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Berichten van 13 mei 2015 tot 14 mei 2015

Am Tage der Himmelfahrt Christi (Martin Opitz)

Bij Hemelvaartsdag

 

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Ascensione di Cristo door Pietro Perugino, 1496-1500

 

 

Am Tage der Himmelfahrt Christi

Wie Christus auferstanden
Und nun entgangen war
Des finstern Todes Banden,
Zeigt’ er sich seiner Schar,
Ließ seine starke Hand
Noch vierzig Tage sehen;
Man hat ihn wohl erkannt
Aus dem, was ist geschehen.

Er sprach: Ihr Jünger, weichet
Von Solyma hier nicht,
Bis ihr die Tauf erreichet,
Die Gott euch selbst verspricht;
Die Zeit wird eilends sein.
Johannes hat genommen
Das Wasser nur allein,
Ihr sollt den Geist bekommen.

Ihr werdet ihn empfangen
Den Geist der Herrlichkeit,
Und solche Kraft erlangen,
Die reiche weit und breit:
Ihr sollt mir Zeugen sein
So weit der Bau der Erden
Durch meinen Sonnenschein
Erleuchtet pflegt zu werden.

Mit diesem wollt’ er enden,
Bis eine Wolke kam
Und ihn aus ihren Händen
Hin in den Himmel nahm,
Von da er nach der Zeit,
Wie er ward aufgenommen,
Mit großer Herrlichkeit,
Und Macht wird wiederkommen.

 

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Martin Opitz  (23 december 1597 – 20 augustus 1639)
Parochiekerk "Maria-Hemelvaart" in Bunzlau. Opitz werd geboren in Bunzlau

 

 

Zie voor de schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:11 1 reactie Reageer op dit bericht

Karl-Markus Gauß, Jo Gisekin, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook alle tags voor Karl-Markus Gauß op dit blog.

Uit: Lob der Sprache, Glück des Schreibens

„Als Bianca Jagger in Salzburg einen Ring verlor, dessen Wert lumpige 200.000 Euro betragen soll, wurde der bedauerliche Verlust zugleich mit der Nachricht vermeldet, dass es sich bei der Besitzerin um eine weltberühmte Menschenrechtskämpferin handle. Dadurch entstand der Eindruck, der Kampf um Menschenrechte wäre ein einträgliches Gewerbe, mit dem man sich nebenbei eine passable Ausstattung an Schmuck zulegen könne. Kein Wunder, dass unter Salzburger Kindern, die nach ihrem Berufswunsch befragt werden, die notorischen Astronauten, Fernsehmoderatoren, Popstars so was von out sind und neuerdings ein jedes meint, wenn es erst groß wäre, würde es sein Geld am liebsten auch als weltberühmter Menschen rechtsaktivist verdienen.
Der Wunsch ist verständlich, denn welcher Beruf ist heute schon edel und einträglich zugleich? Vielleicht der des Investmentbankers? Nein, der ist zwar edel, aber nicht mehr einträglich, denn ein solcher Banker bleibt sein Leben lang von staatlicher Unterstützung abhängig - und wer will das schon außer den wirklich Reichen? Wer sich für den Beruf des Menschenrechtsaktivisten entscheidet, setzt hingegen darauf, dass sich das Ansehen der Mutter Teresa ohne Schwierigkeiten mit der Ausstattung von Tante Bianca verbinden lasse.
Und wenn einem der immerwährende Einsatz für die Entrechteten und Gedemütigten, die einem Gottseidank so schnell nicht ausgehen werden, wieder einmal zu langweilig geworden ist, dann heißt es eben Shoppen, bis die Ringe von den Fingern rutschen.
Früher, in barbarischen Zeiten, wurden die Kämpfer und Kämpferinnen für die Menschenrechte ja noch ermordet, inhaftiert, verfolgt; oder sie waren, bestenfalls und in demokratischen Staaten, übel beleumundet als Störenfriede, die den guten Geschäftsgang mit Diktaturen und Despotien störten.“

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)
Cover

 

 

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook alle tags voor Jo Gisekin op dit blog.

