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Berichten van 9 september 2016 tot 10 september 2016

Dolce far niente, Clara Müller-Jahnke, Andreï Makine, Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver

 

Dolce far niente

 

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Beach Scene door Aiden Lassell Ripley, ca. 1935

 

 

Spätsommer am Strand

Da weht von Süd ein sanfter Hauch
aus sonnenlichten Tagen;
die goldbelaubten Aeste dehnt
der Ahorn voll Behagen.
Kein Vogelsang, – kein Blütenduft, -
die weiche, warme Sommerluft
säuselt in allen Hagen.

Nun schaun sich schier verwundert an
die schweigenden Zypressen;
es ist, als habe der flüchtige Lenz
sein Lebewohl vergessen
und ginge noch einmal über das Feld,
die blasse, sommermüde Welt
an seine Brust zu pressen.

Durch nackte Zweige schweift der Blick
auf graue Wellenpfade:
die weißen Wasser tummeln sich
am träumenden Gestade;
sie flüstern und raunen wie Liebesgruß,
sie kosen und spielen um deinen Fuß,
leuchten und locken zum Bade.

 

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Clara Müller-Jahnke (5 februari 1860 - 4 november 1905)
Lenzen (Nu: Łęczno). De kerk is een monument gewijd aan de dorpelingen die in WO I zijn omgekomen.Clara Müller – Jahnke werd geboren in Lenzen

 

 

De Franse schrijver van Russische afkomst Andreï Makine werd geboren in Krasnojarsk op 10 september 1957. Zie ook mijn blog van 10 september 2010. en eveneens alle tags voor Andreï Makine op dit blog.

Uit: Die Frau vom Weißen Meer (Vertaald door Holger Fock und Sabine Müller)

“Ich dachte an ihr Lächeln, an das Winken, mit dem sie mich grüßte, wenn sie mich von weitem am Seeufer sah, an die Liebe, die sie so vielen Männern hätte schenken können und die sie keinem gab. »Eine Frau, die so sehr zum Glück bestimmt war ...«
Ja, ich war ziemlich stolz auf meine Analyse. Ich erinnerte mich sogar, dass ein Kritiker im neunzehnten Jahrhundert von der Dialektik der Seele gesprochen hatte und damit jene Kunst bezeichnete, mit der Schriftsteller die Widersprüche der menschlichen Psyche ergründen. »... eine Frau, die zum Glück bestimmt war, die aber ...«
An jenem Septemberabend klappte ich mein Notizbuch zu und betrachtete eine Handvoll kalter, gesprenkelter Heidelbeeren, die Vera auf meinem Tisch verstreut hatte, während ich weg war. Im Fenster stand der Himmel über den dunklen Kronen des Waldes und erinnerte mit seiner milchigen Blässe an das einige Wegstunden entfernt schlummernde Weiße Meer, das bereits auf den Winter wartete. Von Veras Haus führte ein Pfad durch Dickicht und über Hügel zur Küste. Ich dachte daran, wie einsam diese Frau war, wie sie in sich ruhte, ich stellte mir ihren Körper vor (ich spürte ganz körperlich die wohlige Wärme, in die diese Frau sich in einer klaren Frostnacht unter der Bettdecke eingesponnen hatte), und da begriffich plötzlich, dass keine Dialektik der Seele das Geheimnis dieses Lebens ausdrücken konnte. Dass dieses Leben für solche gelehrten Analysen viel zu eindeutig und auf schmerzliche Weise einfach war.
Das Leben einer Frau, die immer auf den Mann gewartet hat, den sie liebte. Ohne jedes Geheimnis.“

 

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Andreï Makine (Krasnojarsk, 10 september 1957)
Cover

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Werfel werd op 10 september 1890 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Franz Werfel op dit blog.

Uit: Lied der Bernadette

„Der Kaiser geleitet Eugénie in ihre Zimmer zurück, ohne ein Wort mehr zu verlieren.

