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Berichten van 20 januari 2017 tot 21 januari 2017

Louis Menand, Ludwig Thoma, Ludwig Jacobowski, Kristín Marja Baldursdóttir, Egon Friedell, Joseph Méry, Roderich Benedix

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook alle tags voor Louis Menand op dit blog.

Uit: The Metaphysical Club

„Dr. Holmes was a professor; his father, Abiel, had been a minister. He regarded himself as a New England Brahmin (a term he coined), by which he meant not merely a person of good family, but a scholar, or what we would call an intellectual. His own mind was a mixture of enlightenment and conformity: he combined largeness of intellect with narrowness of culture.
Dr. Holmes had become famous in 1830, the year after he graduated from Harvard, when he wrote a popular poem protesting the breakup of the U.S.S. Constitution, "Old Ironsides." After college he tried the law but quickly switched to medicine. He studied in Paris, and in 1843, when he was thirty-four, published a paper on the causes of puerperal (or childbed) fever that turned out to be a landmark work in the germ theory of disease. (He showed that the disease was carried from childbirth to childbirth by the attending physician; it was a controversial paper among the medical establishment.) He joined the faculty of the Harvard Medical School, where he eventually served as dean. But his celebrity came from his activities as a belletrist. He was one of the first members of the Saturday Club, a literary dining and conversation society whose participants included Emerson, Hawthorne, Longfellow, Richard Henry Dana, Jr., James Russell Lowell, and Charles Eliot Norton. He was a founder of the Atlantic Monthly, whose name he invented and in whose pages he published his popular column of aperçus, "The Autocrat of the Breakfast-Table" (followed by "The Professor at the Breakfast-Table" and "The Poet at the Breakfast-Table"). He wrote hundreds of verses and three novels. Many people, and not only Bostonians, believed him to be the greatest talker they had ever heard.
Yet he was unabashedly provincial. His chief ambition was to represent the Boston point of view in all things. (He also suffered from asthma, which made travel uncomfortable.) On the other hand, he regarded the Boston point of view as pretty much the only point of view worth representing. He considered Boston "the thinking centre of the continent, and therefore of the planet." Or as he also put it, in a phrase that became the city's nickname for itself: "Boston State-House is the hub of the solar system." He was an enemy of Calvinism (which had been his father's religion) and a rationalist, but his faith in good breeding was nearly atavistic, and he saw no reason to challenge the premises of a social dispensation that had, over the course of two centuries, contrived to produce a man as genial and accomplished as himself.”

 

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Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook alle tags voor Ludwig Thoma op dit blog.

Uit: Krawall

„Jawohl, auch wir Dürnbucher haben unsere Revolution gehabt, oder einen Krawall, und es war damals, wo der Buchdrucker Schmitt, Gott hab ihn selig, als Major von der alten Landwehr vom Messerschmied Simon unter den Tisch geschlagen worden ist und sozusagen betäubt war... aber ich will die Geschichte der Reihe nach erzählen.
Ihr könnt euch denken, daß wir Dürnbucher Anno 66 einen großen Haß auf diese Preußen gehabt haben, und wenn der Feind damals bis zu uns gedrungen wäre, dann hätte es geraucht. Ich weiß noch gut, wie die privilegierte Schützengesellschaft zum Ausrücken bereit war; und der alte Büchsenmacher Weinzierl ist jeden Tag auf den Kapellenberg gegangen, wo er das Terrain studiert hat. Die Bürgergarde oder Landwehr älterer Ordnung, wie man auch sagt, ist zweimal in der Woche ausgerückt und hat im Buchwald exerziert, und der Major, was der Buchdrucker Schmitt war, Gott hab ihn selig, ist zum Messerschmied Simon gegangen und hat sich öffentlich, daß es jeder gesehen hat, den Säbel schleifen lassen.
Überhaupt herrschte eine furchtbare Aufregung, und der Provisor von der Marienapotheke hat für den Ernstfall ein Sanitätskorps gebildet, wo er der Vorstand war, und die Frau Landrichter Hefele hat sich auf der Stelle zur Krankenpflege gemeldet, und dann haben sich die meisten Frauen einschreiben lassen.
Alles war bereit, und jeden Tag hätte es losgehen können. Einmal hat man geglaubt, es ist schon so weit.
Mitten in der Nacht hat es auf dem Marktplatz geschossen, zweimal hintereinander. – –
Beim Spanninger sitzt alles käsweiß in der Gaststube und still, eine Maus hätte man laufen hören, und der Hausknecht hat die Geistesgegenwart und riegelt das Tor zu, und am Kirchturm schlägt die Glocke an, weil der Mesner Benno die Schüsse auch vernommen hat, aber es war bloß der alte Büchsenmacher Weinzierl.“

 

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Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)
Cover

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strzelno (Strelno). Zie ook alle tags voor Ludwig Jacobowski op dit blog.

