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Berichten van 20 maart 2013 tot 21 maart 2013

Willem de Mérode, 250 Jaar Jean Paul, Hamid Skif, Hubert Fichte, Peter Hacks, Michel Bartosik

Dit Romenu Blog bestaat vandaag precies zeven jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog bij Skynet.

 

 

Stil dorp

 

De molen heft zijn armen stil
In de blauwe zonnige najaarslucht
En laat ze vallen met een zucht,
Als een moe man, tegen zijn wil.

De huizen slapen, het gordijn
Is neergelaten voor elk raam
Alleen met den blinkende koopren naam
Speelt op de deuren de zonneschijn.

Het dorp is nooit zó stil geweest.
En nergens zweeft een zweem van gerucht:
Een lege zaal waar 't geruis is gevlucht
Met het sterven van 't roezelig feest.

Geen mens durft gaan langs 't zandig pad,
Wijl 't rustend dorp dan wakker schrikt,
En verwijtend de wandelaar tegenblikt
Die treedt op takken en krakend blad.

Ik kom niet vóór de avond thuis,
Dat elk geluid als een dreigend woord
Niet roept hoe ik de stilte vermoord.
Vóór 't donker is kom ik niet thuis.

 

 


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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

 


250 Jaar Jean Paul


De Duitse dichter en schrijver
Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel geboren. Dat is vandaag precies 250 jaar geleden. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

 

Uit: Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz

 

“Wie war dein Leben und Sterben so sanft und meerstille, du vergnügtes Schulmeisterlein Wutz! Der stille laue Himmel eines Nachsommers ging nicht mit Gewölk, sondern mit Duft um dein Leben herum: deine Epochen waren die Schwankungen und dein Sterben war das Umlegen einer Lilie, deren Blätter auf stehende Blumen flattern – und schon außer dem Grabe schliefest du sanft!

Jetzt aber, meine Freunde, müssen vor allen Dingen die Stühle um den Ofen, der Schenktisch mit dem Trinkwasser an unsre Knie gerückt und die Vorhänge zugezogen und die Schlafmützen aufgesetzt werden, und an die grand monde über der Gasse drüben und ans Palais royal muß keiner von uns denken, bloß weil ich die ruhige Geschichte des vergnügten Schulmeisterlein erzähle – und du, mein lieber Christian, der du eine einatmende Brust für die einzigen feuerbeständigen Freuden des Lebens, für die häuslichen, hast, setze dich auf den Arm des Großvaterstuhls, aus dem ich herauserzähle, und lehne dich zuweilen ein wenig an mich! Du machst mich gar nicht irre.

Seit der Schwedenzeit waren die Wutze Schulmeister in Auenthal, und ich glaube nicht, daß einer vom Pfarrer oder von seiner Gemeinde verklagt wurde. Allemal acht oder neun Jahre nach der Hochzeit versahen Wutz und Sohn das Amt mit Verstand – unser Maria Wutz dozierte unter seinem Vater schon in der Woche das Abc, in der er das Buchstabieren erlernte, das nichts taugt. Der Charakter unsers Wutz hatte, wie der Unterricht anderer Schulleute, etwas Spielendes und Kindisches; aber nicht im Kummer, sondern in der Freude.

Schon in der Kindheit war er ein wenig kindisch. Denn es gibt zweierlei Kinderspiele, kindische und ernsthafte – die ernsthaften sind Nachahmungen der Erwachsenen, das Kaufmann-, Soldaten-, Handwerker-Spielen – die kindischen sind Nachäffungen der Tiere. Wutz war beim Spielen nie etwas anders als ein Hase, eine Turteltaube oder das Junge derselben, ein Bär, ein Pferd oder gar der Wagen daran. Glaubt mir! ein Seraph findet auch in unsern Kollegien und Hörsälen keine Geschäfte, sondern nur Spiele und, wenn ers hoch treibt, jene zweierlei Spiele.”

 

 

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Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)

Monument in Schwarzenbach an der Saale

 

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011.