 

De Dichter

Het haalt niets meer uit wanneer ik
dit nog schrijf:
de dichter vindt zelden het woord.
Zijn oog verdwijnt achter spiegels van
glas achter langgerekt geluid dat niemand
nog hoort.
 
Hij verdeelt zichzelf in stukken van
tijd en zoekt naar het iets voor de beste
plaats: een meeuw op Gibraltar is niet
eenzamer dan hij.
 
In zijn hoofd groeien bloemen en kervende
zinnen als een uitslaande brand. Er komt geen
eind aan het licht. Het pijnigende, dansende
lijf staat met verzen beschreven:
 
de Dichter is de enige.
De enige minnaar vertwijfeld op zoek
naar het niet geschreven vers.

 

 

Kamer

De stad is nog niet verkaveld.
Tussen cement en halfronde bogen
leiden duiven een gesmoord bestaan.
Wie hier voorbijgaat kiest
blindelings zijn woorden.
 
Zoals de vrouw dat dagelijks doet op
weg naar een gaver vertroosting over
stapstenen die luid weerkaatsen.
Eén armslag is binnen bereik. Geen
wingerd tegen de goot.
 
Ze ziet kastanjelaars botten de
roestige sneeuw de kalk op de weg.
Kamillethee in heldere glazen en hoeveel
namen van mensen achter het raam.
 
Ze herkent zichzelf in het eenzaam
gebaar achteloos neergelegd
om de hoek. Verschanst voor te lange
winters verzamelt zij weefsels van
wolbol en varen.
 
Wellicht vult zij leemten met vriendschap
haar kamer bewaart er
het evenwicht.

 

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Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

De Ierse schrijver Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook alle tags voor Eoin Colfer op dit blog.

Uit: Und übrigens noch was .. (And another thing, vertaald door Gunnar Kwisinsk)

„Nach Angaben eines Hilfshausmeisters der Universität von Maximegalon, der sich häufig vor den Seminarräumen herumtreibt, ist das Universum sechzehn Milliarden Jahre alt.
Über diese vermeintliche Wahrheit spottet ein Haufen beteigeuzischer Beat-Poeten, die behaupten, Einlegesohlen zu besitzen, die wesentlich älter sind (tock-tock-tock). Siebzehn Milliarden, sagen sie, mindestens, und sie berufen sich dabei auf ihre Urausgabe der Urknall-Rollen. Ein menschliches Wunderkind im Teenager-Alter kam einmal auf vierzehn Milliarden, das Resultat einer komplizierten Rechnung unter Einbeziehung der Dichte von Mondgestein und der Entfernung zwischen zwei pubertierenden Mädchen im selben Ereignishorizont. Einer der unbedeutenderen Götter Asgards murmelte einmal, er habe irgendwo etwas über ein größeres kosmisches Ereignis vor achtzehn Milliarden Jahren gelesen, aber kaum jemand gibt noch etwas auf die Verkündigungen von oben seit dem Debakel um die »Geburt der Götter« oder »Thorgate«, wie es auch genannt wurde.
Wie viele Milliarden Jahre es auch sein mögen, Milliarden sind es allemal, und der alte Mann am Strand sah aus, als hätte er mindestens eine dieser Milliarden an den Fingern abgezählt. Seine Haut schimmerte wie elfenbeinfarbenes Pergament, und von der Seite gemahnte die Silhouette seines Körpers an ein großes zittriges S.
Der Mann erinnerte sich daran, dass er einmal eine Katze besessen hatte, wenn man denn Erinnerungen mehr vertrauen wollte als Neuronenkonfigurationen über Trillionen von Synapsen. Erinnerungen konnte man nicht mit der Hand anfassen. Er konnte sie nicht so spüren, wie er die Brandung spürte, die seine knotigen Zehen umspülte.
Andererseits: Waren solche physikalischen Empfindungen nicht auch nur elektrische Impulse im Gehirn? Warum sollte man dann daran glauben? Gab es überhaupt irgendetwas im Universum, dem man vertrauen, an das man sich klammern konnte, abgesehen von einer hawaliusianischen Windwehre im Zentrum eines Schmetterlingssturms?“

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook alle tags voor Gaby Hauptmann op dit blog.

