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Berichten van 31 januari 2012 tot 1 februari 2012

Hugo von Hofmannsthal, Günter Eich, Dieter Kühn, F. B. Hotz

De Oostenrijkse dichter en schrijver Hugo von Hofmannsthal werd geboren op 1 februari 1874 in Wenen. Zie ook alle tags voor Hugo von Hofmannsthal op dit blog.

 

 

Was ist die Welt?

 

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht,

Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht,

Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht,

Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht

 

Und jedes Menschen wechselndes Gemüt,

Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht,

Ein Vers, der sich an tausend andre flicht,

Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht.

 

Und doch auch eine Welt für sich allein,

Voll süß-geheimer, nievernommner Töne,

Begabt mit eigner, unentweihter Schöne,

 

Und keines Andern Nachhall, Widerschein.

Und wenn du gar zu lesen drin verstündest,

Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest.

 

 

 

Siehst du die Stadt?

 

Siehst du die Stadt, wie sie da drüben ruht,

Sich flüsternd schmieget in das Kleid der Nacht?

Es gießt der Mond der Silberseide Flut

Auf sie herab in zauberischer Pracht.

 

Der laue Nachtwind weht ihr Atmen her,

So geisterhaft, verlöschend leisen Klang:

Sie weint im Traum, sie atmet tief und schwer,

Sie lispelt, rätselvoll, verlockend bang ...

 

Die dunkle Stadt, sie schläft im Herzen mein

Mit Glanz und Glut, mit qualvoll bunter Pracht:

Doch schmeichelnd schwebt um dich ihr Widerschein,

Gedämpft zum Flüstern, gleitend durch die Nacht.

 

 

 

Des alten Mannes Sehnsucht nach dem Sommer

 

Wenn endlich Juli würde anstatt März,

 

Nichts hielte mich, ich nähme einen Rand,

Zu Pferd, zu Wagen oder mit der Bahn

Käm ich hinaus ins schöne Hügelland.

 

Da stünden Gruppen großer Bäume nah,

Platanen, Rüster, Ahorn oder Eiche:

Wie lang ists, daß ich keine solchen sah!

 

Da stiege ich vom Pferde oder riefe

Dem Kutscher: Halt! und ginge ohne Ziel

Nach vorwärts in des Sommerlandes Tiefe.

 

Und unter solchen Bäumen ruht ich aus;

In deren Wipfel wäre Tag und Nacht

Zugleich, und nicht so wie in diesem Haus,

 

Wo Tage manchmal öd sind wie die Nacht

Und Nächte fahl und lauernd wie der Tag.

Dort wäre alles Leben, Glanz und Pracht.

 

Und aus dem Schatten in des Abendlichts

Beglückung tret ich, und ein Hauch weht hin,

Doch nirgend flüsterts: »Alles dies ist nichts.«

 

Das Tal wird dunkel, und wo Häuser sind,

Sind Lichter, und das Dunkel weht mich an,

Doch nicht vom Sterben spricht der nächtige Wind;

 

Ich gehe übern Friedhof hin und sehe

Nur Blumen sich im letzten Scheine wiegen,

Von gar nichts anderm fühl ich eine Nähe.

 

Und zwischen Haselsträuchern, die schon düstern,

Fließt Wasser hin, und wie ein Kind, so lausch ich

Und höre kein »Dies ist vergeblich« flüstern!

 

Da ziehe ich mich hurtig aus und springe

Hinein, und wie ich dann den Kopf erhebe,

Ist Mond, indes ich mit dem Bächlein ringe.

 

Halb heb ich mich aus der eiskalten Welle,

Und einen glatten Kieselstein ins Land

Weit schleudernd, steh ich in der Mondeshelle.

 

Und auf das mondbeglänzte Sommerland Fä

Fällt weit ein Schatten: dieser, der so traurig

Hier nickt, hier hinterm Kissen an der Wand?

 

So trüb und traurig, der halb aufrecht kauert

Vor Tag und böse in das Frühlicht starrt

Und weiß, daß auf uns beide etwas lauert?

 

Er, den der böse Wind in diesem März

So quält, daß er die Nächte nie sich legt,

Gekrampft die schwarzen Hände auf sein Herz?

 

Ach, wo ist Juli und das Sommerland!

 

 

 

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Hugo von Hofmannsthal (1 februari 1874 – 15 juli 1929)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Günter Eich werd geboren op 1 februari 1907 in Lebus an der Oder. Zie ook alle tags voor Günter Eich op dit blog.

 

 

Latrine

 

Über stinkendem Graben,
Papier voll Blut und Urin,
umschwirrt von funkelnden Fliegen,
hocke ich in den Knien,

 

den Blick auf bewaldete Ufer,
Gärten, gestrandetes Boot.
In den Schlamm der Verwesung
klatscht der versteinte Kot.

 

Irr mir im Ohre schallen
Verse von Hölderlin.
In schneeiger Reinheit spiegeln
Wolken sich im Urin.

 

Geh aber nun und grüße
die schöne Garonne
Unter den schwankenden Füßen
schwimmen die Wolken davon.

