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Berichten van 21 december 2014 tot 22 december 2014

Margit Schreiner, Hugo Loetscher, Jean Racine, Kenneth Rexroth, E. A. Robinson, Felicitas Hoppe

De Oostenrijkse schrijfster Margit Schreiner werd geboren op 22 december 1953 in Linz. Zie ook alle tags voor Margit Schreiner op dit blog.

Uit: Heißt lieben

„Sie selbst haben eine lebensbedrohende, ansteckende Krankheit, unsere Bedenken tun sie aber mit einem Lachen ab. Es sei doch verrückt anzunehmen, sagen sie, daß sie ihr eigenes Enkelkind anstecken würden. Auf diese Weise zwingen sie uns, sie anzulügen. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb.
Unsere Tochter habe leider Scharlach bekommen, sagen wir unserer Mutter eine Woche vor Weihnachten am Telephon, weil wir nicht sagen wollen, daß wir mit einem Kleinkind niemanden besuchen, der sich nicht über die Gefährlichkeit und die Ansteckungsgefahr seiner Krankheit im klaren ist. Gegen Scharlach hat unsere Mutter keine Chance. Es gibt eine gesellschaftliche Übereinkunft, ein scharlachkrankes Kind nicht mit dem Zug weißgottwohin zu transportieren. Aber Schuldgefühle bleiben zurück. Weil wir die Mutter angelogen haben. Zu all den Lügen, mit deren Hilfe wir es am Ende doch noch geschafft haben, halbwegs erwachsen zu werden, ist eine weitere dazugekommen. Lügen haben immer Lügen zur Folge. Oder Anpassung. Da wir nicht jedes Jahr eine andere Kinderkrankheit erfinden können, die uns daran hindert, mit unseren Kindern und Müttern gemeinsam Weihnachten zu feiern, geben wir nach.
Zu Weihnachten fahre ich, obwohl ich krank bin, mit meiner Tochter zu meiner Mutter. Ich rufe die Mutter vorher mehrmals an und will den Besuch verschieben, da ich stark huste und Antibiotika nehmen muß. Seit dem Tod des Vaters huste ich jedes Jahr im Winter und muß dann Antibiotika nehmen. Jedenfalls will ich meine Mutter nicht anstecken und auch mich selbst will ich schonen. Die lange Anreise von der Stadt, in der ich mich angesiedelt habe, weil es mich immer schon möglichst weit von meiner Geburtsstadt weggezogen hat, mit einer siebenjährigen Tochter, ist anstrengend. Aber die Mutter reagiert, wie ich es ohnehin erwartet habe. Ich habe mich, sagt die Mutter, schon so auf das gemeinsame Weihnachtsfest gefreut und Kekse habe ich auch schon gekauft und den Weihnachtsbaum und eine tiefgefrorene Gans.“

 

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Margit Schreiner (Linz, 22 december 1953)

 

 

De Zwitserse schrijver Hugo Loetscher werd geboren op 22 december 1929 in Zürich. Zie ook alle tags voor Hugo Loetscher op dit blog.

Uit: Der Waschküchenschlüssel

„Der Waschküchenschlüssel ist in diesem Lande nicht einfach ein Gebrauchsgegenstand, welcher jenen Raum öffnet, den man Waschküche nennt und wo die Maschinen stehen, welche den Vorgang erleichtern, der "waschen" heißt.
O nein. Der Waschküchenschlüssel erschließt hierzulande einen ganz anderen Bereich; er bietet Zugang zu Tieferem.
Und dies nicht nur, weil der Waschtag einen hohen Stellenwert im Ritualleben der schweizerischen Hausfrau einnimmt -demnach kommen nicht Hemden und Blusen, Socken oder Unterhosen auf die Leine, sondern es werden Flaggen der Sauberkeit gehißt.
Nein - der Waschküchenschlüssel hat Bedeutung über seine bloße Funktion hinaus, eine Tür zu öffnen; er ist ein Schlüssel für demokratisches Verhalten und ordnungsgerechte Gesinnung.
Um das zu verstehen, muß ich mit einer Geschichte ausholen, die zwar Jahre zurückliegt. Aber die neuerliche Erzählung eines Bekannten, die in gleicher Richtung zielte, bewies, daß es sich beim Waschküchenschlüssel um eine Grunderfahrung helvetischen Verhaltens handelt.
In meinem Fall spielte sich die Geschichte in einem jener Mietshäuser ab, in denen es nicht nur Wohnungen, Dachböden, Kellerräume, Vorräume und Abstellräume gibt, sondern auch eine Kollektiv-Waschküche und dazu einen gemeinsamen Schlüssel. Diesen Schlüssel reichte man nach einem Terminplan von Wohnung zu Wohnung und von Etage zu Etage weiter; wenn der Schlüssel ganz oben rechts angelangt war, fing er seinen Rundgang durchs Haus unten links wieder an.
Da ich Junggeselle war, brauchte ich diesen Schlüssel nicht, denn ich besorgte die Wäsche nicht selber. Aber ich mußte bald erfahren, daß es nicht nur ein Recht auf den Waschküchenschlüssel gibt, sondern auch eine Pflicht ihm gegenüber.“

 

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Hugo Loetscher (22 december 1929 – 18 augustus 2009)

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean Racine werd geboren op 22 december 1639 in La Ferté-Milon. Zie ook alle tags voor Jean Racine op dit blog.

