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Berichten van 4 november 2011 tot 5 november 2011

Joyce Maynard, Hanns-Josef Ortheil, Andreas Stichmann, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Dochters van het land (Vertaald door Anke ten Doeschate)

 

„Oktober 1949

Het begint met een zwoele noordoostenwind die over de velden waait en merkwaardig warm is voor de tijd van het jaar. Al voordat de wind het huis bereikt, ziet Edwin Plank hem aankomen. Hij ruist door het droge gras en door de laatste rijen maïs die nog op het veld beneden bij de schuur staan, de enige

plek waar hij met de tractor nog niet is geweest.

In de tijd die het kost om een kop koffi e in te schenken en de hond binnen te roepen (hoewel de wind Sadie allang tot een spurt naar het huis heeft aangezet), wordt de lucht donker. Kraaien en spreeuwen cirkelen boven de schuur, op zoek naar de dakspanten. Het is nog geen vier uur en binnenkort loopt

de zomertijd af, maar nu de zon is verdwenen achter de brede, platte wolkenbank die komt opzetten, zou het evengoed al schemerdonker kunnen zijn. Misschien dat het vee daarom met langgerekte, lage geluiden zijn beklag doet. De dieren voelen haarfi jn aan dat dingen niet zijn zoals ze zouden moeten

zijn op de boerderij.

Als Edwin met zijn koffi e op de veranda staat, roept hij zijn vrouw Connie. Ze staat met een mand op het erf en haalt de was van de lijn die ze die ochtend te drogen heeft gehangen. Vier dochters betekent veel was. Katoenen jurkjes, bloesjes en broeken, alles in het roze, en natuurlijk luiers. En haar eigen degelijke, witte katoenen ondergoed, maar daar heeft Connie het liever niet over.

Terwijl ze de laatste, nog niet helemaal droge kledingstukken van de lijn haalt, net voordat de wind ze te pakken krijgt, spookt het al door haar hoofd dat als de stroom door het noodweer uitvalt, wat hoogstwaarschijnlijk gaat gebeuren, en haar man niet naar het honkbal op de radio kan luisteren, hij

vanavond misschien met haar naar bed zal willen. Ze had gehoopt dat de World Series hem een tijdje zouden bezighouden. De Boston Red Sox doen dan wel niet mee nu ze, zoals altijd, in september zijn uitgeschakeld, maar toch slaat Edwin de Series nooit over.“

 

 

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Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hanns-Josef Ortheil op dit blog.

 

Uit: Die Moselreise

 

„Es ist 5.45 Uhr. Wann immer es möglich ist, stehe ich in der Frühe zu dieser Zeit auf. Ich mache mir einen Kaffee und nehme ihn mit in mein Arbeitszimmer. Spätestens gegen 6 Uhr sitze ich an meinem Schreibtisch und beginne zu schreiben. Ich schreibe mit der Hand, ich notiere in einen Tages-Kalender, wie der vorige Tag verlaufen ist, ich notiere, was ich erlebt, mit wem ich gesprochen oder worüber ich nachgedacht habe.

Diese Notizen zum Verlauf des vorigen Tages werden später in ein großes Skizzenbuch kopiert. In dieses Skizzenbuch kommen dann noch weitere Aufzeichnungen, die ich am Tag zuvor während der unterschiedlichsten Tageszeiten in kleinen Notizheften, Notizbüchern oder auch nur auf losen Zetteln gemacht habe. Alle paar Stunden protokolliere ich, wo genau ich mich gerade aufhalte, oder ich notiere Stichworte zu meinen Lektüren, oder ich halte einfach nur fest, was ich als Nächstes vorhabe oder woran ich denke.

Gleichzeitig sammle ich während eines Tages die unterschiedlichsten Dokumente: Ausschnitte aus Zeitschriften und Zeitungen, Post- und Eintrittskarten, Texte, zu denen ich bei der ersten Lektüre irgendeine Art von innerem Bezug empfinde. Dann und wann fotografiere ich auch: Schnappschüsse von meinen Mahlzeiten, von Räumen, in denen ich mich bewege, von Menschen, denen ich begegne. Auch diese Dokumente kommen später in das großformatige Skizzenbuch, sie rahmen die schriftlichen Aufzeichnungen und ergänzen sie um Bilder, Zeichen und Hinweise.

