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Berichten van 22 april 2011 tot 23 april 2011

Sipko Melissen, William Shakespeare, Andrey Kurkov, Pascal Quignard, Peter Horst Neumann

Bij Stille zaterdag

 

 

 

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Pietà,  Giovanni Bellini (1430 - 29 november 1516)

 

 

 

 

Stille zaterdag


Het regent nu en dat betekent niets
het regent in zoveel gedichten
het weerbericht voorspelde weliswaar
zacht voorjaarsweer maar dat betekent niet
dat ik de moed laat varen op dit plein

ik denk aan jou en dat betekent niets
je duikt zo vaak door mijn gedachten
weer geen bericht maar dat betekent niet
dat jij niet bezig bent met mij ook nu
het regent op dit godverlaten plein.

 

 

 

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Sipko Melissen (Scheveningen, 23 november 1944)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver William Shakespeare werd geboren in Londen op, vermoedelijk, 23 april 1564. Zie ook mijn blog van 23 april 2008,  mijn blog van 23 april 2007 en ook mijn blog van 23 april 2006 en ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

 

Uit: A Midsummer Night's Dream

THESEUS 
I must confess that I have heard so much,
And with Demetrius thought to have spoke thereof;
But, being over-full of self-affairs,
My mind did lose it. But, Demetrius, come;
And come, Egeus; you shall go with me,
I have some private schooling for you both.
For you, fair Hermia, look you arm yourself

To fit your fancies to your father's will;
Or else the law of Athens yields you up--
Which by no means we may extenuate--
To death, or to a vow of single life.
Come, my Hippolyta: what cheer, my love?
Demetrius and Egeus, go along:
I must employ you in some business
Against our nuptial and confer with you
Of something nearly that concerns yourselves.

EGEUS 
With duty and desire we follow you.

Exeunt all but LYSANDER and HERMIA

LYSANDER 
How now, my love! why is your cheek so pale?
How chance the roses there do fade so fast?

HERMIA 
Belike for want of rain, which I could well
Beteem them from the tempest of my eyes.

LYSANDER 
Ay me! for aught that I could ever read,
Could ever hear by tale or history,
The course of true love never did run smooth;
But, either it was different in blood,--

HERMIA 
O cross! too high to be enthrall'd to low.

 

 

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William Shakespeare (23 april 1564 – 23 april 1616)

The Globe Theatre in Londen

 

 

 

 

De Oekraïense schrijver Andrey Kurkov werd geboren op 23 april 1961 in Leningrad. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Uit: Die letzte Liebe des Präsidenten (Vertaald door Sabine Grebing)

 

„Moskau. Januar 2013.

Zur Vierhundertjahrfeier der Romanow-Dynastie reisten wir in zwei Schnellzügen. Der erste war auf ganzer Länge in den Farben der ukrainischen Flagge gestrichen, der zweite in den Farben der russischen. Die Probefahrt beobachtete ich vom Hubschrauber aus und war begeistert: Zwanzig Kilometer weit fuhren zwei Züge wie zwei lange Flaggen, einer immer dreihundert Meter hinter dem anderen. Im Hubschrauber dachte ich, daß es sogar noch effektvoller wäre, sie auf parallelen Schienen laufen zu lassen, damit niemand mir mangelnde Achtung gegenüber der Russischen Föderation vorwerfen konnte, in der Art von: ›Bitte schön, wieso fährt die russische Flagge hinter der ukrainischen?‹ Aber Feinde sind auch dafür Feinde, daß sie aus jeder Situation einen Vorwand zur Provokation ziehen können.

In die of⁄zielle ukrainische Delegation wurden nur die Ausdauerndsten aufgenommen. Den ganzen Dezember über trainierten sie abends in Kontscha-Saspa. Dank der militärischen Abschirmung fanden die Trainingseinheiten der Delegation tatsächlich von der freien Presse unbemerkt statt. Es ging jedoch nicht ganz ohne Opfer ab. Die Wassertemperatur betrug plus eins, die Lu∫temperatur minus

zehn. Nach dem dritten Training begab sich der Staatssekre tär für Gesundheit zuerst ins Krankenhaus, und dann reichte er sein Rücktrittsgesuch ein. (Ich merkte mir das gleich und beschloß, für alle hochrangigen Ämter eine verbindliche Prüfung im Eisschwimmen einzuführen. Ein hervorragender Anlaß, ambitionierte Gestrige medizinisch begründet auszusondern!) Die übrigen durchliefen den Kurs ›Junges Walroߋ für junge Eisschwimmer erfolgreicher. Ich selbst war längst ein bewährtes ›Walroߋ, ehe ich mein Staatsamt antrat. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich in

die Delegation nur Mitglieder des ›Vereins der Freunde des Eisschwimmens‹ aufgenommen, aber wie schon in alten sowjetischen Zeiten bestand der Verein aus vernün∫igen, aller dings Politik und Politiker verabscheuenden Menschen. Inzwischen konnte ich sie gut verstehen.“

 

 

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Andrey Kurkov (Leningrad, 23 april 1961)

 




De Franse schrijver
Pascal Quignard werd geboren op 23 april 1948 in Verneuil-sur-Avre. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Uit: Sur le jadis

 

„En 1640, dans la province de Nagoya, il se trouva qu’un fils se présenta devant la cabane de son père le jour de ses soixante ans.
Il le salua. Il lui tourna le dos. Son père s’agrippa à ses épaules. Le fils soutint avec les doigts les maigres cuisses de son père et ils pénétrèrent dans la forêt épaisse qui recouvrait la montagne.
Tandis que son fils gravissait la pente le père se 101 dit : « Je crains que mon fils ne se perde au retour. » Alors il eut l’idée de casser des branches mortes et de les jeter derrière lui.
Parvenu dans une petite clairière, le fils aperçut deux roches plates qui formaient une espèce d’abri. Il aménagea une litière de feuilles pour que son père pût s’étendre sous les roches. Puis il se tourna vers son père et lui dit :
— Mon père, je vous dis adieu.
Le père inclina la tête et dit :
— Mon petit, comme j’ai craint que tu ne te perdes au retour, j’ai répandu sur le chemin des branches cassées. Tu n’as qu’à suivre ces fragments...
Alors le fils éclata en sanglots.
Il reprit son père sur son dos et il rentra avec lui, de nuit, avec prudence, jusqu’au village. Toujours protégé par l’obscurité de la nuit il saisit un épieu. Il creusa un trou derrière sa cabane où il enfouit son père, le dissimulant sous les ronces d’un buisson.
Personne du pays ne pouvait déceler qu’il avait gardé son vieux.
Il lui apportait à manger trois fois par jour.
Il se trouva qu’un jour le seigneur du lieu dit à ses gens :
— Apportez-moi une belle corde de cendres ou bien je mettrai le feu à vos huttes.
Les villageois ne comprenaient pas ce que demandait leur maître. Ils s’interrogeaient entre eux. Le fils pieux alla trouver son père et dit audessus du trou où il l’avait serré :
— Mon père, le seigneur a dit : Apportez-moi une belle corde de cendres ou bien je mettrai le feu au village.“

 

 

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Pascal Quignard (Verneuil-sur-Avre, 23 april 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter, essayist en literatuurwetenschapper Peter Horst Neumann werd geboren op 23 april 1936 in Neisse. Zie ook mijn blog van 23 april 2008 en ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

 

Die Hände, die Augen

Die Stunde (wann
war das) als ich zu sehen
begann, und waren
denn vorher blind
meine Augen?

