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Berichten van 1 mei 2013 tot 2 mei 2013

Gottfried Benn, Esther Freud, Novalis, James Holmes, Georges-Arthur Goldschmidt

De Duitse dichter en schrijver Gottfried Benn werd geboren in Mansfeld op 2 mei 1886. Zie ook alle tags voor Gottfried Benn op dit blog.

 

 

Gedicht

 

Und was bedeuten diese Zwänge,
Halb Bild, halb Wort und halb Kalkül,
Was ist in dir, woher die Dränge
Aus stillem trauernden Gefühl?

 

Es strömt dir aus dem Nichts zusammen,
Aus einzelnem, aus Potpourri,
Dort nimmst Du Asche, dort die Flammen,
Du streust und löschst und hütest sie.

 

Du weißt, du kannst nicht alles fassen,
Umgrenze es, den grünen Zaun
Um dies und das, du bleibst gelassen,
Doch auch gebannt in Mißvertraun.

 

So Tag und Nacht bist du am Zuge,
Auch sonntags meißelst du dich ein
Und klopfst das Silber in die Fuge
Dann läßt du es - es ist: das Sein.

 

 

 

Auf Deine Lider senk ich Schlummer

 

Auf deine Lider senk ich Schlummer,
auf deine Lippen send ich Kuß,
indessen ich die Nacht, den Kummer,
den Traum alleine tragen muß.

Um deine Züge leg ich Trauer,
um deine Züge leg ich Lust,
indes die Nacht, die Todesschauer
weben allein durch meine Brust.

Du, die zu schwach, um tief zu geben,
du, die nicht trüge, wie ich bin -
drum muß ich abends mich erheben
und sende Kuß und Schlummer hin.

 

 

 

Zwei Träume

 

Zwei Träume. Der erste fragte,
wie ist nun dein Gesicht:
was deine Lippe sagte
oder das schluchzend Gewagte
bei verdämmerndem Licht?

Der zweite sah dich klarer:
eine Rose oder Klee,
zart, süß - ein wunderbarer
uralter Weltenbewahrer
der Muschelformen der See.

Wird noch ein dritter kommen?
Der wäre von Trauer schwer:
ein Traum der Muschel erglommen,
die Muschel von Fluten genommen
hin in ein anderes Meer.

 

 

 

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Gottfried Benn (2 mei 1886 - 7 juli 1956)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Esther Freud werd geboren in Londen op 2 mei 1963. Zie ook alle tags voor Esther Freud op dit blog.

 

Uit: Summer at Gaglow

 

“Eva sat in a large armchair, looking out through the french windows to where the grass was being clipped and mown, and thought with longing of the moment when Emanuel would come home. She thought how she would climb into his lap and tease him while he read. She would pull at the little hairs that grew singly on his chin and whisper the names of girls Mama had planned for him to marry. Eva shivered as she thought of the people her mother had invited to the party. Smart brash women with loud voices and thick necks. Emanuel would have nothing to do with them, she knew that, and, besides, he had made a promise to her. It was a promise secured on their shared birthday, the year that she'd turned seven, and she'd insisted that he swear to it, pricking his finger with a pin and blotting it against her thumb.

Emanuel's arrival was overshadowed by the talk of war that came with him from Hamburg. `It's only rumour,' he consoled his mother. `The consensus at my university is that there will not be a war,' and he repeated his theory to various groups of guests clustered around the piano in the drawing room or strolling on the upper lawn.

    Emanuel also arrived with a birthday present for Eva. `Did you think you were forgotten?' he teased, and she thanked him nonchalantly, gulping back relief. It was an inlaid Turkish box that shone in shades of rose and amber wood. Set in the centre was a pattern of mother-of-pearl uncurling like a flower. `It has a key,' he told her, and when she twisted it, the box opened to reveal a lining of green felt and her name carved at the back between the hinges.

    Eva had embroidered her brother five white handkerchiefs with his initials and a scattering of pink-eyed flowers in one corner. `He'll never use them,' Bina teased, and Martha laughed that he would most likely hide them at the bottom of a drawer. Eva glared in triumph when Emanuel shook one out and tucked it into the top pocket of his waistcoat, the flowers bursting out against the cloth. He kept it there throughout the afternoon, transferring it to his evening suit when, with the guests, he retired to change for supper.”

   

 

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Esther Freud (Londen, 2 mei 1963)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Novalis werd geboren in Oberwiederstedt op 2 mei 1772. Zie ook alle tags voor Novalis op dit blog.

 

Uit: Hymnen an die Nacht

 

“1.