 

Le soleil est toujours riant

Le soleil est toujours riant,
Depuis qu’il part de l’orient
Pour venir éclairer le monde.
Jusqu’à ce que son char soit descendu dans l’onde.

La vapeur des brouillards ne voile point les cieux ;
Tous les matins un vent officieux
En écarte toutes les nues :
Ainsi nos jours ne sont jamais couverts ;
Et, dans le plus fort des hivers,
Nos campagnes sont revêtues
De fleurs et d’arbres toujours verts.

Les ruisseaux respectent leurs rives,
Et leurs naïades fugitives
Sans sortir de leur lit natal,
Errent paisiblement et ne sont point captives
Sous une prison de cristal.
Tous nos oiseaux chantent à l’ordinaire,
Leurs gosiers n’étant point glacés ;
Et n’étant pas forcés
De se cacher ou de se taire,
Ils font l’amour en liberté.
L’hiver comme l’été.

Enfin, lorsque la nuit a déployé ses voiles,
La lune, au visage changeant,
Paraît sur un trône d’argent,
Et tient cercle avec les étoiles,
Le ciel est toujours clair tant que dure son cours,
Et nous avons des nuits plus belles que vos jours.

 

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Jean Racine (22 december 1639 - Parijs, 21 april 1699)
Standbeeld in Beauvais

 
 
 

De Amerikaanse dichter Kenneth Rexroth werd geboren in South Bend (Indiana) op 22 december 1905. Zie ook alle tags voor Kenneth Rexroth op dit blog.

 

Yin And Yang

It is spring once more in the Coast Range
Warm, perfumed, under the Easter moon.
The flowers are back in their places.
The birds are back in their usual trees.
The winter stars set in the ocean.
The summer stars rise from the mountains.
The air is filled with atoms of quicksilver.
Resurrection envelops the earth.
Goemetrical, blazing, deathless,
Animals and men march through heaven,
Pacing their secret ceremony.
The Lion gives the moon to the Virgin.
She stands at the crossroads of heaven,
Holding the full moon in her right hand,
A glittering wheat ear in her left.
The climax of the rite of rebirth
Has ascended from the underworld
Is proclaimed in light from the zenith.
In the underworld the sun swims
Between the fish called Yes and No.

 

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Kenneth Rexroth (22 december 1905 – 6 juni 1982)

 

 

De Amerikaanse dichter Edwin Arlington Robinson werd geboren op 22 december 1869 in Head Tide, Maine. Zie ook alle tags voor E. A. Robinson op dit blog.

 

Credo

I cannot find my way: there is no star
In all the shrouded heavens anywhere;
And there is not a whisper in the air
Of any living voice but one so far
That I can hear it only as a bar
Of lost, imperial music, played when fair
And angel fingers wove, and unaware,
Dead leaves to garlands where no roses are.

No, there is not a glimmer, nor a call,
For one that welcomes, welcomes when he fears,
The black and awful chaos of the night;
For through it all--above, beyond it all--
I know the far sent message of the years,
I feel the coming glory of the light.

 

 

The Pity of the Leaves

Vengeful across the cold November moors,
Loud with ancestral shame there came the bleak
Sad wind that shrieked, and answered with a shriek,
Reverberant through lonely corridors.
The old man heard it; and he heard, perforce,
Words out of lips that were no more to speak—
Words of the past that shook the old man’s cheek
Like dead, remembered footsteps on old floors.

And then there were the leaves that plagued him so!
The brown, thin leaves that on the stones outside
Skipped with a freezing whisper. Now and then
They stopped, and stayed there—just to let him know
How dead they were; but if the old man cried,
They fluttered off like withered souls of men.

 

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E. A. Robinson (22 december 1869 – 6 april 1935)
Head Tide

 

 

De Duitse schrijfster Felicitas Hoppe werd geboren op 22 december 1960 in Hameln. Zie ook alle tags voor Felicitas Hoppe op dit blog.

Uit: The Best Place In the World (Vertaald door Edward Vance Humphrey)

There, according to the family legend, she would go year after year for the summer holidays, briefly freed of her school duties, hiking through the Swiss mountains, until she lost her heart so thoroughly to the region that there was almost no coming back. Only with the greatest of effort and discipline—not for nothing was she a teacher—was she able, every year in August, to go against her heart and pack her suitcase and board a night train back to Hanover. Hanover, where’s that?, the landlord would laughingly call after her in farewell, in a language that my aunt claimed to have mastered already after the third summer, which is why she just brushed the hair from her forehead—in the mountains it never went grey—and called back, That, landlord of Fiesch, is none of your business, because where I come from, you can’t be, but where you are, I’ll always return.

