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Romenu

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Berichten van 30 mei 2017 tot 31 mei 2017

Walt Whitman, Frank Goosen, Gabriel Barylli, Konstantin Paustovski, Svetlana Alexievich, Ludwig Tieck, Gerd Hergen Lübben, Saint-John Perse, Georg Herwegh

De Amerikaanse dichter Walt Whitman werd geboren op 31 mei 1819 in Westhills, Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Whalt Whitman op dit blog.

 

Zang van de open weg

2

Jij, weg die ik opga en afkijk, ik geloof dat je niet alles bent dat hier is,
Ik geloof dat hier ook veel ongeziens is.

Hier de wijze les van het onthaal dat voorkeur noch verwerping is,
De zwarte met zijn kroeskop, de boef, de zieke, de ongeletterde worden niet verworpen;
De geboorte, het snellen naar de arts, de bedelaarstred, het strompelen van de dronkaard, de
lachende troep werklui,
De ontsnapte knaap, het rijtuig van de rijke, de dandy, het ontvluchtende paar,
De vroege marktman, de lijkkoets, het verhuizen van meubels naar de stad, de terugkeer uit
de stad,
Ze komen voorbij, ook ik kom voorbij, alles komt voorbij, niemand kan worden uitgesloten,
Geen mens die niet wordt aanvaard, geen mens die me niet lief zal zijn.

 

Vertaald door Jabik Veenbaas

 

 

"Are you the new person drawn toward me?"

Are you the new person drawn toward me?
To begin with, take warning, I am surely far different from what you suppose;
Do you suppose you will find in me your ideal?
Do you think it so easy to have me become your lover?
Do you think the friendship of me would be unalloy’d satisfaction?
Do you think I am trusty and faithful?
Do you see no further than this façade, this smooth and tolerant manner of me?
Do you suppose yourself advancing on real ground toward a real heroic man?
Have you no thought, O dreamer, that it may be all maya, illusion?

 

 

Uit: Calamus Poems (Fragment)

2
Through me shall the words be said to make death
exhilarating,
Give me your tone therefore, O Death, that I may
accord with it,
Give me yourself—for I see that you belong to me
now above all, and are folded together above all
—you Love and Death are,
Nor will I allow you to balk me any more with what
I was calling life,
For now it is conveyed to me that you are the pur-
ports essential,
That you hide in these shifting forms of life, for
reasons—and that they are mainly for you,
That you, beyond them, come forth, to remain, the
real reality,
That behind the mask of materials you patiently
wait, no matter how long,
That you will one day, perhaps, take control of all,
That you will perhaps dissipate this entire show of
appearance,
That may be you are what it is all for—but it does
not last so very long,
But you will last very long.

 

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Walt Whitman (31 mei 1819 – 26 maart 1893)
Portret door Lawrence C. Earle, ca. 1890

 

 

De Duitse schrijver en cabaretier Frank Goosen werd geboren op 31 mei 1966 in Bochum. Zie ook alle tags voor Frank Goosen op dit blog.

Uit: Sommerfest

„Paladin. Ist das überhaupt das richtige Wort in diesem Zusammenhang? Auch das muss er mal googeln, schließlich will man nicht wie ein Idiot dastehen, wenn man so ein Wort völlig falsch benutzt. Vielleicht kann er aber auch einfach Frank Tenholt fragen, wenn er ihn später besucht. Der hat doch Geschichte studiert, der muss so etwas wissen, wahrscheinlich kann der ihm auch beim Thema »Feme« weiterhelfen. Man muss solche Sachen klären, damit sie einem nicht das Gehirn verstopfen. In diesem Zusammenhang wäre vielleicht mal über einen Datentarif für sein schickes Mobiltelefon nachzudenken, das er sich bei der letzten Verlängerung seines Mobilfunkvertrages hat aufschwatzen lassen, mit dem er aber, wie er dem blasierten Bengel im Geschäft klarmachte, nur telefonieren wollte, woraufhin der ihn ansah, als spiele Stefan zu Hause noch Schellackplatten ab. Und es war klar, dass der Jüngling das nicht für einen sympathischen Spleen hielt. Stefan ärgerte sich am meisten darüber, dass ihn das überhaupt beschäftigte und der Blick des Bengels nicht einfach an ihm abprallte. Er hat dann, uneingestanden verunsichert, ziemlich schnell den Laden verlassen und kann deshalb bis heute mit seinem Telefon nicht ins Internet. Seine Füße stoßen unten an. Das Konzept von Betten mit Fußende hat ihm nie eingeleuchtet. Stefan reibt sich einmal mit den Händen das Gesicht und greift nach seiner Armbanduhr auf dem Nachttisch. Einen Radiowecker mit Leuchtziffern gibt es hier nicht mehr, den hat er mitgenommen, als er auszog. Er fühlt sich etwas matt, aber das wird sich nach der ersten Tasse Kaffee erledigen. Er könnte sich unten einen kochen, doch er ist zum Frühstück mit Omma Luise verabredet, und wenn er jetzt einen Kaffee trinkt und bald darauf noch mal einen oder zwei, noch dazu das starke, fast zähflüssige Zeug, das seine Großmutter seit Jahrzehnten in sich hineinschüttet, dann wird ihm irgendwann die Pumpe galoppieren wie bei einem zünftigen Infarkt, was hier und jetzt gleich zwei Fragen aufwirft: Wie konnte Omma Luise trotz dieses Kaffees sechsundachtzig Jahre alt werden, ohne jemals Herzprobleme zu kriegen, und wann ist er eigentlich so ein Snob geworden? Schwarzen Filterkaffee, der womöglich schon eine ganze Weile auf einer Warmhalteplatte vor sich hin gammelt, empfindet Stefan mittlerweile als reines Gift.“

 

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Frank Goosen (Bochum, 31 mei 1966)
Scene uit de gelijknamige film uit 2017

 

 

De Oostenrijkse schrijver, toneelspeler en regisseur Gabriel Barylli werd geboren op 31 mei 1957 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gabriel Barylli op dit blog.

