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Romenu

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Berichten van 5 juli 2011 tot 6 juli 2011

Bodo Kirchhoff, William Wall, Bernhard Schlink, Marius Hulpe

De Duitse schrijver

Bodo Kirchhoff werd geboren op 6 juli 1948 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Erinnerungen an meinen Porsche

“Regel Nummer eins: Wer ein Buch schreiben will, muss Zeit und Geld haben und wenigstens einen guten Grund. Zeit hatte ich genug unter all den Prominentenleichen im Waldhaus, ebenso Geld, ob in Übersee oder hier, und mein Grund lag auf der Hand, wenn ich an mir heruntersah; dazu kam die Weltlage in diesem Herbst, womit ich das allgemeine Finanzchaos meine. Fehlte noch der Anstoß, um aus Notizen ein Buch zu machen, und da reichte es, dass gleich zwei ungebremste Frauen am selben Wochenende in der Kurklinik auftauchen wollten: die Frau, ohne die es keinerlei Grund gäbe, überhaupt nachzudenken, und meine liebe Ursel, die mich zur Welt gebracht hat.
Wie immer, wenn sie Ideen hatte, rief sie am späteren Abend an, meine rauchende, nachtmenschige, irgendwie immer noch linke Mutter – ab und zu sollte man sich diesen nicht mehr zu steigernden Verwandtschaftsgrad schriftlich vor Augen führen –, und kaum hatte sie ihren Besuch angekündigt und nebenbei nach meinem Befin-den gefragt, kam der übliche Schwall zur Lage der Dinge aus Sicht ihrer Alters-WG. Dein Kapitalismus ist am Ende, rief sie, es gibt nur noch Schulden, die ganze Welt ist verschuldet, wie soll das weitergehen? Kein Wunder, wenn bei uns die Sozis mit Kommunisten paktieren, nur kann ich leider keine Frau wählen, die anderen den Mund verbietet: Isch-Basta heißt die bei mir nur – am Anfang vom Ende steht immer der Größenwahn! Etwas mehr Bescheidenheit, Dannymann, und du wärst nie in dieser Klinik gelandet und könntest nach wie vor Dinge tun, auf die Männer so stolz sind! Hier holte Ursel zum ersten Mal Luft, und hier hole auch ich Luft: für einen Rückblick – auch wenn Rückblicke nicht bei allen beliebt seien, wie mir ein schreiberfahrener Mitpatient zu bedenken gab; nur sollte sich einer, der’s ernst meint, nicht gleich bei allen beliebt machen wollen: Regel Nummer zwei für mein Gefühl.”




Bodo Kirchhoff (Hamburg, 6 juli 1948)



De Ierse dichter en schrijver dichter William Wall werd geboren in Cork City in 1955. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Ghost estate

women inherit
the ghost estate
their unborn children
play invisible games
of hide & seek
in the scaffold frames
if you lived here
you’d be home by now

they fear winter
& the missing lights
on the unmade road
& who they will get
for neighbours
if anyone comes anymore
if you lived here
you’d be home by now

the saurian cranes
& concrete mixers
the rain greying into
the hard-core
& the wind
in the empty windows
if you lived here
you’d be home by now

the heart is open plan
wired for alarm
but we never thought
we’d end like this
the whole country
a builder’s tip
if you lived here
you’d be home by now

it’s all over now
but to fill the holes
nowhere to go
& out on the edge
where the boys drive
too fast for the road
that old sign says
first phase sold out




William Wall (Cork City, 6 juli 1955)




De Duitse schrijver en jurist Bernhard Schlink werd geboren in Großdornberg op 6 juli 1944. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Sommerlügen

„Der Tag, an dem sie aufhorte, ihre Kinder zu lieben, war nicht anders als andere Tage. Als sie sich am nachsten Morgen fragte, was den Verlust der Liebe ausgelost hatte, fand sie keine Antwort. Hatten ihre Ruckenschmerzen sie besonders gequalt? Hatte das Scheitern an einer einfachen hauslichen Aufgabe sie besonders gedemutigt? Hatte eine Auseinandersetzung mit dem Personal sie besonders gekrankt? So etwas Kleines musste es gewesen sein. Etwas Groses passierte in ihrem Leben nicht mehr.
Aber was es auch war, der Verlust war da. Sie hatte den Horer abgenommen, um ihre Tochter anzurufen und ihren Geburtstag zu besprechen, die Gaste, den Ort, das Essen, und legte wieder auf. Sie wollte nicht mit ihrer Tochter sprechen. Sie wollte auch mit keinem anderen Kind sprechen. Sie
wollte ihre Kinder nicht sehen, nicht an ihrem Geburtstag und nicht davor und nicht danach. Dann sas sie neben dem Telefon und wartete, dass die Lust zum Telefonieren sich einstellen wurde. Aber sie stellte sich nicht ein. Als am Abend das Telefon klingelte, nahm sie nur ab, weil ihre Kinder sonst besorgt bei der Pforte angerufen und das Personal auf sie gehetzt hatten. Da log sie lieber gleich, sie konne nicht reden, sie habe Besuch.
Sie hatte nichts an ihren Kindern auszusetzen. Sie hatte es gut mit ihnen. Auch die anderen Frauen im Sti∫ sagten ihr, wie gut sie es mit ihnen habe. Wie wohlgeraten ihre Kinder seien: der eine Sohn ein hoher Richter und der andere ein Museumsdirektor, die eine Tochter mit einem Professor verheiratet
und die andere mit einem bekannten Dirigenten!
Wie aufmerksam sie sich um sie kümmerten! Sie kamen zu Besuch, ließen zwischen dem Besuch des einen und des anderen Kinds nicht zu viel Zeit verstreichen, blieben für ein oder zwei Nächte, holten sie manchmal für zwei oder drei Tage zu sich und brachten zum Geburtstag ihre Familien mit. Sie halfen ihr bei Steuererklärung, Versicherung und Beihilfe, begleiteten sie zum Arzt und beim Kauf von Brille und Hörgerät. Sie hatten ihre Familien, ihre Berufe, ihre Leben. Aber sie ließen ihre Mutter daran teilhaben.“




