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Berichten van 3 juni 2017 tot 4 juni 2017

Pinksteren (Jan Willem Schulte Nordholt)

 

Prettige Pinksterdagen!

 

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Pinksteren door Juan Bautista Maíno, 1612-1614

 

 

Pinksteren

Een groot effect zoals op een toneel,
het stelt een kamer voor, er zitten mannen,
een vrouw ook, duidelijk bedroefd, gespannen,
bij 't praten stokt de stem hun in de keel.

De roffel van een stormwind, bliksemlicht
verspreid in vonken, wirwar van geluiden
die zich tot taal die iedereen kan duiden,
tot ieders eigen moedertaal verdicht.

In het decor opent zich deur na deur,
vensters geven op vergezichten uit
in een volmaakt arcadisch licht gehuld.

Van een godzalig visioen vervuld
verrijst het enthousiast publiek om luid
hulde te brengen aan de Regisseur.

 

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Jan Willem Schulte Nordholt (12 september 1920 - 16 augustus 1995)
Zwolle. De dichter Schulte Nordholt werd geboren in Zwolle.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 4e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 08:59 Reageer op dit bericht

Ralf Thenior, Marie Ndiaye, Erasmus Schöfer, Buddy Wakefield, Yaak Karsunke, Charles Dickinson

De Duitse dichter en schrijver Ralf Thenior werd geboren op 4 juni 1945 in Bad Kudowa. Zie ook alle tags voor Ralf Thenior op dit blog.

Uit: Strange Kebab

 

Schlechte Karten

Einsame Frau am Tresen. Leichte Beute. – Na, Kummer mit dem Liebsten? Nee, mit’m Chef. Wie? Er kommt immer zu spät und ich muss die ganze Arbeit machen.
Soll vorkommen. Was machst du? Sozialfürsorge. Kleines Büro, nur er und ich. Dauernd ist er weg, Kenia, Karibik und so. Und woher kommt die Kohle? Aus der Kasse für die Behinderten. Zeig ihn an!
Wollte ich ja. Und? Kein Geld. Geh ins Amtsgericht zur Rechtsberatung. War ich ja. Und? Netter junger Anwalt. Ich erzähl die Story. Sein Robin-Hood-Ding kommt hoch. Er kriegt leuchtende Augen. Wie heißt der Mann? Ich nenn den Namen. Seine Miene wird eisig. Keine Chance, schnarrt er. Der Mann ist in meiner Partei. Dann hat er mich rausgeschmissen. –

 

Der Borsig-Kreisel

Vom Borsigplatz gehen sternförmig sechs Straßen ab.
An jeder Ecke gibt es eine Kneipe und in die Straßenschluchten hinein, die, wie manche sagen, wie Fangarme eines Kraken auf Opfer lauern, gibt es weitere,sie bilden in vereintem Interesse einen Mahlstrom,dessen Wirbel der Borsig-Kreisel genannt wird. Gerät einer in diesen Kreisel hinein, ist er für mindestens drei Nächte verschwunden. Wenn er überhaupt wieder auftaucht. Es beginnt mit Bier und Korn, jeder Arzt rät von der Mischung ab. Der wagemutige Westfalenreisende würde hier mehr als Überraschungen erleben.
Doch sprechen wir über jene, die sich nicht leichtfertig hineinstürzen: Die Ortskundigen, die es wie eine Kunst betreiben. Der Mann, der im Kreisel surft. Der volltrunken in den »Haxenhans« hineinschneit, ohne Zögern eine Haxe bestellt und sie, während unser staunender Stammesforscher noch an der harten Außenhaut seiner eigenen Haxe herum säbelt, in Sekundenschnelle fachmännisch zerlegt und verzehrt hat, und ehe der verdutzte Neuankömmling sich an die zweite Säbelei machen kann, schon wieder, nachdem er zahlte, den Laden verlässt und dem Wirt über die Schulter zu-
ruft: Grüß deine Schwester! – Welche? – Is’ egal! Schon ist er verschwunden, angesogen vom Borsigkreisel in der Nacht.

 

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Ralf Thenior (Bad Kudowa, 4 juni 1945)
Kudowa-Zdrój (Bad Kudowa)

 

 

De Franse schrijfster Marie Ndiaye werd geboren op 4 juni 1967 in Pithiviers. Zie ook alle tags voor Marie Ndiaye op dit blog.

Uit: Drei starke Frauen (Vertald door Claudia Kalscheuer)

„Und der, der sie empfing oder wie durch Zufall auf der Schwelle seines großen Betonhauses auftauchte, in einem schlagartig so starken Licht, daß es von sei-nem hellgekleideten Körper auszugehen und sich von dort zu verbreiten schien, dieser Mann, der klein und schwerfällig dastand und ein weißes Strahlen aus-sandte wie eine Neonleuchte, dieser plötzlich auf der Schwelle seines übertrieben großen Hauses erschie-nene Mann hatte, so sagte sich Norah sofort, nichts mehr von seinem Hochmut, von seiner Statur, von seiner früher auf geheimnisvolle Weise gleichbleiben-den und dadurch unvergänglich wirkenden Jugend-lichkeit. Er hielt die Hände über dem Bauch gefaltet und den Kopf zur Seite geneigt, und dieser Kopf war grau, dieser Bauch wölbte sich unter dem weißen Hemd schlaff über den Gürtel der cremefarbenen Hose. In einem kalten Lichtschein stand er da, wahrschein-lich vom Ast eines der Flammenbäume des Gartens auf die Schwelle seines protzigen Hauses gefallen, denn, so sagte sich Norah, sie hatte die Eingangstür nicht aus den Augen gelassen, während sie sich dem Garten-tor näherte, und sie hatte sie nicht aufgehen und ih-ren Vater hinaustreten sehen — und doch war er vor ihr in der Abenddämmerung erschienen, dieser leuch-tende und heruntergekommene Mann, der den Ein-druck machte, als habe ein ungeheurer Schlag auf den Kopf seine harmonischen Proportionen zerstört, an die Norah sich erinnerte, und ihn in einen dicken, halslosen Mann mit schweren, kurzen Beinen ver-wandelt. Regungslos beobachtete er, wie sie auf ihn zukam, und nichts in seinem zögernden, etwas verlorenen Blick verriet, daß er sie erwartete, daß er sie aufgefor-dert, ja inständig gebeten hatte (soweit ein solcher Mann, dachte sie, überhaupt Fähig war, irgendeine Art von Hilfe zu erflehen), ihn zu besuchen. Er stand einfach da, als habe er sich möglicherwei-se mit einem Flügelschlag von dem dicken Ast des Flammenbaums, der das Haus gelb überschattete, hin-abgeschwungen und sei hart auf der rissigen Beton-schwelle des Hauses gelandet, und allein der Zufall habe Norahs Schritte in diesem Augenblick auf das Gartentor zugelenkt. Und dieser Mann, der jede von ihm ausgehende Bit-te in ein an ihn gerichtetes Gesuch verwandeln konn-te, sah zu, wie sie das Tor aufstieß und den Garten be-trat wie ein Gast, der versucht, ein leises Unbehagen zu verbergen, eine Hand schützend über die Augen haltend, denn obwohl die Schwelle im Abendschat-ten lag, wurde sie dennoch durch seine seltsam strah-lende, elektrische Erscheinung erhellt.“

 

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Marie Ndiaye (Pithiviers, 4 juni 1967)

 

 

De Duitse schrijver Erasmus Schöfer werd geboren op 4 juni 1931 in Altlandsberg bij Berlijn. Zie ook alle tags voor Erasmus Schöfer op dit blog.

