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Berichten van 3 december 2011 tot 4 december 2011

Rainer Maria Rilke, Geert Mak, Annette von Droste-Hülshoff

De Duitse dichter Rainer Maria Rilke werd als René Karel Wilhelm Johann Josef Maria Rilke op 4 december 1875 in Praag geboren. Zie ook alle tags voor Rainer Maria Rilke op dit blog.  

 

Uit: Advent

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

 

 

Ein Prophet


Ausgedehnt von riesigen Gesichten,
hell vom Feuerschein aus dem Verlauf
der Gerichte, die ihn nie vernichten, -
sind die Augen, schauend unter dichten
Brauen. Und in seinem Innern richten
sich schon wieder Worte auf,

nicht die seinen (denn was wären seine
und wie schonend waren sie vertan)
andre, harte: Eisenstücke, Steine,
die er schmelzen muß wie ein Vulkan,

um sie in dem Ausbruch seines Mundes
auszuwerfen, welcher flucht und flucht;
während seine Stirne, wie des Hundes
Stirne, das zu tragen sucht,

was der Herr von seiner Stirne nimmt:
Dieser, Dieser, den sie alle fänden,
folgten sie den großen Zeigehänden,
die Ihn weisen wie Er ist: ergrimmt.

Einmal war ich weich wie früher Weizen,
doch, du Rasender, du hast vermocht,
mir das hingehaltne Herz zu reizen,
daß es jetzt wie eines Löwen kocht.

Welchen Mund hast du mir zugemutet,
damals, da ich fast ein Knabe war:
eine Wunde wurde er: nun blutet
aus ihm Unglücksjahr um Unglücksjahr.

Täglich tönte ich von neuen Nöten,
die du, Unersättlicher, ersannst,
und sie konnten mir den Mund nicht töten;
sieh du zu, wie du ihn stillen kannst,

wenn, die wir zerstoßen und zerstören,
erst verloren sind und fernverlaufen
und vergangen sind in der Gefahr:
denn dann will ich in den Trümmerhaufen
endlich meine Stimme wiederhören,
die von Anfang an ein Heulen war.

 

 

 

 

Spätherbst in Venedig


Nun treibt die Stadt schon nicht mehr wie ein Köder,
der alle aufgetauchten Tage fängt.
Die gläsernen Paläste klingen spröder
an deinen Blick. Und aus den Gärten hängt

der Sommer wie ein Haufen Marionetten
kopfüber, müde, umgebracht.
Aber vom Grund aus alten Waldskeletten
steigt Willen auf: als sollte über Nacht

der General des Meeres die Galeeren
verdoppeln in dem wachen Arsenal,
um schon die nächste Morgenluft zu teeren

mit einer Flotte, welche ruderschlagend
sich drängt und jäh, mit allen Flaggen tagend,
den großen Wind hat, strahlend und fatal.

 

 

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)

Portret door Helmut Westhoff

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Geert Mak werd geboren op 4 december 1946 in Vlaardingen. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009 en ook mijn blog van 4 december 2010. Geert Mak viert vandaag zijn 65e verjaardag.

 

Uit: In Europa

 

„Ik logeerde bij een paar vrienden. Ze hadden, na diens dood, het huis van de oude Jószef Puszka betrokken, de voormalige dorpskapper. Op de zolder hadden ze een minuscuul notitieboekje gevonden, vol potloodkrabbels uit het voorjaar van 1945 en plaatsnamen als Aalborg, Lübeck, Stuttgart en Berlijn. Iemand ontcijferde een paar regels:

In het krijgsgevangenkamp Hagenau. O, mijn God, ik heb niemand op deze wereld. Misschien is er, als ik terugkom, zelfs geen meisje meer voor me in het dorp. Ik ben als een kleine vogel die in de verte roept. Niemand kijkt naar de lieve moeder en dat kleine vogeltje. O, mijn God, help me alsjeblieft naar huis, naar mijn vader en mijn moeder. Zo ver van mijn land, zo ver lopen van iedere weg.

Halverwege het dorp stuitte ik, naast een modderpad, op een verweerd betonnen blok, een goedkoop ding met bovenaan een soort ridderfiguur en twee jaartallen, 1914 en 1918. Daaronder zesendertig namen, zesendertig jongens, het hele café vol.

1999 Was het jaar geweest van de euro, van de algemene uitzaaiing van de mobiele telefoon, van het internet voor Jan en alleman, van de gebombardeerde bruggen van Novi Sad, van de feestende effectenbeurzen in Amsterdam en Londen, van de warmste september sinds mensenheugenis, van de angst voor de millenium-bug die alle computers op 31 december gek zou maken.

