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Berichten van 6 juli 2013 tot 7 juli 2013

Tim Krabbé, Lion Feuchtwanger, Ivo Victoria, Vladimir Majakovski, Clemens Haipl


Bij de Tour de France

 

 

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Mark Casvandish en Chris Froome in de Tour van 2012




Uit: Das Rennen (Vertaald door Susanne George)


„Nach rechts. Anstieg über 5 Kilometer zum Causse Méjean. Ich habe mich ein Stück nach hinten fallen lassen; ich bin in der Mitte des Feldes.
Durcheinander. Ein Fahrer schaltet, trifft daneben, fliegt fast über seinen Lenker, flucht. Zwanzig Fahrer vor mir, eine ganze Straße voll. Ich erkenne Lebusque, ein Segelflugzeug zwischen den Staren.
Bei Anstiegen reißen sofort die schlimmsten Löcher auf, ich muss hindurch. Schwankend halte ich nach Durchlässen Ausschau. Panik, dass sie mich allein lassen, noch spüre ich meine Pedale nicht. Ich tippe ein Hinterrad an, ich schlingere, ein anderer stößt sich von mir ab, ich lande im Straßengraben, kein platter Reifen. Flitz flitz. Zwei Fahrer weg. Mit einigen wenigen Tritten fahren sie aus meinem Rennen davon. Reilhan und Guillaumet. Die echten Klassefahrer - zwischen den Rennen mache ich mir nur selbst etwas vor. Sie sind sofort gut weggekommen. Am Berg zu attackieren ist äußerst effektiv, aber auch das Schwerste, was es gibt. Bahamontes, Fuente konnten das zwanzigmal hintereinander, wie rammelnde Kaninchen. Alle Kletterer guten Durchschnitts warnen einander vor dieser Sorte von Männern. Nicht dranhängen. Doch dranhängen? Dann ziehen sie noch mal an, sie lassen dich am Gummiband krepieren. Doch währenddessen werde ich namenlos Zehnter. Ich muss mich damit abfinden. Ich kann nur tun, was ich tue, und so weitermachen.
Ich bin nun vorne in unserem halb ausgerissenen Feld gelandet. Dritte Position. Dort bleibe ich; die beiden vor mir fahren schnell genug. Nach einer Weile wird mir klar, wer sie sind: Lebusque und Kléber, nebeneinander. Lebusque auf den Pedalen stehend mit einer riesigen Übersetzung, aber trotzdem gleichmäßig. Kléber sitzend. Halb neben mir stampfend, ächzend, aber überraschend, Barthélemy.
Allmählich finde ich einen Rhythmus. Klettern ist ein Rhythmus, ein Rausch, man muss die Proteste seiner Organe beschwichtigen.“

 

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Tim Krabbé (Amsterdam, 13 april 1943)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Lion Feuchtwanger werd geboren in München op 7 juli 1884. Zie ook alle tags voor Lion Feuchtwanger op dit blog.

 

Uit: Erfolg

 

„Nun aber konnte Kaspar Pröckl nicht mehr an sich halten. So harte Worte er sonst für seine Landsleute fand: was dieser Westschweizer [Tüverlin) und dieser Dollarscheißer [Potter] sich erdreisteten, ging ihm zu weit. Zornig erklärte er, was da Herr Potter sage über den Mangel an Ethos unter den Deutschen, das stelle die Dinge auf den Kopf. Zuviel Ethos hätten sie, das sei ja gerade das Saudumme. Immer bei ihrem Ethos packte die herrschende Schicht die Beherrschten, immer mit ethischen Argumenten kriege sie sie klein. Kein Volk auf der Erde schlage sich soviel mit ethischen Skrupeln herum wie das deutsche. Wo andere den geraden Weg vor sich sähen, mache es sich den Weg krumm vor lauter Skrupeln. Kaum hätten die Deutschen eine Revolution angefangen, so stoppen sie die Revolution auch schon ab, weil sie sich erst überlegen müssen, ob sie denn auch fair sei.

(…)

 

"Die Bayern knurrten, sie wollten leben wie bisher, breit, laut, in ihrem schönen Land, mit einem bisschen Kultur, einem bisschen Musik, mit Fleisch und Bier und Weibern und oft ein Fest und am Sonntag eine Rauferei. Sie waren zufrieden, wie es war. Die Zugreisten sollten sie in Ruhe lassen, die Schlawiner, die Saupreussen, die Affen, die gselchten."

(…)

 

"Meineid, Hm, drei Jahre gibt es dafür. Ihn, Klenk, haben auch die missliebigen Bilder nicht gestört. Von mir aus hätt der Krüger Subdirektor bleiben können, bis er schwarz wird. Er selber hat Sinn für Bilder. Nur frech werden, Herr Doktor, das hätten sie nicht sollen. Sich mokieren, die Regierung kann sie am Arsch lecken, das, Herr Doktor Krüger, lass ich mir, Otto Klenk, nicht gefallen. Wenn's um bayrische Dinge geht, mein Lieber, da kennen wir kein Genieren."

 

 

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Lion Feuchtwanger (7 juli 1884 – 21 december 1958)

 

 

 

 


De Vlaamse schrijver
Ivo Victoria (pseudoniem van Hans van Rompaey)werd op 7 juli 1971 geboren in Edegem(Antwerpen). Zie ook alle tags voor Ivo Victoria op dit blog.

 

Uit: Hoe ik nimmer de ronde van Frankrijk voor min-twaalf-jarigen won

 

“Edegem, Kontich, Rumst.
Op de schaal der verloren levens is het een stijgende curve, een triumviraat, verbonden door de treurnis die Mechelse Steenweg heet (...)
'Er heeft nooit een Mariabeeld ook maar een traan gelaten, geen lamme is er met dartele pasjes naar buiten komen dansen, geen blinde die het licht heeft gezien. Maar het had gekund. En daar mogen Edegemnaren zich graag aan optrekken, aan dingen die hadden gekund.'
 

