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Berichten van 26 november 2011 tot 27 november 2011

Navid Kermani, James Agee, Nicole Brossard, Annette von Droste-Hülshoff

De Duits-Iraanse schrijver en islamist Navid Kermani werd geboren op 27 november 1967 in Siegen. Zie ook mijn blog van 27 november 2008 en ook mijn blog van 27 november 2009.en ook mijn blog van 27 november 2010.

 

Uit: Dein Name

 

„Nach dem Frühstück fing er an, das Ritualgebet zu erlernen, die salât oder persisch das namâz. Die wesentlichen Texte und Abläufe sind ihm bekannt, hinter oder neben anderen hat er schon häufig gebetet. Aber allein zu beten, so daß man die Texte und Abläufe ohne nachzudenken selbst abspulen muß, ist anders. Man kommt schnell durcheinander. Er ist daher, als er einsah, beten zu müssen, weil er weder schreiben noch lesen konnte, zu den Vermietern der Scheune gegangen, um aus dem Internet eine Gebetsanleitung auf den Laptop zu laden. Man wird selbst mit der Analogleitung rasch fündig, tippt »Islamisches Gebet« in die Suchmaschine und kann schon den ersten Link gebrauchen. Da er den Laptop schlecht mit ans Waschbecken nehmen konnte, notierte er sich die neun Abschnitte der rituellen Waschung, des wozuh, am Rande des Feuilletons, das er unter der Ablage aus einer Kiste mit Altpapier nahm. Claus Peymann inszeniert Peter Handkes Spuren der Verirrten am Berliner Ensemble, was man auch nicht gesehen haben muß. Die Waschung hatte er schon oft vollzogen, mußte nur die Reihenfolge der Körperteile sich merken, was keine Viertelstunde dauerte.

Anschließend breitete er die gelbe Vliesdecke, auf der die Frau morgens Gymnastik treibt, neben dem Schreibtisch aus, richtete den Bildschirm so ein, daß er die Gebetsanleitung aus einem Meter Entfernung lesen konnte, stellte sich in Richtung Mekka auf das sozusagen goldene Vlies und betete. Dem Sohn, der immer wieder neben sich auf den Laptop blickte, sich auch mal verhaspelte und deshalb ein Gebet neu aufsagen oder die Verbeugung wiederholen mußte, gelang es nur sehr eingeschränkt, »seine Verbindung zur Außenwelt« abzubrechen und »sich nun in Gedanken vor Allah (t)« zu befinden, wie es die Gebetsanleitung vom Gläubigen verlangt. Im Sinne der Rechtsschulen war sein Gebet sicher nicht gültig, obwohl auch sie, andererseits, die gute Absicht honorieren und sein Bemühen daher kaum tadeln würden. Ihm half es am Morgen, er will nicht sagen: es befriedete, aber,

nein, abgelenkt kann er es auch nicht nennen, das wäre zu schwach, ihm hat das Gebet ermöglicht, diesen Absatz zu beginnen, statt weiter die Scheune wie eine Tier im Käfig auf und ab zu gehen.“

 

 

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Navid Kermani (Siegen, 27 november 1967)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en prozaïst James Agee werd geboren in Knoxville, Tennessee.op 27 november 1909. Zie ook alle tags voor James Agee op dit blog.

 

Uit: Een sterfgeval in de familie (Vertaald door Nele Ysebaert)

 

