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Berichten van 18 februari 2016 tot 19 februari 2016

Siri Hustvedt, Helen Fielding, Jaan Kross, Helene Hegemann, Björn Kuhligk, Dmitri Lipskerov, Wolfgang Fritz

De Amerikaanse schrijfster en essayiste Siri Hustvedt werd geboren op 19 februari 1955 in Northfield, Minnesota. Zie ook alle tags voor Siri Hustvedt op dit blog.

Uit: The Summer Without Men

“Sometime after he said the word pause,I went mad and landed in the hospital. He did not say I don't ever want to see you againor It's over, but after thirty years of marriage pause was enough to turn me into a lunatic whose thoughts burst, ricocheted, and careened into one another like popcorn kernels in a microwave bag. I made this sorry observation as I lay on my bed in the South Unit, so heavy with Haldol I hated to move. The nasty rhythmical voices had grown softer, but they hadn't disappeared, and when I closed my eyes I saw cartoon characters racing across pink hills and disappearing into blue forests. In the end, Dr. P. diagnosed me with Brief Psychotic Disorder, also known as Brief Reactive Psychosis, which means that you are genuinely crazy but not for long. If it goes on for more than one month, you need another label. Apparently, there's often a trigger or, in psychiatric parlance, "a stressor," for this particular form of derangement. In my case, it was Boris or, rather, the fact that there was no Boris, that Boris was having his pause. They kept me locked up for a week and a half, and then they let me go. I was an outpatient for a while before I found Dr. S., with her low musical voice, restrained smile, and good ear for poetry. She propped me up—still props me up, in fact.
I don't like to remember the madwoman. She shamed me. For a long time, I was reluctant to look at what she had written in a black-and- white notebook during her stay on the ward. I knew what was scrawled on the outside in handwriting that looked nothing like mine, Brain shards, but I wouldn't open it. I was afraid of her, you see. When my girl came to visit, Daisy hid her unease. I don't know exactly what she saw, but I can guess: a woman gaunt from not eating, still confused, her body wooden from drugs, a person who couldn't respond appropriately to her daughter's words, who couldn't hold her own child. And then, when she left, I heard her moan to the nurse, the noise of a sob in her throat: "It's like it's not my mom." I was lost to myself then, but to recall that sentence now is an agony. I do not forgive myself.
The Pause was French with limp but shiny brown hair. She had signi?cant breasts that were real, not manufactured, narrow rect- angular glasses, and an excellent mind. She was young, of course, twenty years younger than I was, and my suspicion is that Boris had lusted after his colleague for some time before he lunged at her signi?cant regions. I have pictured it over and over. Boris, snow-white locks falling onto his forehead as he grips the bosom of said Pause near the cages of genetically modi?ed rats. I always see it in the lab, although this is probably wrong. The two of them were rarely alone there, and the "team" would have noticed noisy grappling in their midst. Perhaps they took refuge in a toilet stall, my Boris pounding away at his fellow scientist, his eyes moving upward in their sockets as he neared explosion.”

 

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Siri Hustvedt (Northfield, 19 februari 1955)

 

 

De Engelse schrijfster Helen Fielding werd geboren in Morley, Yorkshire op 19 februari 1958. Zie ook alle tags voor Helen Fielding op dit blog.

Uit: Olivia Joules and the Overactive Imagination

“Rules for Living by Olivia Joules
1. Never panic. Stop, breathe, think.
2. No one is thinking about you. They're thinking about themselves, just like you.
3. Never change haircut or color before an important event.
4. Nothing is either as bad or good as it seems.
5. Do as you would be done by, e.g. thou shalt not kill.
6. It is better to buy one expensive thing that you really like than several cheap ones that you only quite like.
7. Hardly anything matters: if you get upset, ask yourself, "Does it really matter?"
8. The key to success lies in how you pick yourself up from failure.
9. Be honest and kind.
10. Only buy clothes that make you feel like doing a small dance.
11. Trust your instincts, not your overactive imagination.
12. When overwhelmed by disaster, check if it's really a disaster by doing the following: (a) think, "Oh, fuck it," (b) look on the bright side, and if that doesn't work, look on the funny side.
If neither of the above works then maybe it is a disaster so turn to items 1 and 4.
13. Don't expect the world to be safe or life to be fair.”