(…)

 

“Eigenlijk ben ik een zanger. Het is moeilijk te vergeten wie je dacht dat je was, en te accepteren wie je bent. Maar ik moet toch iets zijn? De gedachte alleen al, dat ik van nu af aan niets zou zijn, zoals iedereen.’

(…)

 

‘Onwetendheid legt de realiteit zelden een strobreed in de weg. Men is gelukkig. Zonder er naar te streven. Het is geluk, geluk zonder verdienste, maar geluk. Het geluk dat ik nooit heb gewild en dus ook nooit heb gehad. Ik moest per se slim zijn.”

 

 

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Ivo Victoria (Edegem, 7 juli 1971)

 

 

 

 

 

De Russische dichter Vladimir Majakovski werd op 7 juli 1893 in Georgië geboren. Zie ook alle tags voor alle tags voor Vladimir Majakovski op dit blog.

 

 

A Cloud In Trousers – epilogue

 

Your thoughts,
dreaming on a softened brain,
like an over-fed lackey on a greasy settee,
with my heart's bloody tatters I'll mock again;
impudent and caustic, I'll jeer to superfluity.

Of Grandfatherly gentleness I'm devoid,
there's not a single grey hair in my soul!
Thundering the world with the might of my voice,
I go by - handsome,
twenty-two-year-old.

Gentle ones!
You lay your love on a violin.
The crude lay their love on a drum.
but you can't, like me, turn inside out entirely,
and nothing but human lips become!

Out of chintz-covered drawing-rooms, come
and learn-
decorous bureaucrats of angelic leagues.

and you whose lips are calmly thumbed,
as a cook turns over cookery-book leaves.

If you like-
I'll be furiously flesh elemental,
or - changing to tones that the sunset arouses -
if you like-
I'll be extraordinary gentle,
not a man, but - a cloud in trousers!

 

 

 

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Vladimir Majakovski (7 juli 1893 - 14 april 1930)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, cabaretier, tekenaar en muziekproducent Clemens Haipl werd geboren op 7 juli 1969 in Wenen. Zie ook alle tags voor Clemens Haipl op dit blog.

 

Uit: Goodbye Rock’n’Roll. Eine Vätergeschichte in 256 E-Mails (Samen met Max Witzigmann)

 

„Und von wegen gesund: Weil wir nicht gewusst haben, was auf uns zukommt, auf keinen Fall aber auf einschlägige Erfahrungen zurückgreifen konnten, haben wir einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Der allein ist schon einige Worte wert.

Geburtsvorbereitungskurs ist nicht nur ein langes Wort, sondern im Prinzip ein bisschen wie Schule. Man trifft dort auf einen breiten Querschnitt verschiedener Menschentypen. Wäre Verena nicht sowieso schwanger gewesen, hätte ich sie gebeten, so zu tun als ob und sich einen Polster unter den Pullover zu stecken. Ich hätte das wunderbare Szenario des zweitaügigen Geburtsvorbereitungskurses ungern vermisst. In einem bemerkenswert unspektakulären Seminarraum oder Turnsaal - so genau weiss ich nicht, was das war - haben wir ca. zehn andere Paare getroffen, die ich mir mit steigender Begeisterung stundenlang ansehen könnte. Gemeinsam war allen ein weiblicher Part mit einen phänomenalen Bauch, aber abgesehen davon war es, wie wenn Noah sämtliche Life-style-Klischees auf seine Arche retten wollte.“

 

 

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Clemens Haipl (Wenen, 7 juli 1969)

Max Witzigmann (links) en Clemens Haipl

 

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 7e juli ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:12 Reageer op dit bericht

Jeff VanderMeer, Reinhard Baumgart, Kuno Bärenbold, János Székely

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Scott VanderMeer werd geboren op 7 juli 1968 in Belfont, Pennsylvania. Zie ook alle tags voor Jeff VanderMeer op dit blog.

 

Uit: Finch

 

“The Partial turned and saw Finch’s gaze. “Nothing in that room, Finch. It’s all in here.” He gestured through the doorway. Light shone out, caught the dark glitter of the Partial’s skin where tiny fruiting bodies had taken hold. Uncanny left eye. Of course.
“And you are?” Finch asked.
The Partial frowned. “I’m—”
Finch brushed by him without listening, got pleasure out of the push of his shoulder into the Partial’s side. The Partial smelled like sweetly rotting meat, walked in behind him, stood there.
Everything was golden, calm, unknowable for a second. Then Finch’s eyes adjusted to the light from the large window and he saw: living room, kitchen. A sofa. Two wooden chairs. A small table, an empty vase with a rose design. And two bodies lying on the pull rug next to the sofa. One human, male, one gray cap without legs.
His boss Heretic stood there, framed by the window. Wearing his familiar gray robes and gray hat. Finch had never learned the gray cap’s real name. The series of clicks and whistles sounded like “heclereticalic” so Finch called him “Heretic.”
“Hello, Finch,” Heretic said, in the moist glottal attempt at human speech used by all of its kind. “Just in time.”

 

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Jeff VanderMeer (Belfont, 7 juli 1968)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, essayist en literatuurcriticus Reinhard Baumgart werd geboren op 7 juli 1929 in Breslau. Zie ook alle tags voor Reinhard Baumgart op dit blog.

 

Uit:Damals, ein Leben in Deutschland

 

„Und so lag ich da auf dem Bauch und Teppich und blätterte mich durch die Berliner und Münchener Illustrierte oder verfolgte mit der Taschenlampe, denn auch das Licht war zur Vorsicht ausgeschaltet, unter Blitz und Donner weiter die Linien der Familien Jonas und

Scheller in die Tiefe der Zeiten. Sie führten alle westwärts, nach Halberstadt, nach Braunschweig und Weimar, an den Rhein oder den Neckar. Aus dem tiefen Westen waren diese Ahnen alle in dieses Schlesien gekommen, und vom Westen, vom Westen als einem Zufluchts-

ort begann ich bald zu träumen. Dort im Westen, sah und las ich, hatten sich Ende des 15. Jahrhunderts unsere Vorfahren sogar vereinigt mit den Vorfahren von Goethes Mutter, der geborenen Textor.

