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Berichten van 12 juli 2013 tot 13 juli 2013

Isaak Babel, Wole Soyinka, Rebecca Salentin, Scott Symons, Claire Beyer, Adam Scharrer

De Russische schrijver Isaak Emmanuïlovitsj Babel werd geboren in Odessa op 13 juli 1894. Zie ook mijn blog van 13 juli 2010 en eveneens alle tags voor Isaak Babel op dit blog..

 

Uit: Old Shloyme

 

“And thus he lived in his corner—he ate and slept, and in the summer he also lay baking in the sun. It seemed that he had long ago lost all ability to comprehend anything. Neither his son's business nor household matters interested him. He looked blankly at everything that took place around him, and the only fear that would flutter up in him was that his grandson might catch on that he had hidden a dried-up piece of honey cake under his pillow. Nobody ever spoke to Shloyme, asked his advice about anything, or asked him for help. And Shloyme was quite happy, until one day his son came over to him after dinner and shouted loudly into his ear, "Papa, they're going to evict us from here! Are you listening? Evict us, kick us out!" His son's voice was shaking, his face twisted as if he were in pain. Shloyme slowly raised his faded eyes, looked around, vaguely comprehending something, wrapped himself tighter in his greasy frock coat, didn't say a word, and shuffled off to sleep.

    From that day on Shloyme began noticing that something strange was going on in the house. His son was crestfallen, wasn't taking care of his business, and at times would burst into tears and look furtively at his chewing father. His grandson stopped going to high school. His daughter-in-law yelled shrilly, wrung her hands, pressed her son close to her, and cried bitterly and profusely.

Shloyme now had an occupation, he watched and tried to comprehend. Muffled thoughts stirred in his long-torpid brain. "They're being kicked out of here!" Shloyme knew why they were being kicked out. "But Shloyme can't leave! He's eighty-six years old! He wants to stay warm! It's cold outside, damp .... No! Shloyme isn't going anywhere!

 

 

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Isaak Babel (13 juli 1894 – 27 januari 1940)

 

 

 

 

De Nigeriaanse dichter, schrijver en voorvechter van democratie Akinwande Oluwole "Wole" Soyinka werd geboren op 13 juli 1934 in Abeokuta. Zie ook alle tags voor Wole Soyinka op dit blog.

 

 

Procession I - Hanging day

 

Hanging day.
A hollow earth
Echoes footsteps of the grave procession.
Walls in sunspots
Lean to shadow of the shortening morn.

Behind an eyepatch lushly blue.
The wall of prayer has taken refuge
In a piece of blindness, closed.
Its grey recessive deeps.
Fretful limbs.

And glances that would sometimes
Conjure up a drawbridge
Raised but never lowered between
Their gathering and my sway.

Withdraw, as all the living world
Belie their absence in a feel of eyes
Barred and secret in the empty home.
Of shuttered windows, I know the heart.
Has journeyed far from present.

Tread. Drop. Dread Drop. Dead.

What may I tell you? What reveal?
I who before them peered unseen
Who stood one-legged on the untrodden
Verge- lest I should not return.

That I received them? That I wheeled above and flew beneath them.
And brought him on his way.
And came to mine, even to the edge
Of the unspeakable encirclement?
What may I tell you of the five
Bell-ringers on the ropes to chimes.
Of silence?
What tell you of rigors of the law?
From watchtowers on stunned walls.
Raised to stay a siege of darkness
What whisper to their football thunders.
Vanishing to shrouds of sunlight?

Let not man speak of justice, guilt
Far away, blood-stained in their
Tens of thousands, hands that damned.
These wretches to the pit triumph
But here, alone the solitary deed.

 

 

 

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Wole Soyinka (Abeokuta, 13 juli 1934)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Rebecca Salentin werd geboren op 13 juli 1979 in Eschweiler. Zie ook alle tags voor Rebecca Salentin op dit blog.

