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Berichten van 4 mei 2013 tot 5 mei 2013

Frans Pointl, Petra Else Jekel, Miklós Radnóti, Morton Rhue, Christopher Morley, George Albert Aurier


Bij 5 mei

 

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Nationaal Canadees Bevrijdingsmonument door Henk Visch bij Paleis Het Loo




Moeder

 

hoe de doden in haar woelden
’s nachts ijlde ze hun namen af
henriëtte, fanny, vader, mams,
serah, simon, martha, sem!
ik amper dertien beluisterde
angstig ademloos die dodendraf
in haar ontmenselijkte stem
dan stond ze op
lopend dromend
trok de koffer van onder het bed
verwilderd krijsend:razzia, razzia!
dan hield ik haar staande
roepend het is 1946 1946
en voorbij voorbij
in haar bleef het klagend gaande
zoals zij gaande en klagend
blijft in mij

 

 

 

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Frans Pointl (Amsterdam, 1 augustus 1933)

 

 

 

 


De Nederlandse dichteres
Petra Else Jekel werd in Arnhem geboren op 5 mei 1980. Zie ook alle tags voor Petra Else Jekel op dit blog.

 

Uit: Oer-gedichten

 

 

ik heb mijn wapen al gekozen en splijt
het water ermee in drank en gif en drink
van beide evenveel. de mix werkt slechts
als appetizer. ik tel het geld vast dat ik nog

zal krijgen en droom dat het genoeg is om
terug over te varen. met een borst koop ik
de veerman om. de melkzee wacht op ons,
valt droog als we eenmaal buitengaats zijn.

 

 

oer land

 

waar is het bos in het oosten

in het westen waar is de stad

en ik ben altijd middenin

waar zijn mijn ouders

waar is mijn kind

wie is mijn schepper

waarom

ben ik de enige

die ik vind

dit is het landschap dat ik ben

dit geef ik mee aan de wind

het is haar stem

die zo mijn oor vindt

 

 

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Petra Else Jekel (Arnhem, 5 mei 1980)

 

 

 

 


De Hongaarse dichter en schrijver Miklós Radnóti werd geboren op 5 mei 1909 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Miklós Radnóti op dit blog.

 

 

Kein Blick zurück, kein Zauber

Wie in des Apfels Kernhaus der braune Kern, so schwoll
bis jetzt in meinem Herzen all der geheime Groll,
ich wußte, ein Schwert-Engel geht mit in meinem Rücken,
paßt auf und schützt mich notfalls vor Widrigkeit und Tücken.
Wer eines wilden Morgens jedoch erwacht darüber,
daß alles eingestürzt ist, sich aufmacht wie ein trüber
Spuk, weg von seinem Krimskram, und ist mehr nackt als nicht,
in dessen schönem Herzen mit leichten Sohlen bricht
nachdenklich, reif und wortkarg die Demut auf, geläutert,
empört er sich und meutert, dann nicht mehr seinetwegen,
dem Fernglanz freier Zukunft eilt er nun schon entgegen.

Ich hatte nichts, und nichts mehr wird mir gehören, kein
Besitz, im reichen Leben ein Weilchen Träumer sein
genüge, hier, nicht Zorn mehr, nicht Rache fällt mir ein,
wird mein Gedicht verboten, - doch wird aus neuem Stein
die neue Welt, ihr klingt dann im Fundament mein Wort,
was hinter mir liegt, lebe ich schon inwendig fort,
ich schaue nicht mehr rückwärts, wohl wissend, mich behütet
kein Blick zurück, kein Zauber, - ein Unheilsmittel brütet
ob mir, winkt ab, Freund, kehr mir den Rücken, sieh nicht her.
Jetzt ist, wo einst Engel mit dem Schwert stand,
vielleicht gar niemand mehr.

 

 

 

Vertaald door Markus Bieler

 

 

 

For A Copy Of Steep Road

 

I'm a poet and nobody needs me,
not even if I mutter wordlessly:
u-u-u- no matter, for instead of me,
prying devils will sing relentlessly.

And believe me, believe you me,
the cautious suspicion is justified.
I'm a poet who's fit for the stake's fire
because to the truth he's testified.

One, who knows that the snow is white,
the blood is red, as is the poppy,
and the poppy's furry stalk is green.

One, whom they will kill in the end,
because he himself has never killed.

 

 

 

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Miklós Radnóti (5 mei 1909 – 9 november 1944

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Morton Rhue (pseudoniem van Todd Strasser) werd geboren op 5 mei 1950 in New York. Zie ook alle tags voor Morton Rhue op dit blog.

 

Uit: Asphalt Tribe

 

“I sipped cold coffee from a paper cup. At night we drank coffee to stay awake. It was safer to sleep during the day.

A man and a woman came around the corner wearing raincoats and sharing a red umbrella. They slowed down when they saw us. The woman slid her arm through the man's and said something in his ear. Probably wanted him to turn around and go another way. But the man shook his head. Taking stiff strides, they walked toward us.

When they got near, the woman wrinkled her nose like something smelled bad.

"Have fun tonight?" Maggot asked, kind of menacing.

The couple broke stride. "Yes, we did," the man answered.

"No work tomorrow, huh?" Maggot said. "Get to sleep in."

"That's right."

"Day after that it's back to the old nine-to-five grind," Maggot said.

"You could say that," answered the man.