Kichernd kletterte die Großtante aus dem Schrank: Na, was haste denn nu wieder entdeckt? Im Mai 45 wurde sie in ein russisches Lager verschleppt, wo sie sich umbrachte. Ich ahne nicht, warum man die alte, wahrscheinlich verwirrte Frau internieren mußte. Aber möglich, daß sie die Rote Armee mit einem leuchtenden Parteiabzeichen auf der Rüschenbluse begrüßt hat.

Seltsam wie Tante Helene waren einige in der alten Familie meiner Mutter. Ihre eigene Mutter, die reiche Tochter der Schellers vom Gut Borganie nebenan, hatte immerhin sechs Kinder geboren, darunter nur einen Sohn, der sich auswuchs zu einem Zwei-Meter-zehn-Mann.“

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Reinhard Baumgart (7 juli 1929 – 2 juli 2003)

Breslau, raadhuis

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kuno Bärenbold werd geboren op 7 juli 1946 in Pfullendorf. Zie ook alle tags voor Kuno Bärenbold op dit blog.

 

Uit: Susanne

 

“Liegt es am Wesen von Susanne, dass hart gesottene und grimmig dreinschauende Männer in ihrer Gegenwart freundliche und menschliche Züge zeigen, dass sie sich öffnen und gar liebliche Sätze über ihre Lippen bringen? Oder ist die Ursache für diesen ungewohnten Vorgang nur darin zu suchen, dass Susanne weiblichen Geschlechts ist? Anzunehmen ist freilich, dass ihr Gang Männerherzen höher schlagen lässt. Mit unaufdringlicher Eleganz - und dennoch aufreizend, spaziert sie durchs Lager. Ihr fülliger Hintern wippt von links nach rechts, ausschwenkend wie der Anhänger eines Lastzuges auf holpriger Straße. Ein wahrer Genuss ist´s, ihren Gang zu beobachten!

Sogar des Lagerleiters militärisch knappen Kommandos verstummen bei diesem wundervollen Anblick. Arbeiter unterbrechen ihre Tätigkeit, schnalzen mit der Zunge, werfen sich übereinstimmende Blicke zu, suchen das Gespräch mit Susanne. Für Augenblicke verwandeln sich ihre sonst finsteren Mienen in warmherzige Gesichter, über die bisweilen ein strahlendes Lächeln huscht. Völlig unerwartet weicht die bedrückende und oft trostlose Leere im Lager, diese schwer zu ertragende Kälte und Gleichgültigkeit der Arbeiter einer befreienden und wohl tuenden Atmosphäre. Einer Stimmung, in der unausgesprochen ihr Sehnen nach menschlicher Nähe und Wärme mitschwingt.“

 

 

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Kuno Bärenbold (7 juli 1946 – 6 mei 2008)

 

 

 

 


De Hongaarse schrijver en draaiboekaureur
János Székely werd geboren op 7 juli 1901 in Boedapest. Zie ook alle tags voor János Székely op dit blog.

 

Uit: Der arme Swoboda (Vertaald door Leon Scholsky)

 

„Swoboda war vierzehn, als »Mamiiinka« starb.

Das war 1905 gewesen. Glückliche Zeiten, wie die Geschichtsschreiber der Habsburgermonarchie behaupten. Die einfache Bevölkerung hingegen muß wohl Scheuklappen getragen haben, denn sie ver- mochte weit und breit nicht zu erkennen, wie glücklich sie war. Ein Jahr nach »Mamiiinkas« Tod wäre das Waisenkind in jenen himmlischen Zeiten des Friedens und des Wohlstands beinahe verhungert.

Holzfäller fanden den Jungen im Wald, blutig geprü- gelt von einem zornigen Gutsbesitzer, der ihn beim Aprikosenstehlen erwischt hatte. Danach nahm ein gütiger Bauer den Knaben bei sich auf und ließ ihn zehn Stunden am Tag arbeiten für einen Kanten Brot und das Privileg, neben den Kühen im Stall zu schlafen.

Als Swoboda das Wehrdienstalter erreichte hatte, bekundete der Staat zum ersten Mal Interesse an ihm, schenkte ihm ein Gewehr und sorgte für sein leibliches Wohl in der Hoffnung, eine nützliche Begabung zu fördern, die, sollten die Zeiten es erfordern, aus ihm einen Mörder machen würde. Die Investition zahlte sich aus. Zwei Jahre später brach der Krieg aus, und es herrschte große Nachfrage an Knallköpfen. Swoboda erwarb sich einen gan-

zen Strauß an Auszeichnungen; 1915 traf ihn jedoch eine Kartätsche. Er wurde mit achtzehn Splittern im Körper in die Heimat zurückverfrachtet. Als die meisten entfernt waren und die Wunden mehr oder weniger verheilt, schickte man ihn in ein Soldaten- heim in der kleinen Stadt.“

 

 

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János Székely (7 juli 1901 – 16 december 1958)
Cover

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:58 Reageer op dit bericht

Miroslav Krleza, Ludwig Ganghofer, Joseph Winckler, Hasan Abidi

De Kroatische schrijver Miroslav Krleza werd geboren op 7 juli 1893 in Zagreb. Zie ook alle tags voor Miroslav Krleza op dit blog.

 

Uit: The Banquet in Blitva (Vertaald door Edward Dennis Goy and Jasna Levinger)

 

“But who are we who live while our Blitva has not perished? I, Nielsen, and that Blitvinian they've arrested and whom they're leading in chains across the empty square, under the monument of the Blitvinian genius. In a rubber raincoat that poor bugger passed by, pale and upright, defiant, surrounded by a patrol of cuirassiers, and from under his left shoulder blade, as though drawn in bright red lipstick (almost cadmium), over the muddy and drenched rubber flowed perpendicularly an intensely red stream of fresh human blood. It was morning. A gray, dark, guttering, slimy, antipathetic, muddy Blitvinian morning, and in the distance, from around the corner, where stood the frowning scaffolding of a new five-story building, from the new Blitvinian corso came the sound of "Tango-Milango" from the Hotel Blitvania. That the Hotel Blitvania, as Barutanski's headquarters, had served as a central torture chamber during the years '17, '18, and '19 and that in the cellars of that accursed hotel several hundred people had been slaughtered was known to all in the city and over the whole of Blitva, and for years people made a detour around it in silence and with bowed heads, but today, on that very same place of execution, they were dancing the Tango-Milango.

In the newspapers of that mythical period, when Barutanski ruled from that accursed hotel as the first Protector, one might read in some texts consisting of cleverly infiltrated lines, between two or three words, timidly and cautiously, hints that once again someone had been massacred in the Hotel Blitvania, that someone had given evidence in court from a stretcher, that someone had been blinded, that someone had had needles stuck under his nails, and another with broken joints, but today it was all forgotten, today the Hotel Blitvania had been renovated as a first-class hotel.”


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Miroslav Krleza (7 juli 1893 – 29 december 1981)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Albert Ganghofer werd op 7 juli 1855 geboren in Kaufbeuren. Zie ook alle tags voor Ludwig Ganghofer op dit blog.

 

Uit: Edelweisskönig

 

„An den Kastanienbäumen, die das Wohnhaus umringten, sprosste das Laub, und die jungen Blätter lispelten im lauen Wind. Dazu das Gurren der Tauben und das Glucksen der Hühner. Aus der Schmiede tönte Hammerschlag, und in der offenen Scheune klang, von einer kräftigen Mädchenstimme gesungen, die muntere Weise eines Liedes.

Der Tag wollte sinken. In zarter Bläue blickte der Himmel herunter durch die klare Luft, in die sich vom Dach des Finkenhofes der Rauch emporkräuselte mit langsamen Wirbeln. Zu diesem Hofe passte der Bauer, ein Zweiundvierzigjähriger, dessen hohe, feste Gestalt den jüngeren Jäger um einen halben Kopf überragte. Er machte ein gutes Bild: in der schwarzledernen Bundhose mit den dunkelblauen Strümpfen, in der grünen Weste mit den kleinen Hirschhornknöpfen und in dem weissen Hemd mit den gebauschten Ärmeln. Auf breiten Schultern sass ein energischer Kopf mit klugen, lebhaften Augen; sie waren braun wie das Haar; ein kurzer Bart umkräuselte die Wangen; Kinn und Oberlippe waren rasiert, und man sah einen Mund, der ebenso freundlich reden wie streng befehlen konnte.

Neben diesem Bauern war der Jäger wie das Kind einer anderen Rasse. Seine Gestalt schien beweisen zu wollen, dass Knochen und Sehnen zur Bildung eines menschlichen Körpers völlig ausreichen. Die mit blanken Kappennägeln beschlagenen Schuhe, in denen die nackten Füsse staken, mochten schwere Pfunde wiegen. Zwischen den grauen Wadenstutzen und der verwetzten Lederhose waren die braunen Kniescheiben bedeckt mit zahlreichen Narben.“

 

 

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Ludwig Ganghofer (7 juli 1855 – 24 juli 1920)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Josef Werner Winckler werd op 7 juli 1881 in Bentlage bij Rheine geboren. Zie ook alle tags voor Josef Winckler op dit blog.

 

Uit: Eiserne Sonette

 

Und Christus stand, spät abends, starr den Blick,

Und sah der hartgefurchten Volksgesichter

Gedränge wachsen; und das Volk kam dichter

An ihn heran aus Bäuchen der Fabrik.

Bergpredigt hielt er, und vom Himmelreich

In goldnen Bildern fand er wunderbare,

Traumhafte Worte, ach, die einzig wahre

Erlösung sei: ihr Kindlein, liebet euch!

»Wir wolln nicht Jenseits, Liebe nicht – du Knecht

Der Pfaffen, gib uns Brot und Recht, nur Recht!«

So brüllt das Volk. Verlassen abseits stand,

Aus seinen offnen Wunden quoll das Blut,

Der Märtyrer aus dem verlornen Land.

Ihn graute jener Notdurft, Gier und Wut.

 

 

 

Nun stehn wir über Wolken. Herzklopfend, dampfend.

Und schauen rundum. Die heißen Lenden

Zittern; wir schaudern, in den Händen

Atemlos die Stöcke krampfend.

Und keine Stimme tönt im Firmamente,

Nichts, nur Licht. Die Sonne spritzt, blitzt, funkelt

Unsäglich herrlich, olympisch, nie verdunkelt.

Daunenweiße Nebel schimmern um die

Gletscher-Wände.

Und wieder sausen wir in klirrenden Weiten

Durch Mulden, an Halden, unendlich wie

Vögel schweifen, und trinken Ewigkeiten.

Der Firnwind bläst uns an die bronznen Backen,

Wir stoßen die Pickstöcke sprühend, hui!

Und sausen talwärts mit gestreckten Nacken.

 

 

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Josef Winckler (7 juli 1881 – 29 januari 1966)

 

 



De Pakistaanse dichter, schrijver en journalist Hasan Abidi werd geboren op 7 juli 1929 in Jaunpur in Uttar Pradesh. Zie ook alle tags voor Hasan Abidi op dit blog.

 

Uit: Life spent in madness was not in vain / though many a pain the heart endured. (Bespreking van zijn biografie door Murtaza Razvi)

 

“Nothing would have summed up the life and times of Hasan Abidi more aptly than Faiz’s couplet, “Junoon mein jitni bhi guzri bakaar guzri hai / Agarche dil pe kharabi hazaar guzri hai”. (Life spent in madness was not in vain / though many a pain the heart endured.)
A thoroughbred gentleman, journalist, poet and political activist, Hasan Abidi sahib was humility personified. In the Dawn office in Karachi, he sat quietly in his room, mulling over heaps of Urdu books that waited on his desk to be adjudged for a review or an extract in the pages of Books & Authors. A knock on the door, and by the time you entered his room, you found him already on his feet to greet you. Outside the office, you often spotted him walking on a pavement along a busy thoroughfare, holding his bag containing literary notes under the arm. If you offered him a lift, he always thanked you for the courtesy, insisting he only had to go a few steps and would manage on his own.
Each and every book that rolled into the office for his perusal got his undivided attention, as did every poetry or prose recital in the city that he was invited to. Often, he was the only one to turn up for the reading by a new or a relatively less-known writer or poet. The respect he reserved for all human beings was unmatched, and he showed it not by praising a given person to his face, but by being a keen listener. These are rare traits to be found in one man; indeed as rare as was the man, Hasan Abidi.”

 

 

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Hasan Abidi (7 juli 1929 – 6 september 2005)

Geschreven door Romenu om 13:54 Reageer op dit bericht

Hilary Mantel, Bodo Kirchhoff, William Wall, Bernhard Schlink, Marius Hulpe

De Engelse schrijfster, critica en advocate Hilary Mary Mantel werd op 6 juli 1952 als Hilary Mary Thompson in Glossop, Derbyshire, geboren. Zie ook alle tags voor Hilary Mantel op dit blog.

 

Uit: Bring Up the Bodies

 

“His children are falling from the sky. He watches from horse-back, acres of England stretching behind him; they drop, gilt-winged, each with a blood-filled gaze. Grace Cromwell hovers in thin air. She is silent when she takes her prey, silent as she glides to his fist. But the sounds she makes then, the rustle of feathers and the creak, the sigh and riffle of pinion, the small cluck-cluck from her throat, these are sounds of recognition, intimate, daughterly, almost disapproving. Her breast is gore-streaked and flesh clings to her claws.

Later, Henry will say, 'Your girls flew well today'. The hawk Anne Cromwell bounces on the glove of Rafe Sadler, who rides by the king in easy conversation. They are tired; the sun is declining, and they ride back to Wolf Hall with the reins slack on the necks of their mounts. Tomorrow his wife and two sisters will go out. These dead women, their bones long sunk in London clay, are now transmigrated. Weightless, they glide on the upper currents of the air. They pity no one. They answer to no one.

Their lives are simple. When they look down they see nothing but their prey, and the borrowed plumes of the hunters: they see a flittering, flinching universe, a universe filled with their dinner. All summer has been like this, a riot of dismemberment, fur and feather flying; the beating off and the whipping in of hounds, coddling of tired horses, the nursing, by the gentlemen, of contusions, sprains and blisters. And for a few days at least, the sun has shone on Henry. Sometime before noon, clouds scudded in from the west and rain fell in big scented drops; but the sun re-emerged with a scorching heat, and now the sky is so clear you can see into Heaven and spy on what the saints are doing”.

 

 

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Hilary Mantel (Glossop, 6 juli 1952)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Bodo Kirchhoff werd geboren op 6 juli 1948 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Bodo Kirchhoff op dit blog.

 

Uit: Eros und Asche

 

„Und nur Sekunden später – er hatte fast das Fenster erreicht, ohne etwas zu sagen – tauchte auch noch ein handliches Tonbandgerät
auf, seinerzeit sensationell, wie nebenbei aus dem Koffer geholt und vor mir auf das Fensterbrett gestellt, während er für die Verspätung – eigentlich sollten alle Neuen bis zum Abendessen da sein – Worte fand, die damals nicht von dieser Welt waren: Zu viel Verkehr.
Dann gab er mir die schmale Rechte, den Daumen angelegt, um meinem Druck auszuweichen, in der anderen Hand nun offen die Zigaretten, und mit einer kurzen geübten
Bewegung ließ er eine einzige Zigarette zur Hälfte aus der Schachtel schnellen, ohne die anderen mitzuziehen.
Willst du? fragte er und hielt mir die Zigarette mit ihrer Spitze vor die Lippen, damit ich mich unmittelbar, als sei’s eine Übung fürs Küssen, bediene. Gleichzeitig nannte er Vor- und Nachnamen, als wollte er mit mir ein Geschäft abschließen, und brachte mich dazu, auch meinen vollen Namen zu nennen, bevor er den Überheblichkeitsgegenstand Nummer eins aufschnappen ließ und erst mir und dann sich hinter schützender Hand Feuer gab. Beide standen wir jetzt am Fenster, weit hinaus gebeugt, so konnte man den Rauch ins Freie blasen und die Zigaretten jederzeit in den Hof fallen lassen. Zwischen uns, genauer gesagt, seiner Hüfte und meiner – er trug nagelneue, nur über den Schenkeln schon bearbeitete Levis und ein weißes, offenes Hemd, das den Flaum auf seiner Brust zeigte –, war nur das Tonband, auf dem er etwas Bestimmtes suchte, die passende Begleitung für unser verbotenes Tun. Und als schließlich ein italienisches Lied kam, das ich noch nie gehört hatte – die alte Partisanenhymne Bella ciao –, fragte er mit Blick aus dem Fenster, ob ich schon einmal in Ravello gewesen sei. Nein, sagte ich, und er zeigte mir, beim langsamen Ausblasen des
Rauchs, im Ansatz schon das Lächeln, das er sich bis zum Ende bewahrt hat, um die Welt auf Abstand zu halten.“

 

 

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Bodo Kirchhoff (Hamburg, 6 juli 1948)

 

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver dichter William Wall werd geboren in Cork City in 1955. Zie ook alle tags voor William Wall op dit blog.

