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Berichten van 9 maart 2014 tot 10 maart 2014

John Rechy, Joseph von Eichendorff, Friedrich Schlegel, Jakob Wassermann, Hilde Van Cauteren, Karel van de Woestijne

De Amerikaanse schrijver John Rechy werd geboren op 10 maart 1934 in El Paso, Texas. Zie ook alle tags voor John Rechy op dit blog.

Uit: Coming of the Night

“There was also this to account for the sexual demand he welcomed. The day itself—the impression from last night had been confirmed—was ready for celebration, heated with those winds that were supposed to arouse tensions, and—he'd heard this—violence, but who wanted that? Whatever the truth, Jesse knew that the Sant'Anas charged the night with sexual fever.
And sex was everywhere!
There were hunky guys on every corner. You didn't even have to go home with a guy, if you didn't want to. There were cruisy places all over where you could make out, right there, all hours—bars, baths, even some streets—and you could move from one person to another, have several at the same time. Not that he wouldn't ever want to go home with one guy again. Sure, that was fine, having sex several times with one person—or two—but there was a time for that, and a time when you needed more.
Music—that's what would start this magical day on its way. He riffled among his collection of albums. Van Halen—which song? "Everybody Wants Some." True, and more than some. "Loss of Control." Yes!
The agitated strum of a guitar, a howl or a siren, laughter—a bomb or a roaring motorcycle. His sweat-stained briefs pasted to his body, he gyrated to the record's opening explosion. Who needed control?
Without altering his fast rhythm, he let the next song play out its funky tune, about—what else?—love, love turning tragic.
Tragic? Who needed tragic.
He stopped the record abruptly. He needed something else to set this special day on its way—the song he'd danced to, and shouted out phrases from, when it first came out last year, the beginning of the eighties, the beginning of his life. The song's words had seemed to announce the vista opening before him—of bars, sex, dancing, sex, great times, sex, partying, sex, great sex, sex— Ugh for straight music, with all those sappy songs. The stuff they played in gay bars said something, really told it, knew what it was all about. He found the album, the song he was looking for, Kool and the Gang and "Celebration." All right!”

 

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John Rechy (El Paso, 10 maart 1934)
Eind jaren 1960

 

 

De Duitse dichter en schrijver Joseph von Eichendorff werd op 10 maart 1788 op het slot Lubowitz in Ratibor geboren. Zie ook alle tags voor Joseph von Eichendorff op dit blog

 

Der alte Garten

Kaiserkron und Päonien rot,
Die müssen verzaubert sein,
Denn Vater und Mutter sind lange tot,
Was blühn sie hier so allein?

Der Springbrunn plaudert noch immerfort
Von der alten schönen Zeit,
Eine Frau sitzt eingeschlafen dort,
Ihre Locken bedecken ihr Kleid.

Sie hat eine Laute in der Hand,
Als ob sie im Schlafe spricht,
Mir ist, als hält ich sie sonst gekannt –
Still, geh vorbei und weck sie nicht!

Und wenn es dunkelt das Tal entlang,
Streift sie die Saiten sacht,
Da gibts einen wunderbaren Klang
Durch den Garten die ganze Nacht.

 

 

Frühlingsnetz

Im hohen Gras der Knabe schlief,
Da hört’ ers unten singen,
Es war, als ob die Liebste rief,
Das Herz, wollt ihm zerspringen.
Und über ihm ein Netze wirrt
Der Blumen leises Schwanken,
Durch das die Seele schmachtend irrt
In lieblichen Gedanken.
So süße Zauberei ist los,
Und wunderbare Lieder
Gehn durch der Erde Frühlingsschoß,
Die lassen ihn nicht wieder.

 

 

Dichterlos

Für alle muß vor Freuden
Mein treues Herze glühn,
Für alle muß ich leiden,
Für alle muß ich blühn,
Und wenn die Blüten Früchte haben,
Da haben sie mich längst begraben.

