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Berichten van 27 december 2011 tot 28 december 2011

Liu Xiaobo, Burkhard Spinnen, Shen Congwen, Engelbert Obernosterer, Conrad Busken Huet

De Chinese dichter en mensenrechtenactivist Liu Xiaobo werd geboren in Changchun op 28 december 1955. Zie ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Ich habe keine Feinde, ich kenne keinen Hass (Vertaald door Katrin Betz en Hans Peter Hoffmann)

 

„Leben und in Würde leben
Über die chinesische Lebenseinstellung

Unter der autokratischen Macht einer Partei dreht sich die politische Existenz und der politische Betrieb einzig und allein um die Macht, es gibt kein weiteres Motiv; die Existenz des Staates oder des Volkes ist nur ein Vorwand für die Machtausübung, es gibt keinen anderen Wert. Die Menschen unter einem autokratischen System leben einzig und allein um zu leben, es gibt keine anderen Werte, die eingefordert würden.
Wer so lebt, früher vom kommunistischen Fanatismus für dumm verkauft, heute bestochen vom Versprechen auf Wohlstand, lebt damals wie heute in einer menschlichen Wüste.
Die Chinesen als Menschen lebten damals ohne die geringste Würde, sie waren nichts als ein Werkzeug der Terrorordnung und hatten keine grundlegenden Werte mehr!
Mao Zedong hat unseren Landsleuten beigebracht: »Seid eine Schraube im revolutionären Getriebe!«
Ganz gleich, oh man sich wie in der Mao-Ära der Revolution widmete oder unter Deng Xiaoping die Revolution mied, unsere Landsleute hatten nur eine Wahl: eine Schraube zu sein in der Maschinerie der Despoten.

Wer lebte, lebte als Opportunist, hingegeben an ein Leben ohne Wahl nach der «dicken dunklen Theorie«.
Wer lebte, lebte in Heuchelei, eine zynische Strategie, versessen darauf, den Charakter zu spalten.
Wer lebte, lebte gleichgültig und abgestumpft, gewohnt an eine egoistische Zuschauerrolle.
Wer lebte, lebte auf den Knien, zufrieden mit dem Brot der Almosen.
Wer lebte, lebte leichthin und trivial; moralisches Schamgefühl und unauslöschliches Gewissen starben im Schweigen.
Wer lebte, lebte nur mit gebeugten Knien und gesenktem Kopf, eine moralische Ohnmacht, die längst nicht mehr an die Kraft des Gewissens und der Gerechtigkeit glaubte.
Wer lebte, lebte nur so, eine moralische Hilflosigkeit, in der der Opportunismus das Gewissen verschlang.
Wer lebte, lebte klug und aalglatt, verkaufte zunächst sein Gewissen, dann seine Helden, die ein Gewissen hatten, und schließlich das Schamgefühl, das für seine Sünden die Verantwortung übernimmt. Ein Mensch und ein Volk, das kein Schamgefühl hat, kann sehr glücklich leben.“

 

 

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Liu Xiaobo (Changchun, 28 december 1955)



 

 

 

De Duitse schrijver Burkhard Spinnen werd geboren op 28 december 1956 in Mönchengladbach. Zie ook alle tags voor Burkhard Spinnen op dit blog.

 

Uit: Müller hoch Drei

 

“Es war am ersten Sonntag der großen Sommerferien, sieben Tage vor meinem vierzehnten Geburtstag, da verkündeten mir meine Eltern, sie würden sich trennen. Und zwar jetzt. Auf der Stelle. Sie standen vor mir im Flur, luftig gekleidet, sie hatten sich bei den Händen gefasst wie zwei Schulkinder, und wie aus einem Munde sagten sie: »Wir trennen uns.«
Zuerst brachte ich kein Wort heraus. Ich war bloß erschüttert. Und mir stand leuchtend hell eine Zahl vor Augen: die Dreiunddreißig. Nach meiner letzten Kontrollrechnung waren nämlich genau dreiunddreißig Prozent meiner Klassenkameraden Scheidungskinder, die Sitzenbleiber und die Klassenüberspringer nicht einmal mitgerechnet. Ich hatte ziemlich viel Zeit damit verbracht, über die Scheidungen in meiner Klasse Buch zu führen und die Betroffenen eingehend zu befragen. Man muss ja schließlich wissen, was um einen herum passiert.
Doch erst jetzt ging mir auf, dass ich nie damit gerechnet hatte, es könnte mich selbst einmal erwischen. Ich kam mir vor wie ein Afrikaforscher, der Tag für Tag Giftschlangen untersucht und keine Sekunde lang fürchtet, er könnte gebissen werden. Aus Verzweiflung, mehr aber noch aus Scham über meine Naivität, wurde ich knallrot. Jedenfalls fühlte sich mein Gesicht von innen knallrot an.
Außerdem stand wohl darauf zu lesen, was ich dachte. »Es ist nicht, was du denkst!«, sagte meine Mutter rasch. »Von Scheidung kann keine Rede sein. Papa und ich verstehen uns glänzend. Wir bleiben sicher ein Leben lang zusammen.« Sie machte eine kleine Pause. Dann sagte sie: »Wir trennen uns bloß von dir.«

 

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Burkhard Spinnen (Mönchengladbach, 28 december 1956)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Engelbert Obernosterer werd geboren op 28 december 1936 in St. Lorenzen im Lesachtal, Kärnten. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Nach Tanzenberg

 