In Vásárosbéc was 1999 het jaar geweest dat de vuilnisman voor het laatst zijn ronde deed met paard en wagen. Ik maakte toevallig de historische dag mee: hij had een vrachtwagen gekocht. In datzelfde najaar waren vier werkloze zigeuners begonnen met het verharden van weer een stukje zandweg, er kwam misschien wel asfalt. En de klokkenluider werd ontslagen: hij had de uitkering van de moeder van de burgemeester achterovergedrukt. Dat was ook in 1999.

In het café kwam ik ze allemaal tegen: de burgemeester, wilde Maria, de tandeloze (ook wel aangeduid als 'de spion'), het dronken lor, de zigeuners, de vrouw van de postbode die bij haar koe woonde. Ik moest kennismaken met de veteraan, een grote, vriendelijke man in een camouflagepak die zijn nachtmerries verdreef met drank en foute paddestoelen. Hij sprak Frans, dat beweerde iedereen, maar het enige woord dat ik hem hoorde zeggen, was 'Marseille'.

 

 

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Geert Mak (Vlaardingen, 4 december 1946)

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata (Bij de tweede zondag van de Advent):

 

De Duitse dichteres en schrijfster Annette von Droste-Hülshoff werd op 10 januari 1797 op het slot Hülshoff in Westfalen geboren. Zie ook alle tags voor Annette von Droste-Hülshoff op dit blog.

 

 

Am zweiten Sonntage im Advent

Evang.: Von Zeichen an der Sonne

 

 

Wo bleibst du, Wolke, die den Menschensohn

Soll tragen?

Seh' ich das Morgenrot im Osten schon

Nicht leise ragen?

Die Dunkel steigen, Zeit rollt matt und gleich;

Ich seh' es flimmern, aber bleich, ach, bleich!

 

Mein eignes Sinnen ist es, was da quillt

Entzündet,

Wie aus dem Teiche grün und schlammerfüllt

Sich wohl entbindet

Ein Flämmchen und von Schilfgestöhn umwankt

Unsicher in dem grauen Dunste schwankt.

 

So muß die allerkühnste Phantasie

Ermatten;

So in der Mondesscheibe sah ich nie

Des Berges Schatten,

Gewiß, ob ein Koloß die Formen zog,

Ob eine Träne mich im Auge trog.

 

So ragt und wälzt sich in der Zukunft Reich –

Ein Schemen!

Mein Sinnen sonder Kraft! – Gedanke bleich.

Wer will mir nehmen

Das Hoffen, was ich in des Herzens Schrein

Gehegt als meiner Armut Edelstein?

 

Gib dich gefangen, törichter Verstand!

Steig nieder

Und zünde an des Glaubens reinem Brand

Dein Döchtlein wieder,

Die arme Lampe, deren matter Hauch

Verdumpft, erstickt in eignen Qualmes Rauch.

 

Du seltsam rätselhaft Geschöpf aus Ton,

Mit Kräften,

Die leben, wühlen, zischen wie zum Hohn

In allen Säften,

O bade deinen wüsten Fiebertraum

Im einz'gen Quell, der ohne Schlamm und Schaum!

 

Wehr ab, stoß fort, was gleich dem frechen Feind

Dir sendet

Die Macht, so wetterleuchtet und verneint,

Und starr gewendet

Wie zum Polarstern halt das Eine fest,

Sein Wort, sein heilig Wort, und – Schach dem Rest!

 

Dann wirst du auf der Wolke deinen Herrn

Erkennen,

Dann sind Jahrtausende nicht kalt und fern,

Und zitternd nennen

Darfst du der Worte Wort, des Lebens Mark,

Wenn dem Geheimnis deine Seele stark.

 

Und heute schon, es steht in Gottes Hand,

Erschauen

Magst du den Heiland und der Seele Brand

Gleich dem Vertrauen.

Zerfallen mögen Erd' und Himmelshöhn,

Doch seine Worte werden nicht vergehn.

 

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Burg Hülshoff bij Münster, haar geboortehuis.

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 08:35 Reageer op dit bericht

Nikoloz Baratashvili, Emil Aarestrup, Nikolay Nekrasov, Trudi Guda, Samuel Butler, René Fallet, Thomas Carlyle

De Georgische schrijver en dichter Nikoloz Baratashvili werd geboren op 4 december 1817 in Tbilisi. Zie ook alle tags voor Nikoloz Baratashvili op dit blog.

 

Merani

 

It runs; it flies; it bears me on; it heeds no trail nor spoor;
A raven black behind me croaks with ominous eyes of doom;
Speed thee on and onward fly with a gallop that knoweth no bound,
Fling to the winds my stormy thoughts in raging darkness found.

Go onward! onward! cleaving through roaring wind and rain
Over many a mount and many a plain, short'ning my days of pain;
Seek not shelter, my flying steed, from scorching skies or storm;
Pity not thy rider sad, by self-immolation worn.

