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Berichten van 17 januari 2013 tot 18 januari 2013

Sascha Kokot, Peter Stamm, Rubén Darío, Franz Blei, Paul Léautaud, Jon Stallworthy

De Duitse dichter en schrijver Sascha Kokot werd geboren op 18 januari 1982 in Osterburg. Zie ook alle tags voor Sascha Kokot op dit blog.

 

Uit: Vom Osttor


Am Morgen wenn die Hände noch streiken
den Katzen das Fell bis über die Pfoten reicht
sammelt sich Windbruch auf dem Steinboden
und es wartet dazwischen die schwarze Kohle
der alte Heizer kehrt seine Wörter zusammen
bevor er beginnt in regelmäßigen Zügen zu schippen
so verbringt er die Tage im Moderlicht unserer Keller
wärmt uns die Wohnungen und bleibt
im Treppenhaus grußlos zurück
uns Kindern sagt man dem Vater fehle die Zunge.


-


Was ist das, was vom Tag bleibt,
ein Land weniger, die Straßen gerade,
die Leitungen noch immer in der Wand,
nur bleibt der Stuhl am Ende leer,
die Nachbarn entdecken die Stadt ist ausgeräumt,
die Schienen rotten unter der Asphaltdecke,
das Ministerium sperrt die Schlösser auf,
entweicht aus den Aktengruben in den Kamin,
Generationen später schneit es als Asche herab,
ab und an wird eine Notiz oder ein Name zusammengefügt,
die Einwohner dieses Landes sind schwer beschäftigt
mit dem Verwachsen.

 

 

 

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Sascha Kokot (Osterburg, 18 januari 1982)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Peter Stamm werd geboren op 18 januari 1963 in Weinfelden. Zie ook alle tags voor Peter Stamm op dit blog.

 

Uit: Seerücken

 

„Der Bus wand sich eine enge Straße hoch durch eine terrassierte Landschaft. Er war spärlich besetzt,

und an der Endstation stiegen außer mir nur noch ein paar Schüler aus, die sich sofort zwischen den Häusern verloren. Ich hatte nur das Nötigste an Kleidern eingepackt, aber mit den vielen Büchern und dem Laptop war der Rucksack wohl an die zwanzig Kilo schwer. Was haben Sie denn dabei?, fragte der Busfahrer, der mir beim Ausladen half. Papier, sagte ich, und er musterte mich misstrauisch.

Vor der Post standen ein paar Wegweiser, die in unterschiedliche Richtungen zeigten. Ich folgte einem Sträßchen und später einem Pfad, der quer durch eine steile Wiese führte und dann in eine schmale, bewaldete Schlucht hinunter. Am Waldrand wuchsen Lärchen und vereinzelte Eschen, im Inneren Rottannen.

Überall lagen umgestürzte Bäume, vertrocknete Tannengerippe, unter denen noch letzte Reste Schnee zu sehen waren. Der Boden war nass, und meine Füße sanken tief ein in der schwarzen Erde. Immer wieder verklebten mir unsichtbare Spinnweben Gesicht und Hände. Spuren von anderen Wanderern fand ich nicht, vermutlich war ich der erste in diesem Jahr.

Nach einer Weile fiel mir auf, dass ich schon länger keine Wegmarke mehr gesehen hatte, kurz darauf

verlor sich der Pfad zwischen den Bäumen. Ich hatte keine Lust umzukehren und ging den Abhang hinunter, der zunehmend steiler wurde. An manchen Stellen musste ich mich an Wurzeln oder Ästen festhalten, einmal glitt ich aus, rutschte ein paar Meter weit und zerriss mir die Hose. Das Rauschen des Baches unter mir wurde immer lauter, und als ich ihn schließlich erreichte, fand ich auch den Weg wieder.

Es war ein reißender Bergbach mit grauem Wasser. Er floss in einem breiten Bett aus hellen Felsen und Geröll das wie eine offene Wunde wirkte in der dunklen Waldlandschaft. Ich kam jetzt leichter voran und erreichte nach ungefähr einer halben Stunde einen kleinen Holzsteg. Die Pfeiler waren unterspült, und ein Baum, der mit dem Wurzelballen umgekippt war, lag quer über der Brücke. Er hatte das Geländer abgerissen, und einige der Bodenplanken waren unter seinem Gewicht zerborsten. Vorsichtig kletterte ich hinüber. Auf der anderen Seite der Schlucht stieg der Weg steil an, und ich schwitzte, obwohl es kühl war im Wald.”

