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Berichten van 17 januari 2017 tot 18 januari 2017

Sascha Kokot, Peter Stamm, Franz Blei, Jon Stallworthy, Montesquieu, Ioan Slavici, Rubén Darío, Paul Léautaud, Alan Alexander Milne

De Zwitserse schrijver Peter Stamm werd geboren op 18 januari 1963 in Weinfelden. Zie ook alle tags voor Peter Stamm op dit blog.

Uit: Agnes

„Die Bilder scheinen mir wirklicher als die dunkle Wohnung, die mich umgibt. Es ist ein seltsames Licht in ihnen, das Licht einer weiten Ebene an einem Nachmittag im Oktober.
Eine leere Ebene, weit und breit keine Stadt, kein Dorf, nicht einmal eine Farm. Kurz geschnittene Sequenzen, ohne dass das Bild sich wesentlich verändert. Immer neue Ansätze, Versuche, die Landschaft zu erfassen. Manchmal erahne ich, weshalb Agnes die Kamera eingeschaltet hat: eine seltsam geformte Wolke, eine Reklametafel, in der Ferne ein Streifen Wald, fast unsichtbar durch das Weitwinkelobjektiv. Einmal ein Schwenk zu mir, wie ich am Steuer sitze. Ich mache eine Grimasse. Und dann wohl der Versuch, sich selbst zu zeigen: der Rückspiegel, darin gross die Kamera und dahinter, kaum zu sehen, Agnes selbst. Dann noch einmal ganz kurz Agnes, am Steuer diesmal, wie sie eine abwehrende Handbewegung macht.
Der Parkaufseher. Auch er macht abwehrende Handbewegungen, aber im Gegensatz zu Agnes lacht er dabei. Ein Zoom auf seine Hände, die über ein Kartenblatt fahren, einen Weg zeigen, der im Bild nicht zu erkennen ist. Der Aufseher lässt sich auf seinen Stuhl fallen, öffnet eine Schublade, zieht einige Broschüren heraus. Er lacht und hält eine davon in die Kamera: How to survive Hoosier National Forest. Das Bild wackelt, dann greift von unten eine Hand nach dem Faltblatt. Der Parkaufseher spricht unentwegt, sein Gesicht wird ernst. Die Kamera wendet sich von ihm ab, streift mich kurz. Plötzlich Wald, ein lockerer Baumbestand. Ich liege auf dem Boden, scheine zu schlafen oder habe zumindest die Augen geschlossen. Die Kamera nähert sich mir von oben, kommt immer näher, bis das Bild unscharf wird, weicht zurück. Dann wandert sie über meinen Körper bis zu den Füssen und wieder zum Kopf. Lange bleibt sie auf dem Gesicht stehen, versucht, noch einmal näherzukommen, aber das Bild wird wieder unscharf, und sie weicht von neuem zurück“.

 

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Peter Stamm (Weinfelden, 18 januari 1963)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en fotograaf Sascha Kokot werd geboren op 18 januari 1982 in Osterburg. Zie ook alle tags voor Sascha Kokot op dit blog.

Uit: Rodung

der Winter weht fleißig ein frostiges Tuch
zwischen meine Fensterfliigel keine Handbreit
fiir das Temperaturgefälle reicht der Lack
schon seit dem Vermieter kaum noch aus der
Straße sichert das Achsenrumpeln wenn da
nicht die Kälte dieser Tage wäre ich lieber ein
befelltes Tier auf der Fährte im Park dicht über
der Decke zwischen all den Schneemännern
den gelben Bmiergremen junger Familien dem
Geäst vorgelagerter Jahre falle ich noch immer
deinem Pfeifen zum Opfer ganz fern bleibst du
nur mir


*

vor dem Haus ist wieder ein Platz
für den Wind die gleitenden Vögel
wenn die Kinder heimgetrieben werden
Stiefelspuren in alle Richtungen zeigen
bleibt auf den Platten in Schnee und Salz
die Grausamkeit liegen mit der sie lachend
sich gegenseitig Frost an die roten Köpfe werfen

 

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Sascha Kokot (Osterburg, 18 januari 1982)

 

 

De Oostenrijkse schrijver, vertaler en uitgever Franz Blei werd geboren op 18 januari 1871 in Wenen. Zie ook alle tags voor Franz Blei op dit blog.

Uit: Das große Bestiarium der modernen Literatur

„Der Borchardt.
Ist ein sehr sporadisch vorkommender, immer allein und hoch fliegender schöngefiederter Vogel aus der Gattung der Edelfasane. Er zeigt nur in der Höhe sein über alle Maßen kostbares Gefieder, im Busche kriechend weiß er es so geschickt zu verbergen, daß man nur die graue Unterseite seines Federschmuckes sieht, was Beobachter, welche den Borchardt im Fluge nicht gesehen haben, sondern nur manchmal im Buschwerk, zu der Behauptung veranlaßte, der Borchardt sei grau und nicht so prächtig. Es gehören aber klare und scharfe Augen dazu, ihn in der Höhe zu sehen. Auch das solitäre Vorkommen des Borchardts haben einige bestritten und behauptet, er sei ein Gefolgsvogel der George. Doch stimmt dieses mit nichten. Denn daß der Borchardt zuweilen hoch über den George hinfliegt, darin kann Gefolgschaft nicht gesehen werden. Darin ganz unähnlich den Fasanen ist des Borchardts Schrei von prächtigem Klange und fast ein Gesang zu nennen, in dem manche vieler Singvögel Singweise zu entdecken meinen. Aber die wenigen, die sich ohrbegabt genauer mit dem Gesang des Borchardts befaßt haben, sprechen, er habe eine ihm durchaus eigene Melodie, nur singe er viel zu selten, als daß man sie sich merken könne.

