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Berichten van 23 januari 2013 tot 24 januari 2013

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein, Edith Wharton

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog.

 

Uit: De gouden vaas (Vertaald door Karel Wasch)

 

“Op Hemelvaartsdag, ’s middags om drie uur, holde een jonge man in Dresden de Zwarte Poort door en kwam midden in een korf met appelen en koeken terecht, die een oud, leelijk wijf te koop bood, zoodat alles wat ongekneusd bleef eruit werd geslingerd en de straatjongens leutig den buit gingen verdeelen, die hun de haastige heer had toegeworpen. Op de jammerklachten, die de oude vrouw aanstemde, verlieten de geburen haar koek- en brandewijnstalletjes, omringden den jongen man en scholden op hem los met grove heftigheid, zoodat hij, sprakeloos van ergernis en schaamte, haar zijn kleinen, niet bijster gevulden geldbuidel toestak, welken de oude begeerig aangreep en haastig wegborg. Nu opende zich de vastgesloten kring, en terwijl de jonge man eruit schoot riep de oude

hem na: „Ja, ren maar, ren maar door, Satanskind -- in ’t kristal kom je ten val, in ’t kristal.”

De schelle, krijschende stem van het wijf had zoo iets ontzettends, dat voorbijgangers verwonderd staan bleven en het gelach, dat zich eerst verbreid had, op eens verstomde. De student Anselmus (niemand anders was de jonge man) werd, ofschoon hij de wonderlijke woorden der oude gansch

niet begreep, door een huivering bevangen en nog meer verhaastte hij zijn tred om zich aan de op hem gerichte blikken der nieuwsgierige menigte te onttrekken. En terwijl hij zich door het gewoel der fraai-uitgedoste menschen heenwerkte, hoorde hij rondom mompelen: „die arme jongen, hè, om zoo’n vervloekt wijf.” Want op wonderdadige wijze hadden de geheim-zware woorden der oude aan het belachelijk avontuur een zekere dramatische wending gegeven, waardoor men den van tevoren gansch onopgemerkte nu met deelneming nazag. En de vrouwen vergaven om zijn goedgevormd gezicht, waarvan het expressieve nog verhoogd werd door innerlijke woede, zoowel als om zijn krachtigen bouw, den jongeling alle onhandigheid en het zich buiten ’t gebied van elke mode bevinden zijner kleedij.”

 

 

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Vicky Baum op dit blog.

 

Uit: Shanghai 1937

 

"Your wife's tired, Bobbie," Frank said at intervals.

"She can go to the devil," Bobbie replied each time.

Frank looked at Helen; she smiled gaily at him, unapproachable and unmoved. Her hair was smooth and shining under the silk of her hat, the maize-yellow dress was without a crease, and her skin looked perfectly fresh. Like fruit, Frank Taylor thought thirstily.

On they went - to the White Chrysanthemums, a Japanese place far out in Chapei, to the Dragon's Cave, where there was only an electrical piano, and to the Flower Boat, a Chinese brothel, where landscapes of the Bavarian Alps hung on the walls, where children turned cartwheels, where there was not a girl over sixteen and not a man was sober.

Towards three o'clock in the morning they rose again from the depths and arrived at Delmonico's, where at this time of day the whole of Shanghai went for scrambled eggs or onion soup. Every shade of race, elegance and intoxication was to be met there.

It was at Delmonico's that Bobble began to storm. At first he sat mute for some time, staring into vacancy over his soup with a fixed smile. "Bobbie," Helen said, touching his sleeve. Suddenly he got up and walked stiffly and in a beeline to a distant table and said to a lean, gray-haired Chinese in a dress coat: "I forbid you to stare at my wife, you Chinese swine."

The Chinese pretended not to have heard and went on talking with the Frenchman at his table. Everybody in the place knew the gentleman in evening dress: he was a man of great importance in the government.”

 


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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

 

 

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook alle tags voor Ivan Ivanji op dit blog.