Bernhard Schlink (Großdornberg, 6 juli 1944)




De Duitse dichter en schrijver Marius Hulpe werd geboren op 6 juli 1982 in Soest, Nordrhein-Westfalen. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


ein kleiner spaziergang

ein kleiner spaziergang durch den park eine frau
filmt die familie ihres sohnes & schwenkt
nachdem alles erfasst ist in den kinderwagen archivierung
heißt das eine vergangenheit produzieren eine die
greifbar ist sehbar & hörbar die für lange
das bedürfnis stillt nach erinnerung nach kindheit &
um sie unsterblich zu machen die stunden der ersten
schritte wie niedlich soll mal eines tages
einer sagen der davorsitzt vor irgendeiner
zukünftigen glotze mit einem die mutter
stolz machenden überwältigten gesichtsausdruck



wie ein ameisenvolk wandern

wie ein ameisenvolk wandern
die bunten millionen durch die unterirdischen
verkehrswege in reih und glied rempeln
ausnahmsweise auch mal was die regel
bestätigt kleine ketten ein strom ein
anständiges völkchen ist es müde
der schiefen blicke man kann hier gut
einen abend verbringen wie sollte
es auch schon langweilig werden
bei so einer vielfalt manche nennen es
einheitsbrei aber genauso gut ist es alles
in einem bühne kleiderschrank wunderhübscher
menschenbasar humane preise ein hüftschwung
jemanden nettes vorbeilassen oder auch
einfach nur das lächeln des fremden


Marius Hulpe (Soest, 6 juli 1982)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6 juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag .

Geschreven door Romenu om 21:00 Reageer op dit bericht

Peter Hedges, Wadih Saadeh, Fabrice Colin, Tobias Sommer

De Amerikaanse schrijver, draaiboekauteur en regisseur

Peter Hedges werd geboren in West Des Moines, Iowa, op 6 juli 1962. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008. en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: The Heights

“That morning we woke to find our street buried in snow. The stoops, the sidewalk, the row of parked cars were a blanket of white; the trees looked as if they’d been dipped in frosting, and the whole of Oak Lane—with its impeccably preserved century-old brownstones—had the look of a vintage photograph. Only the loud scrape from an approaching snowplow betrayed what Tim, my history-teaching husband, would like to believe: Erase the plow, remove the light poles and the telephone wires, toss out all electrical appliances, and it could be any other Brooklyn Heights morning, circa 1848 or 1902.
Staring down from our fourth-floor apartment, I made out the faint prints from Tim’s boots. Before sunrise, he’d crossed between two parked cars and trudged with his backpack full of graded papers toward Montague Street, where he’d climbed the steps to the Montague Academy. During the night, the thick flakes had fallen gently, but now it was morning, and the wind blew in gusts that rattled the windows of the living room/dining room/toy room where I was standing. I felt a chill.
Sam came running down the hall, his diaperless pants at his knees, crying, “Mommy, pee-pee! Pee-pee!” Teddy, newly four, followed, saying, “Sam made a mess!” Minutes before, I’d abruptly left the kitchen because, between the repeated calls of “More milk, Mommy” and “I’m hungry, Mommy” and “Mommy, Sam’s hitting me,” I knew either they’d stop, as asked, or I would snap. With few places to look, it took no time for them to find me.
Teddy had been up early due to a bad dream, and Sam had eaten hardly any breakfast, feeding himself only the brightly colored mini-marshmallows from his favorite sugared cereal. “This will not do,” I announced grandly. But, of course, it would. It did.
When Tim phoned from school, I had to shout over Sam, who was shrieking, while Teddy kept pushing the button that made the phone go on speaker. Tim asked, “How’s it going?” more out of habit, I suppose, because one little moment of listening, and he’d know.“


Peter Hedges (West Des Moines, 6 juli 1962)




De Libanees-Australische dichter en schrijver
Wadih Saadeh werd geboren in Shabtin in Libanon op 6 juli 1948. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


The Dead Are Sleeping

They were innocent people.
They would caress their children’s hair in the dusk,
dropping off to sleep.

They were innocent, simple people,
sweating during the day and smiling.
On their way home they would pause before shop windows,
measuring with their eyes the size of children’s clothes,
then walk on.

They would take one step
in the early breath of dawn
to touch the tree trunks.
During January frosts,
while they were watching,
some branches would bear fruit.
Their scythes yearned for the fields,
the air in the village was waiting for their cries.
Suddenly, their wheat became ribs,
the breeze and grass, rooted
in their bodies.

They were innocent, simple people.
Each evening the sun slid its silky mantle
over their souls.

Dawn Death

They open their doors before sunrise.
They open the two shutters of their windows
so the sunlight can enter.
With the breath of dawn
flowers drink,
life is enjoyed.
At daybreak,
a beam of sunlight
shining through a crack in the door
lies across closed eyelids.

Vertaald door Anne Fairbairn




Wadih Saadeh (Shabtin, 6 juli 1948)




De Franse schrijver

Fabrice Colin werd geboren op 6 juli 1972 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Elric (Samen met Michael Moorcock)

„Ils s’arrêtèrent sur un talus, à leurs pieds, immenses et sinistres, les ruines de l’antique Soom s’étendaient, entourées de la jungle.
Le duc Oregino posa sa main gantée sur la poignée de la hache de bataille en acier enchâssé d’argent couvert d’abondantes gravures, fleuron de la cavalerie de Uyt. Un air de scepticisme se peignait sur son visage. Il jeta un coup d’oeil à l’albinos qui s’était arrêté à ses côtés.“
(…)

„Assise à son chevet, la servante retroussa la manche de sa tunique et dénuda sa maigre épaule entourée d’un bandage. L’albinos se redressa, étonné. Elle l’avait déjà soigné, hier, et il ne se souvenait de rien. Ôtant la bande de lin, la jeune femme en déroula une seconde et appliqua un onguent sur la plaie. Ayant cherché son regard en vain, Elric s’étendit de nouveau, offert aux circonvolutions de ses doigts satinés. Cette simplicité, songea-t-il, cette beauté sans condition était ce qui manquait à sa vie. Il avait entrevu une forme de bonheur, jadis – il en avait caressé les contours dans les prairies de son île natale, tandis que Cymoril chevauchait à son côté. Mais quand ils étaient rentrés ce soir-là sous les gouttes brûlantes de l’orage il avait compris, avec une poignante certitude, que le temps de l’innocence s’achevait pour lui et ne reviendrait jamais plus.“