I bid farewell to parents, kin, to friends and sweetheart dear
Whose gentle voice did soothe my hopes to a hot and bitter tear.
Where the night falls, there let it dawn, there let my country be;
Only the heavenly stars above my open heart will see.

The sighs that burn, that rend the heart to stormy waves I hurl;
To thy inspired, wild maddened flight, love's waning passions whirl.
Speed thee on, and onward fly, with a gallop that knoweth no bound,
Fling to the winds my stormy thoughts, in raging darkness found.

In foreign lands thou lay me low, not where my fathers sleep;
Nor shed thou tears nor grieve, my love, nor over my body weep;
Ravens grim will dig my grave and whirlwinds wind a shroud
There, on desert plains where winds will howl in wailings loud.

No lover's tears but dew divine will moist my bed of gloom;
No dirge but vultures' shrieks will sound above my lowly tomb;
Bear me far beyond the bounds of fate, my Merani,
Fate whose slave I never was, and henceforth - never shall be!

By fate repulsed, oh bury me in a dark and lonely grave:
My bloody foe, I fear thee not - thy flashing sword I brave.
Speed thee on and onward fly with a gallop that knoweth no bound,
Fling to the winds my stormy thoughts in raging darkness found.

The yearnings of my restless soul will no in vain have glowed,
For, dashing on, my steel has paved a new untrodden road.
He who follows in our wake, a smoother path will find;
Daring all, his fateful steed shall leave dark fate behind

It runs; it flies; it bears me on; it heeds no trail nor spoor;
A raven black behind me croaks with ominous eyes of doom;
Speed thee on, and onward fly, with a gallop that knoweth no bound,
Fling to the winds my stormy thoughts, in raging darkness found.

 

 

 

Vertaald door Venera Urushadze

 

 

 

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Nikoloz Baratashvili (4 december 1817 – 21 oktober 1844)

Portret door Lado Gudiashvili

 

 

 

 

De Deense dichter Emil Aarestrup werd geboren op 4 december 1800 in Kopenhagen. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009 en ook mijn blog van 4 december 2010

 

 

Admonition

 

This blue that is called azure-blue,

This scoop of water, clump of earth,

This foolish nonsense of no worth,

Called good and evil by some pedants too –

 

Oh, this diversion full of vain pretence!

This you can gape at? By and by

Will you take in a dream so wry

To call it life must mean you lack all sense?

 

Oh, surely there is more to life than this!

By human thought I could not make a hole

In this great veil, or fire in this black coal –

For thought itself is play that goes amiss –

 

Oh, if that Alexander were here now,

He’d proffer me his sword – and I – But see:

There with his scythe strides death ahead of me

To slice the knot he only needs one blow! –

 

 

 

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Emil Aarestrup (4 december 1800 – 21 juli 1856)

Het “Aarestruphus“ in Nysted

 

 

 

De Russische dichter Nikolay Nekrasov werd geboren op 4 december 1821 in Nemirovo. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009 en ook mijn blog van 4 december 2010
 

 

In War

 

Hearing the terrors of the war, sore troubled,

By each new victim of the combat torn--

Nor friend, nor wife I give my utmost pity,

Nor do I for the fallen hero mourn.

Alas! the wife will find a consolation.

The friend by friend is soon forgot in turn.

 

But somewhere is the one soul that remembers--

That will remember unto death's dark shore,

Nor can the tears of a heart-stricken mother

Forget the sons gone down on fields of gore.

One soul there is that like the weeping willow

Can never raise its drooping branches more.



 

 

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Nikolay Nekrasov (4 december 1821 – 8 januari 1878) 

Portret door Konstantin Makovsky, 1856

 

 

 

 

De Surinaamse dichteres en cultureel antropologe Gertrude (Trudi) Marie Guda werd geboren in Paramaribo op 4 december 1940. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009 en ook mijn blog van 4 december 2010
 

 

Vandaag

 

is poëzie geen vlucht

de harde tekens -

taal

houd ik gericht

naar buiten, deze kleine opening

waarin bijna onmerkbaar

liefde binnendringt.

 

 

 

Strand bij Coronie

 

Dragen vogels de wind

koelt de zee het strand

Vrijen vogels de wind

zoent de zee het zand, het zand, het zand

 

 

 

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Trudi Guda (Paramaribo, 4 december 1940)

 

  

 

 

 

De Engelse schrijver, componist, filoloog en schilder Samuel Butler werd geboren op 4 december 1835 in Langar, Nottinghamshire. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009 en ook mijn blog van 4 december 2010

 

Uit: Erewhon

 

„Hence their professorships of Inconsistency and Evasion, in both of which studies the youths are examined before being allowed to proceed to their degree in hypothetics. The more earnest and conscientious students attain to a proficiency in these subjects which is quite surprising; there is hardly any inconsistency so glaring but they soon learn to defend it, or injunction so clear that they cannot find some pretext for disregarding it.

