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Berichten van 5 oktober 2016 tot 6 oktober 2016

Victor Vroomkoning, Ulrike Ulrich, Yaşar Kemal, Heinrich Federer, Ludwig Begley, Maria Dąbrowska, Horst Bingel, Peter Gosse

De Nederlandse dichter Victor Vroomkoning (pseudoniem van Walter van de Laar) werd geboren op 6 oktober 1938 in Boxtel. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Victor Vroomkoning op dit blog.


Waas


Hij wuift het kanten waas
van de beslagen ruit.
De blaren vallen,
zegt hij half luid.
Trage halen
van zijn hand
wissen de herfst
in zicht.

Zij kijkt hem
in zijn uitgeleefde nek
en denkt: verrek
toch met je weer,
kijk naar je schedel,
je vergaan gezicht.

 

 

Contact

Ze tilt de hoorn van de haak,
verbindt er oor en mond mee,
noemt de naam die bij zijn voor-
naam hoort, achter de hare stond.

Ze moet herstellen.

Het is nog al te vers
dat ze zichzelf hervond,
kind weer van haar eerste man,
haar vader werd, diens naam hernam.

Haar tong die lang in coma lag
wordt fluisterend gewekt.
Door het contact wint zij aan stem.

Mond-op-mondbeademing
verkwikt haar toegesnoerde keel.

 

 

Zoektocht

Ik vraag het de man die naast zijn Groningse stadsbus bij
de remise recreëert, vraag het in Dorkwerd de gele vrouw
die de bermen fatsoeneert, vraag het de bode in Sauwerd die
met zijn post passeert, herhaal het in Adorp voor de werker
die de weg herstructureert, maar een weet waar jij existeert.
Wel de buitenstaander op het Pieterpad die jou exact traceert.

Nabij het Reitdiep duikt je krans van essen op. Wat houd jij
de door schelpen ingelijste pakweg honderd doden hoog!
Dat jij bewaard mag blijven, stille hoop voor wie rust zoekt.
Bij een graf vind ik een strofe die ik hier met jou verbind:

Wie legt me uit hoe alles werkt
hoe groot het gat is tussen nu en nooit
en hoe het komt dat ik nu merk
jij bent echt dichterbij dan ooit.

 

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Victor Vroomkoning (Boxtel, 6 oktober 1938)
Portret door Robert Terwindt, 2004

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ulrike Ulrich werd geboren in op 6 oktober 1968 in Düsseldorf. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Ulrike Ulrich op dit blog.

Uit: Draussen um diese Zeit

“Jeden Freitag geht sie zu den Schildkröten. Jeden Freitag, wenn es nicht regnet, setzt Hanna sich auf die rote Bank, die am Rand des Goldfischgrabens steht, direkt neben das Schildkröten-Warnschild, über das sie mit ihm gesprochen hat, über das sie überhaupt erst ins Gespräch kamen. Er hat sie angesprochen. Sie hätte sich nicht getraut. Letzten Freitag, als es geregnet hat, ist sie am Graben vorbei ins Palmenhaus gegangen und hat sich auf die Bank gesetzt, die dem Innenbecken am nächsten steht, aber sie hat dann genauso wenig daran geglaubt, dass er kommen wird, wie sie daran glaubt, dass die Schildkröten beissen. Trotzdem blieb sie zwei Stunden lang im Palmenhaus. Trotzdem hat sie den Schildkröten noch nie über den Panzer gestreichelt, obwohl sie Lust dazu hätte, besonders über den verbeulten Panzer von Agnes würde sie gerne mit den Fingerspitzen fahren, er erinnert sie an die Beifahrertür ihres ersten Kadetts, die auf eine ähnlich unvollziehbare Weise eingedrückt war, schon damals vor fast dreissig Jahren, als sie den Wagen von ihrem Grossvater zum Abitur geschenkt bekam. Gerade jetzt kriecht Agnes an den Rand des grossen Steins, auf dem heute alle Schildkröten neben- und übereinanderlagern, und taucht ihre Vorderfüsse ins Wasser, während eine andere Schildkröte, der Hanna noch keinen Namen gegeben hat, sich ganz in den Wassergraben rutschen lässt und dabei eine weitere mitreisst. Bis die unfreiwillig untergetauchte Schildkröte, die Burkhard heissen könnte, den Stein wieder erklommen hat - zweimal fällt sie mit dem Panzer voran zurück ins Wasser - vergeht eine Minute, in der Hanna sich fragt, ob die Unterseite der Weibchen und Männchen gleich aussieht. Es vergeht eine Minute, in der Hanna beinahe gar nicht daran denkt, wo er bleibt und wieso er nun schon an zwei Freitagen nicht da war, wieso er vielleicht auch schon an zwei Freitagen nicht da war, wieso er vielleicht auch an diesem nicht kommen wird, obwohl die Sonne scheint und die Schildkröten sich alle auf der grossen Steinplatte versammelt haben, Elsa wie immer obenauf, die kleine Elsa deren Panzer ausfranst und aussieht, als wolle er zu Federn werden.“

