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Berichten van 28 april 2017 tot 29 april 2017

Konstantínos Petros Kaváfis, Rod McKuen, Bernhard Setzwein, Monika Rinck, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Bjarne Reuter, Kurt Pinthus, Humphrey Carpenter

De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook alle tags voor Konstantínos Petros Kaváfis op dit blog.

 

Wroeging

Spreek over deze wroeging om die te verzachten,
edele wroeging, zeker, maar gevaarlijk eenzijdig.
Maak het verleden geen verwijt en kwel je niet zo.
Neem jezelf niet zo serieus.
Het kwaad dat je beging was kleiner
dan je denkt, veel kleiner.
Het goede dat je nu die wroeging bracht,
zat ook toen al diep in je.
Zie hoe een voorval, dat plotseling
in je geheugen weerkeert, een daad
verklaart die je fout
vond, maar nu een rechtvaardiging heeft.
Verlaat je niet helemaal op je geheugen:
je vergat heel wat – ditjes en datjes –
dat is rechtvaardiging genoeg.

En denk niet dat je je slachtoffer
zo goed kende. Hij had vast gaven waarvan je niets wist,
en misschien waren dit andere wonden
dan jij denkt (uit onwetendheid over zijn leven),
geen gevolg van jouw vreselijke klappen.

Verlaat je niet op je zwakke geheugen.
Verzacht de wroeging die altijd
eenzijdig en heel listig tegen je pleit.

 

Vertaald door Mario Molegraaf

 

 

In the Evening            

It wouldn’t have lasted long anyway—
the experience of years makes that clear.
Even so, Fate did put an end to it a bit abruptly.
It was soon over, that wonderful life.
Yet how strong the scents were,
what a magnificent bed we lay in,
what pleasure we gave our bodies.

An echo from my days given to sensuality,
an echo from those days came back to me,
something of the fire of the young life we shared:
I picked up a letter again,
and I read it over and over till the light faded away.

Then, sad, I went out on to the balcony,
went out to change my thoughts at least by seeing
something of this city I love,
a little movement in the street and the shops.

 

 

He Had Come There to Read  

He had come there to read. Two or three books lie open,
books by historians, by poets.
But he read for barely ten minutes,
then gave it up, falling half asleep on the sofa.
He’s completely devoted to books—
but he’s twenty-three, and very good-looking;
and this afternoon Eros entered
his ideal flesh, his lips.
An erotic warmth entered
his completely lovely flesh—
with no ridiculous shame about the form the pleasure took....

 

Vertaald door Edmund Keeley en Philip Sherrard

 

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K. P. Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)
De lezer door Ferdinand Heilbuth, 1856

 

 

De Amerikaanse dichter, zanger, singer-songwriter, componist en acteur Rodney Marvin McKuen werd geboren in Oakland, Californië op 29 april 1933. Zie ook alle tags voor Rod McKuen op dit blog.

Uit: Caught In The Quiet

 

Three

What I’ve gained
from being with you
(besides a belly
and a deeper beard),
I couldn’t say -
but any need for knowing
anyone but you
is what I’ve lost.

 

 

Four

Out of the sad mistaken belief
that as a man I must behave
as all men do.
I’ve turned my back
a time too often.
God,
help me keep
a resolution that I make today:
not to walk head high
even one more time
past someone I can help.

 

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Rod McKuen (29 april 1933 – 29 januari 2015)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Zie ook alle tags voor Bernhard Setzwein op dit blog.

Uit: Der neue Ton

„Oben auf der Hügelkuppe weitete sich eine nicht sehr große Lichtung, die von einem hohen Zaun umgrenzt war. Von Spitze zu Spitze der betonierten Zaunpfähle mußte früher ein Stacheldraht gespannt gewesen sein, mittlerweile, vom Rost zerfressen, hingen nur mehr Reste davon herunter. Die Straße führte auf ein Tor im Zaun zu, seine zwei Flügel standen weit offen. Was immer hier einmal abgesperrt und abgeriegelt worden war, es hatte seine Wichtigkeit, seine staatstragende Heimlichkeit verloren.
Im Inneren des Areals standen mehrere langgestreckte, zweigeschossige Wohnbauten, ehedem mit Eternitplatten verkleidet, die ebenso zerschlagen waren wie etliche Scheiben der Sprossenfenster. Das Glas war längst erblindet, und so manche Scheibe hing zersplittert im bröckelnden Fensterkitt. Man hatte sich nicht einmal die Arbeit gemacht, die Scherben vollständig herauszuschlagen, sondern nur ein Stück Pappkarton von innen
Die Häuser standen im Karree um einen Turm herum, der dreimal so hoch wie die Häuser war und ohne Fenster. Sein walzenförmiger Baukörper war vollständig mit Blech verkleidet, er erinnerte, wenn nicht vom Material, so doch von der Gestalt her an den Bergfried einer Burg. Wie bei einem solchen befand sich auch hier der Zugang vier, fünf Meter über Bodenniveau und war über eine Treppe zu erreichen. Im Falle einer Belagerung und bei Entfernen der Treppe müßte man in diesem Turm eigentlich relativ sicher sein, allerdings auch lichtlos eingeschlossen wie in einem senkrechten Grab. Wozu nur hatte der mal gedient, früher?
Vančura steuerte auf einen der Wohnbauten zu, der durch eine Bierreklame an der Hauswand und aufgespannte Werbesonnenschirme als eine Art Gaststätte auszumachen war, außerdem standen aus unbearbeiteten Baumstämmen gezimmerte Bänke und Tische davor. Nur Gäste waren keine da, sah man von einem kleinen Rudel räudiger Hunde ab, die rund um die Tische alles abschnüffelten und aus braunen Wasserpfützen in den Mulden der festgetrampelten Lehmerde tranken.“

 

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Bernhard Setzwein (München, 29 april 1960)

 

 

De Duitse dichteres en essayiste Monika Rinck werd geboren op 29 april 1969 in Zweibrücken. Zie ook alle tags voor Monika Rinck op dit blog.