Uit:Ein Frühling irrer Hoffnung

„Kommuneleute hatten die Flüstertüte, setzten sich durch für Auf­bruch und unterwegs Flugblätter verteilen, Sympatisanten sammeln. Langsam franste der Menschenhaufen aus in die Schwabinger Passanten, welche wollten mit der Straßenbahn, vier Stationen bis Theresienstraße, Kurz­Reden an die Fahrgäste, Bliss und Anklam schoben ihre Fahrräder auf dem Bürgersteig der nächtlich belebten Leopoldstraße, neben ihnen die auf­wallenden HupOpern der Autofahrer in die kleine LatschDemo, sie nötigten die Flugblätter in die Hände uninteressierter Lustsucher mit rausgestoßnen Hinweisen auf das Attentat und die ideellen Totschläger, auch in die Cafés und Bars drang Anklam ein, paar Müßigsitzer vielleicht vom Hintern zu scheuchen. Bliss wartete mit den Rädern vor den Schaufenstern, sah Man­fred von Tisch zu Tisch, freundlich ernst, Hausierer ohne Bauchladen in Sa­chen Empörung, hinterließ sichtbar Unruhe Irritation an den Tischen, tatsächlich gerieten einige junge Leute in Bewegung, winkten der Kellnerin Zahlen, schoben sich durch zum Ausgang an Bliss vorbei Richtung Siegestor.
Da sind doch viele ganz schön angeschlagen, berichtete Anklam, erst der Mord an King, jetzt Dutschke, und was sie so gesehn haben von Vietnam, monatelang in der Tagesschau, ich glaube sie haben ein dumpfes Gefühl daß die Gewalt ih­nen langsam wieder auf die Pelle rückt, daß sich was ändert in der Welt über ihre Köpfe weg, das regt die allmählich auf - die wollen was gegen tun und wissen nicht wie.
Vor dem Haupteingang des Buchgewerbehauses in der Schellingstraße hatten sich kaum mehr Men­schen versammelt als vor Hertie in Schwabing. Die Straßenlaternen gaben mattes Licht in die diesig kalte Nachtluft. Sie schlossen ihre Räder an einen Kandelaber. Das mächtige Gebäude mit den re­gelmäßigen Fensterreihen ragte ins Dunkel, sah aus wie geräumt oder schlafend, wenige Lampen warfen einen fahlen Schein über den Hof. Durch das Rollgitter neben dem Pförtner­haus sahen sie die Reihen aufgestellter Lieferwagen mit dem gut verhaßten rotweißen BILDViereck. Ein Pförtner war hinter den Scheiben zu erkennen, einsam, lesend, so schien es. Unglaubhaft, daß der die Menge vor der Ein­fahrt nicht bemerkt haben wollte. Spielte Ge­lassenheit. Eine halbe Stunde vor Mitternacht zeigte die Normaluhr an der Wand hinter ihm. Ralf Pohle kapierte als erster: Leute - die Bude ist leer, die drucken heut nicht wegen Karfreitag!“

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Erasmus Schöfer (Altlandsberg, 4 juni 1931)

 

 

De Amerikaanse (slam) dichter Buddy Wakefield werd geboren op 4 juni 1974 in Shreveport, Louisiana. Zie ook alle tags voor Buddy Wakefield op dit blog.

 

Convenience Stores(Fragment)

still
gettin' scared like I do sometimes
really (REALLY) ready to drive
I ask,
"Is this it for you?
Is this all you'll ever do?"

Her smile
collapsed.
That tightly strapped-in pasty skin
went loose.
Her heart
fell crooked.

She said (not knowin' my real name),
"I can tell, buddy, by the Mini Thins and the way ya drive--
we're both taken with novelty.
We've both believed in mean gods.
We both spend our money on things that break too easily like...
people.
And I can tell
you think you've had it rough
so especially you should know...
It's what I do,
I dream.
I get high sometimes.
And I'm gonna roll outta here one day.
I just might not get to drive."

 

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Buddy Wakefield (Shreveport, 4 juni 1974)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Yaak Karsunke werd geboren op 4 juni 1934 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Yaak Karsunke op dit blog.

 

Der Speise-Eisbär

Der Speise-Eisbär misst im Stehn
von Fuß bis Kopf zwei Meter zehn

Seine allerliebste Speise
ist Sahne-Eiscreme eimerweise

Er schleckt & schlürft & schlotzt & schluckt
das ist, wonach das Fell ihm juckt

und dieses Fell ist gelblich-weiß
:das kommt von dem Vanille-Eis
 
 

Auf dem Dorf

Wenn der Hofhund morgens kräht
weil die Gans auf Stelzen geht

Wenn Pferde gackern, Schweine bellen
dann hilft es nicht, sich taub zu stellen

Wenn Hähne grunzen, Hühner schwimmen
da kann doch irgendwas nicht stimmen

Wenn dann noch Mäuse Katzen fangen
ist etwas gründlich schief gegangen.

 

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Yaak Karsunke (Berlijn, 4 juni 1934)
Berlijn, Südstern

 

 

De Amerikaanse schrijver Charles Dickinson werd geboren op 4 juni 1951 in Detroit, Michigan. Zie ook alle tags voor Charles Dickinson op dit blog.

Uit: Shortcut in Time

“I got my hands under his armpits, got my feet balanced precariously on the edge of the trolley, and lifted. He came free easily enough. He was a shrimp, light and cold. A strand of pearllike bubbles trailed out his nose as I carried him toward the surface. I felt a slushy thump in his chest as we ascended.
The girl was kneeling at the pool's edge. She'd lost a high-heeled shoe. The tail of her blouse had come loose and there was a rip in the knee of her nylons. From far away, too far away to be of any immediate use, came a siren. The girl pushed her glasses higher on her nose, then grabbed the back of Kurt's trunks and dragged him out onto the deck, her eyes locked all the time on the trolley at the bottom of the pool.
Then she put her hand on my face and pushed me back under.
"Vaughan!" she screamed.
Vaughan Garner hadn't moved. He reminded me of a kid sleeping in a bed he'd outgrown, his knees to his chest, his toes scratching against the trolley canvas. The only sign of something wrong was the nail of his left index finger jutting out perpendicular from its roots, torn almost off in his panic.
I reached in and grabbed the back of his swim trunks. He came loose easily.
He felt inert--empty--as I struggled with him to the surface. I delivered him into a flurry of activity. A firefighter went feetfirst over my head into the water, and then down, not knowing everyone was accounted for. Others worked on Kurt.
The girl in one shoe stood off to the side. She chewed the tips of her fingers, but she didn't cry.
I learned soon enough that this was Vaughan's sister, Flo Garner. She had come to the pool when her brother was late returning home.
A spark of life was found almost immediately in Kurt and he was borne away.
Vaughan was taken away, too, finally, but there was no hurry””

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Charles Dickinson (Detroit, 4 juni 1951)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 08:58 Reageer op dit bericht

Dana Bönisch, Elizabeth Jolley, Apollon Maykov, Jacques Roumain, Fritz Weber

De Duitse schrijfster Dana Bönisch werd geboren op 4 juni 1982 in Frechen. Zie ook alle tags voor Dana Bönisch op dit blog.

