Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 19 maart 2017 tot 20 maart 2017

David Malouf, Friedrich Hölderlin, Katharina Hartwell, Ralph Giordano, Ricus van de Coevering, Jens Petersen, Benoît Duteurtre, Gerard Malanga, Henrik Johan Ibsen

De Australische schrijver David Malouf werd geboren op 20 maart 1934 in Brisbane. Zie alle tags voor David Malouf op dit blog.

 

From a Plague Year

A sign first in the sky, then other tokens,
but plainer, on the flesh. June’s thirty suns
flared and we were tinder. Flies appeared
and bubbled in pools, their green gaze multiplied
the dead. But we, the elected, all that term
kept house, kept shop, kept silence, knowing no harm
would come to us. We paid our taxes, served
on juries, saw men punished or reprieved
from death under the law. God’s eye
was on us. Like a red-hot cautery
it pricked and burned. Who keep His just commandments
shall live. No terror can afflict the saints.

But still each week the numbers swell, the needle
glows. In a devil’s covenant, through all
the colours of the rainbow, pale flesh bruises
black, then stinks and softens. We stop our noses,
the death-cloud blooms. We find its dark seeds scattered
like sunshine, everywhere.
And so we board
our houses up, burn pitch, read in the Book
and choke. By day no footfall, no wheel’s creak
in the cobbled square. At night the town’s aswarm
with cries, a fearful traffic. Dung-carts climb
to where, in moonlit fields, whole families meet
at the real it’s edge, new nameless suburbs greet
new citizens; they seethe like privy holes.

Some say the plague’s a rat, soft-bellied squeals
in the rushes underfoot, a red-eyed fever
that glares. Or blame the Jews. Or claim the air
itself turns poisonous; where warm breath clouds
a glass invisible armies spawn, one word’s
enough to quell a city. It is death
we suck on now. The plague in our mouth.

No help!
Gender of spiders on the tongue
that preaches, curses, pleads, God’s judgment wrung
in black sweat from our limbs. Are we in Bedlam
or is it Hell that rocks us with its flame?
The sickness in this month is grown so general
no man can judge. It comes to this: we kill
our neighbours with the very prayers we sigh
to Heaven. O my Lord, spare me, spare me.

 

 2019587-40c21c66ba72b10f44180a34f2577ce1.jpg
David Malouf (Brisbane, 20 maart 1934)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Christian Friedrich Hölderlin werd geboren op 20 maart 1770 in Lauffen am Neckar in het Hertogdom Württemberg. Zie ook alle tags voor Friedrich Hölderlin op dit blog

 

Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen

Die Zweig und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.

 

 

Der Winter

Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzet
Der blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen,
Erscheinet die Natur, als Einerlei, das Wehen
Ist frisch, und die Natur von Helle nur umkränzet.

Der Erde Stund ist sichtbar von dem Himmel
Den ganzen Tag, in heller Nacht umgeben,
Wenn hoch erscheint von Sternen das Gewimmel,
Und geistiger das weit gedehnte Leben.

 

 

Menons Klagen um Diotima

1
Täglich geh' ich heraus, und such' ein Anderes immer,
Habe längst sie befragt alle die Pfade des Lands;
Droben die kühlenden Höhn, die Schatten alle besuch' ich,
Und die Quellen; hinauf irret der Geist und hinab,
Ruh' erbittend; so flieht das getroffene Wild in die Wälder,
Wo es um Mittag sonst sicher im Dunkel geruht;
Aber nimmer erquickt sein grünes Lager das Herz ihm,
Jammernd und schlummerlos treibt es der Stachel umher.
Nicht die Wärme des Lichts, und nicht die Kühle der Nacht hilft,
Und in Wogen des Stroms taucht es die Wunden umsonst.
Und wie ihm vergebens die Erd' ihr fröhliches Heilkraut
Reicht, und das gärende Blut keiner der Zephire stillt,
So, ihr Lieben! auch mir, so will es scheinen, und niemand
Kann von der Stirne mir nehmen den traurigen Traum?

 

 2019587-ce19e0d8a92278ae599aae157b3c47d5.jpg
Friedrich Hölderlin (20 maart 1770 – 7 juni 1843)
Monument in Bad Homburg

 

 

De Duitse schrijfster Katharina Hartwell werd geboren op 20 maart 1984 in Keulen. Zie ook alle tags voor Katharina Hartwell op dit blog.

Uit: Das Fremde Meer

„Niemand sonst hatte einen Garten wie meine Großeltern, weitläufig und verwinkelt, und darin gab es alles, Schilf um den Teich, hohe Bäume, ein kleines Gartenhaus voller Spinnweben und einen steinigen, schmalen Weg, der hinunter zum Bach führte. Dort, am Ufer und auch im Bach selbst, spielten wir vor allem im Sommer. Wir häuften Geröll und Äste zu Inseln an, auf denen wir standen und einander zuwinkten. Unsere Vorhaben waren stets ehrgeizig und aussichtslos. Ein Boot wollten wir bauen, eine Brücke, einen Damm. Im Herbst verlegten wir unsere Spiele wieder zurück in den Garten. Unter dem Kastanienbaum errichteten wir aus Ästen, aus Laub, aus Ziegeln, die wir im Keller gefunden hatten, Burgen für die Ewigkeit. Wir spielten zu jeder Jahreszeit draußen. Auch im Winter, auch, wenn es schon früh dunkel wurde und meine Großmutter sich um uns fürchtete. Nur mein Onkel Paul konnte uns überreden, ins Haus zu kommen. Dann durften wir in sein Zimmer, wo alles besonders und anders war: Seine Steinsammlung zeigte er uns, und seine elektrische Schreibmaschine. Paul wollte uns beibringen, Schach zu spielen, aber uns wurde schnell langweilig. Mir wurde schnell langweilig, und ich gab den Ton an. Mir war nicht danach, still zu sitzen und kleine Holzfiguren vor- und zurückzuschieben. Mir war nach großen Expeditionen. Meine Pläne trug ich mit Bestimmtheit vor. Jeden Nachmittag entwarf ich einen neuen Kosmos, legte den Handlungsverlauf unserer Spiele fest, bis in jedes Detail, bis in die Unterhaltungen: Du würdest zum Haus des Jägers kommen, und ich wäre bereits dort. Du würdest fragen, und ich würde sagen. Bei anderen Spielen ging es genau darum, nichts zu planen, nichts zu wissen. Es ging darum, sich im Wald zu verlieren und aufspüren zu müssen. Es ging darum, schneller als der andere zu sein, weniger Angst zu haben. Eines unserer wilderen Spiele bestand darin, dass wir hoch in die Bäume kletterten und uns in die flachen Baumkronen fallen ließen. Wenn uns das Netz der Zweige nicht hielt, krachten wir hinunter auf den Waldboden. Ich zog mir unzählige Kratzer und blaue Flecken zu, aber anders als meine Großmutter es mir voraussagte, brach ich mir nie einen Arm oder ein Bein. Meine Großeltern waren immerzu in Sorge um mich.“

 

 2019587-cb6ff98dbac823bf3b82669ed9c74ee1.jpg
Katharina Hartwell (Keulen, 20 maart 1984)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Ralph Giordano werd op 20 maart 1923 in Hamburg geboren. Zie ook alle tags voor Ralph Giordano op dit blog.