 

tour de trance
my task, she said, was poisoning time

wie sich alles drehte, wiederholte, dehnte,
und rotierte, die wärme war a space so vast,
so katastrophisch groß, war sie arena
worin die trümmer von objekten trieben,
wilde schläge in der ferne, keiner hörte,
jeder fühlte, die wellen der erschütterung.
wo etwas fehlte, wurde alles größer,
drehte sich, rotierte, kam in's schlingern
und blieb dann in der mitte liegen.
die müdigkeit war eine kur, das gewicht
der atmosphäre, halluzinogene leere
federte, es drehte sich jetzt weniger
als wären die schläge, in dem was sie sind
gegenstand der verdünnung, als würde
die zeit, der reißende raum, präzise und
zärtlich vergiftet, in ihrem gewebe stiege
die chemische schwäche, es schäumte,
erstickte, das weiße lager der krusten,
das sich formierte, wird reicher und toxisch
verrauschten die schläge, es dreht sich,
dreht sich unmerklich, und steht.

 

 

teich

sagt er: das leid ist ein teich.
sag ich: ja, das leid ist ein teich.
weil das leid von fischen durchschossen
in einer mulde liegt und faulig riecht.
sagt er: und die schuld ist ein teich.
sag ich: ja, die schuld auch teich.
weil die schuld in einer senke schwappt
und mir bei hochgerecktem arm bereits
zur aufgedehnten achselhöhle reicht.
sagt er: die lüge ist ein teich.
sag ich: ja die lüge ebenso teich.
weil man im sommer des nachts
am ufer der lüge picknicken kann
und immer dort etwas vergißt.

 

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Monika Rinck (Zweibrücken, 29 april 1969)

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voorAlejandra Pizarnik op dit blog.

 

Even if she saw me cry…

Even if she saw me cry and clutched me to hear breast, I wouldn’t revive. True, I’d be able to look in her eyes like Van Gogh saw the sun and shattered it in sunflowers—Can “life” be spelled with two “i”s?

Dolls are so cruel. And why shouldn’t they be, when men and beasts and even stones are cruel? In the poem, dolls and other creatures of the night are exposed. Poem, this is night. Have you met the night?

Roses are red in her fiery insatiable hands.

I call night silence. Night emerges from death. Night emerges from life. All absence lives in the night.

Then, in the morning, I cried:

My darling night, my little one, teeming with villains.

My love, call me Sasha. I’m recasting the play as a purely interior tragedy. Everything is an interior.

 

 

Wanted: Dead Or Alive

I forced myself
kicking and screaming
into language

 

 

Only Sign

Please alejandra
open your eyes,
kindle the light
of birth

 

Vertaald door Cole Heinowitz

 

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Alejandra Pizarnik (29 april 1936 – 25 september 1972)
Cover biografie 

 

 

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook alle tags voorWalter Kempowski op dit blog.

Uit: Im Block

„Wie Schaufensterpuppen standen die Posten an der Zentrale. Grinsende Kalfaktoren daneben, irgendwie schadenfroh, in schicken weißen Hosen und mit langen Haaren. Sie machten die Russen auf einzelne von uns aufmerksam: Guck mal den da ... Ein Blick in die fünf Stock hohe Zellenhalle. Ein gußeisernes Kloster?
Über schmale Eisentreppen ging es ganz nach oben: "Beeilung! Beeilung!" Wir kamen allesamt in eine große, leere Zelle. Die Rostocker wuschen sich den Hintern, die hatten's mit der Hygiene. Wann wir endlich was zu essen kriegten, fragten sie die Kalfaktoren. Wir hätten ja Transportverpflegung bekommen, sagten die, hier würden wir noch gar nicht geführt. "Immer langsam mit die jungen Pferde." Und dann lachten sie wieder so schadenfroh.
Dann kamen sechs, acht Russen herein, gingen zwischen uns hin und her und guckten uns an. Wo wir im Krieg gewesen seien, wollten sie wissen. Die Kalfaktoren an der Tür lachten. Plötzlich rissen sie sich die Koppel herunter und schlugen auf uns ein. Obwohl wir durcheinanderliefen, ging es sehr ruhig zu. Einen ledernen Bauern, der nicht ganz richtig im Kopf war, nahmen sie sich gesondert vor. Er lag am Boden. Im Takt droschen sie ihn wie eine Garbe aus. Einer der Posten lutschte am Finger, als er die Zelle verließ. Das war wohl der "Willkomm" gewesen, die Kalfaktoren hatten das natürlich gewusst.
In dieser großen Zelle lagen wir vierzehn Tage. Von hier oben aus hatten wir eine weite Aussicht: in der Feme die Spree mit der gesprengten Autobahnbrücke. Auf dem Hof standen schöne Kastanienbäume, Essenträger mit Holzkübeln an einer Stange kamen aus der dampfenden Küche. Jetzt traten die Spaziergänger heraus, Hunderte, in Achterreihen, alle untergehakt. Wir Neuen durften nicht Spazierengehen, wir seien in Quarantäne, sagten die Kalfaktoren. Die Rostocker repetierten Handwurzelknochen, die ändern stritten sich.”

