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Romenu

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Berichten van 15 mei 2017 tot 16 mei 2017

Adrienne Rich, Paul Gellings, Friedrich Rückert, Jakob van Hoddis, Juan Rulfo, Olga Berggolts, Lothar Baier, Rens van der Knoop, Naomi Rebekka Boekwijt, Olaf J. de Landell

De Nederlandse dichter en vertaler Paul Johann Gellings werd geboren in Amsterdam op 16 mei 1953. Zie ook alle tags voor Paul Gellings op dit blog.

 

Prinsenhof

Septembermiddag, weet het nu zeker: tijd
bestaat niet, nee, ieder moment kan zich
achter ruitjes een ganzeveer vertonen.

Hoog in de toren tintelt stil kristal
van brons zijn kil moment;
dan wordt het koel.

Resten licht nog op de zonnewijzer en
van de hagen valt de schaduw langer
als een bladzij uit een andere eeuw.

Weet het nu zeker, mijn pen
krast over perkament.

 

 

In een herfstig hotel

Voor Joost

In een herfstig hotel ben ik mijn ziel
op het spoor gekomen
een gestorven blad onder mijn bed
in een kamer aan een marktpleintje
zonder bomen

en zonder markt – achteraffer kon het niet
toch verdwenen
juist hier de scheuren
in mijn voering
verdampte het verdriet

nooit geweten dat het er zo uitzag
wat ik hier zou vinden
een blaadje van een verre boomtak
losgeraakt tussen
twee oktobervlagen

zomaar dus onder mijn bed
het beeld gezien
van wat men ziel noemt
het kwam van nergens
en ging nergens heen

om de wereld door te geven
haar boeken en haar bouwsels
ons onbegrijpelijke leven
in een herfstig hotel waar
ik maar één nacht ben gebleven

 

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Paul Gellings (Amsterdam, 16 mei 1953)

 

 

De Amerikaanse dichteres Adrienne Rich werd 16 mei 1929 geboren te Baltimore. Zie ook alle tags voor Adrienne Rich op dit blog.

 

Dream Wood

In the old, scratched, cheap wood of the typing stand
there is a landscape, veined, which only a child can see
or the child's older self, a poet,
a woman dreaming when she should be typing
the last report of the day. If this were a map,
she thinks, a map laid down to memorize
because she might be walking it, it shows
ridge upon ridge fading into hazed desert
here and there a sign of aquifers
and one possible watering-hole. If this were a map
it would be the map of the last age of her life,
not a map of choices but a map of variations
on the one great choice. It would be the map by which
she could see the end of touristic choices,
of distances blued and purpled by romance,
by which she would recognize that poetry
isn't revolution but a way of knowing
why it must come. If this cheap, mass-produced
wooden stand from the Brooklyn Union Gas Co.,
mass-produced yet durable, being here now,
is what it is yet a dream-map
so obdurate, so plain,
she thinks, the material and the dream can join
and that is the poem and that is the late report.

 

 

What Kind of Times Are These

There's a place between two stands of trees where the grass grows uphill
and the old revolutionary road breaks off into shadows
near a meeting-house abandoned by the persecuted
who disappeared into those shadows.

I've walked there picking mushrooms at the edge of dread, but don't be fooled
this isn't a Russian poem, this is not somewhere else but here,
our country moving closer to its own truth and dread,
its own ways of making people disappear.

I won't tell you where the place is, the dark mesh of the woods
meeting the unmarked strip of light—
ghost-ridden crossroads, leafmold paradise:
I know already who wants to buy it, sell it, make it disappear.

And I won't tell you where it is, so why do I tell you
anything? Because you still listen, because in times like these
to have you listen at all, it's necessary
to talk about trees.

 

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Adrienne Rich (16 mei 1929 – 27 maart 2012)

 

 

De Duitse dichter Johann Michael Friedrich Rückert werd geboren in Schweinfurt op 16 mei 1788. Zie ook alle tags voor Friedrich Rückert op dit blog.

Uit: Kindertotenlieder

 

In meine häuslichen Lieder

In meine häuslichen Lieder,
Das Tagebuch meiner Lust,
Schrieb ich mit Freuden bewußt
Nur Freudengewinnste nieder,
Nie schrieb ich einen Verlust
In meine häuslichen Lieder.