Uit: Rocktage

„An den guten Tagen ging Puck zwischen den Leuten hindurch und konnte in ihre Seelen sehen und begriff ansatzweise die tausend Welten, die zwischen Neu-markt und Roncalliplatz parallel existierten, und er sah ganz deutlich einzelne Federn im Gefieder von schmut-zigen Vögeln, und er sah den fallenden Wassertrop-fen, und er sah Multivitaminbonbons in Mündern ver-schwinden, und er schrieb im Kopf Gedichte über alles, was er sah — und Musik existierte als fünftes Element, an guten Tagen. Rocktage. An schlechten Tagen ging Puck und sah die Leute hinter einer Mattscheibe, und wenn man sie mit den Fingerspitzen berührte, zischte es kurz und kalt, und man bekam einen gewischt. us gab keine Musik, an den schlechten Tagen.
»Hören Sie, Herr ... Puck«, sagte Herr Kiel und fixierte etwas hinter Pucks Kopf, »so werden Sie nicht weit kom-men. Es gibt Regeln. Alle hier müssen sich dran halten, sonst funktioniert nichts.« Puck wusste nicht, meinte er mit »hier« die Erde? Oder die Redaktion? »Sie werden nicht weit kommen, wenn Sie so weitermachen.« »Kommt drauf an«, sagte Puck. »wo man hinwill.« Herr Kiel lachte kurz und hustend. Vor dem Fenster Flog eine Möwe kopfnickend vorbei.
»Auch Sie werden einmal sterben, Herr Kiek sagte Puck und ging
Draußen dominierte Beton, und die Sonne kam nicht wirklich zu den Leuten durch, die unten auf der Straße herumkrebsten. Puck ging schnell, er bekam Seitensti-che und konnte schlecht atmen. Er kramte in seiner Ta-sche nach dem Asthmaspray. fand es aber nicht. Seit-lich gegen die Schaufensterscheibe eines Sanitärladens gelehnt, wartete er ein paar Minuten. Mit einem Auge sah er sich im Spiegel, seine schattige Gesichtshälfte, die Augenhöhle wie ein dunkles Tal und irgendwo darüber schwarze strubbelige Boomer-Haare. Er wusste nicht. wohin. Das fiel ihm nun auf. Puck ging langsam weiter, sah sein Spiegelbild in die Sonne treten, raus aus der Schaufensterwelt von Rheu-maunterhosen und Inkontinenz-Beratungsbroschüren. Es war früher Frühling. Puck hoffte, wirklich da zu sein So, dass die anderen Leute ihn auch sehen konnten.“

 

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Dana Bönisch (Frechen, 4 juni 1982)

 

 

De Australische schrijfster Elizabeth Jolley werd geboren op 4 juni 1923 in Birmingham, Engeland. Zie ook alle tags voor Elizabeth Jolley op dit blog.

Uit: The Orchard Thieves

“The aunt wanted to go out by herself. The aunt said she wanted quiet and fresh air. The aunt said she would walk alone. She said the nephews must walk with their grandmother. 'This once,' she said. 'Your grandmother would like a walk,' she told them. 'Go with your grandmother.' The aunt said the nephews could not go with her unless they first walked with their grandmother. The nephews could come with her later, the aunt said, she did not want the grandmother to explore with them along the cliff. The cliff path, the secret path on the rocky cliff, the aunt said, was uneven. The grandmother would not manage the path, she said. All those rocks.
The grandmother thought about the aunt wanting to walk alone. She thought it might be because the aunt wanted to meet someone. She would like, she told the grandsons, to have a walk with them. The grandmother turned the thoughts over in her mind. If the aunt wanted to meet someone all by herself, she, the grandmother, did not know who it could be. She hoped no harm would come to the aunt. She was afraid the aunt might be hurt in some way.The grandsons told the grandmother that they did not want to walk. The grandmother thought of the aunt wanting, as she had said, to walk alone. Hours had passed, and she had not come back. The grandmother told the grandsons that it was high time the aunt came home. She told them that they would go together to look for her. The grandmother walked along the rocky river path behind the grandsons, who were far ahead. At the end of the path, the grandmother saw the aunt sitting, a little way ahead on a tilted flat rock on the edge of a part of the cliff that was higher than the rest. Behind the aunt, and leaning over her, was a figure indistinguishable in the gathered darkness. The grandmother, with an extra strength, marched straight up to confront the stranger. Then the grandmother saw that the figure was not a man but an old pear tree stump leaning behind the aunt.She sat down on the rock with the others to rest and watched the calm and dark water of the river with them.”

 

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Elizabeth Jolley (4 juni 1923 – 13 februari 2007)

 

 

De Russische dichter Apollon Nikolayevich Maykov werd geboren op 4 juni 1821 in Moskou. Zie ook alle tags voor Apollon Maykov op dit blog.

 

Swans

White Swans, ye harbingers of Spring, a greeting fond from me!
Rejoicing thrills within the breast of Mother Earth anew-
From her once more the flowers push forth 'mid gleaming drops of dew,
And like the Swans, across my soul my dreams will lightly sweep,
And my heart blissful throbbing, ghostly tears of rapture weep.
O Spring I feel thy coming! And behold Thee, Poesy!

 

To Sleep

When shadows pale are sinking in hues the twilight weaves,
Upon the golden grain fields of gleaming wheaten sheaves-
Upon the emerald pastures and blue of forests deep,
When the soft mists of silver o'er the sea doth creep;
When 'mid the reeds, the swan's head is pillowed 'neath her wings,
The stream to sleep is rocking, light flowing as she sings,-
Then to my hut o'er thatched with golden straw,- o'er grown
By frail acacia green and leafy oaks, I turn.
And there with greeting holy, in radiant starry crown-
Her scented locks with deepest of purple poppies bound,
And with one dusky gauze enveiled her snowy breast-
The Goddess comes to me with sweet desire of rest.
A faint and roseate fire about my brow she sheds,
Soft mystery of azure above my eyelids spreads,
Bends low upon my breast her regal star-crowned tresses
And on my mouth and eyes, the kiss of slumber presses!

 

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Apollon Maykov (4 juni 1821 – 20 maart 1897)
Portret door Vasily Perov, 1872

 

 

De Haïtiaanse dichter, schrijver en politicus Jacques Roumain werd geboren op 4 juni 1907 in Port-au-Prince. Zie ook alle tags voor Jacques Roumain op dit blog.

Uit: Gouverneurs de la rosée

« Nous mourrons tous... — et elle plonge sa main dans la poussière ; la vieille Délira Délivrance dit : nous mourrons tous : les bêtes, les plantes, les chrétiens vivants, ô Jésus-Marie Sainte Vierge ; et la poussière coule entre ses doigts. La même poussière que le vent rabat d'une haleine sèche sur le champ dévasté de petit-mil sur la haute barrière de cactus rongés de vert-de-gris, sur les arbres, ces bayahondes1 rouillés. La poussière monte de la grand-route et la vieille Délira est accroupie devant sa case, elle ne lève pas les yeux, elle remue la tête doucement, son madras a glissé de côté et on voit une mèche grise saupoudrée, dirait-on, de cette même poussière qui coule entre ses doigts comme un chapelet de misère : alors elle répète : nous mourrons tous et elle appelle le Bon Dieu. Mais c'est inutile, parce qu'il y a, si tellement beaucoup de pauvres créatures qui hèlent le Bon Dieu de tout leur courage que ça fait un grand bruit ennuyant et le Bon Dieu l'entend et il crie : quel est, foutre tout ce bruit ? Et il se bouche les oreilles. C'est la vérité et l'homme est abandonné. Bienaimé, son mari, fume sa pipe, la chaise calée contre le tronc d'un calebassier. La fumée ou sa barbe cotonneuse s'envole au vent. — Oui, dit-il, en vérité, le nègre est une pauvre créature.
Délira semble ne pas l'entendre. Une bande de corbeaux s'abat sur les chandeliers. Leur croassement enroué racle l'entendement, puis ils se laissent tomber d'une volée, dans le champ calciné, comme des morceaux de charbon dispersés. Bienaimé appelle: Délira? Délira, ho? Elle ne répond pas. — Femme, crie-t-il. Elle lève la tête. Bienaimé brandit sa pipe comme un point d'interrogation : — Le Seigneur, c'est le créateur, pas vrai ? Réponds : Le Seigneur, c'est le créateur du ciel et de la terre, pas vrai? Elle fait: oui; mais de mauvaise grâce. — Eh bien, la terre est dans la douleur, la terre est dans la misère, alors, le Seigneur c'est le créateur de la douleur, c'est le créateur de la misère.
Il tire de courtes bouffées triomphantes et lance un long jet sifflant de salive.
Délira lui jette un regard plein de colère: — Ne me tourmente pas, maudit. Est-ce que j'ai pas assez de tracas comme ça ? La misère, je la connais, moi-même. Tout mon corps me fait mal, tout mon corps accouche la misère, moi-même. J'ai pas besoin qu'on me baille la malédiction du ciel et de l'enfer. Puis avec une grande tristesse et ses yeux sont pleins de larmes, elle dit doucement : — O Bienaimé, nègre à mozté... Bienaimé tousse rudement."