Uit: Yachtfieber

„Das Rennboot schob sich langsam, fast lautlos, an die Längsseite des bauchigen großen Segelschiffs. Marc Richard sah es erst, als die Festmacherleinen herüberflogen.
»Oh, nein«, sagte er und verzog das Gesicht. »Sag ihm, daß ich nicht da bin!«
»Kann ich nicht«, entgegnete seine Frau, »ich bin auch nicht da!«
Sie drückten sich beide in die blauen Leinenkissen ihrer Stühle, halb verdeckt durch die mächtigen Holzvorbauten am Heck des Schiffes.
»Wieso weiß er, wo wir stecken?« wollte Marc halblaut wissen.
»Ich hab's ihm sicherlich nicht gesagt!«
»Und was machen wir jetzt?«
Pia linste vorsichtig um die Ecke.
»Er kommt tatsächlich an Bord!«
Marc seufzte.
»Und nicht nur er!«
Marc runzelte die Stirn. »Was soll das heißen?«
In dem Moment setzte laute Discomusik ein, dröhnte mit harten Bässen vom Rennboot herüber und deckte alles zu.
Marc sprang auf. Er war ein drahtiger Mann Ende Fünf­zig, kurzgeschnittenes weißes Haar, braungebrannt. »Habt ihr noch alle?« Mit wenigen Sätzen war er an der Reling.
»Na, da bist du ja!« Breit grinsend stand Franco vor ihm, ein italienischer Playboy deutscher Abstammung.
Marc holte tief Luft. »Schalt bloß dieses Gewummer ab!« Franco schnippte kurz zu seinem Boot hinüber, ein langbeini­ges Geschöpf in blaßrosa Bikini, dunkel gebräunter Haut und strohblonden Haaren drückte auf einen Knopf an der unüber­sichtlichen Instrumententafel. Augenblicklich war es still. Und augenblicklich gab es Protest aus dem Hintergrund."

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)
Cover 

 

 

De Italiaanse dichter Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook alle tags voor Dante Alighieri op dit blog.

Uit: Divina Comedia, Inferno X, 52-72 (Vertaald door Albert Verwey)

 

Toen kwam een andre schim door de oopning kijken.
Langs de eerste rees hij tot de kin naarboven.
Hij hield zich op de knieën, wou mij lijken.
 
Hij keek rondom me, als zou hij graag gelooven
Dat met mij nog een andre was verschenen,
Maar aanstonds zag ik zijn verwachting dooven.
 
En weenend zei hij: Mocht men u verleenen
Door hoogheid van uw aard dit hol te vinden,
Waarom kwam dan mijn zoon hier niet met-eenen?
 
En ik tot hem: Geen eigen onderwinden,
Hij die daar wacht bracht me door die gevaren.
Misschien was Guido niet van wie hem minden.
 
Zijn woorden en de straf door hem ervaren
Hadden mij wie hij was reeds doen beseffen,
Waarom mijn woorden zoo inlichtend waren.
 
Plotseling zag ik hem zich hooger heffen.
Hij kreet: ‘Was’ zegt ge? Dus hij is gestorven?
Dus zal hem geen lieve straal meer treffen?
 
Daar mijn gedachten waren afgezworven
En 'k aarzelde in het zoeken naar mijn woorden,
Viel hij terug, als nu voorgoed bedorven.

 

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Dante Alighieri (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)
"Dante en zijn gedicht" van Domenico di Michelino (1417-1491) in de dom van Florence

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:21 Reageer op dit bericht

Jens Sparschuh, Krister Axel, Evelyn Sanders, Walter E. Richartz, Karin Struck, Kasper Peters

De Duitse schrijver Jens Sparschuh werd geboren op 14 mei 1955 in Karl-Marx-Stadt en groeide op in Oost-Berlijn Zie ook alle tags voor Jens Sparschuh op dit blog.