„Ich selber habe das Gefährt bisher nur von Ferne, nämlich von den Hängen und Feldern unseres Hofes aus gesehen. Irgendwo im Steilen stehend, halte ich jedes Mal in den gleichförmigen Bewegungen inne und schaue ihm nach, wenn es tief unten, hin und wieder einen Bremsfurz ausstoßend, in den Radegundgraben eintaucht, um, nachdem es sich durch ein dichtes Waldstück aufwärts durchgekämpft hat, mit triumphalem Tatü-tata-tatü-tata sich in einer s-förmigen Schleife in die Ebene herauszuarbeiten.
Für einen Buben vom Berg ist es schwer vorstellbar, wie das Leben derer verläuft, die an heißen Sommertagen sich in die gepolsterten Sitze im schattigen Inneren eines Fahrzeugs zurücklehnen, dabei in ein saftiges Stück Obst beißen und ein paar Blicke in die der prallen Sonne ausgesetzten Hänge hinaufwerfen, wo punktklein sich die Leute vom Berg am Heu zu schaffen machen.
Jetzt aber ist es auch für mich so weit. An der Haltestelle unterhalb des Gasthof zur Post stehend, wende ich das Gesicht gegen den oberen Teil des Tales, von wo über die Dächer her bald irgendein Zeichen zu vernehmen sein müsste. Plötzlich wenden auch die Frauen ihre Köpfe in diese Richtung, denn ein fernes Dröhnen lässt die Luft über den Schindeldächern erzittern, sein Vibrieren erfasst die Dachrinnen, Fensterscheiben und alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Sich Bahn brechend stößt die blechgepanzerte Schnauze des Ungetüms hinter dem Hauseck hervor und biegt unter Glasglitzern und metallischem Gleissen herüber, direkt auf das Häufchen der Wartenden, die noch ein, zwei Schritte zurückweichen, zu.“

 

 

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Engelbert Obernosterer (St. Lorenzen, 28 december 1936)

 

  

 


De Chinese schrijver Shen Congwen werd geboren op 28 december 1902 in Fenghuang in de provincie Hunan. Zie
ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Congwen zizhuan. Autobiography of Congwen

 

„When those ignorant peasants were being beaten, I was sitting there as usual preparing court transcripts, copying down whatever confessions they muttered out under the pain of torture. And then

soldiers would swab some ink onto their palms and let them press their fingerprints in the blank space at the bottom of the transcript paper. The documents would finally be given back to me to put in

order and submit to the military judge for case filing.

(...)

 

I stayed there (Huaihua) for a year and four months, and during this time I witnessed about 700 killings. Under what circumstances people would be beaten during the prosecution, and in what kind of

state they would be beheaded, I knew thoroughly. It was hard to put into words the so-called human stupidities. This experience weighed on my mind, making me no longer able to feel the same love and hate as those in the city who read classics. There and in other places, I saw the stupid things never seen by ordinary people, heard the cries never heard by ordinary people, and smelled the odors never smelled by ordinary people. I was no longer interested in the moral ideas generated from the narrow and commonplace life of the city people. When I came to the city, I felt unlike a normal human being. I was gloomy and desolate. „

 

 

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Shen Congwen (28 december 1902 – 10 mei 1988)

Als adolescent 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Conrad Busken Huet werd geboren op 28 december 1826 in Den Haag, als zoon van een ambtenaar. Zie ook alle tags voor Conrad Busken Huet op dit blog.


Uit: Brieven over den Bijbel

 

„Hoofdzaak is dat Hosea te bedoelder plaatse niet alleen niet wijst op de toekomst, of op den Messias, of op diens levenslot, maar eenvoudig denkt aan de bevrijding van het joodsche volk uit de egyptische slavernij in den overouden tijd. Ziehier de woorden door den profeet aan God in den mond gelegd: ‘Als Israel een kind was, toen heb Ik hem liefgehad, en Ik heb mijnen Zoon uit Egypte geroepen.’ Dat Israel Gods kind of zoon genoemd wordt, is gewone bijbeltaal. Hier is geene voorspelling, maar eene historische opmerking in den trant als de aanhef der tien geboden: ‘Ik ben de Heer, uw God, die u uit Egypteland, uit het diensthuis, uitgeleid heb.’ - Wederom een voorbeeld uit Mattheus. Deze evangelist merkt de geboorte van Jezus uit de maagd Maria als de vervulling aan van de volgende plaats uit Jesaja: ‘Ziet, de maagd zal zwanger worden, en eenen zoon baren, en gij zult zijnen naam heeten Emmanuel.’ Gij meent dat Jesaja

derhalve heeft voorspeld dat de Zaligmaker der wereld eene maagd tot moeder hebben zou? Onjuist. Jesaja heeft alleen voorspeld dat, binnen den tijd die noodig is eer het kind eener nog ongehuwde of pasgehuwde vrouw goed van kwaad kan onderscheiden, dat wil dus zeggen binnen den tijd van twee of drie jaren, het koningrijk Juda zich volkomen hersteld zou hebben van de oorlogsrampen waardoor het destijds geteisterd werd. Tot eene gedachtenis aan dien zegen moest het knaapje dat stond geboren te worden, welk knaapje intusschen niet meer dan een kind van Jesaja's verbeelding was, den naam van Emmanuel, van God-met-ons ontvangen. Zoo werd zeker steenen gedenkteeken, in de buurt van Mizpa, in Samuels dagen ter eere eener schitterende overwinning op de Filistijnen gesticht, door hem genoemd Eben-Haezer, letterlijk: Steen-der-hulpe, en bij omschrijving: Tot hiertoe heeft ons de Heer geholpen. – „

 

 

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Conrad Busken Huet (28 december 1826 – 1 mei 1886)

Kopie door Coen van Oven naar een origineel van Jozef Israëls



Zie voor nog meer schrijvers van de 28e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:01 Reageer op dit bericht

Öyvind Fahlström, Manuel Puig, Antoine Bodar, Morris Rosenfeld, Erich Köhler, Guy Debord, Alfred Wolfenstein, Édouard d’Anglemont, Antoine Furetière

De Zweedse kunstenaar, dichter en schrijver Öyvind Axel Christian Fahlström werd geboren op 28 december 1928 in São Paulo. Zie ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: The Invisible Painting, 1960

 

„Very generally:
The future of art, if it is to have any future, must be based on a synthesis. I regard most modern art as an experimental field for separate discoveries and solutions, the unity of composition and form, color composition, illusions of time and space, poetic content, automatism and gesture, experimentation with material. A growing number of artists end up in a technical idiocy of style, cultivating a particular halfway solution.

The future: an attempt to create complete works of art. Fewer — bigger — more important — more worked through. That it's natural for an artist to make a few such works, in the same way a composer or writer does. Natural to plan and "think through" a work to a greater extent and, if possible, to use technology and science, as has been done most significantly in music. See, for example, Schöffer's cybernetic mobiles.