In meine häuslichen Lieder
Schreib' ich nun euern Verlust.
So hat sich schließen gemußt
Die Rechnung! und wohl nicht wieder
Schreib' ich sobald eine Lust
In meine häuslichen Lieder

 

 

Was an dir des Tods Unbilden

Was an dir des Tods Unbilden
Frevelten, hat mit dem milden
Zauberstab gerochen
Poesie, die soviel Leben
Dir bemüht ist zuzugeben,
Als das Schicksal dir hat abgebrochen.

Armer Stab! ihm, der so wichtig
Sich geberdend, ist so nichtig,
Sei der Stab gebrochen!
Frommen dir die Zauberweisen,
Die dich in den Himmel preisen,
Da der Tod dich hat ins Grab gesprochen?

Doch sie sollen dir nicht frommen,
Sondern uns zu Gute kommen,
Übers Grab gesprochen;
Dir nicht sollen sie dein Leben,
Sondern uns zurück es geben,
Denn nur uns, nicht dir wards abgebrochen.

 

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Friedrich Rückert (16 mei 1788 - 31 januari 1866)
Cover

 

 

De Duitse dichter Jakob van Hoddis (pseudoniem van Hans Davidsohn) werd geboren in Berlijn op 16 mei 1887. Zie ook alle tags voor Jakob von Hoddis op dit blog.

 

Varieté

I
Loge

Ein Walzer rumpelt; geile Geigen kreischen;
Die Luft ist weiss vom Dunst der Zigaretten;
Es riecht nach Moschus, Schminke, Wein, nach fetten
Indianern und entblössten Weiberfleischen.

Ah! Schwimmen in der dicken Luft die vielen
Dämlichen Köpfe, die ins Helle glotzen?
Drei Weiber lässt man auf der Bühne spielen,
Die süsslich mit gemeinen Gesten protzen.


II
Der Athlet

Und der Athlet tritt auf und staunen kannst de,
Wie er ein Brett mit seiner Faust zerhaut.
Er geht einher mit ungeheurem Wanste
Und feistem Arm und Nacken, schweissbetaut.

Und kurze Hosen schlottern um die Beinchen,
Die sind zu dünnen Stöckchen deformiert.
Prunkende Seide seine Füsschen ziert.
Ach! sind die niedlich! Wie zwei rosa Schweinchen.

 

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Jakob van Hoddis (16 mei 1887 – mei/juni ? 1942)
Cover van een tentoonstellingscatalogus

 

 

De Mexicaanse schrijver Juan Rulfo werd geboren op 16 mei 1917 in Sayula. Zie ook alle tags voor Juan Rulfo op dit blog.

 

Uit: Pedro Páramo (Vertaald door Dagmar Ploetz)

““Ich war bei Los Encuentros auf ihn gestoßen. Dort, wo sich mehrere Wege kreuzen, hatte ich gewartet, bis endlich dieser Mann auftauchte.
»Wohin gehen Sie?« fragte ich ihn.
»Dort hinunter, Señor.«
»Kennen Sie einen Ort namens Comala?«
»Genau da will ich hin.«
Und ich folgte ihm. Ich ging hinter ihm her, versuchte ihn einzuholen, bis er anscheinend merkte, dass ich ihm folgte, und er seinen Schritt verlangsamte. Dann gingen
wir so nah nebeneinander, dass sich fast unsere Schultern berührten.
»Auch ich bin ein Sohn von Pedro Páramo«, sagte er.
Eine Schar Raben kam vorbeigeflogen, kreuzte den leeren Himmel und machte kra, kra, kra.
Nachdem wir die Berge hinabgestiegen waren, ging es immer weiter hinunter. Wir hatten den heißen Wind dort oben gelassen und tauchten nun in die reine Hitze, ohne Wind. Es war so, als warteten alle Dinge auf irgend etwas.
»Es ist heiß hier«, sagte ich.
»Ja, und das ist noch gar nichts«, antwortete mir der andere. »Warten Sie nur ab. Sie werden die Hitze noch stärker spüren, wenn wir nach Comala kommen. Das liegt auf glühender Erde, geradewegs am Eingang zur Hölle. Wenn ich Ihnen sage, dass von denen, die dort sterben, viele aus der Hölle noch mal zurückkehren, um sich eine Decke zu holen.«

 

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Juan Rulfo (16 mei 1917 - 8 januari 1986)

 

 

De Russische dichteres en schrijfster Olga Fyodorovna Berggolts werd geboren op 16 mei 1910 in Sint Petersburg. Zie ook alle tags voor Olga Berggolts op dit blog.

 

Not till the silver...

Not till the silver nor the golden wed
I will proceed to live with you, my friend.
But we have had the iron one before -
It'd gone through flames of the ferocious war.
This love I hold all golden weds above:
Like in the iron, I am still in love.