Life, they urge, would be intolerable if men were to be guided in all they did by reason and reason only. Reason betrays men into the drawing of hard and fast lines, and to the defining by language -- language being like the sun, which rears and then scorches. Extremes are alone logical, but they are always absurd; the mean is illogical, but an illogical mean is better than the sheer absurdity of an extreme. There are no follies and no unreasonablenesses so great as those which can apparently be irrefragably defended by reason itself, and there is hardly an error into which men may not easily be led if they base their conduct upon reason only.

Reason might very possibly abolish the double currency; it might even attack the personality of Hope and Justice. Besides, people have such a strong natural bias towards it that they will seek it for themselves and act upon it quite as much as or more than is good for them: there is no need of encouraging reason. With unreason the case is different. She is the natural complement of reason, without whose existence reason itself were non- existent.“

 

 

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Samuel Butler (4 december 1835 – 18 juni 1902)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 4 december 2010.

 

De Franse schrijver René Fallet werd geboren op 4 december 1927 in Villeneuve-Saint-Georges. Zie ook mijn blog van 4 december 2008 en ook mijn blog van 4 december 2009


De Schotse schrijver Thomas Carlyle werd geboren in Ecclefechan, gelegen in de regio Dumfries and Galloway in Schotland op 4 december 1795. Zie ook mijn blog van 4 december 2008
en ook mijn blog van 4 december 2009.  

Geschreven door Romenu om 08:35 Reageer op dit bericht

Joseph Conrad, Hendrik Conscience, Herman Heijermans, Grace Andreacchi, Ugo Riccarelli

De Brits-Poolse schrijver Joseph Conrad werd geboren op 3 december 1857 in Berdichev, Rusland in een gezin met Poolse ouders. Zie ook alle tags voor Joseph Conrad op dit blog.

 

Uit: Gabrielle oder Die Rückkehr (Vertaald door S. Zeitz)

 

"Sie haben mich betrogen - jetzt halten Sie ihn zum Narren … Es ist scheußlich! Warum?"
"Ich habe mich selbst betrogen!" rief sie.
"Ach! Unsinn!" sagte er ungeduldig.
"Ich bin bereit zu gehen, wenn Sie es wünschen", fuhr sie hastig fort. "Es stand Ihnen zu - informiert zu werden - alles zu wissen. Nein! Ich konnte es nicht!" wimmerte sie und rang verstohlen die Hände.
"Ich bin froh, dass Sie Reue empfanden, bevor es zu spät war", sagte er mit tonloser Stimme und betrachtete seine Stiefel. "Ich bin froh … der Anflug eines besseren Gefühls", murmelte er, wie zu sich selbst. Nach einem Moment brütenden Schweigens hob er den Kopf. "Ich bin froh zu sehen, dass Ihnen eine Spur von Anstand geblieben ist", fügte er ein wenig lauter hinzu. Während er sie anblickte, schien er zu zögern, als versuchte er, die möglichen Folgen dessen abzuschätzen, was er sagen wollte, und schließlich platzte er heraus:
"Immerhin habe ich Sie geliebt …"
"Das habe ich nicht gewusst", flüsterte sie.
"Gute Gott!" schrie er. "Was glauben Sie, weshalb ich Sie geheiratet habe?"
Sein fehlendes Feingefühl, seine Stumpfheit entfachten ihre Wut.
"Ach - weshalb?" zischte sie durch die Zähne.
Er schien von Grauen überwältigt und hing an ihren Lippen wie in Angst.
"Ich habe mir alles mögliche vorgestellt", erklärte sie langsam und hielt inne. Mit angehaltenem Atem beobachtete er sie. Schließlich fuhr sie fort, bedächtig, als würde sie laut denken: "Ich habe versucht, es zu verstehen. Ich habe es ehrlich versucht … Weshalb? … Das Übliche, nehme ich an … Um ihren Willen zu bekommen."
Hastig schritt er von ihr fort, und als er zurückkam, nah an sie heran, war sein Gesicht gerötet.
"Es schein auch Ihr Wille gewesen zu sein - damals", zischte er mit sengendem Zorn. "Ich musste nicht fragen, ob Sie mich liebten."
"Heute weiß ich, dass ich dazu gar nicht fähig war", sagte sie ruhig. "Wäre ich es gewesen, Sie hätten mich vielleicht nicht geheiratet."
"Es ist wohl klar, dass ich es nicht getan hätte, wenn ich Sie damals gekannt hätte - wie ich Sie heute kenne."

 

 

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Joseph Conrad (3 december 1857 – 3 augustus 1924)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Henri (Hendrik) Conscience werd geboren in Antwerpen op 3 december 1812. Zie ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2009 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

Uit: De twee vrienden

 

„In het voorjaar van 1854 was ik eens naar Brussel gegaan, om met den wakkeren Michiel Van der Voort en andere vrienden over zekere belangen der Vlaamsche letterkunde te beraadslagen.