 

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Ulrike Ulrich (Düsseldorf, 6 oktober 1968)

 

 

De Turkse schrijver Yaşar Kemal werd geboren op 6 oktober 1923 als Kemal Sadik Gökçeli in Hemite. Zie ook alle tags voor Yaşar Kemal op dit blog.

Uit: The Sea-Crossed Fisherman (Vertaald door Thilda Kemal)

“The dolphins would laugh out loud when they saw Selim. An   animal laugh? Laughter, tears, the prerogatives of humankind? Hah, what fools men are! It is human beings who have forgotten how to laugh. It is human beings who are lonely, friendless, who cannot, will never ever enjoy the touch of a warm hand, the beauty of a loving gaze. It is human beings who are cynical, callous, indifferent to the beauty of the world around them, incapable of feeling the pure joy of being alive, of seeing the sky under which they live, the earth over which they walk, just blind wanderers in the midst of the majesty of nature. Dolphins, fishes, birds, foxes, wolves, even the smallest insects are those who enjoy our world to the full.
(...)

A strange phenomenon it was indeed, this relationship between the dolphin and Selim. . . . The dolphin would find the finest nests of red mullet, lobsters and shrimps, and would then lead Selim to them.
Selim’s boat would overflow with the choicest fish, and when he went to sell his catch at the fish market the other fishermen would turn green with envy."

 

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Yaşar Kemal (6 oktober 1923 - 28 februari 2015)

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en priester Heinrich Federer werd geboren op 6 oktober 1866 in Brienz. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2009 en ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Heinrich Federer op dit blog.

Uit:Berge und Menschen

„Dann rutschte er aber doch ganz gleichgültig in das erste, das zweite Hosenbein, knöpfte sich verstohlen die Weste zu und schlich wie absichtslos zum Lehnstuhl hinüber. Aber die unsichtbare, unheimliche Krankheit ließ sich auf keine Art übertölpeln. Beim ersten Blick vom Fenster in die Beweglichkeit der Straße hinab schwindelte ihn. Er floh zu den grünen Ulmen des Kirchplatzes hinüber. Aber diese so gelassenen und dunkeln Bäume schienen ihre Finger auf einmal zu verschnörkeln, Fratzenmienen zu schneiden und drohend nach ihm zu häckeln. Bert meinte, vornüber zu sinken. Er fing an zu frieren und sich elend und immer elender zu fühlen, bis er wieder tief ausgestreckt im Bett lag. Und der Arzt sagte unter ärgerlichem Kopfschütteln: »Fünf Promille Eiweiß! Was treiben Sie denn untertags?«
Der arme Tropf! Und er war noch ein so junger Geometer!
Sein schwächliches Reden, das müde Bewegen der Hände und das ewige Nicken zu allem, was Frau Bert für ihn sagte, machte Emil betroffen. Er begann an eine tiefe Krankheit zu glauben und seinen alten Schulkameraden ehrlich zu bedauern. Aber je weiter er vom Krankenhause wegschritt, im gesunden Atem der Straße, um so kräftiger freute er sich über das eigene Wohlsein. Leichter als sonst und selbstgefälliger faßte er seine biegsamen Schritte, und indem er schon die Stirnseite seiner Wohnung erblickte, sagte er zwar noch einmal hastig: »Der arme Tropf!« dann aber fügte er, die Arme dehnend, voll Überzeugung hinzu: »Mir fehlt nichts! zum Teufel, ich bin doch ein gesundes Stück Mensch!«
So oft Manuß seinem Hause nahte, diesem hellgrauen, vielfenstrigen, mit kargen, aber feinen Ornamenten gezierten, soliden Hause und besonders der tiefbraunen Doppeltüre mit dem Scheibengitterchen davor, das zwei Fasanen mit nahen Schnäbeln und stolz gebäumten Schweifen darstellte, das Weibchen und seine Brut; so oft kam es ihm unwillkürlich: das ist eine Witwe, aber eine junge, so hell und doch so gedämpft, so erfahren und doch so froh, so Mädchen und doch schon über die Frau hinaus – ja, eine junge Witwe stellt mein Haus vor.“