 

Uit: Meine fremden Hände

 

„Ich bin 1986 geboren. Muss wohl'n Scheißjahr gewesen sein. Ich habe keine Hände und keine Füße. Manchmal habe ich auch kein Gesicht.
Ich habe sieben Geschwister, aber die sind alle jünger als ich. Mittags verteile ich das Essen in acht Schälchen, mit den Händen, von denen ich weiß, dass es gar nicht meine sind. Und auch meine Füße, auf denen ich durchs ganze Haus laufe, gehören gar nicht mir. Die sind nur da, damit ich hier alles machen kann. Wenn es meine eigenen Hände und Füße wären, wäre ich schon lange nicht mehr hier.
Aber die anderen, die fremden Hände und Füße, die lassen nicht zu, dass ich weggehe. Die zwingen mich hier tagein und tagaus alles zu tun, was zu tun ist.
Ich war nie in der Schule oder so. Das heißt, angemeldet war ich schon immer, aber ich konnte ja nicht hingehen. Und irgendwann haben die Lehrer dann auch aufgehört zu fragen, warum ich nie komme.
Ich hab mir das alles selbst beigebracht. Mehr als ein bißchen Schreiben, Lesen und Rechnen muss man ja auch nicht können. Ich weiß immer genau, was ich für das Geld kriege, das gerade da ist.
Meine Geschwister, die gehen wohl in die Schule. Aber nur die großen, die kleinen noch nicht. Deshalb gehe ich ja auch nicht. Es ist immer das älteste Kind, das zu Hause bleibt und die jüngeren versorgt. So war es immer und so wird es immer sein.
Wir haben nie einen Vater gehabt. Wir sind Kinder, die ohne Vater entstanden sind, denn sonst wäre ja mal einer da gewesen.
Deshalb habe ich auch manchmal kein Gesicht. Weil die Leute auf der Straße, die gucken uns immer so an. Die können einfach nicht verstehen, dass es auf dieser Welt Kinder gibt, die ohne Vater entstanden sind. Wenn die so gucken, dann geht mein Gesicht weg, verschwindet und kommt erst wieder, wenn die Haustür hinter uns zu ist. Ich weiß auch nicht, wo es hingeht, aber ich weiß ja auch nicht, wo meine richtigen Hände und Füße sind.“

 

 

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Rebecca Salentin (Eschweiler, 13 juli 1979)

 

 

 

 

 

De Canadese schrijver Scott Symons werd geboren op 13 juli 1933 in Toronto. Zie ook alle tags voor Scott Symons op dit blog.

 

Uit: Place d'Armes

 

“A son with one of them. Juniper vision. Age 17? He has the felinity of youth - but already over that imposes the same kind of jerked electronically controlled order that entirely governed the lady of the choirmistress. His brain keeps sending out messages to his body. Do this. Do that. Don't do that. And his body conforms correctly, but always a split second after the order, so that there is that accusative slight divergence . . . Mind over matter it is called. Or intellect over sensibility. The beginning of the long slow death.

(…)

 

So - he is absoved, by her presence, of his own Real Presence. He exists only as her keep . . . I mourn us - because thus George manslaughtered I am less. How could it be otherwise?
I'll have to start my own suffragette movement - for men! Women accomplished theirs in the last hundred years . . . But they've undone us.”

 

 

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Scott Symons (13 juli 1933 -  23 februari 2009)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Claire Beyer werd geboren op 13 juli 1947 in Blaichach in de Oberallgäu. Zie ook alle tags voor Claire Beyer op dit blog.

 

Uit: Remis

 