 

 

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Peter Stamm (Weinfelden, 18 januari 1963)

 

 

 

 

De Nicaraguaanse schrijver Rubén Darío werd geboren in Metapa, tegenwoordig Ciudad Darío, op 18 januari 1867. Zie ook alle tags voor Rubén Darío op dit blog.

 

 

Primaveral

Now is come the month of roses!
To the woods my verse has flown
Gathering fragrance and honey
From the blossoms newly blown.
Beloved, come to the forest,
The woodland shall be our shrine
Scented with the holy perfume
Of the laurel and the vine.
From tree-top to tree-top flitting
The birds greet you with sweet lay,
Finding joyance in your beauty
Fairer than the birth of day;
And the haughty oaks and hemlocks
Bend their leafy branches green
Forming rustling, regal arches
For the passage of a queen.
All is perfume, song and radiance;
Flowers open and birds sing:
O Beloved, 'tis the season
Of the Spring!

Flowing from a haunted cavern
Is a crystal fountain where
Naiads nude and flower-breasted
Bathe and play and freight the air
With the joyance of their laughter
And the gladness of the wave
When they stoop over the fountain
And their tresses'gin to lave.
And they know the hymns of Eros
That in lovely Grecian tongue
Pan one day made in the forest
In the glorious age of song.
Sweetest, of that glorious hymnal
I shall choose the fairest phrase
To enrich with ancient music
The full cadence of my lays.
Sweet as sweetest Grecian honey
Will my song be when I sing,
O Beloved, in the season
Of the Spring!

 

 

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Rubén Darío (18 januari 1867 - 6 februari 1916)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, vertaler en uitgever Franz Blei werd geboren op 18 januari 1871 in Wenen. Zie ook alle tags voor Franz Blei op dit blog.

 

Uit: Das große Bestiarium der modernen Literatur

 

“ALTENBERG oder auch den Peter nannte man aus unbekannten Gründen die seltsame Laune Gottes, der hier  ein "Wesen schuf, das nur aus einem einzigen Organe bestand: aus einem Auge, dem der Fliegen gleich in tausend  Fazetten zerlegt und die sichtbare Welt in kleinsten Bildern  von großer Schärfe etwas übersichtig auffangend. Einem  solchen seltsamen Wesen war von Natur aus nur eine kurze  Lebensdauer bestimmt. Aber gegen die Natur und die Absicht Gottes bildete dieses stolz gewordene Auge so etwas  wie einen Leib aus. Der war nun etwas schwächlich geraten, wie nicht anders zu erwarten, und das Auge Peter  hatte mit ihm seine argen Molesten, die schließlich auch  dem Auge nicht gut bekamen. Das Auge Peter hatte sich mit der Erzeugung seiner Verdauungs- und sonstigen Organe  übernommen, und es sah am Ende nichts mehr als den  prekären eigenen Mageninhalt : es spiegelte keine umgebende Welt mehr, sondern nur die Farben seiner Exkremente.

 

ANDRIAN. Dies ist ein im Jesuitenkonvikt Kalksburg gebräuchlicher Name für eine Jugendsünde, deren man sich  nur mehr bei Eintritt ins Greisenalter erinnert. In der Zwischenzeit spricht man nicht davon.

 

DER BAHR HOFMANN sieht bloß so aus. Wirklich ist er ein jüdischer Hirtenknabe des alten Bundes, der auf den Fluren von Zion die Schalmei bläst, wobei ihm der zweite Wiener Stadtbezirk, die Leopoldstadt, entzückt zuhört.”

 

 

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Franz Blei (18 januari 1871 – 10 juli 1942)
Cover


 

De Franse schrijver Paul Léautaud werd geboren op 18 januari 1872 in Parijs. Zie ook alle tags voor Paul Léautaud op dit blog.

