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Berichten van 9 december 2016 tot 10 december 2016

Emily Dickinson, Karl Heinrich Waggerl, Reinhard Kaiser Mühlecker, Jorge Semprún, Gertrud Kolmar

De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Emily Dickinson op dit blog.

 

Hope Is The Thing With Feathers

'Hope' is the thing with feathers—
That perches in the soul—
And sings the tune without the words—
And never stops—at all—

And sweetest—in the Gale—is heard—
And sore must be the storm—
That could abash the little Bird
That kept so many warm—

I've heard it in the chillest land—
And on the strangest Sea—
Yet, never, in Extremity,
It asked a crumb—of Me.

 

"Faith" Is A Fine Invention

"Faith" is a fine invention
When Gentlemen can see—
But Microscopes are prudent
In an Emergency.

 

Love is anterior to life

Love is anterior to life,
Posterior to death,
Initial of creation, and
The exponent of breath.



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Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)
Portret door Jerry Breen, ca.2006

 

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein. Zie ook alle tags voor Karl Heinrich Waggerl op dit blog.

Uit: Die stillste Zeit im Jahr 

„Das Gloria sangen wir selber dazu. Es klang vielleicht ein bißchen grob in unserer breiten Mundart, aber Gott schaut seinen Kindern ja ins Herz und nicht in den Kopf oder aufs Maul. Und es ist auch gar nicht so, daß er etwa nur Latein verstünde.
Mitunter stimmten wir auch noch das Lieblingslied der Mutter an, das vom Tannenbaum. Sie beklagte es ja oft, daß wir so gar keine musikalische Familie waren. Nur sie selber konnte gut singen, hinreißend schön für meine Begriffe, sie war ja auch in ihrer Jugend Kellnerin gewesen. Wir freilich kamen nie über eine Strophe hinaus. Schon bei den ersten Tönen fing die Schwester aus übergroßer Ergriffenheit zu schluchzen an. Der Vater hielt ein paar Takte länger aus, bis er endlich merkte, daß seine Weise in ein ganz anderes Lied gehörte, etwa in das von dem Kanonier auf der Wacht. Ich selber aber konnte in meinem verbohrten Grübeln, wieso denn ein Tannenbaum zur Winterzeit grüne Blätter hatte, die zweite Stimme nicht halten. Daraufhin brachte die Mutter auch mich mit einem Kopfstück zum Schweigen und sang das Lied als Solo zu Ende, wie sie es gleich hätte tun sollen. Advent, sagt man, sei die stillste Zeit im Jahr. Aber in meinem Bubenalter war es keineswegs die stillste Zeit. In diesen Wochen lief die Mutter mit hochroten Wangen herum, wie mit Sprengpulver geladen, und die Luft in der Küche war sozusagen geschwängert mit Ohrfeigen. Dabei roch die Mutter so unbeschreiblich gut, überhaupt ist ja der Advent die Zeit der köstlichen Gerüche. Es duftet nach Wachslichtern, nach angesengtem Reisig, nach Weihrauch und Bratäpfeln. Ich sage ja nichts gegen Lavendel und Rosenwasser, aber Vanille riecht doch eigentlich viel besser, oder Zimt und Mandeln.
Mich ereilten dann die qualvollen Stunden des Teigrührens. Vier Vaterunser das Fett, drei die Eier, ein ganzer Rosenkranz für Zucker und Mehl. Die Mutter hatte die Gewohnheit, alles Zeitliche in ihrer Kochkunst nach Vaterunsern zu bemessen, aber die mußten laut und sorgfältig gebetet werden, damit ich keine Gelegenheit fände, den Finger in den köstlichen Teig zu tauchen. Wenn ich nur erst den Bubenstrümpfen entwachsen wäre, schwor ich mir damals, dann wollte ich eine ganze Schüssel voll Kuchenteig aufessen, und die Köchin sollte beim geheizten Ofen stehen und mir dabei zuschauen müssen! Aber leider, das ist einer von den Knabenträumen geblieben, die sich nie erfüllt haben.“

 

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Karl Heinrich Waggerl (10 december 1897 – 4 november 1973)
Cover

 

 

De Oostenrijkse schrijver Reinhard Kaiser Mühlecker werd geboren op 10 december 1982 in Kirchdorf an der Krems. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser Mühlecker op dit blog.

Uit: Fremde Seele, dunkler Wald

»Diese verdammten Russen«,sagte Alexander Fischer nach langem Schweigen und schob sein leeres Glas über die Theke, an der er seit dem späten Vormittag stand. »Welche Schwierigkeiten haben wir mit denen schon gehabt! Und welche werden wir erst noch haben ...«
Es war zwei Uhr; außer ihnen war niemand im Gasthaus, nur hinten am Stammtisch, in dem Halbdunkel kaum zu erkennen, saß die hochaufgeschossene Gestalt des Postboten, der Zeitung lesend zu Mittag aß; obwohl er bereits vor einer ganzen Weile gekommen war, waren seine Schuhabdrücke auf den Bodendielen noch nicht aufgetrocknet. Unter der Tür wurde ein Blatt her-
eingeweht – Birke.
»Meinst du? Hört man doch schon lange nichts mehr von dort«, sagte der Wirt, ohne Alexander anzusehen.
Er stand hinter der Theke und las ebenfalls in einer Zeitung. Seine gebräunte, pigmentfleckige Glatze glänzte, leuchtete wie aus sich selbst heraus. Er schlug die Zeitung zu und nahm Alexanders Glas. Sorgfältig spülte er es aus, hielt es unter den Zapfhahn und füllte es und schob es wieder hinüber.
»Ich lese gerade ein Buch«, sagte Alexander und umfasste das Glas. »In den vergangenen Jahrzehnten sind immer wieder russische U-Boote in schwedischen Gewässern aufgetaucht. Sogar in den letzten Jahren noch. Aber das ist nur ein Beispiel dafür, wie sie sind. Provokateure. Sie provozieren in einem fort.«
»Die Russen meinst du?«
»Ja doch. Wen denn sonst?«
»Von dieser U-Boot-Geschichte habe ich noch nie gehört.«
»Das hat schon in den Sechzigern begonnen«, sagte Alexander, ließ das Glas los und richtete sich den spiegelbesetzten Kragen seiner Uniform. »Ich muss meine Schwester einmal dazu fragen, vielleicht weiß sie mehr.
Sie lebt ja seit ein paar Jahren dort oben, mit einem Amerikaner.«
»In Schweden?«, fragte der Wirt. »Hast du nicht gesagt, sie ist in Wien?«

 

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Reinhard Kaiser Mühlecker (Kirchdorf an der Krems, 10 december 1982)

 

 

De Spaanse schrijver en politicus Jorge Semprún Maura werd geboren in Madrid op 10 december 1923. Zie ook alle tags voor Jorge Semprún op dit blogen ook mijn blog van 10 december 2010.