Uit: Der Brief eines Vaters an seinen Sohn

„Erst dann, wenn Du Dein Leben aus der Mitte Deines Wesens her führst, wird es Glück für Dich geben. Erst dann, wenn Deine Taten Deinen Gedanken folgen und erst dann, wenn Deine Gedanken der Wahrheit Deines Herzens dienen, erst dann bist Du in Dir frei und bereit, Glück zu erleben.
Und erst dann kannst du Dein Glück mit einem anderen Menschen teilen.
Vielleicht hast Du Dich gefragt wieso ich von „Antworten“ gesprochen habe?!
„Antworten“ auf Deine wichtigste aller Fragen: „Wer bin ich?“
Ich werde Dir sagen, wie dieses Rätsel zu verstehen ist …
Zuerst musst Du wissen, dass Du aus vielen Farben bestehst. Aus vielen unterschiedlichen und auch widersprüchlichen Energien.
Aus mehr als 1001er Erfahrung.
Das, – wozu Du „Ich“ sagen kannst –, gibt es nicht … Es gibt eine lebendige bunte Sammlung von Bedürfnissen, Gedanken, Energien und sich abwechselnden Zuständen, die alle in Dir Platz finden – und Dich zu dem vielfältigen Menschen machen, der Du bist.
Mit all seiner Klarheit … aber auch Ungenauigkeit …
Mit all seinem Wissen … aber auch Unwissen …
Mit Deiner Lust auf Genuss und Schrankenlosigkeit – aber auch Deinem Bedürfnis nach Askese …
Wenn es also so viele Teile in Dir gibt, die abwechselnd zum Vorschein kommen – zu welchem Teil sagst Du dann „Ich“?!
Du siehst – diese so einfach erscheinende Frage: „Wer bin ich?“, kann unendlich viele Antworten zum Vorschein bringen.
Wenn Du Deine Vielfalt akzeptierst – und nicht versuchst Dich selbst zu vereinfachen –, bist Du einen entscheidenden Schritt weiter.
Den Schritt, der bedeutet, dass Dir Deine Vielschichtigkeit bewusst wird.
Ich möchte Dir einen Satz sagen, der Dich ein Leben lang begleiten kann – wenn Du ihn magst:
„Vielfalt ist besser als Einfalt.“
Für heute beende ich mein Schreiben – und morgen möchte ich Dir sagen, warum so viele Menschen vor dieser Einsicht große Angst haben. Die Einsicht, ein vielfältiges Wesen zu sein, kann einsam machen …
Warum?! – Darüber morgen mehr …“

 

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Gabriel Barylli (Wenen, 31 mei 1957)

 

 

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Zie ook alle tags voor Konstantin Paustovski op dit blog.

Uit: Snow (Vertaald door Mark Scott)

„During World War II, a young Moscovite woman named Tatyana Petrovna and her daughter, Varvara, are evacuated to a small town and settled in the home of an old man named Potapov. A month after Tatyana's arrival, Potapov dies.
At first, Tatyana does not like the provincal town, but eventually she comes to like it, especially when it is covered in snow. She gets used to living in a stranger's home with a stranger's things. Potapov has a son who is currently serving in the Black Sea fleet. Tatyana looks at the son's photograph and feels that she met him somewhere before, long ago, before her unsuccessful marriage, but she can't remember where.
Letters start arriving for Potapov, all written by the same hand. Tatyana stacks them up on old Potapov's desk. One night, when it is snowing, Tatyana can't sleep. Out of curiousity, she opens one of the letters. It is from Potapov's son, Nikolai, who reports that he is recuperating in a hospital after receiving a minor wound. He hopes that after he is discharged from the hospital he will get leave to come and visit the old man. The son visualizes his return: It is snowing, but the path to the old arbor has been cleared; the old piano has finally been tuned up, and sitting on it is the same piece of music as always, the overture to "The Queen of Spades" by Tchikovsky; the twisted candles are in the candleholders. He also wonders if the bell over the door is working.
Tatyana realizes that any day now this son could return. It would be hard for him to discover strange people living in his home and things not the way he expects. The next morning, Tatyana has Varvara clear the path to the arbor. Tatyana repairs the bell over the door and hires someone to tune up the piano. She finds the twisted candles and candleholders and sets them out. Varvara asks why she is touching other people's things and wants to know why Tatyana can do it when Varvara is forbidden to do so. Tatyana says it is because she is an adult.“

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Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)
In 1961

 

 

De Wit-Russische schrijfster en onderzoeksjournaliste Svetlana Alexandrovna Alexievich werd geboren op 31 mei 1948 in Stanyslaviv (sinds 1962 Ivano - Frankivsk). Zie ook alle tags voor Svetlana Alexievich op dit blog.