Du sagtest, daß zwei
nicht genügen,
ein drittes wär nötig,
ein Auge hinter den Augen,
doch das eigene
müsse es sein.

Aber die Hand, die dritte,
die einem andern gehört,
die ich mit beiden Händen
ergriff, die gesehene Welt
zu begreifen.

 

 

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Peter Horst Neumann (23 april 1936 – 27 juli 2009)



Zie voor nog meer schrijvers van de 23e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 12:17 Reageer op dit bericht

Richard Huelsenbeck, Friedrich von Hagedorn, Max Bolliger, J. P. Donleavy, Maurice Druon

De Duitse dichter, schrijver, essayist en psychoanaliticus Richard Huelsenbeck (Hülsenbeck) werd geboren op 23 april 1892 in Frankenau. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Uit: Erste Dadarede in Deutschland

 

„Meine Damen und Herren!
Der heutige Abend ist als Sympathiekundgebung für den Dadaismus gedacht, eine neue internationale "kunstrichtung", die vor zwei Jahren in Zürich gegründet wurde. Unter den Initiatoren dieser schönen Sache waren Hugo Ball, Emmi Hennings, der Maler Slodki, die Rumänen Marcel Janco und Tristan Tzara, zu guter letzt ich selbst, der ich heute die Ehre habe, an dieser Stelle für meine alten Kamaraden und unsere alten-neuen Ansichten Propaganda zu machen. Hugo Ball, ein großer Künstler und größerer Mensch, ein gänzlich unsnobistischer, unliterarischer Mensch, gründete 1916 in Zürich das Cabaret Voltaire, aus dem sich mit unserer Hilfe der Dadaismus entwickelte. Der Dadaismus war notgedrungen ein internationales Produkt. Man mußte etwas Gemeinsames zwischen den Russen, Rumänen, Schweizern und Deutschen finden. Es gab einen Hexensabbath, wie Sie ihn sich nicht vorzustellen vermögen, ein Trara von morgens bis abends, ein Taumel mit Pauken und Negertrommeln, eine Ekstase mit Steps und kubistischen Tänzen. Die Rumänen kamen von Frankreich, liebten Apollinaire, Max Jacob, wußten viel von Barzun, Poème et Drame und den Kubisten. Aus Italien schrieb Marinetti, Palazeschi, Savignio. Wir Deutschen standen ziemlich harmlos da. Ball war tatsächlich der einzige, der die Probleme der futuristischen und kubistischen Richtungen in sich aufgenommen und verarbeitet hatte. Vielleicht befinden sich einige unter Ihnen, die ihn im Jahre 1915 hier in Berlin auf dem Expressionisten-Abend reden hörten, den ich mit ihm veranstalten konnte. Das sind in der Tat die expressionistischsten Gedichte gewesen, die Deutschland jemals gehört hat.“

 

 


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Richard Huelsenbeck (23 april 1892 -  20 april 1974)

 

 

 

 

De Duitse dichter Friedrich von Hagedorn werd geboren op 23 april 1708 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

 

Der erste May

Der erste Tag im Monat May
Ist mir der glücklichste von allen.
Dich sah ich, und gestand dir frey,
Den ersten Tag im Monat May,
Daß dir mein Herz ergeben sey.
Wenn mein Geständniß dir gefallen,
So ist der erste Tag im May
Für mich der glücklichste von allen.

 

 

 

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Friedrich von Hagedorn ( 23 april 1708 – 28 oktober 1754)

Monument in het Eichenpark van Harvestehude

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Max Bolliger werd geboren op 23 april 1929 in Schwanden / Braunwald, Kanton Glarus. Zie ook mijn blog van 23 april 2009.

 

Uit: Von einem Engel eingeladen

 

Es waren auch Gaukler nach Bethlehem gekommen, ein Mann, eine Frau und ein Junge. Sie zeigten auf Straßen und Plätzen und vor den Herbergen ihre Kunststücke.

Der Junge tanzte auf dem Seil, während die Mutter, als Clown verkleidet, Trompete spielte. Mit einem Hut in der Hand sammelte der Vater die Münzen ein, die man ihm zuwarf.

Als die Sonne hinter dem Horizont untergegangen war, kam die Nacht plötzlich und kalt. Die Gaukler suchten Zuflucht in einem Hof oder unter einem Dach, aber niemand duldete sie, denn es waren viele und vornehme Leute gekommen, die Unterkunft begehrten.

Mit ihrem knarrenden Gefährt, das von einem Esel gezogen wurde, fuhren sie zur Stadt hinaus. Es begegnete ihnen niemand außer einem Mann und einer Frau, die hochschwanger war. Sie stellten den Wagen in den Schutz eines Baumes und legten sich zur Ruhe. Der Junge fand keinen Schlaf.

 

 

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Max Bolliger (Schwanden, 23 april 1929)

 

 

 

 

De Amerikaans-Ierse schrijver James Patrick Donleavy werd geboren op 23 april 1926 in New York. Zie ook mijn blog van 23 april 2009.

 

Uit: A singular man (Interview door John McEntee in The Independent)

 

"There was a time," he said, catching his breath, "when I was down to fight against Norman Mailer who was also handy with his fists. The match was going to be televised. Mailer was in training and I think he got to hear about me being photographed throwing seven punches in a second. The match never took place. I did meet him at a party in New York. He came up to me and joked that I was too tough for him."

The twice-married Donleavy lived alone until recently when his son Philip, 59, by his first spouse, Valerie, returned from New York to look after him and his business affairs. His second wife, Mary, remarried into the Guinness family. They were divorced in 1989. Increasingly, he has returned to his first love, painting, and made his last public appearance at a Dublin gallery exhibition of his work two years ago. Largely forgotten, not a single copy of his seminal work was on sale in any of the three thriving bookshops in nearby Mullingar.

"People tend to steal the book rather than buy it," he remarked as he shuffled down the peeling hall heading kitchenwards with the remains of the picnic salmon. His silent son Philip who had provided chairs and cutlery for the picnic as well as the makeshift table reappeared.“

 

 

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J. P. Donleavy (New York, 23 april 1926)

 

 

 

 

De Franse schrijver en politicus Maurice Druon werd geboren op 23 april 1918 in Parijs. Zie ook mijn blog van 23 april 2009.

 

Uit: Les Rois Maudits

 

" L' homme est une unité pensante qui agit sur les autres hommes et transforme le monde. Et puis, soudain, l' unité se désagrège, se délie et qu' est - ce alors que le monde, et que sont les autres ? L' important en cette heure, pour Monseigneur de Valois, ce n' étaient plus les titres, les possessions, les couronnes, les royaumes, les décisions du pouvoir, la primauté de sa personne parmis les vivants. Les emblèmes de son lignage, les acquisitions de sa fortune, même les descendants de son sang qu' il voyait autour de lui rassemblés, tout cela pour lui avait perdu valeur essentielle. L' important, c' était l' air de septembre, les feuillages encore verts, . . ., mais l' air surtout, l' air qu'il respirait. . .                

