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Berichten van 28 april 2014 tot 29 april 2014

Konstantínos Petros Kaváfis, Bernhard Setzwein, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Bjarne Reuter, Kurt Pinthus

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook alle tags voor Konstantínos Petros Kaváfis op dit blog.

 

Zoveel je kunt

Ook als je het leven niet inrichten kunt naar eigen wens,
span je dan tenminste hier voor in
zoveel je kunt: verlaag het niet
door te veel omgang met de mensen,
door te veel drukte en gepraat.

Verlaag het niet door het mee te slepen,
het dikwijls om te leiden en het bloot te stellen
aan de dagelijkse dwaasheid
van betrekkingen en omgang,
tot het lastig wordt als iets vreemds.

 

Vertaald door Hans Warren en Mario Molengraaf

 

 

Was het de drank?

Was het de drank van die avond?
Was het omdat ik indutte? Ik was de hele dag al moe.

Voor mijn ogen werd de zwarte, houten zuil
met de antieke kop uitgewist, net als de deur
van de eetkamer, de rode fauteuil en het bankje.
In plaats ervan verscheen een straat in Massalia.
En daar bleek mijn ziel weer vrij,
niet verdrukt, en ze ging mee
met de gestalte van een verfijnde, zinnelijke efebe -
een verdorven efebe: dat moet ook gezegd.

Was het de drank van die avond?
Was het omdat ik indutte? Ik was die dag al moe.

Mijn ziel herademde en toonde me
een fijne straat in Massalia,
met de gestalte van de gelukkige, verdorven efebe,
hij kende nooit schaamte, dat spreekt.

 

Vertaald door Mario Molengraaf

 

 

Die Stadt

Du sprachst: "Ich gehe in ein anderes Land, an eine andere Küste.
Es findet sich die andere Stadt, die besser ist als diese eben.
Jeder meiner Mühen ist das Scheitern vorgegeben;
und es ist mein Herz - als sei es tot - begraben.
Wie lange noch verharren hier in Ödnis die Verstandesgaben.
Wohin ich mein Auge wende, wohin ich auch schau',
hier sehe ich nur meines Lebens schwarzen Trümmerbau,
welches ich soviele Jahre führte und verheerte und verwüste."
Du findest keinen neuen Platz, findest keine anderen Küsten.
Dir folgt die Stadt. Durch die Straßen streifst du, unveränderlich
dieselben. Und in selben Vierteln kommt das Alter über dich;
und es wird in selben Häusern weiß dein Haar.
Dein Ziel liegt stets in dieser Stadt. Nach anderen Orten - Hoffnung fahr -
gibt es kein Schiff für dich und gibt es keine Straße.
Wie du dein Leben hier verheert hast, in dem Maße
dieses kleinen Ecks, so mußtest du es in der ganzen Welt verwüsten.

 

Vertaald door Wolfgang Josing en Doris Gundert

 

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K. P. Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)
Borstbeeld in het Kaváfis museum in Alexandrië

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Zie ook alle tags voorBernhard Setzwein op dit blog.