Uit: Secondhand Time: The Last of the Soviets (Vertaald door Bela Shayevich)

“My father is no longer living, so we won't get to finish one of our con-versations...He claimed that it was easier to die in the war in his day than it is for the untried boys to die in Chechnya now. In the 1940s, they went from one hell to another. Before the war, my father had been studying at the Minsk Institute of Journalism. He would recall how often, on returning to college after vacations, students wouldn't find a single one of their old professors because they had all been ar-rested. They didn't understand what was happening, but whatever it was, it was terrifying. Just as terrifying as war. I didn't have many honest, open conversations with my father. He felt sorry for me. Did I feel sorry for him? It's hard to answer that question...We were merciless toward our parents. We thought that freedom was a very simple thing. A little time went by, and soon, we too bowed under its yoke. No one had taught us how to be free. We had only ever been taught how to die for freedom. So here it is, freedom! Is it everything we hoped it would be? We were prepared to die for our ideals. To prove ourselves in battle. In-stead, we ushered in a Chekhovian life. Without any history. Without any values except for the value of human life—life in general. Now we have new dreams: building a house, buying a decent car, planting gooseberries...Freedom turned out to mean the rehabilitation of bourgeois existence, which has traditionally been suppressed in Rus-sia. The freedom of Her Highness Consumption. Darkness exalted. The darkness of desire and instinct—the mysterious human life, of which we only ever had approximate notions. For our entire history, we'd been surviving instead of living. Today, there's no longer any use for our experience in war; in fact, it'd be best to forget it. There are thousands of newly available feelings, moods, and responses. Every-thing around us has been transformed: the billboards, the clothing, the money, the flag...And the people themselves. They're more color-ful now, more individualized; the monolith has been shattered and life has splintered into a million little fragments, cells and atoms. It's like in Dal's dictionary:*9 free will...free rein...wide-open spaces. The grand old evil is nothing but a distant saga, some political detective story. »

 

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Svetlana Alexievich (Stanyslaviv, 31 mei 1948)
Cover 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn. Zie ook Zie ook alle tags voor Ludwig Tieck op dit blog.

Uit: Die Freunde

„Welchen sonderbaren Eindruck machte der Schmerz dieses Briefes auf Ludwigs Herz in der fröhlichen Natur, die beglänzt vor seinen Augen so herrlich dalag. Er weinte und stützte das Haupt auf die Hand. »jubiliert nur, ihr Waldbewohner!« dachte er bei sich, »denn ihr kennt keine Klage, ihr führt ein leichtes, poetisches Leben, und dazu sind euch die raschen Schwingen verliehen; o wie glücklich seid ihr, daß ihr nicht trauern dürft! Der warme Sommer ruft euch und ihr wünscht nichts weiter, ihr tanzt ihm entgegen und wenn der Winter kommen will, seid ihr verschwunden. O du leichtbefiedertes, fröhliches Waldleben! wie beneid ich dich! Warum sind dem armen Menschen so viele schwere Sorgen in sein Herz gelegt? Warum darf er nicht lieben, ohne durch Jammer seine Liebe zu erkaufen? Durch Elend sein Glück? Das Leben rauscht wie eine flüchtige Quelle unter unsern Füßen hinweg, und löscht nicht unsern Durst, unsre heiße Sehnsucht.«
Er verlor sich immer mehr in Gedanken, dann stand er auf und setzte seinen Weg durch den dichten Wald fort. »Wenn ich ihm nur helfen könnte«, rief er aus; »wenn mir nur die Natur irgendein Mittel darböte, ihn zu retten; so aber habe ich nichts als das Gefühl meiner Schwäche und den Schmerz über den Verlust meines Freundes. In meiner Kindheit glaubt ich an Zauberei und an ihre übernatürliche Hülfe; o wär ich jetzt so glücklich, daß ich so, wie damals, auf sie hoffen könnte.«
Er beschleunigte seine Schritte, und unwillkürlich kamen ihm alle Erinnerungen aus seinen frühesten Kinderjahren zurück; er folgte den lieblichen Gestalten, die ihm winkten, und war bald so in einem Labyrinthe verwickelt, daß er die Gegenstände nicht bemerkte, die ihn umgaben. Er hatte vergessen, daß es Frühling war, daß sein Freund krank sei; er horchte auf die wunderbaren Melodieen, die zu ihm wie von fernen Ufern herübertönten; das Seltsamste gesellte sich zum Gewöhnlichsten; seine ganze Seele wandte sich um. Aus dem Hintergrunde des Gedächtnisses, aus dem tiefen Abgrunde der Vergangenheit wurden alle die Gestalten hervorgetrieben, die ihn einst entzückt oder geängstigt hatten; aufgestört wurden alle die ungewissen Phantome, die ohne Gestalt herumflattern und oft mit wüstem Gesumse unser Haupt umgeben.“

 

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Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)
Berlijn, Stadtschloss, eind 18e eeuw

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerd Hergen Lübben werd geboren op 31 mei 1937 in Sillenstede. Zie ook alle tags voor Gerd Hergen Lübben op dit blog.

 

DIDI IST TOT oder WAS MACHEN DEINE BÜCHER

II.
befiehl du deine
was machen meine
bücher sind diktate nun
was weiss ich weiss es
nicht also nichts weisst
du wer weiss orest zero

wälder vieh menschen
städt und seid gebaut
fein lustig was des der den
und suche machts gut

dazu genommnes
wort antworten die wörter
schlingen mein herze
der bel ist gebeugt

 

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Gerd Hergen Lübben (Sillenstede, 31 mei 1937)

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook alle tags voor Saint-John Perse op dit blog.