 

 

Don't even try

Don't even try your looking back
At this gloom dark, at this gloom ice;
There someone waits on your feet's track,
You can't stop answering his eyes.
Today I looked back and… at once
I see: he looks at me, my friend,
With his alive eyes from the ice -
My single one until my end.
And I'd not known that ‘tis thus.
I'd thought another is my light.
But, oh, my plight, dream, paradise,
I live only when I'm your sight!
Only your look makes right my life,
I'm faithful only to your glance:
For all who lives - I am his wife,
Your widow - for both of us.

 

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Olga Berggolts (16 mei 1910 – 13 november 1975)
Cover

 

 

De Duitse schrijver, vertaler en essayist Lothar Baier werd geboren in Karlsruhe op 16 mei 1942. Zie ook alle tags voor Lothar Baier op dit blog.

Uit: Eine Art schattenloser Existenz

„Was denkst du jetzt? Was soll ich schon denken, sagte Jörn, ich versuche so etwas wie ein Netz zu knüpfen, aber immer hängen ein paar Enden ins Leere hinein".
Wenn der pensionierte Westdeutsche Jörn mit Einheimischen seines Alters wie dem respektvoll porträtierten märkischen Schmied und Gastwirt Demuth spricht, fällt ihm zwar die Fremdheit auf, die Jahrzehnte nach Westen und Osten getrennter Erfahrungen hinterließen, doch wenn die Versuchung sich regt, die Fremdheit durch reporterhaftes Ausfragen des Ostdeutschen zu überwinden, fürchtet er gleich das unwillkürliche Einmischen eines Zwischentons, "der nach Mitleid, Vorhaltungen, besserem Wissen klingt", und lässt es bleiben. Verständigung wird jedoch möglich, wenn Erinnerungen an Pimpfenzeit und kalte Kriegswinter, an Drahtfunknachrichten und ans Wachspapier alter Militärkarten ausgetauscht werden, und bei diesem Austauschen beginnt der Westdeutsche sich zu fragen, was ihn denn zum Westdeutschen hatte werden lassen, der der "Ostzone" früh den Rücken kehrte und jahrzehntelang nicht hatte wissen wollen, was jenseits der Grenze vor sich ging. Eine politische Entscheidung, für Demokratie nach westlichem Muster? Nein, das war es wahrscheinlich nicht, gibt Jörn zu verstehen, es hatte viel mehr mit der in Westdeutschland gebotenen Möglichkeit zu tun, eine Art schattenloser Existenz zu führen, die vor der Behelligung durch die eigene, dazu geographisch nach Osten gerückte Vergangenheit schützte. "Mit dem Rücken zum Gestern dachte er viele Jahre lang, die Jahre der Kindheit und des Krieges verlassen zu haben wie ein Land, in das man nicht mehr zurückkehrt, nicht einmal in der Erinnerung, und mit Heimweh schon gar nicht."

 

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Lothar Baier (16 mei 1942 – 11 juli 2004)
Cover

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichter Rens van der Knoop werd geboren in Engeland in 1987. Zie ook alle tags voor Rens van der Knoop op dit blog.

 

Het is stil tussen de wandkleden en het tapijt

fijn geweven gezichten vinden hun blik
op steeds dezelfde plek

in diepe banken zit een aantal mensen weggezakt
te drinken van hun mokken thee
de handen eromheen gevouwen
alsof het een kind is dat ze beschermen willen
of een deel van henzelf
een rest liefde
die dreigt te vervluchtigen

een vrouw met een beige regenjas kijkt op
verbaasd, omdat er nergens een klok tikt

 

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Rens van der Knoop (Engeland, 1987)

 

 

De Nederlandse schrijfster Naomi Rebekka Boekwijt werd geboren in 1990. Zie ook alle tags voor Naomi Rebekka Boekwijt op dit blog.