Des namiddags begaven wij ons altezamen op wandeling naar het Tercamerenbosch.

Het weder was zeer fraai: de zon scheen helder aan den blauwen hemel: het jonge loover glansde en geurde; der vogelen verliefde zangen weergalmden door het woud.....

Ook in onze zielen was het lente: wij koutten met begeestering over moedertaal en Vlaamsche kunst, en dewijl onze harten overstroomden van levenslust en hoop, juichten wij de zegepraal van ons wedergeboren vaderland met zooveel vertrouwen toe, als ware de overwinning nabij.

Op onze terugwandeling naar Brussel hadden wij ons nedergezet voor eene herberg bij de Vleurgatsche baan, om in de schaduw der lindeboomen en onder het drinken van een glas bier wat uit te rusten.

Na eenige oogenblikken verpoozing hernamen wij allengs weder met denzelfden lust onze luidruchtige redekaveling; maar iemand onzer - een jong dichter - wees eensklaps vooruit in de baan en vestigde onze aandacht op iets, dat hem als eene verschijning had getroffen.

‘Wat zonderling tafereel!’ morde hij. ‘Het is als een levend gedicht! Stil, laat ons kijken.....’

Wij zagen twee oude lieden, arm aan arm, sukkelend en zeer langzaam in den weg tot ons komen. Beiden waren als welhebbende burgers gekleed. Zij hadden ons niet bemerkt of gaven ten minste geene acht op ons.“

 

 

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Hendrik Conscience (3 december 1812 – 10 september 1883)

Hendrik Conscienceplein in Antwerpen

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Herman Heijermans werd geboren op 3 december 1864 in Rotterdam. Zie ook alle tags voor Herman Heijermans op dit blog.

 

Uit: Kamertjeszonde

 

„Op dien Septembernamiddag had ik het boek neergesmeten. Ik kon niet meer. Benauwing van kamertjesleven snikte in mij op. Een der ouwe aanvallen van melankolie. Al zonnige, kleurigs, warms, vaagde weg in het zwart achter de oogleden, als grijze-meeuwen gescheer over grauwe branding van zee. Ik lag languit in den stoel, het hoofd achterover -, liet de dingen gebeuren. De kat kromde zich langs mijn afhangende hand, opschurkend het rugje. Regen tikkerde op de vensterbanken.

O, wat was het leven plagelijk leeg -, hoe diepte de ruimte rondom zonder houvast, zonder één enkle steun -, alles zwart, alles grauw-zwart, alles vèr, alles ellendig bij de vóéling van je eigen steùnloos hersenbeweeg.

Zoo had ik kunnen sterven, kàlm kunnen sterven, als mij niet juist in dat oogenblik de visie gekweld had, de scherpe ziening van vol, woelig, lawaaiend stàdsleven. Ik weet niet of andren 't zoo hebben, of andren dit kunnen meevoelen: mij gaat het zoo, dat in momenten van wat ik noemen wil - innig weg-zijn van leven - ik mijzelf voel als iets vaag-triestigs, iets slapend in nevel, vormloos ding dat uit me gekropen is, dat ik niet zèlf ben - en dat ding gevoel-loos begraven in vréémde aarde, aarde, waarin riolen zijn, gasbuizen takken, telefoondraden, netten, aarde waarop hard asphalt gestoken is. Ja, zóó is wel ongeveer de visie: een triestig, verlaten, vergeten iets, een moe smartlijk iets en er boven karrengedreun, tramwielen knoersend in bochten van rails, gladdig suizen van fietsen langs asphalt, menschenpraat, lach. Zoo voel ik het neevlige, pijnlijke ding bij dag - en ik fantaseer er den avond bij, zònder stadslawaai, mèt eentonig gestap van een politieagent over het hard, naschokkend asphalt, waaronder ik lig - ik niet: het vergeten, smartelijk-mal iets.

Op dien Septembernamiddag hád ik zulk eene benauwing, zulk eene aanschimming van dood, lag ik in den stoel met de smartlijke bekruiping alléén in de wereld te zijn, àltijd alléén te zullen blijven. Ze zijn verdoemlijk die uren van melankolie. Ik dacht aan de oudelui, de zusters, zag ze in de huiskamer, bij avond, rondom de tafel. Een voor een noemde ik de namen, zàg ze, flauw, schimmig, weggeneveld in lustlooze herinnering.“

 

 

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Herman Heijermans (3 december 1864 – 22 november 1924)

Met twee van zijn kinderen

 

 

 