 

Pour fêter une enfance II

Et les servantes de ma mère, grandes filles luisantes...
El nos paupières fabuleuses... Ô

clartés ! ô faveurs !

Appelant toute chose, je récitai qu'elle était grande, appelant toute bête, qu'elle était belle et bonne.

Ô mes plus grandes

(leurs voraces, parmi la feuille rouge, à dévorer tous mes plus beaux

insectes verts !
Les bouquets au jardin sentaient le cimetière de famille.
Et une très petite sœur était morte : j'avais eu, qui sent bon, son cercueil d'acajou entre les glaces de trois chambres.
Et il ne fallait pas tuer l'oiseau-mou-che d'un caillou...
Mais la terre se courbait dans nos jeux comme fait la servante,

celle qui a droit à une chaise si l'on se lient dans la maison.

...
Végétales ferveurs, ô clartés ô faveurs !...

Et puis ces mouches, cette sorte de mouches, vers le dernier étage du jardin, qui étaient comme si la lumière eût chanté !

...
Je me souviens du sel, je me souviens du sel que la nourrice jaune dut essuyer à l'angle de mes yeux.

Le sorcier noir sentenciait à l'office : «
Le monde est comme une pirogue, qui, tournant et tournant, ne sait plus
Sl le vent voulait rire ou pleurer... »

Et aussitôt mes yeux tâchaient à peindre un monde balancé entre les eaux brillantes, connaissaient le

mât lisse des fûts, la hune sous les feuilles, et les guis et les vergues, les haubans de liane,

où trop longues, les fleurs

s'achevaient en des cris de perruches.

 

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Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)
Cover biografie 

 

 

De Duitse dichter Georg Herwegh werd geboren in Stuttgart op 31 mei 1817. Zie ook alle tags voor Georg Herwegh op dit blog.

 

Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.

Da scholl es aus des ersten Mund
Von blasser Silberlippe:
"Ich tat den Weg den Völkern kund
Zu eines Gottes Krippe."

Und stolz darein der zweite schaut,
Wie um sich selbst zu sonnen:
"Auf mich hat Caesar einst vertraut
Und eine Welt gewonnen."

"Zu mir blickt", fuhr der dritte fort,
"Das schönste Kind von allen." -
Am Himmel klang noch laut sein Wort,
Der Stern war schon gefallen.

 

 

Ist ein Herz zu eigen...

Und Liebe hat der Sterne Macht,
kreist siegend über Tod und Nacht,
kein Sturm, der sie vertriebe!
Und blitzt deren Haß die Welt entlang,
so wandelt ihren alten Gang
hoch über den Wolken die Liebe.

 

 

In kühler Laube

In kühler Laube fanden
Am Abend wir uns ein,
Und tranken miteinander
Den süßen roten Wein.

Es leuchtete dein Antlitz
In deinen Wein hinein -
Du schlürftest dein eigen Antlitz
Und konntest nüchtern sein?

Es brannten deine Augen
Hinein in meinen Wein
Wie war es anders möglich?
Ich mußte trunken sein.

 

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Georg Herwegh (31 mei 1817 – 7 april 1875)
Stuttgart

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e mei ook mijn blog van 31 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

T. T. Cloete

De Zuid-Afrikaanse dichter, vertaler en wetenschapper Theunis Theodorus Cloete werd geboren in Vredefort op 31 mei 1924, in de toenmalige Oranje Vrijstaat. Hij doorliep de lagere school in Vredefort en de middelbare school in Krugersdorp, alvorens in 1941 een studie aan de Universiteit van Pretoria te beginnen. Een ernstige ziekte (polio) maakte dat hij zijn studie moest onderbreken. Pas in 1945 vervolgde hij zijn studie, aan de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1949 zijn Masters deed. In dat jaar werkte hij tijdelijk op het Departement Afrikaans-Nederlands aan dezelfde universiteit. Eind 1949 ging hij naar Nederland voor verdere studie aan de (gemeentelijke) Universiteit van Amsterdam, waar hij in 1953 promoveerde onder NP van Wyk Louw, die daar van 1949 tot 1958 Zuid-Afrikaanse letterkunde, geschiedenis en cultuur doceerde. In 1953 werd hij docent Afrikaans-Nederlands aan die Potchefstroomse Universiteit en in 1962 hoogleraar. In 1963 was hij voor studie in Amsterdam en Oxford. Vervolgens werd hij in 1965 hoogleraar aan de Universiteit van Port Elizabeth waar hij van 1967 tot 1970 rector was. In januari 1970 keerde Cloete terug naar het departement Afrikaans-Nederlands en Algemene Taal- en Literatuurwetenschappen van de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1983 om gezondheidsredenen aftrad. Hoewel hij al op jonge leeftijd was begonnen met gedichten schrijven debuteerde hij pas in 1980, op 56-jarige leeftijd. Hij schreef veel wetenschappelijke artikelen en enkele monografieën. Ook vertaalde hij verhalen en gedichten uit het Frans. In 1990 werd Cloete door de NG Kerk gevraagd om 150 psalmen om te dichten. Deze zijn vervolgens opgenomen in het nieuwe Liedboek van de Kerk, dat in 2001 verscheen. Ook in 2001 verscheen een bundel met zijn gedichten, “Die baie ryk ure: 100 uitgesoekte gedigte”, samengesteld door Heilna du Plooy en Joan Hambidge. Al eerder verscheen, in 1984, “In teen die groot vergeet : 'n bundel opstelle opgedra aan T.T. Cloete by geleentheid van sy sestigste verjaarsdag op 31 Mei 1984”, samengesteld door Hein Viljoen.

