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Berichten van 16 december 2012 tot 17 december 2012

Ronald Giphart, Yvonne Keuls, Jón Kalman Stefánsson, Frank Martinus Arion, Hans Henny Jahnn, Ford Madox Ford, Jules de Goncourt

De Nederlandse schrijver Ronald Giphart werd geboren op 17 december 1965 in Dordrecht. Zie ook alle tags voor Ronald Giphart op dit blog.

 

Uit: De Wake

 

“Vraag aan een man die uitglijdt op een berghelling hoe het met hem gaat. De wereld tolt. De aarde nadert. De ademhaling stokt. In zijn vlucht kijkt hij de vraagsteller aan. Vlak voordat hij de grond raakt antwoordt hij met opgetogen verbazing: ‘Nou, tot nu toe gaat alles goed.’
Die man ben ik.
Ik was met Margot op vakantie in het Härjedalen, het leegste gebied van Zweden. Vlak na onze studententijd hebben we daar al eens door de bossen en de bergen getrokken, liftend, met stinkende rugtassen, vrijwel zonder geld en voortdurend hongerig. Het was onze eerste vakantie samen. Destijds probeerden we de Sonfjället te beklimmen, een berg van twaalfhonderd meter hoog, bij het plaatsje Hedeviken. Helaas lukte het ons toen niet om de top te halen. Het weer zat tegen, onze schoenen waren te glad en volgens Margot speelde mee dat we onze tocht hadden onderbroken om achter een door bomen beschutte stapel rotsstenen Gods water over Gods akker te laten lopen. Ik denk dat het de eerste keer was dat we de spanning dat iemand ons zou kunnen betrappen voelden. Zij beweerde dat ik daarna te uitgeput was om verder te klimmen, maar dat kan ik me niet meer herinneren.
Vijfentwintig jaar later kwamen we weer in dit gebied, op doortocht naar de fjorden van Noorwegen. De weg naar de Sonfjället was aanmerkelijk verbeterd, met onze Volvo reden we probleemloos van onze stuga bij een boer in Hedeviken naar de voet van de berg. Al jaren hadden we niet meer gelift, en ook sliepen we nooit meer in een tentje, hoewel we er – zogenaamd voor de zekerheid – altijd een bij ons hadden.”

 

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Ronald Giphart (Dordrecht, 17 december 1965)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Yvonne Keuls werd geboren op 17 december 1931 in Batavia, toen nog een onderdeel van Nederlands-Indië. Zie ook alle tags voor Yvonne Keuls op dit blog.

 

Uit: Die Tochter meiner Mutter (Vertaald door Elvira Bittner)

 

“In der Nacht vor meiner Geburt träumte meine Mutter, dass ich an einer Art Blase hing, einem bohnenförmigen Ballon, der mich langsam mit nach oben nahm. Sanft schaukelte ich im Nichts, bis plötzlich die Blase zerplatzte - geräuschlos, vollkommen geräuschlos - und ich nach unten geschwebt kam, immer noch sanft schaukelnd im Nichts. Sie hatte keinen Augenblick Angst, dass ich hart auf der Erde landen würde, denn ich war nicht schwerer, sagte sie, als eine flauschige Pusteblume.

In der Nacht, in der meine Mutter starb, träumte ich,dass sie an einer Art Blase hing. Sie hatte den Pelzmantel an, den mein Vater ihr gleich nach unserer Ankunft in Holland gekauft hatte. Der hochgeschlagene Pelzkragen verbarg ihr Gesicht. Wie ein Fallschirmspringer hing sie da, aber sie schaukelte nicht. Ganz langsam sah ich sie verschwinden. Plötzlich hatte ich das Gefühl zu fallen. Aus Schwindel erregenden Höhen sauste ich in die Tiefe. Gleichzeitig hörte ich das Klingeln eines Telefons und taumelte in die Wirklichkeit.

Ich wachte auf, und noch bevor ich den Hörer abnahm, wusste ich, dass mein älterer Bruder anrief, um mir zu sagen, dass unsere Mutter gestorben war. Ich wusste, dass sie mit dem Sterben gewartet hatte, bis er bei ihr sein würde. Sie hatte sich das Sterben für ihn vorbehalten, so wie sie immer für jeden von uns etwas beiseite legte. Für meinen jüngeren Bruder hatte sie in einer winzigen Pfanne auf dem Herd immer eine Bratwurst bereitstehen oder ein Hühnerbein oder irgendeinen indonesischen Leckerbissen. Ich brauchte gar nicht zu versuchen, ein Stückchen davon zu mopsen, denn sie schlug sofort meine Hand weg: "Weg da, das ist nicht für dich."