 

Uit: La Géographie du danger

 

«Maintenant, je rase les murs, me terre la nuit tombée, refuse les contacts, évite tout ce qui peut signaler mon existence dans la géographie du danger : gares, ghettos d'immigrés, stations de métro, quartiers chauds, bars, sorties de grands magasins, stades et dancings louches. Je n'existe même pas pour les employeurs successifs ne cherchant à connaître ni identité ni rien d'autre de ma personne. Nous sommes quittes de cette mutuelle non-reconnaissance. Je n'ai plus de nom, plus de prénom, rien que des pseudonymes. Les patronymes que je m'attribue sont fonction de l'employeur. Je suis turc, arabe, berbère, iranien, kurde, gitan, cubain, bosniaque, albanais, roumain, tchétchène, mexicain, brésilien ou chilien au gré des nécessités. J'habite les lieux de ma métamorphose. Les langues importent peu. Il suffit de connaître les mots du dictionnaire des esclaves : travail, pas travail, porter, laver, gratter, vider, charger, décharger, couper, casser, monter, nettoyer, démonter, peindre, clouer, arracher, repos, manger, payer, silence, se cacher, se taire, partir, venir, finir, ne plus revenir, combien ? »

(…)

 

« Des milliers d’hommes et de femmes fuient la misère, refusent d’avoir faim, et viennent échouer clan

destins dans notre pays qui les refuse. L’homme qui parle est deceux-là, réfugié dans une pièce dont il ne peut sortir, écoutant le temps qui ne bouge pas, guettant celui qui peut-être l’a oublié dans ce réduit.”

 


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Hamid Skif (21 maart 1951 – 18 maart 2011)

 

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Uit: Der Platz der Gehenkten

 

„Kamelmarkt.

Glück.

Nicht in dem sehr hohen Sinn:

Das Eintreffen des Ideals.

Im niederen, vegetativen Sinn glücklich.

Die Sonne wärmt mich, und ich atme ohne Beschwerden.

Hinter den Palmen die Eiskristalle des Atlas.

Hier auf dem Markt:

Beteiligte Augen, kühne Geschichtsschnitte, gewaltige Hände.

Schmalgesichtige mit langen glatten Haaren, vielleicht aus Rabat.

Die Blauen Männer von Goulimime.

Abstrakte Lippen der Neger.

Übertriebene Finger.

Geheimnisvoll allongierte Kinderschädel.

Wie gut sie riechen!

(…)

 

 

Die Zuhörer lachen, wenn der Negerjunge etwas Komisches erzählt.

Sie schneiden verächtliche Gesichter, wenn etwas Heldenhaftes geschieht.

Der Negerjunge sagt, sie sollen die rechte Hand heben.

Sie heben die rechte Hand.

[…]

Der Negerjunge verwandelt sich in den König, die Mutter, den Däumling, den Guul, in den Vogel Strauß.

Die Hände, die mageren, überlängten Finger bilden die Geschichte ein zweites Mal ab.“

 

 

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Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)

Cover 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

Uit: Peter Hacks schreibt an »Mamama« Der Familienbriefwechsel 1945–1999

 

“Liebe Susanne, die Legung des Weihnachtstages auf den15.12.. ist bekanntlich ein Schwindel und gestohlen von dem Sonnengott Mithras, der dazumal um diese Zeit Namenstag gefeiert

hat. Ich finde, es ist sehr viel löblicher, die Sonne anzubeten, als ein schmutziges Balg und eine Menge Rindvieh und so weiter.

Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, was die augenblickliche

Jahreszeit mit der Sonne zu tun hat; es ist ausgesprochen schmutzig, am Himmel wie auf Erden. Auch ist es kalt und ich bin bisher mit einem alten Sommermantel herumgelaufen, aber mein

Arbeitsdienstmantel, den ich nicht aus dem Arbeitsdienst habe, sondern im Lazarettzug aus einem Güterwagon gestohlen, ist endlich im Begriff, gefärbt zu werden.

