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Berichten van 9 maart 2016 tot 10 maart 2016

John Rechy, Joseph von Eichendorff, Friedrich Schlegel, Jakob Wassermann, Hilde Van Cauteren, Karel van de Woestijne

De Amerikaanse schrijver John Rechy werd geboren op 10 maart 1934 in El Paso, Texas. Zie ook alle tags voor John Rechy op dit blog.

Uit: City of Night

“And so Main Street is an anarchy where the only rule is Make It!
And the only reminders of the world beyond its boundaries are thepolicewagons that cruise the streets-the cops that pick you at random out of Hooper’s all-night coffee shop after 2:00 in the morning . The free jammed ride to the glasshouse for fingerprints...
Rock-n-roll sounds fill the rancid air.
This was the world I joined.
A couple of blocks away from Main Street, on Spring-squashed on either side by gray apartment buildings (walls greasy from days of cheap cooking, cobwebbed lightbulbs feebly hiding in opaque darkness, windowscreens if any smooth as velvet with grime-where queens and hustlers and other exiles hibernate)-just beyond the hobo cafeteria where panhandlers hang dismally outside in the cruel neonlight (fugitives from the owlfaces of the Salvation Army fighting Evil with no help from God or the cops; fugitives from Uplifting mission-words and lambstew) -is the 1-2-3.
Outside, a cluster of pushers gather like nervous caged monkeys, openly offering pills and maryjane thrills, and you see them scurrying antlike to consult with Dad-o, the Negro king of downtown smalltime pushers-and Dad-o, sitting royally at the bar like a heap of very black shiny dough, says yes or no arbitrarily.
And that is the way it is.
I saw Miss Destiny again one Saturday night at the 1-2-3. And that is when it swings.
“Oooee ...” she squealed. “I wondered where you were, baby, and I have thought about you-and thought, why hes gone already-Escaped! -and oh Im so glad youre not, and come here, I want you to meet my dear sistuhs and their boyfriends-” being, naturally, the downtown queens and hustlers who are Miss Destiny’s friends.”

 

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John Rechy (El Paso, 10 maart 1934)
Cover

 

 

De Duitse dichter en schrijver Joseph von Eichendorff werd op 10 maart 1788 op het slot Lubowitz in Ratibor geboren. Zie ook alle tags voor Joseph von Eichendorff op dit blog

Uit: Aus dem Leben eines Taugenichts

„Wie aber denn die Sonne immer höher stieg, rings am Horizont schwere weiße Mittagswolken aufstiegen und alles in der Luft und auf der weiten Fläche so leer und schwül und still wurde über den leise wogenden Kornfeldern, da fiel mir erst wieder mein Dorf ein und mein Vater und unsere Mühle, wie es da so heimlich kühl war an dem schattigen Weiher, und daß nun alles so weit, weit hinter mir lag. Mir war dabei so kurios zumute, als müßt ich wieder umkehren; ich steckte meine Geige zwischen Rock und Weste, setzte mich voller Gedanken auf den Wagentritt hin und schlief ein.
Als ich die Augen aufschlug, stand der Wagen still unter hohen Lindenbäumen, hinter denen eine breite Treppe zwischen Säulen in ein prächtiges Schloß führte. Seitwärts durch die Bäume sah ich die Türme von Wien. Die Damen waren, wie es schien, längst ausgestiegen, die Pferde abgespannt. Ich erschrak sehr, da ich auf einmal so allein saß, und sprang geschwind in das Schloß hinein, da hörte ich von oben aus dem Fenster lachen.
In diesem Schlosse ging es mir wunderlich. Zuerst, wie ich mich in der weiten, kühlen Vorhalle umschaue, klopft mir jemand mit dem Stocke auf die Schulter. Ich kehre mich schnell um, da steht ein großer Herr in Staatskleidern, dem ein breites Bandelier von Gold und Seide bis an die Hüften überhängt, mit einem oben versilberten Stabe in der Hand und einer außerordentlich langen, gebogenen kurfürstlichen Nase im Gesicht, breit und prächtig wie ein aufgeblasener Puter, der mich fragt, was ich hier will. Ich war ganz verblüfft und konnte vor Schreck und Erstaunen nichts hervorbringen. Darauf kamen mehrere Bedienten die Treppe herauf und herunter gerannt, die sagten gar nichts, sondern sahen mich nur von oben bis unten an. Sodann kam eine Kammerjungfer (wie ich nachher hörte) gerade auf mich los und sagte: ich wäre ein charmanter Junge, und die gnädigste Herrschaft ließe mich fragen, ob ich hier als Gärtnerbursche dienen wollte?“

