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Berichten van 20 januari 2016 tot 21 januari 2016

Ludwig Thoma, Louis Menand, Ludwig Jacobowski, Kristín Marja Baldursdóttir, Imre Madách, Egon Friedell

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook alle tags voor Ludwig Thoma op dit blog.

Uit:Auf dem Bahnsteig

»Es wird Herbst!« sagte Major Burkhardt und blickte den Studienlehrer fest an mit seinen furchtlosen Soldatenaugen.
Er sagte es mit Betonung, als suchte er in seinem Begleiter bestimmte Vorstellungen zu erwecken.
»Ja ja«, seufzte Professor Hasleitner, »es wird allmählich kalt.«
»Und ungemütlich. Kalt und ungemütlich.«
Der Major wies auf die Kastanien vor dem Dornsteiner Bahnhofe, deren gelbe Blätter sich fröstelnd zusammenkrümmten.
»Um fünf Uhr wird es Nacht. Ein schlecht geheiztes Zimmer. Eine qualmende Lampe. Die Zugeherin bringt lauwarmes Essen aus dem Gasthof. Stellt es unfreundlich auf den Tisch. Das ist Ihr Leben.«
Hasleitner hatte ins Weite geblickt, zu dem Walde hinüber, an dessen Fichten der Nebel lange Fetzen zurückließ.
Der soldatisch bestimmte Ton des pensionierten Majors weckte ihn auf.
»Wie?« fragte er.
»Ich sage, Sie müssen heiraten.«
Der alte Soldat deutete auf die tiefer gelegene Stadt, deren Häuser behaglich aneinandergedrückt waren.
»Das ist das Glück!« sagte er. »Eine Frau am Herde, fleißig, um unser Wohl besorgt und stattlich.«
Er beschrieb mit der Rechten eine nach rückwärts ausbauchende runde Linie.
»Und stattlich!« wiederholte er.
Hasleitner sah, wie es weiß und grau und dick und dünn aus vielen Kaminen rauchte, und er schien die Gemütlichkeit des Anblickes zu verstehen.
In seine Augen trat ein freundlicher Schimmer, und man konnte glauben, daß er an Herdfeuer dachte, oder an die runde, sich nach rückwärts ausbauchende Linie.
Überhaupt, er war ein träumerischer Mensch.
Sorglos im Äußeren, den Hemdkragen nicht immer blendend weiß, die Krawatte verschoben, den Bart naß von der letzten Suppe, aber in den Augen Herzensgüte, im ganzen Wesen eine Verträumtheit, die immer wieder zum Nasenbohren führte.”

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)
Portret door Thomas Baumgartner,1911

 

 

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook alle tags voor Louis Menand op dit blog.

Uit: The Metaphysical Club

“We think of the Civil War as a war to save the union and to abolish slavery, but before the fighting began most people regarded these as incompatible ideals. Northerners who wanted to preserve the union did not wish to see slavery extended into the territories; some of them hoped it would wither away in the states where it persisted. But many Northern businessmen believed that losing the South would mean economic catastrophe, and many of their employees believed that freeing the slaves would mean lower wages. They feared secession far more than they disliked slavery, and they were unwilling to risk the former by trying to pressure the South into giving up the latter.
The abolitionists were careless of the future of the union. "If thy right hand offend thee, cut it off" was the text they preached. They despised the unionists as people who put self-interest ahead of righteousness, and they considered any measure short of abolition or partition to be a bargain with evil. They baited the unionists with charges of hypocrisy and greed; the unionists responded by accusing the abolitionists of goading the South into secession, and by trying to run them out of town and sometimes to kill them. Before there was a war against the South, there was a war within the North.
Holmes's father, Dr. Oliver Wendell Holmes, Sr., was a unionist. The Holmeses were related to families that had prospered in New England since the time of the Puritans—the Olivers, the Wendells, the Quincys, the Bradstreets, the Cabots, the Jacksons, and the Lees—but they were not exceptionally wealthy.”

 

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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook alle tags voor Ludwig Jacobowski op dit blog.

