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Berichten van 23 december 2012 tot 24 december 2012

Verkündigung über den Hirten (Rainer Maria Rilke)


Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Prettig Kerstfeest!

 

 

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Francesco Giambattista Bassano da Ponte ,Verkondiging aan de herders, rond 1575

Dorotheum,Wenen

 

 


Verkündigung über den Hirten

 

Seht auf, ihr Männer. Männer dort am Feuer,

die ihr den grenzenlosen Himmel kennt,

Sterndeuter, hierher! Seht, ich bin ein neuer

steigender Stern. Mein ganzes Wesen brennt

und strahlt so stark und ist so ungeheuer

voll Licht, daß mir das tiefe Firmament

nicht mehr genügt. Laßt meinen Glanz hinein

in euer Dasein: Oh, die dunklen Blicke,

die dunklen Herzen, nächtige Geschicke

die euch erfüllen. Hirten, wie allein

bin ich in euch. Auf einmal wird mir Raum.

Stauntet ihr nicht: der große Brotfruchtbaum

warf einen Schatten. Ja, das kam von mir.

Ihr Unerschrockenen, o wüßtet ihr,

wie jetzt auf eurem schauenden Gesichte

die Zukunft scheint. In diesem starken Lichte

wird viel geschehen. Euch vertrau ichs, denn

ihr seid verschwiegen; euch Gradgläubigen

redet hier alles. Glut und Regen spricht,

der Vögel Zug, der Wind und was ihr seid,

keins überwiegt und wächst zur Eitelkeit

sich mästend an. Ihr haltet nicht

die Dinge auf im Zwischenraum der Brust

um sie zu quälen. So wie seine Lust

durch einen Engel strömt, so treibt durch euch

das Irdische. Und wenn ein Dorngesträuch

aufflammte plötzlich, dürfte noch aus ihm

der Ewige euch rufen, Cherubim,

wenn sie geruhten neben eurer Herde

einherzuschreiten, wunderten euch nicht:

ihr stürztet euch auf euer Angesicht,

betetet an und nenntet dies die Erde.

 

Doch dieses war. Nun soll ein Neues sein,

von dem der Erdkreis ringender sich weitet.

Was ist ein Dörnicht uns: Gott fühlt sich ein

in einer Jungfrau Schooß. Ich bin der Schein

von ihrer Innigkeit, der euch geleitet.

 

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)

Rilke werd geboren in Praag (Hier de Karelsbrug)

 

 


Zie voor de schrijvers van de 24e december ook
mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:11 Reageer op dit bericht

Angelika Schrobsdorff, Karel Glastra van Loon, Dana Gioia, Henriette Roland Holst

De Duitse schrijfster Angelika Schrobsdorff werd geboren op 24 december 1927 in Freiburg im Breisgau. Zie ook alle tags voor Angelika Schrobsdorff op dit blog.

 

Uit: Du bist nicht so wie andre Mütter

 

“Berlin um die Jahrhundertwende. Was stelle ich mir darunter vor? Eine heile, da vergangene Welt wahrscheinlich: Trambahnen und zweistöckige Au­tobusse von Pferden gezogen; Kopfsteinpflaster und Gas­laternen; solide, milchkaffeefarbene Wohnhäuser und »herrschaftliche« Villen in großen Gärten; Leierkästen, Blumen- und Obststände, Würstchen- und Zeitungsver­käufer; die ersten Warenhauspaläste; Ballsäle, Cafes mit
Stehgeigern, elegante Speiselokale mit befrackten Obern, Varietes, Theater; Parks, in denen sich Grün auf Grün türmt, düstere Prachtbauten, eherne Denkmäler; der Kur­fürstendamm und Unter den Linden, auf denen Herren im Stresemann und Damen mit Muff, blumenbewachsenen Hüten und hochgeschnürtem Busen auf und ab flanieren; und rings um die Stadt herum Seen, die Spree, Fichtenwäl­der, wohin man in Droschken fuhr, picknickte, ruderte, in Gartenlokalen mit flotten Militärkapellen Weißbier trank und Buletten aß.
Die Kindheitswelt meiner Mutter. War sie so? War sie heil? Es sieht danach aus.
»Ich war das kleine, geliebte Mädchen zärtlicher Eltern, jüdischer Eltern, die ja die zärtlichsten sind, die es gibt. Wir, mein drei Jahre jüngerer Bruder Friedel und ich, wa­ren glückliche Kinder, denen es an nichts gefehlt hat.« So schrieb sie.
Die Lebenslaufeintragungen ihrer Mutter Minna fallen spärlich aus, und ich kann mir denken, warum. Minna hatte einen strengen literarischen Geschmack, und das Buch, das ihr wahrscheinlich eine ihrer zahllosen Ver­wandten geschenkt hatte, war gespickt mit peinlichen Ge­dichten, wie etwa: »Drauß blüht's so prächtig / Alles steht in Duft und Glanz / Um die schaukelnde Wiege / Schwe­ben die Engel in himmlischem Tanz.«

 

 

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Angelika Schrobsdorff (Freiburg im Breisgau, 24 december 1927)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Karel Glastra van Loon werd geboren in Amsterdam op december 1962. Zie ook alle tags voor Karel Glastra van Loon op dit blog.