Der Tag verläuft für ihn äußerst unbehaglich. Dieses schöne Weib besitzt eine unwiderstehliche Kraft, ihn in Unruhe zu versetzen. Sie wird kalt und immer kälter und schließlich so eisig, daß man vor ihr nach Paris fliehen möchte. Auch hat man einiges andere auf dem Kerbholz, das sie einem an solch einem Tage zu fühlen gibt. Man hat keine Freude am Bad. Man kann nicht recht arbeiten. Man kann nicht einmal die schöne Mitternachtsstunde schöpferischer Einsamkeit genießen. Am bedenklichsten aber ist der Stachel, den die Rede des Weibes im Herzen des Mannes zurückgelassen hat. Eugénie ist im Recht. Sie darf ihr Gelübde nicht brechen. Und er darf es auch nicht brechen, obwohl er's gar nicht geleistet hat. Welche Macht auch immer hinter den Erscheinungen und Heilungen von Lourdes stehe, sie kann dieselbe Macht sein, die hinter der Weltgeschichte steht und somit auch hinter dem italienischen Unternehmen.
Nichtige Knirpse haben es leicht, Freidenker zu sein. Was riskieren sie dabei? Darf es aber der größte Monarch des Erdballs wagen, um die Freidenker nicht zu verstimmen, jene tausendfach reizbarere Macht zu verstimmen, die über Sieg und Niederlage der Nationen entscheidet? Schon solche kalten Überlegungen sind unvorsichtig, denkt der Kaiser, zwischen seinen Arbeitstischen spazierend, denn wer kann wissen, ob jener Macht, die überschwengliche Hingabe fordert, diese listigen Überlegungen verborgen sind? Wer Akten schmiert oder Waren verschleißt, kann sich ohne Schwierigkeiten über den Aberglauben lustig machen. Wer die Welt beherrscht, weiß aus täglicher Erfahrung, daß es in ihr nicht mit rechten Dingen zugeht, daß die Verquickungen der Geschehnisse nicht von ihm abhängen, daß er ein Spielball geheimer Kräfte und Gegenkräfte ist, die nach Anbetung und Opfer verlangen und immer wieder verlockt oder ausgesöhnt werden müssen. Ob die Kugel eines Attentäters trifft oder nicht, das hängt weniger von der Ballistik ab als von jenen Mächten, mögen sie ein dreieiniger Gott sein oder der Wille der Gestirne. Nur ein Herrscher erlebt es, wie sehr er außerhalb des erkannten Naturgesetzes steht, das heißt, inmitten des Wunders. Darum ist der Glaube der Könige und der Gewaltigen seit eh und je der Aberglaube ...“

 

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Franz Werfel (10 september 1890 – 26 augustus 1945)
Scene uit de Amerikaanse film “The Song of Bernadette” uit 1943 

 

 

De Poolse schrijver Paweł Huelle werd geboren op 10 september 1957 in Gdańsk. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Pawel Huelle op dit blog.

Uit: The Last Supper (Vertaald door Antonia Lloyd-Jones)

“A draught came gusting through the studio, and dozens of sheets of paper were caught up by the wind, whirling between the walls and ceiling before finally coming to land on the floor like a flock of gulls.
“Should someone who calls themselves an engineer be preaching on the subject of art?” Mateusz was standing at the basin, washing the blood from his face. “I know it’s a sign of the times: the city, the machine, the proletariat, but does it have to go that far?”
I was listening to him and not listening all at once. I was holding a sheet of paper on which a system of circles and parallel lines formed something shaped like a Christmas tree.
“Oh, that’s the Kabbalah!” said Mateusz, distinctly cheering up. “At the top you’ve got the Crown, and right at the bottom the Kingdom!”
He opened another bottle of wine and, as if nothing had happened, gave me an introduction to this arcane knowledge.
“The Pillar of Balance is the most important one,” he said, “but even more curious is the fact that before He made the world God must have had to shrink Himself for there to be enough room. You see? For there to be enough room! But why did you tell the Engineer God isn’t there? Don’t you believe in Him? Maybe you’re an atheist?”
The conversation would probably have proved extremely interesting, if it weren’t for the fact that just then three policemen entered the studio. Who called them? Mr and Mrs Zielenko, of course. They lived underneath the studio, and their crude, secretive nature was utterly offended by having to live next door to artists. Resettled here straight from the countryside, they only had one hobby: more or less once a week, whenever they heard anything louder than the patter of mice or saw something that surpassed their imagination, they called the police."

 

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Paweł Huelle (Gdańsk, 10 september 1957)

 

 

De Amerikaanse dichteres Mary Oliver werd geboren op 10 september 1936 in Maple Heights, Ohio. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Mary Oliver op dit blog.

 

Bone

1.
Understand, I am always trying to figure out
what the soul is,
and where hidden,
and what shape
and so, last week,
when I found on the beach
the ear bone
of a pilot whale that may have died
hundreds of years ago, I thought
maybe I was close
to discovering something
for the ear bone

2.
is the portion that lasts longest
in any of us, man or whale; shaped
like a squat spoon
with a pink scoop where
once, in the lively swimmer's head,
it joined its two sisters
in the house of hearing,
it was only
two inches long
and thought: the soul
might be like this
so hard, so necessary

 

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Mary Oliver (Maple Heights, 10 september 1935)
In 2000 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e september mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:14 Reageer op dit bericht

Eddy Pinas, Jeppe Aakjær, Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille

De Surinaamse dichter en schrijver Eddy Louis Pinas werd geboren in Paramaribo op 10 september 1939. Zie ook alle tags voor Eddy Pinas op dit blog.

