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Berichten van 31 maart 2012 tot 1 april 2012

Johann Wolfgang von Goethe, Milan Kundera, Nikolaj Gogol, Max Nord, Urs Allemann, Rolf Hochhuth

Bij Palmzondag

 

 

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Intocht in Jeruzalem, Giotto di Bondone, 1304

 

 

 

Gedicht zum Palmsonntag

Im Vatikan bedient man sich
Palmsonntags echter Palmen.
Die Kardinäle beugen sich
und singen alte Psalmen.
Dieselben Psalmen singt man auch,
Ölzweiglein in den Händen,
Muss im Gebirg zu diesem Brauch
Stechpalmen gar verwenden.
Zuletzt, man will ein grünes Reis,
So nimmt man Weidenzweige.
Damit der Fromme Lob und Preis
auch im geringsten zeige.


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Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

Het Goethehaus in Weimar

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook alle tags voor Milan Kundera op dit blog.

 

Uit: Die Kunst des Romans

 

„Wir wollen präziser sein: Alle Romane aller Zeiten sind mit dem Rätsel des Ich beschäftigt. Sobald man ein imaginäres Wesen, eine Figur erschafft, steht man automatisch vor der Frage: Was ist das Ich? Womit kann das Ich erfaßt werden? Das ist eine der Grundfragen, auf denen der Roman als solcher beruht. Anhand der verschiedenen Antworten auf diese Frage könnten Sie, wenn Sie wollen, verschiedene Tendenzen und vielleicht verschiedene Perioden in der Geschichte des Romans unterscheiden. Die ersten europäischen Erzähler kennen den psychologischen Ansatz gar nicht.

Boccaccio erzählt uns einfach Handlungen und Abenteuer. Allerdings erkennt man hinter diesen amüsanten Geschichten eine Überzeugung: Indem der Mensch handelt, tritt er aus der immergleichen Welt des Alltags heraus, wo jeder jedem ähnlich ist, als Handelnder unterscheidet er sich von den anderen und wird Individuum. Schon Dante sagte: „Bei jeder Handlung ist die Hauptabsicht des Handelnden, sein eigenes Bild zu enthüllen.“ Anfangs wird Handlung als Selbstporträt des Handelnden verstanden.

Vier Jahrhunderte nach Boccaccio ist Diderot da skeptischer: sein „Jacques der Fatalist“ verführt die Braut seines Freundes, vor Freude betrinkt er sich, sein Vater verpaßt ihm eine Tracht Prügel, ein Regiment zieht vorbei, aus Ärger darüber läßt er sich anwerben, in der ersten Schlacht wird er am Knie verwundet und hinkt bis an sein Lebensende. Er glaubte ein Liebesabenteuer einzugehen, während er in Wirklichkeit auf seine Invalidität lossteuerte. Er kann sich nie in seiner Tat wiedererkennen. Zwischen seiner Tat und ihm selbst klafft ein Riß.“

 

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook alle tags voor Nikolaj Gogol op dit blog.

 

 

Uit: Der Revisor (Vertaald door Heiko Postma)

 

„ERSTER AKT

Erste Szene

ORT: Hauptbühne: Raum im Hause des Bürgermeisters

PERSONEN: BÜRGERMEISTER;

KRANKENHAUSVERWALTERIN; SCHULRAT;

BEZIRKSRICHTER; BEZIRKSÄRZTIN; MARFA, ein

DIENSTMÄDCHEN

BÜHNE: Morgens. Der BÜRGERMEISTER steht hinter

seinem Tisch, auf dem er Akten und Papiere liegen hat.

Er ist ungeduldig. Von Zeit zu Zeit blickt er auf seine Uhr,

trommelt mit den Fingern auf den Tisch, etc.; der

SCHULRAT, eine Aktentasche in der Hand, der RICHTER,

seinen Talar über dem Arm, und die

KRANKENHAUSVERWALTERIN, die einen Schnellhefter

dabei hat, stehen abseits und sind von der Nervosität

des BÜRGERMEISTERS offenbar angesteckt. Durch die

Mitteltür hastet die ÄRZTIN im weißen Kittel, ein

Stethoskop um den Hals. Sie stellt sich, nervös, zu den

anderen Beamten.

BÜRGERMEISTER:

(klatscht jetzt auffordernd in die Hände)

Meine Herrschaften -

(nötigt die Gäste, Platz zu nehmen)

ich habe Sie heute morgen zu mir bestellt, um Ihnen

eine höchst unerfreuliche Mitteilung zu machen: Zu uns

kommt ein Revisor.

(Er setzt sich jetzt ebenbenfalls - an den Tisch)

KRANKENHAUSVERWALTERIN:

(flüsternd zum RICHTER)

Ein Revisor??

RICHTER:

Ein Revisor?“

 

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 –  4 maart 1852)

Portret door Otto Friedrich Theodor von Moeller, 1841

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook alle tags voor Max Nord op dit blog.

 

 

Vreemd ben ik mij

 

Vreemd ben ik mij: ik leef en lach

en drink des avonds om te vergeten

wat niemand dan juist ik moet weten,

wat niemand dan juist ik nog zag.

 

'k Herken mij niet: verbaasd, verbeten,

wil 'k dag aan vreugdeloze dag

een ander dan mijzelve meten

aan wie eens, zalig, bij haar lag.

 

Ik krijg geen antwoord op mijn vragen,

vergeet niet wat ik van haar weet;

eens wild' ik haar een trap op dragen

en kon het niet, wat ik ook deed;

een vreemde nu, zal 'k nimmer slagen,

en draag haar voortaan als mijn leed.

 

 

 

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Max Nord (1 april 1916 -  28 februari 2008)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook alle tags voor Urs Allemann op dit blog.

 

 

an den genossen sepp normalverraucher

sepp normalverraucher, wenn die schnecke josefine im black poem
tutet,
this is your aesthetics.
deine philosophien singen die rechnung des blue poem-quells.

pfeif, wenn dein gedicht piano das übliche tut
„uralte betriebe“
und „dunkle branche des schneckenflugs“.

du aber knackst mit weichen gedichten nüsse in die philosophie,
die pieno purple poems zischt
und du stampfst die phänomene schöner im dasein.

ein gedichtbusch flucht,
where deine lunar selbstcontemplations beissen.
o, wie al niente bist, sepp normalverraucher, du verwispert.

dein gedicht ist eine reflexion,
in die ein genosse „the waxy sciences“ tratscht.
ein black poem ist unsere wissenschaft,

daraus di quando in quando ein sanfter schneck den hals streckt
und adagio die schweren gedichte behauptet.
„on your aesthetics!“ piepst black poem,

der letzte gegenstand vertuteter kunstwerke.

 

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie ook alle tags voor Rolf Hochhuth op dit blog en ook mijn blog van 1 april 2011.

 

Uit: Jacob Grimm oder Angst um unsere Sprache

 

„Absurd, dass ausgerechnet wegen der Märchen, die erzpolitisch sind, den Brüdern Grimm versagt blieb, auch als bedeutende politische Dichter anerkannt zu werden - die doch die Brüder selbstverständlich von Natur schon gewesen sind, diese Zwei der dann so standhaften nur sieben Göttinger. Andererseits: Hätte man schon im 19. Jahrhundert in den Märchen aufgespürt, wie politisch die auch sind - keineswegs nur, aber auch -, sie wären vermutlich längst vergessen. Denn, wie Frank Wedekind aus eigener Erfahrung dichten musste; und auch ich selber mache diese Erfahrung seit nun vierzig Jahren; und musste schon vor dreißig Jahren diese Wedekind-Zeilen als Motto meinen Aufsätzen: 'Krieg und Klassenkrieg' voranstellen:
"Ein Schriftsteller, wo er politisch auch schreibt, in Deutschland ein Schuft unter Schurken bleibt".

Der dann auch noch wie kein anderer Deutscher Weltruhm als Komödiendichter hatte, wurde aus sogenannten politischen Gründen abgestochen wie ein Schwein, das heißt: wie Kotzebue, über den Jacob Grimm an Wilhelm aus Paris schreibt, anläßlich des Pariser Theaters: "Kotzebue hat darin recht seinen Sitz aufgeschlagen, denn von niemand anderem ist etwas gegeben". Wilhelm antwortet aus Marburg, indem er aus einer schweizer Zeitschrift zitiert; denn keine deutsche hätte so positiv über einen deutschen Dichter geschrieben; Wilhelm zitiert aus einem Essay: "Toleranz in der schönen Literatur": Man solle "sich freuen und stolz darauf sein, einen Mann wie Kotzebue zu haben, dessen Schauspiele am Ganges und an der Donau, Themse etc mit allgemeinem Beifall aufgenommen würden, einen solchen Mann habe keine andere Nation"!“

 

 

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931) 




Zie voor nog meer schrijvers van de 1e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:18 Reageer op dit bericht

Maria Polydouri, Edgar Wallace, Arnold Aletrino, John Wilmot, Carl Sternheim

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook alle tags voor Maria Polydouri op dit blog.

 

 

Dedication

 

Beloved, autumn's Hour has come

to my door outside. It wears a yellow

wreath of myrtle. In its triumphant

hands a mournful guitar,

 

An old-time guitar enclosing

a wealth of sound upon sound. A holy

cradle. Every pain, every knowledge

that was sweet and has gone sour,

 

Sound distills within its heart.

Beloved, autumn's Hour has come

to my door without hesitation

 

And its strumming every now and then

as if it were your secret voice

singing me your verses as of old.

 

 

Vertaald door Mollie Boring

 

 

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Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)

Portret door Asargiotaki Kalliopi 

 

 

 


De Engelse journalist en schrijver
Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875.
Zie ook alle tags voor Edgar Wallace op dit blog.

 

Uit: King Kong (samen met Merian C. Cooper)

 

„Hanging tightly to his money, he lumbered out of the taxi with that short-winded dignity which marks the fat man of fifty-odd. In the same moment, an old watchman poked a cold red nose around the corner of a warehouse.
Weston hailed him:
“Hi, Cap! Is that the moving picture ship?”
Only after the cold red nose had bobbed assent did Weston pass over the cab fare, and even then there was a glint of suspicious doubt in his eye. Still hardly more than half satisfied that he had not mistaken the rendezvous, he scuffed through the light fall of snow to the Wanderer’s gangway.
“ ’re you another one agoin’ on this crazy voyage?” the old watchman demanded suddenly from the gloomy shadow of the warehouse.
“Crazy?” Weston swung around the more quickly because the adjective bolstered a conviction that had been growing in his own mind. “What’s crazy about it?”
“Well, for one thing, the feller that’s bossin’ it.”
“Denham?”
“That’s him! A feller that if he wants a picture of a lion’ll walk right up and tell it to look pleasant. If that ain’t crazy, I want to know?”
Weston chuckled. That wasn’t so far from his own estimate of the doughty director of the Wanderer’s destinies.
“He’s a tough egg, all right,” he agreed. “But why the talk about this voyage being crazy?”
“Because it is, that’s why.”
The watchman emerged from his snug, protected niche the better to pursue the conversation.“

 

 

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Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook alle tags voor Arnold Aletrino op dit blog.

 

Uit: Martha

 

„De bruidsmeisjes waren weggegaan. Wachtend tot haar bruigom haar kwam halen stapte Martha achteruit naar 't raam, stijf, kleinvoelend in de vreemde nieuwheid van haar japon, warm-ademend onder de dichte gazing van haar sluier die over haar heenstond met rechte, hoekig-builende plooien. In de plotseling nêergeslagen stilte na het heenzijn van allen om haar heen zinde zij langsaam uit de warrelende jachting van haar geholpen aankleeden en de moewende drukte van den ongewonen ochtend, verwonderd ziende over de woelige overhooptheid van de kamer die dof-lag boven de rumoering van geluiden beneden in huis.

Onder het glazen noordlicht dat door de hooge vensters naar binnen koelde stonden de meubelen sufstarend uit de rechtlooperende streeping van het tapijt, dood achtergebleven in de kleurloose drooming die suizend van de hooge zoldering deinde. Diep in de kamer schemerde, nêerstaand in langhangende plooien, het grijze wit der bedgordijnen, roerloos vagend een weeke breking in de toonloose tint die zwaar dreef door het matte vertrek. Hier en daar lag 't wit van een kleedingstuk. slap nêergeflapt met weeke plooiingen, moê, uitgezakt hangend in een onverschillige lamheid.

Buiten helderde een zuivere, têerwevende zonneschijn over den tuin, rustig uitliggend onder de koele schaduw van het breede huis. Diep tusschen de dichtgroenende boomen trokken de grijze paden, lêegbochtend langs de dungroene graskanten, lich-plekkend van onregelmatige vloeisels zon, verlaten slapend achter de zenuwende rumoering die week-trillend naar buiten ruischte door de gëopende tuindeuren.“

 

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot, 2e graaf van Rochester . werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook alle tags voor John Wilmot op dit blog.

 

 

All My Past Life...

 

All my past life is mine no more,
The flying hours are gone,
Like transitory dreams given o'er,
Whose images are kept in store
By memory alone.

What ever is to come is not,
How can it then be mine?
The present moment's all my lot,
And that as fast as it is got,
Phyllis, is wholly thine.

Then talk not of inconstancy,
False hearts, and broken vows,
Ii, by miracle, can be,
This live-long minute true to thee,
'Tis all that heaven allows.

 

 

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)

Johnny Depp in de film The Liberine (The story of John Wilmot), 2004

 

 

 


De Duitse schrijver
Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Zie ook alle tags voor Carl Sternheim op dit blog.

 

Uit: Napoleon

 

„Er prägte sich die kauende, trinkende Menschheit in allen Abstufungen fest und bildhaft ein.

Durch Kennerschaft wurde er ihr Berater und Führer, wies den Hungrigen feste Nahrung,

bediente die ewig Satten mit Schaum und Gekröse; von ihm zu allen Tischen lief ein Band

des Verständnisses. Hob der Gast nur die Karte, fi el von Napoleons Lippen erlösend der

gewünschten Speise Name. Jahrelang blieben die seine Lieblinge, deren leibliche Not die

Kost stillen sollte. Ein saftiges Stück Fleisch, von kräftigen Zähnen gebissen, schien ihm die

gelungenste Vorstellung. Doch machte er Unterschiede zwischen den Sorten. Ließ er Kalb

und Lamm im Hinblick auf ihre feste Zusammensetzung gelten, war ihm Wild und Gefl ügel

wenig sympathisch. Von Fischen, Austern und Verwandtem hielt er der lockeren Struktur

wegen nicht das geringste, Inbegriffguter Nahrung war ihm das Rind. Unwillkürlich sah er

beim Hin- und Heimweg die Begegneten auf die Beschaffenheit ihrer Muskulatur hin an.

Die erschienen ihm wohl bereitet, die über straffem Knochenbau gedrängte Materie trugen.

Die Mageren verachtete er, und die mit losem Fett Gepolsterten waren ihm verhaßt.

Einem gut aufgesetzten Körper folgten seine Blicke zärtlich und zerlegten ihn augenblicklich in gigots, seile, côtes und côtelettes. In der Einbildung streute er Pfeffer und Salz hinzu,

garnierte, schnitt und servierte das Ganze mit passendem Salat; dann lächelte das junge

Gesicht, und hingerissen, ahnte er nicht, in welcher Zeit er lebte; unterschied Sommer undWinter, Trockenheit und Regen, Überfl uß und Notdurft nicht und wußte nur: dies freut den Gast.“

 

 

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Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)

Geschreven door Romenu om 18:10 Reageer op dit bericht

Armel Guerne, Friedrich Güll, Antoine Prévost, Edmond Rostand, Josep de Maistre

De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Zie ook alle tags voor Armel Guerne op dit blog.

 

 

L'INOUBLIABLE

 

Ruisselante, inconnue, accumulée infiniment

Sous les arches au fond

Des puits obscurs de la mémoire :

Quelle est cette eau inoubliée,

Cette source de nuit, ce flux sans bord

Ce fleuve sombre de l'immensité

Inoubliable sur les sables de l'azur?

Quelle est cette eau sans nom, ce remous du déluge

Cette rumeur qui monte en nous, énormément

Plus assurée en s'augmentant, et plus certaine
Que les nombres de l'âge et le chiffre des temps?

Car l'oméga du monde est un saint chandelier

Avec sa triple flamme ; et s'il s'éteint.

On le verra soudain comme un trident mystique

Avec deux millénaires embrochés.

 

 

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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. Zie ook alle tags voor Friedrich Güll op dit blog.

 

 

Hörst du´s schlagen...

 

Hörst du´s schlagen halber acht?
Gleich das
Buch zurechtgemacht!
Schau schon rudelts, groß und klein,
dick und dünn zur Schul hinein.
Willst du gar der Letzte sein?
Schnell die Mappe übern Kopf
Und die Kappe auf den Schopf!
Und nun spring und lern recht viel.
wer sich tummelt kommt ans Ziel.

 

 

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Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Antoine François Prévost werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. Zie ook alle tags voor Antoine Prévost op dit blog.

 

Uit: Manon Lescaut

 

„Mais des Grieux est plus circonspect. Il pressent « une catastrophe ». Un laquais de M. de G. M. a donné l'alarme.  M. de G. M.  père prévient un lieutenant de police et part à la recherche de son fils. Il surprend les deux amants dans le lit de son fils. Pour la deuxième fois, Manon et son amant sont incarcérés. Au Châtelet, Des Grieux reçoit la visite de son père. Celui-ci lui reproche vigoureusement sa conduite mais finit par lui pardonner et va tout mettre en oeuvre pour le faire libérer. En même temps il souhaite éloigner Manon et obtient qu’elle soit éxilée en Amérique.

 Libéré, des Grieux apprend l'horrible nouvelle. Il demande à son père la grâce de Manon qui lui refuse catégoriquement. La rupture entre le père et le fils semble définitive.

Après de vaines démarches, des Grieux décide de faire enlever sa maîtresse aux archers qui la conduisent au Havre de Grâce. Mais les braves qu'il a recrutés désertent au moment d'agir. Désespéré, Des Grieux obtient, moyennant finance, la permission de suivre Manon. Quand il rencontre à Pacy, l'Homme de qualité, il n’a plus d’argent et est séparé de son amante.“

 

 

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Antoine Prévost (1 april 1697 – 23 december 1763)

Hesdin

 

 

 

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook alle tags voor Edmond Rostand op dit blog.

 

 

Le petit chat (Fragment)

 

Alors il se pourlèche un moment les moustaches,
Avec l'air étonné d'avoir déjà fini.
Et comme il s'aperçoit qu'il s'est fait quelques taches,
Il se lisse à nouveau, lustre son poil terni.

Ses yeux jaunes et bleus sont comme deux agates ;
Il les ferme à demi, parfois, en reniflant,
Se renverse, ayant pris son museau dans ses pattes,
Avec des airs de tigre étendu sur le flanc.

 

 

Les nénuphars

 

L'étang dont le soleil chauffe la somnolence
Est fleuri, ce matin, de beaux nénuphars blancs ;
Les uns, sortis de l'eau, se dressent tout tremblants,
Et dans l'air parfumé leur tige se balance.

D'autres n'ont encor pu fièrement émerger :
Mais leur fleur vient sourire à la surface lisse.
On les voit remuer doucement et nager :
L'eau frissonnante affleure aux bords de leur calice.

 

 

 

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Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)

 

 

 

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook alle tags voor Joseph de Maistre op dit blog.

 

Uit: Les Soirées de Saint-Pétersbourg (1821)

 

„Rien n’est plus rare, mais rien n’est plus enchanteur qu’une belle nuit d’été à Saint-Pétersbourg, soit que la longueur de l’hiver et la rareté de ces nuits leur donnent, en les rendant plus désirables, un charme particulier ; soit que réellement, comme je le crois, elles soient plus douces et plus calmes que dans les plus beaux climats.

Le soleil qui, dans les zones tempérées, se précipite à l’occident, et ne laisse après lui qu’un crépuscule fugitif, rase ici lentement une terre dont il semble se détacher à regret. Son disque environné de vapeurs rougeâtres roule comme un char enflammé sur les sombres forêts qui couronnent l’horizon, et ses rayons, réfléchis par le vitrage du palais, donnent au spectateur l’idée d’un vaste incendie.

Les grands fleuves ont ordinairement un lit profond et des bords escarpés qui leur donnent un aspect sauvage. La Néva coule à pleins bords au sein d’une cité magnifique : ses eaux limpides touchent le gazon des îles qu’elle embrasse, et dans toute l’étendue de la ville elle est contenue par deux quais de granit, alignés à perte de vue, espèce de magnificence répétée dans les trois grands canaux qui parcourent la capitale, et dont il n’est pas possible de trouver ailleurs le modèle ni l’imitation.

Mille chaloupes se croisent et sillonnent l’eau en tous sens : on voit de loin les vaisseaux étrangers qui plient leurs voiles et jettent l’ancre. Ils apportent sous le pôle les fruits des zones brûlantes et toutes les productions de l’univers. Les brillants oiseaux d’Amérique voguent sur la Néva avec des bosquets d’orangers : ils retrouvent en arrivant la noix du cocotier, l’ananas, le citron, et tous les fruits de leur terre natale. Bientôt le Russe opulent s’empare des richesses qu’on lui présente, et jette l’or, sans compter, à l’avide marchand.“

 


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Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)

Geschreven door Romenu om 18:06 Reageer op dit bericht

Marga Minco, Octavio Paz, Nichita Stănescu, Enrique Vila-Matas, Hartmut Lange

De Nederlandse schrijfster en journaliste Marga Minco, pseudoniem van Sara Minco, werd geboren in Ginneken op 31 maart 1920. Zie ook alle tags voor Marga Minco op dit blog.

 

Uit: Kampeerbekers

 

„In de winter van 1942-1943 zeiden ze tegen ons: ‘Jullie hadden al lang weg moeten zijn’. Maar we haalden onze schouders op. We bleven. Ik mocht nu ook iedere dag langer op. Het was maanden geleden dat ik buiten gewandeld had. Ik ging achter ons huis om, de landweg in, die op het bos uitkwam. Omdat we tijdens mijn kuur in een andere plaats waren gaan wonen, was ik hier nog niet eerder geweest. Het was er heel stil. Af en toe kwam een boer voorbij met melkkannen. Hij groette schuw, maar dat zou hij iedereen gedaan hebben. Een magere hond wandelde met me mee. De schelle roep van een vrouw klonk in de verte. Vliegtuigen vlogen zacht zoemend over.

Op een dag kwam ik van een wandeling thuis en vond drie brieven in de bus. Het waren lange, gele enveloppen. Onze namen stonden er voluit op en ook de datum van onze geboorte. Het waren de oproepen.

‘We moeten ons melden’, zei mijn broer.

‘Ik voel er weinig voor’, zei zijn vrouw. Ze waren pas getrouwd en alles was nog erg nieuw in het huis.

‘We zullen iets van de wereld zien, het lijkt me wel avontuurlijk’, zei mijn broer.

‘Het zal een enorme reis zijn’, zei ik, ‘ik ben nog nooit over de grens geweest’.

We kochten rugzakken en voerden onze kleren met bont en flanel. We stopten overal doosjes vitaminen in. Ze hadden ons gezegd dat we dat doen moesten. Op de oproep stond ook nog dat we kampeerbekers moesten meenemen. Mijn broer ging ze in de stad kopen. Toen hij al bijna de straat uit was, kwam ik hem snel achterop.

‘Ik ga even mee’, zei ik, ‘ze zullen niet gemakkelijk te krijgen zijn’.

‘Denk je?’ vroeg mijn broer, ‘we zullen zien’.

In een bazar, waar we eerst voorbij kwamen, zagen we alleen maar stenen bekers. ‘Die breken te gauw onderweg’, zei mijn broer. In een volgende winkel hadden ze wel kampeerbekers, maar die vond mijn broer te klein. ‘Daar kan niks in’, zei hij.“

 

 

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Marga Minco (Ginneken, 31 maart 1920)

 

 

 

 

De Mexicaanse schrijver, dichter, en diplomaat Octavio Paz werd geboren op 31 maart 1914 in Mixcoac, tegenwoordig een deel van Mexico-stad. Zie ook alle tags voor Octavio Paz op dit blog.

 


Water en wind

 

Uitgestrekt water, jij flonkert
onder een sensuele bliksemflits
mijn gedachten blauw en zwart

 

Jij loopt door het bos van mijn bloed
witte bomen zwarte bomen
bomen met de geur van zaad

 

Jij woont in een robijn
flelgloeiend ogenlik
druppel van vuur
ingelegd in de nacht

 

Grenzeloos lichaam
in een kleine alkoof

 

De zee tilt je op tot de witste schreeuw
de klimop van kreten slaat zijn nagels in mijn nek
de zee scheurt je open, rukt je ogen uit
toren van zand die inzakt
je zuchten ontploffen en verdwijnen
zwarte hanen
bezingen je dood en je verrijzenis

 

Boven het verkoolde bos
gaat de zon voorbij met een bijl

 

 


Vertaald door K. Michel

 

 

 

Last Dawn

 

Your hair is lost in the forest,
your feet touching mine.
Asleep you are bigger than the night,
but your dream fits within this room.
How much we are who are so little!
Outside a taxi passes
with its load of ghosts.
The river that runs by
is always
running back.
Will tomorrow be another day?

 

 

 

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Octavio Paz (31 maart 1914 – 19 april 1998)

 

 

 

 

De Roemeense dichter en essayist Nichita Stănescu werd geboren op 31 maart 1933 in Ploieşti. Zie ook alle tags voor Nichita Stănescu op dit blog.

 

 

The golden age of love

My hands are in love,
alas, my mouth loves -
and see, I am suddenly aware
that things are so close to me
I can hardly walk among them
without suffering.

It is a sweet feeling
of waking, of dreaming,
and I am here now, without sleep -
I clearly see the ivory gods,
I take them in my hands and
thrust them, laughing, in the moon
up to their sculpted hilts -
the wheel of an ancient ship, adorned
and spun by sailors.

Jupiter is yellow, Hera
the magnificent shades to silver.
I strike the wheel with my left hand and it moves.
It is a dance of sentiments, my love,
many a goddess of the air, between the two of us.
And I, the sail of my soul
billowed with longing,
look for you everywhere, and things come
ever closer,
crowding my chest, hurting me.


 
Vertaald door Thomas Carlson en Vasile Poenaru.

 

 

 

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Nichita Stănescu (31 maart 1933 – 13 december 1983)

 

 

 

 

 

De Spaanse schrijver Enrique Vila-Matas werd geboren in Barcelona op 31 maart 1948. Zie ook alle tags voor Enrique Vila-Matas op dit blog.

 

Uit: Bartleby & Co. (Vertaald door Jonathan Dunne)

 

„I chuckled softly to myself. It is difficult to imagine Bartleby in a meeting with somebody, immersed, for example, in the heavy atmosphere of an assembly of directors. But it is not so difficult - it is what I propose to do in this diary or book of footnotes - to assemble a good number of Bartlebys, that is to say a good number of writers affected by the disease, the negative impulse.

Of course I heard "Bartleby" where I should have heard my boss's surname, which is very similar. But undoubtedly this mistake could not have been more propitious, since it made me strike out and decide, after twenty-five years of silence, finally to start writing again, writing about the last secrets of some of the most conspicuous cases of creators who gave up writing.

It is my intention, therefore, to make my way through the labyrinth of the No, down the roads of the most disquieting and attractive tendency of contemporary literature: a tendency in which is to be found the only path still open to genuine literary creation; a tendency that asks the question, "What is writing and where is it?" and that prowls around the impossibility of the same and tells the truth about the grave, but highly stimulating, prognosis of literature at the end of the millennium.

Only from the negative impulse, from the labyrinth of the No, can the writing of the future appear. But what will this literature be like? Not long ago a work colleague, somewhat maliciously, put this question to me.

"I don't know," I said. "If I knew, I'd write it myself."

 

 

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Enrique Vila-Matas (Barcelona, 31 maart 1948)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hartmut Lange werd geboren op 31 maart 1937 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Hartmut Lange op dit blog.

 

Uit: Der Abgrund des Endlichen

 

„Ich hatte die Gegend, nachdem wir dort weggezogen waren, nie wieder gesehen, erinnerte mich

aber noch an die Schrebergarten und dass da ein groseres Waldstuck gewesen war, und dies wenigstens hatten die beiden Briefe, was auch immer sie bedeuteten, erreicht: Ich nahmmir vor, in den sudostlichen Teil Berlins, namlich nach Johannisthal, zu fahren, griff nach dem Faltplan, um herauszufnden, wie man von Wilmersdorf aus auf dem kurzesten Weg dorthin gelangen konnte. Es gab zwei Moglichkeiten. Entweder man durchquerte die Innenstadt in Richtung Treptow und bog, sowie man Niederschoneweide erreicht hatte, in die Sudostallee ein, oder man benutzte die Autobahn in RichtungNeukolln bis zurNeuen Spathstrase und fuhr dann weiter in Richtung Konigsheideweg.

Das Wetter war kuhl, es begann zu regnen, und nachdem ich ein Arboretum und einen kleinen See

passiert hatte, bog ich in jene Chaussee ein, hinter der die Schrebergarten lagen. Ich erkannte einiges

wieder: Da war das Restaurant diesseits der Chaussee, und wenn man, ich hatte den Wagen geparkt,

die Chaussee uberquerte, stand man vor einem Tor mit der Aufschrifft ≫Kolonie Blumenhain≪.

Ein breiter Weg fuhrte an Holzlauben vorbei, die man links und rechts inmitten von Strauchern und

Obstbaumen aufgestellt hatte, und da es Herbst war und uberall das Laub fehlte, wirkten sie armselig

und ungeschutzt. Die Fenster waren winzig, hier und dort mit Pappe und Plastikfolie ausgebessert.

Ich fror bei dem Gedanken, dass ich hier oder weiter dort, wo die nachste Laubenkolonie begann,

jahrelang gewohnt haben sollte, und nun fiel mir auch die Adresse wieder ein.“

 

 

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Hartmut Lange (Berlijn, 31 maart 1937)



Zie voor nog meer schrijvers van de 31e maart ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

Marge Piercy, Angela Kreuz, Peter Motte, Judith Rossner, Rob Boudestein

De Amerikaanse schrijfster en feministe Marge Piercy werd geboren op 31 maart 1936 in Detroit.  Zie ook alle tags voor Marge Piercy op dit blog.

 

 

My Mother's Body

 

1.
The dark socket of the year
the pit, the cave where the sun lies down
and threatens never to rise,
when despair descends softly as the snow
covering all paths and choking roads:

then hawkfaced pain seized you
threw you so you fell with a sharp
cry, a knife tearing a bolt of silk.
My father heard the crash but paid
no mind, napping after lunch

yet fifteen hundred miles north
I heard and dropped a dish.
Your pain sunk talons in my skull
and crouched there cawing, heavy
as a great vessel filled with water,

oil or blood, till suddenly next day
the weight lifted and I knew your mind
had guttered out like the Chanukah
candles that burn so fast, weeping
veils of wax down the chanukiya.

Those candles were laid out,
friends invited, ingredients bought
for latkes and apple pancakes,
that holiday for liberation
and the winter solstice

when tops turn like little planets.
Shall you have all or nothing
take half or pass by untouched?
Nothing you got, Nun said the dreydl
as the room stopped spinning.

The angel folded you up like laundry
your body thin as an empty dress.
Your clothes were curtains
hanging on the window of what had
been your flesh and now was glass.

Outside in Florida shopping plazas
loudspeakers blared Christmas carols
and palm trees were decked with blinking
lights. Except by the tourist
hotels, the beaches were empty.

Pelicans with pregnant pouches
flapped overhead like pterodactyls.
In my mind I felt you die.
First the pain lifted and then
you flickered and went out.

 

 

 

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Marge Piercy (Detroit, 31 maart 1936)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Angela Kreuz werd geboren in Ingolstadt op 31 maart 1969. Zie ook alle tags voor Angela Kreuz op dit blog.

 

Uit: Ein Paar rote Schuhe

 

„Heute mache ich es, dachte ich. Ich saß bei MäcDoof an einem Tisch vor der Fensterfront und starrte in die Auslage des Schuhladens gegenüber. Ein rotes Paar Schuhe, um das ich schon seit Tagen herumgeschlichen war, stand in der Mitte auf einem Stufengestell und leuchtete verführerisch aus dem Schaufenster heraus. Wenn ich genau hinhörte, flüsterte es: Hole mich, zieh mich an, geh mit mir in die Disko, egal, was es dich kostet. Und wenn es dich nichts kostet, umso besser.

‚Warum-warum‘ fragst du? Gott, wie ich diese Frage hasse. Die Frage ist falsch, falsch ist sie. Ich weiß nicht, was richtig ist, will es gar nicht wissen. Soll ich mir lieber mein Gesicht anschauen, das sich in der Scheibe spiegelt? Mich in seine pickelige Trostlosigkeit vertiefen und mir über den trotzig verzogenen Mund Gedanken machen?

Ich gehe jetzt rüber, dachte ich, doch als ich eine Frau um die fünfzig mit einem kleinen Scheißer an der Leine auf das Geschäft zusteuern sah, wartete ich noch ein bisschen. Sie hatte einen Pelzmantel an und trug ihre dunklen Haare hochgesteckt; ich tippte auf viel Goldschmuck, was ich von hier aus ja nicht sehen konnte. Die Alte parkte ihren Hund vor dem Fahrradständer und trat sich hinter der Glastüre den Schnee von den hochhackigen Schuhen ab. Man kann zu gut von der Straße aus in den Laden reinsehen, dachte ich, der ist eigentlich keine gute Wahl.“

 

 

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Angela Kreuz (Ingolstadt, 31 maart 1969)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver, vertaler en publicist Peter Motte werd geboren in Geraardsbergen op 31 maart 1966. Zie ook alle tags voor Peter Motte op dit blog.

 

 

Het ding


Het was niet eens een ding.

Het was een hoop,

een rest,

neergedruipt van rond de kaarsvlam.

Maar het werd

autootjes,

en bootjes,

en hondjes

‑ onze nukkige hond dwong ons tot de schuine kop ‑

en boompjes en zelfs bomen,

en huisjes

‑ want onze zus wou haar poppen onder dak.

En, ja, ook poppen.

Maar we noemden ze

politieagenten,

en bakkers,

en brandweerlieden.

Maar geen calavera,

want dat kenden we niet

‑ en kerkhoven negeerden we nog.

En iemand probeerde uit het gele druipsel de zon te kneden,

maar we vonden alledrie de witte maan mooier.

 

En toen kwam een keuze.

Het ding zonder vorm,

de rest,

het afval,

moest weg,

als we iets anders wilden.

Iets beters.

We schoven de hoop naar zijn uitgestelde rustplaats,

en ontvingen een ding,

een pakje,

met letters in regenboogkleuren,

die hobbelend 'boetseerklei' spelden.

 

De nieuwe auto's reden niet,

de boten voeren niet,

er werd niets meer gebouwd,

er kon niets meer groeien,

en niets leek nog echt

 

Alleen de hoop had dat gekund:

alles tonen

wat wij verzonnen

- in de pauze van zijn bestaan.

 

 


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Peter Motte (Geraardsbergen, 31 maart 1966)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Judith Rossner werd geboren als Judith Perelman op 31 maart 1935 in New York. Zie ook alle tags voor Judith Rossner op dit blog.

 

Uit: Perfidia

 

„She said he didn't love me or anybody, but I don't think I could tell when I was little. For a long time I thought of him sweetly. By the time my mother and I settled in Santa Fe, his study was the only part of the house I remembered. Book-lined walls, huge desk with orderly stacks of paper, maroon-background Oriental rug. When she was busy, I would stay in there with him, drawing, looking at picture books, being read to, taking my nap. (I could read by the time I was four but I still wanted him to read to me.) Someone gave me a wooden puzzle map of the United States. Each state was one piece. I think my mother learned where the different states were from doing that puzzle with me. I don't know how much more she knew about any of them when she picked me up and left.
In the months that we were on the road, I would dream that I was in my  father's study, but it was all right when I awakened because my mother  was next to me in bed. Once we got to Santa Fe, my mother was in bed with  Wilkie, and when I awakened, nobody was there.“

 

 

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Judith Rossner (31 maart 1935 – 9 augustus 2005)

New York

 

 

 

De Nederlandse dichter Rob Boudestein werd geboren op 31 maart 1947 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 31 maart 2010 en ook mijn blog van 31 maart 2011.

 

 

Kwatrijn

Was ik Rimbaud, ik zag kalessen, draken
tamboers, een mijnstreek, galerijen, staken.
Maar nu zie ik wat weiland met een koe,
meer kan ik er waarachtig niet van maken.

 

 

 

Aftelversje
 

Ze hadden heel de wereld klop gegeven
en lazen Holland nou eens mooi de les:
vier Belgen, inclusief reserves zeven.
 
Een heeft maar kort plezier van het succes:
Pierre Bellemans. Zijn levenloze lijf
vond men in bed. Toen waren er nog zes.
 
Dan sneuvelt in dit bikkelhard bedrijf
Louis Verreydt. Zijn hart had op papier
nog vijftig jaar. Toen waren er nog vijf.
 
Een nieuwe prooi in Knekelman’s vizier:
Demeyer, Marc stapt af. Bij autopsie
bleek hartstilstand. Toen waren er nog vier.
 
En Ludo Vanderlinden? Ook fini.
Zijn hart. What else? Nu zijn er dus nog drie.

 

 

 

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Rob Boudestein (Den Haag, 31 maart 1947)

 

Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Andrew Marvell, John Fowles, Edward FitzGerald, Andrew Lang, Robert Brasillach

De Engelse dichter Andrew Marvell werd geboren in Winestead, Yorkshire op 31 maart 1621 in Londen. Zie ook alle tags voor Andrew Marvell op dit blog.

 

 

The Character Of Holland (Fragment)

 

Holland, that scarce deserves the name of Land,
As but th'Off-scouring of the Brittish Sand;
And so much Earth as was contributed
By English Pilots when they heav'd the Lead;
Or what by th' Oceans slow alluvion fell,
Of shipwrackt Cockle and the Muscle-shell;
This indigested vomit of the Sea
Fell to the Dutch by just Propriety.
Glad then, as Miners that have found the Oar,
They with mad labour fish'd the Land to Shoar;
And div'd as desperately for each piece
Of Earth, as if't had been of Ambergreece;
Collecting anxiously small Loads of Clay,
Less then what building Swallows bear away;
Transfursing into them their Dunghil Soul.
How did they rivet, with Gigantick Piles,
Thorough the Center their new-catched Miles;
And to the stake a strugling Country bound,
Where barking Waves still bait the forced Ground;
Building their watry Babel far more high
To reach the Sea, then those to scale the Sky.

 

 

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Andrew Marvell (31 maart 1621 - 16 augustus 1678)

 

 

 

 

De Engelse schrijver en essayist John Fowles werd geboren in Leigh-on-Sea (Essex) op 31 maart 1926. Zie ook alle tags voor John Fowles op dit blog.

 

Uit: The Journals

 

“Oxford, 6 October
Reread some early poems. All bad. It is like seeing oneself in a film walk naked through a crowded street.
But then to feel oneself unfolding, like a flower.

7 October
Lunch with Guy Hardy and Basil Beeston and a serious Pole.1 In the Kemp. I cannot concentrate on those with whom I happen to be. Always there are more interesting people at the next table. Beautiful women to be watched. G and BB seem so set up in the world - they sit on a terrace by the sea and I drift past, watching them, jealous, unhappy. Yet I have the jewel. I may drift to even-more-to-be-coveted terraces, and land.
*
Immortality is a convention, a white elephant. A futility. There is no logic in planning for it. No enjoyment, no beauty can come out of it. All life should be designed to be contained within life. Within the closed circle. Outside the theatre, the bouquets won't be seen. The turnip who gains fame in his life, and lives, has an immense superiority over the poet who becomes famous after his death, and obscurely exists. Immortality is the gravestone of the spirit. What use is the gravestone?“

 

 

 

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John Fowles (31 maart 1926 - 5 november 2005)

 

 

 

 

De Engelse dichter, schrijver en vertaler Edward FitzGerald werd geboren in Woodbridge, Suffolk, op 31 maart 1809. Zie ook alle tags voor Edward FitzGerald op dit blog.

 

 

From Omar Khayyam

 

I
A BOOK of Verses underneath the Bough,
A Jug of Wine, a Loaf of Bread--and Thou
   Beside me singing in the Wilderness--
O, Wilderness were Paradise enow!

Some for the Glories of This World; and some
Sigh for the Prophet's Paradise to come;
   Ah, take the Cash, and let the Credit go,
Nor heed the rumble of a distant Drum!

Look to the blowing Rose about us--'Lo,
Laughing,' she says, 'into the world I blow,
   At once the silken tassel of my Purse
Tear, and its Treasure on the Garden throw.'

And those who husbanded the Golden grain
And those who flung it to the winds like Rain
   Alike to no such aureate Earth are turn'd
As, buried once, Men want dug up again.

 

 

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Edward FitzGerald (31 maart 1809 - 14 juni 1883)

 

 

 

 

De Schotse dichter, schrijver en journalist Andrew Lang werd geboren op 31 maart 1844 in Selkirk. Zie ook alle tags voor Andrew Lang op dit blog.

 

 

Ballade Of The Bookworm

 

Far in the Past I peer, and see
A Child upon the Nursery floor,
A Child with books upon his knee,
Who asks, like Oliver, for more!
The number of his years is IV,
And yet in Letters hath he skill,
How deep he dives in Fairy-lore!
The Books I loved, I love them still!

One gift the Fairies gave me: (Three
They commonly bestowed of yore)
The Love of Books, the Golden Key
That opens the Enchanted Door;
Behind it BLUEBEARD lurks, and o'er
And o'er doth JACK his Giants kill,
And there is all ALADDIN'S store, -
The Books I loved, I love them still!

Take all, but leave my Books to me!
These heavy creels of old we bore
We fill not now, nor wander free,
Nor wear the heart that once we wore;
Not now each River seems to pour
His waters from the Muses' hill;
Though something's gone from stream and shore,
The Books I loved, I love them still!

ENVOY.

Fate, that art Queen by shore and sea,
We bow submissive to thy will,
Ah grant, by some benign decree,
The Books I loved--to love them still.

 

 

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Andrew Lang (31 maart 1844 – 20 juli 1912)

Portret door Sir William Blake Richmond, 1855

 

 

 

 

De Franse schrijver, dichter en journalist Robert Brasillach werd geboren in Perpignan op 31 maart 1909. Zie ook alle tags voor Robert Brasillach op dit blog.

 

 

Paysage de prison

Voici nos biens qui surgissent des brumes,
Voici Paris dans la nuit qui s'allume.
Voici la ville où dorment nos trésors.
Tout est caché derrière les barreaux,
Les arbres roux sont ceux du parc de Sceaux.
Ceux que l'on aime y respirent encor.

Comme un signal au bout de la jetée,
Comme un fanal sur la phare agité,
Voici la Tour, grande fille de fer.
Elle surmonte au-dessus des nuages
Nos diamants, notre or et nos images,
Les cargaisons englouties depuis hier.

O ma jeunesse au fond de ce brouillard,
Reviendras-tu avant qu'il soit trop tard
Pour conjurer les tempêtes encor ?
Ce n'est qu'à toi que je crois et confie
En cet automne où court sans fin la pluie
Mon pauvre coeur menacé par la mort.

 

 

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Robert Brasillach (31 maart 1909 - 6 februari 1945)

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

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