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Berichten van 5 februari 2017 tot 6 februari 2017

Thomas von Steinaecker, Annelies Verbeke, Dermot Bolger, Felix Mitterer, Heinz Kahlau, Pramoedya Ananta Toer, John Henry Mackay, Ernst Wilhelm Lotz, Irmgard Keun

De Duitse schrijver en journalist Thomas von Steinaecker werd geboren op 6 februari 1977 in Traunstein. Zie ook alle tags voor Thomas von Steinaecker op dit blog.

Uit:Die Verteidigung des Paradieses

„Ich wache auf, ich habe Durst. Nicht nur ein bisschen, sondern Durst à la: Noch zehn Minuten, und ich bin tot. Es ist mitten in der Nacht. In meinem Zimmer haben meine Eltern den Homie, unseren Haus-Com-puter, ausgeschaltet, damit ich nicht an ihm herumspiele. Also muss ich hinüber zum Lichtschalter, und das, obwohl ich wirklich riesige Angst vor der Dunkelheit habe. Und wenn ich riesig sage, meine ich schrecklich. Ich nehme also all meinen Mut zusammen, steige aus dem Bett und stolpere los. Bei jedem Schritt kleben meine nackten Füße kurz am Parkettboden fest. Dazu taucht in meinem Kopf ein absolut unheimliches Bild auf: wie sich die Haut der Sohlen in die Länge zieht. Endlich ertaste ich an der Wand den Schalter. Für einen Moment hatte ich befürchtet, ich befände mich gar nicht in meinem Zimmer, sondern in einer gewaltigen, leeren Halle ohne Ausgang auf einem fremden Planeten. Aber da ist der Schalter, ich wische darüber, und es ist mein Zimmer, auf dem Boden liegt mein Spielzeug, da steht mein Kleiderschrank, da mein Tisch mit dem Mal-Screen. Trotzdem sieht im elektrischen Licht alles anders aus als tagsüber. Als wäre hier gerade eben erst etwas geschehen, das nichts für Kinder ist. Im hellen Kegel, der aus meiner Tür in den Flur fällt, husche ich los, am Zimmer meiner Eltern und dem meines kleinen Bruders vorbei, vorbei am Erbstück, dem Wandteppich, der eine golden schimmernde Stadt mit Zinnen und Türmen zeigt. Endlich in der Küche, rufe ich außer Atem: »Licht!« Sofort führt der Homie meinen Befehl aus. Ich muss mich auf die Zehenspitzen stellen, um den Kühlschrank zu öffnen, strecke mich nach der Milchpackung, jetzt habe ich sie, sie ist schwerer als gedacht, aber heute rutscht sie mir nicht aus der Hand so wie letztes Mal. Ich drücke die Lasche auf. Leise ploppend zerplatzt eine durchsichtige Blase in der dreieckigen Öffnung. Das Hologramm auf der Packung ist Schönheit deluxe:“

 

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Thomas von Steinaecker (Traunstein, 6 februari 1977)

 

 

De Vlaamse schrijfster Annelies Verbeke werd geboren op 6 februari 1976 in Dendermonde. Zie ook alle tags voor Annelies Verbeke op dit blog.

 

Tirol Inferno (Fragment)

‘Wat zei die stem, heeft iemand dat verstaan?’
‘Maar wees toch stil, misschien dat ’t wordt herhaald.’
‘Vie schprecht hier doitsh? Vaar sint die doitshers noe?’
Er zijn er geen, toch niemand die vertaalt

‘Het was, geloof ik, iets van “ein Problem”’
‘Ach zo, dat hadden wij nu nog niet door’
‘Enfin zeg, komt die boodschap niet opnieuw?’
‘Ach wat, geduld, dat komt in orde, hoor’

De meesten praten Nederlands, zo blijkt
Het Waalse paar incluis, ze zijn bereid
Tot socializen met een groepje jeugd;
Een sportkamp van de mutualiteit

(Ronald, Roland en Laurence)
(Leider)

‘Ik zei dus: wie echt véél ervaring heeft’
De lange man probeert het nog een keer
‘Die weet toch dat een wintersportverhaal
Niet altijd positief is zonder meer’

‘Kom kom zeg, zo dramatisch, houdt u in.
Meneers ervaring, wat mag dat wel zijn?
U snowboardt, zie ik, dat verklaart al veel’
De man die ’t zegt lijkt op een wit konijn

‘Ik snowboard, maar ik heb ook veel geskied’
Verdedigt zich de lange man, zijn vrouw
Knikt driftig met haar blonde hoofd en zegt:
‘Al twintig jaar zijn wij de bergen trouw’

 

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Annelies Verbeke (Dendermonde, 6 februari 1976)
Cover 

 

 

De Ierse dichter, schrijver en uitgever Dermot Bolger werd geboren op 6 februari 1959 in Dublin. Zie ook alle tags voor Dermot Bolger op dit blog.

 

Poem (fragment)

Next time a supermoon occurs our sons will be forty and forty-one:
I may be a pensioner of seventy-three or be long since deceased.

I don't know what or where I will be, I am robbed of all certainty,
Liberated from trying to predict the future or shield you from it.

I know only the single lesson we have been taught by your death:
There is no next time; no moment will replicate the wonder of now.

I feel you have moved on and I possess no desire to hold you back:
But, just this once, don't say "Not tonight, but I promise the next time";

Don't argue or prevaricate, but let your ghost come and sit, unnoticed,
On the wooden steps of this moonlit deck that throbs with song.

Be with us, for the eternity of this supermoon, as guitars change hands:
See what fine sons you blessed the world with; what good friends

They have summoned around them with music and chilled beer.
Two years on and this is where we are: mourning you deeply still,

Yet moving on, as we must move on: our eldest finished his degree,
Our youngest immersed in college life, their dad in a battered hat

Joining the gathering briefly to sit and share shots of Jagearmeister.

We don't know where you are, but we are finding ourselves again.
I don't know if ghosts exist or just a welcoming emptiness awaits:

All I know is that, if you were here, dragged protesting from bed,
You would love to hear these songs, these subtle guitar riffs.

So, whether your ghost sits here or not, I want you to know we are okay
As I call you back to be with us one last time and then let you depart.

 

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Dermot Bolger (Dublin, 6 februari 1959)
Cover 

 

 

De Oostenrijkse schrijver (toneel, hoorspelen en draaiboeken) Felix Mitterer werd geboren op 6 februari 1948 in Achenkirch, Tirol. Zie ook alle tags voor Felix Mitterer op dit blog.