Uit: Ende der Sommerzeit

"Als Nabokov 1917 mit seinen Eltern auf der Flucht war, gerät auf einem irgendwo in der Ukraine gelegenen Bahnhof sein Spazierstock unter die Räder des langsam Fahrt aufnehmenden Eisenbahnzuges. Und da kommt es zu einer Szene, die herzerschütternd schön ist. Nabokov setzt alles daran, den Stock wiederzubekommen. Als er ihn hat, bemerkt er, dass der Zug langsam wegfährt. Er rennt dem schneller werdenden Zug hinterher, und da streckt sich ihm ein Rotarmisten-Arm entgegen, der, so schreibt es Nabokov, alle Regeln des Marxismus außer acht lassend, sich eher an die Vorgaben eines wunderbaren Trivialromans hält, und dem Mann auf den Zug hilft. Und das ist eine Umsetzung dessen, was für Nabokovs gesamtes Werk zentral und wichtig ist: Es zählt nur das Einzelne. Vergiss' alle Ideologien, vergiss' alles, was dir die Obrigkeit sagt - es gibt Situationen, da musst du nur helfen."

 

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Jens Sparschuh (Karl-Marx-Stadt, 14 mei 1955)

 

 

De Amerikaanse dichter en musicus Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs.Zie ook alle tags voor Krister Alex op dit blog.

 

I'm thinking of the city

I'm thinking of the city
with its arms around the river
with no end and no beginning

like a chain of stars
It's trying to tell me something
about the light between two lovers
the light that's on your face
all you have to do
shine on for me
if you can't afford to sleep

I'll be the push that brings you back
it's Saturday
and there's something in the air
I don't believe that we are lost
I don't believe that we are lost

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

De Duitse schrijfster Evelyn Sanders werd geboren op 14 mei 1934 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Evelyn Sanders op dit blog.

Uit: Advent fängt im September an

„Adventszeit ist Fernsehzeit! Das ist schon so gewesen, als meine Kinder noch an
den Weihnachtsmann geglaubt beziehungsweise die Älteren versucht hatten, ihren jüngeren Geschwistern zu erklären, dass es den Weihnachtsmann eben nicht gibt. Nur stand dieser ausgerechnet jetzt in voller Lebensgröße vor jedem dritten Kaufhaus, womit seine Existenz ja bewiesen war. Die Vielzahl der Weihnachtsmänner einschließlich jener, die abends auf dem Bildschirm Rasierwasser, Daunenbetten und Modeschmuck anpriesen, ließ sich mit der Notwendigkeit von Hilfskräften erklären. »Das kann doch der Weihnachtsmann allein gar nicht schaffen!«
Vierjährigen kann man so etwas noch erzählen, sie glauben es.
Zwei Jahre später glauben sie es nicht mehr, aber sie tun so, denn offensichtlich glauben nun die Eltern an den Weihnachtsmann. Oder weshalb hat Mami zu Papi gesagt, der Weihnachtsmann könnte endlich mal einen neuen Geschirrspüler bringen?“

 

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Evelyn Sanders (Berlijn, 14 mei 1934)

 

 

De Duitse schrijver en chemicus Walter E. Richartz werd op 14 mei 1927 in Hamburg geboren. Zie ook alle tags voor Walter E. Richartz op dit blog.

Uit:Noface -- Nimm was du brauchst

“"Beim nächsten Versuch, nach einer Zwischenzeit von 30 Minuten, gab es die ersten Besonderheiten. Der Kunde (wie zuvor, blau-rot, auffällig) wurde erst nach einem gewissen Zögern bedient. Der Inh. erklärte, daß der Kunde ihm irgendwie bekannt vorkomme, daß er unangenehme Empfindungen in ihm wecke -- ein unangenehmes Erlebnis, mit gewissem Stänkerer [...] -- vielleicht nur eine äußerliche Ähnlichkeit, vielleicht nur die Kleidung. [...] Nach der Aushändigung der Wurst weiterer Ablauf wie gehabt, jedoch seitens des Inh. starke Wut, stärkere Nervosität, Schweißausbruch. Retournierte Wurst dem sich entfernenden Kunden nachgeworfen.
Wurde die Zwischenzeit weiter verkürzt, so erfolgte keine Bedienung mehr; zunächst einfach ohne Begründung, unartikulierter Ärger; dann -- nach weniger als 10 Minuten -- gleich mit Schimpfworten, Beleidigungen etc. Inh. begann tätlich zu werden [...] Das Schlußresultat der Serie: Erst nach Zwischenzeiten von weniger als zehn Minuten wurde der Kunde sicher wieder erkannt."