„Hij werd in het donker wakker en wist alleen dat hij klaarwakker was en ademde; toen legde hij zijn hoofd naar links en zag het raam. Gordijnen verhieven zich haast van de vloer tot het plafond, torenhoog, gespleten. Ze deinden als een ademhaling op de tocht door het open raam, doorschijnend, steeds anders plooiend, langs de kier in het midden geschulpt als twee schalen van een zeedier.
Onder de schelle booglamp van de straatlantaarn waren ze zo wit als suiker. De weelderige bloemen en ranken die er machinaal in waren verwerkt toonden zelfs nog schriller wit waar het licht erop viel; elders waren ze donker in de transparante stof.
Het licht zette de schaduwen van blad op de gordijnen, die deinden op de deinende stof en op de ruit erachter en op de kale ruit ertussen.
Waar het licht op de bladeren viel leken ze in brand te staan, een giftig groen. Elders waren ze heel donkergrijs of nog donkerder. Achter elk van deze duizenden dicht opeengepakte bladeren huisde onnatuurlijk licht of diepe duisternis.
Al die bladeren werden bewogen zonder elkaar te raken doordat de hele boom zich geluidloos roerde in zijn slaap.
Tegenover het zijne was nog een raam. Ook achter dat open raam waren bewegende gordijnen, bestrooid met de schaduwen van bewegend blad. Achter die gordijnen en de kale ruit ertussen was de kamer zo donker als de zijne.
Hij hoorde de zomernacht.
De lucht trilde als wegstervend klokgelui van het laatste vermoeide misbaar van sprinkhanen. Koppelingen botsten en voegden zich aaneen; een rangeerlocomotief hijgde zwaar.“


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James Agee (27 november 1909 - 16 mei 1955)

 

 

 

De Canadese dichteres en schrijfster Nicole Brossard werd geboren op 27 november 1943 in Montreal (Quebec). Zie ook alle tags voor Nicole Brossard op dit blog.

 

 

Smooth Horizon of the Verb Love

 

      1

 

an urban image from the eighties

when we hung out at Chez Madam Arthur

and at the back of the room

women wrapped their arms around

nights of ink and dawn

 

 

      2

 

calendar of murmurs

vague caresses about the planet and its water

we could have confused words

but there were doors open

confetti in the midst of darkness

gentle ways

to swoon in a corner with she who

put her tongue in my mouth

 

 

      3

 

focus on yes, on the woman’s

eyelids

caress not silence not word

focus beyond. Hold me back

 

 

 

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Nicole Brossard (Montreal, 27 november 1943)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata (Bij de eerste zondag van de Advent):

  

De Duitse dichteres en schrijfster Annette von Droste-Hülshoff werd op 10 januari 1797 op het slot Hülshoff in Westfalen geboren. Zie ook alle tags voor Annette von Droste-Hülshoff op dit blog.

 

 

Am ersten Sonntage im Advent

Evang.: Eintritt Jesu in Jerusalem

Du bist so mild,
So reich an Duldung, liebster Hort,
Und mußt so wilde Streiter haben;
Dein heilig Bild
Ragt überm stolzen Banner fort,
Und deine Zeichen will man graben
In Speer und funkensprüh'nden Schild.

Mit Spott und Hohn
Gewaffnet hat Parteienwut,
Was deinen sanften Namen träget,
Und klirrend schon
Hat in des frömmsten Lammes Blut
Den Fehdehandschuh man geleget,
Den Zepter auf die Dornenkron'.

So bleibt es wahr,
Was wandelt durch des Volkes Mund:
Daß, wo man deinen Tempel schauet
So mild und klar,
Dicht neben den geweihten Grund
Der Teufel seine Zelle bauet,
Sich wärmt die Schlange am Altar.

Wenn Stirn an Stirn
Sich drängen mit verwirrtem Schrei
Die Kämpfer um geweihte Sache,
Wenn in dem Hirn
Mehr schwindelt von der Welt Gebräu,
Von Siegesjubel, Ehr und Rache
Mehr zähe Spinngewebe schwirr'n,

Als stark und rein
Der Treue Nothhemd weben sich
Sollt', von des Herzens Schlag gerötet:
Wer denkt der Pein,
Durchzuckend wie mit Messern dich,
Als für die Kreuz'ger du gebetet! -
O Herr, sind dies die Diener dein?

Wie liegt der Fluch
Doch über Alle, deren Hand
Noch rührt die Sündenmutter Erde!
Ist's nicht genug,
Daß sich der Flüchtling wärmt am Brand
Der Hütte? Muß auf deinem Herde
Die Flamme schür'n unsel'ger Trug?

