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Berichten van 1 mei 2011 tot 2 mei 2011

Gottfried Benn, Esther Freud, Novalis, James Holmes, Georges-Arthur Goldschmidt

De Duitse dichter en schrijver Gottfried Benn werd geboren in Mansfeld op 2 mei 1886. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

 

Blaue Stunde

 

Ich trete in die dunkelblaue Stunde -
da ist der Flur, die Kette schließt sich zu
und nun im Raum ein Rot auf einem Munde
und eine Schale später Rosen - du!

Wir wissen beide, jene Worte,
die jeder oft zu anderen sprach und trug,
sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte:
Dies ist das Ganze und der letzte Zug.

Das Schweigende ist so weit vorgeschritten
und füllt den Raum und denkt sich selber zu
die Stunde - nichts gehofft und nichts gelitten -
mit ihrer Schale später Rosen - du.

Dein Haupt verfließt, ist weiß und will sich hüten,
indessen sammelt sich auf deinem Mund
die ganze Lust, der Purpur und die Blüten
aus deinem angeströmten Ahnengrund.

Du bist so weiß, man denkt, du wirst zerfallen
vor lauter Schnee, vor lauter Blütenlos,
todweiße Rosen Glied für Glied - Korallen
nur auf den Lippen, schwer und wundergroß.

Du bist so weich, du gibst von etwas Kunde,
von einem Glück aus Sinken und Gefahr
in einer blauen, dunkelblauen Stunde
und wenn sie ging, weiß keiner, ob sie war.

Ich frage dich, du bist doch eines andern,
was trägst du mir die späten Rosen zu?
Du sagst, die Träume gehn, die Stunden wandern,
was ist das alles: er und ich und du?

"Was sich erhebt, das will auch wieder enden,
was sich erlebt - wer weiß denn das genau,
die Kette schließt, man schweigt in diesen Wänden
und dort die Weite, hoch und dunkelblau."

 


Rosen

 

Wenn erst die Rosen verrinnen
aus Vasen oder vom Strauch
und ihr Entblättern beginnen,
fallen die Tränen auch.

Traum von der Stunden Dauer,
Wechsel und Wiederbeginn,
Traum - vor der Tiefe der Trauer:
blättern die Rosen hin.

Wahn von der Stunden Steigen
aller ins Auferstehn,
Wahn - vor dem Fallen, dem Schweigen:
wenn die Rosen vergehn.




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Gottfried Benn (2 mei 1886 - 7 juli 1956)

Buste door Bernd Streiter

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Esther Freud werd geboren in Londen op 2 mei 1963. Zie ook mijn blog van 2 mei 2009.en en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Hideous Kinky

 

“As promised, Bilal took us to visit his family in the mountains. We travelled through a whole day on a bus packed with people and then shared a taxi with a man Bilal knew and was happy to see. We had presents of a large packet of meat and three cones of white sugar for Bilal's mother.

The whole village was waiting to greet us at the end of a narrow track that joined the road. 'They welcome you like a wife,' Bilal whispered as Mum stepped out of the taxi. She was dressed in a swirling bulue cloak of material that covered her hair and swathed her body in folds that reached the floor. when she walked she drew up the cloth and let it hang over her shoulder.

Bilal introduced us to his mother. She was a large lady with a throaty voice tha tbillowed out from under her veil. Bilal's father was really an old man and half her size.

The women threw flower petals into the air and sang a low lilting song as we walked back along the path. From time to time they let their fingers brush against my hair. I held tightly on to my mother's hand.

The village was a cluster of low white houses at the foot of a hill that was almost a mountain. We followed Bilal into the dark inside of his family's house. Bilal's family trooped in afer us, and we all stood about smiling. Bea nudged Mum and she remembered and handed over the meat and the sugar.

'You see, she likes the presents,' Bilal whispered as his mother nodded, unwrapping and rewrapping her gifts. I had tried to convince him that she might prefer a Tintin book or a clay drum.”

 

 

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Esther Freud (Londen, 2 mei 1963)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Novalis werd geboren in Oberwiederstedt op 2 mei 1772. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007. en ook mijn blog van 2 mei 2006 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

 

 

An den Tod

 

Wie den Seraph himmlische Lust erfüllet,

Kommt der Brüder einer, auch selger Engel,

Den des Himmels Freundschaft mit ihm verwebte

Zu dem unsterblichen Bunde,

 

Wieder von der fernesten Welten einer

Wo er Glück und Segen die Fülle ausstreut

Heitre Ruhe mit friedlicher Palme über

Tausend Geschöpfe ergossen,

 

Und nun fällt in Engels Entzücken seinem

Freunde an die himmlische Brust und dann im

Kusse, unaussprechbare Freundschaftswonne

Einet die Seelen der Seraphs.

 

So werd ich mich freuen wenn du einst holder

Todesengel meine geengte Seele

Zu dem selgen Anschaun Jehovas durch die

Trennung vom Körper beflügelst.

 

Und sich dann die neidische Hülle abstreift

Gleich der Puppe welche den Schmetterling hält

Und zerplatzet kommet die Zeit der Reife,

Jener befreit dann entfliehet.

 

So wird sie auch fliehen die edle Seele

Aus dem Erdenstaube entlastet dort zu

Jenen höhern, bessern Gefilden reich an

Seliger Ruhe und Freiheit.

 

Wo ein ewger Frühling die Wangen kleidet

Und ich voll unsterblicher Kraft die Schöpfung

Sehe, staune, himmlische Freundschaft mich un-

sterblichen Geistern vereinet.

 

 

 

Armenmitleid

 

Sag an, mein Mund, warum gab dir zum Sange

Gott Dichtergeist und süßen Wohlklang zu,

Ja wahrlich auch, daß du im hohen Drange

Den Reichen riefst aus träger, stumpfer Ruh.

 

Denn kann nicht Sang vom Herzen himmlisch rühren,

Hat er nicht oft vom Lasterschlaf erweckt;

Kann er die Herzen nicht am Leitband führen,

Wenn er sie aus der Dumpfheit aufgeschreckt.