"Happy New Year," said 2Moro, not in a friendly way.

"Same to you," said the man. He and the woman hurried past. She kept glancing over her shoulder at us until they reached the next corner.

"Robots," Maggot said. "Just following the rules. Work till they die. Then new robots replace them."

"Check this." 2Moro tilted her head down the sidewalk. A man came toward us, unsteady, dragging the toes of his shoes. The shoulders of his suit were dark with water and his white shirt collar was open, a blue-and-red tie hanging like an upside down noose. His face was clean-shaven, and even though his wet hair fell flat on his forehead, you could see that it had been recently trimmed.”

 

 

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Morton Rhue / Todd Strasser (New York, 5 mei 1950)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en journalist Christopher Morley werd geboren op 5 mei1890 in Haverford, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor Christopher Morley op dit blog.

 

The Church of Unbent Knees

 

AS I went by the church to-day
I heard the organ cry;
And goodly folk were on their knees,
But I went striding by.

My minister hath a roof more vast:
My aisles are oak-trees high;
My altar-cloth is on the hills,
My organ is the sky.

I see my rood upon the clouds,
The winds, my chanted choir;
My crystal windows, heaven-glazed,
Are stained with sunset fire.

The stars, the thunder, and the rain,
White sands and purple seas-
These are His pulpit and His pew,
My God of Unbent Knees!

 

 

 

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Christopher Morley (5 mei 1890 – 28 maart 1957)

 

 

 

 

 

De Franse dichter, schilder en criticus George Albert Aurier werd geboren op 5 mei 1865 in Châteauroux (Indre Zie ook alle tags voor George Albert Aurier op dit blog.

 

 

Madrigal

Ton sang n’a point fondu la neige de ces toiles!…
Sous ton sein dur, hélas, aucune aile ne bouge…
Me laisseras-tu danc voler seul ai ciel rouge
Dont nos baisers seraient les mutines étoiles?…
 
Ton ventre est l’autel d’or
du temple d’Aphrodite!…
Je sui le rêtre impur qui n’offre point de cierges
Et qui veux, sur l’autel desservi par les vierges,
Chanter le rituel de la messe maudite…
 
Je suis le mage expert en l’art du Trismégiste!…
Pourquoi me repousser de ton rire morose?…
Concède que, devant le Tabernacle-Rose,
S’&genouille mes voeux de malin théurgiste,
 
Que ma langue de miel chante la cantilène
Et les hymnes brûlants pleins de rimes choisies
Que Sappho récitait, à lèvres d’ambroisies,
Aux Nymphes fleurissant les prés de Mitylène!…
 
Oh! rhythmer l’oraison de la messe maudite
Après la bouche en fleurs des hiérodules vierges,
Prètre blasphémateur qui n’offre point de cierges,
Sur ton ventre, autel d’or du temple d’Aphrodite!…

 

 

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George Albert Aurier (5 mei 1865 – 5 oktober 1892)


 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:28 Reageer op dit bericht

Henryk Sienkiewicz, Richard Watson Dixon, Hans Werner Kolben, Christian Friedrich Scherenberg, Wouter Steyaert, Catullus

De Poolse schrijver en journalist Henryk Sienkiewicz werd geboren in Wola Okrzejska op 5 mei 1846. Zie ook alle tags voor Henryk Sienkiewicz op dit blog.

 

Uit: Quo Vadis? (Vertaald door Paul Seliger)

 

»Corbulo! Beim Bakchos, er ist der wahre Kriegsgott, der leibhaftige Mars, ein großer Feldherr und dabei aufbrausend, ehrlich und töricht. Ich liebe ihn, wenn auch nur deshalb, weil Nero ihn fürchtet.«

»Corbulo ist durchaus nicht töricht.«

»Vielleicht hast du recht; aber es ist alles eins. Die Torheit ist, wie Pyrrhon sagt, um nichts schlechter als die Weisheit und unterscheidet sich in nichts von ihr.«

Vinicius begann nun vom Kriege zu erzählen; als aber Petronius die Lider von neuem schloß, änderte der Jüngling, der seine müden und etwas eingefallenen Züge bemerkte, den Gegenstand der Unterhaltung und begann ihn mit einiger Besorgnis nach seiner Gesundheit zu fragen.

Petronius schlug wieder die Augen auf.

Gesund! ... Nein, er fühle sich nicht wohl. Soweit sei es allerdings noch nicht mit ihm gekommen wie mit dem jungen Sissena, der so stumpfsinnig geworden sei, daß er, wenn man ihn früh ins Bad bringe, frage: »Sitze ich schon?« Aber er sei nicht gesund. Vinicius habe ihn ja dem Schutze des Asklepios und der Kypris empfohlen. Man wisse aber nicht einmal, wessen Sohn dieser Asklepios sei, ob der Arsinoe oder der Koronis, und wenn die Mutter zweifelhaft sei, was solle man dann erst vom Vater sprechen! Wer könne heutzutage überhaupt dafür bürgen, daß er der Sohn seines Vaters sei!