Uit: Ein Fahneneid aufs Niemandsland

Andere Leut' haben ihre Weltanschauung, ich hab' meine Grenzanschauung. Jeden Tag habe ich die, wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers vom bayerischen Waldmünchen aus auf den Bergrücken des böhmischen Cerchov schaue. Dort oben verläuft eine offene Grenze. Da herunten auf meinem Schreibtisch auch. Über die muß ich tagtäglich hinüber und herüber. Literatur und Grenzübertritt, das sind genaugenommen Synonyme. Für mich jedenfalls. Ein Schreiben, das nicht immer auch einen kleinen Grenzverkehr darstellt, interessiert mich, ehrlich gesagt, wenig. Die Territorien, zwischen denen dabei grenzverkehrt wird, müssen allerdings nicht immer die uns bekannten Ländernamen tragen. Sie können auch heißen: Realienland und Phantasien, Konventionalistan und Verrückisien, Wachmark und Traumauen, Volkrepublik und Ichreich. Das eigentliche Vaterland des Schriftstellers aber ist das Niemandsland zwischen all diesen Territorialmächten. Sein Eid gilt der Niemandslandfahne!
Er ist ein Grenzlandbewohner von Haus aus, von diesem seinem Haus aus, das fast genau auf der Grenze steht. Er streift die Borderline entlang und sieht auch ohne Nachtsichtgerät dunkle Gestalten und dunkle Geschehnisse. Nie ist er ohne Konterbande unterwegs, und kein anherrschender Zuruf ist ihm lieber als der: Die Papiere, bitte! Ja, genau, seine Papiere soll man aufmerksam durchblättern. Man wird sie voller literarischer Sichtvermerke finden.
Von denen soll hier die Rede sein, von meinen ganz persönlichen Sichtvermerken. Ich habe hineingeschaut in Nachbarbücher und Nachbarländer, bin Grenznaturen begegnet, und was ich von ihnen erfuhr, habe ich hier vermerkt. Im übrigen gilt, was Peter Handke in seiner Reise-Erzählung „Die Wiederholung" sagt, die das Karstland zwischen Kärnten und Slowenien beschreibt: „Eine Grenznatur, das ist eine Randexistenz, doch keine Randfigur."

 

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Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voorAlejandra Pizarnik op dit blog.

 

The Absent Lover

I
The blood wants to settle
Its reason for loving has been stolen.
Naked absence.
I drive myself crazy, I strip myself.
What would the world say if God
had abandoned it like this?

 
II
Without you
the sun falls like an abandoned corpse.
Without you
I hold myself in my arms
and carry me into life
to beg for passion.

 

Vertaald door Samantha Memi

 

 

Night, The Poem

If you find your true voice, bring it to the land of the dead. There is kindness in the ashes. And terror in non-identity. A little girl lost in a ruined house, this fortress of my poems.

I write with the blind malice of children pelting a madwoman, like a crow, with stones. No—I don’t write: I open a breach in the dusk so the dead can send messages through.

What is this job of writing? To steer by mirror-light in darkness. To imagine a place known only to me. To sing of distances, to hear the living notes of painted birds on Christmas trees.

My nakedness bathed you in light. You pressed against my body to drive away the great black frost of night.

My words demand the silence of a wasteland.

Some of them have hands that grip my heart the moment they’re written. Some words are doomed like lilacs in a storm. And some are like the precious dead—even if I still prefer to all of them the words for the doll of a sad little girl.         

 

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Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)

 

 

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook alle tags voorWalter Kempowski op dit blog.

Uit: Alkor. Tagebuch 1989

“Dieses Wetter ist ja nun wirklich durchwachsen. Schon seit Wochen grauer Himmel ohne einen Sonnenstrahl und dann dieser Regen, "nieselnd". Nicht einmal zu einem anständigen Kap Hoorn reicht es. Nieseln, das ist es. Bei ein wenig Glück wäre aus der Nieselei ein sanfter Watte-Schneefall geworden.
"Könnte es nun nicht schneien?" pflegte meine Mutter zu sagen. Das Gerede von früher. Daß es da mehr Schnee gegeben habe. Und in der Tat, mir ist auch so.
Mit Jürgen Kolbe sprach ich im Oktober über "Das Echolot", mein nächstes Großprojekt. Er bezeichnete das als Archäologie. Meine Vorstellung von preiswertem Papier und von französischer Broschur fand er gut, den Untertitel: "Ein kollektives Tagebuch" weniger. Einen Arbeitsvorschuß will er zahlen. Wir fuhren im Auto über den Stachus, als wir darüber redeten, und die Ampel zeigte Rot. War das ein schlimmes Vorzeichen?
Rückblick auf 1988: Die "Hundstage", 90 Lesungen, allerlei Seminare und die Reise in die USA. Anschaffung des Computers und Kiellegung des "Echolot". Zu "Hundstage": Der Verlag freue sich über das Buch, wurde gesagt. Es werde jedoch von geschlechtsbewußten Buchhändlerinnen sabotiert.
Im April begann ich mit M/B* [Anm. Verlag: Der Roman "Mark und Bein", erschienen 1992] und mit dem "Sirius". Letzteres Vorhaben wurde, wie das "Echolot", durch den neuen Computer angeregt.
Kurzer Spaziergang bei flammendem Sonnenuntergang.
In der Nacht stand ich auf und ging nach unten, um mich etwas zu bewegen. Ich saß zwei Stunden in der Bibliothek und sah nach draußen. Schnee hastete über die Gartenlampe wie Rauch im Wind, ein seltener Anblick, er verwandelt meine Depression in so etwas wie ein Dankgebet.
Prokofjew: Flötensonate. Unerklärlich grauenhaft..”