 

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Heinrich Federer (6 oktober 1866 – 29 april 1928)
Cover biografie

 

 

De Poolse schrijfster Maria Dąbrowska werd geboren op 6 oktober 1889 in Russów bij Kalisz. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2009 en eveneens alle tags voor Maria Dąbrowska op dit blog.

Uit: Nights and Days (Vertaald door Christine A. Brown)

“Widowed, Jadwiga Ostrzenski moved to the provincial capital of Kaliniec, following the advice of the patriarch of the family, the rich councillor Joachim Ostrzeski, who felt an obligation to supervise the family of his imprudent relative. There she opened a boarding house for high school boys, at the same time educating her own children with great difficulty. After one year of such life, the insurrection of 1863 broke out; all boys, including her oldest son Daniel went to the woods to join the guerrillas. At that time, Jadwiga Ostrzenski sank so low financially that she had to exchange her spacious flat for a room with a garret, and to sell almost all her furniture. However, she did not lose her strength of mind even for a moment, nor did she allow her children to quit school. Sad experiences of her early years had disenchanted her with the prestige and benefits of affluence and birth. She believed only in education. She wished her sons to become scientists, or at least to acquire positions requiring only mental work; she wanted to provide the same opportunities for her daughters. When the insurrection was put down and Daniel, wounded in the leg, came home at last, Lady Jadwiga moved heaven and earth - including the vice governor of Kaliniec, whom the councillor Ostrzenski knew - to enable her son to finish the gymnasium and afterwards to enter the university. Timid and unsure of herself by nature, she was fierce and unyielding when she confronted difficulties or harassment related to the education of her children. In this respect, she was ready for the greatest humiliations and sacrifices, including the repugnance of asking for favors in governing circles. She would not accept any financial help, however - in that she was unpleasantly and rudely proud - she would agree unwillingly, only to the summer trips to Piekary Wielkie, the estate of the councillor Joachim. Besides, she believed herself capable of getting out of the greatest difficulties, and trusted that her children would help out in time. One son was supposed to be a biologist, the other, an engineer. Already they were in higher educational institutions, Daniel in Warsaw and Julian in St. Petersburg, and supported themselves by giving lessons. But they could not as yet send anything to mother, or perhaps they did not feel obliged to do so, occupied as they were with scholarly pursuits. So it was that Lady Jadwiga lived, with her two daughters in indescribable poverty.“

 

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Maria Dąbrowska (6 oktober 1889 – 19 mei 1965)

 

 

De Amerikaanse schrijver Louis Begley werd geboren als Ludwig Beglejter op 6 oktober 1933 in Stryj (toen Polen, tegenwoordig Oekraïne). Zie ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Louis Begley op dit blog.