 

Ook ik heb het gezien

ook ik heb het gezien
ook ik heb het
beloofde land gezien
braambessen gegeten
aardbeien
peren
appels
abrikozen

beton
kacheldamp
papieren behang

vijf centimeter textiel
op mijn huid
witte bedelaar
bezige kalverstraat
 
als maden krioelen mensen
om mensen
sneeuwballen 
op poten
zonder emotie
zonder stem
de fabriek bevrucht de tram
het station baart elk uur
een duizendling

 

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Eddy Pinas (Paramaribo, 10 september 1939)
Paramaribo 

 

 

De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Zie ook alle tags voor Jeppe Aakjaer op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Die Kinder des Zorns(Vertaald door Erich Holm)

„Wo er nur jetzt wieder hin ist, der verwünschte Nichtsnutz, der Per!« donnerte Ann-Marie Kjærsgaard zur Halbtüre hinaus. Per kam zögernden Schritts längs der Hausmauer dahergeschlichen.
»Eigentlich hättest gedroschen werden sollen, daß du nimmer kriechen könntest. Aber nimm jetzt die Kruke und renn zu Nielsen hinüber, sie möchten so gut sein und sie mit Bier anfüllen. Nimm aber deine Füße in die Hand und gib gut acht auf die Kruke, daß dir nicht die Gassenjungens drüber herfallen.«
Per latschte die Straße hinab, in der Hand den gelben Krug, der an der verschlissenen Hose hin und her schlenkerte. Ann-Marie verschwand wieder in das Innere der Hütte. Während der Krämer aus der Flasche einschenkte, machte sie sich mit der Kleinsten in der Wiege zu schaffen.
Auf einmal ließ sich das Trappen schwerer Stiefel draußen vor der Hütte vernehmen. Kaum daß die beiden, die sich bei der Flasche je an einer Seite des langen Tisches behaglich eingerichtet hatten, Zeit fanden, die Spuren des eben begonnenen Trinkgelages zu entfernen. Der Schuhmacher schlürfte das Glas aus und ließ es resolut in seine Hosentasche gleiten. Kræn Lybsker konnte in der Eile den Stöpsel nicht finden und ließ die beinah unberührte Flasche unverpfropft in die Innentasche hinabsinken. In diesem Augenblick sprang die Tür angelweit auf, und zwei Gestalten in zwillingsgleichen Friesröcken, der Gemeindevorsteher und Armenvater Hans Nielsen und Bertel, der reiche Eigentümer des Nørhofs, standen nebeneinander in der Türöffnung. Sie schritten in die Hütte mit jener stählernen Sicherheit der Haltung, mit der erbgesessener Besitz und festgegründeter Reichtum von alters her über die Schwelle des Armenhauses getreten sind. Sie grüßten kurz und kühl und warfen einen hochmütigen Blick auf das Bankbrett, über das sie mit der Hand fegend hinstrichen, ehe sie sich niedersetzten.
Als der Armenvorsteher seine Mütze abnahm und sie auf den Schemel legte, nahm der Schuhmacher in der Verwirrung auch die seine vom Kopf, während der Nadelkrämer nur ein wenig an dem Schirm seiner Kappe rückte, gleichsam um sich zu vergewissern, daß er sie noch aufhabe.“

 

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Jeppe Aakjær (10 september 1866 - 22 april 1930)
In 1901

 

 

De Bulgaarse schrijver en musicus Viktor Markos Paskov werd geboren in Sofia op 10 september 1949. Zie ook alle tags voor Viktor Paskov op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Big Business (Vertaald door Marie Vrinat-Paskov)

“Lorsque le millionnaire Koleff téléphona, j’étais en pleine dépression. Le roman sur l’Allemagne se traînait comme un vers. Ça ne marchait pas et basta. Ce n’est pas que cela puisse me troubler : le problème de l’immortalité ne me tourmente pas particulièrement, mais tout de même...
Marie, enceinte jusqu’aux oreilles, me regardait d’un air compréhensif et déposait chaque matin une bouteille de bière sur mon bureau. Rien n’y faisait. Je m’arrachais les cheveux, froissais des feuilles, distillais une atmosphère de génie : rien ne peut tromper Marie. Elle sait à quoi s’en tenir avec mon âme mystique de slave. Elle est docteur en études slaves. Elle a lu Dostoïevski, le diable l’emporte.
En réponse, Marie s’asseyait devant son ordinateur et, un instant plus tard, de son coin parvenait « tac-tac-tac-tac... tac-tac-tac-tac... » six heures, sept heures durant ! De quoi rendre fou ! C’est alors que tout à coup, Koleff téléphone.
Lorsqu’à un bout du fil est assis quelqu’un à qui la chance ne sourit pas, et à l’autre un type pesant cent millions (qui sait combien peut économiser un millionnaire ?) la conversation est inégale. « Bien sûr », disais-je, « Oui, oui ! » et « Je suis flatté, Monsieur » et me voilà dans le métro, entre Boissy et les Invalides, malade de claustrophobie : que pouvait bien me vouloir Koleff ?"