 

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Felicitas Hoppe (Hameln, 22 december 1960)
Kerstmarkt in Hamelen 

 
 

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e december ook mijn blog van 22 december 2013 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:12 Reageer op dit bericht

Astrid Lampe

De Nederlandse dichteres en schrijfster Astrid Lampe werd geboren in Tilburg op 22 december 1955. In 1989 werd in Utrecht haar toneeldialoog “Strikken” opgevoerd. Zelf speelde zij één van de twee rollen. “Strikken” was de eerste geschreven tekst van haar die naar buiten kwam. De Revisor was één van de eerste literaire tijdschriften die haar werk plaatsten. In 1997 verscheen de gedichtenbundel “Rib” , haar debuut, genomineerd voor de C. Buddingh´- prijs. Publicaties in diverse tijdschriften volgden, optredens waren er voornamelijk in Nederlanden Vlaanderen en incidenteel ook in Engeland, Duitsland, en Frankrijk. Ze werd gevraagd voor museale projecten als De Verleiding in het Centraal Museum in Utrecht (2003) en Rijke Uren in Museum Het Valkhof in Nijmegen (2005).Daarnaast begeleidde Astrid Lampe vier jaar lang studenten van de afdeling Beeld en Taal aan de Rietveld Academie in Amsterdam. Ook gaf zij incidenteel een Masterclass op Artesis Hogeschool-Koninklijk Conservatorium in Antwerpen. Na “Rib” volgden de bundels “De Sok Weer Aan” (2000), “De Memen Van Lara” (2002), beide genomineerd voor de VSB-poëzieprijs. “Voor Spuit Je Ralkleur” (2005) ontving Astrid Lampe in 2006 de Ida Gerhardt Poëzieprijs en in 2007 de Schrijversprijs der Brabantse Letteren. In 2008 verscheen: PARK SLOPE / K'NEX studies (qua typografie de meest uitbundige bundel)

 

nu vrijt het rokje met het zand

nu vrijt het rokje met het zand
van hier tot aan de strandzoom trok
de branding aan je sokken
als dit al kietelt is het ruw en ongekamd
(de uitgeklede, meest radicale versie van een buitenland)
de einder stroomschok

de einder stroomschok de stilte hardrock aan gene zijde de zelfkant
je bleef het herhalen: ongeneeslijk (dit ook) en more
de stilte hardcore

 

 

dropjesverslindende touroperators

dropjesverslindende touroperators vergapen zich aan
hartmassage / bij de bakker / in de bagelstore

om het even wat je inlijft

een vorkje prikken naast het pleintheater:
hij floot de honden en zij zag de valk stijgen
diepte lachend iets op uit de zak van haar lief

- prikt sushi
- betaalt de nekmassage

(...één litertje zuurstofrijk bloed)

ziet nu vrolijk de valk Stijgen, die

van haar handschoen zich verhief

 

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Astrid Lampe (Tilburg, 22 december 1955)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Avent (Scott Cairns)

 

Bij de vierde zondag van de Advent

 

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Weihnachtsmarkt Am Hof in Wien door Emil Barbarini, z.j.

 

 

Advent

Well, it was beginning to look a lot like Christmas -- everywhere, children eyeing the bright lights and colorful goods, traffic a good deal worse than usual, and most adults in view looking a little puzzled, blinking their eyes against the assault of stammering bulbs and public displays of goodwill. We were all embarrassed, frankly, the haves and the have-nots -- all of us aware something had gone far wrong with an entire season, something had eluded us. And, well, it was strenuous, trying to recall what it was that had charmed us so, back when we were much smaller and more oblivious than not concerning the weather, mass marketing, the insufficiently hidden faces behind those white beards and other jolly gear. And there was something else: a general diminishment whose symptoms included the Xs in Xmas, shortened tempers, and the aggressive abandon with which most celebrants seemed to push their shiny cars about. All of this seemed to accumulate like wet snow, or like the fog with which our habitual inversion tried to choke us, or to blank us out altogether, so that, of a given night, all that appeared over the mess we had made of the season was what might be described as a nearly obscured radiance, just visible through the gauze, either the moon disguised by a winter veil, or some lost star -- isolated, distant, sadly dismissing of us, and of all our expertly managed scene.

 

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Scott Cairns (Tacoma, 19 november 1954)
Tacoma

 

Zie voor de schrijvers van de 21e december ook mijn drie vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:05 Reageer op dit bericht

Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Ivan Blatný, Garmt Stuiveling

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook alle tags voor Heinrich Böll op dit blog.