De Amerikaanse dichteres en schrijfster Grace Andreacchi werd geboren op 3 december 1954 in New York. Zie ook mijn blog van 3 december 2008
en ook mijn blog van 3 december 2009 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

 

Winter Journey

 

If I come

will you open once more

your dark heart to me

 

Will we walk again with swans

beside a black canal

(the sky is falling)

 

and drink the wine

of coal dust and decay

(the sky is falling)

 

Will we lie awake

the night long

as we used to do

 

dreaming of forests

where it is always winter

(we have lost our way…)

 

A single step and

I’m there

light as bird upon snow

 

and whatever

you wanted to know

will be clear at last

 

If I come

 

 

 

 

Butcher Boy

 

Watch him wield that cleaver

he’ll cut you open quickly

lay your several parts

bleeding on the clean white counter

remove your heart and hand it

back to you with a smile

‘Thank you Madame for your business

Next!

 

 

 

Seeing Angels

 

a line of light

at the horizon

something gold

at the bottom of a glass

a feather found

a stillness on the ground

a girl in white

with dirty hands

 

 

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Grace Andreacchi (New York, 3 december 1954)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Ugo Riccarelli werd geboren op 3 december 1954 in Turijn. Zie ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2009 en ook mijn blog van 3 december 2010..

 

Uit: Fausto Coppis Engel (Vertaald door Sylvia Höfer)

 

„Am 12. Februar des Jahres 1959 zog Fausto Angelo Coppi das Gartentor seiner Villa hinter sich zu,

blieb einen Augenblick stehen, um den Nebel zwischen den Hugeln von Castellania zu betrachten,

und dachte an die Sonne, die er in Spanien genossen hatte: Sie hatte ihn gestreichelt wie einen alten

Freund, ihm die Schultern gewarmt und ihm ein bischen von seiner Mudigkeit genommen. Die

Rader im Feld vor ihm waren schnell weitergezogen, und er hatte oft auf den Asphalt gestarrt, der

unter ihm wegrollte, wahrend er so tat, als sei er er selbst, und mit einem leichten Lacheln die Gruse

der Leute, die am Strasenrand mitliefen, erwiderte.

Die Sonne ringsum und auf seinem Rucken und uber ihm der blaue Himmel. Ein bischen Wind, der

ihm Jubelschreie, kurze Satze und anfeuernde Rufe zuwehte. Und im Innern diese Kalte, diese ferne,

schwer druckende Last von etwas, was man nicht verstehen kann und was nicht zur Ruhe kommt. In

Sueca hatte er sich ablenken lassen und einen Vogel beobachtet, der sich von einer Wiese aus gemachlich in die Lufte schwang. Er hatte ihn fur einen Fasan gehalten und war ihm einen Moment lang mit dem Blick gefolgt, so als habe er die Doppelflinte in den Handen und nicht seinen Lenker. Das genugte, um das Loch zu ubersehen, eine grose Vertiefung, die ihn zu Boden schleuderte, auf die Schulter, auf den Arm und auf zwei Finger, die brachen, ohne das es ihm im geringsten weh tat. Als man ihm aufhalf, klagte er auch nicht, suchte nur mit den Augen nach etwas, was ihn jetzt vom Wipfel eines Baumes aus betrachtete. Von dieser ganzen Geschichte blieb nichts als das Bedauern, das er nicht hatte feststellen konnen, ob es nun zwei Fasanenaugen gewesen waren oder nicht.“

 

 

 

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Ugo Riccarelli (Turijn, 3 december 1954)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

Franz Josef Degenhardt, F. Sionil José, France Prešeren, Jules Claretie, Ludvig Holberg

De Duitse dichter, folkzanger en jurist Franz Josef Degenhardt werd geboren op 3 december 1931 in Schwelm. Franz Josef Degenhardt  overleed  op 14 november van dit jaar op 79-jarige leeftijd. Zie ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

 

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

 

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,

sing nicht ihre Lieder.

Geh doch in die Oberstadt,

machs wie deine Brüder!

 

So sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.

Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor

und in die Kaninchenställe, wo sie Sechsundsechzig spielten

um Tabak und Rattenfelle -

Mädchen unter Röcke schielten -

wo auf alten Bretterkisten

Katzen in der Sonne dösten -

wo man, wenn der Regen rauschte,

Engelbert, dem Blöden, lauschte,

der auf einen Haarkamm biß,

Rattenfängerlieder blies.

Abends am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,

hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,

sing nicht ihre Lieder.

Geh doch in die Oberstadt,

mach´s wie deine Brüder!

 

Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,

kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.

Lernte Rumpf und Wörter beugen.

Und statt Rattenfängerweisen

mußte er das Largo geigen

und vor dürren Tantengreisen

unter roten Rattenwimpern

par cur Kinderszenen klimpern -

und, verklemmt in Viererreihen,

Knochen morsch und morscher schreien -

zwischen Fahnen aufgestellt

brüllen, daß man Freundschaft hält.

