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Berichten van 15 mei 2011 tot 16 mei 2011

Adrienne Rich, Paul Gellings, Friedrich Rückert, Jakob van Hoddis

De Amerikaanse dichteres Adrienne Rich werd 16 mei 1929 geboren te Baltimore. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2008 en ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

 

Living In Sin

 

She had thought the studio would keep itself;

no dust upon the furniture of love.

Half heresy, to wish the taps less vocal,

the panes relieved of grime. A plate of pears,

a piano with a Persian shawl, a cat

stalking the picturesque amusing mouse

had risen at his urging.

Not that at five each separate stair would writhe

under the milkman's tramp; that morning light

so coldly would delineate the scraps

of last night's cheese and three sepulchral bottles;

that on the kitchen shelf amoong the saucers

a pair of beetle-eyes would fix her own--

envoy from some village in the moldings...

Meanwhile, he, with a yawn,

sounded a dozen notes upon the keyboard,

declared it out of tune, shrugged at the mirror,

rubbed at his beard, went out for cigarettes;

while she, jeered by the minor demons,

pulled back the sheets and made the bed and found

a towel to dust the table-top,

and let the coffee-pot boil over on the stove.

By evening she was back in love again,

though not so wholly but throughout the night

she woke sometimes to feel the daylight coming

like a relentless milkman up the stairs.

 

 

 

Miracle Ice Cream

 

Miracle's truck comes down the little avenue,

Scott Joplin ragtime strewn behind it like pearls,

and, yes, you can feel happy

with one piece of your heart.

 

Take what's still given: in a room's rich shadow

a woman's breasts swinging lightly as she bends.

Early now the pearl of dusk dissolves.

Late, you sit weighing the evening news,

fast-food miracles, ghostly revolutions,

the rest of your heart.

 

 

 

Rural Reflections

 

This is the grass your feet are planted on.

You paint it orange or you sing it green,

But you have never found

A way to make the grass mean what you mean.

 

A cloud can be whatever you intend:

Ostrich or leaning tower or staring eye.

But you have never found

A cloud sufficient to express the sky.

 

Get out there with your splendid expertise;

Raymond who cuts the meadow does not less.

Inhuman nature says:

Inhuman patience is the true success.

 

Human impatience trips you as you run;

Stand still and you must lie.

It is the grass that cuts the mower down;

It is the cloud that swallows up the sky.

 

 

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Adrienne Rich (Baltimore, 16 mei 1929)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Paul Johann Gellings werd geboren in Amsterdam op 16 mei 1953. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2008 en ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

 

Het straatje

 

Wanneer je het straatje nog weet,

ga dan eens terug naar die middag

in het slapende hart van een zomer.

 

Je zult zien, er is heel weinig

veranderd, omlijst als het blijft

door die ene altijddurende tel.

 

Bijna niets. Onweer verstopt in

de lucht. Blad slap en donker.

Geen wiekslag. Geen klokslag.

 

Ongemerkt vertakt zich de tijd

tot vandaag. Trekt als een web

door bestoft licht over daken en

 

vrouwen, langs een hoofdje zonder

gezicht in de deur. Daar sta je

dan tegenover ons huis, warm en

 

verweerd. Jij, bijna onveranderd

in die ene tel op weg naar het

straatje, eeuwig vanmiddag.

 

 

 

ZORGVLIED

 

Kon toen de slaap nooit vatten

in de zomer. Te veel licht. Te veel

muziek beneden in de tuinen.

 

Van wat daarachter lag te rusten

voornamelijk vermoeden, vertaald

in ijzeren ledikantjes met

bemoste lakens. Altijd koel.

 

Nu is het donker, hoor je alleen

het dwarrelen van blad - en toch

de slaap niet kunnen vatten?

 

Wat moet het heerlijk zijn je na

de val van verf en roest één keer

nog in te laten stoppen!

 

Je nog eens om te draaien en dan

de allerzwartste Amstel over. 

 

 

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Paul Gellings (Amsterdam, 16 mei 1953)

 

 

 

 

De Duitse dichter Johann Michael Friedrich Rückert werd geboren in Schweinfurt op 16 mei 1788. Zie ook mijn blog van 16 mei 2010 en verder alle tags voor Friedrich Rückert op dit blog.

 

Uit: Geharnischte Sonnette

 

I

 

Der Mann ist wacker, der, sein Pfund benutzend,

Zum Dienst des Vaterlands kehrt seine Kräfte:

Nun denn, mein Geist, geh auch an dein Geschäfte,

Den Arm mit den dir eignen Waffen putzend.

 

Wie kühne Krieger jetzt, mit Glutblick trutzed,

In Reihn sich stellend, heben ihre Schäfte;

So stell’ auch Krieger, zwar nur nachgeäffte,

Geharnischter Sonette ein paar Dutzend.

 

Auf denn, die ihr aus meines Busens Ader

Aufquellt, wie Riesen aus des Stromes Bette,

Stellt euch in eure rauschenden Geschwader!

 

Schließt eure Glieder zu vereinter Kette,

Und ruft, mithadernd in den großen Hader,

Erst: Waffen! Waffen! und dann: Rette! Rette!