 

Maienblüten

Duld es still, wenn von den Zweigen,
Von den überfüllten Zweigen,
Blüten weh'n ins fromme Haar,
Und sich sacht herüberneigen,
So im Durst herüberneigen,
Lippen sich auf Lippenpaar.

Sieh, ein Beben süß und wunderlich,
Rinnt durch übersonnte Blätterreihen.
Alle Blüten, die sie niederstreuen,
Segen streuen sie auf dich und mich.

 

 

Gelegenheit

Mittagsschwüle in der Runde,
Schläfrig schlägt die Kirchenuhr.
Und wir selbst auf sel'ger Spur
Hand in Hand in jungem Bunde.

Sehnt sich da nicht Mund zu Munde?
Lockt dich nicht die weiche Flur?
Ach, mein Auge fragt dich nur:
Wann kommt meine, deine Stunde?

 

 

Sehnsucht

Alte Gruben schaufle um,
Tiefer werden sie und breiter;
Altes Leid wird nimmer stumm,
Denn im neuen schluchzt es weiter.

Alter Wein, der unversehrt,
Kocht in seines Saftes Gluten;
Alte Sehnsucht schwillt und nährt
Sich vom eigenen Verbluten.

 

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Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)
Cover 

 

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook alle tags voor Kristín Marja Baldursdóttir op dit blog.

Uit:Sommerreigen(Vertaakld door Tina Flecken)

“Sie betraten die Metro, beide so hell, so strahlend, dass die Fahrgäste, die bis dahin mit gesenkten Köpfen vor sich hingestarrt hatten, um den Blicken der anderen auszuweichen, alle im selben Moment aufschauten. Kurz darauf wieder nach unten sahen oder aus dem Fenster, wo sie auf ihr eigenes Spiegelbild trafen.
Die beiden Zugestiegenen griffen nach der Stange in der Mitte des Wagens, hielten Ausschau nach freien Plätzen in der Nähe, ohne ihr Gespräch zu unterbrechen. Der Mann entdeckte einen freien Platz neben einem dunkelhäutigen Mann und bedeutete der Frau, sich dort hinzusetzen. Er stellte sich neben sie, griff nach einer der Halteschlaufen, die von der Decke hingen, und redete weiter. Die Frau sah immer wieder zu ihm hoch, warf ein Wort ein, lächelte, ließ ihren Blick dabei über die Fahrgäste schweifen, die ihr am nächsten saßen, drei Farbige mittleren Alters, eine ältere Frau mit einem kleinen Hund auf dem Schoß und ein junger Mann, der afroasiatischer Herkunft zu sein schien. Ihre Augen blieben einen Moment länger an ihm haften als an den anderen Fahrgästen, danach schaute sie ihn nicht mehr an.
Doch er schaute sie an.
Der dunkelhäutige Mann blickte hingegen kein einziges Mal zu der blonden Frau neben sich. Er starrte aus dem Fenster, wo es nichts zu sehen gab außer den düsteren Tunnelwänden, musterte dabei verstohlen sein Spiegelbild. Neugierig betrachtete der junge Mann die
Gegensätze aus Nord und Süd, die nebeneinander saßen und sich keines Blickes würdigten.
Der blonde Mann, der neben der Frau stand, ignorierte ihn und hatte nur Augen für die Frau, mit der er sprach. Ebenso wenig beachtete er die anderen Fahrgäste im Wagen, die schwiegen und die Zeit totschlugen, indem sie der Sprache der beiden lauschten.”

 

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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)
 

 

 

De Hongaarse schrijver Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook alle tags voor Imre Madách op dit blog.