Das Brod.
Oder auch Maxbrod genannt ist ein neuerdings viel in jüdischen Tempeln gehaltenes Haustier. Es ist harmlos und nimmt, auch wenn es gereizt wird, das Futter aus der Hand. Woraus man eben auf seine Eignung zu einem religiösen Tier geschlossen hat. Einige wollen voraussagen, daß das Maxbrod noch einmal die Verehrung genießen werde wie das Buber, das bekannte heilige Tier der Juden. Doch fehlt dazu dem kleinen, gar nicht stattlichen Maxbrod das Format, so große Mühe es sich dazu auch gibt. Vergleichsweise gesprochen: das Format der Gartenlaube wird nicht dadurch größer, daß ich den heftenden Bindfaden durchschneide und den Bogen auseinanderfalte. Vergleichsweise gesprochen.”

 

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Franz Blei (18 januari 1871 – 10 juli 1942)
Cover

 

 

De Engelse dichter en letterkundige Jon Stallworthy werd geboren op 18 januari 1935 in Londen. Zie ook alle tags voor Jon Stallworthy op dit blog.

 

Burning the stubble

Another harvest gathered in
Worse than the last; only a bin
of rotten grain for all our trouble.
But there is a time for the plough,
a time for harvesting, and now
a time for burning the stubble.

Flames snap at the wind, and it
etches the eye with a bitter
mirage of summer. Returning
I looked for the dip in the ground,
the nest, the unfurled poppy; found
nothing but stubble burning

And charred ground hardening towards frost.
Fire before ice; and the ground must
be ploughed after burning the stubble,
the ground must be broken again.
There can be no new grain
without, first, burning the stubble.

 

 

Rounding the Horn

Rounding the Horn, such seas
as made my mother wince.
I slept on down below,
but have been on deck since.

 

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Jon Stallworthy (18 januari 1935 – 19 november 2014)
 

 

 

De Franse schrijver en filosoof Charles Louis de Secondat, baron de La Brède et de Montesqieu werd geboren op 18 januari 1689 op het kasteel La Brède bij Bordeaux. Zie ook alle tags voor Montesquieu op dit blog.

Uit  Lettres Persanes

« Lettre IX. Le premier eunuque à Ibbi, à Erzeron.
Tu suis ton ancien maître dans ses voyages ; tu parcours les provinces et les royaumes ; les chagrins ne sauroient faire d’impression sur toi ; chaque instant te montre des choses nouvelles ; tout ce que tu vois te récrée, et te fait passer le temps sans le sentir.
Il n’en est pas de même de moi, qui, enfermé dans une affreuse prison, suis toujours environné des mêmes objets et dévoré des mêmes chagrins. Je gémis accablé sous le poids des soins et des inquiétudes de cinquante années ; et, dans le cours d’une longue vie, je ne puis pas dire avoir eu un jour serein et un moment tranquille.
Lorsque mon premier maître eut formé le cruel projet de me confier ses femmes, et m’eut obligé, par des séductions soutenues de mille menaces, de me séparer pour jamais de moi-même ; las de servir dans les emplois les plus pénibles, je comptai sacrifier mes passions à mon repos et à ma fortune. Malheureux que j’étois ! Mon esprit préoccupé me faisoit voir le dédommagement, et non pas la perte : j’espérois que je serois délivré des atteintes de l’amour par l’impuissance de le satisfaire. Hélas ! on éteignit en moi l’effet des passions, sans en éteindre la cause ; et, bien loin d’en être soulagé, je me trouvai environné d’objets qui les irritoient sans cesse. J’entrai dans le sérail, où tout m’inspiroit le regret de ce que j’avais perdu : je me sentois animé à chaque instant : mille grâces naturelles sembloient ne se découvrir à ma vue que pour me désoler : pour comble de malheurs, j’avois toujours devant les yeux un homme heureux. Dans ce temps de trouble, je n’ai jamais conduit une femme dans le lit de mon maître, je ne l’ai jamais déshabillée, que je ne sois rentré chez moi la rage dans le cœur, et un affreux désespoir dans l’âme."

 

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Montesquieu (18 januari 1689 – 10 februari 1755)
Cover

 

 

De Roemeense schrijver en journalist Ioan Slavici werd geboren op 18 januari 1848 in Siria. Zie ook alle tags voor Ioan Slavici op dit blog.

Uit: Die schlaue Ileane (Vertaald door Mite Kremnitz)