 

Uit: Buchstaben von Feuer

 

“Die Tatsache, dass Walter Wahrlich wegen seines Dienstes im Gasthof nicht am Sterbebett seiner jungen Frau hatte sein dürfen, löste bei seinen Vorgesetzten eine gewisse Verlegenheit aus, sogar der Herr Direktor, Paul Leutert, der sich gerne schlicht als Gastwirt ansprechen ließ, freilich nur von den verehrten Gästen, sicher nicht vom Personal, erfuhr von der traurigen Geschichte und murmelte etwas von tief empfundener Anteilnahme, das brachte Walter Wahrlich eine merkliche Gehaltserhöhung und über die Jahre hinweg sogar eine Vorzugsbehandlung ein.
Er wurde endlich Kellner mit seinem eigenen Revier, die Trinkgelder steckte allerdings auch weiterhin Herr Klement, der Oberkellner, ein. Als alleinerziehender Vater und auch weil sich die Hoteldirektion für ihn einsetzte, weil die Herren Offiziere auf Urlaub das Anrecht hatten, richtig bedient zu werden – man könne einem Haus diesen Ranges doch nicht einfach alle guten Leute wegnehmen –, wurde er vom Militärdienst freigestellt und musste nicht einmal in den Krieg ziehen. Direktor Leutert beeilte sich seinerseits dem Vaterland zu dienen, was bedeutete, dass er jetzt in Uniform nach dem Rechten sehen konnte.
Am ersten Schultag fiel der Junge mit seinem blonden Schopf dem Schulmeister auf: »Siegfried Wahrlich!« Er stand auf, hielt sich gerade, sah dem Erwachsenen direkt ins Gesicht. »Jawohl Herr Lehrer!« »Stramm! Brav! Guter Name! Was ist der Vater? Deutschnationaler?« »Nein. Kellner beim ›Elephanten‹.« Brüllendes Gelächter. Die Spielkameraden hänselten: »Mensch, Siegfried, du schaust aber gar nicht wie ein Drachentöter aus!« Das duldete er nicht. Mit seinem harten Kopf rannte er, anstatt sich mit den Fäusten zu schlagen, auf andere Jungen los, [14]Kopf schlug auf Kopf, Stirn auf Stirn.”

 

 

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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook alle tags voor Eugen Roth op dit blog.

 

 

Verhinderter Dichter


Ein Mensch, zur Arbeit wild entschlossen,
Ist durch den Umstand sehr verdrossen,
Daß ihm die Sonne seine Pflicht
Und Lust zum Fleißigsein zersticht.
Er sitzt und schwitzt und stöhnt und jammert,
Weil sich die Hitze an ihn klammert.
Von seinem Wunsch herbeigemolken,
Erscheinen alsbald dunkle Wolken,
Der Regen rauscht, die Traufen rinnen.
Jetzt, denkt der Mensch, kann ich beginnen!
Doch bleibt er tatenlos und sitzt,
Horcht, wie es donnert, schaut, wie´s blitzt,
Und wartet, dumpf und hirnvernagelt,
Ob´s nicht am Ende gar noch hagelt.
Doch rasch zerfällt das Wettertoben -
Der Mensch sitzt wieder: Siehe oben!

 

 

 

Kunst


Ein Mensch malt, von Begeisterung wild,
Drei Jahre lang an einem Bild.
Dann legt er stolz den Pinsel hin
Und sagt: "Da steckt viel Arbeit drin."
Doch damit was´s auch leider aus:
Die Arbeit kam nicht mehr heraus.

 

 

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Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

Cover 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook alle tags voor Ulrich Holbein op dit blog.

 

Uit: Chance verpaßt (Netztagebuch)

 

“Ein Jahr später war in der Funk-Uhr endlich der gesuchte Fandango von Boccherini angekündigt, auf  HR 2. Ich lebte auf den Tag hin, reiste extra 50 km an, um mit dem elterlichen Gerätepark das Stück aufnehmen zu können. Ich hörte das ganze Konzert, um Boccherini keinesfalls zu verpassen. Vorher kam allerlei Cembalo…da klingelte das Telefon. Keiner wußte, daß ich hier war. Es konnte nicht für mich sein. Ich nahm ab, da wars die Maus. Ich war baff. Wie hatte sie die Nummer meiner Eltern rausgefunden? Da hörte ich die Ansagerin Vivaldi absagen. Ich stammelte, ob das von Österreich aus nicht zu teuer sei. Die Maus meinte nein. Boccherini wurde angesagt. Ich stammelte, wir müßten aufhören. Sie stutzte, schwieg, selber hilflos, ich legte auf und stürzte an den Anknopf, drückte auf On — hätt ich doch nur auf den Anfang verzichtet! Hätt ich wenigstens gesagt: „Sekunde mal!“ oder: „Ruf gleich nochmal an!“ Statt dessen hatte sich mein Gestammel für die Maus so anhören müssen, als sei mir ihr Anruf unangenehm und als verweigere ich ein Gespräch. Weswegen hatte sie überhaupt angerufen? Vielleicht wollte sie eine Reise ankündigen…oder war sie verzweifelt und ich eine letzte Adresse? Ich suchte mich dusselig nach Tonis Adresse, befragte umsonst mein Hirn nach Tonis Nachnamen. Ich graste in der Spalte M von Telefonbüchern herum; ich hörte nie wieder Boccherini; ich besuchte oft meine Eltern, stürzte bei jedem Klingeln ans Telefon.”