Uit:Hoogvlakte

`Meenemen of hier opeten?' grapte Wyss. Wat moet ik daarmee?' vroeg ik. 'Die krijg ik er nooit onder.' Jawel.' Hij verzette een voet, iets verder van de kop weg. 'Het zal alleen werken zijn.' De boeg en de voorpoten waren indrukwekkend breed. Daaronder klompen van hoeven. Een kleur had het beest niet echt. Het woord dat in me opkwam was 'grauw'. Heel even kreeg ik voor ogen waar dit type een eeuw geleden voor gefokt was: voor het zwoegen op de akker, in tuig, in vol ornaat. `Het heeft maar één ijzer,' merkte ik op. `Verder is de hoefsmid nog niet gekomen.' `Dat belooft veel goeds.' `Ik zou het proberen,' kwam Agnes ertussen. Ze keek mij aan. Naar Wyss keek zij niet. Hij was voor haar bestaan verantwoordelijk, meer niet. `Heeft Moser hierom gevraagd?' vroeg ik. `Hij wou een werkpaard,' zei Wyss. 'Net zo één als vroeger, zoiets zei-ie. Nou, dat kan-ie natuurlijk krijgen ook.' Dit is toch nauwelijks een paard te noemen.' `Bekijk dat beest eens goed. Wat zit er aan die poot? Juist, één teen.' Geërgerd griste ik het touw uit de dikke hand. Het beest zette zich in beweging. Wyss lachte, smerig, luid. Hij lachte uit leedvermaak, ook al was het mijn zaak niet. Het was iets tussen Moser en hem. Naast mij kwam een zwaar been naar voren, het ijzer klonk op het beton. Ik leidde het paard naar de veldweg. Na een paar meter keek ik achterom. Wyss stond breed, de armen van het lijf, handen op de heupen. Wyss werd niet geplaagd door een geweten. Hij was een tevreden man. Hij wist dat hij het beest misschien terug moest nemen, maar voorlopig was hij ervanaf. Iets verder stond Agnes. Zij hief kort haar hand bij wijze van groet.”

 

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Naomi Rebekka Boekwijt (Nederland, 1990)

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 16 mei 2016.

De Nederlandse schrijver Olaf J. de Landell werd geboren in Cirebon op Java in Nederlands-Indië op 16 mei 1911. Zie ook alle tags voor Olaf J. de Landell op dit blog.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Albert Verwey, Arthur Schnitzler, Pem Sluijter, W.J.M. Bronzwaer, Frits van Oostrom, Michael Lentz, Max Frisch, Judith Hermann, Peter Shaffer

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 

Blauw en rood

Al liepen alle vrouwen nou
Op straat in blauwe japonnen,
Al liepen hun mannen ertussendoor
In rode pantalonnen:

Ik zag ze niet door 't luchteblauw,
Dat hemelse blauwe wonder;
Ik zag ze niet door 't pannenrood,
Waar 't stadsvolk wonet onder.

Met luchteblauw en pannenrood,
Was de wereld schoon beschilderd;
Maar door onze zonden zijn hier en daar
Die kleuren verweerd en verwilderd.

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

10

Moeder van Smarten, zie mij aan, ik lijd...
Gij zaagt Hém hangen aan het hout, uw zoon,
Met bleek, bebloed gelaat en doornenkroon,
Die langzaam stierf in ongedeelden strijd.

En stil bleeft gij daar staan, alsof ge áltijd
Weer dacht dat Hij Góds Zoon was, en te schoon
Voor éengen dood, – en Hij hing dáar ten toon:
Uw kind, die Moeder veler smarten zijt.

Moeder van Smarten, zie mij aan, ik lijd...
Hef stil uw ogen op, van waar gij staat:
Ook ik, ik staar op ’t kruis, waar Eén aan sterft!

En ik, Moeder van Smarte! ook ik belijd
Hém als Gods Zoon, en ook mijn ziel vergaat
Van liefde, als de uwe, en lijdt als zij Hem derft.

 

 

De deizende sterren

De deizende sterren, zij tink'len
Hun vesper mij na, waar ik rijs,
Tot die tonen mijn voeten besprink'len
Op de trappen van 't zonnepaleis.

 

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Albert Verwey (15 mei 1865 - 8 maart 1937)
Portret door Jan Veth (1885) in het Rijksmuseum

 

 

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862. Zie ook alle tags voor Arthur Schnitzler op dit blog.

