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Berichten van 20 januari 2015 tot 21 januari 2015

Ludwig Thoma, Louis Menand, Ludwig Jacobowski, Kristín Marja Baldursdóttir, Imre Madách, Egon Friedell

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook alle tags voor Ludwig Thoma op dit blog.

Uit: Lausbubengeschichten

„Es folgten recht unerquickliche Tage, und jedermann im Hause war bemüht, mich so zu behandeln, daß in mir keine rechte Festesfreude aufkommen konnte.
Schließlich sagte meine Mutter, sie sehe nur noch ein Mittel, mich auf bessere Wege zu bringen, und dies sei der Umgang mit Gretchen.
Vielleicht gelinge es dem Mädchen, günstig auf mich einzuwirken. Herr Rat Vollbeck habe seine Zustimmung erteilt, und ich solle mich bereit halten, den Nachmittag mit ihr hinüberzugehen.
Die Sache war mir unangenehm. Man verkehrt als Lateinschüler nicht so gerne mit Mädchen wie später, und außerdem hatte ich begründete Furcht, daß gewisse Gegensätze zu stark hervorgehoben würden.
Aber da half nun einmal nichts, ich mußte mit.
Vollbecks saßen gerade beim Kaffee, als wir kamen. Gretchen fehlte, und Frau Rat sagte gleich: "Ach Gott, das Mädchen studiert schon wieder, und noch dazu Scheologie." Meine Mutter nickte so nachdenklich und ernst mit dem Kopfe, daß mir wirklich ein Stich durchs Herz ging und der Gedanke in mir auftauchte, der lieben alten Frau doch auch einmal eine Freude zu machen. Der Herr Rat trommelte mit den Fingern auf den Tisch und zog die Augenbrauen furchtbar in die Höhe. Dann sagte er: "Ja, ja, die Scheologie!"
Jetzt glaubte meine Mutter, daß es Zeit sei, mich ein bißchen in das Licht zu rücken, und sie fragte mich aufmunternd: "Habt ihr das auch in eurer Klasse?"
Frau Rat Vollbeck lächelte über die Zumutung, daß anderer Leute Kinder derartiges lernten, und ihr Mann sah mich durchbohrend an; das ärgerte mich so stark, daß ich beschloß, ihnen eins zu geben.
"Es heißt gar nicht Scheologie, sondern Geologie, und das braucht man nicht zu lernen", sagte ich.
Beinahe hätte mich diese Bemerkung gereut, als ich die große Verlegenheit meiner Mutter sah; sie mochte sich wohl sehr über mich schämen, und sie hatte Tränen in den Augen, als Herr Vollbeck sie mit einem recht schmerzlichen Mitleid ansah.“

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)
De jachtkamer van Thoma in het Ludwig Thoma Haus in Tegernsee

 

 

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook alle tags voor Louis Menand op dit blog.

Uit: Why We Have College

“I got the question in that form only once, but I heard it a number of times in the unmonetized form of “Why did we have to read this book?” I could see that this was not only a perfectly legitimate question; it was a very interesting question. The students were asking me to justify the return on investment in a college education. I just had never been called upon to think about this before. It wasn’t part of my training. We took the value of the business we were in for granted.
I could have said, “You are reading these books because you’re in college, and these are the kinds of books that people in college read.” If you hold a certain theory of education, that answer is not as circular as it sounds. The theory goes like this: In any group of people, it’s easy to determine who is the fastest or the strongest or even the best-looking. But picking out the most intelligent person is difficult, because intelligence involves many attributes that can’t be captured in a one-time assessment, like an I.Q. test. There is no intellectual equivalent of the hundred-yard dash. An intelligent person is open-minded, an outside-the-box thinker, an effective communicator, is prudent, self-critical, consistent, and so on. These are not qualities readily subject to measurement.
Society needs a mechanism for sorting out its more intelligent members from its less intelligent ones, just as a track team needs a mechanism (such as a stopwatch) for sorting out the faster athletes from the slower ones. Society wants to identify intelligent people early on so that it can funnel them into careers that maximize their talents. It wants to get the most out of its human resources. College is a process that is sufficiently multifaceted and fine-grained to do this.”

 

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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook alle tags voor Ludwig Jacobowski op dit blog.

 

Sonnenuntergang

In Glorie rings die finstern Föhren,
Halbdunkel schon im Fichtenstand;
Kein süßer Vogelruf zu hören,
Mein lautes Herz nur schlägt ins Land.