Uit:Die Bertinis

“Gab, nachdem der Schneidermeister ihn seiner störenden musikalischen Besessenheit wegen schließlich davongejagt hatte, ein kurzes, zähneknirschendes Intermezzo bei den Carabinieri, floh auch diese Organisation und spielte, zwanzigjährig, unaufgefordert einem großen Blasorchester vor, das Palermo etwas gönnerisch beehrte — die Herren waren Hauptstädte gewohnt. Giacomo schlich in eine Probe, unterbrach sie schrill mit seiner Trompete, blies, blies unerhört, jetzt engelhaft sanft, dann wieder mit mauersprengendem Schall, tremolierend, von schier endlosem Atem. Hielt inne, wartete, griff, als der Himmel nicht einstürzte, nach einem Cello, gab ein furioses Solo und stand nach dem letzten Ton, seiner schlotternden Glieder nicht mehr mächtig, da — Erfolg oder Untergang hatte seine Devise gelautet! Alberto Druso, ein feiner, weißhaariger Mann, hielt die ganze Zeit seinen Stab gesenkt. Sizilianer aus Messina, engagierte er den ungebetenen Gast wortlos durch ein Kopfnicken. Sie schlossen sofort Freundschaft miteinander. Das war 1890. Vier Jahre zog Giacomo mit dieser Kapelle durch die Metropolen des Mittelmeeres — Alexandrien, Athen, Marseille, Konstantinopel, Rom —, ehe sie sich zum erstenmal nach Norden wandte. Damals fand in Hamburg unter dem verheißungsvollen Titel »Venedig an der Elbe« eine Ausstellung statt, ein geschicktes Arrangement von Vergnügen und kommerziellen Interessen des Zitrus-Imports — die Leitung schrie nach einem original-italienischen Orchester. Alberto Drusos Musiker überwanden sich und die Alpen und trafen fröstelnd in Hamburg ein, wo ihr dunkler Charme sogleich grobe Verwirrung stiftete. Noch während des Debuts in der »Central-Halle« verliebte sich eine Zuhörerin aus der ersten Reihe sterblich in den Zweiten Trompeter, einen ebenso hübschen wie unbedeutenden Mann. Gleichzeitig mit ihrem vehementen Gefühl wurde auch ihr unheilvoller Plan geboren. Schon in der Pause bestrickte sie den Trompeter, wich künftig nicht mehr von seiner Seite und zählte bald zum Inventar. Zunächst noch unauffällig, begann sie, die Musiker, zwanzig zum Teil bärtige Italiener, zu beschenken, ehe sie daran ging, sie hemmungslos vor den Augen Alberto Drusos, um dessen Rücktritt es ihr ging, zu korrumpieren. Mammon und undankbares Verhalten obsiegten schließlich. Weinend und ohne verabschiedet zu werden, fuhr der vernichtete Druso nach Messina zurück, was den selbstlosen Gatten des liebestollen Frauenzimmers immerhin an die achtzigtausend Goldmark gekostet hatte.“

 

 2019587-e7f99eab9aac2d63c2082573459bccbb.jpg
Ralph Giordano (20 maart 1923 – 10 december 2014)

 

 

De Nederlandse schrijver Ricus van de Coevering werd op 20 maart 1974 in Asten geboren. Zie ook alle tags voor Ricus van de Coevering op dit blog.

Uit: Noordgeest

“Willem hoorde het dreunen van een diesel en liep naar het raam. Een rondvaartboot schoof tussen de oude gevels voorbij. Terwijl hij naar het flitslicht keek, vroeg hij zich af op hoeveel foto’s hij onbedoeld stond afgebeeld. Zeker honderden en misschien wel duizenden. Pas als die toeristen thuiskwamen en de foto’s goed bekeken, ontdekten ze hem misschien, maar ze zouden niet zien wat hem zo bijzonder maakte.
Toen hij zich van het raam afwendde, sloeg de pendule op de schouw vier en voelde hij een mengeling van melancholie en spanning in hem opkomen omdat het over minder dan een week oud en nieuw was. Negentien tachtig, herhaalde hij een paar keer in gedachten – tachtig, tachtig, om er alvast aan te wennen. Terwijl hij leunend op zijn stok de gang in liep, voelde hij zich met zijn stijve knie wel zeventig jaar oud in plaats van zevenenveertig. Nadat hij zijn lange jas had aangetrokken, bekeek hij zichzelf in de spiegel: hij had duidelijk de haakneus van Ferdinand Janszoon Noordgeest, zijn beroemdste voorvader, medeoprichter van de VOC, wiens levensgrote portret achter hem aan de muur hing. Alsof hij de gelijkenis voor het eerst zag wipte hij trots met zijn hakken van de grond, toen riep hij met zware stem Thomas en Rosa, zijn kinderen.
Thomas kwam uit de achterkamer gelopen met een stripboek in zijn hand. Willem commandeerde hem zijn zus te gaan halen, waarna Thomas de trap op rende. Even later kwam hij naar beneden met een boodschappenbriefje, omdat Rosa geen zin had om mee te gaan.
‘Haas,’ mompelde Willem, toen hij het slordige handschrift van zijn dochter had ontcijferd, daarna opende hij de zware eikenhouten voordeur. Moeizaam, trede voor trede, met één hand aan de leuning en de andere hand stevig om zijn stok geklemd ging hij het trapje naar de gracht af. Het zout dat hij er ’s ochtends gestrooid had, knisperde onder zijn zolen. ‘Maar jij gaat ’m kopen Thomas, want ik zet daar geen voet binnen.’

 

 2019587-98c55f96a44fdf68ff13415dfc0234c9.jpg
Ricus van de Coevering (Asten, 20 maart, 1974)

 

 

De Duitse schrijver en arts Jens Petersen werd geboren op 20 maart 1976 in Pinneberg. Zie alle tags voor Jens Petersen op dit blog.