 

 

 

 

Abgelegene Gehöfte

 

Die Hühner und Enten treten

den Hof zu grünlichem Schmutz.

Die Bauern im Hause beten.

Von den Mauern bröckelt der Putz.

 

Der Talgrund zeichnet Mäander

in seine Wiesen hinein.

Die Weide birgt Alexander,

Cäsarn der Brennesselstein.

 

Auch wo die Spinnen weben,

der Spitz die Bettler verbellt,

im Rübenland blieben am Leben

die großen Namen der Welt.

 

Die Ratten pfeifen im Keller,

ein Vers schwebt im Schmetterlingslicht,

die Säfte der Welt treiben schneller,

Rauch steigt wie ein feurig Gedicht.

 

 

 

 

Abends am Zaun

 

Am Abend duftet holder die Kamille

vom Feldrain her. Der Posten bläst ein Lied

auf seiner Okarina. Gottes Wille

im Glanz des Abendsternes sich vollzieht.

Wie viele doch sind nun für immer stille,

die gerne sich erfreut an Stern und Lied!

Nun sind sie selbst darin und Gottes Wille

in Glanz und Duft und solcher Abendstille

geschieht.

 

 

 

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Günter Eich (1 februari 1907 - 20 december 1972)

CD-Cover

 

 

 

 

De Duitse schrijver Dieter Kühn werd geboren op 1 februari 1935 in Keulen. Zie ook alle tags voor Dieter Kühn op dit blog.

 

Uit: Tristan und Isolde des Gottfried von Straßburg

 

Trödelei mit meiner Zeit, obwohl ich reifen Alters bin -
da würd ich dieser Welt nicht so geweltet sein, wie ich es bin.
Ich hab mir für die hohe Welt nun eine Arbeit vorgenommen;
sie sage noblen Herzen zu - den Herzen, die ich herzlich liebe,
der Welt in meinem Herzensblick. Die Welt der Mehrzahl mein ich nicht,
von der ich mir erzählen lasse, dass sie kein Leid ertragen kann
und sich nur Freude machen will -  die lass denn Gott in Freude leben ...
Jener Welt und solchem Leben wird mein Erzählen unbequem -
ihr Leben divergiert von meinem! Ich denk an völlig andre Menschen,
deren Herzen dies umschliessen: ihr süsses Bittres, schönes Leid,
ihr Herzensglück, ihr Liebesleid, und schönes Leben, schweren Tod,
den schönen Tod und schweres Leben. Solches Leben will ich leben,
dieser Welt bleib ich geweltet, ich stehe, falle nur mit ihr.
Ich hab bisher mit ihr gelebt, hab meine Zeit verbracht mit ihr,
die meinem Leben (so bedrückend!) Geleit, Belehrung geben sollte.
tDieser Welt leg ich mein Werk nun vor zur Unterhaltung;
ich will mit dem, was ich erzähle,  halbwegs lindern, was für sie
Schmerz ist, der sie sehr bedrückt, will ihr Leid damit verringern.

 

 

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Dieter Kühn (Keulen,1 februari 1935)

 

 



De Nederlandse schrijver Frits Bernard Hotz werd geboren op 1 februari 1922 in Leiden. Zie ook alle tags voor F. B. Hotz op dit blog.

 

Uit: Een dubbel incident

 

„Op zomerzondagmiddagen bevond ons gezin zich meestal di­rect achter de hoogopgeschoven ramen van het bovenhuis aan de Leidse Rijnsburgerweg. Geuren van aarde, klinkers, bomen, ver­brande benzine en stoom drongen feestelijk binnen. Mijn vader staarde dan misleidend ernstig naar het fietspad aan de overkant, waar roodverbrande meisjes vanaf een uur of vier begonnen terug te keren van het Katwijkse strand naar de binnenstad. Hij volgde ze soms even met de ogen, maar altijd zo of hij afkeuring in de zin had. Dikwijls uitte hij die ook: ‘Kijk eens éven hoe die daar zich heeft toegetakeld!’ zei hij dan van een niet te mooie meid in won­derlijk geachte strandkledij. Moeder, aan het andere raam, keek mee met schuddend hoofd en vader bleef buiten verdenking.

Ook m’n zus, die in die jaren een fondsbril droeg en niet graag buiten kwam, zat de zondagmiddagen mee uit. Ze staarde mee door vaders raam, even ondoorgrondelijk als hij, en soms vonkte haar bril in de al wat dalende zon. Zelf telde ik doelloos hoeveel auto’s per uur passeerden en ik mompelde monotoon de merken: zesentwintig Fords, veertien Chevrolets, drie Auburns, één Voisin, vier Studebakers, drie Chryslers, één Hotchkiss, enzovoort. Ik had het er druk mee, maar meestal kwam al gauw landerig ongenoegen op om verspilde tijd: ik had beter kunnen gaan tekenen of ‘iets maken’ van het grote karton, dat achter in het weekblad Het Leven lag ter versteviging bij de verzending. M’n werkzame ouders zagen dat ook liever.“

 

 

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F. B. Hotz (1 februari 1922 –  5 december  2000)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e februari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Muriel Spark, Langston Hughes, Michel Zevaco, Jevgeni Zamjatin

De Schotse schrijfster Muriel Spark werd op 1 februari 1918 geboren als Muriel Sarah Camberg in Edinburgh. Zie ook mijn blog van 1 februari 2009 en ook mijn blog van 1 februari 2010 en ook mijn blog van 1 februari 2011.