Fa
brice Colin (Parijs, 6 juli 1972)



De Duitse dichter en schrijver Tobias Sommer werd geboren op 6 juli 1978 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Zie ook mijn blog van 29 december 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Die Leuchtturmwärterin

„Die Terrasse oder das Schlafzimmerfenster, sagte meine Frau, vor Jahren, an dem Tag, als wir das Haus kauften. Es war keine Frage, sie wartete nicht auf eine Antwort, sie sah mich an und sprach diesen Vergleich, langsam, überlegt, wie zu sich selbst. In ihrem abwesenden Blick, der vom Strohdach zum Meer und wieder zurück schweifte, sah ich Leselampen, Nachtschränke, Kerzenständer und Weinregale, die sie in variantenreiche Positionen verschob. Dieser Halbsatz war typisch für unsere Beziehung, jemand redet, bricht ab, kann mit dem Fragment leben, weil es in seinen Augen lückenlos ist, und schweigt, ohne zu ahnen, dass der andere den Wortfetzen dreht und wendet; diese Szene vor dem Rohbau unseres neuen Zuhauses war charakteristisch für uns, weil wir schwiegen. Diese Frage war für mich nie Bestandteil von Überlegungen, sie war selbstredend; von der Terrasse aus möchte ich auf den Strand blicken können.
Du würdest schmunzeln, mit den Fingern deiner linken Hand das Grinsen verbergen; jede Wandöffnung in deinem vom Wasser umrundeten Turm zeigt auf das Meer.
Meine Frau entschied sich für das Fenster, durch das nun ein leichter Wind zieht, meine Zehen kühlt und langsam unter die Bettdecke kriecht. Die Kälte stört sie nicht, ich höre ihr monotones Atmen, der ihren Schlaf unterstreicht. Ihre Augäpfel bewegen sich unter den geschlossenen Lidern, als suchen sie den Traum, der kommen und durch ihren Körper zucken wird, wie jede Nacht. Ich warte, zähle rückwärts Zahlenketten, die aus meinem Kopf nicht weichen wollen, dreizehn Kreissektoren, vier Himmelsrichtungen, eine Umdrehungszeit von sechzig Sekunden. Ich bilde Additionen, dividiere Quersummen, suche Zahlen für den richtigen Preis, es ist meine Aufgabe, als Immobilienmakler. In dieser Nacht rechne und schiebe ich, bis ich eine Folge aus Fibonacci-Zahlen erhalte und bin mir sicher: Meine Frau würde sie erkennen und sagen: Alle guten Dinge sind drei.“




Tobias Sommer (Bad Segeberg, 6 juli 1978)

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Eino Leino, Serge Pey, Walter Flex, Paul Keller

De Finse dichter en schrijver

Eino Leino (eig. Armas Eino Leopold Lönnbohm) werd geboren op 6 juli 1878 in Paltamo. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


The Heart

I.
Heart, what are you sawing?
are you sawing planks,
four planks for me
to lie down in,
a pleasant place to lie down?

It’s iron I’m sawing
I’m breaking your chains
so that your soul
will be free,
your unhappy soul will be free.

II.
Heart, what are you whispering?
Are you whispering the wondrous
path of the daylight
a pass through the mountains
toward the stars in the sky?

It’s darkness I’m whispering
dark Tuoni’s poems
chasms, trouble,
uttering nothing,
the blessedness of pride.


Vertaald door by Lola Rogers




Eino Leino (6 juli 1878 – 10 januari 1926)

Standbeeld in Helsinki




De Franse dichter

Serge Pey werd geboren in Toulouse op 6 juli 1950. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Le poème est une oreille

Le poème est une oreille
et non une bouche
car l’homme est né
d’une oreille qui voit
et toute oreille copie l’enfant
qui tourne dans le ventre d’une étoile
qui cherche le ciel qu’elle n’a pas

Seule la bouche capable de devenir une oreille
est une vraie bouche

Je parle
Tu parles
comme une étoile
Nous conjuguons la nuit

Le poème non né de l’oreille
n’a pas de mains dans les yeux
ne marche pas avec les pieds
arrache les langues
et bâillonne les bouches
fermées dans les baisers

Les cinq façons de marcher
celle du pied à la bouche
celle de l’oreille à l’œil
celle du pied à l’oreille
celle de la bouche à l’œil
celle du pied à l’œil
ne mènent pas toutes
au ventre de l’étoile

La gauche et la droite du feu
se rejoignent
dans la main épaisse du ciel
et retournent les oreilles
qui n’ont pas entendu




Serge Pey (Toulouse, 6 juli 1950)




De Duitse dichter en schrijver Walter Flex werd geboren op 6 juli 1887 in Eisenach. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Ein froh und tröstlich Lied

Gottvaters blühendes Wunderkleid
wallt über unsere Lande weit
und schmückt die arme Erde.
Die Blumenwiese ist sein Saum,
die Kinder haschen noch im Traum
danach mit Lustgebärde.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
birgt allen Trost für Menschenleid!
Aus seinen langen warmen Falten
hat Menschenhand ihr täglich Brot
und Früchte süß und goldenrot
noch Jahr um Jahr erhalten.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
rauscht durch die Welt in Ewigkeit
und hört nicht auf zu prangen.
Und rauscht uns noch zur Nacht Geleit!
Der letzte Griff in Gottes Kleid
stillt Bangen und Verlangen.