 

 

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Öyvind Fahlström, Column no. 2 (Picasso 90), 1973

 

Less generally:
In one particular respect I think that collaboration with technology is imminent.

Painting is lagging behind the other art forms because of its limited opportunities to reach its audience. By "reach" I mean to "own" a work of art, to possess it, to take it out when you want to, have it on display or not — like a book or a record — so that as many people as possible can experience an original, as they can with film and theater. By this I mean that the fetishism connected to handmade and signed originals would never exist; instead there would be a multitude of equally valuable copies. When art is bought today, it happens, as we know, only partly for the same reasons that books or records are purchased — and it is bought by an extremely limited group of people. Those to whom works of art mean the most have the least means to acquire them. This is an incredibly warped situation, to which many artists are oddly resigned.“

 

 

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Öyvind Fahlström (28 december 1928 - 9 november 1976)

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Manuel Puig werd geboren op 28 december 1932 in General Villegas. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Pubis angelical (Vertaald door Albert Bensoussan)

 

“J’ai été élevée comme ça, chez nous on ne dit jamais rouge, on dit toujours grenat, et l’on dit femme au lieu d’épouse, mari au lieu d’époux. [...] Crois-tu que vous autres les Argentins méritez la réputation que vous avez de snobs ? - Bien sûr ! La classe élevée tu n’imagines pas ce que c’est, moi je les connais très bien. […] On m’a éduquée comme ça, quand j’étais petite maman me corrigeait si je disais le mot qui ne convenait pas. - Ta mère appartient à la classe élevée ? - Non, plus ou moins à l’aise, mais pas élevée. Snob je ne te dis que ça. Et j’oubliais le pire, « goûter » au lieu de « prendre le thé ». Pire encore que de dire « rouge ». - Qu’est-ce qu’on dit dans la classe élevée ? prendre le thé, je suppose. - Bien sûr, ça fait anglais. Mais c’est fantastique le pouvoir d’un mot. Si quelqu’un, une camarade de collège, m’invitait chez elle pour goûter, je n’y allais pas, j’imaginais une table sans nappe et des bols ébréchés [...]”

 

 

 

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Manuel Puig (28 december 1932 – 22 juli 1990)

 

 

 

De Nederlandse rooms-katholiek priester, kunsthistoricus, schrijver en columnist Antoine Bodar werd geboren in 's-Hertogenbosch op 28 december 1944. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Tot dienen geroepen

 

“Vult God ons in of vullen wij God in. Hebben wij deel aan Hem of heeft Hij deel aan ons. Bedenkt Hij ons of bedenken wij Hem. Staat Hij in het middelpunt of staan wij in het middelpunt. Gaat het om Hem of gaat het om ons. Maakt Hij ons deelgenoot van Zijn Geest of maken wij Hem deelgenoot van onze geest.
Dit is de kwestie rond het alom en door iedereen aangewende begrip spiritualiteit: Het betekent iets (want het heeft van doen met Gods Geest) of het betekent niets (want heeft van doen metalles). Ietsisme is uitnodiging tot God te geraken. Anders reikt het tot nietsisme, voorheen bekend als nihilisme.
Maar heeft God niet te maken metalles en iedereen? Stellig. God is evenwel niet afhankelijk van ons maar wij zijn afhankelijk van Hem. De verbinding begint bij Hem en niet bij ons. In spiritualiteit vieren wij niet ons zelf maar vieren wij God in dankbaarheid om de schenking van de Heilige Geest (
Spiritus Sanctus) – spiritualiteit dus in echte betekenis – die ons niet minder afhankelijk van Hem als aanhankelijk jegens Hem doet zijn.”

 

 

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Antoine Bodar ('s-Hertogenbosch, 28 december 1944)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Morris Rosenfeld (eig. Moshe Jacob Alter) werd geboren op 28 december 1862 in Boksze in Polen. Zie ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

 

Atonement Evening Prayer

 

Atonement Day--evening pray'r--sadness profound.

The soul-lights, so clear once, are dying around.

The reader is spent, and he barely can speak;

The people are faint, e'en the basso is weak.

The choristers pine for the hour of repose.

Just one--two chants more, and the pray'r book we close!

 

And now ev'ry Jew's supplication is ended,

And Nilah approaching, and twilight descended.

The blast of the New Year is blown on the horn,

All go; by the Ark I am standing forlorn,

And thinking: 'How shall it be with us anon,

When closed is the temple, and ev'ryone gone!'

 

 

 

The Feast Of Lights

 

Little candles glistening,

Telling those are listening

Legends manifold,

Many a little story,

Tales of blood and glory

Of the days of old.

 

As I watch you flicker,

As I list you bicker,

Speak the ancient dreams:

--You have battled, Jew, one time,

You have conquer'd too, one time.

(God, how strange it seems!)

 

In your midst was order once,

And within your border once

Strangers took no part.

Jew, you had a land one time,

And an armed hand, one time.

(How it moves the heart!)

 

Glisten, candles, glisten!

As I stand and listen

All the grief in me,

All the woe is stirred again,

And the question heard again:

What the end shall be?

 

 

 

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Morris Rosenfeld (28 december 1862 – 22 juni 1923)

 

 

 

 

De (Oost)-Duitse schrijver Erich Köhler werd geboren op 28 december 1928 in Taschwitz nabij Karlsbad. Zie ook mijn blog van 28 december 2009 en ook mijn blog van 28 december 2010.

 

Uit: Radauer oder Aufstieg und Fall von Politanien

 

“Wie bitte, fragt das Kind, aber sein Stimmchen macht kein Echo
Was hier los ist, wollen wir wissen
Was soll hier schon los sein
Hier soll einer, allzu frühe von uns gegangen, paar alte Geschichten
Hier gibt es keine alten Geschichten, nur mich
Und was tust du hier, wenn man mal fragen darf
Ach, immer dasselbe
Nämlich
Ich baue die Stadt Troja auf, hier im Sandkasten. Jemand zertrampelt sie und ich, ich baue sie immer wieder auf
Moment mal, sage ich, die Decke war dicht. Uraltes Moos zwischen den Platten. Garantiert unbewegte Lage, seit die Gruft geschlossen wurde. Und du kommst uns mit dem großen Un­bekannten. Entweder, du willst uns, oder du bist selber...

