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Berichten van 15 april 2014 tot 16 april 2014

Sarah Kirsch, Kingsley Amis, Patricia De Martelaere, Tristan Tzara, Ewald Vanvugt, Sibylle Lewitscharoff, Anatole France

De Duitse schrijfster en dichteres Sarah Kirsch (eig. Ingrid Hella Irmelinde Kirsch) werd geboren op 16 april 1935 in Limlingerode. Zie ook alle tags voor Sarah Kirsch op dit blog.

 

Lange Reise

Jetzt wolln wir mal nach Birmingham gehn
Der alten schwarzen Küche wo der Ofen nicht zieht
Du nimm die Mütze vom Kopf frag wo das Haus steht
»Zur singenden Katze« da gehn wir gleich hin
Und finden bloß eine music-box frag ob das alles ist

Dann wolln wir lieber Onkel Olaf besuchen der liegt
Unten am Sund und ist voll wie ein Sprit-Zug
Wo hat er nur die schöne blaue Mütze her
Die leuchtet wie im Juni die See um halb vier
Bloß jetzt ist sie fleckig und er antwortet nicht

So nehmen wir eben Weg auf die Shetland-Inseln
Und werden mal sehn ob die Ponys sich kämmen
Und ob sie so klein sind weil auf dem Land groß nichts wächst
Die kleinen Pferde sind wirklich vorzüglich du
Das sollte Onkel Olaf sehn wie die seine Mütze wegessen

Jetzt wird es aber Zeit daß wir Palmbäume sehn
Aber hier hätten wir nie unsern Fuß aufsetzen sollen
Leg dich flach ins Reisfeld neben die Wasserkuh
Oder kriech ins Gebüsch dahin wo die zwitschernden Kinder rennen
Nein bleib da mäht was die Palmen ab
Wirf die Mütze weg sie brennt ja wie die Kinder im Busch

Nun müssen wir bis Köln hinlaufen das liegt
Sehr weit unten hat der Koch von Birmingham gesagt
Ach was die Leute für saubere Hemden haben
Sie duften nach Juchten und Blumen aus Spanien
Woher kommt dann der süßfrische Rauchgeruch dazwischen
Du trägst nicht mal eine Mütze aufm Kopf komm wir müssen weiter

 

 

Bei den weißen Stiefmütterchen

Bei den weißen Stiefmütterchen
Im Park wie ers mir auftrug
Stehe ich unter der Weide
Ungekämmte Alte blattlos
Siehst du sagt sie er kommt nicht

Ach sage ich er hat sich den Fuß gebrochen
Eine Gräte verschluckt, eine Straße
Wurde plötzlich verlegt oder
Er kann seiner Frau nicht entkommen
Viele Dinge hindern uns Menschen

Die Weide wiegt sich und knarrt
Kann auch sein er ist schon tot
Sah blaß aus als er dich untern Mantel küßte
Kann sein Weide kann sein
So wollen wir hoffen er liebt mich nicht mehr

 

 

Breughel-Bild

Der Himmel schneit sich nackt und grün
Schon häuft sichs besetzt die Erde auf Landsknechtart
Fallen Krähen ein belauben den Baum
Schrein spähn sammeln sich fliegen weiter

Werden grauer im Schnee sind klein fast weiß
Kältevögel wohin geht eure Straße was zieht euch
Ein dampfender Maissilo ein Schlachthaus ein Rapsfeld das Schlachtfeld
Womit wollt ihr euch mästen wie denkt ihr
Ohne Verluste übern Winter zu kommen wartet
Nicht diesen Winter ist es umsonst fliegt
Über die schwarzborstigen Berge: hier fällt nichts ab

 

 

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Sarah Kirsch (16 april 1935 – 5 mei 2013)

 

 

De Engelse schrijver Kingsley Amis werd geboren op 16 april 1922 in Londen. Zie ook alle tags voor Kingsley Amis op dit blog.