 

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Joseph von Eichendorff (10 maart 1788 – 26 november 1857)
Gedenksteen aan de Philosophenweg in Heidelberg 

 

 

De Duitse dichter, vertaler en filosoof Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel werd geboren op 10 maart 1772 in Hannover. Zie ook alle tags voor Friedrich Schlegel op dit blog.

 

Bild des Lebens

Krank, matt, gebückt, sah ich den Alten schleichen,
Den Blinden muß die Hand des Mitleids führen.
Weh! die der Augen süßes Licht verlieren;
Das könnte wohl den härt'sten Sinn erweichen!

Ob bald die Nebel vor der Sonne weichen,
Fragt er, die Strahlen schon die Berge zieren.
Es hörend, hebt er an zu triumphieren;
Froh, durch Gesang den Himmel zu erreichen.

Das war es, was mich mehr als Tränen rührte;
Ein rechtes Bild des armen Menschenlebens,
Wie Blind' auch uns in Nacht das Mitleid führte.

Die Sonne sucht der dumpfe Blick vergebens;
Selig, wenn nur das Herz den Strahl noch spürte,
In Nacht das Licht begrüßend unsres Strebens!

 

 

Die Weltseele

Vom trüben Schlaf erwacht zu lichtem Denken,
Hat sich der Mensch zum Himmel aufgerichtet,
Kann nun, wo träge Furcht ihn sonst vernichtet,
Die Wunder des Bewußtseins schaffend denken.

Zum ersten Lohn, den ihm die Götter schenken,
Daß innre Kraft den innern Streit geschlichtet,
Vernimmt er, was vom Äther sie gedichtet,
Und will mit Liebe sich ins Lichtmeer senken.

Wie dennoch eins die Kraft in allen Schranken,
Und leichter Äther mächt'ger als die Masse;
Das lebt und brennt in solchem kühnen Streben!

Es sinnt der Geist, wie er das Ew'ge fasse;
In toter Bildung sieht er Täuschung schwanken,
Das innre Wesen blitzt im freien Leben.

 

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Friedrich von Schlegel (10 maart 1772 – 11 januari 1829)
Borstbeeld in de tuin van het Romatikerhaus in Jena

 

 

De Duitse schrijver Jakob Wassermann werd geboren op 10 maart 1873 in Fürth. Zie ook alle tags voor Jakob Wassermann op dit blog.

Uit: Selbstbetrachtungen

„Der Schriftsteller findet sich heute in einer ganz andern sozialen und seelischen Lage als noch vor dreißig Jahren. Als ich meine ersten Arbeiten veröffentlichte, war man als Literat eine Luxusfigur, und das war noch der beste Fall, im schlimmsten stand man auf einer heimlichen Ächtungsliste. Das Verhältnis des Bismarckschen Deutschland zu seinen geistigen Repräsentanten war von einem unbesieglichen Mißtrauen bestimmt. Ich las neulich in den Erinnerungen eines Zeit- und Altersgenossen das amüsante Wort eines gebildeten Hocharistokraten: ein Dichter, sagte er, ist für mich erst vorhanden, wenn er fünfzig Jahre tot ist. Bezeichnend für eine Epoche des Alexandrinismus, der die Überlieferungen des achtzehnten Jahrhunderts und die unausschöpfliche Goethesche Welt zum Bildungsfutter geworden war, mit deren geistigen Waffen sie einen geistigen Terror ausübte. Man mußte schon hochbejahrt sein und nirgends Anstoß erregt haben, um offizielle Geltung zu erlangen, die gesellschaftliche Zugehörigkeit wie in Frankreich, die politische wie in England, die volksmäßige wie in Rußland war ein belächelter Traum, man war immer außerhalb des lebendigen Bezirks, immer in einer Fluchtbewegung; wir jungen Leute fühlten uns damals durchaus als Zaungäste der bürgerlichen Gesellschaft und waren es auch; wir saßen gleichsam am Katzentisch, und mit nicht besonders festlichen Mienen, wie sich denken läßt, so daß die Herrschaften an der großen Tafel den Lakaien bisweilen einen Wink gaben, sie sollten aufpassen, damit nicht die silbernen Messer und Gabeln unversehens verschwänden.“

 

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Jakob Wassermann (10 maart 1873 – 1 januari 1934)

 

 

De Vlaamse dichteres Hilde Van Cauteren werd geboren 10 maart 1967 Hamme. Zie ook alle tags voor Hilde Van Cauteren op dit blog.