Ich habe überhaupt nicht allzuviel anzuziehen, aber Diogenes von Laertes lebte in einer Tonne, und es gehört dieser gute Herr zu meinen Vorbildern, nämlich neben den Herren Heine und Strindberg, welch letzteren ich erst kürzlich kennen- und schätzen gelernt habe. Ich bin beinahe auf den Rücken gefallen, als ich im »Sohn einer Magd« Sätze fand, die ich zwei Wochen vorher gemacht hatte, und auf die ich sehr stolz war, da ich mir einbildete, sie selbst gemacht zu haben. Auch hat Herr Strindberg wie Herr Heine jene angenehme Art von individuellem Sozialismus, welche der Ansicht ist, daß man wohl verplichtet sei, die Leute weitgehendst zu unterstützen, aber durchaus nicht, sie sympathisch zu

finden, welche ich sehr schätze, was man mir gewiß nicht verübeln kann, wenn man bei Militairs oder besonders Gefangenenlagers gewesen ist, wo der Prozentsatz von Menschen (sofern man darunter etwas Lobenswertes verstehen will) ungefähr war.”

 

 

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Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)

Breslau, raadhuis
 

 

 

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011.

 

 

Familieportret in een trui van wolken

Voor Louise, mijn vrouw

 

Ik hurk in de gevoerde hemel van de herfst

met een gobelin van geduld

met de grijze haren van een harp

met de cello van mijn verdriet.

 

Daar wandelt mijn vader

in parken waar zeepbellen

wolken worden en geeft

elk stofdeeltje de naam

van een sneeuwvlok.

 

Daar zit mijn moeder

in een stoel van zout en zingt:

met de regen op de ramen

lopen evenwijdig mijn tranen.

 

En op het voorhoofd van dit knielend

jaargetij wordt in een vrouw langzaam

mijn vrouw zichtbaar.

 

Mijn stem vloeit naar spiegels,

haar communicerende vaten.  

De tijd is een vijver in de oceaan.

 

De wolken klappen

als een deksel over

deze rinkelende handenkraal dicht.

 

Glimlachend achter het vergulde glasraam

van de tuberculeuze ster.

           

 

 

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Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn blog van 21 maart 2012 deel 2 en ook ook Romenu’s 1e lustrum pagina.

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Pim te Bokkel

De Nederlandse dichter Pim te Bokkel werd geboren in Winterswijk op 21 maart 1983 en groeide op in een havezate, in het Achterhoekse kerkdorp Aalten. Zijn debuutbundel verscheen in 2007 onder de naam “Wie trekt de regen aan?” en werd genomineerd voor de C. Buddingh-prijs voor nieuwe Nederlandstalige poëzie. In 2010 verscheen zijn tweede bundel, genaamd “De dingen de dingen de dans en de dingen”. Begin 2013 verscheen bij Uitgeverij 69/Tungsten de bibliofiele bundel “Dit is hoe het gaat”. Te Bokkel was te zien op festivals als Poetry International, de Zwarte Cross en Crossing Border. Zijn gedichten werden opgenomen in De Gids, DWB , Liegend Konijn en bloemlezingen van Erik Jan Harmens en Gerrit Komrij. Het Parool, nrc.next en De Gelderlander publiceerden gedichten en kort proza, Hollands Maandblad en de HKU publiceerden zijn essays en voor het poëzietijdschrift Awater schrijft Te Bokkel recensies.

 

Ondermaans

In de slapende zee was een golf te zien
Een golf
maar vlak voordat het zo genoemd
of voor een bruinvis die de kop opstak kon worden aangezien
was het niet meer de golf
Het was ondergedoken aldus de man in de veerboot
die in een kromme lijn
van het land op het eiland aan schommelde
Het was dag en de man in de boot zag de maan
als de glimp
in de golf van een slapende zee

 

Forensen

De eerste mens
ziet op het perron
door gloeiende wolken
de zon als Superman
uit zijn overhemd breken

Nog even en
hij jaagt tussen de einders
van het laagland
met honderden reizigers
naar een eindpunt

Wat beweegt hen
Wat laten ze achter
Wie was de man
die door gloeiende wolken
de zon zag

 

 

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Pim te Bokkel (Winterswijk, 21 maart 1983)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Jens Petersen, David Malouf, Friedrich Hölderlin, Katharina Hartwell, Benoît Duteurtre,Touré, Gerard Malanga

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie alle tags voor Jens Petersen op dit blog.