 

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Walter Kempowski (29 april 1929 – 5 oktober 2007)
 

 

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Zie ook alle tags voorBjarne Reuter op dit blog.

Uit: Das dunkle Lied des Todes (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Die Mozartschule bestand ursprünglich aus fünf Villen, die 1962 zu einer Privatschule für musisch besonders begabte Kinder umgebaut wurden. Die Schule lag im grünen Kern der Innenstadt und hatte ihr stilreines Aussehen mit hohen alten Bäumen und symmetrisch angelegten Wegen behalten. Die Wege verbanden die fünf Pavillons mit dem neuen Verwaltungsgebäude. Wenn man das Gelände betrat, hatte man das Gefühl, sich in eine Zeitnische zu begeben, der Verkehr der Großstadt war nur als fernes Summen zu hören, das sich dem Taktschlag der Metronome und den strikten Tonleitern für Klavier, Cello und Violine unterwarf. Die Schule hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie für eine kleine Elite aus den leistungsstärksten und ehrgeizigsten Schülerinnen und Schülern gedacht war, kurz gesagt, den Auserwählten.
Die mysteriöse Geschichte des verheißungsvollsten Jahrgangs der Schule beginnt an einem Nachmittag Ende Mai. Die Pavillons sind menschenleer und allein das ewige Gurren der Tauben, die einander auf dem Dachfirst den Hof machen, ist zu hören. Eine Frau überquert den Rasen zwischen Straße und Schule. Ihre hohen Absätze versinken im feuchten Gras, und als sie in den Schatten der Rosskastanie tritt, nimmt ihr weites Hemd einen fast unterseeischen Farbton an. Vor der Treppe schiebt sie sich die Sonnenbrille auf die Stirn, rafft Ordner und Ringbuch zusammen und stößt mit dem Rücken die Tür auf. Danach eilt sie durch die Aula, passiert den Wald aus Notenständern und schaut auf die Uhr, als sie die Glockenschläge der Schlosskirche hört. Im selben Moment wird die Tür am gegenüberliegenden Ende des Saals geöffnet. Die Frau lächelt und sagt sich, Pünktlichkeit sei eine Tugend, und Lars Bromsen sehe aus, wie sie sich ihn vorgestellt hatte.
Groß, dünn und energisch, erfüllt von dem oberflächlichen Selbstvertrauen des frisch examinierten Lehrers.“

 

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Bjarne Reuter (Brønshøj, 29 april 1950)
Cover 

 

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook alle tags voor Kurt Pinthus op dit blog.

Uit: Zuvor (Vorrede zur Anthologie 'Menschheitsdämmerung)

„Während im Weltkrieg der gewußte Zusammenbruch sich in der Realität ereignete, war bereits die Dichtung wiederum der Zeit vorangestürmt: Aus den Ausbrüchen der Verfluchung brachen die Schreie und Aufforderungen zur Empörung, zur Entscheidung, zur Rechenschaft, zur Erneuerung [...] Die neue Gemeinschaft wurde gefordert. Und so gemeinsam und wild aus diesen Dichtern Klage, Verzweiflung, Aufruhr aufgedonnert war, so einig und eindringlich posaunten sie in ihren Gesängen Menschlichkeit, Güte, Gerechtigkeit, Kameradschaft, Menschenliebe aller zu allen. [...]
Niemals war das Ästhetische und das L'art-pour-Part-Prinzip so mißachtet wie in dieser Dichtung, die man die 'jüngste" oder 'expressionistische" nennt, weil sie ganz Eruption, Explosion, Intensität ist - sein muß, um jene feindliche Kruste zu sprengen. Deshalb meidet sie die naturalistische Schilderung der Realität als Darstellungsmittel, so handgreiflich auch diese verkommene Realität war; sondern sie erzeugt sich mit gewaltiger und gewaltsamer Energie ihre Ausdrucksmittel aus der Bewegungskraft des Geistes . Sie entschleudert ihre Welt [...] in ekstatischem Paroxismus, in quälender Traurigkeit, in süßestem musikalischen Gesang, in der Simultanität durcheinanderstürzender Gefühle, in chaotischer Zerschmetterung der Sprache, grausigster Verhöhnung menschlichen Mißlebens, in flagellantisch schreiender, verzückter Sehnsucht nach Gott und dem Guten, nach Liebe und Brüderlichkeit. So wird auch das Soziale nicht als realistisches Detail, objektiv etwa als Elendsmalerei dargestellt , sondern es wird stets ganz ins Allgemeine, in die großen Menschheitsideen hingeführt. Und selbst der Krieg, der viele dieser Dichter zerschmetterte, wird nicht sachlich realistisch erzählt; — er ist stets als Vision da , schwelt als allgemeines Grauen, dehnt sich als unmenschlichstes Übel, das nur durch den Sieg der Idee vom brüderlichen Menschen aus der Welt zu schaffen ist.“

 

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Kurt Pinthus (29 april 1886 – 11 juli 1975)
Cover van „Umbrae Vitae“ van Georg Heym, ontworpen door Ernst Ludwig Kirchner. Georg Heym was een van de dichters van het Duitse Expressionisme

 

 

De Britse schrijver en biograaf  Humphrey Carpenter werd geboren op 29 april 1946 in Oxford. Zie ook alle tags voor Humphrey Carpenter op dit blog.