 

Uit: Journal littéraire

 

“09.03.1907

Revenu avec Morisse. Il me raconte que Huysmans est toujours de plus en plus mal. Il le sait, paraît-il, il s'est préparé, et souhaite, comme il dit « que le vendredi saint un bon larron vienne le chercher ». Morisse est d'avis qu'il ne dépassera pas Pâques. Malheureux homme, malheureuse vie, qui vous glisse ainsi du corps, si traîtreuse­ment. Ce va faire une place à l' Académie Goncourt. Qui sera élu ? M. Céard, probablement. Huysmans maintenait l'équi­libre entre les deux partis bien tranchés de l'Académie, les trop artistes d'un côté, les socialistes et humanitaires de l'autre. Maintenant, un des deux partis sera prépondérant, décidera de tout, orientera l'Académie dans un sens unique, et il est à craindre que ce soit celui de la littérature sociale. »

 

 

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Paul Léautaud (18 januari 1872 – 22 februari 1956)

 

 

 


De Engelse dichter en letterkundige
Jon Stallworthy werd geboren op 18 januari 1935 in Londen. Zie ook alle tags voor Jon Stallworthy op dit blog.

 

 

Two Hands

My father in his study sits up late,
a pencil nodding stiffly in the hand
that thirteen times between breakfast and
supper led a ascalpel an intricate
dance. The phone has sobbed itself to sleep
but he has articles to read. I curse
tonight, at the other end of the house,
this other hand whose indecisions keep
me cursing nightly; fingers with some style
on paper, elsewhere none. Who would have thought
hands so alike - spade palms, blunt fingers short
in the joint- would have no more in common? All
today, remembering the one, I have watched
the other save no one, serve no one, dance
with this pencil. Hand, you may have your chance
to stitch a life for finger that have stitched
new life for many. Down the Lancet margin
thsi hand moves rapidly as mine moves slow.
A spasm shakes the phone at his elbow.
The pencil drops: he will be out again.

 

 

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Jon Stallworthy (Londen, 18 januari 1935)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:13 Reageer op dit bericht

Ib Michael, Raoul Schrott, Lukas Moodysson, Ilja Leonard Pfeijffer, Roel Houwink

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook alle tags voor Ib Michael op dit blog.

 

Uit: Orbit (Vertaald door John Mason)

 

„From out at sea he could only see the chimney sticking up above the cliff. It looked like a beacon. He came flying across the surface of the water, his light carbon fibre wing paddle flashing in the sunlight, water droplets running down his arms. Now he broke his rhythm, rested on his paddle as the kayak lost speed and drifted on wind and current. He remained sitting there and laid back his head.
 The cliff rose up out of the landscape. Under the turf at the very top the earth had given way in layers of shale and clay, and a hollow with chalk walls opened into the dark. Birds circled on the thermal, gulls and cormorants.
 They cried as he approached, and their cries redoubled in the vault of sky above him.
 He let himself drift towards land with the swell, felt the rear being lifted up as he steered lightly with the carbon fibre blade. He rounded the bluff and caught sight of a set of steps. It was made of wood and snaked down in a zigzag from the house that lay concealed somewhere up there on Fyrbakken. Some portions of the stairway had collapsed under an earth slip, a longer section had been contorted and looked like a ladder that had been twisted. The whole construction was held together by the handrail, which was intact all the way up.
 He stared a moment too long, then the swell tugged at the kayak. A crest came rushing in under its silky sheen, which tore apart the moment it broke and flung the fragile craft sideways. The swell pounded itself to foam on the granite slabs of the breakwater.
 He leaned into the rush with his paddle, edged himself off by the skin of his teeth, the bows facing the breakers, and paddled away. He rode into the surge. It foamed over the cockpit, which was tied off.”

 

 

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Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Raoul Schrott werd op 17 januari 1964 geboren in Landeck, Tirol (en volgens andere bronnen op een schip „São Paulo“ dat van Brazilië onderweg was naar Europa). Zie ook alle tags voor Raoul Schrott op dit blog.

 

Uit: Ilias (Vertaald door Raoul Schrott)

 

“von der bitternis sing, göttin - von achilleús, dem sohn des peleús

seinem verfluchten groll, der den griechen unsägliches leid brachte

und die seelen zahlloser krieger hinab in das haus des hades sandte

die blutvollen leben dann nur noch fleisch an dem die hunde fraßen

den vögeln ein festmahl - und wie zeus’ wille sich dadurch erfüllte …

sing, muse, und beginn mit dem moment wo der göttliche achilleús

sich in einem streit mit seinem kriegsherrn agamemnon entzweite.

doch welcher der götter hatte sie gegeneinander aufgehetzt?