Walter Flex (6 juli 1887 – 16 oktober 1917)




De Duitse schrijver Paul Keller werd op 6 juli 1873 in Arnsdorf geboren. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Ferien vom Ich (Nach meiner Heimkehr)

„Der Johannisbrunnen! In seinem Becken ließ ich als Kind meine Schifflein schwimmen. Sie schwammen nach Amerika, nach Jerusalem oder gar bis ins Riesengebirge. Mein Bruder Joachim, der mit auf dem Brunnenrande saß, lächelte oft verächtlich über diese Reiserouten. Er war drei Jahre älter als ich und schon Gymnasiast. Da verachtete er meine Abcschützen-Geographie. Mit Schifflein spielte er nicht mehr; er liebte nur wissenschaftliche Unterhaltung. So warf er Fische aus Blech, die ein eisernes Maul hatten, ins Wasser und angelte mit einem Magneten nach ihnen. Er hatte ein Senkblei, und wenn seine Fische nicht bissen, sagte er: es läge am Wetter oder ich stände mit meinem infam weißen Spitzenkragen zu nahe am Wasser und verscheuchte die Fische.
Unterdes fuhren meine Schiffe nach Jerusalem oder ins Riesengebirge, und oben auf dem grünen Balkon am Brunnenplatz saß unsere Mutter bei ihrer Handarbeit und schaute manchmal zu uns herunter.
Wie kommt es doch, daß Menschen von einem solchen Brunnenrand fortziehen können, daß er ihnen nicht lieber und größer ist als alle Küsten des Ozeans?
Mein Bruder und ich sind fortgezogen, und die gute Frau auf dem grünen Balkon ist allein geblieben. Als Studenten kamen wir noch regelmäßig zu den Ferien. Joachim aber war kaum mit seinen Studien fertig, als er seine Ehe schloß mit jenem unselig schönen Mädchen, dem die Schönheit zum Fluche
gegeben war. Nach einem Jahre wurde das Kind geboren, und nach nur wieder einem halben Jahre war ich dabei, als die Frau vor Gericht die Aussage machte, sie habe sich selbst mit einem Revolver in die Brust geschossen, weil ihr Mann sie nach einem furchtbaren Streit verlassen habe.“



Paul Keller (6 juli 1873 – 20 augustus 1932)

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Miquel Bulnes

De Nederlandse schrijver Miquel Bart Ekkelenkamp Bulnes werd geboren op 6 juli 1976 in Bloomington, Indiana (Verenigde Staten van Amerika). Hij groeide op in Zoetermeer en Ugchelen en behaalde zijn gymnasiumdiploma in Apeldoorn in 1994. Datzelfde jaar begon hij met zijn medicijnenstudie aan de Universiteit van Utrecht. Tijdens deze studie deed hij een half jaar onderzoek aan de Universiteit van Texas.  Na zijn afstuderen in de geneeskunde in 2001, werkte hij eerst een jaar als co-assistent interne geneeskunde, pneumologie en cardiologie in het Groene Hart Ziekenhuis in Gouda. In 2002 begon hij zowel aan onderzoek i.v.m. zijn proefschrift als aan zijn verdere opleiding in het UMC. In 2007 volgde een sabbatical jaar om te reizen en te schrijven. Sinds november 2008 werkt hij als arts-microbioloog aan het Utrechts Universitair Medisch Centrum. Daarnaast  publiceert hij reglmatig romans, columns en artikelen.  Bulnes debuteerde in 2003 met de roman „Zorg“. In 2005 volgde zijn tweede roman „Lab“, in 2007 „Attaque“.

 

Uit: Het bloed in onze aderen

 

„Mensen die menen dat de hel een plek is onder de grond, met veel vuur en duivels die je prikken, hebben duidelijk nog nooit een zomer doorgebracht in het Rif.
Met slepende voeten trekt luitenant Emilio Amores een spoor naar zijn tent. Hij haat Afrika. Hij wil naar huis. Hij wil een overplaatsing naar een regiment op het Iberisch schiereiland, een rustige post op het platteland. Of het nu de heuvels van Asturias zijn of de vlaktes van Castilië, de Andalusische droogte of zelfs Galicië, waar het altijd regent, het is hem om het even. Emilio is geen afrikanist, hij is een ambtenaar, hier heeft hij niets te zoeken. De stationering in het Rif begint haar tol te eisen. De mens is niet gemaakt om in de woestijn te leven en een langdurig verblijf ontneemt elke man zijn rede. Het drijft mensen tot waanzin, zoals kapitein Santamaría, een fanaticus die alle greep op de realiteit is kwijtgeraakt, een slavendrijver die zijn soldaten midden op de dag door de woestijn laat marcheren, die hen in het brandende zand laat opdrukken wanneer ze achterblijven. En het leidt tot kaalheid. Als Emilio de handen door zijn haar haalt, laten er tegenwoordig hele plukken los. De inhammen van zijn haarlijn lopen steeds verder naar achteren, terwijl hij in Spanje door de vrouwen werd geprezen om zijn verzorgde volle bos.
Emilio is acht weken verwijderd van zijn zesentwintigste verjaardag, en tien weken van het vaderschap. Thuis in de Rioja wacht een zwangere echtgenote op zijn terugkeer. De luitenant hoopt op een dochter, die hij Carmen wil noemen, naar zijn overleden moeder. Zoons geven alleen maar verdriet, weet hij. Zijn oudste broer is omgekomen bij de rellen in Barcelona en zijn jongste broertje is bezweken aan de tyfus. Dan is er nog een derde, waar nooit over wordt gesproken. Amores’ twee zussen zijn de enigen die zijn vader op diens oude dag enige troost, warmte en afleiding bieden. Ze bereiden zijn maaltijden, lezen hem voor en helpen bij het beheer van de wijngaard.
Amores weet dat sommige rekruten met brandnetels in hun wonden wrijven om ze tot zweren te maken, of tabak eten om hun huid geel te doen worden als bij een leverziekte. Alles om maar weg te komen uit het protectoraat. Zelf heeft hij overwogen zich in het been te schieten, maar uiteindelijk durfde hij dit niet. Emilio Amores wil niet toegeven aan de wanhoop. Wanhoop brengt zelfvernietiging.“

 

 

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Miquel Bulnes (Bloomington, 6 juli 1976)

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Jean Cocteau, Felix Timmermans, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2010 en eveneens alle tags voor Jean Cocteau op dit blog.