 

Nocturno

Wenn durch der Dämm’rung tiefgesenkten Flor
Kaum unsre Linien aus dem Finstern ragen,
Spiel mir noch einmal das Nocturno vor,
Aus dem die Ängste dieser Erde klagen,
Ganz leise nur!

Der Mondschein kommt vielleicht,
Und drückt die helle Stirne an die Scheiben,
Und wenn er selbst bis vor die Schwelle schleicht,
Soll ihn kein böser Klang in Wolken treiben.
Noch leiser, Lieb!

Wie Mädchenblicke sind,
Die sich zum ersten Mal dem Liebsten heben,
Wie Blütenhauch aus vollen Kelchen rinnt,
Wie Seufzer, die von blasser Lippe schweben.

Dann kommt ein Mollakkord! Ich fürcht’ ihn schon:
Ein Jammerlaut, wie aus der fernsten Ferne.
Die Seele Zittert unter diesem Ton
Und hebt sich haltlos über Welt und Sterne.

Die Nacht rauscht schwerer durch die Dunkelheit,
Und wie die letzten Töne sanft verfließen,
Liegt meine unbegrenzte Traurigkeit
In fassungslosem Weinen dir zu Füßen...

 

 

Immer, wenn du traurig bist

Immer, wenn du traurig bist,
Trost’ ich dich in deinen Tränen;
Denn ich weiß: Wer elend ist,
Will sein Herz an Herze lehnen.

Und du stehst und schaust mich an,
Merkst nicht, dass ich tief erblasse;
Deinem Schluchzen fühl’ ich an,
Wen du liebst und wen ich hasse.

Und ich streichle dich und lern’
Deinetwillen, froh zu scherzen;
Denn ich weiß, du lachst so gern,
Und das Lachen heilt die Herzen.

Bis du wie gewandelt tollst,
Spür’ ich freudig deine Freude,
Weil du niemals fühlen sollst,
Wie ich lächelnd um dich leide.

 

 

Nennt Ihr mich den Tollen

Nennt Ihr mich den Tollen, Frechen,
Sprecht Ihr wahr, doch nicht — gescheit
Es ist Maske nur der Schwächen,
Schutz nur der Schamhaftigkeit.



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Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)
Strzelno,kerk van de Heilige Drie-eenheid en de Maagd Maria en de Rotundakerk Sint-Procopius van bovenaf gezien

 

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook alle tags voor Kristín Marja Baldursdóttir op dit blog.

Uit: Die Eismalerin (Vertaald door Coletta Bürling)

„Die Schwestern überlegten auch, ob ihre Mutter vielleicht genug von der Magd und diesen Anfällen hatte. Der armen Frau ging es in der Zeit von Lichtmess bis zum Sankt Florianstag immer besonders schlecht, denn zu dieser Jahreszeit hatte der Berg vor vielen, vielen Jahren den weißen Tod in das Tal hinuntergeschickt. Sie hatte zwar den Verstand verloren, als die Lawine ihre Kinder verschlang, aber zwischen ihren Anfällen war sie gutmütig und scheute sich nicht vor der Arbeit. Der Umzug hatte aber nichts mit ihr zu tun, das stellte sich heraus, als die Brüder ihre Mutter direkt danach fragten.»Ihr werdet in Akureyri die Realschule besuchen«, sagte sie und fügte hinzu: »Ich habe gehört, dass Akureyri eine üppig grüne Stadt sein soll.«
Sie hatten sie oft über den Nutzen der Schulbildung reden hören, wie viel es bedeutete, belesen zu sein und eine Ausbildung zu haben; sie selbst hatte Hebamme werden wollen, aber dazu hätte sie nach Reykjavík gehen müssen oder sogar nach Kopenhagen. Daraus wurde aber nichts, obwohl ihr Vater gar nicht schlecht gestellt war und ihr wahrscheinlich sogar die Ausbildung finanziert hätte. »Wahrscheinlich hat Papa sie hier festgehalten«, sagte Halldóra. »Er war so ein schöner Mann, und sie wollte ihn bestimmt nicht an eine andere Frau verlieren.« Der Wanderlehrer, der einmal im Jahr für einen Monat in ihr Tal kam, hatte ihrer Mutter deutlich gemacht, dass Ólafur, der älteste Sohn, unbedingt zur Schule geschickt werden müsse, und auch Páll, der zweitälteste, sei voller Wissensdurst. Die Schwestern allerdings, obwohl sie älter waren als die Jungen und nicht weniger fleißig lasen, hatte er nicht erwähnt. Doch ihre Mutter hatte von Anfang an auch für sie eine Ausbildung im Auge gehabt. Sie sagte: »Die Zeiten ändern sich, in Reykjavík gehen auch die Frauen zur Schule, sogar zur Universität, sie geben Zeitschriften heraus, sitzen im Stadtrat und haben auch schon eine Gewerkschaft gegründet. Es endet noch damit, dass sie ins Parlament kommen."