 

 

 

II

 

O daß ich stünd auf einem hohen Turme,

Weit sichtbar rings in allen deutschen Reichen,

Mit einer Stimme, Donnern zu vergleichen,

Zu rufen in den Sturm mit mehr als Sturme:

 

Wie lang willst du dich winden gleich dem Wurme,

Krumm unter deines Feinds Triumphrads Speichen?

Hat er die harte Haut noch nicht mit Streichen

Dir g’nug gerieben, daß dichs endlich wurme?

 

Die Berge, wenn sie könnten, würden rufen:

Wir selber fühlten mit fühllosem Rücken

Lang g’nug den Druck von eures Feindes Hufen.

 

Des Steins Geduld bricht endlich auch in Stücken,

Den Götter zum Getretensein doch schufen –

Volk mehr als Stein, wie lang darf man dich drücken?

 

 

 

Waldandacht

 

Orgeltöne brausen

Durch der Tannen Haar,

Und mit stillem Grausen

Knie' ich am Altar,

Den in Waldeshallen

Mir der Frühling baut,

Und des Herzens Wallen

Wird im Liede laut.

 

Seinen Sabbat feiert,

Schöpfung, der dich schuf,

Und die Seel' umschleiert

Seines Friedens Ruf.

Wenn du Vaterstrafen,

Kind, nicht fürchten mußt,

Kannst du ruhig schlafen

An der Mutter Brust.

 

 

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Friedrich Rückert (16 mei 1788 - 31 januari 1866)

Monument in Schweinfurt

 

 

 

De Duitse dichter Jakob van Hoddis (pseudoniem van Hans Davidsohn) werd geboren in Berlijn op 16 mei 1887.Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2008 en ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

 

Die Stadt

 

Ich sah den Mond und des Ägäischen
Grausamen Meeres tausendfachen Pomp.
All meine Pfade rangen mit der Nacht.

 

Doch sieben Fackeln waren mein Geleit
Durch Wolken glühend, jedem Sieg bereit.

 

"Darf ich dem Nichts erliegen, darf mich quälen
Der Städte weiten Städte böser Wind?
Da ich zerbrach den öden Tag des Lebens!"

 

Verschollene Fahrten! Eure Siege sind
Zu lange schon verflackt. Ah! helle Flöten
Und Geigen tönen meinen Gram vergebens.

 

 

 

Aurora

 

Nach Hause stiefeln wir verstört und alt,
die grelle, gelbe Nacht hat abgeblüht.
Wir sehn, wie über den Laternen, kalt
und dunkelblau, der Himmel droht und glüht.

Nun winden sich die langen Straßen, schwer
und fleckig, bald, im breiten Glanz der Tage.
Die kräftige Aurore bringt ihn her,
mit dicken, rotgefrorenen Fingern, zage.

 

 

 

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Jakob van Hoddis (16 mei 1887 – mei/juni ? 1942)

Getekend door Bernd Zeller



Zie voor nog meer schrijvers van de 16e mei ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:57 Reageer op dit bericht

Juan Rulfo, Olga Berggolts, Lothar Baier, Olaf J. de Landell, Casper Fioole

De Mexicaanse schrijver Juan Rulfo werd geboren op 16 mei 1917 in Sayula. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

Uit: Pedro Páramo (Vertaald door Dagmar Ploetz)

 

»Das sind die Zeiten, Señor.«

Ich hatte mir vorgestellt, alles durch die Erinnerungen meiner Mutter zu sehen, mit ihrem Heimweh, zwischen Seufzerfetzen. Ihr Leben lang hat sie sich nach Comala, nach der Rückkehr gesehnt. Doch sie kehrte nie zurück. Jetzt komme ich an ihrer Statt. Ich bringe die Augen mit, mit denen sie diese Dinge anschaute, denn sie gab mir ihre Augen, um zu sehen. „Hinter Puerto Colimotes gibt es eine wunderschöne Aussicht auf eine grüne Ebene, gelbgetüpfelt vom reifen Mais. Von dort aus sieht man Comala, weiß liegt es da und beleuchtet die Erde bei Nacht.“ Und ihre Stimme klang heimlich, fast erloschen, als spreche sie mit sich selbst … Meine Mutter.

»Und wozu kommen Sie nach Comala, wenn man das wissen darf?« wurde ich gefragt.

»Ich will meinen Vater besuchen«, antwortete ich.

»Ach!« sagte er.

Und wir schwiegen erneut.

Wir gingen bergab, hörten den widerhallenden Trott der Esel. Die Augen schwer vor Müdigkeit, in den

Hundstagen des August.

»Das wird ja ein Fest geben«, hörte ich wieder die Stimme dessen, der neben mir ging. »Es wird ihn freuen, jemanden zu sehen, nachdem so viele Jahre lang niemand vorbeigekommen ist.«

Dann fügte er noch hinzu: »Wer auch immer Sie sind, er wird sich freuen, Sie zu sehen.«

In der flirrenden Sonne wirkte die Ebene wie eine durchsichtige Lagune, aufgelöst in Dunstschwaden,

durch die ein grauer Horizont zu erahnen war. Und jenseits davon eine Bergkette. Und noch weiter weg die weite Ferne.