Uit: Die Tragödie des Menschen

"LUCIFER.
Was sollte mir gefallen dran? Daß ein'ge
Urstoffe mit je andern Eigenschaften,
Zu größern kleinern Kügelchen geknetet,
Einander haschen, jagen, und sich schließlich
In ein paar Würmern zu Bewußtsein aufbläh'n,
Bis alles gar, gesättigt, abgekühlt,
Doch nur die tote Schlacke übrig bleibt.
Die Eigenschaften dieser Stoffe hast du
Vielleicht in ihnen selber nicht vermutet;
Und wenn, so kannst du sie gewiß nicht ändern.
Guckt einmal ihren richtigen Gebrauch
Der Chemiker dir ab, so macht er's auch.
Als Koch und Kellner hast du da den Menschen
An deinen großen Schöpfungsherd gestellt,
Und duldest, daß er dir ins Handwerk pfusche.
Nun sudelt er und dünkt sich einen Gott.
Hat er die Suppe ordentlich versalzen,
Das Bier verschüttet, angebrannt den Braten,
Dann wirst du in zu spätem Zorn erglüh'n,
Und konntest doch von einem Dilettanten
Voraussichtlich nichts besseres erwarten.
Wozu am Ende deine ganze Schöpfung?
Schaffst dir ein selbstverherrlichendes Loblied,
Fügst es in einen schlechten Leierkasten,
Und wirst es nimmer satt, daß diese Weise
Dich für und für in einem Atem preise.
Schickt sich für einen ernsten Greis, wie du,
Ein Spiel, wie's Kinderherzen nur erfreut?
Wo seinen Herrn mit Staub vermengt ein Funke
Nachäfft – kein Konterfei, ein Zerrbild nur –
Bestimmung, Willensfreiheit sich bekriegen,
Und von gesundem Sinne keine Spur.”

 

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Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)
Illustratie van “Die Tragödie des Menschen“ door Mihály Zichy

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Egon Friedell op dit blog.

Uit: Goethe. Groteske in 2 Bildern von Egon Friedell und Alfred Polgar

“Eine tiefe Stimme. Du mußt es dreimal sagen!
Züst, zitternd, wiederholt automatisch. Der Teufel soll ihn holen! Verdunkelung, die Tür springt auf, es erscheint Goethe.
Züst, mit schwacher Stimme. Wer sind Sie? Es wird wieder hell.
Goethe, milde. Ei, kenne Se mich denn net? Ich bin doch der, wo der Deiwel hole soll.
Züst fällt auf die Knie und wiederholt. Altmeister . . . Dichterheros . . . Neuschöpfer der deutschen Dichtung . . . Großer Dioskur von Weimar . . . Wiederbeleber der Antike . . .
Goethe. Ei, lasse Se doch die Förmlichkeite! Sache Se oifach zu mir Exzellenz, verstanne? Da der Schüler ihn verständnislos ansieht. Verstehe Se mei Frankforterisch net recht? Lächelnd. Ja, 's Hochdeutsch hat mer immer Schwierigkeite gemacht. Und nu sache Se mer, was wolle Se eichentlich geche mich, daß Se immer so uff mich rumschimpfe?
Züst. Ich . . . ich . . . möchte . . . weil ich's nicht finden kann . . . wenn Exzellenz so gütig wären . . . wie oft waren Exzellenz in Italien?
Goethe. No, dreimal wird's schon gewese soi – Aber sache Se mer, was geht Ihne das an?
Züst, indem er sich erhebt. Ach, Exzellenz, das kommt doch sicher morgen dran in der Prüfung. Ich weiß ja, alles, was Sie betrifft, ist sehr wichtig und interessant, aber es ist so furchtbar viel. Und wenn ich die Prüfung nicht besteh', muß ich in ein Bankgeschäft und ich möcht' doch so riesig gern Doktor der Philosophie werden, um im Kabarett auftreten zu können . . .
Goethe. No, no, nur net gar so hoch hinauswolle!”

 

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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)
Scene uit een opvoering met Egon Friedell (helemaal rechts) als Goethe, Wenen, 1932

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e januari ook mijn blog van 21 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Stefan Popa, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Batya Gur, Qurratulain Hyder, Robert Olen Butler Jr., Axel Hacke

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook alle tags voor Edward Hirsch op dit blog.