Uit: Kein Platz für Idioten

„1. AKT
Sommer.
Bauernstube. Ein Fernsehapparat mit Videorecorder unter dem Herrgottswinkel, ein Spiegel links neben der Tür, ein Tisch in der Mitte. Fallenlassen eines Blechkübels auf dem Gang draußen, der Kübel rollt hörbar über den Boden, wird wieder aufgestellt. Wenig später öffnet sich langsam die Tür an der Rückwand und der Junge betritt die Stube. Er ist barfuß, trägt eine alte, weite, zu kurze Hose mit Hosenträgern, ein zu großes Hemd und eine abgenützte Clownmaske vor dem Gesicht. Der Junge bewegt sich sehr schwerfällig und verkrampft. Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hat, bleibt er einen Moment stehen und schaut in Richtung Publikum. Dann will er ganz in den Raum hineingehen, sieht aber plötzlich den Spiegel neben der Tür und bleibt stehen. Langsam geht er auf den Spiegel zu, bis er mit der Nase der Maske fast daranstoßt. Auf einmal schiebt er die Maske über den Kopf zurück und betrachtet sein Gesicht im Spiegel. (Das Publikum darf sein Gesicht dabei nicht sehen, was leicht zu machen ist, da der Junge ja mit dem Rücken zum Publikum steht und sein Gesicht sich dicht vor dem Spiegel befindet.) Während der Junge sich anschaut, befinden sich seine Hände am Spiegelrahmen. Die Hände rutschen in einer resignierenden Bewegung langsam am Spiegelrahmen hinunter, der Junge zieht schnell wieder die Maske übers Gesicht und wendet sich mit einem leisen Wehlaut vom Spiegel ab. Er geht langsam zur Rampe vor, schaut kurz übers Publikum hinweg, erblickt dann den Fernsehapparat und geht auf ihn zu. Er bleibt vor ihm stehen, beugt sich unschlüssig vor, weicht etwas zurück, streckt plötzlich die Finger nach der Einschalttaste aus, zuckt wieder zurück, klopft nervös die Hände zusammen, schaut zum Fenster, geht schnell hinüber, blickt aus dem Fenster, geht wieder zum Fernsehapparat, fährt zögernd mit der Hand hin, schaltet dann schnell ein, weicht zurück und schaut. Bild und Ton kommen, es läuft ein Spiel- oder Zeichentrickfilm. Der Junge setzt sich auf den Boden und schaut zu, kommentiert die Handlung mit ein paar unartikulierten Lauten, bewegt die Arme dazu. Plötzlich erschrickt er, schaut zum Fenster, steht auf, geht schnell zum Fenster, blickt hinaus, geht wieder zum Fernseher, dreht dann den Ton des Fernsehers ab. Er tritt wieder zurück, kniet sich hin und schaut. Draußen öffnet sich die Haustür, Schritte sind zu hören.
STIMME DES ALTEN: Is wer dahoam?
Der Junge erschrickt furchtbar, läuft zum Fernseher, schaltet ihn aus, sucht in panischer Angst nach einem Versteck, kriecht unter den Tisch. Die Tür öffnet sich, der Alte schaut herein, kommt in den Raum, schließt die Tür, bleibt unschlüssig stehen. Er hat einen Vollbart oder auch nur einen Schnurrbart und trägt abgenutzte, dunkle Kleidung, wie sie auf dem Land getragen wird.
ALTER: Novo, wart i halt a Pfeifen lang.“

 

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Felix Mitterer (Achenkirch, 6 februari 1948)
Scene uit een opvoering in Telfs, Tirol, 2013

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Kahlau werd op 6 februari 1931 geboren in het dorpje Drewitz. Zie ook alle tags voor Heinz Kahlau op dit blog.

 

Weißt du, daß Pfirsichblüten

Weißt du, daß Pfirsichblüten
innen traurig sind?
Sie haben nämlich in der Nacht
geweint,
weil sie so Sehnsucht hatten
nach dem Wind
und nach der Sonne,
die doch nachts nicht scheint.
Weißt du,
daß so auch deine Augen sind?

 

 

Bedingungen

Es ist wahr,
ich brauche viele Menschen,
damit mich
viele brauchen können.
Alle zusammen aber
reichen nicht aus,
mir den Menschen zu ersetzen,
den ich auch dann brauche,
wenn ich unnütz bin:
Dich

 

 

Engel I

Wir sind die Engel
mit dem einen Flügel.
Wir gehen in der Welt umher
und suchen.
Wir müssen unseren zweiten
Engel finden:
Wir haben Sehnsucht,
denn wir wollen fliegen.

 

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Heinz Kahlau (6 februari 1931 – 6 april 2012)
Potsdamm-Drewitz op een oude ansichtkaart 

 

 

De Indonesische schrijver Pramoedya Ananta Toer werd geboren in Blora op Midden-Java op 6 februari 1925. Zie ook alle tags voor Pramoedya Ananta Toer op dit blog.

Uit: Child of All Nations (Vertaald door Max Lane)

“How do you know all this?”
“How? Wasn’t all this reported in the newspapers?”
“I’ve never come across any such reports.”
He nodded. “Don’t university students here have their own newspapers? Oh, I’m sorry, there are no universities in the Indies yet, are there?”
“So students have their own papers?”
“Of course, newspapers that are devoted to ideals, not yet sidetracked by personal and vested interests.”
I couldn’t say a thing. The way he linked one thing neatly with another made it seem they were indeed all entwined. His explanations rose before me as a great construction. I couldn’t see through his argument. Yes, some great construction where every part contributed to strengthening every other part. All the peculiar things about him disappeared at that moment: his round and now brown face, his reddish pigtail. . suddenly I was discovering something else about him that emanated from his presence. And that something was life itself. You could hear the groans, the cries and complaints, and the pounding of his heart; the glow and lightning brightness of his thoughts. I had never even thought about any of the issues he brought up. Now I could move on to imagine and wonder about many new things.
I told Mama all about it. She meditated for a moment. Her eyes glassed over in emotion, and finally tears made the journey across her cheeks.
“He has shown us how Europe and America are no more than evil adventurers, Child. If they had no cannons, would anyone honor them?”
Before the guava-faced youth left our house, I felt I had to ask one more question: Was Nijman’s report true, that he had been beaten up in the Kong Koan building? He confirmed it."

 

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Pramoedya Ananta Toer (6 februari 1925 — 30 april 2006)
 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en anarchist John Henry Mackay werd geboren in Greenock op 6 februari 1864. Zie ook alle tags voor John Henry Mackay op dit blog.

 

Morgen! ...

… Und morgen wird die Sonne wieder scheinen,
Und auf dem Wege, den ich gehen werde,
Wird uns, die Seligen, sie wieder einen,
Inmitten dieser sonnenatmenden Erde . . .