Uit: The Brideshead Generation

“Waugh also resists the temptation of making Hetton an architectural jewel. The house, we are told, 'was entirely rebuilt in 1864 in the Gothic style' and is architecturally deplorable, though 'already it was referred to as "amusing", and a very civil young man had asked permission to photograph it for an architectural review'. Approval by Betjeman was not, in 1934, regarded as a real mark of distinction, and we are meant to assume that Hetton is a burden to Tony rather than an enviable asset. He is doing his duty to his family and its history by keeping it up. On the other hand the 'English Gothic' in which it is built (and which gives the title to the novel's second chapter) has certain moral and narrative overtones, for the rooms have been 'each named from Malory', so that Tony's wife's bedroom is 'Guinevere' — a hint that she will commit adultery later in the novel. By 1934 the Victorian passion for Arthuriana was universally regarded as absurd, but Waugh intends to remind us that chivalry, even in mock-medieval form, is still a reaching-out for permanent and altruistic values. When he discovers his wife's infidelity with John Beaver, Tony at first behaves like a passive Paul Pennyfeather, but then abruptly sets off for Guiana and Brazil in the company of an eccentric explorer, who is searching for a fabulous City supposedly built by the Incas. This quest parallels Tony's search for some evidence of permanence and certainty now that his English Gothic ideals have been smashed: 'A whole Gothic world had come to grief. There was now no armour glittering through the forest glades, no embroidered feet on the green sward; the cream and dappled unicorns had fled....' Ninety-Two Days had anticipated this search for the City. In the passage in which Waugh describes his expectations of Boa Vista, the southernmost point on his journey, where he had expected to find rest and refreshment and to be able to take a boat back to civilization, he writes: 'I had come to regard it as Middle Western Americans look on Paris, as Chekhov peasants on St Petersburg.' And when he actually saw it: 'the Boa Vista of my imagination had come to grief.”

 

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Humphrey Carpenter (29 april 1946 – 4 januari 2005)

Geschreven door Romenu om 10:34 Reageer op dit bericht

Zia Haider Rahman, Wim Hazeu, Roberto Bolaño, Gerhard Henschel, Harper Lee, Joop Waasdorp, Karl Kraus, Ğabdulla Tuqay, Charles Cotton

De Britse schrijver Zia Haider Rahman werd in 1969 geboren op het platteland van Bangladesh in de regio Sylhet. Zie ook alle tags voor Zia Haider Rahman op dit blog.

Uit: In the Light of What We Know

“I had not heard the name of the twentieth-century Austrian-American mathematician Kurt Gödel since a July weekend in New York, in the early 1990s, when I was visiting from London for a month of induction at the head offices of an investment bank into which I had recently been recruited. In some part I owe my recruitment to the firm, of which I later became a partner, to Zafar, who was already a derivatives trader in the bank’s Wall Street offices and who had quickly established a reputation as a bright though erratic financial wizard.
Like Zafar, I was a student of mathematics at Oxford, but that, to put it imprecisely, was the beginning and the end of what we had in common. Mine was a privileged background. My father was born into a well-known landed family in Pakistan, where he met and married my mother. From there, the newly-weds went to Princeton, where they had me, making me an American citizen, and where my father obtained his doctorate before moving to Oxford so that he could take up a chair in physics. I am no genius and I know that without the best English schooling, I would not have been able to make as much as I have of the opportunities that came my way.
Zafar, however, arrived at Oxford in 1987 with a peculiar education, largely cobbled together by his own efforts, having been bored, when not bullied, out of one school after another. His family moved to Britain when he was no more than five years old, but then, at the age of twelve, or ten, by the new reckoning, he returned from Britain to rural Bangladesh for an interval of some years.
To him, Oxford must have seemed, as the expression goes, a long way to come. In our first term there, as we lounged in the Junior Common Room beside windows that gave out onto the garden quad, I observed that Zafar’s pronunciation of the names of various Continental mathematicians – Lebesgue, Gauss, Cauchy, Legendre, and Euler – was grotesquely inaccurate. Though my first reaction, I am a little ashamed to say, was to find this rather amusing, I soon grasped that Zafar’s errors marked his learning as his own, unlike mine, which carried the imprint of excellent schoolmasters. I must confess to a certain envy at the time."

 

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Zia Haider Rahman (Sylhet, 1969)

 

 

De Nederlands schrijver, journalist, radio- en televisieprogrammamaker, uitgever, dichter en biograaf Wim Hazeu werd geboren in Delft op 28 april 1940. Zie ook alle tags voor Wim Hazeu op dit blog.