Wer um ein Gut
Der Welt die Sehnsucht sich verdarb,
Den muß der finstre Geist umfahren;
Doch was dein Blut,
Dein heilig Dulden uns erwarb,
Das sollten kniend wir bewahren
Mit starkem aber reinem Mut,

Allmächt'ger du,
In dieser Zeit, wo dringend Not,
Daß rein dein Heiligtum sich zeige,
O, laß nicht zu,
Daß Lästerung, die lauernd droht,
Verschütten darf des Hefens Neige
Und, ach, den klaren Trank dazu!

Laß alle Treu'
Und allen standhaft echten Mut
Aufflammen immer licht und lichter!
Kein Opfer sei
Zu groß für ein unschätzbar Gut,
Und deine Scharen mögen dichter
Und dichter treten Reih an Reih.

Doch ihr Gewand
Sei weiß, und auf der Stirne wert
Soll keine Falte düster ragen;
In ihrer Hand,
Und faßt die Linke auch das Schwert,
Die Rechte soll den Ölzweig tragen,
Und aufwärts sei der Blick gewandt.

So wirst du früh
Und spät, so wirst du einst und heut'
Als deine Streiter sie erkennen:
Voll Schweiß und Müh',
Demütig, standhaft, friedbereit;
So wirst du deine Scharen nennen
Und Segen strömen über sie.

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

De werkkamer van Droste-Hülshoff in het slot de Meersburg

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 27e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:53 Reageer op dit bericht

Jacques Godbout, Philippe Delerm, Klara Blum, Jos. Habets, Friedrich von Canitz

De Canadese dichter, schrijver, essayist en filmmaker  Jacques Godbout werd geboren op 27 november 1933 in Montreal, Quebec. Zie ook mijn blog van 27 november 2008 en ook mijn blog van 27 november 2009 en ook mijn blog van 27 november 2010.

 

Uit: Les Têtes à Papineau

 

“Le plafond blanc, par contre, invite à la rêverie. « C’est bien notre genre ! » soupire François. Il entend que Charles va en profiter pour se perdre dans l’éther, encore une fois. François déteste rêvasser. Il préfère l’action immédiate, quitte à se brûler les pattes. Charles contemple les plafonds blancs et s’invente des paysages. Il s’y perd facilement. François, s’il n’est pas stimulé de l’extérieur, ne pense à rien. Mais il est plus rapide que Charles à la détente. C’est une boule sur un billard électrique. Charles ressemble plus pour sa part à un étang matinal sous la brume. Ce n’est pas commode. De plus en plus nous nous regardons comme chiens de garde, les babines retroussées sur nos dents pointues. Or nous sommes condamnés, comme personne au monde, à un perpétuel tête-à-tête : nous n’avons, de naissance, qu’un seul cou, un seul tronc, deux bras, deux cannes, un organe de reproduction. Cela nous tient ensemble. Ensemble.

Nos deux têtes prennent racine à la hauteur de la trachée-artère, de guingois, de ghingoua, mais à même le cou. Comme les deux branches d’un V victorieux. Elles sont autonomes. Pas que pour les émotions ! La pensée. La voix. La salive aussi. Il nous arrive assez souvent, pour cela même, de nous étouffer bruyamment. C’est dangereux une trachée envahie. Il suffit d’un rien. Nous avons un ami qui est mort étranglé par une seule arête de poisson.

Il était à table, au restaurant. Quand l’arête se piqua dans sa gorge, il se mit à faire des bruits inattendus. Des grimaces. Les convives se tapèrent sur les cuisses. Il était habituellement très drôle. Les grimaces empirèrent, il se roulait par terre, en cravate et gilet. Il était toujours tiré à quatre épingles. Il devint rouge comme une brique hollandaise. Puis bleu fromage. La table entière était morte de rire. Mais c’est lui qui resta sur le carreau. Quand on s’aperçut qu’il était sérieux, il était trop tard. Il avait fait sa dernière blague. C’est parfois dangereux d’être pris pour un clown.”

 

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Jacques Godbout (Montreal, 27 november 1933)

 

 

 

 

De Franse schrijver Philippe Delerm werd geboren op 27 november 1950 in Auvers-sur-Oise. Zie ook mijn blog van 27 november 2008 en ook mijn blog van 27 november 2009 en ook mijn blog van 27 november 2010.