So entsteht Tag für Tag ein bunter Teppich aus Schriften und Bildern, es handelt sich um die Architektur eines Tages, um seine Komposition, um die Folge seiner Phasen, Erlebnisse und Atmosphären. Als Ganzes ergeben all diese Architekturen und Kompositionen ein großes Schreibprojekt, das Projekt meiner Tagesmitschriften, die sich von konventionellen Tagebüchern durch ihren protokollierenden Gestus stark unterscheiden. Ich resümiere nicht, ich verfolge nicht meine Emotionen und Stimmungen, stattdessen geht es um das Festhalten des Augenblicks, um die Moment-Skizze, um das flackernde Denken und Fühlen.“

 

 

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Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd op 5 november 1983 in Bonn geboren. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Der goldene Stern

 

„Am Abend das Riesenrad und die Buden, der Greifarm, der im Glaskasten nach Kuscheltieren greift, Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Der zerkratzte Wahrsageautomat. Dann zur Bahn wie unter Wasser. Am Bahnsteig treffen dich Fischblicke und sülzige Augen. Aber zufällig und unregelmäßig, die völlige Abwesenheit eines Gegners. Die Laternen wie Beine einer übergeordneten Welt, in einem langsamen Sturm unter Wasser. Dann in einem goldenen U-Boot nachhause, in weicher Mechanik, in der vollen Bahn langsame Langustenbewegungen. Was hat der Handleseautomat gedruckt und ausgespuckt, was stand auf dem kleinen gelben Zettel?
Die Kirche im Dorf lassen. Sie gewinnen mit Willenskraft.
Also Sport. Also Sport am nächsten Morgen, dieses Leid der letzten Wochen ist dir eh vorgekommen wie Kleingeld. Ein neuer Morgen. Wie konntest du nur so theatralisch sein? Das ist dir jetzt ganz fremd. Sport als Anti-Theatralik. Das ist gut. Wenn schon nicht gegen fauchende Drachen kämpfen, dann Sport. Wer keinen Feind hat: Sport. Und warum immer quer sein, warum nicht, wie heißt es noch mal? Aufrichtig. Warum nicht Bauch rein und Brust raus? Ein deutscher Morgen.
Du also in Badehosen.
Die sind pink und grün, denn du bist ein witziger Kerl. Kein dämlicher Liedermacher oder so, der sich viel zu ernst nimmt und dabei ein Weichei ist.
So einer nicht.
Auch kein Mountainbiker, machst du Sport? Ja, das schon, aber du bleibst dabei Mensch und das finden wir gut. Wie heißt dieser sympathische Kerl, hat er eine Freundin? Wir mögen ihn und möchten vielleicht mit ihm schlafen.
Aber es sind keine Frauen in der Halle.“

 

 

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Andreas Stichmann (Bonn,  5 november 1983)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Vielleicht werden wir ja verrückt

 

„Warum denn machen viele jetzt so viele Worte, aber finden keine? Weil keine Schreckerfahrung herrscht und keine Deutertradition? Weil der alte Schrecken nicht mehr neu ist und der neue ins Ungeheure hineinreißt?

Weil selbst der deutsche Schrecken, zum Pflichtschreck und zum Schreckensinstrument gemacht, nicht mehr uns_glich ist und unbestraft gesungen werden darf?

Weil böse, böse Zeichen an der Wand stehn, »mene mene tekel«, die keiner deuten kann, der nicht wie Daniel, der Liebling, aus dem Buch der Bücher, das dritte Auge hat, das dritte Ohr, die andren Worte für die andren Bilder? Worte, mit denen du hören kannst und deinen Krach zum Schweigen bringst, so daß du siehst.

Vielleicht werden wir ja verrückt, hat Jaron Lanier, der Erfinder des Begriffs »Virtual Reality«, gesagt. Vielleicht stehen die beiden Türme ja noch oder standen ja nie.

Wie war noch die Geschichte, und was steht an der Wand? »Mene mene tekel u-farsin«. Wir lesen es seit Jahren an jeder babelhaften Spiegelwand, laden wie König Belsazar die tausend Gewaltigen, die Weiber und die Kebsweiber zum Gastmahl, saufen uns voll mit denen, saufen wie die, huldigen wie die hölzernen, eisernen, steinernen Göttern, sehen die Schrift an der Wand, saufen weiter, huldigen weiter und fragen die Weisen, wie Belsazar die Weisen von Babel gefragt. Aber die haben

mitgesoffen und mitgehuldigt und können die Schrift nicht mehr deuten.

Vielleicht werden wir ja verrückt, hat Jaron Lanier gesagt, wir saufen und wir huldigen, die Schrift flammt, die Welt geht unter, es ist kein Schalter da, uns abzuschalten.“

 

 

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Ulla Unseld-Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

Staande voor een foto van Siegfried Unseld

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Artsybashev werd geboren op 5 november 1878 in Dubroslavovka. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.
 

Uit: Sanin (Vertaald door Percy Pinkerton)

 

„Her mother, too, felt depressed. It pained her to think that her son did not occupy the position to which, socially, he was entitled. She began by telling him that things could not go on like this, and that he must be more sensible in future. At first she spoke warily, but when she saw that he paid scarcely any attention to her remarks, she grew angry, and obstinately insisted, as stupid old women do, thinking her son was trying to tease her. Sanine was neither surprised nor annoyed: he hardly

seemed to understand what she said, but looked amiably indifferent, and was silent.

Yet at the question, "How do you propose to live?" he answered, smiling, "Oh! somehow or other."

His calm, firm voice, and open glance made one feel that those words, which meant nothing to his mother, had for him a deep and precise significance.

