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Romenu

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Berichten van 5 april 2012 tot 6 april 2012

Am Karfreitage (Annette von Droste-Hülshoff)


Bij Goede Vrijdag

 

 

 

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Andrea del Castagno, Jezus aan het kruis, rond 1450,

National Gallery, Londen)

 

 

Am Karfreitage

 

Weinet, weinet, meine Augen,
Rinnt nur lieber gar zu Tränen,
Ach, der Tag will euch nicht taugen,
Und die Sonne will euch höhnen!
Seine Augen sind geschlossen,
Seiner Augen süßes Scheinen.
Weinet, weinet unverdrossen,
Könnt doch nie genugsam weinen!

 

Als die Sonne das vernommen,
Hat sie eine Trauerhülle
Um ihr klares Aug' genommen,
Ihre Tränen fallen stille.
Und ich will noch Freude saugen
Aus der Welt, der hellen, schönen?
Weinet, weinet meine Augen,
Rinnt nur lieber gar zu Tränen!

 

Still, Gesang und alle Klänge,
Die das Herze fröhlich machen!
"Kreuz'ge, kreuz'ge!" brüllt die Menge,
Und die Pharisäer lachen.
Jesu mein, in deinen Schmerzen
Kränkt dich ihre Schuld vor allen;
Ach, wie ging es dir zu Herzen,
Dass so viele mussten fallen!

 

Und die Vöglein arm, die kleinen,
Sind so ganz und gar erschrocken,
Dass sie lieber möchten weinen,
Wären nicht die Äuglein trocken;
Sitzen traurig in den Zweigen,
Und kein Laut will rings erklingen.
Herz, die armen Vöglein schweigen,
Und du musst den Schmerz erzwingen!

 

Weg mit goldenen Pokalen,
Süßem Wein vom edlen Stamme!
Ach, ihn sengt in seinen Qualen
Noch des Durstes heiße Flamme!
Dass er laut vor Schmerz muß klagen,
Erd und Himmel muß erbleichen,
Da die Henkersknecht' es wagen,
Gall' und Essig ihm zu reichen!

 

Weiche Polster, seidne Kissen,
Kann mir noch nach euch verlangen,
Da mein Herr, so gar zerrissen.
Muß am harten Kreuze hangen?
O wie habt ihr ihn getroffen,
Dorn und Nagel, Rut' und Spieße!
Doch das Schuldbuch liegt ja offen,
Dass sein heilig Blut es schließe.

 

In der Erde alle Toten
Fahren auf wie mit Entsetzen,
Da sie mit dem heil'gen, roten
Blute sich beginnt zu netzen.
Können nicht mehr ruhn die Toten,
Wo sein köstlich Blut geflossen;
Viel zu heilig ist der Boden,
Der so teuren Trank genossen.

 

Er, der Herr in allen Dingen,
Muss die eigne Macht besiegen,
Dass er mit dem Tod kann ringen,
Und dem Tode unterliegen.
Gänzlich muß den Kelch er trinken,
Menschenkind, kannst du's ertragen?
Seine süßen Augen sinken,
Und sein Herz hört auf zu schlagen.

 

Als nun Jesu Herz tut brechen:
Bricht die Erd' in ihren Gründen,
Bricht das Meer in seinen Flächen,
Bricht die Höll' in ihren Schlünden,
Und der Felsen harte Herzen
Brechen all mit lautem Knalle.
Ob in Wonne, ob in Schmerzen?
Bricht's der Rettung, bricht's dem Falle?

 

Und für wen ist denn gerungen
In den qualenvollen Stunden,
Und der heil'ge Leib durchdrungen
Mit den gnadenvollen Wunden?
Herz, mein Herz, kannst du nicht springen
Mit den Felsen und der Erde,
Nur, daß ich mit blut'gen Ringen
Neu an ihn gefesselt werde?