 

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Kristín Marja Baldursdóttir (Hafnarfjörður, 21 januari 1949)
 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Egon Friedell op dit blog.

Uit: Die Reise mit der Zeitmaschine

„Mr. H. G. Wells, London
Wien, am 3. Februar 1908
Hochgeehrter Meister!
Ein begeisterter Verehrer, ja Verschlinger Ihrer sämtlichen Werke gestattet sich, eine bescheidene Anfrage an Sie zu richten, die Sie hoffentlich nicht allzu sehr belästigt. Sie haben in Ihrem vor längerer Zeit erschienenen prachtvollen Roman »Die Zeitmaschine« einen Gelehrten geschildert, der mit einem Apparat seiner Erfindung in die vierte Dimension, nämlich in die Zeit, zu reisen vermag. Er versucht es zunächst nach vorne: in die Zukunft, und die Schicksale, die ihm dabei widerfahren, sind von Ihnen mit einer dichterischen Phantasie ausgesponnen, die jeden Leser entzücken muß. Er kehrt zurück, erzählt seine Erlebnisse, besteigt bald darauf wieder den Apparat, um in die Vergangenheit zu reisen – und hier bricht der Roman ab. Sie sagen: »Der Zeitreisende verschwand. Und, wie jedermann heute weiß: er ist niemals zurückgekehrt. Wir können nichts tun als uns darüber wundern. Wird er jemals wiederkommen? Vielleicht ist er, als er in die Vergangenheit zurückwirbelte, unter die blutdürstigen behaarten Wilden der frühen Steinzeit geraten oder in die Tiefen des Kreidemeers oder unter die grotesken Saurier, die riesigen Eidechsenungetüme der Jurazeit. Vielleicht promeniert er eben jetzt – wenn ich mir überhaupt eine Vermutung erlauben darf – auf einem von Plesiosauriern bevölkerten Korallenriff oder am Ufer eines einsamen Salzsees der Triasperiode.« [Fußnote] Nun aber sind seit dem Erscheinen des Romans bereits einige Jahre verflossen, während deren ich oft und angestrengt über jene Reise in die Vergangenheit gegrübelt habe. Es gibt meiner Ansicht nach hier nur zwei Möglichkeiten. Entweder: in Ihrem Bericht steckt ein Körnchen Wahrheit: in diesem Falle wäre es doch immerhin denkbar, daß man von dem seltsamen Manne inzwischen Nachricht bekommen hätte. Oder aber: er ist überhaupt eine freie Erfindung Ihrer genialen Feder – warum zögern Sie dann solange mit der Fortsetzung der Erzählung, die doch nur von Ihrer Willensentschließung abhängt? Und es spricht alles dafür, daß diese letztere Annahme die zutreffende ist: sogar das Verhalten des Zeitreisenden selber und noch mehr das seiner Umgebung. Der Zeitreisende sagt einmal: »Wenn Sie die ganze Wahrheit wissen wollen . . . ich glaube selber nicht recht an alle diese Dinge«, und ein andermal: »Nein, ich kann nicht verlangen, daß Sie das alles glauben. Nehmen Sie es für eine Lüge – oder eine Prophezeiung. Denken Sie: ich habe es in meinem Laboratorium geträumt.“

 

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Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)

 

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Méry werd geboren op 21 januari 1797 in Marseille. Zie ook alle tags voor Joseph Méry op dit blog.

 

Marseille (Fragment)

JE me disais : partons, la Balancelle est prête ;
Puis-je mieux récréer mes loisirs de Poète !
L’Océan m’est ouvert, rien ne m’enchaîne ici :
Naples n’est pas si loin ; à l’horizon de brume,
Dans cinq jours, je puis voir le Vésuve qui fume,
Et me baigner à Portici.

POÉTIQUE séjour où la vie est si belle ;
Si pleine de bonheur qu’on la croit immortelle ;
Où, libre dans ses fers, le gai napolitain,
Près d’un balcon fleuri chante la sérénade,
Prie un Saint, et s’endort sous une colonnade,
Insoucieux du lendemain.

NON, l’Egypte vaut mieux ! J’aurais joie à descendre
Dans la pâle cité que bâtit Alexandre ;
Et de là, vers le Nil reprenant mon essor,
J’irais voir au désert si les fils du Prophète
Ont parle de nos chants de combats ou de fête
Aux vieux Arabes de Luxor.

FOL orgueil ! Quel instinct voyageur nous dévore !
Ces pays visités, j’en révérais encore,
Embaumés comme Alep, riches comme Ispahan ;
Et puis, que d’Archipels l’Océan me dérobe :
Notre mer n’est qu’un point sur la carte du globe ;
Cadix ouvre-moi l’Océan !