 

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Helen Fielding (Morley, 19 februari 1958)
 

 

 

De Estlandse schrijver Jaan Kross werd geboren op 19 februari 1920 in Tallin. Zie ook alle tags voor Jaan Kross op dit blog.

Uit:Der Verrückte des Zaren (Vertaald door Helga Viira)

„Auf Eevas Wunsch waren wir auch diesmal nicht bei Timos Verwandten abgestiegen, sondern wie gewöhnlich an der Moika bei der Witwe des Akademiemitglieds Lehrberg. Schon vor einigen Monaten hatte man Timo aus Schlüsselburg in die Peter-Pauls-Festung überführt, und als man ihn schließlich am Abend des io. Mai von dort in die Wohnung der Frau Lehrberg brachte, geschah das natürlich in Begleitung eines Feldjägers. Dieser blieb, versteht sich, über Nacht, und Eeva befahl mir, ihn in Frau Lehrbergs Küche betrunken zu machen. Das war leichter als erhofft — dank Frau Lehrbergs starkem Kirschschnaps, von dem sie zwei Flaschen spendiert und mir dabei zugeblinzelt hatte: Um Gottes willen nicht damit geizen!
Während der Feldjäger in der Küche Krautsuppe aß und Schnaps trank, dann ein Lied pfiff, schließlich döste und zuletzt schnarchte, begaben sich vier oder fünf Herren mit hochgestellten Kragen ins Wohnzimmer der Lehrbergs, begrüßten Timo, flüsterten emphatisch und schneuzten sich ins Taschentuch. Wer sie waren, weiß ich nicht, denn ich sah sie nur durch den Türspalt, im Flur brannte eine einzige Kerze, und die Herrschaften hatten nicht nur ihre Mantelkragen hochgestellt, sondern auch ihre Nasen sorgfältig im Cachenez verborgen. Ich hörte Timo einen von ihnen Wassilij Andrejewitsch nennen, und da dieser Andrejewitsch noch mehr aus dem Häuschen zu sein schien als die anderen, kam ich auf den Gedanken, er könnte der Dichter Shukowski sein, dem ich vor fünf oder sechs Jahren einmal begegnet war. Es hieß, die Freundschaft zu einem so verworfenen Menschen wie Timo würde Shukowski, dem Hofmeister der Zarin, als doppeltes Vergehen angekreidet werden. Ehrlich gesagt wunderte ich mich, daß uns in den wenigen Stunden so viele Freunde aufsuchten, um sich in Erinnerung zu bringen und ihre Sympathie zu bekunden, wo doch während der neun Jahre, die Timo verschwunden war, außer Shukowski sich fast niemand gezeigt hatte.
Um sechs Uhr früh, als der Feldjäger ausgeschlafen hatte, erhielt er Verstärkung durch drei Gendarmen. Eeva wußte sie sogleich zu nutzen: Sie mußten unsere Koffer hinaustragen und auf dem Kutschendach festbinden. Dabei hörte ich die Nachbarn im Treppenhaus sagen: »Diese Frau von Bock istein tolles Weib... Nicht nur ihren Mann hat sie sich zurückerkämpft ... Ihr wird auch noch eine halbe Abteilung Militär als Gepäckträger abgestellt…“

 

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Jaan Kross (19 februari 1920 – 27 december 2007)

 

 

De Duitse schrijfster, regisseuse en actrice Helene Hegemann werd geboren in Freiburg im Breisgau op 19 februari 1992. Zie ook alle tags voor Helene Hegemann op dit blog.