 

Hast du denn so viel gegeben,
Herr, für meine arme Seele?
Ist ihr ewig, ewig Leben
Dir so wert trotz Schuld und Fehle?
Ach, so laß sie nicht gefunden
Sein, um tiefer zu vergehen!
Lass sie deine heil'gen Wunden
Nicht dereinst mit Schrecken sehen!

 

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Sterfkamer van Annette von Droste-Hülshoff

 

 

Zie voor de schrijvers van de 6e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:16 Reageer op dit bericht

Kazim Ali, Jakob Ejersbo, John Pepper Clark, Günter Herburger, Uljana Wolf

De Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Kazim Ali werd geboren op 6 april 1971 in Croydon, Engeland. Zie ook alle tags voor Kazim Ali op dit blog.

 

 

Night Prayer


I lived near the archive for years but never read it.
Instead dropped letters folded as boats into the stream at midnight.

The white lines of a graph moored me to them.
From that moment I was thirsty, remembering my earlier thirst.

Standing still at the sill of the window, wanting to know
who was looking out. But how can a window answer?

All my naval missives were cast between map and maelstrom,
and if I ever dared to pray for something real

would it be for my thirst to be quenched or for unquenchable thirst—



Dear Father, Dear Sound



I exist only two cosmic minutes after you.
What does an echo know?

You recited into my ears before I had either language or sight
“there is a Thing in the universe so immense you can’t say It”

Your whisper hand in hand with what I whispered back
is going out to the end of the universe.

Will they ever reach it?
Will they ever begin traveling back?

 

 

 

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Kazim Ali (Croydon, 6 april 1971)

 

 

 

 

De Deense schrijver en journalist Jakob Ejersbo werd geboren in Rødovre op 6 april 1968. Zie ook alle tags voor Jakob Ejersbo op dit blog.

 

Uit: Liberty (Vertaald door Ulrich Sonnenberg)

 

“Christian

Tropische Hitze schlägt mir entgegen, als ich aus dem Flugzeug steige – in der Ferne erkenne ich die weiße Schneekrone des Kilimandscharo in der Dämmerung. Vor dem flachen Flughafengebäude lungert eine Gruppe Schwarzer an ein paar schäbigen Gepäckwagen herum und raucht Zigaretten.

»Willkommen in Afrika«, sagt Vater und legt mir eine Hand auf die Schulter, als ich die Treppe hinuntergehe. Die Triebwerke des Flugzeugs sind abgeschaltet. Das einzige Geräusch kommt von den Zikaden.

Der Flughafen hat lediglich eine Landebahn, außer unserer Maschine gibt es keine weiteren Flugzeuge. Ich schaue auf die schwarzen Männer. Eine dicke schwarze Frau redet wütend in Swahili auf sie ein. Sie grinsen und ziehen langsam die rasselnden Gepäckwagen zum Bug der Maschine. Dann werden ihre Gesichter ausdruckslos.

Heute früh war der zweite Weihnachtstag und ich ein dänischer Junge, der mit seiner Mutter am Rand von Køge wohnte. Nun soll ich in Tansania leben und auf die Internationale Schule gehen. Die Familie

soll bald wieder vereint sein. Vaters Zeit als Abgesandter der Reederei Mærsk in Fernost ist vorbei. Im Oktober wurde meine kleine Schwester geboren, Mutter kommt mit ihr in ein paar Monaten nach. Alles hat sich grundlegend geändert.

»Es dauert eine Weile, bis das Gepäck kommt«, sagt Vater. Wir gehen an schulterhohen Pflanzen mit gezackten, ledrigen Blättern vorbei. In dem Betongebäude ist es dunkel.

»Wieso gibt es hier kein Licht?«

»Wahrscheinlich ist der Strom ausgefallen«, antwortet Vater. »Sie werden vermutlich gleich den Generator anwerfen.« Ich halte mich neben ihm, während andere Weiße, vereinzelte Schwarze und einige Inder in die dunkle Ankunftshalle kommen. Wir sind in Amsterdam umgestiegen und in Rom und Oman zwischengelandet.“

 

 

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Jakob Ejersbo (6 april 1968 - 10 juli 2008)

 

 

 

 

De Nigeriaanse dichter en schrijver John Pepper Clark werd geboren op 6 april 1935 in Kiagbodo, Nigeria. Zie ook alle tags John Pepper Clark op dit blog.