Manchmal war sein Häppchen schon ganz vertrocknet, wenn er kam. Aber dann tat sie so, als hätte sie es nicht bemerkt. Sie hielt meinem Bruder die glühend heiße Pfanne unter die Nase - ihre immer zu langen Ärmel zog sie dann noch länger und benutzte sie als Topflappen - und setzte ihren ganzen weiblichen Charme ein. Mit ihrer liebenswürdigsten Stimme sagte sie: "Für dich, ich hab's extra aufgehoben."

 

 

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Yvonne Keuls (Batavia, 17 december 1931)

 

 

 

 

De IJslandse schrijver Jón Kalman Stefánsson werd geboren in Reykjavík op 17 december 1963. Zie ook alle tags voor Jón Kalman Stefánsson op dit blog.

 

Uit: Das Licht auf den Bergen (Vertaald door Karl-Ludwig Wetzig)

 

“Jahre sind vergangen, und unser Kalender nähert sich einem neuen Jahrtausend. Jeden Morgen treibt mich die Vergangenheit aus dem Bett, während es noch dunkel ist und die Sterne hoch über dem Berg am Himmel stehen, im Süden sehe ich, wie der Nachthimmel vom Lichtermeer der Stadt ausgelöscht wird. Es ist gegen sechs Uhr in der Frühe, und ich bin als Einziger schon wach. Niemand ist unterwegs, die Fenster in den Häusern noch dunkel, Straßen und Wege leer. Nur die Stille zwischen den Sternen, und in ihrem Licht blättere ich in Fotografien jenes Sommers, der in meinen Adern singt. Auf einem der Fotos ist das Haus zu sehen, das Versammlungshaus. Wenige Jahre später ist es abgerissen worden, und das Haus, das Erinnerungen atmete, wurde selbst Erinnerung. Die Aufnahme wurde wahrscheinlich bei dem Reitertreffen gemacht, das gut einen Monat vor der Versammlung stattfand. Im Vordergrund sitzt Starkaður mit ausgestreckten Beinen im Gras, Sæunn steht hinter ihm und zupft den Onkel am Ohr. Das Versammlungshaus ist im Hintergrund zu sehen. Jemand, der es nicht kennt, könnte meinen, es sei nur ein unbedeutendes, baufälliges Haus., um das man nicht viele Worte zu machen brauchte. Schon richtig, es macht nich besonders viel her, ist eingesunken, als wäre es schon auf dem Weg in die Erde, die Fenster so angelaufen vom Hauch der Jahre, dass sogar der gleißendsten Helligkeit des Sommers die Kraft fehlte, hindurchzuscheinen. Im Innern herrschte daher kaum Dämmerlicht. Zwei- oder dreimal ging ich mit Starkaður an einem hellen Sommertag hinein, und es war, wie in eine andere Dimension zu treten. Draußen ein sonnendurchfluteter Tag, die Goldregenpfeifer tippelten zwischen den Grashöckern umher, und wir ließen uns von Dunkelheit verslucken. Es war, wie in den Schlaf oder in einen Traum einzutreten. Alle Töne und Geräusche des Sommers verklangen und erstarben, wir tasteten uns voran und das Knarren des Tanzbodens weckte vergangene Stunden, ick lehnte mich an eine Wand, schloss die Augen und hörte das bruckstückhafte Echo alter Schlager, und der Taumel Tausander Nächte war bei mir wie eine melancholische Melodie, denn es liegt ein Schleier von Traurigkeit über der Freude, die wieder geht.”

 

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Jón Kalman Stefánsson (Reykjavík, 17 december 1963)

 

 

 

 

De Antilliaanse dichter en schrijver Frank Martinus Arion werd geboren op 17 december 1936 op Curaçao. Zie ook alle tags voor Frank Martinus Arion op dit blog.

 

Uit: Dubbelspel

 

‘Maar wij kleurlingen zijn het grootst in aantal,’ zei Janchi.
‘De anderen hebben geld, maar wij zijn de meerderheid; hoe je het ook keert of wendt. Wij behoren eigenlijk ook alle macht in handen te hebben.’
Hij had het gevoel, dat Solema dit volledig zou beamen, als ze hier aanwezig was. Zij was, meer dan hij, voor ‘alle macht in handen van het volk’.