Uit: Hermans en Vestdijk

“In augustus 1946 werd W.F. Hermans redacteur van het algemeen cultureel maandblad Criterium, om het werk van de zittende redacteur Adriaan Morriën te verlichten. Morriën schreef op 5 augustus 1946 aan zijn vriend, de leraar-criticus-dichter Frits W. van Heerikhuizen: ‘Ik hoop dat het mij heel wat vervelend werk zal besparen en dat ik eindelijk eens tot behoorlijke lectuur en eigen werk kan komen.’ Van Heerikhuizen had zijn bedenkingen tegen Hermans, die op 20 november 1946 door Morriën werden weersproken: ‘Ik weet niet of Hermans over tien jaar straal vergeten is. Het is een hardwerkende jongen die zichzelf niet voor gemakkelijke resultaten plaatst. Ik kan mij voorstellen dat je zijn mentaliteit niet waardeert. Ook ik ben anders geaard, hoewel ik toch meer met hem deel dan jij. Jij en ik loopen nogal uiteen, is mij langzamerhand duidelijk geworden. Bij mij is veel meer twijfel, ook over andere dan literaire zaken, over de dingen van het leven zelf, die natuurlijk in de litteratuur hun weerspiegeling vinden. Er is bij mij, denk ik soms, veel meer fataliteit, onvrede, spot en onverschilligheid dan bij jou, en dat alles soms tot een levensovertuiging versmolten. Maar aan de andere kant ben ik toch weer veel naiever en blijmoediger dan de jonge Hermans.’
De ‘hardwerkende jongen’ Hermans merkte bij Criterium een tekort aan behoorlijke kopij op. Hij sprak met Morriën af dat hij een paar mensen zou benaderen voor een literaire bijdrage. Hij bezocht Bordewijk, die hem een reeks aanvullingen toezegde op zijn vooroorlogse boek De korenharp. In Groningen praatte hij bij Hendrik de Vries een aantal beschouwingen los over vertalingen uit het Spaans door Slauerhoff. De derde auteur die hij benaderde was Vestdijk. Vestdijk was al incidenteel medewerker geweest aan de eerste twee naoorlogse jaargangen van Criterium. Met Hermans werkte hij het idee uit om kronieken over met name de recente Engelse en Amerikaanse literatuur te schrijven, hoe moeilijk het ook was om zo kort na de oorlog aan buitenlandse boeken te komen. Vestdijk schreef Hermans op 5 oktober 1947: ‘Voorloopig heb ik het nu erg druk, maar ik vermoed in de loop van November wel een kroniek te kunnen leveren, hetzij over Huxley, hetzij over Faulkner. Het zal inderdaad moeilijk zijn om aan Faulkner's boeken te komen; ik vind echter een kroniek over hem, waarin niet eens met de publicaties na '40 rekening gehouden is, wel wat overbodig.’ Vestdijk publiceerde vervolgens inderdaad over Huxley en Faulkner, en ook over Graham Greene.”

 

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Wim Hazeu (Delft, 28 april 1940)
Hazeu bij een beeld van Vestdijk 

 

 

De Chileense dichter en schrijver Roberto Bolaño werd geboren op 28 april 1953 in Santiago de Chile. Zie ook alle tags voor Roberto Bolaño op dit blog.

Uit: 2666 (Vertaald door Natasha Wimmer)

“He saw himself, as we've said, ascetic and hunched over his German dictionaries in the weak light of a single bulb, thin and dogged, as if he were pure will made flesh, bone, and muscle without an ounce of fat, fanatical and bent on success. A rather ordinary picture of a student in the capital, but it worked on him like a drug, a drug that brought him to tears, a drug that (as one sentimental Dutch poet of the nineteenth century had it) opened the floodgates of emotion, as well as the floodgates of something that at first blush resembled self-pity but wasn't (what was it, then? rage? very likely), and made him turn over and over in his mind, not in words but in painful images, the period of his youthful apprenticeship, and after a perhaps pointless long night he was forced to two conclusions: first, that his life as he had lived it so far was over; second, that a brilliant career was opening up before him, and that to maintain its glow he had to persist in his determination, in sole testament to that garret. This seemed easy enough.
* * *

Jean-Claude Pelletier was born in 1961 and by 1986 he was already a professor of German in Paris. Piero Morini was born in 1956, in a town near Naples, and although he read Benno von Archimboldi for the first time in 1976, or four years before Pelletier, it wasn't until 1988 that he translated his first novel by the German author, Bifurcaria Bifurcata, which came and went almost unnoticed in Italian bookstores.
Archimboldi's situation in Italy, it must be said, was very different from his situation in France. For one thing, Morini wasn't his first translator. As it happened, the first novel by Archimboldi to fall into Morini's hands was a translation of The Leather Mask done by someone called Colossimo for Einaudi in 1969. In Italy, The Leather Mask was followed by Rivers of Europe in 1971, Inheritance in 1973, and Railroad Perfection in 1975; earlier, in 1964, a publishing house in Rome had put out a collection of mostly war stories, titled The Berlin Underworld. So it could be said that Archimboldi wasn't a complete unknown in Italy, although one could hardly claim that he was successful, or somewhat successful, or even barely successful. In point of fact, he was an utter failure, an author whose books languished on the dustiest shelves in the stores or were remaindered or forgotten in publishers' warehouses before being pulped.“

 

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Roberto Bolaño (28 april 1953 – 15 juli 2003)

 

 

De Duitse schrijver en vertaler Gerhard Henschel werd geboren op 28 april 1962 in Hannover. Zie ook alle tags voor Gerhard Henschel op dit blog.