 

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Joseph von Eichendorff (10 maart 1788 – 26 november 1857)
Cover

 

 

De Duitse dichter, vertaler en filosoof Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel werd geboren op 10 maart 1772 in Hannover. Zie ook alle tags voor Friedrich Schlegel op dit blog.

 

An Novalis

O laß mich, lieber Freund, nicht länger leiden,
Daß wieder friedlich mich dein Wort erfreue,
Vergangenheitsgespräch sich uns erneue,
Die Augen an der Augen Licht sich weiden.

Wie konnt'st, mein ander Ich, du von mir scheiden?
Du strahlst in heiterm Frieden, fern von Reue,
Ich bin derselbe noch in gleicher Treue,
Nur Freude muß den Freundelosen meiden.

Musik, unsterbliche, die sprachst du sterbend,
Mir ist der Mund verstummt in Herzens Sehnen,
In Öd' allein mit mir und meiner Liebe;

Nach dir sich drängen, streben alle Triebe,
Dein liebes Wort, ich hör' es noch im Wähnen,
Aus aller Jugend die Erinn'rung erbend.

 

 

Lessings Worte

Wenn kalte Zweifler selbst prophetisch sprechen,
Die klaren Augen nicht das Licht mehr scheuen,
Seltsam der Wahrheit Kraft in ihren Treuen
Sich zeigt, den Blitz umsonst die Wolken schwächen;

Dann wahrlich muß die neue Zeit anbrechen,
Dann soll das Morgenrot uns doch erfreuen,
Dann dürfen auch die Künste sich erneuen,
Der Mensch die kleinen Fesseln all' zerbrechen.

»Es wird das neue Evangelium kommen!«
So sagte Lessing, doch die blöde Rotte
Gewahrte nicht der aufgeschloßnen Pforte.

Und dennoch, was der Teure vorgenommen,
Im Denken, Forschen, Streiten, Ernst und Spotte,
Ist nicht so teuer wie die wen'gen Worte.

 

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Friedrich von Schlegel (10 maart 1772 – 11 januari 1829) 
Portret door  Delphine de Custine, 1816

 

 

De Duitse schrijver Jakob Wassermann werd geboren op 10 maart 1873 in Fürth. Zie ook alle tags voor Jakob Wassermann op dit blog.

Uit: Der Fall Maurizius

»Ist das wahr, Rie?« fragte Etzel mit verschlagenem Lächeln, aus dem Hinterhalt heraus.
»Was bringt dich denn auf die Vermutung?« ärgerte sich die Rie. »Du bist ja der reinste Detektiv. Willst du mir eine Falle stellen? So schlau wie du bin ich noch lange.«
»Nein, Rie, das schwör ich dir, so schlau bist du nicht«, antwortete Etzel und sah sie mitleidig an. »Sag ehrlich: Kommen öfter solche? Hast du schon mal einen gesehen?« Er fragte mit großgeöffneten Augen, in deren Grüngrau aus der Tiefe her ein bronzenes Funkeln trat. Das Mitleid bezog sich auf die plumpe Manier, mit der die gute Dame ihn zu täuschen suchte. Sooft er Gelegenheit hatte, die Schärfe seiner Sinnesorgane mit derjenigen anderer Menschen zu vergleichen, wunderte er sich mitleidig oder erschrak sogar, wie jemand, der eines Gebrechens inne wird, das er besitzt und von dem er nichts gewußt hat.
»Nie, ich sag' dir doch, es ist das erste Mal«, gab die Rie zurück.
»Ich möcht' dabeisein, wenn er den Brief aufmacht und liest«, murmelte Etzel und biß auf den Knöchel des Mittelfingers, den er dann gedankenvoll zwischen den Zähnen beließ. Er – das hatte den Tonfall von Respekt, von Furcht, von Gläubigkeit, von Abneigung. Der Knabe drehte sich auf dem Absatz herum, und den mit einem Riemen verschnürten Bücherpack in der rechten Hand schlenkernd, während der Mittelfingerknöchel der linken noch im Mund steckte, schritt er seinem Zimmer zu.
Die Rie schaute ihm unzufrieden nach. Sie liebte nicht Gespräche, von denen man, wenn sie zu Ende waren, nicht wußte, ob der andere nicht etwas gegen einen hatte. Etzel war die einzige Person im Hause, bei der sie ein Gemütsecho spürte. Gemüt war hier im Hause weder gefordert noch angesehen. Es war ein strenges Haus. Der Herr vertrug und wünschte keine Nähe. Stumme Pflichterfüllung war, was er erwartete, sympathische Beziehung behielt er sich höchstens in der Stille vor. Selbst aufopferndes Bemühen wäre mit dem gefühlausschließenden Hinweis behandelt worden, daß er ja seine Leute bezahlte, im Notfall sogar für das Opfer.“