Uit: Was für ein schöner Sonntag! (Vertaald door Johannes Piron)

„Man kam ganz verschreckt aus Compiègne in dieser sagenhaften, unvorstellbaren Welt von Buchenwald an. Man war, schien es, ganz allein und wurde von links und rechts getriezt. Die Quarantäne, das Ungeziefer, die Schläge der SS und der grünen Kapos, sogar von einigen roten Kapos. Die Scheibe Brot, die man oft mit Fäusten gegen den Nachbarn verteidigen musste. Merde! Dein Nachbar, ein braver Büroangestellter, ein Oberst der französischen Armee, ein Professor für Zivilrecht, einfach ein Mann, der zum gierigen Raubtier geworden war, unbarmherzig, nur auf sein eigenes Überleben bedacht, offenbar zu allem bereit für einen zusätzlichen Happen Brot, einen Rest Suppe! Und dann – zwei, drei, vierzehn Tage danach: der Kontakt.
Die Partei nahm sich deiner wieder an.
Die große Überraschung in Buchenwald war das Vorhandensein einer illegalen Organisation der Partei.“
(…)

In diesem Dezember 1944 ist die Strategie der mit der Leitung des Lagers Buchenwald betrauten SS-Offiziere leicht zu erraten. Sie wollen um jeden Preis vermeiden, an die Front geschickt zu werden. Sie wollen weiter als Etappenschweine leben, in der Bequemlichkeit ihrer Sinekure. Deshalb müssen sie um jeden Preis alles vermeiden, was die Aufmerksamkeit von Berlin auf ihre Amtsführung in Buchenwald lenken und Disziplinarmaßnahmen auslösen könnte.
Aber wie lässt sich all das vermeiden? Die beste Lösung besteht darin, die internen Dinge des Lagers den deutschen Kommunisten zu überlassen, die seit Jahren die Schlüsselstellungen der Verwaltung innehaben, seit sie die normalen Strafgefangenen in einem hinterhältigen und blutigen Kampf eliminiert haben.“

 

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Jorge Semprún (10 december 1923 - 7 juni 2011)
Cover 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Gertrud Kolmar op dit blog.

 

Schrebergärten

Du schaust hinein. Am Zaun die Laube
In Sonntagsstimmung, frisch und blank:
Ein grünes Haus mit weißer Haube
Und ringsum wilden Weins Gerank.

Dazu zwei Mädchen mit Soldaten;
Drum lacht die Sonnenblume auch -
Ein Apfelbaum, ein Beet Tomaten,
Ein Rosenstock, ein Himbeerstrauch:

Und mitten in der Pracht ein Kleinchen,
Das kaum noch halb sein Hemdchen deckt
Und das zwei ros'ge, runde Beinchen
Aus seinem Kinderwagen streckt.

 

 

Wiegenlied

Schlafe wohl unter dem silbernen Schild,
Unter der rotroten Rose!
Sanft scheint der Mond, und das Sternlein glänzt mild -
Weich ist dein Bettchen im Moose.
:, : Abendwind,
Wieg' ein mein Kind,
Meine süße, dunkle Rose! :, :

Schmetterling gaukelt durchs Schattenblau,
Zitternd duftet der Flieder,
Rings säet glitzernde Perlen der Tau,
Nachtigall singt ihre Lieder.
:, : Vögelein,
Sing' ein, sing' ein
Die lieblichen, jungen Glieder! :, :

Träume entfliehn, und Gedanken gehn,
Zahllos und klar wie die Sterne.
Mag, was mir nah', auch im Düster verwehn,
Licht bleibt doch ewig die Ferne!
:, : Guckäuglein,
Nun schließt euch fein,
Meine lieben, schwarzen Sterne!

 

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Gertrud Kolmar (10 december 1894 – (?) maart 1943)
Cover biografie

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:38 Reageer op dit bericht

Jacquelyn Mitchard, Nelly Sachs, Cornelia Funke, Carolyn Kizer, Pierre Louÿs

De Amerikaanse schrijfster Jacquelyn Mitchard werd geboren in Chicago, Illinois, op 10 december 1951. Zie ook alle tags voor Jacquelyn Mitchard op dit blog.

Uit: Christmas, Present 

"But he could not frame a question that would elicit the date from Laura's cool and sharp-eyed mother. She was a busy realtor, a woman of few words except where they concerned post-and-beam construction or Carrera marble in the master bath. She would not burble forth, "And that was the last time Helen and David went anywhere together as husband and wife ... " or "I'd just bought that silver Volvo ... " or "Do you remember how adorable Laurie's sister Angela looked; she was only a junior ... " -- remarks that could be checked against a family timeline.
Their wedding album had been no help.
It was inscribed with their names, the month and day -- but, at Laura's behest, not the year. For the same reason, the photos all were in black-and-white. "Color makes pictures look dated. I want this to be always new," she'd said.
They were married December 23, and all the women, including Laura, wore red velvet, the men gray morning clothes, with top hats -- even without the help of color film, he could remember the splash they all made, like bright cardinals and sparrows against the snow. The photographer spread huge sheets of clear plastic beneath an evergreen bower for outdoor shots. Laura peeked from under the hood of a wool merino cape trimmed with rabbit fur, like a character from Little Women.
The photos were timeless; not even a single car with an identifiable grille or body shape was visible.
He might have asked his own mother outright, and she would have felt no impulse to chide him. She would have been moved by his diligence.
He had missed his mother, more or less constantly, for two years, with the persistence of a low-grade fever that spiked in spring or at moments of acute need or tenderness. Laura resembled his mother in no way; she had different habits, preferences, and talents. But his wife still somehow recalled Amy, in common sense, in pure spirit. Laura still teased him about their first date: He had confessed he might never marry at all, never find a woman the equal of his mother. Amy had died of ovarian cancer, hadn't even lived to hear Amelia, the daughter they had named for her, say her grandmother's name.”