(…)

 

“Hij was veranderd en zij had het gedaan. Er was iets nieuws in hem. Een zin tot actie, die hij tevoren niet gehad had. In een paar weken tijds voelde hij zich een ander mens. Maar wàs hij veranderd? Wel neen. Hij was vijfendertig en dan verandert een man niet meer, vond hij. Neen, hij was dezelfde die hij was. Alléén, met iets erbij. Solema. Dus, omdat hij van haar hield, gaf hij ineens meer om dit land, liet de gang van zaken hem minder koud dan daarvoor?! Dan was zijn analyse van daarnet verkeerd. Dan was het, het kon logisch gezien niet anders, niet onderwijs dat dit land nodig had, maar liefde! Dit gevoel, dat hij had. Want met dit gevoel kon je dingen doen. Je kon er dieren mee houden en je kon er planten mee doen groeien. Je kon er een huis mee afmaken. Omdat dat kon, moest je er ook meerdere huizen mee kunnen bouwen. [...] Dan moest je er onderwijzers mee kunnen kweken en wat al niet. Hij formulcerde het langzaam voor zichzelf: ‘We hebben liefde nodig. We moeten meer van dit land gaan houden en meer van onze vrouwen.’

Ja, dit laatste scheen zo zinvol te zijn, dat hij het bijna uitsprak.”

 

 

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Frank Martinus Arion (Curaçao, 17 december 1936)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hans Henny Jahnn werd geboren op 17 december 1894 in Hamburg.Zie ook alle tags voor Hans Henny Jahn op dit blog.

 

Uit: Gestrandete Literatur

 

“Die Natur und der Schöpfer haben den äußerst gewagten Einfall gehabt, das Fressen und die Verdauung zu erfinden. Die Folgen sind geradezu entsetzlich. Alle Tiere, alle Pflanzen sind zu Speise geworden. Um den Hunger zu stillen, müssen unablässig Geschöpfe geopfert werden.

Damit das Fleisch nicht ausstirbt, muss es immer wieder neu geschaffen werden. Darum sind die lebendigen Werke dieser Welt stets nur vorläufig. Die schaffende Kraft scheint sich selbst zu misstrauen. Mit jeder nächsten kleinen Zeugung werden kleine Veränderungen angebracht, Verbesserungen und Verschlechterungen. Die Spaltung in Mütter und Väter macht das Experiment zu einer ewigen Einrichtung. Betrachtet man die übersteigerte Welt der Insekten ein wenig näher, ist man versucht, das Hassen zu lernen. Die gänzlich unbarmherzige, lebende, krabbelnde zerkauende Zahl ist etwas Ungeheuerliches. Wenn das ein Gleichnis des Staates ist ------ dann wehe dem Menschen! Am Ende, wenn das Experiment zu nichts mehr führt und langweilig geworden ist, wirft die allmächtige Hand einen Feuerball in das verpfuschte Paradies und brennt alles auf.”

 

 

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Hans Henny Jahnn (17 december 1894 – 29 november 1959)


 

 

De Engelse dichter, schrijver en publicist Ford Madox Ford werd geboren op 17 december 1873 in Merton, Surrey. Zie ook alle tags voor Ford Madox Ford op dit blog.

 

Uit: Parade's End

 

“He had stood at the hall door, she looking out at him with a pitiful face. Then from the sofa within the brother had begun to snore; enormous, grotesque sounds... He had turned and walked down the path, she following him. He had exclaimed:
"It's perhaps too... untidy..."
She had said:
"Yes! Yes... Ugly... Too... oh... private!"
He said, he remembered:
"But... for ever..."
She said, in a great hurry:
"But when you come back... Permanently. And... oh, as if it were in public." ... "I don't know," she had added. "Ought we?... I'd be ready..." She added: "I will be ready for anything you ask."

(…)

 

“His mind was at rest because there was going to be a war. From the first moment of his reading the paragraph about the assassination of the Archduke Franz Ferdinand he had known that, calmly and with assurance. Had he imagined that his country would come in he would not have known a mind at rest. He loved this country for the run of its hills, the shape of its elm trees and the way the heather, running uphill to the skyline, meets the blue of heavens. War for this country could only mean humiliation, spreading under the sunlight, an almost invisible pall, over the elms, the hills, the heather, like the vapour that spread from . . . oh, Middlesbrough! We were fitted neither for defeat nor for victory: we could be true to neither friend nor foe. Not even to ourselves!”