 

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Joseph Méry (21 januari 1797 – 17 juni 1866)

 

 

De Duitse toneelschrijver, acteur en theaterdirecteur Julius Roderich Benedix werd geboren op 21 januari 1811 in Leipzig. Zie ook alle tags voor Roderich Benedix op dit blog.

Uit: Ein bemoostes Haupt

„Sie verlangen, geehrter Herr Keil, von mir einige Mittheilungen über mein Leben, die Sie zu dem Bildniß abdrucken lassen wollen, das die Gartenlaube von mir bringen wird. Sie führen mich damit in große Versuchung. Ob Jemand nach meinem Tode eine Biographie von mir schreiben wird, weiß ich nicht; geschieht es aber, so werde ich doch in keinem Falle das Vergnügen haben, sie zu lesen. Der Auftrag also, selbst über mich zu schreiben, ist eine Versuchung meiner Eitelkeit, denn natürlich werde ich mich im schönsten Lichte darzustellen suchen – laufe ich da nicht Gefahr, zu schönfärberisch aufzutreten? Sollte ich es thun, verehrter Herr, so schiebe ich die Verantwortung dafür Ihnen zu.
Indem ich an meine Aufgabe gehen will, fällt mir auf die Seele, daß ich für eine Lebensbeschreibung ein recht dürftiger Held bin. Ich habe keine großen Abenteuer erlebt, habe niemals Schiffbruch gelitten, habe Niemanden im Zweikampfe erschossen – ich habe eben nur erlebt, was Tausende und abermals Tausende erleben. Ist doch bei einem Schriftsteller das innere Leben wichtiger als das äußere, und das erstere kann ich doch nicht weitläufig entwickeln. So will ich Ihnen denn sagen, nach was ich gestrebt habe – wie weit mein Wollen ein Gelingen gehabt hat, mag die Welt beurtheilen.
Ich bin vor etwa sechszig Jahren in Leipzig geboren worden und habe in traulichem Familienkreise eine glückliche Jugend verlebt. Das Andenken an meine herrliche Mutter ist mir unvergänglich; ich freue mich der Gelegenheit, das öffentlich aussprechen zu können. Sie hat mir durch Ihren Tod den bittersten Schmerz meines Lebens bereitet. Sie starb kurz vorher, als ich den ersten Erfolg errang. Die Freude über diesen wäre ein kleiner Dank meinerseits für ihre Liebe gewesen – ich habe ihr diesen Dank schuldig bleiben müssen.“

 

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Roderich Benedix (21 januari 1811 – 26 september 1873)
In 1871

Geschreven door Romenu om 10:36 Reageer op dit bericht

In Memoriam Robert Anker

 

In Memoriam Robert Anker

 

De Nederlandse schrijver, dichter en literair criticus Robert Anker is vrijdag op 70-jarige leeftijd in zijn woonplaats Amsterdam overleden. Robert Anker werd geboren in Oostwoud op 27 april 1946. Zie ook alle tags voor Robert Anker op dit blog.

 

Nee

wij gaan godverdomme geen lijkrede schrijven voor elkaar
met grinnikende anekdotes, pijnlijke verzwijgingen
de elegie van weer gevonden, later toch verloren maar
wij laten ons niet kisten, het was een GOED leven
dat wij gaan begraven met een MOOIE begrafenis, nee
grijnzend groeten wij elkaar tot de volgende reünie, bij wie
maar niet bij ons, wij hebben juist weer iemand overleefd
en nee, wij gaan geen gedichten maken godverdomme
waarin we de bezongene niet bezingen maar zijn lot
ontvormen tot een stem van weemoed, zich verstamelend
tot onschadelijke schoonheid geschikt voor in de krant
wij gaan met bekkens en pauken woede drijven
door het smoelbeeld van de dood als door de Schelfzee
naar het beloftevolle heden dat ons dan geheel bewoont.

 

 

Vergeetkist

Ik vond in de beroemde boekenkist op zolder
Een telefoonboek waar jouw naam nog in stond
Snel dichtgeklapt maar zoals de snelle stofjes
Die ontsnapten aan het zonlicht zo kolkten
Mijn gedachten om je stralende naam en om
Je gapende gestalte waar die zijn kon
In de tijd en natuurlijk heb ik toch nog
Snel je nummer ingetoetst en een kind nam op
En of het door dat kind kwam dat ik plotseling

Trok ik uit dezelfde boekenkist te voorschijn
Het busboekje van toen mijn moeder nog haar tijd
Geheel bewonen moest en die ze moest bereizen
Met de bus die langs dorpsweg en binnendijk
Trillend overhellend stoppend voor een geit
Leer en dieselolie hoofdpijn verspreidend -
O al die tijden en daartussen al die lijnen
Alles wat beschreven was en dan verdwijnt

 

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Robert Anker (27 april 1946 – 20 januari 2017)

Geschreven door Romenu om 19:57 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Stefan Popa, Guy Helminger, André Kubiczek, Batya Gur, Nazim Hikmet, Qurratulain Hyder, Robert Olen Butler Jr., Axel Hacke

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook alle tags voor Edward Hirsch op dit blog.