 

 

 

AGBOR DANCER

 

See her caught in the throb of a drum

Tippling from  hide-brimmed stem

Down lineal veins to ancestral core

Opening out in her supple tan

Limbs like fresh foliage in the sun.

 

See how entangled in the magic

Maze  of music

In trance she treads the intricate

Pattern rippling crest after crest

To meet the green clouds of the forest.

 

Tremulous beats wake trenchant

In her heart a descent

Tingling quick to her finger tips

And toes virginal habits long

Too atrophied for pen or tongue.

 

Could I, early sequester’d from my tribe,

Free a lead – tether’d scribe

I should answer her communal call

Lose myself in her arm cares

Intervolving earth, sky and flesh.

 

 

 

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John Pepper Clark (Kiagbodo, 6 april 1935)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Günter Herburger werd geboren op 6 april 1932 in Isny im Allgäu. Zie ook alle tags Günther Herburger op dit blog.

 

Die Erde
 

Ihre Baggerseen sind blau,
bevölkert von Walen.
Ein paar Kontinente treiben einher,
als hätten Morcheln sich verabredet
für einen Zusammenschluss.

Blut tropft aus den Findernägeln
mehrer Sonnen, deren Folterwerkzeuge
wir noch nicht kennen.

Tierzeichen gibt es dort oben nicht,
eher Gardinen, die auseinanderstieben,
als wären Hühnerhöfe explodiert.

Familien und Fersengeld tauchen auf,
beschützt von Distelwäldern,
in denen Milchkännchen
den Zeitpfeil, verirrt im Dickicht,
in die falsche Richtung tragen.
Er schreit wie ein Gänserich.
 

 

 

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Günter Herburger (Isny im Allgäu, 6 april 1932)

 

 

 

 

De Duitse dichteres Uljana Wolf werd geboren op 6 april 1979 in Berlijn. Zie ook alle tags Uljana Wolf op dit blog.

 

 

suche für tyrannen land

       „if you see something, say something“
       sicherheitswarnung in der new yorker u-bahn

 

 

suche land für tyrannen, suche so genannt

treibsand für talente und watte zum dichten

gegen den zug, suche zeilen zum brechen

nach nächtlicher dröhnung und echt starke

hände zum spannen von zelten, oder türen

zugleich offen und geschlossen, schlösser

aus seltenen tüchern, weil eine hand tüchtig

der anderen webfehler sei, lebzeichen und

schieber, flexible riegel, waffen mit mufflern

an den mündungen wie geheime, politische

membrane, oder sänger mit organen, weil

ein auge auch des anderen lid sei, schwere

nacht, denk dich herab, potentaten schlafen

bequemer in verwandten systemen, suche

schemen, schirme, aufgespannt über diese

streuung, blinder gang, wer kennt ein land –

 

 

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Uljana Wolf (Berlijn, 6 april 1979)




Zie voor nog meer schrijvers van de 6e april ook mijn vorige blog van vandaag

Geschreven door Romenu om 10:08 Reageer op dit bericht

Dan Andersson, Erich Mühsam, Georges Darien, Jean-Baptiste Rousseau

De Zweedse dichter en schrijver Dan Andersson werd geboren op 6 april 1888 in Skattlösberg (Dalarna). Zie ook alle tags Dan Andersson op dit blog.

 

Uit: Svarta visor (Fragment, vertaald door Klaus-Rüdiger Utschick)

 

Saß ich still an ihrer Seite, deren Herz gleichsam war meins,
schaffte sie Behagen unsrem Nest im Nu,
doch mein Herz rief unter Qualen: ‘Was du hast, ist doch nicht deins’,
und ein Dämon führte mich zu Trost und Ruh.