Uit: Leutnant Gustl

„Bravo, bravo! Jetzt wird's doch bald aus sein? – Ja, jetzt steht die ganze G'sellschaft da droben auf... sieht sehr gut aus – imposant! – Orgel auch?... Orgel hab' ich sehr gern... So, das laß' ich mir g'fall'n – sehr schön! Es ist wirklich wahr, man sollt' öfter in Konzerte gehen... Wunderschön ist's g'wesen, werd' ich dem Kopetzky sagen... Werd' ich ihn heut' im Kaffeehaus treffen? – Ah, ich hab' gar keine Lust, ins Kaffeehaus zu geh'n; hab' mich gestern so gegiftet! Hundertsechzig Gulden auf einem Sitz verspielt – zu dumm! Und wer hat alles gewonnen? Der Ballert, grad' der, der's nicht notwendig hat... Der Ballert ist eigentlich schuld, daß ich in das blöde Konzert hab' geh'n müssen... Na ja, sonst hätt' ich heut' wieder spielen können, vielleicht doch was zurückgewonnen. Aber es ist ganz gut, daß ich mir selber das Ehrenwort gegeben hab', einen Monat lang keine Karte anzurühren... Die Mama wird wieder ein G'sicht machen, wenn sie meinen Brief bekommt! –
Ah, sie soll zum Onkel geh'n, der hat Geld wie Mist; auf die paar hundert Gulden kommt's ihm nicht an. Wenn ich's nur durchsetzen könnt', daß er mir eine regelmäßige Sustentation gibt... aber nein, um jeden Kreuzer muß man extra betteln. Dann heißt's wieder: Im vorigen Jahr war die Ernte schlecht!... Ob ich heuer im Sommer wieder zum Onkel fahren soll auf vierzehn Tag'? Eigentlich langweilt man sich dort zum Sterben... Wenn ich die... wie hat sie nur geheißen?... Es ist merkwürdig, ich kann mir keinen Namen merken!... Ah, ja: Etelka!... Kein Wort deutsch hat sie verstanden, aber das war auch nicht notwendig... hab' gar nichts zu reden brauchen!... Ja, es wird ganz gut sein, vierzehn Tage Landluft und vierzehn Nächt' Etelka oder sonstwer... Aber acht Tag' sollt' ich doch auch wieder beim Papa und bei der Mama sein... Schlecht hat sie ausg'seh'n heuer zu Weihnachten... Na, jetzt wird die Kränkung schon überwunden sein. Ich an ihrer Stelle wär' froh, daß der Papa in Pension gegangen ist. – Und die Klara wird schon noch einen Mann kriegen... Der Onkel kann schon was hergeben... Achtundzwanzig Jahr', das ist doch nicht so alt... Die Steffi ist sicher nicht jünger... Aber es ist merkwürdig: die Frauenzimmer erhalten sich länger jung. Wenn man so bedenkt: die Maretti neulich in der ›Madame Sans-Gêne‹ – siebenunddreißig Jahr' ist sie sicher, und sieht aus... Na, ich hätt' nicht Nein g'sagt! – Schad', daß sie mich nicht g'fragt hat...“

 

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Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)
Cover

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook alle tags voor Pem Sluijter op dit blog.

 

De binding

Ze hadden hem de explosieven-
gordel omgegespt. Voelden zich
geroepen brachten hem weg.
Halverwege zei hij ik wil niet dood.
Bleef daarbij. Zij keerden
op de weg die ze gekomen
waren. Ismaël die zichzelf
en Izaäk spaarde.
Zijn ouders zagen hem ontzet terug
van zijn gang naar de top van de berg.
Moria, lieten hem niet uit hun ogen.
Wachten tot de God van Abraham
in een offer voorziet.

 

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Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)
Het offeren van Izaäk door Juan de Valdés Leal, 1657-59

 

 

De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook alle tags voor W. J. M. Bronzwaer op dit blog