Uit:The Man Who Was Late

“It was a paradox, ofwhich Ben over the years became fond, that he, ostensibly the most punctual and reliable of men, should have been late in the major matters of existence, that he always somehow missed his train. For all that the world could see, his comings and goings were meticulously planned and executed; he could be counted on to leave and arrive unfailingly, and precisely at the appointed hour- whatever his destination. But he knew better. Having studied to death his own version of the universal timetable, he discovered that somehow everything had been timed wrong, had been botched. Ben elaborated on his theory over countless lunches with me. Provided he was in New York, and the peripeties of some financial combination of the decade he just happened to be bringing to the desired ending did not interfere-the pages of my desk calendar were most often blank-we met for lunch at least once a month. Sometimes, if the conversation seemed unfinished-because what we had meant to say could not be contained in the conventional space of two hours, or because we were interrupted by an intruder determined to catch up with one or the other of us, insensitive to the bored or disparaging banter with which, in our mood of conniving solidarity, we deflected his questions-we would agree to lunch again the very first day he was free, to make sure the thing was finally talked out. This was our habit during almost fifteen years. For Ben, after completing the rites of passage proposed to the nation’s best during the Eisenhower era-Harvard College, followed by service in the marines, travel in Europe on a famed scholarship, moved to New York.
By then, I had been living here for several years, ever since my own graduation three classes ahead of Ben, enjoying a precocious celebrity due to a short novel I had published at the midpoint between the appearance of “The Old Man and the Sea and “Goodbye, Columbus”.

 

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Louis Begley (Stryj, 6 oktober 1933)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, graficus en uitgever Horst Bingel werd geboren in Korbach op 6 oktober 1933. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Horst Bingel op dit blog.

 

Gegend, austauschbar

Die Gegend ist 
mies wir haben viel Gemeinsames 
die Liebe zu Katzen und Hunden 
und die Unlust am Morgen wenn
in dieser Gegend 
ein Mensch stirbt pflanzen 
sie Bäume der Tod 
ist nicht irgendwer 
gestern die Schule war gerade aus 
wurde ein Junge überfahren
45 Minuten lag er 
auf dem Trottoir wenn ich nicht 
Angst hätte aufzufallen 
hätte ich dem Jungen 
eine Decke gebracht.

 

Horoskop

Wenn der Himmel brennt,
wird die Flamme den Tag anzünden, 
Feuer von Feuer.

Wenn das Blatt sich rollt, 
wachsen in den Regenwolken stets 
Rosen von Rosen.

Wenn der Winter friert, 
teilen im Luftballon die Toten 
Steine um Steine.

 

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Horst Bingel (6 oktober 1933 – 14 april 2008)
Korbach 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en essayist Peter Gosse werd geboren in Leipzig op 6 oktober 1938. Zie ook mijn blog van 6 oktober 2010 en eveeneens alle tags voor Peter Gosse op dit blog.

 

Petersberg (Fragment)

Dort lagern wir, in oder außer uns,
Zeit abgeschaltet undenklich. Benommen
Des Wünschens wir. Gelöst, erlöst in Blendungs-
Zusammenhang. Unendend nunmehr Leben
Oder zu Ende - gleichviel. Ohnmacht Allmacht.

Doch dann: Vom Schaum der Apfelblütenblättchen
Wir wie umschuppt, wie zuarmiert, bepanzert:
Als seien wir noch hier Schutzes bedürftig.
Ihr Haar und Härchen, ganzer Abgrundschwärze,
Umtan zu Asche, Flach reklamerosa
Der Brüstchen Doppelzimt. Verwachsen nixisch
Fuß-Filigran. Und mehr nicht denn Vermutung
Auf ihrer Nabelsasse meine Linke.

Dann gar noch dies: Ein kleiner Aufwind griff sich
Von den durchblühten Ästekugeln Weißes
Und hob es vor dem Felsen-Anthrazite
In Stiebungen - wir sahen: Rauch. Auch hier.
Auch diese Kuhle Krater. Nicht zu trauen
War diesem Frieden auch. Wir im Vulkane.

Auch ließ die Wunschlosigkeit nach, und jähe.

 

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Peter Gosse (Leipzig, 6 oktober 1938)      

     

Geschreven door Romenu om 18:20 Reageer op dit bericht

Anton Wachterprijs 2016 voor Roos van Rijswijk

De Nederlandse schrijfster Roos van Rijswijk krijgt dit jaar de Anton Wachterprijs, de tweejaarlijkse prijs voor een literair prozadebuut. De schrijfster krijgt die voor haar eerder dit jaar verschenen roman "Onheilig". Van Rijswijk is de twintigste Anton Wachterprijswinnaar. Zie ook alle tags voor Roos van Rijswijk op dit blog.