 

Uit: Passionsfrucht (Vertaald door Arne Braun)

 

"Wir fahren schweigend ins Krankenhaus. Ellen sitzt am Steuer, ich zähle die Streifen auf der Fahrbahn. Die Straße ist voll, Autos auf dem Kriegspfad. Ellen fährt erst zu schnell, dann zu langsam. Sie blinkt nicht. Ich sage nichts. Am Straßenrand wachsen Werbetafeln. THE FUTURE IS HERE. WAS MACHT EINEN UNTERNEHMER GLÜCKLICH? 'Geld', sage ich. 'Was?' 'Ach nichts.' Wir parken im Betonbauch der Krankenhausstadt. Gehen durch überdachte Straßen voller Menschen in Jogginganzügen, die Rollstühle vor sich her schieben. Auf einem Platz, über dem der Geruch von Fritieröl und verwelkten Blumen hängt, spielt eine Zigeunerkapelle. 'Hier nach links', sage ich. 'Da ist der Aufzug', sagt Ellen. Ich betrachte ihr Spiegelbild in einer Glasscheibe. Ihre Lippen sind bleich vor Anspannung. 'Ich kann nicht für mich garantieren ....', hatte sie gesagt. 'Wenn sie das sagen, was ich befürchte, dann ...' Seit Wochen schon beendet sie ihre Sätze nicht mehr.
'Nehmen Sie Platz', sagt der Arzt. Und als wir sitzen: 'Ich habe keine guten Nachrichten für Sie.' Ich sehe, wie Ellen erstarrt. Sie drückt das Kinn auf die Brust und blickt zu Boden. 'Vor allem für Sie nicht, Herr Minderhout.' Ihr Rücken streckt sich, das Kinn schnellt hoch. Ich sehe es aus den Augenwinkeln. Für einen Moment wendet sie mir das Gesicht zu. Plötzlich wird mir bewußt, daß ich heftig geschwitzt habe, die Kleider kleben mir naß und kalt am Leib. 'Sie sind unfruchtbar. Dagegen läßt sich nichts machen. Und nicht nur das, Sie sind es außerdem - und mir ist klar, daß das jetzt ein Schock für Sie ist - immer schon gewesen.' Das erste, was ich empfinde, als er ausgeredet hat, ist - Erleichterung. Es handelt sich hier um einen grotesken Irrtum. Unterlagen sind verwechselt, Untersuchungsergebnisse falsch eingetragen worden, es gibt jemanden mit demselben Namen, jemanden, der in diesem Moment in einem anderen Sprechzimmer die Ergebnisse meiner Untersuchung erfährt: 'Ihnen fehlt überhaupt nichts.”

 

 

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Karel Glastra van Loon (24 december 1962 – 1 juli 2005)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en dichter Dana Gioia werd op 24 december 1950 in Los Angeles geboren. Zie ook alle tags voor Dana Gioia op dit blog.

 

 

Litany

 

This is a litany of lost things,
a canon of possessions dispossessed,
a photograph, an old address, a key.
It is a list of words to memorize
or to forget–of amo, amas, amat,
the conjugations of a dead tongue
in which the final sentence has been spoken.
This is the liturgy of rain,
falling on mountain, field, and ocean–
indifferent, anonymous, complete–
of water infinitesimally slow,
sifting through rock, pooling in darkness,
gathering in springs, then rising without our agency,
only to dissolve in mist or cloud or dew.

This is a prayer to unbelief,
to candles guttering and darkness undivided,
to incense drifting into emptiness.
It is the smile of a stone Madonna
and the silent fury of the consecrated wine,
a benediction on the death of a young god,
brave and beautiful, rotting on a tree.

This is a litany to earth and ashes,
to the dust of roads and vacant rooms,
to the fine silt circling in a shaft of sun,
settling indifferently on books and beds.
This is a prayer to praise what we become,
'Dust thou art, to dust thou shalt return.'
Savor its taste–the bitterness of earth and ashes.

This is a prayer, inchoate and unfinished,
for you, my love, my loss, my lesion,
a rosary of words to count out time's
illusions, all the minutes, hours, days
the calendar compounds as if the past
existed somewhere–like an inheritance
still waiting to be claimed.

Until at last it is our litany, mon vieux,
my reader, my voyeur, as if the mist
steaming from the gorge, this pure paradox,
the shattered river rising as it falls–
splintering the light, swirling it skyward,
neither transparent nor opaque but luminous,
even as it vanishes–were not our life.

 

 

 

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Dana Gioia (Los Angeles, 24 december 1950)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Henriette Roland Holst-van der Schalk werd geboren op 24 december 1869 in Noordwijk. Zie ook alle tags voor Henriette Roland Holst op dit blog.

 

Uit: Het innerlijk rijk

 

XV

 

Gij dan, vul uw hart uit het stille bekken
der eenzaamheid, met vastheid, liefde en rust
en keer niet terug naar de menschen-kust
eer deze krachten u geheel doortrekken
en hun werken in u, u werd bewust.

 

Keer niet, eer ge van u zelf kunt geven
en blijven even rijk, hoeveel g' ook geeft.
Daden zijn golven, die opkome' en even
staan, dan terugzinke' in het leven,
maar gij zijt hij, die achter daden lééft.

 

Gij zijt de grond, waarin ruste' al uw daden:
de zee, waaruit hun golfslag komt gerezen:
het knooppunt, waar hun veelkleurige draden
in saamkomen. Ze zijn om u een wade,
zich plooiend naar den grondvorm van uw wezen.

 

 

 

 

Te loopen in het jonge lentelicht

               

Te loopen in het jonge lentelicht,

dat nu elken dag langer openbloeit, -

naar de steilte te heffen het gezicht,

daarheen waar hoog, eenzaam een vogel roeit,

 

of maar naar den top van den populier,

waarin de merel zijn avondlied zingt, -

lied, waar al het geluksverlange' in klinkt,

dat nu rumoert door mensch en dier, -

 

zoo te loopen, vaak vol bekommering

over de wereld, het duistre gebeur

 

in haar; kleine, nietige enkeling

vol zwakheid en vol twijfel en getreur,

 

en dan op eens, vol moed weer en vol drang

te helpe' en ook nog soms, vol lentezang.