 

 

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Ford Madox Ford (17 december 1873 - 26 juni 1939)

Benedict Cumberbatch as Christopher Tietjens in de Britse tv-serie “Parade’s End” uit 2012

 

 

 

 

De Franse schrijver Jules de Goncourt werd geboren op 17 december 1830 in Parijs. Zie ook alle tags voor Jules de Goncourt op dit blog.

 

Uit: Journal d’Edmond et Jules de Goncourt

 

“17 Mars 1861

Flaubert nous dit : « L’histoire, l’aventure d’un roman, ça m’est bien égal. J’ai l’idée, quand je fais un roman, de rendre une couleur, un ton. Par exemple, dans mon roman de Carthage, je veux faire quelque chose de pourpre. Maintenant, le reste, les personnages, l’intrigue, c’est un détail. Dans Madame Bovary, je n’ai eu que l’idée de rendre un ton gris, cette couleur de moisissure d’existence de cloportes. L’histoire à mettre là-dedans me faisait si peur, que quelques jours avant de m’y mettre, j’avais conçu Madame Bovary tout autrement : ça devait être, dans le même milieu et la même tonalité, une vieille fille dévote et ne baisant pas. Et puis j’ai compris que ce serait un personnage impossible. »

 

7 Avril 1861

Tout ce monde parti, nous restons un peu à causer avec Flaubert. Nous parle de sa manie de jouer et de déclamer avec fureur son roman à mesure qu’il écrit, s’égosillant tant qu’il épuise de pleines cruches d’eau, s’enivrant de son bruit jusqu’à faire vibrer un plat de métal pareil à celui qu’il a ici, si bien qu’un jour, à Croisset, il se sentit quelque chose de chaud lui monter de l’estomac et qu’il eut peur d’être pris de crachements de sang”.

 

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Jules de Goncourt (17 december 1830 - 20 juni 1870)

Edmond en Jules de Goncourt

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e december ook mijn blog van 17 december 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Derde Advent, Edwin Muir, Adriaan van Dis, Jane Austen, Adriaan van der Veen, Noël Coward, Tip Marugg


Bij de Derde Advent

 

 

 

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De Annunciatie, Fra Angelico, rond 1430

 

 

 

The Annunciation

 

The angel and the girl are met.
Earth was the only meeting place.
For the embodied never yet
Travelled beyond the shore of space.

 

The eternal spirits in freedom go.
See, they have come together, see,
While the destroying minutes flow,
Each reflects the other’s face
Till heaven in hers and earth in his
Shine steady there. He’s come to her
From far beyond the farthest star,
Feathered through time. Immediacy
Of strangest strangeness is the bliss
That from their limbs all movement takes.
Yet the increasing rapture brings
So great a wonder that it makes
Each feather tremble on his wings.

 

Outside the window footsteps fall
Into the ordinary day
And with the sun along the wall
Pursue their unreturning way.
Sound’s perpetual roundabout
Rolls its numbered octaves out
And hoarsely grinds its battered tune.

 

But through the endless afternoon
These neither speak nor movement make,
But stare into their deepening trance
As if their gaze would never break.

 

 

 

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Edwin Muir (15 mei 1887 -  3 januari 1959)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en televisiemaker Adriaan van Dis werd op 16 december 1946 geboren in het Noord-Hollandse Bergen aan Zee. Zie ook alle tags voor Adriaan van Dis op dit blog.

 

Uit: Buitenlandse literatuur. De onverslijtbare boeken van mijn jeugd

 

“Mijn eerste letters werden erin geramd. De A was een tik op mijn vingers omdat ik het streepje tussen de pootjes vergat, de B was een tik op mijn wang omdat het bovenste lusje beefde. Mijn vader vond dat ik op mijn derde het lezen en schrijven machtig moest zijn. Hij had een militaire opleiding genoten en meende dat slaag de beste leerschool was. Hij bleek krankzinnig. De kiemen in zijn kop lieten hem jong sterven, dus ik heb niet lang last van hem gehad. Vervelend was wel dat ik in de eerste klas van de lagere school niet nog eens bereid was het alfabet te leren. Ik had geen juffrouw meer nodig. Mijn handschrift had al eigenwijze trekken en zinnen las ik zonder haperen. Maar deze vaardigheid werd mij door mijn klasgenoten niet in dank afgenomen. Een vuist op mijn wang, pootje gelicht, het ventiel uit mijn band - ik had mij aan de regels van de klas te houden. Ik telde graag mee en paste mij aan. Na een maand vergat ik het streepje van de A en veinsde geen woord te kunnen lezen.