 

To Poetry

Don’t desert me
just because I stayed up last night
watching The Lost Weekend.

I know I’ve spent too much time
praising your naked body to strangers
and gossiping about lovers you betrayed.

I’ve stalked you in foreign cities
and followed your far-flung movements,
pretending I could describe you.

Forgive me for getting jacked on coffee
and obsessing over your features
year after jittery year.

I’m sorry for handing you a line
and typing you on a screen,
but don’t let me suffer in silence.

Does anyone still invoke the Muse,
string a wooden lyre for Apollo,
or try to saddle up Pegasus?

Winged horse, heavenly god or goddess,
indifferent entity, secret code, stored magic,
pleasance and half wonder, hell,

I have loved you my entire life
without even knowing what you are
or how—please help me—to find you.

 

 

Gabriel: A Poem (Fragment)

Grief broke down in phrases
And extrapolated lines
From me without myself

Tear-stained pillow of stone
I felt I was lying
Beside him in the coffin

Wormy mother
Who takes us into the ground
With her whenever and wherever

She wants the grass glistens
And grows over us in the heat
Of late summer in the country

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)
 

 

De Nederlandsche schrijver en journalist Stefan Popa werd op 20 januari 1989 geboren in Vleuten. Zie ook alle tags voor Stefan Popa op dit blog.

Uit: De verovering van Vlaanderen

“Dus, hier volgt een gepaste introductie: ik ben geboren in een middelhoog aangeschreven ziekenhuis in de hoofdstad van het land en werd van daaruit overgeplaatst naar een arbeidershuisje in gelid aan de buitenrand van Amsterdam, waar ik op mijn zeventiende uittrok omdat ik dankzij de toegenomen welgesteldheid van mijn vader een pand aan de Herengracht toegewezen kreeg, en vanuit die basis doorstond ik mijn opleiding tot journalist, studeerde vervolgens drie jaar Geschiedenis (propedeuse) en twee jaar Filosofie (bijna), vervulde uiteenlopende functies en trok kortgeleden na een jaar werken bij een reclamebureau de conclusie dat ik mezelf elders moest ontplooien. Of nou ja, ik werd ontslagen omdat ik om halftwaalf in de ochtend het kantoor binnenstrompelde en met dubbele tong de ongetalenteerde maar charmante copywriter probeerde te verleiden (ik besloop haar vanachter en jongleerde zonder toestemming met haar door anderen geroemde tietjes). Zij was niet geheel toevallig de dochter van de baas en de baas was op zijn beurt weer een volle broer van mijn vriendin haar vader. De ingewikkelde situatie kort samengevat was ik tegen het einde van de ochtend mijn baan en mijn vriendin kwijt, hoewel dit alles nauwelijks invloed had op mijn gemoed.
Ik was namelijk al verdomd ongelukkig.
Mooi, dan hebben we dat vast gehad. Ik had hier met gemak een roman over kunnen schrijven zoals u er al zoveel bent tegengekomen. Wat zullen we eens zeggen? Tweehonderddertig pagina’s? Een duimdikke paperback voor een euro of twintig te veel met op de voorkant schreeuwerige kleuren of een gordelmol en de flauwe titel Het bestaan is klote en ik maakte er al het beste van, met op de achterflap een blurb waarin de uitgeverij de schrijver lauwert als een literaire sensatie, de meest besproken Nederlandse debutant sinds de vorige meest besproken Nederlandse debutant, afgeblust met een aanmoediging van een bijzonder bekend onbekend persoon.
Die besmetting gaat mij voorbij, alsjeblieft-dankjewel. Om de recyclemachines en de bleek voor te zijn kan ik u inwijden in mijn fuiverij, soit, ik zal u niet vermoeien met de ongemakken uit mijn verleden. Kom, ik wil verder.”