 

 

Die Strafe

 

Wenn du alleine schläfst, sehe ich
Deine Träume fortlaufen wie Diebe.
Wenn du lügst, bist du so häßlich!
Schön macht dich der Schlaf und die Liebe;
So jung finde ich dein Gesicht,
Wenn die Wahrheit von dem Schlafe
Auf ihm erscheint in schwarzem Licht.
Dich schauen ist meine ewige Strafe.

 

 

 

 

Changements à vue

 

Clef de sol, n’êtes-vous la clef des champs ? Je raye

Ta vitrine, fleuriste éprise de wagons

La mer, la mer murmure au fond de notre oreille

S’il faut partir je pars, tu pars, nous naviguons

 

Ces Livres sont trop gros pour la belle qui charme

Les serpents enroulés aux arbres interdits

Méfions-nous, souvent le serpent est une arme

Sa tête un révolver dans la main des bandits

 

L’hercule du tréteau, qui mange de la neige

Vous a vaincu, monsieur l’athlète déloyal !

Rendez cinquante francs, on vous tendait un piège

On ne s’attaque pas au grand tigre royal

 

La princesse imprudente a meublé sa piscine

Avec des anges nus, habitants de Chaillot

Dame, si vous voulez que l’on vous assassine

C’est simple : montrez-leur votre grâce en maillot

 

Dans ce chiffre superbe écrit en majuscules

On voit singes grimpeurs, œuvre de l’amiral

Qui dessinait parfois, ou bien, au crépuscule

En bouteille mettait lui-même son journal

 

 

 

 

Marie Laurencin

 

Entre les fauves et les cubistes

Prise au piège, petite biche

 

Une pelouse, des amémies

Pâlissent le nez des amies

 

France, jeune fille nombreuse

 

Clara d'Ellébeuse

Sophie Fichini

 

Bientôt la guerre sera finie

Pour que se cabre un doux bétail

Aux volets de votre éventail

 

Vive la France!

 

 

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Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

Portret door Frederico de Madrazo. 1910 / 1912

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 5 juli 2010 en eveneens alle tags voor Felix Timmermans op dit blog.

 

 

Zwaar

 

Voor een lange voermanswagen,

volgeladen met kareel,

wordt een hooggebouwde hengst gespannen

in zijn sterk gareel.

 

De oude voerknecht trekt geweldig

met den toom en schreeuwt het uit.

't Kloeke beest spant al zijn spieren,

zet zijn pooten achteruit;

 

en het snokt uit al zijn kracht en

witte schuim komt op zijn mond,

maar de wagen roert niet, blijft lijk

vastgenageld aan den grond.

 

De oude knecht, vol razernije,

grijpt de djakke en met getier

van een duivel, slaat hij rond den

buik van 't machtig dier.

 

't Peerd schudt waaiend met zijn manen

trekt en snuift en grinnikt, wringt

met zijn pooten dat een vuurvonk

uit de harde steenen springt.

 

En dan rolt de wagen, raatlend

lijk de donder, deur de straat,

wijl de ruwe knecht gedurig

vloekend met de djakke slaat.

 

 

 

 

De kern van alle dingen

 

De kern van alle dingen

is stil en eindeloos.

Alleen de dingen zingen.

Ons lied is kort en broos.

 

En donker zingt mijn bloed,

van heimwee zwaar doorwogen.

Ik zeil langs regenbogen

Gods stilte tegemoet.

 

 

 

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Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Dances with Wolves

 

"This killing had not been done in the name of some dark political objective. This was not a battle for territory or riches or to make men free. This battle had no ego. It had been waged to protect the homes that stood only a few feet away. And to protect the wives and children and loved ones huddled inside. It had been fought to preserve the food stores that would see them through the winter, food stores everyone had worked so hard to gather. For every member of the band this was a great personal victory."

(…)

 

"As he walked towards the bluff, sandwiched between two soldiers, he found himself repulsed by these men and their camp. He didn′t like the way they smelled. The sound of their voices seemed rough to his ears. Even the way they moves seemed crude and ungainly."

(…)

 

"Now, summer was on them again, and all along the trail from the winter camp she had prayed fiercely for the hair mouths to be gone. Her prayers had not been answered, and once again her days were troubled, hour by hour."

(…)

 

"There is a wolf who seems intent on the going's on here. He does not seem inclined to be a nuisance however, and aside from Cisco, has been my only company. He has appeared each afternoon, for the past two days. He has milky white socks on both feet. If he comes calling tomorrow, I will name him 'Two Socks'."

 

 

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Michael Blake (Fort Bragg, 5 juli 1945)

 

 

 

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Angélique

 

„Les pères de famille à qui il tenait ce langage se détournaient aussi poliment qu'ils pouvaient et couraient enfermer leurs filles dans les donjons les mieux protégés, mais le dragon exaspéré crachait des flammes et exigeait un repas.
- Je ne vous en demande que deux ou trois. Une seule, si vous n'en avez davantage. Je meurs de faim. Je ne suis pas gourmand, même pas gourmet, si elle est vierge, je la mangerai, grasse ou bossue, bigle ou boiteuse, l'esthétique n'a rien à voir dans l'affaire: c'est juste un problème de digestion.
Les maisons flambaient, les paysans désespérés regardaient les champs s'embraser, le blé et la vigne partir en fumée. L'hiver s'annonçait mal, sans pain et sans vin.
- Seigneur, notre bon maître, il faut faire quelque chose!
- Ta fille est-elle vierge?
- Aux Dieux ne plaise!
Moi, je l'étais, comme il plaisait à ma mère. »

 

 

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Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

 

 

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010
 

Uit: Sepentrion

 

„Au temps de ma jeunesse, tant de pays, sur divers continents, s’étaient enfoncés de cette façon dans la nuit aveuglante des systèmes régénérateurs, chacun y devenant à la fois dictateur et esclave, double nature de l’homme nou­veau.