 

Was ich liebe, ist verborgen in der tiefen dunklen Ferne,
und mein rechter Weg ist hoch und wunderbar.
Und im Lärm und Trubel lockt es mich zu beten zu dem Herren:
‘Nimm die Erde fort, daß etwas kommt, was vordem niemals war!’

 

Folg mir, Bruder, hinter Berge zu den stillen kühlen Fluten,
wo die Meere träge schlafen in dem Bett aus Bergen weit.
Hinter Berg und Himmel heim zu meiner Mutter will ich sputen,
die mit goldumglänztem Nebelschleier schmückt ihr Rosenkleid.

 

 

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Dan Andersson (6 april 1888 – 16 september 1920)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, anarchist en activist Erich Mühsam werd geboren in Berlijn op 6 april 1878. Zie ook alle tags Erich Mühsam op dit blog.

 

 

Hinter den Häusern heult ein Hund

Hinter den Häusern heult ein Hund.
Denn die Schatten der Nacht sind bleich und lang;
und des Meeres Herz ist vom Weinen wund; -
und der Mond wühlt lüstern im Tang.

Durch Morgennebel streicht hastig ein Boot,
die Segel schwarz, wie vom Tod geküßt.
Die Flut faucht salzig näher und droht ...
Bang knarrt der Seele morsches Gerüst.

 

 

 

Jeden Abend werfe ich


Jeden Abend werfe ich
eine Zukunft hinter mich,
die sich niemals mehr erhebt -
denn sie hat im Geist gelebt.
Neue Bilder werden, wachsen;
Welten drehn um neue Achsen,
werden, sterben, lieben, schaffen.
Die Vergangenheiten klaffen. --
Tobend, wirbelnd stürzt die Zeit
in die Gruft. -- Das Leben schreit!

 

 


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Erich Mühsam (6 april 1878 – 10 juli 1934)

In de jaren 1890 

 

 

 

 

De Franse, anarchistische, schrijver Georges Darien werd geboren als Georges Hippolyte Adrien op 6 april 1862 in Parijs. Zie ook alle tags Georges Darien op dit blog.

 

Uit: Le Voleur

 

“– Monsieur est sans doute un ami de M. Randal, me dit l’hôtelière comme je signe mon nom sur le registre.
– Non, Madame ; je n’ai pas cet honneur.
– Tiens, c’est drôle. Je vous aurais cru son parent. Vous vous ressemblez étonnamment ; on vous prendrait l’un pour l’autre. Mais vous le connaissez sans aucun doute ; dans votre métier …
Quel métier ? Mais à quoi bon détromper cette brave femme ?
– Du reste, ajoute-t-elle en posant le doigt sur le livre, vous avez le même prénom ; il s’appelle Georges comme vous savez – Georges Randal – Eh bien, puisque vous le connaissez, je vais vous donner sa chambre ; il est parti hier et je ne pense pas qu’il revienne avant plusieurs jours. C’est la plus belle chambre de la maison ; au premier ; voulez-vous me suivre ? … Là ! Une jolie chambre, n’est-ce pas ? J’ai vu des dames me la retenir quelquefois deux mois à l’avance. Mais à présent, savez-vous, il n’y a plus grand monde ici. Ces messieurs sont à Spa, à Dinan, à Ostende, ou bien dans les villes d’eaux de France ou d’Allemagne ; partout où il y a du travail, quoi ! C’est la saison. Et puis, ils ne peuvent pas laisser leurs dames toutes seules ; les dames savez-vous, ça fait des bêtises si facilement …
Quels messieurs ? Quelle saison ? Quelles dames ? L’hôtesse continue :
– On va vous apporter votre malle de la gare.”

 

 

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Georges Darien (6 april 1862 – 19 augustus 1921)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean-Baptiste Rousseau werd geboren op 6 april 1671 in Parijs. Zie ook alle tags Jean-Baptiste Rousseau op dit blog.