 

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Viktor Paskov (10 september 1949 - 16 april 2009)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2010 en eveneens alle tags voor Hilda Doolittle op dit blog.

 

Sea Iris

I
Weed, moss-weed,
root tangled in sand,
sea-iris, brittle flower,
one petal like a shell
is broken,
and you print a shadow
like a thin twig.

Fortunate one,
scented and stinging,
rigid myrrh-bud,
camphor-flower,
sweet and salt—you are wind
in our nostrils.


II
Do the murex-fishers
drench you as they pass?
Do your roots drag up colour
from the sand?
Have they slipped gold under you—
rivets of gold?

Band of iris-flowers
above the waves,
you are painted blue,
painted like a fresh prow
stained among the salt weeds.

 

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Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

De Duits-Amerikaanse schrijver Reinhard Lettau werd geboren op 10 september 1929 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Reinhard Lettau op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Auftritt Manigs

„Manig kann sprechen wie jene Artefakte. "Wie ist es dort?" sagt er. Oder: "Besser nicht!" Oder: "Jetzt bin ich da." Beredsamkeit ist ihm fremd. Er setzt kein großes Vertrauen in die Möglichkeit, durch Worte sich auszudrücken, sich zu erklären. Manig hört man nicht, man sieht ihn.
Manig besteht aus Manig-Gesten. Kein Mienenspiel zieht die Blicke auf sich, kein verabredetes Signal. Wir hängen nicht an seinen Lippen, sondern an seinen Zehen- und Fingerspitzen. Er führt uns, mit abenteuerlicher Präzision, eine Reihe von alltäglichen Begebenheiten vor: eine Besichtigung, eine Absage, eine Sitzung, eine Ankunft. Ankunft woher? Sitzung wozu? Wozu auch immer, irgendwoher. Die Geschichten geben nur, allerdings mit hanebüchenem Eifer, die Regieanweisung zu Dramen, die ausgespart bleiben. Die Begebenheiten sehen sich auf ihr mobiles Gerüst, auf ihre Choreographie zurückgeführt. Der Verfasser zeigt sie vor, hell und gestochen deutlich, aber er weigert sich, sie uns zu deuten. Das verhext die einfachste Szene zum Vexierbild. Beispielsweise die Szene "Da ist Manig":
Ist das nicht Manig? Mit angewinkelten Ellenbogen trapp trapp die Straße hinunter! Kopf nickt vor den Schaufenstern, Knie hoch, gestreckt, klack klack und um die Ecke. Was hat er vor? Da kommt Manig um die Ecke! Manig trabt, Blick noch vorn, auf Dauerlauf eingerichtet, schon lange, noch lange. Dürfen wir folgen? Hier und hier um die Ecken, nun geradeaus, im Lautschritt Das sind wir. Was sehen wir? Vor uns sehen wir Manigs Rücken, hinter uns in langer Reihe die Folgenden. Seht uns traben!
In solchen Sequenzen, die wie zu stummen Trick- und Zeichenfilmen zugeschnitten sind, gibt noch der Satzbau Manigs Bewegungen wieder. Aus extrem kurzen, ruckartigen, dann wieder langen, hüpfenden, Haken und Winkel schlagenden Kettensätzen entsteht ein syntaktisches Ballett. Plötzlich bleibt das Bild stehen, der Vorgang erstarrt zur Scharade. Alles ist genau zu erkennen, und doch bleibt das Vorgefallene unerklärt, wenn auch nicht unerklärlich.“

 

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Reinhard Lettau (10 september 1929 - 17 juni 1996)
Hier rechts op de cover van Akzente

 

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook alle tags voor George Bataille op dit blog en ook mijn blog van 10 september 2010

Uit: Story of the Eye (Vertaald door Joachim Neugroschal)