Das Kind: Getrampelt wird aber. Hier war die große Ring­mauer, hier die Unterburg, da die Oberburg, dort das Skäische Tor, dazwischen Marktplatz, Wohnhäuser, Spei­cher. Alles ist hin.“

 

 

 

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Erich Köhler (28 december 1928 – 16 juli 2003)

 

 

 

 

 

ZIe voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 28 december 2010.

 

De Franse schrijver, filmmaker en kunstenaar Guy  Debord werd geboren op 28 december 1931 in Parijs. Zie ook mijn blog van 28 december 2009.


De Duitse dichter, toneelauteur en vertaler
Alfred Wolfenstein werd geboren op 28 december 1883 in Halle. Zie ook mijn blog van 28 december 2006 en ook mijn blog van 28 december 2008 en ook mijn blog van 28 december 2009.

 

 

De Franse dichter Édouard d’Anglemont werd geboren op 28 december 1798 in Pont-Audemer, departement Eure.

 

 

De Franse schrijver en lexicograaf Antoine Furetière werd geboren op 28 december 1619 in Parijs. Zie ook mijn blog van 28 december 2009.


Geschreven door Romenu om 19:36 Reageer op dit bericht

Hildegard Knef

De Duitse actrice, schrijfster en zangeres Hildegard Knef werd gebpren in Ulm op 28 december 1925.

Ze volgde tijdens de oorlogsjaren een opleiding aan de filmschool in Babelsberg bij Berlijn. Daar deed ze haar eerste vriend op, een chef bij het filmbedrijf, met wie ze voor de Russen uit moest vluchten. Na toch te zijn opgepakt bleek de vriend tot haar grote schrik een beschermeling van Joseph Goebbels te zijn, een nazi uit de hogere kringen derhalve. Deze ongewilde nazi-connectie heeft een glanzende carrière van Knef in de VS verhinderd, hoewel ze er met haar rol in de Broadwaymusical Silk Stockings van Cole Porter wel succes had. Knefs carrière begon in 1946 met Die Mörder sind unter uns, de eerste naoorlogse Duitse film. In 1951 veroorzaakte de voorstelling van zelfmoord en euthanasie in de film Die Sünderin een schandaal.

Een grote internationale filmcarrière was voor Hildegard Kneff, of 'Neff', zoals ze zich in de Verenigde Staten liet noemen, niet weggelegd, hoewel ze er wel veel moeite voor heeft gedaan. Ze ontpopte zich in de jaren 60 met haar zwaar doorrookte stem vooral als chanteuse; veel van haar liedteksten schreef ze zelf. Later gebruikte ze haar schrijftalent voor een tweetal boeken: het autobiografische Der geschenkte Gaul (1970), dat een veelgeprezen bestseller werd, en Das Urteil (1975). In dat laatste boek schrijft ze over kanker.

Knef heeft meer dan 20 jaar de kanker in haar eigen lichaam bestreden, werd 50 keer geopereerd, raakte verslaafd aan pijnstillende drugs en medicijnen, lag in 2001 drie weken in coma, raakte door alle behandelingen steeds vatbaarder en overleed uiteindelijk aan een longontsteking. Tussen alle behandelingen door probeerde ze haar werk voort te zetten. In 1998 nog nam ze een CD op met jazz- en rocknummers en in 1990 verscheen een CD met de titel 17 Millimeter. Hildegard Knef overleed op vrijdag 1 februari 2002 op de leeftijd van 76 jaar.

 

Uit: Der geschenkte Gaul

 

“Er hieß Hans Theodor, war groß, war wild, war rastlos, war rothaarig – durcheilte Leben, durcheilte Berufe wie Schnellzüge Stationen – gewann Wettschwimmen gegen die Rheinströmung, gewann Fußballpokale, gewann Amateurboxkämpfe.
War verzweifelt.
Ich hätte ihn gern kennen gelernt.
Mit 17 bekam er sein EK II – mit 17½ sein EK I. Er hatte sich freiwillig gemeldet, war an der Somme, war in Verdun und war einmal im Bordell. Und als der Krieg vorbei war, rissen sie ihm am Anhalter Bahnhof in Berlin die Schulterstücke runter und die Orden ab – was ihm blieb, war die Krankheit. »Geheilt«, sagte der Arzt nach einem Jahr – »ham Se noch mal Glück jehabbt.«
Er konnte sich nicht mehr zurechtfinden in dem nach Kohlrüben riechenden Deutschland. Suchte Kriege, suchte Streit – bis er seine Frieda Auguste traf. Sie heirateten. Packten ein, packten aus, zogen hin, zogen her, führten eine Umzugsehe. manchmal verdiente er, hatte Auto samt Chauffeur, verlor beides, landete in Ulm. Da kam die nächste große, einmalige, alles bisher Dagewesene in den Schatten stellende Chance: Türkei, eigene Fabrik, Unabhängigkeit. Die vermasselte ich. Mein Auftritt fand im Dezember statt. Mein Vater raste durch die Wohnung, schrie: »Ist ihr Blut in Ordnung, Doktor, ist das Blut auch in Ordnung?« Es war.
Einen Monat später fand Mutter die Spritze. Im Flur war ein Hängeboden, auf dem Hängeboden ein Karton, im Karton die Spritze. Sie fragte ihn: Was soll die Spritze?
Sie ist wiedergekommen, die Krankheit von damals. Ich bin in Behandlung, mache mir die Spritzen, sie sagen, es ginge wieder vorbei.
Es ging nicht. Er bekam Fieber, bekam Angina. Ob das eine mit dem anderen zusammenhing, wussten sie nicht, die Ärzte. Er kam ins Krankenhaus. Mutter auch. Sie hatte eine Blinddarmentzündung. Er lag im zweiten, sie im ersten Stock.”

 

 

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Hildegard Knef (28 december 1925 - 1 februari 2002)

Cover

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Bernard Wesseling, Édouard Nabe, Wendy Coakley-Thompson, Malin Schwerdtfeger, Markus Werner

De Nederlandse dichter en schrijver Bernard Wesseling werd geboren in Amsterdam op 27 december 1978. Zie ook mijn blog van 3 april 2006 en ook mijn blog van 27 december 2010.