Uit: Jage zwei Tiger

„Er hatte Kai andauernd von einem Jungen erzählt, in dessen Körper sich das komplette Universum befand – solange er den Mund geschlossen hielt, war er bloß ein schmächtiges, kleines gehänseltes Kind. Öffnete er ihn jedoch, spielte sich in seinem Hals die komplette Existenz alles je Dagewesenen ab. Dieser in der Nightlifebranche beheimatete Mann hatte eines Nachts zwei spanische Teeniegirls mit nach Hause genommen und war dementsprechend plötzlich weg gewesen vom Fenster, Kai erinnerte sich nicht mal an seinen Namen, realisierte jetzt jedoch endlich, worum es in der Geschichte überhaupt ging. Darum, dass er selbst gleichzeitig das Universum und dessen kleinster Teil war. Und sich alle Menschen permanent im Zentrum dieses Widerspruchs bewegen mussten, um lebendig zu bleiben.
Stundenlang lief Kai durch das hochmystische Ambiente, mit gesenktem Kopf durch das Laub, es war Herbst, bis er etwas Silbernes zwischen den Blättern aufblitzen sah, das den Anschein uneingeschränkter, unberührter Natur zerstörte. Ein in der Erde befestigter Metallhaken, von dem ein diagonal gespanntes, dunkelblaues Seil ausging. Kai konnte vor lauter Botanik nicht sehen, wohin es führte, also kämpfte er sich durch die Büsche. Das Seil endete an einem von vier zwei Meter hohen Masten auf einem kleinen, von Tannen umgebenen Seeufer. Über den Masten hing eine rote Plane, auf die weiße Sterne gedruckt waren, es war ein halb abgebautes Tierzelt mit bunt angemalten, hüfthohen Gittern, die teilweise schon gestapelt auf dem Boden lagen. Ein einziger Ziegenbock graste unangeleint vor sich hin, aus der Ferne ertönte das Meckern seiner bereits weggeführten Kollegen. Wieder Menschenstimmen, von sehr weit weg, relativ hysterisch, jedoch auf einer langweiligeren Ebene als in seinem Traum, sie schienen sich auf Ostdeutsch über Sonderangebote verschiedener Discountsupermärkte zu streiten. Das Bild des allein gelassenen Tiers war surreal, wie es da graskauend stand und Kai anstarrte, umgeben von dieser Käfigruine. Der Großteil des bunten Lacks war abgeblättert, und der sternenbesetzte Zeltstoff hatte Löcher.“

 

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Helene Hegemann (Freiburg im Breisgau, 19 februari 1992)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Björn Kuhligk werd geboren op 19 februari 1975 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Björn Kuhligk op dit blog.

 

In den Landschaften
(für Peter Wawerzinek)

Man steht an Küsten, unterkühlt
auf Klippen, in Tälern
überpokert von Gipfeln

man hat zwei Zimmerpflanzen
die bekommen Wasser und 
dieser Kaktus, der durchhält

man muß nicht wedeln, die Wäsche
trocknet von selbst, die zwei Leben
die man hatte, da paßt ein drittes drauf

man steht unter Bäumen, worunter
auch sonst, da stecken Misteln drin
das sieht verstörend aus

man ist geduldet, ein lebender Gast
mit Schuhwerk am Knöchel, man ist
ein dummes Gewirr, was Größres will

 

Was steht

Ich verneine die Zeitpunkte, die Flächen
die Orte, die zu stecknadeln sind

ich liebe, was ich nicht verhökern kann
ich hasse, was ich anders lieben könnte

ich traue dem Wasser, dem Unvermögen
der Unschärfe, dem Sand

solang ich mich erinnern kann, fängt
das Wünschen immer wieder von vorne an

 

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Björn Kuhligk (Berlijn, 19 februari 1975)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Thomas Brasch werd geboren in Westow,Yorkshire (Engeland) op 19 februari 1945. Zie ook alle tags voor Thomas Brasch op dit blog.