 

Fast Break
In Memory of Dennis Turner, 1946-1984

A hook shot kisses the rim and
hangs there, helplessly, but doesn't drop,

and for once our gangly starting center
boxes out his man and times his jump

perfectly, gathering the orange leather
from the air like a cherished possession

and spinning around to throw a strike
to the outlet who is already shoveling

an underhand pass toward the other guard
scissoring past a flat-footed defender

who looks stunned and nailed to the floor
in the wrong direction, trying to catch sight

of a high, gliding dribble and a man
letting the play develop in front of him

in slow motion, almost exactly
like a coach's drawing on the blackboard,

both forwards racing down the court
the way that forwards should, fanning out

and filling the lanes in tandem, moving
together as brothers passing the ball

between them without a dribble, without
a single bounce hitting the hardwood

until the guard finally lunges out
and commits to the wrong man

while the power-forward explodes past them
in a fury, taking the ball into the air
 

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)
 

 

 

De Nederlandsche schrijver en journalist Stefan Popa werd op 20 januari 1989 geboren in Vleuten. Zie ook alle tags voor Stefan Popa op dit blog.

Uit: A27

“Henri heeft niets tegen het rood van verkeerslichten. Integendeel zelfs. Het geeft anderen de kans om zijn auto te bewonderen. Ook vandaag prijst hij het signaal dat niet alleen hem maant tot stoppen, maar ook de vrouw op de rijstrook naast hem. Ze rijdt in een lichtblauwe hatchback, Frans fabricaat. Auto en vrouw zijn even sierlijk afgewerkt. Smaakvol, chic. Een jonge twintiger en een oldtimer, schat Henri. Hij lacht naar haar, ze ziet het niet. Ze kamt haar haren met haar vingers, haar lange nagels schrapen over haar hoofdhuid, terwijl Henri wenst dat het zijn huid is waar haar nagels wegtrekkende witte lijnen in kerven.
Mijn begeerte is onstilbaar, denkt hij. Weet hij. Hij is omringd door knoppen en schakelaars waarvan alleen zijn zoon begrijpt waar ze voor dienen. Zelf weet hij waar de belangrijkste knop zit: aan zijn linkerzijde, aan het uiteinde van zijn armsteun.
Het raam glijdt open. De prille winter komt binnen.
– Wensen zijn er om te verwezenlijken, zegt hij tegen zichzelf.
Henri test zijn meest nonchalante blik in de achteruitkijkspiegel en zet zijn wenkbrauwen vast. Van de passagiersstoel grist hij de blaaspijp die hij in het weekend zijn zoon heeft afgenomen. Hij drukt de mond van de gele pvc-pijp tegen de zijne en pakt een besje uit de broodtrommel die hij ook maar meteen in beslag had genomen. Munitie. Laden en richten. Henri’s wangen bollen op voordat hij met een puf de bes uiteen laat spatten tegen de ruit van de Franse hatchback.”

 

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Stefan Popa (Vleuten, 20 januari 1989)

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

Hymn To Life

The hair falling on your forehead
suddenly lifted.
Suddenly something stirred on the ground.
The trees are whispering
in the dark.
Your bare arms will be cold.

Far off
where we can't see,
the moon must be rising.
It hasn't reached us yet,
slipping through the leaves
to light up your shoulder.
But I know
a wind comes up with the moon.
The trees are whispering.
Your bare arms will be cold.

From above,
from the branches lost in the dark,
something dropped at your feet.
You moved closer to me.
Under my hand your bare flesh is like the fuzzy skin of a fruit.
Neither a song of the heart nor "common sense"--
before the trees, birds, and insects,
my hand on my wife's flesh
is thinking.
Tonight my hand
can't read or write.
Neither loving nor unloving...
It's the tongue of a leopard at a spring,
a grape leaf,
a wolf's paw.
To move, breathe, eat, drink.
My hand is like a seed
splitting open underground.
Neither a song of the heart nor "common sense,"
neither loving nor unloving.
My hand thinking on my wife's flesh
is the hand of the first man.
Like a root that finds water underground,
it says to me:
"To eat, drink, cold, hot, struggle, smell, color--
not to live in order to die
but to die to live..."