 

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Walter E. Richartz (14 mei 1927 – 3 februari 1980)

 

 

De Duitse schrijfster Karin Struck werd geboren op 14 mei 1947 in Schlagtow. Zie ook alle tags voor Karin Struck op dit blog.

Uit: Abtreibung tötet eine Person (Lezing)

„In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde von der feministischen Bewegung unter anderem der Slogan geprägt "mein Bauch gehört mir". Alice Schwarzer, die mächtigste deutschsprachige Feministin, ließ sich zwar einmal zu der Bemerkung hinreißen "wenn es (=das ungeborene Kind) ein Mensch wäre, wäre es (=die Abtreibung) Mord", aber selbstverständlich war ihr "Wenn" für sie und die gesamte feministische Bewegung ganz hypothetisch, und das ist es bis heute geblieben. "Mein Bauch gehört mir" enthielt unausgesprochen die Überzeugung, daß das ungeborene Kind ein Teil des Bauches der werdenden Mutter sei, nicht mehr also als ein Organ, ein eigenes Körperteil. Die eigenständige Existenz eines genetisch kompletten Menschen, einer Person im vorgeburtlichen Wachsen, wurde durch diesen Slogan, der sich festsetzte wie ein Ohrwurm, kategorisch abgestritten und geleugnet. Später und heute braucht man einen Slogan dieser Art nicht mehr. Denn die sublimen Botschaften, die er transportierte, sind längst Allgemeingut.

In den 70er Jahren etwa mußte man, um ein liberales Abtreibungsrecht (längst nicht mehr: -strafrecht) zu erreichen, noch die (bei illegalen Abtreibungen) "auf den Hinterhöfen verblutenden Frauen" vorschieben, um die "freie Wahl" der Frau abzutreiben zu verteidigen und zu fordern. Man wollte damit das Mitleid der Menschen nutzen! Und diese sublime und nicht selten demagogische Manipulation hat immer ihre Wirkung getan. Auch dies hat man heute nicht mehr nötig – außer in der Debatte um die Stammzellenforschung. Da taucht das Mitleid als Manipulationsmittel und politisches Instrument wieder auf: Diesmal als Mitleid mit den schwer und unheilbar Erkrankten, die angeblich nur aus durch Forschung an embryonalen Stammzellen gewonnenen Heilmitteln zu retten seien.“

 

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Karin Struck (14 mei 1947 – 6 februari 2006)
In 1975 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Nederlandse dichter, schrijver, dramaturg en toneelspeler Kasper Peters werd geboren in Doetinchem in 1973. Zie ook alle tags voor Kasper Peters op dit blog.

 

Stephan

Hij heeft een huis
met witte muren en een tafel,
limonade en reformbiscuit,
een blik waar koek op staat.

Zo lang elkaar ongezien gelaten
herhalen wij de Nepal-reeks,
bladeren door het zorgvuldig
in elkaar gezette album tot
de zinnen over nu en pas geleden.

Dat het goed is, dat
het eerder anders was, dat klopt.

Geen asbak dus
we roken buiten
en praten door
bij wijze van herhaling.

Ik zie zijn vrouw
en dat ze in de kamer
aan onze lege glazen ruikt.

Dat het anders was, dat klopt.

