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Berichten van 7 augustus 2017 tot 8 augustus 2017

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram, Hieronymus van Alphen, André Demedts, Sara Teasdale, Donald Davidson, Lotte Lentes

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook alle tags voor Jostein Gaarder op dit blog.

Uit: Ein treuer Freund (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Gotland, Mai 2013
Liebe Agnes, erinnerst du dich: Ich hatte versprochen, dir zu schreiben. Jedenfalls wollte ich es versuchen.
Ich sitze hier auf einer Insel in der Ostsee, und auf einem kleinen Schreibtisch vor mir steht mein Laptop. In einer Zigarrenkiste daneben befindet sich alles, was ich an Gedächtnisstützen brauche.
Mein Hotelzimmer besitzt einen Boden aus Kieferndielen, und ich brauche neun Schritte, um es zu durchqueren, was ich mehrmals getan habe, bis ich wusste, wie ich meinen Bericht beginnen soll. Mitten im Raum steht eine Sitzgruppe aus zwei roten Sesseln, einem roten Sofa und einem Teakholztisch, und ich musste jedes Mal durch einen der zwei schmalen Korridore zwischen Tischkante und Polstermöbel hindurch.
Ich habe ein Eckzimmer und kann in zwei Richtungen aus dem Fenster schauen. Vom einen Fenster, dem nach Norden, sehe ich von oben auf die typische gepflasterte Straße einer alten Hansestadt, aus dem anderen, das nach Westen geht, blicke ich über Almedalen und weit hinaus aufs Meer. Es ist warm, und ich habe beide Fenster geöffnet.
Ich stand eine halbe Stunde am Fenster und beobachtete die Menschen, die unter mir durch die Straße gingen, die meisten in Röcken oder kurzen Hosen und lockeren, kurzärmeligen Blusen oder Hemden. Pfingsttouristen. Viele von ihnen sind paarweise unterwegs, oft Hand in Hand, manche auch in großen, lärmenden Gruppen.
Es ist ein Märchen, dass Jugendliche meh Krach machen als Leute meines Alters. Treten sie im Rudel auf und haben womöglich noch getrunken, können Menschen in mittleren Jahren ebenso laut sein wie Teenager. Man könnte auch sagen, ebenso menschlich.
Seht mich an! Hört mir zu! Amüsieren wir uns nicht königlich?
Wir wachsen aus unserer menschlichen Natur nicht heraus.
Wir wachsen mit ihr mit. Und wir wachsen in sie hinein.“

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)
Cover

 

 

De Oostenrijkse schrijver Klaus Ebner werd geboren op 8 augustus 1964 in Wenen. Zie ook alle tags voor Klaus Ebner op dit blog.

Uit: Alfred (In het Engels geschreven)

“There was an empty glass in the middle of the table. This glass belonged to Alfred. He was my first colleague.
At the age of fifteen I was offered a job in a bank for one month of my school vacation. Since I wanted to go for a trip to France I had to earn some money and so I took the job. The personnel manager led me into the record office situated in the building’s basement.
The record office housed thousands and thousands of files and folders and card-index boxes. To be frank, at the very first moment I knew that this job threatened to bury me under tons of paper.
And there was Alfred. He was my colleague. To be precise, he was my tutor. After the personnel manager had left the record office, Alfred grasped my arm, approached his face to mine and told me: »you take the phone, and I am the boss«.
Taking the phone became a very important part of my work. I had been engaged for finding the bank clerks\' files when they needed them in their offices. All of my activities followed the same pattern: the telephone rang and it was me who answered, one of the clerks ordered a file or even more than one and I had to go for the card-index boxes, to find the right index card, to take the file out of its folder and to send it to the clerk with a tiny special elevator.
Alfred was always sitting at his table. He had placed a glass just in front of him and from time to time he poured in some beer. Of course he also drank the beer but I never managed to see him doing so since I was heavily occupied running to and fro the record office.
Every day at four o\'clock Alfred stood up, stretched his arms right out and said: »I tell ya, this work is really getting to me ...«
Then he put on his shoes with a sigh and left the record office while leaving behind an empty glass in the middle of the table."

 

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Klaus Ebner (Wenen, 8 augustus 1964)

 

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook alle tags voor Birgit Vanderbeke op dit blog.