 

Uit: Die Haushälterin

 

“Er hatte Blumenkübel aus Marmor in den Vorgarten gestellt. Einige Jahre nach Kriegsende, kurz bevor er starb, ließ er Türen einbauen, hinter denen sich kein weiteres Schlafzimmer verbarg, kein ungenutzter Salon, nicht mal eine Kammer, bloß die nackte Außenmauer. Jemand erzählte mir, daß später die stämmigen Frauen der Arbeiterwohlfahrt darauf hereingefallen waren, »Prunk!« und »Luxus!« gerufen hatten, während sie ihm den Hintern putzten.
Im Keller hing dieses Photo: mein Großvater vor seinem Fahrrad. Das Photo war grobkörnig und bleich, unmöglich, im Gesicht zu lesen; aber wie er dastand, in
einem Turnanzug, mit geschwellter Brust, die Arme über den Kopf gereckt, zählte er nicht zu den Menschen, die ich gern gekannt hätte.
Mein Vater bezog das Haus nach Ende seines Studiums. Er veränderte fast nichts, als wollte er keine Spuren hinterlassen oder niemanden erzürnen. Lediglich die Hundeklappe zur Terrasse war sein Werk, ein rot lackiertes Blechquadrat mit gummierten Rändern, dessen Scharniere im Wind quietschten. Im Garten markierte ein morscher Holzpflock das Grab eines Golden Retriever, der an meinem dritten Geburtstag das Rattengift in den Ecken der Wäschekammer entdeckt hatte.
Am Südrand des Grundstückes floß der Fluß, ein Nebenarm der Elbe, auf dem im Sommer Familien in ihren Kanus zum Sperrwerk trieben. Manche legten an, breiteten ihre Decken aus, pinkelten hinter die Brombeersträucher und hinterließen auf unserem Rasen leere Zigarettenschachteln, Kerngehäuse oder Klümpchen aus Alufolie. Ich sah ihnen zu, hinter den Gardinen versteckt, damit sie sich nicht fühlten wie Störenfriede.

In der Nachbarschaft wohnten ein junges Ärztepaar, ein Steuerberater, ein Pastor und der Kassenwart der SPD. In ihren Vorgärten standen die neuesten Opel, Hondas und Volkswagen. Die Ärzte hatten ein Baby, das morgens um sechs zu schreien begann; manchmal wachte ich davon auf. Mein Vater und diese Leute hatten wenig miteinander zu tun, höchstens sagten sie »Guten Tag« oder brachten sich Pakete, wenn der Postbote jemanden nicht angetroffen hatte.”

 

 

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Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)

 

 

 

 

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie alle tags voor David Malouf op dit blog.

 

Uit: Remembering Babylon

 

“It was a white man, though there was no way you could have known it from his look. He had the mangy, half-starved look of a black, and when, with a cry, he lost his grip on the rail and came tumbling at their feet, the smell of one too, like dead swamp-water; and must have been as astonished as they were by the words that had jumped out of his mouth because he could find no more of them. He gaped, grinned, rubbed his side, winced, cast his eyes about in a hopeless way, and when he found speech again it was a complaint, against himself perhaps, in some whining blackfeller's lingo.
The boy was incensed. The idea of a language he did not know scared him. He thought that if he allowed the man to go on using it, he would see how weak they were and get the advantage of them. He jerked the stick in the direction of the man's heart. 'Stop that,' he yelled. 'Just steik yur mooth.'
The man, responding to the truculence of the boy's tone, began to crawl about with his nose in the dust. The boy relaxed-That's better, he thought-and even Flash, seeing now that the fellow was prepared to be docile, stopped yapping and began to tongue the stranger's knees.
The man was not keen on it. With a childish whimper he began to hop about, trying to shake the dog off. Lachlan, disturbed and a little disgusted by this display of unmanliness but eager to show that he could be a generous victor, as well as a stern one, called Flash off. 'Ge on wi' ye,' he told the fellow in as gruff a voice as he could manage, and soon had his prisoner going, but at a hobbling gait-one of his legs was shorter than the other. He ordered his cousins to keep back, and in the glow of his new-found mastery they let themselves be led.”

 

 

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David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie alle tags voor Friedrich Hölderlin op dit blog.