 

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Kasper Peters (Doetinchem, 1973)

Geschreven door Romenu om 11:11 Reageer op dit bericht

Jan Lauwereyns, Reinout Verbeke, Bruce Chatwin, Daphne du Maurier, Kathleen Jamie, Armistead Maupin, Alphonse Daudet

De Vlaamse dichter Jan Lauwereyns werd geboren op 13 mei 1969 in Antwerpen. Zie ook alle tags voor Jan Lauwereyns op dit blog.

 

Het pure spectrum

Het pure spectrum
Lang in vloed gelegen

Ebde jij
Onwaarschijnlijk weg

Door mij onder alle sterren verkozen
Heropgeroepen, verdampt

Vele woorden van liefde
Bij het finale aflopen van alles, absurd

En toch, en evengoed, zal niets gedaan zijn
Wat achteraf gezien onmogelijk bleek

Nergens resten wat ooit zeker zou
Geen wijsheid of richtlijn

Dan in het brandpunt
De verdwenen parabool

Die cirkel werd, meisje
Hemelsblauw


 

 

Ongelooflijk veel verdriet

Terwijl ze langdurig en gewelddadig schreeuwt
zijn haar ogen stevig gesloten, zodat de huid
er rond rimpelt, en het voorhoofd zich

samentrekt tot een frons.

Zuigeling: meesteres in het beoefenen
van de buigzaamheden.
Die overtuigender dan de dichter
voorwendt pijn te zijn haar werkelijk
doorvoelde pijn?

Gegeven hoe droog haar tranen zijn.

En als je zwicht voor haar chantage
houdt ze in minder dan een vingerknip op.

 

 

Anatomie van melancholie

Is de Kilimanjaro hoog genoeg?
Om jezelf in de rug te schieten?

Wanneer je voeten wegzinken in eeuwige sneeuw.
Nu dan?

Je strekt je arm,
je haalt de ijzeren hoektand over.
De draak in je hand spuwt vuur.

Draak: orbitaleur, brenger van veelal
ongewenste voorwerpen in een baan rond de aarde

ware het niet

dat de slaagkans omgekeerd evenredig is
met zwaartekracht. Tegenwind?

 

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Jan Lauwereyns (Antwerpen, 13 mei 1969)

 

 

De Vlaamse dichter Reinout Verbeke werd geboren op 13 mei 1981 in Roeselare. Zie ook alle tags voor Reinout Verbeke op dit blog.

 

Dorp

We hangen aan de aderen van anderen
als klimplanten. We tappen af en vertakken
tot één vaatstelsel. Iemand ratelt. We vervangen
zijn falende organen. We bonken synchroon
bloed naar de aorta van het dorp: een open hart
dat warmt en roept als honderd vogeljongen

We vergeten onze bloedgroep en denken
alleen nog aan vloeien en stuwen en vloeien

Wie nog van een ander vat tapt
maakt zich onmogelijk

 

 

De achterkant van flatgebouwen

Aan de achterkant van flatgebouwen
liggen opengepikte vuilniszakken
worden borsten aan de zon gegeven
hebben geliefden ruwer lief. Geen flaneren
geen plezierboten. Op het achterbalkon
ebben we naar het zijn van de zee

Aan de achterkant van flatgebouwen
trekken wolken als zeewier
halvelings aan ons vissenoog voorbij
Hier geldt deining van altijd dezelfde gordijnen
Hier waak ik over mijn kind dat in de kamer
naar haar eerste klanken hapt

Aan de achterkant van flatgebouwen
heerst wederzijdsheid van kijken, loeren
we elkaar uit het koraal. We vinden er
onze vinnen als vanouds

 

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Reinout Verbeke (Roeselare, 13 mei 1981)

 

 

De Engelse schrijver Bruce Chatwin werd op 13 mei 1940 in Sheffield geboren. Zie ook alle tags voor Bruce Chatwin op dit blog.