Uit: Irisches Tagebuch

„Eine Tasse Tee so um Mitternacht, wenn man fröstelnd im Westwind steht, während der Dampfer sich langsam in die offene See schiebt – dann einen Whisky oben in der Bar, wo das kehlige Keltisch immer noch, aber nur aus einer einzigen irischen Kehle klang; Nonnen duckten sich im Vorraum der Bar wie großes Geflügel für die Nacht zurecht, warm unter ihren Hauben, ihren langen Habits, zogen ihre langen Rosenkränze ein, wie Taue eingezogen werden, wenn ein Boot abfährt; einem jungen Mann, der mit einem Säugling auf dem Arm an der Bartheke stand, wurde eben das fünfte Glas Bier verweigert, auch seiner Frau, die mit einem zweijährigen Mädchen neben ihm stand, nahm der Kellner das Glas ab, ohne es neu zu füllen; langsam leerte sich die Bar, schon war das kehlige Keltisch verstummt, die Köpfe der Nonnen nickten leise im Schlaf; eine hatte vergessen, ihren Rosenkranz einzuziehen, die dicken Perlen rollten mit der Bewegung des Schiffes hin und her; die beiden mit ihren Kindern auf dem Arm, denen der Trunk verweigert worden war, wankten vor mir, steuerten auf eine Ecke zu, wo sie aus Koffern und Kartons sich eine kleine Burg erbaut hatten: dort schliefen zwei weitere Kinder, zu beiden Seiten an die Großmutter gelehnt, deren schwarzes Umhängetuch Wärme für drei zu bieten schien; der Säugling und das zweijährige Schwesterchen wurden in einem Waschkorb verstaut, zugedeckt, die Eltern verkrochen sich stumm zwischen zwei Koffern, eng aneinandergeschmiegt, und die weiße schmale Hand des Mannes zog einen Regenmantel wie ein Zeltdach über dem Paar zurecht. Stille, nur die Kofferschlösser klirrten leise im Rhythmus des fahrenden Schiffes.
Ich hatte vergessen, mir einen Platz für die Nacht zu sichern, stieg über Beine, Kisten, Koffer; Zigaretten glühten im Dunkeln, ich schnappte aus geflüsterten Gesprächen Brocken auf: »Connemara... keine Chance... Kellnerin in London.« Ich duckte mich zwischen Rettungsboote und Schwimmgürtel, aber der Westwind war scharf und feucht, ich stand auf, wanderte über das Schiff, das mehr einem Auswandererschiff als einem Heimkehrerschiff glich; Beine, glühende Zigaretten, Brocken aus geflüsterten Gesprächen – bis ein Priester mich am Mantelsaum festhielt und lächelnd einlud, mich neben ihn zu setzen; ich lehnte mich zurück, um zu schlafen, aber rechts von dem Priester, unter einer grün-grau gestreiften Reisedecke hervor, sprach eine zarte klare Stimme: »Nein, Father, nein, nein ... es ist zu bitter, an Irland zu denken. Einmal im Jahr muß ich ja hinfahren, um meine Eltern zu besuchen, und meine Großmutter lebt auch noch. Kennen Sie die Grafschaft Galway?«
»Nein«, sagte der Priester leise.“

 
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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)
Beeld bij de Heinrich Böll bibliotheek in Berlijn

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook alle tags voor Ted van Lieshout op dit blog.

 

Appelscha

Hoe moet zoiets, van hem houden?
Zijn vader zegt dat het niet mag vanwege
het geloof. Want tussen God en Allah

is de liefde vreemd. Dat is nu eenmaal zo.
Hij wil zijn pa niet grieven. Alle wegen
leiden immers terug naar Ankara.

Ik weet alvast: ik blijf alleen.
Als Fatima in Appelscha.

 

 

Brief aan de brug

Graag sta ik op de brug en staar
naar het water dat onder mij door
stroomt. Stuur ik een boodschap,

hol ik naar de andere kant de post
tegemoet, hang over de leuning
en zie mijn woorden voort drijven,

weg, op reis: brief aan de volgende
brug. Maar soms komt aan de overkant
geen teken meer. Heeft het water

mijn bericht verdronken? Woont er
iemand onder de brug in het geheim die
eenzaam is en verlangt zoals ook ik?

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook alle tags voor Rolf Lappert op dit blog.

Uit: Auf den Inseln des letzten Lichts

„Tobey. Krachmacher und Vielfraß, wenn er nicht gerade schlief. Toto. Kleiner Bruder, sagte Mommy immer, wenn Megan ihn ansah und sich wünschte, er würde in den Müll gestopft, zusammen mit der stinkenden Windel und der Rassel, die ihr gehörte, und dem rosafarbenen Tuch, auf dem sie geschlafen hatte, bis er auftauchte.
Megan stellte die Nuckelflasche hin, drehte sich zur Seite, legte ihre Händchen auf die Holzplanken und stemmte sich hoch. Sie wartete, bis sie nicht mehr schwankte, dann bewegte sie sich in Richtung Vordertür, die offen stand wie alle übrigen Türen und Fenster des Hauses. Sie hörte das Jammern des Wesens, das nichts selber tun konnte, außer diese Töne von sich zu geben, das nicht gehen, keine Flasche und keinen Löffel halten und nicht einmal in die Hände klatschen konnte und mit dem Mommy dennoch viel mehr Zeit verbrachte als mit ihr, Megan, Meggie, Sweetie, die nicht mehr ständig herumgetragen und gefüttert werden musste, die sich die Hände waschen konnte und in den Topf machte, wenn man sie daraufsetzte.
Als sie an der Tür war, wurde Megan zurückgehalten. Sie drehte sich um, doch da war niemand. Dann, beim Versuch, die Schwelle zu übertreten, spürte sie den leichten Druck der Riemen an ihrem Oberkörper, den ein dünnes Leibchen bedeckte. Sie machte einen Schritt nach hinten und sah das Seil, das von der Mitte ihres Rückens hing, in einer gekrümmten
Linie über die Bodenbretter verlief und an einem der Geländerpfosten endete.
Megan betrachtete die Knoten im Seil, tastete mit den Fingern über die Riemen und setzte sich schließlich hin. In ihrem kleinen, warmen Kopf kreisten die Gedanken, kurze, simple Fragen, wie sie in dem Buch gestellt wurden, aus dem ihr die Mutter vor dem Einschlafen manchmal vorlas.
Wo schläft der Fisch, wenn er müde ist? Was macht die Sonne nachts? Sie zog an der Leine. Kann aus einem Mädchen ein Hund werden wie aus einem Prinz ein Frosch? An ihrer Hand waren alle Finger. Auch ihre Füße hatten sich nicht in Pfoten verwandelt.“