“I grew up very much alone, and as far back as I recall I was frightened of anything sexual. I was
nearly sixteen when I met Simone, a girl my own age, at the beach in X. Our families being
distantly related, we quickly grew intimate. Three days after our first meeting, Simone and I were
alone in her villa. She was wearing a black pinafore with a starched white collar. I began to
realize that she shared my anxiety at seeing her, and I felt even more anxious that day because I
hoped she would be stark naked under the pinafore.
She had black silk stockings on covering her knees, but I was unable to see as far up as the cunt
(this name, which I always used with Simone, is, I think, by far the loveliest of the names for the
vagina). It merely struck me that by slightly lifting the pinafore from behind, I might see her private
parts unveiled.
Now in the corner of a hallway there was a saucer of milk for the cat. "Milk is for the pussy, isn't
it?" said Simone. "Do you dare me to sit in the saucer?"
"I dare you," I answered, almost breathless.
The day was extremely hot. Simone put the saucer on a small bench, planted herself before me,
and, with her eyes fixed on me, she sat down without my being able to see her burning buttocks
under the skirt, dipping into the cool milk. The blood shot to my head, and I stood before her
awhile, immobile and trembling, as she eyed my stiff cock bulging in my trousers. Then I lay down
at her feet without her stirring and for the first time, I saw her pink and dark flesh cooling in the
white milk. We remained motionless, both of us equally overwhelmed...”

 

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George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)
Hier met zijn dochtertje Laurence in de jaren 1930

Geschreven door Romenu om 11:13 Reageer op dit bericht

Edmund de Waal

De Britse schrijver, keramist en hoogleraar Edmund Arthur Lowndes de Waal werd geboren op 10 september 1964 in Nottingham. De Waal is een zoon van de deken van Canterbury Cathedral, Victor de Waal. De Waal's grootmoeder, Elisabeth de Waal, stamde uit de Weense, joodse familie Ephrussi. Ze trouwde met de Nederlander Hendrick de Waal en trol met hem door Europa om tijdens WO II tenslotte in Emgeland terecht te komen. Hij doorliep de King’s School in Canterbury voordat hij een beurs kreeg voor de studie Engels aan Trinity Hall in Cambridge. Tijdens zijn schooljaren in Canterbury de Waal leerde het ambacht van pottenbakker. Dus het was niet meer dan logisch dat hij na zijn afstuderen zijn eigen pottenbakkerij opende in het westen van Engeland in de buurt van de grens met Wales. Tegelijkertijd leerde hij de Japanse taal aan de Universiteit van Sheffield en kreeg een tweejarige werkbeurs ​​van de stichting van het Japanse beursbedrijf Daiwa Shōken Group Honda, die hem in staat stelde om te werken in de Mejiro Ceramics Studio in Tokio. In 2010 werd de Waasl familiegeschiedenis “The Hare with the Amber Eyes: a Hidden Inheritance” gepubliceerd en in hetzelfde jaar won het boek de Costa Book Award in de categorie biografie. De titel verwijst naar een van de 264 Netsukefiguren die de Waal van zijn oudoom Iggy (Ignaz / Ignace) Leo Ephrussi had geërfd. Het verhaal beschrijft het leven van zijn voorouders, de joodse familie Ephrussi, die als Griekse Sephardim door handel en banktransacties in heel Europabekend werd, maar werden vervolgens echter als Joden werden vervolgd in de tijd van het nationaal-socialisme.

Uit: The Hare With Amber Eyes: A Hidden Inheritance

“One sunny April day I set out to find Charles. Rue de Monceau is a long Parisian street bisected by the grand boulevard Malesherbes that charges off towards the boulevard Pereire. It is a hill of golden stone houses, a series of hotels playing discreetly on neoclassical themes, each a minor Florentine palace with heavily rusticated ground floors and an array of heads, caryatids and cartouches. Number 81 rue de Monceau, the Hôtel Ephrussi, where my netsuke start their journey, is near the top of the hill. I pass the headquarters of Christian Lacroix and then, next door, there it is. It is now, rather crushingly, an office for medical insurance.
It is utterly beautiful. As a boy I used to draw buildings like this, spending afternoons carefully inking in shadows so that you could see the rise and fall of the depth of the windows and pillars. There is something musical in this kind of elevation. You take classical elements and try to bring them into rhythmic life: four Corinthian pilasters rising up to pace the façade, four massive stone urns on the parapet, five storeys high, eight windows wide. The street level is made up of great blocks of stone worked to look as if they have been weathered. I walk past a couple of times and, on the third, notice that there is the double back-to-back E of the Ephrussi family incorporated into the metal grilles over the street windows, the tendrils of the letters reaching into the spaces of the oval. It is barely there. I try to work out this rectitude and what it says about their confidence. I duck through the passageway to a courtyard, then through another arch to a stable block of red brick with servants’ quarters above; a pleasing diminuendo of materials and textures.
A delivery man carries boxes of Speedy-Go Pizza into the medical insurers. The door into the entrance hall is open. I walk into the hall, its staircase curling up like a coil of smoke through the whole house, black cast iron and gold filigree stretching up to a lantern at the top. There is a marble urn in a deep niche, chequerboard marble tiles. Executives are coming down the stairs, heels hard on marble, and I retreat in embarrassment. How can I start to explain this idiotic quest? I stand in the street and watch the house and take some photographs, apologetic Parisians ducking past me. House-watching is an art. You have to develop a way of seeing how a building sits in its landscape or streetscape. You have to discover how much room it takes up in the world, how much of the world it displaces. Number 81, for instance, is a house that cannily disappears into its neighbours: there are other houses that are grander, some are plainer, but few are more discreet.”