Und zu den Strand, dem weiten, wogenblauen,
Werden wir still und langsam niedersteigen.
Stumm werden wir uns in die Augen schauen,
Und auf uns sinkt des Glückes stummes Schweigen .

 

 

Am Wegrand

Tausend Menschen ziehen vorüber –
Den ich ersehne, er ist nicht dabei!
Ruhlos stiegen die Blicke hinüber,
Fragen den Eilenden, ob er es sei . . .

Aber sie fragen und fragen vergebens.
Keiner gibt Antwort: „Hier bin ich. Sei still.“
Sehnsucht erfüllt die Bezirke des Lebens,
Welche Erfüllung nicht füllen will.

Und so steh ich am Wegrand-Strande,
Während die Menge vorüberfließt,
Bis – erblindet vom Sonnenbrande –
Mein ermüdetes Auge sich schließt . . .

 

 

Hand in Hand

Die Andern lachten
und gingen vorbei.
Wir aber dachten,
wie schön es sei:

So still zu gehen
durchs freie Land
Im Abendwehen
und Hand in Hand.

 

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John Henry Mackay (6 februari 1864 - 16 mei 1933)
Cover

 

 

De Duitse dichter Ernst Wilhelm Lotz werd geboren op 6 februari 1890 in Culm. Zie ook alle tags voor Ernst Wilhelm Lotz op dit blog. 

 

Wolkenüberflaggt

Blei-weiß die Fläche. Wolkenüberflaggt,
Darein zwei Segel schwarze Furchen graben.
Zwei Uferbäume ragen hochgezackt,
Die frühes Traumgrün auf den Zweigen haben.

Zwei Hunde keuchen übers Ufergras
Und wollen eine heiße Stunde jagen.
Zwei Schüler kommen, schlank und Bücher-blaß,
Die scheue Liebe wie zwei Leuchter tragen.

Ein junger Dichter wacht auf einer Bank
Und spricht, die Hände um sein Knie gefaltet:
»Wie sind die Dinge heute Sehnsuchts-krank!«

Und als er aufblickt, hat sich neu gestaltet
Die Welt und ist erschütternd tränenblank, –
»Was«, ruft er, »hat mein Herz denn so zerspaltet!«

 

 

In gelben Buchten

In gelben Buchten sogen wir der Fernen
Verspülte Lüfte, die von Städten wissen,
Wo Lüste grünen, angerührt von Wahnsinn.
Wir schwammen auf dem Fieberschiff stromauf
Und sonnten unsre Leiber an dem Buhlen
Waldheißer Panther, die der Sommer quält.
Der Klapperschlange nacktes Schlammgeringel
Wand sich verstört, als wir vorüberkamen,
Und in verschlafnen Dörfern gurgelte die Lust.
Ein warmer, satter Wind strich durch die Palmen. -

Ich sah dich weiß von Schlaf.
Und als ich von dir ebbte, hoch erhoben
Von meinem stolzen, satt gestürmten Blut:
O Sturm der Nächte, der mich Blut-wärts zog
Zu kühnen, die entdeckten Ländergürteln:
O schwül Geliebte! Strom der Geheimnisse!
Verschlafenes Land! Im Süden! O Sommer-Qual!


    

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Ernst Wilhelm Lotz (6 februari 1890 – 26 september 1914)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster Irmgard Keun werd geboren op 6 februari 1905 in Charlottenburg. Zie ook alle tags voor Irmgard Keun op dit blog.

Uit: Nach Mitternacht

„Was soll ich einpacken? Man wird alles brauchen, man wird nichts kaufen können. Wovon werden wir leben? Das alte blaue Kleid kann ich hierlassen. Das Muttergottesbild nehme ich mit. Werden wir ein Zimmer haben, wo ich es aufhängen kann? »Die Dächer, die du siehst, sind nicht für dich gebaut ...« Ich habe Angst, ich habe Angst. Vor meinem Fenster der Magnolienbaum fängt an zu blühen, es ist so schön hier im Frühling. Mein Bett ist weich und warm. Hier könnt ich liegen und schlafen, heute nacht, morgen nacht, jede Nacht. Meine Hände zittern, meine Knie sind lahm vor Müdigkeit. Mir ist übel, ich muß mich übergeben. Ich bin krank, ich habe Fieber, ich kann nicht fliehen. Klingelt es? Vielleicht kommen sie schon, um Franz zu verhaften. ...
    Wir fahren durch die Nacht, alle Lichter fahren schwebend mit. Mein Kopf liegt in Franz' Schoße. Ich muß mich schwächer zeigen als ich bin, damit er sich stark fühlen und mich lieben kann. Ich bin müde, Franz. Seine Hand liegt auf meinem Gesicht und macht mich glücklich. Ich habe ihn im Kohlenkeller eingeschlossen. Und als ich ihn herausholte, war er nicht gestorben. Vielleicht hatte er Haß gehabt und Wut, vielleicht war er voll dumpfer trauriger Gleichgültigkeit. Daß er nicht starb, ist Liebe genug für mich.
    Ist die Grenze ein Strich, was ist sie? Ich verstehe es nicht. Ein Zug hört auf zu fahren, das ist die Grenze.
    Männer kommen, machen Koffer auf, suchen und wühlen - Grenze heißt Angst haben.
    Der Zug fährt wieder, mein Hundertmarkschein fährt, Franz fährt, alles fährt mit, nur die Angst fährt nicht mehr mit. Das war die Grenze“


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Irmgard Keun (6 februari 1905 – 5 mei 1982)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e februari ook mijn blog van 6 februari 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

Geert Buelens, William S. Burroughs, Ruth Lasters, Joris-Karl Huysmans, Terézia Mora, Philip Weiss, Luc Indestege, Rikkert Zuiderveld, Laurens Hoevenaren

De Vlaamse dichter, essayist en columnist Geert Buelens werd geboren in Duffel op 5 februari 1971. Zie ook alle tags voor Geert Buelens op dit blog.

 

Einde van de horizon (Klassenstrijd)

En toen
in de winter van de schemering
werden we ingehaald door de geschiedenis

Het schuim ging plots rotten
het platte bleek in schuifjes
onderverdeeld en niet langer
stonden we naast elkaar
te blinken

Zo voelt het
pletten van de tijd

het rustig voortschokkelen
komt aan zijn eind
Al wat we zien

is ongewis

 

 

Landkaartverkleining (Systeemcrisis)

Je was er even uit
toen het land vervaarlijk ging
verzakken

Daar was bewust op aangestuurd, natuurlijk
we kennen wie daarop uitwas
allen liefhebbers van
de grootheid van ons volk
ook als het daarvoor
kleiner moet worden gemaakt

Nooit kreunde het onder de hitte
zelden leek het voldaan met zichzelf
een groot gevoel van gemis
ging ervan uit
door geen frituur op te vullen
door geen president te redden
door geen seismische schok te verschuiven

 

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Geert Buelens (Duffel, 5 februari 1971)

 

 

De Amerikaanse schrijver William S. Burroughs werd geboren in Saint Louis (Missouri) op 5 februari 1914. Zie ook alle tags voor William S. Burroughs op dit blog.