Uit:Lessen in Lyriek

“Men kan dit sonnet lezen als een vervulling van een opdracht, gesteld door een opdrachtgever aan de dichter, om hem met een zomerdag te vergelijken. De pragmatische situatie is dan overduidelijk; alleen is de instructie, net als bij Andreas Bumier, in de tekst van het gedicht opgenomen. Een tweede wezenskenmerk van de poëzie dat zich aan het voorbeeld uit Samuel laat aflezen is dat de poëzie een in taal uitgedrukte en tegelijk door de talige vorm beheerste emotie is. Zij is' uitdrukking en beheersing tegelijk van een emotionele impuls. In ons voorbeeld is de uitgedrukte emotie verre van enkelvoudig. Zij + BREMS, 133 behelst vreugde over het gunstige verloop van een veldslag tegen de vijandige Filistijnen, maar ook teleurstelling over het feit dat de gunstige uitslag niet aan de koning (Saul) maar aan de legeraanvoerder (David) te danken is, gepaard aan het besef dat Saul daardoor een slechte koning is. De complexiteit van deze emotie vindt haar weerspiegeling in de talige vorm van de poëtische uitdrukking, die als gevolg daarvan niet anders dan complex kán wezen. Het voorbeeld vertoont een voor het poëtisch taalgebruik uiterst karakteristieke tweeslag', waarvoor doorgaans de technische term parallellisme wordt gebruikt. De poëtische tekst valt in twee' delen uiteen, die in hun vormgeving parallel zijn aan elkaar en bovendien elkaars + paraiieiiisme betekenis medebepalen. Het eerste lid, 'Saul sloeg ze bij duizenden neer', zou op zichzelf niet als poëtisch herkenbaar zijn en het tweede lid, 'David sloeg ze bij tienduizenden neer', evenmin. Het effect dat ons hier van poëzie doet spreken komt pas tot stand als de twee leden tot elkaar in een relatie komen te staan, het moment waarop de 'tweeslag' wordt herkend. Op dat moment blijkt ook, dat de betekenis van de twee leden in hun relatie tot elkaar méér is dan de optelsom van de betekenis van de twee leden afzonderlijk. Dat blijkt als we ons realiseren dat het telwoord 'duizenden', waaraan we op zich de betekenis 'zeer veel' hechten, hier de betekenis 'zeer veel, maar minder dan mogelijk' krijgt en het krijgt die extra betekenis door de parallelstelling met 'tienduizenden'. Het woord 'duizenden' is dankzij de parallellistische vormgeving van de uitdrukking hier dus verrijkt met een surplus aan betekenis: het betekent niet meer alleen enthousiasme over een grote hoeveelheid, maar ook frustratie over een te kleine hoeveelheid. De complexiteit van de tot uitdrukking gebrachte emotie weerspiegelt zich met grote precisie in de voor de uitdrukking gebruikte taalvorm. Maar bovendien - en dat is misschien wel de best haalbare formulering waarin we het wezen van de poëzie kunnen verwoorden - krijgen de woorden in de poëzie een andere of een rijkere of een complexere betekenis dan die welke zij 'van huis uit', in de niet-poëtische of praktische taal, bezitten.”

 

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W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

 

 

De Nederlandse historisch letterkundige Frits van Oostrom werd geboren in Utrecht op 15 mei 1953. Zie ook alle tags voor Frits van Oostrom op dit blog.

Uit Mozes en de doortocht door de polder (Lezing)

“Maar het model van Philips is bepaald on-Nederlands. Zo’n schetterig “follow the leader” is veel meer iets Amerikaans, waarvan ons land heus wel een tik heeft meegekregen - en in de laatste decennia in toenemende mate - maar in wezen blijven wij het land van leiders zoals Drees en Zijlstra, regeerders in een rijtjeshuis, aartsvaders van consensuele evolutie. Het is heden ten dage mode – niet in de laatste plaats onder jonge mensen - om over dergelijk leiderschap te schamperen, waarmee vaak in dezelfde moeite door het hele poldermodel verketterd wordt. Maar het is wel onze diepste traditie, heeft ons gebracht waar we nu staan – en is misschien ook wel een heel erg goed concept.
En aangezien een Nederlander zoiets nooit van een landgenoot zal aannemen, ben ik zo vrij als kroongetuige hier twee gezaghebbende Amerikaanse stemmen op te voeren. In haar essay Mankind’s better moments (1980) behandelt Pulitzer Prize-winnares Barbara Tuchman drie fenomenen in de wereldgeschiedenis waarin de mensheid zich waarachtig groots betoonde. Tuchmans derde voorbeeld is de stichting van Amerika – hoe zou het ook anders kunnen, in een verhaal dat oorspronkelijk diende als Jefferson Lecture in Washington D.C.. Het tweede voorbeeld is: middeleeuwse kathedralen – en wie zich ooit rekenschap heeft gegeven van wat daar met beperkte technische middelen voor groots verricht werd, kan Barbara Tuchman alleen maar gelijk geven. En haar eerste voorbeeld uit de wereldgeschiedenis van de mensheid op haar best?”

 

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Frits van Oostrom (Utrecht, 15 mei 1953)
Cover 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, literatuurwetenschapper en musicus Michael Lentz werd geboren in Düren op 15 mei 1964. Zie ook alle tags voor Michael Lentz op dit blog.

 

fast unverändert

Die Energiequelle des Hammerwerkes ist die Wasserkraft.
Ein oberschlächtiges Wasserrad überträgt
die Kraft auf riesige Hammerwelle.
Auf dieser sitzt ein Nockenring
der das Schwanzende des Hammerstieles nach unten drückt.