Aufjubelnd hält noch vorm Entfliehen
Die Sonne ihre Schönheit wach,
Und ihrem liebevollen Glühen
Fließt meine ganze Seele nach. —

 

 

Himmlische Liebe

Ja doch, Liebste wir wollen uns wiegen
Hoch in unendlicher Ätherwelt,
Frei mit befreiter Seele fliegen
Dort wo die Gottheit ihr Hochamt hält,

Wollen im Himmel in Reinheit uns kühlen,
Abtun der Wünsche verwegene Lust, -
Einmal jedoch laß mich Erde fühlen,
Irdische Fülle an irdischer Brust!

 

 

Ich aber weiß

Ich aber weiß, ich seh dich manche Nacht,
In meinen Träumen klingt dein holdes Lachen,
Und meine Lippen murmeln oft im Wachen
Verlor’ne Wünsche, die an dich gedacht.

Und unaufhörlich legt sich Zeit zu Zeit,
Verweht wie deine sind dann meine Spuren,
Bis zu den Mauern jener stillen Fluren,
Wo schweigsam Hügel sich an Hügel reiht.

Dann wird der Sturmwind um die Gräber gehn,
Der wird mit seinen regenfeuchten Schwingen
Von Menschenglück und junger Liebe singen;
Wir aber ruhn und werden’s nicht versteh’n.

 

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Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)

 

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook alle tags voor Kristín Marja Baldursdóttir op dit blog.

Uit: Sterneneis (Vertaald door Ursula Giger)

"Die Erinnerung an das Ereignis bei der Mauer ist zu einer ermüdenden Schwangerschaft geworden, der Bauch wächst, dehnt sich aus und nichts geschieht. In der Verzweiflung beginnt man sich einzubilden, dass gewisse Frauen genauso lange schwanger sind wie ein Elefant. Bevor der Wecker klingelt, denke ich in der morgendlichen Dunkelheit an das Ereignis, gehe jede Einzelheit im richtigen Zeitablauf durch, sehe die umgebung vor mir, die Mauer, die sich grüne höhenzüge hochwindet wie die Schlange in der Völsungensaga, die Wachtürme, die in gleichmäßigen abständen alles wie riesengroße Schachfiguren überragen, die reisenden, die wie unruhige Bauernfiguren eifrig miteinander reden, das unerträgliche Stimmengewirr, mir wird übel. Bei einem turm der chinesischen Mauer. Ich sehe alles verschwommen. Druck in den Ohren. Ich schwanke und falle. und dann, gerade dann geschieht das Ereignis, das ich seither monatelang an jedem Morgen zu ergründen versucht habe, ohne Verständnis, ohne Erfolg, ohne Ergebnis, der augenblick wird unwirklich.
Eine Zeit lang befinde ich mich nicht in der Wirklichkeit. Ich befinde mich nicht in diesem land, ich bin nicht ich selbst, nicht sicher, ob ich, oder dieser Mensch, der ich sein sollte, lebendig oder tot ist. Glaube aber eher, tot zu sein, wenn ich den Gedanken zu Ende denke.
Über den nächsten Moment weiß ich nichts.
Die unwirklichkeit.
Immer wieder denke ich über das Ereignis an der Mauer nach, versuche, mich daran zu erinnern, bevor ich das licht anzünde, weiß ohnehin, dass dieser akt enden wird, er endet selbstverständlich genau wie jedes andere modernistische theaterstück ohne fassbares Ende oder resultat.“

 

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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)
Cover 

 

 

De Hongaarse schrijver Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook alle tags voor Imre Madách op dit blog.

Uit: Tragedy Of The Man (Vertaald door Ottó Tomschey)

“LUCIFER
But when he wastes and damages the brew
You will fly into a passion afterwards.
Albeit, what do you expect for dilettants? -
And for what purpose is the whole creation?
You wrote a nice ode to your own glory,
Put it into a useless machinery
And don't lose your interest endlessly
In the same song always with the same tune.
Is this toy worthy of such a greybeard
That may divert only infantile children?
Where only a pugged spark imitates
His Lord, but is his misbirth, not his wraith;
Fate and freedom are hunting each other:
And the concordant judgement is missing. -
THE LORD
I can only be respected, not be judged.
LUCIFER
I can pass nothing except my essence.
(Pointing to the angels.)
You are praised enough by this caddish crowd,
As to praise you is only fair of them.
You gave birth to them as light to shadow,
But I've been living since eternity.
THE LORD
Insolent! Were not you born by matter,
Where did your power, you exist before?
LUCIFER
This my question would be to You, as well.
THE LORD
I have planned it since eternity
And lived inside me what's now created.”