 

 

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Henriette Roland Holst (24 december 1869 – 21 november 1952)



Zie voor nog meer schrijvers van de 24e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:11 Reageer op dit bericht

Adam Mickiewicz, Ingo Baumgartner, Tevfik Fikret, Dominique Manotti, Matthew Arnold, Stephenie Meyer

De Poolse dichter Adam Mickiewicz werd geboren op 24 december 1798 in Zaosie, nabij Nowogródek. Zie ook alle tags voor Adam Mickiewicz op dit blog.

 

 

Primel

 

Lerche zu des Frühlings Ruhme

Hat ihr Erstlingslied gesungen,

Blumenerstling Schlüsselblume

Hat sich goldnem Kelch entrungen.

 

Blümchen, bist zu früh gekommen!

Mitternacht haucht noch so kalt.

Hast den Schnee nicht wahrgenommen?

Feucht ist noch der Eichenwald.

 

Schließ die goldnen Äuglein wieder,

Birg dich in der Mutter Schoß,

Eh der Reif dir mitleidslos

Starren macht die zarten Glieder.

 

Unsre Tage Falterstage,

Morgen Leben, Mittag sterben.

Ganzem Herbst ich gern entsage,

Einen Lenztag zu erwerben.

 

Willst den Freunden Kränze bringen,

Oder der Geliebten dein?

Wirst aus meiner Blüt; ihn schlingen,

Soll´s der Kranz der Kränze sein.

 

Unterm Gras, in wildem Hain

Keimtest du, geliebte Blume,

Klein an Wuchs, an Glanze klein,

Darfst du späh´n nach solchem Ruhme?

 

Wo sind deiner Schönheit Pfänder,

Wo der Tulpe stolzer Bund?

Wo der Lilie Lichtgewänder,

Wo der Rose Brust so rund?

 

Will zum Kranze dich verflechten,

Doch woher so viel Vertaun?

Freunde und Geliebte, möchten

Sie auch huldvoll auf dich schaun?

 

Glaub´s, der Freund heißt mich willkommen,

Mich, des jungen Frühlings Engel,

Glanz nicht mag der Freundschaft frommen,

Schatten liebt sie wie mein Stengel.

 

Ob ich wert der Liebsten Hände,

Sag´s Marie, du himmlisch hehre!

Für der Erstlingsknospe Spende

Wird mir, ach! nur eine Zähre.

 

 

 

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Adam Mickiewicz (24 december 1798 - 26 november 1855)

Buste in Weimar

 

 


De Oostenrijkse dichter en schrijver
Ingo Baumgartner werd op 24 december 1944 in Oberndorf an der Salzach geboren. Zie ook alle tags voor Ingo Baumgärtner op dit blog.



Adventversuchung


Schnuppernasen wittern Gutes,

Ihre Träger rüsten sich.

Kleine Hände, ach, so tut es,

Nehmt von Keks und Bienenstich!


Mutter würde freilich rügen,

Teller wären raschest leer.

Christkind, darf ich etwas lügen,

Einmal nur, dann nimmermehr?


So verschwinden Herzen, Sterne,

Fein gezog'ner Zuckerguss,

Honigbrot und Mandelkerne

Marzipan und Haselnuss.


Christkind lächelt, kennt die Kinder,

Schließlich nascht es selber gern.

Doch auch Vater greift nicht minder

Häufig zu, wenn Mama fern.




Christbaumkugel

Der Kugel Ebenmaß, in Sonne, Erde, Mond

als Stern und Weltprinzip ins All gesetzt,

erfreut durch Harmonie, die Wölbung innewohnt.

Das Auge wird alleine durch die Form belohnt,

als Murmel und im Tau, der Blätter netzt.


Am Christbaum hängt sie neben Glocken, Ringen,

ein Glashauch, der dein Abbild wundersam verändert.

Sie spiegelt wachsgegossne Engelschwingen,

ein rotes Feuer zwischen all den Dingen,

erstrahlt in Seidenglanz und bunt gebändert.


Ein Kind verliert sich in Gedanken, sieht im Rund

sein Angesicht ins Grün des Tannenzweigs gerückt.

Das Christkind öffnet mit dem goldnen Schlüsselbund

ein Notenbuch. Es klingt die frohe Weihnachtskund.

Die Sehnsuchtsreise in den Glitzerball beglückt.



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Ingo Baumgartner (Oberndorf an der Salzach, 24 december 1944)





De Turkse dichter
Tevfik Fikret werd geboren op 24 december 1867 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Tevfik Fikret op dit blog.


Mist (Fragment)
(Vertaald door Sytske Sötemann)


Hoe volgzaam schijn je met je ogen van smachtend blauw

Voor hen die uit de verten jou nemen in ogenschouw!

Volgzaam, maar volgzaam als de meest verdorven wijven,

Gevoelloos voor al hun tranen die je overstromen blijven.

Een giftig verdoemd water als verhief zich een verradershand

Tegen je bouw, als was hij er bij je stichting reeds tegen gekant.

Steeds golft het vuil van de hypocrisie op je kleinste onderdelen,

Geen kruimeltje reinheid is er te vinden, geen daglicht te velen.

Altijd het vuil van de hypocrisie, van de jaloezie, van het eigenbelang;

Alleen dit... en alleen de hoop hiermee te stijgen: die eeuwige drang.