»Wie ist es um Ihren Vater bestellt, wenn man fragen darf?«

»Ich kenne ihn nicht«, sagte ich zu ihm. »Ich weiß nur, dass er Pedro Páramo heißt.«

»Ach ja?«

»Ja, so soll er heißen, wurde mir gesagt.«

Erneut hörte ich das »Ach!« des Viehtreibers.“

 

 

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Juan Rulfo (16 mei 1917 - 8 januari 1986)

 

 

 

 

De Russische dichteres en schrijfster Olga Fyodorovna Berggolts werd geboren op 16 mei 1910 in Sint Petersburg. Zie ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

 

Before the seperation

 

All that we shared to you I am leaving:

All that was best

of each brief year bequeathing,

All the old tenderness;

all the old loyalty

And, on my knees, I renew oath of fealty,

Raise to my lips

the standard of happiness

Then let it fall, war-tattered and rigorous.

As for you and for me, though our road may be long,

Such happiness will not again befall us.

Yet still I believe that the best of my song

Will immortalize its discarded colours...

The first swallow too, to you I am leaving

That dauntless returned to blockade and calamity

'Neath our miserable roof her gallant nest weaving.

You shall hear her again in your hour of extremity.

And I shall pack up as my portion our crosses

Taking with me our tears,

and our blows,

and our losses,

All our rash daring,

all our insecurity,

Our difficult, hard-won, fine-tempered maturity,

The cradle-song I never sang

to our daughter,

Composed in a war-night of blizzard and slaughter,

That I never sang-you never shall hear it.

It swells not, it fades not, and I alone bear it...

Farewell then, my bright one! I loved you

Right dearly.

Your lot shall be richer-and I have dealt fairly.

 

 

 

Vertaald door Avril Pyman

 

 

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Olga Berggolts (16 mei 1910 – 13 november 1975)

Monument in St. Petersburg

 

 

 

 

De Duitse schrijver, vertaler en essayist Lothar Baier werd geboren in Karlsruhe op 16 mei 1942. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

Uit: Keine Zeit. 18 Versuche über die Beschleunigung

 

„Wenn wir auch sonst nichts haben, haben wir immerhin Zeit, riefen französische Arbeitslose bei einer ihrer Demonstrationen. Der Slogan kommt an bei den Zaungästen: Sie sind zwar arm dran, die Arbeitslosen, aber in gewisser Hinsicht auch nicht ärmer als wir, die wir zwar manches haben, nur keine Zeit. Am ärmsten dran sind in dieser Hinsicht vielleicht sogar diejenigen, die in den die Arbeits chancen und Zeitbudgets zuteilenden Kommandozentralen sitzen, meint Hans Magnus Enzensberger: »Bizarrerweise sind es gerade die Funktionseliten, die über ihre eigene Lebenszeit am wenigsten frei verfügen können. Das ist nicht in erster Linie eine quantitative Frage, obwohl viele Angehörige dieser Schicht bis zu achtzig Stunden in der Woche arbeiten; viel eher sind es ihre vielfältigen Abhängigkeiten, die sie versklaven. Man erwartet von ihnen, dass sie jederzeit erreichbar sind und auf Abruf bereitstehen. Im übrigen sind sie an Terminkalender gebunden, die auf Jahre hinaus in die Zukunft reichen«, heißt es unter dem Motto: »Die Zeit. Das wichtigste aller Luxusgüter.«

 

 

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Lothar Baier (16 mei 1942 – 11 juli 2004)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Olaf J. de Landell werd geboren in Cirebon op Java in Nederlands-Indië op 16 mei 1911. Zie ook mijn blog van 16 mei 2007 en ook mijn blog van 16 mei 2008 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

Uit: De harp der minne

 

„Soms vraag ik me af, of de Liefde vandaag-de-dag nog altijd een harp is. Is zij niet een ketelmuziek-achtige popband met teveel electrisch lawaai en bar weinig inhoud? Menigeen verheft zijn stem zonder kennis van zang of van liefde, en rumoert over jij-en-ik-en-wij.
Als men over liefde praat is het up-to-date om daar het bed bij ter sprake te brengen. Voor vele is het ene begrip synoniem met het andere, en men behandelt het met een aan verveling grenzende kennis van zaken.
Maar wie weet nog wat LIEFDE is?“

 

 

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Olaf J. de Landell (16 mei 1911 - 26 april 1989)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Casper Fioole werd geboren in 1975. Zie ook mijn blog van 16 mei 2009 en ook mijn blog van 16 mei 2010

 

 

Optekenen

 

op de wedstrijd om de joodse god
van een naam te voorzien
ik zond sara in
is zo gereageerd dat
joodse namen voortaan niet meer worden
opgeschreven of uitgesproken

 

het artikel dat melding maakt
van het massaal opeten
van katholieken in vaticaanstad
is vol respect afgedrukt
op eetbaar papier

 

de persbroeders bejubelen
deze nieuwe stappen
als logisch en eindelijk weer
te verslaan, bijzonder
westelijk en vrij

bescheidenheid tekent de visionair

 

 

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 Casper Fioole (1975)

