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Berichten van 7 maart 2017 tot 8 maart 2017

Jeffrey Eugenides, Walter Jens, Hafid Bouazza, A. Marja, Aslı Erdoğan, John McPhee, Mouloud Feraoun, Mechtilde Lichnowsky, Dominic Angeloch

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Eugenides werd geboren op 8 maart 1960 in Detroit. Zie ook alle tags voor Jeffrey Eugenides op dit blog.

Uit: The Marriage Plot

“All over College Hill, in the geometric gardens of the Georgian mansions, the magnolia-scented front yards of Victorians, along brick sidewalks running past black iron fences like those in a Charles Addams cartoon or a Lovecraft story; outside the art studios at the Rhode Island School of Design, where one painting major, having stayed up all night to work, was blaring Patti Smith; shining off the instruments (tuba and trumpet, respectively) of the two members of the Brown marching band who had arrived early at the meeting point and were nervously looking around, wondering where everyone else was; brightening the cobblestone side streets that led downhill to the polluted river, the sun was shining on every brass doorknob, insect wing, and blade of grass. And, in concert with the suddenly flooding light, like a starting gun for all the activity, the doorbell in Madeleine’s fourth-floor apartment began, clamorously, insistently, to ring.
The pulse reached her less as a sound than as a sensation, an electric shock shooting up her spine. In one motion Madeleine tore the pillow off her head and sat up in bed. She knew who was ringing the buzzer. It was her parents. She’d agreed to meet Alton and Phyllida for breakfast at 7:30. She’d made this plan with them two months ago, in April, and now here they were, at the appointed time, in their eager, dependable way. That Alton and Phyllida had driven up from New Jersey to see her graduate, that what they were here to celebrate today wasn’t only her achievement but their own as parents, had nothing wrong or unexpected about it. The problem was that Madeleine, for the first time in her life, wanted no part of it. She wasn’t proud of herself. She was in no mood to celebrate. She’d lost faith in the significance of the day and what the day represented.
She considered not answering. But she knew that if she didn’t answer, one of her roommates would, and then she’d have to explain where she’d disappeared to last night, and with whom. Therefore, Madeleine slid out of the bed and reluctantly stood up.
This seemed to go well for a moment, standing up. Her head felt curiously light, as if hollowed out. But then the blood, draining from her skull like sand from an hourglass, hit a bottleneck, and the back of her head exploded in pain.“

 

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Jeffrey Eugenides (Detroit, 8 maart 1960) 

 

 

De Duitse schrijver, classicus, literair historicus, criticus en vertaler Walter Jens werd geboren op 8 maart 1923 in Hamburg.Zie ook alle tags voor Walter Jens op dit blog.

Uit: Frau Thomas Mann

„Die vielfach mit den Attributen ‹schön›, ‹klug› und – im Allgemeinen jedenfalls – ‹liebenswürdig› charakterisierte Frau Hedwig war die 1855 geborene Tochter des Schriftstellers und Kladderadatsch
-Redakteurs Ernst Dohm und der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm, geb. Schleh. Alfred Prinheim hatte seine spätere Frau als Mitglied des berühmten Meininger Hoftheater-Ensembles, Mitte der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts, kennen gelernt. Aber auch frühere Begegnungen wären – im Zeichen einer dem Dohm’schen Hause und dem jungen Mathematiker gemeinsamen Liebe zur Musik Richard Wagners – durchaus denkbar gewesen. Sowohl Hedwig Dohms Vater wie auch Alfred Pringsheim gehörten zu den frühesten Förderern von Bayreuth und halfen bereits im Jahr 1872 bei der Grundsteinlegung des Festspielhauses. Ernst Dohm war Präsident des Berliner Wagner-Vereins und galt, wie Alfred Pringsheim, als leidenschaftlicher Vorkämpfer des damals so heftig umstrittenen Musikers Richard Wagner. Dieser Umstand verschaffte auch der in Meiningen debütierenden Tochter – wie sie 1930 in einem ihrer für die Vossische Zeitung geschriebenen Feuilletons erzählt – im Sommer 1876 Einladungen ins Haus Wahnfried: «Der Familienkreis machte einen [. . . ] gemütlichen, behaglichen Eindruck. Richard Wagner sprach ein unverfälschtes Sächsisch und erzählte manch lustige Anekdote; Frau Cosima,durchaus grande dame, präsidierte mit Anmut und Sicherheit [. . . ] Die Abendempfänge in Wahnfried aber waren überaus interessant und glänzend; alles, was gut und schön und teuer war, fand sich da zusammen. [. . . ] Ich entsinne mich einer Soirée, in der Franz Liszt, Vater und Schwiegevater des Hauses, wunderbar spielte.»

 

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Walter Jens (8 maart 1923 - 9 juni 2013)
De jonge Katia Mann

 

 

De Marokkaans-Nederlandse schrijver Hafid Bouazza werd geboren op 8 maart 1970 in Oujda, Marokko. Zie ook alle tags voor Hafid Bouazza op dit blog.

Uit: Paravion (Vertaald door Ira Wilhelm)

„Die Frauen von Paravion zeigten viel nackte Haut, die Palmsprößlinge ihrer durchsichtigen Gliedmaßen und meist bepunkteten Busen waren appetitlich anzusehen und erfüllten die Besucher des Teehauses mit Geilheit und Ekel gleichermaßen. Doch wirklich schamlos waren erst die Wesen im grünen Zentrum von Paravion, dort, wo jegliche Bekleidung verboten zu sein schien. Zum Glück befand sich das Teehaus im Ostteil des Parks, also weit von diesem Ort des Sittenverfalls entfernt.
Gegenüber befand sich die Pizzeria Süzülien, wo die schnauzbärtigen Ober ein merkwürdiges Italienisch sprachen, und wiederum daneben stand ein weiteres Gasthaus, Shalaam - Marijkens Lieblingsrestaurant -, es war auf Falafel spezialisiert. Die Teehäusler unterhielten kaum Kontakte zu den Gästen des Shalaam. Die Bauarbeiter erhoben sich und trugen das Tablett mit der Teekanne und den Gläsern hinein. Pffft, sie seien müde, jetzt erst mal ein kleines Schläfchen, am frühen Nachmittag werden sie wiederkommen, um weiterzuarbeiten. Der Wirt nickte und grüßte zurück. Durch einen Wasserfall bunter Perlen hindurch traten sie auf die Straße. Der Postbote bastelte an seinem Solex herum, wie jeden Tag. In Paravion gab es keine Ersatzteile dafür, und so mußte er sich mit Draht, Bindfaden und sogar Klebeband behelfen. Den Traum, sich ein neues Solex anzuschaffen, hatte er schon längst aufgegeben. Die Marke gab es hier nicht. Und sollte sich sein Solex nur noch auf Krücken vorwärtsbewegen, er würde sich trotzdem nie davon trennen. Er war in Paravion zu einer Sehenswürdigkeit geworden, und man hatte ihm schon viel Geld für seinen fahrenden Untersatz geboten, doch er wollte es nicht verkaufen. Er hätte es zu gern gegen ein anderes Solex eingetauscht, doch das einzige, das er je zu Gesicht bekommen hatte, stand im Schaufenster eines Museums oder einer Kunstausstellung oder in einer ähnlich verrückten Institution, von denen es in Paravion so viele gab.“

 

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Hafid Bouazza (Oujda, 8 maart 1970)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver A. Marja (pseudoniem van Arend Theodoor Mooij) werd geboren in Oude Leije op 8 maart 1917. Zie ook alle tags voor A. Marja op dit blog.

 

Bekentenis

Je bent nu dood; je geloofde altijd
dat er een hemel was waar je zou leven,
daar woon je nu, en ik ben hier gebleven
en weet niet waar dit eenzaam pad heenleidt.

Een pad? maar dan een dat ik zelf moet banen,
waar ieder helder uitzicht mij ontbreekt;
jij zei altijd: jongen, wat heb je aan een
leven, waarin niet God Zijn woord meespreekt.

Jij hebt nu rust, die ik nergens kan vinden,
misschien ligt het aan mij, misschien aan Hem:
wij luisteren niet naar elkanders stem
en Hij laat Zich en ik laat mij niet binden.

En jij bent dood; - sla je nu toch een brug
tussen Zijn rijk en mijn verwarde wegen?
want telkens aan het eind kom ik jou tegen
en wijs je mij naar 'tzelfde doel terug.

 

 

Het kind
aan Martin Leopold

Wie van ons heeft het dromen niet bemind:
te zwerven ver, te wachten op een lied,
dat aanstroomt op de lentewind, dat niet
te grijpen valt, maar ook in ons begint.

Dat ons doorzingt, vervoert naar een gebied
zo wijd en open in die lentewind,
dat ergens in ons aarzelend een kind
mee instemt en de dingen anders ziet.

Maar eenmaal zijn wij blind en blijven staan,
gedwongen tot dat andere bestaan,
waarin niet meer gedroomd wordt of verwacht.

Soms zien wij dan onszelf verwonderd aan,
dat altijd nog hetzelfde hart blijft slaan
nu kind en dromen werden omgebracht.

 

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A. Marja (8 maart 1917 – 10 januari 1964)
Oude Leije, de Feinsumer Feart

 

 

De Turkse schrijfster, journaliste en natuurkundige Aslı Erdoğan werd geboren op 8 maart 1967 in Istanbul. Zie ook alle tags voor Aslı Erdoğan op dit blog.

Uit: Die Stadt mit der roten Pelerine (Vertaald door Angelika Gillitz-Acar en Angelika Hoch)

„Noch vorgestern hatte sie diese Schüsse bloß als eine weitere Lärmquelle in diesem unablässig dröhnenden Rio angesehen, als eine weitere Störung, die sie daran hinderte, sich auf ihren Roman zu konzentrieren, oder sie glaubte zunächst, sie als solche zu sehen. Bis es mit ihren Nervenzusammenbrüchen losging.
Heute war irgendein Sonntag. Ein ganz normaler Sonntag. Wieder so ein trister, trostloser Tag, der, wie schon die Tage zuvor, ohne irgendeine Hoffnung, Erwartung oder Bedeutung verstrich. Der Tag der Feuerwerke.
Obwohl es erst Anfang Dezember war, hatte sich eine entsetzliche Hitze über der Stadt ausgebreitet, die anschwoll und in Wellen über sie hereinbrach. Die Temperatur sollte nun wochen- und monatelang nicht mehr unter vierzig Grad sinken. Die überall in den Straßen der Stadt angebrachten Thermometer sollten jetzt wie unter der Achsel eines Gelbfieberkranken Werte um die zweiundvierzig Grad anzeigen. Wie im Wahn stürzt sich die Hitze auf die Menschen, drückt ihnen die Kehle zu und raubt ihnen den Atem. Die Stadt verwandelt sich dann in einen riesigen Ofen, in dem die Menschen bei lebendigem Leib langsam schmoren. Die Sonne reißt sich die Maske der freigiebigen Königin, die sie das ganze Jahr getragen hat, herunter und gebärdet sich wie eine mordlüsterne Tyrannin. Die Luft saugt so viel Feuchtigkeit wie möglich auf und kondensiert sie zu Wasser. Die legendäre Feuchtigkeit der Tropen.
Özgürs Unterkunft bestand aus einem Wohnraum, so schmal und lang wie ein Trog, einer Küche, die sie »Gruft« nannte, und einem Bad voller Blutegel, die sie nicht umbringen konnte, weil sie sich so vor ihnen ekelte. Die Wohnung war eine von sechs Appartements einer schneeweißen, mit Säulen und ähnlichem Schnickschnack verzierten Villa, die den hochtrabenden Namen »Villa Branca« trug. Der Abhang ins Tal von Santa Teresa war derart steil, dass sich die hinteren Fenster ebenerdig zu einem Dschungel aus wilden Gräsern und dornigen Sträuchern hin öffneten, während sich der Balkon auf der Vorderseite mindestens drei Meter über dem Boden befand. Durch die Fenster, die wegen der Hitze Tag und Nacht geöffnet waren, drangen Termiten, Eidechsen, Heuschrecken, handtellergroße Kakerlaken und manchmal sogar herrenlose, vom Hunger geschwächte Katzen ein. Auch Özgür war einmal hinausgeklettert und hatte versucht, sich durch diesen Dschungel zu kämpfen, aber sie hatte noch keine zwei Schritte getan, da waren ihre Hände und ihr Gesicht schon völlig zerkratzt.“

 

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Aslı Erdoğan (Istanbul, 8 maart 1967)

 

 

De Amerikaanse schrijver John Angus McPhee werd geboren op 8 maart 1931 in Princeton. Zie ook alle tags voor John McPhee op dit blog.

Uit: Coming into the Country

“We passed first through stands of fireweed, and then over ground that was wine-red with the leaves of bearberries. There were curlewberries, too, which put a deep-purple stain on thehand. We kicked at some wolf scat, old as winter. It was woolly and white and filled with the hair of a snowshoe hare. Nearby was a rich inventory of caribou pellets and, in increasing quantity as we moved downhill, blueberries--an outspreading acreage of blueberries. Bob Fedeler stopped walking. He touched my arm. He had in an instant become even more alert than he usually was, and obviously apprehensive. His gaze followed straight on down our intended course. What he saw there I saw now. It appeared to me to be a hill of fur. "Big boar grizzly," Fedeler said in a near-whisper. The bear was about a hundred steps away, in the blueberries, grazing. The head was down, the hump high. The immensity of muscle seemed to vibrate slowly--to expand and contract, with the grazing. Not berries alone but whole bushes were going into the bear. He was big for a barren-ground grizzly. The brown bears of Arctic Alaska (or grizzlies; they are no longer thought to be different) do not grow to the size they will reach on more ample diets elsewhere. The barren-ground grizzly will rarely grow larger than six hundred pounds.
"What if he got too close?" I said.
Fedeler said, "We'd be in real trouble."
"You can't outrun them," Hession said.
A grizzly, no slower than a racing horse, is about half again as fast as the fastest human being. Watching the great mound of weight in the blueberries, with a fifty-five-inch waist and a neck more than thirty inches around, I had difficulty imagining that he could move with such speed, but I believed it, and was without impulse to test the proposition. Fortunately, a light southerly wind was coming up the Salmon valley. On its way to us, it passed the bear. »

 

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John McPhee (Princeton, 8 maart 1931)

 

 

De Algerijnse schrijver Mouloud Feraoun werd geboren op 8 maart 1913 in het bergdorp Tizi Hibel, Kabylie. Zie ook alle tags voor Mouloud Feraoun op dit blog.

Uit:Mon village

«Eh bien ! De tels discours ne me concernent jamais. Non qu’il me tienne en particulière estime ou qu’il me juge différant des autres. Simplement parce qu’il en a assez de me narguer, à force de me revoir. Même si, par extraordinaire, il lui prenait la fantaisie de lire du mépris dans mon regard, il ne ferait que hausser les épaules. Si l’on peut dire.
— Ah ! C’est toi encore ? Pas tant de façon, va ! Tu ne me déranges pas… rentre chez toi en vitesse. C’est au bout, là-bas, le quartier des aît-flane, la ruelle la plus longue, la plus étroite, celle où les maisons ressemblent à des cages aux barreaux de bois parce que chacun a tenu à s’isoler une cloison de piquets. Je sais que tu n’es pas fier. Tu peux lorgner mon agoudou* et constater qu’il a raisonnablement grossi. Tu verras aussi la murette qui protégeait la maison de votre vieille voisine : Elle s’est effondrée l’hiver dernier mais on l’a rafistolée à l’aide de roseaux… Ne t’inquiète pas, il y a encore assez de boue dans les rues pour maculer tes chaussures cirées et même le bas de ton pantalon. Pas seulement de la boue, d’ailleurs. Quand tu viendras t’asseoir sur les dalles de tajmaat*… Il me murmure ces petites méchancetés d’un ton si amical qu’il réussit chaque fois à me troubler. Alors il se tait sur un bout de phrase et me laisse tranquille. Mais mon trouble je le lui cache et je lui dis avec malice :
— Tu radotes, vieux père ! J’ai bien remarqué que tu te modernises. Cette route arrive au cimetière, on l’a retouchée aussi. Ce n’est pas mal. Elle est de bonne largeur et caillassée. Tu en es un peu fier, avoue-le. Voilà un garage qui n’existait pas l’an dernier. Et à côté, il y a un pressoir à huile, ainsi qu’un moulin à grain avec son bruit de motocyclette."

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Mouloud Feraoun (8 maart 1913 – 15 maart 1962)

 

 

De Duitse schrijfster Mechthilde Christiane Marie Gravin von und zu Arco-Zinneberg, beter bekend als Mechtilde Lichnowsky, werd geboren op geboren op 8 maart 1879 op slot Schönburg. Zie ook alle tags voor Mechtilde Lichnowsky op dit blog.

Uit: Gott betet

“Ich beuge mein Haupt in vollkommener Liebe zu Dir, o Mensch, ich beuge es, denn ich fühle kein Leid.
Du aber lebst davon und erfandest die Freude.
Ich bete zu Dir. Das ist die vollkommene Liebe.
Ich erflehe nichts. Deine Arbeit erwarte ich nicht.
Ich klage mich nicht an. Der Strom meiner Liebe zu Dir ist einer Säule gleich, fließend und unbewegt.
Beten ist Lieben. So bete ich Dich an. So bete ich zu Dir, lieber Mensch, denn Du bist allgütig und unsichtbar.
Wer weiß von Dir?
Du selbst nicht. Und die andern nicht.
Du siehst Dich nicht. Du atmest den Wohlgeruch nicht, der aus der Tiefe Deines Seelenkelches zu mir dringt.
Schöner warmer Kelch. Dein Leben perlt an den goldenen Wänden.
Und außerhalb des Bechers steht ein kühler Schweiß, der mich erbarmt.
Ich trinke Dich zur Neige in vollkommener Liebe.
Du liebst meine Geschöpfe. Ich fühle es, wenn ich Dich trinke.
Du fandest eine Sprache im Wind, den ich rief um meine Welt zu trocknen, als ich sie schuf. Ich höre Deine Musik, wenn ich Dich trinke.
Du griffst nach meinen Sonnenstrahlen, die ich brach zu Deinem Spielzeug. Ich begrüße die tausend Farben in Dir, wenn ich Dich trinke.“

 

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Mechtilde Lichnowsky (8 maart 1879 - 4 juni 1958)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Duitse dichter, schrijver en literatuurwetenschapper Dominic Angeloch werd in 1979 in Stuttgart geboren. Zie ook alle tags voor Dominic Angeloch op dit blog.

Uit: Blinder Passagier

„Über dir eine Lei$te goldgerahmter Spiegel. vor dir die schwarze Tischfläche. auf der ein Brotkriimel liegt. Nach einer Weile verschwindet der Krümel unter der Speisekarte, die dir die irgend wie auch glatzköplige Hand des Kellners zuschiebt. „Ein Glas Bier, bitte“: Als du aulhlickfst, siehst du diese neblige Kugel ‚.Bitte“ durch den Raum zwischen dir und dem Kellner wabern. einen Moment seine Glatze einhüllen ... und an jenem „Sofort“ zerplatzen, das der Kellner durch ein bedauerndes Lächeln drückt.
Dann gelingt es dir nur noch mit Mühe. deinen immer schwerer werdenden Kopf aufrecht zu halten. Als du der immer stärrkeren Versuchung, ihn nur ein wenig zu senken, nachzugeben beginnst, versagen dir für einen Augenblick die Nackenmuskeln - so daß dein Kopf fast auf die Speisekarte fällt, abgestützt allenfalls noch durch die Buchstaben dazwischen:
Viktoriabarsch in Buttersauce mit Siedekartofleln- Lachsfilet am Kaviarschmand mit frischem Baguette. Gebratene Hähnchenbrust auf Blattsalaten der Saison in Kräuter vinaigrette, Lammhäxle in Paprikasud an Serviettenknödeln. Zwiebelrostbraten in Rotweinsauce mit hausgemachten Spätzle. Marillenknödel mit Vanillesauce, Vanifleeis mit heißen Himbeeren.

Ein ganz schönes Brimborium, denkst du. diese Wirbel, diese Schnörkel, diese Unteriängen - und als der Kellner wieder am deinen Tisch herantritt und die Haut seiner nackten Stirn so zusammenzieht, daß sich die buschligen Augenbrauen leicht auf und ab bewegen, weißt du aufeinmal, daß die Handschrift auf der Speisekarte niemandes anderen Handschrift sein kann als die seine. Du gibst die Karte nebst einer Bestellung an den Kellner zurück und schließt die Lider:-„

 

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Dominic Angeloch (Stuttgart, 1979)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e maart ook mijn blog van 8 maart 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 16:30 Reageer op dit bericht

Cándani

De Surinaamse schrijfster Cándani werd geboren in District Suriname op 8 maart 1965. Cándani betekent in het Sarnami: “Esthetica van de maan”. Vanaf 1982 tot 2007 was Cándani het pseudoniem van Asha van den Bosch-Radjkoemar. Cándani debuteerde in 1990 met een dichtbundel in het Sarnami en het Nederlands: “Ghunghru tut gail/De rinkelband is gebroken” in 1990. De bundel werd uitgebracht door de Volksboekwinkel (Paramaribo) en het NBLC (Den Haag) en de auteur kwam voor de presentatie naar Nederland. Zij ging niet meer terug naar haar geboorteland vanwege de familieomstandigheden daar. Zij was als illegaal in Nederland en kwam terecht bij Scientology. Wel ging zij door met publiceren. Na Cándani's debuutbundel volgden haar eveneens tweetalige bundel “Ghar ghar ke khel/Het spel van huisje huisje” (2002) en de Nederlandstalige bundels “Vanwaar je dacht te vertrekken sta je geplant” (1993), “Zal ik terugkeren als je bruid” (1999) en “Een zoetwaterlied” (2000). Zij schreef ook twee romans, “Oude onbekenden” (2001) en “Huis van as” (2002) waarin de zoektocht naar het verleden en het antwoord op de vraag wie-ben-ik geplaatst wordt binnen de historische context van de hindostaanse migratie en hermigratie naar Nederland. “Geef mij het land dat in jou woont” (2004) is een historische dichtbundel over de geschiedenis van Suriname. Na jarenlang stilzwijgen trad zij in juni 2013 weer naar buiten, nu met schilderijen die zij maakt onder de naam Saya D.L. Amores.

Uit: Relaas voor S.

“Je kijkt naar de planken muren zonder iets te zien. Je praat zonder je eigen stem te horen. Jij beseft onze realiteit en denkt dat ik niets begrijp. Maar ik begrijp jou, je vraagt naar de man die geen vaderschap over jou verdient. Je wilt veel weten. Vol verwachting kijk je naar mij op alsof ik je een sprookje ga vertellen. Ik wil het wel maar kan het niet. Het valt buiten ons boek.
Het leven gaat langzaam. Ik weet me geen raad in dit kleine huis. Ik heb geen kracht om wat te doen. Het vaatwerk wacht op mij. Mijn boeken en schriften liggen overal. Ik heb geen eetlust; jij dwingt me om te eten. Zèlf wilde je kerrie-ei en ik kan je niets weigeren. Na het eten blijf je op mijn schoot spelen. Na vijf minuten zet ik je in bed. Nu slaap je.
Ik ga terug naar de keuken, zak op een stoel naast de door mij in elkaar gespijkerde tafel. Het vieze, kleine hok staart naar mij. Ik val in slaap, maar na een uur maken mijn vrienden, de muskieten, mij wakker. De ramen staan nog open, de stroom is uitgevallen. Ik kijk naar de overkant, daar brandt wel licht, dus iemand heeft mijn zekering weggehaald. Morgen naar de ebs om voor tien gulden een nieuwe te halen. In het donker tast ik naar de aansteker en probeer het gas aan te maken. Het lukt niet, de gasbom is dus ook verdwenen. Goed, maar laat die dieven niet in mijn huis komen, ik kap ze aan stukken.
Gisteravond voelde ik me beroerd. Telkens schrok ik wakker. Wat heb ik misdaan? Ik ben bang. Alsof de dood mij elk moment wil versieren. Ik wil niet dood. Niet nu. Van jou maak ik een geëmancipeerde, zelfstandige vrouw. Mijn maag was opgezwollen van de zenuwen, maar omdat de bussen staakten kon ik niet direct naar de dokter.
Vanochtend vroeg heb ik je gewassen en gekleed. We zijn samen naar de dokter geweest. Ik wist niet waar ik moest kijken in de kale behandelkamer. Je zeurde en zat overal aan. Er lag een bloeddrukmeter. Hé, dacht ik, ik moet mijn kindertijd inhalen. Ik pakte het apparaat, draaide het stoffen gedeelte om mijn arm en pompte het op. Plotseling kwam de dokter binnen.
‘Hallo meisje', zei hij, wat doe je?’ Hij is heel jong.
‘Dokter’, viel ik met de deur in huis, ‘ik heb altijd 't idee gehad dat u oud was.’ ‘Waarom?’ vroeg hij.
‘Omdat u zo'n groot huis hebt. Vanwaar hebt u het geld gediekt?’
‘O, dat heb ik gestolen’, zei hij en hij lachte. ‘Wat scheelt je?’
Toen ik wegging - de arts schreef me kalmeringstabletten voor - vroeg ik: ‘Dokter, u zei dat ik een man moet nemen, heeft u broers?’
‘Ja’, zei hij.
‘Goed, stuur ze dan maar, ik zal met ze trouwen.’
‘Maar ze zijn allemaal ouder dan ik en ze wonen in Nederland.’ Van ergens dook een assistente op.”

 

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Cándani (District Suriname, 8 maart 1965)
In 1992

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Bret Easton Ellis, Robert Harris, Jürgen Theobaldy, Georges Perec, Abe Kōbō, Reinhard Kaiser, Manfred Gregor, Jan Frederik Helmers, Alessandro Manzoni

De Amerikaanse schrijver Bret Easton Ellis werd geboren op 7 maart 1964 in Los Angeles. Zie ook alle tags voor Bret Easton Ellis op dit blog.

Uit: American Psycho

“ABANDON ALL HOPE YE wno ENTER HERE is scrawled in blood red lettering on the side of the Chemical Bank near the corner of Eleventh and First and is in print large enough to be seen
from the backseat of the cab as it lurches forward in the traffic leaving Wall Street and just as Timothy Price notices the words a bus pulls up, the advertisement for Les Mirémbles on its side blocking his view, but Price who is with Pierce 5: Pierce and twenty-six doesn't seem to care because he tells the driver he will give him five dollars to turn up the radio, “Be My Baby” on WYNN, and the driver, black, not American, does so.
“I'm resourceful," Price is saying. “I'm creative, I'm young, unscrupulous, highly motivated, highly skilled. In essence what I’m saying is that society cannot afford to lose me. I’m an asset.”
Price calms down, continues to stare out the cab‘s dirty window, probably at the word FEAR sprayed in red grafiti on the side of a McDonald’s on Fourth and Seventh. “I mean the fact remains that no one gives a shit about their work, everybody hates their job, I hate my job, you be told me you hate yours. What do I do?
Go back to Los Angeles? Not an alternative. I didn't transfer from UCLA to Stanford to put up with this. I mean am I alone in thinking we’re not making enough money?” Like in a movie another bus appears, another poster for Les Misérables replaces the word-not the same bus because someone has written the word DYKE over Eponine's face. Tim blurts out, “I have a co-op here. I have a place in the Hamptons, for Christ sakes."
Parents', guy. It's the parents’."
“I'm buying it from them. Will you fucking turn this up?" he snaps but distractedly at the driver, the Crystals still blaring from the radio.
“It don't go up no higher," maybe the driver says.
Timothy ignores him and irritably continues. “I could stay living in this city if they just installed Blaupunkts in the cabs.
Maybe the ODM III or ORG ll dynamic tuning systems?" His voice softens here. “Either one. Hip my friend, very hip."

 

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Bret Easton Ellis (Los Angeles, 7 maart 1964)
Affiche voor de gelijknamige film uit 2000

 

 

De Britse schrijver en journalist Robert Dennis Harris werd geboren op 7 maart 1957 in Nottingham. Zie ook alle tags voor Robert Harris op dit blog.

Uit: Conclaaf (Vertaald door Reintje Ghoos en Jan Pieter van der Sterre)

“Even voor tweeën in de ochtend verliet kardinaal Lomeli zijn appartement in het Paleis van het Heilig Officie en liep haastig door de donkere kloostergangen van het Vaticaan naar het slaapvertrek van de paus.
Onderweg bad hij: O Heer, hij heeft nog zoveel te doen, terwijl al mijn nuttige werk in dienst van U voltooid is. Hij is geliefd, terwijl ik vergeten ben. Spaar hem, Heer. Spaar hem. Neem mij in zijn plaats.
Moeizaam liep hij over de kasseien omhoog naar de Piazza Santa Marta. De Romeinse lucht was zacht en heiig, maar hij bespeurde de eerste vage kilte van de herfst erin. Het regende licht. Aan de telefoon had de prefect van het Pauselijk huis zo panisch geklonken dat Lomeli verwachtte op een infernaal tafereel te zullen stuiten. Maar het bleek ongewoon stil op de piazza, afgezien van een eenzame ambulance, die op een discrete afstand stond geparkeerd en waarvan het silhouet zich aftekende tegen de met schijnwerpers verlichte zuidkant van de Sint-Pieter. In de ambulance brandde licht, de ruitenwissers zwiepten heen en weer, en van dichtbij kon hij de gezichten van de chauffeur en zijn bijrijder onderscheiden.
De chauffeur zat te telefoneren met een mobieltje en er ging een schok door Lomeli heen toen hij besefte: ze zijn niet gekomen om een zieke naar het ziekenhuis te transporteren, ze zijn gekomen om een lijk te halen.
Bij de ingang van Casa Santa Marta salueerde de Zwitserse wacht door een witgehandschoende hand naar een helm met rode veren te brengen. ‘Eminentie.’
Knikkend naar de auto zei Lomeli: ‘Wilt u er alstublieft voor zorgen dat die man niet met de media belt?’"

 

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Robert Harris (Nottingham, 7 maart 1957)
Cover

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Theobaldy werd geboren op 7 maart 1944 in Straatsburg. Zie ook alle tags voor Jürgen Theobaldy op dit blog

 

Uferweg

Im Kopf wehrt sich das Saxophon zu klagen,
Der Wind wirft Wellen in mein Tagebuch.
Die alten Freunde, früher suchten sie
bis in die Nacht hinein nach neuen Quellen.
Am Wasser glimmen Lichter aus dem Dunst.

Die Blätter wieder unten wie das Wild,
ihr Teppich schwankt, ich trete ein.
Gestocktes Blut in den Vitrinen des Lokals.
Das Schöne lieben? Oder schönes Lieben?
Am Nachbartisch die toten Spötter warten.

 

 

Kleine Herberge

Selbst wer nichts sucht,
wird hier das Eine finden,

spricht das Gästebuch zu mir,
für Sie und Ihn, auf Englisch.

Rhetorik zahlt keinen Aufschlag
auf die Nacht im leeren Zimmer,

den Badezuber mit dem heißen Wasser,
hinten im Verschlag im Garten,

auf das linde Sternenmoos,
den glimmend kalten Ahorn

und die Steinlaterne
im Licht elektrischer Monde.

 

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Jürgen Theobaldy (Straatsburg, 7 maart 1944)
Straatsburg, de wijk “La Petite France”

 

 

De Franse schrijver Georges Perec werd geboren op 7 maart 1936 in Parijs. Zie ook alle tags voor Georges Perec op dit blog.

Uit: Les choses

"Depuis plusieurs années déjà, les études de motivation avaient fait leur apparition en France. Cette année-là, elles étaient encore en pleine expansion. De nouvelles agences se créaient chaque mois, à partir de rien, ou presque. On y trouvait facilement du travail. Il s'agissait, la plupart du temps, d'aller dans les jardins publics, à la sortie des écoles, ou dans les H.L.M. de banlieue, demander à des mères de famille si elles avaient remarqué quelque publicité récente, et ce qu'elles en pensaient. Ces sondages-express, appelés testings ou enquêtes-minute, étaient payés cent francs. C'était peu, mais c'était mieux que le baby-sitting, que les gardes de nuit, que la plonge, que tous les emplois dérisoires - distribution de prospectus, écritures, minutage d'émissions publicitaires, vente à la sauvette, lumpen-tapirat - traditionnellement réservés aux étudiants. Et puis, la jeunesse même des agences, leur stade presque artisanal, la nouveauté des méthodes, la pénurie encore totale d'éléments qualifiés pouvaient laisser entrevoir l'espoir de promotions rapides, d'ascensions vertigineuses.
Ce n'était pas un mauvais calcul. Ils passèrent quelques mois à administrer des questionnaires. Puis il se trouva un directeur d'agence qui, pressé par le temps, leur fit confiance: ils partirent en province, un magnétophone sous le bras; quelques-uns de leurs compagnons de route, à peine leurs aînés, les initièrent aux techniques, à vrai dire moins difficiles que ce que l'on suppose généralement, des interviews ouvertes et fermées: ils apprirent à faire parler les autres, et à mesurer leurs propres paroles; ils surent déceler, sous les hésitations embrouillées, sous les silences confus, sous les allusions timides, les chemins qu'il fallait explorer; ils percèrent les secrets de ce «hm» universel, véritable intonation magique, par lequel l'interviewer ponctue le discours de l'interviewé, le met en confiance, le comprend, l'encourage, l'interroge, le menace même parfois."

 

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Georges Perec (7 maart 1936 – 3 maart 1982)
Street Art van Pedro Dorian

 

 

De Japanse schrijver Abe Kōbō werd geboren op 7 maart 1924 in Tokyo. Zie ook alle tags voor Abe Kōbō op dit blog.

Uit: The Woman in the Dunes (Vertaald door E. Dale Saunders)

“The theory had been advanced that the man, tired of life, had committed suicide. One of his colleagues, who was an amateur psychoanalyst, held to this view. He claimed that in a grown man enthusiasm for such a useless pastime as collecting insects was evidence enough of a mental quirk.
Even in children, unusual preoccupation with insect collecting frequently indicates an Oedipus complex. In order to compensate for his unsatisfied desires, the child enjoys sticking pins into insects, which he need never fear will escape. And the fact that he does not leave off once he has grown up is quite definitely a sign that the condition has become worse. Thus it is far from accidental that entomol- ogists frequently have an acute desire for acquisitions and that they are extremely reclusive,-kleptomaniac, homosexual. From this point to suicide out of weariness with the world is but a step. As a matter of fact, there are even some collectors who are attracted by the potassium cyanide intheir bottles rather than by the collecting itself, and no matter how they try they are quite incapable of washing their hands of the business. Indeed, the man had not once confided his interests to anyone, and this would seem to be proof that he realized they were rather dubious.
Yet, since no body had actually been discovered, all of these ingenious speculations were groundless.”

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Abe Kōbō (7 maart 1924 – 22 januari 1993)
Cover 

 

 

De Duitse schrijver Reinhard Kaiser werd geboren op 7 maart 1950 in Viersen. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser op dit blog.

Uit: Der kalte Sommer des Doktor Polidori

»Nein, das nicht. Aber im Augenblick bin ich auf der Suche nach einem bestimmten französischen Buch: "Die Wundernacht oder das Nec plus ultra der Lust." "Es soll von Denon sein die Fortsetzung von "Eine einzige Nacht".
Im Hintergrund ertönte ein »Oh!«, gefolgt von einem Stuhlrücken.
Der Buchhändler sagte: »Ich glaube, ich weiß, wo -- einen Moment bitte«, und wandte sich einem der Regale zu.
Polidori tat zwei Schritte vorwärts und spähte durch die Öffnung zwischen den Regalwänden, aus der eben der Buchhändler getreten war, in den hinteren Raum. Ein junges Mädchen hatte sich unter ein Schreibpult gebückt. Sie schien Polidori schon zu bemerken, während sie noch am Boden herumtastete. Doch erst nachdem sie sich wieder auf ihren hohen Hocker hinter dem Pult geschoben hatte, drehte sie den Kopf nach ihm.
Jetzt warf sie ihm ihren Blick zu.
Polidori wußte nicht, warum -- aber sofort spürte er ein Bedauern, ein brennendes Gefühl der Reue darüber, daß er nach jenem Buch verlangt hatte. Er versuchte den Blick des Mädchens zu erwidern, ohne rechte Hoffnung, ihn ergründen zu können. Da wurden ihre ernsten, aufmerksamen Augen ein wenig glasig.
»Monsieur, ich glaube, ich habe hier, was Sie suchen«, ertönte die Stimme des Buchhändlers neben ihm.
Polidori war sich nicht mehr ganz sicher, was er eigentlich suchte. Der Buchhändler hielt ihm einen schmalen, wässrigblauen Band entgegen. Weniger begierig, als er noch vor einem Augenblick gewesen wäre, nahm Polidori ihn in die Hand und schlug die Titelseite auf. Kein Verfassername und das wahrscheinlich fiktive Datum »Paris 1777«. Es war offenbar das Buch, das er suchte. Eine fremde Hand hatte die Zahl »1801« und ein Fragezeichen hinzugesetzt.“

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Reinhard Kaiser (Viersen, 7 maart 1950)

 

 

De Duitse schrijver Manfred Gregor (pseudoniem van Gregor Dorfmeister) werd geboren op 7 maart 1929 in Tailfingen. Zie ook alle tags voor Manfred Gregor op dit blog.