 

 

Der Unzufriedne

Horat. Deformis aegrimonia.

 

»Schicksal! unglücksvolle Leiden

Heißt du Sterblichen die Freuden,

Die die steile Laufhahn hat,

Grausam rauben. Bange Tränen,

Die sich nach der Bahre sehnen,

Zu erzwingen ist dein Rat.«

 

 

 

 

An die jungen Dichter

 

Lieben Brüder! es reift unsere Kunst vielleicht,

   Da, dem Jünglinge gleich, lange sie schon gegärt,

      Bald zur Stille der Schönheit;

         Seid nur fromm, wie der Grieche war!

 

Liebt die Götter und denkt freundlich der Sterblichen!

   Haßt den Rausch, wie den Frost! lehrt, und beschreibet nicht!

      Wenn der Meister euch ängstigt,

         Fragt die große Natur um Rat.

 

 

 

 

Hyperions Schicksalslied

 

Ihr wandelt droben im Licht

   Auf weichem Boden, selige Genien!

      Glanzende Götterlüfte

         Rühren euch leicht,

            Wie die Finger der Künstlerin

               Heilige Saiten.

 

Schicksallos, wie der schlafende

   Säugling, atmen die Himmlischen;

      Keusch bewahrt

         In bescheidener Knospe,

            Blühet ewig

               Ihnen der Geist,

                  Und die seligen Augen

                     Blicken in stiller

                        Ewiger Klarheit.

 

Doch uns ist gegeben,

   Auf keiner Stätte zu ruhn,

      Es schwinden, es fallen

         Die leidenden Menschen

            Blindlings von einer

               Stunde zur andern,

                  Wie Wasser Voll Klippe

                     Zu Klippe geworfen,

                        Jahr lang ins Ungewisse hinab.

 

 

 

 

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Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)

Hölderlins geboortehuis in Lauffen, anonieme potloodtekening, rond 1840

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Katharina Hartwell werd geboren op 20 maart 1984 in Keulen. Zie ook alle tags voor Katharina Hartwell op dit blog.

 

Uit: Über Iva

 

“Neben mir Iva.
Die sonst am Tisch gegenüber sitzt. Heute aber nicht, kein Platz mehr für sie, darum kommt sie hierher. Fragt: Ist der noch frei? (Meint: den Stuhl neben mir.)
Ich antworte: Ja. Denn frei ist der, lange schon.
Hat viel Ahnung, Iva, nicht unbedingt von Hegel, nicht unbedingt von Kant, aber viel von allem anderen. Kann mir die Welt erklären, wenn ich gut zuhöre, kann es nicht leiden, wenn ich nicht zuhöre, merkt, wenn ich anfange mit den Bändeln meines Anoraks zu spielen, weist mich zurecht: Hörst du jetzt zu, oder nicht?
Dann höre ich zu.
Weil es sich so gehört, weil sie es so erwartet (schlägt es selbst vor, überlässt nichts dem Zufall), führe ich sie aus. Iva.
Ich finde für sie eine Katastrophe, da ist sie Besseres gewöhnt, hält nichts von dem Café, wäre lieber in ein richtiges Restaurant gegangen, erkundigt sich: Für mehr hat's nicht gereicht?
Küssen darf man trotzdem. Anderes hat schon mehr Spaß gemacht.
Iva wohnt in einer WG, nach zwei Wochen nimmt sie mich mit, zeigt mir die Zimmer, außer ihr wohnt da nur einer, das ist Jasper. Das, finde ich, gilt nicht. Das finde ich, erkläre ich ihr, ist keine WG, wenn man da mit dem eigenen Bruder wohnt und wer bezahlt das? Die Eltern. Da lässt sich Iva nichts vormachen, sagt: Klar und überhaupt, was weißt du schon von WGs?”

 

 

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Katharina Hartwell (Keulen, 20 maart 1984)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie alle tags voor Benoît Duteurtre op dit blog.

 

Uit: A nous deux, Paris !