Uit: Kindheitsroman

„Doppelstockbett durfte Volker oben schlafen, weil er drei Jahre älter war als ich. Dafür war er drei Jahre jünger als Renate.
Zum Beten faltete Mama ihre Hände über meinen. Lieber Gott, mach mich fromm, daß ich in den Himmel komm.
»Und jetzt will ich keinen Mucks mehr hören!«
Meine Beine waren mit Bademantelgürteln an die Bettpfosten gebunden, eins links und eins rechts, damit ich die Decke nicht abstrampeln konnte.
Maikäfer, flieg!
Unten auf dem Hof machte Mama ein Foto von Volker und mir auf dem Dreirad. Volker fuhr, und ich stand hinten auf der Stange.
An den Sandkasten kam man nicht ran, der war immer besetzt.
Ein Kind hatte auch einen Ball.
Der Hof warvoller Rauhbeine, die den Mädchen hinten den Rock hochhoben: »Deckel hoch, der Kaffee kocht!«
Straßenwörter, die nicht in die Wohnung gehörten, waren Scheiße, Kacke, Arsch und Sau.
Einmal machte Renate mit ihren Freundinnen eine Puppenmuttiparade vom Hof bis zum Rheinufer, und die Puppen kriegten das Deutsche Eck gezeigt.
Ulrike Quasdorf hatte den schlechtesten Puppenwagen. Die Räder eierten und quietschten, und vorne fehlte eins.
Ihre neue Puppe Annemarie hieß so wie eine Frau aus der Tagesschau. Annemarie war b
esser als Renates alte Puppe Christine, die nur aufgemaltes Haar hatte. Annemarie hatte echtes und machte immer Bäh, wenn sie auf dem Kopf stand. Das Bäh kam aus einem Sieb am Rücken raus.
Bei der Parade wollte ich auch mal schieben, aber Renate ließ mich nicht.
Groß und Klein. Nach Groß mußte ich immer noch Mama rufen, damit sie mir den Po abwischte.
»Mama, fertig!«

 

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Gerhard Henschel (Hannover, 28 april 1962)

 

 

De Amerikaans schrijfster Nelle Harper Lee werd geboren in Monroeville op 28 april 1926. Zie ook alle tags voor Harper Lee op dit blog.

Uit:To Kill a Mockingbird

« The Radley Place jutted into a sharp curve beyond our house. Walking south, one faced its porch; the sidewalk turned and ran beside the lot. The house was low, was once white with a deep front porch and green shutters, but had long ago darkened to the color of the slate-gray yard around it. Rain-rotted shingles drooped over the eaves of the veranda; oak trees kept the sun away. The remains of a picket drunkenly guarded the front yard- a "swept" yard that was never swept-where johnson grass and rabbit-tobacco grew in abundance.
Inside the house lived a malevolent phantom. People said he existed, but Jem and I had never seen him. People said he went out at night when the moon was down, and peeped in windows. When people's azaleas froze in a cold snap, it was because he had breathed on them. Any stealthy small crimes committed in Maycomb were his work. Once the town was terrorized by a series of morbid nocturnal events: people's chickens and household pets were found mutilated; although the culprit was Crazy Addie, who eventually drowned himself in Barker's Eddy, people still looked at the Radley Place, unwilling to discard their initial suspicions. A Negro would not pass the Radley Place at night, he would cut across to the sidewalk opposite and whistle as he walked. The Maycomb school grounds adjoined the back of the Radley lot; from the Radley chickenyard tall pecan trees shook their fruit into the schoolyard, but the nuts lay untouched by the children: Radley pecans would kill you. A baseball hit into the Radley yard was a lost ball and no questions asked.
The misery of that house began many years before Jem and I were born. The Radleys, welcome anywhere in town, kept to themselves, a predilection unforgivable in Maycomb. They did not go to church, Maycomb's principal recreation, but worshiped at home; Mrs. Radley seldom if ever crossed the street for a mid-morning coffee break with her neighbors, and certainly never joined a missionary circle.”

 

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Harper Lee (Monroeville, 28 april 1926)
DVD cover voor de film uit 1962

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Joop Waasdorp (pseudoniem: Frans Hals) werd geboren in Amsterdam op 28 april 1917. Zie ook alle tags voor Joop Waasdorp op dit blog.

Uit: Het naakte leven

“Ben op het water geweest en heb slakjes gezameld voor visaas. Een spierwitte man in een verwaaid overhemd viel op een eenzame plek compleet met fototoestel in zee. Voordat ik een held kon zijn had hij zich, zonder camera, weer op het droge gewerkt. Heb mij verder in en uit een halfdonkere grot laten drijven en ben toen bij opstekende wind naar het haventje teruggekeerd, waar enkele mooie vrouwen in niets anders dan een zakdoek bezig waren zich aan dit leven aan te passen. Vrouwen hebben daar veel minder moeite mee dan mannen. Als het mag en moet is een vrouw na een dag een tamelijk ongedwongen meermin. Wat al deze mensen denken, nu zij elkaar uit de pakken en korsetten kunnen zien? Ik weet het niet. Uit de verte kon ik het stalletje van Liliane zien. Veel was daar niet te koop. Het komt weleens voor dat zij mij roept om te bemiddelen tussen haar en buitenlandse klanten Liliane is het officiële fotomodel van het eiland. Dat wil zeggen: zij heeft zichzelf gekroond. Je komt hier een heel eind met een beetje brutaliteit en als je ook nog mooie borsten bezit hoef je geen honger te lijden. Voor vijfendertig gulden per halfuur laat zij zich poedelnaakt in bevallige maar altijd correcte houdingen op de rotsen fotograferen. Omdat ik nu de onderhandelingen zo'n beetje vertaal ben ik haar compagnon. Desgewenst waagt zo'n klant zich met haar en mij in mijn bootje waarna wij in de richting koersen van een verlaten rotspartij, zodat niet iedereen de zitting kan gadeslaan. Niet dat er iets raars gebeurt. Ik vraag mij af waarom die mannen zoveel geld geven voor enkele onschuldige foto's. Liliane en ik hebben deze overeenkomst gesloten bij een biertje in het hotel aan de haven. Zij keek mij vanonder haar gepenseelde wenkbrauwen aan, zei dat zij mij zo'n aardige jongen vond en legde haar hand op mijn dij. Zij adverteert haar beroep in bloedrode onbeholpen letters op een stuk karton. Achter, vóór en terzijde van dit ding paradeert zij met vooruitgestoken borsten. Vermoedt zij een klant, dan doet zij ook nog een opzichtige halsketting om. Maar de laatste dagen zit er lelijk de klad in en daarom zie ik boven de rand van het stalletje alleen het vogelkopje van Sylvaine, die de wacht houdt.”