Hier begann Petronius zu lachen und fuhr dann fort: »Ich schickte wirklich vor zwei Jahren drei Dutzend lebende Hähne und einen goldenen Becher nach Epidauros, aber weißt du auch, warum? Ich sagte mir nämlich: mag es helfen oder nicht, auf keinen Fall schadet es mir. Obgleich die Menschen auf der Erde den Göttern noch immer Opfer darbringen, so glaube ich doch, daß sie alle derselben Meinung sind wie ich. Alle! mit Ausnahme vielleicht der Eseltreiber, die sich den Reisenden an der Porta Capena vermieten. Außer bei Asklepios hatte ich ganz dieselbe Erfahrung bei den Söhnen des Asklepios zu machen, als ich voriges Jahr etwas an der Blase litt. Sie wachten eine Nacht im Tempel für mich. Ich sah, daß es Betrüger waren, aber gleichmütig sagte ich mir: was schadet dies mir? Die Welt will betrogen werden, und das Leben selbst ist eine Täuschung.“

 

 

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Henryk Sienkiewicz (5 mei 1846 - 15 november 1916)

 

 

 

 

De Engelse dichter Richard Watson Dixon werd geboren in Islington op 5 mei 1833. Zie ook alle tags voor Richard Watson Dixon op dit blog.

 

 

Dream

I

With camel's hair I    clothed my skin,
I fed my mouth with honey wild ;

And set me scarlet wool to spin,

And all my breast with hyssop filled ;

Upon my brow and cheeks and chin
A bird's blood spilled.

I took a broken reed to hold,
I took a sponge of gall to press ;

I took weak water-weeds to fold
About my sacrificial dress,

I took the grasses of the field,
The flax was boiled upon my crine ;

And ivy thorn and wild grapes healed
To make good wine.

 

 

 

If thou wast still, O stream

 

fF thou wast still, O stream,      

  Thou would’st be frozen now:  

And ’neath an icy shield

  Thy current warm would flow.  

 

But wild thou art and rough;              

  And so the bitter breeze,         

That chafes thy shuddering waves,       

  May never bid thee freeze.

 

 

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Richard Watson Dixon (5 mei 1833 - 23 januari 1900)

Upper Street, Islington, 1811 

 

 

 

 

De Tsjechische (Duitstalige) dichter en schrijver Hans Werner Kolben werd geboren op 5 Mei 1922 in Aussig an der Elbe. Zie ook alle tags voor Hans Werner Kolben  op dit blog.


Uit:
Böhmen böhmisch (Door Peter Demetz)

 

„Ein anderes Gedicht aus seinen Papieren, "In das Schmelzen einer Abendstunde", löst alle Bürden in einer schwebenden Gewißheit auf, und nur die letzte Strophe verrät, aus welcher Unzeit das Gedicht stammt -

Dann wissen wir: das Schwere wird verschwinden,
Einst singen alle Geigen in dem Saal,
Die sich an diesem hohen Klang entzünden
Und tausend helle Bogenstriche münden
Zu einem großen jubelnden Choral.

Als ich seine [Kolbens] Gedichte in meine Sammlung tippte, war er längst dem Tode nahe, denn ein eifriger Mitschüler aus dem Gymnasium Stefansgasse erkannte ihn in einer Straßenbahn als Juden ohne Stern und denunzierte ihn der Gestapo, die ihn nach Mauthausen transportierte (gestorben im Außenlager Kauffering, 1944). Einige seiner Gedichte erschienen später mit meiner Einleitung im Wiener Plan (wo Otto Basil auch die ersten deutschen Poesien Paul Celans publizierte), und ich wünschte mir, daß ein letzter Wunsch des Schreibenden nicht ganz unerfüllt bliebe -

Und jetzt: - zu andern kommen, dann und wann,
Da tritt mit mir Verstummen in den Raum,
Bemüht euch nicht, was hilft der dünne Flaum,
Den eine Phrase drüber flechten kann. –

 

Doch wenn ich einst mit Menschen klingen werde,
Das sei wie Tanz aus alten Gartenschenken
Und Sommerfernen, bebendes Verschränken,
Gedämpftes Lied aus Bergen, Meer und Erde.“

 

 

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Hans Werner Kolben (5 mei 1922 – 23 maart 1945)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Christian Friedrich Scherenberg werd geboren op 5 mei 1798 in Stettin. Zie ook alle tags voor Christian Friedrich Scherenberg op dit blog.

 

 

Eulenspiegels Auferstehung

 

Begraben lag ich, Jeder hat's erfahren,

Zu Mollen seit fünfhundert Jahren;

Auf einmal fiel ich aus der Grabesruh

Und fiel gleich grade auf ein Wirthshaus zu;

Stand auf und las: "Hier schenkt man Bier und Wein."

Schenkt? Ei, da muß ich schon im Himmel sein!

Voll Andacht kehrt' ich bei dem Wirthe ein.

""Gott segne Eure Hand!" sprach ich voll Freude,

Und: "Amen!" er, hielt auf die Hände beide.

Wir standen wie zwei müß'ge Windmühlflügel,

Ich sprach von „Schenken" — er von "Eulenspiegel."

Der kennt mich noch! Sie haben hier mein Grab —

Kein Segen wo ich noch Bekenntschaft hab'! —

 

 

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Christian Friedrich Scherenberg (5 mei 1798 – 9 september 1881)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Vlaamse dichter Wouter Steyaert werd geboren in Gent in het jaar 1982. Zie ook alle tags voor Wouter Steyaert op dit blog.

 

 

Bij de dood

 

Laat mij maar liggen bovengronds
afgescheiden van lof en ironie
geweerd van de speen
waarover we het laken heen en weer trokken.