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook alle tags voor Thomas Hürlimann op dit blog.

Uit: Fräulein Stark

„Da jeder Verein, wie mir inzwischen aufgefallen war, eine ähnliche Figur an seine Spitze setzt, nämlich eine Resolute mit hochtoupiertem Haar, kam es mir vor, als würde dieselbe Person immer wieder gegen mich und mein Pantoffellager anrennen. Natürlich war es nicht dieselbe, sondern mit jeder Gruppe eine andere, da aber jede dieser Resoluten in der gleichen Funktion, in der gleichen Haltung, mit den gleichen Gesten und Schritten und Gummischuhen durch den langen Flur dahergeknirscht kam, streng der Blick, steif der Rücken, die Frisur ein Turm, die Bluse weiß, Krausen an den Ärmeln, Krausen am Hals, Krausen am Busen, glockig und grün der Faltenrock, die Waden kräftig, die Nylons dunkelbraun, war ich überzeugt, mehrmals am Tag ein- und dieselbe Gruppenführerin mit einen Paar Schutzpantoffeln ausrüsten zu müssen. Die nächste bitte!
(…)

Wieder dieselbe? Nein, nicht ganz. Heute rochen sie [...] Die vielfältige Person, die in allen Varianten stets die gleichen Gummischuhe und die gleichen braunen Nylons trug, brachte an diesem schwüldumpfen Morgen verschiedene Gerüche mit. Die Hochtoupierte aus Passau ließ mich merken, dass sie die Nacht im Plastiksessel eines Busses verbracht hatte, und die aus Kellmünz an der Iller, dass sie sich soeben mit Eau de Cologne überschüttet haben musste. Die winterlich vermummten Nonnen aus St. Maria am Berg zogen in einer milchdampfigen Wolke daher, und die Gebetsführerin Frau Dr. Hilbig schien sich auf der Herfahrt in einen säuerlich riechenden Schweiß gebetet zu haben. Unter den Achseln hatte sie graunasse Flecken, groß wie Elefantenohren.“

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)
Zug

 

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook alle tags voor Ivan Blatnýop dit blog. Zie ook alle tags voor Ivan Blatný op dit blog.

 

Thirst

No mice no flies no goblins
perfect life

It may be already quarter to two
David Westbrook appeared

Friends and muchachas
take me to a distant tanking station

 

 

Happinesse

Pursuit of happines
that's one of the rights of american citizens
granted by the constitution of 1832
What does it mean
it meansto marry and have children
or not tohave children and have the woman
the woman only
If you haven't got a woman have a dog.

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook alle tags voor Garmt Stuiveling op dit blog.

Uit: Wat is romantiek?

“Men vergeet eenvoudig, dat aan de oorsprong van álle waarachtige poëzie een uit de diepten van het menselijk onderbewustzijn oprijzende inspiratie te vinden is, en dat de dichter, bewust, niets anders kan doen dan de omstandigheden waaronder deze ‘stemmen’ zich laten horen, zo gunstig mogelijk te maken: door stilte, door concentratie, door zelfkritiek. Indien er in dit opzicht toch enig onderscheid mocht zijn tussen klassieke en romantische dichters, en ik acht dit inderdaad waarschijnlijk, dan blijft het ten uiterste een gradueel verschil, onbruikbaar als kenmerk.
En even onbruikbaar is het criterium dat men meent te vinden in ‘gevoel en verbeelding’. Zeker: als algemeen West-Europese levenssfeer is de Romantiek een gevoelsreactie tegen het Rationalisme geweest. In het laatst van de achttiende eeuw nemen sentiment en fantasie in alle menselijke verhoudingen hand over hand toe. Maar dit betekent allerminst, dat tijdens het Rationalisme de poëzic het zónder gevoel en zónder verbeelding heeft kunnen stellen! Voorzover er in die tijden van Redelijkheid en Verlichting nog verzen van enige betekenis geschreven zijn - en ze bestaan wel, al zijn ze uiteraard niet talrijk - is dat te danken aan de niet-te-onderdrukken irrationele krachten in de mens, die in strijd met de heersende opvattingen zich onbedwingbaar hebben móeten uiten. Poëzie zonder gevoel-enverbeelding is onbestaanbaar; en sprekende over de poëzie vóor en uit de Romantiek, kan men dus hoogstens concluderen tot een meer-of-minder. Doch daarmee is ook deze trek voor een exacte bepaling ongeschikt geworden.
Is dan de volkspoëzie typisch voor de Romantiek, en ligt in het aesthetisch overtreffen dáarvan derhalve een kenmerk van niet-romantische aard? Al evenmin: de leuze l'art pour l'art en de individualistische lyriek kunnen met hetzelfde recht of onrecht tot de Romantiek worden gerekend als het volkslied.”