„„Es war einmal. was einmal war, wäre es nicht gewesen, wurde es nicht erzählt.
Es war einmal ein Kaiser, der hatte drei Töchter. von denen die älteste schön war, die mittlere schöner. die jüngste. lleane. aber so schön. daß sogar die heilige Sonne stehen blieb. um sie zu sehen und sich an ihrer Schönheit zu erfreuen.
Eines Tages erhielt der Kaiser Nachricht und Kunde von seinem Nachbar. einem großen und mächtigen Kaiser. daß. - schau an! daß es nicht mehr gut sei. nämlich daß er sich mit ihm schlagen wollte wegen einer großen, kaiserlichen Fehde. Der Kaiser hielt Rath mit den Alten des Landes, und als er sah, daß er nicht anders könne, befahl er den Tapferen allen. das Streitroß zu besteigen. ihre Waffen zu ergreifen und sich auf die furchtbare Schlacht vorzubereiten. die geschlagen werden sollte.
Ehe er selbst zu Pferd stieg, rief der Kaiser seine Töchter zu sich. sägte ihnen eindringliche und väterlichc Worte und gab dann einer jeden je eine schöne Blume, ein munteres Vögelein und einen rothbäckigen Apfel.
Wem die Blume welkt. wem das Vögelchen traurig wird und wem der Apfel l'ault. von dem werde ich wissen daß er die Treue nicht bewahrt hat«, sprach der kluge Kaiser bestieg dann wieder das Pferd. wünschte ihnen »Gutes Wohlergehen« und machte sich mit seinen Tapferen auf den schweren Weg.
Als die drei Söhne des Nachbar-Kaisers die Kunde bekamen. daß der Kaiser sich auf den Weg gemacht und von llause aufgebrochen sei, verständigten sie sich unter einander und bestiegen ihr Roß. um zu dem Schloß mit den drei Kaisertöchtem zu eilen. die Töchter ihrer Treue abspenstig zu machen und dem Kaiser Aergerniß zu bereiten. Der älteste der Kaisersöhne, muthig. heldenhalt und schön wie er war. ging voran. um zu sehen. wie es sei und stehe, um nachher Kunde zu bringen und Nachricht darüber zu geben.“

 

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Ioan Slavici (18 januari 1848 – 17 augustus 1925) 
Postzegel uit 1973 

 

 

De Nicaraguaanse schrijver Rubén Darío werd geboren in Metapa, tegenwoordig Ciudad Darío, op 18 januari 1867. Zie ook alle tags voor Rubén Darío op dit blog.

 

Far Away

Ox that I saw in my childhood, as you steamed
in the burning gold on the Nicaraguan sun,
there on the rich plantation filled with tropical
harmonies; woodland dove, of the woods that sang
with the sound of the wind, of axes, of birds and wild bulls:
I salute you both, because you are both my life.

You, heavy ox, evoke the gentle dawn
that signaled it was time to milk the cow,
when my existence was all white and rose;
and you, sweet mountain dove, cooing and calling,
you signify all that my own springtime, now
so far away, possessed of the Divine Springtime.

 

 

A Sonnet on Cervantes

In all my days of troubled loneliness
And fretted grief Cervantes is to me
A faithful friend, and none so true as he,
That brings me precious gifts of quietness.

All nature his, and life. Of his largesse
My dreams, that are knight-errants bold and free,
Have golden casques to crown them gloriously.
He is, for me: sigh, prayer, joyousness.

He speaks as runs a brook, so amorous
And very gentle is this Christian knight,
Even undaunted. And I love him thus,

Beholding how the world, by fate's design,
Reaps, from his deathless sorrow, rich delight,
And laughter from a madness so divine!

 

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Rubén Darío (18 januari 1867 - 6 februari 1916)
Borstbeeld in de Paseo de los Poetas, Buenos Aires

 

 

De Franse schrijver Paul Léautaud werd geboren op 18 januari 1872 in Parijs. Zie ook alle tags voor Paul Léautaud op dit blog.

Uit:Journal littéraire

“6 février 1930
Cette lecture m'a donné une grande rêverie à son propos et au mien. Singulière situation. Nous avons été extrêmement liés et nous ne nous voyons plus. Il ne m'envoie pas ses livres et je ne lui envoie pas les miens. (De mon côté, c'est à la fois embarras sur le caractère de nos relations et souci de ne pas l'encombrer et l'obliger à m'écrire pour des choses qui ne peuvent l'intéresser.) En un mot, sauf le hasard des rencontres, et récemment la question de ses vers dans la nouvelle édition des Poètes, nous sommes presque comme si nous ne nous connaissions pas, à cela près que nous parlons mutuellement l'un de l'autre quand nous nous trouvons chez des gens qui savent que nous nous connaissons. Il est vrai que c'est moi qui ai commencé (les petites choses désagréables) avec ce que j'ai écrit à son propos, au sujet du monument à Paul Adam, et peut-être même avec mon compte rendu de la Jeune Parque, c'était pendant la guerre, je crois, quand j'ai fait dans le Mercure un Interim de la rubrique des Poèmes. Il n'y a rien à faire. Je suis ainsi, capable de dire des choses désagréables sur mes meilleurs amis, quand cela me fait plaisir. Ce serait à refaire, pour Valéry, que je le referais. Il y a eu aussi ma vente de ses lettres, qui me donnait une certaine gêne vis-à-vis de lui, même quand je pouvais douter qu'il la connût. Enfin, il y a quelque chose d'un peu chagrin pour moi, quand l'occasion m'est donnée d'y penser, dans le fait d'avoir cessé toutes relations après avoir été si liés. Je m’interroge : le regret du plaisir de fréquenter Un écrivain célèbre, membre de l'Académie, d'être avec lui sur le pied de la plus entière cama­raderie ? Non. Pas du tout. Pour de bon. Je me fiche complètement de toutes ces bêtises extérieures."

 

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Paul Léautaud (18 januari 1872 – 22 februari 1956)
Portret door Emile Bernard. 1929

 

 

De Britse dichter en schrijver Alan Alexander Milne werd geboren op 18 januari 1882 in Londen. Zie ook alle tags voor Alan Alexander Milne op dit blog.

 

Wind On The Hill

No one can tell me,
Nobody knows,
Where the wind comes from,
Where the wind goes.

It's flying from somewhere
As fast as it can,
I couldn't keep up with it,
Not if I ran.