 

Cold Lost Marbles

my ice skates on a wall
lustre of stumps washes his lavander horizon
he's got a handsome face of a lousy kid
rooming-houses dirty fingers
whistled in the shadow
"Wait for me at the detour."
river… snow… some one vague faded in a mirror
filigree of trade winds
clouds white as lace circling the pepper trees
the film is finished
memory died when their photos weather-worn points of
polluted water under the trees in the mist shadow of
boys by the daybreak in the peony fields cold lost
marbles in the room carnations three ampoules of
morphine little blue-eyes-twilight grins between his
legs yellow fingers blue stars erect boys of sleep
have frozen dreams for I am a teenager pass it on
flesh and bones withheld too long yes sir oui oui
Crapps' last map… lake… a canoe… rose tornado in
the harvest brass echo tropical jeers from Panama
City night fences dead fingers you are in your own body
around and maybe a boy skin spreads to something
else on Long Island the dogs are quiet.

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William S. Burroughs (5 februari 1914 – 2 augustus 1997)
Hier met Mick Jagger

 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Ruth Lasters werd geboren in Antwerpen op 5 februari 1979. Zie ook alle tags voor Ruth Lasters op dit blog.

 

Karper

Dat niemand ooit de hele vorming van een ijsvlakte zag,
echt elke tel van hoe een vijver tot betreedbaarheid

stolt. Allicht is daar geen enkele totaalgetuige van, nu en
vroeger niet. Dat zekere raakpunt met

mensen uit eerdere tijden maakt hen plots nabij, alsof ze door
de troebele ijsspiegel naar mij kijken. Vooral in het midden

bij de vastgevroren karper in het wak als een tijdgat, waardoor zij
wel de troost lijken te seinen dat zij uitgerekend nu

met ongeveer evenveel ontbreken, aan de andere zijde zijn als wij
zenuwcellen hebben, als zit er in ons hoofd

van elk van wie hier is geweest
de felste sprankel.

 

Kralen

Cornflakesgeknisper: gefluister
van lichtjaren ver weerklinkend door
melk. Je armband die stukspringt. Kralen

tot stilstand op acht, vijf, vier centimeter
van de jam en nooit stel je de vraag hoe ze
ochtend na ochtend op exact dezelfde plaats

hoe dat in godsnaam. Je hoeft het je maar één keer
af te vragen en de dag begint, een andere, waar ik in
wakker word, de mogelijkheid tot jou voorgoed belet

de jam wegwerp

 

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Ruth Lasters (Antwerpen, 5 februari 1979)

 

 

De Franse dichter en schrijver Charles-Marie-Georges Huysmans werd geboren op 5 februari 1848 in Parijs. Zie ook alle tags voor Joris-Karl Huysmans op dit blog.

Uit: À Rebours

« Là, en faisant saler l'eau de sa baignoire et en y mêlant, suivant la formule du Codex, du sulfate de soude, de l'hydrochlorate de magnésie et de chaux ; en tirant d'une boîte soigneusement fermée par un pas de vis, une pelote de ficelle ou un tout petit morceau de câble qu'on est allé exprès chercher dans l'une de ces grandes corderies dont les vastes magasins et les sous-sols soufflent des odeurs de marée et de port ; en aspirant ces parfums que doit conserver encore cette ficelle ou ce bout de câble ; en consultant une exacte photographie du casino et en lisant ardemment le guide Joanne décrivant les beautés dela plage où l'on veut être ; en se laissant enfin bercer par les vagues que soulève, dans la baignoire, le remous des bateaux-mouches rasant le ponton des bains ; en écoutant enfin les plaintes du vent engouffré sous les arches et le bruit sourd des omnibus roulant, à deux pas, au-dessus de vous, sur le pont Royal, l’illusion dela mer est indéniable, impérieuse, sûre.
Le tout est de savoir s'y prendre, de savoir concentrer son esprit sur un seul point, de savoir s'abstraire suffisamment pour amener l'hallucination et pouvoir substituer le rêve dela réalité àla réalité même.
Au reste, l'artifice paraissait à des Esseintes la marque distinctive du géniede l’homme.
Comme il le disait, la nature a fait son temps ; elle a définitivement lassé, par la dégoûtante uniformité de ses paysages et de ses ciels, I'attentive patience des raffinés. Au fond, quelle platitude de spécialiste confinée dans sa partie, quelle petitesse de boutiquière tenant tel article à l'exclusion de tout autre, quel monotone magasin de prairies et d'arbres, quelle banale agence de montagnes et de mers.
Il n'est, d'ailleurs, aucune de ses inventions réputée si subtile ou si grandiose que le génie humain ne puisse créer ; aucune forêt de Fontainebleau, aucun clair de lune que des décors inondés de jets électriques ne produisent ; aucune cascade que I'hydraulique n'imite à s'y méprendre aucun roc que le carton-pâte ne s'assimile ; aucune fleur que de spécieux taffetas et de délicats papiers peints n'égalent."

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Joris-Karl Huysmans (5 februari 1848 – 12 mei 1907)
Cover

 

 

De Hongaarse, Duitstalige, schrijfster en vertaalster Terézia Mora werd geboren op 5 februari 1971 in Sopron. Zie ook alle tags voor Terézia Mora op dit blog.

Uit: Day in Day Out (Vertaald door Michael Henry Heim)

« Height: approximately . . . (very tall). Weight: approximately . . . (very light). Arms, legs, torso, head: slender. Skin: white. Hair: black. Face: elongated. Cheeks: elongated. Eyes: small. Lachrymal sacs: incipient. Forehead: high. Hairline: heart-shaped. Eyebrow, left: drooping. Eyebrow, right: rising. A face that had grown increasingly asymmetrical with the years, the right side alert, the left side asleep. Not a bad-looking man. But good...that's something else again. A number of older, healing wounds plus a half dozen fresh ones. Yet apart from all that:
Something is different now, thought his wife Mercedes when she was summoned to the hospital. Though maybe it's just that I'm seeing him asleep for the first time.
Not quite, said the doctor. We've put him into an artificial coma. Until we know what's happening with his brain.
And since it was classified as a violent crime...no one, no matter how skillful, could work himself into that position...they had been asking questions. When the last time was the wife had seen the husband.
Mercedes looked long and hard at the face.
I nearly said, Now that I think of it: never.
But instead she said, The last time was . . . It was at the divorce. "

 

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Terézia Mora (Sopron, 5 februari 1971)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Philip Weiss werd geboren op 5 februari 1982 in Wenen. Zie ook alle tags voor Philip Weiss op dit blog.