Uit: Onheilig

“Mijn sigaret was bijna op en ik stak er nog een aan om ze na te kijken, en aan de overkant van mijn straat stonden twee jongens in de keuken, een zwarte en een witte. Ze zwaaiden naar me. want dat doen we altijd. Het zijn studenten of jonge vrienden die ik in het wild niet zou herkennen om-
dat ze in dat raam horen‚ in het gele licht van hun keuken, en ik hoor in mijn raamkozijn met een siga-
rct tussen mijn vingers. Soms krijgen zij mijn kranten‚ de donkere jongen komt ze me dan brengen. Een aai over zijn bol wil ik hetn geven. hij zegt u en mevrouw. Ik durf hem niet te vragen waar hij vandaan komt: Miguel haatte het als mensen dat deden, nog meer dan wanneer hij in de stad voor toerist gehouden werd. 1 am not a tourist, 1 live here.
Ik moet er niet aan denken dat alle laatste keren nog dagen, weken of maanden verder liggen. Kan het niet gewoon klaar zijn?
*
U heeft kinderenf zei de arts.
‘Ja’.
Ik weet niet of mijn leven begon of eindigde toen Miguel kwam, ik neig naar dat laatste. Het eindigde
toen ik doorhad dat hij zou komen, toen het te laat was om hem tegen te houden. Het enige onverwachte wat die jongen ooit gedaan heeft, op zijn plotselinge verhuizing naar nota bene Duitsland na, is geboren worden op de wc van de Bijenkorf. Zo banaal dat je het niet verzinnen kunt, ik zocht een angoratrui en kreeg ineens ontzettende kramp.
Toen kwam Miguel. Zijn naam kreeg hij pas een paar dagen later, op de dag dat Alfons hem aangaf op het gemeentehuis. Doe maar wat. had ik gezegd, in de volle overtuiging dat ik later nog wel eens van dat kind zou gaan houden.”

 

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Roos van Rijswijk (Amsterdam, 1985)

Geschreven door Romenu om 08:10 Reageer op dit bericht

Václav Havel, Roberto Juarroz, Stig Dagerman, K.L. Poll, Flann O’Brien, Denis Diderot, Charlotte Link, Sven Cooremans

De Tsjechische schrijver en politicus Václav Havel werd op 5 oktober 1936 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 5 oktober 2009 en ook mijn blog van 5 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Václav Havel op dit blog.

Uit: To the Castle and Back (Vertaald door Paul Wilson)

“I've run away. I've run away to America. I've run away for two months, with the whole family; that is, with Dasa and our two boxers, Sugar and her daughter Madlenka. I've run away in the hope that I will find more time and focus to write something. I haven't been president now for two years, and I'm starting to worry about not having been able to write anything that holds together. When people ask me, as they do all the time, if I'm writing something and what I'm writing, I get mildly annoyed and I say that I've already written enough in my life, certainly more than most of my fellow citizens, and that writing isn't a duty one can perform on demand. I'm here as a guest of the Library of Congress, which has given me a very quiet and pleasant room where I can come whenever I want, to do whatever I want. They ask nothing from me in return. It's wonderful. Among other things, I would like to respond to Mr. HvÌzdala's questions.
I'd like to start the conversation with a question that touches on the second half of the 1980s, when you became the most famous dissident in Central Europe, or-as John Keane wrote-"a star in the theater of opposition." Do you remember the moment when it first occurred to you that you would have to enter into politics, that your role as a playwright, essayist, and thinker would no longer suffice?
In the first place I'd take issue with the designation "star in the theater of opposition." We did everything we could not to separate ourselves into the "stars" and the others. The better known someone among us became, and thus the better protected from arbitrary repression, the more he tried to come out in defense of those who were less known and therefore more vulnerable. The regime, after all, held to the principle of "divide and conquer." To some they said: "How can you, sir, an educated man respected by everyone, demean yourself by associating with such losers?" To others they said: "Don't get mixed up with those guys; they're a protected species. They're always going to lie their way out of trouble, and they'll go scot-free and leave you to pay the price." It's understandable that in such circumstances we placed a special emphasis on the principle of the equality of everyone who somehow expressed opposition to the regime.”