 

Ik stel het wel in mijn houten huis
zo ver en even dicht bij u. 

 

Laat mij maar liggen bovengronds
wachtend op een licht, een toehappend inzicht
laat mij de rug keren van al wie heeft getracht.

 

 Ik heb u goed begrepen
en werd al zoveel bemind.

 

 

 

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Wouter Steyaert (Gent, 1982)

Gent 

 

 

 

 

De Romeinse dichter Gaius Valerius Catullus werd geboren in 87 v. Chr, in Sirmione bij Verona Zie ook alle tags voor Catullus op dit blog.

 

 

Carmen VIII

 

Arme Catullus, word toch eindlijk wijs!
Wat eens verloren ging, komt nooit weerom.

 

Eens was het louter lentezonneschijn,
toen jij haar willig volgde, waar zij riep,
bemind, zooals geen tweede wordt bemind.
Dan was het dartelheid en minnespel.
Al wat je wou, zij liet je graag begaan.

 

Toen was het louter lentezonneschijn.

 

Zij wil niet meer. Wil niet, wat toch niet kan!
Loop haar niet langer na, betreur haar niet
maar wees verstandig en verman dit hart!

 

Vaarwel, Catullus heeft zijn hart vermand.
Hij vraagt je bijzijn, vraagt je gunst niet meer.

 

En jij ..., het zal je rouwen, maar te laat.
Rampzalige, wat zal je leven zijn?
Wie mag je naderen, je schoonheid zien?
Wie zal je liefde hebben, wie je lijf?
Wien bijt je kus, je kus, de lippen wond?

 

Zwijg stil, Catullus, en verman dit hart!

 

 

 

Carmen LXXII

 

Eens was het, Lesbia, zoo, dat je niets van een ander wou weten,
zelfs niet van Jupiter zelf, als naar je liefde hij dong.
Toen heb ik van je gehouden, niet zoo als Jan Rap van zijn meisje,
neen, maar zooals van hun zoons ouders, de hoop van hun huis.
Nu ben ik niet meer verblind, en al laait nu mijn hartstocht nog feller,
achting gevoel ik niet meer, eerbied verdween uit mijn hart.
Vraag je nog, hoe dat kan zijn? Zulk een krenking verandert de liefde:
zinnenlust steigert omhoog, teederheid schrompelt ineen.

 

 

 

Vertaald door A. Rutgers van der Loeff

 

 


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Catullus (87 v. Chr – 54 v. Chr.)

Catullus Reading His Poems door Sir Laurence Alma Tadema, 1870

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

Adriaan Roland Holst, Amos Oz, Christiaan Weijts, Monika van Paemel, Graham Swift


Bij 4 mei

 

 

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Monument op de Dam met de tekst van Roland Holst

 

 

"Nimmer, van erts tot arend, was enig schepsel vrij onder de zon, noch de zon zelve, noch de gesternten. Maar geest brak wet en stelde op de geslagen bres de mens. Uit die eersteling daalden de ontelbaren. Duchtend zijn hoge blik deinsden hun zwermen binnen de wet terug en werden volkeren en stonden elkander naar het leven, onder nachtgewolkten verward treurspel, dat wereld heet. Sindsdien werd geen mens vrij dan ontboden van boven zijn dak, geen volk dan beheerst van boven zijn torens. Blijve ons dat bij, verlost als we werden uit het schrikbewind van een onderwereld. Niet onbeheerst, doch enkel beheerst van boven de wereld blijft vrijheid ons deel."

 

 

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Adriaan Roland Holst (23 mei 1888 - 5 augustus 1976)

Hier met prinses Beatrix en prins Claus bij zijn 80e verjaardag.

 

 

 

 

 

De Israëlische schrijver Amos Oz, (eig. Amos Klausner) werd geboren in Jeruzalem op 4 mei 1939. Zie ook alle tags voor Amos Oz op dit blog.

 

Uit: A Tale of Love and Darkness

 

“Consequently through the summer there was always a hint of winter in our home.
Visitors would say: It's always so pleasant here in a heat wave, so cool and fresh, really chilly, but how do you manage in the winter? Don't the walls let in the damp? Don't you find it depressing?
Books filled our home. My father could read sixteen or seventeen languages and could speak eleven (all with a Russian accent). My mother spoke four or five languages and read seven or eight. They conversed in Russian or Polish when they did not want me to understand. (Which was most of the time. When my mother referred to a stallion in Hebrew in my hearing, my father rebuked her furiously in Russian: Shto s toboi?! Vidish malchik ryadom s nami!-What's the matter with you? You can see the boy's right here!) Out of cultural considerations they mostly read books in German or English, and presumably they dreamed in Yiddish. But the only language they taught me was Hebrew. Maybe they feared that a knowledge of languages would expose me too to the blandishments of Europe, that wonderful, murderous continent.
On my parents' scale of values, the more Western something was, the more cultured it was considered. For all that Tolstoy and Dostoevsky were dear to their Russian souls, I suspect that Germany-despite Hitler-seemed to them more cultured than Russia or Poland, and France more so than Germany. England stood even higher on their scale than France. As for America, there they were not so sure: after all, it was a country where people shot at Indians, held up mail trains, chased gold, and hunted girls.
Europe for them was a forbidden promised land, a yearned-for landscape of belfries and squares paved with ancient flagstones, of trams and bridges and church spires, remote villages, spa towns, forests, and snow-covered meadows.”