 

Laatste natuurervaring

Het had even geleken of een vogel me vanochtend
toezong vanuit een plantsoen. Dus trok ik erop uit.
Nu sta ik naast een niervormig ven
voor een loofbos dat dienst doet als vluchtheuvel,
pech, telefoon dood, tot voor kort nog door de bomen
zwaaiend naar een tankstation.
Een en ander in overweging genomen,
kan ik zeggen dat mijn ongeluk, zoals dat gaat
bij kleine mensen, nooit meer was dan
een aangemeten verontwaardiging.
Maar hier in de ruis van de ring, afslag Amersfoort,
met een onbewegelijk luchtruim als mijn getuige,
is mijn schreeuw eenmalig subliem.
Mijn waanzin een verheffend feit.

 

 

Omstandigheden uit te breken

Neem een personage
geef dat personage een virus om zijn antivirus te redden
(bedenk iets - iets)

Ontwerp hem net zo intelligent nee véél intelligenter nee
morsig wiskundige
die zijn theorie op viltjes pent en opzichtig laat verdwijnen
in zijn binnenzak tot postuum aangezien
voor genie eigen

Nadat er niets onvoorziens meer gebeurde
toonde ik me een week lang bereidwillig lijk

Lag daarvoor stil op de bank onder afbakpizzakorsten
concentreerde me op het aanmoedigen van maden
mijn verborgen organen te proberen

Schoor me maandag boven de wasbak bloedeloos glad

 

 


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Bernard Wesseling (Amsterdam, 27 december 1978)


 

 


De Franse dichter, schrijver, schilder en musicus Édouard Nabe (eig. Alain Zannini) werd geboren in Marseille op 27 december 1958. Zie ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.


Uit: Zorro est arriviste

 

Je me trouve toujours dans des situations scabreuses ou baroques, où les symboles abondent. Tout fait écho dans ma caisse de résonance (que j’écrirais bien « raisonnance » tant les sons qui s’y répondent ont un sens). Tout se recoupe toujours si violemment autour de moi que je suis tailladé par ce qui m’arrive. Chassés-croisés, quiproquos, coïncidences, doublons, retournements de situation : quand j’en ai pris conscience, j’ai décidé de tenir mon Journal, ma vie était trop rocambolesque pour faire autrement. C’est une tragédie hilarante de passions exaltées : je jouis, je pleure, j’écris, je ris, je suis en extase, puis anéanti, puis adoré, puis haï, puis trahi, puis sauvé… Si vous regardez bien, je suis le plus humilié de tous, j’ai l’index du destin pointé vers moi, et souvent sur moi, ça me fait mal quand on appuie sur ma vie ! Comment faire pour moins vivre ?

 

_N’oubliez pas que vos chères Muses, à vous l’artiste, sont les filles même de la Mémoire. Elles sont désignées comme « sources d’oubli » ! ça signifie au fond que l’art est hostile à ce qu’on se rappelle quoi que ce soit. Il permet juste de sortir de son seul être. Toutes les Muses sont là pour vider l’homme de sa mémoire, c’est à dire de ce qui le rattache à leur mère… Ah ! c’est bien foutu la Théogonie ! Oubliez donc ce que vous écrivez en le vivant, puisqu’en écrivant vous oubliez ce que vous vivez…”



 

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Édouard Nabe (Marseille, 27 december 1958)

 

 

 


De Amerikaanse schrijfster
Wendy Coakley-Thompson werd geboren op 27 december 1966 in Brooklyn, New York. Zie ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.


Uit: What You Won’t Do for Love

 

“After he’d left, she did the usual things she did at night. She shut down her computer system upstairs. She cleaned Tony’s ears, which, with him squirming and rebelling against a gloved finger in his ear canal, was a workout in itself. All the while, though, she ran the conversation she’d had in her kitchen over in her head on a constant loop. The more she thought about it, the angrier she got. This brothah’s trying to flip this thing onto me!

She stashed the videos and the ice cream that she’d taken out, then picked up the cordless. She speed-dialed his cell phone number. After two rings, he answered. “Where are you?” she asked.

“At my dad’s,” Devin answered.

“Stay there; I’m coming over to talk to you.”

Chaney put Tony and his water dish onto the deck, then, with just her wallet and keys, she got into the Altima and hit the road. She took the GW Parkway, instead of Rt. 1. and stepped on the gas. On the radio, Faith Evans was cussing some brothah out in her funky cut, “You Gets No Love,” and that functioned as Chaney’s angry soundtrack as she, oblivious to the monuments lit up like Roman candles, headed towards Arlington“.

 


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Wendy Coakley-Thompson (New York, 27 december 1966)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Malin Schwerdtfeger werd geboren op 27 december 1972 in Bremen. Zie ook mijn blog van 27 december 2008. Zie ook mijn blog van 27 december 2010.

 

Uit: Café Saratoga


“Jane und ich hatten zwei Sorgenkinder: den Fiat Mirafiori und Lilka, meine Mutter. Beide hörten sich nicht gut an. Etwas im Fiat Mirafiori machte Geräusche, und etwas in meiner Mutter blockierte ihre Atemwege. Lilka gurgelte und keuchte, ohne ganz aufzuwachen. Ich sah im Rückspiegel, wie sie sich krümmte, in ihr Kleid verwickelt, den Kopf zurückgebogen und in die Kerbe zwischen Lehne und Sitzfläche gebohrt, das Gesicht aufwärts gedreht, die Lippen zusammengekniffen.

»Was, wenn sie hier stirbt?«, fragte ich.

Der Mirafiori fuhr gerade eben hundert, wenn ich ihn sehr quälte. »Das klingt nicht gut«, sagte Jane und kämmte sich mit allen zehn Fingern. Dann verteilte sie die Haare im Auto, indem sie die Hände über den Polstern ausschüttelte. Jane haarte wie eine Angorakatze. »Ich wäre eine schlechte heimliche Geliebte eines verheirateten Mannes«, sagte Jane. »Der Arme hätte einfach zu viel Arbeit mit den Haaren in seinem Auto.«

Lilka würde nicht in Bundes sterben wollen und erst recht nicht im anderen Deutschland. Tata und sein Freund Bocian hatten uns das andere Deutschland erklärt, jeden Tag im Café Saratoga. Auch wenn es dieses Land nicht mehr gab, so mussten wir doch hindurch, so wie es den Tod nicht gab, laut Tata, doch sterben musste man trotzdem.