 

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Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)
Scene van een uitvoering in Szombathely

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Egon Friedell op dit blog.

Uit: Kleine Porträtgalerie (Novalis)

„Nichts glückte ihm: notwendige militärische und administrative Reformen unterblieben entweder ganz oder gelangten nur sehr unvollkommen zur Ausführung; um der überhandnehmenden Freigeisterei zu steuern, erließ er eine Reihe von Religions- und Zensuredikten, die aber nur einen unverständigen Glaubenszwang einführten und die Sache vollends verdarben. Sein Hang zur Romantik und zum Mystizismus führte ihn dem Obskurantismus und dem Schwindel in die Arme, er fand bald in dem gewissenlosen Wöllner seinen Tartüff und in dem geriebenen Bischofswerder seinen Cagliostro. Dieser gewann ihn für den berühmten Rosenkreuzerorden, der damals in voller Blüte stand und Zauberei, Alchimie und Geisterbeschwörung mit großer Geschicklichkeit betrieb. Der magische Humbug, der in der damaligen Zeit ein wirksames Mittel des Seelenfangs war, hat in Schillers »Geisterseher« eine meisterhafte Darstellung gefunden, die heute noch die Leser auch lebhafteste zu spannen vermag.
Friedrich Wilhelm III., der 1798 in der Regierung folgte, war kaum besser als sein Vorgänger. War dieser oberflächlich gewesen, so war jener seicht; wußte dieser nie recht, was er wollte, so wollte jener überhaupt nichts Rechtes. Sympathisch an ihm war nichts als eine gewisse bourgeoise Anständigkeit und Jovialität und seine schöne und liebenswürdige junge Gattin: im übrigen war er trocken, ohne Schwung, ohne Eigenart, ein durch und durch halber Mensch, der in nichts Persönlichkeit zu legen verstand.“

 

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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:21 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Stefan Popa, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Batya Gur, Qurratulain Hyder, Robert Olen Butler Jr.

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook alle tags voor Edward Hirsch op dit blog.

 

Edward Hopper and the House by the Railroad (1925)

Out here in the exact middle of the day,
This strange, gawky house has the expression
Of someone being stared at, someone holding
His breath underwater, hushed and expectant;

This house is ashamed of itself, ashamed
Of its fantastic mansard rooftop
And its pseudo-Gothic porch, ashamed
of its shoulders and large, awkward hands.

But the man behind the easel is relentless.
He is as brutal as sunlight, and believes
The house must have done something horrible
To the people who once lived here

Because now it is so desperately empty,
It must have done something to the sky
Because the sky, too, is utterly vacant
And devoid of meaning. There are no

Trees or shrubs anywhere--the house
Must have done something against the earth.
All that is present is a single pair of tracks
Straightening into the distance. No trains pass.

Now the stranger returns to this place daily
Until the house begins to suspect
That the man, too, is desolate, desolate
And even ashamed. Soon the house starts

To stare frankly at the man. And somehow
The empty white canvas slowly takes on
The expression of someone who is unnerved,
Someone holding his breath underwater.

And then one day the man simply disappears.
He is a last afternoon shadow moving
Across the tracks, making its way
Through the vast, darkening fields.

This man will paint other abandoned mansions,
And faded cafeteria windows, and poorly lettered
Storefronts on the edges of small towns.
Always they will have this same expression,

The utterly naked look of someone
Being stared at, someone American and gawky.
Someone who is about to be left alone
Again, and can no longer stand it.

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)
Edward Hopper, The House by the Railroad

 

 

De Nederlandsche schrijver en journalist Stefan Popa werd op 20 januari 1989 geboren in Vleuten. Zie ook alle tags voor Stefan Popa op dit blog.