 

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Jacques Roumain (4 juni 1907 – 18 augustus 1944)
Cover

 

 

De Oostenrijkse schrijver Fritz Weber werd geboren op 4 juni 1895 in Wenen. Zie ook alle tags voor Fritz Weber op dit blog.

Uit:Granaten und Lawinen

„Das Auge sucht die erste Reihe der Angreifer, der Daumen tastet nach der Abzugsklappe. Es flammt aus dem Lauf, hämmert mit gleichmäßigen Schlägen. Leere Hülsen klirren an die Panzerwand, immer weiter frißt das Gewehr die Patronengurte in sich hinein.
Aus. Die Hände suchen die Lederlasche der nächsten Gurte, der Verschlußblock gleitet zurück, schnellt vor, der Daumen drückt auf die Klappe, wieder beginnt das Gewehr zu bellen. Gellende Schreie antworten von unten, man hört sie abgerissen durch das Knattern, Dröhnen und Heulen.
Auf einmal sprüht eine ganze Reihe schmetternder Explosionen hoch. Sie sind in unser Minenfeld geraten. Ein Knäuel von Menschen wälzt sich gegen den Waldrand, Schrapnells platzen über ihren Köpfen. Da und dort taumelt einer, rollt ins Gras. Aus dem Haufen zerfetzter Menschenleiber vor dem Drahtverhau, aus Trichtern und hinter Steinblöcken hervor kriechen einzelne, bleiben liegen, zucken unter aufklirrendem Eisen, kriechen weiter. Manche laufen wie irre zwischen den drehenden Lichtbündeln der Scheinwerfer hin und her, schießen in die Luft, fuchteln mit den Armen, bis sie plötzlich vornüberkippen und liegen bleiben.
...Das Feuer setzt aus. Da schreit es durch die Finsternis, schreit hundertstimmig, gellend, fürchterlich, schnarcht und röchelt. Schrapnellfeuer peitscht dazwischen und erstickt mit heißem Blei langsam die Marter der Getroffenen... „

 

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Fritz Weber (4 juni 1895 – 1 juni 1972)
Tiroler Kaiserschützen im Kampf im Hochgebirge. Ansichtkaart van het Rode Kruis uit WO I

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Allen Ginsberg, Philippe Djian, Maarten van Buuren, Solomonica de Winter, Monika Maron, Larry McMurtry, Norbert Gstrein, Wolfgang Cordan, Gerhard Zwerenz

De Amerikaanse dichter Irwin Allen Ginsberg werd geboren in Newark, New Jersey, op 3 juni 1926. Zie ook alle tags voor Allen Ginsberg op dit blog.

Howl (Fragment)

“...upliftings & especially secret gas-station solipsisms of johns, & hometown alleys too,
who faded out in vast sordid movies, were shifted in dreams, woke on a sudden Manhattan, and picked themselves up out of basements hungover with heartless Tokay and horrors of Third Avenue iron dreams & stumbled to unemployment offices,
who walked all night with their shoes full of blood on the snowbank docks waiting for a door in the East River to open full of steamheat and opium,
who created great suicidal dramas on the appartment cliff-banks of the Hudson under the wartime blue floodlight of the moon & their heads shall be crowned with laurel in oblivion,
who ate the lamb stew of the imagination or digested the crab at the muddy bottom of the rivers of the Bowery,
who wept at the romance of the streets with their pushcarts full of onions and bad music,
who sat in boxes breathing in the darkness under the bridge, and rose up to build harpsichords in their lofts, who coughed on the sixth floor of Harlem crowned with flame under the tubercular sky surrounded by orange crates of theology,
who scribbled all night rocking and rolling over lofty incantations which in the yellow morning were stanzas of gibberish,
who cooked rotten animals lung heart feet tail borsht & tortillas dreaming of the pure vegetable kingdom,
who plunged themselves under meat trucks looking for an egg,
who threw their watches off the roof to cast their ballot for an Eternity outside of Time, & alarm clocks fell on their heads every day for the next decade,
who cut their wrists three times successively unsuccessfully, gave up and were forced to open antique stores where they thought they were growing old and cried,
who were burned alive in their innocent flannel suits on Madison Avenue amid blasts of leaden verse & the tanked-up clatter of the iron regiments of fashion & the nitroglycerine shrieks of the fairies of advertising & the mustard gas of sinister intelligent editors, or were run down by the drunken taxicabs of Absolute Reality,
who jumped off the Brooklyn Bridge this actually happened and walked away unknown and forgotten into the ghostly daze of Chinatown soup alleyways & firetrucks, not even one free beer,...

 

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Allen Ginsberg (3 juni 1926 - 6 april 1997)
Daniel Radcliffe als Allen Ginsberg en Dane DeHaan als Lucien Carr in de film "Kill Your Darlings" uit 2013

 

 

De Franse schrijver Philippe Djian werd geboren in Parijs op 3 juni 1949. Zie ook alle tags voor Phiippe Dijan op dit blog.

Uit: Marlène

« Il jeta un coup d'oeil sur Mona qui s'était endormie dans un fauteuil. L'héberger, n'était-ce que pour quelques jours, ne l'enchantait guère. Avec ce caractère qu'elle avait. Il l'aimait bien, mais à distance, et sûrement pas du matin au soir. Il venait déjà d'enfoncer une porte à peine était-elle arrivée. Ça n'augurait rien de bon. Et si sa mère baissait les bras, que pourrait-il faire de plus, lui qui n'y connaissait rien et qui n'avait pas la moindre envie de connaître quoi que ce soit d'une fille de dix-huit ans dont le coeur et la tête semblaient bouillir comme une marmite pleine de soufre. Il n'avait pas les épaules. Il avait juste les épaules pour s'occuper de lui. Encore fallait-il que rien ne vienne troubler l'ordre qu'on établissait à grand-peine. Or une tempête s'était déclenchée dans la nuit. Rien d'exceptionnel — jardins dévastés, quelques arbres couchés, toitures endommagées, alarmes, pompiers, TV, coupures de courant, etc. —, mais il se serait bien passé d'un souci supplémentaire, et même en repos, immobile, à présent sagement endormie, inoffensive, Mona ne lui disait rien qui vaille. Il sortit prendre l'air. Il ne faisait pas très froid, le vent ne soufflait presque plus et le ciel était de nouveau tendu comme un drap de satin noir, sans un pli. La chaussée avait été débarrassée des principaux débris qui l'avaient encombrée — mais pas suffisamment pour empêcher Mona de parvenir jusqu'à sa porte, nom d'un chien, tandis qu'il était occupé à balayer la sciure devant chez lui d'un vieux tamaris tronçonné sur place. La nuit gardait une odeur de bois fraîchement coupé, de sève acide. Du verre brisé brillait un peu partout et ils étaient encore quelques-uns, résignés et silencieux, à ramasser la casse dans la pénombre, à l'empiler sur les trottoirs en traînant des pieds. Il les observa un instant. Leur donner un coup de main semblait plus ou moins s'imposer. »

 

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Philippe Djian (Parijs, 3 juni 1949)
Cover 

 

 

De Nederlandse schrijver en letterkundige Maarten van Buuren werd geboren op 3 juni 1948 in Maassluis. Zie ook alle tags voor Maarten van Buuren op dit blog.