Uit: Die Brücke

„Eine ruhige, satte, beinahe gelangweilte Stimme. Jeder im Verein wusste, das war Ernst Scholten, der Snob unter den sieben: leidenschaftlicher Musiker, schwärmt für Bach und kann Mädchen nicht leiden. Einmal Jugendarrest wegen Waldfrevel.
Der Verein war stolz auf Scholten, aber gleichzeitig fürchteten den Sechzehnjährigen alle ein bisschen, der – geistig weit über sein Alter hinaus – Dinge tat, an die ein Sohn braver Leute normalerweise nicht einmal denken sollte.
Auch jetzt wusste der Verein nicht, was Scholten eigentlich wollte. Gut, Schaubeck schikanierte Horber, aber den würde ja schließlich das Wasser nicht umbringen. Warum also gerade jetzt gegen Schaubeck anstänkern? Der Verein begriff im Augenblick nicht, dass bei Ernst Scholten der kritische Zeitpunkt gekommen war, dass es ihm einfach reichte.
Die Schikanen der letzten vierzehn Tage hatte keiner der sieben so schmerzlich empfunden wie er. Es hatte begonnen, als er Schaubeck zum ersten Mal gegenüberstand:
»Name?«
»Scholten«, kleine Pause, dann zögernd: »Ernst – Ernst Scholten!«
Schaubeck wunderte sich: »Komischer Name, Scholten, nie gehört. Mann, wie kann man bloß Scholten heißen?«
Schaubeck machte gern solche Witze und wartete dann, bis die Rotte lachte. Aber die sechs, die in diesem Augenblick um Schaubeck und Scholten herumstanden, lachten nicht, weil sie noch nicht gelernt hatten, wann man bei Schaubeck zu lachen hatte und wann nicht.
Schaubeck fuhr fort: »Schon mal was von Zivilisation gehört, Scholten?«
»Jawohl, Herr Unteroffizier!«
»Das heißt nicht ›jawohl‹, Sie Schlumper, das heißt ›jawoll‹ und zur Zivilisation gehört der Haarschnitt! Er ist eine Errungenschaft der Zivilisation, verstanden?“

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Manfred Gregor (Tailfingen, 7 maart 1929)
Scene uit de film “Die Brücke” uit 1959

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Frederik Helmers werd geboren op 7 maart 1767 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Jan Frederik Helmers op dit blog.

 

De Handel (Fragment)

Ja! ’k durf het! door uw’ aanblik stouter;
En nader tot het heilig outer,
     En wierook daar den God van ’t licht.
Verrukt, begeesterd, opgetogen,
ô Dichters! door uw zangvermogen,
Versmaadt gij nier mijn krachtloos pogen!
ô Neen! gij zier met gunstige oogen,
     ô Barden! op mijn nietig dicht.

De Reiziger ziet Romes wallen
Op Tempels en Paleizen brallen,
     Op Zuil, Fontein, en Tibervliet;
Maar hij, aan de eeuwge stad ontweken,
Frascaties slingerende beken,
En Tivolies vergode streken,
Rust van zijn’ togt, aan stille kreken,
     En smaadt daar ’t nedrig hutje niet.

Een Vader, van de reis gekomen,
Drukt blij, aan de ouderlijke zoomen,
     Het eerst aan ’t hart zijn gade en kind!
Vergeten zijn die bange nachten,
Waar in hij naar dien kus bleef smachten!
Zijn Vriend blijft in verschiet hem wachten,
En hij, hij zal thans niet verachten
     Den handdruk van zijn’ ouden Vrind.

 

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Jan Frederik Helmers (7 maart 1767 – 26 februari 1813)
De Tweede Helmersstraat in Amsterdam

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Alessandro Francesco Tommaso Manzoni werd geboren op 7 maart 1785 in Milaan.Zie ook alle tags voor Alessandro Manzoni op dit blog.

 

The fifth of May (Fragment)

He has passed. As stark and still,
When the mortal gasp was given,
Lay the unremindful spoil
Whence so great a soul was riven;
So the Earth, smitten and dazed
At the announcement, stands amazed

Silent, pondering on that last
Fateful hour; nor, gazing back
In fearful wonder o'er the past,
Kens she when with such a track
By mortal foot shall yet be pressed
The dust upon her bloody breast.

My Genius saw him on a throne
In flashing splendor, nothing said;
The blandishments of fortune flown,
He fell, he rose, again was laid;
While thousand voices then awoke,
Mingled with these, no word he spoke;

Virgin of end-serving praise
And the coward's safe outrage,
Shocked by the blot of such a blaze,
He rises now his chance to gage,
Shaking the urn, e'en to untie
A canticle which will not die.

 

Vertaald door J. F. Bingham

 

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Alessandro Manzoni (7 maart 1785 – 22 mei 1873)
Portret doorGiuseppe Molteni, 1835

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e maart ook mijn blog van 7 maart 2016 en ook mijn blog van 7 maart 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

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