Uit: Die Haushälterin

„Die HEW hatte ihn vor die Wahl gestellt, nach Japan zu gehen – nicht nach Tokio, sondern in eine kleinere Stadt an der Küste Hokkaidos, wo ein Schneller Brüter gebaut wurde – oder eine Abfindung zu akzeptieren, sechzigtausend Mark. Das erzählte er mir beim Frühstück, an einem Sonntag, einige Tage nach dem Gespräch mit Doktor Steinberg, seinem Chef. Er trug das karierte Flanellhemd mit den abgewetzten Manschetten und strich sein Brötchen mit Leberpastete, nachdem er noch einmal den Deckel der Dose geprüft, das Verfallsdatum kontrolliert und am Inhalt gerochen hatte.
»Sechzigtausend Mark«, sagte er und zupfte die Serviette auf seinem Schoß zurecht.
Ich wußte, daß ihm sein Job gefiel. Er schätzte DoktorSteinberg, und er mochte seine Kollegen. Manchmal sprach er von ihnen, als hätten sich leidenschaftliche Bienenzüchter, Schachspieler und Antiquitätennarren, Physiker allesamt, durch einen glücklichen Zufall gefunden, um die Gefahren der Nukleartechnik mit einer Leichtigkeit zu bannen, die mich an den Computerkurs der Projektwoche erinnerte. Er schwieg, wenn bei Familientreffen von Urlaubsplanung, Überstundenausgleich oder Vorgesetzten die Rede war, als wollte er die HEW vor meinen Onkels und Tanten, die ihre Jobs offenbar haßten, durch sein Schweigen schützen.“

 

 2019587-6ee3af9718012166ae98e1931c556379.jpg
Jens Petersen (Pinneberg, 20 maart 1976)
Pinneberg met de Drostei, de zetel van de vroegere landdrosten

 

 

De Franse schrijver Benoît Duteurtre werd geboren op 20 maart 1960 in Saint-Adresse nabij le Havre. Zie alle tags voor Benoît Duteurtre op dit blog.

Uit: A nous deux, Paris !

« Préservé de cette agitation, le square Gaston-Baty formait un triangle de verdure incliné au milieu de trois rues désertes. D'un côté se dressait un petit hôtel ; de l'autre, un restaurant de fruits de mer. Le gardien coiffé d'un képi était sorti de sa guérite pour arpenter la terre battue ; un enfant jouait devant sa mère dans le bac à sable ; un homme lisait le journal et Jérôme, penché à sa fenêtre, contemplait avec ravissement ce nid de quiétude éclairé par un rayon de soleil à travers les branches. On décrit généralement ce genre d'endroit comme "un coin de province en plein Paris" ; mais, juste en dessous, près de l'immeuble, un couloir public permettait de rejoindre le grand magasin Inno, ses étalages gourmands et ses alignements de breuvages. D'un côté le square provincial, de l'autre le temple de la consommation. Où pouvait-on être mieux au monde que dans cet appartement de quarante mètres carrés équipé d'un téléphone?
- Nulle part ! s'écria Jérôme à voix haute, en se retournant vers son logis.
Surtout quand l'appartement en question était gratuit, fourni par une grand-mère désireuse d'encourager son petit-fils et de faciliter ses débuts. La complicité de cette ardente septuagénaire avait beaucoup compté dans le destin de Jérôme. Tandis que ses parents suivaient avec angoisse l'éveil de sa vocation artistique, Elisabeth Demortelle l'avait toujours discrètement soutenu - peut-être en souvenir de sa trop brève carrière de cantatrice, abandonnée pour le mariage. Elle voyait l'aîné de ses petits-enfants comme son héritier... même sans entendre grand-chose à ses passions lorsqu'il parlait de rock ou se lançait dans de longues improvisations sur son piano, très loin des mélodies de Fauré qu'elle fredonnait encore. Elle avait donc pris sa décision sans hésiter : l'appartement qu'elle possédait square Gaston-Baty constituerait une base de départ. Pour sa première année à Paris, Jérôme en disposerait pleinement. Après quoi les lois de l'équité familiale obligeraient le jeune homme à céder la place si l'un de ses cousins venait étudier à son tour. Pour l'heure, il avait carte blanche : douze mois pour partir à la conquête de la grande ville."

 

 2019587-76c2abda8e76617fe1bde719940a5fed.jpg
Benoît Duteurtre (Saint-Adresse, 20 maart 1960)

 

 

De Amerikaanse dichter en fotograaf Gerard Joseph Malanga werd geboren op 20 maart 1943 in New York.Zie alle tags voor Gerard Malanga op dit blog.

 

Cornelius ... Cornelius Gurlitt

How tired are you? How benevolent the cause

for those slim, aching moments of blinding obscurity,
and the blinds drawn and the sunlight louvered
until even the knickknacks cling to their dust as to Time
passing passing, if even that. The yearning
to be not bothered, to be passed on the street,
the rehab, the food mart, the many shoppe window reflections. So many
times, the eyes averted in fear,
so many times you remain obscure, even to your more obscured self.
A silence charting your whereabouts
at the many roundabouts,
the Tenderloins forever unnamed.
Even the sounds of the half-painted trams remain silent
in passing. Their wheels grinding yet silent. The rain
silent. The accusations even more silent,
or the “friends” who never talk back, clouded in darkness.
The landscapes drifting.
The equestrian trots drifting.
All the genres mixed up or simply misplaced.
The memories gone blank.
The mundane measured in hours, minutes, or decades, intervening, descending.

 

 2019587-19db4e092b14238f1bd3f2252430380a.jpg
Gerard Malanga (New York, 20 maart 1943)

 

 

De Noorse toneelschrijver en dichter Henrik Johan Ibsen werd geboren op 20 maart 1828 in Skien. Zie ook alle tags voor Henrik Ibsen op dit blog.

Uit: Pillars of Society (Vertaald door R. Farquharson Sharp)

“After a moment AUNE comes in quietly through the door on the right. There is a slight interruption in the reading. MRS. BERNICK nods to him and points to the door on the left. AUNE goes quietly across, knocks softly at the door of BERNICK'S room, and after a moment's pause, knocks again. KRAP comes out of the room, with his hat in his hand and some papers under his arm.)
KRAP: Oh, it was you knocking?
AUNE: Mr. Bernick sent for me.
KRAP He did--but he cannot see you. He has deputed me to tell you--
AUNE: Deputed you? All the same, I would much rather--
KRAP: --deputed me to tell you what he wanted to say to you. You must give up these Saturday lectures of yours to the men.
AUNE: Indeed? I supposed I might use my own time--
KRAP: You must not use your own time in making the men useless in working hours. Last Saturday you were talking to them of the harm that would be done to the workmen by our new machines and the new working methods at the yard. What makes you do that?
AUNE: I do it for the good of the community.
KRAP: That's curious, because Mr. Bernick says it is disorganising the community.”