 

Driehoeksverhouding

Terwijl ik naar hem keek, keek ik ook
naar u. Hij zou mij aan u voorstellen
en ik stelde mij uw ogen voor. Hoe
u daarmee naar mij zou kijken. Hij

probeerde mijn blik te grijpen. Ik
probeerde uw blik te beantwoorden.
Eerst in het klad, zei hij. Ik had nog nooit
in het klad gekeken, altijd argeloos echt.

Ik zocht controle in het glas, het objectief
dat ons met elkaar verbond. Waardoor
u uitgesteld naar mij zou kijken,
hij naar mij, en ik, nu, naar u.

 

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Hilde Van Cauteren (Hamme, 10 maart 1967)

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Karel van de Woestijne werd geboren te Gent op 10 maart 1878. Zie ook alle tags voor Karel van de Woestijne op dit blog

 

Voor-zang

Het huis mijns vaders waar de dagen trager waren,
was stil, daar 't in de schaduwing der tuinen lag
en in de stilte van de rust-gewelfde blaêren.
- Ik was een kind, en mat het leven aan den lach
van mijne moeder, die niet blij was, en aan 't waren
der schemeringen om de boomen, en der jaren
om 't vredig leven van den roereloozen dag.

En 'k was gelukkig in de schaduw van dit leven
dat naast mijn dromen als een goede vader ging...
- De dagen hadden mij de vreemde vreugd gegeven
te weten, hoe een vlucht van groote vooglen hing,
iederen avond, in de teedre zomer-luchten
die zeegnend om de ziel der needre menschen gaan,
als de avond daalt, en maalt in avond-kleur de vruchten
die rustig-zwaar in 't loof der stille boomen staan.

...Toen kwaamt gij zacht in mij te leven, en we waren
als schaemle bloemen in den avond, o mijn kind.
En 'k minde u. - En zoo 'k vele vrouwen heb bemind
sindsdien, met moeden geest of smekende gebaren:
u minde ik; want ik zag uw kinder-ogen klaren
om schuine bloemen in de tuine', en uw aanschijn
om mijn eenzelvig doen en denken troostend zijn,
in 't huis mijns vaders, waar de dagen trage waren.

October draagt in vreê wie sober heeft genoten
October draagt in vreê wie sober heeft genoten
de zomer-vruchte', in lusteloze rustigheid.
Maar ik, wiens dagen als een vlucht van vooglen vloden,
steeds onvoldaan, naar u die de een'ge Zomer zijt,
mij heeft de rille Herfst zijn wrangsten wijn gegoten...

Zult ge thans keren?... Mijn bezweren is te moe
dat het de laatste reize om uwe liefde doe.
- Misschien, misschien?... Ik voel in mij den tróost bezinken
dat beiden wij misschien, gesluiërd, de ogen toe,
denzelfden schampren wijn terzelfde schale drinken.

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Karel van de Woestijne (10 maart 1878 - 24 augustus 1929)
Met dochtertje Lily in Oostende rond 1921

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e maart ook mijn blog van 10 maart 2013 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Peter Zantingh, Ed Hoornik, Heere Heeresma, Peter Altenberg, Vita Sackville-West

De Nederlandse schrijver, columnist en blogger Peter Zantingh werd geboren op 9 maart 1983 in Heerhugowaard. Zie ook alle tags voor Peter Zantingh op dit blog.