es war apollon, zeus’ sohn mit leto: vor lauter ärger über agamemnon

hatte er im lager eine pest ausbrechen lassen die das heer dahinraffte;

apollons priester chr ´yses war nicht gebührend ehre erwiesen worden

als der bei den griechischen schiffen erschien, um für sehr viel gold

seine gefangene tochter freizukaufen. den goldenen stab in der hand

mit dem geweihten lorbeerkranz, als zeichen gottes und des friedens

hatte chr ´ yses für sie vor den versammelten truppen um gnade gebeten

und sich an deren zwei feldherren agamemnon und menélaos gewandt:

I 15

ihr söhne des atreús - und ihr zum kampf gerüsteten achaier:

die unsterblichen auf dem olymp, sie mögens euch gewähren

troia in schutt und asche zu legen und heil nach haus zu segeln!”

 


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Raoul Schrott (Landeck, 17 januari 1964)

 

 

 

 

De Zweedse dichter, schrijver en regisseur Lukas Moodysson werd geboren op 17 januari 1969 in Malmö. Zie ook alle tags voor Lukas Moodysson op dit blog.

 

Uit: Raus aus Amal (Fucking Åmål, vertaald door Hansjörg Betschart)

 

“Vor einem Mietshaus: Morgen

 

Johan

Hallo.

Elin

Hallo. Wohnst du hier?

Johan

Nein.

Elin

Wartest du auf meine Schwester? Die ist zu alt für dich.

Johan

(Steht auf.) Willst du mitfahren?

Elin

Nein.

Johan

Du kannst den Helm nehmen, ich brauche keinen.

Elin

Ich gehe zu Fuß. (Sie geht los.)

Johan

(Bleibt mit dem Helm in der Hand stehen.) Gehst du heute abend zu Christian? Die

machen da eine große Fete.

Elin

(Ohne sich umzudrehen.) Vielleicht.

Johan

Okay. Dann sehen wir uns vielleicht da. Okay. Weil ich da hingehe. Und wenn du da

auch hingehst, also wenn wir da beide hingehen, sehen wir uns da ja sicher.

Elin

(Sagt nichts, sondern geht nur weiter.)

Johan

Und tschüss dann. (Schaut ihr hinterher.)

Jessica

Johan ist bei weitem noch nicht das Bescheurtste, was das Kaff zu bieten hat. Ihr

müsstet mal Agnes sehen. Die hat ein Zimmer, das ist schlimmer als ein

Krankenhaus: keine Poster, bloß Kinderzeichnungen an den Wänden, Morrisey-

Plakate, selbstgemachte Fotografien. Nichts gegen Fotos. Aber warum lauter Fotos

von Dieselmotoren? Kraftwerken? Fabrikshallen?”

 

 

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Lukas Moodysson (Malmö, 17 januari 1969)

Scene uit de film Fucking Åmål van Moodysson uit 1998

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ilja Leonard Pfeijffer werd geboren op 17 janauari 1968 in Rijswijk. Zie ook alle tags voor Ilja Leonard Pfeijffer op dit blog.

 

 

De wolkenverzamelaar

 

dat jij wolken kon maken pappa
die stil bleven hangen in zonlicht
voor mij om veilig onder te spelen
vond ik van al jouw wonderen
misschien het almachtigste

ik was vergeten
maar vanochtend zag ik
in een streep zonlicht
dat ik boven het bureau een prachtig
wolkendek had gerookt
van bijna olympische allure

 

 

Rondeel

 

niemand zelfs de zeewind niet

heeft zulke ruime handen

zo’n doortastend wiegelied

vouwt niemand zelfs de klaproos niet

er wiedt een wichel die alles ziet

onder onontdekte landen

want niemand zelfs de regen niet

heeft zulke kleine handen

 

 

 

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Ilja Leonard Pfeijffer (Rijswijk, 17 janauari 1968)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Roel Houwink werd geboren op 17 januari 1899 in Breda. Zie ook alle tags voor Roel Houwink op dit blog.

 

 

Tocht in den Nacht

 

Elk pad voert mij het donker in,

mijn voeten gaan waar ik niet wil.

wie zal mij leeren ooit der wereld zin,

die van geen einde weet noch van begin?

 

ik volg een licht dat is verdoold als ik,

gebannen in denzelfden kring,

gehangen in denzelfden strik,

een licht dat is verdoold als ik....