„Sie sprang von ihrem Stuhl auf, legte den Umschlag zur Seite und lief zum Fenster. Das kann passieren, wird sie ihm sagen, es tut mir leid, ich hatte mir nichts dabei gedacht, aber du bekommst so selten Post und deine E-Mails lese ich auch nie, wie du ja weißt, weil du die Posteingänge überprüfst. Es ist also ein Versehen und ich entschuldige mich dafür.
Warum war sie nur so atemlos bei ihren gedanklichen Entschuldigungsritualen?
Zurück an ihrem Schreibtisch nahm sie das Kuvert, las noch einmal den Namen ihres Mannes, Philipp Assmann. Er war richtig und weich mit einer königsblauen Tinte geschrieben, die einen kräftigen Farbton hinterläßt. Vom Poststempel konnte Kira nichts ableiten. Briefzentrum, das war gerade noch zu entziffern, das Datum war verwischt.
Kira wog den Umschlag. Er war leicht, ein Hauch nur, vielleicht lag ein Arztrezept darin. War Philipp beim Arzt gewesen? Hatte er ihr das verschwiegen? Vielleicht wollte er sie nicht beunruhigen. Sie ist seine Frau und hat das Recht zu erfahren, weshalb er beim Arzt war, in seinem Alter. Sie wird den Inhalt herausholen, jetzt, wo der Brief schon offen ist.
Mit dem Nagelrücken des Zeigefingers drückte sie den Umschlag leicht auseinander, schloss ihre Augen und griff hinein. Sie fand kein Rezept, kein gefaltetes Blatt, noch nicht einmal einen Zettel. Kira sah auf den Boden, auch dort lag nichts. Ihr Mann hatte einen Brief ohne Inhalt bekommen.
Der Tee war kalt geworden, sie trank hastig. Das Kuvert ließ sie nicht aus den Augen. Die Schrift verschwamm, sie sah eine Hand, die den Federhalter führte, blickte auf einen nackten Arm, sah Schultern, auf denen Haare spielten. Der beschriebene Bogen wurde gefaltet, aber nicht eingesteckt. Seine Zeit würde noch kommen.“

 

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Claire Beyer (Blaichach, 13 juli 1947)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Adam Scharrer werd geboren op 13 juli 1889 in Kleinschwarzenlohe (Mittelfranken). Zie ook alle tags voor Adam Scharrer op dit blog.

 

Uit:Vaterlandslose Gesellen

 

„Welchen Grund mochte das wohl haben, dass der alte Schmied, der lahme Blechspanner und der einäugige „Arbeitsmann" wieder zurückgehen — und, ehe sie in die Eckkneipe verschwinden, mich zurückrufen? Und ich umkehre und auf ein paar Schoppen mitgehe? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass sie noch lachen konnten, und die andern nicht mehr.
„Lot se moken, wat se wüllt", sagt Schramm und trinkt seinen Koks aus. Und nachdem er ihn hinuntergeschüttet hat und noch an dem Zucker kaut: „Uns könn se an Mors klein." Schramms blindes Auge glänzt wie poliertes Horn. Die beiden andern schmunzeln beifällig, als freuten sie sich ihres Alters, oder wie der lahme Jonas, dass er ein Krüppel ist.
„Mokt gaut, oll Jung, mokt gaut!" meinten sie dann zum Abschied zu mir. „Schrieb mol und hol de Ohren stief!" — „Von de ganz Dumm'n bist ja ok keener", meinte Schramm noch zuletzt.
Ich habe in Eilbeck nichts mehr zu suchen. Es war ganz nett dort, diese kleine Fabrik war ein Idyll inmitten eines grünen Gartens. Der Kirschbaum am Fenster, das Pfeifen der Riemen, das Stampfen der Hobelmaschine, die krachend über Gussplatten ackerte, und das „Zisch-Puff" des Sauggasmotors war wie Begleitung zu dem Konzert der Vögel. Die Arbeit war erträglich. Eine Fabrik für gelochte Bleche. Auch Spezialmaschinen für diese Fabrikation, und Landsberg arbeitete unermüdlich an neuen Patenten. Es kam auf eine Stunde nicht an, sondern lediglich auf Zuverlässigkeit und Präzision. Mittags lagen wir im Garten, eineinhalb Stunden, und der Lohn — achtzig Pfennig die Stunde — lag über dem Durchschnitt. Mit fünfundzwanzig Jahren verliert sich auch langsam die Lust an dem wechselvollen Landstraßenleben. Mir war die ruhige Arbeit in dem ruhigen Eilbeck willkommen, und ich nahm auch Wohnung dort, weil ich den Weg nach Hamburg sparen wollte, und weil in der Gummifabrik unweit davon ein Mädel war, das mir gefiel.“

 

 

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Adam Scharrer (13 juli 1889 – 2 maart 1948)





Zie voor nog meer schrijvers van de 13e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:39 Reageer op dit bericht

Gustav Freytag, Wilhelm Wackenroder, John Clare, Julius Caesar, Silvio Pfeuffer

De Duitse schrijver en journalist Gustav Freytag werd geboren op 13 juli 1816 in Kreuzburg. Zie ook alle tags voor Gustav Freytag op dit blog.

 

Uit: Erinnerungen aus meinem Leben

 

„Der Name »Freytag« ist ein altdeutscher Männername wie Hildebrand, Wilhelm. Die erste Silbe ist Name der germanischen Göttin Frija, die zweite unser Wort Tag, welchem in alter Zeit die Nebenbedeutung: Licht, Glanz anhing. Der Name Freytag ist aus dem frühen Mittelalter nicht bei allen deutschen Stämmen nachzuweisen, er erscheint selten in Oberdeutschland, wo eine andere Zusammensetzung: Fridutag überliefert ist. Dagegen ist er in Thüringen altheimisch. In Schlesien führt ihn 1382 ein Bürger der Neustadt Breslau.

Meine Vorfahren aber, an deren Sippe sich das Wort als Familienname befestigte, waren deutsche Landleute unweit der polnischen Grenze.

Zwischen Schlesien und Polen, da, wo der kleine Bach Prosna die Länder scheidet, ragte im frühen Mittelalter ein unwegsamer Grenzwald. Er war mit seinem Sumpfgrund und den Verhauen, die darin angelegt wurden, der Landesschutz gegen feindliche Einfälle. Solche Grenzbefestigungen bestanden im Osten Deutschlands, wenn nicht ein breites Wasser von den Nachbarn schied, wohl überall, wo einst Germanen gewohnt hatten; und in den Kämpfen der Sachsenkaiser gegen die Slawen, wie in den Kriegsreisen des deutschen Ordens gegen Preußen und Litauer, ist der Zug durch Baumverschanzungen, die Unterhaltung des Heeres in der Wildnis, das Lichten mit der Axt, die Abwehr plötzlicher Angriffe, und die Wahrung der Schutzsperren, welche am Eingange und Ausgange der Waldwege errichtet wurden, bis ans Ende des Mittelalters fast die schwierigste Aufgabe der Heerfahrten, ähnlich wie zur Zeit des Cäsar und Tacitus an der deutschen Westgrenze.

Als im 13. Jahrhundert Schlesien unter den Piasten mit deutschen Ansiedlern besetzt wurde, entstand am Binnenrande des großen Waldes, da wo ein Reiseweg von Burg Namslau nach Polen führte, die deutsche Stadt Konstadt.“

 

 

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Gustav Freytag (13 juli 1816 - 30 april 1895)

Oude ansichkaart met Freytags geboortehuis in Kreuzburg

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Wilhelm Wackenroder werd geboren in Berlijn op 13 juli 1773. Zie ook alle tags voor Wilhelm Wackenroder op dit blog.

 

Uit: Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders

 

„Andre sind nun gar in der Tat ungläubige und verblendete Spötter, welche das Himmlische im Kunstenthusiasmus mit Hohnlachen gänzlich ableugnen, und durchaus keine besondere Auszeichnung oder Weihe gewisser seltener und erhabener Geister annehmen wollen, weil sie sich selber allzu entfernt von ihnen fühlen. Diese liegen indessen ganz außer meinem Wege, und ich rede mit ihnen nicht.

Aber die Afterweisen, auf welche ich deutete, wünsche ich zu belehren. Sie verwahrlosen die jungen Gemüter ihrer Schüler, indem sie ihnen so kühn und leichtsinnig abgesprochene Meinungen über göttliche Dinge beibringen, als wären es menschliche, und ihnen dadurch den Wahn einpflanzen, als stände es in ihrer Macht, dreist zu ergreifen, was die größten Meister der Kunst, ich darf es frei heraussagen, – nur durch göttliche Eingebung erlangt haben.

Man hat so manche Anekdoten aufgezeichnet und immer wieder erzählt, so manche bedeutende Wahlsprüche von Künstlern aufbehalten und immer wieder-holt; und wie ist es möglich gewesen, daß man sie so bloß mit oberflächlicher Bewunderung anhörte, daß keiner darauf kam, aus diesen sprechenden Zeichen das Allerheiligste der Kunst, worauf sie hindeuteten, zu ahnden? und nicht auch hier, wie in der übrigen Natur, die Spur von dem Finger Gottes anzuerkennen?

Ich, für mein Teil, habe von jeher diesen Glauben bei mir gehegt; aber mein dunkler Glauben ist jetzt zur hellsten Überzeugung aufgeklärt worden. Glücklich bin ich, daß der Himmel mich ausersehen hat, seinen Ruhm durch einen einleuchtenden Beweis seiner unerkannten Wunder auszubreiten: es ist mir gelungen, einen neuen Altar zur Ehre Gottes aufzubauen. –

Raffael, welcher die leuchtende Sonne unter allen Malern ist, hat uns in einem Briefe von ihm an den Grafen von Castiglione folgende Worte, die mir mehr wert sind als Gold, und die ich nie ohne ein geheimes dunkles Gefühl von Ehrfurcht und Anbetung habe lesen können, hinterlassen worin er sagt:

«Da man so wenig schöne weibliche Bildungen sieht, so halte ich mich an ein gewisses Bild im Geiste, welches in meine Seele kommt.»

 

 

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Wilhelm Wackenroder (13 juli 1773 – 13 december 1798)

Karl Friedrich Fechhelm, Unter den Linden, Berlijn, 1770

 

 

 

 

 

De Engelse dichter John Clare werd geboren op 13 juli 1793 in Helpston, Northamptonshire Zie ook alle tags voor John Clare op dit blog.

 

 

Birds In Alarm

 

The firetail tells the boys when nests are nigh
And tweets and flies from every passer-bye.
The yellowhammer never makes a noise
But flies in silence from the noisy boys;
The boys will come and take them every day,
And still she lays as none were ta'en away.

The nightingale keeps tweeting-churring round
But leaves in silence when the nest is found.
The pewit hollos 'chewrit' as she flies
And flops about the shepherd where he lies;
But when her nest is found she stops her song
And cocks [her] coppled crown and runs along.
Wrens cock their tails and chitter loud and play,
And robins hollo 'tut' and fly away.

 

 

 

Dyke Side

 

The frog croaks loud, and maidens dare not pass
But fear the noisome toad and shun the grass;
And on the sunny banks they dare not go
Where hissing snakes run to the flood below.
The nuthatch noises loud in wood and wild,
Like women turning skreeking to a child.
The schoolboy hears and brushes through the trees
And runs about till drabbled to the knees.
The old hawk winnows round the old crow's nest;
The schoolboy hears and wonder fills his breast.
He throws his basket down to climb the tree
And wonders what the red blotched eggs can be:
The green woodpecker bounces from the view
And hollos as he buzzes bye 'kew kew.'

 

 

 

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John Clare (13 juli 1793 – 19 mei 1864)

Portret door  Thomas Grimshaw, 1844

 

 

 

 

De Romeinse staatsman, generaal en schrijver Gaius Julius Caesar werd geboren in Rome op 13 juli ± 100 v. Chr. Zie ook alle tags voor Julius Caesar op dit blog.

 

Uit: De bello Gallico (Vertaald door dr. J.J. Doesburg)

 

“De Helvetiërs hadden met hun troepen het gebied van de Haeduërs al bereikt en zij plunderden hun akkers. De Haeduërs konden zichzelf en hun bezittingen niet tegen hen verdedigen en stuurden gezanten naar mij om hulp. Zij waren toch altijd trouw geweest aan de Romeinen? Dan verdienden ze het toch niet dat hun akkers werden geplunderd, hun kinderen als slaaf weggevoerd en hun steden ingenomen? En dat bijna onder de ogen van het Romeinse leger! Tegelijkertijd lieten bondgenoten van de Haeduërs, de Ambarri, mij weten dat hun akkers waren leeggeroofd en dat ze de aanvallen op hun steden maar met moeite konden afslaan. Ook de Allobrogen, die aan de overzijde van de Rhône woonden, vertelden mij dat ze niets anders meer hadden dan hun lege akkers. Door deze gebeurtenissen besloot ik niet langer toe te zien hoe de Helvetiërs de Romeinse bondgenoten onder de voet liepen. Door het gebied van de Haeduërs en de Sequanen loopt de rivier de Sâone, die uitmondt in de Rhône. Deze rivier stroomde ongelooflijk langzaam. Je kon zelfs niet zien in welke richting hij stroomde. Deze rivier staken de Helvetiërs over met vlotten en aan elkaar gebonden bootjes. Zodra ik van verkenners vernam dat driekwart van de Helvetiërs de rivier was overgestoken, vertrok ik omstreeks de derde nachtwake (tussen 1 en 3 uur in de nacht) met drie legioenen uit het kamp. Ik bereikte de Helvetiërs die de rivier nog niet over waren. Ze waren zwaarbepakt en niet op een aanval voorbereid. Ik doodde een groot aantal van hen. De rest sloeg op de vlucht en verschool zich in de nabijgelegen bossen.”