 

Uit: Muriel Spark: The Biography (Biografie door Martin Stannard)

 

„Muriel Sarah Camberg arrived in the middle of the night (3 a.m., 1 February 1918) and immediately became her parents' princess. Later in life, she would occasionally amuse herself with the fantasy that she was a real princess, kidnapped by gypsies (her parents). She saw her life as a Cinderella story – and Rossini's La Cenerentola was not one of her favourite operas for nothing. How she had emerged from that family intrigued her. She was born in a small rented flat at 160 Bruntsfield Place, in the Morningside district of Edinburgh. Her brother, Philip, had made his appearance in the middle of the day five and a half years earlier, in another flat, down the hill and round the corner at 55 Viewforth. He welcomed his new sister guardedly. As they grew up together this emotional distance increased. And they remained night and day to each other for the rest of their lives, uncomplementary (and sometimes uncomplimentary) opposites. 'My brother', she remarked to me, 'is like a Chekhov short story. When you meet him you'll know what I mean.'During April 1962, with the great success of The Prime of Miss Jean Brodie behind her and life as a celebrity ahead, she began to reflect on all this. She was back in Edinburgh, attending her father's deathbed in the Royal Infirmary. What was she doing in the elegant North British Hotel when her mother, brother and son were gathered in the family home? By hitching her legs up on to the window-sill of her room she could prop herself on one side or the other. The broad sash was lifted, opening, to the left, on the craggy outcrop of Arthur's Seat, to the right on Princes Street Gardens, just coming into bloom in cold spring sunshine.

Above everything loured the castle, erupting between the Old Town and the New. This brutal caesura, dividing the tangle of ancient closes from the rational elegance of eighteenth-century town planning, seemed to her somehow symbolic. There was a link, as yet still an abstraction, between the topography of Edinburgh and the topography of her mind. Most people in her circumstances would have been saturated in melancholy. But Muriel was not like most people. Her response to the world was rarely one of self-pity. She was an artist, a channel through which impressions could flow, a cold medium.“

 
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Muriel Spark (1 februari 1918 – 13 april 2006)



 
De Amerikaanse schrijver Langston Hughes werd geboren op 1 februari  1902 in Joplin, Missouri. Zie ook alle tags voor Langston Hughes op dit blog.

  

Acceptance

 

God in His infinite wisdom

Did not make me very wise-
So when my actions are stupid

They hardly take God by surprise

 

 

 

Children's Rhymes

 

By what sends

the white kids

I ain't sent:

I know I can't

be President.

What don't bug

them white kids

sure bugs me:

We know everybody

ain't free.

 

Lies written down

for white folks

ain't for us a-tall:

Liberty And Justice--

Huh!--For All?

 

 

 

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Langston Hughes (1 februari 1902 – 22 mei 1967)

 

 

 


De Franse schrijver, journalist en anarchistisch activist
Michel Zevaco werd geboren op 1 februari 1860 in Ajaccio. Zie ook mijn blog van 1 februari 2009 en ook mijn blog van 1 februari 2010 

en ook mijn blog van 1 februari 2011.

 

Uit: Les Pardaillan

 

“Lorsque Pardaillan frappa contre le mur les trois coups convenus, le nain s'empressa d'ouvrir et accueillit le chevalier triomphant avec des manifestations d'une joie aussi bruyante que sincère, qui l'émurent doucement.

—J'ai bien cru que vous ne sortiriez pas vivant de là-dedans, dit-il, quand il se fut un peu calmé.

—Bah! répondit Pardaillan en souriant, j'ai la peau trop dure, on ne m'atteint pas aisément.

—J'espère que nous allons nous en aller, maintenant? fit le Chico qui tremblait à la pensée que le Français ne s'avisât de s'exposer encore, bien inutilement, à son sens.

A sa grande satisfaction, Pardaillan dit:

—Ma foi, oui! Ce séjour est peut-être agréable pour des bêtes de nuit, mais il n'a rien d'attrayant et il est trop peu hospitalier pour d'honnêtes gens comme Chico. Allons-nous-en donc!

Le soleil se levait radieux, lorsque Pardaillan, accompagné de Chico, fit son entrée dans l'auberge de la Tour.

Dans la vaste cheminée de la cuisine, un feu clair pétillait, et la gouvernante Barbara, pour ne pas en perdre l'habitude, maugréait et bougonnait contre les jeunes maîtresses qui ne veulent en faire qu'à leur tête, et qui, après avoir passé la plus grande partie de la nuit debout, sont levées les premières et parées de leurs plus beaux atours, gênent les serviteurs honnêtes et consciencieux acharnés à leur besogne.“

 

 

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Michel Zevaco (1 februari 1860 – 8 augustus 1918)

Les Pardaillan op een Franse postzegel

 

 

 

 

De Russische revolutionair en schrijver Jevgeni Zamjatin werd geboren op 1 februari 1884 in Lebedjan. Zie ook mijn blog van 1 februari 2009 en ook mijn blog van 1 februari 2010 en ook mijn blog van 1 februari 2011.