 

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Edmund de Waal (Nottingham, 10 september 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Herman de Coninck, C. O. Jellema, Wim Huijser, Cesare Pavese, Leo Tolstoj, Gentil Th. Antheunis, Gaston Durnez

 

Dolce far niente

 

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Summer Vacation door Edward Potthast, begin jaren 1900

 

 

Zomeravond

Zomeravond. We hebben woorden en tijd.
Behaaglijk is het om van mening en geslacht
te verschillen, waarna alleen nog van geslacht,
een verschil van dag en nacht, waarna nacht.

Laat je strelen, kom.
Ik hou ervan je lichaam te verdelen
in van alles twee, zoals ik deze zomer
de zee verdeelde toen ik schoolslag zwom.

 

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Herman de Coninck (21 februari 1944 - 22 mei 1997)
Mechelen. Herman de Coninck werd geboren in Mechelen.

 

 

De Nederlandse dichter, essayist en germanist C. O, Jellema werd geboren op 9 september 1936 in Groningen. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor C. O. Jellema op dit blog.

 

In deze zee

Geen mijn uitzicht af, gemetselde muren groen
begroeid rondom mijn kleine tuin waar
‘t water zijn herkomst verklaart aan planten.
En heuvel, noch een rij populieren grenst

stil is het, hun leven, een kracht die werkt
geluidloos in hen, hoorbaar uit vogels toch
of mensenstem in 't huurhuis even,
lachend of roepend; ik ben bewustzijn.

Wij denken het verschil, het is anders niet
dan uit geruste regel, als kleuren, als
de gang van 't jaar, de glans op herfstblad,
zo aan de rand van het licht nog sterflijk.

Verklaart het ooit meer dan zijn verbazing? Zo
als deze tuin een wereld in zich. En toch,
aan rozen denk ik in de winter,
velden en horizon achter de muren.

Daar liep ik, in het water ontwaarde, kind,
in sloten helder ik het zich sluitend nu
van planten, vissen, vogels, wolken,
wist het bewustzijn verdubbeld uitzicht.

Verzonk in eenvoud van het gebeuren zelf;
beweging, stilstand, spiegeling, dingen hield
in oogopslag het kind gevangen,
‘t kende geen namen, voldoende was het.

En meer is niet te zeggen, hoe kan een ster
zo ver verwijderd zijn dat gedacht getal
hij wordt. Is hij niet stralend helder
sinds zijn ontstaan en tot zijn einde?

Er vallen gaten in het heelal, gevuld
door ons brein niet, een vacuüm is de dood
ook, beter niet aan denken, groter
immers is tussen de sterren afstand.

En kouder. Dat is waarheid. Maar warmte ook.
Verbeelding grijpt ons aan en de godheid weet
wat goed is voor een mens, en zelf toch
gaat hij te gronde als eenmaal Mozes.

Maar allen namen afscheid van hem, hun hand
beroerde licht zijn schouder, hij zat en zag
‘t beloofde land, en wie begroef hem?
Enkel een uitzicht weerhield hem daar toen.

En heengezonden gaan de getallen door,
een zwerm naar het oneindige. Maar genoeg
was mij een zomeravond, uit de
muurfontein hoorden Wij 't sprekend water.

En ogen, dacht ik, ogen waarachter ik
een verte zag, voor mij onbetreedbaar, wijd
en zeer verwant, en 'k voelde warmte
toen jij mijn hand nam, en mijn hand streelde.

Sinds is mijn tuin vervuld van een beeltenis
zolang ik leef en hier ben, en waar ik straks
moet zijn. In deze zee verdrinken
zal het mij zoet zijn? Ik weet het nimmer.

 

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C. O. Jellema (9 september 1936 – 19 maart 2003)
Portret door Herman van Hoogdalem, 2002

 

 

De Nederlandse publicist, schrijver en biograaf Wim Huijser werd geboren op 9 september 1960 in Ridderkerk. Zie ook alle tags voor Wim Huijser op dit blog.