 

 

« Dès que l'ancienne locataire disparut dans l'escalier, Jérôme, fou de joie, referma la porte et fit demi-tour pour contempler l'appartement. Son appartement, au coeur de Paris : deux belles pièces fraîchement repeintes, séparées par un double battant vitré à croisillons de bois. Et surtout, par terre, ce combiné gris en matière plastique : le téléphone ! Son premier téléphone, accessoire qui résumait l'étape franchie en montant de la province à la capitale. 

A Rouen où il venait de passer deux ans, les étudiants n'en disposaient quasiment jamais. On se débrouillait, on se déplaçait, on utilisait les cabines publiques. Ici, le téléphone faisait partie des accessoires indispensables et vous transformait soudain en Parisien, avec son numéro à sept chiffres. Jérôme considérait avec gourmandise chacun de ces détails. Pour lui, la population française se divisait en deux catégories : les utilisateurs de numéros à six chiffres (quarante millions de provinciaux sans importance) ; et les détenteurs d'un numéro à sept chiffres : dix millions de privilégiés habitant cette métropole et ses banlieues, qui représentaient la France centrale, la France historique, la France moderne dans laquelle il venait enfin d'accomplir son entrée. 

Il observa encore un instant l'appareil, son cadran circulaire, et le fil qui s'enfonçait au pied du mur dans la prise. Ce combiné posé sur le parquet, dans une pièce presque vide, avait quelque chose de bohème qui lui plaisait. S'accroupissant par terre, il décrocha pour s'assurer que la sonnerie fonctionnait bien. Son oreille absolue reconnut les 440 hertz de la tonalité : un la.”

 

 

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Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

 

 

De Afrikaans-Amerikaanse schrijver, journalist en cultuurcriticus Touré werd geboren op 20 maart 1971 in Milton, Massachusetts. Zie alle tags voor Touré op dit blog.

 

Uit: Who’s Afraid of Post-Blackness?

 

„Once, I went skydiving. For about four minutes in 2007 I was above—and plummeting rapidly toward—a small town in the middle of the Florida panhandle. Jumped out of the plane solo at 14,000 feet. I did it for a TV show called “I’ll Try Anything Once” in which every week I accepted fear-inducing challenges. On the way to the skydiving center the production team stopped for lunch at a restaurant where three middle-aged Black men who worked there recognized me from TV and came over to our table to say hi. We got to talking and they asked what I was doing there. I told them I was on my way to go skydiving. Their faces went cold. They were stunned. One of them said, in a conspiratorial tone and at a volume meant to slide under the sonic radar of the white people sitting right beside me, “Brother, Black people don’t do that.” The other two nodded in agreement. They quickly glanced at the rest of my team and then back at me as if that clinched their point: The only people doing this risk-your-life, crazy foolishness are some loony white boys and you. As they saw it I was breaking the rules of Blackness. I was afraid but not about breaking the invisible rule book.

The plane was old and small with only a seat for the pilot, barely enough room for five adults to sit on the floor, and not enough height to stand. There was one clear, thin, plastic, rickety door that didn’t look strong enough to keep people from falling through it. The walls of the little plane were so thin that the sound of the engine permeated them completely. In order to be heard you had to yell. The plane did not move with the efficiency and grace you want from a plane, it reminded me of an old dying car that sputters and wheezes and makes you pray it’ll start and keep running until you get there. As it climbed into the sky it seemed to be saying, “I think I can, I think I can.” If I hadn’t been scheduled to jump out for the sake of television, I would’ve listened to the voice inside me yelling “Bail!”

 

 

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Touré (Milton, 20 maart 1971)

 

 

 

 


De Amerikaanse dichter en fotograaf
Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York.Zie alle tags voor Gerard Malanga op dit blog.

 

 

Mark Rothko …

 

The parade of wrongdoers long since gone to their graves
and the streets have been emptied
and their stories have spun out and ended, mostly forgotten,
in the most mundane of ways
over subterfuge, greed, and the attempted usurping of justice.

… and now he sits deeply absorbed in his thoughts
as he'd done many times past, in the colors on colors,
and consumed by his demons
near the Boat Basin Central Park West
when the sky turned overcast with that wintry 4 o'clock hue.
The sun thickly veiled. The few
birds that had landed and then gone to rest.

 

 

 

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Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn blog van 20 maart 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:13 Reageer op dit bericht

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