 

Uit: Wir (Vertaald door Gisela Drohla)

 

„Frühling. Aus der wilden, unbekannten Weite jenseits der Grünen Mauer weht der Wind gelben Blütenstaub herüber. Dieser süßliche Staub macht die Lippen trocken — man muss sie alle Augenblicke mit der Zunge anfeuchten —, alle Frauen, die mir begegnen, haben diese süßen Lippen (die Männer natürlich auch). Das verwirrt das logische Denken ein wenig.
Doch was für ein Himmel! Tiefblau, von keiner einzigen Wolke befleckt (was für einen jämmerlichen Geschmack müssen unsere Vorfahren gehabt haben, wenn diese dummen, unförmigen Dampfklumpen ihre Dichter begeistern konnten). Ich liebe einen sterilen, peinlich sauberen Himmel. Nicht ich allein, wir alle, ich täusche mich nicht, lieben ihn. An einem Tag wie heute ist die ganze Welt aus dem unzerbrechlichen ewigen Glas gegossen, aus dem die Grüne Mauer und alle unsere Gebäude bestehen. An solchen Tagen sieht man die blauste Tiefe dieser Dinge, nimmt unbekannte Größen, wunderbare Gleichungen wahr — man entdeckt sie im Allergewöhnlichsten, Alltäglichsten...
Heute morgen zum Beispiel war ich auf der Werft, wo der Integral gebaut wird. Plötzlich fiel mein Blick auf die Maschinen. Mit geschlossenen Augen, selbstvergessen, drehten sich die Kugeln der Regulatoren. Die blitzenden Hebel neigten sich nach rechts und nach links, stolz wiegte sich die Balancierstange in den Schultern, der Meißel der Stemmmaschine knirschte im Takt einer unhörbaren Musik. Da ging mir die Schönheit dieses prächtigen, von bläulichem Sonnenlicht überfluteten Maschinenballetts auf.
Unwillkürlich fragte ich mich dann: Warum ist das schön? Warum ist der Tanz schön? Die Antwort: Weil er eine unfreie, eine gebundene Bewegung ist, weil sein tieferer Sinn die vollkommene ästhetische Unterwerfung, die ideale Unfreiheit ist. Wenn es stimmt, dass unsere Ahnen in Augenblicken der höchsten Begeisterung sich dem Tanz hingaben (religiöse Mysterien, Militärparaden), dann kann das nur das eine bedeuten: der Trieb zur Unfreiheit ist dem Menschen angeboren, und wir in unserem heutigen Leben tun nur bewusst...“

 

 

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Jevgeni Zamjatin (1 februari 1884 – 10 maart 1937)

Duitse Cover

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e februari ook mijn blog van 1 februari 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:02 Reageer op dit bericht

Norman Mailer, Anna Blaman, Alfred Kossmann, Anton Korteweg, Benoîte Groult

De Amerikaanse schrijver Norman Mailer werd op 31 januari 1923 in Long_Branch, New Jersey geboren. Zie ook alle tags voor Norman Mailer op dit blog.

 

Uit: The Fight

 

"There is always a shock in seeing him again. Not live as in television but standing before you, looking his best. Then the World's Greatest Athlete is in danger of being our most beautiful man and the vocabulary of Camp is doomed to appear. Women draw an audible breath. Men look down. They are reminded again of their lack of worth. If Ali never opened his mouth to quiver the jellies of public opinion, he would still inspire love and hate. For he is the Prince of Heaven - so says the silence around his body when he is luminous."

(…)

 

"Then he made a curious remark one could think about for the rest of the week. It was characteristic of a great deal about Foreman. "Excuse me for not shaking hands with you," he said in that voice so carefully muted to retain his power, "but you see I'm keeping my hands in my pockets."
Of course! If they were in pockets, how could he remove them? As soon ask a poet in the middle of writing a line whether coffee is taken with milk or cream. Yet Foreman made his remark in such simplicity that the thought seems likeable rather than rude. He was telling the truth. It was important to keep his hands in his pockets. Equally important to keep the work at remove. He lived in silence. Flanked by body guards to keep, exactly, to keep hand-shakers away, he could stand among a hundred people in the lobby and be in touch with no one. His head was alone. Other champions had a presence larger than themselves. They offered charisma. Foreman had silence. It vibrated about him in silence."
"Foreman's hands were as separate from him as a kuntu. They were his instrument and he kept them in his pockets the way a hunter lays his rifle back into its velvet case."

 

  

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Norman Mailer (31 januari 1923 – 10 november 2007)

Op de cover van Life, augustus 1969

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Blaman werd geboren op 31 januari 1905 te Rotterdam. Zie ook alle tags voor Anna Blaman op dit blog.