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:49 Reageer op dit bericht

Rebecca West, Uwe Dick, Maurice Chappaz, Oda Schaefer, Isolde Kurz

De Britse schrijfster Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook alle tags voor Ribecca West op dit blog. Zie ook alle tags voor Rebecca West op dit blog.

Uit: The Fountain Overflows

“When Papa and Mamma had had their presents we had ours. They were lovely. I really cannot think, looking back over a lifetime in which I have known many quite opulent Christmases, that any children have ever had much lovelier Christmas presents. We had known that Papa was making us new furniture and inhabitants for our dolls’ houses, but he had done better than that. He had given Cordelia’s Tudor palace a maze and a sunken garden and a pleached walk, like the one in Much Ado About Nothing; he had given Mary’s Queen Anne mansion a walled garden with espaliered trees all around it and a vinery outside built against the south wall; and he had given my Victorian Gothic abbey a small park with a looking-glass lake with a rocky island in it surmounted by a mock hermitage. Out of her old dresses Mother had made a pale green Mary Queen of Scots dress for Cordelia, an eighteenth-century white dress for Mary, a rose-coloured crinoline dress for me, and a Three Musketeers uniform with a cardboard sword for Richard Quin. Like everything else that Mamma did each was unique, we had never seen anything like them before, any one of them was something only she would have imagined. So enchanted were we with these big presents that we had hardly time to look at the presents Constance had sent us before we had to dress for church, except to see that for us girls she had pretty little pinafores, each with a hair-ribbon to match, and for Richard Quin a little shirt. There was an air of cool composure about the needlework which made these garments as distinctive as my mother’s wilder work.”

 

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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook alle tags voor Uwe Dick op dit blog.

Uit: Sauwaldprosa

„Wer nämlich wissen, körperlich erfahren möchte, was Urbanität ist und wie man eine gewachsene Ortschaft vor Bankhauseinbrüchen und monströsen Kaufkuben bewahrt, ohne als subventioniertes Traumstadttheater ums »liebe Geld« bangen zu müssen, der wandle die Schärdinger Silberzeile hinab! Jeder weitere Kommentar erübrigt sich, oder, um mit den Worten des Mannes aus Eisenbirn zu sprechen: Beweise brauchts da nimmer!
Längst ist er die Fahrleise hinuntergewandert, dem Hahnensalut, dem Eivogelgedack und dem Wuff eines Hofhunds nun näher als ich. Mir aber – die Wohnung aller Rätsel ist wohl doch der Kopf?! – will dieses »Namen-saan-Schicksal« nicht mehr aus dem Sinn. Wie eine banale oder das Fragment einer edlen Melodie sich zuweilen aufspielt, manchmal geradezu emporschwingt zum Dirigenten eines ganzen Tages – ich erinnere mich in diesem Zusammenhang des verdutzten Gesichts einer Schönen, der ich, inmitten paradiesischer Umarmungen, das Trompetensolo aus Schostakowitschs erstem Klavierkonzert ins Ohr pfiff: was mir den Vorwurf eintrug, ich sei doch wohl nicht ganz bei der Sache, worauf ich mich vergeblich bemühte, den Laut gewordenen Ohrenwurm als ein gewissermaßen klassisches Signal innerer Gelöstheit und Harmonie zu interpretieren – kurz, gleich einem angepflockten Pegasus kreist mein Sinnieren um dieses – allmählich lästig werdende »Namen-saan-Sch ...«.

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916. Zie ook alle tags voor Maurice Chappaz op dit blog.

 

Vers le Paradis

Les sources la nuit : les unes roucoulent, les autres pépient, d'autres frémissent seulement.
Elles chantent selon l'auge, ou la pierre, la mousse, le débit.
De la montagne de l'alléluia elles venaient.
Eparses dans le monde, intérieures à toi-même.
Avec tes pieds d'animal, ta tête d'ange, tu courais.
Tu essayais de fermer les yeux le jour, mais tu n'entendais rien.
Tu as compris la raison de la nuit ?
Une fourmi noire sur une pierre noire dans la nuit noire : la foi.
Mais la joie de la prière !
Elle est charnelle, elle est chaste, elle traverse et nourrit tous les êtres.
La mort, ça sera l'amour réalisé.
Crois-moi, ici-bas rien n'est meilleur que cette grâce de ne pas comprendre. Lorsque vous entrez dans le royaume de l'esprit, vous faites un pas qui est nulle part, dit le maître.

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Zie ook alle tags voor Oda Schaefer op dit blog.

 

Eine Muschel im Sand...