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Amos Oz (Jeruzalem, 4 mei 1939)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Christiaan Weijts werd geboren in Leiden op 4 mei 1976. Zie ook alle tags voor Christiaan Weijts op dit blog.

Uit: ART. 285b

 

“Agent 13706 gebruikt initialen in plaats van zijn voornaam, waarschijnlijk zodat hij op die manier zijn slachtoffers onder aan elke brief triomfantelijk in het gezicht kan uitlachen. Daarnaast moet het caps-lockvertoon in combinatie met wat rake archaïsmen het hele epistel van een dreigende klankkleur voorzien. Waar de schrijver, dat moet ik hem nageven, knap in geslaagd is, want volledig op mijn gemak voel ik me niet.
Op een ochtend lag ik in bed. Victoria kieperde een stapel kleren uit haar kast, en begon er enthousiast in te rommelen. Op nogal agressieve toon zei ze: 'Flikker toch op met je fifty ways to leave your lover.' Ze ging een van de vriendjes die haar leven passeerden voor het laatst zien. 'Er zijn er maar twee. Uit de trein springen of eerst wachten tot ie stilstaat. Luister je?'
Ik luisterde. Ze was, daar kwam het kort gezegd op neer, nu al zo vaak gesprongen, dat ze wel eens wilde proberen hoe het beviel om eerst aan de noodrem te trekken.
Ze poseerde voor zichzelf in de spiegelende schuifdeur van haar klerenkast, in een zwart jurkje dat ze weer uittrok. Ik ging rechtop zitten om haar borsten te kunnen zien. (Haar prachtige borsten, daarover hoop ik in de loop van dit relaas nog veel te zullen spreken).
'Ik ben daar geloof ik niet zo goed in,' zei ik, 'in dat springen.' Ze wurmde zich weer in een volgend model, dat sterke gelijkenissen vertoonde met het eerste, en zweeg.
'Jij kan dat,' drong ik aan, 'genadeloos zijn, en hard. Ik kan dat niet.'
'Dat komt,' zei ze, geërgerd, alsof het iets was waar allang algehele consensus over bestond, 'omdat jij een vrouw bent en ik een man.' En ze liep de deur uit om een relatie te gaan beëindigen.
Kennelijk beviel de nieuwe tactiek maar matig, want bij mij, niet veel later, ging ze weer terug op de springmethode. Het is een gekke gewaarwording als je coupégenoot ineens uit de trein is gesprongen. Je waagt dan toch nog maar een telefoontje naar degene die in het weiland ligt na te rollen.”


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Christiaan Weijts (Leiden, 4 mei 1976)

 

 

 

 


De Vlaamse schrijfster Monika van Paemel werd geboren op 4 mei 1945 in Poesele in Oost-Vlaanderen. Zie ook alle tags Monika van Paemel op dit blog.

 

Uit: Een klomp met een zeiltje

 

“De Nederlandse ambassadeur in België verschijnt op de televisie. Clichés worden uitgewisseld. Of Nederlanders echt geloven dat Belgen dom zijn? Welnee, de ambassadeur kent zelfs een Belg die een winstgevend zaakje heeft opgezet met het verkopen van Nederlanders. Hoezo? Nou, hij koopt ze voor wat ze waard zijn, en verkoopt ze voor wat ze denken dat ze waard zijn. Terwijl de ambassadeur olijk in de camera blikt, merkt in de huiskamer een Belgische kijker op: ‘Als die Hollander denkt dat we daar intrappen...’

Buren verkeren niet met elkaar, maar met elkanders vooroordelen. Ik ben ouderwets opgevoed, als de oogkleppen te klein dreigden te worden werden ze vervangen door grotere, maar ik was nieuwsgierig en achterdochtig, en wilde alles zelf uitzoeken. Het zou met mij slecht aflopen. Dat klopt: ik ben schrijver geworden en mijn boeken worden in Nederland uitgegeven.

Nederlanders werden verondersteld zuinig zoniet schraperig te zijn, gewiekst dus zakelijk onbetrouwbaar, ze zagen eruit als doorgeschoten waterplanten en hun eten leek nergens op. Bovenal waren ze protestants, ze geloofden in het woord en lazen boeken. Hun zal veel vergeven worden, dacht ik.

Dat was het begin van een dubbelzinnige situatie die ik ruiterlijk wil toegeven voor ik me in het diepe stort. De uitgever koopt mijn werk voor wat het hem waard is, en verkoopt het voor veel minder dan het waard is, en door die leesafwijking van de Nederlanders worden we daar allebei beter van. Tenminste, dat is de bedoeling.

Kritiek is ondankbaar en lof onbetrouwbaar, maar laat het door de laatste der Belgen geschreven zijn: Goed dat het er is, Nederland!”

 

 

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Monika van Paemel (Poesele, 4 mei 1945)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver Graham Swift werd geboren op 4 mei 1949 in Londen. Zie ook alle tags voor Graham Swift op dit blog.

 

Uit: The Light of Day

 

"Tea, I think, Reet. Nice and strong."

She's wearing the pale pink top, soft wool, above a charcoal skirt. Round her neck a simple silver chain. The small twinkly stud earrings, a waft of scent. She always gets herself up well, Rita. We have to meet the public, after all.