 

 2019587-3bf69c5fcb2ee7bd85fb26546bc5c336.jpg
Henrik Johan Ibsen (20 maart 1828 – 23 mei 1906)
Scene uit een opvoering in Kiel, Duitsland, 2015

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e maart ook mijn blog van 20 maart 2016 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

Roman Libbertz

De Duitse dichter, schrijver en schilder Roman Libbertz werd geboren op 20 maart 1977 in München. Om zijn rechtenstudie aan de Ludwig-Maximilian-Universiteit te financieren, werd hij in 1997 op 19-jarige leeftijd evenementenmanager van de P1 Club en heeft hij aldus "mede vormgegeven aan wat er in de bars en disco's van München gebeurt" (Süddeutsche Zeitung). Van 2000-2005 organiseerde hij de evenementenreeks "Luna Lounge" in heel Duitsland. In 2007 exposeerde Libbertz zijn schilderijen in de galerie Holzstrasse. In 2007 presenteerde hij met “Triebjagd oder 31 gute Nachtgeschichten” zijn eerste bundel met korte verhalenboek. In 2009 verscheen zijn poëziebundel “Mit Liebe”, in 2010 gevolgd door “Mit mehr Liebe”, en in 2012 door “63 x Liebe”. Van 2008 tot 2009 was Libbertz wekelijks te zien op Sky televisie in een programma over literatuur. Libbertz schrijft recensies en verzorgt interviews en columns voor verschillende tijdschriften (Face, Blank magazine, critics + compliments, 1000 characters, etc.). In 2013 schreef en regisseerde hij zijn eerste korte film genaamd “Nullgefühl”. In het najaar van 2015 publiceert hij samen met co-auteur Ariane Sommer “Lieben Lassen”, een tweedelige roman met een sterke erotische twist.

 

Mitten ins Herz

Ein Paar sind wir im Abschied,
in den gedehnten letzten Blicken,
wie ein markerschütternder Schrei,
leise, dass mich keiner hört,
Mit diesem Blick in deinen Augen hat es angefangen.

Ein Kampf, dessen Ende für uns Beide absehbarer war,
als alles was wir uns bis dahin bewiesen,
Verlangen und Geborgenheit
vom Damokles Dolch erstochen
mitten ins Herz.

 

 

Auf dem Feld

Grün wie tauperlige Grashalme, 
hellbraun wie das Kornfeld,
rot wie die widerspenstige Blüte der Wiesenflockenblume,
dessen Glanzkern das Sonnenlicht reflektiert.

Du warst surreal,
wenig wie der Rest der Welt,
und für mich gemalt.

Grau wie der Himmel vor dem Sturm,
weiss wie die ersten Blitze,
gelb-schwarz wie die nach Schutz suchenden Bienen,
um nicht an Verdunstungskälte zu sterben.

Du warst surreal,
wenig wie der Rest der Welt,
und für mich gemalt.

Schwarz wie die schlagartig hereinbrechende Nacht,
gelb wie die gewaltigen Entladungen,
und schließlich nur lila zwischen Himmel und Erde,
um mich endgültig zu vereinnahmen.

Du warst surreal,
Gewitter,
wenig wie der Rest der Welt,
Gewitter,
und für mich gemalt.

 

 2107934-69640ce12b68135baa69838649c77959.jpg
Roman Libbertz (München, 20 maart 1977)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Mano Bouzamour, Hans Mayer, Philip Roth, Kirsten Boie, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović

De Nederlandse schrijver Mano Bouzamour werd geboren op 19 maart 1991 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Mano Bouzamour op dit blog.

Uit: Samir, genannt Sam (Vertaald door Bettina Bach)

„Mann, Maria voller Gnade, ich darf aufs Gymnasium, verdammt noch mal. Mein Bruder und ich liefen gut gelaunt zwischen rauchenden Jugendlichen die Eingangstreppe der Schule hinunter, wo ich gerade mein Kennenlerngespräch geführt hatte. Weil meine bescheuerte Grundschullehrerin mir nur eine Hauptschulempfehlung gegeben hat, obwohl ich laut Abschlusstest fürs Gymnasium geeignet bin, sollte ich mit einem Elternteil zum Gespräch kommen. Dann wollten sie entscheiden, ob ich aufs Gymnasium durfte oder nicht. Wie immer bei Schulgesprächen war mein Bruder dabei.
Eine Niederländischlehrerin nahm mich ins Kreuzverhör. Hätte nur noch gefehlt, dass sie mich an den Stuhl fesselt. Eine Dreiviertelstunde später schloss sie mit der Frage: »Versprichst du mir, dir wirklich Mühe zu geben, wenn du hier bei uns einen Platz bekommst?«
»Aber selbstverständlich.«
Sie hatte zu meinem Bruder geschaut, der neben mir saß.
»Sie haben das auch gehört? Sehr schön. Dann habe ich ja einen Zeugen. Sorgen Sie dafür, dass er Wort hält?«
»Wie ein Gefängniswärter, da können Sie ganz beruhigt sein. Die nächsten sechs Jahre gehört er mir.«
Mein Bruder legte mir seine warme Hand in den Nacken. Wir überquerten die Straße und gingen zu Soussi, dem engsten Freund meines Bruders, der auf dem Bürgersteig auf uns wartete. Er saß auf seiner eigenen Vespa, die Füße aber hatte er auf den Roller meines Bruders gestellt. Mein Bruder flüsterte: »Tu so, als wärst du ganz geknickt«, und dann rief er Soussi zu: »Nimm die Flossen von meinem Roller!«
Soussi sprang auf, als er uns sah. Er sprach platteren Amsterdamer Dialekt als der Schlagersänger André Hazes. »Hier an der Schule laufen echt klasse Weiber rum, Alter. Und? Was hat se gesagt? Wie lief’s? Haste nen Platz gekriegt?«
Ich spielte mit dem Schirm meiner verkehrt herum aufgesetzten roten Lacoste-Kappe, aus der meine Tolle wie eine hohe Welle aufragte, seufzte tief und sagte: »Nee, Mann.«

 2019112-e33bfb73887630caad5223dc164657ad.jpg
Mano Bouzamour (Amsterdam, 19 maart 1991)

 

 

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hans Mayer op dit blog.

Uit: Du störst mich nicht (Über Thomas und Heinrich Mann: Briefwechsel 1900-1949)