 

 

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Ulrich Holbein (Erfurt, 24 januari 1953)

 

 



De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

 

Uit: House of Mirth

 

“She smiled assentingly, and then made a slight grimace.
"So many people come up to town on a Monday--one is sure to meet a lot of bores. I'm as old as the hills, of course, and it ought not to make any difference; but if I'm old enough, you're not," she objected gaily. "I'm dying for tea--but isn't there a quieter place?"
He answered her smile, which rested on him vividly. Her discretions interested him almost as much as her imprudences: he was so sure that both were part of the same carefully-elaborated plan. In judging Miss Bart, he had always made use of the "argument from design."
"The resources of New York are rather meagre," he said; "but I'll find a hansom first, and then we'll invent something."He led her through the throng of returning holiday-makers, past sallow-faced girls in preposterous hats, and flat-chested women struggling with paper bundles and palm-leaf fans. Was it possible that she belonged to the same race? The dinginess, the crudity of this average section of womanhood made him feel how highly specialized she was.
A rapid shower had cooled the air, and clouds still hung refreshingly over the moist street.
"How delicious! Let us walk a little," she said as they emerged from the station.
They turned into Madison Avenue and began to stroll northward. As she moved beside him, with her long light step, Selden was conscious of taking a luxurious pleasure in her nearness: in the modelling of her little ear, the crisp upward wave of her hair--was it ever so slightly brightened by art?--and the thick planting of her straight black lashes.”

 

 

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Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)

Cover 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn blog van 24 januari 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 20:14 Reageer op dit bericht

Wouter van Heiningen, Stendhal, Derek Walcott, Françoise Dorin, João Ubaldo Ribeiro

De Nederlandse dichter Wouter van Heiningen werd geboren op 23 januari 1963 in Leidschendam. Zie ook alle tags voor Wouter van Heiningen op dit blog.

 

 

Voor mijn vader

 

In de herfst van je leven
doe je warme schoenen aan
en een stevige jas
tegen het guur


Je trekt nog eenmaal
een beschutting op
in oude woorden
om vroegere dromen


Zilverwit blad dwarrelt
oneindig langzaam
maar onvermijdelijk
naar de koude harde grond


Je merkt de zachte
landing op
en beseft
dat in berusting
waarheid wordt gevonden

 

 

 

Schaakmeisje

 

Vlindervlug vloog je mijn verhalen binnen
Je dienaren nederig in je verblindende nabijheid
Je nam bloemen mee en honing
Waarmee je mij de mond snoerde


Je bracht je legers onder bij vrienden
Liet ze jagen op onooglijke vijanden
Tegenstanders van schoonheid en jeugd
Maar mij had  je al ingelijfd


Je groeide door naar grote hoogten
Wurmde je los uit zoveel geschiedenis
Zocht je geluk en vond het in een ander gevecht
En liet mij achter, dankbaar en geïnspireerd


Eens was je een schaakmeisje
Onschuldig en zoekend naar de prins
Niet het paard, maar nu, zoveel later
Toon je mij een ware koningin

 

 

 

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Wouter van Heiningen (Leidschendam, 23 januari 1963)

 

 

 

 

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook alle tags voor Stendhal op dit blog.

 

Uit: Die Fürstin con Campobasso (Vertaald door M. von Musil)

 

“Ich übersetze aus einem italienischen Chronisten den genauen Bericht über die Liebschaft einer römischen Fürstin mit einem Franzosen. Es war im Jahre 1726, und alle Mißbräuche des Nepotismus blühten damals in Rom; niemals war der Hof glänzender gewesen. Benedikt XIII. Orsini regierte,

oder vielmehr: es leitete sein Neffe, der Fürst Campobasso unter seinem Namen alle Geschäfte. Von allen Seiten strömten Fremde nach Rom; italienische Fürsten, spanische Granden, noch reich an Gold der Neuen Welt, kamen in Menge, und wer reich und mächtig war, stand dort über den Gesetzen. Galanterie und Verschwendung schienen die einzige Beschäftigung aller dieser Fremden aller Nationen zu sein.