 

Uit: Le Buveur de Temps

 

„Et vous écartez le rideau. Votre soif secrète et la douceur de votre main ont tourné la première page, et commencé l’histoire d’un personnage différent. Je suis bien dans un cadre, c’est bien le début d’un romaN. Mais je vous donnerai la courbe de ma bulle, le centre lent de mon regard, les gestes gourds de mon corps effacé pour mieux se couler dans l’espace, ne rien comprendre et ne rien pénétrer, pour mieux se fondre et regarder.

Ne vous méprenez pas. Malgré mon espace ovoïde, mon corps informulé, je n’ai rien d’un fœtus. Je ne viens pas d’un autre monde par la chair et le sang ; aucune hérédité ne m’impose un projet, des limites. Non, si je viens au monde, c’est un peu comme dans le poème de Supervielle, vous savez :

 

« Il vous naît un oiseau dans la force de l’âge
En plein vol et cachant votre histoire en son cœur
Puisqu’il n’a que son cri d’oiseau pour la montrer. »

 

Voilà, c’est ça. Je suis un ami inconnu. Je viens sur terre pour nouer entre nous ce lien fragile qui n’a pas de nom. Pas encore. Amour, amitié, tendresse, les mots sont codifiés, pour un usage et des rapports précis. Mais entre nous, ce sera bien plus vague.

J’étais bien dans ma bulle. Je le sens maintenant à la fraîcheur de l’air d’ici, qui brûle un peu ; l’air de ma planète était parfait, il n déchirait pas la poitrine, ne donnait pas envie de bouger, de changer. C’était un long sommeil, les yeux ouverts dans les eaux du soleil. C’était la solitude aussi, mais je vous regardais. Êtes-vous bien sur terre ? Excusez-moi. Êtes-vous bien, sur terre ?

Votre réponse est un silence, l’ébauche d’un sourire au coin des lèvres. J’aime bien ce silence, où je sens quelques gouttes de temps pur à la tristesse douce-amer. J’aime bien ce sourire, l’humour est la pudeur des jours –vous êtes tellement civilisé.“

 

 

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Philippe Delerm (Auvers-sur-Oise, 27 november 1950)

 

 

 


De Duitstalige, joodse, Oostenrijkse, Russische en Chinese dichteres en schrijfster
Klara Blum werd geboren op 27 november 1904 in Czernowitz in de Bukowina. Zie ook alle tags voor Klara Blum op dit blog.

 

 

Mädchen im Büro

 

Vor fünfzehn Jahren

Setzte ich mich an diesen Tisch

Und schrieb mit fliegenden Händen

Unter Diktat.

Seither habe ich viele tausend Papiere beschrieben.

Kollegen Männer kamen nach mir und überholten mich.

Aber ich

Bin bis heute unter Diktat geblieben,

Immer nur unter Diktat.

 

Meine Sinne habe ich in Ketten gelegt,

Jahre verbracht in willenlos folgsamer Arbeit,

Willenlos auf den Einen gewartet, der niemals kam.

Manchmal

Heulen Sie mitten hinein in mein papierenes Leben,

Festgekettete Hunde, tausendmal böser als freie,

Aber, wie andre, sie losbinden

Kann ich nicht mehr.

 

 

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Klara Blum (27 november 1904 - 4 mei 1971)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, priester en archivaris Joannes Josephus (Jozef) Habets werd geboren in Oirsbeek op 27 november 1829. Zie en ook mijn blog van 27 november 2010.

 

Uit: Levensschets van Egidius Slanghen

 

„Ik begin met verlof te vragen om een oogenblik van mijn eigen persoon te spreken. Ik verlang dit te doen om den korten inhoud van dit levensbericht te rechtvaardigen. Voor het eerst heb ik den Heer Slanghen ontmoet in 1851, ten huize van onzen gemeenschappelijken vriend en kunstliefhebber, wijlen den Heer Charles Guillon, Notaris te Roermond. Ik was toen student in het Seminarie dier stad en hij vertoefde als rentmeester op het naburig Kasteel Aldengoor. Bij die gelegenheid verhaalde hij mij iets, wat ik niet wist, namelijk dat wij bloedverwanten waren.