 

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Jakob Wassermann (10 maart 1873 – 1 januari 1934)
Cover

 

 

De Vlaamse dichteres Hilde Van Cauteren werd geboren 10 maart 1967 Hamme. Zie ook alle tags voor Hilde Van Cauteren op dit blog.

 

Moeder

Alle dagen schrobt ze vergeefs het vuil
van de vloer, de huid van haar jongen,
haar eigen nagels stuk. Ze wringt de nek
van haar geluk in veel te nauwe kragen.

Alles moet schoon naar school en altijd
komt het vuil terug, nooit raakt ze daar
nog van af. Nooit heeft ze genoeg zeep
in huis en nooit is zij nog aan de beurt.

Van woede kookt ze haar eigen botten af,
spuwt een pan vol soep voor haar kroost.
Voeden is haar plicht. Zij eet alleen

brokken roomgele zeep, om de wrok
die naar haar lippen stijgt te stoppen.
En kauwt tot het schuim op haar tanden.

 

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Hilde Van Cauteren (Hamme, 10 maart 1967)

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Karel van de Woestijne werd geboren te Gent op 10 maart 1878. Zie ook alle tags voor Karel van de Woestijne op dit blog

 

Ik weet niet wat ik heb gedaan

Ik weet niet wat ik heb gedaan,
ik weet niet wat ik heb geleden,
om uit de huizen van 't verleden
weer naar een liefde-feest te gaan.

- Deze avond draagt op plane vlerken
het wegen van een milder tijd;
En 'k voel mijn blijheid in me sterken
bij 't staren in úw tederheid.

Ik weet me zo beraden rusten,
o schone, in ons verénigd-zijn,
en vredig, als een vege schijn
op 't aanschijn van verre avond-kusten.

- En God, die mij misschien begrijpt,
die om mijn weze' uw stem liet suizen,
is als een vrucht die in me rijpt...
- De vlier-struik geurt naast al de huizen...

 

 

Regen, regen in de tuin

Regen, regen in de tuin,
- o gestild begeren, -
zonne-bloemen, schoon en schuin,
die hun loom-gekroonde kruin
naar geen zon en keren;

nieuwe blanke glanzen aan
zware en matte vruchten;
- vroom herleven van mijn waan
door een zacht-gerezen traan,
door mijn zoete zuchten;

- heel het huis is warm en toe;
buiten ruist de regen;...
- vrezig-blij te voelen hoe
't koeler voorhoofd, vredig-moe,
gaat ter hand-palm wegen...

 

 

De rozen domen en dauwen

De rozen domen en dauwen
ten avond, vredig-vroom;
er waart een paarser schaâuwe
om de kastanje-boom.

De vijver blankt in dampen;
de troostlijke nacht begint.
- Ontsteek, ontsteek de lampe:
mijn angst ontwaakt, o kind.

 

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Karel van de Woestijne (10 maart 1878 - 24 augustus 1929)
Monument in Zwijnaarde

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e maart ook mijn blog van 10 maart 2013 deel 2 en eveneens deel 3.