 

schering en inslag

het begon heel gewoontjes: volle maan, een boerderij

nu hou ik jouw voelloze hand vast
terwijl je in jouw diep ingeslapen gebed
“Here, help” roept “Here, hoor mij”

ik ben bestemd om mijn geprevel aan te passen
en “Here, wordt wakker” daartussenin te lassen

om drie uur in de nacht help ik je naar het toilet,
heb ik jouw slappe lichaam rechtop gezet

ik voel hoe je terugdenkt aan je dikke bos haar
hoe je die glanzend los liet met één handgebaar

diep in de nacht
vol onvruchtbaar terugverlangen
naar al jouw meisjesachtige springveergangen
je kleine ferme champignons, als suikerspek zo zacht

veeg ik jouw natte ogen
af in die van mij, pak jou hoge
heupen en ik interpoleer
mijn gebeden en verlangens met die van jou heen en weer
zigzag
schering en inslag

ik zie je nog zwevend over de hordes glijden
met je schoot open en je dijen

zweet verschijnt op je voorhoofd als een waas
eens was jij iedereen de baas
toen er nog kalk was in jou botten
ik hou
je vast en dans met jou
je schoot is nu een teer gesloten vouw
liefdevol steriel

jij hebt het allerzachtste velletje
een fijn klassiek profiel

ik proef je oorlelletje

‘s nachts als ik je zacht hoor snikken
en mijn handen jouw natte wrongen om je wangen schikken

 


Vertaald door Carina van der Walt & Geno Spoormans

 

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T. T. Cloete (31 mei 1924 – 29 juli 2015)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Elizabeth Alexander, Countee Cullen, Emmanuel Hiel, Martin Jankowski, Alfred Austin, Michail Bakoenin, Eddy Bruma, Henri François Rikken, Jan Geerts

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Elizabeth Alexander werd geboren op 30 mei 1962 in New York. Zie ook alle tags voor Elizabeth Alexander op dit blog.

 

Boston Year

My first week in Cambridge a car full of white boys
tried to run me off the road, and spit through the window,
open to ask directions. I was always asking directions
and always driving: to an Armenian market
in Watertown to buy figs and string cheese, apricots,
dark spices and olives from barrels, tubes of paste
with unreadable Arabic labels. I ate
stuffed grape leaves and watched my lips swell in the mirror.
The floors of my apartment would never come clean.
Whenever I saw other colored people
in bookshops, or museums, or cafeterias, I'd gasp,
smile shyly, but they'd disappear before I spoke.
What would I have said to them? Come with me? Take
me home? Are you my mother? No. I sat alone
in countless Chinese restaurants eating almond
cookies, sipping tea with spoons and spoons of sugar.
Popcorn and coffee was dinner. When I fainted
from migraine in the grocery store, a Portuguese
man above me mouthed: "No breakfast." He gave me
orange juice and chocolate bars. The color red
sprang into relief singing Wagner's Walküre.
Entire tribes gyrated and drummed in my head.
I learned the samba from a Brazilian man
so tiny, so festooned with glitter I was certain
that he slept inside a filigreed, Fabergé egg.
No one at the door: no salesmen, Mormons, meter
readers, exterminators, no Harriet Tubman,
no one. Red notes sounding in a grey trolley town.

 

Equinox

Now is the time of year when bees are wild
and eccentric. They fly fast and in cramped
loop-de-loops, dive-bomb clusters of conversants
in the bright, late-September out-of-doors.
I have found their dried husks in my clothes.

They are dervishes because they are dying,
one last sting, a warm place to squeeze
a drop of venom or of honey.
After the stroke we thought would be her last
my grandmother came back, reared back and slapped

a nurse across the face. Then she stood up,
walked outside, and lay down in the snow.
Two years later there is no other way
to say, we are waiting. She is silent, light
as an empty hive, and she is breathing.

 

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Elizabeth Alexander (New York, 30 mei 1962)

 

 

De Afro-Amerikaanse dichter Countee Cullen werd geboren als Countee LeRoy Porter op 30 mei 1903 in Louisville, Kentucy, of Baltimore. Zie ook alle tags voor Countee Cullen op dit blog.

 

Karenge Ya Marenge

Wherein are words sublime or noble? What
Invests one speech with haloed eminence,
Makes it the sesame for all doors shut,
Yet in its like sees but impertinence?
Is it the hue? Is it the cast of eye,
The curve of lip or Asiatic breath,
Which mark a lesser place for Gandhi’s cry
Than “Give me liberty or give me death!”

Is Indian speech so quaint, so weak, so rude,
So like its land enslaved, denied, and crude,
That men who claim they fight for liberty
Can hear this battle-shout impassively,
Yet to their arms with high resolve have sprung
At those same words cried in the English tongue?

 

 

Thoughts In A Zoo

They in their cruel traps, and we in ours,
Survey each other’s rage, and pass the hours
Commiserating each the other’s woe,
To mitigate his own pain’s fiery glow.
Man could but little proffer in exchange
Save that his cages have a larger range.
That lion with his lordly, untamed heart
Has in some man his human counterpart,
Some lofty soul in dreams and visions wrapped,
But in the stifling flesh securely trapped.
Gaunt eagle whose raw pinions stain the bars
That prison you, so men cry for the stars!
Some delve down like the mole far underground,
(Their nature is to burrow, not to bound),
Some, like the snake, with changeless slothful eye,
Stir not, but sleep and smoulder where they lie.
Who is most wretched, these caged ones, or we,
Caught in a vastness beyond our sight to see?