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Jacquelyn Mitchard (Chicago, 10 december 1951)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Nelly Sachs op dit blog.

 

Diese Kette von Rätseln

Diese Kette von Rätseln
um den Hals der Nacht gelegt
Königswort weit fort geschrieben
unlesbar
vielleicht in Kometenfahrt
wenn die aufgerissene Wunde des Himmels
schmerzt

da
in dem Bettler der Raum hat
und auf Knieen gehend
ausgemessen hat alle Landstraßen
mit seinem Leib

denn es muß ausgelitten werden
das Lesbare
und Sterben gelernt
im Geduldigsein −

 

 

Auf und ab gehe ich

Auf und ab gehe ich
in der Stubenwärme
Die Irren im Korridor kreischen
mit den schwarzen Vögeln draußen
um die Zukunft
Unsere Wunden sprengen die böse Zeit
aber die Uhren gehen langsam -

 

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Nelly Sachs (10 december 1891 – 12 mei 1970)
Portret Helga Tiemann, 1968

 

 

De Duitse schrijfster en illustratrice Cornelia Funke werd geboren in Dorsten op 10 december 1958. Zie ook alle tags voor Cornelia Funke op dit blog.

Uit: Tintenherz

“Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen. Noch viele Jahre später musste Meggie bloß die Augen schließen und schon hörte sie ihn, wie winzige Finger, die gegen die Scheibe klopften. Irgendwo in der Dunkelheit bellte ein Hund, und Meggie konnte nicht schlafen, so oft sie sich auch von einer Seite auf die andere drehte.
Unter ihrem Kissen lag das Buch, in dem sie gelesen hatte. Es drückte den Einband gegen ihr Ohr, als wollte es sie wieder zwischen seine bedruckten Seiten locken. "Oh, das ist bestimmt sehr bequem, so ein eckiges, hartes Ding unterm Kopf", hatte ihr Vater gesagt, als er zum ersten Mal ein Buch unter ihrem Kissen entdeckte. "Gib zu, es flüstert dir nachts seine Geschichte ins Ohr." - "Manchmal!", hatte Meggie geantwortet. "Aber es funktioniert nur bei Kindern." Dafür hatte Mo sie in die Nase gezwickt. Mo. Meggie hatte ihren Vater noch nie anders genannt.
In jener Nacht - mit der so vieles begann und so vieles sich für alle Zeit änderte - lag eins von Meggies Lieblingsbüchern unter ihrem Kissen, und als der Regen sie nicht schlafen ließ, setzte sie sich auf, rieb sich die Müdigkeit aus den Augen und zog das Buch unter dem Kissen hervor. Die Seiten raschelten verheißungsvoll, als sie es aufschlug. Meggie fand, dass dieses erste Flüstern bei jedem Buch etwas anders klang, je nachdem, ob sie schon wusste, was es ihr erzählen würde, oder nicht. Aber jetzt musste erst einmal Licht her. In der Schublade ihres Nachttisches hatte sie eine Schachtel Streichhölzer versteckt. Mo hatte ihr verboten, nachts Kerzen anzuzünden. Er mochte kein Feuer. "Feuer frisst Bücher", sagte er immer, aber schließlich war sie zwölf Jahre alt und konnte auf ein paar Kerzenflammen aufpassen. Meggie liebte es, bei Kerzenlicht zu lesen. Drei Windlichter und drei Leuchter hatte sie auf dem Fensterbrett stehen. Sie hielt das brennende Streichholz gerade an einen der schwarzen Dochte, als sie draußen die Schritte hörte. Erschrocken pustete sie das Streichholz aus - wie genau sie sich viele Jahre später noch daran erinnerte! -, kniete sich vor das regennasse Fenster und blickte hinaus. Und da sah sie ihn.“

 

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Cornelia Funke (Dorsten, 10 december 1958)

 

 

De Amerikaanse dichteres Carolyn Ashley Kizer werd geboren op 10 december 1925 in Spokane, Washington. Zie ook alle tags voor Carolyn Kizer op dit blog.

 

Where I've Been All My Life

I.
Sirs, in our youth you love the sight of us.
Older, you fall in love with what we've seen,
Would lose yourselves by living in our lives.
I'll spin you tales, play the Arabian girl;
Working close, alone in the blond arena,
Flourish my cape, the cloth on the camera.
For women learn to be a holy show.

I'll tell you where I've been, not what I am:
In Rotterdam, womb where my people sprang,
I find my face, my father, everywhere.
New cousins I must stoop to greet, the get
Of tall, whey-colored burghers, sturdy dams,
As children fed on tulip bulbs and dirt,
Tugged at dry dugs and sucked at winter's rind.

My cousins, dwarfed by war! Your forms rebuke
The butcher and the bystander alike.
To ease you I can't shrink this big Dutch frame
Got of more comfortable ancestors.
But from my Southern side I pluck a phrase,
"I'll carry you." And it means "rest in me,"
To hold you as I may, in my mind's womb.

But snap the album, get the guidebook out!
Rotterdam: her raw, gray waterfront,
Zadkine's memorial burning on the quay;
This bronze is mortal, gaping in defeat,
The form that wombed it split to let it be.
It mends; he lurches up, in blood reborn,
The empty heavens his eternal frame.

 

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Carolyn Kizer (10 december 1925 – 9 oktober 2014)

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Louÿs werd geboren op 10 december 1870 in Gent. Zie ook alle tags voor Pierre Louÿs op dit blog.

 

Chanson

Le premier me donna un collier, un collier de perles qui
vaut une ville, avec les palais et les temples, et les trésors
et les esclaves.

Le second fit pour moi des vers. Il disait que mes cheveux
sont noirs comme ceux de la nuit sur la mer et mes yeux
bleus comme ceux du matin.

Le troisième était si beau que sa mère ne l'embrassait pas
sans rougir. Il mit ses mains sur mes genoux, et ses lèvres
sur mon pied nu.

Toi, tu ne m'as rien dit. Tu ne m'as rien donné, car tu es
pauvre. Et tu n'es pas beau, mais c'est toi que j'aime

 

 

Pégase
À José Maria de Heredia.

De ses quatre pieds purs faisant feu sur le sol,
La Bête chimérique et blanche s'écartèle,
Et son vierge poitrail qu'homme ni dieu n'attelle
S'éploie en un vivace et mystérieux vol.