Uit: Blätterliebe

„Die Nachtschicht­schwester überreichte dem Tagschichtarzt Kaffee und Lächeln, wandte sich um, wünschte gute Besserung, man weiß nicht ob an ihn gerichtet oder an mich. Sie schaute noch über die Schulter hinter sich und zwinkerte zu mir hin mit dem linken Auge, zwinkerte zu ihm hin mit dem rechten und verschwand. Der Arzt nippte an der Tasse und hierzu hob sich die Nasenspitze. Alter? fragte er dann mit hoher Stimme und ich sagte dreiunddreißig. Dreiunddreißig, sagte er und trat an mich heran. Er tastete, drückte und schüttelte dann den Kopf. Ich knöpfte das Sakko auf, knöpfte auch beinahe die Weste auf, doch der Arzt meinte, dass es so wohl gehe. Er tastete wieder, tastete an der Weste entlang, drückte in die Magengrube. Hier? fragte er und ich machte Laute. Aha, sagte der Arzt zufrieden und lächelte.
Sie können sich jetzt niederlegen, sagte er und ich legte mich auf die Krankenhausliege. Es werde wohl nichts allzu Bösartiges sein, ich könne also beruhigt sein, es werde eher kein Magengeschwür sein, ein Magendurch­bruch sei unwahrscheinlich, sagte der Arzt und ich lag reglos auf der Krankenhausliege. Ein Herzinfarkt sei ausgeschlossen, es werde wohl tatsächlich der Magen sein, doch wohl eher kein Geschwür, so sagte er, er habe schon alles erlebt, und ich machte kaum hörbare Laute. Ich sei wohl – das sei das Wahrscheinlichste – sensibel, ich sei eben empfindlich, sagte der Arzt zu mir, ja, das müsse es wohl sein, ich sei sensibel, aber das sei gut, das müsse ich sein, das sei wichtig, wolle ich Künstler sein, das sei gut so und noch lange kein Magengeschwür. Der Arzt lachte. Ich solle also erst einmal beruhigt sein. Ich solle mich nicht weiter sorgen, auch wenn ich mich im Allgemeinen schnell sorge, wenn ich also eine sogenannte sensible Natur sei, was an sich ja gut sei, wolle ich Künstler sein, an dieser Stelle jedoch weniger, sagte der Arzt.“

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Philip Weiss (Wenen, 5 februari 1982)

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Indestege werd geboren in Zonhoven op 5 februari 1901. Zie ook alle tags voor Luc Indestege op dit blog.

 

Vers

Gij die mij in den wind en het water
met de liederen sust uit een voorbijen tijd,
talm nog een wijle, want vroeger of later
vindt gij mij tot de terugreis bereid.

Dan gaat de tocht door de scheemrige wolken,
hoog boven het water en den wind,
de droomen die onzen geest bevolken
zijn dof geworden en blind.

Maar het eeuwig lied blijve ik hooren
hoog boven de wolken en den wind,
tot ik u onvergeten, onverloren
in uw eeuwigen luister hervind.

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Luc Indestege (5 februari 1901 - 11 juli 1974)

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en zanger Rikkert Zuiderveld werd geboren in Groningen op 5 februari 1947. Zie ook alle tags voor Rikket Zuiderveld op dit blog.

 

Dakloos dromen

Geef mij geen boom. Maar vlecht mij van de twijgen
een mandje. Geef mij prijs aan de rivier
en vaar mij naar een wereld, ver van hier,
een plek waar kou noch honger mij bedreigen.

Geef mij geen boom, maar zaag mij van de stam
een voerbak. Leg mij in het stro te rusten.
(Daar kwam een moeder die mijn voorhoofd kuste,
zo stil. Alsof ik net ter wereld kwam.)

Bouw mij een nest, een herberg, tederheid.
Verberg mij in de plooien van de tijd.
Zo zit ik maar een beetje weg te dromen

in mijn kartonnen schuilplaats op de stoep.
Totdat de wijzen uit het oosten komen
met witbrood en een beker erwtensoep.

 

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Rikkert Zuiderveld (Groningen, 5 februari 1947)

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichter en schrijver Laurens Hoevenaren uit Brummen werd geboren in 1960. Zie ook alle tags voor Laurens Hoevenaren op dit blog.

 

Hoe ver is veilig hier vandaan?

De ijsvogel die dagelijks bij het ven
zich horen liet, was bij het eerst gerucht
van staal in blauw gevlogen,
ver voor kanon en lijkenlucht
en lang voordat wij onze vlucht
naar elders overwogen.

Was het voor vluchten niet te vroeg?
Op welk moment besluit je om te gaan,
hoe ver van vaders huis
moeten de bommen vallen?

We moesten gaan, er werd met scherp geschoten,
geen tijd voor koffers of voor eten.
We zeiden tot het jongste kind
dat het vakantie is en wie niet weg is wordt gezien
en baden dat hij alles zou vergeten
tot waar we veilig waren.

Hij zei: ‘Ze zien de vogels en de hemel niet
zolang ze helmen dragen.’
Na vele uren kon hij niet meer staan,
we droegen hem. Zijn laatste woorden:
‘Hoe ver is veilig hier vandaan?’

 

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Laurens Hoevenaren (Brummen, 1960)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:29 Reageer op dit bericht

Reto Finger, Clara Müller – Jahnke, Johan Ludvig Runeberg, Henriette Hardenberg, Albert Paris Gütersloh, Madame de Sévigné, Honorat de Bueil, Sandra Paretti, Rudolf Lorenzen

De Zwitserse schrijver Reto Finger werd geboren op 5 februari 1972 in Bern. Zie ook alle tags voor Reto Finger op dit blog.