Geschreven door Romenu om 18:49 Reageer op dit bericht

Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Michael Lentz, Pem Sluijter, Max Frisch

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862.  Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Fräulein Else

 

„Du willst wirklich nicht mehr weiterspielen, Else?“ – „Nein, Paul, ich kann nicht mehr. Adieu. – Auf Wiedersehen, gnädige Frau.“ – „Aber, Else, sagen Sie mir doch: Frau Cissy. – Oder lieber noch: Cissy, ganz einfach.“ – „Auf Wiedersehen, Frau Cissy.“ – „Aber warum gehen Sie denn schon, Else? Es sind noch volle zwei Stunden bis zum Dinner.“ – „Spielen Sie nur Ihr Single mit Paul, Frau Cissy, mit mir ist’s doch heut’ wahrhaftig kein Vergnügen.“ – „Lassen Sie sie, gnädige Frau, sie hat heut’ ihren ungnädigen Tag. – Steht dir übrigens ausgezeichnet zu Gesicht, das Ungnädigsein, Else. – Und der rote Sweater noch besser.“ – „Bei Blau wirst du hoffentlich mehr Gnade finden, Paul. Adieu.“

Das war ein ganz guter Abgang. Hoffentlich glauben die Zwei nicht, daß ich eifersüchtig bin. – Daß sie was miteinander haben, Cousin Paul und Cissy Mohr, darauf schwör’ ich. Nichts auf der Welt ist mir gleichgültiger. – Nun wende ich mich noch einmal um und winke ihnen zu. Winke und lächle. Sehe ich nun gnädig aus? – Ach Gott, sie spielen schon wieder. Eigentlich spiele ich besser als Cissy Mohr; und Paul ist auch nicht gerade ein Matador. Aber gut sieht er aus – mit dem offenen Kragen und dem Bösen-Jungen-Gesicht. Wenn er nur weniger affektiert wäre. Brauchst keine Angst zu haben, Tante Emma ...

Was für ein wundervoller Abend! Heut’ wär’ das richtige Wetter gewesen für die Tour auf die Rosetta-Hütte. Wie herrlich der Cimone in den Himmel ragt! – Um fünf Uhr früh wär’ man aufgebrochen. Anfangs wär’ mir natürlich übel gewesen, wie gewöhnlich. Aber das verliert sich. – Nichts köstlicher als das Wandern im Morgengrauen. – Der einäugige Amerikaner auf der Rosetta hat ausgesehen wie ein Boxkämpfer. Vielleicht hat ihn beim Boxen wer das Aug’ ausgeschlagen. Nach Amerika würd’ ich ganz gern heiraten, aber keinen Amerikaner. Oder ich heirat’ einen Amerikaner und wir leben in Europa. Villa an der Riviera. Marmorstufen ins Meer. Ich liege nackt auf dem Marmor. – Wie lang ist’s her, daß wir in Mentone waren? Sieben oder acht Jahre. Ich war dreizehn oder vierzehn. Ach ja, damals waren wir noch in besseren Verhältnissen. – Es war eigentlich ein Unsinn die Partie aufzuschieben. Jetzt wären wir jedenfalls schon zurück.“

 

 

 

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Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook mijn blog van 15 mei 2010 en verder alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 


Ik drink mijn zonden op als rijpe wijn

 

Ik drink mijn zonden op als rijpe wijn
Waar een kap'laan zich heim'lijk aan bedrinkt: –
Hij feest zijn oog aan 't glas, dat halfvol blinkt
Binnen de lichtkring van de lamp, wier schijn

Wemelt rondom en scheem'ring wordt in 't klein
Vertrek, waar vóor hem zich een heir verdringt
Van dromen, tot zijn hoofd halfdromend zinkt:
Hij prevelt stukjes van een vroom refrein:

Hij droomt zich Kardinaal of Paus, maar houdt
De grendel op de deur – zijn pausschap komt
Niet verder dan de drempel van zijn cel:

De andre dag treedt need'rig en devoot
De priester, die in 't oud gewaad zich kromt,
Voor 't altaar en hij leidt de ritus wèl...

 

 

 

Kuddedichters

 
Poëzie is geen voer voor een kaste

Maar een dronk voor de vrije mens -

Tot de kudde die vastte en die braste

Zich ophief in dwingend gedrens

En de slechte poëten kwamen

Van wie zij schijn voor wezen namen.

 

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

 

I.

 

Licht van mijn ziel! ik zag u steeds van ver,
En wist wel dat gij eindlijk komen zoudt; –
Woorden, die ik niemand heb betrouwd,
Gaan uit als bleke vlammen, – als een ster,

Die in ’t azuur, maar blanker, lieflijker,
Zie ’k in uw lokken liggen ’t licht gelaat;
’t Mysterie van veel leeds, maar nooit van haat,
Droomt in uw ogen; – ’k zag het steeds van ver.

Ik al u zien, mijn Licht, zo zie gij mij:
In éen zoet waas van gloed, waar ieder woord
Doorheenvlamt van de lippen en saamglijdt

Met andere tot één lichtende enigheid –
En elk van ons droomt in een glorie voort,
En andre glorie gaat ons stil voorbij.