Schlich er manchmal abends zum Kaninchenstall davon,

hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...

 

Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt

hat er sich ein Haus gebaut. Nahm jeden Tag ein Bad.

Roch, wie bessre Leuten riechen.

Lachte fett, wenn alle Ratten

ängstlich in die Gullys wichen,

weil sie ihn gerochen hatten.

Und Kaninchenställe riß er

ab. An ihre Stelle ließ er

Gärten für die Kinder bauen.

Liebte hochgestellte Frauen,

schnelle Wagen und Musik,

blond und laut und honigdick.

Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,

roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...

 

Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.

Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.

Als er später durch die Straßen

hinkte, sah man ihn an Tagen

auf ´nem Haarkamm Lieder blasen,

Rattenfell am Kragen tragen.

Hinkte hüpfend hinter Kindern,

wollte sie am Schulgang hindern

und schlich um Kaninchenställe.

Eines Tags in aller Helle

hat er dann ein Kind betört

und in einen Stall gezerrt.

Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.

Drumherum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern ...

 

 

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Franz Josef Degenhardt (3 december 1931 – 14 november 2011)

 

 

 

 


De Filipijnse schrijver
F. Sionil José werd geboren op 3 december 1924 in Rosales, Pangasinan. Zie ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

Uit: The Pretenders

 

“On the night her husband left her, Mrs. Antonio Samson could not sleep. It was not the first time she had committed an indiscretion. In the past few weeks she had lied to him and acted as if she had always been the faithful wife that he believed in, and she had easily gone to sleep feeling sure that, even if her husband found out, he would not be able to do anything about it except, perhaps, make a nasty little scene. She was sure of him and of his reactions, just as she had long grown accustomed to the taste of his mouth, his smell, and the contours of his body. It was a comforting knowledge, and it gave her a sense of power and security which grew out of an intimacy that transcended the clasping of bodies and the living together. She had always been very intuitive, and when she occasionally looked back, she knew that everything fell neatly into place-her meeting Antonio Samson in Washington, his diffidence, and her final acceptance of him springing not out of human necessity but out of curiosity and the need to be possessed by someone who did not care if she was Carmen Villa.
But tonight, alone in the big room that had been their real sanctum all their married life, for the first time she was nagged by a pang of regret and remorse so sharp and intense it actually hurt. All her life she had been pampered, had everything she desired. The things she valued were never those that could be bought, but those small tokens of truth and dogged fidelity that she, herself, could not give to anyone. It was not the first time that she would sleep alone; there were the times her husband had gone on business trips, and she had gotten used to such absences knowing that they werenot permanent, that he would be back. Tonight, however, she was not sure.”

 

 

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F. Sionil José (Rosales, 3 december 1924)

 

 

 

 

 

De Sloveense dichter en schrijver France Prešeren werd geboren op 3 december 1800 in Vrba. Zie ook mijn blog van 3 december 2006. en ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2009 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

 

Magistrale

 

Als dein Poet leg ich den Kranz dir nieder,

Nimm hier mein Weh, mit deinem Lob verschlungen;

Jedwedes Lied, im Herzen ists entsprungen,

Und feucht erblühn die Blumen meiner Lieder.

 

Licht scheint, wo sie gedeihn, kaum hie und wieder;

Ihr Land war nie von lindem Hauch durchdrungen,

Aus rauhem Fels ist rings ein Wall geschwungen,

Peinvollem Frost und Stürmen als Umfrieder.

 

Reich nährten Seufzer sie und bittre Zähren;

Indem sie wachsen, zag empor zu reichen,

Macht Finsternis sich auf, dem Trieb zu wehren.

 

Ihr krankes Blühen, sieh, es muss erbleichen!

Trost lass ihm deiner Augen Strahl gewähren,

Zur Blüte bringt dein Blick, was ohnegleichen.

 

 

 

DER SONETTENKRANZ (13/14)     
 

Trost lass ihm deiner Augen Strahl gewähren,
Mich schauen deiner Wangen Morgenröte!
Nur ihr gehorcht mein finstres Reich der Nöte,
Nur sie kann meinen stärksten Stürmen wehren.

 

Der Sorge Ketten, die mich jetzt beschweren,
Sie fielen ab, wenn so dein Wort geböte;
Der Wunde, tief genug, dass sie mich töte,
Vermag dein Beistand Heilung zu bescheren.

 

Mein düstres Antlitz wird sich wieder lichten,
Die Nacht des Herzens heitrer Hoffnung weichen,
Der Mund mit süssem Wort davon berichten.

 

Des Herzens neu beseligten Bereichen
Entspriesst ein ganzer Garten von Gedichten,
Zur Blüte bringt dein Blick, was ohnegleichen.