Il monte, et la crinière éparse en auréole
Du cheval décroissant fait un astre immortel
Qui resplendit dans l'or du ciel nocturne, tel
Orion scintillant à l'air glacé d'Éole.

Et comme au temps où les esprits libres et beaux
Buvaient au flot sacré jailli sous les sabots
L'illusion des sidérales chevauchées,

Les Poètes en deuil de leurs cultes perdus
Imaginent encor sous leurs mains approchées
L'étalon blanc bondir dans les cieux défendus.

 

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Pierre Louÿs (10 december 1870 – 6 juni 1925)
Kerstmarkt in Gent 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:35 Reageer op dit bericht

Clarice Lispector, Thomas Lux, Ara Baliozian, Christine Brückner, Rumer Godden

De Braziliaanse schrijfster Clarice Lispector werd geboren op 10 december 1925 in Podolia (Oekraïne). Zie ook alle tags voor Clarice Lispector op dit blog.

Uit: Why This World (Biografie door Benjamin Moser)

“In 1946, the young Brazilian writer Clarice Lispector was returning from Rio de Janeiro to Italy, where her husband was vice consul in Naples. She had traveled home as a diplomatic courier, carrying dispatches to the Brazilian Ministry of Foreign Relations, but with the usual routes between Europe and South America disrupted by the war, her journey to rejoin her husband followed an unconven-
tional itinerary. From Rio she flew to Natal, on the northeastern tip of Brazil, then onward to the British base at Ascension Island in the South Atlantic, to the American air station in Liberia, to the French bases in Rabat and Casablanca, and then via Cairo and Athens to Rome.
Before each leg of the trip, she had a few hours, or days, to look around. In Cairo, the Brazilian consul and his wife invited her to a cabaret, where they were amazed to see the exotic belly dance performed to the familiar strains of a hit of Rio's 1937 Carnival, Carmen Miranda's "I Want Mommy."
Egypt itself failed to impress her, she wrote a friend back in Rio de Janeiro.
"I saw the pyramids, the Sphinx--a Mohammedan read my palm in the `desert sands' and said I had a pure heart. . . . Speaking of sphinxes, pyramids, piasters, it's all in horribly bad taste. It's almost immodest to live in Cairo. The problem is trying to feel anything that hasn't been accounted for by a guide."1
Clarice Lispector never returned to Egypt. But many years later she recalled her brief sightseeing tour, when, in the "desert sands," she stared down no one less than the Sphinx herself.
"I did not decipher her," wrote the proud, beautiful Clarice. "But neither did she decipher me."
By the time she died in 1977, Clarice Lispector was one of the mythical figures of Brazil, the Sphinx of Rio de Janeiro, a woman who fascinated her countrymen virtually from adolescence. "The sight of her was a shock," the poet Ferreira Gullar remembered of their first meeting. "Her green almond eyes, her high cheekbones, she looked like a she-wolf, a fascinating wolf. . . . I thought that if I saw her again I would fall hopelessly in love with her." "There were men who couldn't forget me for ten years," she admitted.”

 

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Clarice Lispector (10 december 1925 – 9 december 1977)

 

 

De Amerikaanse dichter Thomas Lux werd geboren op 10 december 1946 in Northampton, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Thomas Lux op dit blog.

 

Refrigerator, 1957

More like a vault -- you pull the handle out
and on the shelves: not a lot,
and what there is (a boiled potato
in a bag, a chicken carcass
under foil) looking dispirited,
drained, mugged. This is not
a place to go in hope or hunger.
But, just to the right of the middle
of the middle door shelf, on fire, a lit-from-within red,
heart red, sexual red, wet neon red,
shining red in their liquid, exotic,
aloof, slumming
in such company: a jar
of maraschino cherries. Three-quarters
full, fiery globes, like strippers
at a church social. Maraschino cherries, maraschino,
the only foreign word I knew. Not once
did I see these cherries employed: not
in a drink, nor on top
of a glob of ice cream,
or just pop one in your mouth. Not once.
The same jar there through an entire
childhood of dull dinners -- bald meat,
pocked peas and, see above,
boiled potatoes. Maybe
they came over from the old country,
family heirlooms, or were status symbols
bought with a piece of the first paycheck
from a sweatshop,
which beat the pig farm in Bohemia,
handed down from my grandparents
to my parents
to be someday mine,
then my child's?
They were beautiful
and, if I never ate one,
it was because I knew it might be missed
or because I knew it would not be replaced
and because you do not eat
that which rips your heart with joy.

 

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Thomas Lux (Northampton, 10 december 1946)

 

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene. Zie ook alle tags voor Ara Baliozian op dit blog.

Uit: Pages From My Diary, 1986-1995

« Sometimes in the middle of the night I receive telephone calls from distant places by individuals in search of immortality. These individuals seem to think that I have influence in those places where immortality is dispensed. I try to explain to them that I have problems of my own, that I can't even make ends meet, that my so-called influence is a figment of their imagination, that the status of an Armenian writer in our communities is that between a janitor and an unemployable misfit, and that even if I were to write to a flunky, the chances are I would be completely ignored.
The Arabs castrate rapists and cut off the hands of thieves. Both procedures may be viewed as forms of censorship. Literary censorship is even more barbaric because it attempts to castrate or maim the expression of man's mind and soul. Literary censorship is the first step on the road that leads to massacre.
Some of our academics appear to have made the brilliant discovery that, the more useless and irrelevant their field of expertise, the more they can count on institutional support. I am personally acquainted with academics who know everything that happened to us 70 or even 700 years ago but pretend to know nothing about what's happening today in their own community.
"Why have you given up writing?" I ask a friend who until very recently contributed regularly to our press.
"How can you go on writing?" he replies.
A good question. I wish I knew the answer.”

 

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Ara Baliozian (Athene, 10 december 1936)

 

 

De Duitse schrijfster Christine Brückner werd geboren op 10 december 1921 in Schmillinghausen bij Bad Arolsen in Hessen. Zie ook alle tags voor Christine Brückner op dit blog.

Uit: Jauche und Levkojen

„Vor wenigen Minuten wurde auf Poenichen ein Kind geboren. Es kniff die Augen fest zu, als wäre ihm das Licht der Morgensonne zu grell, und war nicht einmal durch leichte Schläge auf das Hinterteil zum Schreien zu bringen. Aber: Es bewegte sich, atmete, lebte. Die Hebamme hatte die Länge: 42 Zentimeter, mit Hilfe der Küchenwaage auch das Gewicht: 2450 Gramm, festgestellt und zusammen mit dem Datum, dem 8. August 1918, und der Uhrzeit: 7 Uhr 30, auf dem Formular eingetragen, und nun lag das Kind gewindelt und mit blauem Jäckchen und Mützchen bekleidet in den blaugestickten Kissen der Quindtschen Familienwiege und schlief.
Die Mutter des Kindes, Vera von Quindt geborene von Jadow, für zwei Wochen eine Wöchnerin und dann nie wieder, hatte darauf bestanden, daß ihr Kind - zum Zeitpunkt dieser Abmachung allerdings nicht einmal gezeugt - in der Charite zur Welt kommen sollte, wo ein junger unterschenkelamputierter Arzt in der Entbindungsstation arbeitete, einer ihrer Bewunderer, aber als Ehemann nicht geeignet:
bürgerlich und ohne Aussicht auf eine baldige Niederlassung in einer guten Wohngegend des Berliner Westens. Aus begreiflichen Gründen war von ihm nicht die Rede gewesen, als diese Abmachung
getroffen wurde. Die Erinnerung an den Steckrübenwinter und eine erneute Herabsetzung der Lebensmittelrationen hatten die junge Berlinerin ein pommersches Rittergut mit anderen Augen sehen
lassen. Sie war 24 Jahre alt, dunkelhaarig, hübsch, aber unvermögend, und ihre Tänzer waren an der Somme undMarne gefallen, "reihenweise" wie ihre Mutter zu sagen pflegte. ...“

 

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Christine Brückner (10 december 1921 – 21 december 1996)
Scene uit de gelijknamige film uit 1978

 

 

De Engelse schrijfster Margaret Rumer Godden werd geboren op 10 december 1907 in Eastbourne, East Sussex. Zie ook alle tags voor Rumer Godden op dit blog.

Uit: In This House of Brede

“From the air. it would seem that it was the Abbey that had space, the old town below that was enclosed; steep and narrow streets ran between the ancient battlements and its houses were huddled, roof below roof, windows and eaves jutting so that they almost touched; garden yards were overlooked by other garden yards while the Abbey stood in a demesne of park, orchard, farm and garden. Its walls had been heightened since the nuns came, trees planted that had grown tall; now it was only from the tower that one could look into the town, though atnight a glow came up from the lights seeming, from inside the enclosure, to give the Abbey walls a nimbus.
The traffic made a continual hum too, heard in the house but not in the park that stretched away inland towards the open fields; it was a quiet hum because the town was quiet and old- fashioned; besides, no car or lorry could be driven quickly through Its narrow cobbled streets.
The sparrow voices of children, when they were let out of school, were heard too, but the only sound that came from the Abbey was dropped into the town by bells measuring, not the hours of time as did the parish church clock, but the liturgical hours from Lauds to Compline; the bells rang the Angelus, the call to Chapter and the Abbey news of entrances and exits; sometimes of death. There was a small bell. St John, almost tinkling by contrast; it hung in the long cloister and summoned the nuns to the refectory. The bells of the Abbey, the chimes of the parish church clock, coming across each other, each underlining the other, gave a curious sense of time outside time, of peace, and the only quarrel the town had with the Abbey now was that the nuns insisted on feeding tramps.
A winding stone stair led up to the tower, going through the belfry above the bell tribune where the hanging bell ropes had different coloured tags. Though the bells were numbered, they had names. ‘Dame Ursula says they are baptized,’ sald Sister Cecily. Dame Clare, the zelatrix, Dame Ursula's assistant, was more exact. ‘There is a ceremony in the pontifical which is called baptizing the bells; It is, rather, a consecration,‘ but to Cecily they seemed personalities. "

 

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Rumer Godden (10 december 1907 – 8 november 1998)

Geschreven door Romenu om 11:34 Reageer op dit bericht

Thomas Verbogt, Gioconda Belli, Gioconda Belli, Joe McGinniss, Wolfgang Hildesheimer, Anna Gavalda, Ödön von Horváth, John Milton

De Nederlandse schrijver Thomas Verbogt werd op 9 december 1952 geboren in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Thomas Verbogt op dit blog.

Uit:Waaitaal

““Last.
De slijter bij wie ik soms kom, doet vaak een beetje moeilijk over de wijn die hij verkoopt. Of moeilijk, nee, dat is niet het woord: artistiek - dát is het. Als we voor de schappen staan is het net alsof we naar een tentoonstelling kijken. Graag zou ik dit illustreren aan de hand van
een voorbeeld, dus hoe hij over de wijnen praat, maar dat kan ik niet, want ik laat zijn woorden niet tot me doordringen. Ik kan doen alsof ik aandachtig luister, terwijl ik aan volstrekt andere dingen denk. Op het juiste moment zeg ik: ‘Doet u me daar maar een doosje van.’ Regel-
matig complimenteert de slijter me vanwege mijn keuze.Laatst zei hij zelfs: ‘Heel verstandig.’
Het rare is dat wanneer ik zijn winkel verlaat, hij een ander register opentrekt. Dan kan hij zeggen: ‘Smakelijke avond.’ Ik moet daar niet moeilijk over doen, maar toch heb ik last van die woorden. Ze achtervolgen me op weg naar huis.
Gisteren sloeg hij toe tijdens het afrekenen. Hij stond al een tijdje met een fles in zijn handen, ik zag zijn mond bewegen, een keer of vier ving ik het woord ‘fruitig’ op, want sommige woorden dringen toch tot me door, en toen hij weer triomfantelijk tegen het etiket tikte, zei ik:
‘Doet u me maar een doosje. ’ Hij toetste een bedrag in op de kassa, hij sprak dat bedrag ook uit en toen zei ik waarom, geen idee: ‘Dat valt mee.’ Hij keek me aan en daar kwam het: ‘Geinig voor weinig.’ Ik voelde lichte schaamte en keek automatisch naar buiten. De hemel spuugde fel natte sneeuw tegen de winkelruit.”

 

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Thomas Verbogt (Nijmegen, 9 december 1952)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Michael Krüger werd geboren op 9 december 1943 in Wittgendorf. Zie ook alle tags voor Michael Krüger op dit blog.