 

 

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Julius Caesar (13 juli ± 100 v. Chr. - 15 maart 44 v. Chr.)

 Standbeeld door Nicolas Coustou, Louvre,   Parijs

 

 

 


Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Duitse dichter Silvio Pfeuffer werd geboren in Suhl in 1969. Zie ook alle tags voor Silvio Pfeuffer op dit blog.

 

 

frontend I

entscheidungen, trifft man, wenn es keine mehr sind

man nutzt irgendeine grundsätzliche schwäche
des winds für sich aus
scheidet das salz aus den knochen

aber was kann man dem wind schon antun
hast du gefragt

nun, man greift auf eine gestützte kommunikation zurück
presst den lohn der kinder ferner länder
für sich ab

man räumt soviel ein ...

ist das so, wolltest du fragen
aber du sagtest: anscheinend ist das so

 

 


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Silvio Pfeuffer (Suhl, 1969)

Geschreven door Romenu om 14:36 Reageer op dit bericht

Pablo Neruda, Carla Bogaards, Stefan George, Driek van Wissen, Bruno Schulz, Henry David Thoreau

De Chileense dichter Pablo Neruda (eig. Ricardo Eliecer Neftalí Reyes Basoalto) werd geboren in Parral op 12 juli 1904. Zie ook alle tags voor Pablo Neruda op dit blog.

 

Uit: Honderd liefdessonnetten

 

XI

Ik honger naar je mond, je stem, je haren
En vasten en stom loop ik door de straten,
Het brood voedt me niet, de ochtend ontwricht me,
Ik zoek je voetgeklater in de dagen.

Ik honger naar je losgeslagen lach,
Je handen, als het razend graan gekleurd,
Ik honger naar je bleke stenen nagels
En wil je huid, gave amandel, eten.

Ik wil eten de straal door je schoonheid verbrand,
Je neus, de vorstin van je trotse gezicht,
Ik wil eten de vluchtige schaduw van je wimpers

En hongerig besnuffel ik de schemer
Jou zoekend, zoekend naar je bloedwarm hart
Als poema in 't verlaten Quitratùe.

 

 

 

Vertaald door Catharina Blaauwendraad

 

 

 

 

Vannacht kan ik de treurigste verzen schrijven

 

Vannacht kan ik de treurigste verzen schrijven.

 

Bijvoorbeeld schrijven: ‘De nacht ligt aan stukken,

en blauw huiveren de sterren, in de verte.’

 

De nachtwind roert zich zingend in de hemel.

 

Vannacht kan ik de treurigste verzen schrijven.

Ik hield van haar en soms hield zij ook van mij.

 

In nachten als deze hield ik haar in mijn armen.

Zo vaak heb ik haar onder het eindeloze firmament gekust.

 

Zij hield van mij, soms hield ik ook van haar.

Hoe zou ik niet gehouden hebben van haar grote, stille ogen.

 

Vannacht kan ik de treurigste verzen schrijven.

Bedenken dat ik haar niet meer heb. Betreuren dat ik haar verloor.

 

Luisteren naar de onmetelijke nacht, onmetelijker zonder haar.

En het vers valt in de ziel als op het weiland dauw.

 

Wat geeft het dat mijn liefde haar niet kon behouden.

De nacht ligt aan stukken, en zij is niet bij mij.

 

Dat is alles. In de verte zingt een mens. In de verte.

Mijn ziel heeft met het verlies van haar geen vrede.

 

Alsof hij naar toe wil, zoekt mijn blik.

Mijn hart zoekt haar, maar zij is niet bij mij.

 

Dezelfde nacht maakt wit dezelfde bomen.