Dadurch wird der am anderen Ende
des Stieles aufgekeilte Hammerbär ausgehoben.
Der Hammerschwanz stößt an eine Stahlplatte
die ihn augenblicklich zurückfedern läßt
so daß der Kopf des Hammers auf den Amboß schlägt.
Dieser Vorgang wiederholt sich.

 

 

ich bin dein eingeschriebener text
und du sagst mich auf
und du veranderst mich

du schüttest mich aus ver
wackelst mich
verweigerst mich

ich bin wie du sagst

du reißt mich auf
und auseinander
und überfliegst mich

da kommt wenig
noch vor

ich bin andrang
der sich entwickelt
unter deinem blick
und verfliegt

ich bin staub und stempel
aber du bestäubst mich nicht

ich bin deine kennung
die vorkommene schrift
aber du liest mich nicht mehr

 

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Michael Lentz (Düren, 15 mei 1964)

 

 

De Zwitserse schrijver en architect Max Frisch werd geboren in Zürich op 15 mei 1911. Zie ook alle tags voor Max Frisch op dit blog.

Uit: Stiller

„Ich sitze in meiner Zelle, Blick gegen die Mauer, und sehe die Wüste. Beispielsweise die Wüste von Chihuahua. Ich sehe ihre grosse Öde voll blühender Farben, wo sonst nichts anderes mehr blüht, Farben des glühenden Mittags, Farben der Dämmerung, Farben der unsäglichen Nacht. Ich liebe die Wüste. Kein Vogel in der Luft, kein Wasser, das rinnt, kein Insekt, ringsum nichts als Stille, ringsum nichts als Sand und Sand und wieder Sand, der nicht glatt ist, sondern vom Winde gekämmt und gewellt, in der Sonne wie mattes Gold oder auch wie Knochenmehl, Mulden voll Schatten dazwischen, die bläulich sind wie diese Tinte, ja wie mit Tinte gefüllt, und nie eine Wolke, nie auch nur ein Dunst, nie das Geräusch eines fliehenden Tiers, nur da und dort die vereinzelten Kakteen, senkrecht, etwas wie Orgelpfeifen oder siebenarmige Leuchter, aber haushoch, Pflanzen, aber starr und reglos wie Architektur, nicht eigentlich grün, eher bräunlich wie Bernstein, solange die Sonne scheint, und schwarz wie Scherenschnitte vor blauer Nacht - all dies sehe ich mit offenen Augen, wenn ich es auch nie werde schildern können, traumlos und wach und wie jedesmal, wenn ich es sehe, betroffen von der Unwahrscheinlichkeit unseres Daseins. Wieviel Wüste es gibt auf diesem Gestirn, dessen Gäste wir sind, ich habe es nie vorher gewusst, nur gelesen; nie erfahren, wie sehr doch alles, wovon wir leben, Geschenk einer schmalen Oase ist, unwahrscheinlich wie die Gnade. Einmal, irgendwo unter der mörderischen Glut eines Mittags ohne jeglichen Wind, hielten wir an; es war die erste Zisterne seit Tagen, die erste Oase auf jener Fahrt. Ein paar Indianer kamen heran, um unser Vehikel zu besichtigen, wortlos und schüchtern. Wieder Kakteen, dazu ein paar verdörrte Agaven, ein paar serbelnde Palmen, das war die Oase.”

 

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Max Frisch (15 mei 1911 - 4 april 1991) 

 

 

De Duitse schrijfster Judith Hermann werd geboren op 15 mei 1970 in Berlijn-Tempelhof. Zie ook alle tags voor Judith Hermann op dit blog.