 

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Stefan Popa (Vleuten, 20 januari 1989)

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

Uit:Venezuela. Drei Stücke

„TONI:
Und dann sagt Jesus, ich revidiere das mit der linken Backe.
Du bist ein Tier, sage ich zu ihm. Gott ist alles, sagt er. Deshalb kann er auch anders. Du bist ein Tier, sage ich erneut. Und er trinkt seine Bloody Mary auf ex, kippt sie so runter, den Ellenbogen weit abgestreckt, Posing, aber cool, du weißt ganz genau, dass er das nur für die Galerie macht, diese Art zu trinken, aber, verdammt nochmal, es wirkt. Und ich denke, klar, kann ich mir vorstellen, wie der am Kreuz hängt, aber der macht Millionen, hat ein Händchen für jede Aktie, die er beschnuppert. Ich mein’, ich auch, aber Jesus kannst du nicht schlagen. Das ist, als wolltest du ein Rennen mit einem Geparden machen oder mit einem Elefanten um die Wette fressen. Und er stellt das leere Glas mit einem feinen Klickgeräusch auf den Tisch und ich sehe, dass er aus der Seite blutet.
Ein kleiner Fleck auf’m weißen Hemd, eigentlich zwei kleine Flecken nebeneinander, winzig wie ein Schlangenbiss. Du hast gekleckert, sage ich. Und er: Was? Du hast gekleckert, sage ich, schaue auf den Schlangenbiss und er schaut auch, schaut, noch immer, dann hebt er langsam den Kopf und sagt: Nein. Sagt einfach: Nein! Das war der Hammer. Ich hab’ dann meine Virgin Mary genommen und dran genippt. Die hat mir den Mund so zusammengezogen, dass ich sauer wurde.
Ich meine, das ist jetzt kein Wortspiel, verstehst du. Ich bin aufgesprungen und zur Bar hin und hab’ gewartet, bis dieser Barmannpisser zu mir kommt, dann habe ich den Drink über die gespülten Gläser gekippt.“

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)
Scene uit een opvoering in Saran, 2016

 

 

De Duitse schrijver André Kubiczek werd op 20 januari 1969 geboren in Potsdam. Zie ook alle tags voor André Kubiczek op dit blog.

Uit: Skizze eines Sommers

„Keine Ahnung, wer zuerst zu wem kam, die Melancholie zu mir oder ich zur Melancholie. Aber eines stand fest: Seit einem Jahr war sie da. Und das andere: Sie ging seitdem nicht mehr weg.
Nicht mehr freiwillig.
Ich guckte in den Badezimmerspiegel, als mir dieser Gedanke in den Kopf schoss. Nicht dass jemand glaubt, ich würde mir solche Sachen aus den Fingern saugen, um mich interessanter zu machen oder wozu auch immer. Diese Ideen kamen einfach, und zwar aus dem Nichts, sie schlugen dann quasi in mein Gehirn ein wie der sogenannte Blitz aus heiterem Himmel.
Im Moment vorher überlegst du noch, ob du die Haare heute lieber nach links legst oder besser nach rechts wie immer, wo sie das Segelohr, was dort blöderweise wächst, wenigstens ein bisschen kaschieren. Und dann denkst du vielleicht noch so was wie: Nehm ich heute einfach nur Seife, was schneller geht, oder die teure Frisiercreme oder aber beides zusammen, und plötzlich – du hast gerade die Hände voller Schmadder und fuhrwerkst damit in deinen Haaren herum –, zack, ist er da, dieser Melancholie-Einfall oder irgendeine andere komische Idee. Und mit einem Mal ist dir total egal, in welche Richtung deine Haare heute stehen werden, denn mit einem Mal ist dir klar: Mensch, René, es gibt so viel Wichtigeres auf der großen, weiten Welt als den Sitz deiner dämlichen Frisur.
Jedenfalls ein, zwei Momente lang.
Das mit den Blitzeinfällen hatte stark zugenommen, seit wir vor einem Jahr angefangen hatten, diese Bücher zu lesen, Dirk, Michael und ich. Baudelaire und diesen ganzen Kram. Auch unseren Wortschatz hatten die Lektüren ziemlich aufgemotzt. Wir sagten jetzt Equipage statt Kutsche, wir sagten heutzutage, jemand sei impertinent, der uns früher einfach nur auf die Ketten gegangen war, und unser Segelohr, das heißt, meines, versteckte ich nicht mehr unter den Haaren, sondern kaschierte es.
Durch sie.”

 

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André Kubiczek (Potsdam, 20 januari 1969)

 

 

De Israëlische schrijfster, journaliste en literatuurwetenschapster Batya Gur werd geboren op 20 januari 1947 in Tel Aviv. Zie ook alle tags voor Batya Gur op dit blog.