„Allein, die Rechnung geht so einfach nicht auf. Bei dem Manuskript nämlich, dessen Schicksale so sentimental wie kokett referiert werden, handelt es sich um die "Buddenbrooks". Dadurch werden die Briefe des jungen Thomas Mann zwar nicht erfreulicher oder "seriöser". Der Kontrast zwischen dem Schriftsteller Thomas Mann und seinem Werk wird fast überdeutlich. Paradoxer· Zustand: Kaum ein Schriftsteller unseres Jahrhunderts hat sein Werk so stark mit allem gespeist, was ihn das Leben erfahren ließ, wie Thomas Mann. Die in jenem Brief vom Jahre 1901 angedeutete Krise wurde sogleich für den "Tonio Kröger" genutzt, mehr als vierzig Jahre später auch noch für die Geschichte des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn.
Andererseits ist es nahezu unmöglich, eines der wichtigeren Werke Thomas Manns vom Biographischen her zu erschließen. Man ist immer wieder verwundert darüber, daß der reale Mensch, den man nach seinen Briefen und jeweiligen Selbstaussagen beurteilen muß, ein Oeuvre produziert hat, das weit über die privaten Dimensionen hinausragt,
Wer es nicht wüßte, aus diesen Jugendbriefen Thomas Manns könnte ein unkundiger Leser kaum erraten, daß er es mit dem Verfasser der "Buddenbrooks" zu tun hat.
Der Fall des jungen Thomas Mann wird immer sonderbarer. Da ist nicht bloß die Diskrepanz zwischen der privaten und der literarisch-öffentlichen Dimension. Ein junger Mann von 25 Jahren hat diesen enormen Roman zu Ende gebracht: ein in der Literaturgeschichte wohl vergleichsloser Vorgang. Geniale Partituren, geschrieben von Halbwüchsigen: das ist nicht ungewöhnlich. Auch nicht die inkommensurable Jugendlyrik eines Goethe, Keats oder Rimbaud.
Die frühen und bitter-süßen Erzählungen Thomas Manns in französischer und russischer Tradition: sie waren adäquat dem seelischen und literarischen Habitus dieses jugendlichen Briefschreibers. Aber ein Werk von der Erfahrungsfülle, epischen Architektur und kulturkritischen Reflexion dieses deutschen Bürgerromans? Die Briefe geben dafür keine Erklärung.”

 2019112-ea1d20940462635e1dba95f14e38a719.jpg
Hans Mayer (19 maart 1907 – 19 mei 2001)
Heinrich en Thomas Mann in de jaren 1930

 

 

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit: American Pastoral

“It was a cheer that consisted of eight syllables, three of them his name, and it went, Bah bah-bah! Bah bah bah . . . bah-bah! and the tempo, at football games particularly, accelerated with each repetition until, at the peak of frenzied adoration, an explosion of skirt-billowing cartwheels was ecstatically discharged and the orange gym bloomers of ten sturdy little cheerleaders flickered like fireworks before our marveling eyes . . . and not for love of you or me but of the wonderful Swede. "Swede Levov! It rhymes with . . . 'The Love'! . . . Swede Levov! It rhymes with . . . 'The Love'! . . . Swede Levov! It rhymes with . . . 'The Love'!"
Yes, everywhere he looked, people were in love with him. The candy store owners we boys pestered called the rest of us "Hey-you-no!" or "Kid-cut-it-out!"; him they called, respectfully, "Swede. Parents smiled and benignly addressed him as "Seymour. The chattering girls he passed on the street would ostentatiously swoon, and the bravest would holler after him, "Come back, come back, Levov of my life!" And he let it happen, walked about the neighborhood in possession of all that love, looking as though he didn't feel a thing. Contrary to whatever daydreams the rest of us may have had about the enhancing effect on ourselves of total, uncritical, idolatrous adulation, the love thrust upon the Swede seemed actually to deprive him of feeling. In this boy embraced as a symbol of hope by so many-as the embodiment of the strength, the resolve, the emboldened valor that would prevail to return our high school's servicemen home unscathed from Midway, Salerno, Cherbourg, the Solomons, the Aleutians, Tarawa-there appeared to be not a drop of wit or irony to interfere with his golden gift for responsibility.”


2019112-c541269fda7bb5ab0865e238e7c4a949.jpg
Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

 

 

De Duitse schrijfster Kirsten Boie werd geboren op 19 maart 1950 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Kirsten Boie op dit blog.

Uit: Nicht Chicago. Nicht hier

Sie haben den Garten abgesucht, gebeugt, mit kleinen Schritten. Svenja hat Taschenlampen aus dem Keller ge-holt. Inzwischen sind sie auf der Straße, laufen, rufen, leuch-ten ins Gebüsch, in jeden Schatten, hinter die geparkten Autos. »Rex!«, ruft Niklas. »Rexo!« Karin bringt ihnen lacken, hängt sie dem unwilligen Niklas über die Schultern. »Ihr müsst euch doch nicht auch noch erkälten!«, sagt sie. »Wenn Rex weg ist, ist das natürlich nicht schön, aber ihr müsst euch doch nicht auch noch ...« »Karin!«, sagt Svenja. »Sei jetzt endlich mal still!« Und Karin protestiert nicht. Sagt nicht, sie verbitte sich diesen Ton. Sie geht auf die andere Straßenseite, selber ohne Jacke, und sucht mit.
»Vielleicht finden wir ihn morgen noch«, sagt Thomas tröstend. Die Helligkeit im Wohnzimmer blendet sie fast. »Wir kleben überall Zettel an die Bäume. Rex ist doch zahm! Wenn den jemand findet, kann er ihn ganz leicht einfangen. Bestimmt kriegst du ihn doch noch zurück, Niklas.«
Niklas sitzt jetzt ganz still. Er hat aufgehört zu heulen und er hat aufgehört zu schluchzen. jetzt braucht er Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen. »Das ist doch Mist, Thomas!«, sagt Svenja böse. »Und das weißt du auch ganz genau! Du willst Niklas nur trösten!« Thomas zuckt die Achseln. Alle vier da im hellen Wohn-zimmer sehen jetzt, jeder für sich, die Straßen, Autos, sehen ein kleines weißes Kaninchen, sehen weg; sehen Katzen, geduckt, die Augen zu Schlitzen verengt, lau-ernd, sehen ein kleines weißes Kaninchen. Sehen weg."

 

 2019112-a67a5473bc9667f4bd45dd969d3843f1.jpg
Kirsten Boie (Hamburg, 19 maart 1950)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lynne Sharon Schwartz werd geboren op 19 maart 1939 in New York. Zie ook alle tags voor Lynne Sharon Schwartz op dit blog.

Uit: Ruined By Reading: A Life in Books

“Among some tossed-out books of my daughter's which I rescued...was one too awful to live. I returned it to the trash, resisting the urge to say a few parting words. All day long the thought of its mingling with chicken bones and olive pits nagged at me. Half a dozen times I removed it and replaced it, like an executioner with scruples about capital punishment. Finally I put it on a high shelf where I wouldn't have to see it. Life imprisonment.”
(…)

“I have managed not to finish certain books. With barely a twinge of conscience, I hurl down what bores me or doesn't give what I crave: ecstasy, transcendence, a thrill of mysterious connection. For, more than anything else, readers are thrill-seekers, though I don't read thrillers, not the kind sold under that label, anyway. They don't thrill; only language thrills.”
(…)

“Reading was the stable backdrop against which my life was played. It was what I used to do through long evenings. Never mornings even to one so self-indulgent, it seems slightly sinful to wake up and immediately sit down with a book and afternoons only now and then. In daylight I would pay what I owed the world. Reading was the reward, a solitary, obscure, nocturnal reward. It was what I got everything else (living) out of the way in order to do. Now the lack was taking its toll. I was having withdrawal symptoms.”

 

 2019112-2d493d675e1900716ff559b82c26a5a3.jpg
Lynne Sharon Schwartz (New York, 19 maart 1939)

 

 

De Oekraïense schrijfster en dichteres Lina Kostenko werd op 19 maart 1930 geboren in Rzhyshchiv. Zie ook alle tags voor Lina Kostenko op dit blog.