Uit: The Songlines

“IN ALICE SPRINGS - a grid of scorching streets where men in long white socks were forever getting in and out of Land Cruisers - I met a Russian who was mapping the sacred sites of the Aboriginals.
His name was Arkady Volchok. He was an Australian citizen. He was thirty-three years old.
His father, Ivan Volchok, was a Cossack from a village near Rostov-on-Don, who, in 1942., was arrested and sent with a trainload of other Ostarbeiter to work in a German factory.
One night, somewhere in the Ukraine, he jumped from the cattle-car into a field of sunflowers. Soldiers in grey uniforms hunted him up and down the long lines of sunflowers, but he gave them the slip. Somewhere else, lost between murdering armies, he met a girl from Kiev and married her. Together they drifted to a forgetful Adelaide suburb, where he rigged up a vodka still and fathered three sturdy sons.
The youngest of these was Arkady.
Nothing in Arkady's temperament predisposed him to live in the hugger-mugger of Anglo-Saxon suburbia or take a conventional job. He had a flattish face and a gentle smile, and he moved through the bright Australian spaces with the ease of his footloose forbears.
His hair was thick and straight, the colour of straw. His lips had cracked in the heat. He did not have the drawn-in lips of so many white Australians in the Outback; nor did he swallow his words. He rolled his r's in a very Russian way. Only when you came up close did you realise how big his bones were.
He had married, he told me, and had a daughter of six. Yet, preferring solitude to domestic chaos, he no longer lived with his wife. He had few possessions apart from a harpsichord and a shelf of books.
He was a tireless bushwalker. He thought nothing of setting out, with a water-flask and a few bites of food, for a hundredmile walk along the Ranges. Then he would come home, out of the heat and light, and draw the curtains, and play the music of Buxtehude and Bach on the harpsichord. Their orderly progressions, he said, conformed to the contours of the Central Australian landscape."

 

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Bruce Chatwin (13 mei 1940 – 18 januari 1989)

 

 

De Britse schrijfster Daphne du Maurier werd geboren in Londen op 13 mei 1907. Zie ook alle tags voor Daphne du Maurier op dit blog.

Uit: The Doll

“I want to know if men realise when they are insane. Sometimes I think that my brain cannot hold together, it is filled with too much horror – too great a despair.
And there is no one; I have never been so unutterably alone. Why should it help me to write this? . . . Vomit forth the poison in my brain.
For I am poisoned, I cannot sleep, I cannot close my eyes without seeing his damned face . . . If only it had been a dream, something to laugh over, a festered imagination.
It's easy enough to laugh, who wouldn't crack their sides and split their tongues with laughing. Let's laugh till the blood runs from our eyes – there's fun, if you like. No, it's the emptiness that hurts, the breaking up of everything inside me.
If I could feel, I should have followed her to the ends of the earth, no matter how she pleaded or how she loathed me. I should have taught her what it is to be loved by a man – yes – a man, and I would have thrown his filthy battered body from the window, watched him disappear for ever, his evil scarlet mouth distorted . . .
It's the hot feeling that has filled me, the utter incapacity to reason.
And I am deceiving myself when I say she would have come to me. I did not follow her because I knew that it was hopeless. She would never have loved me – she will never love any man.
Sometimes I can think of it all dispassionately, and I pity her. She misses so much – so much – and no one will ever know the truth. What was her life before I knew her, what is it now?
Rebecca – Rebecca, when I think of you with your pale earnest face, your great wide fanatical eyes like a saint, the narrow mouth that hid your teeth, sharp and white as ivory, and your halo of savage hair, electric, dark, uncontrolled – there has never been anyone more beautiful. Who will ever know your heart, who will ever know your mind?“

 

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Daphne du Maurier (13 mei 1907 – 19 april 1989)

 

 

De Schotse dichteres Kathleen Jamie werd geboren op 13 mei 1962 in Currie, Edinburgh. Zie ook alle tags voor Kathleen Jamie op dit blog.

 

Moon

Last night, when the moon
slipped into my attic-room
as an oblong of light,
I sensed she’d come to commiserate.