 

Wohlauf; hört mich ihr schwelgerischen Reichen,

Hört mich doch mehr noch euren innren Ruf,

Schaut um euch her, seht Arme hülflos schleichen,

Und fühlt, daß euch ein Vater nur erschuf.

 

 

 

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Novalis (2 mei 1772 -  25 maart 1801)

Portret door Franz Gareis, rond 1799

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en vertaler James Stratton Holmes werd geboren in Collins, Iowa, op 2 mei 1924. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

 

Ad infinitum

 

The servant girl throws out the slaughtered lamb's

blood from the bowl. You lay new wood beside

the hearth, women whose womb my voice preserves.

The mirror gleams. The meat hangs in the flame.

 

Deep in the woods a bearing she-wolf cries,

and my forefather who came in the door

lifts up what he took from the lair as whelp

and has become a child, pale, without hair.

 

We stand one moment, he, I, and the tot

leaning on his shoulder, and gaze at this

familiar scene: a white room, filled with light,

 

filled with the smell of meat and new-sawn wood,

filled with brief joy constantly formed anew,

a homestead on a clearing in the woods.

 

 

 

Martinus Nijhoff, vertaald door James S Holmes

 

 

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James Holmes (2 mei 1924 - 6 november 1986)

 

 

 

 

De Frans-Duitse schrijver, essayist en vertaler Georges-Arthur Goldschmidt werd geboren op 2 mei 1928 in Reinbek bij Hamburg. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Die Aussetzung

 

“Er ließ die Arme baumeln und hinter ihm lag der längliche holzgetäfelte Raum, stand der runde Tisch am Fenster mit dem rotkarierten Wachstuch. An der Wand hinter die Monstranz unter einer Glashaube und auf dem Bord der Radioapparat. Im ganzen Haus waren es die einzigen glattglänzenden Gegenstände, sonst war alles rauh, hart, hölzern, abgeschabt von altem Gebrauch, die Tonteller blasenüberzogen. Im Schrank der Bäuerin lag ein seidenes Tuch, über welches sie manchmal mit der Hand strich, als wolle sie auch Regelmäßiges, Glattes, Sanftes fühlen.
Der Radioapparat war aus braunlackiertem Holz, in der Mitte eine runde stoffüberspannte Öffnung mit Goldfäden durchwoben. Wenn man leise mit dem Finger darauf trommelte, durchzuckte die Leere dahinter den Körper. Zum Radiohören lehnte sich der Bauer an die Holzwand mit dem Bord in Kopfhöhe, er hörte das Schweizer Radio, Radio Sottens, Radio London und Radio Paris, den Sender des verratenen Frankreichs, da sprachen immer mit krächzenden, heiseren Stimmen die Kollaborateuere, von denen der Knabe, obgleich er doch Deutscher war und noch ein Kind, wußte, daß sie sich nur aus Feigheit dem Nazisieger ausgeliefert hatten.
Am liebsten hörte er Radio London, zur vollen Stunde, die von einem motorradähnlichen Geknatter immer wieder überdeckt wurde, er wußte, daß da Freunde sprachen und jedesmal, wenn die breite, ein wenig belegte und belustigte Männerstimme den Singsang: »Radio Paris ment, Radio Paris ment, Radio Paris est allemand« anstimmte, fühlte er sich wohl.

 

 

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Georges-Arthur Goldschmidt (Reinbek, 2 mei 1928)



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e mei ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Jurgis Baltrusaitis, Gisela Elsner, Franz Innerhofer, Jamal Abro

De Litouwse schrijver en vertaler Jurgis Baltrušaitis werd geboren op 2 mei 1873 in Paantvardys. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

 

 

TESTAMENT OF GRIEF

 

When pain assails your heart to tear it,

Your naked heart, its helpless prey,

Receive the gift of grief and bear it,

Soul of my dark departing day.

 

When times of torment strike unbidden,

With weeping eyes, through pain and stress,

You peer at mistery, dimly hidden:

God's ways are ways of deep distress...

 

We take the tasks that life enforces,

Grope to light its drabness bars

And raise the load of mundane courses

Up to the festival of stars.

 

And he, and only he, can sever

His ties with dust in throes of birth

Who loves the crown of thorns, forever

Renouncing all he owned on earth.

 

 

Vertaald door Ants Oras

 

 

 

MORNING SONGS

 

I

 

The dawn has caught fire ere the coming of day!

Night calls back her shadows to the ravines,

And in a pearly throng, in girdles of fire,

The caravans of the clouds depart...

 

Space is laid bare amid dewy valleys,

Distances have been moved aside into infinity, –

As though from God's heights, from deeps forbidden,

All the veils have fallen over all the world...

 

The bay has been aroused, the wave is growing,

It has thundered in wild fury,

And the stillness has been shattered like a resonant vessel,

In the great triumph of morning...

 

 

 

Vertaald door W. Edward Brown

 

 

 

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Jurgis Baltrušaitis (2 mei 1873 – 3 januari 1944)

Portret door Leonid Osipovich Pasternak

 

 

 

 
De Duitse schrijfster Gisela Elsner werd geboren op 2 mei 1937 in Nürnberg. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Otto der Großaktionär

 

„Mit einer rauhbeinigen Herzlichkeit pflegte der Wirt der Gaststätte ZUM TRÖPFCHEN seinen Stammgast Otto Rölz zu begrüßen, den jedermann in diesem Stadtviertel Otto den Großaktionär nannte. Denn Otto der Großaktionär hatte sich bereits allzu oft damit gebrüstet, daß er, obwohl er lediglich zu den Arbeitern einer Ungeziefervertilgungsmittelfabrik des Chemie-Konzerns FATA zählte, von diesem Mammutkonzern, der eine Firma nach der anderen schluckte, fünf Aktien besaß. Auf Bescheidenheit abgerichtet, wie er es als Sohn eines Werkzeugmachers von Kindesbeinen an geworden war, konnte er es nämlich noch immer nicht fassen, daß er, wenn auch bloß mit einem alles andere als erwähnenswerten Sümmchen an den Gewinnen des FATA-Konzerns in Form von Dividenden beteiligt wurde.

Da werd ich genauso behandelt, als wenn ich ein Vorstandsmitglied wär, pflegte er im TRÖPFCHEN zu behaupten.

Trotz seiner Prahlereien, trotz des ätzenden Ungeziefervertilgungsmittelgestanks, den er ausströmte, und trotz des bonbonrosa Ausschlags, der sich bedingt durch seinen täglichen Umgang mit Ungeziefervertilgungsmitteln tief in sein kantiges Gesicht eingefressen hatte, war Otto der Großaktionär bei seinen Kollegen, bei seinen Nachbarn und vor allem bei den Gästen des TRÖPFCHEN so beliebt, daß niemand an seinem Ausschlag und an seinem Gestank Anstoß nahm. Es gab in diesem Stadtviertel keinen, der ihm Unreinlichkeit unterstellt hätte. Vielmehr war es allgemein bekannt, daß er sich nach der Arbeit fast die Haut von den Knochen zu schrubben pflegte.“

 

 

 

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Gisela Elsner (2 mei 1937 – 13 mei 1992)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Innerhofer werd geboren op 2 mei 1944 in Krimml. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.
 

Uit: Schöne Tage

 

“Arbeiten, das Beherrschen von Arbeitsgängen und das Lernen und Beherrschen von Arbeitsgängen und der völlige Verzicht auf sich selbst waren das Um und Auf. Dazu gehörte das Bescheidwissen, das Wissen um jedes Gerät, das Wissen um alle Aufbewahrungsorte, im Haus, in der Machkammer, in den Geräteschuppen um das Haus, auf dem Zulehen auf den Almen, das Im-Kopf-haben von Grundstückslagen, von Hängen, Nocken, Steinen, Pfützen, Gräben, das Im-Kopf-Haben von Viehbeständen, das Wissen um Viehverahlten, um Mensch-Vieh und um Vieh-Mensch-Verhalten.

Nur indem Holl gelernt hatte, in der ärgsten Sommerhitze, Nachmittag für Nachmittag den übelsten Launen ausgesetzt, barfuß die schwierigsten Situationen zu meistern oder nicht zu meistern und dann noch zu meistern, war es ihm nun möglich, trotz Arbeit seine Welt mit etwas Licht zu beschicken.”

 

 

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Franz Innerhofer (2 mei 1944 – 19 januari 2002)

Boekcover

 

 

 

 

De Sindi schrijver Jamal Abro werd geboren op 2 mei 1924 in in Sangi, een klein dorpje in Mehar Dholka. Zie en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Pirani

 

“They sold the ropes and bamboo sticks.

Sometimes, they starved by turn. The winter was over. It was time to return to the hills. The poor children went without good things. Pirani's father looked at his wife's face meaningfully. There was anger and desolation in the glances they exchanged. The wife felt scared and looked at Pirani's shirt which she had washed only that morning. There was no defiance in her silent, miserable eyes. Pirani's father approached the neighboring village and greeted the people with a loud, Salamalaikum. He asked, Brothers, does any body need a girl for marriage? He meant to sell his little daughter: For the Sindhi peasant it is not easy to get a wife. Many girls are pledged as soon as they are born. It costs money to have a wife.

Lalu's father looked at his adolescent son who had a husky voice and the bare trace of a beard. Both Lalu and his father accompanied the Brohi to his hamlet. The Brohi dogs barked as they saw the Sindhi strangers approaching. Pirani, her hair loose and her back uncovered, ran and held her mother tightly by the shirt. Lalu's father felt her body. Pirani's father, anxious to strike a good bargain, exhorted: She has lots of flesh. she is no weakling!”

 

 

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Jamal Abro (2 mei 1924 – 30 juni 2004)

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

Angela Krauß, Clyde Fitch, John Galt, Jerome K. Jerome, Udo Steinke, Klaus Konjetzky

De Duitse dichteres en schrijfster Angela Krauß werd geboren op 2 mei 1950 in Chemnitz. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2008 en ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Ich muß mein Herz üben

 

 

Im Osten Weidezäune im rechten Winkel zum Hang,

auch Vieh in der Stellung.

Im Süden die Alpen, scharf wie vom Faustkeil behauen.

Im Westen Rosetten von Autobahnen aus rosa Schaum,

hoch im Norden das Eis.

 

Ein blitzschnelles Abbild muß reichen.

 

 

 

Die Stoffe sind es,

Partikel mit Oberflächen,

dort beginnt es.

Fäden, Wimpern, Tentakel, Gräten.

Was schwindet, fasert aus –

Haare im All !

Selbst Kunststoffe zerfallen, vermehren

die Fasern des Erdmantels.

In Intervallen

schweben die Seekühe der Sehnsucht heran.

Sodann, nach hundert Millionen Jahren

(innerhalb eines einzigen Tages)

dreht sich das Ganze, es wechseln die Pole.

Gott steht auf der Spitze –

Hitze !

 

 

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Angela Krauß (Chemnitz, 2 mei 1950)

 

 

 

 

De Amerikaanse (toneel) schrijver Clyde Fitch werd geboren op 2 mei in 1865 in Elmira, New York. Zie ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Beau Brummell

 

“BEAU: I heartily congratulate you, my dear Miss Vincent, on having escaped a scene. Nothing but the regard I bear you could have persuaded me to so nearly incur a possible fracas. Lord Manly was born with a silver spoon in his mouth, and he has thought it necessary to keep that spoon full ever since. But now that we have found one another, may I not be permitted to continue the conversation where it was broken off? I desire to speak with you seriously. I wish to make a confession. I want to tell you what perhaps you know--when I first sought your hand, I did not bring my heart. I admired you, 'tis true, but I did not love you--not then--not madly! I was--I am so deeply in debt, so hemmed in by my creditors, so hard pressed on every side, it was necessary for me to do something to find the wherewithal to satisfy their just demands, or sink under my misfortunes and give up forever the life of the world which had become my very breath and being. The one means at my disposal to free myself from my difficulties was a marriage. I knew your fortune and I sought you out. The admiration I entertained for you the first few days deepened into esteem, and finally expanded into love--mad love! That is why I have rehearsed this to you. At first it was your fortune which allured me--but now it is yourself! Yet, were you penniless, I would not wed you. Because I would not drag you down to share this miserable, uncertain lot of mine. No! I would seek you once to tell you of my love, and then step aside out of your path, and never cross it again.”

 

 

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Clyde Fitch (2 mei in 1865 – 4 september 1909)

 

 

 


De Schotse schrijver
John Galt
werd geboren in Irvine op 2 mei 1779. Zie ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: The Stolen Child

 

„It is not requisite to tell when Mr. Mordant, the barrister, flourished ; few of his years and of his age promised to excel him in ability; all his friends looked forward to his attainment of the most splendid eminences of the profession ; and he was not more admired for his talents than beloved for his virtues. The only fault that could be ascribed to him was an occasional absence of mind, which wiped out from his memory impressions which to others would have been indelible.

He married early in life a lady to whom he was as much attached as it was possible for an ambitious man to be; and to his studies be was devoted. He had no enjoyment but in her company, out of his library, and in it he was wholly absorbed in the most recondite researches of the law. With her the cup of domestic felicity could hold no more; but in the long bright vista of his professional career he saw before him every thing to stir emulation, and he studied in the lives of his predecessors those incidents in their conduct crowned with renown and success.

While he was yet a young man, his lady bore him two sons, in whom the fondest affections of both parents were wrapped up ; but before the youngest was a year old, the health of the mother began to break, and she became so delicate as to be often confined to the house. But for her delicate state the happiness of Mr. Mordant was unmingled with alloy : it is not, however, ordained for man to taste of unadulterated pleasure.“

 

 

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John Galt (2 mei 1779 - 11 april  1839)

 

 

 

De Engelse schrijver Jerome Klapka Jerome  werd geboren op 2 mei 1859 in Walsall, in het toenmalige graafschap Staffordshire. Zie ook mijn blog van 2 mei 2009 en ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

Uit: Three Men on a Boat

 

„I remember going to the British Museum one day to read up the treatment  for some slight ailment of which I had a touch - hay fever, I fancy it  was. I got down the book, and read all I came to read; and then, in an  unthinking moment, I idly turned the leaves, and began to indolently  study diseases, generally. I forget which was the first distemper I  plunged into - some fearful, devastating scourge, I know - and, before I  had glanced half down the list of "premonitory symptoms," it was borne in  upon me that I had fairly got it.
I sat for awhile, frozen with horror; and then, in the listlessness of  despair, I again turned over the pages. I came to typhoid fever - read  the symptoms - discovered that I had typhoid fever, must have had it for  months without knowing it - wondered what else I had got; turned up St.  Vitus's Dance - found, as I expected, that I had that too, - began to get  interested in my case, and determined to sift it to the bottom, and so  started alphabetically - read up ague, and learnt that I was sickening  for it, and that the acute stage would commence in about another  fortnight. Bright's disease, I was relieved to find, I had only in a  modified form, and, so far as that was concerned, I might live for years.
Cholera I had, with severe complications; and diphtheria I seemed to have  been born with. I plodded conscientiously through the twenty-six  letters, and the only malady I could conclude I had not got was
housemaid's knee.“

 

 

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Jerome K. Jerome (2 mei 1859 – 14 juni 1927)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

De Duitse schrijver en dichter Klaus Konjetzky werd geboren op 2 mei 1943 in Wenen.

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 2 mei 2010.

 

De Duitse schrijver Udo Steinke werd geboren op 2 mei 1942 in Łódź. Zie ook mijn blog van 2 mei 2009.

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Guido Gezelle, Johano Strasser, Yasmina Reza, Joseph Heller, Yánnis Rítsos

De Vlaamse dichter Guido Gezelle werd geboren in Brugge op 1 mei 1830. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Guido Gezelle.

 

 

Als de ziele luistert

 

Als de ziele luistert
spreekt het al een taal dat leeft,
't lijzigste gefluister
ook een taal en teken heeft:
blâren van de bomen
kouten met malkaar gezwind,
baren in de stromen
klappen luide en welgezind,
wind en wee en wolken,
wegelen van Gods heilige voet,
talen ende vertolken
't diep gedoken Woord zo zoet...
als de ziele luistert!

 

 

 

Terug

 

Scheef is de poorte, van
oudheid geweken;
zaâlrugde 't dak van
de schure; overal
stro op de zwepingen
zit er gesteken;
vodden beveursten het
huis en de stal.

Boven die vodden zijn
blommen gesprongen;
onder die vodden zit
volk en gezin:
blommen van vrede, zo
ouden, zo jongen,
blommen van buiten en
blommen van bin.

Daar is 't dat moeder zat;
daar is 't dat vader
vond die hem arbeid en
herte bracht; daar
knielden wij, kinderen,
handen te gader,
baden wij, kleinen en
groten te gaâr.

Daar is de schippe nog,
daar is de tange;
't ovenbuur staat daar, zo
't vroeger daar stond;
't hondekot staat daar, en...
- 't is al zo lange! -
Hoe is de naam van die
andere hond?

Ach, hoe verheugen mij,
ach, hoe verheffen
de oudere dagen mijn
diepste gemoed!
Is er wel iemand, die 't
ooit kon beseffen
wat gij, oud hof, mij nu
zegt, mij nu doet?

Zalige lieden, al
te argloze mensen,
weinig begeerdet gij,
groot was uw hert!
- Kon het maar helpen, met
wenen en wensen,
weer ate ik roggenbrood,
naast u, aan 't berd!

 

 

 

'k Hoore tuitend' hoornen

 

'k Hoore tuitend' hoornen en
de navond is nabij
voor mij:
de navond is nabij,
komt bij:
zegene u de Alderhoogste, want
de navond is nabij,
komt bij:
'k hoore tuitend' hoornen en
de navond is nabij,
voor mij!

 

 

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Guido Gezelle (1 mei 1830 – 27 november 1899)

Beeld door Jules Lagae in Kortrijk

 

 

 

 

De Duitse schrijver Johano Strasser werd geboren op 1 mei 1939 in Leeuwarden. Zie ook mijn blog van 1 mei 2009 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Kolumbus kam nur bis Hannibal

 

“Als Georg Franz Kolschitzky am Abend des 26. August 1683 wie an jedem Donnerstag sein Haus in der Kramergasse verließ und zum Stephansdom hinüber ging, um am Altar in der Timakapelle eine Kerze für seine im Kindbett verstorbene Frau anzuzünden, war er dem Verzweifeln nahe. Die Türken hatten soeben die letzte Verbindung zur Außenwelt über die Leopoldstadt und die Donauinseln versperrt und waren offenbar entschlossen, Wien auszuhungern. Zu allem Überfluss hatte der Magistrat auf seiner letzten Sitzung verfügt, dass wegen der erhöhten Brandgefahr durch den türkischen Beschuss die Dachstühle aller schindelgedeckten Häuser unverzüglich abzutragen seien, und Kolschitzkys Haus war mit Holzschindeln gedeckt.
Auf dem Platz angekommen, stand Kolschitzky einen Moment lang schweigend vor der dunklen Masse des Doms und blickte zur Spitze des Südturms hinauf, wo Stern und Halbmond, die einst als Zeichen der Verständigung mit den Türken dort angebracht worden waren, immer noch prangten, obwohl die türkische Belagerung Wiens nun schon in die siebte Woche ging. Welcher Teufel, fragte er sich, mochte die Gesandten des Kaisers geritten haben, dass sie, als in Eisenburg die Verlängerung des Friedensvertrages anstand, geglaubt hatten, straflos immer neue Forderungen stellen zu können? Nun wurde ihnen die Rechnung präsentiert.
Und er, der Orienthändler Kolschitzky, war so gut wie ruiniert. Kolschitzky, gebürtiger Pole, aber schon seit mehr als zehn Jahren in Wien ansässig, war als junger Mann bei einem der zahlreichen Scharmützel zwischen den Polen und den Osmanen in der Ukraine in türkische Gefangenschaft geraten, später aber, als der Friede von Eisenburg geschlossen wurde, frei gekommen. Er hatte sich in Wien niedergelassen und seine in der Gefangenschaft geknüpften Beziehungen zu den Türken genutzt, um einen einträglichen Orienthandel aufzubauen.”

 

 

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Johano Strasser (Leeuwarden, 1 mei 1939)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Yasmina Reza werd geboren op 1 mei 1960 in Parijs. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Le Dieu du carnage

 

„Les Houllié et les Reille, assis face à face. On doit sentir d’emblée qu’on est chez les Houiié et que les deux couples viennent de faire connaissance. Au centre, une table basse, couverte de livres d’art.

Deux gros bouquets de tulipes dans des Pots. Règne une atmosphère grave, cordiale et tolérante.

 

VÉRONIQUE. Donc notre déclaration... Vous ferez la vôtre de votre côté... « Le 3 novembre, à dix-sept heures trente, au square de l’Aspirant-Dunant, à la suite d’une altercation verbale, Ferdinand Reille, onze ans, armé d’un bâton, a frappé au visage notre fils Bruno Houllié. Les conséquences de cet acte sont, outre la tuméfaction de la lèvre supérieure, une brisure des deux incisives, avec atteinte du nerf de l’incisive droite. »

ALAIN. Armé ?

VÉRONIQUE. Armé ? Vous n’aimez pas « armé», qu’est-ce qu’on met Michel, muni, doté, muni d’un bâton, ça va?

ALAIN. Muni oui.

MICHEL. Muni d’un bâton.

VER0NIQUE. (corrigeant). Muni. L’ironie est que nous avons toujours considéré le square de l’Aspirant-Dunant comme un havre de sécurité, contrairement au parc Montsouris.

MICHEL. Oui, c’est vrai. Nous avons toujours dit le parc Montsouris non, le square de I’Aspirant-Dunant oui.

VÉRONIQUE. Comme quoi. En tout cas nous vous remercions d’être venus. On ne gagne rien à s’installer dans une logique passionnelle.“

 

 

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Yasmina Reza (Parijs, 1 mei 1960)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Joseph Heller werd geboren in New York op 1 mei 1923. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2008 en ook mijn blog van 1 mei 2009 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Hagar & Ishmael

 

„It wasn’t my idea. Sarah thought of it first. But I was excited from the time she said so, and I began to wash myself everywhere every day, and to keep myself clean after noontime too. I was happy as a lark and chirped and flitted everywhere like a cute little bird, singing to myself merrily and winking to my friends and giggling behind my hands, after Sarah raised the question and Abraham moved me into his quarters to be near him, where I could be watched. Of course I would not have said no even if I could have, and of course I was excited by this chance. I was the envy of almost all of the other women, even of those with husbands.

For a week or more he would not touch me, until it was clear I was not already pregnant with another man’s child, and then for another week also after that, until I was free of the curse and he knew I was not unclean. These people are funny that way, he and Sarah, and Lot and his wife too, before they moved off with their daughters and all their household to dwell away from us in Sodom. Once I lay with Abraham and bore him his son, no other man in the camp came near me again, or seemed to want to, even long after. By the end of one month I was with child. Abraham sent me back and did not use me that way again, although I made eyes at him a lot to show that I wanted him to.

I cannot say truthfully which one of the two of us started the trouble, whether it was Sarah with her envy or me with my vanity and disrespect that kindled the enmity between us and destroyed the feelings of friendship between mistress and slave that had been in all ways favorable since they bought me with money and took me up out of Egypt with them.“

 

 

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Joseph Heller (1 mei 1923 – 12 december 1999)

 

 

 

 

De Nieuwgriekse dichter Yánnis Rítsos werd geboren op 1 mei 1909 in Monemvasia. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Yánnis Rítsos.

 

 

Clay: 28


Poetry — he said —
mute confessional
penitent sincerity.
No — said the other —
unexpected insignificant
nipped on one corner
by a nail clipper.
Poetry is, as a result,
not a perfect square.

 

 


Clay: 29


Kindly, quietly
he departs,
gives up his place—
a place that belongs
to his statue
with closed lips
with open arms.



Clay: 30


At the building site
boards were nailed up.
Somebody sang:
earth and water,
water and earth.
All ready
for what's to follow.
Vertaald door Scott King


 

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Yánnis Rítsos (1 mei 1909 — 11 november 1990)



Zie voor nog meer schrijvers van de 1e mei ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:14 Reageer op dit bericht

Ignazio Silone, Antal Szerb, Aleksander Wat, Viktor Astafiev, Reinier van Genderen Stort

De Italiaanse schrijver Ignazio Silone werd geboren op 1 mei 1900 in Pescina dei Marsi. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Ignazio Silone.

 

Uit: Wein und Brot (Vertaald door Hanna Dehio)

 

„Magascià unterbrach die Vorlesung. Da ihm allgemein gehaltene Ausdrücke nicht gefielen, wollte er die genaue Summe wissen, die die anderen Völker bezahlen würden, um unseren Regierungschef zu erwerben.
»Das ist nur eine Redewendung«, sagte die Lehrerin.
»Wenn es sich um Einkauf und Verkauf handelt, gibt es keine Redewendungen«, widersprach Magascià. »Wollen sie zahlen oder nicht? Und wenn sie zahlen wollen, wieviel bieten sie?«
Die Lehrerin wiederholte ärgerlich, es sei nur eine Redewendung.
»Dann stimmt es also nicht, daß sie ihn kaufen wollen«, sagte Magascià. »Und wenn es nicht stimmt, warum steht denn da, daß sie wer weiß wieviel bezahlen würden.«
Auch Sciatàp wünschte eine genaue Auskunft.
»Würden sie in bar bezahlen oder mit einem Wechsel?« fragte er. Die Lehrerin warf dem Priester einen Blick zu, wie um zu sagen: »Sehen Sie, mit was für Menschen man es hier zu tun hat?«
Der nächste Abschnitt behandelte die AgrarbevöIkerung.
»Wer ist die Agrarbevölkerung?« wollte einer der Zuhörer wissen.
»Ihr selbst«, sagte die Lehrerin ungeduldig. »Das habe ich euch doch schon hundertmal erklärt.«
Mehrere Männer lachten
»Wir sind die Agrarbevölkerung und wissen es gar nicht«, sagten sie.
Die Lehrerin las weiter:
»Die Revolution der Agrarbevölkerung hat ihre Ziele auf der ganzen Linie erreicht ... « »Auf was für einer Linie?« fragte einer. »Auf der Eisenbahnlinie?«
»Wenn wir die Agrarbevölkerung sind«, fragte Sciatàp, » haben wir dann diese Revolution gemacht?«
»Jawohl«, sagte die Lehrerin. »Du hast einen guten Verstand.«
»Aber was haben wir denn für eine Revolution gemacht?«
»Das ist hier im geistigen Sinne gemeint«, sagte die Lehrerin.
Sciatàp wollte nicht unwissend erscheinen und tat, als hätte er alles verstanden, aber Magascià gab sich nicht zufrieden.“

 

 

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Ignazio Silone
(1 mei 1900 – 22 augustus 1978)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Antal Szerb werd geboren op 1 mei 1901 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Antal Szerb.

 

Uit: Pendragon-Legende (Vertaald door Susanna Großmann-Vendrey)

 

“Zunächst lächelten wir uns nur freundlich an. Der Kopf des Earls war wirklich faszinierend. Nur auf alten Titelblättern findet man noch solche Köpfe, aber dort meistens mit Lorbeer bekränzt. Heutzutage gedeihen solche Köpfe leider viel zu selten. Ich war einigermaßen verlegen und hatte das Gefühl, wegen der Vorstellung durch die edle Lady eine etwas komische Figur zu machen.

»Wenn es Ihnen recht ist«, sagte der Earl endlich, »dann erlauben Sie mir die Frage: Was wollte mir die Dame des Hauses eigentlich sagen?«

»Mylord, es tut mit leid, aber die Lady hat im Grunde genommen die Wahrheit gesagt. Ich bin Doktor der Philosophie, ein Gelehrter überflüssiger Wissenschaften, und ich beschäftige mich zudem mit Dingen, um die sich kein normaler Mensch mehr kümmert.«

Mit meiner Witzelei wollte ich lediglich ein ernstes Thema umgehen, zum Beispiel die Frage nach meinem Beruf. Denn ich wußte ja schon, daß die Engländer es übelnehmen, wenn jemand beim Plaudern geistige Interessen verrät. Aber ich entlockte dem Earl nur ein seltsames Lächeln.

»Bitte, mit mir dürfen Sie ruhig ernst reden. Ich bin kein Engländer. Ich komme aus Wales, und das bedeutet, daß ich sozusagen mit der Hälfte meines Wesens zu den Kontinentaleuropäern zähle. Ein Engländer würde Sie niemals nach ihrem Beruf fragen, das schickt sich hier nicht. Aber ich bestehe jetzt auf dieser Frage, allein schon meines geistigen Anspruches wegen.«

 

 

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Antal Szerb [1 mei 1901 – 27 januari 1945)

Boedapest 

 

 

 

De Poolse schrijver en dichter Alexander Wat werd geboren op 1 mei 1900 in Warschau. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Aleksander Wat.

 

 

 

De droom van een flamingo

Water water water. Overal alleen maar water.
Was er maar land! Een duimbreed land, wat voor land ook!
Om een poot neer te zetten! Eén poot!

We hebben de goden gesmeekt! Allemaal!
Die van het water, het land, van het noorden, het zuiden.
Om een duimbreed, een spanne, een kruimel vast land, welksoorts ook!
Genoeg om slechts de klauw van één poot neer te zetten!
Niets. Alleen water. Niets dan water.
Water water water.
Een korrel vast land, één korrel maar!
We zijn verloren.

 

 

 

Vertaald door Gerard Rasch

 

 

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Aleksander Wat (1 mei 1900 – 29 juli 1967)

 

 

 

 

De Russische schrijver Viktor Astafiev werd geboren op 1 mei 1924 in Ovsyanka. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: The Cursed And The Slain (Vertaald door Arch Tait en Martin Dewhirst)

 

„The simple words of songs familiar from their schooldays and now bawled out by raw, congested throats, dealt a further blow to their already sinking morale. They felt totally cut off, filled with foreboding, and now there came this hoarse singing to the tramp of frozen soldiers' boots. The intimidating sound of marching was muted, however, beneath the forest canopy by the sand underfoot and the tops of the pine trees enclosing them overhead. The voices merged into one and seemed less harsh. The soldiers' singing sounded lustier too, perhaps because after exhausting exercises the companies were returning to barracks, rest and warmth.

Suddenly, like the shackle of a huge padlock, a wall of sound snapped shut around their hearts: "Arise, our mighty Motherland, Arise to fight the foe...". The defiant sound of advancing boots filled the world near and far, prevailing over the whole frozen, prostrate world. It nullified and obliterated all weaker sounds, all other songs, the cracking of the trees, the squealing of the sledge runners, and the whistling of far off steam engines. From all sides the thunderous crescendo of stolidly marching feet advanced, seeming even to resound from the sky welded to the earth by the stinging cold. Without realizing it, the recruits, who had been straggling along out of step, reformed and began to stamp their boots on the churned up road of sand and snow in time to that great, defiant song and they seemed to see glistening in the pits left by the heels of their boots not crushed red cranberries but the blood of trampled enemies.“

 

 

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Viktor Astafiev (1 mei 1924 – 29 november 2001)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Reinier van Genderen Stort werd geboren op 1 mei 1886 in Buitenzorg, Nederlands Indië. Zie ook mijn blog van 1 mei 2009 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Sprokkelingen

 

„Het geheim der aantrekking, die het Bouddhisme op vele westerlingen oefent, schuilt misschien, behalve in de ontkenning, waaraan europeesche pessimisten zich gaarne al dan niet verzadigen, in de redelijkheid van dezen godsdienst. Alle wendingen der hoofdgedachte, die op den idealen eindstaat is gericht, worden door den geest met groote zekerheid gevolgd, gelijk de Idee van het Goede, einddoel der platonische dialectiek, niet minder stellig is te benaderen. Het rechtzinnig Christendom is gegrondvest op de stelling: credo quia absurdum. Maar deze stelling wordt den geest opgelegd gelijk den mensch een juk en de rede is redelijk genoeg om te erkennen, dat geheele orden van dingen buiten haar bereik vallen. Zie Spinoza, die leerde, dat God uit kracht van zijn oneindig wezen zich in oneindig vele attributen vermag te openbaren, waarvan niet meer dan een tweetal, denken en uitgebreidheid, ons stervelingen werden geopenbaard.

Het is onwaarschijnlijk, dat de schrijver van Hélène Marveil de figuur van Lambert Brodeck weer ter hand zal nemen. Deze groote figuur schijnt al te zeer mislukt. De ergste misslag wellicht was van een zoo centrale gestalte een dichter te maken, den dichter van een treurspel over ‘Marcus Brutus, den stoïschen held, die, het heil van Rome stellend boven het leven van Caesar, dezen versloeg,’ een treurspel voorts, dat hijzelf in het fransch zou hebben vertaald en dat in een schouwburg te Parijs niet zonder bijval zou zijn gespeeld.“

 

 

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Reinier van Genderen Stort (1 mei 1886 – 7 januari 1942)

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Alexej Chomjakov, Marcel Prévost, Konrad Weiß, Joseph Addison, José Martiniano de Alencar, Jean de Joinville

De Russische dichter, schrijver, filosoof en theoloog Alexej Stepanovitsj Chomjakov werd geboren op 1 mei 1804 in Moskou. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

 

Dawn

 

A timeless borderline you are
That God twixt night and day put down;
He clothed you in a scarlet gown,
He gave you a companion in the morning star.
When in the heavenly azure
You give off light and calmly fade,
I look at you and ruminate:
We are like you, the Dawn of day—
A mix of blazing flames and cold,
Of heaven and the underworld,
A blend of light and shadows grey.

 

 

 

Vertaald door Dmitry Shatalov

 

 

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Alexej Chomjakov (1 mei  1804 – 5 oktober 1860)

 

 

 

 

De Franse schrijver Marcel Prévost (eig Eugène Marcel) werd geboren op 1 mei 1862 in Parijs. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: L'Automne d'une Femme

 

„À côté des grandes églises paroissiales ouvertes à la prière du peuple, il est, dans chaque quartier du Paris élégant, des asiles de recueillement plus discrets, plus intimes, plus luxueux aussi, où la piété mondaine, lorsqu'elle s'en avise, peut converser avec Dieu. C'est, pour le faubourg Saint-Germain, le Gésu de la rue de Sèvres; pour les Champs-Élysées, l'oratoire dominicain de l'avenue Friedland; la plaine Monceau a les Barnabites de la rue Legendre. Le quartier de l'Europe est le mieux partagé avec la jolie chapelle rococo de la rue de Turin.

Elle appartient aux Rédemptoristes, ordre féminin, fondé au dernier siècle par la marquise de Saint-Yvert-Leroy. Ces religieuses, toutes recrutées parmi les riches du monde, ne soignent point de malades, ne visitent point les pauvres. Elles enseignent un petit nombre d'élèves, choisies comme elles-mêmes dans la société; mais leur fondatrice leur a principalement destiné le rôle de Marie en la maison de Lazare: l'adoration aux pieds du Maître divin. Sur l'autel miroitant d'émeraudes,--telle la châsse des rois mages à Cologne,--le cercle pâle de l'hostie luit perpétuellement parmi les rayons de l'ostensoir. Elles, les Rédemptoristes, le corps chastement chemisé de blanc, un manteau de velours bleu, ceint d'or, les revêt en face de l'Époux: et remplacées par d'autres lorsque la fatigue les épuise, elles demeurent deux par deux agenouillées en muette prière devant le tabernacle illuminé.“

 

 

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Marcel Prévost (1 mei 1862 – 8 april 1941)

In 1882

 

 

 

 

De Duitse dichter Konrad Weiß werd op 1 mei 1889 geboren in Rauhenbretzingen. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Eines Morgens Schnee

 

„Es ist kein Trost...