 

Oh, stop me, come to senses…

Oh, stop me, come to senses, halt my dreams!
Such love descends from heaven once in never. 
Over my broken life like a typhoon it screams
And leaves behind horizons in its fervor.
 
It tears our serenity to bits,
Its fiery lips are scorching words to ashes! 
Oh, stop me, stop — and help me find my wits
Before my sanity forever crashes!
 
While reason holds… but no, the hope is lost. 
At last my hour has come to see the dawn:
For next to you my soul will turn to frost
Or next to you I will enflame and burn.

 

Vertaald door Slava Galperin en Alex Zeyliger

 

 

Beware the Censor in Yourself

Beware the censor that inside you dwells,
Look out for the unshaven, rustic being
That by his homely, tricky elfish spells
Your conscience seeks to strip of any meaning
Little by little, softly, day by day
Will rob you of your inner self attempt he
Your heirlooms nip and icons pick away
And leave behind a carcass heaving empty

 

Vertaald doorArtyom Timeyev

 

 2019112-c28779cc4d2ddecac9c23a24f2436c58.jpg
Lina Kostenko (Rzhyshchiv, 19 maart 1930)

 

 

De Kroatische dichter en schrijver Petar Preradović werd geboren op 19 maart 1818 in het dorp Grabrovnica bij Virovitica. Zie ook alle tags voor Petar Preradović op dit blog.

 

Traveller (Putnik, fragment)

My answer to her: “Look the dawn,
Is near, see how the rooster crows;
Until God heats the day for us,
Start up a little fire, no fuss,
So I can thaw these frozen veins!”

She thus replied: “The fire’s gone out,
Firewood here I don’t have any.
What little that there is inside
Is for my children who reside
So that tomorrow we can be”

I cry out: “So for me nothing?
Foreign mother I do beg you,
I know that I am not your own!”….
Suddenly the tears are flowing
Down my cheeks and falling …

She speaks: “Where are your mother’s palms,
Collecting up her sons tears?
Where are the knees on which to rest,
To unload burdens from your breast.
Where is your home – where is your country?”

 

Vertaald door Barry Hajdinjak en Gordon Biok

 

 2019112-6c3e9669643ed74d6a950774f89bd9f7.jpg
Petar Preradović (19 maart 1818 – 18 augustus 1872)
Standbeeld in Zagreb

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:58 Reageer op dit bericht

William Allingham, Ion Barbu, Rosalie Loveling, Tobias Smollett, Irving Wallace, Peter Abrahams

De Ierse dichter William Allingham werd geboren op 19 maart 1824 in Ballyshannon, Donegal. Zie ook alle tags voor William Allingham op dit blog.

 

Aeolian Harp

O pale green sea,
With long, pale, purple clouds above -
What lies in me like weight of love ?
What dies in me
With utter grief, because there comes no sign
Through the sun-raying West, or the dim sea-line ?

O salted air,
Blown round the rocky headland still,
What calls me there from cove and hill?
What calls me fair
From thee, the first-born of the youthful night,
Or in the waves is coming through the dusk twilight ?

O yellow Star,
Quivering upon the rippling tide -
Sendest so far to one that sigh'd?
Bendest thou, Star,
Above, where the shadows of the dead have rest
And constant silence, with a message from the blest?

 

 

Song. O Spirit Of The Summer-Time!

O spirit of the Summer-time!
Bring back the roses to the dells;
The swallow from her distant clime,
The honey-bee from drowsy cells.

Bring back the friendship of the sun;
The gilded evenings calm and late,
When weary children homeward run,
And peeping stars bid lovers wait.

Bring back the singing; and the scent
Of meadow-lands at dewy prime;
Oh, bring again my heart's content,
Thou Spirit of the Summer-time!

 

 2019108-db581804a0c4944c81ee90a456d45b2a.jpg
William Allingham (19 maart 1824 – 18 november 1889)

 

 

De Roemeense dichter en wiskundige Ion Barbu (eig. Dan Barbilian) werd geboren op 19 maart 1895 in Câmpulung. Zie ook alle tags voor Ion Barbu op dit blog.

 

The docmatic Egg (Fragment)
The Dogma: And the Spirit of GodMoved above the face of the waters

It's given to these gloomy folks
The sterile egg for daily meal,
But lively egg with seed on top
It's born in our sight as sunny seal!

As ancient world, in crystal time,
Is swimming in a thinly lime,
The new and pure egg – a gift
For wedding, a palace or a crypt.

Three sheets of silk coiled in a row,
The white sleeps in such bed of snow
So languid, and enclosed, serene,
Like loved-one tumbled in a dream.
The human seed?
From very high
From the plus pole of his own sky
Where lump of earth
Has never touched a bit.
He offers smoothly
His bursting kiss
So masculine
To the white
With its cold lips of hyaline.

Forgetful man, without return,
Behold the Holy Spirit how might turn
In forms cast just for you to see.
As in those times it's now – the same:
In every tiny world the dogma burns its flame.

 

Vertaald door Liviu Georgescu

 

 2019108-45783cab833e13eabceb9791b7e2ff07.jpg
Ion Barbu (19 maart 1895 – 11 augustus 1961)

 

 

De Vlaamse schrijfster en dichteres Rosalie Loveling werd geboren op 19 maart 1834 in Nevele. Zie ook alle tags voor Rosalie Hoveling op dit blog.

 

Het maantje

De maan loopt door de wolken,
Zo zachtjes en zo snel;
De kindren komen buiten,
« 0, knaapje, ziet ge 't wel? »

Toen stak het kleine knaapje
Naar haar zijn armkens uit,
En wou het maantje hebben,
En weende en schreide luid.

Ik kan het u niet geven:
0, zo ge later, kind,
Ook 't levensheil woudt hebben,
Dat men op aard niet vindt,

Denk dan aan 't zilvren maantje,
Dat door de wolken loopt,
En dat hij veel moet lijden,
Die op 't onmooglijk hoopt.

 

 

In de oogst

Zij stonden op het akkerland
Zij maaiden in de zonnebrand
En zongen bij het werk
De lastige arbeid wordt een feest
Voor hen die jong en licht van geest
En moedig zijn en sterk

Daar kwam de landheer langs de beek
De schouders hoog de wangen bleek:
Hij zocht de schaduw daar.
Hij groette licht en ging voorbij
Gezang en arbeid staakten zij
En wezen hem elkaar.

Die man gevoelde zich zo fier
Hij dacht „dat zijn mijn velden hier
En ginder rijst mijn slot.
Wis knaagt de nijd u in 't gemoed
Gij die op aarde zwoegen moet
Gij vloekt gewis uw lot."

Toen zei er een met stille stem
„Wie ruilde zegt van ons met hem?"
En allen lachten. Geen
Aan wie zo 'n leven zonder vreugd
Aan wie de rijkdom zonder jeugd
Benijdenswaardig scheen.