 

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Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)



 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Zie ook alle tags voorBjarne Reuter op dit blog.

Uit: Der Lügner von Umbrien (Vertaald door Knut Krüger)

" Du bist verroht bis ins Mark, Alter, für dich besteht keine Hoffnung."
"Da überrascht es dich sicher, dass ich immer noch am Leben bin, Rinaldo."
"Es überrascht mich nicht, es empört mich."
"Schweig still, ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren."
Leider war die Familie mit Kräutern großzügiger als mit Schmuck gewesen. "Man bricht doch schließlich kein Familiengrab auf, um am Lavendel zu schnuppern." Er kontrollierte die Fingerknochen und stöhnte enttäuscht auf, als das Handgelenk der Frau sich vom Arm löste. Danach hob er die Hüftschale an und entdeckte ein rotes Baumwollsäckchen. Vorsichtig öffnete er die kleine Schleife und leerte es. Heraus kullerte ein Ring mit einem klaren, blauen Stein. Giuseppe pfiff leise durch die Zähne. Er war zwar kein Experte, was Edelsteine betraf, erkannte jedoch einen Saphir, wenn er ihn vor sich hatte.
"Ach Rinaldo", flüsterte er, "usus est optimus magister."
Vorsichtig hüllte er die Leiche wieder in die teils verrotteten Kleider, legte das linke Handgelenk wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück, entschuldigte sich für seine Ungeschicklichkeit und schloss den Deckel.“

 

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Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)

 

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Kurt Pinthus op dit blog.

Uit: Zuvor (Vorrede zur Anthologie 'Menschheitsdämmerung)

„Doch schon fühlten die gereizten und überempfindlichen Nerven und Seelen dieser Dichter deutlich auf der einen Seite das dumpfe Heranrücken der liebe- und freudeberaubten proletarischen Massen, von der andern Seite den heranrollenden Zusammenbruch einer Menschheit, die ebenso hochmütig wie gleichgültig war. Aus der strotzenden Blüte der Zivilisation stank ihnen der Hauch des Verfalls entgegen, und ihre ahnenden Augen sahen bereits als Ruinen eine wesenlos aufgedunsene Kultur und eine ganz auf dem Mechanischen und Konventionellen aufgetürmte Menschheitsordnung. Ein ungeheurer Schmerz schwoll empor — und am frühesten und klarsten in denen, die in dieser Zeit, an dieser Zeit starben [...]
Man versuchte, das Menschliche im Menschen zu erkennen, zu retten und zu erwecken. Die einfachsten Gefühle des Herzens, die Freuden, die das Gute dem Menschen schafft, wurden gepriesen. [...] Immer deutlicher wußte man: der Mensch kann nur gerettet werden durch den Menschen, nicht durch die Umwelt. Nicht Einrichtungen, Erfindungen, abgeleitete Gesetze sind das Wesentliche und Bestimmende, sondern der Mensch! Und da die Rettung nicht von außen kommen kann — von dort ahnte man längst vor dem Weltkrieg Krieg und Vernichtung —, sondern nur aus den inneren Kräften des Menschen, so geschah die große Hinwendung zum Ethischen.“

 

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Kurt Pinthus (29 april 1886 – 11 juli 1975)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e april ook mijn blog van 29 april 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Rod McKuen

De Amerikaanse dichter, zanger, singer-songwriter, componist en acteur Rodney Marvin McKuen werd geboren in Oakland, Californië op 29 april 1933. McKuen liep op jeugdige leeftijd weg van huis en zwierf enige tijd langs de Amerikaanse westkust. Hij ontdekte zijn schrijverstalent, belandde in de journalistiek, en begin jaren vijftig was hij verslaggever in de Koreaanse Oorlog. Hij ging in San Francisco wonen en vergaarde bescheiden bekendheid als beat poet en folkzanger. Hij las zijn eerste gedichten voor met Jack Kerouac en Allen Ginsberg in San Francisco's Jazz Cellar. Zijn eerste LP “Songs for a lazy afternoon” verscheen in 1956. Eind jaren vijftig had hij als acteur een bijrol in een paar films, In 1959 vestigde hij zich in New York. Zijn volgende albums in verschillende genres, met pop ballads, rock-'n-roll en gesproken woord werden uitgebracht bij platenmaatschappij Decca. Begin jaren zestig reisde hij lange tijd door Frankrijk waar hij persoonlijk kennis maakte met diverse chansonniers. Hij maakte Engelse vertalingen van het werk van o. a. Gilbert Bécaud en Jacques Brel. Halverwege de jaren zestig toen hij terug was in Amerika werd hij steeds populairder als singer-songwriter. Hij bracht zijn eerste dichtbundels uit. Zijn eerste dichtbundel "Stanyan Street & Other Sorrows" uit 1966 werd een groot succes, en meer dichtbundels volgden. Vooral in Amerika waren zijn dichtbundels enorm populair. Er werden meer dan 40 miljoen exemplaren van verkocht, en hij werd hiermee een van de populairste dichters aller tijden. In Nederland werd zijn dichtbundel “Listen to the warm” in 1971 uitgebracht onder de titel “Liefde in woorden” vertaald door Cees Nooteboom. Zijn meeste succesvolle album was “Rod McKuen at Carnegie Hall” (1969). In 1971 werd hij ineens razend populair in Nederland. Hij had hij achter elkaar twee nummer 1-hits, “Soldiers who want to be heroes” en “Without a worry in the world” Van 1967 tot 1975 maakte hij een aantal platen met Anita Kerr en de San Sebastian Strings. Intussen bleef hij soloalbums uitbrengen, zoals het disco album “Slide easy” in uit 1977, waarop de Europese hit Amor. De dichtbundels die hij schreef in de latere jaren zeventig vonden minder aftrek. Zijn grote succes was voorbij. In 1976 schreef hij het autobiografische boek “Finding my father”, over de zoektocht naar zijn vader. Vanaf 1982 werd McKuens leven getekend door een klinische depressie waardoor zijn productiviteit sterk afnam. Hij nam afscheid van het podium, maar hij schreef nog wel een paar dichtbundels in de jaren tachtig.

 

The Need

It’s nice sometimes
to open up the heart a little
and let some hurt come in.
It proves you’re still alive.

If nothing else
it says to you–
clear as a high hill air,
uncomfortable
as diving through cold water–

I’m here.
However wretchedly I feel,
I feel.

I’m not sure
why we cannot shake
the old loves
from our minds.
It must be that
we build on memory
and make them more
than what they were.
And is the manufacture
just a safe device
for closing up the wall?

I do remember.
the only fuzzy circumstance
is sometimes where and how.
Why, I know.

It happens
just because we need
to want and to be
wanted, too,
when love is here or gone
to lie down in the darkness
and listen to the warm.

 

 

I promised I would call

I promised I would call
I used to do that often
and meant it at the time
as I meant to answer letters
and take the dogs out walking
the same hour every day.

I didn't call because I didn't
and because a promise
I might keep
that leads you nowhere
would be unkinder
than good intentions
that grow dim.

 

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Rod McKuen (Oakland, 29 april 1933)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Roberto Bolaño, Harper Lee, Karl Kraus, Nezahualcóyotl, Ğabdulla Tuqay

De Chileense dichter en schrijver Roberto Bolaño werd geboren op 28 april 1953 in Santiago de Chile. Zie ook alle tags voor Roberto Bolaño op dit blog.

Uit: The Savage Detectives

« Asking Álamo these questions was, as I soon learned, a sign of my tactlessness. At first I thought he was smiling in admiration. Later I realized it was actually contempt. Mexican poets (poets in general, I guess) hate to have their ignorance brought to light. But I didn't back down, and after he had ripped apart a few of my poems at the second session, I asked him whether he knew what a rispetto was. Álamo thought that I was demanding respect for my poems, and he went off on a tirade about objective criticism (for a change), a minefield that every young poet must cross, etc., but I cut him off, and after explaining that never in my short life had I demanded respect for my humble creations, I put the question to him again, this time enunciating as clearly as possible.
"Don't give me this crap," said Álamo.
"A rispetto, professor, is a kind of lyrical verse, romantic to be precise, similar to the strambotto, with six or eight hendecasyllabic lines, the first four in the form of a serventesio and the following composed in rhyming couplets. For example ..." And I was about to give him an example or two when Álamo jumped up and cut me off. What happened next is hazy (although I have a good memory): I remember Álamo laughing along with the four or five other members of the workshop. I think they may have been making fun of me.
Anyone else would have left and never gone back, but despite my unhappy memories (or my unhappy failure to remember what had happened, at least as unfortunate as remembering would have been), the next week there I was, punctual as always.
I think destiny brought me back. This was the fifth session of Álamo's workshop that I'd attended (but it might just as well have been the eighth or the ninth, since lately I've been noticing that time can expand or contract at will), and tension, the alternating current of tragedy, was palpable in the air, although no one could explain why.”

 

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Roberto Bolaño (28 april 1953 – 15 juli 2003)

 

 

De Amerikaans schrijfster Nelle Harper Lee werd geboren in Monroeville op 28 april 1926. Zie ook alle tags voor Harper Lee op dit blog.

Uit: To Kill a Mockingbird

„Our mother died when I was two, so I never felt her absence. She was a Graham from Montgomery; Atticus met her when he was first elected to the state legislature. He was middle-aged then, she was fifteen years his junior. Jem was the product of their first year of marriage; four years later I was born, and two years later our mother died from a sudden heart attack. They said it ran in her family. I did not miss her, but I think Jem did. He remembered her clearly, and sometimes in the middle of a game he would sigh at length, then go off and play by himself behind the car-house. When he was like that, I knew better than to bother him.
When I was almost six and Jem was nearly ten, our summertime boundaries (within calling distance of Calpurnia) were Mrs. Henry Lafayette Dubose's house two doors to the north of us, and the Radley Place three doors to the south. We were never tempted to break them. The Radley Place was inhabited by an unknown entity the mere description of whom was enough to make us behave for days on end; Mrs. Dubose was plain hell.
That was the summer Dill came to us.
Early one morning as we were beginning our day's play in the back yard, Jem and I heard something next door in Miss Rachel Haverford's collard patch. We went to the wire fence to see if there was a puppy--Miss Rachel's rat terrier was expecting--instead we found someone sitting looking at us. Sitting down, he wasn't much higher than the collards. We stared at him until he spoke:
"Hey."
"Hey yourself," said Jem pleasantly.
"I'm Charles Baker Harris," he said. "I can read."
"So what?" I said.
"I just thought you'd like to know I can read. You got anything needs readin' I can do it. . . ."

 

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Harper Lee (Monroeville, 28 april 1926)


 

 

De Joods-Oostenrijkse dichter, schrijver en journalist Karl Kraus werd geboren in Jičin, Bohemen, Oostenrijk-Hongarije (thans Tsjechië) op 28 april 1874. Zie ook alle tags voorKarl Kraus op dit blog.

 

Ablaut der Liebe

Hast du die erste, wird sie dich bedrücken.
Dich zu befreien, mag der zweiten glücken.
Die dritte hast du, wieder dich zu bücken
bis du erliegst unendlichem Berücken.