 

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Joop Waasdorp (28 april 1917 - 3 september 1988)
Cover schrijversportret door Marion Molier

 

 

De Joods-Oostenrijkse dichter, schrijver en journalist Karl Kraus werd geboren in Jičin, Bohemen, Oostenrijk-Hongarije (thans Tsjechië) op 28 april 1874. Zie ook alle tags voorKarl Kraus op dit blog.

 

Sommernachtstraum

Ein wilder Zauber wob durch die Nacht:
das Unkraut wurde lebendig gemacht.
Man vergaß, daß man im Theater saß:
bis vorn an die Rampe wuchs echtes Gras.
Und nichts war von Pappe bis auf die Leute,
die nicht wußten, was ein Vers bedeute.
Man hat, wie Zauber die Sinne umflicht,
vor lauter Wald nicht gehört das Gedicht.
So war jahrhundertealtes Geisteserbe
gerettet durch Regie und Kunstgewerbe.

 

 

Aus jungen Tagen

Nie kann es anders sein.
Nun wirft mein Glaube keinen Schatten mehr.
Von deinem großen Lichte kam er her,
von des Geschlechtes rätselhaftem Schein.

Nun bin ich ganz im Licht,
das milde überglänzt mein armes Haupt.
Ich habe lange nicht an Gott geglaubt.
Nun weiß ich um sein letztes Angesicht.

Wie es den Zweifel bannt!
Wie wirst du Holde klar mir ohne Rest.
Wie halt' ich dich in deinem Himmel fest!
Wie hat die Erde deinen Werth verkannt.

Du gabst dich zum Geschenk
der Welt, ich hab es für dich aufbewahrt.
Ich habe Gott den größten Schmerz erspart.
Geliebte, bleibe deiner eingedenk!

Wie glänzt mir deine Pracht.
Dein Menschliches umarmt, der beten will.
Er heiligt es im Kuß. Wie ist sie still
von Sternen, deiner Nächte tiefste Nacht.

Nie soll es anders sein.
Ob alles Irdische zerbricht und stirbt,
nur dein Zerfall ein geistig Glück verdirbt.
Vergib dich an die Erde nicht, sei Dein!

 

 

Christentum

Seelsorger nennen sich die Pfaffen,
denn sie preisen die Presse und segnen die Waffen.
Jubilate!
Und schon dies mag auf Erden zum Trost euch
                                                           gereichen:
Giftgase tragen das Kreuzeszeichen,
und Textinserate.

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Karl Kraus (28 april 1874 - 12 juni 1936
Gedenkplaat aan zijn geboortehuis in Jičin, Bohemen

 

 

De Tataarse dichter Ğabdulla Tuqay werd geboren op 28 april 1886 in Qoşlawıç in Kazan, Rusland (tegenwoordig Tatarstan). Zie ook alle tags voor Ğabdulla Tuqay op dit blog.

 

Winter, Farewell 

Winter go away, we’re tired of the cold.
Welcome spring is here, her carriage is of gold.
Vanish, Santa Clause, keep safe your snowy beard,
Watch out for the flowers you hated and feared.
The spring does not need a rifle or a sword
Her suite of butterflies obeys her every word.

 

 

Epitaph 

I feel your heartbeat in my soul; you never died,
Your warmth and grace the two of us have tied,
And if you die, death is my only choice,
But while I breathe, I’ll hear your gentle voice.
You’re in my mind, yes, you are in my heart,
Not even death can break us two apart.
My love for you will never be surpassed,
And memories of it until my deathbed last.

 

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Ğabdulla Tuqay (28 april 1886 – 15 april 1913)
Monument in Moskou

 

 

De Engelse dichter en vertaler Charles Cotton werd geboren op 28 april 1630 in Beresford in Staffordshire. Zie ook alle tags voor Charles Cotton op dit blog.

 

Sonnet

WHat have I left to doe but dye,
Since Hope, my old Companion,
That train'd me from my Infancy,
My Friend, my Comforter is gone?

Oh fawning, false, deceiving Friend!
Accursed be thy Flatteries,
Which treacherously did intend
I should be wretched to be wise:

And so I am; for being taught
To know thy guiles, have only wrought
My greater misery and pain:

My misery is yet so great,
That, though I have found out the Cheat,
I wish for thee again in vain.

 

 

The Tempest

I.
STanding upon the margent of the Main,
Whilst the high boiling Tide came tumbling in,
I felt my fluctuating thoughts maintain
As great an Ocean, and as rude, within;
As full of Waves, of Depths, and broken Grounds,
As that which daily laves her chalky bounds.