Cela n’avait pas toujours été sans mal. On avait vu des nations vêtues de noir s’amputer, pour aller plus vite, d’un tiers de leur population, membre pourri et sacrifié au sauvetage du corps pur. D’autres pays procédaient dif­féremment, sous des drapeaux et des idéologies d’appa­rence quelquefois contraire, mais avec une seule méthode éprouvé e : autopersuasion par contagion. Tels étaient le poids et la force de l’irradiant cerveau collectif qu’il deve­nait humainement impossible de penser autrement.

Et si certains rechignaient à s’y faire, d’autres se chargeaient de leur arracher le cœur pour leur ouvrir les yeux, choisis, ou plutôt volontaires spontanés, parmi les proches, les parents, les amis, les voisins, les confrères, les collègues, les chefs ou les subordonnés, implacables légions. Il en sortait de partout, jusque dans chaque famille, du fond même des lits conjugaux, du tabernacle des églises ou de la tablée quotidienne des petits bistrots de l’amitié.

Plus n’était besoin de prisons, d’asiles de redressement, de camps de régénération ou de stimulation collective. A la fin, chacun se jugeait soi-même selon le code unique sans plus solliciter la vigilance des autres, se déclarait coupable et s’enfermait dans sa propre prison intérieure, le cœur et l’âme transformés en cachot nu et lisse d’où le prison­nier volontaire sortait définitivement métamorphosé. Ainsi avaient péri, de nation en nation, le goût de la singularité, la soif des différences fondamentales et jusqu’à la merveilleuse haine qu’engendraient naguère nos bienfai­santes inégalités divines.”

 

 

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Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Fingerkraut und Feenhandschuh

 

„Begonnen hat alles mit einem Grundstück, das günstig zu erwerben war und auf dem ein Haus gebaut werden sollte. Gelegenheit macht Gärtner. Ich bin ein Mensch der Schrift und ordne meine Welt nach Buchstaben. Allein die Aussicht auf einen Garten ließ mich Stöße von Büchern kaufen. Ich las, was greifbar war, von der philosophischen Abhandlung bis zum Auspflanzbuch, von Anleitungen zur Rosenwartung bis zu Tips für die Bodenverbesserung. Und war so unerfahren wie jemand, der Reiten vom Hörensagen lernen will anstatt mit seinem Pferd.

Zum Glück gab es hilfreiche Nachbarinnen, die sich mit Sämlingen und Ablegern einstellten und gerne bereit waren, mir meine Mißerfolge zu erklären oder mit Kompost auszuhelfen, bis ich selber welchen hatte.
Ich will nicht sagen, daß die Lektüre von Gartenbüchern mit nicht genützt hätte. Sie hat mir sehr genützt, indem sie Richtlinien setzte, an denen ich mich orientieren konnte und die meinen Ehrgeiz weckten. Aber wirklich zu gärtnern fing ich erst an, als ich den Garten sich äußern hörte, in den Sätzen seiner Bedürfnisse.
Wie so oft, stand am Anfang nicht das Wort, sondern ein Verständigungsproblem. Solange man glaubt, man würde einen Garten 'schaffen', ist man weder wirklich bei sich noch beim Garten. Es kann höchstens darum gehen, ihn in Erscheinung zu locken. So bringt er einen dazu, für ihn zu arbeiten, gelegentlich ziemlich schwer, aber auch für sich selbst etwas zu tun - wer bewegt sich schon freiwillig so viel, wie er sollte -, was ihm mit noch mehr Arbeit gedankt wird“.

 

 

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Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)
    



Zie voor nog meer schrijvers van de 5e juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:14 Reageer op dit bericht

Tin Ujević, Josef Haslinger, Marcel Achard, Ilse Gräfin v. Bredow, Walter Matthias Diggelmann, Marcel Arland

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

 

The Necklace (XXXII)

 

The Gulf! Whole oceans scaled over my head,
and gold fish fashioned out of crystallites,
I ask where Madam Moonlight’s lain abed,
and blue horizons haze blue mountain heights.

 

The dawn is spiked with delicate clear dread,
thought’s needles – piercing, lucid – snap and freeze.
No scales or spirals raise me, spirited,
nor mirrorings of rocked realities.

 

The heart’s a world unfathomed, fertile, deep,
and man, beneath his lead sky, breaks and sinks,
while life, a seagull, soars above his head.

 

Aye, well-fed easy woman, stuffed on bread,
thought’s rhythms broke our last connecting links,
but oh, how heart and pulse beat, beat and leap.

 

 

 

Star on High

 

He loves no less who does not waste his words,
but asks and cares too much, though seeming dumb,
and his whole scope of loving (like some crumb
of bread to feed to hungry teeth), he hoards,
preserving it to give some star on high –
his soul, his heart, his distant destiny.

 

His silence says: in this world’s alien loneliness,
flowers and poems occupy my dreams,
with plant-pots perched on seasoned wooden beams –
our poverty’s pure, simple lines of loveliness.
beneath the veil of day and night’s clean blue,
i’m dreaming: I shall come, I’ll come for you.

 

 

Vertaald door Richard Burns en Daša Marić

 

 

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Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)

Standbeeld in Zagreb 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Opernball

 