Hoeveel hoofden zullen schoon en glanzend tussen de lijken vandaan

Tevoorschijn komen, onder de miljoenen die bij jou ter ziele zijn gegaan?

     Ja, sluier je, o tragedie... Sluier je, o stad van de wereld;

     Ja, sluier je en slaap eeuwig,... o hoer van de wereld!...


O pracht, praal, glorie, triomftocht en parades;

Dodelijke torens, vestingpaleizen en kerkers;

O onwrikbaar graf van herinneringen, grootse tempel;

O trotse zuilen, elk een geketende reus en bestempeld

Tot het vertellen van het verleden aan komende tijden;

O grijnzende wallen, waarvan de tanden aan uitval lijden;

O koepels, o gebedsgebouwen, roemrijk in lengte van dagen,

O minaretten die de woorden van de waarheid dragen;


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Tevfik Fikret (24 december 1867 - 19 augustus 1915)





De Franse schrijfster en historica
Dominique Manotti werd geboren op 24 december 1942 in Parijs. Zie ook alle tags voor Dominique Manotti op dit blog.


Uit: L'Honorable société (Dominique Manotti et DOA)


« Dans la pénombre de sa chambre d’hôtel, Neal émerge difficilement d’un sommeil lour, plombé au whisky. Très mal au crâne. Un rai de soleil entre les rideaux. Regarde sa montre, bientôt quatorze heures. Souvenirs confus de ce qui s’est passé la veille. Début de beuverie dans les bureaux de Reuters. Et après ? Comment s’est-il retrouvé à son hôtel et dans son lit ? Il se traîne jusqu’à la douche, chaude, froide. Lendemain de cuite difficile à gérer, parce qu’il trimbale une énorme mauvaise conscience. Et qu’il n’a plus l’habitude. Il s’habille, en s’appliquant à chaque geste. Vaguement mal au coeur. »


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Dominique Manotti (Parijs, 24 december 1942)





De Engelse dichter en cultuurcriticus
Matthew Arnold werd geboren op 24 december 1822 in Laleham, Middlesex. Zie ook alle tags voor Matthew Arnold op dit blog.



The Good Shepherd With The Kid

He saves the sheep, the goats he doth not save._
So rang Tertullian's sentence, on the side
Of that unpitying Phrygian Sect which cried:
'Him can no fount of fresh forgiveness lave,

Who sins, once washed by the baptismal wave.'--
So spake the fierce Tertullian. But she sighed,
The infant Church! of love she felt the tide
Stream on her from her Lord's yet recent grave.

And then she smiled; and in the Catacombs,
With eye suffused but heart inspired true,
On those walls subterranean, where she hid

Her head in ignominy, death, and tombs,
She her good Shepherd's hasty image drew--
And on his shoulders, not a lamb, a kid.




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Matthew Arnold (24 december 1822 - 15 april 1888)





De Amerikaanse schrijfster
Stephenie Meyer werd geboren in Connecticut op 24 december 1973. Zie
ook alle tags voor Stephenie Meyer op dit blog.


Uit: Twilight


“As we walked north across the multihued stones toward the driftwood seawall, the clouds finally closed ranks across the sky, causing the sea to darken and the temperature to drop. I shoved my hands deep into the pockets of my jacket.
"So you're, what, sixteen?" I asked, trying not to look like an idiot as I fluttered my eyelids the way I'd seen girls do on TV.
"I just turned fifteen," he confessed, flattered.
"Really?" My face was full of false surprise. "I would have thought you were older."
"I'm tall for my age," he explained.
"Do you come up to Forks much?" I asked archly, as if I was hoping for a yes. I sounded idiotic to myself. I was afraid he would turn on me with disgust and accuse me of my fraud, but he still seemed flattered.

"Not too much," he admitted with a frown. "But when I get my car finished I can go up as much as I want—after I get my license," he amended.
"Who was that other boy Lauren was talking to? He seemed a little old to be hanging out with us." I purposefully lumped myself in with the youngsters, trying to make it clear that I preferred Jacob.
"That's Sam—he's nineteen," he informed me.
"What was that he was saying about the doctor's family?" I asked innocently.
"The Cullens? Oh, they're not supposed to come onto the reservation." He looked away, out toward James Island, as he confirmed what I'd thought I'd heard in Sam's voice.



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Stephenie Meyer(Connecticut, 24 december 1973)

Geschreven door Romenu om 18:10 Reageer op dit bericht

Vierde Advent, Rainer Maria Rilke, Robert Bly, Norman Maclean, Marcelin Pleynet, Tim Fountain


Bij de Vierde Advent

 

 

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Visitatie, Rogier van der Weyden, 1555

 

 

 

Mariae Heimsuchung

 

Noch erging sie's leicht im Anbeginne,

doch im Steigen manchmal ward sie schon

ihres wunderbaren Leibes inne, -

und dann stand sie, atmend, auf den hohn

 

Judenbergen. Aber nicht das Land,

ihre Fülle war um sie gebreitet;

gehend fühlte sie: man überschreitet

nie die Größe, die sie jetzt empfand.

 

Und es drängte sie, die Hand zu legen

auf den andern Leib, der weiter war.

Und die Frauen schwankten sich entgegen

und berührten sich Gewand und Haar.

 

Jede, voll von ihrem Heiligtume,

schützte sich mit der Gevatterin.

Ach der Heiland in ihr war noch Blume,

doch den Täufer in dem Schooß der Muhme

riß die Freude schon zum Hüpfen hin.