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Malin Schwerdtfeger (Bremen, 27 december 1972)




 

 

De Zwitserse schrijver Markus Werner werd geboren op 27 december 1944 in Eschlikon (Kanton Thurgau). Zie ook alle tags voor Markus Werner op dit blog.


Uit: Am Hang

 

“Ich muss um Nachsicht bitten, sagte ich, ich habe mich Ihnen aufgedrängt und Ihre Kreise gestört. Es fällt mir sehr leicht, Kontakte zu knüpfen, und als extravertierter Mensch laufe ich offenbar manchmal Gefahr, nicht zu merken, dass andere anders sind. Ich fühle mich wohl unter Leuten und bin ungern allein, für mich ist Menschenscheu ein Fremdwort. Wie es sich ohne Umgang lebt und leben lässt, ist mir ein Rätsel. Gut, Sie haben zum Glück noch die Schule, was aber geschieht in der Freizeit? Was tun Sie in den Ferien? Reisen Sie wenigstens manchmal? – Ich halte es mit Ovid, sagte Loos, bene qui latuit, bene vixit. – Das müssten Sie mir übersetzen, sagte ich, ich verstehe leider nur „bene“, Latein war nicht meine Stärke. – Wer gut verborgen war, hat gut gelebt, sagte Loos, aber von solcherlei Wahrheit ahnt das Rudeltier nichts. Im übrigen, so arg allein bin ich nun auch wieder nicht, ich bin ja innerlich vereint, aber lassen wir das. Also, was tue ich in meiner Freizeit? Sie werden staunen, ich tue das, was mir vorschwebt seit meiner Geburt, nämlich nichts. Das gelingt mir natürlich nicht immer, aber ich übe und übe und bin auf dem Weg. Der Klügere gibt nach, sage ich mir und überlasse es den Tätigen, sich gegen die Schwerkraft zu stemmen. – Wie sieht das Nichtstun denn aus, konkret, und wie kann man sich darin üben? fragte ich Loos. - Nun, sagte er, üben heißt hier wie überall: etwas immer von neuem versuchen, bis es gelingt. Nehmen Sie an, Sie liegen auf dem Sofa, am Samstagmittag, und setzen sich das Lernziel, zwei Stunden lang liegen zu bleiben, ruhig, aber ohne zu schlafen. Sie hören, wie eine Nachbarin staubsaugt oder jemand den Rasen mäht. Statt jetzt an Dinge zu denken, die zu erledigen wären, sollten Sie nur die Spinne betrachten, die reglos an der Zimmerdecke sitzt und dabei keinesfalls dem Wunsch nachgeben, sie aus dem Weg zu räumen. Jetzt läutet Ihr Telefon. Als Anfänger springen Sie auf und greifen zum Hörer. Das wäre nur dann bedenklich, wenn Sie aus Ihrem Versagen nichts lernten. Gehen Sie in sich, üben Sie weiter, bis Sie die Freiheit erlangen, auf Außenreize, die Sie zu einem Tun verleiten wollen, nicht mehr zu reagieren.Bei dem Gedanken an eine lange Fahrt durch das andere Deutschland bekam ich feuchte Hände und wollte das Lenkrad nicht mehr loslassen, bis wir die Grenze passiert hätten.”

 


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Markus Werner (Eschlikon, 27 december 1944)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 27e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:42 Reageer op dit bericht

Louis de Bourbon, Mariella Mehr, Louis Bromfield, Wilfrid Sheed

De Nederlandse dichter Louis de Bourbon werd geboren in Renkum op 27 december 1908. Zie ook mijn blog van 27 december 2009  en ook mijn blog van 27 december 2010.

 

 

Laus Brabantiae

 

Ik houd van het Brabantse land

door de eeuwen geteisterd, gehard,

als een phoenix verrijst uit den brand

rees zijn schoonheid uit rampspoed en smart.

 

Door geen legers van geuzen geknecht

maar versomberd van eeuwen in rouw,

gebeten op vrijheid en recht

maar zijn God en zijn Heren getrouw.

 

Land van vennen en wouden en wei,

rivieren, moerassen en zand,

Peel, land van Maas, Meierij

en het eenzame Kempenland.

 

Land van Altena, Biesbos, Breda,

oude zetels van adellijken roem,

schoon is elk oord waar ik ga,

gewijd elke naam die ik noem.

 

Heeft de dood weer uw akkers gekleurd?

Zijn uw steden en dorpen gewond?

Wie geknield en in deemoed treurt,

diens traan vindt een vruchtbaren grond.

 

Wie weet, dat geen lot wordt volbracht

in dit donkere dal van den tijd,

wie gelooft en wie hoopt, die wacht

op het licht van de eeuwigheid.

 

Ik houd van dit Brabantse volk,

van dit land tussen Schelde en Maas.

Zij de dienstmaagd des Heren zijn tolk

en het Goddelijk Kind zijn solaes.



 

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Louis de Bourbon (27 december 1908 – 8 januari 1975)

 

 


D
e Zwitserse dichteres en schrijfster Mariella Mehr werd geboren op 27 december 1947 in Zürich. Zie ook mijn blog van 27 december 2008 en ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.


  

Schlafen, sagst du

 

Schlafen, sagst du,

eine gute Zeit

wenn die Flut den

 

Moder wegschwemmt

und so meinem Leben

zur Welt verhilft.

 

Schlafen, sage ich,

Jahre und jahrelang

schlief ich nicht mehr,

 

träumte wach,

dass jeder Weg

in den Sog des Wassers

zurückführt.

 

Und wirklich, die Wasserlast

zwang meine Augen zu tragen,

was ihnen zusteht:

das Nichts.

 

Rot wie die Nacht um uns,

an der selbst der Mond zerschellt.

Keine Heiterkeit in diesem Rot,

kein Hohn.