Uit: Vor den Vätern sterben die Söhne

„Die Schicht ist um 5 zuende. Um viertel sechs werde ich am Tor sein. Holst du mich ab?
Was sonst, sagte er, ich bin um fünf am Tor.
Er streichelte ihr über die Wange, beugte sich herunter und küßte sie auf den Hals. Dann drehte er sich um und ging.
Ich hätte es ihr sagen sollen. Morgen kommt sie von der Schicht, und ich bin nicht da. Sie wird denken, ich hätte es vergessen. Bis halb sechs wird sie warten und dann wird sie weinen. Sie wird denken, ich wäre bei irgendeiner gewesen. Als ich mit Harry unterwegs war, hat sie dreimal bei ihm angerufen. Ich hätte es ihr sagen müssen. Oder irgendeine Geschichte, daß ich wegfahre, dann müßte sie morgen nicht warten. Irgendwann erfährt sie es sowieso. Entweder schreibe ich ihr von drüben oder ich bin tot. Vielleicht bin ich morgen um fünf tot. Wie das klingt: Vielleicht bin ich morgen tot. Heute sage ich, daß ich morgen um fünf am Tor bin und morgen um fünf liege ich im Leichenschauhaus. Oder ich sitze vor einem Polizisten. Einer von hier oder einer von drüben? Ich hätte es ihr sagen sollen. Erzähl deine Märchen jemand anders, du denkst doch nicht, daß ich das glaube, was willst du drüben, hätte sie gesagt, mich angesehen und sich umgedreht. Dann wäre ich trotzdem zu der Stelle gegangen und hätte es versucht. Aber es wäre anders gewesen als jetzt.
Robert ging über die Straße zur Haltestelle und stieg in die Bahn.
Ich werde irgendwohin fahren. Noch über sechs Stunden. Irgendwo werde ich aussteigen und mich auf eine Bank setzen. Vielleicht trink ich noch einen und gehe dann zu der Stelle. Ich muß jetzt an etwas anderes denken. Ich werde drüben studieren und irgendwann werde ich sie holen, und wir leben zusammen. Wenn es sicher ist, wird sie kommen. Ich werde alles vorbereiten. Oder ich bin tot.
Entschuldigen Sie, die Hiddenseer Straße, können Sie mir sagen, wo ich aussteigen muß. Ich bin hier fremd. Der kleine Mann lächelte Robert an.
Ich weiß nicht, Hiddenseer. Ich weiß nicht. Ich bin auch fremd hier. Vielleicht fragen Sie den Fahrer.
Schönen Dank, sagte der Kleine und lächelte wieder.“

 

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Thomas Brasch (19 februari 1945 – 3 november 2001)

 

 

De Russische schrijver Dmitri Lipskerov werd geboren op 19 februari 1964 in Moskou. Zie ook alle tags voor Dmitri Lipskerov op dit blog.

Uit: The Last Sleep of Reason (Vertaald door Dmitri Priven)

“First he saw a ripped-up fishing net, and thought: why is it here, what's there to fish; then he cast a glance at a pile of rotting planks of wood with someone's bluish toes showing underneath them.
"I've found the body!" Sinichkin was proud of himself, but instantly stopped short as there were too few planks to cover a body. Quickly shoving off the rot, he saw a severed foot underneath.
"Man's foot" automatically determined Volodya. "Nails unclipped".
It also dawned on the detective that the ear fragment and the foot were biologically related and that the owner of the severed members rested at pond's bottom.
Sinichkin took a whistle out of his pocket and blew it with all his might; he succeeded in attracting the attention of the fishermen at the other end of the puddle.
"Call the police!" he yelled, causing anglers' intense frustration.
"Screw you!" simultaneously flashed across the fishermen's brains.
But among a hundred scoundrels there is always one decent person. On the beach too there was one like that who stepped forward. He knew that swearing caught no fish so he ran to the nearest payphone as fast as he could.
In fifteen minutes the police jeep parked at the quarry. Out of it, like a fat black poodle, rolled Major Pogosian accompanied by Lieutenant Karapetian, who was constantly tugging at his sideburns. Zubov was not interested, so he stayed in the car to listen to the radio and nibble on his pumpkin seeds.
"A foot, sir," Sinichkin shrugged his shoulders.“

 

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Dmitri Lipskerov (Moskou, 19 februari 1964)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Wolfgang Fritz werd geboren op 19. Februar 1947 in Innsbruck. Zie ook alle tags voor Wolfgang Fritz op dit blog.