 

 2019108-b581b6bd0b1c99215db7ac6790f98b88.jpg
Rosalie Loveling (19 maart 1834 – 4 mei 1875)
Cover

 

 

De Schotse romanschrijver Tobias George Smollett werd geboren op 19 maart 1721 in Dalquhurn in het tegenwoordige West Dunbartonshire. Zie ook alle tags voor Tobias Smolett op dit blog.

Uit: The Expedition of Humphry Clinker            

“SIR, I RECEIVED yours in course of post, and shall be glad to treat with you for the MS. which I have delivered to your friend Mr. Behn; but can by no means comply with the terms proposed. Those things are so uncertain—Writing is all a lottery—I have been a loser by the works of the greatest men of the age—I could mention particulars, and name names; but don’t chuse it—The taste of the town is so changeable. Then there have been so many letters upon travels   lately   published—What   between   Smollett’s,   Sharp’s, Derrick’s, Thickness’s, Baltimore’s and Baretti’s, together with Shandy’s Sentimental Travels, the public seems to be cloyed with that kind of entertainment—Nevertheless, I will, if you please, run the risque of printing and publishing, and you shall have half the profits of the impression—You need not take the trouble to bring up your sermons on my account—No body reads sermons but Methodists and Dissenters—Besides, for my own part, I am quite a stranger to that sort of reading; and the two persons, whose judgment I depended upon in these matters, are out of the way; one is gone abroad, carpenter of a man of war; and the other has been silly enough to abscond, in order to avoid a prosecution for blasphemy—I’m a great loser by his going off—He has left a manual of devotion half finished on my hands, after having received money for the whole copy—He was the soundest divine, and had the most orthodox pen of all my people; and I never knew his judgment fail, but in flying from his bread and butter on this occasion.
By owning you was not put in bodily fear by Lismahago, you preclude yourself from the benefit of a good plea, over and above the advantage of binding him over. In the late war, I inserted in my evening paper, a paragraph that came by the post, reflecting upon the behaviour of a certain regiment in battle. An officer of said regiment came to my shop, and, in the presence of my wife and journeyman, threatened to cut off my ears—As I exhibite marks of bodily fear, more ways than one, to the conviction of the byestanders, I bound him over; my action lay, and I recovered.”

 

 2019108-f8bee6932d34510b70464afbb9de8518.jpg
Tobias Smollett (19 maart 1721  - 17 september 1771)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijver Irving Wallace werd geboren op 19 maart 1916 in Chicago, Illinois. Zie ook alle tags voor Irving Wallace op dit blog.

Uit: The Seven Minutes

“By eleven o'clock in the morning the sun had come out, and now thewomen of Oakwood, most of them housewives in summer attire andmost of them at the wheels of their own cars, were converging onthe business district to do their shopping.In the suddenly thickening traffic, the green two-door Ford coupewith a nasty dent in its front fender was at last forced to slowdown.Slumped in the seat beside the driver, Otto Kellog grunted hisdispleasure, then sat up impatiently to get his bearings. Heresented delays at a time like this, when he was anxious aboutwhat he must soon do. He wanted to get it over with as quickly aspossible.There was a jarring screech as Iverson, who was driving the car,slammed on the brake, muttering, 'Goddam women drivers.''Yeah,' said Keliog. 'Wish they'd get moving.'In the rear the third occupant of the coupe, Eubank, older, moretolerant, less often exposed to the outside world than hiscompanions, seemed to be enjoying the interval. He had broughthimself forward from the back seat to peer over Iverson's shoulderthrough the windshield. 'So this is Oakwood,' he said.'Attractive. I don't know how many times I've been out this way,but I guess I never paid much attention before.''Nothing so different,' said Iverson, easing his foot off thebrake. 'It's still Los Angeles County.''Well, it just looks more prosperous and settled down,' said Eubank.
'Maybe not for long,' said Iverson. 'We're going to shake them upa little today.' He glanced at Kellog, and grinned. 'What do yousay, Otto ? Ready for action ?''Yeah,' said Kellog, 'providing we ever get there.' He squintedthrough his sunglasses. 'Third Street's the next corner. You turnright the next corner.''I know,' said Iverson.The traffic was moving again, loosening, and the green coupe movedwith it along Center Boulevard, and then swung sharply onto Third Street.”
The vehicle and foot traffic was thinner here on the side street.The man at the wheel showed relief. 'There it is, middle of theblock,' he said. 'You can see the sign just after the AcmeJewelers. See it? Fremont's Book Emporium. How do you like thatfor a name? Emporium.''Looks like there's plenty of parking,' said Eubank. 'I wasworried there might not be any parking close by.''There's always enough room once you get off Center Boulevard,'said Iverson. He spun the wheels of the car toward the curb, andexpertly brought it to a halt before the jewelry shop. As hereached to turn off the ignition, he spotted a young blonde, intight sweater and shorts, stepping out in front of the car,preparing to cross the street."

 

 2019108-d8284a4891efb80272be1da6cc747f34.jpg
Irving Wallace (19 maart 1916 – 29 juni 1990)

 

  

De Zuid-Afrikaanse schrijver Peter Abrahams werd op 19 maart 1919 geboren in Vrededorp bij Johannesburg. Zie ook alle tags voor Peter Abrahams op dit blog.

Uit: Mine Boy

“When the whistle blew for them to stop for food, one of the men who had been filling the trucks called Xuma. 'I am Nana,' the man told him, 'you will eat with me.' They found a shaded spot and sat on the ground. Everywhere men found places for themselves and ate their food. All the men had the same kind of little tins. In each tin was a hunk of mealie meal porridge cooked into a hardened chunk, a piece of meat, and a piece of very coarse compound bread. Nana divided his food and gave Xuma half. Xuma wiped his brow and leaned against the corrugated wall of the smoky shack. To the left was a mine-dump, big and over-powering. To the right of it they had been dumping sand all morn-ing without seeing anything for it. Nana followed his eyes. 'It takes a long time,' Nana said. 'h it like this every day?' 'Every day.' 'It is a strange place.' 'It is hard when you are new, but it is not so bad. With a new one it is thus: First there is a great fear, for you work and you work and there is nothing to see for it. And you look and you look and the more you look the more there is nothing to see. This brings fear. But tomorrow you think, well, there will be nothing to look for and you do not look so much. The fear is less then. And the day after you look even less, and after that even less, and in the end you do not look at all. Then all the fear goes. It is so.' 'But the eyes of the men ...' Xuma protested. 'The eyes of the men?' 'Yes. I watched them, they are like the eyes of sheep.' Nana looked at Xuma and smiled. A smile that softened his face and made gentle creases round his mouth. 'Are we not all sheep that talk,' Nana said For a spell they ate in silence. When they had finished Nana stretched himself full-length on the ground and closed his eyes. One by one the other men did it too, till all were stretched full-length on the ground. 'Do it too,' Nana said, 'it gives your body rest.' Xuma obeyed. 'Better, hell?' 'Yes.'

