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Berichten van 19 juni 2011 tot 20 juni 2011

Vikram Seth, Paul Muldoon, Kurt Schwitters, Jean-Claude Izzo, Silke Andrea Schuemmer

De Indische schrijver Vikram Seth werd geboren op 20 juni 1952 in Kolkata. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: An Equal Music

 

„The branches are bare, the sky tonight a milky violet. It is not quiet here, but it is peaceful. The wind ruffles the black water towards me.

There is no one about. The birds are still. The traffic slashes through Hyde Park. It comes to my ears as white noise.

I test the bench but do not sit down. As yesterday, as the day before, I stand until I have lost my thoughts. I look at the water of the Serpentine.

Yesterday as I walked back across the park I paused at a fork in the footpath. I had the sense that someone had paused behind me. I walked on. The sound of footsteps followed along the gravel. They were unhurried; they appeared to keep pace with me. Then they suddenly made up their mind, speeded up, and overtook me. They belonged to a man in a thick black overcoat, quite tall--about my height--a young man from his gait and attitude, though I did not see his face. His sense of hurry was now evident. After a while, unwilling so soon to cross the blinding Bayswater Road, I paused again, this time by the bridle path. Now I heard the faint sound of hooves. This time, however, they were not embodied. I looked to left, to right. There was nothing.

As I approach Archangel Court I am conscious of being watched. I enter the hallway. There are flowers here, a concoction of gerberas and general foliage. A camera surveys the hall. A watched building is a secure building, a secure building a happy one.

A few days ago I was told I was happy by the young woman behind the counter at Etienne's. I ordered seven croissants. As she gave me my change she said: "You are a happy man."

 

 

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Vikram Seth (Kolkata, 20 juni 1952)

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Paul Muldoon werd geboren in Portadown, County Armagh, in Noord-Ierland op 20 juni 1951, Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Gathering Mushrooms 

 

As he knelt by the grave of his mother and father

the taste of dill, or tarragon-

he could barely tell one from the other-

 

filled his mouth. It seemed as if he might smother.

Why should he be stricken

with grief, not for his mother and father,

 

but a woman slinking from the fur of a sea-otter

In Portland, Maine, or, yes, Portland, Oregon-

he could barely tell one from the other-

 

and why should he now savour

the tang of her, her little pickled gherkin,

as he knelt by the grave of his mother and father?

 

*

 

He looked about. He remembered her palaver

on how both earth and sky would darken-

'You could barely tell one from the other'-

 

while the Monarch butterflies passed over

in their milkweed-hunger: 'A wing-beat, some reckon,

may trigger off the mother and father

 

of all storms, striking your Irish Cliffs of Moher

with the force of a hurricane.'

Then: 'Milkweed and Monarch 'invented' each other.'

 

*

 

He looked about. Cow's-parsley in a samovar.

He'd mistaken his mother's name, 'Regan, ' for Anger';

as he knelt by the grave of his mother and father

he could barely tell one from the other. 

 

 

 

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Paul Muldoon (Portadown, 20 juni 1951)

 

 

 

 


De Duitse schrijver, dichter en kunstenaar
Kurt Schwitters werd geboren op 20 juni 1887 in Hannover. Zie ook mijn blog van 20 juni 2006. en mijn blog van 20 juni 2007 en ook
mijn blog van 20 juni 2008 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Zwölf

 

Eins Zwei Drei Vier Fünf
Fünf Vier Drei Zwei Eins
Zwei Drei Vier Fünf Sechs
Sechs Fünf Vier Drei Zwei
Sieben Sieben Sieben Sieben Sieben
Acht Eins
Neun Eins
Zehn Eins
Elf Eins
Zehn Neun Acht Sieben Sechs
Fünf Vier Drei Zwei Eins

 

 

 

What a b what a b what a beauty

 

What a b what a b what a beauty

What a b what a b what a a

What a beauty beauty be

What a beauty beauty be

What a beauty beauty beauty be be be

What a be what a b what a beauty

What a b what a b what a a

What a be be be be be

What a be be be be be

What a be be be be be be be a beauty be be be

What a beauty.