But if I stopped holding
The string of my kite,
It would blow with the wind
For a day and a night.

And then when I found it,
Wherever it blew,
I should know that the wind
Had been going there too.

So then I could tell them
Where the wind goes…
But where the wind comes from
Nobody knows.

 

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Alan Alexander Milne (18 januari 1882 - 31 januari 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 18 januari 2015 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:15 Reageer op dit bericht

Nanne Tepper, Tom Dolby, Ilja Leonard Pfeijffer, David Ebershoff, Gavin Extence, Ib Michael, Anton Valens, Roel Houwink, Raoul Schrott

De Nederlandse schrijver, popjournalist en muzikant Nanne Tepper werd geboren in Hoogezand op 17 januari 1962. Zie ook alle tags voor Nanne Tepper op dit blog.

Uit:De kunst is mijn slagveld

“Groningen 6 april 1993
Beste Marc,
Ben weer eens in een periode van zware neuralgie geraakt. Bezocht voor het eerst in tien jaar een dokter en die gaf mij pilletjes tegen ‘overgevoeligheid’, slappe hemelsblauwe tabletjes die nog het beste werken als men ze inneemt met een dubbele borrel. Morgen ga ik naar mijn oude zielenknijper, om te voorkomen dat ik straks weer rijp ben voor het gesticht. De oorzaak van dit alles? Geluk, en een overdosis aan inspiratie; nu ja, sta je ervoor, dan moet je erdoor, zegt Ome Gerard. Heb ondertussen wel twee prachtverzen geschreven en deze hedenochtend naar Tirade gestuurd, dit blad had ik nog niet eerder met mijn geloei bestookt. Baat het niet dan schaadt het zeker.
Bright Lights, Big City vind ik ook maar een matig boekje, wat dat betreft is Gimmick! even mank: het blijft in goede bedoelingen steken. Neen, dan de laatste van de Ier, Brightness Falls, dat is andere oude wijven, wel een totale rip-off van Tender is the Night van Scott Fitz., maar de eerste helft is magistraal, ondanks de rommelige stijl, op de helft echter – typisch Amerikaans – klaart de stijl op en stort het boek ineen. Toch een diepe buiging voor Jay M. Word strontjaloers van zulke prestaties. Wat echter naar mijn onbescheiden mening Het Meesterwerk
tot dusverre is is Less Than Zero. Dat boek grijpt je bij je kloten en laat je een jaar lang krom lopen van de pijn. Heb nu American Psycho liggen, vertaald door een zeer zachtaardige Limburger, die hier in mijn geboortedorp Hoogezand is ondergedoken, en met wie ik wel
eens in de kroeg zat toen hij deze klus aan het klaren was. Hij werd er op zijn minst zo af en toe een beetje misselijk van. Ik moet nog zien of ik dit boek wel aandurf, gezien mijn huidige staat van ontbinding.
Gaat Zwagerman zich op de Bijlmer werpen? Na een Boeing nu een zweefvliegtuigje. Engagement, tja, kom d’r maar ’s om. Toch is het een aardige jongen. Toen ik hem eens een schop onder zijn kloten verkocht, op papier dan, kreeg ik een uiterst correct briefje terug, dat
vind ik wel van ballen getuigen. Maar mijn proza dat ik naar de Belt stuurde heb ik nooit weer gezien; taal noch teken. Tijdens Herfstschrift, enkele jaren terug, mocht Zwagerman tegen Reugenbrink cq aanzeiken, en omgekeerd. (Met Reugenbrinkcq heb ik schoolgegaan,
hierzo, en zelfs nog toneelgespeeld (Borak valt, van Lodewijk de Boer) – wij waren in die tijd geen liefhebbers van elkander maar die wolkenlucht is later redelijk opgeklaard, zo meen ik althans te moeten denken – zijn redacteurschap bij De eenentwintigste Geeuw heeft me er wel altijd van weerhouden iets naar dat blad te sturen, dom natuurlijk, maar daar zat ook de slechtste schrijver van Nederland, Joost N. en die ging over het proza.”

 

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Nanne Tepper (17 januari 1962 - 10 november 2012)

 

 

De Amerikaanse schrijver, filmmaker, essayist, journalist en redacteur Tom Dolby werd geboren op 17 januari 1975 in Londen. Hij groeide op in San Francisco, Californië als zoon van de Amerikaanse zakenman en ingenieur Ray Dolby en NARAL activist en fundraiser Dagmar Dolby. Hij studeerde af aan de Hotchkiss School in 1994 en aan Yale University. Tom Dolby’s debuutroman “The Trouble Boy” gaat over betreft een jonge homoseksuele freelance schrijver in Manhattan. Het werd gevolgd door de kostschool roman “The Sixth Form” (2008) die speeltop een eliteschool in Massachusetts. Dolby’s eerste roman voor jonge volwassenen “Secret Society” werd gepubliceerd in oktober 2009 De follow-up “The Trust: A Secret Society Novel” werd uitgebracht in februari 2011.Dolby was samen met schrijfster Melissa de la Cruz co-editor van de bloemlezing essays van “Girls Who Like Boys Who Like Boys: True Tales of Love, Lust, and Friendship Between Straight Women and Gay Men” (2007). In 2012 schreef Dolby de film “Last weekend”die hij samen met Tom Williams regisseerde. Dolby’s werk verscheen in The New York Times, The Village Voice, de San Francisco Chronicle en Out. Een persoonlijk essay van zijn hand werd opgenomen in de bloemlezing “From Boys to Men: Gay Men Write About Growing Up” (2006). Dolby trouwde met zijn partner Andrew Frist in Connecticut in april 2009. Zij zijn de ouders van een meisjestweeling.