Kehr in dich selber zurück
Still die dämmernden Schluchten,
Nichts ist zu sehn als ein Stück
Von Küsten, von Meeresbuchten,
Gräser und Treibholz und Stein,
Strandgut anderer Zeiten –
Wieder aus Irrsal ein Sein

In diesen Vergangenheiten,
Gehst du den düsteren Gang,
Ist’s, als wenn man dich riefe,
Nachtwandelnd streifst du entlang
Den Felsen am Weg zur Tiefe,
Und es erscheint dir zuletzt,
Während Träume dich tragen,

Schimmernd das tödliche Jetzt
In lange begrabnen Tagen,
Wie eine Muschel im Sand
Bei den alten Minuten
Liegt es verwandelt am Strand –
Bewahre es vor den Fluren.

 

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Isolde Kurz op dit blog.

 

Die Ernte der Engel

Ein Beet ist meiner Liebsten Mund,
Ein Beet wildwuchernder Rosen.
Wir pflücken und pflücken zu jeder Stund’,
Doch im Nu zerflattern die losen.

Glaub’ nicht, dass ihr leichtes Gewimmel in Luft
Wie die irdischen Schwestern zerstiebe.
Sie wallen empor als Opferduft
Zum Thron der urewigen Liebe.

Dort blühen sie auf zu der Engelein Lust,
Eine reife, duftende Ernte;
Nicht schöner glänzt an des Cherubs Brust
Sein Ordensband, das besternte.

Denn es sprach zu den Kleinsten des Vaters Huld:
Die süßeste Spende sei euer!
Und williger zahle sich keine Schuld
Als im Lenze die Rosensteuer.

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:46 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Philipp Galen, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli2

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook alle tags voor Ludwig Hölty op dit blog.

 

An einen Knaben

Wohl dir, dem noch der bleiche Mund
Der Amme Lieder singt,
Den noch der kleine Schlummergott
In Schwanenarme schlingt.

Wohl dir, dein kleiner Busen kennt
Den Flitterprunk der Welt,
Und Amorn nicht, den losen Gott,
Der schlaue Netze stellt.

Doch bald entfliegt, mit Adlerflug,
Die süße, goldne Zeit,
Die Tag und Nacht der sanfte Schlaf
Mit Mohnlaub überstreut.

Dann plagt ein mürrischer Pedant
Dein Köpfchen mit Latein,
So sehr Mamachen auf ihn schmählt,
Bis in die Nacht hinein.

Du fluchst dem ehrlichen Terenz
Noch oft in seiner Gruft,
Wenn er von deinem Steckenpferd
Dich in die Schule ruft.

Du wünschest oft, wenn Cicero
Dein süßes Spiel verrückt,
O hätt er doch, der böse Mann,
Das Tagslicht nie erblickt.

Ruh sanft, so lange dir das Lied
Der Amme noch erschallt,
Die süße Morgendämmerung
Der Kindheit fliehet bald.

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook alle tags voor Gustave Kahn op dit blog.

 

You Masks of the Masquerade

You Masks of the Masquerade,
pass, you are not she,
for whom my being staggers drunkenly,
pass without me your parade.
You barques to Ophir or to Thule tossing,
pass, you do not carry in your keels
her to whose lips my heart its being seals,
pass without me your crossing.
You songs of festivals from belfries timing
tarry, if the one sung in your chiming
is she who shall be ever loved of me
and cradle me my Destiny.

 

 

Homage

Thy arms with bracelets I will deck,
and with a string of pearls thy neck,
and with my lips thy lips.
My fever-floods shall bear thy passion-ships,
and I will bid thy courage flare,
with all my soul in flame,
and I will crown thy hair
with acclamations I will tear
from poets put to shame.
And then thy pardon I will ask
for having done so ill my task
of singing thy perfumèd grace,
and queenly beauty of thy face.

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)
 

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook alle tags voor Thomas Bracken op dit blog.

 

M'Gillviray's Dream (Fragment)

I cared not for danger, and fighting was pleasure,
The life of a Ranger was one of romance —
A dare-devil fool ever ready to measure
A savage's length with my rifle. 'Twas chance
That sent me among them; I lived but for glory;
My comrades were all of good mettle and true,
And one was a hero; I'll tell you his story —
God rest poor M'Gillviray — brave-hearted Hugh!
I knew him for years, Jack, and shoulder to shoulder
He stood by me often when swift leaden hail
Whizzed close to our ears. Ah! old man, I was bolder
In those valiant days than I'm now. To my tale: —

The morning was gloomy, and Hugh sat beside me;
We'd chumm'd in together for two years or more;
I found him a brick, and he said when he tried me
In front of the foe, “Dick, you're true to the core!”
Enough — we were friends, and in trouble or danger
We stuck by each other in camp and in fray.

How often we find in the breast of a stranger
The heart of a kind brother throbbing alway
With warmest affection, responsive and tender —
Hugh's breast had a tenant like this, and I knew
In him I'd a brother, a friend, a defender,
Prepared for whatever a brave man might do.

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Philipp Galen op dit blog.