 

 

Ode tirée du Cantique d'Ézéchias (Fragment)

 

Ainsi, de cris et d'alarmes,
Mon mal semblait se nourrir ;
Et mes yeux, noyés de larmes,

Etaient lassés de s'ouvrir.
Je disais à la nuit sombre :
Ô nuit, tu vas dans ton ombre
M'ensevelir pour toujours !
Je redisais à l'aurore :
Le jour que tu fais éclore
Est le dernier de mes jours !

Mon âme est dans les ténèbres,
Mes sens sont glacés d'effroi :
Ecoutez mes cris funèbres,
Dieu juste, répondez-moi.
Mais enfin sa main propice
A comblé le précipice
Qui s'entr'ouvrait sous mes pas :
Son secours me fortifie,
Et me fait trouver la vie
Dans les horreurs du trépas.

Seigneur, il faut que la terre
Connaisse en moi vos bienfaits :
Vous ne m'avez fait la guerre
Que pour me donner la paix.
Heureux l'homme à qui la grâce
Départ ce don efficace,
Puisé dans ces saints trésors ;
Et qui, rallumant sa flamme,
Trouve la santé de l'âme
Dans les souffrances du corps !

 

 

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Jean-Baptiste Rousseau (6 april 1671 – 16 maart 1741)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e april ook mijn blog van 6 april 2011 deel 2 en eveneens deel 3

Geschreven door Romenu om 10:02 Reageer op dit bericht

Nicolaas Beets, Hugo Claus, Algernon Swinburne, Bora Ćosić


Bij Witte Donderdag


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Het Laatste Avondmaal door Peter Paul Rubens, 1630 bis 1632

 

 

 

Het laatste avondmaal

Mark. XIV v. 22-24.

 

Toen hij zijn bijzijn was ontvloden,

Wien Jezus, in den laatsten nacht,

De bittre bete had geboden.

Die al zijn bloed aan 't gisten bracht;

Toen Judas, om, naar 't woord des Heeren,

Met haast te doen hetgeen hij deed,

Zijn heilig aangezicht vermeed,

Om met dien kus terug te keeren!

 

Toen de ijslijke ure was gekomen,

Waarin de kampstrijd aan zou gaan,

Werd op zijn wezen niets vernomen.

Dat angst of droef heid kon verraân;

Hij zag in wat Hij zou beginnen,

In ieder foltring Hem bereid,

Al zijn aanstaande heerlijkheid,

En in zijn strijden 't overwinnen.

 

Nog eens tot de Elve dan gesproken,

Van liefde en eendracht, moed en trouw!

Toen heeft Hij plechtig 't brood gebroken,

Daar elk van hen van eten zou.

Toen heeft Hij, aan dien heilgen dissche,

Den laatsten beker om doen gaan,

Zoo als 't nog heden wordt gedaan,

Ter maaltijd der gedachtenisse.

 

O Beeldspraak van de felste smart:

Gebroken brood, vergoten wijn!

Moet gij voor mijn geloovig harte

Van 's Heilands dood de teeknen zijn!

Gewis; zijn lichaam werd verbroken,

Om mij te redden van 't verderf,

Zijn hand doorgriefd, zijn zij' doorstoken,

Opdat ik Gods gena verwerf.

           

Als ik 't gebroken brood dan ete,

En proeve den vergoten wijn,

Mijn Heiland! dat ik nooit vergete

Hoe veel en groot mijn zonden zijn!

Opdat ik voor mijzelf mij schame,

Maar, overtuigd van Gods gena,

Van uw gewijde tafel ga,

Op nieuw versterkt in uwen name.

 

 

 

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Nicolaas Beets (13 september 1814 – 13 maart 1903)

De theekoepel in Arendshof, waar Beets zijn verzen voorlas

 

 

 


De Vlaamse schrijver Hugo Claus werd in Brugge geboren op 5 april 1929. Zie ook alle tags voor Hugo Claus op dit blog.