Uit: Over La route des Flandres (Claude Simon)

“La route des Flandres is ontstaan uit de herinnering aan een dramatisch moment in de oorlog: ‘Tijdens de oorlog werd een kerel die ik kende, een kolonel, voor mijn ogen doodgeschoten. De omstandigheden waren zodanig dat ik duidelijk de indruk kreeg met een zelfmoord te maken te hebben. Dat is het thema.’ Het uitgangspunt is dus een historische gebeurtenis, een persoonlijke ervaring (‘Ik heb dat beleefd. Ik ben niet in staat om ook maar iets te verzinnen’), maar in het geheugen wordt dat gebeuren geassocieerd met een grote hoeveelheid andere herinneringen. De verkapte zelfmoord wordt bijvoorbeeld verweven met verhalen over een voorvader die aan het begin van de negentiende eeuw zelfmoord pleegde en wiens portret Claude Simon als kind onder ogen had. De aanvankelijke gebeurtenis is dus deel gaan uitmaken van een netwerk van associaties en La route des Flandres is de poging om dat hele netwerk te reconstrueren. Het werkelijke thema is dus niet de sneuvelende kolonel, ook niet de oorlog, maar de poging om het herinneringsproces te achterhalen dat die ervaringen tot een bonte compositie heeft verwerkt. Daarbij doet zich een essentieel probleem voor. De onderdelen van een herinnering worden door het geheugen tegelijkertijd getoond, terwijl de schrijver gedwongen is ze na elkaar te presenteren en dus een tijdsverloop te introduceren dat in werkelijkheid (de werkelijkheid van het geheugen wel te verstaan) niet bestaat: ‘In het geheugen bevindt alles zich op hetzelfde niveau: dialoog, emotie en beeld bestaan tegelijkertijd. Ik heb een structuur willen smeden die daarmee overeenkomt, die het mogelijk maakt om elementen naast elkaar te presenteren die in werkelijkheid over elkaar heen schuiven, om een zuiver zintuiglijke architectuur terug te vinden. Dat lijkt me het natuurlijkst en ook het moeilijkst. Schilders boffen maar. De toeschouwer heeft maar een ogenblik nodig om de verschillende onderdelen van een doek tot zich door te laten dringen.’ Een opvallend procédé waarvan Simon zich daarbij bedient (naast de associatieve overgang tussen de sequenties, de wisselende zinsstructuur, het spel met de interpunctie) is het gebruik van het tegenwoordig deelwoord. Met behulp daarvan presenteert Simon de handeling als iets dat geen begin of eind heeft, dat om zo te zeggen als beweging gestold is in het heden, een momentopname die in het geheugen ligt gefixeerd.”

 

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Maarten van Buuren (Maassluis, 3 juni 1948)

 

 

De Nederlandse schrijfster Solomonica de Winter werd geboren op 3 juni 1997 in Bloemendaal. Zie ook alle tags voor Solomonica de Winter op dit blog.

Uit: Die Geschichte von Blue (Vertaald door Anna-Nina Kroll)

„Ich hielt mir die Ohren zu, weil das Dröhnen des Busses meinen Kopf verstopfte. Daisy drehte sich um und sah mich an. Sie starrte auf meine Hände. Ich blickte auf den dreckigen Boden des Busses, der von zu vielen Füßen getreten worden war. Zu viele Gerüche von zu vielen
Menschen stachen mir gleichzeitig in die Nase. Zu viele verängstigte Seelen hatten auf diesen Bänken gesessen.
»Lass das sein«, murmelte Daisy fahrig und sah wieder aus dem Fenster. Ich nahm die Hände herunter. Als der Bus an der nächsten Haltestelle hielt, ließ mich das schrille Quietschen der Bremsen frösteln. Ich schloss die Finger um das Buch in meinem Schoß. Ein dunkelhäutiger Mann mit Hut und Anzug starrte mich an. Ich starrte zurück. Seine dunklen Augen waren wie schwarze Tunnel. Ich fragte mich, wohin sie wohl führten. Er runzelte die Stirn, dann versteckte er sich hinter seiner Zeitung.
Ich sah erst weg, als Daisy mir eine Ewigkeit später sagte, ich solle meinen Koffer nehmen und aussteigen. Ich kletterte aus dem Bus. Auf der anderen Straßenseite stand ein Müll eimer, der anscheinend seit Wochen nicht geleert worden war. Die Häuser rundherum waren grau. Mir fiel ein hohes Gebäude zwischen all den grauen, rechteckigen Klötzen auf. Es musste einmal rosa gewesen sein, aber jetzt hatte es die Farbe von totem Fleisch. Hinter eingeworfenen Fensterscheiben flatterten Vorhänge im Wind, und ich stellte mir vor, wie jemand in einem dieser kaputten Fenster auftauchen und mir zuwinken würde.
Ich mochte verlassene Gebäude.
»Blue, wir haben jetzt keine Zeit für einen Ausflug in deine Welt, okay?«, sagte Daisy und packte mich am Arm. Sie zerrte mich auf dem Gehweg hinter sich her, so dass ich fast rennen musste, um mit ihr mitzuhalten.
Ihr Griff brannte sich in mein Handgelenk. Ich mag es nicht, wenn man mich anfasst. Wenn mich jemand anfasst, sickert nämlich etwas von seiner Seele durch meine Poren, bohrt sich durch meine Adern und so weiter.“

 

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Solomonica de Winter (Bloemendaal, 3 juni 1997)

 

 

De Duitse schrijfster Monika Maron werd geboren op 3 juni 1941 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Monika Maron op dit blog.

Uit: Zwischenspiel

„Obwohl ich mich an den Traum nicht erinnern konnte, hinterließ er in mir ein bedrückendes Gefühl, das jeden Gedanken oder auch nur einen ziellosen Blick aus dem Fenster verdunkelte, ohne dass ich einen Zusammenhang herstellen konn-te zwischen Traum und Wachsein. Jeder Versuch, mich dem Traumgeschehen zu nähern und ihm wenigstens einen Erinnerungsfetzen zu entrei-ßen, verjagte es erst recht in hoffnungslose Ferne. Nur ein dumpfes Unbehagen blieb, das irgendein unaufklärbares nächtliches Geschehen in mir hin-terlassen hatte. Vielleicht war der Traum ja nur ein Vorgriff auf den Tag gewesen, den ich zwar im Kalender schwarz eingerahmt, dem Gedanken daran aber keine konkrete Gestalt gegönnt hatte. Nur die Blumen hatte ich rechtzeitig bestellt, weiße Rosen mit einer kleinen weißen Schleife: In Liebe, Ruth.
Der Regen der Nacht dampfte über dem Stra-ßenpflaster, und ein gelblich grauer Himmel warf sein Licht wie einen Schleier über Häuser und Bäume. Wettende versprach einen trockenen Tag und Temperaturen um die zwanzig Grad. Ich suchte nach passender Kleidung, entschied mich für einen leichten dunkelgrauen Anzug und flache Schuhe. Zu Beerdigungen ging ich nur, wenn es sich nicht vermeiden ließ oder wenn ich glaubte, den Toten müsse meine Abwesenheit kränken. Auch wenn ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaubte, stellte ich mir dann vor, der oder die Gestorbene wäre auf geheimnisvolle Weise anwe-send, suchte Kinder, Enkelkinder und Freunde, fände mich nicht unter ihnen und müsste nach-träglich an meiner Zuneigung zweifeln. Ich hatte lange überlegt, ob ich zu Olgas Beerdigung gehen sollte, und letztlich war es dieser kleine Rest von lächerlicher Unsicherheit, der meine Entschei-dung bestimmt hatte. In der letzten Zeit hatten wir nur noch mit-einander telefoniert, Olga und ich. Am Dienstag nach Ostern hatte ich sie endlich besuchen wol-len, aber dann rief Olga an und sagte, sie fühle sich nicht wohl und dass wir unser Treffen lieber verschieben sollten. Und nun war Olga tot.“

 

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Monika Maron (Berlijn, 3 juni 1941)

 

 

De Amerikaanse schrijver Larry Jeff McMurtry werd geboren op 3 juni 1936 in Wichita Falls, Texas. Zie ook alle tags voor Larry McMurtry op dit blog.