Uit:Denn am Sabbat sollst du ruhen (Vertaald door Margalit Zibaso)

“Es würde, das wußte Schlomo Gold, noch Jahre dauern, bis er sein Auto vor dem Institut parken könnte, ohne eine kalte Hand zu spüren, die nach seinem Herzen griff. Er dachte manchmal sogar, das Institut solle seinen Sitz verlegen, damit ihm diese immer wiederkehrende Panik erspart bliebe. Auch die Möglichkeit, seine Patienten an einem anderen Ort zu behandeln, hatte er schon erwogen. Aber seine Supervisoren waren der Ansicht, daß in seiner Situation innere Prozesse nötig seien, keine äußeren Veränderungen.
Noch immer klangen die Worte des alten Hildesheimer in ihm nach. Es gehe doch nicht um das Gebäude, hatte der Alte gesagt, nicht das Gebäude versetze ihn in Angst, sondern das, was jenes Ereignis in ihm ausgelöst habe. Seit jenem Tag hörte Gold den Alten jedesmal, wenn er sich dem Haus näherte, er hörte den schwerfälligen deutschen Akzent, er hörte diesen einen Satz: Mit seinen Gefühlen solle er sich auseinandersetzen, nicht mit Wänden aus Stein.
Allerdings, so hatte Hildesheimer dann gesagt, sei es eine Tatsache, daß es um seine, Golds, Analytikerin gegangen sei, und das müsse man in Rechnung stellen. Vielleicht sollte er versuchen, sich den "Schwierigkeiten zu stellen und dann an ihnen zu wachsen", hatte der alte Mann gesagt und Gold mit einem kühlen, durchdringenden Blick angesehen. Schlomo Gold aber, der einmal sehr stolz gewesen war, als man ihm die Schlüssel zum Gebäude ausgehändigt hatte, konnte sein Zimmer im Institut nicht mehr betreten, ohne von Entsetzen gepackt zu werden.
Wenn er nur daran dachte, was er alles hatte durchmachen müssen, bis man ihm die Schlüssel überhaupt anvertraute. Erst Ende seines zweiten Jahres als Kandidat trat die Unterrichtskommission zusammen und fand ihn geeignet, sich tatsächlich als voller Analytiker zu versuchen und seinen ersten Patienten (selbstverständlich unter Supervision) zu behandeln. Und nun war alles dahin, der Stolz über die Schlüssel und die Freude über das Besitzrecht an dem Haus, die ihn jedesmal überkommen hatte, wenn er die Tür öffnete - nichts würde wieder so werden wie es war, seit jenem Sabbat.
Einige machten sich lustig über Golds gefühlsbetonte Beziehung zu dem Gebäude, das sich das Institut zum Sitz gewählt hatte. Bis zu jenem Sabbat pflegte Gold jedem Gast, der nach Jerusalem kam, das Haus zu zeigen. Er tat das immer aus freien Stücken und verbarg nie sein Zugehörigkeitsgefühl zu dem Ort. Er hatte seine Arme ausgebreitet, als wolle er das Haus umarmen, seine beiden Stockwerke, die runde Veranda, den kleinen Park, in dem zu jeder Jahreszeit Rosen blühten, die Steintreppen, die sich zu beiden Seiten der Veranda wanden und zur Haustür führten. Dann hielt er inne und erwartete einen Ausdruck der Begeisterung, die Zustimmung, daß dieses herrliche Gebäude wirklich seinem Zweck gerecht wurde.“

 

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Batya Gur (20 januari 1947 – 19 mei 2005)
Cover

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

Over Leven

2
Stel, je krijgt een zware chirurgische ingreep,
met de kans niet meer
op te staan van de witte operatietafel.
Al voel je je droef bedrukt om een te vroeg heengaan
toch lach je om een Bektaşi-grap,
kijk je uit het raam of het gaat regenen
of wacht je toch ongeduldig op
de laatste nieuwsberichten.

Stel, ten behoeve van iets waarvoor het waard is te strijden
bevind je je aan het front.
Het kan dat je de eerste dag al, bij de eerste aanval
vooroverstort en sterft.
Je weet dit met een vreemde wrok,
maar toch ben je razend benieuwd
hoe deze mogelijk nog jaren slepende strijd zal aflopen.

Stel, je zit achter tralies,
loopt al tegen de vijftig,
en over achttien jaar pas zal de stalen poort zich openen.
Toch koester je de band met buiten,
met mens en dier, met strijd en wind,
met alles dus wat zich buiten de muren bevindt.

Dus in welke toestand, op welke plek ook
moet je leven als ging je nooit dood...

 


Vertaald door Wim van den Munkhof

 

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)
Portret door Durmuş Bahar, 2012

 

 

De Indiaase schrijfster Qurratulain Hyder werd geboren op 20 januari 1927 in Aligarh, Uttar Pradesh. Zie ook alle tags voor Qurratulain Hyder op dit blog.