Uit: Das Irrenhaus

„Zum ersten Mal in meinem Leben wollte ich mich mit Hingabe langweilen. Ich habe in den vergangenen zwanzig Jahren alles Spekulative zur Langeweile gelesen, von den antiken Griechen bis zu Heidegger, ihn sogar mehrere Male, herrlich und nie übertroffen in seiner Klarheit und sauertöpfischen Pedanterie. Aber es ist etwas anderes, sich theoretisch mit Langeweile zu beschäftigen, als sich ihr auszusetzen. Kann man sich zur Langeweile entschließen? Ein Leergelassensein von der Welt, das wollte ich erreichen.
Ich hatte den Eindruck, das Leben sei mir zu nahe gekommen, unsichtbar zwar, aber doch bedrängend. Ich sollte mich ständig äußern, entscheiden, einen geraden Weg einschlagen. Ich sollte sagen, wer ich war und wer ich eines Tages sein wollte. Aber es war mir vollkommen unmöglich, eine Antwort auf die immer unangenehmer werdenden Fragen zu geben. Ich war weder besonders schlau, noch hatte ich starke Meinungen, kaum feste Überzeugungen und fast keinen Glauben, nur ein flüchtiges Staunen darüber, wie rasch und unkompliziert sich andere Menschen den Launen anpassen, die auf geheimnisvolle Weise in die Welt treten, sie eine Weile beherrschen und dann wie von selbst wieder verschwinden. Manchmal, wenn ich aus dem Fenster starrte, kam ich zu der nicht besonders bemerkenswerten Ansicht, zu neunzig Prozent aus Routine zu bestehen; diese Routine hielt mich am Leben. Und die restlichen zehn Prozent? Ich war mir nicht sicher, ob diese zehn Prozent an einem Spiel teilnahmen, dessen Spielregeln ich nicht kannte, oder ob ich über sie als Werkzeug der Lebensordnung, meines Lebens, verfügen konnte. Mit anderen Worten, mit jedem Tag, den ich auf der Welt war, nahm meine Unsicherheit zu. Von einer irgendwie fest umrissenen Identität konnte bei mir nicht die Rede sein; ich besaß nicht einmal den Ehrgeiz, eine zu haben.
Ich fand es immer unerträglicher, mit dem Bus oder mit der U-Bahn zu fahren und den Menschen in die Augen zu blicken. Sogar das Einkaufen im Supermarkt gleich gegenüber fiel mir schwer. Wenn ich mit meinem Einkaufskorb in einer Schlange stehen musste und gezwungen war, schrittweise vorzurücken, immer meinen Vordermann oder eine Vorderfrau im Blick, wenn ich in die fremden Körbe schauen musste, auf die trostlosen fettarmen Joghurts, auf Kekse und Zigaretten und Deodorantflaschen, stellte ich mir zwangsläufig das Leben dieser Menschen vor und wurde sofort von einem Schwindel ergriffen, von einem so überwältigenden Lebensentzug, dass ich oft genug meinen Korb einfach in das nächste Fach stellte und fluchtartig den Laden verließ.“

 

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Michael Krüger (Wittgendorf, 9 december 1943)

 

 

De Nicaraguaanse schrijfster, dichteres en ex-politica Gioconda Belli werd geboren op 9 december 1948 in Managua. Zie ook alle tags voor Gioconda Belli op dit blog.

 

The man who loves me

I.
The man who loves me should know how to part curtains
of flesh
Fathom my eye's depths
And know that in me nestles
A tender, transparent swallow.

II.
The man who loves me
Will not covet me like a commodity
Nor exhibit me like a sportsman's trophy
He will stand by me
Loving me just as I love and stand by him.

III.
The man who loves me
Will be strong as the ceibo trees
Solid and sheltering as they are,
Clear as a December morning.

 

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Gioconda Belli (Managua, 9 december 1948)

 

 

De Amerikaanse schrijver Joe McGinniss werd geboren in New York City op 9 december 1942. Zie ook alle tags voor Joe McGinniss op dit blog.

Uit:The Rogue

“A moment later, the door flew open again. A young man in a T-shirt and blue jeans strode out. His head was shaved. He wore a goatee. His arms and neck were covered with tattoos.
“Get back inside, bitch!”
The woman lowered her hands and looked at him. Through her tears, she said, “Can’t you understand that I’d rather be dead than stuck here living with you?”
He grabbed her by a bare arm and yanked her to her feet.
The baby continued to cry.
“Listen, bitch—”
“Hey!” I shouted. “Take it easy there.”
He let go of the woman’s arm and looked down at me from the landing. “Who the f--k are you?”
“Your new neighbor?” I said.
“Let me tell you, mister,” the woman said, “you don’t want to live here.”
“Are you going to be okay?”
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She nodded, then went back inside with the man, leaving the baby crying on the landing. The rental agent still had not arrived. I got back in my car and drove off to resume my search.
The next day, Thursday, May 20, I found a “mother-in-law” apartment in a house owned by a schoolteacher in the Hillside district of Anchorage. Hillside wasn’t the most convenient area—it was at least a twenty-minute drive from downtown and more than an hour from Wasilla, where I’d be spending most of my working hours—but at $1,650 a month it was better than $2,400 and the need to put the domestic abuse hotline on my speed dial. I arranged to see the apartment at 6:00 pm.”

 

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Joe McGinniss (9 december 1942 - 10 maart 2014)

 

 

De Duitse schrijver en schilder Wolfgang Hildesheimer werd geboren op 9 december 1916 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Hildesheimer op dit blog.