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Countee Cullen (30 mei 1903 – 9 januari 1946)
Monument in de  New York Public Library

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Emmanuel Hiel werd geboren in Sint-Gillis-bij-Dendermonde op 30 mei 1834. Zie ook alle tags voor Emmanuel Hiel op dit blog.

 

Vonkelt er een straal der zonne

Vonkelt er een straal der zonne,
lachend in het hart der bronne,
borr’lend zingt ze in heilige wonne:
liefde, liefde zoet!

Kom, terwijl die zielestralen
van het liefke in mij dalen,
zal ik moedig haar herhalen:
liefde, liefde zoet!

Hebt ge, kind, de straal der minne,
‘k voel in mijne ziel en zinnen,
d’eeuwige bronne voor u rinnen:
liefde, liefde zoet!

 

 

Van een lief vrouwenbeeld

Gij, fris on lieflijk vrouwenbeeld,
Geboren op de Vlaamse wei,
Gij, die gemoed en harte streelt,
Als de eerste schone dag van Mei,
Zo zoet!

De gele golven van de Scheld'
Gelijken uwer lokkenpracht;
Uw wang, een geurige roos uit 't veld,
Waarop de zielenvrede lacht
Vol gloed!

Uw gang is licht gelijk de wind,
Uw lichaam slank als ene slang,
Gij dartelt als een argloos kind,
Dat springt door haag en bloemenhang,
Vol glans!

Hoe klinkt uw stem, hoe rolt uw woord,
Een zuiver Vlaams en rein akkoord,
Dat meest nog mijne ziel bekoort,
Omdat uw hart niet werd vermoord
Door 't Frans.

 

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Emmanuel Hiel (30 mei 1834 - 27 augustus 1899)
Standbeeld in Schaarbeek

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Jankowski werd op 29 mei 1965 in Greifswald geboren. Zie ook alle tags voor Martin Jankowski op dit blog.

 

lösen (schneeregen)

jenseits der schartigen knarrenden schwelle
streift mir das gierig zitternde gras
das plötzlich aus hölzernen dielen dringt
die feuchten stiefel von frierenden füßen

noch während die wand die türe verschlingt
überfällt mich in schwällen ein warmer geruch
von möbeln und tieren und bedrucktem papier
windkaskaden werfen den mantel
ins breite geäst neben dem ofen

ein schwarm wilder vögel
schreckt auf hinterm bett
malt silberne bögen
um die lampe ins blau
stößt hinein in die weite
zwischen schreibtisch und schrank

der klang deiner augen tanzt durch die steppe
von teppichbewohnern freundlich beäugt
das telefon wispert den magischen singsang
des wassers das fern von den bergen fällt

die kanten des bettes beginnen zu wuchern
verlieren sich schaukelnd am ufer des meeres
wir stürzen wie blind in den schaum der gedanken
verflechten verwachsen zerschreien den raum
der einst zwischen häuten gewesen sein könnte
wir jagen und tauchen und johlen im licht
die töne von wolken und steinen in uns
unmöglich den strömenden tanz zu beenden
planeten kreisen die jahre vergehen

einmal
als wir keuchend uns wieder erkennen
blüht lautlos der kaktus
auf dem fensterbrett

 

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Martin Jankowski (Greifswald, 29 mei 1965)
 

 

De Engelse dichter Alfred Austin werd geboren in Headingley, Leeds, op 30 mei 1835. Zie ook alle tags voor Alfres Austin op dit blog.

 

A Last Request

Let not the roses lie
Too thickly tangled round my tomb,
Lest fleecy clouds that skim the summer sky,
Flinging their faint soft shadows, pass it by,
And know not over whom.

And let not footsteps come
Too frequent round that nook of rest;
Should I-who knoweth?-not be deaf, though dumb,
Bird's idle pipe, or bee's laborious hum,
Would suit me, listening, best.

And, pray you, do not hew
Words to provoke a smile or sneer;
But only carve-at least if they be true-
These simple words, or some such, and as few,
``He whom we loved lies here.''

And if you only could
Find out some quite sequestered slope
That, girt behind with undeciduous wood,
In front o'erlooks the ocean-then I should
Die with a calmer hope.

And if you will but so
This last request of mine fulfil,
I rest your debtor for the final throw
And if I can but help you where I go,
Be sure, fond friends, I will.

 

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Alfred Austin (30 mei 1835 – 2 juni 1913)
Karikatuur door Spy voor Vanity Fair, 1896

 

 

De Russische schrijver en anarchist Michail Alexandrowitsj Bakoenin werd geboren in Prjamuchino op 30 mei 1814. Zie ook alle tags voor Michail Bakoenin op dit blog.

Uit:What is Authority?

“The great misfortune is that a large number of natural laws, already established as such by science, remain unknown to the masses, thanks to the watchfulness of those tutelary governments that exist, as we know, only for the good of the people. There is another difficulty - namely, that the major portion of the natural laws connected with the development of human society, which are quite as necessary, invariable, fatal, as te laws that govern the physical world, have not been duly established and recognised by science itself.
Once they shall have been recognised by science, and then from science, by means of an extensive system of popular education and instruction, shall have passed into the consciousness of all, the question of liberty will be entirely solved. The most stubborn authorities must admit that then there will be no need either of political organisation or direction or legislation, three things which, whether they eminate from the will of the soverign or from the vote of a parliament elected by universal suffrage, and even should they conform to the system of natural laws - which has never been the case and never will be the case - are always equally fatal and hostile to the liberty of the masses from the very fact that they impose on them a system of external and therefore despotic laws.
The Liberty of man consists solely in this: that he obeys natural laws because he has himself recognised them as such, and not because they have been externally imposed upon him by any extrinsic will whatsoever, divine or human, collective or individual.”

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Michail Bakoenin (30 mei 1814 – 13 juni 1876)
Zelfportret, mei 1838

 

 

De Surinaamse jurist, schrijver en politicus Eduard Johan (Eddy) Bruma werd in Paramaribo geboren op 30 mei 1925. Zie ook alle tags voor Eddy Bruma op dit blog.

Uit: De fuik

“Welke vloek, welke bezoeking komt over ons land?’

Een grote rookwolk stijgt uit zijn pijp op en verbergt zijn gezicht. De avond is gevallen. De duisternis is dichter geworden, maar ze konden elkaar nog altijd zien. Alhoewel ze niet meer konden onderscheiden wat uit zijn trekken sprak, voelden ze toch dat oom Safrie aangegrepen was. Ze wisten dat slechts een gebroken hart de oorzaak kon zijn, dat hij zich zo uitliet. Ze kenden oom Safrie. Zolang ze zich konden herinneren, had hij met zijn vrouw onder hen gewoond. Ze hadden geleerd naar hem op te zien en geen dam werd opgehoogd, geen varkenshok getimmerd, zonder dat ze hem vroegen hoe ze het best te werk konden gaan.
Vraag in Novar wie je wilt naar oom Safrie, aan kinderen en volwassenen, ze zullen je vertellen, dat ze van hem houden.
Velen van hen weten zelfs niet, dat Safrie zijn werkelijke naam niet is, maar dat de Coronianen hem die gegeven hebben, omdat oom Safrie niet van onbesuisdheid en bijgevolg niet van onbesuisde mensen houdt.
Oom Safrie was nooit overijld. Hij nam de tijd om na te denken, de tijd om te handelen en de tijd om iets te zeggen. Daarom bracht geen van de drie mensen, die met hem op de dam stonden, er iets tegen in, toen hij zijn hart uitstortte. Ze wisten hoe hij het nodig had om zijn mond open te doen, opdat alle gedachten die hem benauwden, een uitweg zouden kunnen vinden. Misschien besefte hij niet eens, dat zij ook op de dam stonden. Ze begrepen dat zijn weeklagen een bede om kracht was en dat zijn woorden tranen waren.
‘Oom Safrie, luister naar wat ik te vertellen heb!’
De vrouw zei het toen ze een poosje zonder een woord gezegd te hebben, bijeen hadden gestaan. Haar stem was zacht en lieflijk in de nacht en de mannen voelden hoe hun een soort blijdschap over de leden ging.
‘Oom Safrie! Hoor je me? Hoor je me, oom Safrie? Wij willen je wat vragen, ik en Lodie. Ik en Lodie willen je wat zeggen, oom Safrie...!’

 

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Eddy Bruma (30 mei 1925 – 6 november 2000)
 

 

De Surinaamse schrijver Henri François Rikken werd geboren in Paramaribo op 30 mei 1863. Zie ook alle tags voor Henri François Rikken op dit blog.

Uit: Codjo, de brandstichter

‘Maar wie ben je dan toch?’ vroeg hem Tiamba eenigszins verwonderd.
‘Ach, mijn vader en heer, ken je me niet? Ik ben Tom van misie Mary.’
‘O, ben jij het,’ riep Tiamba verrast uit, die weleens van hem gehoord had, doch juist niet als van een voorbeeld van ijver en werkzaamheid. ‘Ik had je niet zoo gauw herkend.’
Je kent mij dus? hernam Tom blijde in de hoop een gunstige beschikking op zijn verzoek te vernemen.
‘Jawel, ik ken je ten minste van naam,’ ging Tiamba voort. ‘Maar ik kan je geen hoop geven, wijl ik nog geen geld heb en ik reeds een ander beloofd heb te zullen vrijkoopen.’
‘O mi mama, mi dede!’ (o, mijn God, ik besterf het!), weeklaagde Tom, terwijl hij wanhopig de handen voor de oogen sloeg en weenende het hoofd schudde.
‘Ach, wat ben ik toch een ongeluksvogel! Groen alanja de komopo fadon na bom, ma lepiwan tan de,’(*) jammerde hij, daarmede bedoelende, dat de jongeren uit de slavernij geraakten, terwijl de ouderen er in bleven zuchten. ‘Wat moet ik nu toch gaan beginnen?’
‘Dat weet ik niet,’ hernam Tiamba eenigszins geroerd door zijn geklaag ‘maar helpen kan ik je niet, want ik heb geen geld.’.
‘Au! eeh!’ kreunde Tom, zijn stramme ledematen van den grond oprichtende om heen te gaan. ‘Maar Ta Tiamba,’ smeekte hij, ‘heb je niets voor mij, armen slaaf en ongelukkigen malinger (gebrekkige)? Het je niet 'n beetje tabak voor mij?’
Daar, zeide deze, terwijl hij hem wat tabak en een bigi karta, oud Surinaamsch kaartengeld ter waarde van f 2.40, in de hand stopte, ‘ziedaar ook alles, wat ik je geven kan.’
*De groene oranjeappelen vallen van den boom, doch de rijpe blijven er aan."