 

 

Horizon

 

De horizon is de taal, de taal die ik word
geacht te delen met
het verminkte kind,
met de jongeling die soldaat geworden is
en zo fier op zijn laarzen,
met de grijsaard met zijn gescheurde darmen
in zijn armen.

Het regent fosfoor en sirenes

De stemmen van mijn land
meestal in de televisie.
Moordzuchtige families.
Misdadig gezang.

En alom de bloedslurpende goden

 

 

 

 

Ik draag van alles

 

Ik draag van alles, brood, kaas
een bom of een verminkte kat.
Dragen is mijn redding.

Ook van binnen draag ik,
vragen, tranen, gedaas
en een karrenvracht solaas.

Als ik niet draag
is er een gemis
dat niet te dragen is.

Het dood dier dat ik droeg
heeft mij gelikt
tot ik geen gezicht meer had.

 

 

 

 

De zon

 

De zon is een Antwerpse planeet
De aarde houdt op bij de Schelde
Cyclonen gaan liggen op de Groenplaats
Van alle machtige steden die vallen
Valt Antwerpen het laatst
Tot op het laatst autochtoon.

 

 

 

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Hugo Claus (5 april 1929 – 19 maart 2008)

Schrijvend 

 

 

 


De Engelse schrijver en dichter
Algernon Charles Swinburne werd geboren op 5 april 1837 in Londen. Zie ook alle tags voor Algernon Swinburne op dit blog.

 

 

A Leave-Taking

Let us go hence, my songs; she will not hear.
Let us go hence together without fear;
Keep silence now, for singing?time is over,
And over all old things and all things dear.
She loves not you nor me as we all love her.
Yea, though we sang as angels in her ear,
She would not hear.

Let us rise up and part; she will not know.
Let us go seaward as the great winds go,
Full of blown sand and foam; what help is here?
There is no help, for all these things are so,
And all the world is bitter as a tear.
And how these things are, though ye strove to show,
She would not know.

Let us go home and hence; she will not weep.
We gave love many dreams and days to keep,
Flowers without scent, and fruits that would not grow,
Saying, `If thou wilt, thrust in thy sickle and reap.'
All is reaped now; no grass is left to mow;
And we that sowed, though all we fell on sleep,
She would not weep.

Let us go hence and rest; she will not love.
She shall not hear us if we sing hereof,
Nor see love's ways, how sore they are and steep.
Come hence, let be, lie still; it is enough.
Love is a barren sea, bitter and deep;
And though she saw all heaven in flower above,
She would not love.

Let us give up, go down; she will not care.
Though all the stars made gold of all the air,
And the sea moving saw before it move
One moon?flower making all the foam?flowers fair;
Though all those waves went over us, and drove
Deep down the stifling lips and drowning hair,
She would not care.


Let us go hence, go hence; she will not see.
Sing all once more together; surely she,
She too, remembering days and words that were,
Will turn a little toward us, sighing; but we,
We are hence, we are gone, as though we had not been there.
Nay, and though all men seeing had pity on me,
She would not see.

 

 

 

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Algernon Swinburne (5 april 1837 – 10 april 1909)

Portret door William Bell Scott, 1850

 

 


 

De Servische dichter en schrijver Bora Ćosić werd geboren op 5 april 1932 in Zagreb. Zie ook alle tags voor Bora Ćosić op dit blog.

 

Uit: My unrelenting vice

 

“Reading has only recently become a silent act. Two hundred years ago everyone read aloud. This was dictated by church ritual, in which one, or better said everyone, had to listen to the “holy” text. In the first cathedrals entire choruses of believers spoke aloud this reading material that they viewed as godly. This muttering was further practiced by those few people on earth who at the time were, by some miracle, able to read, as if everyone one of them fulfilled the role of today’s speakers and leaders. Then some anonymous Copernicus of reading came along, who brought the entire practice inside by following his text “in his mind”. Thus the letter-for-letter literalness of ecclesial or school reading was lost. Because what goes through my head when I do the work of reading is not necessarily the same as what someone else wrote.