 

Du weisst, in jeder Heiterkeit

wäre nur Lüge zu entdecken,

 

die schütteren Tentakel der Illusion.

 

Weshalb kehrt keiner

mit mir ins Meer zurück,

um die Dinge zu richten,

die nicht in der Macht

der Engel stehen?



 

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Mariella Mehr (Zürich, 27 december 1947)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Louis Bromfield werd geboren op 27. Dezember 1896 in Mansfield, Ohio. Zie ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.

 

Uit: The Green Bay Tree

 

“ONE late afternoon in April, nineteen thirteen, when the trees in the garden were all feathery and soft with the first green of the Gallic springtime, Madame Gigon sat in her chair by the door of the long drawing-room bidding her guests good-by, one by one, as they left her usual Thursday salon. The drawing-room, owing to the sharp slope of the ground upon which the house was built, lay below the surface of the Rue Raynouard on the garden side of the house so that the guests leaving were forced to climb a long flight of stairs that led up to the street door. The stairway, opening directly into the drawing-room, provided a long, high vista leading up to a door, itself noticeable by its very insignificance. It was one of the charming features of the house that on the street side it was but one story high with a single door and a row of high windows which betrayed no hint of the beauty and space within its walls. On the garden side, however, the house presented a beautiful façade some three stories high, constructed of Caen stone and designed in the best manner of the eighteenth century. Lenôtre himself was said to have had a hand in the planning of the terraces and the pavilion that stood at a little distance completely embowered by shrubs and covered by a canopy made of the broad green leaves of plane trees. The house, after a fashion, turned its back upon the world, concealing its beauties from the eye of the random passerby, preserving them for the few who were admitted by the humble and unpretentious door that swung open upon the cobble stones of the Rue Raynouard. To the world it showed the face of a petite bourgeoise. To its friends it revealed the countenance of an eighteenth century marquise. And this fact had influenced for more than a century and a half the character of its tenants. The prosperous chocolate manufacturer abandoned it for the German palace in the Avenue de Jena for the very reason that Lily Shane seized it the moment it fell vacant. It was no sort of a house for on one who desired the world to recognize his success and the character of his life, but it was an excellent house in which to live quietly, even secretly. It stood isolated in the very midst of Paris.”

  


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Louis Bromfield (27 december 1896 – 18 maart 1956)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Wilfrid Sheed werd geboren op 27 december 1930 in Londen. Zie ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010. Wilfied Sheed overleed op 19 januari van dit jaar op 80-jarige leeftijd.


Uit: The House That George Built


“So the parents went into hock and found room for the damn thing someplace, and artistic Darwinism did the rest. You buy a piano for Ira Gershwin, and George is the one who plays it, although sometimes you had to live through a week of hell to learn this. As anyone knows who has ever housed a child and a piano, every tot who walks through the door will bang the bejesus out of the new toy for a few minutes, get bored, and come back, and back again, and bang some more, but then successively less and less until the dust starts to move in and claim it. . . . Unless the child finds something interesting in the magic box, a familiar tune that stammers to life under his fingers, or a promising and unfamiliar one; a chord that sounds good, and rolls out into a respectable arpeggio as well, with, saints be praised, a bass line that actually works for a bar or two—after which a gifted kid with an instrument is like a teenager with his first car and a tank full of gas. Where to, James: Charleston, Chattanooga, or Kalamazoo? Two-steps, or concertos, or parts unknown?

“Well, he’ll probably settle down eventually,” hoped the parents who had only bought the thing for the sake of respectability and maybe for some civilized graces around here. It speaks wonders for those parents in that era that they knew that being a famous lawyer or doctor wasn’t enough in life. If you weren’t a person of cultivation, you were still a bum.

But some of the kids insisted on being bums anyway, and sometimes the piano only made them worse. There were low-life uses for the instrument as well as high, and all the classical music lessons the parents could shout for weren’t always enough to keep Junior out of the gutter, especially once ragtime had come along, in Frank Loesser’s phrase, “to fill the gutters in gold.” Talk about subversive —not even Elvis Presley rolling his hips had as many parents and preachers up and howling and sending for the exorcism unit as ragtime did.”

 

 


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Wilfrid Sheed (27 december 1930 – 19 januari 2011)

 

 

Geschreven door Romenu om 19:41 Reageer op dit bericht

Bob Flanagan

De Amerikaanse schrijver en optredend artiest Bob Flanagan werd geboren op 26 december 1952 in New York. Zie ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.

 


Why (Fragment)

 

Because it feels good;

because it gives me an erection;

because it makes me come;

because I'm sick;

because there was so much sickness;

because I say FUCK THE SICKNESS;

because I like the attention;

because I was alone a lot;

because I was different;

because kids beat me up on the way to school;

because I was humiliated by nuns;

because of Christ and the Crucifixion;

because of Porky Pig in bondage, force-fed by some sinister creep in a black cape;

because of stories of children hung by their wrists,

burned on the stove, scalded in tubs;

because of Mutiny on the Bounty;

because of cowboys and Indians;

because of Houdini;

because of my cousin Cliff;

because of the forts we built and the things we did inside them;

because of what's inside me;

because of my genes;

because of my parents;

because of doctors and nurses;

because they tied me to the crib so I wouldn't hurt myself;

because I had time to think;

because I had time to hold my penis;

because I had awful stomachaches and holding my penis made it feel better;

because I felt like I was going to die;

because it makes me feel invincible;

because it makes me feel triumphant;

because I'm a Catholic;


 


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Bob Flanagan (27 december 1952 – 4 januari 1996)

Geschreven door Romenu om 19:41 Reageer op dit bericht

Mirza Ghalib, Carl Zuckmayer, Charles Olson, Serafín Estébanez Calderón, Klaus Hoffer

De Indische dichter Mirza Ghalib (eigenlijk Asadullah Baig Khan) werd geboren op 27 december 1796 in Agra. Zie ook alle tags voor Mirza Ghalib op dit blog.