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Henri François Rikken (30 mei 1863 - 17 mei 1908)
Landingsplaats bij Fort Zeelandia, Paramaribo

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Vlaamse dichter Jan Geerts werd geboren in Hoogstraten in 1972. Zie ook alle tags voor Jan Geerts op dit blog.

 

Loenhout

vrijheid is de naam van mijn geboortestraat
huis heet mijn moeder, open staan haar muren
nog altijd stroom ik het leven in, de dood uit

mijn vader sneed mij van het wilgenhout
dat zich over de beek aa boog, taal begon
te stromen, adem, zei mijn vader en nog

elke dag bouwt adem een nest, in mijn borst
woont de lucht en keren de zwaluwen
jaar na jaar terug, geboren ben ik al lang

niet meer, de tuin die de lakens in de zomer
droog zong is oud geworden, het dorp
dat de wereld klein was is nog een vuist groot

wanneer ik van steeds verdere reizen terugkeer
is het winter en eet mijn vader als een schichtig
reeënjong uit mijn hand, ik vertel hem waar ik ben

geweest, de handen van mijn moeder zwijgen
en verdwijnen steeds meer in de schoot
waarin ook ik ooit zal verdwijnen

 

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Jan Geerts (Hoogstraten, 1972)
De Sint-Katharinakerk in Hoogstraten

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e mei ook mijn blog van 30 mei 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:21 Reageer op dit bericht

Oscar van den Boogaard

De Nederlandse schrijver Oscar van den Boogaard werd geboren in Harderwijk op 30 mei 1964. Van den Boogaard groeide verder op in Suriname en in Nederland. Hij werkte korte tijd op een advocatenkantoor alvorens zich fulltime aan het schrijven te wijden. Onder zijn eigen naam publiceerde hij romans bij Querido, De Arbeiderspers, De Prom en De Bezige Bij. Onder het pseudoniem Emmanuel Lipp schreef hij, samen met zijn partner Steven Van Watermeulen, de roman “Chinchilla Song”. Met Van Watermeulen schreef hij tevens de roman “Zeeduivel voor Amalia”, onder het pseudoniem Pearl Sweetlife. Reeds vele jaren verschijnt er elke vrijdag een column van zijn hand in de Vlaamse krant De Standaard. Voorheen publiceerde hij deze column op maandag, onder de titel De man op maandag. Van den Boogaard was van 2011 tot 2016 artistiek directeur van het Hoger Instituut voor Schone Kunsten (HISK) te Gent.

Uit: Tropisch fruit

“Bakabana helde, Bakabana kantelde, Bakabana plofte naast de kolonel op het bed. Haar gezicht verdween onder de jurk die hij als een bananenschil omhoog trok. O heerlijke Bakabana, mompelde hij, kokkin der kokkinnen, en daarna kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit...
Count your blessings, las de vrouw van de kolonel hardop om haar fantasieën te overstemmen. Ze leunde over haar bureau in haar kamer, in haar huis, trok aan haar sigaret, staarde naar de geborduurde spreuk. Aanmatigend was het. Ze telde de paperclips, de elastiekjes, de punaises, de zegeltjes van Albert Heijn. Later in de keuken telde ze de lege spuitwaterflessen in het krat. Nog even en Henny zou om de hoek van de schuur tevoorschijn komen. Met Four Roses en Victoria. Henny de drankman, de kwanselman. Een borrel om het af te leren. En nog een, de allerlaatste. Dag lieve Henny, schuif een beetje op, laat je eenzame vriendin haar armen om je heen slaan en je stevige nek kussen, ieder zijn pleziertje, de kolonel verschanst zich in zijn tropische santenkraam, fruitstal, snoepstal, vleesstal, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, Bakabana heeft jaren zijn mond gevoed, nu zal hij haar een wederdienst bewijzen en haar mond voeden, hij zal zijn kokossappen in haar storten, haar oerwoud overspoelen, als een zondvloed haar flora en fauna verzwelgen.
Count your blessings. De vrouw van de kolonel ontrukte zich aan haar waan, vestigde haar blik op de schuur. Lieve Henny, die mij iedere vrijdagmiddag komt bevoorraden, luister goed, deze klant is koningin, volg haar wenken, stroom mee in haar zinnen, eet straks gerust een hapje mee, maar leg eerst je hand even op mijn knie, op mijn dij, nee zoonlief laat zijn gezicht niet zien, zoonlief houdt zijn gezicht voor zichzelf, zoonlief verschuilt zich in de nok, als een bange vogel, een kolonel die jarenlang heldendaden heeft verricht in den vreemde komt pas morgen terug, hij denkt naar huis, maar dit is zijn huis niet meer, dat moet hij eerst maar eens goed begrijpen, of niet Henny Honey, eerst jarenlang wegblijven en dan opeens thuiskomen omdat een bosneger de macht heeft gegrepen.
Count your blessings. De kolonel zal met zijn koffers de trap oplopen en de slaapkamer binnengaan, maar wat hij ziet is niet wat hij verwacht, zijn matras is uit het tweepersoonsbed getild, waar hij eens zijn lichaam uitrekte, waar hij eens zijn rug.”

 

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Oscar van den Boogaard (Harderwijk, 30 mei 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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