It was August. She travelled
with a small valise
of darkness, and the first few stars
returning to the northern sky,

and my room, it seemed,
had missed her. She pretended
an interest in the bookcase
while other objects

stirred, as in a rockpool,
with unexpected life:
strings of beads in their green bowl gleamed,
the paper-crowded desk;

the books, too, appeared inclined
to open and confess.
Being sure the moon
harboured some intention,

I waited; watched for an age
her cool glaze shift
first toward a flower sketch
pinned on the far wall

then glide to recline
along the pinewood floor
before I’d had enough. Moon,
I said, we’re both scarred now.

Are they quite beyond you,
the simple words of love? Say them.
You are not my mother;
with my mother, I waited unto death.

 

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Kathleen Jamie (Currie, 13 mei 1962)

 

 

De Amerikaanse schrijver Armistead Jones Maupin Jr. werd geboren op 13 mei 1944 in Washington. Zie ook alle tags voor Armistead Maupin op dit blog.

Uit:Tales of the City

"Well, you certainly aren't acting like it! I've never heard such a thing! You can't just run away from your family and friends to go live with a bunch of hippies and mass murderers!"
"Oh, Mom, that's just a lot of TV crap!"
Her mother lowered her voice reproachfully. "Don't you talk nasty to your mother, Mary Ann . . . and it's not a lot of TV . . . stuff. What about those Giraffe Killers?"
"Zebra."
"Well, whatever. And what about those earthquakes? Your Daddy took me to see that awful movie, and I nearly had a heart attack when Ava Gardner . . ."
"Mom. I've made up my mind about this. Will you just call Mr. Lassiter for me?"
Her mother began to cry. "Something terrible is going to happen to you. I know it."
"Now who's being silly? What could possibly happen to me, Mom? San Francisco is a lot safer than Cleveland, and the people are are so mellow."
Her mother stopped sobbing for a moment. "What does that mean?" she asked suspiciously.
WHEN IT WAS OVER, Mary Ann left the Buena Vista and walked through Aquatic Park to the bay. For several minutes, she stared at the Alcatraz beacon, drunk with the prospect of an undefined future.
"What could possible happen to me, Mom?" The words came back to her on a chill wind, nibbling uncertainly on a corner of her mind.
Back at the Fisherman's Wharf Holiday Inn she looked up Connie Bradshaw's phone number. Connie was the only person she knew in San Francisco. Mary Ann had heard that she was a stewardess for United, but hadn't spoken to her old high school friend since 1968.
"Oh, God, I can't believe it!" squealed Connie, when Mary Ann identified herself. "How long are you here for?"
"For good," said Mary Ann, savoring the words.”

 

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Armistead Maupin ( Washington, 13 mei 1944) 

 

 

De Franse schrijver Alphonse Daudet werd geboren in Nîmes op 13 mei 1840. Zie ook alle tags voor Alphonse Daudet op dit blog.

 

L’Oiseau bleu

J’ai dans mon cœur un oiseau bleu,
Une charmante créature,
Si mignonne que sa ceinture
N’a pas l’épaisseur d’un cheveu

Il lui faut du sang pour pâture.
Bien longtemps, je me fis un jeu
De lui donner sa nourriture :
Les petits oiseaux mangent peu.

Mais, sans en rien laisser paraître,
Dans mon cœur il a fait, le traître,
Un trou large comme la main,

Et son bec, fin comme une lame,
En continuant son chemin,
M’est entré jusqu’au fond de l’âme !…


Autre Amoureuse

Lorsque je vivais loin de vous,
Toujours triste, toujours en larmes,
Pour mon cœur malade et jaloux
Le sommeil seul avait des charmes.
Maintenant que tu m’appartiens
Et que mon cœur a sa pâture,
– Il ne m’est plus qu’une torture,
Le sommeil cher aux jours anciens.

Lorsque je dormais loin de vous,
Dans un rêve toujours le même,
Je vous voyais à mes genoux
Me dire chaque nuit : « Je t’aime ! »
Maintenant que tu m’appartiens,
Dans les bras chaque nuit je rêve
Que tu pars, qu’un méchant t’enlève
Et que je meurs quand tu reviens.

 

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Alphonse Daudet (13 mei 1840 - 17 december 1897)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13 mei ook mijn blog van 13 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

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