 

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Václav Havel (5 oktober 1936 – 18 december 2011)

 

 

De Argentijnse dichter, essayist en literatuurwetenschapper Roberto Juarroz werd geboren in Coronel Dorrego op 5 oktober 1925. Zie ook mijn blog van 5 oktober 2009 en ook mijn blog van 5 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Roberto Juarroz op dit blog.

Uit: La Treizième poésie verticale

Toujours au bord.
Mais au bord de quoi ?

Nous savons seulement que quelque chose tombe
de l’autre côté de ce bord
et qu’une fois parvenu à sa limite
il n’est plus possible de reculer.

Vertige devant un pressentiment
et devant un soupçon :
lorsqu’on arrive à ce bord
cela aussi qui fut auparavant
devient abîme.

Hypnotisés sur une arête
qui a perdu les surfaces
qui l’avaient formée
et resta en suspens dans l’air.

Acrobates sur un bord nu,
équilibristes sur le vide,
dans un cirque sans autre chapiteau que le ciel
et dont les spectateurs sont partis.

 

Uit: La Quatorzième poésie verticale

L’abîme n’admet pas l’ordre,
le désordre non plus.
Et nous savons que tout est un abîme.

Pourtant,
le jeu de la feuille et du vent
s’achève toujours à l’endroit le plus exact.
Et aucune feuille ne souille
le lieu où elle tombe.

Il se peut qu’une feuille ordonne
ou peut-être désordonne
une autre face de l’univers.


Vertaald door Silvia Baron



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Roberto Juarroz (5 oktober 1925 – 31 maart 1995)

 

 

De Zweedse schrijver en journalist Stig Dagerman werd geboren op 5 oktober 1923 in Älvkarleby. Zie ook alle tags voor Stig Dagerman op dit blog en ook mijn blog van 5 oktober 2010.

Uit: A Burnt Child (Vertaald door Benjamin Mier-Cruz)

Look, he whispers.
And the son looks. He sees the cars pulling up around the corner in a long procession. Five black cars in bluish snow. Five black cars relentlessly gliding up to the entrance and gently stopping with snow on their roofs.
Three would have probably been enough, the aunt with glasses whispers so that no one will hear, yet so that almost everyone does.
And three certainly would have been enough, but there had to be at least five black cars for it to be eye-catching. The father adores things that attract attention, and he adores things that are beautiful. So he ordered five.
They have to walk down four flights of stairs to reach the cars. They descend very slowly as if for the last time. The father goes first, then the son, and then the thirteen others. Through the staircase windows they can see the snow falling more and more heavily and draping the hangers on the carpet-beating rack in gray clouds. And if it doesn’t clear up, the cars won’t be visible at all. Now all fifteen of them are silent, no sixteen, for the son’s fiancée meets them on the third flight. She is thin and pale and had trouble getting time off from the clothing shop in Norr Mälarstrand. She has snow on the front of her black coat, snow on her black gloves, and snow on the veil of her hat, so that only her eyes are visible. And she was probably crying. But who knows why?
The black procession glides silently down the stairs. Neighbors open their doors and look on in grave silence. It is a beautiful performance with fine roles. A child begins to cry and cleaves desperately to the wall as though it were looking at death itself.”

 

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Stig Dagerman (5 oktober 1923 - 5 november 1954)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en journalist K. L. Poll, (volledige naam Kornelis Lubbertus Poll) werd geboren in Dordrecht op 5 oktober 1927. Zie ook alle tags voor K. L. Poll op dit blog.

 

Wat zich vergeten laat

Wat zich vergeten laat, de wanhoop,
de wil tot vernedering,
de verliezerstranen van de haat.
Mijn lief, mijn boos, verbeten lief,
wij riepen naar elkaar,
tot twee, tot drie, tot vier keer toe,
door de schemer en het sneeuwlicht
van de late winter,
en keer op keer kwamen we terug,
onwillig, gebroken, verliefd.