 

 

 

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Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)

Rilke werd geboren in Praag (Hier de Staroměstské náměsti en Nicolaaskerk)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Robert Bly werd geboren op 23 december 1926 in Madison, Minnesota. Zie ook alle tags voor Robert Bly op dit blog.

 

 

Driving my Parents Home at Christmas


As I drive my parents home through the snow
their frailty hesitates on the edge of a mountainside.
I call over the cliff
only snow answers.
They talk quietly
of hauling water of eating an orange
of a grandchild's photograph left behind last night.
When they open the door of their house they disappear.
And the oak when it falls in the forest who hears it through miles and miles of silence?
They sit so close to each other¡­as if pressed together by the snow.

 

 

 

Surprised by Evening


There is unknown dust that is near us
Waves breaking on shores just over the hill
Trees full of birds that we have never seen
Nets drawn with dark fish.

The evening arrives; we look up and it is there
It has come through the nets of the stars
Through the tissues of the grass
Walking quietly over the asylums of the waters.

The day shall never end we think:
We have hair that seemed born for the daylight;
But at last the quiet waters of the night will rise
And our skin shall see far off as it does under water.

 

 

 

Driving to Town Late to Mail a Letter


It is a cold and snowy night. The main street is deserted.
The only things moving are swirls of snow.
As I lift the mailbox door I feel its cold iron.
There is a privacy I love in this snowy night.
Driving around I will waste more time.

 

 

 

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Robert Bly (Madison, 23 december 1926)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Norman Fitzroy Maclean werd geboren op 23 december 1902 in Clarinda, Iowa. Zie ook alle tags voor Norman Maclean op dit blog.

 

Uit: A River Runs Through It

 

„Then, since it is natural for man to try to attain power without recovering grace, he whips the line back and forth making it whistle each way, and sometimes even snapping off the fly from the leader, but the power that was going to transport the little fly across the river somehow gets diverted into building a bird's nest of line, leader, and fly that falls out of the air into the water about ten feet in front of the fisherman. If, though, he pictures the round trip of the line, transparent leader, and fly from the time they leave the water until their return, they are easier to cast. They naturally come off the water heavy line first and in front, and light transparent leader and fly trailing behind. But, as they pass overhead, they have to have a little beat of time so the light, transparent leader and fly can catch up to the heavy line now starting forward and again fall behind it; otherwise, the line starting on its return trip will collide with the leader and fly still on their way up, and the mess will be the bird's nest that splashes into the water ten feet in front of the fisherman.

 

 

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Scene uit de film van Robert Redford uit 1992 met Craig Sheffer, Brad Pitt en Tom Skerrit

 


Almost the moment, however, that the forward order of line, leader, and fly is reestablished, it has to be reversed, because the fly and transparent leader must be ahead of the heavy line when they settle on the water. If what the fish sees is highly visible line, what the fisherman will see are departing black darts, and he might as well start for the next hole. High overhead, then, on the forward cast (at about ten o'clock) the fisherman checks again”

.


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Norman Maclean (23 december 1902 – 2 augustus 1990)

Maclean met zijn gezin 

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en essayist Marcelin Pleynet werd geboren op 23 december 1933 in Lyon. Zie ook alle tags voor Marcelin Pleynet op dit blog.

 

Uit: Comme la poésie la peinture

 

“Il faut relire les Lettres à Lou, qui ne figurent pas dans les OEuvres complètes, mais que l’on peut trouver dans la collection « L’Imaginaire » aux éditions Gallimard, et se demander quelle sorte de puritanisme poétique s’est employée à gérer l’oeuvre d’Apollinaire. Un puritanisme qui fera école (pour ne pas dire loi) dans l’histoire de la poésie du xx e siècle, et qui, n’en doutons pas, est à l’origine d’un grand nombre de jugements sur l’oeuvre d’Apollinaire.

Apollinaire et les femmes… Importance des Lettres à Lou, si l’on veut clarifier ce qui se joue dans l’oeuvre et dans la biographie du poète : pas clair, mais justement… Apollinaire et les femmes : Annie Playden (1901-1904) l’écarte et part finalement pour l’Amérique. Marie Laurencin (une invention de Picasso ?), 1907, elle le quitte en 1912. Louise de Coligny-Châtillon, 1914, « Lou », ils passent une semaine ensemble et elle le quitte. Imposante et importante correspondance. Ils continueront à s’écrire jusqu’en 1916. Épisode de Madeleine Pagès, en 1915, il entretient encore une correspondance avec Louise de Coligny. Il abandonne Madeleine peu après avoir été blessé à la guerre, en 1916. 2 mai 1918, mariage avec Jacqueline Kolb. Apollinaire meurt sept mois plus tard. Les spécialistes nous disent que « la femme du poète » « sut veiller avec un soin vigilant sur son patrimoine artistique et intellectuel ». Est-ce en refusant l’hommage que Picasso (sans doute toujours trop « sulfureux » – trop vrai – aux yeux de « la femme du poète » et de ses amis) voulait rendre à Apollinaire ?”

 

 

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Marcelin Pleynet (Lyon, 23 december 1933)

In Shanghai, 1974

 

 

 

De Britse schrijver Tim Fountain werd geboren op 23 december 1967 in Dewsbury, West Yorkshire. Zie ook alle tags voor Tim Fountain op dit blog.

 

Uit: Icons: Quentin Crisp

 

When I returned to London to write the play, I watched the video recording of our conversation. I reached the conclusion that despite his assertion that he only said things because he meant them there was often an elaborate double and treble bluff at play in the conversation. Did he mean it when he said he wished he’d had a sex change (“had you-know-what chopped off, become a woman and opened a knitting shop in Carlisle”) or was he actually satirising the idea? Often, the more outrageous his opinions were the more he turned up a naughty twinkle in his eye that seemed to ask: “Do you believe me?”