    "Et quand tout serait éteint, dissous, délié, quand la cathédrale se serait emplie d'ombre, qu'allait-il découvrir ce très pauvre homme, de l'autre côté? Trouverait-il ce que lui avaient appris les enseignements de la religion? Mais qu'étaient-ils, ces enseignements, sinon d'immenses, d'angoissantes incertitudes? Serait-il traduit devant un tribunal; Quel était le visage du juge? Et tous les gestes de la vie, en quelle balance seraient-ils pesés? Quelle peine peut-être infligée à ce qui n'est plus? Le châtiment ... Quel châtiment ? Le châtiment consistait peut-être à garder la conscience claire au moment de franchir le mur d'ombre."

 

 

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Maurice Druon (23 april 1918 – 14 april 2009)

Een jonge Druon

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Christine Busta, Adelheid Duvanel, Marion Titze, Halldór Laxness, Egon Hostovský

De Oostenrijkse dichteres Christine Busta werd geboren op 23 april 1915 in Wenen. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

 

Die Frühlingssonne

 

Unhörbar wie eine Katze

kommt sie über die Dächer,

springt in die Gassen hinunter,

läuft durch Wiesen und Wald.

 

Oh, sie ist hungrig! Aus jedem

verborgenen Winkel schleckt sie

mit ihrer goldenen Zunge den Schnee.

 

Er schwindet dahin wie Milch

in einer Katzenschüssel.

Bald ist die Erde wieder blank.

 

Die Zwiebelchen unter dem Gras

spüren die Wärme ihrer Pfoten

und beginnen neugierig zu sprießen.

 

Eins nach dem andern blüht auf:

Schneeglöckchen, Krokus und Tulpe,

weiß, gelb, lila und rot.

Die zufriedene Katze strahlt.

 

 

 

 

April

 

Tage wie Vögel und locker wie junges Haar.
Auf den Stufen hüpft Regen und malt seine flüchtigen Zeichen.
Er spielt mit der Sonne. Bald wird er dein Fenster erreichen
Und steigt dir ins Zimmer, das lange voll Schatten war.


 

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Christine Busta (23 april 1915 – 3 december 1987)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Adelheid Duvanel werd geboren op 23 april 1936 in Basel. Zie ook mijn blog van 23 april 2008 en ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

 

Der Nachmittag

 

Zwei Zeitungen fliegen wie abgerissene Flugel uber die Strase,

dann wirft der Wind einen Spiegel um, der vor einem Mobelgeschaft

gegen die Hauswand gelehnt steht; der Lehrling wischt

die Scherben zusammen. Der Nachmittag ist in diesem Cafe

und in der Strase und daheim in der Wohnung gefangen; uberall

halt man ihn fest und versucht, in ihm zu lesen wie in einem

Buch, doch sobald er kann, entgleitet er.

 

 

 

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Adelheid Duvanel (23 april 1936 – 8 juli 1996)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Marion Titze werd geboren op 23 april 1953 in Lichtenwalde/Chemnitz. Zie ook mijn blog van 23 april 2008 en ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Uit: Niemandskind

 

„Spätestens jetzt hätte ich ihm das Du anbieten müssen, aber ich verpaßte den Moment.
»Neunundzwanzig und zweiundzwanzig«, sagte ich, ohne selbst darüber zu staunen, wie ich es vor Jahren noch getan hatte. Auch die anderen staunten nicht mehr, man hielt es jetzt für möglich, daß ich so große Kinder hatte. Der Kummer hatte mich reif gemacht für mein richtiges Alter.
»Mädchen oder Jungs?« fragte Martin.
»Beides Jungs«, sagte ich.
»Ich habe auch einen Bruder«, sagte er. »Er ist zwanzig.«
»Und wie alt bist du?«
Er war erleichtert, daß ich ihn endlich duzte. Und ich war es auch, obwohl nun alles zu schnell ging. Mein Gefühl übersprang gleich die entfernte Verwandtschaft. Er wirkte jetzt wie ein Kind, das womöglich meins war, das man nur vergessen hatte, mir mitzugeben.
»Zweiundzwanzig«, sagte er. Daß er gerade zweiundzwanzig geworden sei.
»Wann gerade?« fragte ich.
»Gestern.«
»Darauf müssen wir doch anstoßen.« Ich ging in die Küche, um etwas zum Trinken zu holen.
Es war drückend heiß, Alkohol war jetzt wirklich nicht angebracht. Aber ich vergaß es, wie ich schon vergessen hatte, daß das nur ein Verwandter war, ein ganz entfernter, auf der Durchreise. Zwischenstopp in Berlin, den er nicht mal geplant hatte, wie er sagte. Ganz spontan war er aus dem Zug gestiegen. Er sei sowieso ganz spontan.“

 

 


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Marion Titze
(Lichtenwalde, 23 april 1953)

 

 

 

 

De IJslandse schrijver Halldór Laxness (eig. Halldór Guðjónsson) werd geboren in Reykjavik op 23 april 1902. Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Uit: Iceland's Bell (Vertaald door Philipp Roughton)

 

„There was a time, it says in books, that the Icelandic people had only one national treasure: a bell. The bell hung fastened to the ridgepole at the gable end of the courthouse at Pingvellir by Öxará. It was rung for court hearings and before executions, and was so ancient that no one knew its true age any longer. The bell had been cracked for many years before this story begins, and the oldest folk thought they could remember it as having a clearer chime. All the same, the old folk still cherished it. On calm midsummer days at iingvellir, when the fragrance of Bláskógar wafts in on gentle breezes from Súlur, the regent, the magistrate, and the executioner, the man to be hanged and the woman to be drowned assembled at the courthouse, and the chime of the bell could often be heard mingled with the murmur of Öxará.*
One year when the king decreed that the people of Iceland were to relinquish all of their brass and copper so that Copenhagen could be rebuilt following the war, men were sent to fetch the ancient bell at iingvellir by Öxará.
A few days after the dissolution of the Aljingi, two men with several packhorses approach from the western side of the lake. They ride down the ravine opposite the estuary, cross over the ford, and dismount at the edge of the lava field near the courthouse. One of the men is pale, with full cheeks and small eyes, wearing a tattered aristocrat's jacket much too small for his frame and walking with his elbows extended like a child pretending to be a nobleman. The other is dark, ragged, and ugly.

An old man with a dog walks over through the lava rocks and steps out onto the path before the travelers.
"And who might you men be?"
The fat one answers: "I am His Majesty's emissary and hangman."



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Halldór Laxness (23 april 1902 – 8 februari 1998) 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Egon Hostovský werd geboren op 23 april 1908 in Hronov.Zie ook mijn blog van 23 april 2009 en ook mijn blog van 23 april 2010.

 

Siebenmal in der Hauptrolle (Vertaald door Markus Sedlaczek)

 

„Auf einem Fetzen linierten, aus einem billigen Notizbuch herausgerissenen Papiers steht, mit Bleistift geschrieben, der letzte Wunsch Josef Kavalskýs. Auf den grauen Umschlag hatte dieselbe zittrige Hand in drei auseinanderstrebenden Zeilen meinen Namen und meine letzte Adresse gekritzelt. Das ist alles, was vom nicht restlos gelüfteten Geheimnis, den verborgenen Geschichten, den langen Irrwegen und wahnhaften Abenteuern eines Menschen blieb, der im Reich der Lebenden wie im Reich ihrer erträumten Schatten Dutzende halsbrecherischer Schicksale geschaffen hatte, denen er folgte und die er doch nicht einholte.