Maria Ivanovna sighed, and after a pause said anxiously: "Well, after all, it's your affair. You're no longer a child. You ought to walk round the garden. It's looking so pretty now."

"Yes, of course! Come along, Lida; come and show me the garden," said Sanine to his sister, "I have quite forgotten what it looks like."

Roused from her reverie, Lida sighed and got up. Side by side they walked down the path leading to the green depths of the dusky garden. The Sanines' house was in the main street of the town, and, the town being small, their garden extended as far as the river, beyond which were fields. The house was an old mansion, with rickety pillars on either side and a broad terrace. The large gloomy garden had run to waste; it looked like some dull green cloud that had descended to earth. At night it seemed haunted. It was as if some sad spirit were wandering through the tangled thicket, or restlessly pacing the dusty floors of the old edifice. On the first floor there was an entire suite of empty rooms dismal with faded carpets and dingy curtains. Through the garden there was but one narrow path or alley, strewn with dead branches and crushed frogs. What modest, tranquil life there was appeared to be centred in one corner. There, close to the house, yellow sand and gravel gleamed, and there, beside neat flower-beds bright with blossom stood the green table on which in summer-time tea or lunch was set. This little corner, touched by the breath of simple peaceful life, was in sharp contrast to the huge,

deserted mansion, doomed to inevitable decay.“

 

 

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Mikhail Artsybashev (5 november 1878 – 3 maart 1927)





Zie voor nog meer schrijvers van de 5e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:46 Reageer op dit bericht

Ella Wheeler Wilcox, James Elroy Flecker, Washington Allston, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

 

Love is enough

 

Love is enough. Let us not ask for gold.
Wealth breeds false aims, and pride and selfishness;
In those serene, Arcadian days of old
Men gave no thought to princely homes and dress.
The gods who dwelt on fair Olympia's height
Lived only for dear love and love's delight.
Love is enough.

Love is enough. Why should we care for fame?
Ambition is a most unpleasant guest:
It lures us with the glory of a name
Far from the happy haunts of peace and rest.
Let us stay here in this secluded place
Made beautiful by love's endearing grace!
Love is enough.

Love is enough. Why should we strive for power?
It brings men only envy and distrust.
The poor world's homage pleases but an hour,
And earthly honours vanish in the dust.
The grandest lives are ofttimes desolate;
Let me be loved, and let who will be great.
Love is enough.

Love is enough. Why should we ask for more?
What greater gift have gods vouchsafed to men?
What better boon of all their precious store
Than our fond hearts that love and love again?
Old love may die; new love is just as sweet;
And life is fair and all the world complete:
Love is enough!

 

 

 

Does It Pay?

 

If one poor burdened toiler o’er life’s road,
Who meets us by the way,
Goes on less conscious of his galling load,
Then life, indeed, does pay.

If we can show the troubled heart the gain
That lies always in loss,
Why, then, we too are paid for all the pain
Of bearing life’s hard cross.

If some despondent soul to hope is stirred,
Some sad lip made to smile,
By any act of ours, or any word,
Then, life has been worth while.

 

 

 

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Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver James Elroy Flecker werd geboren op 5 november 1884 in Londen. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.
 

 

Ballad of the Londoner

 

Evening falls on the smoky walls,

And the railings drip with rain,

And I will cross the old river

To see my girl again.

The great and solemn-gliding tram,

Love's still-mysterious car,

Has many a light of gold and white,

And a single dark red star.

 

I know a garden in a street

Which no one ever knew;

I know a rose beyond the Thames,

Where flowers are pale and few.

 

 

 

My Friend

 

I had a friend who battled for the truth

With stubborn heart and obstinate despair,

Till all his beauty left him, and his youth,

And there were few to love him anywhere.

Then would he wander out among the graves,

And think of dead men lying in a row;

Or, standing on a cliff observe the waves,

And hear the wistful sound of winds below;

 

And yet they told him nothing. So he sought

The twittering forest at the break of day,

Or on fantastic mountains shaped a thought

As lofty and impenitent as they.

 

And next he went in wonder through a town

Slowly by day and hurriedly by night,

And watched men walking up the street and down

With timorous and terrible delight.

 

Weary, he drew man's wisdom from a book,

And pondered on the high words spoken of old,

Pacing a lamplit room: but soon forsook

The golden sentences that left him cold.

 

After, a woman found him, and his head

Lay on her breast, till he forgot his pain

In gentle kisses on a midnight bed,

And welcomed royal-winged joy again.

 

When love became a loathing, as it must,

He knew not where to turn; and he was wise,

Being now old, to sink among the dust,

And rest his rebel heart, and close his eyes.

 

 

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James Elroy Flecker (5 november 1884 – 3 januari 1915)

 

 

 

 

De Amerikaanse schilder en dichter Washington Allston werd geboren op 5 november 1779 in de buurt van Charleston, South Carolina. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

 

THE PAINT-KINGS (Fragment)

 

Fair Ellen was long the delight of the young,

No damsel could with her compare;

Her charms were the theme of the heart and the tongue.

And bards without number in extacies sung,

The beauties of Ellen the fair.

 

Yet cold was the maid; and tho' legions advanced,

All drill'd by Ovidean art,

And languish'd, and ogled, protested and danced,

Like shadows they came, and like shadows they glanced

From the hard polish'd ice of her heart.

 

Yet still did the heart of fair Ellen implore

A something that could not be found;

Like a sailor she seem'd on a desolate shore,

With nor house, nor a tree, nor a sound but the roar

Of breakers high dashing around.

 

From object to object still, still would she veer,

Though nothing, alas, could she find;

Like the moon, without atmosphere, brilliant and clear,

Yet doom'd, like the moon, with no being to cheer

The bright barren waste of her mind.

 

But rather than sit like a statue so still

When the rain made her mansion a pound,

Up and down would she go, like the sails of a mill,

And pat every stair, like a woodpecker's bill,

From the tiles of the roof to the ground.

 

One morn, as the maid from her casement inclin'd,

Pass'd a youth, with a frame in his hand.

The casement she clos'd--not the eye of her mind;

For, do all she could, no, she could not be blind;

Still before her she saw the youth stand.

 

 

 

 

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Washington Allston (5 november 1779 – 9 juli 1843)

Portret in het The Hooper-Lee-Nichols House, Cambridge, Massachusetts

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Anna Maria van Schurman op dit blog.

 

Uit: Brief aan Marie Jars de Gournay

      Anna Maria van Schurman aan mevrouw De Gournay

 

„Mevrouw,

Als ik blijk heb gegeven van de ontroering die ik voel met betrekking tot de voordelen die uw heroïsche deugden aan onze sexe hebben verschaft, dan was dat slechts geweest om me te ontslaan van een plicht die de gerechtigheid mij voorhoudt. Welnu, de brief die u zo goed was om aan mij te schrijven toont ons voldoende dat uw beschaafdheid zich nooit meet aan haar objecten en dat zij geen grenzen kent dan van haar zelf. Vandaar komt het dat u er niet op neerkeek om mij te bedanken voor wat u naar rechte toekomt, ware het niet dat u mij de hoop had gegeven dat mijn naam in de toekomst door de gunst van uw muze onsterfelijk zal worden. Zeker zou ik ook het geluk dat u mij zo snel en vrijgevig in het vooruitzicht stelt, waardig willen zijn en dat u aantreft in de harmonie en symmetrie tussen het verheven karakter van uw stijl en tussen de nederigheid van het onderwerp. Maar wat er ook van kome, ik beeld me door een zoete droom in dat de trekken van affectie die in de brief te lezen zijn, mij zonder twijfel niet minder tot eer zullen strekken dan de eer van een lof die ik volgens u zou hebben verdiend.

Wat betreft uw mening dat u vindt dat ik me teveel bezig houd met de studie van talen, kan ik u verzekeren dat ik er slechts de uren van mijn vrije tijd insteek en soms na tamelijk lange tussenpozen, indien u me toestaat om een uitzondering te maken voor de heilige taal. Want behalve dat zij als onderwerp het woord van God heeft die het belangrijkste voorwerp in onze gedachten moet zijn, is er geen vertaling die ons zo goed de ongekunsteldheid en de nadruk van deze heilige mysterieën uitdrukt.“

 

 

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Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)

Portret door Cornelis Janssens van Ceulen, 1657

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Nürnberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hans Sachs op dit blog.

 

 

Das alphabet

In der hagenblütweis Heinrich Frauenlobs.

1.

Athenodorus weise,
als der zu Rom was worden alt
und heim begeret in sein vatterlande,
Bat Augustum mit fleise,
der gab im günstig des gewalt.
also rüst er sich auf die reis zuhande.
Als der weis den keiser gesegnet eben,
da wolt er im noch zu gedenken geben
ein ler, die im hülf, weil er het das leben.

2.

»Keiser hör zu der letze,
sprach er, wan du in zoren brennst,
solstu gar nichts reden oder fürhaben,
Bis du nach meim gesetze
heimlich bei dir zelst unde nennst
die vier und zwenzig kriechischen buchstaben,
das du nit etwas handelst on verstande.«
der keiser zog den weisen bei der hande,
sprach: »ich darf dein noch lenger in dem lande.«

3.

Behielt in noch ein jare –
als das Plutarchus uns beschreib.
bei der geschicht ein weiser man sol merken,
Das er nit herein fare,
wan in sein zoren dreng und treib:
gäh schnelle wort, die tun den zoren sterken,
Sunder stilschweiget tu ein zeit lang beiten,
weil man im sprichwort sagt in langen zeiten,
wie das ein gäher man sol esel reiten.

 

 

 

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Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

Houtsnede door Michael Ostendorfer

Geschreven door Romenu om 18:38 Reageer op dit bericht

Bert Wagendorp

De Nederlandse schrijver en journalist Bert Wagendorp werd geboren in Groenlo op 5 november 1956. Wagendorp studeerde Nederlandse Taal- en Letterkunde aan de Rijksuniversiteit Groningen. Daarna was hij enige tijd werkzaam als copywriter in de reclame. In 1985 werd hij sportverslaggever bij de Leeuwarder Courant. In 1988 verhuisde hij naar de Volkskrant. Voor die krant versloeg hij tussen 1989 en 1994 zes keer de Tour de France. Van 1996 tot 2000 was hij correspondent in Londen. In 1995 verscheen zijn roman De Proloog, de beklemmende beschrijving van een doorwaakte nacht van een wielrenner die de proloog van de Tour de France moet winnen. Het boek kreeg uitstekende kritieken en werd in 2001 in het Duits vertaald (Der Prolog). In 2005 verscheen De dubbele schaar, een bundel met vier fictieve verhalen tegen een min of meer herkenbare, historische sportieve achtergrond. De dubbele schaar werd derde in de verkiezing van het beste sportboek van 2005, de Nico Scheepmaker Beker. In 2006 kwam bij uitgeverij L.J. Veen het boek Sportleven uit, met zijn verzameld sportwerk, waaronder een keuze uit de sportcolumns die hij tussen 2000 en 2006 schreef voor de Volkskrant. In december 2006 volgde hij Jan Blokker bij de Volkskrant op als algemeen columnist. Bert Wagendorp is mede-oprichter en redacteur van het literaire wielertijdschrift De Muur. Hij schreef het hoofdverhaal van het boek Tussen Bordeaux en Alpe d'Huez, over de Nederlandse aanwezigheid in de Tour de France. Daarnaast verschenen verhalen van zijn hand in het literaire voetbaltijdschrift Hard Gras en het literaire schaatstijdschrift Zwart IJs.

 

Uit: Uit het water klinkt een klaaglied uit verdronken mobieltjes (Column)

„In de Rijn bij Alphen aan den Rijn liggen vijf mobieltjes. Ik weet dat, omdat Martin Verkerk ze er zelf heeft ingeflikkerd. Hij vertelde dat in een interview met de Volkskrant. Hij gooide ze in de Rijn uit woede en frustratie. Ook brak hij daarom alles af wat in zijn buurt kwam. Verder was het vloeken, janken en zuipen, ook al uit frustratie.

Martin Verkerk is topsporter. Hij bereikte in 2003 de finale van Roland Garros in Parijs, waarna hij op een boerenwagen door zijn dorp werd gereden en iedereen hem geweldig vond.

Martin heeft daarna erg getobd met zijn schouder. Daarvoor moest hij steeds naar New York, want van schouders weten ze hier niks. Hij raakte door dit gedoe ook nog in een soort depressie en kreeg verder de ziekte van Pfeiffer. Daardoor ging hij zuipen en zag hij ‘alle kroegen’ van de Randstad van binnen.

Ik wil daar niet denigrerend over doen. Het zijn er nogal wat, alle kroegen van de Randstad, en dan ook nog zuipen, mét die zere schouder, ik geef het je te doen. Je merkt bij topsporters altijd weer dat ze de lat graag hoog leggen.

Martin Verkerk over zijn gezuip: ‘Wat kon ik anders?’

Ik zou het echt niet weten. Het is nu eenmaal verdomd moeilijk jezelf zo’n geweldige trap onder je reet te geven dat je met een grote boog zelf de Rijn invliegt, achter je mobieltjes aan.

Veel topsporters zijn best te pruimen, vooral degenen die inzien dat wat ze doen weliswaar best aardig is, maar dat er ook ándere bezigheden bestaan die minstens zo zinvol zijn als per fiets een berg beklimmen of een balletje met tweehonderd kilometer per uur over een net meppen – de specialiteit van Martin Verkerk vóór hij mobieltjes met een kilometertje of vijftig de Rijn in sodemieterde.“

 

 

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Bert Wagendorp (Groenlo, 5 november 1956)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Judith Herzberg, Peter W.J. Brouwer, Arthur van Amerongen, René de Clercq

De Nederlandse dichteres en toneelschrijfster Judith Herzberg werd geboren op 4 november 1934 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Judith Herzberg op dit blog.

 

 

Een vlieg die een toneelstuk speelt

 

Een vlieg die een toneelstuk speelt
klopt aan en ja hoor hij mag binnen komen
wordt door de butler opengedaan.
Jaren ervaring van de vliegentemmer gaan hier in
en niemand die het hoort of ziet
wat het publiek betreft wàs hij er niet
dat zou een grote kunst zijn vind je niet?

 

 

 

Meisje

 

Keert zich een paar keer voor de spiegel
heen en weer
zoals een vogel voor een andere vogel doet
bekijkt zichzelf als voor het eerst
schikt en herschikt aan schouder, kraag,
likt aan haar lipstick, tuit,
fluit als een vogel, rekt zich van graagte
strekt haar nek,
lokroept in zich, giechelt, vliegt.

 

 

 

Verrassing

 

Een vrouw van zesenzestig
doet een draad door een naald.
D.w.z. probeert. Nu weer
wil de draad niet, buigt,
splitst zich, vervaagt,
dan weer lijkt er nauwelijks
een oog in de naald, (zo er al
een oog in zit dan is dat
erg smal en scheef)
als de naald beweegt,
beeft, alsof bang
voor die draad,
maar de draad is zelf
ook niet zo zeker -
Boven haar komt
iemand met een bom gevlogen.
Een jongen. Precisie.

 

 

 

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Judith Herzberg (Amsterdam, 4 november 1934)

 

 




De  Nederlandse dichter
Peter W.J. Brouwer werd op 4 november 1965 in Eindhoven geboren. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

 

De bezoekers


Ze porden het hout op en schonken wijn
weer waren we vrienden onder elkaar
maar voelden ons bekeken, die avond

stroomde het licht uit onze ogen
kamers in waar deuren kierden
die maar niet open gingen, of dichtvielen

en wat we elkaar ook zeiden, ergens
bleef het hangen, halverwege de avond

kouder was het geworden
en onze gastheer vergeetachtiger

we legden naast hem een blok in het vuur
en schonken hem zijn wijn

toen keek hij
op naar de klok, daar leek
hem van alles zoek

gebaarde nog wat te blijven
is zelf als eerste opgestaan

door wie zijn wij die avond ontvangen
wie schonk ons met het laatste glas

uit, doofde het vuur
in onze harten
werd het afwezig

wie zegde ons gedag

 

 

 

Landdieren

 

Alle begin was moeilijk.
Nauwelijks ontsnapt in
een vlucht nergens heen

de ogen nog warm,
mezelf verdwaald.

Geen vogel met jou te mogen zijn
maar zwaar, zo zwaar aan de grond
zullen we landdieren zijn gebleken,
stram en schuw in onze huizen

hunkerend naar een plek
waar bakens zonder licht zijn.
Hoor je de merels?
laten we ongedwongen zijn.

 

 

 

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Peter W.J. Brouwer (Eindhoven,  4 november 1965)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Arthur van Amerongen werd geboren op 4 november 1959 in Ede. Zie ook mijn blog van 3 november 2010

 

Uit: Geen Stijl verboden in Paraguay

 

„Je begrijpt Joost, het is volkomen ongeloofwaardig, ik heb een heel andere schrijfstijl als Rob en de ironie druipt er van af. Toch werd het bericht geplaatst, onder andere in het gerenommeerde Nieuwsblad van het Noorden. Een geslaagde practical joke, zoals we gewend zijn van Rob. Tot zover niets aan de hand.

Maar wie schetst mijn verbazing toen ik gebeld werd door de Nederlandse consul in Paraguay, ingenieur Rene Klein Holkenborg? Die heeft net als mijn vader zaliger nog in Wageningen gestudeerd en is sinds jaar en dag herenboer in Paraguay. Ik had mij, zoals het hoort, onmiddellijk aangemeld bij het Nederlandse consulaat gemeld toen ik mij in Asunción vestigde, nu twee jaar geleden. Het was voor mij een volstrekt onbekend land en er gebeuren hier soms vreemde zaken. De God van Paraguay heeft merkwaardige kostgangers.

Enfin, ik schreef drie keer een email aan onze consul, waarin ik hem vertelde dat ik een roman aan het schrijven was, getiteld Paranoia Paraguay. Ik kreeg echter nooit antwoord, de beste man heeft het natuurlijk razend druk hier met al die 7 Nederlanders, dat snap ik ook wel, maar vreemd vond ik het wel.

Goed, ik krijg hem dus aan de lijn, ongeveer anderhalf jaar na mijn onbeantwoorde emails. Hij vroeg zeer belangstellend naar mijn vorderingen, en of het leven in Paraguay mij beviel. Ik vertelde hem dat ik het hier waanzinnig vond, en mijn verloofde Paula ook. Toen haperde zijn stem even en vertelde hij mij dat hij van de Nederlandse ambassade in Montevideo, dat is de hoofdstad van Uruguay, had gehoord dat er een Nederlandse schrijver vermist was, en dat het mij betrof.“

 

 

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Arthur van Amerongen (Ede, 4 november 1959)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter, politiek activist en componist René Desiderius de Clercq werd geboren in Deerlijk op 4 november 1877. Zie mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

 

Morgenlucht

 

Het morgenfloers is, wit van grauw,

Gescheurd en opgeschoven.

Goudbronnen borrelen door het blauw.

De zonne bolt heur boven!

 

Heur gouden ziele schijverzingt

In wonderwild gewemel;

En de aarde ontschietend, draait ze en dringt

Al hooger op den hemel.

 

Het wordt ál licht, al licht en laai,

De rozige richels roosten.

De zonne bolt, en elke draai

Verdraait het vlammend oosten.

 

 

 

 

Naakte boomen

 

De wreede winter heeft de boomen

Met stalen voeten vastgestampt,

En laat hen, schut en scherm benomen,

Boutstille, krankend weggekrampt,

Hun oudendaagsche deel bekomen

In wat er rouwt en rampt.

 

Ai zoo de stammen, zoo de takken!

Geribd, gekerfd, geblutst en bloot!

Geen bladje meer. 't Ligt al in pakken,

Van geluwzwart en geluwrood,

Vuildikke en daverend te wakken,

Vol dervigheid en dood.

 

Beneden al die nare zwartheid

Van strekkende armen in de locht,

Benauwd in neevlige benardheid,

En raak aan 't ijs, schier toegerocht,

Weeklaagt om klem- en boeienhardheid,

De beke door de bocht.

           

Doch gij, o boomen, kale koppen,

Vol armen trots, vol doove kracht,

Gebondenen die moet verkroppen

Dat de insche Winter met u lacht;

Voert hooger heen uw taaie toppen,

Lijdt zwijgend, en veracht!

 

 

 

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René de Clercq (4 november 1877 - 12 juni 1932)

Geboortehuis René De Clercq, Deerlijk

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

Charles Frazier, C. K. Williams, Marc Awodey, Klabund, Felix Braun

De Amerikaanse schrijver Charles Frazier werd geboren op 4 november 1950 in Asheville, North Carolina. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

Uit: Nightwood

 

„LUCE’S NEW STRANGER CHILDREN were small and beautiful and violent. She learned early that it wasn’t smart to leave them unattended in the yard with the chickens. Later she’d fi nd feathers, a

scaled yellow foot with its toes clenched. Neither child displayed language at all, but the girl glared murderous expressions at her if she dared ask where the rest of the rooster went.

The children loved fi re above all elements of creation. A heap of dry combustibles delighted them beyond reason. Luce began hiding the kitchen matches, except the few she kept in the hip pocket of her jeans for lighting the stove. Within two days, the children learned how to make their own fi re from tinder and a green stick bowed with a shoelace. Tiny cavemen on Benzedrine couldn’t have made fi re faster. Then they set the back corner of the Lodge alight, and Luce had to run back and forth from the spring with sloshing tin buckets to put it out.

She switched them both equally with a thin willow twig until their legs were striped pink, and it became clear that they would draw whatever pain came to them down deep inside and refuse to cry. At

which point Luce swore to herself she would never strike them again. She went to the kitchen and began making a guilty peach pie.

LUCE WAS NOT MUCH MATERNAL. The State put the children on her. If she had not agreed to take them, they would have been sepa-rated and adopted out like puppies. By the time they were grown, they wouldn’t even remember each other.

Though now that it was probably too late to go back, maybe that would have been a good thing. Separate them and dilute whatever weirdness they shared and ignited between them. Yet more proof, as if you needed it, that the world would be a better place if every- damn- body didn’t feel some deep need to reproduce. But God in his infi nite wisdom had apparently thought it was an entertaining idea for us to always be wanting to get up in one another.“

 

 

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Charles Frazier (Asheville, 4 november 1950)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Charles Kenneth Williams werd geboren op 4 november 1936 in Newark, New Jersey. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

 

Tar

 

The first morning of Three Mile Island: those first disquieting, uncertain,                        

          mystifying hours.

All morning a crew of workmen have been tearing the old decrepit roof

          off our building,

and all morning, trying to distract myself, I've been wandering out to

          watch them

as they hack away the leaden layers of asbestos paper and disassemble

          the disintegrating drains.

After half a night of listening to the news, wondering how to know a

          hundred miles downwind

if and when to make a run for it and where, then a coming bolt awake

          at seven

when the roofers we've been waiting for since winter sent their ladders

          shrieking up our wall,

we still know less than nothing: the utility company continues making

          little of the accident,

the slick federal spokesmen still have their evasions in some semblance

          of order.

Surely we suspect now we're being lied to, but in the meantime, there

          are the roofers,

setting winch-frames, sledging rounds of tar apart, and there I am, on

          the curb across, gawking.

 

I never realized what brutal work it is, how matter-of-factly and harrow-

          ingly dangerous.

The ladders flex and quiver, things skid from the edge, the materials are

          bulky and recalcitrant.

When the rusty, antique nails are levered out, their heads pull off; the

          underroofing crumbles.

Even the battered little furnace, roaring along as patient as a donkey,

          chokes and clogs,

a dense, malignant smoke shoots up, and someone has to fiddle with a

          cock, then hammer it,

before the gush and stench will deintensify, the dark, Dantean broth

          wearily subside.

In its crucible, the stuff looks bland, like licorice, spill it, though, on

          your boots or coveralls,

it sears, and everything is permeated with it, the furnace gunked with

          burst and half-burst bubbles,

the men themselves so completely slashed and mucked they seem almost

          from another realm, like trolls.

When they take their break, they leave their brooms standing at attention

          in the asphalt pails,

work gloves clinging like Br'er Rabbit to the bitten shafts, and they slouch

          along the precipitous lip,

the enormous sky behind them, the heavy noontime air alive with shim-

          mers and mirages.

 

Sometime in the afternoon I had to go inside: the advent of our vigil was

          upon us.

However much we didn't want to, however little we would do about it,

          we'd understood:

we were going to perish of all this, if not now, then soon, if not soon,

          then someday.

Someday, some final generation, hysterically aswarm beneath an at-

          mosphere as unrelenting as rock,

would rue us all, anathematize our earthly comforts, curse our surfeits

          and submissions.

I think I know, though I might rather not, why my roofers stay so clear

          to me and why the rest,

the terror of that time, the reflexive disbelief and distancing, all we should

          hold on to, dims so.

I remember the president in his absurd protective booties, looking

          absolutely unafraid, the fool.

I remember a woman on the front page glaring across the misty Sus-

          quehanna at those looming stacks.

But, more vividly, the men, silvered with glitter from the shingles, cling-

          ing like starlings beneath the eaves.

Even the leftover carats of tar in the gutter, so black they seemed to suck

          the light out of the air.

By nightfall kids had come across them: every sidewalk on the block was

          scribbled with obscenities and hearts.

 

 

 

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C. K. Williams (Newark, 4 november 1936)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en beeldend kunstenaar Marc Awodey werd geboren op 4 november 1960 in Ann Arbor, Michigan. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

 

3 Haiku

 

 

there were once giants

but they   were

       overwhelmed

by     trivial     concerns

 

 

             *

 

 

swans are nasty birds

they honk,      bite

and chase children -- 

poets lie for swans

 

 

             *

 

i once tried

      writing fortunes

for cookies    but found

       it had no

           future

 

 

 

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Marc Awodey (Ann Arbor, 4 november 1960)

Men on the beach door Marc Awodey

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Klabund werd als Alfred Henschke geboren op 4 november 1890 in Crossen an der Oder. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Klabund op dit blog.

 

 

Als Gott der Herr auf Erden ging

 

Als Gott der Herr auf Erden ging,
Da freute sich ein jedes Ding;
Ein jedes Ding, ob groß, ob klein,
Es wollte doch gesegnet sein.

Die Kreatur in ihrer Not,
Der Mensch in Kümmernis und Tod,
Der breite Strom, das weite Land,
Sie fühlten Gottes Gnadenhand.

Es hört der Frosch zu quaken auf,
Der Hund hält inn in seinem Lauf,
Der Regen hätt geregnet nicht,
Bevor ihn Gott gesegnet nicht.

Der hohe Turm verneigte sich,
Die Antilope zeigte sich.
Und Efeulaub und Wiesengrün
Erkannten und lobpriesen ihn.

Von aller Art der Mensch allein
Geriet in Schand und Sündenpein.
Hätt er nicht Gott so oft verkannt,
Er ging noch heute durch das Land.

Hätt er nicht Gott so oft gesteint,
Wir wären noch mit ihm vereint.
Die Erde wär das Himmelreich
Und jeder Mensch ein Engel gleich.

 

 

 

Früher Morgen in der Friedrichstraße

 

Die ersten Wagen mit Zeitungsballen
Fahren am Bahnhof Friedrichstraße vor.
Alle Häuser hängen in violettem Flor.
O wilde Welt! Laß mich ins Dunkel fallen!

Die Mädchen flattern heimwärts; böse Eulen.
Aus Cafés äugen Lampen, gelb verstört.
Ein holder Walzer wird nicht mehr gehört,
Weil schon die Dampfer und Fabriken heulen.

Da braust der erste Stadtbahnzug ins Loch
Der Bahnhofshalle... Hinter Dächertraufen
Schirrt Phaeton den jungen Tag ins Joch
Und läßt die goldnen Rosse laufen.

Die Strahlenpeitsche klatscht um unser Ohr.
Des Gottes Blick erglüht uns im Genicke...
Empor zu dir! Empor!
Sonne rollt über die Weidendammer Brücke.

 

 

 

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Klabund (4 november 1890 – 14 augustus 1928)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Felix Braun werd op 4 november 1885 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

 

Sonett

Wer je die frühgeliebte Frau verließ,
Geschieden bleibt er ganz von dem Geschlechte
Des Weibes: denn das erste, eine, echte
Gefühl verwirkt sich wie das Paradies.

 

Ob ich manch leuchtendes Gesicht lobpries - 
Liebt ich's? - Ach, das verarmte, da geschwächte
Herbstliche Herz, das gern noch Rosen brächte!
Doch Dahlienblätter decken welk den Kies.

 

Weh dem, der erster Liebe Sakrament,
Das alle Fraun in Einer hielt beschlossen,
Bricht oder löst: er wird unstet wie Kain.

 

Nach Freuden irresuchend, die er kennt,
Und die schal werden, wenn er sie genossen,
Muß er sehnsüchtig und unfruchtbar sein.

 

 


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Felix Braun (4 november 1885 – 29 november 1973)

Geschreven door Romenu om 18:49 Reageer op dit bericht

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