I came to the conclusion that what Crisp hated was orthodoxy of any kind. Perhaps he had spent so long as an outsider that he instinctively rejected membership of any club that would have him as a member – and that was perhaps why I was drawn to him? I started to realise that these contradictions in his character, these different people doing battle inside his bouffanted head, were what made him so interesting. At times he appeared conservative, at others a left-wing radical. He was both an icon and iconoclast, cheerfully laying into Oscar Wilde for his “sordid life”. He simultaneously struggled to belong and yet always distanced himself from getting too close to people, always addressing them as “Miss” or “Mr”, even “Mr God” or “Mr Sting” – the latter who wrote the hit song Englishman In New York about him. In short, he was a great, glittering contradiction.

But I couldn’t help feel his life had been a triumph. The sissy from the suburbs ended his life as one of the iconic figures of the late 20th century and left behind him an essence so distinct that, like Oscar Wilde and Noel Coward before him, his very name conjures up an attitude to and philosophy for dealing with the business of living.”

 

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Tim Fountain (Dewsbury, 23 december 1967)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

Iván Mándy, J.J.L. ten Kate, Christa Winsloe, Albert Ehrenstein, Harry Shearer

De Hongaarse schrijver Iván Mándy werd geboren op 23 december 1918 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Iván Mándy op dit blog.

 

Uit: The Watermelon Eaters (Vertaald door Albert Tezla)

 

“A face was ascending the stairs, a face so long and stony it seemed to be borne on a platter. Its eyes closed, its mouth a straight, hard line. On this blinded face was visible the restaurant with its cold mirrors, tiny tables, and guests who failed to notice the face. The outstretched, dead hand then rose into view, trailing an invisible veil. A blue-gray greatcoat, closed at the neck, held the entire man together like a sack. He passed by the boxes and stopped in the middle under a chandelier. He raised his head in the glittering light; his face and hands glistened, but his tunic remained dark. He stood there wordless, motionless, his face flung open to the light, his hands thrust out. Slowly, slowly, as if searching for someone, he turned to one of the boxes.

Three persons were sitting in the box: two women with a pimply-faced youth. The woman with gray hair lifted her fork, then put it down, and said: "Poor thing." The girl ate and didn't look up from her plate. She had thick blonde hair, her arms were firm and darkly tanned as if she were sitting on the edge of a swimming pool.

The boy groped in his pocket.

The girl looked up.

"I will!"

The blind man caught the coin with a sweep of one hand, but by then he was being held by the arms. A waiter with a trimmed mustache was standing behind him; he pushed him forward slowly. The blind man opened his mouth wide, he became an astonished black hole.

"You know that's not permitted," and the waiter shoved him down the stairs. The beggar tripped and his hand banged against the banister. He remained there hanging on to it, his head slumped forward lifelessly. The waiter grabbed his shoulders and stood him up on his feet like a rag doll. "Don't be such an ass!"

Half risen, Károly, the pimply-faced boy, was observing him. His head slumped forward again, and meantime his dark, gaping mouth seemed to sneer. His sister touched his hand.

"Why are you staring?"

Ágnes's taut, impassive face, with two blue earrings, shut out everything in front of her. She lit a cigarette with lazy, prolonged movements. Singing sounded from below. The blind man was already halfway out on the street; he was singing, meanwhile turning around.”

 

 

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Iván Mándy (23 december 1918 – 26 oktober 1995)




De Nederlandse dichter-dominee Jan Jakob Lodewijk ten Kate werd geboren op 23 december 1819 in Den Haag. Zie ook alle tags voor J.J.L. ten Kate op dit blog.

 

 

Het dromende kind

 

De vogels doen hun nachtgroet horen;
Op zilvren wolkjes slaapt de maan.
Ook moeders lust, de jongstgeboren,
Is in zijn wieg ter rust gegaan.

Al dromend vouwt het vriendlijk wichtje
De kleine, reine handjes saam;
Een glimlach speelt op 't aangezichtje,
Zijn lipjes fluistren Jezus naam.

Waar droomt hij van? Van 't zalig Eden
Der Onschuld, dat voor ons verdween.
Gods Englen dalen naar beneden
En blikken door het venster heen.

 

 

 

De vlucht des tijds

 

Dít kan mij vaak weemoedig maken,
Dat ons de tijd zó snel ontvaart,
Dat, eer zij ’t Heden recht mocht smaken,
De ziel reeds in ’t Verleden staart.

Het zaligst uur, sinds lange jaren
Verwacht en vurig afgebeên,
Het komt gelijk een klank van snaren:
Hij ruist, verrukt, en —­ vliegt daarheen!

 

 

 

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J.J.L. ten Kate (23 december 1819 - 24 december 1889)

Den Haag

 

 

 

 

De Duits- Hongaarse schrijfster en beeldend kunstenares Christa Winsloe werd geboren in Darmstadt op 23 december 1888. Zie ook alle tags voor Christa Winsloe op dit blog.

 

Uit:Das Mädchen Manuela (Vertaald door Ruth Baumgarten und Karsten Witte)

 

“Wo ein Tag dem anderen gleich bleibt, fließen die Tage ineinander. Deshalb haben die Mädchen Kalender an den Innenseiten der Schranktüren, wo jeder verflossene Tag mit schwarzem Stift ausgestrichen wird. Wieder einer vorbei, und man zählt, wie viele noch bis zu den Sommerferien, bis Weihnachten, bis »nach Hause« übrig bleiben. Manuela hat keinen Kalender. Sie hat kein »zu Hause« mehr.