Uit: Die Frau mit dem Hund

„Clemens wollte sie von dem Dinner erst etwas sagen, wenn sie das Geschirr auch wirklich in den Händen hätte. Und beim Dinner würde sich zeigen, ob aus Clemens und ihr etwas werden könnte.
Im Treppenhaus nahm sie sich rasch die Angebotsinfos vom Super-K, von der Superette und dem Konsomarkt, die in drei Bündeln auf dem Boden lagen; die Schnüre waren schon aufgeschnitten und lagen daneben. Schlamperei, dachte Jule und hob sie auf, der neue Hausdienst war einfach nicht auf der Höhe.
Sie nahm zwei Stufen auf einmal, solche kleinen Übungen sind unerlässlich für eine gute Figur, und war außer Atem, als sie im obersten Stockwerk ankam und beinah über das formlose graue Bündel gestolpert wäre, das da mitten auf der Treppe abgelegt worden war.
Im nächsten Moment ging das Licht aus.
Jule Tenbrock stieg an dem Bündel vorbei die letzte Stufe hoch und suchte den Knopf neben ihrem Namensschild. Sie würde sich bei der Stiftung über den Hausdienst beschweren, der etwas unförmig Graues vor ihrer Tür abgeladen hatte, das hier ganz sicher nicht hingehörte. Es war stockfinster im Flur, der verdammte Lichtschalter war nicht zu finden, Jule konnte die Hand vor den Augen nicht erkennen. Aber sie konnte etwas riechen.
Und plötzlich war es aus mit der Ruhe im siebten Distrikt. Im Bruchteil einer Sekunde verflog Jules Unmut, ihr Ärger verwandelte sich in Herzrasen und blanke Panik.
Das Bündel roch eigenartig. Es roch lebendig und ganz eindeutig unsauber. Unhygienisch.
Der Lichtschalter war nicht dort, wo er hätte sein müssen, Jules Hand war nicht so ruhig, wie sie hätte sein müssen, und aus dem unhygienisch riechenden grauen Bündel kamen jetzt Töne. Etwas seufzte, schnaufte und röchelte unmenschlich aus dem Bündel heraus, es machte Töne, die Jule nicht kannte. Endlich wurde es wieder hell im Treppenhaus, Jule wollte nichts weiter, als in ihre Wohnung verschwinden und geschützt sein vor diesem keuchenden Ding auf der Treppe, sie wandte ihm den Rücken zu und versuchte, es einfach nicht gesehen zu haben, aber sie hatte es gesehen, bevor das Licht ausgegangen war, und in ihrem Rücken schnaufte es weiter.
Und dann fing es an zu sprechen.”

 

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Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

 

De Duitse schrijver en journalist Gernot Wolfram werd geboren op 8 augustus 1975 in Zittau. Zie ook alle tags voor Gernot Wolfram op dit blog.

Uit: Der Fremdländer

„Vielmehr berührte es mit seinen Klagen und wehmütigen Klängen bereits die Wüste und afrikanisches Land. Er wusste zwar nicht, wie afrikanische Musik klang, obgleich er Realist genug war, sich sicher zu sein, dass man beispielsweise in Nairobi die Bee Gees besser kannte als die Tanzrhythmen der alten Kriegsstämme, aber er war überzeugt, die Ingredienzien der Musik Afrikas als Ahnung in sich zu tragen.
Überhaupt – Afrika!
Über den Kontinent hatte er in seiner Jugend mindestens genauso viel gelesen wie über Deutschland. Das Land und der Kontinent erschienen ihm in ihrer Gegensätzlichkeit auf merkwürdige Weise vertraut und unheimlich zugleich.
Wenn ihn auch sonst kein Sender außerhalb Europas interessierte – er hatte das Gefühl, der Schritt seiner allabendlichen Suche über den Kontinent hinaus locke ihn in einen Kosmos der Stimmen, der ihn aufsaugte und seiner Konzentration ein jähes Ende bereitete –, bei Afrika machte er eine Ausnahme. Genau genommen war es sein heimlicher Vorsatz, einen afrikanischen Sender zu inden, der so unbekannt war und von so fernher sendete, dass er wirkliche Schätze in den Äther schickte.
L. glaubte, dass es in Afrika ein Radioprogramm geben müsse, das ähnlich wie ein Archiv funktioniert, in dem noch niemand aufgestöbert hatte, welche Genüsse es für den Geist bereithält. Er dachte an Rhythmen und Stimmen, die sich in ihrer Fremdartigkeit wie wertvolle Intarsien ins Gehör legten.
L. schätzte eine gewisse Gründlichkeit in allem, was er tat. Und er hielt es eben für eine Frage der gründlichen Suche, ob sich dieser erträumte Sender finden ließ oder nicht.
Radio Africa, Radio Zaire, Radio Uganda, Radio Kapstadt, alle möglichen Optionen gingen ihm durch den Kopf. Er hatte allerdings von der Funklandschaft des riesigen Kontinents keinerlei Ahnung.
Einmal, zu seinem siebzigsten Geburtstag, hatte ihm sein Bruder aus London ein englisches Buch geschickt, in dem Frequenzadressen der wichtigsten Sende auf den jeweiligen Kontinenten vermerkt waren.
Das war ein schrecklicher Moment, als L. dieses Geschenk auspackte.“

 

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Gernot Wolfram (Zittau, 8 augustus 1975)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook alle tags voorHieronymus van Alphen op dit blog.