Ik kan dan ook niet zeggen dat ik op de lagere school een hartstochtelijk lezer was. Ik schreef geen zin meer zonder fouten. ‘Leesblind’, zeiden de juffen. Mijn vader was toen al te ziek om te slaan.

De verhalen die grote indruk op mij maakten, waren de verhalen die mijn oudere zusters mij voorlazen. Ik vrees dat mijn kijk op de wereld, mijn opvattingen over eerlijkheid en erotiek, nog steeds door sprookjes worden bepaald. Vrouwen zijn prinsessen, al dan niet opgesloten in torenkamers, mannen zijn ridders die hen bevrijden, maar de meeste mannen zijn gemeen, stiefmoeders deugen niet en arme mensen sterven met een glimlach op de lippen.

Wie zo denkt, mag niet doorleren. Ik was de enige uit mijn klas die te licht werd bevonden voor de middelbare school. Terwijl de anderen zich bogen over sommen waarin een mijnheer van A naar B fietste, verguldde ik een tak tot kerststukje.

Op de mulo lazen de meesten nog met hun vinger en hun lip. Daar durfde ik weer te spellen en te lezen. Ik borduurde een boekenlegger op handenarbeid maar die had ik zelden nodig, want voor het eerst van mijn leven las ik boeken in één adem uit. Boeken die zich afspeelden in verre landen, Schateiland, De familie Robinson, De graaf van Montecristo. Hoe meer ik wegdroomde, des te erger besefte ik de grenzen van de mulo.”

 

 

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Adriaan van Dis (Bergen aan Zee, 16 december 1946)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Jane Austen werd geboren op 16 december 1775 in Steventon, Hampshire. Zie ook alle tags voor Jane Austen op dit blog.

 

Uit: Pride And Prejudice

 

"I see no occasion for that. You and the girls may go, or you may send them by themselves, which perhaps will be still better, for as you are as handsome as any of them, Mr. Bingley may like you the best of the party."

"My dear, you flatter me. I certainly HAVE had my share of beauty, but I do not pretend to be anything extraordinary now. When a woman has five grown-up daughters, she ought to give over thinking of her own beauty."

"In such cases, a woman has not often much beauty to think of."

"But, my dear, you must indeed go and see Mr. Bingley when he comes into the neighbourhood."

"It is more than I engage for, I assure you."

"But consider your daughters. Only think what an establishment it would be for one of them. Sir William and Lady Lucas are determined to go, merely on that account, for in general, you know, they visit no newcomers. Indeed you must go, for it will be impossible for US to visit him if you do not."

"You are over-scrupulous, surely. I dare say Mr. Bingley will be very glad to see you; and I will send a few lines by you to assure him of my hearty consent to his marrying whichever he chooses of the girls; though I must throw in a good word for my little Lizzy."

"I desire you will do no such thing. Lizzy is not a bit better than the others; and I am sure she is not half so handsome as Jane, nor half so good-humoured as Lydia. But you are always giving HER the preference."

"They have none of them much to recommend them," replied he; "they are all silly and ignorant like other girls; but Lizzy has something more of quickness than her sisters."

"Mr. Bennet, how CAN you abuse your own children in such a way? You take delight in vexing me. You have no compassion for my poor nerves."

"You mistake me, my dear. I have a high respect for your nerves. They are my old friends. I have heard you mention them with consideration these last twenty years at least."

Mr. Bennet was so odd a mixture of quick parts, sarcastic humour, reserve, and caprice, that the experience of three-and-twenty years had been insufficient to make his wife understand his character. HER mind was less difficult to develop. She was a woman of mean understanding, little information, and uncertain temper. When she was discontented, she fancied herself nervous. The business of her life was to get her daughters married; its solace was visiting and news.”

 

 

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Jane Austen (16 december 1775 – 18 juli 1817)

Scene uit de tv-serie uit 1995 met Jennifer Ehle en Colin Firth

 

 

 

De Nederlandse schrijver Adriaan van der Veen werd geboren op 16 december 1916 in Schiedam. Zie ook alle tags voor Adriaan van der Veen op dit blog.