Uit:Das Ende der Fiktionen

“Aber kommen wir zur Sache. Die Frage, die uns angeht, ist die: ist es tatsächlich heute noch die "wahre Aufgabe" des Schriftsellers, ein Meisterwerk zu schreiben? Und während ich, ein älterer Schriftsteller, sagen würde: Ja, das ist es, war es immer und bleibt es bis zum Ende der Literatur, würde die Mehrheit der jungen Schriftsteller in Deutschland allein schon den Begriff des Meisterwerkes mit Verachtung von sich weisen. Die Aufgabe des Schriftstellers, so würden sie sagen, ist, zur Veränderung der Gesellschaft beizutragen. Die Gemäßigten sehen die Aufgabe im Schärfen des Bewußtseins und der rezeptiven Fähigkeiten des Lesepublikums. Die Extremen sagen: ein Schriftsteller, der seine Aktivität nicht in den unmittelbaren Dienst der Weltrevolution stellt, ist kein Schriftsteller, sondern ein Parasit.
Ich möchte nicht gern als ein Reaktionär vor Ihnen stehen. Meine politische Position ist links. Zwar bin ich gegen Terror und Gewalt jeder Art, aber ich bin der Meinung, daß der Kapitalismus abgeschafft werden muß, daß die Reichen ihrer Privilegien beraubt werden und die Hungrigen ernährt werden müssen. Daß, in anderen Worten, die Gesellschaft verändert werden muß. Ich weiß: das ist leicht gesagt. Aber es ist ebenso leicht geschrieben. Schwer ist nur aktive Abhilfe.
Die Versuche der Literatur, einschließlich der littérature engagée, unsere Situation anhand fiktiver Modelle in den Griff zu bekommen, sind gescheitert. ... Sartre, ihr Hauptvertreter, ist noch immer politisch tätig, er reist und besucht Anarchisten im Gefängnis, er hat dem Establishment abgeschworen, den Nobelpreis demonstrativ abgelehnt; aber was schreibt er? Ein mehrbändiges Werk über Flaubert.
Kunst ist Kreativität, nicht Wiedergabe - ich darf annehmen, daß Sie das schon irgendwo gehört haben. Ich bin mir völlig darüber im klaren, daß die Wörter "Kunst", "Künstler" und "Kreativität" für den politisch engagierten Schriftsteller lächerlich, wenn nicht gar verhaßt sind.“

 

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Wolfgang Hildesheimer (9 december 1916 – 21 augustus 1991)

 

 

De Franse schrijfster Anna Gavalda werd geboren op 9 december 1970 in Boulogne-Billancourt. Zie ook alle tags voor Anna Gavalda op dit blog.

Uit: Je l'aimais

" - Oh, en fait, je ne t'écris pas vraiment, j'écris ce que j'ai envie de faire avec toi..."
Il y'avait des feuilles partout. Autour d'elle, à ses peids, sur le lit. J'en ai pris une au hasard:
pique-niquetk faire la sieste au bord d'une rivière, manger des pêches, descrevettes, des croissants, du riz gluant, nager, danser, m'acheter des chaussures, de la lingerie, du parfum, lire le journal, lécher les vitrines, prendre le métro, surveiller l'heure, te pousser quand tu prends toute la place, étendre le ligne, aller à l'Opéra, à Bayreuth, à Vienne, aux coruses, au supermarché, faire des barbecues, râler quand tu as oublié le charbon, me laver les dents en même temps que toi, t'acheter des calecons, tondre la pelouse, lire le journal par dessus ton épaule, t'empêcher de manger trop de cacahouètes, visiter les caves de la Loire, et celles de la Hunter Valley, faire l'idiote, jacasser, te présenter Martha et Tino, cueillir des mûres, cuisiner, retourner au Vietnam, porter un sari, jardiner, te réveiller encore parce que ton ronfles, aller au zoo, aux puces, à Paris, à Londres, à Melrose, à Picadilly, te chanter des chansons, arrêter de fumer, te demander de me couper les ongles, acheter de la baiselle, des bêtises, des choses qui ne servent à rien, manger des glaces, regardes les gens, te battre auxc échecs, écouter du jazz, du reggae, danser le mambo et le cha-cha-cha, m'ennuyer, faire des caprices, bouder, rire, t'entortiller autour de mon petit doigt, chercher une maison avec vue sur les vaches, remplir d'incédents Caddie, repreindre un plafond, coudre des rideaux, rester des heures à table à discuter avec des gens intéressants, te tenir par la barbichette, te couper les cheveux, enlever les mauvaises herbes, laver la voiure, voir la mer, revoir de vieux nanars, t'appeler encore, te dire des mots crus, apprendre à tricoter, te tricoter uen écharpe, défaire cette horreur, recueillir des chats, deschiens, des perroquets, des éléphants, louer des bicyclettes, ne pas s'en servir, rester dans un hamac, relire les bicot de ma grand-mère, recoir les robes de Suzy, boires des margaritas à l'ombre, tricher, apprendre à me servir d'un fer à repasser, jeter le fer à repasser par la fenêtre, chanter sous la pluie, fuir les touristes, m'enivrer, te dire toute la vérité, me souvenir que toute vérité n'est pas bonne à dire, t'écouter, te donner la main, récupérer mon fer à repasser, écouter les paroles des chansons, mettre le réveil, oubleir nos valises, m'arrêter de courir, descendre les piubelles, te delander si tu m'aimes toujours, discuter avec la vosiine, te racotner mon enfance à Bahrein, les bagues de ma nounou, l'odeur du henné et les boulettes d'ambre, faire les mouilettes, des étiquettes pour les pots de confiture...
Et si ca continuait comme ca pendant dans des pages et des pages. Des pages et des pages... Je te dis là ce sui me passe par la tête, ce dont je me souviens. C'était incroyable."

 

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Anna Gavalda (Boulogne-Billancourt, 9 december 1970)

 

 

De Hongaars-Duitse schrijver Ödön von Horváth werd geboren op 9 december 1901 in Fiume. Zie ook alle tags voor Ödön von Horváth op dit blog.

Uit: Glaube, Liebe, Hoffnung

DIE PRANTL Grüß Gott, tritt ein zeigens her – habens Ihr Pensum hinter sich?
ELISABETH Hier – Sie überreicht der Prantl ihr Bestellbuch.
DIE PRANTL blättert: Was? Zwei Paar Straps, einen Hüfthalter und ein Korsett, das ist doch radikal nichts!
ELISABETH Das Verkaufen ist heutzutage kein Kinderspiel, die Leut schlagen einem die Türe vor der Nase zu.
DIE PRANTL Also nur keine Gemeinplätze! Sie als Vertreterin müssen bei der Kundschaft den Schönheitssinn entwickeln! Jetzt wo das ganze Volk Gymnastik treibt und wo man überall nackerte Weiber sieht, das ist doch für unsere Branche die beste Reklame! Sie müssen Ihnen halt mehr an die Herren der Schöpfung halten, mir ist noch kein Mannsbild begegnet, das wo keinen Sinn für Strapsgürtel gehabt hätte! Wie war es denn in Kaufbeuren?
ELISABETH In Kaufbeuren war nichts.
DIE PRANTL Wieso hernach nichts? Kaufbeuren war doch immer phänomenal!
ELISABETH Ich war aber nicht in Kaufbeuren.
DIE PRANTL Sondern?
ELISABETH Ich wollte nämlich Zeit sparen und bin mit einem Auto gefahren, und zwar direkt in der Luftlinie – aber plötzlich hat die Ölzufuhr ausgesetzt und ich habe in einer Scheune im Walde übernachtet."