Uit:The Trouble Boy

“Two weeks after I moved to New York, I met Jamie Weissman at one of those parties where people don't talk to anyone they don't know already. The living room of the Chelsea apartment was packed with girls in headbands and guys with banker butt, a condition that afflicts first-year investment analysts who spend too much time at their desks and too little time at the gym. We were in the gayest neighborhood on earth, but it wasn't that kind of party.
I knew I had worn the wrong thing when my plaid clam-diggers, perfect for the early September heat, were met with sneers from a group standing in the hallway. Most people were wearing khakis and I looked like I was ready for the beach.
In the kitchen, I poured myself several fingers of vodka and mixed in some off-brand cranberry juice. A guy in a pink Polo shirt and glasses with tortoise shell frames came up to me.
"Ever get the feeling you're at the wrong party?"
I looked down at him quizzically. His curly chestnut hair was receding, more like a thirty year-old's than someone who was probably twenty-two, twenty-three tops.
"Oh, never mind," he continued. "Sometimes I just say whatever comes into my head. I'm sort of ADD that way. I take Ritalin for it."
I never understood people who bragged about the meds they were on. I had been taking sixty milligrams of Paxil every day for the past four years to combat my depression, but I didn't go around telling people about it.
"Hey, can you pour me some of that?" he asked.
I poured him some vodka, and he dropped in a few ice cubes.
"You want a mixer?" I held up a bottle of tonic water. I thought it was obnoxious when people drank booze straight to show off.
"Naw, it's a taste I acquired at prep school. Gets you drunk faster."
"Where'd you go?" I asked. I had gone to a small boarding school in Connecticut, the kind whose glossy catalogs were featured in The Preppy Handbook.
"Oh, it was in Jersey. I was a day student. Actually, most people were day students. But we played all the other prep schools." He sipped his drink. "You're not part of this Princeton crowd, are you? 'Cause I've never seen you before."

 

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Tom Dolby (Londen, 17 januari 1975)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ilja Leonard Pfeijffer werd geboren op 17 janauari 1968 in Rijswijk. Zie ook alle tags voor Ilja Leonard Pfeijffer op dit blog.

Uit: Brieven uit Genua

“Ze waren zonder waarden. Niets was waardevol voor hen. Het ontbrak zelfs aan bijtend cynisme. Dat zou nog iets stijlvols of strijdvaardigs kunnen hebben. Toen Tommy, Dimitri en ik voor de grap moralistisch gingen zitten doen over die twee Roemeense hoertjes, was hun gezamenlijke verweer niet meer dan wat betekenisloos gesputter. Daan barstte in de hotellobby zelfs in tranen uit omdat hij bang was dat zijn vriendin erachter zou komen. Nou. Bij dezen. Wat ben je nou voor bohemien met je gegrien achter de cocktail die wij voor jou hebben betaald?
Maar zo waren ze alle drie. Dat was het erge. Een en al existentiële twijfels, jeugdtrauma’s en opkomende depressies. De bloem der natie zat met geknakte nekjes in het duurste hotel van Antwerpen sip aan rietjes te sabbelen van hun majestueuze cocktails. En ze koketteerden met hun zwakte als te vroeg oud geworden decadente dichters uit de vorige eeuw, maar zonder de klasse en met slechts de bleke, improductieve, grauwe teint van een zorgvuldig gecultiveerde vermoeidheid.”
(…)

“Ik wil niet meer leven op papier zoals in deze brieven. Ik wil ja zeggen tegen het leven dat een lichaam heeft en dat oprecht is voor een ander. Daarom is dit mijn laatste brief. Het enige wat ik hierna nog wil schrijven, zal ik schrijven op mijn huid in plaats van op papier, dat ik te lang met mijn huid heb verward, en het zal een enkel woord zijn en het zal het enige woord zijn dat belangrijk is en waar, en het woord zal zijn: sì.”

 

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Ilja Leonard Pfeijffer (Rijswijk, 17 janauari 1968)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijver David Ebershoff werd geboren op 17 januari 1969 in Pasadena, Californië. Zie ook alle tags voor David Ebershoff op dit blog.

Uit: The Danish Girl

« His wife knew first. “Do me a small favor?” Greta called from the bedroom that first afternoon. “Just help me with something for a little bit?”
“Of course,” Einar said, his eyes on the canvas. “Anything at all.”
The day was cool, the chill blowing in from the Baltic. They were in their apartment in the Widow House, Einar, small and not yet thirty-five, painting from memory a winter scene of the Kattegat Sea. The black water was white-capped and cruel, the grave of hundreds of fishermen returning to Copenhagen with their salted catch. The neighbor below was a sailor, a man with a bullet-shaped head who cursed his wife. When Einar painted the gray curl of each wave, he imagined the sailor drowning, a desperate hand raised, his potato-vodka voice still calling his wife a port whore. It was how Einar knew just how dark to mix his paints: gray enough to swallow a man like that, to fold over like batter his sinking growl.
“I’ll be out in a minute,” said Greta, younger than her husband and handsome with a wide flat face. “Then we can start.”
In this way as well Einar was different from his wife. He painted the land and the sea—small rectangles lit by June’s angled light, or dimmed by the dull January sun. Greta painted portraits, often to full scale, of mildly important people with pink lips and shine in the grain of their hair. Herr I. Glückstadt, the financier behind the Copenhagen Free Harbor. Christian Dahlgaard, furrier to the king. Ivar Knudsen, member of the shipbuilding firm Burmeister and Wain. Today was to have been Anna Fonsmark, mezzo-soprano from the Royal Danish Opera. Managing directors and industry titans commissioned Greta to paint portraits that hung in offices, above a filing cabinet, or along a corridor nicked by a worker’s cart.
Greta appeared in the door frame. “You sure you won’t mind stopping for a bit to help me out?” she said, her hair pulled back. “I wouldn’t have asked if it weren’t important. It’s just that Anna’s canceled again. So would you mind trying on her stockings?” Greta asked. “And her shoes?”
The April sun was behind Greta, filtering through the silk hanging limply in her hand. Through the window, Einar could see the tower of the Rundetårn, like an enormous brick chimney, and above it the Deutscher Aero-Lloyd puttering out on its daily return to Berlin.“