But the pale pink is like a flag, her favourite colour. A very pale pink—more like white with a blush. I've seen her wearing it many times. I've seen her wearing a fluffy bathrobe of the same soft pink colour, loosely tied, tits nuzzling inside. Bringing in morning tea.

I go into my office, leaving the door open. The sun is streaming through my first-floor window, the low, blinding sun of a cold November morning, the sun Rita never gets in her compartment, except through the frosted glass of my door.

She follows me in with the tea, and a mug for her- self, a bundle under her arm. There's always this morning conference—my office door open—even as I settle myself in, take off my coat, switch on my own computer, sit down. The sun's warm through the glass, even if outside the air's icy.

She puts down my tea, already sipping her own, eyeing me over the rim. She slips the bundle onto my desk, pulls round the other chair—the "client's chair." She steps through bars of bright light.

It's like a marriage really. We've both thought it. It's better than a lot of marriages (we know this). Rita—my assistant, my associate, my partner, or not-quite partner. Her job description has never exactly been set in stone. But I wouldn't dream of calling her my receptionist (though
 she is that too) or even my secretary.

"Be an angel, Reet."

"I am an angel, George."

Where would I be without her?

 

 

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Graham Swift (Londen, 4 mei 1949)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e mei ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:32 Reageer op dit bericht

David Guterson, Jan Mulder, Werner Fritsch, Olia Lialina

De Amerikaanse schrijver David Guterson werd geboren op 4 mei 1956 in Seattle. Zie ook alle tags voor David Guterson op dit blog.

 

Uit: Snow Falling on Cedars

 

“Ishmael saw something else, too. On the far side of the car, with her own shovel in hand, Hatsue worked without looking up. She was digging through the snow to the black earth of the cedar woods and throwing spadefuls of it underneath the tires.
Fifteen minutes later the three of them walked down the road toward his DeSoto. The Willys station wagon's rear right tire had been perforated by a fallen branch still wedged up under both axles. The rear length of exhaust pipe had been crushed, too. The car wasn't going anywhere--Ishmael could see that--but it took Hisao some time to accept this truth. With his shovel he'd struggled defiantly, as if the tool could indeed change the car's fate. After ten minutes of polite assistance Ishmael wondered aloud if his DeSoto wasn't the answer and persisted in this vein for five minutes more before Hisao yielded to it as an unavoidable evil. He opened his car door, put in his shovel, and came out with a bag of groceries and a gallon of kerosene. Hatsue, for her part, went on with her digging, saying nothing and keeping to the far side of the car, and throwing black earth beneath the tires.
At last her father rounded the Willys and spoke to her once in Japanese. She stopped her work and came into the road then, and Ishmael was granted a good look at her. He had spoken to her only the morning before in the second-floor hallway of the Island County Courthouse, where she'd sat on a bench with her back to an arched window just outside the assessor's office. Her hair had been woven then, as now, into a black knot against the nape of her neck. She'd told him four times to go away.”

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David Guterson (Seattle, 4 mei 1956)

 

 

 

 

 

De Nederlandse columnist, schrijver, ex-voetballer, en televisiepersoonlijkheid Jan Mulder werd geboren in Bellingwolde op 4 mei 1945. Zie ook alle tags voor Jan Mulder op dit blog.

 

Uit: Doodstil

 

“Stilte is prettig en goed zonder zoektocht door de geest. Je dient het te ervaren, kort en krachtig, lang en mooi als je wilt, op momenten die je overvallen. Hem opzoeken om jezelf te vinden gaat over een dwaalspoor. Ik ben nog nooit iemand tegengekomen die zichzelf had gevonden en de vindplaats glashelder kon aanwijzen.’

(…)

 

‘De ene stilte is de andere niet, zelfs wanneer ze uit dezelfde categorie komen: de stilte in de middag en die van ’s nachts. De stilte is ondefinieerbaar en bedrieglijk. Een moment denk je dat de stilte van een cirkel groter is dan die van een vierkant en vijf minuten later komt de twijfel: een vierkant is ook wel cool.’

(…)

 

‘Nergens is de woede verschrikkelijker dan in de stilte van een volmaakt vredig landschap. Ik kom daar later in dit verslag op terug met een verklaring uit de hemel die zal worden voorgelezen door mijn advocaat, mits hij nog in leven is.’

 

 

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Jan Mulder (Bellingwolde, 4 mei 1945)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Werner Fritsch werd op 4 mei 1960 in Waldsassen geboren. Zie ook alle tags voor Werner Fritsch op dit blog.

 

Uit: Faust Sonnengesang. Ein Filmgedicht (Fragment)

 

„I. FARADAYKÄFIG DES JETZT

FAUST: STIMME: WERNER FRITSCH

Dies ist ein Film des Jetzt

Gott Stein Herz ich

Über die Himmel

Dieser Seele hin

Über die Abgründe

Faust ins Jetzt

Zu übersetzen aus Atem

Geht alles hervor

Im Wind steigt

Alles empor alles

Fiel der Gottheit

Fließendes Licht dein Blut Elias

Dein Gott Stein Herz

Ich auf die Welt herab

Schwarzes Loch aus Mord

Und Mode und doch

Unter milderem Himmel

Lebte ich wie durch

Ein Wunder als Kind

Und wohin der Geist

Mich zu gehen hieß

Dahin flog ich und was

Ich sein wollte floß

Im Rauschen des Baches fort

Und von meinem Herzen

Gingen Blitze Gottes Augen

Aus mich überall zu begleiten

Im Bernstein im Gold

Im Schwarz deiner Pupillen

So sehe ich mich“

 

 

 

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Werner Fritsch (Waldsassen 4, mei 1960)

Affiche voor een lezing

 

 

 


De Russische netkunstenares
Olia Lialina werd geboren op 4 mei 1971 in Moskou. Zie ook alle tags voor Olia Lialina op dit blog.