Uit: Ed. Hoornik

 

“Ed. Hoorniks leven in beeld, dat kan heel goed, mits wie bladert in dit prentenboek zijn werk in gedachten houdt. Vele van de afbeeldingen herinneren eraan dat hij al voor de oorlog een bekende, invloedrijke literaire figuur was. Weer andere foto's verwijzen naar Hoornik als ‘de dubbelganger van zijn tijd’ zoals M. Nijhoff hem karakteriseerde, de wat eenzelvige man die nooit over zijn Dachau-ervaringen heenkwam. Hij leek ertoe voorbestemd: Vught en Dachau na de crisis en de werkloosheid, de burgeroorlog in Spanje en de vervolging van de joden. Sensitiviteit en ontvankelijkheid maakten hem in de collectieve lijdensgeschiedenis van zijn tijd weerloos deelgenoor, zoals alweer Nijhoff constateerde, ‘dupe van alles en schuldig aan alles’. Crisis, oorlog en massamoord, Hoornik kon zich met wat er gebeurde vereenzelvigen als slachtoffer maar nog beklemmender ook als veroorzaker van het kwaad. Voor zijn eigen gevoel bleef hij zelf nooit buiten schot. Een sterke emotionele stroom in zijn werk getuigde van deze dubbele betrokkenheid.

Hoorniks schuldgevoelens over wat de mensen overkwam vinden hun oorsprong, zoals hij zelf erkende, in zijn jeugd, na de dood van zijn moeder toen hij zeven jaar was en het opgeven van zijn rooms-katholieke geloof. Hij moest zich zijn leven lang blijven verzetten tegen alles wat hem in volstrekte moedeloosheid had kunnen doen wegzinken. Zijn talent zoals hij dat ontdekte en ontwikkelde was zijn sterkste hulpmiddel. Weerbaar was hij verder door een niet altijd makkelijk te richten levensdrang die hem rusteloos maakte, maar hem ook vervulde van nieuwsgierigheid en aandacht voor anderen.

Vorm kon hij aan zijn leven ten slotte alleen geven door zijn werk en de grote literaire ambitie die bij hem ontstond. Hoornik werd zoiets als een literaire strateeg.”

 

 

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Adriaan van der Veen (16 december 1916 – 7 maart 2003)

Gids-avond Stedelijk Museum Amsterdam, 16 april 1956. Ed. Hoornik staande links, Adriaan van der Veen zittend helemaal rechts

 

 

 

 

De Engelse schrijver en songwriter Noël Coward werd geboren op 16 december 1899 in Teddington, Londen. Zie ook alle tags voor Noël Coward op dit blog.

 

 

Let's do it

 

Mr. Irving Berlin
Often emphasizes sin
In a charming way.
Mr. Coward we know
Wrote a song or two to show
Sex was here to stay.
Richard Rodgers it's true
Took a more romantic view
Of this sly biological urge.
But it really was Cole
Who contrived to make the whole
Thing merge.

He said the Belgians and Greeks do it
Nice young men who sell antiques do it,
Let's do it, let's fall in love.
Monkeys whenever you look do it,
Aly Khan and King Farouk do it,
Let's do it, let's fall in love.
Louella Parsons can't quite do it,
For she's so highly strung,
Marlene might do it,
But she looks far too young.
Each man out there shooting crap does it,
Davy Crockett in that dreadful cap does it,
Let's do it, let's fall in love.

Our famous writers in swarms do it,
Somerset and all the Maughams do it,
Let's do it, let's fall in love.
The Brontes felt that they must do it,
Ernest Hemingway could-just-do it,
Let's do it, let's fall in love.
E. Allan Poe-ho! ho! ho!-did it,
But he did it in verse.
Stowe did it,
But she had to rehearse.
Tennessee Williams self-taught does it,
Kinsey with a deafening report does it.
Let's do it, let's fall in love.

In the Spring of the year
Inhibitions disappear
And our hearts beat high,
We had better face facts
Every gland that overacts
Has an alibi
For each bird and each bee,
Each slap-happy sappy tree,
Each temptation that lures us along
Is just Nature elle-meme
Merely singing us the same
Old song.

In Texas some of the men do it
Others drill a hole-and then do it,
Let's do it, let's fall in love
West Point cadets forming fours do it,
People say all those Gabors do it,
Let's do it, let's fall in love.
My kith and kin, more or less, do it,
Every uncle and aunt,
But I confess to it-
I've one cousin that can't.
Teenagers squeezed into jeans do it,
Probably we'll live to see machines do it,
Let's do it, let's fall in love.

Each baby bat after dark does it,
In the desert Wilbur Clark does it
Let's do it, let's fall in love.
We're told that every hormone does it,
Victor Borge all alone does it,
Let's do it, let's fall in love.
Each tiny clam you consume does it,
Even Liberace-we assume-does it,
Let's do it, let's fall in love!