Uit: De liefdadigheidsbieb (Blog)

“Via social media werd ik op het bestaan gewezen van een thuisbibliotheek in Venlo-Oost. Een lidmaatschap bij de reguliere bibliotheek kost ongeveer evenveel als een gebonden boek van enig formaat. Dat betekent dat je bijna alle boeken tot je beschikking hebt voor de prijs van één meesterwerk. Een koopje, maar voor sommigen is dat alsnog te duur. In de wijken van Venlo-Oost leven veel mensen die daardoor niet kunnen lezen. Initiatiefneemster Belinda Augustinus heeft haar huis veranderd in een bibliotheek. Voor haar thuisbibliotheek heb je geen abonnement, dus geld nodig. Alleen liefde voor het lezen.
Dat doet mij denken aan mijn jeugdige initiatief om zelf een bibliotheek te starten. Ik was negen jaar oud en de zomervakantie duurde lang. De blauwijzeren stellage die mijn spullen droeg werd eigenhandig leeggehaald. Ik verzamelde al mijn boeken en zette ze op alfabetische volgorde op de planken. De Griezelbussen, wat werk van Paul Biegel, de klassiekers van Roald Dahl, een magnifiek rijtje van Guus Kuier (Tin Toeval was mijn held), de stapel Asterix en Obelixen van mijn moeder, Robinson Crusoe, wat reeksen Lijsters die mij werden aangesmeerd via school, een Carry Slee, een paar keer Thea Beckman en wat al niet meer.
Ik knipte en verfraaide mijn eigen uitleenpasjes. Op streepjespapier zou ik bijhouden wie van mijn vriendjes welke boeken leenden en wanneer ik ze kon terugverwachten – en wat de boete zou worden als ze de afgesproken datum lieten passeren zonder het boek terug te brengen. Uiteindelijk leende alleen mijn zusje af en toe een boek.”

 

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Stefan Popa (Vleuten, 20 januari 1989)

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

Optimistic Man

as a child he never plucked the wings off flies
he didn't tie tin cans to cats' tails
or lock beetles in matchboxes
or stomp anthills
he grew up
and all those things were done to him
I was at his bedside when he died
he said read me a poem
about the sun and the sea
about nuclear reactors and satellites
about the greatness of humanity

 

You

You are my enslavement and my freedom
You are my flesh burning like a raw summer night
You are my country
You are the green silks in hazel eyes
You are big, beautiful and triumphant
And you are my sorrow that isn't felt
the more I feel it

 

 

You are my drunkenness...

You are my drunkenness...
I did not sober up, as if I can do that;
I don't want to anyway.
I have a headache, my knees are full of scars
I am in mud all around
I struggle to walk towards your hesitant light.

Vertaald door Randy Blasing en Mutlu Konuk Blasing

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

 

An diesem Nachmittag in Köln

hing der Wind in den Seilen vorm
Supermarkt das Fruchtfleisch an den
Scheiben beim Verladen des Lichts

Die Dichter manchmal auch Bachstelzen
genannt stehen an solch sonnigen
Tagen an Schreibtischen in Flußnähe
geschlossenes Gelände Rahmenprogramm
und kokettieren mit dem Tod

Eine Gong-Landschaft Schilfzittern
die Seelen auf den T-Shirts während die
Sprache im Rinnstein trocknet umknickt
Schlaglöcher auf dem Boulevard der Verse
wo jedes Wort um seinen Leser bettelt

Der in den wolkenlosen Shorts zum Beispiel
hatte sich Lavendel auf die Schultern
tätowiert roch nach Eisen dem Rost alter
Schrauben vorm Regenguß

Freunde sagen, du trägst die Stadt in deiner
Stimme und ich weiß nicht was sie meinen

Morgens wenn ich aufstehe liegen auf
meinem Sofa Gedichte heben den Arm zeigen
die rasierte Achsel

Rheinlandziegel Blumenrohr der Verkehr auf
der Nord-Süd-Fahrt Gezeiten meines Blutes

Die Stadt ist säuerlich vom Gras die
Imbißbuden mit an den Rändern feuchten
Schatten Ferse mit Nickelveredlung und ein
Gesicht wie eine grobe Currymischung

Ich kaufe den Nudeldunst von deinen
Knochen die Sprachpommes der Nation
Bars Bäche Traubenstuck und dann ist es
genug

Ein Flugzeug bingt mich nach oben aus
dem Tag

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

De Israëlische schrijfster, journaliste en literatuurwetenschapster Batya Gur werd geboren op 20 januari 1947 in Tel Aviv. Zie ook alle tags voor Batya Gur op dit blog.