Welcher Lebendige, Sinnbegabte, liebt nicht vor allen Wundererscheinungen des verbreiteten Raums um ihn, das allerfreuliche Licht - mit seinen Farben, seinen Stralen und Wogen; seiner milden Allgegenwart, als weckender Tag. Wie des Lebens innerste Seele athmet es der rastlosen Gestirne Riesenwelt, und schwimmt tanzend in seiner blauen Flut - athmet es der funkelnde, ewigruhende Stein, die sinnige, saugende Pflanze, und das wilde, brennende, vielgestaltete Thier - vor allen aber der herrliche Fremdling mit den sinnvollen Augen, dem schwebenden Gange, und den zartgeschlossenen, tonreichen Lippen. Wie ein König der irdischen Natur ruft es jede Kraft zu zahllosen Verwandlungen, knüpft und löst unendliche Bündnisse, hängt sein himmlisches Bild jedem irdischen Wesen um. - Seine Gegenwart allein offenbart die Wunderherrlichkeit der Reiche der Welt.

 

Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnißvollen Nacht. Fernab liegt die Welt - in eine tiefe Gruft versenkt - wüst und einsam ist ihre Stelle. In den Sayten der Brust weht tiefe Wehmuth. In Thautropfen will ich hinuntersinken und mit der Asche mich vermischen. - Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang. In andern Räumen schlug die lustigen Gezelte das Licht auf. Sollte es nie zu seinen Kindern wiederkommen, die mit der Unschuld Glauben seiner harren?

 

Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, und verschluckt der Wehmuth weiche Luft? Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht? Köstlicher Balsam träuft aus deiner Hand, aus dem Bündel Mohn. Die schweren Flügel des Gemüths hebst du empor. Dunkel und unaussprechlich fühlen wir uns bewegt - ein ernstes Antlitz seh ich froh erschrocken, das sanft und andachtsvoll sich zu mir neigt, und unter unendlich verschlungenen Locken der Mutter liebe Jugend zeigt. Wie arm und kindisch dünkt mir das Licht nun - wie erfreulich und gesegnet des Tages Abschied - Also nur darum, weil die Nacht dir abwendig macht die Dienenden, säetest du in des Raumes Weiten die leuchtenden Kugeln, zu verkünden deine Allmacht - deine Wiederkehr - in den Zeiten deiner Entfernung. Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet. Weiter sehn sie, als die blässesten jener zahllosen Heere - unbedürftig des Lichts durchschaun sie die Tiefen eines liebenden Gemüths - was einen höhern Raum mit unsäglicher Wollust füllt. Preis der Weltköniginn, der hohen Verkündigerinn heiliger Welten, der Pflegerinn seliger Liebe - sie sendet mir dich - zarte Geliebte - liebliche Sonne der Nacht, - nun wach ich - denn ich bin Dein und Mein - du hast die Nacht mir zum Leben verkündet - mich zum Menschen gemacht - zehre mit Geisterglut meinen Leib, daß ich luftig mit dir inniger mich mische und dann ewig die Brautnacht währt.“

 

 

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Novalis (2 mei 1772 - 25 maart 1801)

Het Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en vertaler James Stratton Holmes werd geboren in Collins, Iowa, op 2 mei 1924. Zie ook alle tags voor James Holmes op dit blog.

 

Uit: A Long Night In Leatherland (Verschenen onder het pseudoniem Jacob Lowland)

 

“It’s Tuesday afternoon. This article needs to be ready by tomorrow evening. I am looking for an excuse. Oh yeah, that thingy on my jacket needs to be mended. Off to Rob’s Gallery.
I am chitchatting with Rob, get a beer from John, I watch the paintings Michael is hanging up for the next exhibition: Phillip Beard. There are some really horny ones.
Then a boy comes in. About twenty years old, blond, shy. Horny, hornier than all those paintings by Phillip Beard. His hands on his back in a handcuffed-position which seems to be innate in him, so natural does it look. He asks Rob:”Please, sir, have you a cockring for me? I should like a leather one, please, sir.”
German accent. He and Rob go downstairs, a few minutes later with a content smile he comes up again and, after some polite talk with Rob, a hesitance, then, shyly towards me:”Goodbye, sir.” Damn, I think after he’s gone, that one’s totally it, I should have grabbed him. Rob thought so too.
Homeward. Bungling, looking at the typewriter, walking up and down. Reading something, eating something, looking for excuses. The image of that boy: I call him Kurt. Shit.
Towards half past ten I give up. Time to explore. Where to begin? It’s Tuesday, so first off to the Spijker. Cheap Nite: wine and booze at half price. I take a bottle anyway because I’ve never got used to the taste of beer from a glass. The familiar atmosphere of a leather and jeans bar: horny tools along the walls, posters and drawings of Tom of Finland-men. But everything just a little too clean.  It’s not very crowded yet, but that changes quickly and towards midnight it’s hardly possible to move. Little leather, lots of denim, a lot of clones. The stench of chique odours becomes more and more penetrating.”