 

 

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Noël Coward (16 december 1899 - 26 maart 1973)

Hier met actrice en zangeres Gertrude Lawrence

 

 

 

 

De Antilliaanse dichter en schrijver Tip Marugg werd geboren op 16 december 1923 in Willemstad, Curaçao. Zie ook alle tags voor Tip Marugg op dit blog.

 

 

de cactusdoorns steken niet

 

de cactusdoorns steken niet

alle liefde is verslapt

de strakke groene zuilen

zijn door de wind gebogen

 

in het negerlied dat zong

van mensen en van dieren

is de ziel verkoeld

er zijn hagelkorrels aan de bomen

 

door een mistroostig missieland

loop ik in de doffe zon

de cactusdoorns steken niet

er zijn hagelkorrels aan de bomen

 

 

 

Rode wereld

 

In de modder op het kerkhof

kotste ik bollen van armoede

uit

maar wat baten

balen stro

of gebeden

wanneer de weegschaal zelf

steeds schommelt?

Als modder niet weg kan

wassen

alle ontgoocheling en verdriet

door de wolken aangedragen

en aangeprezen,

dan kan

ook ik geen hoop koesteren

ooit vrij te hangen

in de lucht

en verlangen

dat de wereld zwart wordt.

 

 

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Tip Marugg (16 december 1923 - 22 april 2006)
Portret door Nicolaas Porter



Zie voor nog meer schrijvers van de 16e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:56 Reageer op dit bericht

Rafael Alberti, Pierre Lachambeaudie, V.S. Pritchett, Mary Russell Mitford, Olavo Bilac

De Spaanse dichter en schrijver Rafael Alberti werd geboren op 16 december 1902 in El Puerto de Santa María (Cádiz). Zie ook alle tags voor Rafael Alberti op dit blog.

 

 

The Dead Angels

(Buscad, buscadlos)

 

Search, search for them:

In the insomnia of forgotten conduits

In gutters blocked by the muteness of litter.

Not far from the pools incapable of retaining a cloud,

A lost eye

A broken ring

Or a trampled star.

            For I’ve seen them:

In the rubble momentarily appearing in the mist.

For I’ve touched them:

In the exile of a defunct brick,

Come to naught from a tower or a cart,

No longer beyond the crumbling chimneys,

Nor the tenacious leaves that stick to shoes.

            In all of that.

More in those stray splinters consumed without flame.

In those sunken absences broken furniture endures.

Not far from the names and signs that grow cold on the walls.

            Search, search for them:

Beneath the drop of wax that buries the word in the book,

Or the signature on the corner of a letter,

That brings the dust rolling in.

Near the forgotten fragment of a bottle,

The sole of a shoe lost in the snow,

The razor-blade abandoned at the edge of a precipice.

 

 

Vertaald door A. S. Kline

 

 

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Rafael Alberti (16 december 1902 – 27 oktober 1999)

 

 

 

 

De Franse fabeldichter Pierre Lachambeaudie werd geboren op 16 december 1807 bij Sarlat. Zie ook alle tags voor Pierre Lachambeaudie op dit blog.

 

 

Les deux abeilles

 

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Dans le creux d'un vieux mur, et languissante et frêle,

Se lamentait d'une voix grêle

Une Abeille qui, sans parents,

Au hasard promenait ses pénates errants.

Nulle sécurité : ses rayons presque vides

Offraient ample curée à des fourmis avides.

Une autre Abeille arrive et lui dit : « O ma sœur,

Pourquoi donc vivre ainsi solitaire, isolée ?

Viens : le Printemps s'éveille au fond de la vallée,

Nous ouvrant ses trésors de parfum, de douceur.

 

Tandis qu'ici, malade, inconsolée,

Tu n'as pas un ami, pas un seul défenseur,

Dans la ruche, là-bas, une chaîne commune

Nous lie étroitement à la même fortune.

Qui cimenta ces nœuds ? L'intérêt, l'amitié.

Dans le bien, dans le mal nous sommes de moitié.

 

Vigilantes, laborieuses,

Vivant sans jalousie et sans ambition,

Nous avons su trouver le secret d'être heureuses...

Ce secret, quel est-il ? L'Association. »

 

 

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Pierre Lachambeaudie (16 december 1807 – 7 juli 1872)

Buste door Ferdinand Taluet in Montignac

 

 

 

 

De Britse schrijver en criticus (Victor Sawdon) V. S. Pritchett werd geboren op 16 december 1900 in Ipswich, Suffolk. Zie ook alle tags voor V. S. Pritchett op dit blog.