Uit: Jake's Thing

“Jake did a quick run-through of women in his mind, not of the ones he had known or dealt with in the past few months of years so much as all of them: their concern with the surface of things, with objects and appearances, with their surroundings and how they looked and sounded in them, with seeming to be better and to be right while getting everything wrong, their automatic assumption of the role of injured party in any clash of wills, their certainty that a view is the more credible and useful for the fact that they hold it, their use of misunderstanding and misrepresentation as weapons of debate, their selective sensitivity to tones of voice, their unawareness of the difference in themselves between sincerity and insincerity, their interest in importance (together with noticeable inability to discriminate in that sphere), their fondness for general conversation and directionless discussion, their pre-emption of the major share of feeling, their exaggerated estimate of their own plausibility, their never listening and lots of other things like that, all according to him.”

 

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Kingsley Amis (16 april 1922 – 22 oktober 1995)

 

 

De Vlaamse schrijfster, filosofe, hoogleraar en essayiste Patricia De Martelaere werd geboren in Zottegem op 16 april 1957. Zie ook alle tags voor Patricia de Martelaere op dit blog.

Uit: The artist and his model (Vertaald doorAndre Lefevere)

“The day after the day he would have come to see her, but didn't, she hopes he will not come to see her anymore, but he does anyway. She went to her lover so she would not have to sit and wait for him. She looks unattractive so she doesn't have to look attractive for him. Still, she opens a bottle of wine and fills his glass to the brim.
It is not clear what he wants. Or whether he wants anything. He has come to see her, that's that, for a start. He wants her to want him. But maybe he will say no. And then she doesn't want to. But maybe he wants to but he doesn't want to want to. Maybe he's afraid; maybe he has his doubts. And then she wants to, of course. Then she wants to make him want to.
When she stands close to him in the hallway that is a simple act of calculation. What are the chances? He may let her stand close to him without moving. This thought is humiliating, but it passes. Or he may press her against him and kiss her as she's dreamed, and that, too, will pass. And because nothing matters anymore at that moment, humiliation or satisfaction, she goes and stands close to him and feels terribly sad.
She feels terribly sad because he puts first one arm around her, and then the other. Because he holds her against him as she's dreamed. She starts caressing his back, slowly, first above his shirt, then under it. He imitates whatever she does, like a schoolboy. She feels his hands on her skin. Big, warm hands, and they don't move much. She could cry.”

 

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Patricia De Martelaere (16 april 1957 – 4 maart 2009)

 

 

De Franse dichter, dadaïst en surrealist Tristan Tzara werd op 16 april 1896 in de Roemeense plaats Moinesti geboren als Samuel Rosenstock. Zie ook alle tags voor Tristan Tzara op dit blog.

 

Mouvement

gargarisme astronomique
vibre vibre vibre vibre dans la gorge métallique des hauteurs
ton âme est verte est météorologique empereur
et mes oreilles sont des torches végétales

écoute écoute écoute j’avale mbampou et ta bonne volonté
prends danse entends viens tourne bois vire ouhou ouhou ouhou
faucon faucon de tes propres images amères
mel o mon ami tu me soulèves le matin à panama
que je sois dieu sans importance ou colibri
ou bien le phœtus de ma servante en souffrance
ou bien tailleur explosion couleur loutre
robe de cascade circulaire chevelure intérieure lettre qu’on reçoit à l’hôpital longue très longue lettre quand tu peignes consciencieusement tes intestins ta chevelure intérieure
tu es pour moi insignifiant comme un faux-passeport
les ramoneurs sons bleus à midi aboiement de ma dernière clarté se précipite dans le gouffre de médicaments verdis ma chère mon parapluie
tes yeux sont clos les poumons aussi
de jet-d’eau on entend le pipi
les ramoneurs

 

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Tristan Tzara (16 april 1896 – 24 december 1963)
Portret door Lajos Tihanyi, 1926

 

 

De Nederlandse schrijver Ewald Vanvugt werd geboren op 16 april 1943 in 's-Hertogenbosch. Zie ook alle tags voor Ewald Vanvugt op dit blog.