Uit: Dichter bij Dordt. Biografie van C. Buddingh'

“Vanaf zijn eerste publicatie gebruikte Buddingh’ de auteursnaam C. Buddingh’. De voorletter gaf geregeld aanleiding tot speculatie. Zo maakte in 1957 een Utrechtse krant melding van de opening van een plaatselijke kunstmarkt door de ‘gorgelrijmer Charles Buddingh’’. Kennelijk voorzag de verslaggever een Engelse verwantschap. Al in de jaren zestig werd zijn naam in vrijwel elke krant voluit als ‘Cees Buddingh’’ geschreven. Dit kwam waarschijnlijk doordat ook Cees Nooteboom als schrijver al actief was. In 1973 schreef Buddingh’ over die herhaalde misvatting in zijn dagboek: ‘Een heleboel mensen kunnen, vreemd genoeg, niet tegen initialen in een schrijversnaam. Dat je als C. Buddingh’ publiceert nemen ze – bewust of onbewust – ergens niet: die “C” moet en zal een naam worden – en zo prijk je, zonder dat je het zelf wilt – ja, terwijl je het zelfs niet wilt – op de meest uiteenlopende plaatsen als “Cees”, een voornaam die ik zelf wel als laatste zou uitkiezen.’
Toch moet Buddingh’ in zijn leven tientallen drukproeven onder ogen hebben gehad waarin zijn naam verkeerd vermeld stond. Geconfronteerd met een onjuiste vermelding, stelde de schrijver zelf herhaaldelijk vast dat het ‘onzin’ was, maar hij zou er nooit echt een probleem van maken. Dat lag niet in zijn tegemoetkomende aard. Geen enkele uitgave is om die reden ooit opnieuw gedrukt. Zelfs in de correspondentie met vrienden zou Buddingh’ hen slechts een hoogst enkele keer terechtwijzen, zoals in een brief aan Theo Sontrop uit 1978, toen ze elkaar al acht jaar schreven: ‘niet: Cees, please.’ Pas op het eind van zijn leven bekende Buddingh’ aan voornaamgenoot C. J. Aarts dat hij de strijd tegen het door hen beiden vervloekte ‘Cees’ had opgegeven. Een andere vraag die regelmatig gesteld werd was of dat ‘Cees’ nu moest worden uitgesproken met een k- of een s-klank, want ook wat dat betreft lopen de meningen tot op de dag van vandaag uiteen.”

 

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Wim Huijser (Ridderkerk, 9 september 1960)

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Cesare Pavese werd geboren in Santo Stefano Belbo op 9 september 1908. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Cesare Pavese op dit blog.

Uit: Het strand (Vertaald door Anthonie Kee)

"Al tamelijk lang geleden had ik met mijn vriend Doro afgesproken eens bij hem te komen logeren. Ik was erg op Doro gesteld en toen hij trouwde en in Genua ging wonen, kon ik dat maar moeilijk verkroppen. Toen ik hem schreef dat ik de trouwpartij niet zou bijwonen, kreeg ik een afgemeten, arrogant briefje van hem terug waarin hij verklaarde dat als hij zijn geld niet mocht gebruiken om zich te vestigen in de stad die zijn vrouw leuk vond, hij niet inzag waar dat geld dan wél goed voor was. Later, toen ik eens op doorreis in Genua was, ging ik bij hem langs en we verzoenden ons. Zijn vrouw vond ik heel aardig, een vlot meisje dat vriendelijk zei dat ik maar Clelia moest zeggen, precies wist hoe lang ze ons alleen moest laten en die, toen ze ’s avonds weer bij ons terugkwam om mee uit te gaan, in een betoverende dame was veranderd die ik een handkus zou hebben gegeven als ik niet was geweest wie ik ben."
(…)

"De dag daarop bleef ik zitten schrijven tot de zon hoog aan de hemel stond, waarna ik een tijdje rondslenterde en nog eens de denkbeelden van de vorige avond overdacht die nu, in het rumoer van het heldere daglicht, kleurloos en onsamenhangend voorkwamen. Ik wilde naar het strand, waar iedereen al wel zou zijn."
(…)

"Die nacht zat ik bij het raam te roken en te peinzen over Clelia’s confidenties, geërgerd bij de gedachte dat ik zoiets nooit van Ginetta zou te horen krijgen. Daardoor werd ik zwaarmoedig op een manier die me welbekend was. Toen ik ook nog terugdacht aan mijn gesprek met Guido, voelde ik me helemaal ellendig. Gelukkig was ik aan zee, waar de dagen niet tellen. Ik ben hier voor mij genoegen, dacht ik."

 

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Cesare Pavese (9 september 1908 – 27 augustus 1950)
Portret door Alberto Bongini, jaren 2010

 

De Russische schrijver Leo Tolstoj werd geboren op 9 september 1828 op het landgoed Jasnaja Poljana, in de buurt van Toela. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Leo Tolstoj op dit blog.