 

 

Uit: Het Meer van de Ondank. Een tijdgedicht

Oktober

1
Een pauw op de schoorsteen en drie op het dak,
in het geelbruine licht van een middagplataan.
Ze maakten de indruk dat niemand ontbrak.

Wij bleven maar kijken, wij bleven maar staan.
Die van de schoorsteen krabde zijn kop.
Zij keken ons tweeën geen ogenblik aan.

Vier trouwe gezanten uit het land van de zon.
Hun fietsende voedster nauwkeurig op tijd.
Het Meer van de Ondank ligt vlak bij Trebon.



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K.L. Poll (5 oktober 1927 - 14 november 1990)
Dordrecht 

 

De Ierse schrijver Flann O’Brien werd geboren op 5 oktober 1911 in Strabane, County Tyrone. Zie ook mijn blog van 5 oktober 2009 en ook mijn blog van 5 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Flann O’Brien op dit blog en alle tags voor O’Brien op dit blog.

Uit: Drink and Time in Dublin

„—There wasn’t—all that was stopped because I was supposed to be staying with the brother-in-law. What do I do? On with all the clothes and out to find what time it is and what day it is. The funny thing is I’m not feeling too bad. Off with me down the street. There’s lights showing in the houses. That means it’s night-time and not early in the morning. Then I see a bus. That means it’s not yet half-nine, because they stopped at half-nine that time. Then I see a clock. It’s twenty past nine! But I still don’t know what day it is and it’s too late to buy an evening paper. There’s only one thing—into a pub and get a look at one. So I march into the nearest, very quiet and correct and say a bottle of stout please. All the other customers look very sober and I think they are all talking very low. When the man brings me the bottle I say to him I beg your pardon but I had a few bob on a horse today, could you please give me a look at an evening paper? The man looks at me and says what horse was it? It was like a blow in the face to me, that question! I can’t answer at all at first and then I stutter something about Hartigan’s horses. None of them horses won a race today, the man says, and there was a paper here but it’s gone. So I drink up the bottle and march out. It’s funny, finding out about the day. You can’t stop a man in the street and say have you got the right day please? God knows what would happen if you done that. I know be now that it’s no use telling lies about horses, so in with me to another pub, order a bottle and ask the man has he got an evening paper. The missus has it upstairs, he says, there’s nothing on it anyway. I now begin to think the best thing is to dial O on the phone, ask for Inquiries and find out that way. I’m on me way to a call-box when I begin to think that’s a very bad idea. The girl might say hold on and I’ll find out, I hang on there like a mug and next thing the box is surrounded by Guards and ambulances and attendants with ropes.”

 

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Flann O’Brien (5 oktober 1911 – 1 april 1966)
Portret door Sean O’Sullivan, z.j.

 

 

De Franse schrijver, filosoof en kunstcriticus Denis Diderot werd geboren in Langres op 5 oktober 1713. Zie ook alle tags voor Denis Diderot op dit blog en ook mijn blog van 5 oktober 2010.

Uit: Brieven aan Sophie (Vertaald door Anneke Brassinga)

“We spraken weinig, voelden veel en hadden het beiden moeilijk, maar hij was dieper te beklagen dan ik. Ik kon af en toe mijn blik naar de stad richten, zijn ogen waren meestal ter aarde gewend en zochten daar iemand die niet meer is.
We kwamen bij een beeld dat me trof door de eenvoud, de kracht en het sublieme van het onderwerp. Het stelt een centaur voor die een kind op de rug draagt. De tere vingertjes van het kind reiken naar de kop van het brute beest, houden het bij een haarlok, als bij een teugel, vast. U zou het gezicht van de centaur moeten zien, de houding van zijn kop, de verzaligde uitdrukking, zijn respect voor het tirannieke kind naar wie hij omkijkt alsof hij haast geen voet zou durven verzetten.
Een ander beeld dat me nog sterker bekoorde was dat van een oude faun die vol \ vertedering een boreling in zijn armen houdt. Dat van Agrippina bij het baden valt tegen, maar misschien stond ik op de verkeerde plek.
We deelden onze rondgang in tweeën. Voor het diner bezochten we het laaggelegen deel van het park. We aten met smaak. Onze brave baron was in een dolle bui. Hij is zo origineel.
Stelt u zich een olijke sater voor, spits, losbandig, viriel, te midden van een groepje kuise, delicate, kwijnende gestalten. Zo zat hij in ons midden. Mijn lieve Sophie was door hem niet gechoqueerd of in verlegenheid gebracht, want mijn Sophie is man en vrouw al naar het haar belieft. Mijn vriend Grimm had hij evenmin in verlegenheid gebracht of gechoqueerd, want die gunt de verbeelding altijd de vrije teugel en stoort zich alleen aan grapjes die misplaatst zijn.”