“Als es geschah, fand ich Fred nicht auf den Bildschirmen. Er war der einzige Gedanke, an den ich mich erinnere. Die Aufzeichnung bewies mir jedoch, daß ich routinemäßig noch ein paar andere Kamerapositionen abgerufen hatte, bevor mir die Hände versagten. Millionen von Menschen aus ganz Europa schauten den Besuchern des Wiener Opernballs beim Sterben zu.
Fred wurde erst mein Sohn, als er siebzehn Jahre alt und heroinsüchtig war. Damals begann ich, um ihn zu kämpfen. Er gewann sein Leben zurück. Er wollte es festhalten. Er war sich selbst keine Gefahr mehr. Er hatte Tritt gefaßt. Und dann wurde er ermordet. Wir alle sahen zu und konnten nichts tun.
Um mich herum ein paar Techniker. Einer von ihnen war geistesgegenwärtig genug, mein Regiepult zu übernehmen. Die bemannten Kameras lieferten bald nur noch Standbilder, auf denen nacheinander die Bewegungen erstarrten. Stumme Aufnahmen von glitzernden, hohen Räumen, übersät mit Toten. Fotos von Menschen in Ballkleidern, die bunt durcheinander in Erbrochenen liegen, umrankt von Tausenden rosa Nelken. -Die drei automatischen Kameras fingen wieder zu schwenken an. Vergeblich suchten sie nach Anzeichen von Leben. Neben mir sprach einer französisch. Ich schwankte hinaus in den Lärm. Ich dachte, ich müsse Fred retten. Draußen herrschte Chaos. lch drängte mich durch die Menge, bis ich in die Nähe des Operneingangs kam. Da sah ich, daß es nichts gab, was ich für Fred noch hätte tun können. Als ich in den Sendewagen zurückkam, erfuhr ich, daß Michel Reboisson, der Chef von ETV, nach mir verlangt hatte.
ETV blieb europaweit auf Sendung. Eine unerträgliche Stille. Nur zwei Kameras waren ausgefallen. Die anderen lieferten weiter ihr jeweiliges Standbild. Sie wurden in langsamer Folge auf Sendung geschaltet. Jemand schrie ins Telefon: "Musik, wir brauchen Musik!"

 

 

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Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Réponse de M. Marcel Achard au discours de M. Thierry Maulnier

 

„Monsieur,

Certaine phrase d’une de vos chroniques m’a beaucoup frappé. Vous parliez des coureurs Ron Clarke et Michel Jazy.

« Il n’est ni gratuit, ni inutile, ni absurde pour l’homme, disiez-vous, de ne pas se contenter d’être ce qu’il est, de chercher une limite au-delà de sa limite et, sachant qu’il ne peut être ni dieu, ni même lévrier, de pouvoir pourtant être plus que lui-même. »

Vous parliez aussi « de la perfection de l’harmonie dans l’effort, de la lutte contre la défaillance qui rétrécit le visage en larmes ».

« Seulement, ajoutiez-vous, soudain des ailes mystérieuses poussent aux talons du coureur dans le dernier tour. »

Vous êtes le seul d’entre nous, Monsieur, à qui ces ailes aient poussé, le seul qui ait préféré à Pégase ce moyen de locomotion perfectionné, le seul enfin qui ayez porté l’habit vert sur un vélodrome et qui ayez gagné un cinq mille mètres – à plusieurs secondes tout de même de Jazy.

Et quand je dis que vous avez porté l’habit vert sur la piste, ce n’est pas seulement symboliquement.

C’est en effet un maillot brodé des branches d’olivier académiques que vous avez revêtu à l’arrivée, lorsque vous vous êtes dépassé vous-même, lorsque Thierry Maulnier a été plus que Thierry Maulnier.

Vous êtes « le plus vite » d’entre nous, comme disent ces messieurs de la cendrée.

Et cependant... cependant, vous avez été accueilli dans notre Compagnie le 13 février 1964 et c’est seulement sur un ultimatum de vos parrains que vous vous êtes décidé, le 14 novembre dernier, à m’envoyer le texte de votre discours.

L’ultimatum expirait le 15, ce qui vous permettait de joindre à votre texte un billet, dans lequel vous me disiez assez drôlement : « Je vous demande de bien vouloir m’excuser pour les deux ans de retard, mais j’ai aussi vingt-quatre heures d’avance ! » Cette phrase semble indiquer que vous êtes à la fois le lièvre et la tortue.“

 

 

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Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Was dem Herzen gefällt

 

“Normalerweise ist Omi ja dem totalen Rentnerstress verfallen und flitzt mit ihrem Auto durch die Lande. Von überallher bekommen wir eine Karte: Florenz, Paris, Madrid.
»Eure Großmutter kuckt wirklich unter jeden Stein.« Mutti betrachtet sich gerührt die Ansichtskarten. »Soll sie nur ihr Leben genießen. Schwer genug hat sies ja gehabt. Gott sei Dank bekommt sie eine ganz anständige Rente. Die Jahre als Leiterin eines Gästehauses haben sich ausgezahlt.«
Tante Hertha schüttelte über die Reiselust ihrer Schwester nur den Kopf. Omi wäre schon als Kind so flatterhaft gewesen. Wenigstens im Alter sollte man sich dem Dienst am Nächsten widmen. Aber dafür hat Omi eben keine Meinung. Wir können nur staunen, was sie auf ihren Reisen für Strapazen aushält. Aber wenn wir mit ihr durch die Stadt nageln, jammert sie jedesmal: »Kinder, nicht so schnell. Meine Knie, mein Herz!« Doch wenn Mutti mal wegfährt, ist Omi gleich zur Stelle, um auf uns aufzupassen.
Dieser Aufgabe sehen wir jedesmal mit gemischten Gefühlen entgegen. »Warum muss die arme Omi bei uns einhüten?«, fragt Andrea scheinheilig. »Wir werden auch ganz gut allein fertig. Vielleicht will sie ja gerade wieder nach Australien fahren oder so.« Dort ist sie nämlich auch schon gewesen und, wie Papi behauptet, »ein richtiger Bushwalker geworden«.
Mutti sieht Andrea an. »Sagtest du, allein fertig? Ich möchte nicht nochmal eine angetaute Tiefkühltruhe vorfinden und eine Waschmaschine mit Reißzwecken im Flusensieb.«
Omi ist soweit ganz in Ordnung. Die ersten Tage mit ihr sind zwar echt nervig, weil sie vom Aufräumungsfimmel besessen ist. Sogar die Schubladen in der Küche werden entkrümelt.“

 

 

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Ilse Gräfin v. Bredow (Teichenau, 5 juli 1922)

Boekcover 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010
 

Uit: Das Verhör des Harry Wind

 