Uit: Kaltes Land

„PFARRER Ein Licht ist das.
Als würde Macolvi den Petrus würgen.
Ich habe dem Sigrist gesagt, dass es schneien wird.
Wie das ausschaut im Frühling, wenn die Gräber nicht eingewintert waren.
VATER Nein-
PFARRER Um deins brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Da habe ich ein Auge drauf.
VATER Solange der Föhn so drückt, schneit es nicht, Herr Pfarrer.
PFARRER Schickst mir die Hanna rauf, wir legen ein paar Tannäste darauf.
VATER Ich sollte es ihr sagen.
PFARRER Die Hanna und ich werden das Grab herrichten, dass es eine Freude sein wird.
VATER Ich sollte es ihr sagen, der Mutter.
PFARRER Fünf, sechs Äste legen wir drauf.
VATER Das mit dem Melk.
Ich sollte es ihr sagen.
PFARRER Die einzige Weißtanne auf dem ganzen Friedhof. Das wird ein Schauen, dass der Kathrin das Herz aufgeht.
VATER Sie glaubt noch immer, der Bub sei an Schwermut gestorben.
PFARRER „Folge mir und lass die Toten die Toten begraben.“
VATER Ich habe den Melk klettern sehen. Ich sage Ihnen, wie eine Gämse ist er die Felswand hoch
PFARRER Der Melk war schwermütig.
VATER Es gibt keine schwermütigen Gämsen_ Herrgott noch mal.
Dass der Tag, an dem der Melk gestorben isL‚ in diesem Jahr auf den Totensonntag fällt und die Mutter noch immer glaubt, er sei an Schwermut gestorben, und mit mir zum Friedhof will, das ist des Teufels später Spott.“

 

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Reto Finger (Bern, 5 februari 1972)
Scene uit een uitoering in Hittisau, 2016

 

 

De Duitse dichteres, journaliste en activiste voor vrouwenrechten Clara Müller-Jahnke werd geboren op 5 februari 1860 in Lenzen. Zie ook alle tags voor Clara Müller–Jahnke op dit blog.

 

Novembertag

Geht ein sonnenloser Tag
wiederum zur Neige,
und der graue Nebel tropft
durch die kahlen Zweige.

Leise atmend ruht die See,
müde, traumumsponnen . . .
eine Woge, schaumgekrönt,
ist im Sand zerronnen.

 

 

Eisnacht

Wie in Seide ein Königskind
schläft die Erde in lauter Schnee,
blauer Mondscheinzauber spinnt
schimmernd über der See.

Aus den Wassern der Raureif steigt,
Büsche und Bäume atmen kaum:
durch die Nacht, die erschauernd schweigt,
schreitet ein glitzernder Traum.

 

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Clara Müller - Jahnke (5 februari 1860 - 4 november 1905)
Grafsteen in Berlijn-Wilhelmshagen

 

 

De Fins-Zweedse dichter en schrijver Johan Ludvig Runeberg werd geboren op 5 februari 1804 in Jakobstad. Zie ook alle tags voor Johan Ludvig Runeberg op dit blog.

Uit: Sven Duva (Fragment, vertaald door Judy Moffett)

The aged sergeant smiled a smile full of contemptuous doubt:
"You rascal, take a gun and be a soldier? Oh, get out!"
"Well,"said the lad, "I make a botch of all I take in hand;
Perhaps I'll find it easier to die for king and land."

Old Duva was surprised and touched, a tear rolled down his face;
And Sven - he shouldered knapsack for the first recruiting-place.
Full size they found him; brisk and strong; 't was all they asked, and he
Became forthwith a raw recruit in Duncker's company.

And now came Duva's time to drill and go through exercise,
To watch was a wondrous sight; he drilled in curious wise.
The corporal might shout and laugh, might laugh and shout his best,
The new recruit went on alike for earnest or for jest.

When all the rest were tired out, he never seemed to fret.
He tramped until the ground would quake, and marched till all a-sweat;
But when the order came to turn, 't was his unhappy lot,
To face to right or face to left, whichever he should not.

Then he was tought to "shoulder arms," and tought to "ground arms," too.
"Present arms,""lend bayonets," - all these they thought he knew;
When "Should arms!" was called, he'd "lend bayonets" maybe,
At "Ground arms!" up his gun went to his shoulder instantly.

 

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Johan Ludvig Runeberg (5 februari 1804 – 6 mei 1877)
In 1858

 

 

De Duitse dichteres Henriette Hardenberg werd geboren op 5 februari 1894 in Berlijn als Margarete Rosenberg. Zie ook alle tags voor Henriette Hardenberg op dit blog.

 

Wir werden

Wir werden herrlich aus Wunsch nach Freiheit.
Der Körper dehnt sich,
Dieses Zerrende nach geahnten Formen
Gibt ihm Überspannung.
Schwere Hüften schauern sich zu langem Wuchse.
Im Straffen beben wir vor innerem Gefühl —
Wir sind so schön im Sehnen, daß wir sterben könnten.

 

 

Die Alte

Wie ein zu loses Gewand,
In gekräuselten Falten,
Umhüllt die magere Haut
Das schöne, alte Gesicht,
Von schmalen Knochen gehalten,
Wie eine wertvolle Schale.
Trübe Augen sind bedeckt
Von müdeschweren Lidern.

Doch in die Wucht hassvollen Zerstörens
Einer sorgenvollen, dunklen Zeit
Mischen sich die hellen Bilder,
Mit dem Licht der eigenen Jugend,
Dessen deutlich zarter Glanz
Tröstend das Alter bekränzt.

 

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Henriette Hardenberg (5 februari 1894 – 26 oktober 1993)
Op 95-jarige leeftijd 

 

 

De Oostenrijkse schilder en schrijver Albert Paris Gütersloh (eig. Albert Conrad Kiehtreiber) werd geboren op 5 februari 1887 in Wenen.. Zie ook alle tags voorAlbert Paris Gütersloh op dit blog.

Uit:Die Fabel von der Freundschaft

„Als er diese Rede, die man wie nur wenige Reden eine Rede nennen kann, und eine recht kunstvolle obendrein, und ohne Stecken gehalten hatte, so, als würde er sie, wie die Mechtild die ihre, von einem mit allem Vorbedacht verfassten Blaue abgelesen haben -
er, von dem wir nicht einmal wissen, ob er des Lesens und Schreibens kundig gewesen ist -, drehte er jach sich um, nicht aber wie ein Mensch, der unhöflich sein will, sondern wie eine mechanische Figur, die von einem Bolzen in Boden und Leib bewegt wird, und schritt, wie eine solche Figur, schwer und breit austretend, und wie mit Metallenem klirrend, obwohl er weder Panzer, noch Schwert, noch Kette trug, über den Hof, dessen Fliesen im selben Augenblick wie noch einmal gefegt, ja mit fressender Säure gewaschen schienen, durch den Menschenkreis, der zu zwei Mauern zerwich, in denen das Leben erstarrt stand, wie die Fischwelt erstarrt gestanden sein wird in den Wassern des Roren Meeres, als die Israeliter es durchzogen haben, zum Turm, in dem er verschwand, ohne das Türchen zu öffnen, das von selbsr sich öffnete, entweder weil es an jenem Mechanismus teilhatte, oder wie just ein Wind dagegen fuhr, welches Türchen dann der Schmied schloß mit seiner rußigen Arme mächtigen Riegeln.“

 

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Albert Paris Gütersloh (5 februari 1887 – 16 mei 1973)
Portret door  Egon Schiele, 1918

 

 

De Franse schrijfster Madame de Sévigné werd op 5 februari 1626 in Parijs geboren. Zie ook alle tags voor Madame de Sévigné op dit blog.

Uit: Lettres (A Madame De Grignan)

« Paris, mercredi 16 mars 1672
Vous me demandez, ma chère enfant, si j’aime toujours bien la vie. Je vous avoue que j’y trouve des chagrins cuisants ; mais je suis encore plus dégoûtée de la mort : je me trouve si malheureuse d’avoir à finir tout ceci par elle que si je pouvais retourner en arrière je ne demanderais pas mieux. Je me trouve dans un engagement qui m’embarrasse : je suis embarquée dans la vie sans mon consentement ; il faut que j’en sorte, cela m’assomme ; et comment en sortirai-je ? Par où ? Par quelle porte ? Quand sera-ce ? En quelle disposition ? Souffrirai-je mille et mille douleurs, qui me feront mourir désespérée ? Aurai-je un transport au cerveau ? Mourrai-je d’un accident ? Comment serai-je avec Dieu ? Qu’aurai-je à lui présenter ? La crainte, la nécessité feront-elles mon retour vers lui ? N’aurai-je aucun autre sentiment que celui de la peur ? Que puis-je espérer ? Suis-je digne du paradis ? Suis-je digne de l’enfer ? Quelle alternative ! Quel embarras ! Rien n’est si fou que de mettre son salut dans l’incertitude ; mais rien n’est si naturel, et la sotte vie que je mène est la chose du monde la plus aisée à comprendre. Je m’abîme dans ces pensées, et je trouve la mort si terrible que je hais plus la vie parce qu’elle m’y mène que par les épines qui s’y rencontrent. Vous me direz que je veux vivre éternellement. Point du tout ; mais si on m’avait demandé mon avis, j’aurais bien aimé à mourir entre les bras de ma nourrice : cela m’aurait ôté bien des ennuis et m’aurait donné le ciel bien sûrement et bien aisément ; mais parlons d’autre chose."

 

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Madame de Sévigné (5 februari 1626 – 18 april 1696)
Cover 

 

 

De Franse dichter en toneelschrijver Honorat de Bueil, seigneur de Racan werd geboren op kasteel La Roche-Racan op 5 februari 1589. Zie ook alle tags voor Honorat de Bueil op dit blog.

 

La venue du Printemps (Fragment)

Ces belles fleurs que Nature
Dans les campagnes produit
Brillent parmi la verdure
Comme des astres la nuit :
L'Aurore, qui dans son âme
Brûle d'une douce flamme,
Laissant au lit endormi
Son vieux mari, froid et pâle,
Désormais est matinale
Pour aller voir son ami.

Termes, de qui le mérite
Ne se peut trop estimer,
La belle saison invite
Chacun au plaisir d'aimer
La jeunesse de l'année
Soudain se voit terminée,
Après le chaud véhément
Revient l'extrême froidure,
Et rien au monde ne dure
Qu'un éternel changement.

Leurs courses entresuivies
Vont comme un flux et reflux,
Mais le printemps de nos vies
Passe et ne retourne plus,
Tout le soin des Destinées
Est de guider nos journées
Pas à pas vers le tombeau,
Et sans respecter personne,
Le Temps de sa faux moissonne
Ce que l'homme a de plus beau.

Tes louanges immortelles
Ni tes aimables appas
Qui te font chérir des belles
Ne t'en garantiront pas :
Crois-moi, tant que Dieu t'octroie
Cet âge comblé de joie
Qui s'enfuit de jour en jour,
Jouis du temps qu'il te donne,
Et ne crois pas en automne
Cueillir les fruits de l'amour.

 

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Honorat de Bueil (5 februari 1589 – 21 januari 1670)
Standbeeld in Saint-Paterne Racan

 

 

De Duitse schrijfster Sandra Paretti (eig. Irmgard Schneeberger) werd geboren op 5 februari 1935 in Regensburg. Zie ook alle tags voor Sandra Paretti op dit blog.

Uit: Der Winter der ein Sommer war

„Die hessischen Bauern, die zum Gut Haynau unterwegs waren, hatten die Festung Ziegenhain im Rücken. Einer hinter dem anderen schritten sie über die Wiese dahin. Ein paar Meter weiter lief die Straße, aber sie blieben auf der Wiese, um ihre Schuhe nicht mit Staub zu beschmutzen. Sie trugen ihren Sonntagsstaat, den dunklen Rock mit den massiven Bleiknöpfen, das schwarze Halstuch und den breit aufgekrempten schwarzen Hut. In der Ferne konnten sie bereits das steinerne Einfahrtstor von Gut Haynau sehen.
Es war so groß, dass auch hochbeladene Heuwagen ohne Schwierigkeiten durchkamen. In den Fackelhaltern steckten noch die Ährensträuße vom Erntefest; von jedem Pachthof einer. Im Lauf der Jahre waren immer mehr Höfe verpachtet worden; es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die letzten freien Bauern, die auf eigenem Grund wirtschafteten, bei Gottfried Haynau so viel Schulden hatten, dass ihre Höfe an ihn fielen.
Vor dem Tor angelangt, nahmen die Bauern die Hüte vom Kopf. Vor ihnen dehnte sich die von Eichen flankierte Auffahrt. Zu beiden Seiten, etwas zurückgesetzt, zogen sich die Wirtschaftshöfe hin. Am Ende der Auffahrt, dort, wo das Herbstlaub der Bäume sich mit dem Licht zu goldenem Dunst verwob, lag das Herrenhaus, ein lang gestreckter Parterrebau mit einstöckigem Mitteltrakt. Die Fenster funkelten in der Sonne.
Die Bauern lauschten auf die Geräusche, die aus den Wirtschaftshöfen drangen, ein Gemisch aus Kinderstimmen, Hühnergackern und dem hellen Klang des Dengelhammers. Nichts war hier anders als bei ihnen zu Hause. Ihre Beklommenheit kam ihnen plötzlich töricht vor. Es war ein herrlicher Tag, und etwas von seinem Glanz teilte sich auch den Männern mit, weitete ihnen die Brust, ließ sie den Kopf höher tragen und leichter ausschreiten. Auch das, was sie hergeführt hatte, erschien ihnen nicht mehr so aussichtslos; sie hatten nicht mehr das Gefühl, Bittsteller zu sein, die unverrichteter Dinge wieder weggeschickt würden.“

 

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Sandra Paretti (5 februari 1935 – 13 maart 1994)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Rudolf Lorenzen werd geboren op 5 februari 1922 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Rudolf Lorenzen op dit blog.

Uit: Alles andere als ein Held

„Robert wunderte sich über diesen Schmuck, denn Fräulein Tredup war Ringführerin im BDM, und solcher Tändelschmuck pafète nicht zu ihr; aufgekrempten schwarzen Hut. In der Ferne konnten sie bereits das steinerne Einfahrtstor von Gut Haynau sehen.
Es war so groß, dass auch hochbeladene Heuwagen ohne Schwierigkeiten durchkamen. In den Fackelhaltern steckten noch die Ährensträuße vom Erntefest; von jedem Pachthof einer. Im Lauf der Jahre waren immer mehr Höfe verpachtet worden; es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die letzten freien Bauern, die auf eigenem Grund wirtschafteten, bei Gottfried Haynau so viel Schulden hatten, dass ihre Höfe an ihn fielen.
Vor dem Tor angelangt, nahmen die Bauern die Hüte vom Kopf. Vor ihnen dehnte sich die von Eichen flankierte Auffahrt. Zu beiden Seiten, etwas zurückgesetzt, zogen sich die Wirtschaftshöfe hin. Am Ende der Auffahrt, dort, wo das Herbstlaub der Bäume sich mit dem Licht zu goldenem Dunst verwob, lag das Herrenhaus, ein lang gestreckter Parterrebau mit einstöckigem Mitteltrakt. Die Fenster funkelten in der Sonne.
Die Bauern lauschten auf die Geräusche, die aus den Wirtschaftshöfen drangen, ein Gemisch aus Kinderstimmen, Hühnergackern und dem hellen Klang des Dengelhammers. Nichts war hier anders als bei ihnen zu Hause. Ihre Beklommenheit kam ihnen plötzlich töricht vor. Es war ein herrlicher Tag, und etwas von seinem Glanz teilte sich auch den Männern mit, weitete ihnen die Brust, ließ sie den Kopf höher tragen und leichter ausschreiten. Auch das, was sie hergeführt hatte, erschien ihnen nicht mehr so aussichtslos; sie hatten nicht mehr das Gefühl, Bittsteller zu sein, die unverrichteter Dinge wieder weggeschickt würden.“

 

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Rudolf Lorenzen (5 februari 1922 – 27 november 2013)

Geschreven door Romenu om 12:28 Reageer op dit bericht

Jan Prins

De Nederlandse dichter en vertaler Jan Prins (pseudoniem van Christiaan Louis Schepp) werd geboren in Rotterdam op 5 februari 1876. Literair-historisch wordt hij gesitueerd in de kring rond het tijdschrift De Beweging van Albert Verwey. Het was echter in het tijdschrift De XXe eeuw dat Prins in 1903 als dichter debuteerde. Zijn eerste poëziebundel Tochten verscheen acht jaar later, in 1911. Daarin staat zijn bekendste gedicht, 'De bruid', waarvan de eerste en de laatste strofe worden afgesloten met de vaak geciteerde regels "De bruigom is de lentezon / en Holland is de bruid". In 1896 werd Prins benoemd tot marine-officier tot hij in 1924 om gezondheidsredenen werd afgekeurd voor actieve dienst. Zijn zeereizen hadden hem toen al verschillende malen naar Nederlands-Indië gebracht. Zijn indrukken over dit land en zijn bevolking legde hij vast in een aantal verzen die nog tijdens zijn leven werden verzameld onder de titel Indische gedichten (1932). Prins maakte zich ook verdienstelijk als literair vertaler. Hij vertaalde onder meer de fabels van Jean de La Fontaine en toneelstukken van Racine en Molière. Op latere leeftijd volgde hij privélessen Grieks bij P.C. Boutens (1926) en ging hij ook klassieke teksten vertalen, waaronder Plato’s Timaeus (1937). Prins heeft in zijn poëzie meermaals zijn liefde betuigd voor zijn geboortestad Rotterdam. Deze gedichten werden in 1946 door Alfred Kossmann bijeengebracht en van een korte inleiding voorzien in de bundel “De stad waar men is kind geweest”.

 

De bruid

De lucht, over de jonge dag,
Was helderder dan ooit.
Iets ongewoon-verblijdends lag
In weide en veld gestrooid.
De torenklok zong, wat ze kon,
De vlaggen staken uit:
De bruigom was de lentezon
En Holland was de bruid.

Ze was des morgens opgestaan,
Een ranke, frisse meid.
Ze deed haar gazen sluier aan
van dunne dauwigheid.
Ze stak zich van de perenboom
De bloesem in het haar,
Die witter dan een winterdroom
Is, - wonder, wonderbaar.

Ze deed een gladde gordel om
Van zilverig allooi,
Van zuivre waterglans, - wat glom
Die ronde gordel mooi!
Toen hechtte ze als een donzen vacht
Aan haar satijnen kleed
De schuimrand die de zee haar bracht.
Toen was de bruid gereed.

Een ooievaar trad op de deel,
Gewichtig, met zijn stok.
De merel was in zwart fluweel,
De zwaluw kwam in rok.
Toen keken, daar 't zó prachtig was -
En Holland is de bruid, -
De madeliefjes in het gras
Haar gouden oogjes uit.

De bruigom is een edel man,
De bruid is jong en sterk.
Daar komen schone kinders van
En blijdschap bij het werk.
De bruid, - waar zag men weker leest,
Een vriendelijker mond, -
De bruid, - die maakten zeewind meest
En ruimte zo gezond.

Nu komt ze met haar lief gezicht
De bruigom tegemoet.
Wat is de hemel wijd, - en licht,
Wat is het leven goed!
De wereld is een wonderbron
Van telkens nieuw geluid.
De bruigom is de lentezon
en Holland is de bruid.

 

 

Geboortestad

Is dit mijn stad? De welvaart is voorbij,
De schepen liggen rottend in de haven
En door het touwwerk vliegen zwarte raven:
Het is gedaan met vloot en visscherij.
Waar is het volk van dit verloopen tij?
Men zag het vroeger langs de kaden draven,
Het is vergeten nu of reeds begraven,
Prooi van zijn laatst, onheelbaar averij.
Voorgoed gedaan? Vergeefs gekalefaterd?
Daar ligt een schip, waarop ‘Vertrouwen’ staat,
Ik zie een jongen, turend over 't water.
Vertrouw, mijn stad: nòg stroomt de Maas voorbij
En dit is sterker dan uw averij:
De trek naar zee, een jongensdroom voor later.

 

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Jan Prins (5 februari 1876 – 9 februari 1948)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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