Immer wieder, nun schon zehn Tage und Nächte lang, lese ich die letzte Botschaft dessen, der mich

durch die Glut phosphoreszierender Dunkelheiten in den Bann schlug und mit der Krankheit der toll

gewordenen Welt ansteckte, die gerade in Flammen aufgeht. Das große Schweigen haucht mich an, wann immer ich mir die Botschaft, die mein seltsamer Freund und Doppelgänger kurz vor seinem Tod verfaßte, noch einmal vergegenwärtige: Sowie es Dir möglich ist, teile meinen Tod bitte meiner Frau,

meiner Schwester Růžena, Doktor Kalina, Professor Marcel, dem Schauspieler Hrubín und Frau Irena mit.

Er starb in einem Armenkrankenhaus in der New Yorker Vorstadt, kurz bevor ich ihm an Amerikas

Küste nachreisen konnte. Sein Umschlag wurde mir noch auf dem Schiff vom Konsul übergeben.“

 

 

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Egon Hostovský (23 april 1908 – 7 mei 1973)

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A. Marja, Vladimir Nabokov, Jan de Hartog, Jos de Haes, Chetan Bhagat, Peter Weber

Bij Goede Vrijdag

 

 

 

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Kruisiging, Lucas Cranach de Oude (1472-1553)

 

 

 

Neo-golgotiek

 

Dat kruis kun je elke dag
van me kado krijgen
maar de vent die eraan hing
hángt –

kijk al die vette
magere papen
die protestanten
joviaal uitgestreken
die dichters schilders
estetisch ontroerd
daarvan kakelend
in de doodsslaap die
ze leven noemen –

een nieuwe beeldenstorm
hoe zindelijk ook
is niet per se nodig
we kunnen er gelukkig
om lachen –

zwaai met een strop
een stengun
een gaskamerhandle
alles gaat nu eenmaal
vlugger tegenwoordig –

zie die vent hangen
zie met pascal
die mens in doodsstrijd
tot het einde der dagen –

we kunnen niet maffen
we kunnen niet kakelen
we kunnen er niet diepzinnig
over doen –

we moeten gewoon
opstaan
wat dood is dood laten
doen wat we kunnen –

god weet is het niet
voor eeuwig te laat.

 

 

 

 

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A. Marja (8 maart 1917 – 10 janüari 1964)




De Nederlandse schrijver Jan de Hartog werd geboren in Haarlem op 22 april 1914. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008 en ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Üit: Het koninkrijk van de vrede

 

„Het hatelijke pamfletje was wel een contrast met de lentedag. Büiten de openstaande ramen van de stüdeerkamer in het Hüis Swarthmoor trippelden düiven koerend heen en weer op de vensterbank; een geür van kamperfoelie en jong gras dreef de kamer binnen waar Henrietta Best het schotschrift zat te lezen, bewüst van het feit dat Thomas Fell haar scherp gadesloeg.

‘Nü,’ zei ze toen ze het had doorgekeken, ‘hij neemt niet bepaald een blad voor zijn mond moet ik zeggen. Maar zijn definitie van ons heeft iets dichterlijks.’

‘Pardon?’

Ze las hardop, ‘De Qüakers, die satanische vlinders in het heüvelgebied van Lancashire. Satanische vlinders, dat is aardig gevonden.’

‘Hoe zegt ü?’ Hij was kennelijk niet in de stemming voor lüchtige koüt.

‘Dat is precies wat we zijn: charmant, onschüldig en kortstondig.’

Hij leefde op; eindelijk had ze dan zijn sombere stemming doorbroken. ‘Meent ü dat: kortstondig? Dat dit hele geval een storm in een glas water is?’

Düs daarom had hij haar zo heimelijk üitgenodigd bij hem in zijn werkkamer te komen, de dag na zijn terügkomst van zijn dienstreis: hij wilde horen dat het gedoe met die Qüakers zo ongeveer was üitgeraasd, waar het zijn vroüw betrof. Hij zag er üitgepüt üit, de arme man, en geen wonder: altijd op reis, de ene herberg na de andere, verontrüst over zijn vroüw en haar jonge heilige ... Ze hoopte dat hij daar niet over zoü beginnen.

‘Dat bedoelde ik niet,’ zei ze, voorzichtig.

‘Ik geloof niet dat ook maar iemand hier in hüis er enig idee van heeft hoe ernstig de sitüatie is!’ riep hij üit.

‘Vindt ü?’ Het leek een diplomatiek antwoord, gezien de omstandigheden.“

 

 

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Jan de Hartog (22 april 1914 – 22 september 2002)

 

 

 

 

De Rüssisch-Amerikaanse schrijver Vladimir Vladimirovic Nabokov werd geboren in St. Petersbürg, op 22 april 1899. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008 en ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.
 

Üit: Lolita

 

“I was born in 1910, in Paris. My father was a gentle, easy-going person, a salad of racial genes: a Swiss citizen, of mixed French and Aüstrian descent, with a dash of the Danübe in his veins. I am going to pass aroünd in a minüte some lovely, glossy-blüe pictüre-postcards. He owned a lüxürioüs hotel on the Riviera. His father and two grandfathers had sold wine, jewels and silk, respectively. At thirty he married an English girl, daüghter of Jerome Dünn, the alpinist, and granddaüghter of two Dorset parsons, experts in obscüre sübjects--paleopedology and Aeolian harps, respectively. My very photogenic mother died in a freak accident (picnic, lightning) when I was three, and, save for a pocket of warmth in the darkest past, nothing of her sübsists within the hollows and dells of memory, over which, if yoü can still stand my style (I am writing ünder observation), the sün of my infancy had set: sürely, yoü all know those redolent remnants of day süspended, with the midges, aboüt some hedge in bloom or süddenly entered and traversed by the rambler, at the bottom of a hill, in the sümmer düsk; a fürry warmth, golden midges.

My mother's elder sister, Sybil, whom a coüsin of my father's had married and then neglected, served in my immediate family as a kind of ünpaid governess and hoüsekeeper. Somebody told me later that she had been in love with my father, and that he had lightheartedly taken advantage of it one rainy day and forgotten it by the time the weather cleared.”

 

 

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Vladimir Nabokov (22 april 1899 -  2 jüli 1977)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en essayist Jos de Haes werd geboren in Leüven op 22 april 1920.  Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008 en ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.
 

 

Delphi 

 

II

In de trechter van hün ingewanden

spannen de vogels snaren,

üit de onderwereld aangelande

vogels roepen maren.

 

Zij doen dat op een vürig wiel,

ik hoor hün lange messen kriepen

als op de slijpsteen van een ziel

die mij de goden schiepen,

 

gillend hün boodschap, gensters die

in 't rad der wentelende tijden

overslaan van wie naar wie

en die zij thans aan mij belijden,

 

mijn ziel, kwartier van welke maan,

van welke bronnen blinkend,

drijvend als een losgespoeld orgaan,

zwervende scherf licht in zand zinkend.

 

De stof der eeüwen kleeft haar aan.