Uit: Een uur en achttien minuten

“Gisteravond, rond kwart over één, stond ik mijn tanden te poetsen in de badkamer. Ik had met studiegenoten gegeten in het centrum van Utrecht en was net thuisgekomen. Mijn telefoon lag, samen met mijn net uitgetrokken jas, op mijn bed. Hij trilde kort en het beeldscherm lichtte op.
Ik liep ernaartoe. De tekst stond meteen in beeld.
Jongens, het spijt me. Ik heb de lat te hoog gelegd, ik ben mijn idealen kwijt. Sorry. Bedankt. J
Onmiddellijk stokte mijn adem, het voelde alsof mijn maag binnen een seconde een paar graden kouder werd. Ik las het nog eens. Haalde mijn telefoon van de toetsvergrendeling, koos ‘berichten’ in het menu en bekeek de inbox. Bovenaan één nieuw bericht, van Joey.
Jongens, het spijt me. Ik heb...
Ik controleerde of zijn nummer klopte. Las de Sorry nog eens, en de Bedankt. Verstijfd belde ik hem op terwijl ik door mijn kamer liep. Ik kreeg zijn voicemail, een standaard voicemail. Niet Joey’s stem, maar die van een mevrouw die voorlas.
U bent verbonden met de mailbox van. Nul, zes...
Ik hing op en probeerde het opnieuw. Dezelfde stem. Ik las de sms en belde weer. Niets.
Ik keek naar het raam en het leek te trillen in zijn kozijn.
Ik opende mijn mond, zo ver dat ik ermee kon gillen, maar ik maakte geen geluid.
Ik ging op mijn bed zitten, maar kwam erachter dat ik niet kon zitten.
Ik ging staan, maar merkte dat ik niet kon blijven staan.
De machteloosheid greep me bij mijn voeten en trok me onderuit.
En als ik nu terugdenk aan dat moment, vervloek ik alles – álles – dat ik niet direct gebeld heb. Dat ik controleerde, en nog een keer las, en weer controleerde en verdwaasd naar de muren keek en zoveel tijd nodig had om het tot me door te laten dringen.
Ik had, zelfs met de minieme kans dat ik hem dan wel zou hebben bereikt, eerder moeten bellen.
Joe, wat doe je? Waar ben je?
Had ik hem gesproken, dan had hij het niet gedaan. Dat weet ik zeker.
Dat wil ik zeker weten.”

 

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Peter Zantingh (Heerhugowaard, 9 maart 1983)

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Ed Hoornik werd geboren in Den Haag op 9 maart 1910. Zie ook alle tags voor Ed Hoornik op dit blog en ook mijn blog van 8 december 2006.

 

Wanneer ik vroeger met mijn kinderen speelde

Wanneer ik vroeger met mijn kindren speelde,
vielen mij zulke vreemde dingen in,
dat ik wel zwichten moest voor al die beelden,
en maar de straat opliep, kroeg uit, kroeg in.

Nu zijn ze groot, ik hoef ze niets te zeggen;
ik zit, een vreemde man, tussen hen in;
ook zonder woorden weet ik uit te leggen,
dat ik ze zo verschrikkelijk bemin.

Waarom voel ik me dan opeens zo zwaar,
nu ik ze zie, als vogels bij elkander:
mijn eigen oogopslag, mijn eigen haar.

Ik had zo graag ze dit verraad bespaard,
maar soms is men zijn eigen tegenstander
en gooit men weg wat beter was bewaard.

 

 

Enkel verdriet

Enkel verdriet is van de ziel het wezen.
Een zelfde eenzaamheid sluit allen in.
De grootste liefde heeft geen andre zin
dan in elkanders oog het leed te lezen.
Gelijk het was in 's werelds oerbegin,
gelijk het is en altijd weer zal wezen;
de grootste liefde kan ons niet genezen:
een zelfde eenzaamheid sluit allen in.

 

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Ed Hoornik (9 maart 1910 – 1 maart 1970)

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Heere Heeresma werd geboren in Amsterdam op 9 maart 1932. Zie ook alle tags voor Heere Heeresma op dit blog.