Uit: Der Irre von St. James

„Es war in den ersten Tagen des Juni im Jahre 1843, als ich, von einer Reise nach Schottland zurückkehrend, denjenigen Teil Englands betrat, in welchem das steilere Gebirge allmählich in die wellenförmigen grünen Hügel übergeht, die, je mehr man sich dem Süden zuwendet, nach und nach sich in das flache Land verlieren.
Es war ein sehr warmer Tag gewesen, und ich hatte, nach meiner Gewohnheit zu Fuß reisend, viel von der Hitze gelitten, so daß ich mit Sehnsucht den kühleren Abendstunden entgegensah, die für den Reisenden so erquickend sind.
Mein Herz, noch erfüllt von den Wundern des Hochlandes, wurde getragen von den schönen Naturszenen, die mich umgaben.
Ich hatte viele fremde und entlegene Länder besucht, nicht nur, um sagen zu können, ich sei dagewesen, sondern ich fühlte mich als Arzt berufen, den Menschen in seinem freuden- und leidenvollen Treiben zu studieren, und ich hatte es mir diesmal zur besonderen Aufgabe gemacht, alle Krankenhäuser von Ruf, vorzüglich aber die Irrenanstalten, zu besuchen, die in England so musterhaft ausgestattet sind, daß sie sogar eine europäische Berühmtheit erlangt haben.
So wollte ich denn eine der namhaftesten dieser Heilstätten aufsuchen, die auf meinem heutigen Wege lag, und längere Zeit darin verweilen – ich meine die Irrenanstalt zu St. James. Mit mancherlei Empfehlungen von London aus versehen und schon daselbst angemeldet, hatte ich von meinem letzten Nachtlager aus mein ganzes Gepäck dahin vorausgesandt und hoffte nun, das alte St. James gegen Abend dieses Tages wohlbehalten zu erreichen.
Gerade nicht sehr ermüdet, denn ich hatte nur eine kleine Tagereise gemacht, sehnte ich mich doch, als der Abend näher und näher kam, nach einem Ruheorte.
Ich war von der gewöhnlichen breiten Landstraße abgewichen, denn ich liebte es, auf einem schmalen Fußwege zu wandern, der mich bald durch Wald und Feld, bald über Wiesen und Moore lockte; noch war ich in den Jahren jener jugendlichen Lebendigkeit und Willkür, der es ein größeres Vergnügen gewährt, bisweilen auf ein kleines abenteuerliches Hindernis zu stoßen, als die breite Fahrstraße entlang zu gehen, die nichts als das unveränderliche Einerlei darbietet.“

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook alle tags voor Mathurin Régnier op dit blog.

 

Satire II (Fragment)

Puis, sans qu'on les convie, ainsi que vénérables,
S'assient en prélats les premiers à vos tables,
Où le caquet leur manque, et des dents discourant,
Semblent avoir des yeux regret au demeurant.

Or la table levée, ils curent la mâchoire ;
Après grâces Dieu bu ils demandent à boire,
Vous font un sot discours, puis au partir de là,
Vous disent : " Mais, Monsieur, me donnez-vous cela " ?
C'est toujours le refrain qu'ils font à leur ballade.
Pour moi, je n'en vois point que je n'en sois malade ;
J'en perds le sentiment, du corps tout mutilé,
Et durant quelques jours j'en demeure opilé.

Un autre, renfrogné, rêveur, mélancolique,
Grimaçant son discours, semble avoir la colique,
Suant, crachant, toussant, pensant venir au point,
Parle si finement que l'on ne l'entend point.

Un autre, ambitieux, pour les vers qu'il compose,
Quelque bon bénéfice en l'esprit se propose,
Et dessus un cheval comme un singe attaché,
Méditant un sonnet, médite un évêché.

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)
De kathedraal van Chartres

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook alle tags voor Benjamin Disraeli op dit blog.

Uit: Tancred

“The duke was leaning back in his chair, which it seemed, from his air and position, he had pushed back somewhat suddenly from his writing table, and an expression of painful surprise, it cannot be denied, dwelt on his countenance.  Lord Montacute was on his legs, leaning with his left arm on the chimney-piece, very serious, and, if possible, paler than usual.
‘You take me quite by surprise,’ said the duke; ’I thought it was an arrangement that would have deeply gratified you.’
Lord Montacute slightly bowed his head, but said nothing.  His father continued.
’Not wish to enter Parliament at present!  Why, that is all very well, and if, as was once the case, we could enter Parliament when we liked, and how we liked, the wish might be very reasonable.  If I could ring my bell, and return you member for Montacute with as much ease as I could send over to Bellamont to engage a special train to take us to town, you might be justified in indulging a fancy.  But how and when, I should like to know, are you to enter Parliament now?  This Parliament will last:  it will go on to the lees.  Lord Eskdale told me so not a week ago.  Well then, at any rate, you lose three years:  for three years you are an idler.  I never thought that was your character.  I have always had an impression you would turn your mind to public business, that the county might look up to you.  If you have what are called higher views, you should not forget there is a great opening now in public life, which may not offer again.  The Duke is resolved to give the preference, in carrying on the business of the country, to the aristocracy.  He believes this is our only means of preservation.  He told me so himself.  If it be so, I fear we are doomed.  I hope we may be of some use to our country without being ministers of state.”

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)
Portret naar Francis Grant, 1852

Geschreven door Romenu om 15:43 Reageer op dit bericht

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