Geschreven door Romenu om 18:13 Reageer op dit bericht

Peter Altenberg, Peter Zantingh, Ed Hoornik, Heere Heeresma, Vita Sackville-West, Josef Weinheber

De Oostenrijkse schrijver Peter Altenberg werd geboren op 9 maart 1859 in Wenen. Zie ook alle tags voor Peter Altenberg op dit blog.

Uit: Tulpen

„Cäcilia sagte zu ihm: »Sie, Sie sind wirklich ein zuwiderer Kerl. Erstens nie elegant. Schauen Sie den Beamten an. Zweitens dieser Schnurrbart, so slowakisch. Und dann überhaupt – – – was glauben Sie eigentlich?! Ich kann fliegen auf wen ich will. Und just!«
Als sie sah, dass sie ihn gekränkt hatte, bekam jedoch ihr Antlitz einen Zug von unerhörter Milde.
»Wie Katzen sind wir wirklich,« fühlte sie, »schade, allein wir sind es!«
Er sass da, am Marterpfahl der Seele, wünschte hinweggeschwemmt zu werden in einem Bach von Thränen. Nicht mehr sein, nicht mehr sein! Jedoch man ist, man bleibt!
Er schlief natürlich die ganze Nacht nicht.
Morgens ging er in den grossen Park, welcher eben Mai-Toilette angelegt hatte.
Ein riesiges Blumenbeet leuchtete wie Gluth und Brand, wie Schnee und übertriebene Schminke.
Tulpen! Auf ganz kurzen festen Stengeln, kerzengerade, standen sie da, ziemlich gedrängt, Blumen- Regimenter, unerhört rothe, unerhört weisse im Morgensonnenlichte und ganz oben, als Gipfel des Farbenberges, geflammte, wie Blumen gewordene Fackeln. Sie dufteten gleichsam von Farbe, Farben-Vanille, Farben-Jasmin, erzeugten Migräne durch die Augen. Farbe gewordene Düfte!
Er setzte sich dem Tulpenbeete gegenüber, welches unerhörte Pracht ausströmte, Extrakt von Prächten und welches man, obzwar es einem nicht gehörte, ganz und leidenschaftlich geniessen durfte.
Um das Tulpenbeet herum standen Greise in schwarzen langen Röcken, junge Damen in weissen Kleidern, Kinder und Militär, eine Theater-Elevin und Studenten mit kleinen Heften.
Alle begatteten sich gleichsam mit den Tulpen, genossen sie ohne Rest, sogen sie ein in sich, berauschten sich, vergassen an die Pflichten und versanken – – –.
Eine Bonne sagte: »Des tulipes, mes enfants –.« Damit war alles gesagt.
Die Theater-Elevin jedoch machte ein verklärtes Gesicht. Denn es gehörte zu ihrem Berufe.
Er aber sass da, ausgepumpt, genussunfähig, direktement greisenhaft, hatte Kopfschmerzen, fühlte:
»Die Hand ausstrecken – – – eins! Deinen Hals fassen – – – zwei! Zupressen – – – drei!« Dann dachte er: »Verlegt Ihr uns vielleicht nicht die Athemwege?! Nun also! Tulpen darf man lieben.“

 

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Peter Altenberg (9 maart 1859 – 8 januari 1919)
Als beeld in Cafe Central, Wenen

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist en blogger Peter Zantingh werd geboren op 9 maart 1983 in Heerhugowaard. Zie ook alle tags voor Peter Zantingh op dit blog.