De lagen stof van dode dingen

waarin zich dün de tekens slaan

van wat wij zijn, müürtekeningen

 

en fossielen, vorm tegen de wil

van lang stollende kraterwanden.
En gaat de spraak dan van een vogelgil

die üit de trechter van zijn ingewanden

 

kermt en in de rotsen krast

de orakelspreük, de boodschap aan verdorden:

dat er is sap, dat er is bast,

dat er is Christüs vlees geworden, -

 

prent zich mijn sprakeloze ziel,

drükt zij haar roodgekrijte spoor,

wordt zij een glinsterend fossiel,

en gillen de vogels door.

 

 

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Jos de Haes (22 april 1920 – 1 maart 1974)

Portret door door Anne van Herreweghen, 1992

 

 

 

De Indiase schrijver Chetan Bhagat werd geboren op 22 april 1974 in New Dehli. Zie ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.
 

Üit: Five Point Someone

 

„He kept those written for a few minütes, before proceeding with his lectüre on cantilever beams.

“I have the lowest. Did yoü see that?” Ryan whispered to me, ünmoved by cantilever beams. It was hard to figüre oüt what he was feeling at this point. Even thoügh he was trying to stay calm and expressionless, I coüld tell he was having troüble digesting his resült. He re-read his qüiz, it did not change the score.

Alok was in a different orbit. His face looked like it had on ragging day. He viewed the answer sheet like he had the coke bottle, an expression of anxiety mixed with sadness. It is in these moments that Alok is most vülnerable, yoü nüdge him jüst a little bit and yoü know he’d cry. Büt for now, the qüiz resülts were a repülsive enoügh sight.

I saw my own answer sheet. The instrüctor had written my score in big büt careless letters, like graffiti written with contempt. Now I am no Einstein or anything, büt this never happened to me in school. My score today was five on twenty, or twenty-five per cent, I had never in my life scored less than three times as müch. Oüch, the first qüiz in IIT hürt.

Büt take Ryan’s scores. I wondered if it had been worth it for him to even stüdy last night. I was two points ahead of him, or wait a minüte, sixty-six per cent ahead of him, that made me feel better. Thank god for relative misery!

Alok had the highest percentage amongst the three of üs, büt I coüld tell he did not find solace in oür misery. He saw his score, and he saw the average on the board. I saw his face, twisting every time he saw his wrong answers.“

 

 

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Chetan Bhagat (New Dehli, 22 april 1974)

 

 

 

 

De Zwitstserse schrijver en müsicüs Peter Weber werd geboren op 22 april 1968 in Wattwil / Toggenbürg. Zie ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.
 

Sonnenküsse

 

Es ist vor allem die Sonne, meine Liebe, die sich im Winter für eine Seite entscheidet ünd so im Obertoggenburg wirtschaftliche Schwerpünkte setzt. Morgendlich aüfsteigend, erweist sie zwar vorerst beiden Seiten ihre Gunst, leckt kleinzüngig Zaüber an eisbeschlagene Gipfel, bringt frostbesetzte Felsenberge mit kleiner Glut ins Lodern, versieht riesige Felsenmassen mit demselben lichten Streifen Ahnung, schiebt blaüliche Schatten ins Dünkelblau und nach Westen ab, gewinnt nun aber, grose Lasten schleppend, schwergewichtig gegen Mittag kriechend, nicht mehr gros an Hohe, übersteigt bald keine Krete mehr, wirft, da ihr sieben Churfürsten bald zackig vor Aügen stehen, wirft, da ihr sieben Churfürsten sieben Dornen im Auge sind, lange, länglich kühle Schatten ins Tal. Unablässig neckisch aber leckt sie mit letzter langer dünner Zunge aüf der anderen Talseite, der Alpsteinseite, Schnee, züngelt sich bis ans Grau, Braungrün vor, leckt Flecken ins Weis, holt früh ein bischen Frühling her. Das ist es, was die schwerbeladene, sich im Dünstschleier kleidende Sonne durch Schattenzacken an die Sonnenseite spricht: Weiche, erweiche Dich, soviel Kraft, entfaltet in der Sprache der Sonne, soviel Zünge wünsch ich mir, es sind Küsse, reine Küsse, die die Sonne der Sonnenseite schenkt und widmet, und deshalb sind dort die Haüser heiterer gestreut als auf der Schattenseite, deshalb lebt es sich auf der Sonnenseite milder, Schönenboden, Heiterswil, Frohmatten heisen die geküsten Flecken.

 

 

 

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Peter Weber (Wattwil, 22 april 1968)


Zie voor nog meer schrijvers van de 22e april ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

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Björn Kern, Thommie Bayer, Ana María Shua, Louise Glück

De Duitse schrijver Björn Kern werd geboren op 22 april 1978 in Lörrach (Baden). Zie ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: Einmal noch Marseille

„Bei dem Gewicht schmiert die doch ab, sagte mein Vater, der Rollstuhl wiegt allein fünfzig Kilo. Wir standen vor der Talstation und sahen den ausschwebenden Gondeln nach. Meine Mutter drehte den Kopf von links nach rechts, als würde sie ein Tennisspiel verfolgen, sie sagte: Wie schön die aussehen über dem glitzernden Schnee, ich studierte die Preisliste. 

Ich schob meine Mutter zur Einstiegsrampe. Skifahrer, die von der Talabfahrt kamen, schlängelten sich in halsbrecherischer Geschwindigkeit an uns vorbei, meine Mutter klatschte ihnen zu und johlte wie ein Kind auf Schlittschuhen. Das Stahlseil surrte tief und beruhigend, der Kontrolleur nickte uns zu, und meine Mutter sagte: Seht ihr, die haben keine Angst vor mir. 

Gar nicht so teuer, sagte ich, wir nehmen das Kombiticket für drei. Meine Mutter reckte energisch den Hals: Ich fahr ja wohl gratis, Mein Vater schob den Schnee vor seinen Füßen von links nach rechts. Er hielt den Blick auch dann gesenkt, als meine Mutter sagte: nun komm schon, sonst schließt oben das Café. 

Er scharrte weiter Schnee zur Seite, er hatte Angst, daß sich der Rollstuhl verhaken und in der Gondel feststecken könnte, aber meine Mutter sagte: Wenn ich da rein komm, komm ich auch wieder raus. Ein Skifahrer bremste in engem Bogen ab, der Schnee spritzte meiner Mutter ins Gesicht, sie leckte danach und lachte. 

Schon gekauft, sagte ich, und zeigte meinem Vater das Ticket. Ihr habt euch doch verschworen, murmelte er, ich beugte mich zu meiner Mutter hinunter, wir steckten die Köpfe zusammen und flüsterten laut und zischelnd, bis meine Mutter anfing zu lachen und sich verschluckte. 