And now
as red female hair blows across my face,
as something stirs on the ground,
as the trees whisper in the dark,
and as the moon rises far off
where we can't see,
my hand on my wife's flesh
before the trees, birds, and insects,
I want the right of life,
of the leopard at the spring, of the seed splitting open--
I want the right of the first man.

Vertaald door Randy Blasing  Mutlu Konuk

 

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)
Portret door  İbrahim Balaban, jaren 1940

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

Uit:Die Bahnfahrt

"Da!" sagte die, die ihren Mund verzogen hatte und schüttelte den Kopf. Aber niemand wusste, ob sie die Regenwolken meinte oder den Jungen, der sich nun nicht mehr festhielt, sondern breitbeinig in der Bahn direkt vor ihnen stand. Er sah noch immer in ihre Mitte. Wen schaut er an, dachten sie und spürten, dass der Luftzug, der schwächer wurde, ihnen eine Gänsehaut um die nackten Arme legte. Zwei von ihnen drehten dem Jungen demonstrativ den Rücken zu, stellten sich an die Tür.
Es herrschte massive Ruhe, doch der Junge behielt seinen Blick auf den Schülerinnen und sagte wiederum:,, Ich bin berühmt".
Das Mädchen zerrte an einer Metalstange um etwas an einem Platz aufzuheben, eine Zeitung.
Fassungslos sahen sich beide an und Verstanden das Problem des Jungen, wollte er aber etwas von ihnen oder nicht.
,, Wenn du ein Problem mit uns hast, steig aus...", des Mädchens Worte klangen bedrohend. Die Wolken verzogen sich, und es fing an zu regnen. Dunkle blaue Tränen vielen vom Himmel:,, Hey, der Himmel.....
er weint...", der eisige Wind wurde nun noch einmals stärker.
Die Glasfenster schienen zu zersplittern, viele kleine Tropfen stürzte auf die durchsichtige Scheibe. Die Mädchen wurden unruhig....., es war noch ein langer Weg bis nach Hause und der Junge war immernoch nicht ausgestiegen. Er sah mit hängendem Kopf nach unten und rührte sich nicht, man sah sein Gesicht nicht, seine Hand streckte er nach oben um sich festzuhalten. Eine schwarze Jacke bedeckte seinen Körper und eine Person nach der anderen stieg aus.”

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

De Israëlische schrijfster, journaliste en literatuurwetenschapster Batya Gur werd geboren op 20 januari 1947 in Tel Aviv. Zie ook alle tags voor Batya Gur op dit blog.

Uit: Murder Duet: A Musical Case (Vertaald door Dalya Bilu)

“Outside the ground-floor apartment Michael had been living in for some years now, all was quiet, too. You had to go down a few steps to enter it, and to stand in the living room and look through the big glass doors leading to the narrow balcony in order to discover the hills opposite and the religious women's teachers college curving like a white snake in order to realize that it wasn't a basement apartment but had been built on the steep slope of a hill.
The voices of the apartment building's children who had been called inside died down. Even the cello up above, which for several days now he had been hearing playing scales at length and then in a Bach suite, was silent. Only a few cars drove past on the winding street at which he now looked, as he unthinkingly pressed the CD player's button. His hands had preceded his conscious mind and doubts. His act caused the loud unison opening of Brahms's First Symphony to fill the room. In a moment what now appeared to be the illusion of peaceful harmony which he imagined he had succeeded in achieving within himself after long days of restless disorientation had disappeared.
For with the very first tense orchestral sound, a great new disquiet began to awaken and well up inside him. Streams of small anxieties, forgotten distresses, made their way from his stomach to his throat. He looked up at the damp stains on the kitchen ceiling. They were growing bigger from day to day, and changing from a dirty white to a gray-black wetness. From this sight, which pressed down on him like a lump of lead, it was a short way to thought and words. For these stains required an urgent appeal to his upstairs neighbors, a talk with the tall, bleary-eyed, carelessly dressed woman.”

 

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Batya Gur (20 januari 1947 – 19 mei 2005)

 

 

De Indiaase schrijfster Qurratulain Hyder werd geboren op 20 januari 1927 in Aligarh, Uttar Pradesh. Zie ook alle tags voor Qurratulain Hyder op dit blog.