Uit: De eerste maandag van de maand

“Ik heb weleens gelezen dat er een stofje bestaat, oxytocine, dat in je hersenen wordt aangemaakt als je een langdurige relatie hebt. Hoe meer je ervan hebt, hoe beter je bestand bent tegen stress en hoe beter je angst kunt onderdrukken. Volgens sommige wetenschappers is het verslavender dan heroïne. En het werkt cumulatief: hoe langer je met iemand samen bent, hoe afhankelijker je ervan wordt. Iemand die verslaafd is, heeft doorgaans eens in de drie dagen een nieuwe dosis nodig. Dat is de periode waarin je iemand nog niet mist - je weet wel wat er gebeurd is, maar je kunt jezelf nog stilhouden met wat ze achterliet in het emotionele centrum van je hersenen.
De volgende dag was ik om tien over negen op het werk. Luuk was er niet. Ik was net binnen, legde mijn tas naast mijn bureau, haalde koffie, ging zitten en meldde me met mijn personeelsnummer aan op de pc en de telefoon. Hij ging meteen.
Je maakt het aan, de oxytocine, wanneer je met haar in bed ligt, het kussen tegen de muur, de volgende aflevering van jullie favoriete televisieserie selecteert, de begintune die je al honderden keren gehoord hebt, al die keren in haar bijzijn.
Toen ik opnam, huilde de vrouw aan de andere kant al. Dat is nooit een goed teken.
‘SeQure, met Boris Sonette,’ zei ik. Eerst was het stil, en toen hoorde ik een diepe zucht.
Toen ik net bij SeQure begonnen was, nadat ik drie jaar daarvoor gestopt was met mijn studie, nam ik nog op met alleen mijn voornaam. Tot er een keer een klant was die me daarop aansprak. Hij zei met een statige stem dat dat ‘te joviaal’ was. Was ik soms een goede vriend van hem, ofzo? Nou dan. Niet zozeer omdat ik het met hem eens was, maar omdat ik ervan schrok dat iemand me tijdens mijn eerste dagen al zoveel tegengas gaf en dat niet nog een keer wilde, leerde ik mezelf aan op te nemen met mijn voor- en achternaam.
De huilende vrouw had minstens tien seconden nodig om tot haar eerste zin te komen. Ik drukte mijn headset wat dichter tegen mijn oren, om haar goed te kunnen verstaan zodra ze iets zou zeggen.”

 

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Peter Zantingh (Heerhugowaard, 9 maart 1983)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Ed Hoornik werd geboren in Den Haag op 9 maart 1910. Zie ook alle tags voor Ed Hoornik op dit blog en ook mijn blog van 8 december 2006.

 

Een liefde

I
Waar in de wereld, vroeg ik, zal ik leven?
Ik doolde lang. Was ik alleen, 't was goed.
Sinds ik haar ken, word ik naar haar gedreven;
Ik weet geen raad als ik haar missen moet.
 
Ik hoop alleen, als zij straks in mijn armen
Insluimert en de kaars dooft langzaam uit,
Dat zij niet merkt, dat ik mij aan haar warm en
Dat het haar mond is, die den mijnen sluit.


II
IK kijk haar aan zooals een kind kan kijken,
Een kind voor 't raam in een provinciestad.
Het is alsof ik nooit heb liefgehad;
En nu ik liefheb, gaat de zomer wijken.
 
Zij wijst op 't bloemperk, waarin bloemen prijken:
- Hier op het zuiden heeft de wind geen vat. -
‘Ik hoop het ik’, zeg ik, en ik glimlach mat,
‘Er zijn er die voor de eerste vorst bezwijken.’

 

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Ed Hoornik (9 maart 1910 – 1 maart 1970)
 

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Heere Heeresma werd geboren in Amsterdam op 9 maart 1932. Zie ook alle tags voor Heere Heeresma op dit blog.

Uit: Bleib Gesund! Brieven

“Aan de heer De Neve, Uitgeverij Contact, Arnsteradarn,
                                                                                             “s-Gravenhage, 20 maart ’65
Zeer geachte heer De Neve,