 

 

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James Holmes (2 mei 1924 - 6 november 1986)

 

 

 

 

 

De Frans-Duitse schrijver, essayist en vertaler Georges-Arthur Goldschmidt werd geboren op 2 mei 1928 in Reinbek bij Hamburg. Zie ook alle tags voor Georges-Arthur Goldschmidt op dit blog.

 

Uit: Ein Wiederkommen

 

“Das Dröhnen des Zuges wurde jetzt, da man die Berge hinter sich gelassen hatte, vom Heulen des Windes übertönt, der von weither vom Ozean gekommen, bis in die russischen Weiten ziehen würde. In der leicht gewellten Ebene fuhr der Zug durch Felder und Wiesen, von weit ausholenden Eichen gesäumt, deren Kronen in der Mondhelle Nachtschatten warfen. Ganz in der Ferne erriet man Hügelketten, trotz der Dunkelheit ging der Blick ins Endlose, in unermeßliche Ferne. Es war sonderbar, so im Abteil mit sieben anderen, völlig unbekannten Menschen, vier zu vier, gegenüberzusitzen.
     Die Reisenden hatten das Licht im Abteil ausgemacht, manche schliefen und fielen gegen ihren Nachbarn, der, selbst im Halbschlaf, ihn nicht zurückschob. Er, Arthur Kellerlicht, gerade achtzehnjährig, mit zur Hälfte bestandenem Abitur, saß am Gang, natürlich hätte er gerne am Fenster gesessen, da es doch seine ­allererste längere Bahnfahrt durch Frankreich war. Man war von Sallanches um neun Uhr abends abgefahren und sollte zehn Stunden später in Paris, Gare de Lyon, ankommen, dort würde man ihn am nächsten Tag abholen. Ihm gegenüber schlummerte, in sich zusammengesunken, der Baron von Weinbein, der ihn nach Paris begleiten sollte. Im Halbdunkel sah man ihn ungenau, aber Kellerlicht kannte ihn so gut, daß er nicht einmal hinzuschauen brauchte, um ihn zu erkennen, er war der Englischlehrer im Internat, und da sie nur drei Schüler waren, die man auf das Abitur vorbereitete, sah man ihn immer aus nächster Nähe. Da Arthur Kellerlicht links von ihm saß, kannte er jeden Bartstoppel, jede Hautfaser seiner linken Gesichtshälfte, er hatte eine tiefe Stimme und schwarze Haare, die über der Stirn eine gerade Linie bildeten und von der Arthur nicht weg­sehen konnte: Wie war es möglich, daß die Haare so ­genau, jedes für sich, eins neben dem anderen, wuchsen und auf einmal aufhörten, und es von da ab nur noch leicht angefeuchtete, ein wenig fettige, glatte Haut gab, mit unzähligen Poren und hie und da schwarzen Punkten, die die Stirn überzogen. Es gab so viel in einem Gesicht zu sehen, das von sich selbst nicht wußte, wie es aussah.”

 

 

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Georges-Arthur Goldschmidt (Reinbek, 2 mei 1928)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e mei ook mijn blog van 2 mei 2012 en ook mijn blog van 2 mei 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 21:00 Reageer op dit bericht

Rob Waumans

De Nederlandse schrijver Rob Waumans werd geboren in Alkmaar op 2 mei 1977. In februari 2011 verscheen zijn debuutroman "Als je de stad binnenrijdt", over parkeerwachter Gert Verhulst. Daarnaast publiceerde hij korte verhalen in onder andere verhalenbundel Het Beste van Nightwriters, De Brakke Hond en De Revisor. Zijn tweede roman "De nacht van Lolita" verscheen in oktober 2013 bij uitgeverij Atlas Contact. Rob Waumans maakt en presenteert samen met Ivo Victoria de rondreizende literaire voorstelling Waumans' en Victoria's Groot Internationaal Literair Variété Spektakel.

