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Berichten van 23 januari 2016 tot 24 januari 2016

E. Th. A. Hoffmann, Edith Wharton, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Charles Sackville, John Donne, Vicky Baum

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog en ook deze tags op dit blog.

Uit: Die Elixiere des Teufels

„In der heiligen Linde erkrankte mein Vater, und je weniger er die vorgeschriebenen beschwerlichen Andachtsübungen seiner Schwäche unerachtet aussetzen wollte, desto mehr nahm das Übel überhand; er starb entsündigt und getröstet in demselben Augenblick, als ich geboren wurde. – Mit dem ersten Bewußtsein dämmern in mir die lieblichen Bilder von dem Kloster und von der herrlichen Kirche in der heiligen Linde auf. Mich umrauscht noch der dunkle Wald – mich umduften noch die üppig aufgekeimten Gräser, die bunten Blumen, die meine Wiege waren. Kein giftiges Tier, kein schädliches Insekt nistet in dem Heiligtum der Gebenedeiten; nicht das Sumsen einer Fliege, nicht das Zirpen des Heimchens unterbricht die heilige Stille, in der nur die frommen Gesänge der Priester erhallen, die, mit den Pilgern goldne Rauchfässer schwingend, aus denen der Duft des Weihrauchopfers emporsteigt, in langen Zügen daherziehen. Noch sehe ich mitten in der Kirche den mit Silber überzogenen Stamm der Linde, auf welche die Engel das wundertätige Bild der heiligen Jungfrau niedersetzten. Noch lächeln mich die bunten Gestalten der Engel – der Heiligen – von den Wänden, von der Decke der Kirche an! – Die Erzählungen meiner Mutter von dem wundervollen Kloster, wo ihrem tiefsten Schmerz gnadenreicher Trost zuteil wurde, sind so in mein Innres gedrungen, daß ich alles selbst gesehen, selbst erfahren zu haben glaube, unerachtet es unmöglich ist, daß meine Erinnerung so weit hinausreicht, da meine Mutter nach anderthalb Jahren die heilige Stätte verließ. – So ist es mir, als hätte ich selbst einmal in der öden Kirche die wunderbare Gestalt eines ernsten Mannes gesehen, und es sei eben der fremde Maler gewesen, der in uralter Zeit, als eben die Kirche gebaut, erschien, dessen Sprache niemand verstehen konnte und der mit kunstgeübter Hand in gar kurzer Zeit die Kirche auf das herrlichste ausmalte, dann aber, als er fertig worden, wieder verschwand. – So gedenke ich ferner noch eines alten fremdartig gekleideten Pilgers mit langem grauen Barte, der mich oft auf den Armen umhertrug, im Walde allerlei bunte Moose und Steine suchte und mit mir spielte; unerachtet ich gewiß glaube, daß nur aus der Beschreibung meiner Mutter sich im Innern sein lebhaftes Bild erzeugt hat. Er brachte einmal einen fremden wunderschönen Knaben mit, der mit mir von gleichem Alter war. Uns herzend und küssend, saßen wir im Grase, ich schenkte ihm alle meine bunten Steine, und er wußte damit allerlei Figuren auf dem Erdboden zu ordnen, aber immer bildete sich daraus zuletzt die Gestalt des Kreuzes.“

 

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)
Anoniem portret, rond 1795

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

Uit:Romeinse koorts (Vertaald door: Lisette Graswinckel)

„Twee al wat oudere, maar goed verzorgde Amerikaanse dames liepen van het tafeltje waaraan zij de lunch hadden genoten naar de overkant van het imposante terras van het Romeinse restaurant, waar ze, leunend op de balustrade, elkaar even aankeken en toen met eenzelfde blik van onbepaalde maar welwillende goedkeuring uitzagen over de uitgestrekte pracht van de Palatijn en het Forum.
Terwijl ze daar zo leunden, echode de stem van een jonge vrouw vrolijk omhoog vanaf de trap die naar het plein beneden hen leidde. ‘Nou, kom mee dan,’ riep de stem, niet tegen hen maar tegen een onzichtbare metgezel, ‘we zullen de jongedames niet langer van hun breiwerk afhouden’. En een even heldere stem lachte terug: ‘O, kom nou Babs, toch geen bréien…’ ‘Ach, ik bedoel het figuurlijk,’ antwoordde de eerste. ‘Wat rest onze arme ouders anders nog…’ en toen verdween de dialoog in de bocht van de trap.
De twee dames keken elkaar weer aan, deze keer met een vage glimlach van gêne en de kleinere, blekere van de twee schudde het hoofd en bloosde licht.
‘Barbara!’ zei ze streng, waarmee ze de spottende stem van de trap alsnog, zij het onhoorbaar, berispte.
De andere dame, die forser was, met rode wangen en een kleine, vastberaden neus geaccentueerd door robuuste zwarte wenkbrauwen, moest hartelijk lachen. ‘Zo denken onze dochters over ons!’
Haar metgezel antwoordde met een sussend gebaar. ‘Niet over ons persoonlijk, dat moeten we niet vergeten. Het is eenvoudigweg de moderne algemene opvatting over moeders. En kijk maar…’ Met een bijna schuldige blik haalde ze een bol rode zijde met twee dunne breinaalden erin gestoken uit haar fijn bewerkte zwarte handtas. ‘Je weet maar nooit,’ zei ze zacht. ‘In de huidige maatschappij hebben we zo veel tijd over. Soms word ik al moe van het kijken alleen, zelfs hiernaar.’ Ze gebaarde nu naar het adembenemende tafereel aan hun voeten.“

 

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Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)
Portret door Edward Harrison May, 1881

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook alle tags voor Ivan Ivanji op dit blog.

Uit: Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen

„Löhner-Beda und Leopoldi wurden beide nach Buchenwald gebracht. Dort ärgerte sich Schutzhaftlagerführer Obersturmbannführer Arthur Rödl: "Alle anderen Lager haben schon ein eigenes Lied!" Er verkündete, wer eines macht, das ihm gefällt, bekommt zehn Mark. Viele Entwürfe wurden eingereicht, aber wer hätte sich mit den weltberühmten Löhner-Beda und Leopoldi aus Wien messen können? Sie bekamen die versprochenen zehn Mark, daran hinderte ihn nicht einmal, dass die beiden begabten Häftlinge Juden waren.
Stellen Sie sich, bitte, für einen Augenblick vor, wie diese beiden vom Publikum verwöhnten Wiener Künstler, die in Palästen, Villen und Luxuswohnungen ein- und ausgegangen waren, anstatt auf Bösendorfern zu proben, nur summen können und mit von Kälte klammen Fingern Worte und Melodie auf Papierfetzen kritzeln.
Elftausend Häftlinge mussten auf dem Appellplatz probeweise das Buchenwald-Lied singen, der besoffene Rödl gab den Befehl, dass jeder Block üben musste, bis es klappte, und so standen und sangen die Männer etwa vier Stunden in der Dezemberkälte und verfluchten die Autoren ihrer neuen Hymne. Dann musste Block für Block, im Licht der Scheinwerfer singend, an Rödl und anderen SS-Führern vorbeimaschieren, bevor die frierenden und hungrigen Leute in ihre Blöcke genannte Baracken gehen, ihr kalt gewordenes Essen fassen und kurz schlafen durften.“

 

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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook alle tags voor Eugen Roth op dit blog.

 

Kleine Ursachen

Ein Mensch - und das geschieht nicht oft -
Bekommt Besuch, ganz unverhofft,
Von einem jungen Frauenzimmer,
Das grad, aus was für Gründen immer -
Vielleicht aus ziemlich hintergründigen -
Bereit ist, diese Nacht zu sündigen.
Der Mensch müßt nur die Arme breiten,
Dann würde sie in diese gleiten.
Der Mensch jedoch den Mut verliert,
Denn leider ist er unrasiert.
Ein Mann mit schlechtgeschabtem Kinn
Verfehlt der Stunde Glücksgewinn,
Und wird er schließlich doch noch zärtlich,
Wird ers zu spät und auch zu bärtlich.
Infolge schwacher Reizentfaltung
Gewinnt die Dame wieder Haltung
Und läßt den Menschen, rauh von Stoppeln,
Vergebens seine Müh verdoppeln.
Des Menschen Kinn ist seitdem glatt -
Doch findet kein Besuch mehr statt.

 

 

Undank

Ein guter Arzt weiß gleich oft, wo.
Statt daß man dankbar wär und froh,
Ist man so ungerecht und sagt:
"Der hat sich auch nicht arg geplagt!"
Ein andrer tappt ein Jahr daneben -
Mild heißt's: "Müh hat er sich gegeben!"

 

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Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook alle tags voor Ulrich Holbein op dit blog.

Uit: Unheilige Narren

„Narren und Närrinnen tummeln sich in jeder Gesellschaft zuhauf – man braucht nur zu sympathisieren oder sie gar zu verehren, und schon sind’s heilige Narren. Ausdrücklich unheilige Narren zeigen sich im Straßenbild oder im Gesamtpanoptikum nicht viel seltener, sondern praktisch genauso oft – man braucht bloß mit dem Finger auf sie zu zeigen.
Heilige Narren können sich, sobald sie Zulauf und Erfolg verbuchen, vergrößern und zu Religionsstiftern, alttestamentarischen Propheten, zu Heiligenfiguren, zumindest zu Päpsten, Pröbsten und Dorfpfarrern aufschwingen. Potentielle Religionsführer sinken, wenn Zulauf und Erfolg ausbleibt, rettungslos herab zu Sektenchefs und Spinnern, also zu unheiligen Narren. Gurus sind für ihre Anhänger absolut Heilige, aber für sämtliche andere Menschen Scharlatane, also zutiefst unheilige Narren, und vice versa: Weltbewegende Welterlöser wie Jesus und Buddha gelten nur deshalb nicht als Sektierer und Spinner, weil sie postum ungeheure Mehrheiten fanden, akkumulierbare Kollektivenergien entbanden und als Transportmittel mobilisieren konnten.
Weil Abraham Götzen zertrümmerte, gilt er guten Christen als Initiator und Hüter des rechten Glaubens, als Eckpfeiler des einzig wahren Monotheismus, aber unbefangenem, welthistorisch erfahrungsgesättigtem Rückblick erscheint derselbe Abraham eher als der Prototyp eines frühen Hardliners, Dogmatikers, Fanatikers, wenn nicht gar Faschisten, laut Peter Sloterdijk und Bazon Brock im Philosophischen ZDF-Quartett. Diese Spielart menschlicher Möglichkeiten und Seinsweisen hält sich mit all ihren unangenehmen Attributen durch die Jahrtausende in immer derselben unverkennbaren Ausprägung, scheint einfach nicht aussterben zu können, basiert weiterhin auf unsublimierbarem Reptilhirn und Neandertalerhirn.“

 

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Ulrich Holbein (Erfurt, 24 januari 1953)

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook alle tags voor John Donne op dit blog.

 

Air And Angels

Twice or thrice had I loved thee,
Before I knew thy face or name;
So in a voice, so in a shapeless flame,
Angels affect us oft, and worshipped be;
Still when, to where thou wert, I came,
Some lovely glorious nothing I did see.
But since my soul, whose child love is,
Takes limbs of flesh, and else could nothing do,
More subtle than the parent is,
Love must not be, but take a body too;
And therefore what thou wert, and who,
I bid love ask, and now
That it assume thy body I allow,
And fix itself to thy lip, eye, and brow.

Whilst thus to ballast love I thought,
And so more steadily to have gone,
With wares which would sink admiration,
I saw I had love's pinnace overfraught
Every thy hair for love to work upon
Is much too much, some fitter must be sought;
For, nor in nothing, nor in things
Extreme and scatt'ring bright, can love inhere.
Then as an angel, face and wings
Of air, not pure as it, yet pure doth wear,
So thy love may be my love's sphere.
Just such disparity
As is 'twixt air and angel's purity,
'Twixt women's love and men's will ever be.

 

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John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)
Borstbeeld bij St. Paul’s Cathedral, Londen

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638 in Buckhurst. Zie ook alle tags voor Charles Sackville op dit blog.

 

Song, Written At Sea (Fragment)

To all you ladies now at land
We men at sea indite;
But first would have you understand
How hard it is to write:
The Muses now, and Neptune too,
We must implore to write to you--
With a fa, la, la, la, la!

For though the Muses should prove kind,
And fill our empty brain,
Yet if rough Neptune rouse the wind
To wave the azure main,
Our paper, pen, and ink, and we,
Roll up and down our ships at sea--
With a fa, la, la, la, la!

Then if we write not by each post,
Think not we are unkind;
Nor yet conclude our ships are lost
By Dutchmen, or by wind:
Our tears we'll send a speedier way,
The tide shall bring 'em twice a day--
With a fa, la, la, la, la!

The King with wonder and surprise
Will swear the seas grow bold.
Because the tides will higher rise
Then e'er they us'd of old;
But let him know it is our tears
Bring floods of grief to Whitehall stairs--
With a fa, la, la, la. la!

 

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Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)
Buckhurst Park in East Sussex, sinds de 12e eeuw in het bezit van de familie Sackville

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Vicky Baum op dit blog.

Uit: Shanghai 1937

"Another retreat, too hurried and very insulting. Dusk was descending as the automobile bore them away and soon deposited them at an airport. Dr Chang crammed them into a little airplane which was already waiting for them. Bobbie was so paralysed that there was no more kick left in him. They hovered over the immense city while the lights crept out below in the reddish haze. Bobbie flopped in his seat like a man shot dead. Helen had the sights pointed out to her.

The banks and skyscrapers along the Bund looked very small; Soochow Creek was only a thin, brown band between China and England. The French quarter nestled up to the International Settlement, and more and more lights twinkled out below. On the other side of the Creek lay Hongkew, a large expanse with its green patches of parks; Chapei, a maze of small streets in which the quadrangle of factories with their tall chimneys stood out.“

 

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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:55 Reageer op dit bericht

De Beaumarchais, Albin Zollinger, Frances Brooke, William Congreve, Stanisław Grochowiak, Wolf von Niebelschütz, Maxime Alexandre

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook alle tags voor De Beaumarchais op dit blog.

Uit: Le barbier de Seville

„BARTHOLO
De sa femme ?
ROSINE
Je ne la suis pas encore. Mais pourquoi lui donnerait-on la préférence d'une indignité qu'on ne fait à personne ?
BARTHOLO
Vous voulez me faire prendre le change, et détourner mon attention du billet qui, sans doute, est une missive de quelque amant. Mais je le verrai, je vous assure.
ROSINE
Vous ne le verrez pas. Si vous m'approchez, je m'enfuis de cette maison, et je demande retraite au premier venu.
BARTHOLO
Qui ne vous recevra point.
ROSINE
C'est ce qu'il faudra voir.
BARTHOLO
Nous ne sommes pas ici en France, où l'on donne toujours raison aux femmes ; mais, pour vous en ôter la fantaisie, je vais fermer la porte.
ROSINE, pendant qu'il y va.
Ah Ciel ! que faire ? Mettons vite à la place la lettre de mon cousin, et donnons-lui beau jeu de la prendre. (Elle fait l'échange, et met la lettre du cousin dans sa pochette, de façon qu'elle sorte un peu.)
BARTHOLO, revenant.
Ah ! j'espère maintenant la voir.“

 

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De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)
Scene uit een moderne opvoering in Aubervilliers, 2011

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Zie ook alle tags voor Albin Zollinger op dit blog.

Uit:Der Fröschlacher Kuckuck

„Erstes Abenteuer - worin die Fröschlacher ihre Domglocke retten und dem Genie eins heruntergezogen wird.

Große Ereignisse der Weltgeschichte wiederholen sich, treten, wohl leicht verändert, bei neuen Völkern hervor; so finden wir, daß eines Tages die Fröschlacher auch ihre Hauptglocke auf den See hinausfuhren, um sie allda zu versenken, weil der Feind im Anmarsch gemeldet war, er aber die Kostbarkeit nicht erbeuten sollte. Sie selber nicht zu verlieren, merkten sie sich ihren Ort wie vormals die Männer von Schilda durch ein Zeichen, mit dem sie den Kahn versahen, dort wo die Glocke noch Blasen herauftrieb, nur daß sie sich dazu des Bleistifts, nicht einer Kreide bedienten. Dies verrichtet, steuerten sie nach dem Ufer zurück und landeten im Schilf unweit Schattensee, auf das Spöttervolk ärgerlich, das von Zinnen und Türmen mit einem Hähergelächter lärmte. Die Fröschlacher wurden nicht klug daraus, welchermaßen sie sich wieder ungeschickt sollten angestellt haben, sie guckten einander ins Gesicht: Der Pfarrer fand Mäckerling für ein Stadtoberhaupt doch zu schneidermäßig, dieser hinwiederum den Seelsorger unverschämt feist. Dem Schatzkanzler wollte es so vorkommen, als ob der Stadtbaumeister mit seinem Zimmermannsbleistift überm Ohr sich ein Ansehen gab; der Stadtbaumeister rügte es an dem Kanzler, die Goldkiste auf den Knien überall mitzuführen. Stoffel bezog den Spott auf Klaus mit der Pfauenfeder, Klaus Hähnchen dafür faßte Stoffels Schlafmütze höhnisch ins Auge, und was den Ratsschreiber Hirngewitter betraf, so zog dieser Griesgram unversehens dem Lehrling eine herunter, daß es klatschte. Im ganzen krochen sie kleinlaut auf Moorpfaden ab, froh der Deckung in Binsenbüschen. Voraus ging der Pfarrer, fraß Apfelschnitze aus seiner Rocktasche; ihm auf den Fersen schlich Mäckerling, diesem im Rücken der Stadtbaumeister, der Kanzler und Stoffel schleppten sich mit der Kiste, indem der Schreiber, käsig und hypochondrisch, nach dem bleichen Tod in den Torftümpeln schielte; die Nachhut folgte mit Klaus und dem Lehrling. Diesem rauchte noch immer die Hirngewittersche Backpfeife im Gesicht; Läublein, so hieß der Jüngling, rieb mit der Hand seine Wange ganz in Gedanken, Klaus Hähnchen erzählend, wie er im Seegrund das allerschönste Kirchengebäude erblickt und das Vorhaben trage, eben die Kathedrale mit allen Spitzchen und Farben, Bogen und Regenspeiern, Dachreitern, Aposteln, Engeln und Lindwürmern für die Vaterstadt Fröschlach zu erbauen.“

 

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Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook alle tags voor Frances Brooke op dit blog.

Uit: The History of Emily Montague

„On approaching the coast of America, I felt a kind of religious veneration, on seeing rocks which almost touch’d the clouds, cover’d with tall groves of pines that seemed coeval with the world itself: to which veneration the solemn silence not a little contributed; from Cape Rosieres, up the river St. Lawrence, during a course of more than two hundred miles, there is not the least appearance of a human footstep; no objects meet the eye but mountains, woods, and numerous rivers, which seem to roll their waters in vain.
It is impossible to behold a scene like this without lamenting the madness of mankind, who, more merciless than the fierce inhabitants of the howling wilderness, destroy millions of their own species in the wild contention for a little portion of that earth, the far greater part of which remains yet unpossest, and courts the hand of labour for cultivation.
The river itself is one of the noblest in the world; it’s breadth is ninety miles at it’s entrance, gradually, and almost imperceptibly, decreasing; interspers’d with islands which give it a variety infinitely pleasing, and navigable near five hundred miles from the sea.“

 

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Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)
Cover

 

 

De Engelse dichter en toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Zie ook alle tags voor William Congreve op dit blog.

Uit: Love For Love (Prologue)

„We hope there's something that may please each taste,
And though of homely fare we make the feast,
Yet you will find variety at least.
There's humour, which for cheerful friends we got,
And for the thinking party there's a plot.
We've something, too, to gratify ill-nature,
(If there be any here), and that is satire.
Though satire scarce dares grin, 'tis grown so mild
Or only shows its teeth, as if it smiled.
As asses thistles, poets mumble wit,
And dare not bite for fear of being bit:
They hold their pens, as swords are held by fools,
And are afraid to use their own edge-tools.
Since the Plain-Dealer's scenes of manly rage,
Not one has dared to lash this crying age.
This time, the poet owns the bold essay,
Yet hopes there's no ill-manners in his play;
And he declares, by me, he has designed
Affront to none, but frankly speaks his mind.
And should th' ensuing scenes not chance to hit,
He offers but this one excuse, 'twas writ
Before your late encouragement of wit.“

 

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William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)
Affiche voor een opvoering in The Swan, Stratford-upon-Avon, 2016

 

 

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Grochowiak werd geboren op 24 januari 1934 in Leszno. Zie ook alle tags voorStanisław Grochowiak op dit blog.

 

The Village Cinema

HAMLET was shown at our cinema
Under the heavy bough of an apple tree,
The peasants stared
Into an abyss of melancholy.

Later on they stole across the heath,
Across brooks
To their huts
And for the first time they kissed the feet
Of their surprised womenfolk.

At evening by the river, the lads
Lay with their faces above the water
Watching how strangely, how smoothly,
The hair of stupid Ophelia flows by.

 


A Short Fairy Tale

WHO are those marching - such as we are - gnomes?
Those funny jokes of playful water,
Of fire and war? We are comic ciphers,
The indispensable butter of all philosophies.

Who goes there? It is us, the gnomes.
The rainbow brood of many God the Fathers,
Third persons agreeable to everything
Whom it is sheer pleasure to kill.

 

Vertaald door Czeslaw Milosz

 

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Stanisław Grochowiak (24 januari 1934 – 2 september 1976) 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Wolf von Niebelschütz werd geboren op 24 januari 1914 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Wolf von Niebelschütz op dit blog.

Uit: Die Kinder der Finsternis

„Es lag ein Bischof tot in einer Mur am Zederngebirge fuenf Stunden schon unter strömenden Wolkenbrüchen. Die Mur war hinabgemalmt mit ihm und seinem Karren und seinen Maultieren und seiner Geliebten, unter ihm fort, ueber ihn hin, als schmettere das Erdreich ihn in den Schlund der Hoelle, kurz vor Anbruch der Nacht.
Fuenf Stunden donnerten die Giessbaeche, Felsen und Schuttlawinen; die Bergflanke bebte. Fuenf Stunden kauerte die Geliebte neben dem Gehassten, unverletzt, nass bis zur Haut, frierend, obwohl es warm war. Fuenf Stunden schrien und keilten hufoben die Mulis und ruettelten durch das verknaeuelte Geschirr den Wagenkasten, der ohne Raeder hintueber auf dem Steinmeer sass,
bedeckt von grauenvoller Dunkelheit.
In der sechsten hob sich die Regenbank, der Mond jagte hinter finsteren Schleiern und bestrahlte im Winkel den weich lehnenden Leichnam, dessen Blicke erglitzerten, loschen, glitzerten. Sein hoehnisch zudringliches Schillern steigerte die Angst der Verlassenen. Aus Angst, er sei nur betaeubt gewesen,
wagte sie nicht, ihm die Lider zu schliessen; aus Angst vor den Muren wagte sie keine Flucht.“

 

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Wolf von Niebelschütz (24 januari 1913 – 22 juli 1960)
Cover 

 

 

De Elzasser dichter en schrijver Maxime Alexandre werd geboren op 24 januari 1899 in Wolfisheim. Zie ook alle tags voor Maxime Alexandre op dit blog.

 

Mes respects

J'ai vu des yeux mourir de désespoir
J'ai vu des sursauts de colère
J'ai vu le dégoût sur des lèvres
Je n'ai jamais rien vu
Qui effaçât la honte de vivre

Il croit en dieu
Son nez plonge dans la boue
Et pour l'argent
Il sait ce que cela vaut
Quand il va coucher avec sa maîtresse
Tous les six jours
Il se lave les pieds
Et cependant il pue effroyablement

Il respecte les vieux
Il est gentil
Il plaît à tout le monde
Quoi c'est un parfait cochon

 

 

La création

I
Dans un désert jaillit le premier mot
Un mot plus simple que le silence
Un verre d'eau pour l'enfant
Un oiseau pour toute réponse
Je vois la terre dévorée par le feu
La terre qui vient de naître
Avec sa première herbe en fleurs
Et ma bouche s'ouvre pour le dire

 

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Maxime Alexandre (24 januari 1899 – 12 september 1976)

 

Geschreven door Romenu om 13:54 Reageer op dit bericht

P. F. Thomése, Wouter van Heiningen, Stendhal, Derek Walcott, Françoise Dorin

De Nederlandse schrijver Pieter Frans Thomése werd geboren in Doetinchem op 23 januari 1958. Zie ook alle tags voor P. F. Thomése op dit blog.

Uit: De onderwaterzwemmer

„De vader en de zoon komen tevoorschijn uit het rijshout en laten hun bleke, met reuzel ingevette lichamen stil als zilvervissen in het duistere water glijden. Stroomopwaarts, in de verte, wordt de onderkant van de nacht al blauw, ze mogen wel opschieten. Hun bundel kleren hebben ze met hun koppelriem op het hoofd gebonden, hun klompen drijvend aan een touwtje achter zich aan. De vader verdwijnt meteen; zonder eerst te waarschuwen laat hij zich opslokken door de rivier. De jongen wil het uitschreeuwen van de kou, die zich met vissentandjes in hem vastbijt, vermant zich bijtijds en laat zich verdoofd door de stroming meevoeren. Zodra ze iets horen, weet hij, richten ze op het geluid. En als er een begint te schieten, gaan ze allemaal los. Ook aan de overkant, waar de bevrijders zitten. Dan ontstaat er een kruisvuur. Vlakbij (maar waar?) hoort hij zijn vader. Hij hoort hijgen – toch? Hij ziet hem niet meer, hij ziet helemaal niets meer. Het kan evengoed zijn eigen hijgen zijn waar hij naar luistert. Het is de eerste keer dat hij mee mag naar de overzijde.
De opdracht, zíjn opdracht. Het gefluister op zijn zolderkamer voor het slapengaan, het oefenen met de bundel kleren, de klompen. En nu gebeurt het echt. De kou snijdt zijn adem af. Hij weet niet zeker of hij zijn lichaam nog voelt. Van steen lijkt hij geworden. Er is een zwaarte die hem naar beneden trekt. Kon hij maar op zijn rug drijven, dan hield hij het langer vol. Drijven en dromen van de overkant. Hij is bang dat hij kopjeonder gaat. Zijn kleren mogen niet nat worden; als dat gebeurt, is hij nog verder van huis. Zwemmen is de enige manier, zegt papa. Roeiboten vallen tegenwoordig veel te gauw op; laatst is er nog eentje onder vuur genomen. Mensen die hij niet kende, vluchtelingen uit de stad. Verzwolgen door de stroom, werd er gezegd. Verder was er niets over bekend. Hij moet het ook leren, de rivier oversteken. Voor het geval dat. Zijn vader vindt hem nu oud genoeg. Voor wat? Om te sterven? Hij hoort hem niet meer, trouwens. Hij is al ver vooruit zeker, het diepste duister in. De zoon moet het nu alleen kunnen. Tussen hem en de bodem is niets. Niets wat hem kan behoeden. Hij weet al niet meer of hij zich boven of onder water bevindt. De klompen, die hij aan een touwtje tussen zijn tanden met zich meetrekt, klotsebotsen steeds tegen zijn hoofd. Boven water dus. Hij hoort ze bonken, voelt ze niet. Hij voelt niets meer. De kou heeft zijn lichaam van hem afgenomen. Het is verleidelijk om je af te laten glijden, weg te zinken in deze ijzige slaap.“

 

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P. F. Thomése (Doetinchem, 23 januari 1958)

 

 

De Nederlandse dichter Wouter van Heiningen werd geboren op 23 januari 1963 in Leidschendam. Zie ook alle tags voor Wouter van Heiningen op dit blog.

 

De kortste weg tussen twee punten is een rechte lijn

De grijsblauwe plataanschaduw
zat hem als gegoten
al werd hem driemaal de maat genomen

achter dode namen
weerkaatste de hitte in zijn nek
het verlangen naar de zee
in zijn droge mond

waar is de klei, het zacht wuivend
helmgras, de verkoelende gedachte
aan rijp op de vensters
het krakende ijs zo plat als hier
de grond, vol krassen

de wake aan het wak
van zijn geheugen
rond als de verlepte bloemenkrans
aan zijn voeten

mocht dit van huis gaan zijn
dan liever de warmte
van de paardendeken
in het hooi van zijn jeugd

 

 

Lente

Waar tussen kastanjes en eiken
grondig het hoofd wordt geschud,
een grijze jas afgelegd,
glijden warm voedende stralen binnen
in hoofd en nest

de eerste muggen rond de regenton,
razernij nog in het verschiet
nachten die zich steeds vroeger
prijsgeven aan de ochtendzon

wortels van elastiek die zich vastzetten
in de zwetende klei, op zoek naar ruimte

daar meen ik in de luchtdans van de
pimpelmezen een bijenvolk te herkennen
de vorige zomer indachtig

 

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Wouter van Heiningen (Leidschendam, 23 januari 1963)

 

 

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook alle tags voor Stendhal op dit blog.

Uit:Le Rouge et le Noir

„ Depuis 1815 il rougit d'être industriel : 1815 l'a fait maire de Verrières. Les murs en terrasse qui soutiennent les diverses parties de ce magnifique jardin, qui, d'étage en étage, descend jusqu'au Doubs, sont aussi la récompense de la science de M. de Rênal dans le commerce du fer.
Ne vous attendez point à trouver en France ces jardins pittoresques qui entourent les villes manufacturières de l'Allemagne, Leipzig, Francfort, Nuremberg, etc. En Franche-Comté, plus on bâtit de murs, plus on hérisse sa propriété de pierres rangées les unes au-dessus des autres, plus on acquiert de droits aux respects de ses voisins. Les jardins de M. de Rênal, remplis de murs, sont encore admirés parce qu'il a acheté, au poids de l'or, certains petits morceaux du terrain qu'ils occupent. Par exemple, cette scie à bois, dont la position singulière sur la rive du Doubs vous a frappé en entrant à Verrières, et où vous avez remarqué le nom de SOREL, écrit en caractères gigantesques sur une planche qui domine le toit, elle occupait, il y a six ans, l'espace sur lequel on élève en ce moment le mur de la quatrième terrasse des jardins de M. de Rênal.
Malgré sa fierté, M. le maire a dû faire bien des démarches auprès du vieux Sorel, paysan dur et entêté ; il a dû lui compter de beaux louis d'or pour obtenir qu'il transportât son usine ailleurs. Quant au ruisseau public qui faisait aller la scie, M. de Rênal, au moyen du crédit dont il jouit à Paris, a obtenu qu'il fût détourné. Cette grâce lui vint après les élections de 182*.
Il a donné à Sorel quatre arpents pour un, à cinq cents pas plus bas sur les bords du Doubs. Et, quoique cette position fût beaucoup plus avantageuse pour son commerce de planches de sapin, le père Sorel, comme on l'appelle depuis qu'il est riche, a eu le secret d'obtenir de l'impatience et de la manie de propriétaire, qui animait son voisin, une somme de 6 000 fr.“

 

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Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)
Scene uit de film met  Gérard Philipe en Danielle Darrieux, 1964

 

 

De Westindische dichter en schrijver Derek Walcott werd geboren op 23 januari 1930 op St. Lucia, een van de kleine Bovenwindse Eilanden. Zie ook alle tags voor Derek Walcott op dit blog.

 

Love after Love

De tijd zal komen
dat je, verrukt
jezelf groet thuiskomend
bij je eigen deur, in je eigen spiegel
en elk zal glimlachen om elkanders welkom,
en zeggen, zit hier. Eet.

Je zult de vreemde weer liefhebben
die jezelf was.
Geef wijn. Geef brood.
Geef je hart terug aan zichzelf,
aan de vreemde die van je hield,
heel je leven, die jij negeerde
als een ander, die jou van harte kent.

Haal de liefdesbrieven van de plank
de foto’s, de wanhopige notities,
pel je beeld af van de spiegel.

Zit.
Vier je leven!

 


Blues

Those five or six young guys
lunched on the stoop
that oven-hot summer night
whistled me over. Nice
and friendly. So, I stop.
MacDougal or Christopher
Street in chains of light.

A summer festival. Or some
saint's. I wasn't too far from
home, but not too bright
for a nigger, and not too dark.
I figured we were all
one, wop, nigger, jew,
besides, this wasn't Central Park.
I'm coming on too strong? You figure
right! They beat this yellow nigger
black and blue.

Yeah. During all this, scared
on case one used a knife,
I hung my olive-green, just-bought
sports coat on a fire plug.
I did nothing. They fought
each other, really. Life
gives them a few kcks,
that's all. The spades, the spicks.

My face smashed in, my bloddy mug
pouring, my olive-branch jacket saved
from cuts and tears,
I crawled four flights upstairs.
Sprawled in the gutter, I
remember a few watchers waved
loudly, and one kid's mother shouting
like 'Jackie' or 'Terry,'
'now that's enough!'
It's nothing really.
They don't get enough love.

You know they wouldn't kill
you. Just playing rough,
like young Americans will.
Still it taught me somthing
about love. If it's so tough,
forget it.

 

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Derek Walcott (St. Lucia, 23 januari 1930)
Borstbeeld in Castries, Saint Lucia

 

 

De Franse schrijfster en actrice Françoise Dorin werd geboren op 23 januari 1928 in Parijs. Zie ook alle tags voor Françoise Dorin op dit blog.

Uit: Prête-moi ta vie pour t'écrire là-haut

„-J'étais dans la salle, le soir de la générale de presse, et dans les coulisses après la représentation. Je ne t'avais jamais vue autant pleurer !
- Je ne pleure que dans la joie.
- Eh oui ... comme ta mère !
- Et toi, que fais-tu dans la joie ?
- Je la cueille. Je la laisse mûrir ... sur les claies de mon cerveau. Et quand je la juge mûre à point, je la transforme en confiture de souvenirs ... je la garde dans un pot Victor Hugo.
- Un pot Victor Hugo ?
- Oui, un pot signalé dans ma tête par une étiquette où moi seul je peux lire :
Un souvenir heureux est peut-être sur terre
Plus vrai que le bonheur.
(…)

Personnellement, en dehors de toute indulgence filiale, j'ai toujours pensé, selon une expression de ma grand-mère maternelle, que physiquement mon père était "hors des Mon Dieu". C'est-à-dire qu'il n'appartenait pas à la catégorie de ceux dont on dit : "Mon Dieu, qu'il est beau !" Mais pas davantage à la catégorie de ceux dont on dit : "Mon Dieu, qu'il est laid !"
Avec la même idée, dans un autre style, moi je classerais mon père, comme beaucoup d'hommes, dans les "Quasipollon" : entre Quasimodo et Apollon. Comme je classe beaucoup de femmes dans les "Gornus" : entre Gorgone et Vénus.“

 

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Françoise Dorin (Parijs, 23 januari 1928)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:49 Reageer op dit bericht

Gerald Jatzek, Friedrich von Matthisson, João Ubaldo Ribeiro, Christina Viragh, Michel Droit

De Oostenrijkse dichter, schrijver en musicus Gerald Jatzek werd geboren op 23 januari 1956 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gerald Jatzek op dit blog.

 

Die Zeit

Man kann sie nicht riechen,
man kann sie nicht schmecken,
man kann sie einfach
nirgends entdecken.

Man kann sie vergeuden,
man kann sie vergessen.
Doch was man versäumt hat,
kann man nicht messen.

Man kann sie nicht kaufen,
man kann sie nicht borgen.
Man sucht das Gestern,
schon ist es morgen.

Man kann sie gut nutzen
und jemandem schenken,
und wenn man Zeit hat,
an sie denken.

 

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Gerald Jatzek (Wenen, 23 januari 1956)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Friedrich von Matthisson werd geboren op 23 januari 1761 in Hohendodeleben bij Magdeburg. Zie ook alle tags voor Friedrich von Matthisson op dit blog.

 

Die Betende

Laura betet! Engelharfen hallen
Tröstung Gottes in ihr krankes Herz,
Und, wie Abels Opferdüfte, wallen
Ihre Seufzer himmelwärts!

Wie sie kniet! in Andacht hingegossen,
Schön wie Raphael die Unschuld malt!
Vom Verklärungsglanze schon umflossen,
Der um Himmelswohner stralt!

O! sie fühlt, im leisen, linden Wehen,
Näher ihres Gottes Gegenwart,
Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen,
Wo der Lichtkranz ihrer harrt.

So von Andacht, so von Gottvertrauen
Ihre engelreine Brust geschwellt,
Betend diese Heilige zu schauen,
Ist ein Blik in jene Welt!

 


Wehmut

Sonnenvergoldet flüstert ihr, o Linden!
Von der leiseren Herbstluft sanft umlispelt,
Banges Ahnden nahender Wintertrauer
Mir in die Seele!

Senken nicht diese bunten Rasenblumen,
Einst des buhlenden Sommerwests Gespielen,
Schon dem frühen Tode die Farbenhäupter
Traurend entgegen?

Ach! es wird ihnen, wenn im kalten Grabe,
Unter silbernen Floken, sie nun ruhen,
Bald der allverheerende Nord das grause
Todtenlied heulen!

Traurend durchirr' ich dann die Eisgefilde,
Schaue weinend die Stäte wo sie prangten:
Denn wie sie verblühten auch meiner Jugend
Flüchtige Freuden!

 

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Friedrich von Matthisson (23 januari 1761 – 12 maart 1831)
Cover

 

 

De Braziliaanse schrijver João Ubaldo Osório Pimental Ribeiro werd geboren op 23 januari 1941 in Itaparica, Bahia. Zie ook alle tags voor João Ubaldo Ribeiro op dit blog.

Uit: Brasilien, Brasilien (Vertaald door Curt Meyer-Clason en Jacob Deutsch)

„Niemals indessen wurde die erste lnkarnation des Fähnrichs José Francisco Brandäo Calväo richtig festgestellt, der jetzt in der Brise des Walfischkaps steht, kurz bevor die kleinen Stein- und Eisenkugeln ihn an Brust und Kopf treffen, abgeschossen aus den portugiesischen Arkebusen, die sich in Kürze mit der Flut nähern werden. Er wird in der Blüte seiner Jugend sterben, ohne eine Frau erkannt noch irgend etwas Erinnernswertes geleistet zu haben. Sicherlich ruht seine Vorstellungskraft, während er hier die vor seinem Tod wehende Brise genießt, denn er hat nicht genug gelebt, um davon zehren zu können, wie es dagegen bis heute die Hochbetagten in seiner Heimat tun, alle viel zu alt, um auch nur das Geringste noch selbst erleben zu wollen, und nun kauern sie da und phantasieren mit ihren drei Handbreit langen Pfeifen vor sich hin, umringt von den gebannt lauschenden Jüngeren, und lügen das Blaue vom Himmel herunter. Und vielleicht fehlt nur eine Minute, vielleicht weniger, bis die Portugiesen unter der starken Wintersonne in der Baia de Todos os Santos, der Bucht-aller-Heiligen, erscheinen und jene Eisen- und Steinkügelchen über ihn ausschwärmen lassen, die ihn unter großen Schmerzen töten werden: ihm ein Auge durchbohren, ihm die Schädelknochen zertriimmern und ihn in einer Selbstumarmung nach vorne kippen lassen, ohne daß er an seinen Tod auch nur denken kann. Das Bild »Der Fähnrich Brandäo Galväo predigt den Möwen« zeigt auf einem durch die Luft segelnden Blättchen das Datum no. juni i812«; auf der einen Seite ist es vom Schnabel einer Möwe gehalten, auf der anderen von der Spitze einer mit den Farben und Wappenzeichen der Freiheit geschmückten Lanze. Schon tödlich getroffen, raffte er sich hoch, mit dem einen über den Bart herabtriefenden Auge. und predigte den Möwen, die eben noch umhergeschwärmt waren, jetzt aber über den Briggs und Walfischbooten des portugiesischen Kommandanten Trinta Diabos kreisten. Er richtete nicht einen, sondern viele berühmte Sätze an sie, mit bebender, aber stentorhafter Stimme, die seither immer in Hörsälen und Klassenzimmern nachgeahmt wird oder sonst bei offiziellen Anlässen, wo es Reden anzuhören gilt.“

 

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João Ubaldo Ribeiro (Itaparica, 23 januari 1941)

 

 

De Zwitsers-Hongaarse schrijfster en vertaalster Christina Viragh werd geboren op 23 januari 1953 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Christina Viragh op dit blog.

Uit: Im April

„Heuer, Sechzigerjahre, haben die Stürme des Vorfrühlings jedenfalls gehalten, was sie versprachen, schon am 4. Juni hat man im See baden können, und jetzt, am 11. Juni, sind es 29 Grad. Jeden Tag kann es soweit sein, denkt der Mann, der im Schlafzimmer angezogen auf dem Bett liegt. Sie räumen aus, es ist schon fast alles ausgeräumt. Seine Tochter Mari, der es verboten ist, hinter das Haus zu gehen, steht hinter dem Haus. Sie ist unsichtbar zwischen Möbeln und Kisten, die aus dem Bauernhaus ausgeräumt worden sind. Es sind auch Tiere zum Vorschein gekommen, aus dem Keller ein Schwein, aus dem Schuppen ein Schrankvoll Kaninchen. Der zum Käfig umfunktionierte Schrank ist ein Empire-Stück. Das Schwein ist mit einem Strick an einem der Birnbäume festgebunden und hat die Augen zu. Mari steht vor einer rotlackierten Kiste und fragt eins der Schacherkinder: Was ist da drin? Geht dich einen Scheißdreck an, sagt der älteste Schacherjunge. Im Neubau wird ein Fenster zugemacht, Mari blickt zum zweiten Stock hinauf, aber hinter den Geranienkisten aus Styropor ist das Schlafzimmerfenster, aus unerklärlichen Gründen die einzige Öffnung des Schlafzimmers zum Balkon, immer noch offen. Mari stellt sich etwas abseits, hinter die im Vorfrühling durch die Stürme gefällte kleine Tanne. Er kann mich nicht sehen, denkt sie, aber sie täuscht sich, vorhin hat er sie gesehen, als er vom Bett aufstand und sich ans Fenster stellte. Es schlägt zwölf, das Mittagsgeläut beginnt, Mari geht vom umgefallenen Baum wieder zur roten Kiste. Bekommst du zu Hause nichts zu fressen?“

 

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Christina Viragh (Boedapest, 23 januari 1953)
Cover

 

 

De Franse schrijver en journalist Michel Droit werd geboren op 23 januari 1923 in Vincennes. Zie ook alle tags voor Michel Droit op dit blog.

Uit: Les clartés du jour

„Une question me brûle les lèvres. En entrant ici, je me demandais si j'aurais l'occasion de la poser. Et puis, l'entretien a pris, d'emblée, un tour tellement différent de celui que j'imaginais. Je tente donc ma chance.
- Avez-vous songé, dimanche soir, à ne pas vous présenter au second tour ?
De Gaulle réfléchit un instant. Il sait bien ce qu'il va répondre. Mais il veut le faire de façon à ne laisser flotter aucune équivoque.
- Oui, j'y ai songé. La vague de tristesse dont je vous ai parlé(1)... Mais les choses ne sont pas encore assez consolidées pour que je m'en aille. Ah, si Mitterrand n'était pas ce qu'il est et ne représentait pas ce qu'il représente ! Tenez, je vais vous confier une anecdote sur lui qui situe le personnage. En 1940, il a été fait prisonnier. Il ne fut pas le seul. Puis, il s'est évadé. Tous ne l'ont pas fait. Donc, jusque-là, très bien. Il est alors arrivé à Vichy où il s'est occupé des prisonniers. Normal. Il a même tellement donné satisfaction à ses employeurs qu'on lui a remis la francisque. Et puis, il a fondé, dans la clandestinité - vous voyez ce que j++e veux dire - le Mouvement national des prisonniers de guerre et déportés. De mieux en mieux. Alors, il est arrivé à Alger, en 1943. Je lui ai dit : "Puisque vous connaissez les questions de prisonniers, vous allez travailler avec Frenay".

 

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Michel Droit (23 januari 1923 – 22 juni 2000)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:47 Reageer op dit bericht

Jesse Thoor, Hannelore Valencak, Anna Maria Jokl, Franz Rieger, Christian Vulpius

De Duits - Oostenrijkse dichter en schrijver Jesse Thoor (eig. Peter Karl Höfler) werd op 23 januari 1905 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Jesse Thoor op dit blog.

 

Rede von der Anschauung

"Und es kommen die Vögel von den Bergen und aus jeder Richtung.
Und es kommen die Fische mit den hellen Kreuzen auf ihren Rücken.
Und die Sterne mit den verzweigten Augen und mit den weisen Händen.
Und die Monde mit den silbernen Geräten und den höchsten Reden.

Und du bleibst immer bei mir, und du verläßt mich nicht.
Und du wendest mühelos meinen Leib, und du begleitest mich.
Und du läuterst meine Wünsche, und du änderst meine Gedanken.
Und du richtest mich wieder auf, und du beendest meine Not.

Und ich erwäge den Lauf des Regens und den Rat der Sonne.
Und ich rufe deinen Namen laut und vor allen Leuten.
Und ich esse dein Brot, und ich trinke deinen Wein.

Und es kommen deine Wochentage zu mir mit großer Verheißung.
Und es kommen deine vier Boten mitsamt den sieben heiligen Zeichen.
Und dein Wille geschieht zur Zeit. Und geschieht in Ewigkeit."

 

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Jesse Thoor (23 januari 1905 – 15 augustus 1952)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Hannelore Valencak werd geboren op 23 januari 1929 in Leoben-Donawitz. Zie ook alle tags voor Hannelore Valencak op dit blog.

Uit: Das Fenster zum Sommer

"Ich fühlte, wie viel Raum es in mir für die schönen Dinge des Lebens gab. Dieser Raum war schon einmal erfüllt und bewohnt gewesen. Es hatte in mir ein Beet voll Rosen geblüht, ein Birnbaum hatte Flocken abgeschüttet, und allerorten war der Grassamen aufgegangen, sogar auf dem frisch mit Kies bestreuten Weg. Jeden Abend war Joachim heimgekommen, und es gab immer Gründe genug, darüber froh zu sein. Und die vielen schönen Dinge, die wir erlebten, gingen durch offene Türen aus und ein, ..."
(…)

"Jetzt sah ich von oben in die Gärten hinein. Sie hatten nichts herzuzeigen als den Schnee und die zusammengeflickten Hütten. Doch stand es mir frei, sie im Geist mit allerlei Grünem zu schmücken. Ich versagte dem vielen toten Weiß das Recht, sich gegen mich durchzusetzen, und stellte kühn einen Dahlienbusch hinein. Ich ließ Malven, Phlox und allerlei Rosensorten blühen und umspann die Bretterbuden mit wildem Wein. An die Gartenränder kamen Hirtentäschchen, Breitwegerich und Hundskamille. Schon flogen Bienen herbei, um Honig zu suchen. Dann teilte ich an die kleinen Gärten ihre Sonnenblumen aus, so daß jeder wenigstens eine bekam, eine ernste, freundliche Wächterin. Als ich sah, daß es gut war, trat ich vom Fenster zurück ..."
(…)

"Ich hatte keine Angst mehr, den Weg zu verfehlen, jenen Weg, der aus dem Schnee in den Sommer führte. Im Spätwinternebel war ein Geruch nach Gras, nach Lindenhonig und blühenden Vorstadtgärten. Joachim hatte mich nicht im Stich gelassen. Er ging unbeirrt, wenn auch blind, auf unseren Treffpunkt zu, verläßlich und treu, wie er immer gewesen war."

 

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Hannelore Valencak (23 januari 1929 – 9 april 2004)
Cover 

 

 

De Oostenrijk-Israëlische schrijfster, journaliste en psychotherapeute Anna Maria Jokl werd geboren op 23 januari 1911 in Wenen. Zie ook alle tags voor Anna Maria Jokl op dit blog.

Uit: Die Perlmutterfarbe

„Die Gruber -Anhänger aber waren hochmütig und spielten Geheimverband. Sie wollten keine Neuen mit dabei haben.
Dafür aber bestürmten die den langen Gruber, daß sie als »Stolze As« irgend etwas unternehmen wollten. Irgend etwas. Wozu war das sonst alles gut? Sie wollten irgendein Ziel.
Der war ganz der Meinung. Endlich hörte man auf ihn. Endlich war der Maulwurf ausgebootet. Aber wenn weiter nichts geschah, konnte sich das wieder ändern. Einmal den Kampf begonnen, konnte man nicht stehenbleiben, sonst ging es abwärts. Die Macht für einen Tag genügte ihm nicht. Nein, der Maulwurf und die anderen mußten ganz tot gemacht werden. Nur auf seine Stimme sollte man mehr hören in der A.
(....)

„Josef hatte anscheinend gut zugehört in jenen gefährlichen Nachtstunden an der Grenze; und als er – vermutlich ein großer Mann auf dem Schmuggelgebiet – in Prag zu tun hatte, war er zur Französischen Botschaft gegangen, hatte dem Portier gesagt, er sei der Onkel von Anicka, der er herbeigerufen, ins Ohr flüsterte, er käme von mir, worauf sie sofort einging [sic!] und ihm das Manuskript übergab, das er bei nächster Gelegenheit mit über die Grenze schmuggelte. Er wußte, daß ich nichts besaß, um solch Unbelohnbares zu belohnen.”

 

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Anna Maria Jokl (23 januari 1911 - 21 oktober 2001)
Cover 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Rieger werd geboren op 23 januari 1923 in Riedau. Zie ook alle tags voor Franz Rieger op dit blog.

Uit: Strohpferde

„Und sie hielt genau die Reihenfolge der Vorbereitungen ein als Kind -, und die Erregung war geblieben. Damals gab es zwei Rappen. In Breeches, in den eigens für sie angefertigten Stiefeln, winters im gefütterten Kapuzenmäntelchen, sommers in weißer Spitzenbluse, wartete sie oben in der Diele, neben dem großen Spiegel. War sie allein, drehte sie sich vor dem Spiegel, verrenkte die Hüfte, lockerte die Beine; was wußte Papa schon von Vortraining, das die Haltung im Sattel, die Führung der Trense beeinflußte! Hier oben war sie allein, horchte auf die Geräusche unten, Tritte lösten eine Stimme ab, Männerbaß, erstaunte Frauenrufe, Ausdrücke aus Geschäft und Küche, oder es handelte sich um Hunde und Pferde, oder Vater diktierte im Büro. Frau Marianne tippte, und es dauerte nicht lange, so grollte er unsachgemäß oder lachte breit, ein wenig in die Zigarre verliebt.
Sie konnte aus der Stimme wahrsagen, dem Gärtner oder Knecht voraussagen, was Vater in den nächsten Minuten genehm war und was nicht; nur für Frau Marianne konnte sie das nicht; ihr gegenüber war er unsicher, und das gab seiner Stimme einen zwiespältigen Ton. Deshalb mochte sie diese Marianne nicht, war ihr die Gewalt über den Vater leid; denn daß es Gewalt war, das erfaßte sie mit ihren zwölf oder dreizehn Jahren, und: eine schnöde Angelegenheit, versicherte sie ihrem Bild da im Spiegel, Männer beherrschen sei eine schnöde Angelegenheit, - man lacht höchstens über sie, wenn sie vor einem auftrumpfen, blasen wie Pfaue und im Geschoß der Blicke sich verirren.“

 

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Franz Rieger (23 januari 1923 – 11 juni 2005)
Cover 

 

 

De Duitse schrijver Christian August Vulpius werd geboren op 23 januari 1762 in Weimar. Zie alle tags voor Christian Vulpius op dit blog.

Uit: Rinaldo Rinaldini der Räuberhauptmann

„Altaverde schlief wirklich gleich ein. Rinaldo ergriff seufzend seine Gitarre, spielte und sang:

Ach! wie war ich sonst so fröhlich
In der Unschuld Blumental!
Kannte keine bangen Sorgen,
Kannte weder Leid noch Qual.
Frohe Unschuld scherzte traulich,
Scherzte hold und sanft mit mir;
Und umgeben mit Verbrechen,
Sitz' ich jetzo klagend hier.

Heiter blickt' ich sonst zum Himmel,
Selbst, wie er, so klar und rein,
Konnte meine sanfte Seele
Seiner Reinheit Spiegel sein.
Und jetzt finster, wie die Nächte,
Die mein Unmut hier durchwacht,
Hat das Laster meine Seele
Dunkler als die Nacht gemacht.

Von mir floh mit bangem Beben,
Von mir wich mein guter Geist.
Ich empfinde, voll Verzweiflung,
Wie die Ruh sich von mir reißt.
Blumenketten sind zerrissen,
Und des Lasters Fessel drückt,
Ach! mit namenlosen Schmerzen
Nieder, was mich sonst beglückt.“

 

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Christian Vulpius (23 januari 1762 – 26 juni 1827)
Scene uit de Duitse tv-serie „Rinaldo Rinaldini“ uit 1968



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