 

 

 

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Albert Verwey (15 mei 1865 -  8 maart 1937)

Portret door Jan Veth, 1885 (Detail)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Muttersterben

 

“Friederike berichtet von einem haus das langsam verschwindet; und jemand ist bei ihr und hört ihr zu. Und jemand ist bei ihr und veröffentlicht sein ohr.
Während Friederike berichtet und jemand ist bei ihr und hört ihr zu und jemand der bei ihr ist veröffentlicht sein ohr verausgabt sein ohr, verschwindet langsam ein haus.
Jemand schreitet oder geht durchs tor oder törchen oder schreitet und geht über den kiesweg hinter dem tor, und jemand öffnet viel zu verzögert das ohr des tores den förmigrunden kugellauf den blaugefassten metallkopf, des tores wachhund, verdreht einer wie gerufen den knauf, und langsam verschwindet ein haus.
Es ist ihr haus, es ist mein haus. Und der blick dieser vonstatten gehende blick dieser jetztblick dieses blicklings vor augen stellen: Friederike grünblatt weißblatt Friederike ich. Bist du mit mir über den kiesweg geschritten; apfelmoräne muräne schattenmorelle? Dort auf der tanne verhallten schritt und ruf einer person wie Mutter.
Und sollte das nun, dieser haufen selbstvermehrte überziehung, sollte das nun so etwas wie ein letztes auge sein, ein hingeworfenes zurückgefedertes augenpaar, sollte das nun so etwas wie ein letztes auge sein? So wie auf dem foto wo du stramm stehst und es gibt noch jene unbebauung sagen wir mal bestrafung unbereinigte flur natürlich kurze hose schultüte rosenbeet und jemand steht neben dir und achtundsechzig ist spurlos an ihm vorbeigegangen "geflutscht" steht aufrecht steht so dahin.“

 

 


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Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 

Reizigers

 

Vanaf de hoogste top

in  nietsontziende stromen

tot op de laagst gelegen

wegen -op de Sedom-

Ein Gediweg- zijn regens

onbeheersbaar neergekomen.

 

Doorschud kijken zij op

tegen het gebergte dat

weliswaar vruchtbaar is;

waterdoorlaatbaar niet.

 

In de bus, aan tafel,

naast het zwembad

-een puzzelblad paraat-

keert hij haar toe

zijn beter horend oor;

hij luistert als zij praat.

Leent haar zijn bril.

 

Verscherpt verstaat zij nu

de gruwelen die hij ziet:

zijn onnbespreekbaar leed.

 

 

 

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Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010
 

Uit: Mein Name sei Gantenbein

 

„Es ist ein Tag im September, und wenn man aus den finstern und gar nicht kühlen Gräbern wieder ans Licht kommt, blinzeln wir, so grell ist der Tag; ich sehe die roten Schollen der Äcker über den Gräbern, fernhin und dunkel das Herbstmeer, Mittag, alles ist Gegenwart, Wind in den staubigen Disteln, ich höre Flötentöne, aber das sind nicht die etruskischen Flöten in den Gräbern, sondern Wind in den Drähten, unter dem rieselnden Schatten einer Olive steht mein Wagen grau von Staub und glühend, Schlangenhitze trotz Wind, aber schon wieder September: aber Gegenwart, und wir sitzen an einem Tisch im Schatten und essen Brot, bis der Fisch geröstet ist, ich greife mit der Hand um die Flasche, prüfend, ob der Wein (Verdicchio) auch kalt sei, Durst, dann Hunger, Leben gefällt mir –

 

 


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Max Frisch (15 mei 1911 - 4 april 1991)



Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:01 Reageer op dit bericht

Judith Hermann, Peter Shaffer, Raymond Federman, W.J.M. Bronzwaer, Frits van Oostrom

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Nichts als Gespenster

 

„Ruth sagte »Versprich mir, daß du niemals etwas mit ihm anfangen wirst«. Ich erinnere mich, wie sie aussah dabei. Sie saß auf dem Stuhl am Fenster, die nackten Beine hochgezogen, sie hatte geduscht und sich die Haare gewaschen, sie trug nur ihre Unterwäsche, ein Handtuch um den Kopf geschlungen, ihr Gesicht sehr offen, groß, sie sah mich interessiert an, eher belustigt, nicht ängstlich. Sie sagte »Versprich mir das, ja?«, und ich sah an ihr vorbei aus dem Fenster, auf das Parkhaus auf der anderen Straßenseite, es regnete und wurde schon dunkel, die Parkhausreklame leuchtete blau und schön, ich sagte »Also hör mal, warum sollte ich dir das versprechen, natürlich fange ich nichts mit ihm an«. Ruth sagte »Ich weiß. Versprich es mir trotzdem«, und ich sagte »Ich verspreche es dir«, und dann sah ich sie wieder an, sie hätte es nicht sagen sollen.
Ich kenne Ruth schon mein Leben lang.
Sie kannte Raoul seit zwei oder drei Wochen. Er war für ein Gastspiel an das Schauspielhaus gekommen, an dem sie für zwei Jahre engagiert war, er würde nicht lange bleiben, vielleicht hatte sie es deshalb so eilig. Sie rief mich in Berlin an, wir hatten zusammen gewohnt, bis sie wegen des Engagements umziehen mußte, wir konnten nicht gut damit umgehen, voneinander getrennt zu sein, sie rief mich eigentlich jeden Abend an.