Uit: River of Fire

“Kadamba flowers glimmered like little red lamps set amidst the heart-shaped kadamba leaves. Krishna Banmali, god of the woods, used to play his flute under the kadamba trees. The easterly wind seemed to waft the notes of his flute across the eons, shaking the branches so that drops of rain fell like a shower of tiny diamonds. A peacock danced under a flaming dhak. Magnolias were in full bloom. A lone ferryman sang somewhere in the watery expanse. The two fair women glowed like pale moons in the river-mist. The scene was like something out of the sylvan idyll of the 'Golden Age' that Gautam had heard about. Reluctantly he came out of hiding and dived into the swiftly flowing water. The cool restful waves of the Saryu filled him with a deep contentment. He began swimming across to the other bank. The three young women heard the splash and watched a gorgeous young man appear out of the water like a silver figure emerging from the waves of a dream. He disappeared again in the mist. "Some poor miserable student roughing it out," fish-eyed Kumari Champak observed sympathetically. "How did you guess?" asked the doe-eyed one. "He did not hire the ferry." "Why aren't they allowed to use boats even in bad weather?" asked Jamuna, the maid. "To make them hardy, so that they can sit tirelessly under the bargad trees and propound more philosophy," Champak replied sourly, stepping down into the river. The doe-eyed one noted the bitterness in her companion's voice and sighed. The sight of the white-robed scholar had upset her, too. Her own brother, the crown prince, was also a student. He had not come back from Taxila. Eight long years and he had still not returned home. They waited for him patiently, praying hard for his safe return. Meanwhile poor Champak, the chief minister's daughter, had no choice but to discuss matters of intellect with visiting Chinese scholars.”

 

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Qurratulain Hyder (20 januari 1927 – 21 augustus 2007)

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Olen Butler Jr. Werd geboren op 20 januari 1945 in Granite City, Illinois. Zie ook alle tags voor Robert Olen Butler Jr. en voor Robert Butler op dit blog.

Uit: Fairy Tale

“And the duck is not crushed on the ground. He is just lying down and he can get up when he wants to. I love that man for telling the Vietnam people this true thing. So I come to America and when I come here I do not know I will be in more bars. I come thinking I still love that man and I will be a housewife with a toaster machine and a vacuum cleaner. Then when I think I don't love him anymore I try one last time and I ask him in the dark night to tell me about the sunburnt duck, what is that story. He thinks I am one crazy Vietnam girl and he says things that can burn Miss Noi more than the sun.
So boom, I am gone from that man. There is no more South Vietnam and he gives me all the right papers so I can be American and he can look like a good man. This is all happening in Atlanta. Then I hear about New Orleans. I am a Catholic girl and I am a bargirl, and this city sounds for me like I can be both those things. I am 25 years old and my titties are small, especially in America, but I am still number one girl. I can shake it baby, and soon I am a dancer in a bar on Bourbon Street and everybody likes me to stay a Vietnam girl. Maybe some men have nice memories of Vietnam girls.
I have nice memories. In Saigon I work in a bar they call Blossoms. I am one blossom. Around the corner I have a little apartment. You have to walk into the alley and then you go up the stairs three floors and I have a place there where all the shouting and the crying and sometimes the gunfire in the street sounds very far away. I do not mix with the other girls. They do bad things. Take drugs, steal from the men. One girl lives next to me in Saigon and she does bad things. Soon people begin to come in a black car. She goes. She likes that, but I do not talk to her.”

 

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Robert Olen Butler Jr. (Granite City, 20 januari 1945)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook alle tags voor Axel Hacke op dit blog.