Uit: Koloniale monumenten

“Wie het standbeeld van Jan Pietersz Coen uit het centrum van Hoorn wil verplaatsen onder meer omdat Coen de bevolking van Banda liet uitmoorden, moet in Amsterdam ook zijn beeld op de Beurs van Berlage, op de hoek van het Damrak en de Oudebrugsteeg, en zijn portretkop boven de hoofdingang van het Tropeninstituut laten verdwijnen.
Wie van de Gouden Koets de schildering wil verwijderen van de tribuut brengende mensen uit de koloniën, moet bijvoorbeeld ook van de achtergevel van het koninklijk paleis op de Dam het twintig meter brede frontonbeeld van wit marmer weghalen, dat de Antwerpse barokkunstenaar Artus Quellinus of Quellijn in de zeventiende eeuw naar het ontwerp van Jacob van Campen beeldhouwde. In dit driehoekige timpaanreliëf wordt de klassieke traditie van triomfstoeten die tribuut brengen voortgezet. Maar waar de Romeinen rijkdommen kregen aangeboden uit betrekkelijk nabij gelegen landen, laat de Amsterdamse maagd zich kostbaarheden brengen uit alle werelddelen. Deze sculptuur is het eerste monument, in een lange reeks, waarop Europeanen zichzelf tevreden hebben voorgesteld als de meester van mensheid.
Moet dit alles worden afgebroken? Of juist met bloemen en vlaggen en tekstborden aangevuld op drukke punten langs de straat blijven staan?”

 

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Ewald Vanvugt (’s-Hertogenbosch, 16 april 1943)

 

 

De Duitse schrijfster Sibylle Lewitscharoff werd geboren op 16 april 1954 in Stuttgart als dochter van een Bulgaarse vader en een Duitse moeder. Zie ook alle tags voor Sibylle Lewitscharoff op dit blog.

Uit: Blumenberg

“Blumenberg hatte gerade eine neue Kassette zur Hand genommen, um sie in das Aufnahmegerät zu stecken, da blickte er von seinem Schreibtisch auf und sah ihn. Groß, gelb, atmend; unzweifelhaft ein Löwe. Der Löwe sah zu ihm her, ruhig sah er zu ihm her aus dem Liegen, denn der Löwe lag auf dem Bucharateppich, in geringem Abstand zur Wand.
Es mußte ein älterer Löwe sein, vielleicht nicht mehr ganz bei Kräften, aber mit der einzigartigen Kraft begabt, da zu sein. Das erkannte Blumenberg zumindest auf den zweiten Blick, während er noch um Beherrschung rang.
Nur nicht die Fassung verlieren, gerade in diesem Falle nicht, sagte sich Blumenberg, vielleicht geriet der Satz weniger korrekt, obwohl Blumenberg auch beim Finden von Sätzen im Kopf eine eiserne Disziplin zu wahren pflegte, weil er sich daran gewöhnt hatte, geordnet und nicht etwa überstürzt sich Sätze zurechtzulegen, und zwar fast so geordnet, wie er gemeinhin sprach, ob er nun ein empfangsbereites Aufnahmegerät vor sich hatte oder die Ohren eines Kindes.
Blumenberg wußte sofort, daß hier viel falsch zu machen war und nur eines richtig: abwarten und die Fassung behalten. Er wußte auch, daß in Gestalt des Löwen eine außerordentliche Ehre ihm widerfuhr, gleichsam eine Ehrenmitteilung der hohen Art war überbracht wor-den, von langer Hand vorbereitet und nach eingehender Prüfung ihm gewährt. Man traute Blumenberg offenbar zu, daß er in seinem schon etwas höheren Alter leichterdings damit fertig würde.”

 

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Sibylle Lewitscharoff (Stuttgart, 16 april 1954)

 

 

De Franse dichter en schrijver Anatole France werd geboren in Parijs op 16 april 1844. Zie ook alle tags voor Anatole France op dit blog.

 

Le mauvais ouvrier

Maître Laurent Coster, cœur plein de poésie,
Quitte les compagnons qui du matin au soir,
Vignerons de l'esprit, font gémir le pressoir ;
Et Coster va rêvant selon sa fantaisie.