Ich vermißte sie. Ich saß in der Küche, die jetzt leer war bis auf einen Tisch und einen Stuhl, ich starrte auf die Wand, während ich mit ihr telefonierte, an der Wand hing ein kleiner Zettel, den sie dort irgendwann aufgehängt hatte, »tonight, tonight its gonna be the night, the night«. Ich dachte ständig darüber nach, ihn abzureißen, aber dann tat ich es nie.“

 

 

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Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

 

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool.  Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Black Comedy

 

“[Complete darkness. Two voices are heard: BRINDSLEY and CAROL: They must give the impression of two people walking round a room with absolute confidence, as if in the light. We hear sounds as of furniture being moved. A chair is dumped down.]


BRINDSLEY: There! How do you think the room looks?
CAROL [quacking]: Fabulous! I wish you could always have it like this. That lamp looks divine there. And those chairs are just the right colour. I told you green would look well in here.
BRINDSLEY: Suppose Harold comes back?
CAROL: He is not coming back till tomorrow morning.
BRINDSLEY [pacing nervously]: I know. But suppose he comes tonight?. He's mad about his antiques. What do you think he'll say if he goes into his room and finds out we've stolen them?
CAROL: Don't dramatise. We haven't stolen all his furniture. Just three chairs, the sofa, that table, the lamp, the bowl and the vase of flowers, that's all.
BRINDSLEY: And the Buddha. That's more valuable than anything. Look at it.
CAROL: Oh, do stop worrying, darling.
BRINDSLEY: Well, you don't know Harold. He won't even let anyone touch his antiques.”

 

 

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Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist, criticus, vertaler en literatuurwetenschapper Raymond Federman werd geboren in het Franse Montrouge op 15 mei 1928. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007  en en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 

 

ANATOMY OF THE POET'S SKULL

 

Unenhanced and enhanced CT scans of the skull obtained:

ventricles and sucli age appropriate

no midline shift no focal gray or white matter abnormality

nor bleed noted 2x1 cm. slightly enhancing soft

tissue plaque abutting the internal auditory canal

on the right laterally and slightly indenting

upon the right cerebellar peduncle.

 

Enhanced axial and coral CT scans of the orbits obtained:

Globes optic nerves optic chiasm and extra ocular muscles

symmetrically normal no abnormal intrachonal

or extrachonal inflammatory or neoplastic changes

bony orbits intact but pronounced leftward nasoseptal deviation

concha bullosa of the right middle turbinate

and low grade inflammatory mucoperiosteal

thickening of the right maxillary antrum.

 

Minimally enhancing and en plaque soft tissue mass

in right cerebellar pontine angle with differential

diagnosis of meningioma acoustic neuroma and epidermoid.

 

Detailed evaluation of posterior fossa with gadolinium is suggested.

 

Otherwise all is well with the poet's skull.

 

 

 

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Raymond Federman (15 mei 1928 – 6 oktober 2009)

 

 

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook mijn blog van 15 mei 2008 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Lessen in lyriek

 

“Het gevolg van deze stelselmatige toepassing van een vormprincipe is, dat de concrete of referentiële betekenis als relatief van minder belang wordt voorgesteld. Wie wil weten op welke dag het meisje zich nu precies met de dood verzoende, komt bedrogen uit: het gedicht beweert dat het op de derde, vierde, vijfde of zesde dag kan zijn geweest.

We stuiten hier op een probleem dat al door Plato aan de orde werd gesteld en onder andere door Multatuli is behandeld. In het eerste hoofdstuk van Max Havelaar laat hij Batavus Droogstoppel een bezwaar tegen de poëzie verwoorden dat deze ook aan de dichter van de Kalevala had kunnen richten: ‘Wil men de woorden in 't gelid zetten, goed! Maar zeg niets wat niet waar is. De lucht is guur, en 't is vier uur. Dit laat ik gelden, als het werkelijk guur en vier uur is. Maar als 't kwartier voor drieën is, kan ik, die mijn woorden niet in 't gelid zet, zeggen: de lucht is guur, en 't is kwartier voor drieën.’ Wat Multatuli hier satirisch aan de orde stelt is het onvermogen van Droogstoppel in te zien dat de pragmatische instructie waaraan de dichter gehoorzaamt een andere is dan die waaraan iemand die concrete feiten meedeelt gebonden is. Het gedichtje over guur en vier uur vertoont onmiskenbaar het kenmerk van de geperiodiseerde herhaling (Droogstoppel zegt dat de woorden ‘in 't gelid staan’) en deze werkt als een signaal dat de ‘waarheid’ die bij deze tekst in het geding is een andere ‘waarheid’ is dan die welke de kroniekschrijver van concrete feiten wil meedelen. Droogstoppels geborneerdheid is dat hij slechts één waarheidsbegrip kent, dat van de harde, bloedeloze positivist voor wie alleen de feiten tellen.”