Uit: Oberst von Huhn bittet zu Tisch

„Jeder kennt das: Man sitzt in einem Restaurant im Ausland, möchte etwas essen, nimmt die Speisekarte zur Hand. Links sieht man die Speisen in der Landessprache verzeichnet, die versteht man oft nicht, rechts in einer Sprache, bei deren Anblick man sich sagt: Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Sieht aus wie die Sprache, die ich selbst spreche. ist aber viel schöner. Kommt einem vor wie Deutsch, ist aber kein Deutsch. Es ist etwas Drittes, ganz Neues.
Beginnen wir mit einem Beispiel. Einer meiner Leser war in Griechenland. Von dort brad1te er eine Speisekarte mit. (So etwas tunmeine Leser seit Vielen Jahren für mich: Sie stehlen unter erheblichen persönlichen Risiken überall auf der Welt Speisekarten und schmuggeln diese außer Landes. Wenn das nicht möglich ist, Fotografieren sie die Menülisten. Oder kopieren sie. Oder lernen die Texte auswendig und schreiben sie auf - und füttern mich damit. nur um mir eine Freude zu machen. Ist das nicht reizend? Ich danke allen herzlich.)
Man sah auf dieser Karte links alles auf Griechisch, rechts erblickte der Leser jenes erwähnte seltsam-poetisch verfremdete Auslands-deutsch. In der Mitte aber waren alle Gerichte auf Englisch verzeichnet, darunter ein kleines Essen, das man vielleicht nebenbei, zum Ouzo, Retsina, vielleicht auch zu einem Bier hätte nehmen können.“

 

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Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 20 januari 2013 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:10 Reageer op dit bericht

André Kubiczek

De Duitse schrijver André Kubiczek werd op 20 januari 1969 geboren in Potsdam. Kubiczek is de oudste van de twee zonen van de politieke wetenschapper Wolfgang Kubiczek. Zijn moeder, een Laotiaanse had zijn vader ontmoet in Moskou, toen zij daar allebei studeerden. André Kubiczek studeerde een tijdje germanistiek in Leipzig en Bonn, maar brak zijn studie af. In 1997 kreeg hij een werkbeurs van Brandenburg, in 1998 de Alfred Döblin-beurs van de Akademie der Künste. Zijn debuutroman “Junge Talente” verscheen in 2002. Het thema van de roman is "het literaire afscheid van de kindertijd en jeugd in een ten onder gaand staatsbestel” 'door critici vergeleken met gelijksoortige debuutwerken van Jakob Hein en Claudia Rusch. Alle drie auteurs waren 'kinderen van de laatste echte DDR generatie ". Voor zijn tweede roman “Die Guten und die Bösen” werd Kubiczek genomineerd voor de Marburg Literatuurprijs 2005, In 2007 werd hij bekroond met de Candide prijs. In 2016 ontving hij een werkbeurs ​​van de Berlijnse Senaat. In hetzelfde jaar verscheen de roman “Skizze eines Sommers” die op de shortlist van de Deutsche Buchpreis kwam.