 

 2019108-064b6475d5f2ce81596031860bf08dbf.jpg
Peter Abrahams (Vrededorp, 19 maart 1919)
Cover

Geschreven door Romenu om 11:55 Reageer op dit bericht

Noud Bles

De Nederlandse dichter en schrijver Noud Bles werd op 19 maart 1945 in Vinkeveen geboren. Bles begon in de jaren zestig te schrijven en ontving in 1964 de poëzieprijs van de Jong Nederlands-Belgische Literaire Dagen. Hij publiceerde vijf romans, twee verhalenbundels, drie gedichtenbundels en losse bijdragen in kranten en tijdschriften. Bles verzorgt cursussen verhalen schrijven, begeleidt leeskringen en maakt literaire programma’s, ook werkt hij aan literaire projecten zoals het culturele huisprogramma Radboud Reppen en Roeren van de Radboud Universiteit. In Nijmegen is hij medeoprichter van de Stichting Literaire Activiteiten Nijmegen en de werkgroep Literaire bakens Nijmegen.

 

Waalweemoed

Wat weet de rivier van de weg,
die ooit begon, onzichtbaar, hoog, en
na de langste afstand en de wijdste bochten
steeds naar de breedste breedte zoekt,
die vindt en oplost in zichzelf?

Ook ik weet niet waar ik begon,
wanneer en vooral niet: waarom.

Wij lijken op elkaar, de rivier en ik,
de rivier en jij en wij.
Eens kroop het leven naar het land.
Zie mij: ik sta rechtop.
Eens telden wij één cel,
Nu denk ik na, droom op mijn oever,
vaar mee met de stroom,
en eindig ooit in zee.

Bij elke bocht kijk ik vooruit zover ik kan en
weer terug, waar ik niets meer zie.
Waar is de Waal? Wanneer? Waarom?

 

Wie

Wie kindergeheimen lekt,
likt kleine wonden
aan kleine handen en
aan kleine vingers
een kleine snee.

Wie kind blijft,
bakt de kleine koekjes
in het lange leven
op het grote strand
de niet te meten zee.

Wie groot wordt,
door klein te blijven,
wie klein blijft
en toch groter wordt,
verklapt het geheim
van het lange, te korte leven.
Leef mee, leef mee.

 

 2077186-98e3caff402261d7df8088c142fa675a.jpg
Noud Bles (Vinkeveen, 19 maart 1945)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Am dritten Sonntage in der Fasten (Annette von Droste-Hülshoff)

 

Bij de derde zondag van de vasten

 

 2019133-05c6aa627a0c2414762bb59f7f572277.jpg
“Jesus treibet Teufel aus” door Julius Schnorr von Carolsfeld, 1860

 

Am dritten Sonntage in der Fasten
Evang. : Jesus treibt den Teufel aus

»Mein Nam' ist Legion, denn unserer sind Viele!«
So spricht der finstre Geist.
Sein Nam' ist Legion, weh mir, daß ich es fühle!
Daß es mich zittern heißt!

Wo kindlich dem Gemüt in Einfalt und Vertrauen
Nichts als sein Jesu kund,
Da kann der Finstre nicht die wirren Höhlen bauen
Im einfach lichten Grund.

Doch du, mein schuldvoll Herz, in deinem eitlen Wissen,
In deinem irren Tun:
Wie sind dir tausend brand'ge Stellen aufgerissen,
Worin die Nacht kann ruhn!

Und raff' ich mich empor, und will ich mich erkühnen
Zu heil'gen Namens Schall,
O, könnte nicht vielleicht mein guter Wille dienen
Zu neuem schwerem Fall!

Denn daß die Welt mich nicht, die Menschen mich nicht kennen,
Die gleißend wie das Meer,
Daß sie mich oft sogar noch hell und freudig nennen,
Das senkt unendlich schwer!

Mich kennen muß die Welt, ich muß Verachtung tragen,
Wie ich sie stets verdient;
Ich Wurm, der den, den Engel kaum zu nennen wagen
Zu preisen mich erkühnt!

Laß in Zerknirschung mich, laß mich in Furcht dich singen,
Mein Heiland und mein Gott!
Daß nicht mein Lied entrauscht, ein kunstvoll sündlich Klingen,
Ein Frevel und ein Spott.

Ach, wer so leer wie ich in Worten und in Werken,
An Sinnen so verwirrt,
Dess Lied kann nur des Herrn barmherzig Wunder stärken,
Daß es zum Segen wird.

Ist nicht mein ganzer Tag nur eine Reihe Sünden?
Muß oft in Traumeswahn,
Oft wachend die Begier nicht zahllos Wege finden,
Nur nie die Himmelsbahn?

Tönt nicht der Kampfgesang der Lust von allen Seiten?
Und bringt er nicht den Sieg?
Ist nicht mein Leben nur ein flüchtig kraftlos Streiten,
Ein schmachbedeckter Krieg?

Und mein' ich eine Zeit, daß ich den Sieg errungen,
Weil die Begierde schwand:
Da bin ich ausgeschlürft wie von Empusenzungen,
Wie eine tote Hand!

Und ist mir's eine Zeit, als will das Leben ziehen
Ins Herze gar erstarrt:
Da muß mit ihm zugleich der Übermut entglühen,
Der eines Hauchs geharrt.

Und wird mir's endlich klar, umsprüht von Leidensfunken,
Wie klein, wie Nichts ich bin;
Da bin ich ausgebrannt, zu Asche eingesunken,
Verglüht an Geist und Sinn.

Das hast du selber dir, du schuldvoll Herz, zu danken;
Mein Jesu lieb und traut,
Wärst du nur irgend treu, er würde nimmer wanken
Von der geliebten Braut.

Doch daß du schlummernd läßt durch alle Tore ziehen
Den grausen Höllenbund,
Daß überall für ihn die Siegeskränze blühen
Aus deinem eignen Grund;

Daß du dich töricht wähnst in vollem hellem Laube,
Du armer dürrer Zweig!
Daß du, indes der Feind frohlockt in deinem Raube.
Dich herrlich wähnst und reich:

Das ist warum du stirbst, daß du in Wahnes Gluten
Nicht kennst den eignen Schmerz,
O, fühltest du dich selbst aus allen Adern bluten,
Du töricht frevelnd Herz!

So schaue deine Not! Noch fielen nicht die Schranken
Der dunklen Ewigkeit.
»Sein Nam' ist Legion«, o fasse den Gedanken!
Es ist die letzte Zeit!

 

 2019133-c6f809abba70bf32e156c5f8f5417fd5.jpg
Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)
Friedhofskapelle Mariä Himmelfahrt in Meersburg. Annette von Droste-Hülshoff werd in Meersburg begraven

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten