

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Onno Zwier van Haren werd geboren in Leeuwarden op 2 april 1713. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2009 en ook mijn blog van 2 april 2010.

 

Uit: Agon, Sulthan van Bantam

 

Agon

IK ga dan eindelyk een stille rust genieten,

Myn dagen zullen nu in vreed' en vryheid vlieten!

De zorgen die den Throon omringen van rondsom,

Welk' ieder dageraad en dachlicht brengd weêrom,

Die zullen nu voortaan by my geen plaats meer vinden,

En niet meer myne geest aan moeit' en arbeid binden!

Fortuin, welk's magt ik heb zoo menigmaal beproefd,7

Die my zomtyds verblyd, en zomtyds hebt bedroefd,

Die in myn jeugd op my ten bittersten verbolgen,

My nu schynd zedert lang standvastiglyk te volgen,

'k Ga buiten uw bereik; 'k wil dat het lotgeval,11

Op myne levensloop geen kracht meer hebben zal!12

O Schepper van 't Heelal, meester van dood en leven,

Die ons door Mahomet uw wetten hebt gegeven,

Die Agon uit het Stof hebt op den Throon gebragt15

Aan wien hy schuldig is syn glory en syn magt,16

Ontvang zyn dankbaar hart! Oneindig Opperwezen

Gy hebt ten allen tyd' in syne ziel geleezen,

Gy hebt altyd gezien syn' liefde voor de Deugd,

En in de tegenspoed, en midden in de vreugd!

 

 

 

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Onno Zwier van Haren (2 april 1713 – 2 september 1779)

 

 

 

 

 

De Poolse schrijfster Joanna Chmielewska (eig. Irena Kühn) werd geboren op 2 april 1932 in Warschau. Zie ook mijn blog van 2 april 2009.

 

Uit: Mord ist Trumpf (Vertaald door Anna Junuszewska)

 

„Mein Grübeln vor dem Badezimmerspiegel wurde von dem klingelnden Telefon unterbrochen. Es war Zosia.

»Hey, magst du vorbeikommen?«, fragte sie munter. »Bist du vielleicht in der Nähe? Ich möchte mir dir reden.«

»Ist was passiert?«

»Nichts Besonderes. Aber nicht am Telefon. Ich kann auch zu dir …«

»Ich wollte gerade in die Stadt und werde bei dir in der Nähe sein. In zwei Stunden ungefähr. Hältst du es so lange aus?«

»Sehr gut. Ich warte. Bis dann.«

Ich kehrte vor den Spiegel zurück. Wenn ich vor die Tür treten wollte, musste ich etwas mit diesem Monster tun. Ich starrte mich noch einen Moment masochistisch an, und plötzlich tröstete mich die Hoffnung, dass einmal jemand bei meinem Anblick angewidert spucken würde. Dann würde ich sofort irgendein Glücksspiel spielen gehen, so ein Spucken funktioniert immer, der Erfolg ist garantiert. Aber

heute nicht, heute wäre es die reinste Verschwendung, weil ich heute keine Zeit zum Spielen hatte.

Ich griff nach meinem Kosmetiktäschchen und widmete mich wieder meinen finsteren Gedanken. Er war mir wichtig. Immer noch war er mir verdammt wichtig, und ich wollte ihn um jeden Preis in grenzenlose Begeisterung versetzen. Aber womit? Wohl nicht mit dieser Visage, eine Schönheits-OP war ausgeschlossen, vielleicht sollte ich mit außer- gewöhnlichen Kenntnissen glänzen, mit einer Entdeckung, einem tollen Erfolg …“

 

 


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Joanna Chmielewska (Warschau, 2 april 1932)

 

 



De Duitse schrijfster en dichteres
Brigitte Struzyk (eig. Brigitte Kraft) werd op 2 april 1946 geboren in Steinbach-Hallenberg/Thüringen. Zie ook mijn blog van 2 april 2007 en ook mijn blog van 2 april 2008.