Uit: The Desert Rose

“Harmony is driving home, eastward out of Las Vegas, her spirits high, her head a clutter of memories. Harmony loves to remember bits of her life, it makes her feel well, anyway, it’s all been interesting. One of the memories that pops in is something Ross used to say, which was that they ought to call Las Vegas Leg City, or else Tits-burg. Ross was always thinking up funny names for things, he had kept her laughing right up until the time they had Pepper, plus about a year more, and then she and Pepper took him down to the bus station behind the Stardust one day, he was going to check on a job doing lights for a show up in Tahoe, and had sort of just never come back, although Pepper was as cute a little girl as anyone could want and Harmony herself at the time had been said by some to have the best legs in Las Vegas and maybe the best bust too, although that was long before she had ever done topless, so that only Ross and a few of her old boyfriends really knew the whole story there.
Ross did think she was great-looking though, there was no doubt of that, and their sex life had been okay—maybe not va-boom-karoom, which was the phrase Gary always used about people who had a big attraction for one another—but definitely okay, and they had almost had enough money to make a down payment on a house with a swimming pool. Didn’t happen, Pepper had to take swimming lessons down at the Stardust pool with the other kids whose parents worked in the show.
But then Harmony had always sort of known that legs and a sex life and a little girl and a house with a swimming pool hadn’t meant that much to Ross—he had told her right off he liked to change lives once in a while and he was such a good light-man he could always get work.
It was just that Ross could always make her laugh, that had been the cute thing about him, she still smiled when she thought of Ross, although he had started going bald and wasn’t even thirty when he left. She didn’t mind his going so much, Ross should get to change lives if that was what he liked, and he did send money, not too regularly but sometimes he would send a lot if he had a run at the craps tables, he had never been unkind, so if he liked to change lives that was okay.”

 

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Larry McMurtry (Wichita Falls, 3 juni 1936)
In 1994 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Norbert Gstrein werd geboren op 3 juni 1961 in Mils bei Imst, Tirol. Zie ook alle tags voor Norbert Gstrein op dit blog.

Uit: In der freien Welt

„Der Tod meines Freundes John in San Francisco ist mir mit wochenlanger Verspätung bekannt geworden, aber die genauen Umstände liegen immer noch im dunkeln. Es war wenige Tage nach seinem einundsechzigsten Geburtstag, ein Zufall wahrscheinlich, und die ersten Berichte in den Online-Ausgaben des San Francisco Chronicle und des Examiner gleichen sich fast aufs Wort, sind hier überschrieben mit »Poet dies in knife attack«, dort mit »Poet knifed to death«, ohne weiter darauf einzugehen, dass er Schriftsteller war. Kaum überraschend lautet die offizielle Version, dass er von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und, obwohl er sich nicht zur Wehr gesetzt habe, auf offener Straße niedergestochen worden sei. Er war auf dem Heimweg von einer Abendeinladung im Mission District unterwegs, kurz vor Mitternacht, es gab keine Zeugen, und in der amerikanischen Kriminalstatistik ist er sicher nur ein Toter mehr, insbesondere wenn man bedenkt, dass Oakland auf der anderen Seite der Bucht jahrelang eine sogenannte Hochburg des Verbrechens war und vielleicht immer noch ist. Dabei sticht in seinem Fall eine Besonderheit ins Auge, die der Polizei unmöglich entgangen sein kann.
Er trug sein Smartphone und angeblich einen Betrag von exakt 157 Dollar 40 bei sich, ohne Zweifel mehr als zu den meisten Zeiten seines Lebens, und ist nicht ausgeraubt worden. Damit fällt das naheliegendste Motiv weg, und bei der Frage, warum sonst er umgebracht worden ist oder wer Interesse gehabt haben könnte, ihn aus der Welt zu schaffen, sehe ich sofort zwei Ermittlungsbeamte aus dem Fernsehen vor mir, die an eine Tür klopfen und sich treuherzig erkundigen, ob er Feinde gehabt habe.“

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Norbert Gstrein (Mils, 3 juni 1961)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler, antropoloog en verzetsstrijder Wolfgang Cordan (pseudoniem van Heinrich Wolfgang Horn) werd geboren op 3 juni 1909 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Wolfgang Cordan op dit blog.

Uit:Popol Vuh. Das Buch des Rates

“Das Buch des Rates gehört zu den großen Schriften des Menschheitsmorgens. Daß es bisher nur in Fachkreisen bekannt geworden ist, liegt zum Teil an seinem Charakter eines Geheimbuches und den damit verbundenen, seltsamen Geschicken. Zum anderen Teil liegt es aber an der Fachwissenschaft selbst. Die Abneigung der Angelsachsen und Spanier, fremde Sprachen zu erlernen, hat sich auf die gesamte Amerikanistik ausgewirkt. So sind alle früheren Ausgaben unseres Epos im Text nahezu unverständlich, im Kommentar verworren. Erst neuerdings gibt es eine sehr gute spanische Version von Adrian Recinos, der mehrere Mayasprachen beherrschte. Diese Fassung wurde auch ins Englische übertragen.
In deutscher Sprache gab es, außer einigen kläglichen Vorläufern, nur die Übersetzung von L. Schulze-Jena. Auch diese versagt, aus Unkenntnis der Sprache, an einigen ganz entscheidenden Stellen. Das Buch ist in den Kriegswirren untergegangen und ohne Wirkung geblieben.
Wenn nach einem Wort Unamunos die Sprache das Blut des Geistes ist, so leuchtet ein, daß man nicht mit einem Lexikon übersetzen kann. Man muß unter den Mayas leben, ihr Wesen in Gesten und Tonfall erlauschen, ihre Art zu denken erlernen. Wenn ein Maya sagt: »Mein Herz ist trocken, takín kont‘on«, so ist das etwas wesenhaft anderes als »Ich habe Durst«.
Indianisches Wesen überwältigt jeden aufgeschlossenen Sinn. So gewann es den Reverendo Padre Francisco Ximénez, Cura Doctrinero por el Real Patronato del Pueblo de Sto. Tomás Chichicastenángo, del Sacrado Orden de Predicatores.
Francisco Ximenez kam 1688, erst vierundzwanzig Jahre alt, mit einer Schiffsladung von Klerikern, wie er selbst sagt, nach Guatemala. Über seine Eindrücke in der Neuen Welt schweigt er. Wir sehen ihn aber alsbald als Novizen in Chiapas, wo er in der heute nach Fray Bartolomé de Las Casas genannten Stadt zum Priester geweiht wurde,“

 

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Wolfgang Cordan (3 juni 1909 - 29 januari 1966)
Cover

 

 

De Duitse schrijver en essayist Gerhard Zwerenz werd geboren op 3 juni 1925 in Crimmitschau in Saksen. Zie ook alle tags voor Gerhard Zwerenz op dit blog.

Uit: Nicht alles gefallen lassen ...