Des Papstes beide Nichten, die Gräfin Orsini und die Fürstin Campobasso genossen vor allen die Macht ihres Oheims und die Huldigungen des Hofs. Ihre Schönheit hätte sie aber auch aus den untersten Schichten der Gesellschaft hervorgehoben. Die Orsini, wie man sie familiär in Rom

nannte, war heiter und, wie man hier sagt, disinvolta, die Campobasso zärtlich und fromm, aber diese zärtliche Seele war der gewalttätigsten Leidenschaften fähig. Obgleich sie nicht erklärte Feindinnen waren und nicht nur jeden Tag sich am päpstlichen Hof trafen, sondern sich auch oft besuchten, waren diese Damen Rivalinnen in allem: Schönheit, Ansehen und Glücksgütern.

Gräfin Orsini, weniger hübsch, aber glänzend, ungezwungen, beweglich und für Intrigen begeistert, hatte Liebhaber, die sie wenig kümmerten und nicht länger als einen Tag beherrschten. Ihr Glück war, zweihundert Menschen in ihren Salons zu sehn und unter ihnen als Königin zu glänzen. Sie lachte über ihre Kusine Campobasso, welche die Ausdauer gehabt hatte, sich drei Jahre hindurch mit einem spanischen Herzog zu kompromittieren, um ihm schließlich sagen zu lassen, daß er Rom binnen vierundzwanzig Stunden zu verlassen habe, wenn ihm sein Leben lieb sei. "Seit diesem großen Hinauswurf", sagte die Orsini, "hat meine erhabene Kusine nicht mehr gelächelt. Seit einigen Monaten ist es klar, daß die arme Frau vor Langweile oder vor Liebe stirbt, aber ihr gewitzter Gatte rühmt dem Papst, unserm Oheim, diese Langweile als hohe Frömmigkeit. Bald aber wird sie diese Frömmigkeit dazu bringen, eine Pilgerfahrt nach Spanien zu unternehmen."

 

 

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Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)

L'appartement Gagnon / Musée Stendhal in Grenoble

 

 

 

 

 

De Westindische dichter en schrijver Derek Walcott werd geboren op 23 januari 1930 op St. Lucia, een van de kleine Bovenwindse Eilanden. Zie ook alle tags voor Derek Walcott op dit blog.

 

 

The Sea Is History

 

Where are your monuments, your battles, martyrs?
Where is your tribal memory? Sirs,
in that gray vault. The sea. The sea
has locked them up. The sea is History.

First, there was the heaving oil,
heavy as chaos;
then, likea light at the end of a tunnel,

the lantern of a caravel,
and that was Genesis.
Then there were the packed cries,
the shit, the moaning:

Exodus.
Bone soldered by coral to bone,
mosaics
mantled by the benediction of the shark's shadow,

that was the Ark of the Covenant.
Then came from the plucked wires
of sunlight on the sea floor

the plangent harp of the Babylonian bondage,
as the white cowries clustered like manacles
on the drowned women,

and those were the ivory bracelets
of the Song of Solomon,
but the ocean kept turning blank pages

looking for History.
Then came the men with eyes heavy as anchors
who sank without tombs,

brigands who barbecued cattle,
leaving their charred ribs like palm leaves on the shore,
then the foaming, rabid maw

of the tidal wave swallowing Port Royal,
and that was Jonah,
but where is your Renaissance?

Sir, it is locked in them sea sands
out there past the reef's moiling shelf,
where the men-o'-war floated down;

strop on these goggles, I'll guide you there myself.
It's all subtle and submarine,
through colonnades of coral,

past the gothic windows of sea fans
to where the crusty grouper, onyx-eyed,
blinks, weighted by its jewels, like a bald queen;

and these groined caves with barnacles
pitted like stone
are our cathedrals,

and the furnace before the hurricanes:
Gomorrah. Bones ground by windmills
into marl and cornmeal,

and that was Lamentations -
that was just Lamentations,
it was not History;

then came, like scum on the river's drying lip,
the brown reeds of villages
mantling and congealing into towns,

and at evening, the midges' choirs,
and above them, the spires
lancing the side of God

as His son set, and that was the New Testament.