 

 

 

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Kurt Schwitters (20 juni 1887 – 8 januari 1948)

 

  



De Franse schrijver
Jean-Claude Izzo werd geboren op 20 juni 1945 in Marseille. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 Uit: Solea (Vertaald door Katarina Grän)

 

“Es war wirklich heiß. Mindestens dreißig Grad bei einer drückenden Mischung aus Feuchtigkeit und Luftverschmutzung. Marseille erstickte. Und das machte Durst. So war ich, statt den direkten Weg über den Alten Hafen und die Corniche zu nehmen - der kürzeste Weg zu mir nach Hause in Les Goudes -, in die schmale Rue Curiol am Ende der Canebière eingebogen. Die Bar des Maraîchers lag ganz oben, nur wenige Schritte von der Place Jean-Jaurès entfernt.
Bei Hassan fühlte ich mich wohl. Die Stammgäste verkehrten unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder gesellschaftlicher Stellung miteinander. Dort war man unter Freunden. Wer hier seinen Pastis trank - da konnte man sicher sein -, wählte nicht Front National und hatte es nie getan. Kein einziges Mal in seinem Leben, wie manch anderer, den ich kannte. Hier in dieser Bar wusste jeder sehr genau, warum er nach Marseille und nirgendwo anders hin gehörte und warum er in Marseille lebte und nirgendwo sonst. In den Anisschwaden lag eine Vertrautheit, die schon in einem Blickwechsel Antwort fand: das Exil unserer Väter. Und das war beruhigend. Wir hatten nichts zu verlieren, weil wir schon alles verloren hatten.
Als ich hereinkam, sang Ferré:

Ich spüre Züge kommen,
beladen mit Brownings,
Berettas und schwarzen Blumen,
und Blumenhändler bereiten Blutbäder
für die Nachrichten in Farbe …

Ich hatte einen Pastis an der Theke genommen, dann hatte Hassan nachgeschenkt, wie üblich. Ich zählte sie sowieso nicht, die Gläser. Irgendwann, vielleicht beim vierten, hatte Hassan sich zu mir geneigt: »Findest du nicht, dass die Arbeiterklasse im Arsch ist?«
Genau genommen war das keine Frage. Eher eine Feststellung. Eine klare Aussage. Hassan war nicht von der geschwätzigen Art. Aber von Zeit zu Zeit warf er seinem Gegenüber gern einen kurzen Satz hin. Etwas zum Nachdenken.“

 

 

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Jean-Claude Izzo (20 juni 1945 – 26 januari 2000)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en kunsthistorica Silke Andrea Schuemmer werd geboren op 20 juni 1973 in Aken. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008.

 

Uit: Remas Haus

 

„Ich stand atemlos zwischen den Bäumen und betrachtete sie, mehr noch, ich versuchte, sie zu lesen, wie sie da saß, aber ihr Körper schrieb ein Wort, das ich nicht kannte. Ich hatte sogar den Eindruck, als sei es mehr als ein Wort, als forme sich durch diesen Buckel ein ganzes Gedicht aus ihren Muskeln, Knochen und Sehnen. Ich hätte gerne meine Hände auf diesen Buckel gelegt, denn ich dachte mir, vielleicht könnte es auch so sein, daß ich, weil ich das Verbot übertreten hatte, plötzlich blind geworden war, und dann ließe sich das Wort, das da auf der Bank saß, vielleicht durch Tasten entziffern. Aber ich blieb, wo ich war, und fühlte mich, als würden sich von jetzt an ganz plötzlich andere Silben aufeinander reimen als bisher. Jetzt weiß ich also, daß sich zwischen den ohnehin merkwürdigen Schulterblättern von manchen Frauen noch etwas anderes befindet, etwas, das durch verstärkte sehnige Muskeln gehalten werden muß und das zu verstecken alle Kraft von Frauen wie meiner Mutter fordert. Und nun war mir auch klar, weshalb ich meine Mutter dort nicht berühren durfte. Sie erlaubte es nicht, weil sie befürchtete, ich könnte ihn fühlen, den Buckel. Und noch mehr fürchtete sie wohl, ich könnte fragen, woher sie diesen Auswuchs hatte, der unsichtbar blieb, bis sie sich allein glaubte. Mittlerweile denke ich, daß sie, als ich älter wurde, vielleicht doch gerne mit mir darüber gesprochen hätte, denn auch mein Körper zeigte später merkwürdige Verformungen, aber dazu kam es dann nicht mehr. Leider, wie es so kommt, trat ich, der ich immer noch zwischen den Bäumen kauerte, dann aus Versehen auf irgendein Tier, das sofort unanständig schrie. Und dieser kurze Laut reichte aus, und meine Mutter streckte sich augenblicklich und war wieder hochaufgerichtet mit gradem, weißem Engelsnacken und streifte ihr Kleid über. Mich hatte sie nicht entdeckt, und ich weiß nicht, ob ich damit großes Glück hatte oder grade nicht.“

 

 

 

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Silke Andrea Schuemmer (Aken, 20 juni 1973)




Zie voor nog meer schrijvers van de 20e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

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Robert Rozhdestvensky, Laure Wyss, Lillian Hellman, Nicholas Rowe, Carel van Nievelt, Charles W. Chesnutt, Marceline Desbordes-Valmore, Joseph Autran

De Russische dichter en schrijver Robert Ivanovich Rozhdestvensky werd geboren op 20 juni 1932 in Kosikha in het district Altai Krai. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

 

Small Man

 

On the ruthlessly
............little Earth there was
once a little man.
He had a little job
and a very little purse
with a little salary…
And once –
on a beautiful morning –
there knocked on his little window
a little –
it seemed –
war…
A little gun was given in his hands,
little boots were given on his feet,
a little helmet was given on him
with a little
– by measure –
cloak.

........And when he fell –
................in an ugly, ungainly way –
with his mouth frozen in the “hurrah” of the assault –
on the whole world
............there was not enough marble
to carve him
life-size.

 

 

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Robert Rozhdestvensky (20 juni 1932 – 19 augustus 1994)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Laure Wyss werd geboren op 20 juni 1913 in Biel/Bienne. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: Briefe nach Feuerland

 

„Zürich, heute und früher und später.

Liebe Freunde,
manchmal denke ich, Ihr lebt auf dem Mond, Ihr Fernen, Ausgewanderten. Ihr fragt mich nach Dingen, wie wenn Ihr nie in der Schweiz gelebt und oder aber vergessen hättet, was es hier an Harzigkeiten gibt, immer gegeben hat. Ihr seid zwar über Satelliten gut informiert, sozusagen global, aber das verfährt dazu, denke ich, zu rasch zu urteilen und zu verurteilen. Anderseits könnt Ihr nur entgegenhalten, ich sei selbst wegen der nächsten Nähe befangen, zu sehr in Schweizerisches verwickelt, als dass ich objektiv bleiben könnte.

Versuchen wir doch, beide Sichtweisen zusammenzubringen, etwa so:
Neulich sah ich die Farbfotos einer Gegend im Westlichen Frankreich, die ich gut kenne, aufgenommen von einem Satelliten aus einer Höhe von 836 Kilometern. Scharf, in verschiedenen Farbtönen, war das Wasser sichtbar, ein Meeresarm mit seinen Tiefen und Untiefen, die Küstenlinie war auszumachen und genau feststellbar das Land und wie es bebaut ist, wo Acker liegen, wo Rebhänge, welcher Baumbestand. Nur der Ort, wo ich oft wohne, war nicht zu erkennen. Ich liess mir sagen, dass es möglich sei, aus diesem scharfen Überblick Detailvergrösserungen herzustellen, wie wenn die Kamera auf eine Distanz von zehn Metern näherrückte. Auf einer solchen Aufnahme würde dann das Haus, das ich suchte, sichtbar, und vielleicht sähe... „

 

 

 

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Laure Wyss (20 juni 1913 – 21 augustus 2002)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en vertaalster Lillian Hellman werd geboren op 20 juni 1905 in New Orleans. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: The Art of Theater No. 1 (Interview door Anne Hollander en John Marquand)

 

„INTERVIEWER

Before you wrote plays, did you write anything else? 

LILLIAN HELLMAN

Yes, short stories, a few poems. A couple of the stories were printed in a long-dead magazine called The Paris Comet for which Arthur Kober worked. Arthur and I were married and living in Paris. Let's see, about 1928, 1929, somewhere in there. They were very lady-writer stories. I reread them a few years ago. The kind of stories where the man puts his fork down and the woman knows it's all over. You know. 

INTERVIEWER

Was it Dashiell Hammett who encouraged you to write plays? 

HELLMAN

No. He disliked the theater. He always wanted me to write a novel. I wrote a play before The Children's Hour with Louis Kronenberger called The Dear Queen. It was about a royal family. A royal family who wanted to be bourgeois. They kept running away to be middle class, and Dash used to say the play was no good because Louis would laugh only at his lines and I would laugh only at mine. 

INTERVIEWER

Which of your plays do you like best? 

HELLMAN

I don't like that question. You always like best the last thing you did. You like to think that you got better with time. But you know it isn't always true. I very seldom reread the plays. The few times I have, I have been pleasantly surprised by things that were better than I had remembered and horrified by other things I had thought were good. But I suppose Autumn Garden. I suppose I think it is the best play, if that is what you mean by “like.” 

INTERVIEWER

Somebody who saw you watch the opening night in Paris of Simone Signoret's adaptation of The Little Foxes said that through the performance you kept leaving your seat and pacing the vestibule. 

 HELLMAN

I jump up and down through most performances. But that particular night I was shaken by what I was seeing. I like Little Foxes, but I'm tired of it. I don't think many writers like best their best-known piece of work, particularly when it was written a long time ago.“ 

 

 

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Lillian Hellman (20 juni 1905 – 30 juni 1984)

 

 

 

 

De Engelse dichter en toneelschrijver Nicholas Rowe werd geboren in Little Barford, Bedfordshire, op 20 juni 1674. Zie ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

Uit: Jane Shore, A Tragedy

 

„Submissive, sad, and lowly was her look,
A burning taper in her hand she bore,
And on her shoulders, carelessly confus'd
With loose neglect, her lovely tresses hung,
Upon her cheeks a faintish flush was spread,
Feeble she seemed, and sorely smit with pain,
While barefoot as she trod the flinty pavement,
Her footsteps all along were mark'd with blood.
Yet silent still she pass'd, and unrepining,
Her streaming eyes bent over on the earth,
Except when, in some bitter pang of sorrow,
To Heaven she seem'd in fervent zeal to raise
And beg that mercy man denied her here.“

 

 


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Nicholas Rowe (20 juni 1674 - 6 december 1718)

National Portrait Gallery, Londen

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 20 juni 2009.

 

De Nederlandse schrijver Carel van Nievelt werd op 20 juni 1843 geboren in Delfshaven, als zoon van een boekhandelaar. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007.

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver en essayist Charles Waddell Chesnutt werd geboren op 20 juni 1858 in Cleveland, Ohio.

 

De Franse dichteres Marceline Desbordes-Valmore werd geboren op 20 juni 1786 in Douai. Zie ook mijn blog van 20 juni 2007 en ook mijn blog van 20 juni 2008.

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Antoine Autran werd geboren op 20 juni 1813 in Marseille.

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Max Temmerman

De Vlaamse dichter, producent, regisseur en organisator Max Temmerman werd geboren in Brasschaat op 19 juni 1975. Temmerman werkte in cultuurcentra en produceerde en regisseerde literaire voorstellingen met Vlaamse auteurs in binnen- en buitenland. Tesamen met collega-dichters Michaël Vandebril en Andy Fierens maakte hij van 2003 tot en met 2005 deel uit van het artistieke kernteam ABC2004 dat de Unesco-titel Antwerp World Book Capital de nodige luister en ruchtbaarheid gaf. Nadien bleef hij bij Antwerpen Boekenstad werken, onder andere als begeleider van de Antwerpse stadsdichters. In 2007 werd Max Temmerman directeur van cultuurcentrum De Kern te Wilrijk.

 

 

Overmoed

Laat in de middag van die hoogpollige zomer vol overmoed
namen wij de maat op van lucht, ruimte en geld
in een verlaten villa uit 1970. We lieten namen vallen
van Scandinavische ontwerpers en bepaalden
met de oprechte zelfoverschatting van succes
waar de witte, ronde eettafel moést komen.

Cash was niet het probleem. Mensen kochten huizen
en mensen kochten kunst. Slimme mensen kochten huizen
met grote, rechte muren om schilderijen aan te hangen.

Ik kocht een stilleven van de grote, groenbemoste serre
waar mijn moeder na al die jaren nog steeds haar tomaten kweekt.

We lachten om niets. Dronken pinot grigio
en beleefden spannende uren op nachtelijke terrassen.

We maakten erg weinig mee, rustten uit, knapten zichtbaar op
en formuleerden toekomstdromen. Sommigen planden een jaar in Berlijn.
Anderen nog een stuk of wat kinderen en nog anderen niet minder
dan de diplomatie.

We hadden allemaal muren. Rechte, witte ononderbroken muren.
We maakten ons geen zorgen. Het regende nergens binnen.

 

 

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Max Temmerman (Brasschaat, 19 juni 1975)
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Salman Rushdie, Sybren Polet, Josef Nesvadba, Osamu Dazai, José Rizal

De Indisch-Britse schrijver en essayist Sir Salman Rushdie werd geboren in Bombay op 19 juni 1947. Zie ook mijn blog van 19 juni 2008 en mijn blog van 19 juni 2007 en ook mijn blog van 19 juni 2006 en ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

Uit: The Enchantress of Florence

 

“In the early morning Mohini the sleepless whore of the Hatyapul brothel awoke her foreign guest. He came awake quickly and twisted her roughly into his arms, conjuring a knife from thin air and holding it against her neck. “Don’t be stupid,” she said. “I could have killed you a hundred times last night, and don’t think I didn’t think about it while you were snoring loud enough to wake the emperor in his palace.” She had offered him two rates, one for a single act, the other, only slightly higher, for the whole night. “Which is better value?” he asked her. “People always say it’s the all-night rate,” she replied gravely, “but most of my visitors are so old or drunk or opium-stupid or incompetent that even doing it once is beyond a lot of them, so the rate for a single will almost certainly save you money.” “I’ll pay you double the all-night rate,” he said, “if you promise to stay beside me all night. It’s a long time since I spent the whole night with a woman, and a woman’s body lying beside me sweetens my dreams.” “You can waste your money if you want, I won’t stop you,” she said cold-heartedly, “but there hasn’t been any sweetness left in me for years.”

She was so thin that her name among the other whores was Skeleton, and those clients who could afford it often hired her together with her antithesis, the obese whore called Mattress, in order to enjoy the two extremes of what the female form had to offer, first the unyielding dominance of bone and then the flesh that engulfed. The Skeleton ate like a wolf, greedily and fast, and the more she ate the fatter Mattress became, until it was suspected that the two whores had made a pact with the Devil, and in Hell it would be Skeleton who was grotesquely overweight for all eternity while Mattress rattled bonily around with the nipples on her flat chest looking like little wooden plugs.”

 

 

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Salman Rushdie (Bombay, 19 juni 1947)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Sybren Polet (pseudoniem van Sybe Minnema) werd geboren in Kampen op 19 juni 1924. Zie ook mijn blog van 19 juni 2007 en ook mijn blog van 19 juni 2008 en ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

 

Bloeitijd

 

Nu is de lucht met blauwe denkbeelden overtrokken,

de avond koel als een avond werkelijk is:

licht, koel, hulpvaardig.

Ik strijk je over je haar.

 

Je haar is veilig: bloemen zijn overal aanwezig.

Je handen zijn overal aanwezig.

In de stoel lees je me als een krant.

 

Je legt de krant weg: adem

die je inhoudt, uitademt, inhoudt;

vormt. Wèl ben je een glasblazer van geboorte,

jij, wind zo voorzichtig als een morgen. - Hoor,

 

de wind steekt op, ik sta op, ik ben iets. Een bloem.

Ik groei.

Ik heb een nog uiterst ranke stengel om mee te lopen,

net als de wind. En ik loop,

heel voorzichtig, ik zie

zie je -

zie, ik ben helemaal doorzichtig.

 

Vrije vlucht, diepe orde

 

Je ademt de laatste vrije lucht in,

bijna longduizelig,

vrolijke standbeelddanser

die je minutenlang bent.

Ook de pioenrozen

leven zich volmaakt uit in deze lucht

en draaien hun bloemhoofden mee met de zon.

 

Het drietoninge gezang van de Messiaenvogel.

Ingekleurde bewegende bomen.

Late onzichtbare zomersneeuw.

 

De herfst drentelt over de landweg,

in zichzelf verzonken.

Iets ademt je in.

 

En inmiddels ben je drie hartkloppen verder

en weet je weer alles over alles.

 

 

 

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Sybren Polet (Kampen, 19 juni 1924)

 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Josef Nesvadba werd geboren op 19 juni 1926 in Praag. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

Uit: The Half-wit of Xeenemuende

 

„The first year in school they sent him back home because he was inattentive, forgetful, scatter-brained, and always fighting -- he had even thrown an inkwell at his teacher. It was a clear case of oligophrenia and the doctors offered no hope. And yet the wife of Habicht the engineer loved this child of hers above all. She discovered that he had a head for figures, and before the war began she had engaged a governess for him, and elderly lady who took care of him all day. The half-wit's name was Bruno.

A cousin of mine who was sent to work in Xeenemuende during the war told me all about him. My cousin lodged with a seventy-year old teacher who was to take the place of the strict governess at the Habichts, after she had been killed in a mysterious air-raid on October 4th. Up to then Xeenemuende had never been touched by the Allied bombers. There did not seem to be any important objectives there, either. There was only the underground factory, and nobody knew what was being made there. In the early hours of the morning of October 4th one small light-calibre bomb made a direct hit on the house where Bruno's governess lived, and killed nobody else but her, because the old lady lived alone. At the local command they swore there hadn't been an enemy plane within miles. They talked about long-range artillery fire. Why the British long-range artillery at Dover should bother to fire at Bruno's governess's house nobody had the faintest idea.“

 

 

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Josef Nesvadba (19 juni 1926 – 26 april 2005)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Osamu Dazai (eig. Shūji Tsushima) werd geboren op 19 juni 1909 in Tsugaru. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

Uit: The setting sun (Vertaald door Donald Keene)

 

„Mother uttered a faint cry. She was eating soup in the dining-room.

I thought perhaps something disagreeable had got into the soup. "A hair?" I asked.

"No." Mother poured another spoonful of soup into her mouth as if nothing had happened. This

accomplished, she turned her head to one side, directed her gaze at the cherry tree in full bloom

outside the kitchen window and, her head still averted, fluttered another spoonful of soup between her lips. Mother eats in a way so unlike the manner prescribed in women's magazines that it is no mere figure of speech in her case to use the word "flutter."

Naoji, my younger brother, once said to me when he had been drinking, "Just because a person has a title doesn't make him an aristocrat. Some people are great aristocrats who have no other title than the one that nature has bestowed on them, and others like us, who have nothing but titles, are closer to being pariahs than aristocrats. Iwashima, for example (mentioning one of his school friends, a count), doesn't he strike you as being more vulgar than any pimp you might meet in the streets? That damned fool wore a tuxedo to his cousin's wedding. Even supposing there was some necessity for him to appear in that outfit, it made me want to puke just to hear the highfalutin' language the idiot saw fit to use when making a table speech. That kind of affectation is a cheap front which has nothing whatsoever to do with refinement. Just the way there used to be signs around the University saying 'High-Class Lodgings,' most of what passes for the aristocracy might actually better be called 'High-Class Beggars.' The real aristocrats don't put on silly airs like that Iwashima. Mama is the only one in our family. She's the genuine article. There's something about her none of us can match."

 

 

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Osamu Dazai (19 juni 1909 – 13 juni 1948
)

 

 

 

 

 

De Filippijnse schrijver José Rizal (eig. José Protacio Rizal Mercado y Alonso Realonda) werd geboren op 19 juni 1861. Zie ook mijn blog van 19 juni 2007 en ook mijn blog van 19 juni 2008 en ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

 

Our Mother Tongue

 

IF truly a people dearly love

The tongue to them by Heaven sent,

They'll surely yearn for liberty

Like a bird above in the firmament.

 

BECAUSE by its language one can judge

A town, a barrio, and kingdom;

And like any other created thing

Every human being loves his freedom.

 

ONE who doesn't love his native tongue,

Is worse than putrid fish and beast;

 

AND like a truly precious thing

It therefore deserves to be cherished.

 

THE Tagalog language's akin to Latin,

To English, Spanish, angelical tongue;

For God who knows how to look after us

This language He bestowed us upon.

AS others, our language is the same

With alphabet and letters of its own,

It was lost because a storm did destroy

On the lake the bangka in years bygone.

 

 


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José Rizal (19 juni 1861 - 30 december 1896)

Portret door Fabian Dela Rosa, 1902

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

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Friedrich Huch, Gustav Schwab, Claudia Gabler, Anneke Claus, Christian Teissl

De Duitse dichter en schrijver Friedrich Huch werd geboren op 19 juni 1873 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 19 juni 2007 en ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

Uit: Enzio

 

„Es war ein weites, bequem eingerichtetes Gemach, das noch soeben von zwei Stimmen erfüllt gewesen war, die lebhaft, hoffnungsvoll und heiter redeten, befreit von einem schweren Druck. Eine verstaubte Flasche alten Weines stand auf dem Flügel, der schräg die Mitte des Zimmers beherrschte, neben ihr zwei halbgeleerte Gläser, undeutlich beleuchtet von einer elektrischen Stehlampe mit grünem Seidenschirm. Ihr Schein fiel voll auf eine Partitur, deren Zeichen vielfach durchstrichen, verbessert und noch nicht vollendet waren. An den Wänden hingen sehr große Lorbeerkränze mit goldbedruckten roten Bändern.

Jetzt öffnete sich die Tür wieder, und der Kapellmeister trat herein. Er stieß einen langen Seufzer der Erleichterung aus und ließ sich in einen Sessel fallen, wie jemand, der nach langem Kranksein, nach schließlicher Operation endlich aus dem Hospital entlassen, sich auf diesen Augenblick mit einem abschließenden: Gott sei Dank schon tagelang gefreut hat.

Alles glücklich überstanden! murmelte er für sich, alles am Ende noch gut abgelaufen, aber es hat meine Nerven doch sehr heruntergebracht. – Er starrte in einen Winkel, fühlte eine leise Übelkeit, der sich sogleich der Wunsch anreihte, sich zu stärken, und sah verlangend nach der Weinflasche. Aber sollte er schon wieder aufstehen von seinem schönen weichen Sitze? Nach kurzem Schwanken erhob er sich, trat langsam zum Flügel, sah die beiden Gläser an und wußte nun nicht mehr, welches sein eigenes und welches das Glas des Arztes gewesen sei. Mit leidendem Gesicht füllte er sie beide, trank das eine aus und stellte das andere vor sich auf die Flügelplatte, auf der er dann selber mit beiden Ellenbogen für seinen Kopf einen Stützpunkt fand.“

 

 

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Friedrich Huch (19 juni 1873 – 12 mei 1913)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en pastor Gustav Schwab werd geboren op 19 juni 1792 in Stuttgart. Zie ook mijn blog van 19 juni 2007 en ook mijn blog van 19 juni 2009. 

 

 

Erguß im Liede.

 

Vor meinem Auge flieht das deine,
Verbeutst du deiner Hand die meine,
Und meinen Lippen deinen Mund?
So fahrt denn wohl, ihr süßen Blicke,

 

Ihr weichen, seel’gen Händedrücke,

Und du der Lippen heil’ger Bund!

Laß alles müssige Verlangen,
Und was du immer kannst erlangen,
Vertrau dem Griffel, arme Hand!

 

Und was du klagend aufgeschrieben,

Dran sollen sich die Augen üben,
Aus ihrem Angesicht verbannt.

Der Mund, nicht schmachtend mehr nach Küssen,
Singt dann in traurigen Ergüssen

 

Was Hand geschrieben, Auge liest.

So nähren sich Mund, Blick und Hände
Von der Erinnrung trüber Spende,
Die ewig aus dem Herzen fließt.

Und kommt das arme Lied am Ende

 

Ihr vor das Aug’ und in die Hände,

Vielleicht gar auf den holden Mund: -
Wer weiß, ob nicht in Reuethränen
Ihr Aug’ sich meinem wird versöhnen,
Und Lipp’ und Hand und Herz gesund?

 

 

 

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Gustav Schwab (19 juni 1792 – 4 november 1850)

Portret door Karl Jakob Theodor Leybold.

 

 

 


Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Duitse dichteres Claudia Gabler werd in 1970 geboren in Lörrach. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009.

 

 

hier wurde nichts ausgemessen, was nicht völlig

 

hier wurde nichts ausgemessen, was nicht völlig
verwildert war. selbst feuchte Chipstüten und noch

warme Teetassen standen kaum schief. dieses Haus
hatte nur einen einzigen Raum mit mehreren

Leisten, aber ob das ein echtes Knie war, war von hier
oben kaum einzusehen. Provinz wurde sehr

hoch gehandelt, aber dann stand plötzlich
eine Sechzehnjährige mit Ringel-T-Shirt und Handy

vor uns. das war keine Frömmigkeit und ich sah,
wie sich unsere Egos anlegten an den Ruinen

die Nachmittagssonne, die Struktur der Gebetsbücher,
der Rhythmus der Refrains und überall Mohn in

den Kleidern und in unserem Gepäck überall Mohn und
schließlich die schräge Faltung der Wanderkarten.

 

 

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Claudia Gabler (Lörrach, 1970)

 

 

 

 
De Nederlandse dichteres en schrijfster Anneke Claus werd geboren in 1979 in Doetinchem. In 1997 begon zij Talen en Culturen te studeren aan de Rijksuniversiteit Groningen.  Via de Poëet & Date show, het Flauwecultfestival en de maandelijks terugkerende Dichtclub-avonden in het Groningse Café Marleen belandde ze op Poetry Slams (Doornroosje, Rotown, Kraay & Balder) en festivals (Noorderzon, Prinsentuin, Córdoba) door het hele land. Haar gedichten verschenen o.a. in Literair Tijdschrift Krakatau en op posterformaat (Binnenrotte-Expo). Ook houdt ze zich sinds een jaar bezig met de organisatie van kleinschalige poëzie-crossoverfestivals op Groningse bodem (Uit het Totaal en De VerDichting).

 

 

Bergaf

 

gordels vast
riep de nostradame
nazomer en de kraaien
kriskras door onze dagen
volautomatisch van
wat moet dat moet
en door naar de finale
grootste begrafenis
stroomopwaarts
met stekeblinde snavels
slagschaduwen over de
blauwbedroefde aarde
morgen as versplinterd glas
morgen zal niets meer zijn
zoals het was - en de kraaien
de kraaien - doem dadoem
doemdoen dadoem
de kraaien - dadoem!



 

 

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Anneke Claus (Doetinchem, 1979)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Christian Teissl werd geboren in 1979 in Graz en groeide op in Stiermarken. Hij studeerde Germanistiek en behaalde het mastersdiploma. Hij is een freelance schrijver en werkt voor verschillende tijdschriften  enuitgeverijen als redacteur. Teissl schrijft vooral gedichten, maar ook literaire kritische essays en korte verhalen Hijontving onder meer de Literatuur Prijs van de Stad Graz en in 2005 de Förderungspreis zum Theodor-Körner-Preis..

 

 

Ein Abend
wird über den andern geklebt –
abermals kommt jemand
von seinem Heimweg ab
kommen Masken zusammen
fallen Gesichter
in einen ausgeleuchteten Schlaf

Währenddessen
suchen in U-Bahn-Stationen
Liebespaare nach ihrer ersten Begegnung
stochern melancholische Polizisten
gelangweilt in den neuesten Schlagzeilen
und finden dabei nichts als Enden
und Anfänge: namenlos
und ohne Gesicht

Nach Mitternacht
wirft man in erkalteten Wirtshäusern
alle Gerüchte zum Kehricht
und wischt den fadenscheinigen Zorn
später Gäste
von Tischen und Stühlen

 

 

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Christian Teissl (Graz, 1979)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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