 

 

Fall 

 

Als uns die Welle von Vogelflügeln umspülte,

sich zurückzog, als Schlinge wiederkam

ohne tierischen Ton, zwischen den Federn ein Rauschen,

einem unscharf eingestellten Sender vergleichbar,

kamen wir uns vor wie Vertreter

für Versicherungen vorhergesagten Versagens

am Dasein, das hier sein könnte,

aber auf und davon zu gehen im Begriff ist,

als Vogelgrippe zum Beispiel, und doch

enthielt die Welle den Wink,

beim nächsten Mal uns noch

ganz anders zu kommen.

 

 

 

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Brigitte Struzyk (Steinbach-Hallenberg, 2 april 1946)

Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

80 Jaar Rolf Hochhuth, Milan Kundera, Nikolaj Gogol, Max Nord, Urs Allemann

80 Jaar Rolf Hochhuth

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Rolf Hochhuth viert vandaag zijn 80e verjaardag. Zie bovendien mijn blog van 2 april 2006. en ook mijn blog van 1 april 2007.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Neue Dramen, Gedichte, Prosa

 

„Tragik und Ironie, daß auch ein so genuin Friedfertiger wie das Forscher-Genie Hermann Oberth, «dank» der dauernden Mißachtung, die seinem Genius in Friedenszeiten jeden Weg zum Ziel verlegt hat, seine Raumfahrt-Visionen erst durch einen Teufelspakt, erst durch den Hitler-Krieg realisieren

konnte. Nicht einmal seine Doktorarbeit, die später ein berühmtes Lehrbuch wurde, konnte der Siebenundzwanzigjährige in Heidelberg loswerden; man schickte sie ihm als Unfug zurück. Und so mußte Oberth irgendwo in Siebenbürgen als Gymnasiallehrer für Mathematik unterkriechen. Publizieren konnte er seine Dissertation immerhin, weil seine Frau, eine arme Vollwaise, ihr ganzes Erbe dem Verlag als Druckkosten spendierte . . . dem sehr bedeutenden, reichen Münchener Oldenbourg Verlag, der selber nicht riskierte, Oberths Buch zu bezahlen.

Man nahm Oberth nun ernst, allmählich. Doch die Industrie gab kein Geld für Raumfahrt-Projekte. Und als Oberth bereits 1917 den Berliner Militärs Raketen zur Beschießung Londons anbot, belehrte ihn ein «Fachmann» im Kaiserlichen Rüstungsministerium: jedes Kind wisse doch, daß es nie Raketen geben könne, die weiter als 7 Kilometer fliegen.

Der elfjährige Arztsohn hatte anhand seines Mathematik-«Leitfadens» errechnet, warum Jules Vernes Traumreise zum Mond irreal sei. Mit vierzehn, 1908, ging ihm in der Schäßburger Schwimmschule auf, daß kein Mensch in einem «Gescho߻ überleben könne, so daß allein das Raketenprinzip Mondreisen ermöglichte:

«Ich sprang da von einem Turm ins Wasser; wenn ich nach rückwärts sprang und dabei auf dem Rücken die Arme verschränkte, um nicht den Nierenschlag zu bekommen, betrug der Andruck . . . etwa das achtfache der Erdschwere, das konnte ich gerade noch vertragen . . .»

Oberth erwähnt im Rückblick auf seine frühen Jahre, daß er auf einem Berliner Versuchsfeld der Reichswehr bereits den erst siebzehnjährigen Wernher von Braun traf, der geistig sein Sohn

wurde. Auch dieser spätere amerikanische Ehrenbürger, der die USA aus dem von ihnen als Schmach empfundenen Schock erlöst hat, den der russische Sputnik verursachte, ist eine Faust-

Gestalt. Doch Oberth ist ihm vorausgegangen, eine halbe Generation älter als von Braun.”