 

Uit: What Slim boy, O Pyrrha

 

“We are familiar with descriptions of the damp dugouts, lit by a single candle, full of the thunder of the cannonade, in which sensitive and insensitive men of various ages sit about or doze, in uniforms of various ranks the highest usually being a major. The officer who packs Horace’s Odes before leaving Blighty is also a familiar figure. He may well have started the war with Odi profanum vulgus, but will end it, if he survives, with occidit occidit spes omnis. The vulgus will become closer to him than the people of his own class and he will emerge into civvy-street a hopeless misfit or a revolutionary. He inspires fierce loyalty among his men who refer to him by various insulting names which are, in fact, terms of endearment, such as ‘The Old Man’ or ‘Mad Harry’.

        But this beats all. Even his batman is shocked by his appearance on the lips of the trench. They are all looking up at him and from that angle he is an impressive figure, almost sculpted in the heroic mode. He might have graced a pedestal in Rome or Athens. Various comments about his genitalia (are they large or small? Something to come back to later if we have time) that pass along the sap in the few moments before they realise the mad bugger wants them to counter-attack, are silenced by the non-commissioned officers.

But now to explain his nakedness necessitates a deliberate switch in time. We consider the possibility of a nostalgic passage encapsulating the memory of an incident which led him into this aberration and realise immediately (or after a few hundred words) that the effect will be to slow the narrative without adding in any way to the suspense.”

 

 

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William Wall (Cork City, 6 juli 1955)





De Duitse schrijver en jurist Bernhard Schlink werd geboren in Großdornberg op 6 juli 1944 Zie ook alle tags voor Bernhard Schlink op dit blog.

 

Uit: De voorlezer (Vertaald door Gerda Meijerink)

 

Toen ik vijftien was, kreeg ik geelzucht. De ziekte begon in de herfst en eindigde in het voorjaar. Hoe kouder en donkerder het oude jaar werd, hoe ellendiger ik me voelde. Pas met het nieuwe jaar ging het de goede kant op. Januari was warm en mijn moeder maakte een bed voor me op het balkon. Ik zag de hemel, de zon, de wolken en hoorde de kinderen spelen op de binnenplaats. Vroeg op een avond in februari hoorde ik een merel zingen.
Mijn eerste wandeling bracht me van de Blumenstrasse, waar we op de tweede verdieping woonden van een kast van een huis dat rond de eeuwwisseling was gebouwd, naar de Bahnhofstrasse. Daar had ik op een maandag in oktober op weg van school naar huis staan overgeven. Al dagenlang had ik me ellendig gevoeld, ellendiger dan ooit in mijn leven. Elke stap kostte me inspanning. Als ik thuis of op school een trap op liep, konden mijn benen me nauwelijks dragen. Ik had ook geen zin in eten. Zelfs als ik hongerig aan tafel ging, voelde ik algauw weerzin opkomen.

‘s Ochtends werd ik wakker met een droge mond en met het gevoel alsof mijn organen zwaar en verkeerd in mijn lijf lagen. Ik schaamde me dat ik er zo ellendig aan toe was. Ik schaamde me vooral toen ik stond over te geven. Ook dat was me mijn hele leven nog nooit overkomen. Mijn mond liep vol, ik probeerde het weg te slikken, perste mijn lippen op elkaar, hand voor mijn mond, maar het golfde mijn mond uit en tussen mijn vingers door. Toen zocht ik steun tegen de huismuur, keek naar het braaksel aan mijn voeten en kokhalsde alleen nog maar slijm.

 

 

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Bernhard Schlink (Großdornberg, 6 juli 1944)

Kate Winslett als Hanna en David Kross als Michael in de film “Der Vorleser” uit 2008


 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Marius Hulpe werd geboren op 6 juli 1982 in Soest, Nordrhein-Westfalen. Zie ook alle tags voor Marius Hulpe op dit blog.

 

 

warn farbe

ich bin ein bunter kristall, schwer
vom nassen kreppapier, mich
kannst du kaufen, hörst du,
du kannst mich kaufen.

blink blink

ich bin ein berühmtes plakat, längst
hat man mich verschraubt & verrechnet
als geheimster zinseszins,
als schmiere im getriebe.

blink

ein verstopftes ventil war ich,
ein florierender sender, in alle
welt schrie ich die manischste botschaft:

blink

ich bin die grünste welle
all deiner träume, hab
den bleifuß zur hand,
soldatchen am morgen.

blink

ich bin der heilige kiosk.
fast alles & jeder musste
einmal scheitern an mir
für eine sekunde. auch in deinem
interesse wäre, auf mich zu achten,
mir täglich neu zu misstrauen.

blink blink blink

 

 

 

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Marius Hulpe (Soest, 6 juli 1982)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6 juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag .

Geschreven door Romenu om 12:52 Reageer op dit bericht

Peter Hedges, Wadih Saadeh, Fabrice Colin, Tobias Sommer

De Amerikaanse schrijver, draaiboekauteur en regisseur Peter Hedges werd geboren in West Des Moines, Iowa, op 6 juli 1962. Zie ook alle tags voor Peter Hedges op dit blog.

 

Uit: What's Eating Gilbert Grape

“My oldest sister, Amy, has fixed us a picnic feast. In a thermos was a quart of black cherry Kool-Aid, all of which Arnie drank in such a hurry that above his top lip is a purplish mustache. One of the first things you should know about Arnie is that he always has traces of some food on his face -- Kool-Aid or ketchup or toast crumbs. His face is a kind of bulletin board for the four major food groups.

Arnie is the gentlest guy, but he can surprise this brother. In the summertime, he catches grasshoppers and sticks them in this metal tab on the mailbox, holding them there, and then he brings down the metal flag, chopping off the grasshopper heads. He always giggles hysterically when he does this, having the time of his life. But last night, when we were sitting on the porch eating ice cream, a countless sea of grasshopper bodies from summers past must have appeared to him, because he started weeping and sobbing like the world had ended. He kept saying, "I killed 'em, I killed 'em." And me and Amy, we held him close, patted his back and told him it was okay.