Uit: Murder Duet: A Musical Case (Vertaald door Dalya Bilu)

“So complete was the calm before the music spread through the room, so absolute the stillness, that it was as if someone bad taken a deep breath before that first note, held up a baton, and imposed silence on the world. Instantly the nervous, darting, driven looks of the people in the long lines at the ringing supermarket cash registers vanished from his mind. He forgot the anxious expressions on the faces of the harried people hurrying across Jaffa Road with plastic bags and carefully clasping gift basket. They had to make their way between rows of cars with engines running, whose drivers stuck their heads out the windows to see what was holding up traffic this time. All this was now silenced and effaced.
At about four o'clock the car horns and the roar of the engines fell silent. The world grew calm and tranquil, reminding Michael of his childhood, of his mother's house and of the Friday evenings when he came home from boarding school.
When the stillness descended on holiday eves, he again saw before him his mother's shining face. He saw her biting her lower lip to disguise her agitation as she stood at the window waiting for her youngest child. She had allowed him, despite her husband's death and although he was last of her children still with her, to leave home. He returned only every other week for a short weekend, and for holidays. On Friday evenings and holiday eves, he made his way by foot along the path at the back of the hill from the last stop of the last bus to the street at the edge of the village. People, bathed and dressed in clean clothes, relaxed in their houses secure in anticipation of the holiday. The stillness of the hour would hold out its gentle arms to him as he climbed the narrow street toward the gray house on the fringe of the little neighborhood.”

 

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Batya Gur (20 januari 1947 – 19 mei 2005)

 

 

De Indiaase schrijfster Qurratulain Hyder werd geboren op 20 januari 1927 in Aligarh, Uttar Pradesh. Zie ook alle tags voor Qurratulain Hyder op dit blog.

Uit: River of Fire

“Two fair damsels and their dark dasi were getting ready for their early morning dip. One of them was doe-eyed and was in the process of taking off her gold tiara. These were no wanton females tempting a stranger with floral greetings, they were high-born ladies who had merely discarded their stale flowers before bathing.
One of them had a golden complexion and oblong eyes. A poet would have called her Meenakshi, fish-eyed. She was removing magnolia blossoms from her braided hair and throwing them in the water. The low-caste woman carried a fancy parasol and a basketful of fresh flowers. She had bovine eyes and could be called Ellakshi-the cow-eyed one. She was earthy, like a roughly-moulded terra cotta figurine.
The fair women wore beerbahuti-red sash bodices and knee-length sarongs. Brides of Indra, surrounded by heavy, rainladen clouds! Their bare arms and legs were loaded with gold bangles and anklets. Gautam realised that he had trespassed into the bathing enclosure of the royal family. The Raja's palace must be in the vicinity.
He felt greatly attracted to the Fish-Eyed One. She was voluptuous and magnetic, yet there was something ethereal about her. He even went into a momentary trance, just looking at her. He came to with a jolt when he remembered that he was a brahmachari and was not supposed to look at women till he graduated. Afterwards, he would be at liberty to choose his way of life. He could become a hermit or a householder. I am not cut out for permanent bachelorhood, he told himself grimly. Still, right now, lingering behind this reed screen was dangerous. He could be caught ogling royal ladies and bring disgrace to his gurukul.”

 

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Qurratulain Hyder (20 januari 1927 – 21 augustus 2007)

 

De Amerikaanse schrijver Robert Olen Butler Jr. Werd geboren op 20 januari 1945 in Granite City, Illinois. Zie ook alle tags voor Robert Olen Butler Jr. en voor Robert Butler op dit blog.

Uit:The Hot Country

“When I got back to Bunky at our table in the portales, he had a mezcal before him and I wondered how many times he’d tapped his saucer already.
But he seemed perfectly clear-headed. “Sniper?” he asked.
“Yeah. Plugged a priest.”
“Dead?”
“Nope. Knocked on his ass and stigmatized.”
Bunky nodded as if this were all clear to him, which it couldn’t be. He waited to see if I wanted to say more, and I knew he wouldn’t ask if I didn’t. He was a good man. Maybe he was picking up on my mood about this. I really just wanted to have a drink. I didn’t want to think about a female sniper in Vera Cruz, even if she wasn’t the girl who put a gun to my head a few nights ago.
But I said, “Bullet in the palm and one in the center of his crucifix that did nothing but topple him over.”
“Quaint little story.”
“Quaint little no-story.”
Bunky nodded again. “Surprising lot of folks down here got a beef with the church.”
“It’s about money.”
There was a commotion off to our left. We looked.”

 

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Robert Olen Butler Jr. (Granite City, 20 januari 1945)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 20 januari 2013 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:35 Reageer op dit bericht

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