 

Uit: De Verliezers

 

“Het gaf hem een ellendig misselijk gevoel in z'n maag en z'n keel. Maar hij ademde opzettelijk diep. Z'n maag woelde in zijn lichaam, hij kokhalsde van walging en hij steunde zacht en zonder het zelf te merken. Hij dacht nog: doodgaan is moeilijk, verschrikkelijk, vooral voor een mens. En toen zag hij grijze beweeglijke draden voor z'n ogen spannen, in 't begin een doorzichtig net, en in z'n oren begon een zoemtoon die hem doof maakte. Hij dacht niet meer, hij zag beelden over doodgaan voor z'n geest. Een vlieg die je doodsloeg, een hond die een strichninespuitje kreeg en doodviel als door de bliksem getroffen en een mens die moeilijk lag dood te gaan, uren, misschien wel maanden of jaren, hij wist het niet meer. Alles deed hem pijn, alles walgde in hem, het was alsof z'n hersens in zijn hoofd bewogen en alsof zijn maag in z'n lichaam schommelde, en het net voor z'n ogen, grijze draden, werd zwaarder en donkerder. Hij dacht toen plotseling nog, moeilijk, het was alsof z'n hoofd scheurde en verpletterd werd onder zware mokerslagen: Hoe is me dat nu toch overkomen? Hij wist het niet meer, hij kwam uit een volslagen niets en daar viel hij weer in terug. En het gas stroomde maar door, en het electrische licht bleef maar branden. Alles ging door in dat huis, in heel de wereld, er was niets van belang dat ook maar even op een schokkende manier uit de maat raakte, niets-“

 

  

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Anna Blaman (31 januari 1905 - 13 juli 1960)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Alfred Kossmann werd geboren op 31 januari 1922 in Leiden. Zie ook alle tags voor Alfred Kossmann op dit blog.

 

Uit: Indirect antwoord

 

“Uit vele mogelijkheden kies ik er drie. Poëzie kan, als veel moois in andere kunsten, verdwijnen. Robert Schumann heeft prachtige liederen gemaakt van gedichten van zijn tijdgenoot, Justinus Kerner, en ik vrees dat niemand in de wereld die teksten navoelt en bewondert. Ze zijn gestorven, gewoon, en hebben in Schumanns componistenfantasie eens intens geleefd.

Tweede mogelijkheid: veel moois wordt vergeten. Op een andere manier gewoon, je kunt niet alles onthouden. Steeds zijn er gelukkig mensen die in de zeeën van de vergetelheid gaan vissen en ons, aan de wal, met hun vangst verbluffen. Maar ik kan me niet voorstellen dat de dichter Joannes Reddingius en de romancier Herman Robbers ooit ergens worden teruggevonden.

Zij zijn, denk ik, in hun eigen cultuur voor alle eeuwigheid vredig verdronken.

Derde mogelijkheid: veel moois wordt verwijderd. Er zijn twee instanties die daarvoor zorgen, de markt en het onderwijs. Beide instanties hebben behoefte aan coryfeeën en zijn geneigd tot strenge keuze, of wellicht ertoe gedwongen. In de literatuurbeschouwing is vaak sprake van ‘de canon’, een afschuwelijk begrip, bedacht om onderwijs en onderzoek overzichtelijk te houden, en gebruikt of het om iets heiligs gaat.

Nijhoff en Bloem. Ik ken heel wat van hen uit mijn hoofd, door lektuur van bijna zestig jaar geleden. Ik ken ook heel wat uit mijn hoofd van Van Vriesland, wiens lange gedichten ‘Rive gauche’ en ‘Avondlijk tweegesprek tussen de dichter en de harmonika’ tot de mooiste horen die ik ken. Hij is, zo las ik laatst bij een hoogleraar, geheel vergeten. Een andere hoogleraar stelde vast dat de poëzie van Holst met zijn dood was doodgegaan. Ik ken van hem allerlei uit mijn hoofd.

Behalve Nijhoff en Bloem zijn de dichters van mijn jeugd bezig vergeten te worden. Vaak denk ik dat ze voor het gemak, ten bate van ordening verwijderd worden. Of zouden ze als Justinus Kerner en Joannes Reddingius een natuurlijke dood aan het sterven zijn? Zo peinst een oude man over de toekomst,- alsof die al herinnering is. Dit stukje, verwacht ik, kan over zestig jaar herdrukt worden, met andere schrijversnamen.”

 

 

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Alfred Kossmann (31 januari 1922 - 27 juni 1998)

 

 

 

 

De Nederlands dichter en neerlandicus Anton Korteweg werd geboren in Zevenbergen op 31 januari 1944. Zie ook mijn blog van 31 januari 2009 en ook mijn blog van 31 januari 2010 en ook mijn blog van 31 januari 2011.

 

 

De erg jonge dichter

 

Toen ieder weg was, gaf hij snel een wel
heel erg gesloten envelop. Hij draaide
nog wat en vluchtte, trots, verlegen. Nu
hij om mijn oordeel vraagt, zie ik hem beven.

Niets grijpt aan als een jonge dichter, echt
al heel mooi bleek, met wallen, lang
sluik haar, waarachter schuwe ogen.