 

De kinderliefde

Mijn vader is mijn beste vrind.
Hij noemt mij steeds zijn lieve kind.
'k Ontzie hem, zonder bang te vrezen.
En ga ik hupplend aan zijn zij,
Ook dan vermaakt en leert hij mij;
Er kan geen beter vader wezen!

Ik ben ook somtijds wel eens stout,
Maar als mijn ondeugd mij berouwt,
Dan wordt zijn vaderhart bewogen,
Dan spreekt zijn liefde geen verwijt,
Ja zelfs, wanneer hij mij kastijdt,
Dan zie ik tranen in zijn ogen.

Zou ik door ongehoorzaamheid,
Dan maken, dat mijn vader schreit;
Zou ik hem zuchten doen en klagen;
Neen, als mijn jonkheid iets misdoet,
Dan val ik aanstonds hem te voet,
En zal aan God vergeving vragen.

 

 

Alexis

Alexis heeft zijn zusje lief,
Wanneer ze in vrede leven;
Hij noemt haar zelfs zijn hartedief,
Als zij haar speelgoed hem wil geven.
Maar als zij iets, dat hem behaagt,
Voor haar om mee te spelen vraagt,
Dan wordt die liefde ras verminderd;
En als zij hem in 't doen van zijnen zin verhindert,
Dan haat hij bijkans haar geheel;
Ook is zij doorgaans hem te veel,
Wanneer zij boven hem door iemand wordt geprezen.

* * *

Een liefde die zo ras verkoelt,
Die slechts op eigen voordeel doelt,
Zou dat wel rechte liefde wezen?

 

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Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)
Fantasieweergave van de Goudse Markt, geschilderd door Willem Koekkoek, 2e helft 19e eeuw

 

 

De Vlaamse schrijver André Demedts werd geboren in Sint-Baafs-Vijve (Wielsbeke) op 8 augustus 1906. Zie ook alle tags voor André Demedts op dit blog.

 

Ik denk aan de velen

Ik denk aan de velen die sterven deze zomernamiddag
met het volle geweld van de zon over hun dood:
ogen vol tranen die ik zag,
en het laatste blinde tasten der handen, moe en rood.

Wie weet waarheen nu keren hun gedachten
en wie weet de nederlagen van hun leven?
en hoe zij hebben gedragen door dagen en nachten
de honger van hun hart.
Zij zijn tans de verwonnenen die sneven
en doordrenken met hun rood bloed
wat lelik was en hard.
Er is de huiver der eeuwigheid
om hunne hoofden
er zijn nog hun ogen die hebben geschreid
en hun armen die zich strekken naar de dood als naar elkander, de
verloofden.

Ik voel in mijn hart de haast van hun hart
het bloed te stuwen de laatste maal;
vanavond als zij zijn ingegaan
denk ik maar altijd dat ik eenzamer
door de velden dwaal...

 

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André Demedts (8 augustus 1906 - 4 november 1992)

 

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook alle tags voor Sara Teasdale op dit blog.

 

Triolets

Before a lonely shrine
Of foam-born Aphrodite,
Ungarlanded of vine,
Undyed by dripping wine,
I brought green bay to twine,
And prayed to her, almighty, —
And lo, the prayer of mine
Was heard of Aphrodite.
I sang of answered prayer,
And now before the goddess,
The maids lay flowers rare,
And she has ceased to care
For bay that I might bear.
To heal my heart's distress,
My feet must wander where
There waits some lonelier goddess.

 

 

To Sappho I

Impassioned singer of the happy time.
When all the world was waking into morn,
And dew still glistened on the tangled thorn,
And lingered on the branches of the lime —
Oh peerless singer of the golden rhyme,
Happy wert thou to live ere doubt was born —
Before the joy of life was half out-worn,
And nymphs and satyrs vanished from your clime.
Then maidens bearing parsley in their hands
Wound thro' the groves to where the goddess stands,
And mariners might sail for unknown lands
Past sea-clasped islands veiled in mystery —
And Venus still was shining from the sea,
And Ceres had not lost Persephone.

 

 

To Sappho II

Your lines that linger for us down the years,
Like sparks that tell the glory of a flame,
Still keep alight the splendor of your name,
And living still, they sting us into tears.
Sole perfect singer that the world has heard,
Let fall from that far heaven of thine
One golden word.
Oh tell us we shall find beside the Nile,
Held fast in some Egyptian's dusty hand,
Deep covered by the centuries of sand,
The songs long written that were lost awhile
Sole perfect singer that the world has heard,
Let fall from that far heaven of thine
This golden word.

 

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Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)
'Sappho and Erinna in a Garden at Mytilene' door Simeon Solomon, 1864

 

 

De Amerikaanse dichter, essayist en literair criticus Donald Davidson werd geboren 8 augustus 1893 in Campbellsville, Giles County, Tennessee. Zie ook alle tags voor Donald Davidson op dit blog.