 

 

Zweifel

Am Scheideweg der Worte muß man schwanken,
ob dies da besser oder jenes dort.
Denn der Gedanke hält nicht immer Wort,
jedoch das Wort hält mancherlei Gedanken.

 

 

Vor dem Schlaf

So spät ist es, so späte,
was werden wird, ich weiß es nicht.
Es dauert nicht mehr lange,
mit wird so bange,
und seh' in der Tapete
ein klagendes Gesicht.

Allein bin ich, alleine,
was außerhalb, ich weiß es nicht.
Ach, daß mir's noch gelänge,
mir wird so enge,
und seh' in jedem Scheine
ein fragendes Gesicht.

Nun bin ich schon entrissen,
was da und dann, ich weiß es nicht,
ich kann sie nicht behalten
die Wahngestalten
und fühl' in Finsternissen
das sagende Gesicht.

 

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Karl Kraus (28 april 1874 - 12 juni 1936
Cover biografie 

 

 

De Meso-Amerikaanse dichter en filosoof Nezahualcóyotl werd geboren in Texcoco op 28 april 1402. Zie ook alle tags voor Nezahualcóyotl op dit blog.

 

TEPONAZTLI DRUM SONG
Drum: titoco titoco titocoti

I, a quetzal feather, a bird of the flowering water, I flow in celebration. I am a song. In the wide wall of the water, my heart walks on the lips of the men. I am beautifying my flowers; with them the princes become intoxicated. There is adornment. Yayaye yahao.

I suffer, ay, my heart is desolate, I, a poet on the Shore of the Nine Currents. In the world of flowers, take pleasure, all of you, O my friends; already it is time to be adorned. Yahueha.

I put on a necklace of round jades, I, a singer, these are my payments. The jades sparkle, I exalt them in my song. They enrapture my heart. Let all be adorned in this flower world.

When I, a singer, sing on earth, my inner sadness departs. They enrapture my heart. Let all be adorned in the flower world beyond. Yahue aya.

I will leave a work of painted art. I, a singer whose songs will live on earth: with songs I will be remembered, O warriors, I will go away, I will disappear, I will be strewn on a mat of jewels and yellow feathers. The old women will cry for me. Their wails will drain my bones; as a flowery log I will be scattered there on the shore of the doves. Aya ohuaya.

Ayao ata ohuaye. Warriors, I suffer. I'm carried along on a canopy of feathers. In Tlapallan, smoke will disperse. I will go there, I will disappear, strewn on a mat of jewels and yellow feathers.

 

Vertaald door John Curl

 

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Nezahualcóyotl (28 april 1402 - 4 juni 1472)
Illustratie: koning Nezahualcóyotl in de Mexicaanse codices

 

 

De Tataarse dichter Ğabdulla Tuqay werd geboren op 28 april 1886 in Qoşlawıç in Kazan, Rusland (tegenwoordig Tatarstan). Zie ook alle tags voor Ğabdulla Tuqay op dit blog.

 

Ohne Titel

Wenn du es willst, dass dir erwidernd klingen
Die dunklen Saiten, tief ins Herz gespannt
Muss sich der Traurigkeit dein Lied verdringen
Schlag, Sänger, aus dem Sinn des Lachens Tand!

Das Meer des Lebens: finster, öd und träge
Sieh einem in die Seele, wers auch ist
Nicht eine Brust, wo ich verborgen läge
Im tiefsten Grund ein Leid, das zehrend frisst.

Lächelnde Mienen, wägen oder wagend
Doch dringt zum Herz dein Blick, du findest Gram
Dies Leben ist kein lachendes Gelage
Wo wesenlos ein Mensch ist ohne Harm.

Doch manchmal mit gefülltem Glas vergnügt sich
Ein Unglücklicher, seinem Schicksal freund
Dem armen Teufel scheint das Leben glücklich
Wie er sich klüger noch als alle träumt.

 

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Ğabdulla Tuqay (28 april 1886 – 15 april 1913)
Portret door Roxana Gabi, 1996

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e april ook mijn blog van 28 april 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:39 Reageer op dit bericht

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