„Augenscheinlich verfügten diese über ein ähnliches Instrument, denn eines Tages schossen sie von drüben mit einem Luftgewehr herüber. Ich erledigte das feindliche Fernrohr dafür mit einer Kleinkaliberbüchse, an diesem Abend ging unser Volkswagen unten im Hof in die Luft.
Unser Vater, der als Oberkellner im hochrenommierten Café Imperial arbeitete, nicht schlecht verdiente und immer für den Ausgleich eintrat, meinte, wir sollten uns jetzt an die Polizei wenden.
Aber unserer Mutter paßte das nicht, denn Frau Dörfelt verbreitete in der ganzen Straße, wir, das heißt unsre gesamte Familie, seien derart schmutzig, daß wir mindestens zweimal jede Woche badeten und für das hohe Wassergeld, das die Mieter zu gleichen Teilen zahlen müssen, verantwortlich wären.
Wir beschlossen also, den Kampf aus eigener Kraft in aller Härte aufzunehmen, auch konnten wir nicht mehr zurück, verfolgte doch die ganze Nachbarschaft gebannt den Fortgang des Streites.
Am nächsten Morgen schon wurde die Straße durch ein mörderisches Geschrei geweckt.
Wir lachten uns halbtot, Herr Dörfelt, der früh als erster das Haus verließ, war in eine tiefe Grube gefallen, die sich vor der Haustüre erstreckte.
Er zappelte ganz schön in dem Stacheldraht, den wir gezogen hatten, nur mit dem linken Bein zappelte er nicht, das hielt er fein still, das hatte er sich gebrochen.
Bei alledem konnte der Mann noch von Glück sagen, denn für den Fall, daß er die Grube bemerkt und umgangen hätte, war der Zünder einer Plastikbombe mit dem Anlasser seines Wagens verbunden.
Damit ging kurze Zeit später Klunker-Paul, ein Untermieter von Dörfelts hoch, der den Arzt holen wollte.“

 

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Gerhard Zwerenz (3 juni 1925 –13 juli 2015)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juni ook mijn vorige blog van vandaag. 

Geschreven door Romenu om 11:44 Reageer op dit bericht

Carlo Michelstaedter, Kathleen E. Woodiwiss, Eugène Van Oye, Pedro Mir, Detlev von Liliencron, Friederike Brun, Otto Erich Hartleben, Philippe Quinault

De Italiaanse dichter, filosoof en schilder Carlo Michelstaedter werd geboren op 3 juni 1887 in Gorizia. Zie ook alle tags voor Carlo Michaelstaedter op dit blog.

 

Say No To Life (Fragment)

Even as swallows year by year return
Back to the nests that held them featherless,
So man goes back in the course of his days,
Time after time to the thought of his cradle.
And as every year he keeps that day,
That to hunger and thirst, to sorrow and grief,
That to this mortal life did him awaken,
Every year he persuades himself again
To love his life.

And the parents who in the newly-born,
In the fragile and helpless little being,
Saw the fruit of their hopes;
And holding out to him with timorous love
All that life gives to him who asks to live,
Made of his tears a veil for their own eyes;

Trusting that clothes and food
Could make him live his life;
Year after year revive their ancient hope,
Their ancient grief,
And with a veil still cover their tired eyes,
Offering thanks to him for being born,
That he may thank them for his life,
and that The dumb grief be forgotten,
and the vain Promise be ever present.

 

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Carlo Michelstaedter (3 juni 1887 - 17 oktober 1910)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Kathleen E. Woodiwiss werd geboren op 3 juni 1939 in Alexandria, Louisiana. Zie ook alle tags voor Kathleen E. Woodiwiss op dit blog.

Uit: The Wolf and the Dove

"For once, Wulfgar, my Norman knight," she breathed, her violet eyes glowing with the warmth. " ′Tis what the slave wills "
She danced away as his hands fell from her and curtsied prettily for him. Her eyes swept him from toe to head and knew his desires had not cooled.
"Mind your dress, lord. These days would chill even the stoutest of men."
Grabbing up a pelt she pulled it close about her and gave him an impishly wicked look. Turning on her heels with a low laugh, she went to the hearth, there to lay small logs upon the still-warm coals. She blew upon them but drew back in haste as the ashes flew up and sat back upon her heels rubbing her reddened eyes while Wulfgar′ s amused chuckles filled the room. She made a face at his mirth and swung the kettle of water on its hook over the building heat as he crossed to the warmth of the fire beside her and began to dress.
The water steamed and she went to where his sword and belt hung and there found his scabbard knife and returning with it, began to whet it on the stone of the fireplace. He raised his brow in wonder at her actions.
"My flesh is much more tender than yours, Wulfgar," she explained. "And if you would go about barefaced you should keep it so. The burr upon your chin does sorely chasten me and since I′ve seen this shaving done so well upon my people, I would think it not unseemly that you would allow me the single honour to return the favour."
Wulfgar glanced at her small dagger lying atop her gunna, remembering his thoughts of the day before. Was his death warranted now when he must go and fight her people? Should he tell her he was not one to waste lives needlessly? By Heavens, he would know the truth now. He nodded.”

 

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Kathleen E. Woodiwiss (3 juni 1939 – 6 juli 2007)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter, toneelschrijver en arts Eugène Van Oye werd geboren in Torhout op 3 juni 1840. Zie ook alle tags voor Eugène Van Oye op dit blog.

 

Sterrenloze nachten
Fecisti nos, Domine, ad te; et inquietume
st cor nostrum, donec requiescat in te. (Augustinus)

Altijd wensen, altijd vrezen,
hoop en wanhoop in het hart:
rusteloos geslingerd wezen
van de vreugden naar de smart…
Altijd voorwaarts, voorwaarts haken,
zonder stuurman, zonder baken,
naar een steeds onzichtbaar strand :
en – bij ’t moedig henenstromen,
moedeloos, droefgeestig dromen
van ’t verloren kinderland !

Gistren wiegde ik heen in dromen
die vandaag vervlogen zijn;
andre zullen wederkomen
met hun valse toverschijn…
Ach, het onstandvastig wezen
van ’t geluk dat, pas gerezen,
henenwasemt in verdriet !
Tussen ’t gister en het heden,
tussen toekomst en verleden,
welk een stipje, welk een Niet !

‘k bemind en heb genoten,
‘k heb geweeklaagd en gezucht,
’t woelziek leven uitgegoten
op de winden in de lucht.
‘k zocht, gezweept door hunne roede,
’t lokkend leven, levensmoede…
tot ik machteloos nederviel…
O ! wie zal daarheen mij voeren
waar geen banden zullen snoeren
mijne vrijgeboren ziel ?…

 

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Eugène Van Oye (3 juni 1840 - 4 juni 1926)
Portret door Jos De Swerts, 1923

 

 

De Domicaanse dichter en schrijver Pedro Mir werd op 3 juni 1913 in San Pedro de Macorís geboren. Zie ook alle tags voor Pedro Mir op dit blog.

 

There is a country in the world

There is
a country in the world
                                    put
on the same trajectory as the sun.
Native to the night.
                                     Put
on a staggering archipelago
sugared and rum-soaked,
                                     Simply
aerial,
         like a batwing
supported by a breeze.
                                     
Simply
clear,
            like the trace of a kiss from an old
unmarried woman
              or a day spent on rooftops.
                                                     Simply
ripe. Fluvial. And material. And
simply torrid and trampled
like a lean-hipped adolescent.
Simply sad and oppressed
sincerely wild and depopulated.
In truth.
Three million
                          amounts to life
and so much between
                   four cardinal cordilleras
and an immense bay and another immense bay,
three peninsulas with inshore islands
and a wonder of vertical rivers
and land shaded by trees and land
under brooks to the skirt of a mountain
in foothills and beyond the horizon
and land where roosters crow
and land under the gallop of horses
and land a day’s width, under a map, beyond
and beneath all the footprints halfway to love,
It
      is what has been declared.
                                                There is
      a country in the world
      simply wild and depopulated.