 

 

 

Vertaald door Lili Novy

 

 

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France Prešeren (3 december 1800 – 8 februari 1849)

Portret door Marjan Belec

 

 

 

 
De Franse schrijver, criticus, theaterdirecteur en journalist Jules Claretie werd geboren op 3 december 1840 in Limoges. Zie ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

Uit: La Divette

 

«Mon plus grand succès ça été le Coup du père François, une scène réaliste où je contrefais, en les parodiant, les appels désespérés d'un bourgeois attaqué par les rôdeurs de nuit. Elle fit tant d'effet, cette chanson-là, tant et tant qu'elle devint la chanson-type, qu'on la redemande partout, qu'on la refit sous toutes les formes, et que Clara-Gigolette, celle que je viens de chanter pour la princesse, cette Clara qui dit à Galurin : «Voilà le pante, apprête ton surin !» Clara-Gigolette, que tout Paris chante à m'en assourdir moi-même, est née du Coup du père François... Le pante, général, c'est la victime qu'on attend et le surin c'est le couteau du rôdeur...

- Je sais, je sais, dit le général C... Il faut aujourd'hui apprendre l'argot, comme autrefois le latin, pour ne pas être un ignorant !

- Ah ! j'en suis loin de Célimène, avec Clara-Gigolette ou avec Une soirée dans le monde :

 

Aïe ! Aïe ! Aïe !

Je vais dans le monde

Et je sens l'ail !

 

«Mais enfin, cela plaît. Chacun fait ce qu'il peut. Je ne peux pas débiter du Molière, je vends de la gigolette. En veux-tu ? En voilà ! Et à ce métier, je suis populaire. On se me dispute chez les banquiers, on m'offre le Potose en Amérique comme si j'étais Rachel, mieux que si j'étais Rachel ! Mademoiselle Mars ? Ah ! pauvre femme, avec son talent et sa robe de mousseline ! Marion Gervais lui dirait volontiers : «Va donc, ancêtre !» E je fais fortune. La petite Montmartraise souffreteuse va chanter chez des duchesses qui lui remettent le prix d'une chanson dans un portefeuille à son chiffre. Eh ! bien, tout cela, général, tout cela me fait l'effet d'un rêve. Je me dis : «Cela durera-t-il ? Est-ce que c'est toi, ma petite Marion, cette Marion Gervais dont la photographie est partout, à côté de celle de Bismarck et de M. Gladstone.”

 

 

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Jules Claretie (3 december 1840 – 23 december 1913)

Portret door Emile Auguste Carolus-Duran, 1874

 

  

 

 

 

De Noorse schrijver Ludvig Holberg werd geboren in Bergen op 3 december 1684. Zie ook mijn blog van 3 december 2006. Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 3 december 2008 en ook mijn blog van 3 december 2010.

 

Uit: Niels Klim’s Journey Under The Ground (Vertaald door John Gierlow)

 

„Arrived at the top, near the fatal cave, we sat down to breakfast. Now, for the first time, my heart began to faint, as though it foreboded my coming misfortune; but, in a moment, my half extinguished courage blazed again. I fixed a rope around my body, stood on the edge of the cave, and commended my soul to God. Ordering the men to veer the rope steadily, and to hold when I cried out, I took a boat-hook in my right hand, and glided into the abyss. Aided by the pole, I was enabled to keep clear of the jutting points of rock that would have impeded my progress, as well as have wounded me. I was somewhat anxious about the rope, for it rubbed hard against the rocks at the top; and, in fact, I had scarcely descended twenty to thirty feet, when it gave way, and I tumbled with strange quickness down the abyss, armed like Pluto, with a boat-hook, however, in place of a sceptre.

Enveloped by thick darkness, I had been falling about a quarter of an hour, when I observed a faint light, and soon after a clear and bright-shining heaven. I thought, in my agitation, that some counter current of air had blown me back to earth. The sun, moon and stars, appeared so much smaller here than to people on the surface, that I was at a loss with regard to my where-a-bout.

I concluded that I must have died, and that my spirit was now about to be carried to the blessed dwellings. I immediately conceived the folly of this conclusion, however, when I found myself armed with a boat-hook, and dragging behind me a long strip of rope; well knowing that neither of these were needful to land me in Paradise, and that the celestial citizens would scarcely approve of these accessories, with which I appeared, in the manner of the giants of old, likely to attack heaven and eject the gods therefrom.

Finally, a new light glimmered in my brain. I must have got into the subterranean firmament. This conclusion decided the opinion of those, who insist that the earth is hollow, and that within its shell there is another, lesser world, with corresponding suns, planets, stars, &c., to be well-grounded. The result proved that I guessed right.“

  

 

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Ludvig Holberg (3 december 1684 - 27 januari 1754)

Buste in museum Thorvaldsen, Kopenhagen

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

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