 

naar welk een dageraad trok dit licht?

het is zoo wankel en zoo wit....

langzaam vallen de heemlen dicht,

naar welk een dageraad trok dit licht?

 

ik vouw mijn handen voor mijn leêg gezicht

en weet dat ik niets meer bezit

dan 't wankel dwalen van dit licht

voorlangs de schaduw van mijn leêg gezicht.

           

 

           

Aan een Kellner

 

Voor goed verloren gleed uw schip in nacht en mist

en wat ik amper van uw leven wist:

armoede, tranen, trouw geduld gemis....

werd tot een donker beeld van smart en bitternis.

 

wie vlocht om uwe rood-gezwollen voeten

heur blond, zoet-reukig haar? wie nam uw handen?

wel alle dezen schroomden te ontmoeten

hun onverbloemde schande in uw leêg gelaat.

 

 

 

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Roel Houwink (17 januari 1899 – 3 juni 1987)

Breda, markt




Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook
mijn blog van 17 januari 2012 en ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Anton Valens

De Nederlandse schrijver en schilder Anton Valens werd geboren op 17 januari 1964 in Paterswolde. Hij volgde de opleiding schilderen aan de Rietveld Academie en aan de Rijksacademie. Hij combineerde zijn studie met werken in de Thuiszorg in Amsterdam. Valens debuteerde in 2004 met de  roman “Meester in de hygiëne”, over Bonne, die in de thuiszorg werkt. Het boek werd bekroond met de Lucy B. en C. W.van der Hoogtprijs 2006 en de Marten Toonder-Geertjan Lubberhuizenprijs 2005. Hij publiceerde vervolgens “Dweiloorlog, Verhalen over oude mensen” en “Ik wilde naar de rand van Beijing”, een reisverhaal. In 2009 verscheen de novelle “Vis”, die zeer goed werd ontvangen en inmiddels in het Duits is vertaald. In Frankrijk verscheen eveneens in 2011 de vertaling van “Meester in de hygiëne” onder de titel “Homme de Menage”. Het boek is genomineerd voor Le Prix du Marais 2012.

 

Uit: Het Boek Ont

 

“Wie slecht in de slappe was zit, is dankbaar voor alles. Heeft tante Jo oude pannen over? Geef maar mee. Een zak overhemden voor de kledingbak: mag ik eerst even grabbelen? Zo was het gekomen dat Isebrand drie zitbanken in zijn kamer had staan. Een was groezelig grijs met vaalpaarse banen en toegerust met dikke armsteunen die vettig glansden. De ander, een driezitter, was oud en beschadigd maar had veel meer allure, bekleed met roodbruin leer. De derde was een modernistisch design uit de jaren zeventig, smal, elegant en rustend op buizen pootjes, bijna een brits, wit van kleur. Je kon er niet in wegzakken maar hij zat heerlijk stevig vanwege de uitgebalanceerde proporties. Dit was Isebrands leefomgeving, en dus tevens het decor van Man&Post.

Het was de afspraak dat iedere sessie van Man&Post door een motto voorafgegaan werd en dat de deelnemers rouleerden in het aanbrengen van dat motto. Bovenstaand motto kwam uit Sylvio’s koker en niemand snapte er wat van. Hij zei dat het een citaat uit Kruseman’s brievenboek was, maar die verklaring was niet erg verhelderend.

Sylvio Enklaar ontving wisselende inkomsten van maar liefst vier verschillende uitzendbureaus die in verzorgers en (nacht)verplegers handelden. Hij koesterde geen spaargeld of bezittingen. Zijn vaste lasten bestonden vooral uit de huur van een stacaravan op het terrein van caviaopvang Beertje even buiten Middelstum en daarbij behorende servicekosten. Verder brandstof, belasting en verzekering voor een bestelbus. Sylvio was eigenlijk de enige van Man&Post die zelf de kost verdiende, geen geringe prestatie in deze tijd en plaats. De broeder, een brede, gedrongen kerel met een kale kickbokskop en een norse, welhaast vijandige uitstraling, had twee dochtertjes bij een ‘reuzenvrouw’ in Stadskanaal, met wie hij uit ‘ethische overwegingen’ geen contact onderhield. Hij droeg een vermiljoenrood trainingsjasje met de opdruk cccp. Hij sprak over ’t algemeen langzaam en met een vrij sterk Groninger accent.”

 

 

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Anton Valens (Paterswolde, 17 januari 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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