 

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Pedro Mir (3 juni 1913 – 11 juli 2000)
Cover

 

 

De Duitse dichter Detlev von Liliencron werd op 3 juni 1875 in Kiel geboren. Zie ook alle tags voor Detlev von Liliencron op dit blog.

 

An der Grenze

Noch fliegt die Schwalbe ein und aus
Und flitzt im Wege auf und ab.
Doch aus des Pappelbaumes Flaus
Sprang schon ein gelbes Knöpfchen ab.

Noch treibt der bunte Schmetterling
Auf grünen Wiesen hin und her.
Ein Fädchen, das am Hute hing,
Kams schon von kahlen Koppeln her?

Vereinzelt noch ein treues Wort
Und eine Freude dann und wann.
Was nähert sich, was schaukelt dort?
Die Hadesfähre? Ankunft: Wann?

 

 

Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen,
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn,
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn' die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

 

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Detlev von Liliencron (3 juni 1875 – 22 juli 1909)
Portret door Hansa Olde, 1904

 

 

De Deense dichteres Friederike Brun werd geboren op 3 juni 1765 in Gräfentonna, Thüringen. Zie ook alle tags voor Friederike Brun op dit blog.

 

Die Sieben Hügel (Fragment)
(Mit einer Komposition von Hrn. Kapellmeister Schulze).

Auf grüner grüner Heide
Stehn sieben Hügelein.
Es flüstern Wind’ im schaurigem Thal,
Es tanzen Elfen auf mondlichem Stral.
Singt, Mädlein, auf grüner Heide,
Singt: Leide! Leide! Leide!

Im tiefen Wiesengrunde
Glänzt fern ein Weiher hell.
Es klagen Unken aus tiefem Moor,
Es steigen Gebilde so dunstig empor.
Singt, Mädlein, auf grüner Heide,
Singt: Leide! Leide! Leide!

Hier war vor grauen Jahren
Ein König, reich und groß.
Er war gezogen in Krieg und Schlacht,
Hatt’ nicht der sieben Töchterlein dacht.
Singt, Mädlein, auf grüner Heide,
Singt: Leide! Leide! Leide!

Die sieben Jungfraun wallten
Im hohen Buchenhain.
Es rauschte das Meer mit nichtigem Schaum,
Es sauste der Sturm im luftigen Baum.
Singt, Mädlein, auf grüner Heide,
Singt: Leide! Leide! Leide!

 

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Friederike Brun (3 juni 1765 – 25 maart 1835)
Portret door C. W Eckersberg, 1818

 

 

De Duitse dichter en schrijver Otto Erich Hartleben werd geboren op 3 juni 1864 in Clausthal. Zie ook alle tags voor Otto Erich Hartleben op dit blog.

 

Moderne Oden - II

Wohin du horchst, vernimmst du den Hilferuf
der Noth. Wohin du blickest, erschrecken dich
gerungne Hände, bleiche Lippen,
die nach des Todes Erlösung schmachten.

Wohin du hilfreich schreitest, versinkt dein Fuss
im Koth der Lügen. Jeglichem Elend noch
umwebten sie den Schein der Ordnung,
jeglicher Schande des Alters Würde.

In diesem dunkelfluthenden Wogenschwall
wo ist der Grund, der unsere Anker hält?
Wann naht der Gott, im Sturme fahrend,
der die verpesteten Lüfte reinigt?

Wo blitzt ein Lichtstrahl kommenden Morgenroths
an diesem nachtbelasteten Horizont?
Wo sieht der Jugend Thatensehnsucht
flattern die Wimpel des fernen Zieles?

 

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Otto Erich Hartleben (3 juni 1864 – 11 februari 1905)

 

 

De Franse dichter, schrijver en librettist Philippe Quinault werd geboren in Parijs op 3 juni 1635. Zie ook alle tags voor Philippe Quinault op dit blog.

 

Poème de Sceaux (Fragment)

Sa faveur me prefere aux Nymphes de sa Cour ;
Et dans ce tranquile sejour
Je me fais de luy plaire une soigneuse estude ;
Lors qu’elle a satisfait aux ordres du Destin
Elle vient sans esclat, dans cette Solitude,
Se delasser le soir des travaux du matin.

Elle regarde avec estime
Le Mecene nouveau de l’Empire François ;
Elle admire l’ardeur qui sans cesse l’anime
Pour le plus auguste des Rois.
Elle n’a jamais veu de zele
Ny plus actif, ny plus fidelle ;
Elle a beau devancer le Soleil dans les Cieux,
Et voler pour se rendre ou son devoir l’appelle ;
Dés qu’elle ouvre la porte a la clarté nouvelle
Le vigilant COLBERT se présente à ses yeux ;
Elle le voit tousjours exact, laborieux,
Tousjours esveillé devant elle.

La Deesse en secret, d’une pressante voix,
Luy conseilla d’aller loin du bruit quelque fois
Chercher un doux relasche à ses travaux penibles,
Et de ces Retraites paisibles
Luy fît resoudre l’heureux choix.

 

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Philippe Quinault (3 juni 1635 - 26 november 1688)
Monument in Felletin

Geschreven door Romenu om 11:43 Reageer op dit bericht

Nico Noorman

De Nederlandse dichter Nico Noorman werd geboren op 3 juni 1949 te Groningen. Na het behalen van het Mulodiploma volgde hij van 1967-1971 de opleiding tot Zoölogisch Analist met specialisatie Ecologie. Tijdens zijn stagejaar bij de Rijksuniversiteit van Groningen deed hij onderzoek naar het eetgedrag van ratten en het gedrag van koolmezen. Na het vervullen van de dienstplicht bij de Koninklijke Marine trad hij in 1973 in dienst bij het toenmalige Centraal Diergeneeskundig Instituut, tegenwoordig ID-DLO, in Lelystad. Als analist was hij daar tot 1989 werkzaam op de afdeling Parasitologie en voornamelijk betrokken bij het epidemiologisch onderzoek van de leverbotziekte. Van 1989 tot 1992 werkte hij als analist/programmeur op de afdeling Automatisering van hetzelfde instituut. Daarna verbleef hij een jaar in Pakistan als medewerker bij het ‘Dutch Committee for Afghanistan’. Van 1994 tot 2000 was hij als technisch medewerker verbonden aan de afdeling Dierfysiologie van de Rijksuniversiteit in Groningen in het kader van het NWO/STW-project ‘Milieuvriendelijke bestrijding van huisvliegen door middel van gecombineerde visuele en chemische prikkels’. Sinds 2014 is hij editor van de websites nederlands.nl en gedichten.nl. Daarnaast schrijft hij gedichten, met name snelsonnetten.

 

Geen bereik

Ik zoef vaak op mijn e-bike door de velden
Maar ik zie niets van ’t wonderschone land
Gespannen staar ik naar mijn rechterhand
Weer geen bereik...al heb ik niets te melden

Niet appen op de fiets...nooit van gehoord
Want ik ben elke dag contactgestoord

 

 

Streefgewicht

Hè hè, het nieuwe jaar is aangebroken
Ik ga volledig voor mijn streefgewicht
Alleen door ‘t melden hier in dit gedicht
Zal ik bereiken wat is afgesproken

Ik vreet me dus het schompes ‘t hele jaar
Tien kilo meer krijg ik best voor elkaar

 

 

Kwartetten

Mag ik van jou de zingende Afghaan
En ook die Irakees met grote tanden
Geef mij die Syrische met lege handen
Tot slot die Eritreeër met banaan

Vier vluchtelingen heb ik nu...kwartet!
Maar vol is vol...ook in mijn snelsonnet!

 

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Nico Noorman (Groningen, 3 juni 1949)

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