Uit:Wettergott und Wetterspott

„Es war einmal ein Mann, der hatte noch nie im Leben eine Frau gesehen, denn er war blind zur Welt gekommen. Und weil er auch keine Hände hatte, so konnte er sich keine ertasten.
Der Mann sang gern und viel, die Lieder kamen aus seinem Kopf. Es gab kaum einen, der seine Gesänge ertragen konnte.
Der Mann hatte einen Wärter, der ihm versprach, ihn mit gering dosiertem Gift binnen drei Monaten umzubringen. Er gab ihm aber in Wirklichkeit kein Gift-
Schon nach drei Tagen fiel der Blinde so unglücklich/glücklich aus dem Bett, daß er sich das Rückgrat brach.
Vorher hatte er gesungen: Jetzt weiß ichs's genau
Eine Frau
Ist rund und grau
Und schmeckt nach Kakao.
Und es war einmal eine Frau, die hatte noch nie im Leben einen Mann gesehen, denn sie war blind zur Welt gekommen. Und weil sie keine Hände hatte, konnte sie sich auch keinen ertasten.
Die Frau sang gern und viel, die Lieder kamen aus ihrem Kopf, und sie waren so schön, daß oft viele Menschen unter ihrem Fenster stehenblieben, um die Lieder zu hören. Und alle ihre Lieder schilderten die Süßigkeit der Liebe in derart ergreifenden Tönen, daß mancher Mann da unter ihrem Fenster vor Sehnsucht fast verging. Nicht selten kam es vor, daß einer zu ihr vorzudringen versuchte, aber diese Frau hatte eine Wärterin, die niemanden zu ihr vorließ.“

 

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Wolfgang Fritz (Innsbruck, 19 februari 1947)
Innsbruck 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e februari ook mijn blog van 19 februari 2013 deel 1 en 2 en ook mijn blog van 19 februari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:04 Reageer op dit bericht

In Memoriam Harper Lee

 

In Memoriam Harper Lee

De Amerikaanse schrijfster Nelle Harper Lee, de schrijfster van het boek 'To Kill a Mockingbird' is op 89-jarige leeftijd overleden. Dat heeft haar uitgever Random House vrijdag bevestigd. Nelle Harper Lee werd geboren in Monroeville op 28 april 1926. Zie ook alle tags voor Harper Lee op dit blog.

Uit:To Kill a Mockingbird

“Boo's transition from the basement to back home was nebulous in Jem's memory. Miss Stephanie Crawford said some of the town council told Mr. Radley that if he didn't take Boo back, Boo would die of mold from the damp. Besides, Boo could not live forever on the bounty of the county.
Nobody knew what form of intimidation Mr. Radley employed to keep Boo out of sight, but Jem figured that Mr. Radley kept him chained to the bed most of the time. Atticus said no, it wasn't that sort of thing, that there were other ways of making people into ghosts.
My memory came alive to see Mrs. Radley occasionally open the front door, walk to the edge of the porch, and pour water on her cannas. But every day Jem and I would see Mr. Radley walking to and from town. He was a thin leathery man with colorless eyes, so colorless they did not reflect light. His cheekbones were sharp and his mouth was wide, with a thin upper lip and a full lower lip. Miss Stephanie Crawford said he was so upright he took the word of God as his only law, and we believed her, because Mr. Radley's posture was ramrod straight.
He never spoke to us. When he passed we would look at the ground and say, "Good morning, sir," and he would cough in reply. Mr. Radley's elder son lived in Pensacola; he came home at Christmas, and he was one of the few persons we ever saw enter or leave the place. From the day Mr. Radley took Arthur home, people said the house died.
But there came a day when Atticus told us he'd wear us out if we made any noise in the yard and commissioned Calpurnia to serve in his absence if she heard a sound out of us. Mr. Radley was dying.
He took his time about it. Wooden sawhorses blocked the road at each end of the Radley lot, straw was put down on the sidewalk, traffic was diverted to the back street. Dr. Reynolds parked his car in front of our house and walked to the Radley's every time he called. Jem and I crept around the yard for days. At last the sawhorses were taken away, and we stood watching from the front porch when Mr. Radley made his final journey past our house.”