 

 

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931) 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Die Unwissenheit (Vertaald door Uli Aumüller)

 

„"Wieso bist du noch hier?" Ihre Stimme klang nicht böse, aber auch nicht freundlich; Sylvie war verärgert.
"Wo sollte ich denn sein?" fragte Irena.
"Zu Hause!"
"Willst du damit sagen, daß ich hier nicht mehr zu Hause bin?"
Natürlich wollte Sylvie sie weder aus Frankreich vertreiben noch ihr zu verstehen geben, sie sei eine unerwünschte Ausländerin: "Du weißt schon, was ich meine!"
"Ja, weiß ich, aber hast du vergessen, daß meine Arbeit, meine Wohnung, meine Kinder hier sind?"
"Hör mal, ich kenne Gustaf. Er wird alles tun, damit du in deine Heimat zurückkehren kannst. Und deine Töchter, erzähl mir doch nichts! Sie haben schon ihr eigenes Leben! Mein Gott, Irena, was bei euch vorgeht, ist dermaßen faszinierend! In so einer Situation lassen sich die Dinge immer regeln."
"Aber Sylvie! Es geht nicht nur um die praktischen Dinge, wie Arbeit, Wohnung. Ich lebe seit zwanzig Jahren hier. Mein Leben ist hier!"
"Bei euch ist Revolution!" Sie sagte es in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete. Dann schwieg sie. Mit diesem Schweigen wollte sie Irena sagen, daß man nicht desertieren darf, wenn große Dinge geschehen.
"Aber wenn ich in meine Heimat zurückgehe, sehen wir uns nicht mehr", sagte Irena, um ihre Freundin in die Zwickmühle zu bringen.
Diese sentimentale Demagogie schlug fehl. Sylvies Stimme wurde warmherzig: "Meine Liebe, ich komme dich besuchen! Das verspreche ich, das verspreche ich!"
Sie saßen nebeneinander über zwei lange schon leeren Kaffeetassen. Irena sah Tränen der Rührung in Sylvies Augen steigen; Sylvie beugte sich vor und drückte ihre Hand: "Das wird deine große Rückkehr." Und noch einmal: "Deine große Rückkehr."
Durch die Wiederholung bekamen die Wörter eine solche Kraft, daß Irena sie in ihrem Innersten groß geschrieben vor sich sah: Große Rückkehr. Sie begehrte nicht mehr auf: sie wurde von Bildern in Bann geschlagen, die plötzlich aus früher Gelesenem, aus Filmen, aus ihrer eigenen Erinnerung und vielleicht auch aus der ihrer Ahnen aufstiegen: der verlorene Sohn, der zu seiner alten Mutter zurückfindet; der Mann, der zu seiner Geliebten zurückkehrt, von der das grausame Schicksal ihn einst fortgerissen hat; das Geburtshaus, das jeder in sich trägt; der wiederentdeckte Pfad, in den die verlorenen Schritte der Kindheit eingeprägt geblieben sind; Odysseus, der nach jahrelangen Irrfahrten seine Insel wiedersieht; die Rückkehr, die Rückkehr, der große Zauber der Rückkehr.“

 

 

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Tote Seelen (Vertaald door Vera Bischitzky)

 

„Durch das Tor eines Gasthofs der Gouvernementstadt N.N. fuhr eine durchaus hübsche kleine gefederte Kalesche, mit der gewöhnlich Junggesellen unterwegs sind: Oberstleutnants außer Dienst, Stabshauptleute, Gutsherren, die um die hundert Bauernseelen besitzen, kurz und gut, all jene, von denen man sagt, sie seien nicht ganz mittellos. In der Kalesche saß ein Herr, kein schöner Mann, doch auch nicht übel anzusehen, weder zu dick noch zu dünn; dass er alt gewesen wäre, hätte man nicht sagen können, allzu jung allerdings war er auch nicht. Seine Ankunft erregte in der Stadt nicht das geringste Aufsehen und hatte nichts Besonderes zur Folge; nur zwei russische Bauern, die an der Tür einer Schenke gegenüber vom Gasthof standen, machten ein paar Bemerkungen, die sich allerdings mehr auf den Wagen als auf den darin Sitzenden bezogen. »Guck doch bloß mal«, sagte der eine zum anderen, »das ist ein Rad! was glaubst du, würde das Rad, wenn’s sein muss, bis Moskau halten oder nicht?« »Es würde«, antwortete der andere. »Aber bis Kasan würde es, glaube ich, nicht halten, was?« »Bis Kasan würde es nicht halten «, antwortete der andere. Damit war das Gespräch auch schon beendet. Außerdem lief noch, als die Kalesche gerade am Gasthof ankam, ein junger Mensch in weißen Canevashosen vorbei, die überaus eng und kurz waren, er trug einen Frack, der modisch sein sollte und unter dem eine Hemdbrust zu sehen war, die von einer Nadel aus Tula mit einer Bronzepistole zusammengehalten wurde. Der junge Mensch drehte sich um, musterte den Wagen, hielt mit der Hand seine Mütze fest, die vom Wind beinahe fortgeweht worden wäre und ging seines Weges. Als der Wagen in den Hof einfuhr, wurde der Herr vom Hausdiener oder Aufwärter, wie sie in russischen Wirtshäusern heißen, in Empfang genommen, der dermaßen lebhaft und zapplig war, dass man nicht einmal erkennen konnte, wie sein Gesicht aussah.“

 

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 –  4 maart 1852)

Standbeeld in Moskou

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

Mijn kind

 

Zo ernstig slaapt zij dat ik mij herken.

Niets weet zij en niets méér kan zij verwachten

dan wat ik had, dan worden wie ik ben.

Hoe anders wordt men dan wij dachten.

 

Zo ernstig leefde ik, maar niet als zij

zo zuiver als het warme zand der stranden.

Hield iemand, denk ik, ooit zoveel van mij?

Ik kus vol tederheid haar kleine handen.

 

Zo ernstig wij, ik weet wat haar bezielt,

ik ken het hart waarin wij zijn gevangen:

zo was het dat ik van de liefste hield,

zo heerlijk stroomt het bloed van ons verlangen.

 

Zo ernstig sta ik bij mijn slapend kind

dat ik weer lach, die niets meer heb te wachten

dan wat ik heb, dan nemen wat ik vind,

en wie ik liefhad steeds in mijn gedachten.

 

 

 

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Max Nord (1 april 1916 -  28 februari 2008)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

selftee nes bebens

hit! selben dirnen zwänget
schund (doll: shit bilden, kosen…),
was stand – hin. genschnee,
tierdoldenspäne.
mundprunken (son müssen)
punktier, was raubt
sinn, s eilig-schüchterne, hasser!

he, stier, so zähm ICH (denn
res – spinnt er? – pisst), wie?, muhmen UND, oh!,
zehn nonnenstein,
schwundgatten DER pferde?
sieh: bauern wehn –
brachlos, rund, alt, IM kinde
schwirren DIE ahnen.

 

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)


Zie voor nog meer schrijvers van de 1e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:01 Reageer op dit bericht

Maria Polydouri, Edgar Wallace, Arnold Aletrino, John Wilmot, Carl Sternheim

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008 en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

To a young man who committed suicide

 A spirit kept pursuing him
in the dark expanses of his life.
His occupations, his joys at a nod
became pretexts of his vital drive.

His lovely books, thought, a momentary haunt.
His love a violent sight.
Later his face filled with mystery
and nothing around him was right.

A curious stranger, he wandered among us
in altered mien and grim.
He did not gainsay our suspicion
that something frightful awaited him.

He was strangely handsome, like those
whom death had singled out.
He yielded to the direst dangers
as if something guarded him throughout.

One morning, in a walnut casket we
found him dead with a mark on the temple.
All of him was like a victory,
like light casting around him in the dark.

He had such simplicity and serenity,
a smiling form living again!
As if all of him had become a Eucharist
and the cause had marked him in vain.

 

 

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Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)

 

 

 

 

De Engelse journalist en schrijver Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: King Kong (samen met Merian C. Cooper)

 

„Even in the obscuring twilight, and behind the lightly floating veil of snow, the Wanderer was clearly no more than a humble old tramp freighter. The most imaginative, the most romantic eye could have detected nowhere about her that lean grace, those sharply cleaving contours which the landsman looks for in a craft all set to embark upon a desperate adventure.
For the likes of her, the down-at-heels support of the Hoboken pier was plenty good enough. There, with others of her kind, she blended into the nondescript background of the unpretentious old town: she was camouflaged into a comfortable nonentity. There she was secure from any embarrassing comparison with the great lady-liners which lifted regal and immaculate prows into the shadows of skyscrapers on the distant, Manhattan side of the river.
Her crew knew that deep in her heart beat engines fit and able to push her blunt old nose ahead at a sweet fourteen knots, come Hell or high water. They knew too that surrounding her engines, and surrounding also that deep steel chamber which puzzled all of them and frightened not a few, was a staunch and solid hull. Landsmen, however, drawn to the waterfront by that nostalgia which ever so often stirs those whose lives are bound by little desks and brief commuter train rides, looked over her rusted, scaling flanks and sputtered ignorantly:
“Lord! They don’t call that a sea-going craft, I hope!”
Weston, though he had taxied to the waterfront bent upon a business in which nostalgia had no part, said exactly that and drew back the hand which had been about to pass over the fare from Forty-second Street and Broadway. After all, if he had mistaken the pier, it would be a foolish extravagance to let this pirate on wheels knock down his flag and so gain the right to add an extra fifteen cents to the return charge“.


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Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Zuster Bertha

 

„In het witte morgenlicht sliep de operatiekamer, voortdommelend onder het zachte suizenvan den waterketel, die in den hoek, boven een blauwgrijze gasvlam, rustig borrelde.

Op de groote, breede tafel tegen het gele beschot, stond een lange rij zwarte flesschen, met vierkante, glanzende glimplekjes schuin op de buiken, van het venster aan de overzij, een lange, rechte lijn trekkend met haar blauwe kapjes tegen den muur. Twee groote verband-trommels stompten, met hun mat-blauwigen schijn, vierkant op van het glanzend, zinken tafelblad. In een krieuwelig, onbewegelijk gedwarrel stonden kleinere fleschjes en glaasjes doorelkaâr met een scherpe opvlekking van een rood etiket of de gele dikke streping van een fleschje jodoformpoeder, afbrokkelend van de donkere flesschenrij. Een groote flesch watten vlekte helder, alleen, hoog-op aan een der tafelhoeken, van onder goudbewasemd door een geelkoperen bekken er naast.

In lange, gebogen rijen achter elkaâr, stonden de houten stoelen, poot aan poot, wezenloos met den open hoek van de zitting en de leuning, in groote kringen uitwijdend naar het midden. Schuin daarover, wegduisterend tegen den grijs-geschilderden muur, staarde de instrumenten-kast, met haar groote, halfglazen deuren in de ruimte, korte goud- en zilverschijntjes uitblazend van de instrumenten, die op de planken schemerig wegdoezelden.

In het midden van de kamer stond de operatietafel, hoog opgeschroefd, met de zware, logge witheid der lakens, plomp, alleen, breed en dood.

En in de onbewegelijke stilte sprankte telkens een geel-oranje vonkje op in de blauwe gasvlam, even spattend met een kort knapje of floot de waterketel een kort, zingend geluidje in de beweginglooze lucht.

Zuster Bertha kwam binnen, met een breede uithoeking der deur. In de drijvende stilte liep ze zacht naar de verband-tafel, rondziende naar de stoelen en naar de kachel.“

 

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot, 2e graaf van Rochester . werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

To This Moment a Rebel

 

To this moment a rebel I throw down my arms,

Great Love, at first sight of Olinda's bright charms.

Make proud and secure by such forces as these,

You may now play the tyrant as soon as you please.

 

When Innocence, Beauty, and Wit do conspire

To betray, and engage, and inflame my Desire,

Why should I decline what I cannot avoid?

And let pleasing Hope by base Fear be destroyed?

 

Her innocence cannot contrive to undo me,

Her beauty's inclined, or why should it pursue me?

And Wit has to Pleasure been ever a friend,

Then what room for Despair, since Delight is Love's end?

 

There can be no danger in sweetness and youth,

Where Love is secured by good nature and truth;

On her beauty I'll gaze and of pleasure complain

While every kind look adds a link to my chain.

 

'Tis more to maintain than it was to surprise,

But her Wit leads in triumpth the slave of her eyes;

I beheld, with the loss of my freedom before,

But hearing, forever must serve and adore.

 

Too bright is my Goddess, her temple too weak:

Retire, divine image! I feel my heart break.

Help, Love! I dissolve in a rapture of charms

At the thought of those joys I should meet in her arms.

 

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Die Hose

 

„Erster Auftritt

Theobald und Luise treten auf:

Theobald:

Daß ich nicht närrisch werde!

Luise:

Tu den Stock fort!

Theobald schlägt sie:

Geschändet im Maul der Nachbarn, des ganzen Viertels.

Frau Maske verliert die Hose!

Luise:

Au! Ach!

Theobald:

Auf offener Straße, vor den Augen des Königs sozusagen.

Ich, ein einfacher Beamter!

Luise schreiend:

Genug.

Theobald:

Ist nicht zu Haus Zeit Bänder zu binden, Knöpfe zu knöpfen? Unmaß, Traum, Phantasien im Leib, nach außen Liederlichkeit und Verwahrlosung.

Luise:

Ich hatte eine feste Doppelschleife gebunden.

Theobald lacht auf:

Eine feste Doppelschleife. Herrgott, hör das niederträchtige Geschnatter. Eine feste – da hast du eine feste Doppelohrfeige. Die Folgen! Ich wage nicht, zu denken.

Entehrt, aus Brot und Dienst gejagt.

Luise:

Beruhige dich.

Theobald:

– Rasend…

Luise:

Du bist unschuldig.

Theobald:

Schuldig, ein solches Weib zu haben, solchen Schlampen, Trulle, Sternguckerin.

Außer sich:

Wo ist die Welt?

Er packt sie beim Kopf und schlägt ihn auf den Tisch. Unten, im Kochtopf, auf dem mit Staub bedeckten Boden deiner Stube, nicht im Himmel, hörst du? Ist dieser Stuhl blank? Nein – Dreck! Hat diese Tasse einen Henkel? Wohin ich fasse, klafft Welt. Loch an Loch in solcher Existenz. Schauerlich!

Mensch, bedenke doch! Ein gütiges Schicksal gab mir ein Amt, das siebenhundert Taler einbringt.“

 

 

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Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Armel Guerne, Friedrich Güll, Antoine Prévost, Edmond Rostand, Josep de Maistre

De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

LE MAGISTRAL

 

Assieds-toi en silence entre ténèbres et ténèbre

Sombre voyant, toi le plus sourd de tous !

Serre sur toi les plis de ton manteau funèbre

Et ne déchire rien, couvre-toi ! couvre-toi !

Tu te promènes dans ta tête vide

Comme un battant de cloche dans l'airain

Qui sonnerait un glas énormément muet.

Où irais-tu, à travers la rumeur des gens ?

Regarde : ils ne savourent plus leur vie

Et leurs yeux fous vont voir les cieux vêtus de noir.

Leurs molles mains s'affaissent et leurs doigts

Touchent des temps couverts comme d'un sac de cendres.

Et maintenant tais-toi ! Que tu saches attendre. 

 

 

 

L'ENVOLEE

 

Plus vite que le temps d'un son, d'une lumière

D'une pensée, ou plus lente qu'un sentiment,

L'éternité. Pourtant on ne parle plus d'elle.

L'éternité d'un temps qui se lève toujours

De l'instant sur l'instant et ne tombe jamais,

Garde et regarde tout en se faisant éclore

Comme un germe, un pollen, un soleil, une aurore

Sur elle-même ouverte, ô la colombe de splendeur 1

Et qui s'avance et monte à son nid de lumière

En ne laissant jamais rien derrière elle.

 

 


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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)

 

 

 

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

Meine Mutter

Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm
als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.
Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,
vergeht mir aller Schmerz,
gibt mir die Mutter einen Kuss
und drückt mich an ihr Herz.

 

 

 

Ich seh die andern all

 

Ich seh die andern all
dir bringen ihr Gaben.
Du musst auf jeden Fall
von mir auch etwas haben.
Hier hab ichs schon bereit:
Streck aus die Arme weit!
Jetzt werf ich dirs hinein!
Mich selbst! Ich bin ja dein.

 

 

 

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Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)

Ansbach

 

 

 

 

De Franse schrijver Antoine François Prévost werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. Zie ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Manon Lescaut

 

„Les destin pourtant semble les poursuivre. Un hasard malheureux fait descendre à l'hôtellerie le fils de leur ennemi M. de G. M. Ce nouvel arrivant vient alors partager leur repas. Il s'éprend de Manon, et semble prêt à la combler de richesses. Manon imagine une manœuvre afin de lui extorquer une forte somme, sans trahir son ami : « pour se venger du père sur la fortune du fils. ». Elle accorde un rendez-vous au soupirant. Des Grieux attend au café Féré, près du pont Saint-Michel. Mais Manon ne parvient pas à se libérer de ce rendez-vous galant. Inconsciente, elle envoie à des Grieux une courtisane pour le distraire. Tant de cynisme révolte le chevalier qui décide de se venger. Il fait enlever le jeune G. M., s'introduit dans son hôtel, fait à l'infidèle une scène de jalousie qui se termine par de tendres effusions. Manon lui fait savourer sa vengeance: « Vous aurez son couvert à souper, vous coucherez dans ses draps, et demain, de grand matin, vous enlèverez sa maîtresse et son argent. Vous serez bien vengé du père et du fils ».

 

 

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Antoine Prévost (1 april 1697 – 23 december 1763)

Buste in Hesdin

 

 

 

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook mijn blog van 1 april 2007 en ook mijn blog van 1 april 2008.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

 

Les Rois Mages

 

Ils perdirent l'étoile, un soir ; pourquoi perd-on
L'étoile ? Pour l'avoir parfois trop regardée,
Les deux rois blancs, étant des savants de Chaldée,
Tracèrent sur le sol des cercles au bâton.
Ils firent des calculs, grattèrent leur menton,
Mais l'étoile avait fuit, comme fuit une idée.
Et ces hommes dont l'âme eût soif d'être guidée
Pleurèrent, en dressant des tentes de coton.
Mais le pauvre Roi noir, méprisé des deux autres,
Se dit "Pensons aux soifs qui ne sont pas les nôtres,
Il faut donner quand même à boire aux animaux."
Et, tandis qu'il tenait son seau d'eau par son anse,
Dans l'humble rond de ciel où buvaient les chameaux
Il vit l'étoile d'or, qui dansait en silence.

 

 


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Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)

Monument in Marseille

 

 

 

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook mijn blog van 1 april 2007.en ook mijn blog van 1 april 2009 en ook mijn blog van 1 april 2010.

 

Uit: Les Soirées de Saint-Pétersbourg (1821)

 

„Au mois de juillet 1809, à la fin d'une journée des plus chaudes, je remontais la Néva dans une chaloupe, avec le conseiller privé de T***, membre du sénat de Saint-Pétersbourg, et le chevalier de B***, jeune Français que les orages de la révolution de son pays et une foule d'événements bizarres avaient poussé dans cette capitale. L'estime réciproque, la conformité de goûts, et quelques relations précieuses de services et d'hospitalité, avaient formé entre nous une liaison intime. L'un et l'autre m'accompagnaient ce jour-là jusqu'à la maison de campagne où je passais l'été. Quoique située dans l'enceinte de la ville, elle est cependant assez éloignée du centre pour qu'il soit permis de l'appeler campagne et même solitude; car il s'en faut de beaucoup que toute cette enceinte soit occupée par les bâtiments; et quoique les vides qui se trouvent dans la partie habitée se remplissent à vue d'oeil, il n'est pas possible de prévoir si les habitations doivent un jour s'avancer jusqu'aux limites tracées par le doigt hardi de Pierre Ier.

Il était à peu près neuf heures du soir; le soleil se couchait par un temps superbe; le faible vent qui nous poussait expira dans la barque que nous vîmes badiner. Bientôt le pavillon qui annonce du haut du palais impérial la présence du souverain, tombant immobile le long du mât qui le supporte, proclama le silence des airs. Nos matelots prirent la rame; nous leurs ordonnâmes de nous conduire lentement.“

 

 

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Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)

Portret door Carl Christian Vogel von Vogelstein.ca 1810

 

Geschreven door Romenu om 18:47 Reageer op dit bericht

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