Sedert die eerste ontmoeting heb ik eene warme genegenheid voor dien langen, mageren neef, met dat kaal voorhoofd en dien zwarten knevel gekoesterd, die weinig sprak en bijna nooit lachte, al liep het gesprek ook over een humoristisch onderwerp. Ik noemde daar Slanghen mijn neef; ik moet echter, om bij de waarheid te blijven, die uitdrukking nader verklaren; hij was eigenlijk niet mijn neef maar een neef mijner moeder. Wanneer mij in later jaren, de eene of andere gelegenheid naar den omtrek van Hoensbroeck riep, waar Slanghen was gaan wonen en waar hij als burgemeester fungeerde, verzuimde ik nooit hem een bezoek te brengen. Hij toonde mij dan met welgevallen allerhande kunstnieuws of liever kunstouds hetwelk hij had aangekocht, sprak over 't een of ander onderwerp onzer oude geschiedenis van Limburg en vroeg niet zelden naar ons oordeel over 't stukje beeldhouw- of snijwerk, waaraan hij arbeidde. Ook hij bracht mij sedert de laatste twintig jaren regelmatig eens in 't jaar een tegenbezoek en vertoefde dan enkele dagen te mijnen huize.“

 

 

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Jos. Habets (27 november 1829 - 22 juni 1893)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en diplomaat Friedrich Ludwig Rudolf Freiherr von Canitz werd geboren op 27 november 1654 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 27 november 2010.

 

 

Christus in der Krippen

 

Das Kind, das dort in Heu und Stroh verstecket lieget,

Und dem das tumme Vieh aus seiner Wiegen frißt,

Ist grösser als die Welt, weil es Gott selber ist,

Der über Höll' und Tod in seiner Armuth sieget.

Was mag die Ursach seyn, daß Er so schlecht erschienen?

Es könnt ihm ja ein Thron seyn von Saphir bereit,

Sein Lager mit dem Glantz der Sternen überstreut,

Warum bedient Ihn nicht ein Heer von Cherubinen?

Kaum findet sich ein Raum den Heyland zu bewirthen;

Die Krippe wird sein Bett', ein Stall ist sein Pallast;

Wenn Er die keusche Brust der Mutter hat umfaßt,

So hält Er sein Bancket, sein Hoff besteht aus Hirten.

Ihr Grossen, die ihr euch als Götter laßt verehren,

Die ihr von eurem Stuhl aus Diamanten blitzt,

Und, eurer Meinung nach, dem Himmel näher sitzt,

Als die, so Menschen sind, diß will euch etwas lehren:

Der Höchste spottet hier der Güter dieser Erde,

Die offt ein Sterblicher für seinen Himmel hält,

Und zeiget euch dabey, daß, wenn es ihm gefällt,

Der Purpur uns zu Heu, und Heu zu Purpur, werde.

 

 

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Friedrich von Canitz (27 november 1654 - 11 augustus 1699)

Geschreven door Romenu om 19:29 Reageer op dit bericht

Eugène Ionesco, Marilynne Robinson, William Cowper, Louis Verbeeck, Theophilus Cibber, Luisa Valenzuela, René Becher

De Frans-Roemeense schrijver Eugène Ionesco werd geboren op 26 november 1912 in Slatina, Roemenië. Zie ook alle tags voor Eugène Ionesco op dit blog.

 

Uit: Fragments of a Journal

„Two possible attitudes:
To imagine, because imagining means foreseeing. What we imagine is now true, what we imagine will be realized. Science fiction is becoming, or has already become, realistic literature.
A second possible attitude: to consider reality as something beyond reality, to be aware of it not as surrealistic but as unfamiliar miraculous, a-real. Reality of the unreal, unreality of the real.

(When I shall no longer exist, God will say: 'I do a lot of things that everybody understands. There's nobody left not to understand them.')