Hij is mijn broertje: schuchter medeminnaar
van 't mooiste meisje uit de klas, en
even eeuwig vergeefs.

 

 

 

 

Met Mariken op de foto

 

Ik zou willen dat ik Moenen was,
kon ik eens flink in zonde met haar leven.
Maar ik ben Puber-met-de-streepjes-das
al stroop ik ook mijn mouwen ervoor op

Zij is twee meter. Ik bij lange niet.
Maar als ik heel erg op mijn tenen sta,
past tussen half geheven arm en rechtertiet
mijn puistenkop. In zelfgemaakte omhelzing
grijns ik, even stompzinnig als beaat.

 

 


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Anton Korteweg (Zevenbergen, 31 januari 1944)

Portret door Trudy Kraner

 

 

 

 

De Franse schrijfster Benoîte Groult werd geboren op 31 januari 1920 in Parijs. Zie ook alle tags voor Benoîte Groult op dit blog.

 

Uit: Ödipus' Schwester  (Vertaald door Marita Anger)

 

“Die endlose Dienstbarkeit

"Wenn die endlose Dienstbarkeit der Frau ein Ende findet, wenn der bisher noch furchtbare Mann sie aus ihr entläßt, dann wird auch die Frau zur Dichterin werden..."
Arthur Rimbaud

Ich hatte keine Lust, einen Roman zu schreiben. Lieber etwas Undefinierbares. Eine Art Grabbelkiste. Ein Buch über die Frauen, die heute als Frauenrechtlerinnen bezeichnet werden, sobald sie sich auch nur zu rühren wagen; und über die Natur, die heute Umwelt genannt wird, als sei sie nur dazu da, uns als Umgebung zu dienen; über die Bretagne, die in "westliche Region" umgetauft wurde, um ihr die Identität zu nehmen; über Gärten, die trösten; über das Meer, das sich hoheitsvoll über die Menschen lustig macht - wie lange noch?; über Bücher, die Frauen jetzt zu schreiben beginnen und die endlich Dinge sagen, die wir nie gesagt haben, weil Männer uns davon überzeugt hatten, sie seien belanglos, da sie, eben weil sie Männer waren, nichts von ihnen wissen konnten.
Aber schließlich hat das Thema Frauen alles andere überschattet, vermutlich, weil sie heutzutage das große, zentrale Anliegen, das Fragezeichen, das Problem und die Hoffnung geworden sind.
Jahrhundertelang taumelten wir in einem scheinbar wohlgeordneten Spiel dahin, wir lebten so, wie man es uns vorschrieb, wir dachten, wie wir denken sollten und empfanden die Lust, die zu empfinden man uns gestattete.“

 

 

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Benoîte Groult (Parijs, 31 januari 1920)



Zie voor nog meer schrijvers van de 31e januari ook mijn vorige blog van vandaag

Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

In Memoriam Doeschka Meijsing


In Memoriam
Doeschka Meijsing

 

 

De Nederlandse schrijfster Doeschka Meijsing is op 64-jarige leeftijd overleden. Doeschka Meijsing werd geboren in Eindhoven op 21 oktober 1947. Ze stierf aan de complicaties van een zware operatie. Doeschka Meijsing was de zus van schrijver Geerten Meijsing met wie ze in 2005 het boek 'Moord & Doodslag' schreef. Zie ook alle tags voor Doeschka Meijsing op dit blog.

 

Uit: Moord & Doodslag

 

“Timbeer ontwaakte uit zijn betovering. Hij begon een dansje, zo wild dat hij er elk moment bij neer kon vallen. Hij zwaaide met zijn armen en draaide in de rondte en stampte met zijn voeten. Zijn tong krulde naar buiten. Hij zong iets.
– Wat doet híj nou? vroegen de meisjes van de straat en liepen door.
Ik bleef bij de poort van de tuin naar hem staan kijken tot hij was uitgedanst en hijgend, stralend op me afkwam. Hij was een beeld van een jongetje, zag ik nu. Hij had lichtblond krullend haar, vrij lang, en ongelooflijk blauwe ogen. Als hij lachte met zijn kleine melktandjes leek het of hij schaterde. Er hing een zeer licht licht om hem heen alsof God de vrolijkste van zijn cherubijntjes even zonder stempel had uitgeleend.
–Wat deed je daar? vroeg ik naar zijn werkelijk opvallend gedrag van zo-even.
– Ik danste, zei hij.
– En wat danste je dan? vroeg ik.
Hij pakte zijn step weer op en keek me aan of hij de nieuwe wereld had ontdekt.
– De dans van het meisje met de kleurpotloden, zei hij en stepte weg.
Ik keek hem na. Hoe hij nog onhandig stepte, afstapte, weer twee stepjes probeerde.
Zijn antwoord had mij volledig uit het lood geslagen. Hoewel ik het niet onder woorden kon brengen, wist ik dat hij de perfecte woorden had gevonden voor het geluk van de verliefdheid. Hij had iets benoemd wat nooit beter onder woorden zou kunnen worden gebracht, feilloos had hij de juiste termen gevonden, geen te veel, geen te weinig, geen pathos, geen opwinding, die hij in het dansje zelf nu juist wel had getoond, overmoedige seksuele opwinding, een buiten jezelf treden, of jezelf en de wereld voelen samenvallen in één grote luchtballon, hoger en hoger, totdat je uit het zicht was verdwenen. En nooit zou je weer terugkeren.
De dans van het meisje met de kleurpotloden. Niet vóór het meisje, maar ván. Dat was het. Daarmee had hij alles gezegd.”