Uit: River of Fire

“She had promised the Rajkumar she would wait for him. She had rejected many a fine suitor and was fast turning into a grumpy old maid. Soon, she may also have no option but to become a sanyasin or even a Buddhist nun. The princess shuddered.
Men who go away on long journeys are awaited anxiously in the rainy season by the women they leave behind. That's what all the rain songs say. But he had not come back, even in this year's Sawan and Bhadon, to end Champak's long vigil. How much more was her brother going to study, the princess wondered. Whether you acquire the wisdom of the three worlds or remain ignorant like this dasi, Jamuna, you die all the same. So why waste your precious youth squatting under the trees, cramming? I must not feel depressed so early in the morning. She said aloud: "Today I would like to try out a new hair-style when I get home."
"The other day I saw some snooty women from Pataliputra. They wore fan-like turbans jauntily fixed to one side, big-city women. They think we are dowdy and provincial." Champak, too, changed the subject. "My father says there is political trouble brewing in Pataliputra, so they have come here."
It began to drizzle.
Both of them gazed wistfully at the further side of the river. The unknown scholar had vanished behind a moving curtain of rain.
Gautam reached midstream. He turned his head once to catch a last glimpse of the girl with the champak blossoms. Then he began swimming with all his strength and reached the other bank where cranes stood about sorrowfully, drenched in rain. He spread his wet mantle on a shrub to dry. The sun was coming up. He went to the riverside village, a peacock-rearers' hamlet where they made fans from peacock feathers. Gautam stopped at the first house in the lane and knocked on the door. A jovial-looking householder peered out and seemed relieved to see a white-robed mendicant.”

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Qurratulain Hyder (20 januari 1927 – 21 augustus 2007)

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Olen Butler Jr. Werd geboren op 20 januari 1945 in Granite City, Illinois. Zie ook alle tags voor Robert Olen Butler Jr. en voor Robert Butler op dit blog.

Uit: Hell

“From Broadcast Central in the Great Metropolis where all rivers converge, all storms make a beeline, and all the levees look a little fragile, it’s the Evening News from Hell. And now here’s your anchorman, looking a little fragile himself, Hatcher McCord.” The voice of Beelzebub, Satan’s own station manager, mellifluously fills Hatcher McCord’s head from the feed in his ear. He squeezes the sheaf of papers with both hands, and he knows even without looking that they’re blank by now and he’ll be on his own—the last thing he wants is to rely on the teleprompter, though he will be compelled to try—and yes, he’s feeling a little fragile—and the three dozen monitors arrayed before him burst into klieg-light brightness with his face pasty and splashed with razor burn and dark around the eyes.
“Good evening,” Hatcher says, from the teleprompter. “Good evening, good evening, good evening,” he continues to read. “Poopy butt, poopy butt, poopy butt.” And he wrenches his eyes from the scroll that is about to drop its baby-talk irony and get into some serious obscenity. Hatcher has been allowed to keep his anchorman ability to improvise, though even in his earthly life when he had to do this, which he did most every night—to cut or expand to fit the time hole—we’re eleven seconds heavy, we’re twenty seconds light—he churned with anxiety at the grasp of every phrase. He understands, of course, that his anxiety is why he’s allowed to keep the skill. And Satan does indeed seem to want the news to be the news every night. Hatcher knows he gets to pulls this off, though that doesn’t lessen his worry.”

 

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Robert Olen Butler Jr. (Granite City, 20 januari 1945)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook alle tags voor Axel Hacke op dit blog.

Uit:Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

„Diese ganze seltsame Geschichte begann mit einer Reise, die ich unternahm. Ich fuhr mit dem Zug in eine andere Stadt. hatte dort zu tun, und als das erledigt war, saß ich wieder im Zug und fuhr nach Hause. Es war Nacht, es war dunkel, ich sah zum Fenster hinaus…
Nein, das ist nicht richtig!
Ich sah nicht zum Fenster hinaus, denn ich sah im Fenster nur mich selbst. Das kennt jeder. der schon einmal mit dem Zug durch die Nacht gefahren ist: dass man von seinem Spiegelbild begleitet wird. Man schaut es an, und das Bild schaut zurück und man selbst schaut auch wieder zurück; so geht das hin und her, und irgendwann vergisst man, wer man ist, der hier oder der da drüben. Oder ist hier, so fragt man sich nach einer Weile, gar nicht hier, sondern eben - drüben?
Aber was nun kam, isr vielleicht noch niemandem passiert, und das, was danach geschah, schon gar nicht.
Deshalb erzähle ich es hier.
Denn nach einem Moment, in dem das Spiegelbild und ich besonders viel hin und her und her und hin geschaut hatten und ich eben, wie gesagt, schon gar nicht mehr wusste, wer jetzt das Spiegelbild war und wer ich selbst, und in dem ich mich fragte, warum ich mich die ganze Zeit selb5t betrachtete und was ich eigentlich zu sehen hoffte, wenn ich mich selbst so ansah, und nachdem (also nach diesem einen Moment) ichwohl ein bisschen eingenickt war und fiir Sekunden nicht mehr recht wusste, ob ich nun noch schlief oder schon wach war – da fuhr einer von uns beiden allmählich schneller und schneller und dem anderen davon.“

 

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Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e januari ook mijn blog van 20 januari 2013 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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