Uit: Een dagje naar het strand

“Het is wel eens goed aan een verlies te lijden. Toen je hem (bedoeld wordt: een schelp, CN) van mij kreeg was je alleen verrast, nu verlang je er tenminste naar, een krachtige bloedstroom is het gevolg waarvan allerlei organen profiteren. Het volmaaktste verlies is dat waarvoor geen verontschuldigingen zijn aan te voeren. Noodlot en omstandigheden komen er niet meer aan te pas, alleen maar het zachte de pest aan je zelf hebben…’
(…)

Het strand strekte zich aan weerszijden verlaten uit. Niemand! Hij begon vertwijfeld over het strand te rennen. Hij liep te zigzaggen en viel voortdurend. Een enkeling op de boulevard bleef staan kijken. Zeker weer zo’n zonderling die zich oefende voor de tienkamp, om zo te zien en zich daarbij luidkeels aanmoedigde. Niemand dacht er dan ook aan die sportieveling daar in de verte een strobreed in de weg te leggen.
(…)

“Ik, Bernard, nozem en mislukkeling, zwerend ongenoegen van de maatschappij, heb het in mijn macht deze unieke ontkerstende beschaving te redden. God sta hem bij en zegene de worp van de atoomgranaat waarmee hij een einde maakt aan weer zoveel levens.”

 

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Heere Heeresma (9 maart 1932 – 26 juni 2011)
In Parijs, 1986 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Peter Altenberg werd geboren op 9 maart 1859 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Altenberg op dit blog.

Uit: Flirt

"Ich sitze zum ersten Male mit einem Dichter", sagte sie und erschauerte gleichsam innerlich.
Er sagte: "Wunderbare Hände haben Sie, Fräulein –--."
Sie fühlte: "Ein wirklicher Dichter –--!"
Dann sagte er: "Sie sind bleich; wie ermüdet. Sie dürfen sich morgens nie, nie, nie aus dem Schlafe wecken lassen. Wer weckt Sie denn?!"
"Die Mama."
"Der Schlaf ist das wirkliche, vielleicht das einzige Gnadengeschenk der sonst harten und unerbittlichen Natur!"
Sie fühlte: "Wie er sich ausdrückt! Ein wirklicher Dichter!"
Dann sagte er: "Ich möchte, wie Jesus Christus für die allgemeinen Dinge, wie der Herr von Egydi, Liebknecht und Tolstoi für anderes, ein Prediger sein nur für die Heiligkeit des Schlafes! Der exaltierte Verkündiger des heilgen Rechtes der menschlichen Organisation auf ausgiebigen, von selbst endenden Schlaf! Wehe dir, Verbrecher, Mörder, Vernichter, der du einen schlafenden Menschen, einen, den die Natur zu heilen, zu erlösen sich anschickt, weckest und dieselbe so in ihren heiligen Plänen störest, contrecarrierst!
Eine Mutter, die ihre Tochter aus dem Schlafe weckt, ist keine Mutter!
Eines soll euch heilig sein, die Natur an ihrer geheimnisvollen Arbeit, dem erschöpften Organismus das wieder zu spenden, was die unerbittliche Tages-Schlacht ihm entrissen! Amen."
Die junge Dame fühlte: "Ein Prophet, ein Fanatiker –-- schade!"
Später sagte er: "Frau!? Wer verdiente denn diesen Ehrentitel?!? Wenn ich ein Mädchen fragte, welche Sorte Reis die edelste wäre, sie verstummte, wüsste es nicht zu sagen! Eine Dame sagte zu mir einmal: 'Sie, mein Herr, wir haben immer den feinsten Reis, nicht, Karl?! No, das wäre nicht übel, was glauben Sie denn eigentlich?!?' Aber sie hatte keine Ahnung, worin sich der 'feinste Reis' unterschiede!"
Die junge Dame fühlte: "Ein Koch –-- schade!"

 

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Peter Altenberg (9 maart 1859 – 8 januari 1919)
Portret door Oscar Kokoschka, 1909

 

 

De dichteres en schrijfster Vita Sackville-West werd geboren op 9 maart 1892 in Kent. Zie ook alle tags voor Vita Sackville-West op dit blog.