Das Land scheint dir so weit und ganz zerbrochen,

die weißen Berge gleich dem schweren Rest

von einem Himmel, den du nie besprochen,

und der, je mehr du sprichst, dich werden läßt

gleich einer Spur, die sich aus ihm verlor,

und die du kennst, wenn dir im Herzen fror.

So geh nun fort, und was umsonst bestritten,

du Tag und Nacht, was schon um Licht verdorrt,

was du gelebt, was du dir selbst inmitten

gelöst, du Mensch, im stets zerbrochnen Wort,

auf dunkler Spur mit unhörbaren Schritten

gewinnt die Zeit ihr Licht, geh mit ihr fort,

noch blüht zur stillen Nacht die Spur so frisch

wie alle Ernte auf dem Ladentisch.

 

 

 

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Konrad Weiß (1 mei 1880 – 4 januari 1940)

Oude ansichtkaart van Rauhenbretzingen

 

 

 

 

De Britse dichter, schrijver en politicus Joseph Addison werd geboren in Milston (Wiltshire) op 1 mei 1672. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

 

Hymn 

 

THE spacious firmament on high,

With all the blue ethereal sky,

And spangled heavens, a shining frame,

Their great Original proclaim.

Th' unwearied Sun from day to day

Does his Creator's power display;

And publishes to every land

The work of an Almighty hand.

 

Soon as the evening shades prevail,

The Moon takes up the wondrous tale;

And nightly to the listening Earth

Repeats the story of her birth:

Whilst all the stars that round her burn,

And all the planets in their turn,

Confirm the tidings as they roll,

And spread the truth from pole to pole.

 

What though in solemn silence all

Move round the dark terrestrial ball;

What though nor real voice nor sound

Amidst their radiant orbs be found?

In Reason's ear they all rejoice,

And utter forth a glorious voice;

For ever singing as they shine,

'The Hand that made us is divine.'

 

 

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Joseph Addison (1 mei 1672 – 17 juni 1719)

Portret door Godfrey Kneller

 




De Braziliaanse schrijver
José Martiniano de Alencar werd geboren op 1 mei 1829 in Mecejana. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Senhora, Profile of a Woman (vertaald door Catarina Feldmann Edinger)

 

„If the sinister glimmer were to vanish suddenly, leaving that beautiful statue in the soft penumbra of sweetness and innocence, the pure and chaste angel borne within her as in all young women, might pass unnoticed amidst the whirlwind.

Aurélia's most impetuous rebellions were directed precisely against the riches that enthroned her and without which, for all her gifts, she surely would never enjoy, disdainful as a queen, the vassalage rendered her.

It was for this reason that she considered gold a vile metal that debased men; and in her heart, she felt deeply humiliated thinking that to all these people who surrounded her, she, herself, merited none of the flattery that they dedicated to each of her thousands in capital.

Never from the pen of some unknown Chatterton came more excruciating diatribes against money than those that often vibrated on the perfumed lips of this young enchantress in the bosom of opulence.

One line is all we need to sketch her from this perspective.

Convinced that all those who professed love for her, without exception, sought only her wealth, Aurélia reacted to this affront by responding to these individuals in kind.

Thus she would indicate the relative merit of her suitors by attributing to each a certain monetary value. She quoted her worshipers in the language of finance, referring to the price each might reasonably be expected to bring on the matrimonial market.“

 

 

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José Alencar (1 mei 1829 – 12 december 1877)

 

 

 

 

De Franse kroniekschrijver en biograaf Jean de Joinville werd geboren rond 1 mei 1224 als zoon van Simon van Joinville en van Beatrix van Auxonne. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010.

 

Uit: Livre des saintes paroles et des bons faiz nostre roy saint Looys

 

„De la bouche fu-il si sobres que onques jour de ma vie je ne li oy devisier nulles viandes, aussi comme maint riche home font; ainçois manjoit pacientment ce que ses queus li appareilloit et metoit on devant li. En ses paroles fu il attrempez; car oncques jour de ma vie je ne li oy mal dire de nullui. Ne onques ne li oy nommer le dyable, liquels noms est bien espandus par le royaume: ce que je croy qui ne plait mie à Dieu.

   Son vin trempoit par mesure, selonc ce qu'il véoit que li vins le povoit soufrir. Il me demanda en Cypre pourquoy je ne metoie de l'yaue en mon vin; et je li diz que ce me fesoient li phisiciens, qui me disoient que j'avoie une grosse teste et une froide fourcelle, et que je n'en avoie povoir de m'enyvrer. Et il me dist que il me decevoient; car se je ne l'apprenoie en ma joenesce et je le vouloie temprer en ma vieillesce, les gouttes et les maladies de fourcelle me prendroient, que jamais n'avroie santé; et se je bevoie le vin tout pur en ma vieillesce, je m'enyvreroie touz les soirs; et ce estoit trop laide chose de vaillant home de soy enivrer.

   Il me demanda si je vouloie estre honorez en ce siècle et avoir paradis à la mort; et je li dis oyl. Et il me dist: «Donques vous gardez que vous ne faites ne ne dites à votre escient nulle riens que, se touz li monde le savoit, que vous ne peussiez congnoistre: Je ai ce fait, je ai ce dit.» Il me dist que je me gardasse que je ne desmentisse ne ne desdeisse nullui de ce que il diroit devant moy, puis que je n'i avroie ne pechié ne doumaige au souffrir, pour ce que des dures paroles meuvent les mellées dont mil home sont mort.“

 

 

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Jean de Joinville (ca. 1 mei 1224 - 24 december 1317)

Jean de Joinville biedt zijn boek aan de koning van Navarra aan

Miniature uit La Vie de Saint Louis

Geschreven door Romenu om 19:02 Reageer op dit bericht

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