Arnie cried for hours, cried himself to sleep. Makes this brother wonder what kind of a world it would be if all the surviving Nazis had such remorse. I wonder if it ever occurs to them what they did, and if it ever sinks in to a point that their bodies ache from the horrible mess they made. Or are they so smart that they can lie to us and to themselves? The beautiful thing about Arnie is that he's too stupid to lie. Or too smart.

I'm standing with binoculars, looking down Highway 13; there is no sign of our annual carnival. The kid is on his knees, his hands rummaging around in the picnic basket. Having already eaten both bags of potato chips, both peanut-butter-and-jelly sandwiches and both chocolate donuts, he locates a green apple and bites into it.

By trying to ignore Arnie's lip-smacking noises, I am attempting the impossible. You see, he chews as if he's just found his mouth and the sounds are that of good, sloppy sex. My brother's slurps and gulps make me want to procreate with an assortment of Endora's finest women.

It's the twenty-first of June, the first day of summer, the longest day of the year. It isn't even 7:00 a.m. yet and here I stand, little brother in tow. Somewhere some smart person still sleeps.”

 

 

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Peter Hedges (West Des Moines, 6 juli 1962)

 

 

 

 

De Libanees-Australische dichter en schrijver Wadih Saadeh werd geboren in Shabtin in Libanon op 6 juli 1948. Zie ook alle tags voor Wadih Saadeh op dit blog.

 

 

Signs 

 

Many signs on the roads

Signs pointing to cities

Signs pointing to streets

Signs pointing to factories, institutions, shops, houses

Many signs full of names

He walks

Looking for a sign

That is empty  

 

 

 

 

The Wind, Too, Has Children 

 

The wind, too, has children

It scatters them as it passes

Leaves them all alone

The wind has children on the roads

Amorphous, naked, orphans

They wave to those passing by

Hoping that their gazes would cover their nothingness

So they could have bodies

And be seen 

 

 

 

Vertaald door Sinan Antoon

 

 

 

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Wadih Saadeh (Shabtin, 6 juli 1948)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Fabrice Colin werd geboren op 6 juli 1972 in Parijs. Zie ook alle tags voor Fabrice Colin op dit blog.

 

Uit: La malédiction d'Old Haven

 

“Ceci n’est pas une confession. Ceci n’est pas un livre de mémoires. Ceci est la relation aussi fidèle que possible d’une période de ma vie particulièrement agitée (…).
Je ne prétends pas que tout soit vrai ; j’ai essayé de me rappeler, le plus fidèlement possible, et il arrive que des souvenirs nous échappent et se transforment. (…)
J’ignore à quelle époque et en quelles circonstances vous lirez ces lignes. Certaines choses sont difficiles à expliquer pour qui n’a pas vécu ces temps troublés ; c’est pourquoi j’ai pris soin d’inclure par endroits des extraits de livres et de journaux. L’ensemble ne forme pas à proprement parler un roman, puisque ce qui est décrit est réellement arrivé. Mais vous n’êtes pas forcé de me croire et peu importe, en définitive. Ce qui importe, c’est que mon histoire existe. Que vous la lisiez.
Fermez les portes à présent. Calez-vous dans un bon fauteuil et dites aux autres que vous n’êtes plus chez vous.
Je vous emmène ailleurs – très loin.”

 

 

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Fabrice Colin (Parijs, 6 juli 1972)



 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Tobias Sommer werd geboren op 6 juli 1978 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Zie ook alle tags voor Tobias Sommer op dit blog.

 

Uit: Die Leuchtturmwärterin

 

„Dein Alltag kennt keine Zahlen, er besteht aus den Gezeiten, die das Rauschen der Brandung unterbrechen, und der Stärke des Windes, dem Gradmesser der Wellen, die gegen deine Mauern schlagen.

Ich stelle erschrocken fest: Ich habe mich verzählt. Es lässt sich nicht leugnen, ein Leuchtsignal ist der Beweis. Ich habe es in genau zwei Sekunden erwartet, sehnlichst, es erhellt für einen Bruchteil unser Schlafzimmer bis in den Winkel der Wände, wie eine Welle, die auf den Strand gleitet, mit der scheinbar letzten Kraft eine subtile Linie in den Sand färbt, bevor sie lautlos in die Nacht verschwindet.

Zum ersten Mal entdeckte ich dich, als ich den Aktienindex suchte; den regionalen Teil unserer Wochenzeitung überblättere ich regelmäßig. Jedoch dieses Motiv machte ein Ignorieren unmöglich. Ich sah es mit halb geschlossenen Augen, morgens im Zug, verschwommen, blass, und erkannte im Unterbewusstsein das Andere. Die erste Norddeutsche Leuchtturmwärterin. Mit einer Fotomontage wurde dein Kopf auf die Galionsfigur eines Segelschiffes gesetzt, aus Stein gemeißelte Gesichtszüge und eine Fackel in der Hand; das Bild war nicht schön. Den Abonnenten gefiel es. Du schreibst seitdem in einer wöchentlichen Kolumne über dein Leben vor der Küste, über die Bedeutung der Leuchtsignale, über Flaschenpost, die auf dem Meer bis an deine Haustür trieb. Jede Woche sehe ich das Schiff, oben links auf der Seite vier und dein Lächeln, ich stelle mir vor, dass deine Haut unter meinen Händen zerfällt, wie vom Salzwasser zersetzte, brüchige Farbschichten, unter den Fingernägeln die Reste einer Berührung.“   

 

 

 

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Tobias Sommer (Bad Segeberg, 6 juli 1978)

Geschreven door Romenu om 12:47 Reageer op dit bericht

Eino Leino, Serge Pey, Walter Flex, Paul Keller

De Finse dichter en schrijver Eino Leino (eig. Armas Eino Leopold Lönnbohm) werd geboren op 6 juli 1878 in Paltamo. Zie ook alle tags voor Eino Leino op dit blog.