Uit: Junge Talente

“Er solle nicht so arrogant sein, sagte Delia, Theateraufführungen, ein 8-mm-Film. Lass mich raten, sagte Less, experimentell. Keine Ahnung, sagte Delia, und dass Göhrke – wie Less mutmaßte: um dem Fass die Krone aufzusetzen - jetzt schreibe,
Kurzgeschichten, Gedichte, Fabeln. Fabeln? Hatte er ihr all das in der Eisdiele aufgetischt? Ja schon, schließlich waren sie fast drei Stunden zusammen gewesen. Ob er, Less, denn auch schreibe, passen würde es ja, fände sie. Nein, ebendarum nicht, sagte Less, ob sie denn schreibe, passen, dachte Less, würde es auch, kam ja schließlich drauf an, was man schrieb, Wanderlieder zum Beispiel oder Fabeln. Fabeln! Delia druckste rum, und Less wusste, dass sie schrieb, Gedichte wahrscheinlich, die ihr armes Herz nicht für sich behalten konnte.
Less sagte, dass einige behaupteten, jeder sei ein Künstler, na ja, sagte Delia geniert, sie hoffe nur, morgen durch die Prüfung zu kommen.
Da Delia auf einem Dessert bestand, stocherten sie anschließend jeder in einem Eisbecher Melba herum, als Less vom Tresen her eine wohl bekannte Stimme vernahm, betrunken und schwerfällig, die Du dämliche Schwuchtel! brüllte. Er spähte an Delia vorbei und sah tatsächlich Nathanael auf einem Barhocker hängen, die Hände, die seine Worte wohl unterstrichen hatten, noch immer in der Luft. Der Wirt redete beruhigend auf ihn ein und stellte dann ein Getränk mit zerstoßenem Eis vor ihm ab.
Less zog den Kopf ein, bemüht, sich hinter Delias dürrer Gestalt zu verbergen, die mit dem Rücken zum Tresen saß und so den Grund seiner abschweifenden Aufmerksamkeit nicht mitbekam, die sie und ihr Gerede von der Macht der Poesie allein gelassen hatte. Er konnte jetzt kaum mit ihr am Tresen vorbei, also überredete er sie zu einer weiteren Flasche Wein, was sie zu dem schnippischen Kommentar veranlasste, Maik Göhrke trinke nicht so viel wie er, und ihn gleichzeitig zwang, auf das Thema, das ihr sehr wichtig schien, einzugehen.
Dass die Poesie bestimmte Saiten anschlage, die gespannt wären zwischen Verstand und Seele und ebenjenes Territorium mit Klängen erfülle, das unerkannt dazwischen im Nebel liege, abgeklemmt von den Nervenbahnen und ohne die Kanalisation der Instinkte, dass durch diese Klänge seine Dämonen geweckt würden, lichtscheue Mädchennachthemd trug.“

 

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André Kubiczek (Potsdam, 20 januari 1969)

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In Memoriam Aristide von Bienefeldt

 

In MemoriamAristide von Bienefeldt

De Nederlandse schrijver Aristide von Bienefeldt is op 56-jarige leeftijd overleden. Aristide von Bienefeldt (pseudoniem van Rijk de Jong) werd geboren op 24 oktober 1964 in Rozenburg bij Rotterdam. Zie ook alle tags voor Aristide von Bienefeldt op dit blog.

Uit: En weer zat er een Paul Newman in de keuken

“Ene Jaap uit Mijnsherenland heeft een reusachtige hoeveelheid houtblokken opgehaald. Ik had die blokken te koop gezet op Marktplaats, en Jaap was de eerste bieder. We hebben ze één voor één - ze lagen opgeslagen op de graanzolder - naar beneden gegooid; daarna heb ik geholpen - nou ja, ik deed alsof, hij had al betaald dus erg gemotiveerd was ik niet - om ze in het busje te stouwen dat hij speciaal voor het vervoer gehuurd had. Ik ben bang dat het busje meer gekost heeft dan het hout. Op het busje kon hij niet afdingen.
Sinds 1973, het jaar van de oliecrisis, lagen die blokken hun lot af te wachten. Mijn vader, die een ‘stel dat’-mens was, vreesde dat onze kachel op een dag niet meer zou branden.
‘Stel dat’-mensen sluiten nooit iets uit. ‘Stel dat de Arabieren de oliekraan diehtdraaien,’ rechtvaardigde hij zijn hamsterwoede, ‘dan hoeven wij van de winter geen kou te lijden.’
Dat die houtblokken veertig jaar later zouden verpulveren in een open haard in Mijnsherenland, kon hij niet vermoeden. Dat kon niemand vermoeden. Het kacheltje, bedoeld om in actie te komen als mijn vaders ‘stel dat’-scenario uitkwam, staat ook te koop. Ik vond het naast de houtberg, in een plastic zak, afgesloten met vlastouw.
‘Hout naar het bos dragen,’ dacht ik terwijl ik de blokken naar beneden gooide, samen met Jaap uit Mijnsherenland. Een quote van Erasmus, geloof ik.
Ik probeerde de quote van Erasmus in overeenstemming te brengen met onze bezigheden, of met wat mijn vader bedoeld had toen hij, bijna veertig jaar geleden, die houtvoorraad aanlegde. Vergeefse moeite.”

 

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Aristide von Bienefeldt (24 oktober 1964 - 20 januari 2016)

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