Ihr Vater ist auf einer Italienreise. Bunte Postkarten mit blauem Meer, Sonne, Orangen, Eseln und alten Kirchen decken langsam die Innenwände an Lelas Schrank. Fräulein von Bernburg hat die ersten dieser Karten betrachtet, als sie Manuelas Schrank kontrollierte. Dann hatte sie sich zu Manuela gewandt. »Und deine Mutter?« Da hatte Manuela stumm eine Photographie hervorgenommen und in Fräulein von Bernburgs Hände gelegt.

 

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Scene uit de film « Mädchen in Uniform » met Lilli Palmer en Romy Schneider

De film is gebasseerd op de roman „The Child Manuela“ van Winsloe

 


»Mutter ist tot. Ich habe keine Mutter. Sonst wäre ich doch nicht hier ...« Das klang bitter.

Fräulein von Bernburg hatte das Bild lange angesehen und es ihr dann zurückgereicht. Eine Hand auf Manuelas Schulter, hatte sie ihr ernst in die Augen gesehen.

»Du hast dich aber doch schon gut eingelebt bei uns, Manuela. Du hast Freundinnen gefunden?«

»Ja, Fräulein von Bernburg – bloß –«

»Nun? Du weißt doch, daß du zu mir Vertrauen haben kannst.«

»Ja – Fräulein von Bernburg – aber wenn –« und jetzt endlich löste es sich stoßweise – »Wenn Sie nicht hier wären, dann wäre es gar nicht auszuhalten ...«

 

 

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Christa Winsloe (23 december 1888 - 10 juni 1944)

 

 

 

 

De Oostenrijkse expressionistische dichter en schrijver Albert Ehrenstein werd op 23 december 1886 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Albert Ehrenstein op dit blog.

 

 

So schneit auf mich die tote Zeit

 

Hofft nichts von mir.

Ich habe niemals Sonne gehabt,

Ich habe den Steinen mein Leid gebracht.

Ich hoffte Glück vom Tier.

 

An mir vorüber sprang der Wunsch der rasselosen Dirnen,

Und nie klang mir das deutsche Wort: Ich liebe dich!

Sie recken dem Kommis die grundlos eiteln Stirnen,

Boshaft gähnt mich das Weib an : ich betrübe dich.

 

So schneit auf mich die tote Zelt.

Danklos trinkt sie den Wein, und was sich beut,

Mein Sehnen darf erlahmen;

 

Sie wahrt, um Fleisch besorgt, mit plötzlich keuscher Elle

Des Auslands lange Langeweile.

Weib wird Zeit.

 

 

Leid

 

Wie bin ich vorgespannt

Den Kohlenwagen meiner Trauer!

Widrig wie eine Spinne

Bekriecht mich die Zeit.

Fällt mein Haar,

Ergraut mein Haupt zum Feld,

Darüber der letzte

Schnitter sichelt.

Schlaf umdunkelt mein Gebein.

Im Traum schon starb ich.

Gras schoß aus meinem Schädel,

Aus schwarzer Erde war mein Kopf.

 

 

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Albert Ehrenstein (23 december 1886 – 8 april 1950)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en komische acteur Harry Shearer werd geboren op 23 december 1943 in Los Angeles. Zie ook alle tags voor Harry Shearer op dit blog.

 

Uit: What Did Powell Know, and Why Isn't He Subjected to the Pelosi Treatment?

(Blog The Huffington Post)

 

“Why were the Secretaries of State and Defense and the National Security Advisor (Ms. Rice, at the time) dragged into such close-up work deep in the muck of detainee abuse? Because the CIA was even then getting cold feet about being hung out to dry if Cheney ever started losing the argument, and wanted high-level fingerprints all over the operation.

In other words, for the same reason that Republicans have been spending the past two weeks trying to checkmate Nancy Pelosi -- to spread the web of guilt for these practices widely enough that no one individual, or few individuals, can be factually, or politically, held responsible.

So, why was General/Secretary Powell treated with such kid gloves on this question? Why hasn't he been given the "Full Pelosi", hammered by questions about what he knew, and what he personally approved? Is it because Washington has already forgiven and/or forgotten Powell's role in making the final "close" on the sale of the Iraq War? In D.C., apparently, Powell's credibility has experienced seamless reweaving.

That just leaves the rest of us”.

 

 

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Harry Shearer (Los Angeles, 23 december 1943)

Geschreven door Romenu om 18:33 Reageer op dit bericht

Charles Sainte-Beuve, Giusepe di Lampedusa, Mathilde Wesendonck, Martin Opitz

De Franse dichter, schrijver en criticus  Charles Augustin Sainte-Beuve werd geboren op 23 december 1804 in Boulogne-sur-Mer. Zie ook alle tags voor Charles Sainte-Beuve op dit blog.

 

Uit: What is a Classic? (Vertaald door Francis Steegmuller en Norbert Guterman)

 

“A delicate question, to which somewhat diverse solutions might be given according to times and seasons. An intelligent man suggests it to me, and I intend to try, if not to solve it, at least to examine and discuss it face to face with my readers, were it only to persuade them to answer it for themselves, and, if I can, to make their opinion and mine on the point clear. And why, in criticism, should we not, from time to time, venture to treat some of those subjects which are not personal, in which we no longer speak of some one but of some thing? Our neighbours, the English, have well succeeded in making of it a special division of literature under the modest title of "Essays." It is true that in writing of such subjects, always slightly abstract and moral, it is advisable to speak of them in a season of quiet, to make sure of our own attention and of that of others, to seize one of those moments of calm moderation and leisure seldom granted our amiable France; even when she is desirous of being wise and is not making revolutions, her brilliant genius can scarcely tolerate them.