Uit: Oorlog en vrede (Vertaald door Titia van der Tuuk)

“Wel, prins, wat heb ik u gezegd ? Genua en Lucca zijn het eigendom van de familie Bonaparte geworden.
Ik verzeker u, dat ik niet meer van uw vriendschap wil weten, dat gij ophoudt mijn trouwe slaaf te zijn, zooals ge u zelf noemt, wanneer gij den oorlog nog langer ontkent en verder de ellende en de afschuwelijkheden verdedigt, die door dezen Antichrist zijn bedreven ... , want het is de Antichrist in eigen persoon, ik ben er zeker van!
Kom, waarde prins; ik zie dat ik u vrees aanjaag.. . ga hier zitten en laat ons wat praten."
Zoo sprak in Juli 1805 Anna Paulowna Scherer, die hofdame was van Hare Majesteit de keizerin Maria Feodorowna en zelfs tot de vertrouwdste omgeving der vorstin behoorde. De woorden werden gericht tot prins Wassik, een ernstig en deftig heer, die het eerst op haar soirée verscheen.
Freule Schérer hoestte al eenige dagen; zij had de griep, zeide zij (het woord „griep" was toen heel nieuw en werd nog weinig gebruikt).
Een lakei in roode livrei -- de livrei van het hof — had des morgens door de heele stad briefjes rondgebracht, die het een zoowel als het ander aldus luidden: „Indien gij geen andere plannen hebt, mijnheer de graaf, of mijn prins, en indien het vooruitzicht om den avond bij een arme zieke door te brengen, u niet al te veel schrik aanjaagt, zal het mij zeer veel eer zijn u van avond tusschen zeven en acht uur bij mij te zien. -Anna Scherer."
"Lieve God, welk een boosaardige uitval!" antwoordde de prins, zonder zich door deze ontvangst uit het veld te laten slaan.
De prins droeg een gala-uniform met goud geborduurd en met ridderorden behangen, zijden kousen en schoenen met gespen; zijn plat gezicht glimlachte vriendelijk; hij drukte zich in 't Fransch uit, dat gezochte, taalkundig onberispelijke Fransch, dat onze grootvaders eigen was, zelfs bij hun denken, en zijn stem had dat minzame en afgemetene van een invloedrijk en aan het hof vergrijsd hoveling.
Hij naderde Anna Paulowna, kuste haar hand, terwijl hij zijn kaal en geparfnmeerd hoofd boog, en ging vervolgens op zijn gemak op de sofa zitten.”

 

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Leo Tolstoj (9 september 1828 – 20 november 1910)
Scene uit de BBB-serie, 2016

 

 

De Vlaamse dichter en componist Gentil Theodoor Antheunis werd geboren te Oudenaarde op 9 september 1840. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Gentil Th. Antheunis op dit blog.

 

Boven ons Hoofd

Als de lente wederkomt,
Als het bieke op de bloemkens bromt,
Als het zonneke lacht en streelt,
Als het vogelke springt en kweelt,
Boven ons hoofd, in de blaren;

Op het lieve plekske dan,
Zitten wij weer als vrouw en man,
Waar we als verloofden gezeten waren.

Dan, o liefste vrouwke mijn,
Onder des hemels blauwe schijn,
Wisselen wij nog eens de ring.
Dan lacht hoop en herinnering
Boven ons hoofd, in de blaren.

 

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Gentil Th. Antheunis (9 september 1840 – 5 augustus 1907)
Rond 1865

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter en journalist Gaston Cyriel Durnez werd geboren in Wervik op 9 september 1928. Zie ook mijn blog van 9 september 2010 en eveneens alle tags voor Gaston Durnez op dit blog.

 

Soldatenliedje (Fragment)

Hoort het nieuw soldatenliedje
dat ik heden voor u zing.
Ik was amper twintig jaren
toen ik mee ten strijde ging.
Eén twee! Eén twee!
Flink marsjeren
Eén twee! Eén twee!
in de maat.
Dapper schieten met geweren
om het vaderland te even!
Eén twee! Eén twee!
Stoer marsjeren
Eén twee! Eén twee!
Kameraad!
 
Aan de Leie in mei veertig
liet ik slechts mijn linkerarm
en september vierenveertig
kostte maar mijn rechterarm.
Eén twee! Eén twee!
Flink marsjeren
Eén twee! Eén twee!
in de maat.
Om de vijand te doen boeten
leer ik schieten met mijn voeten!
Eén twee! Eén twee!
Stoer marsjeren
Eén twee! Eén twee!
Kameraad!

 

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Gaston Durnez (Wervik, 9 september 1928)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e september ook mijn blog van 9 september 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:19 Reageer op dit bericht

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