 

Uit: London Perceived

 

“Before us are ugly places with ancient names where the streets are packed with clownish Cockneys and West Indian immigrants, the traffic heavy. Some of them on the north side between Tilbury and Bethnal Green are slums, dismal, derelict, bombed; some of them so transformed since 1940 by fine building that places with bad names – Ratcliff Highway and Limehouse Causeway and Wapping – are now respectable and even elegant. The old East End has a good deal been replaced by a welfare city since 1946. We pass Poplar, Stepney, Shadwell, Deptford, Woolwich, the Isle of Dogs – where Charles II kept his spaniels – and now mostly dock, with the ships’ bows sticking over the black dock walls and over the streets. We pass Cuckold’s Point, where one of the kings of England gratified a loyal innkeeper by seducing his wife. Until the sixteenth century – according to the delightful Stow, who said he “knew not the fancy for it” – a pair of horns stood on a pole there, a coarse Thames-side warning, perhaps, of the hazards that lie between wind and water.

 

 

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Londen, Thames en Tower, 2011

 

 

The Thames, we realize, was for centuries London’s only East to West road or, at any rate, the safest, quickest, and most convenient way that joined the two cities, one swelling out from the Tower and the other from Westminster. And there is another important matter. It is hard now to believe as we go past these miles of wharves and the low-built areas of dockland where one place now runs into another in a string of bus routes, but this mess was once royal.”

 

 

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V.S. Pritchett ( 16 december 1900 – 20 maart 1997)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Mary Russell Mitford werd geboren op 16 december 1787 in Alresford, Hampshire. Zie alle tags voor MaryRussell Mitford op dit blog.

 

Uit: Country Lodgings

 

“Between two and three years ago, the following pithy advertisement appeared in several of the London papers:--

 

     "Country Lodgings.--Apartments to let in a large farm-house, situate in a cheap and pleasant village, about forty miles from London. Apply (if by letter post-paid) to A. B., No. 7, Salisbury-street, Strand."

 

Little did I think, whilst admiring in the broad page of the Morning Chronicle the compendious brevity of this announcement, that the pleasant village referred to was our own dear Aberleigh; and that the

first tenant of those apartments should be a lady whose family I had long known, and in whose fortunes and destiny I took a more than common interest!

Upton Court was a manor-house of considerable extent, which had in former times been the residence of a distinguished Catholic family, but which, in the changes of property incident to our fluctuating neighbourhood, was now "fallen from its high estate," and degraded into the homestead of a farm so small, that the tenant, a yeoman of the poorest class, was fain to eke out his rent by entering into an

agreement with a speculating Belford upholsterer, and letting off a part of the fine old mansion in the shape of furnished lodgings.

Nothing could be finer than the situation of Upton, placed on the summit of a steep acclivity, looking over a rich and fertile valley to a range of woody hills; nothing more beautiful than the approach from Belford, the road leading across a common between a double row of noble oaks, the ground on one side sinking with the abruptness of a north-country burn, whilst a clear spring, bursting from the hill side, made its way to the bottom between patches of shaggy underwood and a grove of smaller

trees; a vine-covered cottage just peeping between the foliage, and the picturesque outline of the Court, with its old-fashioned porch, its long windows, and its tall, clustered chimneys towering in the distance. It was the prettiest prospect in all Aberleigh.”

 

 

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Mary Russell Mitford (16 dcember 1787 - 10 januari 1855)

Mary Russell Mitford's cottage in Three Mile Cross

 

 

 

 

De Braziliaanse dichter Olavo Bilac werd geboren op 16 december 1865 in Rio de Janeiro. Zie ook alle tags voor Olavo Bilac op dit blog.

 

 

YOUTH

 

Youth is spring!

The soul, full of flowers, shines,

Believes in good, loves life, dreams and waits

And easily forgets misfortune.

 

It´s the age of strength and beauty:

Looks at the future and still has no past;

And, facing Nature upfront,

Does not fear daring work.

 

Loves awakening, loathing sleep;

Has projects of glory, loves Chimera;

And still doesn´t give fruit as autumn,

For it only gives flowers as spring!

 

 

Vertaald door Doidimais Brasil

 

 

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Olavo Bilac (16 december 1865 – 28 december 1918)

Geschreven door Romenu om 12:49 Reageer op dit bericht

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