 

Uit: Invisible and Very Busy

 

“Computers are getting invisible. They shrink and hide. They lurk under the skin and dissolve in the cloud. We observe the process like an eclipse of the sun, partly scared, partly overwhelmed. We divide into camps and fight about advantages and dangers of The Ubiquitous. But whatever side we take — we do acknowledge the significance of the moment.

With the disappearance of the computer, something else is silently becoming invisible as well — the User. Users are disappearing as both phenomena and term, and this development is either unnoticed or accepted as progress — an evolutionary step.

The notion of the Invisible User is pushed by influential user interface designers, specifically by Don Norman a guru of user friendly design and long time advocate of invisible computing. He can be actually called the father of Invisible Computing.

Those who study interaction design read his “Why Interfaces Don’t Work” published in 1990 in which he asked and answered his own question: “The real problem with the interface is that it is an interface”. What’s to be done? “We need to aid the task, not the interface to the task. The computer of the future should be invisible!”

It took almost two decades, but the future arrived around five years ago, when clicking mouse buttons ceased to be our main input method and touch and multi-touch technologies hinted at our new emancipation from hardware. The cosiness of iProducts, as well as breakthroughs in Augmented Reality (it got mobile), rise of wearables, maturing of all sorts of tracking (motion, face) and the advancement of projection technologies erased the visible border between input and output devices. These developments began to turn our interactions with computers into pre-computer actions or, as interface designers prefer to say, “natural” gestures and movements.”

 

 

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Olia Lialina (Moskou, 4 mei 1971)



 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:25 Reageer op dit bericht

Jacques Lanzmann, Ishita Bhaduri, Gerlind Reinshagen, Maxence Van der Meersch, Wilhelm Lehmann

De Franse schrijver, journalist en tekstschrijver Jacques Lanzmann werd geboren op 4 mei 1927 in Bois-Colombes. Zie ook alle tags voor Jacques Lanzmann op dit blog.

 

Uit: Le têtard

 

“J'avais quinze ans et je ne voulais pas mourir sans avoir fait l'amour et la Résistance, mais c'était bien plus facile de tuer un soldat allemand qu'une obses­sion sexuelle.
Il y avait soixante camions et je ne sais combien de bagnoles à gazogène pleins à ras bord de gars et de matériel.
Les camions étaient poussifs, mais les poitrines cognaient si fort et les gorges sous les drapeaux chantaient tellement que les moteurs semblaient marcher à l'enthousiasme.
En traversant Vieille-Brioude réveillée par l'événe­ment, j'ai aperçu les grands-parents qui se tenaient sur le pas de la porte. Anna et Léon, nés l'un en Lettonie, l'autre en Biélorussie, applaudissaient en Auvergnats cette longue colonne de maquisards motorisés qui transportaient leurs fils et leurs petits-fils, sang pogromisé et chair de victime, vers l'ultime étape de la francisation.
Moi, je m'étais toujours senti plus français que juif, mais aussi bien plus rouquin que français et juif. J'étais un rouquin-français-juif de parents divorcés-citadins transplanté-analphabète-et-paysan ; un vrai poil de carotte sans vraie famille, mais avec des fami­liers. Et, parmi les plus familiers, il y avait mon frère Claude, ma soeur Evelyne, le René et le Père Tavernier, la Mère Yvonne, le gars Bébette et la soeur de René Raymond. Dans le temps, il y avait eu ma mère : dans le présent, il y avait mon père. Mais, comme ils étaient séparés par les sentiments et l'Occupation, ça ne faisait pas une famille.
À Groutel, j'avais souffert de mes cheveux rouges, j'étais un dépigmenté, un poil de brique, un maudit petit rouquin qui avait pris le soleil à travers une passoire. À Melun, j'eus à faire face à ceux qui me reprochaient - et c'étaient généralement les mêmes -ma rouquinerie et ma juiverie. Chez les Bongrand, le poil avait de nouveau primé ; eux, ils ne savaient pas que j'étais juif, mais ils voyaient que j'étais rouge. Et, quand le Marcel ou l'Albert rentrant des champs s'atta­blaient en disant : «Dis donc, la mère, on se taperait bien un coup de rouquin», je me sentais visé et je l'étais.”

 

 

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Jacques Lanzmann (4 mei 1927 – 21 juni 2006)

 


 

 

De Indiase dichteres Ishita Bhaduri werd geboren op 4 mei 1961 in Kolkata in West-Bengalen. Zie ook alle tags voor Ishita Bhaduri op dit blog.

 

 

To Moon or Elsewhere

 

Let us go to Moon or to Mars

 

*

 

No empty space remains here.
On railway-tracks, in between the Gulmohors,
Atop coconut trees
How did so many skyscrapers spring up?

 

*

 

Even a small piece of land is not available here.
Let us leave the grasslands then,
and fly into the sky.
There we will build a thatched roof –
our own dream house.
That is better,
That is the best.