 

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W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

Multatuli  (Geen portrtet van W.J.M. Bronzwaer beschikbaar)

 

 

 

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

 Uit: Stemmen op schrift

 

„De humanisten brandmerkten de eeuwen tussen 500 en 1500 als geestloze middenperiode, vandaar de term ‘Middeleeuwen’, die de aansluiting verstoorde tussen de grandioze Oudheid en henzelf. Toch waren ze wel degelijk geïnteresseerd in documenten uit die dorre tussentijd, vooral wanneer die licht wierpen op de vroegste stadia der Europese talen.
In 1591 toont de Luikse kanunnik Arnold Wachtendonck Justus Lipsius het handschrift dat nog steeds kan gelden als het alleroudste Nederlandse boek: de Wachtendonckse psalmen. Het manuscript dateerde uit omstreeks 900 en was geschreven in een klooster nabij Luik.
Boven de Latijnse psalmwoorden stonden Germaanse equivalenten genoteerd. De psalmen waren de basisteksten waaruit jonge monniken (en ook wel nonnen) hun eerste lessen kregen in lezen en taal. Hun alfabetisering verliep via het Latijn, een voor hen vreemde taal, die de kinderen in het begin wel met behulp van hun moedertaal moesten interpreteren – en vandaar de glossen. De codex is na Lipsius nooit meer gezien, evenals Lipsius’ afschrift van het oude boek. We moeten ons behelpen met kopieën (van kopieën). Dankzij de woordenlijstjes Nederlands-Latijn zoals Lipsius die aanlegde, is een klein deel van het alleroudste Nederlands bewaard gebleven.
Het Gruuthuse-handschrift kwam omstreeks 1400 nabij Brugge tot stand. Ook deze codex heeft een rechtstreekse connectie met de psalmen. Het handschrift opent met een dichterlijke meditatie op een psalm. De tekst zet in met het Latijnse vers van de psalm, waarop een vrije parafrase in het Vlaams volgt. Ten opzichte van de Wachtendonckse psalmen is de hiërarchie van de twee talen volledig omgekeerd.“

 

 

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Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

Paul Zindel, Mikhail Bulgakov, Lyman Frank Baum, Katherine Anne Porter, René Regenass

De Amerikaanse schrijver Paul Zindel werd geboren op 15 mei 1936 in New York. Zie en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Effect of Gamma Rays on Man-in-the-Moon Marigolds

 

"In front of my eyes, one part of the world was becoming another. Atoms exploding . . . atom after atom breaking down into something new . . . It would go on for millions of years . . ."

"This long street, with all the doors of the houses shut and everything crowded next to each other . . . And then I start getting afraid that the vegetables are going to spoil . . . and that nobody's going to buy anything . . ."

"Well, they say I came out of my room . . . and I started down the stairs, step by step . . . and I heard the choking and banging on the bed . . ."

The Setting
A room of wood which was once a vegetable store -- and a point of debarkation for a horse-drawn wagon to bring its wares to a small town.

But the store is gone, and a widow of confusion has placed her touch on everything. A door to Nanny's room leads off from this main room, and in front of the door hang faded curtains which allow ventilation in the summer. There is a hallway and a telephone. A heavy wood staircase leads to a landing with a balustrade, two doors, and a short hall. Beatrice sleeps in one room; Tillie and Ruth share the other.

Objects which respectable people usually hide in closets are scattered about the main room: newspapers, magazines, dishes; empty bottles; clothes; suitcases; last week's sheets. Such carelessness is the type which is so perfected it must have evolved from hereditary processes; but in all fairness to the occupants, it can be pointed out that after twilight, when shadows and weak bulbs work their magic, the room becomes interesting.“

 

 

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Paul Zindel (15 mei 1936 – 27 maart 2003)

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Afanasjevitsj Bulgakov werd geboren op 15 mei 1891 in Kiev. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Master and Margarita (Vertaald door Michael Glenny)

 

'A glass of lemonade, please,'said Berlioz.
     'There isn't any,'replied the woman  in the kiosk. For some reason  the request seemed to offend her.
     'Got any beer?' enquired Bezdomny in a hoarse voice.
     'Beer's being delivered later this evening' said the woman.
     'Well what have you got?' asked Berlioz.
     'Apricot juice, only it's warm' was the answer.
     'All right, let's have some.'
     The apricot juice produced a rich  yellow froth, making the  air  smell like a hairdresser's. After drinking it the two writers immediately began to hiccup.  They paid and  sat down on a bench facing  the pond, their backs to Bronnaya  Street.Then occurred  the second oddness,  which  affected Berlioz
alone.  He suddenly stopped  hiccuping, his heart  thumped and for  a moment vanished, then  returned  but  with  a  blunt  needle sticking  into it.  In addition  Berlioz was seized  by a  fear that was groundless but so powerful that he had an immediate impulse  to run away from Patriarch's Ponds without looking back.
     Berlioz gazed  miserably  about him, unable  to say what had frightened him.  He went pale,  wiped his forehead with his handkerchief and thought: '
What's  the  matter with me?  This has never happened  before. Heart playing tricks . . .  I'm overstrained ... I think it's time  to chuck everything up and go and take the waters at Kislovodsk. . . .'
     Just then the sultry air coagulated and wove itself into the shape of a man--a  transparent man of the strangest appearance. On his small head was a jockey-cap and he wore a short check bum-freezer made of  air.  The man  was seven feet tall but narrow in the shoulders, incredibly thin and with a face made for derision.”