 

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Harper Lee (28 april 1926 – 19 februari 2016)

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

Nick McDonell, Robbert Welagen, Bart FM Droog, Maarten Mourik, Huub Beurskens, Gaston Burssens, Charlotte Van den Broeck

De Amerikaanse schrijver Nick McDonell werd geboren op 18 februari 1984 in New York. Zie ook alle tags voor Nick McDonell op dit blog.

Uit: The End of Major Combat Operations

“Ricky was an interpreter who chain-smoked and always carried several packs of cigarettes. He was generous with his smokes, would shake one out for you each time you reached for your pack. His hands shook when he offered you one, though; Ricky seemed sometimes like he wanted something back. The guys he rode with liked him. He was a source of fun because of his nerves, but he played along with the jokes.
The strangest thing about Ricky was the way he perspired. The guys in the truck agreed that they had never seen anything like it. Ricky dripped. His hair was always damp. When he turned his head quickly, the saltwater sprayed off him. The canvas of his seat in the MRAP was always stained.
Ricky, like most terps, rotated between his company’s platoons, but recently everyone in the 1-12’s Bull company had been seeing more of him than usual. He had moved onto the FOB full time. In fact, he was living on a cot outside one of the lieutenant’s rooms. This particular LT, Drew Masone, was a broad twenty-three-year-old from Levittown, Long Island, distinguished most clearly by his tolerant nature. He only shook his head about Ricky, didn’t say that he was stinking up the hallway even though he was, lying on his cot in his undershirt whenever he wasn’t standing outside, smoking, saying hello too many times.
Most terps went home every couple of weeks. There was, sometimes, joking between them and the soldiers about how the terps could go home and get laid and have a beer up in Kurdistan. The platoons rotated the fortnightly “terp drop,” a boring and simple mission. The terps left their camo behind and piled into the back of the MRAP, often with a small refrigerator or television set or bag of clothes that they had procured in the previous two weeks of patrols. Then the patrol mounted up and drove north to a deserted stretch of road in Kurdistan where a couple of beat-up sedans idled. The terps would quickly dismount and load their stuff into the sedans and speed off down the road. Terp drop was easy and tedious for the GIs, but for the terps it was more important than almost anything else. It was transit between worlds. What if the wrong person saw them? What if they were followed? What if they brought the mayhem and killing back home?”

 

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Nick McDonell (New York, 18 februari 1984)

 

 

De Nederlandse schrijver Robbert Welagen werd geboren in Dordrecht op 18 februari 1981. Zie ook alle tags voor Robbert Welagen op dit blog.

Uit: Het verdwijnen van Robbert

“Mijn vertrek kwam me plotseling voor als een dwaas idee. Door de roman die ik had gelezen zou ik moeten weten dat het uitvoeren van een dwaas idee zelden beloond wordt met een goede afloop.
O nee, ik ontmoette helemaal geen meisje. Als ik een boek had geschreven over een vijfentwintigjarige jongen op reis, zou ik het wel hebben laten gebeuren. Amoureuze ontmoetingen in treinen, wie kan dat weerstaan?
De negen-tot-vijfdagindeling was nieuw voor me. Mijn vorige leven had weinig structuur en regelmaat gehad. Als schrijver beschikte ik over de mogelijkheid om mijn tijd zelf in te vullen. Die vrijheid had me geen geluk gebracht. Ik zat vaak maar aan mijn bureau op mijn nagels te bijten. Op de meest onmogelijke momenten kreeg ik een inval en noteerde dan een paar zinnen op een briefje.
Tegen mijn uitgeverij zou ik moeten doen alsof het me allemaal nog iets kon schelen; het opbouwen van een oeuvre, een carrière, het verzinnen van een gevatte frase om die later in een kranteninterview afgedrukt te zien.
Mijn leven was geen verhaal meer. Het ontbrak aan ontwikkeling, gebeurtenissen en personages. De plot was tot stilstand gekomen. Er waren alleen maar losse anekdotes en losse gedachten. Over de tijd die ertussen lag, hing een sluier. Als je die zou oplichten, zou er geen leven tevoorschijn komen. Als je de sluier zou oplichten, zou er niets zijn.”