I am constantly relapsing into literature. The fact of having been able to describe these images, of having put them into words more or less satisfactorily, flatters my vanity. I reflect that it may be well written. It may give pleasure to readers or critics. I say this, I tell myself this and then I relapse into literature. The fact of being conscious of it does not save me. The fact of being conscious that I am conscious of literary values only makes things worse. I have to make a choice, though: vanity, the road to failure, or the other thing. One's not always lucky enough to get the knock-out blow, one's not always lucky enough to be desperate about life; I forget it, I seek consolation and amusement, I enjoy myself, I write my 'private diary.' I have tremendous vitality; nothing can exhaust it. Only dreams or nightmares can keep one awake. And yet it seems to me that some of the previous pages had nothing to do with words and writing. If I've relapsed into 'literature,' is it because the Administrator of the Comédie Française has just rung me up from Paris to tell me he's interested in my latest play? It doesn't take much to restore my unbalance. Let's eat an apple.

Living is so painful. Longing so keenly to live is a neurosis; I cling to my neurosis, I have got used to it, I love my neurosis. I don't want to be cured of it. That's why I get these terrors, that panic at nightfall.“

 

 

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Eugène Ionesco (26 november 1912 – 28 maart 1994)

1964 in Parijs 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Marilynne Robinson werd geboren in Sandpoint, Idaho op 26 november 1943. Zie ook mijn blog van 26 november 2008 en ook mijn blog van 26 november 2009 en ook mijn blog van 26 november 2010.

 

Uit: Home

 

„Not that they had been especially presentable even while the house was in its prime. Hide-and-seek had seen to that, and croquet and badminton and baseball. "Such times you had!" her father said, as if the present slight desolation were confetti and candy wrappers left after the passing of some glorious parade. And there was the oak tree in front of the house, much older than the neighborhood or the town, which made rubble of the pavement at its foot and flung its imponderable branches out over the road and across the yard, branches whose girths were greater than the trunk of any ordinary tree. There was a torsion in its body that made it look like a giant dervish to them. Their father said if they could see as God can, in geological time, they would see it leap out of the ground and turn in the sun and spread its arms and bask in the joys of being an oak tree in Iowa. There had once been four swings suspended from those branches, announcing to the world the fruitfulness of their household. The oak tree flourished still, and of course there had been and there were the apple and cherry and apricot trees, the lilacs and trumpet vines and the day lilies. A few of her mother’s irises managed to bloom. At Easter she and her sisters could still bring in armfuls of flowers, and their father’s eyes would glitter with tears and he would say, "Ah yes, yes," as if they had brought some memento, these flowers only a pleasant reminder of flowers.

Why should this staunch and upright house seem to her so abandoned? So heartbroken? The eye of the beholder, she thought. Still, seven of her father’s children came home as often as they could manage to, and telephoned, and sent notes and gifts and crates of grapefruit. Their own children, from the time they could grasp a crayon and scrawl, were taught to remember Grandpa, then Great-grandpa. Parishioners and their children and grandchildren looked in on her father with a faithfulness that would have taxed his strength if the new minister had not hinted at the problem.“

 

 

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Marilynne Robinson (Sandpoint, 26 november 1943)

 

 

 

 

De Argentijnse schrijfster Luisa Valenzuela werd geboren op 26 november 1938 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 26 november 2009 en ook mijn blog van 26 november 2010.

 

Uit: The Censors (Vertaald door Frank Thomas Smith)

 

„Poor Juan! He was caught off guard that day and he couldn't realize that what he thought was a stroke of luck was really an accursed trick of fate. Those things happen when you're not careful, and as sure as you're hearing me one gets careless very, very often. Juancito let happiness -- an otherwise disturbing sentiment -- overwhelm him when, from a confidential source, he received Mariana's new address, now in Paris, and he knew that she hadn't forgotten him. Without thinking twice, he sat down at his desk and wrote a letter. The letter. The same one that now prevents him from concentrating on his work during the day and doesn't let him sleep when night comes (what did he put in that letter, what had stuck to that sheet of paper that he sent to Mariana?)

Juan knew there wouldn't be any problem with the text, that the text is irreproachable, innocuous. But the rest? He knows that they probe the letters, sniff them, feel them, read between the lines and their insignificant punctuation, even the accidental stains. He knows that the letters pass from hand to hand through the vast censorship bureaus and that few finally pass the tests and are able to continue their journey. Usually it's a question of months, years if complications arise, a long time in which the freedom and perhaps even the life of the sender and receiver are in suspense. And that's what has our Juan so deeply depressed: the idea that something could happen to Mariana, in Paris, through his fault. Mariana, of all people, who must feel so safe, so at ease there where she always dreamed of living. But he knows that the Secret Commandos of Censorship operate the world over and are granted a large discount on airline fares; therefore there's nothing to prevent them from going even to the darkest Paris quartier, kidnap Mariana and go home convinced of the nobility of their earthly mission.

So you have to outsmart them, you have to do what everyone does: try to sabotage the mechanism, throw sand in the gears, that is, go to the source of the problem in order to obstruct it.“

 

 

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Luisa Valenzuela (Buenos Aires, 26 november 1938)

 

 

 


De Vlaamse dichter en schrijver
Louis Verbeeck werd geboren in Tessenderlo op 26 november 1932. Zie
ook mijn blog van 26 november 2009
en ook mijn blog van 26 november 2010.

 

 

De Ladykiller

 

Ik ben een playboy en ik kill

de ladies wanneer ik het wil.

Ze kunnen mij nooit lang weerstaan

al kill ik er zo maar op aan.

 

Ik kus hen op hun warme mond.

zij ruiken wel, maar zelden lont,

en zweeft een lady in mijn armen

dan zwicht zij weerloos voor mijn charme.

 

Laatst killde ik in Zwevegem

een lady, enkel door mijn stem.

Ik zei :"Sta me toe dat ik u kill."

Toen sprak ze stil : "O ja, ik will."

 

Ook killde ik eens nonchalant

twee vrouwen op het noordzeestrand.

En niemand kan mijn kunst betwisten,

het was gebeurd voor zij het wisten.

 

Ik kill ze dus wanneer ik wil

in maart of mei of in april,

ik kill de koudste van de ladies,

zelfs als ze er niet op gekleed is.

 

Dus, beste ladies, als u wil

dat ik u vroeg of laat eens kill,

weet dan, ik kill weliswaar gratis,

maar laat het doen voor het te laat is.

 

 

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Louis Verbeeck (Tessenderlo, 26 november 1932)

 

 

 

 

De Engelse schrijver en acteur Theophilus Cibber werd geboren op 26 november 1703 in Londen als zoon van de acteur-manager Colley Cibber. Hij begon met acteren op een jonge leeftijd, en volgde in 1727 zijn vader op als theatermanager. Op de leeftijd van 17 jaar bewerkte Cibber Shakespeare's Henry VI. Later deed hij hetzelfde met Romeo en Julia, waarin hij samen met een van zijn dochters speelde. Cibbers werken omvatten verder o.a de balladenopera Patie en Peggie, de komedie The Lover, de klucht The Auction en de pantomime The Harlot's Progress. Ze werden gepubliceerd in een moderne editie door David Mann in 1981. Theophilus’ auteurschap van Lives of the Poets of Great Britain and Ireland, to the Time of Dean Swift (1753) wordt betwist;. Samuel Johnson beweerde dat het werd geschreven door Robert Shiels. Een groot deel van de teksten stamt uit eerdere werken van Gerard Langbaine en Giles Jacob. Andere werken op naam van Cibber zijn A Letter from Theophilus Cibber to John Highmore (1733), A Lick at a Liar: or Calumny Detected. Being an Occasional Letter to a Friend (1752), An Epistle from Mr Theophilus Cibber to David Garrick, esq. (1755), en Two Dissertations on the Theatres (1756).


Uit: The Lives of the Poets of Great Britain and Ireland (Geoffry Chaucer)

 

„It has been observed that men of eminence in all ages, and distinguished for the same excellence, have generally had something in their lives similar to each other. The place of Homer's nativity, has

not been more variously conjectured, or his parents more differently assigned than our author's. Leland, who lived nearest to Chaucer's time of all those who have wrote his life, was commissioned by king Henry VIII, to search all the libraries, and religious houses in England, when those archives were preserved, before their destruction was produced by the reformation, or Polydore Virgil had consumed such curious pieces as would have contradicted his framed and fabulous history. He for some reasons believed Oxford or Berkshire to have given birth to this great man, but has not informed us what those

reasons were that induced him to believe so, and at present there appears no other, but that the seats of his family were in those countries. Pitts positively asserts, without producing any authority to support it, that Woodstock was the place; which opinion Mr. Camden seems to hint at, where he mentions that town; but it may be suspected that Pitts had no other ground for the assertion, than Chaucer's

mentioning Woodstock park in his works, and having a house there. But after all these different pretensions, he himself, in the Testament of Love, seems to point out the place of his nativity to be the city of London, and tho' Mr. Camden mentions the claim of Woodstock, he does not give much credit to it; for speaking of Spencer (who was uncontrovertedly born in London) he calls him fellow citizen to

Chaucer.“

 

 

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Theophilus Cibber (26 november 1703 - oktober 1758)

Detail van een gravure in het Victoria and Albert Museum, Londen.

 

 

 

 

De Engelse dichter William Cowper werd geboren op 26 november 1731 in Berkhamstead, Herford. Zie ook alle tags voor William Cowper op dit blog.

 

 

Dependence

 

To keep the lamp alive,

With oil we fill the bowl;

'Tis water makes the willow thrive,

And grace that feeds the soul.

 

The Lord's unsparing hand

Supplies the living stream;

It is not at our own command,

But still derived from Him.

 

Beware of Peter's word,

Nor confidently say,

"I never will deny Thee, Lord," --

But, -- "Grant I never may."

 

Man's wisdom is to seek

His strength in God alone;

And e'en an angel would be weak,

Who trusted in his own.

 

Retreat beneath his wings,

And in His gace confide!

This more exalts the King of kings

Than all your works beside.

 

In Jesus is our store,

Grace issues from His throne;

Whoever says, "I want no more,"

Confesses he has done.

 

 

 

An Epitaph (From The Greek)

 

My name -- my country -- what are they to thee!

What, whether base or proud my pedigree?

Perhaps I far surpass'd all other men--

Perhaps I fell below them all -- what then?

Suffice it, stranger! that thou seest a tomb--

Thou know'st its use -- it hides -- no matter whom.



 

 

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William Cowper (26 november 1731 – 25 april 1800)

Portret door William Henry Jackson

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

  

  

De Duitse schrijver René Becher werd geboren in 1977 in Bayreuth. Zie ook mijn blog van 26 november 2009 en ook mijn blog van 26 november 2010.

 

Uit: Etzadla

 

„Ich müsse mal wieder unter Leute, so meinten sie, gerade jetzt, und hier bin ich also, unter Michel, Helene und Manuel. Eingezwängt zwischen Bratwürstelstand und Maibaum, auf dem ein von der Pfarreijugend aus Holz geschnitzter Adler sitzt, der sich im Wind dreht und seine Handlanger beobachtet.

Grillmeister Berchthold in der angesauten Schürze reicht uns dampfende Bratwürste. Der Alleinunterhalter spielt uns ein erstes Lied, es mag um Liebe gehen, drauf geschissen.

Helene wippt hin und her. Die Tochter unseres wortkargen Mesners. Ich kann ihre Brustwarzen unter der silbernen Bluse sehen, und das ist mehr als erwartet. Keck wirft sie sich das sandfarbene Sommerjäckchen von den Schultern, stampft auf, Bewegung tut kaum Not, warm ist es geworden, verdammtnochmal und noch ist es ja hell.

Unter Leute habe ich müssen, das sind Michel, Helene und Manuel. Das sagen sie noch immer, dass ich unter Leute müsse, ja gerade jetzt, wie unerhört.

Und was soll nur aus mir werden und aus Christian und aus der Mutter? Dieser schönen, jungen

Frau, deren Mann so mir nichts dir nichts auf und davon? „Vater“, so sagen sie doch, „fei eine schreckliche Gschicht.“

Und sie haben mich ja auch noch gefragt, ganz unverschämt, ob ich mittanzen möge.

„Ich will nicht“, habe ich gesagt, „ich kann gar nicht tanzen.“ „Das kann man lernen“, sagten sie, „das ist doch alles halb so wild.“

 

 

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René Becher (Bayreuth, 1977)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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