 

 

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Doeschka Meijsing (21 oktober 1947 – 30 januari 2012)
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Marcus Roloff

De Duitse dichter en schrijver.Marcus Roloff werd geboren op 31 januari 1973 in Neubrandenburg. Zie ook alle tags voor Marcus Roloff op dit blog.

 

 

klassenfahrt 1985

 

brandenburgs ödes flachland in feldern dann
teilungswälder halb buchenwald halb „warte nur
bald“-klassik & jürgen: „wurzel aus gegengewalt

= geschichte“ auch kuchen (streusel) auf brettchen
auf kniescheibe & kurz belichtet abteilfensterkreuz &
ZUR SONNE ZUR endreimstufe frau beusel

verheiratete richter: „?“ „verweile doch, …“ ausschnitt
(frau rogge) FAHREN ÜBERN SEE, ÜBERN SEE
WIR FAHREN „dabei war keiner dabei“ (sven, leer-

zeile) & alle tot seit vierzig jahren

 

 

 

reisegedicht

 

griffbereit steckt die fahrkarte vorne im sitznetz
die zeit hängt in der luft eine flüchtende summe (jahr-
tausend) gehört dem moment zwischen nachher & hinfort
ist höhe schlüchtern ein nothalt ein standbild dem
flatternden augapfel außerhalb des bordbistros ist das
einsetzende gedröhn (eins) mit der kulissenverschiebung
weiterhin nichts als der chronologische abbruch von raum.

 

 

 

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Marcus Roloff (Neubrandenburg, 31 januari 1973)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Stefan Beuse, Marie Luise Kaschnitz, Kenzaburo Oe, Kurt Marti, John 'O Hara

De Duitse schrijver Stefan Beuse werd geboren op 31 januari 1967 in Münster. Zie ook alle tags voor Stefan Beuse op dit blog.

 

Uit: Verschlußzeit

 

„Gerade fokussiert er Sophies Mund, der sich um die Schokoladenkugel schließt und kurz zuckt. Er sieht das Zucken, während Sophie spürt, wie ihre Zunge die Waffelhülle durchdringt und in die weiche Schokolade taucht, die den eigentlichen Kern umhüllt. Dann wieder Auslöser.

Sophies Großvater war Ingenieur. Mit Sechzig bekam er eine Krankheit, die ihm seine Erinnerung nahm, und in den letzten Jahren seines Lebens schrieb er dicke Notizbücher voll, die ihm seine Sprache retten sollten.

Am Anfang kannte ihr Großvater noch die meisten Worte. Er hatte keine Probleme, in ein Geschäft zu gehen und die Dinge zu benennen, die er brauchte. Doch mit den Jahren fiel es ihm immer schwerer, sich an bestimmte Begriffe zu erinnern. Wenn er zum Beispiel Batterien für sein Radio brauchte, ging er in ein Elektrogeschäft und sagte, ich brauche das, was man haben muß, um sich beim Baden gut zu behandeln, denn er hörte gern Musik, während er in der Badewanne saß. Natürlich konnten die Verkäufer im Elektrogeschäft nichts damit anfangen. Sie verstanden ihn nicht und schickten ihn in einen Sanitärladen, wo man ihm derart aufdringlich einen neuen Duschkopf verkaufen wollte, daß ihr Großvater traurig wurde und nach Hause ging.

Als er dann eines Tages im Supermarkt zufällig Batterien sah, nahm er die Verpackung und schrieb sie ab. Er schrieb den gesamten Text der Batterieverpackung in sein Notizbuch, weil er nicht wußte, welches der vielen Wörter die richtige Bezeichnung für das war, was er haben wollte. Über den Packungstext schrieb er in allerbester Ingenieursstandarddruckschrift: Das muß ich sagen, wenn ich das Gerät brauche, das mich beim Baden gut behandelt. Diesen Satz unterstrich er mit Hilfe eines Lineals in zwei Farben, und darunter schrieb er: Daimon Sparpack 4 x 1,5 V Mignonzellen.“

 

 

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Stefan Beuse (Münster,  31 januari 1967)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marie Luise Kaschnitz werd geboren op 31 januari 1901 in Karlsruhe. Zie ook alle tags voor Marie Luise Kaschnitz op dit blog. 

 

 

Schreibend

 

Schreibend wollte ich
Meine Seele retten.
Ich versuchte Verse zu machen
Es ging nicht.
Ich versuchte Geschichten zu erzählen
Es ging nicht.
Man kann nicht schreiben
Um seine Seele zu retten.
Die aufgegebene treibt dahin und singt.