 

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David Ebershoff (Pasadena, 17 januari 1969)
Hier met collega Tom Dolby (rechts) 

 

 

De Engelse schrijver Gavin Extence werd geboren op 17 januari 1982 in Swineshead, Lincolnshire. Zie ook alle tags voor Gavin Extence op dit blog.

Uit: The Mirror World Of Melody Black

“I don’t know how long I hesitated in the doonNay. In my memory, the moment seems to go on and on - an insect caught in amber - but I’m sure that’s just an effect of hindsight, of knowing what was to follow. The door to the kitchen-Iiving-dining room was ajar and the television was turned up loud. This, I reasoned, was why he hadn’t responded to my knocks. I knocked louder, on the inside of the door, then called his name, but there was still no response. Just the ongoing babble of the television.
Go on or turn back? Curiosity and caution fought a short, bloody battle (more of a bludgeoning, truth be told) and then four and a half steps took me to the half-open interior door, where I stopped mid-stride, left arm aloft and knuckles poised.
Simon was dead. I didn’t need to get any closer to satisfy myself of this fact. He was sitting in an armchair on the far side of the room (about eight feet away), his eyes wide and his back preternaturally straight. But really, it was nothing to do with his posture; it wasn’t even the glazed, vacant stare as the television continued to flicker in his irises. More than this, it was just a feeling of absence, the certainty that I was the only person in that flat. I was a person, and Simon was a body.
My immediate thought was that I needed a smoke, which seemed to arrive simultaneously with the realizations that I’d left my cigarettes in my shoulder bag and there was a pack of twenty Marlboro on the coffee table. And, after all, why not?
Beck hated me smoking in our flat, no matter how far I poked my head out of the window. But it wasn’t as if Simon could have any such qualms. This was a completely reasonable response to the situation in which I found myself. I stepped into the room, removed a Marlboro from the pack - there were seven left – and looked around for a lighter. Since there wasn’t one by the ashtray, the next logical place to check would be Simon’s front trouser pockets. That, however, seemed a step too far. Instead, I lit the cigarette from the gas hob in the kitchen area, taking care to keep my hair away from the naked flame, and then leaned against the counter and started to think."

 

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Gavin Extence (Swineshead, 17 januari 1982)

 

 

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook alle tags voor Ib Michael op dit blog.

Uit: Prince (Vertaald door Barbara Haveland) 

“I see a boy. Hard to say how old he is, I'm no expert on children; but he is at the age when the wonder is great and the grief, when something breaks, devastating. The beach is fraught with wind and the world cuts right through him as he comes tearing around the bend, all dog roses, sandy track, and farmsteads, and suddenly finds himself, out of breath, by the sea. It is the best bend in the world and he flies around it with his arms spread into wings.
Farther on, beyond the cliff that rears up, crowned by windblown tufts of sedge and lyme grass, stands the lighthouse. The lighthouse at the end of the world. A delft-blue cap is all that can be seen, sticking up above the cliff side with its drifting sands and foxes' lairs; spy holes in the whitewashed tower and glass all the way around carry the light across white nights in which birds never cease to sing, while the day hovers and grows thin on the horizon.
The sea holds him transfixed. It knocks the feet from under him, whether it is stretching glassy calm as far as the eye can see or thundering against cliff faces and stone dikes that shatter its teeth. A sea that devours sailors and crushes their spirits like eggshells. He can hear it—even when he is asleep in his berth with the timbered walls and the window that lets in the white sky. Distant thunder murmurs when he puts his ear to the wall. He lives in a conch of a house, and the windowsill is spread with his collection of seashells and pebbles.
Nor do I know what place this is, though I have—in my time—seen many like it. A fishing village, with boats on the beach, stones, rollers, and a winch for hauling the boats out of the water. The winch is turned by a fishing stake that has been washed ashore, scoured white, and saturated with saltwater that lends its weight to the wood. It takes one man to brace his chest against the stake, another to keep the dinghy on an even keel as it runs up onto the rollers. Fishing nets are hung out to dry and when the sun hits the live-boxes the airholes shine like silver coins.”

 

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Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

 

 

De Nederlandse schrijver en schilder Anton Valens werd geboren op 17 januari 1964 in Paterswolde. Zie ook alle tags voor Anton Valens op dit blog.

Uit: Het Boek Ont

“Soms had hij niets bij zich, soms een waszak vol. Hij reed motor, een vervoermiddel dat vreemd contrasteerde met zijn chronische traagheid, die zodra je hem wat beter leerde kennen vlot aan de oppervlakte kwam. Niemand tergde de tijdmeting als Boudewijn. Ook nu weer begon hij een te breed opgezet verhaal over een zeker bezoek aan een ambtelijke instantie en was, toen de minuut ruimschoots verstreken was, vrijwel niet af te stoppen. Je had geen bal aan Boudewijn. Een van de bedoelingen van Man&Post was dat de mannen elkaar zouden helpen met moeilijke formulieren en instantiekwesties, maar Boudewijn was uitsluitend met zichzelf bezig. Hij wist niets en was niemand tot steun.
Toen het met hulp van de anderen toch gelukt was Boudewijn het zwijgen op te leggen, was aan hemzelf de beurt. Sylvio nam de rol van interviewer over en vroeg: ‘Isebrand, hoe zit je erbij?’
‘Goed. Redelijk, dank je, ik sta een beetje strak nu en dan, maar niks abnormaals. Alleen het geld... Als het zo doorgaat, ga ik binnenkort failliet. Ik moet weg, naar de Randstad. Hier is het hopeloos. Maar hoe kom ik hier weg? Daarom val ik soms wat moeilijk in slaap...’
Hij werd onderbroken door de voordeurbel, die tweemaal achtereen hard en schril schelde en zo de fragiele sfeer van vertrouwen en veiligheid schond.
Met de beduimelde hallofoon aan het l-oor herkende Isebrand de gebarsten bas van Cornelis Meckering. Na hun eerste kennismaking had hij niet veel meer aan de organisatieadviseur uit Nieuw-Buinen gedacht, maar hij was hem ook niet helemaal vergeten.
Meckering stapte de woning in, gekleed in zijn wollen mantel, met in zijn tegen zijn borst aan gedrukte handen een dubbele stapel post van angstwekkende omvang, een zware boezem van bankafschriften.”

 

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Anton Valens (Paterswolde, 17 januari 1964)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Roel Houwink werd geboren op 17 januari 1899 in Breda. Zie ook alle tags voor Roel Houwink op dit blog.

 

Erfhuis

In de beslotenheid der oude wanden
hangt zorgeloos uw eenzaam beeld,
boven den vastberaden greep der handen:
een glimlach, beuzel en verveeld.

Uw blik, die eens een vorst ontmande,
is in het bleeke licht vergeeld,
het keurs, dat sluw uw leest omspande,
beurtlings door vocht en zon bespeeld.

Zij laten u in deze schande:
een veil, versleten vrouwebeeld...
En verder grijpen hunne handen
naar wat hun baatzucht reeds verdeelt.

 


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Roel Houwink (17 januari 1899 – 3 juni 1987)
Breda, haven

 

 

De Oostenrijkse dichter schrijver Raoul Schrott werd op 17 januari 1964 geboren in Landeck, Tirol (en volgens andere bronnen op een schip „São Paulo“ dat van Brazilië onderweg was naar Europa). Zie ook alle tags voor Raoul Schrott op dit blog.

Uit: Das schweigende Kind

„Erzählenswert ist wohl nur Wirkliches. Um dir jedoch die Wahrheit sagen zu können, muss ich Zeugnis alles Falschen ablegen.
Durch das Rundglas schaute ich zu, wie deine Mutter hin eingerollt, an Maschinen und Schläuche angeschlossen wurde. Die Gesichter der Ärzte bis auf die Augen von Gazemasken verhüllt, breitete man ein grünes Tuch über sie, sodass vom prallen Bauch unten bloß ein Rechteck blieb. In diesem abgemessenen Ope rationsfeld fing dein Leben an, einem keimfreien gefliesten Raum, in dem deine Mutter ihren Körper taub werden spürte.
Drinnen nahm ich ihre Hand; sie ließ los: bleib weg, bleib weg, du bist schuld, die Schmerzen haben einen halben Menschen aus mir gemacht, das wolltest du doch, gib’s zu, murmelte sie. Stattdessen hielt mich der Anästhesist an der Schulter, um mich am Blick über die Schirmwand zu hindern. Ich entwand mich schließlich seinem Griff, um sehen zu können, wie sie dich mit den Füßen voran aus dem Leib zogen.
Eine Steißgeburt warst du, dein Körper voll weißem Schmer, dein Haar kohlig schwarz dagegen. Blut troff von deinem Gesicht, du warst von der Stirn ab darin getaucht, mit der verschmierten Schnauze eines jungen Polarbären, der sich in einer Robbe festgebissen hat, um sie hin und her zu schütteln und auf die Scholle zu zerren, deine Zehen breit gespreizt, als wolltest du mit talgverklebtem Fell gleich davon stapfen, einen Fleischbrocken im Maul, Blut auf den Tatzen und der dahinter in den Harsch gezogenen Spur.
Ein Schwall dunklen Meeres stieg derweil in deiner Mutter auf und nahm ihr die Luft; sie würgte, die Narkose lähmte ihre Lungenflügel: erst da habe ich dich schreien gehört. Zwei Krankenschwestern brachten deine Mutter weg und legten dich mir in die Arme. Du wolltest dich festbeißen, deine Schnauze erneut unter das Eis stecken, dich an meiner Brust festsaugen, bist dabei aber mit deinen Pfoten abgerutscht in meine Achsel, die Armbeuge. So erlagst du zum ersten Mal in deinem Leben einer Täuschung, einem leeren Versprechen.“

 

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Raoul Schrott (Landeck, 17 januari 1964)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2016 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Jaap van den Born

De Nederlandse dichter, kunstenaar en illustrator Jaap van den Born werd geboren in Nijmegen op 17 januari 1951. Van den Born werd opgeleid tot onderwijzer en tekenleraar. Hij is beëdigd grafoloog. Van den Born was o.a. werkzaam als matroos, sergeant bij de luchtmacht, arbeider, barkeeper, wietknipper, nachtportier en postbezorger. In 1988 maakte hij met Peter Coret (alias Cees van der Pluijm) en Wilbert Friederichs de expositie en voorstelling 'Poëzie aan de muur' in het Steigertheater te Nijmegen. In 2011 schreef hij het libretto voor het oratorium 'Kiek duir'...De Broerstraat, voor het Colourful Citykoor, dirigent Johnny Rahaket, een muziekspektakel met teksten over de vreemdelingen die door de eeuwen Nijmegen bevolkten, met muzikanten uit vele werelddelen, dat opgevoerd werd in de Stadsschouwburg. Als dichter debuteerde Van den Born in 2005 met de bundel “2000 jaren Nijmegenaren”, gevolgd door “Drs. P révisé”, die hij samen met Drs. P schreef. Hierna volgden nog een groot aantal bundels en publicaties in literaire tijdschriften. Zijn werk kenmerkt zich door de toepassing van strakke vormen als het sonnet, het ollekebolleke en het elftal. Zijn werk is humoristisch maar ook kritisch van aard. Filosofie, wetenschap en geschiedenis zijn belangrijke thema’s in zijn werk. In 2012 werd Van den Born door literair tijdschrift De Tweede Ronde (later: KortVerhaal) de Kees Stip Prijs toegekend voor zijn gehele oeuvre op het gebied van light verse.

 

Hemels Tafereel

Ach, kijk ze nou toch vrolijk staan te springen!
De witte veren vliegen in het rond
Ook cherubijntjes in hun blote kont
Staan stralend van Gods lof en eer te zingen

Eén loopt zich door de menigte te wringen
Verbeten trek rond de wat weke mond
Ondanks zijn blos oogt hij wat ongezond
Normaal bij pas gestorven stervelingen

Hij spreidt een zelfverzekerdheid ten toon
Ondanks zijn nu gestaakte ambtstermijn
Alsof zijn sterven hem pas echt een doel gaf

Hij stevent recht op God af op Zijn troon
En zegt met lijzig, achteloos venijn:
‘Ga als de sodemieter van mijn stoel af!’

 

 

Een ster uit het oosten

We joelden en we gilden in het bad
Toen kregen we opeens een grote schok
Daar kwam, gewoon in badpak, Ciska Peters!

Die zomaar in óns bad een baantje trok
Gescheiden door wat chloordoorwalmde meters
Zwom daar een Ster, bekend van de Teevee!

Na afloop knoopten wij gehaast de veters
En zagen hoe Zij, zwevend als een fee
Per fiets vertrok, de blonde haren nat

Ons jongenshart bleef smeulend weken gloeien
(Daarna kwam Frank, maar die kon me niet boeien)

 

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Jaap van den Born (Nijmegen, 17 januari 1951)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Diana van Hal

De Nederlandse schrijfster Diana van Hal (pseudoniem van Diana Ruwaard) werd op 17 januari 1980 geboren in Amsterdam. Zij studeerde medische microbiologie, maar veranderde halverwege het derde leerjaar naar klinische chemie. Na de HBO studie ging zij als medisch klinisch analist werken. In haar tienerjaren wilde ze al schrijfster worden. In november 2015 presenteerde zij haar debuut “De verzamelaar”.

Uit: De verzamelaar

“Katie Caudill veegt een verdwaalde traan van haar wang.
Hoe vaak is ze nu al naar bodycombat les geweest? Brian vindt het heerlijk om met de kleine Max alleen te zijn. Mannen onder elkaar, noemt hij het gekscherend. Voor de zoveelste keer draait Katie haar hoofd naar hun huis. Er brandt licht in de badkamer. Brian zal Max nu wel in zijn badje zetten. In gedachten ziet ze voor zich hoe Max met zijn mollige handjes in het water spettert. Om de opkomende tranen terug te dringen wendt ze haar hoofd af richting de straat, waar het opvallend rustig is op die ene auto na. Katie staart naar het bord boven de bushalte. Nog tien minuten voor de bus komt. Gedachten buitelen over elkaar heen. Zal ik wel gaan? Zal ik niet gaan? Het zou oneerlijk zijn om terug naar binnen te gaan om vervolgens weer te klagen over haar lichaam. Waarom is het
toch zo moeilijk om die twee uurtjes van huis te zijn?
Voor een klein moment is Katie afgeleid. Vreemd, de auto staat nu stil met de lichten nog aan. Staat vast op iemand te wachten. Een blik op haar horloge vertelt haar dat het nog zeker vijf minuten duurt voordat de bus komt. Zal ik dan toch?
Een geluid vlak achter haar maakt dat ze zich omdraait. Verdorie, door de bewolking is het al donker aan het worden. Wat verwacht je anders in oktober. Het gaat nog regenen ook en ze trekt de capuchon van haar jas over haar rode, lange haar. Twijfel, altijd weer die onrustige twijfel.
Voor een tweede keer wordt Katie afgeleid door een geluid. Nog een blik achterom. Zal wel een diertje zijn dat schuilt voor de regen. Katie trekt de capuchon verder over haar hoofd, draait zich om. De net nog geparkeerde auto komt haar kant op. Dit gaat volledig aan Katie voorbij. Pas op het moment dat de auto de busbaan oprijdt, rinkelen alarmbellen in haar. Te laat!”

 

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Diana van Hal (Amsterdam, 17 januari 1980)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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