 

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Robbert Welagen (Dordrecht, 18 februari 1981)

 

 

De Nederlandse dichter Bart FM Droog werd geboren in Emmen op 18 februari 1966. Zie ook alle tags voor Bart FM Droog op dit blog.

 

Vette engel
op Ilja Leonard Pfeijffer

En zie, er kwam een vette engel
naakt uit zijn ivoren kaartenhuis
parmantig stapte hij voort

'ziet', sprak hij, 'mijn kleren
zijn ze niet mega-fraai?
o, in kleuren lila-lente!'

het volk, beschaamd
door dit akelig gezicht
zweeg, liet de engel in extase

nu danste hij en sprong
op naar de sterren, zong
van 'zinken zonk zingen!'

maar toen de regen kwam
en kilte kwabben deed swingen
zwol de engel en smolt.

 


Laatst, toen ik te Leiden

Laatst, toen ik te Leiden
naar mijn dode vader ging
luisteren oftie nog wat
te zeggen had

dat in die nachten
in repeterende emissies
op golven wijn
verzwegen was

zei hij het anders
kleurlozer en
nog minder
in de rede te vallen.

 

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Bart FM Droog (Emmen, 18 februari 1966)

 

 

De Nederlandse dichter, publicist en diplomaat Maarten Mourik werd geboren in Streefkerk op 18 februari 1923. Zie ook alle tags voor Maarten Mourik op dit blog.

 

Van Dale en de dood

Blijkens onze grote Van Dale
zijn er zo’n honderdvijfentwintig
variaties op het thema ‘dood’:
je kunt op tientallen manieren dood gaan,
dood zijn, dood maken of op een andere manier
met de dood van doen hebben -

Alleen, in de praktijk van alledag
schijnt er maar één relatie mogelijk:
ook daar is ’t eerste en het laatste woord:
de dood - doodzwijgen.

 

Christelijke feestdagen

Ik geloof het wel,
de supermarkt van
de goddelijke geboorte
en de gekleurde eieren
van de opstanding:
maar wat ik wel geloof
dat is de Goeie Vrijdag,
ook voor Pilatus de waarheid;
moeten we er niet
allemaal aan geloven?

 

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Maarten Mourik (18 februari 1923 - 30 september 2002)
Streefkerk, Hervormde kerk 

 

 

De Nederlandse dichter,vertaler en schilder Huub Beurskens is geboren in Tegelen op 18 februari 1950. Zie ook alle tags voor Huub Beurskens op dit blog.

Uit: Buitenwegen (Herfst in Rome)

“Het zijn beslist geen toeristen. We wagen ons weer wat dichterbij. We horen een gesprek tussen een dame en een heer, die we iets ouder dan zestig schatten. De anderen zijn, net als wij, een en al aandacht, de man in het gras schijnt iets te gaan noteren. We horen nu de oudere heer, hij heeft een baard en zijn neusbeen is ingedeukt: ‘Er zijn overal schilders die geen schilders zijn. Maar daar de meeste mensen niet nadenken en altijd mooi vinden wat ze eigenlijk zouden moeten verafschuwen en dat wat lof verdient afkeuren, is het niet zo vreemd dat ze het altijd mis hebben wat de schilderkunst betreft, een kunstvorm die veel inzicht verlangt, want zonder te kunnen oordelen of te argumenteren verstaan ze onder een schilder zowel iemand die alleen maar met olieverf en penselen staat te zwaaien als ook de illustere schilder die pas na vele jaren geboren wordt - en dat laatste beschouw ik als een bijzonder grote gebeurtenis...’
Dat is Michelangelo die het woord heeft! Dan moet het oktober 1538 zijn. Een van zijn ontmoetingen met de dichteres Vittoria Colonna, die dame daar, markiezin van Pescara. Ze hebben elkaar voor het eerst ontmoet in '36 en geven veel om elkaar. Het is te zien. En die jongere man daar, met zijn notitieboekje, is Francesco de Hollanda, een Portugees miniatuurschilder, Michelangelo's Eckermann.
Ook vandaag heeft de meester hoogstwaarschijnlijk weer aan de muur in de Sixtijnse Kapel gewerkt. Hoe ver zal hij gevorderd zijn? Bovenin begonnen, ongetwijfeld. De twee wolken van vleugelloze engelen die, alsof ze er tegen strijden, de folterwerktuigen, kruis, doornenkroon, pilaar en riet, dragen. Maar groeit het al naar beneden, trekt het daar al onweerstaanbaar naartoe? Niet al op de muur, maar in Michelangelo's hoofd en leden? Draagt hij het al mee, ook hier, gezeten in de herfstzon op het muurtje van de kruisgang?”

 

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Huub Beurskens (Tegelen, 18 februari 1950)
Vittoria Colonna door Sebastiano del Piombo, c. 1520

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Gaston Burssens werd geboren in Dendermonde op 18 februari 1896. Zie ook alle tags voor Gaston Burssens op dit blog.

 

Korte zwerftocht

In dezen zomeravond valt de regen koud
in dezen zomeravond
staat het ruiterstandbeeld in den regen koud
één glimmende schim van schimmel en van ruiter
van ruiter en van ros fosforescent van groene schimmel
op grond van donkere boomen aan den zoom van 't bosch
 
In dezen zomeravond valt de regen koud
en waar gij ook uw stappen zet
al op de stoepen van een duister huis
daarin wellicht geen wezen woont
schuift van uw lijf uw schaduw weg in 't schuwe licht.
 
Keert gij nu huiswaarts
gij zet uw tred in 't zog van 't schip
de schim van 't schip dat om uw schaduw zeilt
- thans zeilt de tram het ruiterstandbeeld om -
en waar zoo juist het ruiterstandbeeld glom
glijdt een oneindigheid aan 't einde van uw zwerven
in 't zwaluwzwenken om de koele kom.

 

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Gaston Burssens (18 februari 1896 – 29 januari 1965)
Portret van Gaston Burssens met hoed door Jan Burssens, 1970

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Vlaamse dichteres Charlotte Van den Broeck werd in 1991 geboren in Borgerhout. Zie ook alle tags voor Charlotte van den Broeck op dit blog.

 

Vissen

Verzuim me niet, ik word daar bedlegerig van
een hoopje nalatigheid onder nieuwe lakens
en toch lijken de lakens beslapen terwijl ik
hier al nachten niet kan aarden.
Voorbij de kastanjes rusten onze benen
dit zwemmen leek wel eeuwig.

Twee vissen zonder taal, in een water
met enkel zuurstofbellen als proviand
in kieuwen opgeslagen
van toen we nog menselijk waren.
Spierwit,
onze benen voorbij de kastanjes,
waar ze als opblaasbootjes aflaten
dit zwemmen leek wel eeuwig.

Verroer je niet, de nachtreiger
zweeft boven dit water, zijn snavel
priemt als de zon door dit water.
Wij, wij voelen nauwelijks warmte,
wij, wij kennen geen bloed door geen aders,
de nachtreiger zweeft boven dit water
hoe lang nog, hoe ver nog
dit zwemmen leek wel eeuwig.

 

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Charlotte Van den Broeck (Borgerhout, 1991)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 18e februari ook mijn blog van 18 februari 2015 en ook mijn blog van 18 februari 2012 deel 1 en eveneens deel 2.



Geschreven door Romenu om 18:35 Reageer op dit bericht

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