Wij, die van toen, zijn niet dezelfden meer.

 

Ik houd niet langer van haar, nee, maar wat hield ik van haar.

Mijn stem zocht naar de wind om aan haar oor te komen.

 

Een ander. Een ander zal ze toebehoren. Zoals ooit mijn lippen.

Haar stem, haar duidelijke lichaam. Haar oneindige blik.

 

Ik houd niet langer van haar, nee, maar misschien houd ik van haar.

De liefde duurt zo kort en zo lang duurt vergetelheid.

 

Omdat in nachten zoals deze ik haar in mijn armen hield,

heeft mijn ziel met het verlies van haar geen vrede.

 

Al is dit de laatste pijn die zij mij doet,

en al zijn dit de laatste verzen die ik voor haar schrijf.

 

 

 

Vertaald door Barber van de Pol

 

 

 

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Pablo Neruda (12 juli 1904 – 23 september 1973)

 

 

 

 


De Nederlandse dichteres en schrijfster
Carla Bogaards werd geboren in Voorburg op 12 juli 1947. Zie ook alle tags voor Carla Boogaards op dit blog.

 

 

Vaarwel

 

De eerste, onrijpe sneeuw viel als zuivere kerstversiering
bedekte onmerkbaar de stationsgebouwen, de perrons,
de daken van de huizen in het noorden van Frankrijk,
er soesde een bodempje sneeuw op de landerijen.
De trein verwijderde zich schokkend van Parijs,
onwillig bemand door een man in uniform,
verstoten door de stad.
Ik liet me brood en wijn brengen in de restauratiewagen
en dankte god voor het grote geschenk,
Parijs, gedecoreerd met smaragden dennentakken,
fonteinen waar de os en de ezel gedrenkt worden,
bankovervallen, verkeersopstoppingen,
agenten met onbeschaamd witte handschoenen,
hoogmoedige jonge officieren, zeeschuimers
spektakel in het Cirque d'Hiver, spiegels in de zalen,
mijn borsten waren van mistletoe
de wildvreemde man met beeldhouwershanden,
zoete limonade in blikjes.

Vergeef me mijn leugenachtigheid, bad ik,
ik speel het spel van de liefde,
u bent de heerlijkheid van de liefde.

 

 

 

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Carla Bogaards (Voorburg, 12 juli 1947)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Stefan George werd geboren op 12 juli 1868 in Büdesheim. Zie ook mijn blog van 12 juli 2010.en eveneens alle tags voor Stefan George op dit blog.

 

 

 

Auf das Leben und den Tod Maximins: Das Zweite: Wallfahrt

 

Im trostlos graden zug von gleis und mauer

Im emsigen gewirr von hof und stiege –

Was sucht der fremde mit ehrfürchtigem schauer?..

Hier · Bringer unsres heils! stand deine wiege.

 

Im längs umbauten viereck wo die flecken

Von gras durchs pflaster ziehen und verschroben

Bei magren blumen die verschnittnen hecken:

Hast du zuerst den blick im licht erhoben.

 

Wie staubt der platz! von welchem lärme pocht er!

Getrab von tritten und geroll von wagen ...

Wie ihre last Maria Annens tochter

Hat hier die mutter dich verkannt getragen.

 

Nur einst als frühling war fiel grau und silbern

Vom himmel tau und sprühte duftige funken

Und allen kindern haben blau und silbern

Die magren blumen lächelnd zugewunken.

 

Dies allen gleiche haus ist ziel der reise.

Wir sehn entblössten haupts die nackte halle

Aus der du in die welt zogst ... Sind drei weise

Doch einst dem stern gefolgt zu einem stalle!

 

 

 

Das Dritte

 

Du wachst über uns

in deiner unnahbaren glorie:

Schon wurdest du eins

mit dem Wort das von oben uns sprach.

Wir fragen bei all

unsren schritten des tags deine milde.

So macht ihr diener

das lächeln der könige reich.

Doch senkt sich der abend

in der dir geweihten memorie:

Dann zittert die sehnsucht

dann greifen die arme dir nach ·

Dann drängen die lippen

zu deinem noch menschlichen bilde

Als wärst du noch unter uns ·

wärst uns noch – Herrlicher! gleich.