 

*

 

Despair be kept aside,

 

*

 

The whole sky is there for us.

 

 

 

Vertaald door Soma Roy

 

 

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Ishita Bhaduri (Kolkata, 4 mei 1961)

Hier met dichter Samsur Rahman (links)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gerlind Reinshagen werd geboren op 4 mei 1926 in Königsberg. Zie ook alle tags voor Gerlind Reinshagen op dit blog.

 

Uit: Nachts

“"Wenn Sie abends um sechs telefonieren, und sie haben lauter Singles dran, die telefonieren und telefonieren und telefonieren, ist immer besetzt. Es gibt so unendlich viele einsame Leute, Singles, und sie brauchen es alle, sie wollen sich nicht so bloßstellen mit ihrem Gerede, aber man merkt bis zum Schluss, sie sind auf den anderen angewiesen, um sich selber auch zu erklären, um selber erkannt zu werden. Das Wichtigste war mir bei dem alten Mann, dass er zu dem Schluss kommt, dass die meisten alten Leute weggehen müssen, ohne dass sie als etwas Besonderes erkannt worden sind, was jeder möchte. Das war für mich ganz wichtig, das Erkanntwerden, das beinahe wichtiger ist als eine Liebesbeziehung oder eine Freundschaft."

(…)

 

"Das ist auch eine Unzufriedenheit mit sich selbst, weil er will ja nicht reden, er geniert sich ja auch, er möchte was loswerden, er möchte Zuwendung, und er redet und er redet, und im Grunde ist es ihm ein bisschen peinlich, und dann sagt er, hören Sie auch zu, er kriegt sie immer ran, hören Sie, und bitte machen Sie nicht noch was anderes, Sie sollen genau zuhören, Sie können nicht nähen und zuhören zusammen."

 

 

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Gerlind Reinshagen (Königsberg, 4 mei 1926)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver van Vlaamse afkomst Maxence Van der Meersch werd geboren op 4 mei 1907 in Roubaix. Zie ook alle tags voor Maxence Van der Meersch op dit blog.

 

Uit: La maison dans la dune

 

“Sylvain allait de maison en maison proposer du tabac belge.

Il avait, pour sonner aux portes et faire ses offres à ses clients, une façon à lui, la façon des fraudeurs, qui ne savent jamais s’ils vont voir devant eux un ami ou un ennemi. Il appuyait sa bicyclette contre le mur, allait tirer la sonnette, et revenait à son vélo. Il l’enfourchait, posait le pied sur la pédale, se tenait prêt à démarrer. La porte s’ouvrait.

« Pas de tabac ? soufflait Sylvain.

– Pas cette semaine. »

La porte se refermait. Et Sylvain s’en allait plus loin, sonner à une autre porte.

Sylvain était un homme de trente ans, grand et large d’épaules, avec une tête qui plaisait par

quelque chose de naïf et de franc répandu sur ses traits. Il avait des cheveux châtains, mal plantés,

taillés en brosse et dominant son front haut. Son nez d’ancien boxeur était aplati et élargi à la base,

sans être pour cela complètement déformé. Ses yeux bruns étaient petits et brillants, – celui qu’on lui voyait, tout au moins, car l’autre était entièrement masqué par une énorme enflure violacée. ela l’enlaidissait, lui déformait le visage, sans parvenir à rendre antipathiques ses traits où se lisait une certaine douceur candide contrastant singulièrement avec son physique d’athlète. Il était vêtu en maçon. Il portait un lourd pantalon de velours d’Amiens, immense, descendant en vastes plis le long de ses jambes, et retenu à la taille par une ceinture de flanelle bleue. Sur le torse, il avait une espèce de gilet, taillé dans le même velours côtelé, et sur lequel étaient cousues des manches de lustrine noire solide. Aux pieds, des espadrilles blanches maculées.”

 

 

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Maxence Van der Meersch (4 mei 1907 - 14 januari 1951)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Wilhelm Lehmann werd geboren op 4 mei 1882 in Puerto Cabello. Zie ook alle tags voor Wilhelm Lehmann op dit blog.

 

 

Atemholen

Der Duft des zweiten Heus schwebt auf dem Wege,
Es ist August. Kein Wolkenzug.
Kein grober Wind ist auf den Gängen rege,
Nur Distelsame wiegt ihm leicht genug.

Der Krieg der Welt ist hier verklungene Geschichte,
Ein Spiel der Schmetterlinge, weilt die Zeit.
Mozart hat komponiert, und Shakespeare schrieb Gedichte,
So sei zu hören sie bereit.

Ein Apfel fällt. Die Kühe rupfen.
Im Heckenausschnitt blaut das Meer.
Die Zither hör ich Don Giovanni zupfen,
Bassanio rudert Portia von Belmont her.

Auch die Empörten lassen sich erbitten,
Auch Timon von Athen und König Lear.
Vor dem Vergessen schützt sie, was sie litten.
Sie sprechen schon. Sie setzen sich zu dir.

Die Zeit steht still. Die Zirkelschnecke bändert Ihr Haus.
Kordelias leises Lachen hallt
Durch die Jahrhunderte. Es hat sich nicht geändert.
Jung bin mit ihr ich, mit dem König alt.

 

 

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Wilhelm Lehmann (4 mei 1882 – 17 november 1968)

Geschreven door Romenu om 13:21 Reageer op dit bericht

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