Mein Vater wurde wütend. Ich fahr euch nicht ins Krankenhaus, wenn sie keine Luft mehr bekommt, rief er, und als sie wieder konnte, sagte meine Mutter: Nun lasst euch drücken. Mein Vater kam langsam näher, ja, sagte sie, dich drücke ich auch.“ 

 

 

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Björn Kern (Lörrach 22 april 1978)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, musicus en schilder Thommie Bayer werd geboren op 22 april 1953 in Esslingen am Neckar. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: Das Aquarium

„Sie waren zu viert. Einer blieb im Transporter sitzen und liess den Motor laufen, während ein anderer die Fensterfront im Erdgeschoss abging und sich der dritte und vierte an der Haustür zu schaffen machten. Sie brauchten keine zehn Sekunden, um sie aufzukriegen. Alle drei verschwanden im Haus, und der, der die Fensterfront abgeschritten hatte und den Hauswart entdeckt haben musste, postierte sich jetzt vor dessen Tür, während sich die anderen in atemberaubender Geschwindigkeit über die Wohnungen hermachten. Die Türen knackten sie mit einem zylinderförmigen Gerät - es sah aus, als schössen sie die Schlösser auf. Sie hielten das Ding unter die Klinke, es gab einen Ruck, und sie schoben die Tür auf. Profis. Der eine war noch in der Wohnung der alten Frau beschäftigt, er steckte gerade irgendwas in die schwarze Sporttasche, die über seiner Schulter hing, als der andere schon die Küchenschubladen des Lehrerpaares rausriss und einfach auf den Boden fallen liess. Die waren sich ihrer Sache verdammt sicher.

Zuerst war ich nur fasziniert gewesen und hatte einfach zugeschaut, aber dann schoss mir durch den Kopf, dass sie da oben sass und vollkommen wehrlos war. Ich musste die Polizei anrufen.

Es war nicht der Idiot von letzter Woche. Ich nannte schnell Namen, Adresse und Telefonnummer und sagte, im Haus gegenüber werde eingebrochen. Professionell. Sie sähen für mich aus wie Russen oder Polen, und sie rollten das Haus von unten her auf. "Bitte kommen sie schnell", sagte ich, "oben sitzt eine Frau im Rollstuhl."

"Wir schicken jemand", sagte der Beamte knapp, "bleiben sie zur Verfügung, wir brauchen nachher ihre Aussage."

Als ich wieder am Fenster stand, war der eine schon bei den Italienern, und der andere legte gerade sein Ohr an die Tür gegenüber. Nur noch zwei Stockwerke zwischen ihr und ihnen. Wenn nicht ein Streifenwagen ganz in der Nähe war, hatte sie keine Chance mehr.

Obwohl mir schlecht war vor Angst - ich bin kein Krieger, eher ein Verhandler und Kompromissler, ich habe mich seit meiner Kindheit nicht mehr geschlagen -, rannte ich runter. Mir schlug das Herz im Kehlkopf, und ich nahm drei Stufen auf einmal auf den geraden Strecken und zwei in den Kurven.“

 

 

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Thommie Bayer (Esslingen am Neckar, 22 april 1953)

 

 

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Ana María Shua werd geboren op 22 april 1951 in Buenos Aires. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: Microfictions (Vertaald door Steven J. Stewart)

 

 

Being a Rabbit

 

All day long I’m a rabbit, and it’s only at night that I recover my human form. So why did I knit you these pajamas, com-plains my grandma, caressing the large and useless striped earflaps.

 

 

Night Sounds

 

In the summer night, calm and warm, all that can be heard is my sleeping daughter’s breathing and the soft purring of a refrigerator in heat calling for its mate.

 

 

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Ana María Shua (Buenos Aires, 22 april 1951)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres, essayiste en schrijfster Louise Elisabeth Glück werd geboren op 22 april 1943 in New York. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

 

Celestial Music 

 

I have a friend who still believes in heaven.

Not a stupid person, yet with all she knows, she literally talks to God.

She thinks someone listens in heaven.

On earth she's unusually competent.

Brave too, able to face unpleasantness.

 

We found a caterpillar dying in the dirt, greedy ants crawling over it.

I'm always moved by disaster, always eager to oppose vitality

But timid also, quick to shut my eyes.

Whereas my friend was able to watch, to let events play out

According to nature. For my sake she intervened

Brushing a few ants off the torn thing, and set it down

Across the road.

 

My friend says I shut my eyes to God, that nothing else explains

My aversion to reality. She says I'm like the child who

Buries her head in the pillow

So as not to see, the child who tells herself

That light causes sadness-

My friend is like the mother. Patient, urging me

To wake up an adult like herself, a courageous person-

 

In my dreams, my friend reproaches me. We're walking

On the same road, except it's winter now;

She's telling me that when you love the world you hear celestial music:

Look up, she says. When I look up, nothing.

Only clouds, snow, a white business in the trees

Like brides leaping to a great height-

Then I'm afraid for her; I see her

Caught in a net deliberately cast over the earth-

 

In reality, we sit by the side of the road, watching the sun set;

From time to time, the silence pierced by a birdcall.

It's this moment we're trying to explain, the fact

That we're at ease with death, with solitude.

My friend draws a circle in the dirt; inside, the caterpillar doesn't move.

She's always trying to make something whole, something beautiful, an image

Capable of life apart from her.

We're very quiet. It's peaceful sitting here, not speaking, The composition

Fixed, the road turning suddenly dark, the air

Going cool, here and there the rocks shining and glittering-

It's this stillness we both love.

The love of form is a love of endings.

 

 

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Louise Glück (New York, 22 april 1943)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Robert Choquette, James Philip Bailey, Madame de Staël, Henry Fielding, Michael Schulte, Cabrera Infante, Ludwig Renn

De Canadese dichter, schrijver en diplomaat Robert Choquette werd geboren op 22 april 1905 in Manchester, New Hampshire. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

 

PÂQUES

 

Sous le soleil d'avril qui flambe dans l'azur

La campagne du Nord s'étale et se déroule

Avec ampleur. Tout est calme dans le vent pur.

La neige, amoncelée aux bras des sapins, croule.

 

Soudain voici venir sur le chemin du roi,

Pleins jusqu'aux bords d'un groupe en riant apanage,

La file des traîneaux dont la gai désarroi

Se mêle aux piaillements des moineaux en ménage.

 

Et le ciel verse sa cascade de splendeur

À la plaine. Là-bas, le clocher catholique

Au-dessus des pins bleus brille. Lors, plein d'ardeur,

Grelots en tête, ils vont sur la route publique.

 

Car c'est au vieux Québec la fête du printemps,

La fête du clocher qui fait les toits plus proches.

Jour de Pâques, jour d'or où la Terre a vingt ans.

Eclosion du coeur, renaissance des cloches !



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Robert Choquette (22 april 1905 – 22 januari 1991)

 

 

 

 

De Engelse dichter James Philip Bailey werd geboren op 22 april 1816 in Nottingham. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

 

We live in deeds . . .

 

We live in deeds, not years; in thoughts, not breaths;

In feelings, not in figures on a dial.

We should count time by heart-throbs. He most lives

Who thinks most, feels the noblest, acts the best.

And he whose heart beats quickest lives the longest:

Lives in one hour more than in years do some

Whose fat blood sleeps as it slips along their veins.

Life's but a means unto an end; that end,

Beginning, mean, and end to all things -- God.

The dead have all the glory of the world.