Car il aime d'amour le démon Aspasie.
Sur son banc, à l'église, il va parfois s'asseoir,
Et voit flotter dans la vapeur de l'encensoir
La dame de l'enfer que son âme a choisie ;

Ou bien encor, tout seul au bord d'un puits mousseux,
Joignant ses belles mains d'ouvrier paresseux,
Il écoute sans fin la sirène qui chante.

Et je ne sais non plus travailler ni prier ;
Je suis, comme Coster, un mauvais ouvrier,
À cause des beautés d'une femme méchante.

 

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Anatole France (16 april 1844 – 12 oktober 1924)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e april ook mijn blog van 16 april 2013 en ook mijn blog van 16 april 2012 deel 2 en ook mijn blog van 16 april 2011 deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:13 Reageer op dit bericht

Tomas Tranströmer, Henry James, Daniël Samkalden, Jérôme Lambert, Patrick Bernauw, Wilhelm Busch, Ina Boudier-Bakker

De Zweedse dichter en schrijver Tomas Tranströmer werd geboren in Stockholm op 15 april 1931. Zie ook alle tags voor Tomas Tranströmer op dit blog.

Preludes

I
Ik deins terug voor iets dat kruislings aan komt sloffen door de natte sneeuw.
Fragment uit wat komen gaat.
Een losgebroken muur. Iets zonder ogen. Hard.
Een gezicht van tanden!
Een vrijstaande muur. Of staat het huis daar
ofschoon ik het niet zie?
De toekomst: een leger lege huizen
dat zich een weg zoekt door de natte sneeuw.

 

II
Twee waarheden naderen elkaar. Eén komt van binnen uit, één van buitenaf
en waar zij elkaar ontmoeten bestaat een kans jezelf te zien.

Hij die merkt wat er te gebeuren staat roept vertwijfeld: ‘Halt!
wat ook, als ik mijzelf maar niet hoef te kennen.’

En er is een boot die aan wil leggen – dat precies hier probeert -
Hij zal het duizenden malen proberen.

Uit het duister van het bos komt een lange bootshaak die door het open raam wordt gestoten,
dwars tussen de feestgangers die zich warm hebben gedanst.

III

De verdieping waar ik het grootste deel van mijn leven heb gewoond moet leeggeruimd. Alles is er nu uit. Het anker is losgeslagen – alhoewel er nog steeds rouw heerst, is het de lichtste verdieping in de hele stad. De waarheid heeft geen meubels van node. Ik ben het leven een keer rondgereisd en teruggekeerd naar het uitgangspunt: een leeggeblazen kamer. Dingen die ik heb meegemaakt vertonen zich hier op de muren als egyptische schilderingen, scènes aan de binnenkant van een grafkamer. Maar zij raken steeds verder uitgewist. Het licht namelijk is te sterk. De ramen zijn groter geworden. De lege verdieping is een grote kijker gericht op de hemel. Zij is stil als een quakerwijding. Wat je hoort zijn de achtertuinduiven, hun gekoer.

 

Vertaald door J. Bernlef

 

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Tomas Tranströmer (Stockholm, 15 april 1931)

 

 

De Amerikaanse schrijver Henry James werd geboren in New York op 15 april 1843. Zie ook alle tags voor Henry James op dit blog.

Uit: The Portrait of a Lady

“The front of the house overlooking that portion of the lawn with which we are concerned was not the entrance-front; this was in quite another quarter. Privacy here reigned supreme, and the wide carpet of turf that covered the level hill-top seemed but the extension of a luxurious interior. The great still oaks and beeches flung down a shade as dense as that of velvet curtains; and the place was furnished, like a room, with cushioned seats, with rich-coloured rugs, with the books and papers that lay upon the grass. The river was at some distance; where the ground began to slope the lawn, properly speaking, ceased. But it was none the less a charming walk down to the water.
The old gentleman at the tea-table, who had come from America thirty years before, had brought with him, at the top of his baggage, his American physiognomy; and he had not only brought it with him, but he had kept it in the best order, so that, if necessary, he might have taken it back to his own country with perfect confidence. At present, obviously, nevertheless, he was not likely to displace himself; his journeys were over and he was taking the rest that precedes the great rest.
He had a narrow, clean-shaven face, with features evenly distributed and an expression of placid acuteness. It was evidently a face in which the range of representation was not large, so that the air of contented shrewdness was all the more of a merit. It seemed to tell that he had been successful in life, yet it seemed to tell also that his success had not been exclusive and invidious, but had had much of the inoffensiveness of failure. »

 

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Henry James (15 april 1843 - 28 februari 1916)
Als 16-jarige

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist, kleinkunstenaar en zanger Daniël Samkalden werd geboren op 15 april 1979 in Naarden. Zie ook alle tags voor Daniël Samkalden op dit blog.