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Charles Cotton (28 april 1630 – 16 februari 1687)
Portret door Alfred Holst Tourrier

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e april ook mijn blog van 28 april 2015 en ook mijn blog van 28 april 2013 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:18 Reageer op dit bericht

Gerbrand Bakker

De Nederlandse schrijver Gerbrand Bakker werd geboren in Wieringerwaard op 28 april 1962. Bakker studeerde cultureel werk in Leeuwarden, Nederlandse taal- en letterkunde, specialisatie historische taalkunde, aan de Universiteit van Amsterdam, was van 1995 tot 2002 ondertitelvertaler en voltooide in juli 2006 in Alkmaar de opleiding tot vakbekwaam hovenier. Daarnaast is hij schaatsinstructeur en sinds september 2007 vaste columnist bij De Groene Amsterdammer. In de jaren 80 van de 20e eeuw leerde hij via Dolf Verroen, Nannie Kuiper en Paul Biegel de wereld van de kinder- en jeugdboekenschrijvers kennen. Hij besloot om zijn kennis op het gebied van historische taalkunde te gebruiken voor een verklarend jeugd-woordenboek: Het Etymologisch Woordenboek voor Beginners, deel 1 “Hoe het mannetje mannequin werd...” en deel 2 “Hoe het karretje carrière maakte...” In 2007 verscheen zijn eerste jeugdroman “Perenbomen bloeien wit”, die vooral in Duitsland een groot succes werd. In maart 2006 verscheen zijn literaire debuut “Boven is het stil”. Voor dit boek ontving hij het Gouden Ezelsoor, de Debutantenprijs en de Boekdelenprijs 2008. Het boek werd genomineerd voor de AKO Literatuurprijs, de Anton Wachterprijs, de Libris Literatuur Prijs en een aantal buitenlandse prijzen. In juni 2010 werd The Twin (vertaald door David Colmer) de International IMPAC Dublin Literary Award toegekend. “Boven is het stil” is in een flink aantal talen vertaald, waaronder Engels, Duits, Frans, Italiaans, Chinees, Fins, Ests, Deens, Noors en Grieks. Het boek is in het voorjaar van 2009 als toneelstuk te zien geweest bij Het Vervolg te Maastricht en is inmiddels verfilmd door de Nederlandse filmregisseuse Nanouk Leopold. In 2009 verscheen “Ezel, schaap en tureluur”, een bundeling dierenteksten van zijn website en columns uit De Groene Amsterdammer, dit in het kader van het thema van de Boekenweek. “Juni” is zijn derde roman, verschenen in mei 2009. In september 2010 verscheen De Omweg.

Uit: De omweg

“Van de tien dikke, witte ganzen die op het stuk land langs de oprijlaan liepen, waren er na een kleine maand nog zeven over. De andere drie vond ze terug als losse veren en één oranje poot. De overgebleven beesten stonden onaangedaan gras te vreten. Ze kon geen andere rover bedenken dan een vos, maar het zou haar helemaal niet verbaasd hebben als er wolven of grijze beren rondliepen. Ze had het gevoel dat het haar schuld was dat de ganzen opgevreten werden, dat zij verantwoordelijk was voor hun overleven.
    ‘Oprijlaan’ was een groot woord voor het kronkelende, onverharde pad van een kilometer of anderhalf, zo her en der halfverhard met een lading baksteengruis of kapotte dakpannen. Het land langs het oprijpad hoorde bij het huis – weide, moeras, bosjes – en nog steeds doorzag ze niet precies hoe de ligging was, vooral omdat het heuvelde. Het ganzenveld was keurig omheind met prikkeldraad, dat wel. Het redde de beesten niet. Ooit had iemand een drietal vijvertjes voor ze gegraven, elk iets lager gelegen dan het vorige, die gevoed werden door een onzichtbare bron. Ooit ook had er bij die vijvertjes een houten huisje gestaan, inmiddels niet veel meer dan een gekapseisd dak met een doorgezakt bankje ervoor.
    Het huis stond met de achterkant naar het oprijpad, met de voorkant naar de kring van stenen (onzichtbaar) en, een flink stuk verderop, de zee. Heel langzaam daalde het land en alle ramen gaven uitzicht naar omlaag. In de achterkant van het huis waren niet meer dan twee kleine ramen, één in de grote slaapkamer en één in de badkamer. Het beekje lag naast het huis, aan de keukenkant, en daalde vanzelfsprekend mee. In de woonkamer, waar vrijwel de hele dag licht brandde, stond een grote houtkachel. De trap was niet weggebouwd, stond open tegen een zijwand, recht tegenover de voordeur, waarvan de bovenste helft uit een dikke ruit bestond. Boven twee slaapkamers en een enorme badkamer, met daarin een oud bad op leeuwenpoten. In de oude varkensstal – waar nooit meer dan drie grote varkens hadden kunnen staan – een flinke voorraad hout en allerlei achtergelaten rommel. Onder die stal een ruime kelder, waarvan ze het nut niet inzag. Keurig netjes was het er, de wanden gladgestreken met een soort leem, een langwerpig, smal raam naast de betonnen trap gaf wat licht. De kelder kon afgesloten worden met een luik, dat zo te zien al lang niet neergelaten was. Beetje bij beetje vergrootte ze haar ruimte, de kring van stenen was niet veel verder weg dan een kilometer of twee.”

 

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Gerbrand Bakker (Wieringerwaard, 28 april 1962)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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