One readily discovers this when undertaking a fresh reading of something that was once familiar. Not only do I rediscover what I had forgotten, but also I realise that “there” in the text I had read long ago there is nothing of what I expected to find! This is the valuable reading of a text, which the reader has created within himself by grinding up a mass of foreign material in his mill and transforming it into something different through unexpected combinations. Read again, many incidences that remained in one’s mind from before play out in a different way entirely.“

 


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Bora Ćosić (Zagreb, 5 april 1932)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Werner J. Egli, Michael Georg Conrad, Arthur Hailey, Paolo Ferrari

De Zwitserse schrijver Werner J. Egli werd geboren in Luzern op 5 april 1943. Zie ook alle tags voor Werner J. Egli op dit blog.

 

Uit: Dream Road

 

“Eine Welt ohne Krieg wäre eine Welt ohne Menschen, dachte er. Es würde still sein.
Und in dieser Stille würde ein Baby zur Welt kommen.
Es wäre der erste friedfertige Mensch sein, nachdem die Menschen sich gegenseitig fast ausgerottet hatten.
Noch lag die Welt in Trümmern. Noch schien die Sonne wie durch einen schmutzigen Nebel.
Es war kalt und es schneite schmutzigen Schnee. An der Oberfläche des Sees trieben tote Fische mit weiss schimmernden Bäuchen.
In der Nähe lag der Kadaver eines Rehs. Julia kauerte in eine Decke gehüllt in der Ruine eines Hauses und stillte das Baby. Am Boden lagen Geldstücke herum, aber sie waren wertlos.
Mika kam mit einem Armvoll Holz zurück und entfachte ein Feuer.
Es war das einzige Feuer weit und breit.
Nach und nach näherten sich Menschen dem Feuerschein, setzten sich auf die Trümmer und begannen in ihren Habseligkeiten herumzukramen.
Keiner besass viel, aber was er besass, teilte er mit den anderen.
Und sie begannen über die Zukunft zu reden.“

 

 

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Werner J. Egli (Luzern, 5 april 1943)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Michael Georg Conrad werd geboren op 5 april 1846 in Gnodstadt. Zie ook alle tags voor Michael Georg Conrad op dit blog.

 

 

Vom Grab meiner Mutter

 

Vom Grab meiner Mutter komm’ ich gegangen.

Fragt mich nichts, ich kann nichts wissen und sagen.

Aus ewigen Schweigens nächtigen Landen

komm’ ich gegangen, vom Grab meiner Mutter.

Mein Sinnen und Sehnen ist dort,

mein verzweifeltes Wähnen,

jenseits von allem.

 

Mit blutigem Herzen, zerrissen,

mit schweren Füßen,

vom Grab meiner Mutter komm’ ich gegangen.

Des Herzens heiligste, letzte Zuflucht

liegt unter der Erden.

Vielleicht, wenn des Winters Stürme vorüber,

pflanz’ ich Rosen darauf, rote und weiße,

und der Lenz läßt sie glühen und duften,

und des Sommers Sonne umlächelt sie,

und von den Feldern grüßt die Saat herüber

und manche wilde Blume.

 

Meine Mutter liebte das Feld

und die Saat und die wilden Blumen . . .

Dann kommt der Herbst,

nimmt alles hinweg,

und dann der Winter . . .

O, wie mich friert . . .

 

Vom Grab meiner Mutter komm’ ich gegangen,

zum Grab meiner Mutter geh’ ich zurück;

des Herzens heiligste, letzte Zuflucht

liegt unter der Erden.

Fragt mich nichts. Was soll ich wissen und sagen?

Unerbittliches Schweigen umfängt

die nächtigen Lande der Toten.

 

Mutter! Mutter!

 

Fortweinen möcht’ ich dies Leben,

so weh ist mir

ohne dich.

 

Mutter, noch einmal nur

sing’ mir dein Wiegenlied,

Mutter, sing’ mich zur Ruh’ - -

 

 

 

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Michael Georg Conrad (5 april 1846 – 20 december 1927)

De Ev. Lutherse kerk in Gnodstadt 

 

 

 


De  Brits-Canadees schrijver
Arthur Hailey werd geboren in Luton, Bedfordshire, op 5 april 1920.
Zie ook alle tags voor Arthur Hailey op dit blog.

 

Uit: Hotel

 

„She said quietly, "I didn't know that."

He looked at her quizzically. "I thought you knew everything."

And usually she did. As personal assistant to Warren Trent, the unpredictable and irascible owner of New Orleans' largest hotel, Christine was privy to the hotel's inner secrets as well as its day-to-day affairs. She knew, for example, that Peter, who had been promoted to assistant general manager a month or two ago, was virtually running the big, bustling St. Gregory, though at an ungenerous salary and with limited authority. She knew the reasons behind that, too, which were in a file marked Confidential and involved Peter McDermott's personal life.

Christine asked, "What is breaking loose?"

McDermott gave a cheerful grin which contorted his rugged, almost ugly features. "We've a complaint from the eleventh floor about some sort of sex orgy; on the ninth the Duchess of Croydon claims her Duke has been insulted by a room-service waiter; there's a report of somebody moaning horribly in 1439; and I've the night manager off sick, with the other two house officers otherwise engaged."

He spoke into the telephone again and Christine returned to the office window which was on the main mezzanine floor. Head tilted back to keep the cigarette smoke from her eyes, she looked casually across the city. Directly ahead, through an avenue of space between adjoining buildings, she could see into the tight, crowded rectangle of the French Quarter. With midnight an hour away, it was early yet for the Quarter, and lights in front of late night bars, bistros, jazz halls, and strip joints -- as well as behind darkened shutters -- would burn well into tomorrow morning.“

 

 

 

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Arthur Hailey (5 april 1920 - 24 november 2004)

 

 

 

 

De Italiaanse blijspeldichter Paolo Ferrari werd geboren op 5 april 1822 in Modena. Zie ook alle tags voor Paolo Ferrari op dit blog.

 

Uit: Methods of Making a Living (Signor Lorenzo)

 

“Gian.  Another system I have is to play the electrical agent. I present myself, we will say, to a marquis, a great man of letters, or a banker. I enter with a certain degree of dignity, stretch out my legs as I sit down, and after a brief preamble on the existing need for men of strong independent character, on the dangers threatening our country’s free institutions, I finally inquire, rather mysteriously, “Would you, in short, sir, be willing to be elected senator?” “But,” says he, flattered and smiling, “I do not quite understand,” And I reply, “Pardon me if I am unable to divulge anything more at present.” “Then, perhaps, you have been charged with sounding me?” “I might have been.” Note that I say I might have been, not that I have been. That would be a lie, and I never tell lies. Then he goes on, “Pardon me, with whom have I the honor of speaking?” “I am Gianni Bartolomeo Senatori. Don’t you remember — Turin — Exchange Café — at luncheon, at dinner?” “Ah, yes, of course I remember, my dear Signor Senatori!” Now observe that I never said I remembered. That would be a lie. I ask him if he remembers, and he says he does; so it is he who tells a lie. Sometimes it happens that after getting as far as the vestibule I am confronted by a rude domestic, who says, “Not at home!” Then I give the fellow my card, and say, with my nose in the air, “Here, hand this in to your master!” As you already know, my name is Gianni Bartolomeo Senatori. When you are poor you must use your wits. I use my name too. My cards bear my name, only Bartolomeo comes before Gianni, and is abbreviated to Bar.; the, after Gianni comes with fine flourishes Senatori. 123 When the gentleman sees my card, he reads, “Bar. Gianni — Ah, I see — Baron Gianni!” He gets up, and says, “Baron Gianni, Senator! Bring him in! Bring him in at once!” And in I go.”

 

 

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Paolo Ferrari (5 april 1822 – 9 maart 1889)

Buste in Palazzo di Brera, Milaan

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