A classic, according to the usual definition, is an old author canonised by admiration, and an authority in his particular style. The word classic was first used in this sense by the Romans. With them not all the citizens of the different classes were properly called classici, but only those of the chief class, those who possessed an income of a certain fixed sum.”

 

 

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Charles Sainte-Beuve (23 december 1804 – 13 oktober 1869)

Katikatuur door  David Levine, 1996

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Giuseppe Tomasi di Lampedusa werd geboren in Palermo op 23 december 1896. Zie ook alle tags voor Giuseppe Tomasi di Lampedusa op dit blog.

 

Uit: The Leopard (Vertaald door Archibald Colquhoun)

 

'I don't think they understood, but they laughed and went off.That is my answer to you too, my dear Chevalley; the Sicilians never want to improve for the simple reason that they think themselves perfect; their vanity is stronger than their misery; every invasion by outsiders, whether so by origin or, if Sicilian, by independence of spirit, upsets their illusion of achieved perfection, risks disturbing their satisfied waiting for nothing; having been trampled on by a dozen different peoples, they think they have an imperial past which gives them a right to a grand funeral. 

 

 

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Alain Delon en Claudia Cardinale in de gelijknamige film van Luchino Visconti, 1963

 

 

'Do you really think, Chevalley, that you are the first who has hoped to canalise Sicily into the flow of universal history? I wonder how many Moslem Imams, how many of King Roger’s knights, how many Swabian scribes, how many Angevin barons, how many jurists of the Most Catholic King have conceived the same fine folly; and how many Spanish viceroys too, how many of Charles III’s reforming functionaries! And who knows now what happened to them all! Sicily wanted to sleep in spite of their invocations; for why should she listen to them if she herself is rich, if she’s wise, if she’s civilized, if she’s honest, if she’s admired and envied by all, if, in a word, she is perfect? 

 

 

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Giuseppe Tomasi di Lampedusa (23 december 1896 - 23 juli 1957)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Mathilde Wesendonck werd geboren als Agnes Luckemeyer op 23 december 1828 in Elberfeld. Zie ook alle tags voor Mathilde Wesendonck op dit blog.

 

           

Im Treibhaus

 

Hochgewölbte Blätterkronen,

Baldachine von Smaragd,

Kinder ihr aus fernen Zonen,

Saget mir, warum ihr klagt?

 

Schweigend neiget ihr die Zweige,

Malet Zeichen in die Luft,

Und der Leiden stummer Zeuge,

Steiget aufwärts süßer Duft.

 

Weit in sehnendem Verlangen

Breitet ihr die Arme aus,

Und umschlinget wahnbefangen

Öder Leere nicht'gen Graus.

 

Wohl, ich weiß es, arme Pflanze:

Ein Geschicke teilen wir,

Ob umstrahlt von Licht und Glanze,

Unsre Heimat ist nicht hier!

 

Und wie froh die Sonne scheidet

Von des Tages leerem Schein,

Hüllet der, der wahrhaft leidet,

Sich in Schweigens Dunkel ein.

 

Stille wird's, ein säuselnd Weben

Füllet bang den dunkeln Raum:

Schwere Tropfen seh' ich schweben

An der Blätter grünem Saum.

 

 

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Mathilde Wesendonck (23 december 1828 – 31 augustus 1902)

Ansichtkaart van Elberfeld uit 1898, Neues Rathaus

 

 

 

 

De Duitse dichter Martin Opitz von Boberfeld werd geboren op 23 december 1597 in Bunzlau (Silezië). Zie ook alle tags voor Martin Opitz op dit blog.

 

 

Daß die Poeterey vnsterblich sey

 

Was wirffstu / schnöder Neid / mir für die Lust zu schreiben

Von Venus / vnd mit jhr die Jugend zu vertreiben?

Ich achte deiner nicht / du liebest Eitelkeit:

Mein Lob vnd Name wird erklingen weit vnd breit.

Cupido führet mich in eine grüne Wüsten /

Da der Poeten Volck weit von Begier vnd Lüsten /

Vorzeiten hat gelebt wie noch die erste Welt

Nichts von den Städten wust’ / vnd wohnet vmb das Feld.

Die Nymphen werden mir den Lorberkrantz auffsetzen /

Mit meinen Versen wird sich Erato ergetzen:

So weit die grüne Lust vnd hohen Wälder gehn /

So weit wird mein Gedicht’ an allen Bäumen stehn.

Jhr örter voller Frewd’ / jhr Auffenthalt der Hirten /

Jhr Bäch’ / jhr Ahornbäum’ / jhr Quell / jhr zarten Myrten /

Jhr Thäler / jhr Gebirg’ / jhr Blumen vnd jhr Stein’ /

Jhr Wohnhauß aller Rhu / bey euch wüntsch ich zu seyn;

Sonst nirgends als bey euch: von ewrer Lust besessen

Wil ich deß irrdischen / vnd meiner selbst / vergessen.

Wie Perseus als er erst Andromeden erblickt /

Ward mitten in der Lufft durch ihre Ziehr verzückt /

So daß er kaum das Roß vermochte zu regieren:

So soll auch mich von euch kein andre Liebe führen /

Biß mich der Letzte Todt hier vnversehens kriegt /

Vnd Venus mich begräbt wo jhr Adonis liegt.

 

 

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Martin Opitz (23 december 1597 – 20 augustus 1639)

Geschreven door Romenu om 18:22 Reageer op dit bericht

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