 

 

 

Notizen der Hoffnung

 

Nicht zu vergessender Stein
Der mir den Himmel aufriß
Brunnentief über den Erlen
Nicht zu vergessender
Singender Pfiff
Aus dem Herzen des Reisigfeuers.
Nicht zu vergessendes Wiegen
Ast über Ast
Der Knaben im Buchenskelett
Nicht zu vergessende Märzsonne
Ungebührliches Scheinen
Und purpurner Seidelbast
Tannenschonungversteck
Blühend für keinen.



 

 

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Marie Luise Kaschnitz (31 januari 1901 – 10 oktober 1974)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Kenzaburo Oe werd op 31 januari 1935 geboren in het dorp Oso op het eiland Shikoku. Zie ook alle tags voor Kenzaburo Oe op dit blog.

 

Uit: Der kluge Regenbaum (Vertaald door Siegfreid Schaarschmidt)

»Wollen Sie sich nicht lieber einen Baum ansehen als die Leute hier?« hatte die Deutsch-Amerikanerin vorgeschlagen, als sie mich aus dem Partyraum holte, der voller Gäste war, um mich durch einen breiten Korridor auf die Veranda hinauszuführen, vor eine weitausladende Finsternis. Im Rücken noch den Partylärm und Gelächter, starrte ich in diese Finsternis, aus der es nach Wasser roch. Daß sie fast vollständig mit einem einzelnen, ungeheuer großen Baum angefüllt war, erkannte ich an ihrem Saum, wo ein schwacher Widerschein von Licht auf strahlenförmigen und sich vielfach überlagernden brettartigen Wurzeln lag, die auf uns zustrebten. Auch den blaugrauen Glanz, den das einer Umzäunung aus schwarzen Brettern ähnliche Gebilde kaum merklich zeigte, nahm ich allmählich wahr. Bei so stark entwickelten Brettwurzeln bestimmt ein paar hundert Jahre alt, sperrte sich der Baum in dieser Finsternis gegen den Himmel und das weit unten am Abhang liegende Meer. Von dort, wo wir standen, unter dem Vordach der Veranda eines großen Hauses in neuenglischem Stil, wäre er, gemessen an menschlichen Proportionen, auch bei Tage nur bis unterhalb der Knie zu sehen gewesen. Für ein Haus wie dieses mit spärlich gehaltener Beleuchtung, was dem alten Baustill mehr noch dem bloßen Alter des Gebäudes entsprach, war der Baum im Garten ein regelrechter Wall der Finsternis.“

 

 

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Kenzaburo Oe (Oso, 31 januari 1935)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Kurt Marti werd geboren op 31 januari 1921 in Bern. Zie ook mijn blog van 31 januari 2010 en ook mijn blog van 31 januari 2011.

 

 

 

Die Auferstehung der Toten?

 

ihr fragt
wie ist die auferstehung
der toten?
ich weiß es nicht

 

ihr fragt
wann ist die auferstehung
der toten?
ich weiß es nicht

 

ihr fragt
gibt es eine auferstehung
der toten?
ich weiß es nicht

 

ihr fragt
gibt es keine auferstehung
der toten?
ich weiß es nicht

 

ich weiß nur
wonach ihr nicht fragt:
die Auferstehung
derer, die leben

ich weiß nur wozu er uns ruft:
zur auferstehung heute uns jetzt

 

 

 

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Kurt Marti (Bern, 31 januari 1921)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver John 'O Hara werd geboren op 31 januari 1905 in Pottsville, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor John 'O Hara op dit blog.

 

Uit: Graven Image

 

“You were asking me if it isn’t water under the bridge. Why should it be?” “The obvious reason,” said Browning. “My country, ‘tis of thee’?” “Exactly. Isn’t that enough?” “It isn’t for your Raquet Club pal over there.” “You keep track of things like that?” “Certainly,” said the Under Secretary. “I know every goddam club in this country, beginning back about twenty-three years ago. I had ample time to study them all then, you recall, objectively, from the outside. By the way, I notice you wear a wristwatch. What happens to the little animal?” Browning put his hand in his pocket and brought out a small bunch of keys. He held the chain so that the Under Secretary could see, suspended from it, a small golden pig. “I still carry it,” he said… “Listen, Joe, are we talking like grown men? Are you sore at the Pork? Do you think you’d have enjoyed being a member of it? If being sore at it was even partly responsible for getting you where you are, then I think you ought to be a little grateful to it. You’d show the bastards…” … The Under Secretary smiled. “There’s no getting away from it, you guys have got something. O.K., what are you interested in? Of course, I make no promises, and I don’t even know if what you’re interested in is something I can help you with.”… Browning went on to tell the Under Secretary about the job he wanted. He told him why he thought he was qualified for it, and the Under Secretary nodded… He told Browning that he thought there might be some little problem with a certain character but that that character could be handled, because the real say-so, the green light, was controlled by a man who was a friend of the Under Secretary’s, and the Under Secretary could almost say at this moment that the matter could be arranged. At this, Browning grinned, “By God, Joe, we’ve got to have a drink on this. This is the best news since—” He summoned the waiter.“

 

 

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John 'O Hara (31 januari 1905 - 11 april 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e januari ook mijn blog van 31e januari 2011 deel en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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