Uit: Siberisch Muskushert (Column)

“En wat heeft de hetze tegen doping mij als sportconsument nu eigenlijk opgeleverd? Twee weken Tour de France zijn er verreden en het is saaier dan ooit tevoren. Zelfs de bergetappes leveren geen verhalen op. Eergisteren lukte het favoriet Andy Schlek voor het eerst bergop weg te rijden bij zijn concurrenten, hij won welgeteld 2 seconden op de groep favorieten met ondermeer Alberto Contador, die sinds zijn dopingzaak ineens zo onopvallend rijdt. 2 seconden, daar moet je het als wielerfan tegenwoordig mee doen. Robert Gesink pleitte eerder voor bredere, rechtere wegen zodat hij ‘fatsoenlijk’ zijn ‘werk kan uitvoeren’. Whereaboutschema’s, permanente dopingcontroles, werkrichtlijnen van de ploeg, morele codes van de bond, wurgcontracten met sponsoren, ze hebben van wielrenners slaafse ambtenaren gemaakt en van de Tour een volmaakt genivelleerd sportevenement waar alle heroïek is uitgefilterd.
Liever de tijden van Lance Armstrong die de concurrentie met minuten verdeemoedigde en zijn afwijkende bloedwaarden wegwuifde met een doktersattest voor zadelpijnzalf. Of Tom Simpson die vlak voor de top van de Mont Ventoux dood van zijn fiets viel met een fles cognac en twee ampullen amfetamine in zijn zakken. Of Bjarne Riis die uit het niets de tour won en ’s nachts zes keer de wekker zette om een rondje over de gang te lopen zodat zijn Epobloed niet ging klonteren. Terwijl in de winter DDR-schaatsters met zware stemmen en baardharen het ene na het andere wereldrecord verbeterden.”

 

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Daniël Samkalden (Naarden, 15 april 1979)

 

 

De Franse schrijver Jérôme Lambert werd geboren op 15 april 1975 in Nantes. Zie ook alle tags voor Jérôme Lambert op dit blog.

Uit: Mardi maudit

«Je peux être très fort pour me faire des nœuds dans le cerveau, comme me le dit parfois mamie. Ou pour me prendre la tête, comme me le dit parfois Coûton.
C'est vrai, je me complique la vie parce que je réfléchis trop, j'ai besoin de savoir immédiatement ce que je ressens face à telle ou telle situation. Comme si on pouvait analyser en direct ce qui se passe en nous. J'ai besoin de savoir pour pouvoir me protéger, je crois. Pour ne pas être pris au dépourvu par la vie. C'est aussi bête que ça.
(…)

Tout ce que j'avais sur le cœur depuis presque une semaine sortait enfin. Je lui ai dit à quel point je me sentais perdu et abandonné, que ma tristesse m'avait gâché le mariage de Mamie et tout mon week-end, que je m'étais fâché à mort avec Croûton pendant presque douze heures et que ça n'était jamais arrivé en sept ans d'amitié. Je lui ai même dit que je lui en voulais pour ça, qu'elle avait squatté ma tête le jour et la nuit, et que c'est fatiguant d'être malheureux, ça épuise.
J'ai tout déballé parce que, finalement, elle était responsable d'une partie de ma tristesse. Pas de tout, mais d'une partie.”

 

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Jérôme Lambert (Nantes,15 april 1975)

 

 

De Vlaamse schrijver, cenarist, acteur en regisseur Patrick Bernauw werd geboren op 15 april 1962 in Aalst. Zie ook alle tags voor Patrick Bernauw op dit blog.