„Wir gehen weiter zum Erkennungsdienst, zur Daktyloskopie. Der Daktyloskopist nimmt meine Finger, als wären sie aus Holz, drückt die Fingerbeeren, dann auch die Handballen hart auf eine geschwärzte Unterlage und dann auf das Karteiblatt. Kurz sieht zu, Rappold beobachtet das übrige Treiben: an allen Karteikasten stehen Männer und suchen. Wir begeben uns in einen anderen Raum, ins Fotostudio. Ich muss mich auf einen Stuhl setzen: Bitte ohne Krawatte, und Kragen geöffnet. Der Adamsapfel muss mit drauf auf dem Foto sein. Den Hinterkopf muss ich an eine Stütze pressen, die Hände bitte auf die Knie. Ich muss stillhalten. Der Fotograf heftet eine schwarze Tafel an meine Brust. Darauf lese ich: Harry Wind, 4.7.1918/286345. Ich muss stillhalten. Der Fotograf kann meinen Stuhl aus der Entfernung steuern: Der Stuhl dreht sich rechts herum, dann links herum. Das Licht bleibt dasselbe. Sie machen keine Porträtstudien hier, das ist klar. Hier ist es wichtig, dass auf dem Foto das Muttermal an meinem linken Nasenflügel zu sehen ist und die Narbe in der Mitte der Stirne. Nach der Aufnahme werden meine Körpermasse gemessen: 1,80 gross, Brustumfang 92. Dann folgt eine Beschreibung: hängende Schultern, Zähne intakt, bartlos, auf dem linken Nasenflügel Muttermal, Durchmesser zwei Millimeter, in der Mitte der Stirn schöne Narbe, drei Zentimeter lang, senkrecht verlaufend. Augen: grünbraun, Haare dunkelbraun bis schwarz.
"Wenn ich die Haare eine Woche lang nicht gewaschen habe, scheinen sie schwarz; ganz schwarz", sage ich.
Der Beamte überhört meinen Einwurf. Er spannt ein Formular in die Maschine, frägt mich nach Namen, Vornamen, Geburtsdatum. Er tippt mit nur zwei Fingern. Hauptmann Kurz steht am Fenster. Er hat die Vorhänge zurückgeschlagen. Rappold interessiert sich für die Fotoapparate. Hin und wieder stellt er dem Beamten eine Frage. Er besitze privat eine "Hasselblatt", mit Teleobjektiv, sagt er. Vor allem fotografiere er vom Fenster seiner Wohnung aus Strassenszenen.“

 

 

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Walter Diggelmann (5 juli 1927 – 29 november 1979)

 

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 juli 1899. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Terre Natale

 

«Nos paysages, il m'a fallu plus de vingt ans pour les découvrir. Je ne les croyais ni si amples, ni si purs, ni si harmonieusement ordonnés. Et pourtant, à mesure que j'en prenais conscience, je retrouvais mon enfance même qui s'en était pénétrée avant de les comprendre»

(...)

 

« Un coin de sable, un arbre, un mur, oui, c'était là sans doute mon décor et la source de ma joie. Mais ce coin de sable avait une ampleur de citadelle, où les plus belles aventures pouvaient naître, et cet arbre, dont le tronc, dès la base, se partage en deux branches, c'est son déchirement, sa figure intime, son être propre qui m'émouvait comme un visage et plus qu'un visage. Car tout prenait une âme ; il n'était que de rester silencieux, immobile, pour la sentir ; et le monde se peuplait ainsi de compagnies amicales et stables, d'autant plus précieuses que nul que moi ne semblait les reconnaître.

 

 

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Marcel Arland (5 juli 1899 -12 januari 1986)

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Jacob Groot

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Groot werd geboren op 5 juli 1947 in Venhuizen (West-Friesland). Hij werkte als journalist voor het weekblad de Haagse Post en studeerde Nederlands in Amsterdam. Hij publiceerde regelmatig in De Revisor. Groot debuteerde onder het pseudoniem Jacob der Meistersänger met de dichtbundel Net Als Vroeger (1970). Hiermee was hij een van de pioniers van de neo-romantiek. Daarna volgden de bundels Topgeluk (1986), Natuurlijke Liefde (1998), Zij Is Er (2002), Heerlijkheid Van Luchtmetaal (2005) Lofzang (2009) en Divina Noir (2010). Groot publiceerde ook proza zoals Nieuwe Muziek, een Herman Gorter-boek en essays over popmuziek die gebundeld werden onder de titel Gelukkige Lippen (2004). In 2008 verscheen de roman Billy Doper..Jacob Groot was van 1994 tot 1999 redacteur van De Revisor. Hij woont en werkt in Amsterdam.

 

 

Het was het mooiste vlees

 

Je hebt de melkbus geopend en in de bron gestaard
van je dorst; het deksel paste precies op je hoofd;
zo zwom je met je tong in het witste dat je waste;
je dronk het mooiste vlies, doordrenkt van lucht,

opgespaard uit de bus, deed je het wonder dicht; je
hoorde hoe de melk getild werd naar de avond toe;
op het schelpenpad stond je, zonder handen voor je
wagenwijde ogen, verspild in het reinste licht over

de grond vol van het terugkerende vee; schoon likte
zich de dag; alsof je, naakt aan het vlees beloofd, nu
in het mooiste vlees mocht, dat zijn tint nooit doofde;

je zag hoe dat licht naar je haakte in plaats van
andersom, en hoe je verlangen ernaar achterbleef
bij de manier waarop het zich meester van je maakte.

 

 

 

Buig

 

Ik sprak mijn woorden niet uit.
Ze werden gezegd. Ook ik hoorde ze
En, min of meer verwijfeld, probeerde ik
de bijbehorende bewegingen. Ongeveer
het omgekeerde van hoe een partituur
werkt: niet eerst schrift en dan spel,
maar eerst gespeeld en dan pijlsnel,
vrijwel vergeefs, geschreven. Of een
piano: de toetsen bewegen, en mijn
handen zijn steeds, een fraktie
maar, te laat. Te laat. Ik zat
te doen of deze woorden de mijne
waren. Ik bewoog wanhopig mijn lippen.
Ik schudde met mijn schouders. Ik boog
mij toe naar degene die dezelfde woorden
dacht te horen. Ik boog mij voor diezelfde.
Die was mijn enige geborgenheid.

 

 

 

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Jacob Groot (Venhuizen, 5 juli 1947)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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