 

Bitterness

Yes, they were kind exceedingly; most mild
Even in indignation, taking by the hand
One that obeyed them mutely, as a child
Submissive to a law he does not understand.

They would not blame the sins his passion wrought.
No, they were tolerant and Christian, saying, 'We
Only deplore ...' saying they only sought
To help him, strengthen him, to show him love; but he

Following them with unrecalcitrant tread,
Quiet, towards their town of kind captivities,
Having slain rebellion, ever turned his head
Over his shoulder, seeking still with his poor eyes

Her motionless figure on the road. The song
Rang still between them, vibrant bell to answering bell,
Full of young glory as a bugle; strong;
Still brave; now breaking like a sea-bird's cry 'Farewell!'

And they, they whispered kindly to him 'Come!
Now we have rescued you.
Let your heart heal. Forget!
She was your lawless dark familiar.' Dumb,
He listened, and they thought him acquiescent. Yet,

(Knowing the while that they were very kind)
Remembrance clamoured in him: 'She was wild and free,
Magnificent in giving; she was blind
To gain or loss, and, loving, loved but me,--but me!

'Valiant she was, and comradely, and bold;
High-mettled; all her thoughts a challenge, like gay ships
Adventurous, with treasure in the hold.
I met her with the lesson put into my lips,

'Spoke reason to her, and she bowed her head,
Having no argument, and giving up the strife.
She said I should be free. I think she said
That, for the asking, she would give me all her life.'

And still they led him onwards, and he still
Looked back towards her standing there; and they, content,
Cheered him and praised him that he did their will.
The gradual distance hid them, and she turned, and went.

 

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Vita Sackville-West (9 maart 1892 – 2 juni 1962)
In 1939

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:17 Reageer op dit bericht

Taras Sjevtsjenko, Umberto Saba, Agnes Miegel, Keri Hulme, Heleen van Royen, Ota Filip

De Oekraïense dichter, schrijver en schilder Taras Sjevtsjenko werd geboren op 9 maart 1814 in Morynzi bij Kiev. Zie ook alle tags voor Taras Sjevtsjenko op dit blog.

 

The Reaper

Through the fields the reaper goes
Piling sheaves on sheaves in rows;
Hills, not sheaves, are these.
Where he passes howls the earth,
Howl the echoing seas.

All the night the reaper reaps,
Never stays his hands nor sleeps,
Reaping endlessly;
Whets his blade and passes on...
Hush, and let him be.
Hush, he cares not how men writhe
With naked hands against the scythe.
Wouldst thou hide in field or town?
Where thou art, there he will come;
He will reap thee down.

Serf and landlord,
Great and small;
Friendless wandering singer, - all,
All shall swell the sheaves that grow to mountains;

Even the Tsar shall go.
And me too the scythe shall find
Cowering alone behind
Bars of iron; swift and blind,
Strike, and pass, and leave me, stark
And forgotten in the dark.

 

Vertaald door E. L. Voynich

 

 

It Makes No Difference To Me

It makes no difference to me,
If I shall live or not in Ukraine
Or whether any one shall think
Of me 'mid foreign snow and rain.
It makes no difference to me.

In slavery I grew 'mid strangers,
Unwept by any kin of mine;
In slavery I now will die
And vanish without any sign.
I shall not leave the slightest trace
Upon our glorious Ukraine,
Our land, but not as ours known.
No father will remind his son
Or say to him, "Repeat one prayer,
One prayer for him; for our Ukraine
They tortured him in their foul lair."

It makes no difference to me,
If that son says a prayer or not.
It makes great difference to me
That evil folk and wicked men
Attack our Ukraine, once so free,
And rob and plunder it at will.
That makes great difference to me.

 

Vertaald door Clarence A. Manning

 

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Taras Sjevtsjenko (9 maart 1814 - 10 maart 1861)
Monument in Lviv

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Umberto Saba werd geboren op 9 maart 1883 in Triëst. Zie ook alle tags voor Umberto Saba dit blog.