 

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Ödön von Horváth (9 december 1901 – 1 juni 1938)
Scene uit een opvoering in Salzburg, 2009

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Milton werd geboren op 9 december 1608 in Londen. Zie ook alle tags voor John Milton op dit blog.

Uit: Paradise Lost (Book I)

But see! the angry Victor hath recalled
His ministers of vengeance and pursuit
Back to the gates of Heaven: the sulphurous hail,
Shot after us in storm, o’erblown hath laid
The fiery surge that from the precipice
Of Heaven received us falling; and the thunder,
Winged with red lightning and impetuous rage,
Perhaps hath spent his shafts, and ceases now
To bellow through the vast and boundless Deep.
Let us not slip the occasion, whether scorn
Or satiate fury yield it from our Foe.
Seest thou yon dreary plain, forlorn and wild,
The seat of desolation, void of light,
Save what the glimmering of these livid flames
Casts pale and dreadful? Thither let us tend
From off the tossing of these fiery waves;
And, re-assembling our afflicted powers,
Consult how we may henceforth most offend
Our Enemy, our own loss how repair,
How overcome this dire calamity,
What reinforcement we may gain from hope,
If not what resolution from despair.”
Thus Satan, talking to his nearest Mate,
With head uplift above the wave, and eyes
That sparkling blazed; his other parts besides
Prone on the flood, extended long and large,
Lay floating many a rood, in bulk as huge
As whom the fables name of monstrous size,
Titanian or Earth-born, that warred on Jove,
Briareos or Typhon, whom the den
By ancient Tarsus held, or that sea-beast
Leviathan, which God of all his works
Created hugest that swim the ocean-stream.
Him, haply slumbering on the Norway foam,
The pilot of some small night-foundered skiff,
Deeming some island, oft, as seamen tell,
With fixèd anchor in his scaly rind,
Moors by his side under the lee, while night
Invests the sea, and wishèd morn delays.


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John Milton (9 december 1608 – 8 november 1674)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e december ook mijn blog van 9 december 2012 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:31 Reageer op dit bericht

In Memoriam Peter van Straaten

In Memoriam Peter van Straaten

De Nederlandse cartoonist, illustrator en striptekenaar Peter van Straaten is donderdag op 81-jarige leeftijd overleden. Volgens zijn website gebeurde dat in zijn woonplaats Amsterdam. Peter van Straaten werd geboren in Arnhem op 25 maart 1935. Zie ook alle tags voor Peter van Straaten op dit blog.

 

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 1985208-80ff884178ec1e80582e564637af5faf.jpg   Peter Van Straaten (25 maart 1935 – 8 december 2016)




Geschreven door Romenu om 17:59 Reageer op dit bericht

Eileen Myles

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Eileen Myles werd geboren in Boston, Massachusetts, op 9 december 1949. Zij bezocht katholieke scholen in Arlington, Massachusetts, en behaalde haar BA aan de Universiteit van Massachusetts (Boston). In 1974 kwam zij bij The Poetry Project in St. Mark's in New York, waar o.a. Alice Notley, Paul Violi en Ted Berrigan haar docenten waren. In 1979 werkte ze als assistent van dichter James Schuyler. Myles's eerste grote bunde, “Not Me” werd in 1991 uitgegeven. Andere bundels zijn: “Snowflake/different streets” (2012); “Sorry, Tree”(2007); “Skies”(2001); “School of Fish”(1997), en “Maxfield Parrish” (1995). Zij is ook de auteur van twee romans, “Inferno: A Poet’s Novelroman” (2010), winnaar van de Lambda Literary Award 2011 en “Cool for You” (2000). Myles heeft ook een bundel korte verhalen geschreven, “Chelsea Girls” (1994). Ze ontving een beurs van de Warhol Foundation voor haar verzameling essays “The Importance of Being Iceland” (2009) en kreeg in 2012 een Guggenheim-fellowship. In2015 verscheen “I Must Be Living Twice: New and Selected Poems 1975-2014.” Naast het schrijven van poëzie was Myles artistiek directeur van St. Mark's Church van 1984 tot 1987 en was zij mederedacteur van de anthologie “The New Fuck You/adventures in lesbian reading” (1995). Zij schreef ook het libretto voor de opera “Hell” door Michael Webster. In 1991 lanceerde Myles een schrijfcampagne voor de president van de Verenigde Staten. Zij publiceerde in diverse bladen, waaronder ArtForum, BookForum, The Believer, The Nation en Parkett. Myles is emeritus hoogleraar schrijven en literatuur aan de universiteit van Californië, San Jose, de New York University, Columbia University, en het Naropa Institute in Boulder, Colorado.

 

The Honey Bear

Billie Holiday was on the radio
I was standing in the kitchen
smoking my cigarette of this
pack I plan to finish tonight
last night of smoking youth.
I made a cup of this funny
kind of tea I've had hanging
around. A little too sweet
an odd mix. My only impulse
was to make it sweeter.
Ivy Anderson was singing
pretty late tonight
in my very bright kitchen.
I'm standing by the tub
feeling a little older
nearly thirty in my very
bright kitchen tonight.
I'm not a bad looking woman
I suppose O it's very quiet
in my kitchen tonight I'm squeezing
this plastic honey bear a noodle
of honey dripping into the odd sweet
tea. It's pretty late
Honey bear's cover was loose
and somehow honey dripping down
the bear's face catching
in the crevices beneath
the bear's eyes O very sad and sweet
I'm standing in my kitchen O honey
I'm staring at the honey bear's face.

 

 

Movie

You're like
a little fruit
you're like
a moon I want
to hold
I said lemon slope
about your
hip
because it's one
of my words
about you
I whispered
in bed
this smoothing
the fruit &
then alone
with my book
but writing
in it the pages
wagging
against my knuckles
in the
light like a
sail.

 

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Eileen Myles (Boston, 9 december 1949)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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