Uit: Aller Liebe Anfang

„Sie sagt, ich habe Flugangst, ich ertrage das Fliegen nicht gut, kann ich neben Ihnen sitzen, könnte ich bitte einfach neben Ihnen sitzen bleiben.
Das ist die Wahrheit. Jasons Gesichtsausdruck verändert sich, er wird nicht unbedingt weich, aber er verändert sich. Er sagt, Sie brauchen keine Flugangst zu haben. Setzen Sie sich hin. Ich heiße Jason. Setzen Sie sich.
Das Flugzeug rollt über die Startbahn, beschleunigt, hebt ab und fliegt. Das Flugzeug fliegt hoch in den blassen, fernen Himmel, es bricht durch die Wolken, unter ihnen bleiben das Land, ein anderes, früheres Leben zurück. Jasons Hände sind dreckig und voller Farbe. Er dreht die rechte um und hält Stella seine offene Handfläche hin. Stella legt ihre linke Hand in seine, seine Hand ist rau und warm. Er zieht ihre Hand zu sich rüber, legt sie in seinen Schoß, schließt die Augen, dann schläft er ein. Später wird das ein Vorzeichen sein. Stella hätte damals schon verstehen können – sie hat Angst, und Jason schläft. Schläft, obwohl sie Angst hat. Aber er würde sagen, er habe geschlafen, damit sie sehen konnte, dass es unsinnig war, Angst zu haben. Sie hat das damals nicht verstanden.
Als das Flugzeug landet, macht er die Augen auf und lächelt. So sehr dunkle Augen, fast schwarz und im Ausdruck eigentlich abwesend. Aber er lächelt. Er sagt, sieh an, Stella, Sie haben es geschafft. Er nimmt jetzt ihre Hand in seine beiden Hände, und dann küsst er ihre Hand, den Handrücken, fest und sicher. Wollen wir uns wiedersehen, sagt Stella. Sehen wir uns wieder. Ja, sagt Jason, er sagt das, ohne nachzudenken — ja. Stella schreibt ihre Telefonnummer auf seine Bordkarte. Dann steht sie auf und flüchtet, sie steigt aus dem Flugzeug über die Metalltreppe zurück auf die Erde, ohne sich noch einmal umzusehen. Es ist kühl, es regnet. Unmöglich zu wissen, wie es weitergehen wird. Jason ruft drei Wochen später an. Stella fragt ihn nie, was er in diesen drei Wochen gemacht, worüber er eigentlich so lange nachgedacht hat, zu welchem Schluss er dann gekommen ist.“

 

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Judith Hermann (Berlijn-Tempelhof, 15 mei 1970)

 

 

De Britse toneelschrijver Peter Shaffer werd geboren op 15 mei 1926 in Liverpool.  Zie ook alle tags voor Peter Schaffer op dit blog.

Uit: Equus

„DYSART Me?
HESTHER I mean, to hospital.
DYSART Now look, Hesther. Before you say anything else, I can take no more patients at the moment. I can’t even cope with the ones I have.
HESTHER You must.
DYSART Why?
HESTHER Because most people ar going t be disgusted by the whole thing. Including doctors.
DYSART May I remind you I share this room wit tw highly competent psychiatrists?
HESTHER Bennett and Thoroughgood. They’ll be as shocked as the public.
DYSART That’s an absolutely unwarrantable statement.
HESTHER Oh, they’ll be cool and exact. And underneath they’ll be revolted, and immovably English. Just like my bench.
DYSART Well, what am I? Polynesian?
HESTHER You know exactly what I mean! ... (pause) Please, Martin. It’s vital. You’re this boy’s only chance.
DYSART Why? What’s he done? Dosed some little girl’s Pepsi with Spanish Fly? What could possibly throw your bench into two-hour convulsions?
HESTHER He blinded six horses with a metal spike.“

 

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Peter Shaffer (Liverpool 15, mei 1926)
Scene uit een opvoering in West Hartford Connecticut, 2010

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook mijn blog van 15 mei 2016 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:34 Reageer op dit bericht

Mary Wortley Montagu

 

Rectificatie

De Engelse schrijfster Lady Mary Wortley Montagu werd geboren in Thoresby Hall, Nottinghamshire, op 15 mei 1689 en gedoopt op 26 mei 1689. Zie ook alle tags voor Mary Wortley Montagu op dit blog.

 

A Hymn To The Moon
Written in July, in an arbour

Thou silver deity of secret night,
Direct my footsteps through the woodland shade;
Thou conscious witness of unknown delight,
The Lover's guardian, and the Muse's aid!
By thy pale beams I solitary rove,
To thee my tender grief confide;
Serenely sweet you gild the silent grove,
My friend, my goddess, and my guide.
E'en thee, fair queen, from thy amazing height,
The charms of young Endymion drew;
Veil'd with the mantle of concealing night;
With all thy greatness and thy coldness too.

 

 

Advice

Cease, fond shepherd -- cease desiring
What you never must enjoy;
She derides your vain aspiring,
She to all your sex is coy.
Cunning Damon once pursu'd her,
Yet she never would incline;
Strephon too as vainly woo'd her,
Though his flocks are more than thine.
At Diana's shrine aloud,
By the zone around her waist,
Thrice she bow'd, and thrice she vow'd
Like the Goddess to be chaste.

 

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Mary Wortley Montagu (15 mei 1689 – 21 augustus 1762)
Lady Montagu in Turkse kleding door Jean-Étienne Liotard, ca. 1756



Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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