Wie schetst mijn verbazing toen jl. Vrijdag bleek dat een door mij ingediende nota voor het schrijven van een folder op grote moeilijkheden stuitte?
Ik was naar Amsterdam gekomen om 1. Het manuskript van enkele verhalen voor een volgende bundel te overhandigen, 2. Enkele toelichtingen op de korrekties van juweeltjes aan mevrouw Vranken te geven, 3. Te horen of de definitieve tekst van de folder een goed onthaal had gekregen (wat het geval was. Meneer Blom bleek enthousiast).
Het schrijven van de folder bleek de moeilijkste opdracht van 7 jaar tekstschrijven. Bij elkaar heeft de tekst me zeker een week werken gekost. Tientallen teksten verdwenen in de prullenmand vóór ik
definitief tot dit resultaat kwam. Wanneer het een opdracht in de reklamesfeer was geweest dan had ik omstreeks de f.25o,- moeten rekenen. Gevoelens van erkentelijkheid tegenover Contact waren de
direkte aanleiding voor het vaststellen van dit uitermate lage honorarium.
Nu is ’65 voor mij een belangrijk jaar. Ik heb mijn reklameaktiviteiten de bons moeten geven om dat te doen wat eenvoudig gedaan moet worden: het schrijven van Een turfstenen hond. Dit maakt
mijn onderhandelingspositie bizonder zwak. Ik kan me de weelde niet veroorloven bijv. over een door mij ingediende nota nog eens ‘te praten’.
Ik bezit immers geen reserves.
U bent hiervan volledig op de hoogte.
Daarom viel het mij bizonder rauw op het lijf dat u uw antwoord nota bene aan de juffrouw van de boekhouding, ik voelde dit als een enorme ‘kat’, ik bevond me toch in het gebouw, u had het ook direkt
tegen mij kunnen zeggen - liet begeleiden met een dreigement, nml. Dat wanneer ik op uitbetaling zou blijven staan, ik verder van Contact niets meer te verwachten had. U doelde hier op uw besluit mij over ’65 een totaalbedrag van f.1200,- uit te keren.”

 

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Heere Heeresma (9 maart 1932 – 26 juni 2011)
Cover

 

 

De dichteres en schrijfster Vita Sackville-West werd geboren op 9 maart 1892 in Kent. Zie ook alle tags voor Vita Sackville-West op dit blog.

 

Bee-Master (Fragment)

In February, if the days be clear,
The waking bee, still drowsy on the wing,
Will guess the opening of another year
And blunder out to seek another spring.
Crashing through winter sunlight's pallid gold,
His clumsiness sets catkins on the willow
Ashake like lambs' tails in the early fold,
Dusting with pollen all his brown and yellow,
But when the rimy afternoon turns cold
And undern squalls buffet the chilly fellow,
He'll seek the hive's warm waxen welcoming
And set about the chambers' classic mould.

And then pell-mell his harvest follows swift,
Blossom and borage, lime and balm and clover,
On Downs the thyme, on cliffs the scantling thrift,
Everywhere bees go racing with the hours,
For every bee becomes a drunken lover,
Standing upon his head to sup the flowers.
All over England, from Northumbrian coasts,
To the wild sea-pink blown on Devon rocks,
Over the merry southern gardens, over
The grey-green bean-fields, round the Kentish oasts,
Through the frilled spires of cottage hollyhocks,
Go the big brown fat bees, and wander in
Where dusty spears of sunlight cleave the barn,
And seek the sun again, and storm the whin,
And in the warm meridian solitude
Hum in the heather round the moorland tarn.

 

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Vita Sackville-West (9 maart 1892 – 2 juni 1962)

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en essayist Josef Weinheber werd geboren op 9 maart 1892 in Wenen. Zie ook alle tags voor Josef Weinheber op dit blog.

 

Primel

Woher, du süße Erstlingin im März,
nimmst du die unbeirrbare Gewalt
und nennst die Schuld, von der die Erde hallt,
und weckst das wirre Herz ?

Und während es noch leise weiterweint,
wer lehrte dich den sanften Sturm, der stet
am Schmerze rührt und wie ein Reigen scheint,
der von den Sternen weht -

Wer führte dich, daß du zur rechten Zeit
uns kamst (wir hatten kaum mehr, kaum gelebt)
und blühst die Erde wieder gut und weit,
indes das Herz noch leise weiterbebt ?


Immergrün

Du weltversunknes Blau !
Du Schatten scheu
vom Mund der stillsten Frau.

So tief, so fern, so ab
von Glück und Reu.
Wie Tränen auf ein Grab ...

Gesegnet, dunkler Stern !
Her blüht die Wimper treu
und liebt und lächelt fern.

 

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Josef Weinheber (9 maart 1892 - 8 april 1945)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e maart ook mijn blog van 9 maart 2014 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

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