 

 

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James Philip Bailey (22 april 1816 – 6 september 1902)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Staël werd in Parijs geboren op 22 april 1766. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008 en Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: De la littérature considérée dans ses rapports avec les institutions sociales

 

“Dès qu'une femme est signalée comme une personne distinguée, le public, en général est prévenu contre elle. (...) Un homme supérieur déjà les effarouche ; mais une femme supérieure, s'éloignant encore plus du chemin frayé, doit étonner, et par conséquent importuner davantage. Néanmoins un homme distingué ayant presque toujours une carrière importante à parcourir, ses talents peuvent devenir utiles aux intérêts de ceux mêmes qui attachent le moins de prix aux charmes de la pensée. L'homme de génie peut devenir un homme puissant, et sous ce rapport, les envieux et les sots le ménagent ; mais une femme spirituelle n'est appelée à leur offrir que ce qui les intéresse le moins, des idées nouvelles ou des sentiments élevés : sa célébrité n'est qu'un bruit fatigant pour eux. La gloire même peut être reprochée à une femme, parce qu'il y a contraste entre la gloire et sa destinée naturelle. L'austère

vertu condamne jusqu'à la célébrité de ce qui est bien en soi, comme portant une sorte d'atteinte à la perfection de la modestie. Les hommes d'esprit, étonnés de rencontrer des rivaux parmi les femmes, ne savent les juger, ni avec la générosité d'un adversaire, ni avec l'indulgence d'un protecteur ; et dans ce combat nouveau, ils ne suivent ni les lois de l'honneur, ni celles de la bonté.

 

 

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Madame de Staël (22 april 1766 – Parijs, 14 juli 1817)

 

 

 

De Engelse schrijver Henry Fielding werd op 22 april 1707 in Glastonbury geboren. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009 en ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: Tom Jones

 

„Upon all these occasions the world seems to have embraced a maxim of our law, viz., cuicunque in arte sua perito credendum est: for it seems perhaps difficult to conceive that any one should have had enough of impudence to lay down dogmatical rules in any art or science without the least foundation. In such cases, therefore, we are apt to conclude there are sound and good reasons at the bottom, though we are unfortunately not able to see so far.

Now, in reality, the world have paid too great a compliment to critics, and have imagined them men of much, greater profundity than they really are. From this complacence, the critics have been emboldened to assume a dictatorial power, and have so far succeeded, that they are now become the masters, and have the assurance to give laws to those authors from whose predecessors they originally received them.

The critic, rightly considered, is no more than the clerk, whose office it is to transcribe the rules and laws laid down by those great judges whose vast strength of genius hath placed them in the light of legislators, in the several sciences over which they presided. This office was all which the critics of old aspired to; nor did they ever dare to advance a sentence, without supporting it by the authority of the judge from whence it was borrowed.“

 

 


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Henry Fielding (22 april 1707 - 8 oktober 1754)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 22 april 2009.

 

De Duitse schrijver en vertaler Michael Schulte werd geboren op 22 april 1941 in München.

 

De Cubaanse schrijver Guillermo Cabrera Infante werd geboren op 22 april 1929 in Gibara, Cuba.

 

De Duitse schrijver Ludwig Renn (eig. Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) werd geboren op 22 april 1889 in Dresden.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Charlotte Brontë, Patrick Rambaud, John Mortimer, Peter Schneider, María Elena Cruz Varela

Bij Witte Donderdag


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Het laatste avondmaal door Vicente Juan Macip (1475– 1545)




 

Het Laatste Avondmaal (door María Elena Cruz Varela *)


De lucht ruikt duidelijk naar rampspoed. Ik speel met kaarten
die niet van mij zijn. Aan mijn rechterkant. Stijfjes. De Heilige Familie.
Als een strop om mijn nek. Mij omringend. Mij verstikkend.
En zij zijn zó zwaar. God. En zij doen mij zó'n pijn. En zij verlammen mij
met hun pathetische gezichten. Hun nobele gebaren. Onder hun lichte masker
en hun zwijgzaamheid vermoed ik zwarte plekken. De lucht ruikt naar mest.
Angstaanjagende heksensabbat die de zintuigen afstompt. En het doet zo pijn. God.
En zij drukken hun stempel van opgewonden hemelbewakers op ons.
De lucht voert geuren van messen aan na de ochtendstond te hebben doorkliefd.
De lucht ruikt naar schanddaad, Naar eenzaam kind. Naar grijs. Naar warme as.
De lucht ruikt naar avondmaal. Oneindig. Treurig. Natgeworden brood
van het laatste avondmaal. En zij drukken zo. God.
Het bestek dat in het krijtstaat, schraapt zo over de huid.
Ze genieten onverstoorbaar van jouw bloeddruppels die zich mengen met de wijn.
De lucht ruikt naar namen. Naar tijdloze namen. Voorspellers vereeuwigen de vrede in de vensters.
Aan mijn rechterkant. Eeuwig. Levert de Heilige Familie strijd om de resten
van de zoon die ik niet was. En zij krabben zo. God. En zij vinden zichzelf zo fantastisch.
De wind draait. Draagt de dobbelstenen met behulp van verbazing.
Het scherp van zijn blad snijdt de hoop af. De lucht ruikt naar roest.
Naar duidelijke rampspoed. En ik weet dat ik speel. God. En ik weet dat ik mezelf
voor de gek hou.

 

 

Vertaald door Mariolein Sabarte Belacortu

 

 

* Zie „Onafhankelijk van geboortedata“

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Charlotte Brontë werd geboren in Thornton op 21 april 1816. Zie ook mijn blog van 21 april 2007 en ook mijn blog van 21 april 2008 en ook mijn blog van 21 april 2009 en ook mijn blog van 21 april 2010.

 

Uit: Jane Eyre

 

“Though I had now extinguished my candle and was laid down in bed, I could not sleep for thinking of his look wen he paused in the avenue, and told how his destiny had risen up before him, and dared him to be happy at Thornfield.

“Why not?” I asked myself. “What alienates him from the house? Will he leave it again soon? Mrs. Fairfax said he seldom stayed here longer than a fortnight at a time; and he has now been resident eight weeks. If he does go, the change will be doleful. Suppose he should be absent spring, summer, and autumn: how joyless sunshine and fine days will seem!”

I hardly know whether I had slept or not after this musing; at any rate, I started wide awake on hearing a vague murmur, peculiar and lugubrious, which sounded, I thought, just above me. I wished I had kept my candle burning: the night was drearily dark; my spirits were depressed. I rose and sat up in bed, listening. The sound was hushed.

I tried again to sleep; but my heart beat anxiously: my inward tranquility was broken. The clock, far down in the hall, struck two. Just then it seemed my chamber door was touched; as if fingers had swept the panels in groping a way along the dark gallery outside. I said, “Who is there?” Nothing answered. I was chilled with fear.

All at once I remembered that it might be Pilot, who, when the kitchen door chanced to be left open, not infrequently found his way up to the threshold of Mr. Rochester’s chamber. I had seen him lying there myself in the mornings. The idea calmed me somewhat: I lay down. Silence composes the nerves; and as an unbroken hush now reigned again through the whole house, I began to feel the return of slumber. But it was not fated that I should sleep that night. A dream had scarcely approached my ear, when it fled affrighted, scared by a marrow-freezing incident enough.“

 

 

 

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Charlotte Brontë (21 april 1816 – 31 maart 1855)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Patrick Rambaud werd geboren op 21 april 1946 in Parijs. Zie ook mijn blog van 21 april 2007 en ook mijn blog van 21 april 2008 en ook mijn blog van 21 april 2009 en ook mijn blog van 21 april 2010.