 

 

Summer in Lapland (Fragment)

 

Blooming in Lapland goes by fast and quickly.
Grass, birch and barley, soon the green has gone.
That makes me ponder on the people badly,
when looking back to nation how it’s done.

Why all the beauty we have turns to rotten,
anything high we have gives way to mean.
Why do we have so many crazy madmen,
why only few who play their music clean?

Why do the men all over fall down ceasing,
give up, turn down, when the hopes are high?
The men of function, idea, men of dreaming,
all lose their sentiment and dreams will die.

Else where the old are filled with urge and fire,
the silver hairs have heart off brave and gold.
Here are the boys, the children; growing tired
the newborn baby is already old.

And how about me, why do all this thinking?
It is a sign of early aging old.
Why don’t I go for living with joy making,
but cry the past and regret what has gone.

 

 

 

Vertaald door Matti Naskali

 

 

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Eino Leino (6 juli 1878 – 10 januari 1926)

 

 

 

 

De Franse dichter Serge Pey werd geboren in Toulouse op 6 juli 1950. Zie ook alle tags voor Serge Pey op dit blog.

 

 

L'idéal d'une carte (Fragment)

 

L'idéal d'une carte

du monde

est d'être sans

le monde

(Tout idéal d'une carte

est d'être le contour

d'une terre

qui n'existe pas)

 

L'idéal d'une étoile

dans le ciel

est d'être sans

la nuit

(Tout idéal d'une étoile

est d'être la lumière au centre

de la lumière)

 

L'idéal d'un bâton dans le feu

est d'être sans

la main

qui le tient

(Tout idéal d'un bâton

est d'être la main

qui le brûle)

 

L'idéal d'une aile

est d'être sans

oiseau

(Tout idéal d'une aile

est d'être le ciel

qu'elle vole)

 

L'idéal d'un soulier

sur le chemin

est d'être sans

le chemin

(Tout idéal d'un soulier

est d'être le ciel

qu'il ne chausse pas)

 

 

 

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Serge Pey (Toulouse, 6 juli 1950)



 

 

De Duitse dichter en schrijver Walter Flex werd geboren op 6 juli 1887 in Eisenach. Zie ook alle tags voor Walter Flex op dit blog.

 

 

Besser Haus als Seele leer!

 

Wir haben lange geliebt und gekost,

Nun ist uns das eiserne Schicksal erlost.

Wir Männer, wir brauchen keinen Trost,

Doch sollen auch Kinder und Frauen

Aus leuchtenden Augen schauen.

 

Der Todesvogel in Wolken kreist.

Weiß keiner, wen er in die Fänge reißt,

Weiß keiner, wer morgen verwitwet, verwaist —

Der Trost soll die Herzen euch festen:

Schwerttod nimmt immer die Besten.

 

Ihr wiegtet rosige Kinder in Lust,

Ihr hieltet den Liebsten an brennender Brust,

Ihr habt vom Glück und der Liebe gewußt,

Nun laßt euer Zukunftgrämen:

Was war, kann keiner euch nehmen.

 

Verscharrt man euch draußen im fremden Sand

Den Vater, so habt ihr ein Vaterland,

An das euch sein blutiges Sterben band.

Das sollt ihr statt seiner lieben,

So ist euch das Beste geblieben.

 

Füllt euch in blutiger Schlachtenfron

Im Blachfeld draußen Sohn um Sohn.

So ward eurem Leben der höchste Lohn:

Ihr habt sie dem Volke erzogen,

Sie haben euch nicht betrogen.

 

Die Dornenkrone drückt euch schwer

Und drückt euch täglich mehr und mehr.

Doch besser Haus als Seele leer!

Drum laßt aus den Augen, den feuchten.

Den Stolz der Seele leuchten.

 

 

 

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Walter Flex (6 juli 1887 – 16 oktober 1917)




 

 

De Duitse schrijver Paul Keller werd op 6 juli 1873 in Arnsdorf geboren. Zie ook alle tags voor Paul Keller op dit blog.

 

Uit: Ferien vom Ich (Nach meiner Heimkehr)

 

„Nur meine Mutter und ich wußten, daß sie log. Der Flüchtige aber kam nicht heim, auch dann nicht, als es uns endlich gelang, ihm mitzuteilen, daß er außer gerichtlicher Verfolgung sei.

Er floh nicht vor dem Gefängnis; er floh vor dem Grauen, das ihm sein junges Weib bereitet hatte und das auch die Rettung, die ihm ihre Aussage brachte, nicht tilgen konnte.

Der Bruder verscholl in weiter Fremde, und die Mutter lehnte am Balkonfenster und hörte auf das Plätschern des Johannisbrunnens. Sie träumte von fernen Ufern, an denen ihr Herzenssohn weilen würde, von Gestaden, zu denen es keine andere Verbindung gab als die sehnsüchtig hin und her gehenden Gedanken.

Als nun auch ich mein medizinisches Staatsexamen beendet hatte, sagte ich zur Mutter, ich wolle bei ihr in der Heimat bleiben und ihr Trost sein. Sie sah mich still an und schwieg, und es zuckte ein wenig um ihren Mund. Da bat ich sie, zu reden und mir ihren tiefsten Wunsch zu sagen, und sie sprach mit Worten, die sie sich aus dem Herzen riß:

„Geh fort ... in die Welt ... suche Joachim ... bringe ihn wieder!“

So bin ich fortgezogen, um meinen Bruder zu suchen. Und weil ich nicht Geld genug hatte, jahrelang um die Erde zu reisen, wurde ich Schiffsarzt, jetzt bei dieser, dann bei jener Gesellschaft, und kam fast in alle großen Häfen der Welt.“

 

 

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Paul Keller (6 juli 1873 – 20 augustus 1932)

Geschreven door Romenu om 12:45 Reageer op dit bericht

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