 

 

 

 

Noch zwingt mich treue über dir zu wachen...

 

Noch zwingt mich treue über dir zu wachen
Und deines duldens schönheit dass ich weile
Mein heilig streben ist mich traurig machen
Damit ich wahrer deine trauer teile.

Nie wird ein warmer anruf mich empfangen
Bis in die späten stunden unsres bundes
Muss ich erkennen mit ergebnem bangen
Das herbe schicksal winterlichen fundes.

 

 

 

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Stefan George (12 juli 1868 – 4 december 1933)

In Heidelberg, 1919, George zittend


 

 

De Nederlandse dichter Driek van Wissen werd geboren in Groningen op12 juli 1943. Zie ook alle tags voor Driek van Wissen op dit blog.

 

 

Schaapjes tellen

 

Uit Engeland bereiken ons berichten
Dat schapen minder dom zijn dan men meent:
Een beetje schaap herkent mits goedgetraind
Zo'n vijftigtal verschillende gezichten.

Ik dacht meteen jaloers: kon ik dat maar.
Ik houd geen vijftig schapen uit elkaar.

 

 

 

Warming-up

 

Op de planeet die ik sinds kort bewoon
Heb ik als mens het voor elkaar gekregen
Dat wereldwijd de warmte is gestegen,
Doch ondank is ook dit keer 's werelds loon:

Ik doe mijn best de wereld warm te houden,
Maar telkens maakt de wereld mij verkouden.

 

 

 

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Driek van Wissen (12 juli 1943 – 21 mei 2010)

 

 

 

 

De Poolse schrijver, schilder en graficus Bruno Schulz werd geboren op12 juli 1892 in Drohobycz, in Galicië. Zie ook alle tags voor Bruno Schulz op dit blog.

 

Uit: Augustus (Vertaald door Gerard Rasch)

 

“Heel de grote zomer trok elke dag dwars door de donkere woning die zich op de eerste verdieping van een huis op de markt bevond: de stilte van de trillende luchtlagen, de zonbeschenen vierkanten van het parket die vurig op de vloer lagen te dromen; de melodie van een straatorgel, gedolven uit de diepste goudader van de dag; twee, drie maten van een refrein die ergens keer op keer een piano werden gespeeld en, verloren in het vuur van de diepe dag, in de zon op de witte trottoirs bezwijmden. Wanneer Adela de kamers had gedaan, deed ze de linnen gordijnen dicht en hulde zo ons huis in het donker. Dan werden de kleuren een octaaf lager, de kamers, die weggezonken leken in het licht van het diepst van de zee en nog matter weerkaatst werden in de groene spiegels, vulden zich met schaduw, terwijl al de hitte van de dag neersloeg op de gordijnen die zachtjes golfden in de dromen van het middaguur
’s Zaterdagsmiddags ging ik altijd met moeder uit wandelen. Uit het halfduister van het voorhuis kwamen we meteen in het zonnebad van de dag. Wadend in goud knepen de voorbijgangers van de hitte hun ogen half dicht, alsof er honing aan kleefde, terwijl hun opkrullende bovenlip hun tandvlees en tanden ontblootte.”

 

 

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Bruno Schulz (12 juli 1892 - 19 november 1942)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en filosoof Henry David Thoreau werd geboren in Concord, Massachusetts op 12 juli 1817. Zie ook alle tags voor Henry David Thoreau op dit blog.

 

 

I am the Autumnal Sun

 

Sometimes a mortal feels in himself Nature
-- not his Father but his Mother stirs
within him, and he becomes immortal with her
immortality. From time to time she claims
kindredship with us, and some globule
from her veins steals up into our own.

I am the autumnal sun,
With autumn gales my race is run;
When will the hazel put forth its flowers,
Or the grape ripen under my bowers?
When will the harvest or the hunter's moon
Turn my midnight into mid-noon?
I am all sere and yellow,
And to my core mellow.
The mast is dropping within my woods,
The winter is lurking within my moods,
And the rustling of the withered leaf
Is the constant music of my grief...

 

 

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Henry David Thoreau (12 juli 1817 - 6 mei 1862)

Portret door  John Lautermilch

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e juli ook mijn blog van 12 juli 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:19 Reageer op dit bericht

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