Then came the white sisters clapping
to the waves' progress,
and that was Emancipation -

jubilation, O jubilation -
vanishing swiftly
as the sea's lace dries in the sun,

but that was not History,
that was only faith,
and then each rock broke into its own nation;

then came the synod of flies,
then came the secretarial heron,
then came the bullfrog bellowing for a vote,

fireflies with bright ideas
and bats like jetting ambassadors
and the mantis, like khaki police,

and the furred caterpillars of judges
examining each case closely,
and then in the dark ears of ferns

and in the salt chuckle of rocks
with their sea pools, there was the sound
like a rumour without any echo

of History, really beginning.

 

 

 

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Derek Walcott (St. Lucia, 23 januari 1930)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster en actrice Françoise Dorin werd geboren op 23 januari 1928 in Parijs. Zie ook alle tags voor Françoise Dorin op dit blog.

 

Uit: Et puis, après...

 

« Vendredi soir. Je rentre en Belgique. Dans un chez moi qui est un chez nous. Depuis deux ans déjà. Depuis deux ans seulement. Dominique vient de me déposer devant la gare du Nord. Il ne pouvait pas m'accompagner. Il devait aller en Italie voir sa mère... sans doute pour la dernière fois. Il était triste à cause de cela. Moi, j'étais triste parce qu'il l'était. Mais pas profondément : c'est touchant, c'est rassurant, un grand garçon de quarante-six ans, bouleversé parce qu'il va devenir orphelin. Je monte dans le train. Je m'installe à ma place. J'en photographie le numéro : 55. Clic-clac :"Mon âge!" Clic-clac! "Avant Dominique, je n'y aurais pas pensé!" Par bonheur, le hasard éradique ma promesse de morosité : il a placé en face de moi une femme que je ne connais pas et que je souhaitais vivement rencontrer [...] -Excusez-moi de vous déranger, Madame, vous êtres bien Françoise Dorin? »

(…)

 

« - Je viens de lire votre dernier roman: Tout est possible. Elle reste imperturbable, en auteur habitué sans doute au pire comme au meilleur après ce genre de phrase. Avec moi, elle n’a ni l’un ni l’autre (ni louanges ni critiques), simplement cette question: - Qui vous a parlé de moi ? - De vous ? Personne ! - Impossible ! Comme dans ces livres, elle plaisante: - Allons bon ! Mes deux cent quatre-vingt-dix pages ne vous ont donc pas convaincu que tout est toujours possible ? - Pas ça ! Vous n’avez pas pu inventer l’histoire qui d’un bout à l’autre est exactement la mienne ! Soulagée, ma ‘biographe’ sourit avec un air de condescendance. »

 

 

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Françoise Dorin (Parijs, 23 januari 1928)

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver João Ubaldo Osório Pimental Ribeiro werd geboren op 23 januari 1941 in Itaparica, Bahia. Zie ook alle tags voor João Ubaldo Ribeiro op dit blog.

 

Uit: Ein Brasilianer in Berlin

 

"Und wie stehen Sie zur Auslöschung der Indianer?"
"Ich bin natürlich radikal dagegen. Weil das für mich selbst ja praktisch auch Selbstmord bedeuten würde. Wie Sie klar an meinen Äusseren erkennen können, habe ich Indianerblut in mir. Ein Viertel. Meine Grossmutter mütterlicherseits war vom Stamm der Caeté, die berühmt sind, weil sie im 17.Jh. einen portugiesischen Bischof verspeist haben".
Beifall, viele Male ein herzlicher Händedruck, grosser Erfolg. Und zwar so gross, dass ich denke, ich werde diese Art von Erörterung nun in allen Lebensbereichen anwenden, solange ich noch in Berlin bin. Nein, wenn ich es recht überlege, tue ich das schon. Gestern ging meine Frau ans Telefon und bat den Anrufer am anderen Ende der Leitung nach einem kurzem Wortwechsel, er möge bitte einen Augenblick warten.
"Da ist ein sehr netter Deutscher", sagt sie, "der ein Hörspiel über Amazonien produziert und Stimmen von Amazonaskindern braucht. Er hat erfahren, dass wir zwei kleine Kinder haben, und möchte wissen, ob die beiden diese Stimmen im Stück spielen können. Soll ich ihm erklären, dass unsere Kinder nicht aus Amazonien sind und auch nie dort waren?"
"Nein," sagte ich, "frag ihn, wieviel er bezahlt. Und sag ihm, wenn er jemanden für die Rolle des Häuptlings braucht, dann übernehme ich das".
 

 

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João Ubaldo Ribeiro (Itaparica, 23 januari 1941)



Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn blog van 23 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

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