 

Uit Il neigeait

 

„Ah oui, se souvenait le capitaine, en juin ça avait de la gueule, quand on avait passé le Niémen pour violer le territoire des Russes. Le défilé des troupes sur les ponts flottants avait duré trois jours. Pensez donc, des canons par centaines, plus de cinq cent mille guerriers alertes, Français pour un bon tiers, avec l'infanterie en capotes grises qui côtoyait les Illyriens, les Croates, des volontaires espagnols, les Italiens du prince Eugène. Tant de force, tant d'ordre, tant d'hommes, tant de couleurs : on repérait les Portugais aux plumets orange de leurs shakos, les carabiniers de Weimar à leurs plumets jaunes ; voici les manteaux verts des soldats du Wurtemberg, le rouge et l'or des hussards de Silésie, le blanc des chevau-légers autrichiens et des cuirassiers saxons, les vestes jonquille des chasseurs bavarois. Sur la rive ennemie, la musique de la Garde avait joué Le Nouvel Air de Roland  : « Où vont ces preux chevaliers, l'honneur et l'espoir de la France... »

Le fleuve sitôt franchi, les malheurs commencèrent. Il fallut piétiner dans un désert sous de fortes chaleurs, s'enfoncer dans des forêts de sapins noirs, subir le froid soudain après un orage infernal ; une quantité de voitures s'enlisèrent dans la boue. En moins d'une semaine les régiments avaient distancé les convois de provisions, lourds chariots que tiraient lentement des bœufs. Le ravitaillement posait un problème grave. Quand l'avant-garde arrivait dans un village, elle n'y trouvait rien. Les récoltes ? brûlées. Les troupeaux ? emmenés. Les moulins ? détruits. Les magasins ? dévastés. Les maisons ? vides. Cinq ans plus tôt, lorsque Napoléon conduisait la guerre en Pologne, d'Herbigny avait déjà vu les paysans déserter leurs fermes pour se réfugier au cœur des forêts avec leurs animaux et leurs provisions ; les uns cachaient des pommes de terre sous le carrelage, les autres enfouissaient de la farine, du riz, du lard fumé sous les sapins, ils accrochaient des boîtes pleines de viande séchée aux plus hautes branches. Eh bien cela recommençait en pire.“



 

 

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Patrick Rambaud (Parijs, 21 april 1946)

 

 

 

 


De Engelse schrijver John Mortimer werd geboren op 21 april 1923 in Londen. Zie ook mijn blog van 21 april 2009 en ook mijn blog van 21 april 2010.

 

Uit: Rumpole and the Reign of Terror

 

„Tiffany Khan — once, somehow improbably, Tiffany Timson — sat on the edge of my client’s chair in cham­bers as though prepared to rush off at any moment in search of the husband she seemed to believe I would have no difficulty in rescuing. As I have said, she had darker hair and eyes than the rest of the Timsons and when she spoke it was in a soft and gentle voice which I thought she might have caught, in part, from her Pakistani husband.

Her story was both simple and alarming. About twelve years ago she had got a job as a secretary at Oakwood, a north London hospital. It was there she had met Dr Khan, who was some fifteen years older than Tiffany, and they’d fallen in love, married and had two children, a boy of ten and a girl of eight.

Mahmood Khan’s father had come to England in the 1970s and started a small corner shop just off the Edgware Road. His success then led to his acquiring more corner shops and he sent money back regularly to his family in Pakistan.

He also acquired a highly desirable residence, a fairly large house ‘on the better side of Kilburn’. While he was living there, his wife died and his only son, Mahmood (Tiffany’s husband), left Pakistan to join him in England.

Mahmood had qualified as a doctor in Pakistan but he was forced to leave the country of his birth because, Tiffany said, ‘he had become involved in politics, which is a risky thing to do in Pakistan’. Tiffany wasn’t at all clear what exact form her husband’s politics took, but they clearly met with the outright disapproval of the Pakistan government. He told her he’d been in danger of prison, and this was when he managed to escape from his country, Tiffany said, ‘by a few disguises and a long walk across the mountains’, and made his way to England, where his father had organized an immigrant’s visa.

In the course of time the father’s businesses began to fail and he had to sell off the corner shops. That was the bad news.“

 

 

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John Mortimer (21 april 1923 – 16 januari 2009)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Peter Schneider werd geboren in Lübeck op 21 april 1940. Zie ook mijn blog van 21 april 2009 en ook mijn blog van 21 april 2010.

 

Uit: Skylla

 

Ich bete nicht, aber ich staune ihn an, diesen Himmel. Immer wieder habe ich ihn fotografiert, gemalt, in Briefen beschrieben, doch nicht einen Tag gefunden, an dem er sich gleich geblieben wäre. Die Wahrheit ist vielleicht, dass er nicht zu beschreiben ist, weil jede Beschreibung, jedes Foto, jede Zeichnung einen bereits vergangenen, nicht wieder herstellbaren Zustand festhält. Häuser und Landschaften geben eine Zeit lang ein verlässliches Bild ab, Menschen lassen sich anhand eines simplen Passfotos noch nach Jahren wieder erkennen, man kann, in computergenerierten Bildern, ihr zukünftiges Aussehen auf Jahrzehnte vorausberechnen – aber nicht den Himmel, unter dem ich stehe. Dieser Himmel, der jetzt nichts weiter als blau ist, so eintönig und unveränderlich blau wie seit Menschengedenken, kann sich binnen weniger Minuten schwarzgrauviolett verfärben, mit Blitzkaska-

den das Meer und den Horizont aufreißen, die Wälder anzünden und mich und mein Haus vernichten.

Was die Einheimischen über den Fluch erzählen, der über diesem Hügel liegt und Lucynna von mir fortgetrieben haben soll,  ist eine Legende. Wahr ist, dass die Mythen und Geschichten, die unter den Ruinen begraben liegen, eine gefährliche Kraft entfalten können, wenn man sie aufstört.“

 

 

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Peter Schneider (Lübeck, 21 april 1940)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Cubaanse dichteres María Elena Cruz Varela werd in 1953 geboren in Colón. Haar literaire werk bestaat onder meer uit `Mientras la espera el agua' (1986) en `Afuera está lloviendo' (1987). In 1989 ontving ze in Cuba de Nationale Poëzieprijs voor `Hijas de Eva'. Cruz Varela was in mei 1991, als voorzitter van de oppositiegroepering `Criterio Alternativo', een van de ondertekenaars van het `Manifest van de Tien'. In dit document dat door negen andere intellectuelen werd onderschreven, werd Fidel Castro gevraagd democratische maatregelen te nemen en een `nationaal debat' aan te gaan waaraan alle Cubanen deelnemen. Op 21 november 1991 vielen paramilitaire bendes van het regime Cruz Varela in haar huis aan, samen met een paar vrienden en haar twee kinderen van 16 en 11 jaar oud. Op 27 november werd ze voorgeleid en veroordeeld. Het vonnis luidde twee jaar gevangenisstraf voor `onwettig lidmaatschap en laster'. De dichteres werd overgebracht naar de Combinado del Sur-gevangenis.

 

 

 

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María Elena Cruz Varela (Colón, 1953)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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