 

The Admonition

What are you doing in the serene
dawn sky, beautiful
rose-red cloud, aflame
and lovingly gazed at?

You change your shape and
floating, lose that fire;
you dissolve, and fading,
admonish me thus:

You, too, o brave youth,
for whom the hours joyously sound,
for whom sweet dreams and love
hide the tomb,

you will fade one day,
the azure lights gone out,
no more to see around you
friends and native sky.

 


My wet nurse’s house

My nurse’s house stands peacefully
facing the old Chapel and looks down
as if in thought on a hillside
friendly to the goats below.

From an open window you can catch
sight of the populous city where I was born
and have a pleasing vista of the sea
and of the fields grateful for hard labor.

Here—I remember—in my earliest years
I played unthinking among the crosses
in the old graveyard as evening fell.

To God I offered up a serene spirit,
and from the house a sound of dear voices
reached me, and the smell of supper.

 

Vertaald door George Hochfield en Leonard Nathan

 

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Umberto Saba (9 maart 1883 – 25 augustus 1957)
Portret door Carlo Levi

 

 

De Duitse dichteres Agnes Miegel werd op 9 maart 1879 in Königsberg geboren. Zie ook alle tags voor Agnes Miegel op dit blog.

 

Es war ein Land... (Fragment)

O kalt weht der Wind über leeres Land,
O leichter weht Asche als Staub und Sand!
Und die Nessel wächst hoch an geborstner Wand,
Aber höher die Distel am Ackerrand!
Es war ein Land, - wo bliebst Du, Zeit?
Da wogte der Roggen wie See so weit,
Da klang aus den Erlen der Sprosser Singen
Wenn Herde und Fohlen zur Tränke gingen,
Hof auf, Hof ab, wie ein Herz so sacht,
Klang das Klopfen der Sensen in heller Nacht,
Und Heukahn an Heukahn lag still auf dem Strom
Und geborgen schlief Stadt und Ordensdom, -
In der hellen Nacht, - der Johannisnacht!
Es war ein Land, - im Abendbrand
Garbe an Garbe im Felde stand.
Hügel auf, Hügel ab, bis zum Hünengrab
Standen die Hocken, brotduftend und hoch,
Und drüber der Storch seine Kreise zog.
So blau war die See, so weiß der Strand
Und mohnrot der Mond am Waldesrand
In der warmen Nacht, - der Erntenacht!

 

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Agnes Miegel (9 maart 1879 - 26 oktober 1964)
Monument in Bad Nenndorf 

 

 

De Nieuw-Zeelandse (Maori) schrijfster Keri Hulme werd geboren op 9 maart 1947 in Christchurch. Zie ook alle tags voor Keri Hulme op dit blog.

Uit: The Bone People

“It is the cold that wakes her, and clouds passing over the face of the sun. There is an ache in the back of her neck, and her pillowing arm is numb. She stands up stiffly, and stretches: she smells rain coming. A cloud of midge-like flies blunders into her face and hair. On the ground round the sack hovers another swarm, buzzing thinly, through what would seem to be for them a fog of fish. The wind is coming from the sea. She picks up the sack, and sets off for home through the bush. Raupo and fern grow into a tangle of gorse: a track appears and leads through the gorse to a stand of windwarped trees. They are ngaio. One tree stands out from its fellows, a giant of the kind, nearly ten yards tall.
Some of its roots are exposed and form a bowl-like seat. Kerewin sits down for a smoke, as she nearly always does when she comes this way, keeping a weather eye open for rain.
In the dust at her feet is a sandal.
For a moment she is perfectly still with the unexpectedness of it.
Then she leavs forward and picks it up.
It can’t have been here for long because it isn’t damp. It’s rather smaller than her hand, old and scuffed, with the position of each toe palely upraised in the leather. The stitching of the lower strap was coming undone, and the buckle hung askew.”