Uit: Als je de stad binnenrijdt

“Mijn moeder ligt in kamer D 2.20. Op het prikbord boven haar hoofdeinde hangen drie kaarten. Op een van de kaarten staat een beer met een grote glimlach. De beer ligt in een bed en daarnaast staat ook een beer, gekleed als een verpleegster. ‘Beterschap!’ staat eronder. Die kaart is van mij. Een andere kaart is van de buurvrouw en die kleine is van mijn broer. Zo is hij dan ook wel weer. Oom Don heeft nooit een kaart gestuurd want hij komt elke dag, net als ik. Hij koopt om de vijf dagen een bos bloemen. In totaal heeft hij al zes bossen bloemen gekocht. Meestal tulpen of rozen, maar zo nu en dan koos hij voor een gemengd boeket. Ik stuurde mijn kaart pas nadat die van mijn broer was bezorgd.
Op de dag dat moeder in het ziekenhuis werd opgenomen, hebben oom Don en ik haar tas gepakt. Als laatst pakte ik het fotolijstje met mijn foto. Die van mijn broer liet ik staan, maar toen ze de volgende dag vroeg of ik die ook wilde neerzetten, heb ik hem alsnog gehaald.
De verpleegster zegt dat moeder bijna de hele dag haar ogen niet heeft geopend. Ik vraag of ze een glas water wil halen. Oom Don zegt dat hij zijn ogen ook niet zou openen als die verpleegster aan zijn bed zou staan. Hij pakt de vaas bloemen van het kastje.
‘Deze hebben het niet lang volgehouden,’ zegt hij. Hij loopt ermee naar het keukentje. Als hij terugkomt, zet hij de lege vaas neer. Het is de eerste keer sinds moeder hier ligt dat er geen bloemen naast haar bed staan. De verpleegster komt terug met een glas water. Ik vraag haar of moeder vandaag goed heeft gegeten.
‘Mwoah,’ zegt ze.
De verpleegsters dragen bijna allemaal dezelfde schoenen. Modellen van een rubberachtig spul in bonte kleuren. Vroeger droeg ik in de zomer waterschoenen. Die van mij hadden een riempje dat vaak irriteerde. Deze niet. Ze dragen ze allemaal, dus onder het ziekenhuispersoneel lijkt er een soort van mode te bestaan.”

 

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Rob Waumans (Alkmaar, 2 mei 1977)

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Wytske Versteeg

De Nederlandse schrijfster Wytske Versteeg werd geboren op 2 mei 1983. Zij studeerde in 2005 cum laude af in de politicologie aan de UvA, en werkt momenteel aan een promotieonderzoek op het gebied van wetenschapscommunicatie aan de Universiteit Twente. In het voorjaar van 2012 verscheen haar zeer goed ontvangen romandebuut De Wezenlozen bij uitgeverij Prometheus.
Eerder publiceerde Versteeg bij uitgeverij Lemniscaat het non-fictie boek Dit is geen dakloze, dat onder andere gebaseerd was op haar ervaringen als vrijwilliger in een crisisopvang. Dit is geen dakloze (2008) mengde filosofische literatuur met journalistieke observaties en de ervaringen van daklozen zelf, en werd genomineerd voor de Jan Hanlo Essayprijs Groot.
Wytske Versteeg werkt momenteel aan een nieuwe roman. In het verleden won ze onder andere de Serge Heederik Prijs voor filosofisch schrijftalent en de Kwakoe Literatuurprijs. Wytske Versteeg schrijft niet alleen essays, maar ook verhalen, gedichten en toneelteksten die verschenen in internationale bladen als De Ware Tijd, Streven, de Brakke Hond en Freitag. Naast politicologie studeerde ze ook sociale geografie aan de UvA en drama aan de Hogeschool Gent.

Uit: Boy

“Het lichaam komt altijd naar boven, zo zei die vrouw het.
‘Mensen denken dat het eenvoudig is, om te verdwijnen.’
Ze heette Joke en droeg donkerpaarse tentjurken. Ik had haar in de afgelopen tijd al te vaak in mijn huis gezien; politiemensen wijs je niet de deur, je biedt ze koffie aan. Wanneer ze vaker komen dan je hen zou willen zien verberg je dat ook als het moeite kost – ze zijn immers de enigen die je nog kunnen helpen. Dus haal je appeltaart, alsof dat uitmaakt, alsof ze door zo’n stukje taart nog verder, beter zullen zoeken, ontvang je hen met goed gespeelde hartelijkheid. Daarvoor was het nu te laat, ik zag het al aan hun gezichten toen ik de deur opendeed, maar toch liet ik hen binnen. Er was een protocol voor dit soort dingen, deze situaties moesten ze geoefend hebben.
Haar stem had de verkeerde toon.
Ze waren hier om die zin uit te spreken die ik niet wilde horen. Ik zou mijn handen tegen mijn oren moeten klemmen, heel hard moeten gaan zingen. Een geluid maken, wat voor geluid dan ook, als het maar luid genoeg was om haar boodschap te overstemmen, ongedaan te maken.
‘Ze denken, ik houd ermee op en het is klaar. Maar het lichaam komt altijd weer terug.’
‘Het spijt ons heel erg, mevrouw,’ onderbrak haar partner haar. Hij heette Walter. Hij had de gewoonte om zijn duimen achter de rand van zijn spijkerbroek te steken, zoals cowboys in slechte films dat doen. Ik vroeg me af of hij veel naar detectives keek en daaruit afleidde hoe hij zich moest gedragen, want hij had iets verbitterds dat niet helemaal van hem leek.
Ik bood hun iets te drinken aan, zij weigerden beleefd. Toch stond ik op en maakte thee voor hen, en ze bedankten me, maar raakten hun beker niet aan.”

 

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Wytske Versteeg (Amsterdam (?), 2 mei 1983)

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Tilman Rammstedt

De Duitse schrijver Tilman Rammstedt werd geboren op 2 mei 1975 in Bielefeld. Zie ook alle tags voor Tilman Rammstedt op dit blog.

 

Uit: Der Kaiser von China

 

„Dass mein Großvater zu dem Zeitpunkt, als mich seine vorletzte Postkarte erreichte, bereits tot war, konnte ich nicht wissen. Ich hatte sie ungelesen beiseitegelegt, so wie ich auch die vorangegangenen Postkarten ungelesen beiseitegelegt hatte. Gemeinsam mit den Rechnungen und Wurfsendungen, zwischen denen sie fast täglich lauerten, bildeten sie unter dem Schreibtisch einen immer waghalsigeren Stapel, den ich mit einer alten Zeitung abdeckte, auch wenn das wenig half, ich wusste schließlich, was sich darunter verbarg.

Seit zehn Tagen spielte sich fast alles unter dem Schreibtisch ab. Auf Händen und Füßen kroch ich herum und bewegte mich nur noch in den von außen nicht sichtbaren Bereichen des Zimmers, die Knie mit Spülschwämmen gepolstert. Ich schlief unterm Schreibtisch, ich schmierte mir Brote dort, ich zeichnete einen Sternenhimmel auf die Unterseite der Tischplatte und wartete darauf, dass die zwei Wochen vorbei waren, dass ich glaubhaft aus China zurück sein konnte, um das, was es zu erklären gab, irgendwie zu erklären, eine Erklärung für meinen Großvater, eine für Franziska, eine für meine Geschwister, wenn sie mich bis dahin nicht entdeckt hatten. So schnell wie möglich musste ich mir etwas einfallen lassen, für Postkarten war da keine Zeit, die konnten so lange warten, und auch mein Großvater, so glaubte ich zu wissen, konnte so lange warten, und dann kam der Anruf, und das mit dem Warten hatte sich erübrigt.

Selbstverständlich war ich nicht ans Telefon gegangen, seit zehn Tagen schon war ich nicht mehr ans Telefon gegangen, auf dem Anrufbeantworter hörte ich eine Frau, die mich um einen Rückruf bat. «Es ist dringend», sagte sie, aber ich ahnte schon, dass das nicht stimmte, dass ich es mit dem Undringlichsten  der Welt zu tun hatte, trotzdem rief ich zurück, und aus meinem Großvater wurde ein toter Großvater, aus seiner Postkarte wurde seine vorletzte Postkarte und aus mir etwas sehr Verwirrtes und sehr Einsilbiges."

 

 

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Tilman Rammstedt (Bielefeld, 2 mei 1975)





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Guido Gezelle, Johano Strasser, Yasmina Reza, Joseph Heller, Yánnis Rítsos

De Vlaamse dichter Guido Gezelle werd geboren in Brugge op 1 mei 1830. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Guido Gezelle.

 

 

Weldadig zonneweer

 

Weldadig zonneweer,
hoe lang heeft ons verlangen
gewacht naar uwe troost,
geveterd en gevangen
in ‘s winters lastigheid!
Zal ‘t zomer zijn voortaan,
of zult ge, wederher
al, zonne, u duiken gaan?

De mensen danken u
volmondig, en de hoven,
in ‘t eerst aanschouwde groen,
u dankbaarheid beloven;
de vogels vliegen los
en blij; het kwekenoot,
ontdonkerd hier en daar,
de staldeure openstoot.

Daar davert iet dwersdeur
elk wezen; daar zijn stralen
van louter levendheid,
die uit de hemel dalen:
of wat, ontdekt het mij,
wat is die geile stroom,
die alles blij zijn doet,
‘t zij mense, dier of boom?

‘t Is zonneweer; het is...
‘t is zomer; al ‘t geleden,
al ‘t uitgedoogde kwaad
is weg, uit lijf en leden;
de zonne lacht en laaft
het herte los en vrij
van kommer, of het ook
geen dag nog zonne en zij.

Wie zal de goedheid dan,
wie de eeuwig onbegonnen
mildadigheid van Hem,
de dageraad aller zonnen,
verstaande, ootmoediglijk
genoeg, op beide knie'n
aanbidden? wie de naam
vollovend zijn van Dien?

Door de eeuwige eeuwen heen,
geloofd zij ‘t eeuwig Wezen;
zij ‘t eeuwig Licht geloofd,
zo nu zo ooit nadezen:
zij ‘t eeuwig Liefdevier,
het leven van ‘t heelal,
geloofd, zo lange iet is,
of ooit iet wezen zal!

 




‘k Zal mij van te dichten zwichten

 

‘k Zal mij van te dichten zwichten,
zo ‘t mijn hart niet wel en gaat:
wie kan rijpe bezen lezen
van een tak die droge staat?

Laat de lieve wonnenbronne,
laat het leutig zonnenvier,
laat de verse blommen kommen,
laat weerom de lente, alhier!

Dan ja, zal ‘k genezen wezen,
opstaan en, gespannen fel,
of ‘t een klare snare ware,
dichten ende deunen wel!

 

 

 

 

Oneigene

 

Hetgeen ik niet uitgeve en
hebbe ik niet in,
wie zal mij dat wijten tot schande ?
Mijn herte en mijn tale, mijn
rede en mijn zin,
't is al zo van buiten, 't is
al zo van bin'
't ligt alles daar bloot op mijn handen !

Dan, weg met de oneigene
tale en de schijn
van elders geborgde gepeizen;
mijn zijt gij niet, uw, dat en
wille ik niet zijn ;
dat in mij en aan mij is,
dàt hete ik mijn
oneigene, ik late u, . . . . gaat reizen !

 

 

 

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Guido Gezelle (1 mei 1830 – 27 november 1899)

Portret door  H. De Graer, 1905

 

 

 

 

De Duitse schrijver Johano Strasser werd geboren op 1 mei 1939 in Leeuwarden. Zie ook alle tags voor Johano Strasser op dit blog.

 

Uit: Kolumbus kam nur bis Hannibal

 

“Seine Geschäfte ließen sich gut an, sehr gut sogar. Aber dann war im Jahre 1682 der Friedensvertrag zwischen dem Kaiser und den Türken nicht verlängert worden, und nun hatte er schon seit mehr als sechs Wochen keine Nachricht mehr von seinen Geschäftspartnern in Istanbul, Damaskus und Saana erhalten und seit Monaten schon kamen keine Waren mehr aus dem Osmanischen Reich die Donau herauf nach Wien. Als Kolschitzky, den trübsinnigsten Gedanken nachhängend, vor dem Altar kniete und alle seine Stoßgebete ungehört verhallten, stach ihm plötzlich ein Geruch in die Nase, den er seit den Jahren in türkischer Gefangenschaft nicht mehr wahrgenommen hatte.
Verwundert richtete er sich auf, schnüffelte in alle Richtungen und folgte dann der Geruchsspur, bis er an die Tür zur Sakristei kam. Diese war nur angelehnt, und als er sie einen Spaltbreit öffnete, sah er den Küster und den Hauptmann der Domwache mit zwei türkisch aussehenden Fremden auf runden Kissen sitzen, in ihrer Mitte auf einem Tripod einen Kupferkessel, aus dem einer der Fremden dann und wann eine braune Flüssigkeit in zierliche, buntbemalte Porzellantassen goss."

 

 

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Johano Strasser (Leeuwarden, 1 mei 1939)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Yasmina Reza werd geboren op 1 mei 1960 in Parijs. Zie ook alle tags voor Yasmina Reza op dit blog.

 

Uit: Desolation (Vertaald door Carol Janeway)

 

„The word is, you have a good gardener. People say to me, You have a good gardener! What gardener?! A laborer, a workman. He carries things out. You, you do the thinking. Him, he pushes the wheelbarrow and he carries things out. Everything—I've done everything in the garden. People congratulate Nancy on the flowers. I decide on the color scheme and the plants, I site them, I buy the seeds, I buy the bulbs, and her, what does she do?—it gives her an activity, you'll tell me—she plants them. People congratulate her. That's life. The celebration of the superfluous.

I'd like you to explain the word happy.

On Sundays I talk about you with your sister, because I talk about you. You, you think I don't talk about you, but I do talk about you. She tells me, He's happy.

Happy? The other day, at Ren? Fortuny's, some idiot said, "Surely the purpose of life is to be happy." On the way home in the car I said to Nancy, "Did you ever hear anything so banal?" To which Nancy's subtle response was, "So what should it be, according to you?" For her, happiness is legitimate, you know. She's one of those people who think happiness is legitimate.

Do you know her latest accusation? I had a new roller blind made for the laundry room. You know how much the guy wanted to charge me to install the Japanese shade I could buy readymade in any supermarket? Two hundred twenty dollars. I object. I'm not looking to get robbed, you know. Finally, the guy, who's a robber, knocks off $40. You know what upsets her? That I spent a hour and a half getting him down $40. Her argument? You reckon you're worth $40 an hour. Trying to make me mad. And her other argument? The guy has to earn a living. That's how she is.”

 

 

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Yasmina Reza (Parijs, 1 mei 1960)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Joseph Heller werd geboren in New York op 1 mei 1923. Zie ook alle tags voor Joseph Heller op dit blog.

 

Uit: Closing Time

 

“Showing off, old Henry Markowitz -- like my father back then, old Henry Markowitz probably was not much past forty -- would bark commands out till hoarse to the tired women trudging home on thick legs to their small apartments carrying brown bags from the grocery or butcher, who paid him no mind. His two embarrassed daughters ignored him too, little girls, the younger my own age, the other a year or so older. He was shell-shocked, some said, but I do not think that was true. I do not think we even knew what shell-shocked meant.

There were no elevators then in our brick apartment houses, which were three and four stories high, and for the aging and the elderly, climbing steps, going home, could be hell. In the cellars you'd find coal, delivered by truck and spilled noisily by gravity down a metal chute; you'd find a furnace and boiler, and also a janitor, who might live in the building or not and whom, in intimidation more than honor, we always spoke of respectfully by his surname with the title "Mister," because he kept watch for the landlord, of whom almost all of us then, as some of us now, were always at least a little bit in fear. Just one easy mile away was the celebrated Coney Island amusement area with its gaudy lightbulbs in the hundreds of thousands and the games and rides and food stands. Luna Park was a big and famous attraction then, and so was the Steeplechase ("Steeplechase -- the Funny Place") Park of a Mr. George C. Tilyou, who had passed away long before and of whom no one knew much. Bold on every front of Steeplechase was the unforgettable trademark, a striking, garish picture in cartoon form of the grotesque, pink, flat, grinning face of a subtly idiotic man, practically on fire with a satanic hilarity and showing, incredibly, in one artless plane, a mouth sometimes almost a city block wide and an impossible and startling number of immense teeth.”

 

 

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Joseph Heller (1 mei 1923 – 12 december 1999)

Cover van Gentlemens Quarterly, 1984 

 

 

 



De Nieuwgriekse dichter
Yánnis Rítsos werd geboren op 1 mei 1909 in Monemvasia. Zie ook mijn blog van 1 mei 2010 en verder de tags voor Yánnis Rítsos.

 

 

 

Dagelijkse voorvallen

Ze zei hem: «Neem de sleutel mee - en als je
thuiskomt, eender wanneer,
doe open en kom binnen. Je vindt me hier.» Vele jaren
gingen voorbij. Toen hij opendeed:
het eerste wat hij aankeek, in de spiegel aan de kleerkast,
daar, vlak voor de voordeur,
was hij zélf, merkbaar verouderd, met z'n grauwe plunjezak.
Zodus ook hier
alleen híj zélf aan het wachten op zichzelf? Daarnaast,
aan de muur,
met een punaise vastgeprikt, een blaadje: «Wacht op mij.
Ben voor een tijdje in de tuin.»
Hij nam z'n pet,
stak het briefje in z'n zak
en ging weer weg.
De duimspijker bleef achter aan de wand, hij glinsterde
als een insect,
versloten in zijn eigen leven, op een gouden,
warme middag.

 

 

 

Vooravondlied

De kippen pikten nog op straat. De oude
kapiteinsvrouw
zat op de drempel met haar kleinste kleinkind
geborgen tussen haar knieën.
Een jongen sleurde met een mand. De huizen
slordig naast elkaar bij avondval; hun
oude koffers,
ijzeren bedden, tafels, prenten. Een
grammofoon
kraste vermoeid uit een gesloten kamer. En lakens
ontvouwden met vierkant omhaal hun klein verhaal.
De zee was niet te horen.
Een grote, ongeziene hand verhief de stoelen
twee handbreed boven de aarde. Hoe zou de mens
kunnen leven
zonder poëzie?

 

 

 

Vertaald door Guido Demoen

 

 

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Yánnis Rítsos (1 mei 1909 — 11 november 1990)
Beeld in Monemvasia



Zie voor nog meer schrijvers van de 1e mei ook mijn blog van 1 mei 2011 deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 16:06 Reageer op dit bericht

Yasmina Reza

De Franse schrijfster, scenariste en actrice Yasmina Reza werd geboren op 1 mei 1959 in Parijs.
Reza's vader was een Joodse Iraanse ingenieur van Russische afkomst (zijn familie verliet Moskou toen de bolsjewieken aan de macht kwamen) , en haar moeder was een joods Hongaarse violiste.
Aan het begin van haar carrière  speelde Reza in verschillende nieuwe toneelstukken van Molière en Marivaux . In 1987 schreef ze “Conversations après un enterrement”, waarvoor zij de “Molière de l'auteur francophone vivants” ontving. Ook voor haar tweede toneelstuk “La Traversée de l'hiver” ontving zij in 1990 een prijs, evenals voor ' Art ' dat in 1995 in première ging  in Parijs. Sindsdien is dit stuk wereldwijd opgevoerd en vertaald in meer dan 30 talen.
In 1997 werd haar eerste roman “Hammerklavier”gepubliceerd, in 1999 gevolgd door “Une Désolation”. Haar werk L' Aube le Soir ou la Nuit ( Dageraad Avond of Nacht ), geschreven na een jaar lang de campagne van Nicolas Sarkozy gevolgd te hebben,veroorzaakte een sensatie in Frankrijk.  In 2007 ontving zij voor haar toneelstuk” Le Dieu du Carnage” (God van de slachting), geregisseerd door Jürgen Gosch en voor het eerst in Zürich
uitgevoerd,  de Weense Nestroy – Theatreprijs voor de beste Duitstalige voorstelling van het seizoen.

 

Uit: God of Carnage (Vertaald door Christopher Hampton)

 

“A living room. No realism. Nothing superfluous.

The Vallons and the Reilles, sitting down, facing one another. We need to sense right away that the place belongs to the Vallons and that the two couples have just met.

In the centre, a coffee table, covered with art books. Two big bunches of tulips in vases.

The prevailing mood is serious, friendly and tolerant.

 

Véronique So, this is our statement – you'll be doing your own, of course ... 'At 5.30 p.m. on 3rd November, in Aspirant Dunant Gardens, following a verbal altercation, Ferdinand Reille, eleven, armed with a stick, struck our son, Bruno Vallon, in the face. This action resulted in, apart from a swelling of the upper lip, the breaking of two incisors, including injury to the nerve in the right incisor.'

Alain Armed?

Véronique Armed? You don't like 'armed' – what shall We say, Michel, furnished, equipped, furnished with a Stick, is that all right?

Alain Furnished, yes.

Michael 'Furnished with a stick'.

Véronique (making the correction) Furnished. The irony Is, we've always regarded Aspirant Dunant Gardens as A haven of security, unlike Montsouris Park

Michel She's right. We've always said the Monstouris Park no, Aspirant Dunant Garden yes.

Véronique Absolutely. Anyway, thank you for coming. There's nothing to be gained from getting stuck down Some emotional cul-de-sac.

Annette We should be thanking you. We should.

Véronique I don't see that any thanks are necessary. Fortunately, there is still such a thing as the art of co-existence, is there not?

Alain Which the children don't appear to have mastered. At least, not ours!

Annette Yes, not ours! ... What's going to happen to the tooth with the affected nerve? ...

Véronique We don't know yet. They're being cautious about the prognosis. Apparently the nerve hasn't been totally exposed.

Michel Only a bit of it's been exposed.

Véronique Yes. Some of it's been exposed and some of it's still covered. That's why they've decided not to kill the nerve just yet.

Michel They're trying to give the tooth a chance.

Véronique Obviously it would be best to avoid endodontic surgery.

Annette Well, yes ...

Véronique So there'll be an interim period while they Give the nerve a chance to recover.“

 

 

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Yasmina Reza (Parijs, 1 mei 1959)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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