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Denis Diderot (5 oktober 1713 - 31 juli 1784)
Portret door Jean Honoré Fragonard, 1769 

 

 

De Duitse schrijfster Charlotte Link werd geboren op 5 oktober 1963 in Frankfurt am Main. Zie ook alle tags voor Charlotte Link op dit blog.

Uit: Der fremde Gast

„Sie träumte, ein kleiner Junge habe an ihrer Haustür geklingelt. Sie wimmelte ihn ab, so wie sie jeden abwimmelte, der ungebeten vor ihr stand und irgendetwas von ihr haben wollte. Dieses überfallartige Betteln war ihr schon immer ein Dorn im Auge gewesen, sie fühlte sich bedrängt und genötigt, wenn plötzlich jemand auf ihrem Grundstück aufkreuzte und die Hand aufhielt. Meist ging es um einen guten Zweck, natürlich, aber wer wusste schon, ob diese Leute immer ehrlich waren? Und auch wenn sie mit irgendwelchen Ausweisen herumfuchtelten, die sie als sammelberechtigt für karitative Vereinigungen auswiesen, so war es doch einfach unmöglich, so schnell zu erkennen, ob es sich nicht um eine mehr oder weniger gut gemachte Fälschung handelte. Vor allem, wenn man siebenundsechzig Jahre alt war und zunehmend Probleme mit den Augen hatte.
Kaum dass sie die Tür geschlossen hatte, klingelte es erneut.
Sie setzte sich ruckartig im Bett auf, verwirrt, weil das Klingeln aus dem Traum sie diesmal tatsächlich aus dem Schlaf gerissen hatte. Das Bild des Jungen hatte sie noch immer vor Augen: ein spitzes, blasses, fast durchsichtiges Gesicht mit riesigen Augen. Er bat nicht um Geld, er bat um Essen.
»Ich habe solchen Hunger«, hatte er gesagt, leise und doch fast anklagend. Sie hatte die Tür zugeworfen, entsetzt, erschrocken, konfrontiert mit einem Aspekt der Welt, den sie nicht sehen wollte. Hatte sich umgedreht und versucht, das Bild loszuwerden, und in dem Moment hatte es geklingelt, und sie dachte: Nun ist er das schon wieder!“

 

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Charlotte Link (Frankfurt am Main, 5 oktober 1963)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Vlaamse dichter en psycholoog Sven Cooremans werd geboren in Rumst 1970. Gedichten van hem verschenen in “De Brakke Hond” en “Gierik”, kortverhalen in “DW&B”, “Deus ex Machina” en “Gierik”.  In 2003 verscheen zijn debuut dichtbundel “Myeline’. Zijn derde bundel “Het is dat of stoppen met zingen” verscheen in het najaar van 2013.

 

Soms laat een dichter zich kennen

Soms laat een dichter zich kennen,
weegt verlangen een steen, behelst
hem te gooien een booglijn van lucht
in een kamer met niets dan een gletsjer
van lakens en lijven en meer dan hem
lief is de spieren in ogen, ze beide
horen rollen, ondraaglijk glanzend
en groot, de antieke daad nog wat
nat van de doodverf.

 

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Sven Cooremans (Rumst, 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e oktober ook mijn blog van 5 oktober 2014 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:15 Reageer op dit bericht

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