Uit:Spookrijders

“De stilte had een kleur. Ze was grijs als de mist om hem heen, waarin alle geluiden waren gestold. De schrijnende pijn in zijn schedel leek zijn hoofdhuid te doen krimpen.
Johnny opende de ogen. Hoog boven hem was een witte ring van licht in de mist geprikt. Een UFO, dacht hij. Maar bij nader inzien bleek het alleen maar om een verlichtingspaal te gaan, die zich stram over hem heen gebogen had, en nu versteend leek in een slechts half afgewerkt gebaar.
De oorzaak van de vreemde bocht die de paal beschreef, was het wrak aan zijn voet. Eerder op de dag was dat een zwarte Mercedes uit '71 geweest, die Johnny had gestolen. Een tijdje geleden - omstreeks 23:32 uur om precies te zijn...
... eleven o'clock in Nevele!
... was Johnny met de zwarte Mercedes in de vangrails gedoken.
Bijna middernacht! Spokenuur!
En nu restte er niets meer van die prachtige machine, dan een verwrongen hoop rokend schroot.”

 

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Patrick Bernauw (Aalst, 15 april 1962)

 

 

De Duitse dichter en tekenaar Wilhelm Busch werd geboren in Wiedensahl op 15 april 1832. Zie ook alle tags voor Wilhelm Busch op dit blog.

 

Vertraut

Wie liegt die Welt so frisch und traurig
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins frühlingsgrüne Tal hinein.
Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.

Und wird auch mal der Himmel grauer;
wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht

 

 

Ich saß vergnüglich bei dem Wein

Ich saß vergnüglich bei dem Wein
Und schenkte eben wieder ein.
Auf einmal fuhr mir in die Zeh
Ein sonderbar pikantes Weh.
Ich schob mein Glas sogleich beiseit
Und hinkte in die Einsamkeit
Und wußte, was ich nicht gewußt:
Der Schmerz ist Herr und Sklavin ist die Lust.

 

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Wilhelm Busch (15 april 1832 - 9 januari 1908)
In 1860 

 

 

De Nederlandse schrijfster Ina Boudier-Bakker werd geboren in Amsterdam op 15 april 1875. Zie ook alle tags voor Ina Boudier-Bakker op dit blog.

Uit:De klop op de deur

“Het kind trok snel haar hoofd terug. Een witte kornet was op de trap verschenen: Leentje, die in haar beste zwart zijden boezelaar naar boven kwam feliciteeren....
De deur van de feestelijke kamer zoefde dicht.
Teleurgesteld sloop het kind terug. Nog even keek ze voor 't raam. Hier en daar liepen menschen vlug over straat. Zoo had zij ook met vader geloopen, lekker in 't donker, uit de kerk. De lantaarns brandden niet, want 't was lichte maan. Als je zoo in 't donker liep kon je zoo heerlijk denken.... Want morgen was het Nieuwjaar, dat was zoo goed als een Zondag; en op Zondag dacht je altijd, dat er veel prettige dingen zouden gebeuren....
Beneden gingen de gasten vertrekken. Fransje Goldeweijn hielp haar vriendin met hoed en sjaal. Ze taxeerde vlug en benijdend: een dure sjaal, maar haar stralend gezicht, blozender nog van de kamerwarmte, de punch, lachte onvertroebeld de vertrekkenden na. Dan, terwijl ze vlug de nauwe gang terugliep, Leentje riep om op te ruimen, klonk luid door 't huis de bel.
‘Nu nog een patiënt?’
‘Of meneer dadelijk komen wil bij mevrouw Koelen op de Heerengracht.’
‘Is er een rijtuig?’
‘Ja meneer.’
Zijn gezicht, vermoeid na den langen drukken dag, zonk in, nu de afleiding van de Oudejaarsviering voorbij was.”

 

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Ina Boudier-Bakker (15 april 1875 - 26 december 1966)
Cover 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e april ook mijn blog van 15 april 2013 en ook mijn blog van 15 april 2012 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:26 Reageer op dit bericht

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