 

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Keri Hulme (Christchurch, 9 maart 1947)
 

 

 

De Nederlandse romanschrijfster en columniste Heleen van Royen werd geboren in Amsterdam op 9 maart 1965. Zie ook alle tags voor Heleen van Royen op dit blog.

Uit: Godin van de jacht

'Niet bang zijn, Diana,' zei Tim zacht. 'Vannacht was bijzonder. Ik voelde iets dat ik lang niet heb gevoeld. Ik denk dat we elkaar iets kunnen geven. Iets wat we misschien zijn kwijtgeraakt.'
Hij brak stukjes van de tak. Ik staarde naar zijn handen. Dit kon uit de hand lopen, besefte ik, dit kon serieus worden. Hij zei dingen die ik niet wilde horen. Correctie: hij zei dingen die ik dolgraag wilde horen, maar waarvoor ik me doof moest houden. Oscar en ik wilden kinderen. Dit was verkeerd.
'Weghollen is jouw stijl niet,' zei Tim, alsof hij mijn gedachten raadde. 'We hebben elkaar nodig. Misschien om elkaar te spiegelen. Om onszelf beter te kunnen zien. Misschien zitten we vast en moeten we elkaar even schoppen.'
'Besef je wel wat je zegt, Tim? Je bent getrouwd. Ik ook.'
Hij gooide het takje weg, draaide zich naar me toe en legde zijn hand onder mijn kin.
'Niets bedreigends of kwetsends mag er gebeuren met de mensen van wie we
houden,' zei hij langzaam. 'Je bent sterk en mooi, Diana. Ook als ik je nooit meer zie. De uren van vannacht kan niemand me afnemen.'
Normaal zou ik op dit moment een grap maken. Hey dude, zou ik zeggen, je moet solliciteren bij Harlequin, de uitgever van de Bouquet-reeks. Daar betalen ze grof geld voor dit soort tekst.”

 

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Heleen van Royen (Amsterdam,  9 maart 1965)

 

 

De Duits- en Tsjechisch-talige schrijver Ota Filip werd geboren op 9 maart 1930 in Ostrau. Zie ook alle tags voor Ota Filip op dit blog.

Uit: Im Licht der goldenen Stadt

„Prag ist eine Stadt, die in dem vergangenen halben Jahrhundert mehrmals ihre Eliten verloren hat: 1939 verschwanden die Juden aus Prag, und Prag ohne Juden ist eben nicht mehr Prag. Die große Zeit des Café Arco, des literarischen Kaffeehauses der deutsch-jüdischen Dichter, Journalisten und Intellektuellen in der Hybern-Gasse, war damit endgültig vergangen. Prag war ärmer geworden. Im Jahr 1945 wurden auf eine beschämend grausame Art und Weise die letzten Deutschen aus Prag vertrieben. Die Tschechen haben die Deutschen in Prag nie gemocht, aber sie gehörten doch seit acht Jahrhunderten in diese Stadt. Und als sie gegangen waren, war die Stadt noch ärmer geworden. Deutsch war für die Prager nie eine Fremdsprache, sondern nur eine andere Sprache gewesen.
Und welche Menschen waren das, diese deutsch sprechenden Prager? Sie waren in der Stadt zwar eine feine und reiche, aber dennoch eine Minderheit; trotzdem leisteten sie sich im Nostiz-Theater ein hervorragendes deutsches Schauspielhaus, sie errichteten eine deutsche Oper, sie finanzierten eine deutsche Philharmonie, gaben zwei hervorragende Tageszeitungen heraus, das »Prager Tagblatt« und die »Bohemia«; wenn ich richtig gezählt habe, gab es in Prag vor Hitlers Einmarsch zwölf deutsche Verlage. Das Adjektiv »deutsch« im Zusammenhang mit Prag verwende ich, ohne die Deutschen kränken zu wollen, mit einem gewissen Vorbehalt; mehr als die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung Prags waren seit Jahrhunderten Juden. War also Prag eine deutsche Stadt?”

 

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Ota Filip (Ostrau, 9 maart 1930)

Geschreven door Romenu om 18:03 Reageer op dit bericht

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