  

Heart it is, not a brick or stone

 

Heart it is, not a brick or stone
Why shouldn't it feel the pain?
Let none tyrannize this heart
Or I shall cry again and again
Neither the temple, nor the mosque
Nor on someone's door or porch
I await on the path where He will tread
Why others should compel me to go?
The illumined grace that lights up the heart
And glows like the midday sun
That Self that annihilates all sights
When then it hides in the mysterious net?
The amorous glance is the deadly dagger
And the arrows of emotions are fatal
Your image may be equally powerful
Why should it appear before you?
The rules of life and bonds of sorrow
In reality are the one manifestation
Before realizing the ultimate truth
How can then one attain liberation?
Love is laden with noble thoughts
Yet what remains is the carnal shame
Trust conscience the still little voice
Why do you want test the rival?
There the pride of modesty resides
Here dwells the social morality
How shall we meet, on which road
Why should he invite me to the abode?
True he is an atheist
Unfaithful and unchaste
Dear to who is faith and heart
Why should he then venture there?
Without the wretched "Ghalib"
Has any activity come to a halt?
What then is the need to cry?
What then is the need to brood?

 

 

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Mirza Ghalib (27 december 1796 – 15 februari 1869)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Carl Zuckmayer werd op 27 december 1896 geboren in Nackenheim am Rhein. Zie ook mijn blog van 27 december 2006 en ook mijn blog van 27 december 2009 en ook mijn blog van 27 december 2010.


 

Elegie von Abschied und Wiederkehr

 

Ich weiß, ich werde alles wiedersehn.
Und es wird alles ganz verwandelt sein,
ich werde durch erloschne Städte gehn,
darin kein Stein mehr auf dem andern Stein -
und selbst noch wo die alten Steine stehen,
sind es nicht mehr die altvertrauten Gassen -
Ich weiß, ich werde alles wiedersehen
und nichts mehr finden, was ich einst verlassen.

Der breite Strom wird noch zum Abend gleiten.
Auch wird der Wind noch durch die Weiden gehn,
die unberührt in sinkenden Gezeiten
die stumme Totenwacht am Ufer stehn.
Ein Schatten wird an unsrer Seite schreiten
und tiefste Nacht um unsre Schläfen wehn -
Dann mag erschauernd in den Morgen reiten,
der lebend schon sein eignes Grab gesehn.

Ich weiß, ich werde zögernd wiederkehren,
wenn kein Verlangen mehr die Schritte treibt.
Entseelt ist unsres Herzens Heimbegehren,
und was wir brennend suchten, liegt entleibt.
Leid wird zu Flammen, die sich selbst verzehren,
und nur ein kühler Flug von Asche bleibt -
Bis die Erinnrung über dunklen Meeren
ihr ewig Zeichen in den Himmel schreibt.

 

 

 

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Carl Zuckmayer (27 december 1896 – 18 januari 1977)

Hier met zijn oudere broer Eduard rond 1906 / 1907

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Charles Olson werd geboren op 27 december 1910 in Worcester, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Charles Olson op dit blog.,


Uit: Letter to Constance Wilcock

 

“My beloved,

...

Your special came last night but the fat letter has not arrived today, unhappy me! O darling I miss you so. Last night was hard to pass over without you. I had to drug myself to sleep by reading Prescott until the eyes were too tired to stand more. O yes, I now have a library card here, and I shall have the Nun's letters so that we can read them together, darling of mine. In the branch where I got my card they did not have them. (The 42nd St will.) Instead I got a bad book on the Mayans with which I amused myself last night before I turned back to Prescott as nembutal! When you come I'll have the best thing on the Mayans, the Conquest of Yucatan, by Blom. A few lines did come yesterday on the Indian! Not good enough to send you, really only notes groping along. But they show that what is going to be central is GOLD, perhaps as image only, maybe as subject too, for the greed of the Spaniards for it and the Indians confusion of the S as the breed of the Sun, the sons of white Quetzalcoatl do join somehow, and ironically.

Today it was your hair again which tangled my heart! and your long legs which snared my body! Do you feel a treasure house of moments and sharp sensations which our love has gathered into which, lonely and hungry, to dip and recall? Suddenly you will stand or move a certain way, your arms will raise, inside where he is you will feel afire, your lips will kiss in a way they have not kissed, you will look at me out of your eyes anew, you dive into the water different, it is that graveyard at Barnstable and the voices below us, or your hand held is all the world, or it is beside the bed at Ipswich when quickly we were in each others arms two Buddhas of desire. These things happen to me. It is always a birth. I love you, Constance.”

 


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Charles Olson (27 december 1910 – 10 januari 1970)

Hier met dochtertje Kate

 

 

 

 

De Spaanse schrijver Serafín Estébanez Calderón werd geboren op 27 december 1799 in Málaga. Zie ook mijn blog van 27 december 2009  en ook mijn blog van 27 december 2010.


 

Uit: First Love (Vertaald door Emilia Pardo-Bazan)

 

„Her head-dress was strange but elegant; a compact group of curls plastered conewise one over the other covered her temples, and a basket of braided hair rose on the top of her head.

This old-fashioned head-dress, which was trussed up from the nape of her neck, disclosed all the softness of her fresh young throat, on which the dimple of her chin was reduplicated more vaguely and

delicately.

As for the dress--I do not venture to consider whether our grandmothers were less modest than our wives are, or if the confessors of past times were more indulgent than those of the present; I am inclined to think the latter, for seventy years ago women prided themselves upon being Christianlike and devout, and would not have disobeyed the director of their conscience in so grave and important a matter. What is undeniable is, that if in the present day any lady were to present herself in the garb of the lady of the portrait, there

would be a scandal; for from her waist (which began at her armpits) upwards, she was only veiled by light folds of diaphanous gauze, which marked out, rather than covered, two mountains of snow, between which

meandered a thread of pearls. With further lack of modesty she stretched out two rounded arms worthy of Juno, ending in finely molded hands--when I say _hands_ I am not exact, for, strictly speaking, only

one hand could be seen, and that held a richly embroidered handkerchief.“

 

 

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Serafín Estébanez Calderón (27 december 1799 – 5 februari 1867)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 27 december 2010.

 

De Oostenrijkse schrijver en essayist Klaus Hoffer werd geboren op 27 december 1942 in Graz. Zie ook mijn blog van 27 december 2009.

 

Geschreven door Romenu om 18:56 Reageer op dit bericht

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