 


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  Mikhail Bulgakov (15 mei 1891 - 10 mei 1940)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Lyman Frank Baum werd geboren in Chittenango op 15 mei 1856. Zie ook mijn blog van 15 mei 2007 en ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: The Wonderful Wizard of Oz

 

„It was Toto that made Dorothy laugh, and saved her from growing as gray as her other surroundings. Toto was not gray; he was a little black dog, with long silky hair and small black eyes that twinkled merrily on either side of his funny, wee nose. Toto played all day long, and Dorothy played with him, and loved him dearly.

Today, however, they were not playing. Uncle Henry sat upon the doorstep and looked anxiously at the sky, which was even grayer than usual. Dorothy stood in the door with Toto in her arms, and looked at the sky too. Aunt Em was washing the dishes.

From the far north they heard a low wail of the wind, and Uncle Henry and Dorothy could see where the long grass bowed in waves before the coming storm. There now came a sharp whistling in the air from the south, and as they turned their eyes that way they saw ripples in the grass coming from that direction also.

Suddenly Uncle Henry stood up.

"There's a cyclone coming, Em," he called to his wife. "I'll go look after the stock." Then he ran toward the sheds where the cows and horses were kept.

Aunt Em dropped her work and came to the door. One glance told her of the danger close at hand.

"Quick, Dorothy!" she screamed. "Run for the cellar!"

Toto jumped out of Dorothy's arms and hid under the bed, and the girl started to get him. Aunt Em, badly frightened, threw open the trap door in the floor and climbed down the ladder into the small, dark hole. Dorothy caught Toto at last and started to follow her aunt. When she was halfway across the room there came a great shriek from the wind, and the house shook so hard that she lost her footing and sat down suddenly upon the floor.“

 

 

 

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Lyman Frank Baum
(15 mei 1856 - 6 mei 1919)

 

 


De Amerikaanse schrijfster en journaliste
Katherine Anne Porter werd geboren op 15 mei 1890 in Indian Creek, Texas. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009 en ook mijn blog van 15 mei 2010

 

Uit: Portrait: Old South

 

„My grandfather, a soldier, toward the end of the War was riding along one very cold morning, and he saw, out of all reason, a fine big thick slice of raw bacon rind lying beside the road. He dismounted, picked it up, dusted it off and made a hearty breakfast of it. “The best piece of bacon rind I ever ate in my life,” said my grandfather. These little yarns are the first that come to mind out of hundreds; they were the merest surface ripples over limitless deeps of bitter memory. My elders all remained nobly unreconstructed to their last moments, and my feet rest firmly on this rock of their strength to this day.

The woman who made That Brew and the soldier who ate the bacon rind had been bride and groom in a Kentucky wedding somewhere around 1850. Only a few years ago a cousin of mine showed me a letter from a lady then rising ninety-five who remembered that wedding as if it had been only yesterday. She was one of the flower girls, carrying a gilded basket of white roses and ferns, tied with white watered-silk ribbon. She couldn’t remember whether the bride’s skirt had been twentyfive

feet or twenty-five yards around, but she inclined to the latter figure; it was of white satin brocade with slippers to match.

The flower girl was allowed a glimpse of the table set for the bridal banquet. There were silver branched candlesticks everywhere, each holding seven white candles, and a crystal chandelier holding fifty white candles, all lighted.“

 

 

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Katherine Anne Porter (15 mei 1890 – 18 september 1980)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en beeldend kunstenaar René Regenass werd geboren op 15 mei 1935 in Basel. Zie ook mijn blog van 15 mei 2009.

 

 

Gedicht über das Gotthelf-Schulhaus

 

Ich kannte Gotthelf nicht,
als ich kleiner Wicht
in diesem Schulhaus stand,
verängstigt an der Wand.

 

Mein Name wurde aufgerufen,
ich erklomm die Treppenstufen,
befand mich bald in einem Zimmer -
da sass ich nun, mir schien's für immer.

 

Lernte rechnen und auch schreiben,
aber schöner war das wilde Treiben
draussen, in den langen Pausen.
Weg war alle Angst und alles Grausen.

 

Der Lehrer brachte täglich jedem bei,
wie wichtig jetzt die Schule sei.
Das hatten wir vergessen,
schon vor dem nächsten Mittagessen.

 

Herr Fässler war der kluge Mann,
an den ich mich erinnern kann.
Als Lehrer stand er vor der Klasse,
mit viel Gewicht und mit Grimasse.

 

Die Stimme einmal laut, meist tief,
wenn er einem Schüler rief.
Verlor er aber die Geduld,
sprang er schnell herab vom Pult.

 

Er duldete nicht Lärm noch Schwatzen,
sonst gab's auf Hand und Hintern Tatzen...
Dennoch denk ich gern an jene Zeit,
an diese Gotthelf-Herrlichkeit!

 

 

 

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René Regenass (Basel, 15 mei 1935)

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

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