 

The Amulet

Thou twist of gold, woven so curiously,
Be filled with warmth and urgent tenderness,
And cool not on her throat’s white nakedness,
Like metal death, but burn insistently,
Reminding her of me!

To save her from the serpent’s little eye
I set a stone of blue chalcedony
Within a cunning loop—so it shall be
Aware and mindful when her lashes lie
Untaught of danger nigh.

To keep her from the dragon’s hungry tooth
In seven laps the quorls were subtly twined;
From seven rivers grains of gold were mined,
Hammered by black elves’ mauls, and tempered sooth
In hissing brews uncouth.

So lie within my satchel, Amulet,
With many another dull and boughten thing,
Till I am done with all my wandering
And fix thee pendant on the carcanet
Around her white neck set.

For I have graven some small incantation
In feathery lines upon this rounded wire—
King Solomon made such for his desire,
And Sheba’s throat was warm for subjugation
Hearing the King’s translation.

 

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Donald Davidson (8 augustus 1893 - 25 april 1968)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster Lotte Lentes werd geboren in Trier in 1990. Lentes studeerde Nederlands in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog.

Uit: Walter

‘‘Zat u onder invloed in de rechtszaal?
’ Dat ook een hooggeplaatst persoon vatbaar was voor een verslaving, leek iedereen nog het meest te interesseren.
‘Natuurlijk niet,’ had Walter telkens stellig geantwoord. Tegelijkertijd had hij de keren voor zich gezien waarop de tremors het hem onmogelijk maakten zijn eigen befje om te knopen.
Aanvankelijk ging dat praten niet van harte, uiteindelijk verliet hij na vier maanden opgelucht en trots de kliniek, met behoud van zijn rechtelijke bevoegdheid en zijn vrouw. Op de wagon, zo noemden ze dat. Dertig jaar dronk hij geen druppel. Zijn vrouw dacht dat hij genezen was, totdat ze na al die tijd opnieuw lege flessen ontdekte. En eigenlijk was het niet eens zijn vrouw geweest, maar een jongen van de energiemaatschappij die met iets te veel enthousiasme het klemmende deurtje van de meterkast opentrok. Een stuk of tien lege flessen vielen op de vloer kapot.
Wodka; kleur- en geurloos.
In de periode daarna vond Walters vrouw nog veel meer flessen. Ze vond een onstuitbare hoeveelheid flessen. Ze vond flessen overal. In de kruipruimte, tussen de steunbalken, in het
plafond van de garage, op het badkamermeubel, in de schoorsteen, onder de grasmaaier,
achter het dressoir, in de dakgoot van het tuinhuis.
Toen Walter op een vrijdagochtend wankelend de trap afkwam, zag hij zijn vrouw midden in
de woonkamer de laatste hand leggen aan een keurig gerangschikte driehoek van lege flessen.
‘Een oude man beschuldig je niet zomaar,’ had ze gezegd, eerder begripvol dan verwijtend.
Walter gaf gelijk toe. Zijn tweede kliniekopname was binnen een week geregeld. Tot die tijd mocht hij nog.
Twee dagen voor vertrek donderde Walter van de trap en brak zijn
stuitje.
Van pijn was geen sprake. Hij sliep in de auto op weg naar het ziekenhuis en aan de balie
van de eerste hulp maakte hij grapjes. Hij had chronisch de hik.
De dokter, een afzichtelijke Latina met een scheef gebit, gaf hem na een moeizaam gesprek een rode zwemband mee.”

 

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Lotte Lentes (Trier, 1990)

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 8e augustus ook mijn blog van 8 augustus 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:06 Reageer op dit bericht

John Birmingham, Cees Buddingh’, Diana Ozon, Vladimir Sorokin, Michael Roes, Joachim Ringelnatz, Garrison Keillor, Dieter Schlesak, Othon III de Grandson

De Australische schrijver John Birmingham werd geboren op 7 augustus 1964 in Liverpool, Engeland. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2010 en eveneens alle tags voor John Birmingham op dit blog.

Uit: Weapons of Choice

“He unwrapped the banana leaves from around a small rice cake, thanking Allah for the generosity of his masters. They had included a little dried fish in his rations for today, a rare treat.
Sometimes, when the sun climbed directly overhead and beat down with a slow fury, Adil's thoughts wandered. He cursed his weakness and begged God for the strength to carry out his duty, but it was hard. He had fallen asleep more than once. Nothing ever seemed to happen. There was plenty of movement down in Dili, which was infested with crusader forces from all over the Christian world, but Dili wasn't his concern. His sole responsibility was to watch those ships that were hiding in the shimmering haze on the far horizon.
Still, Adil mused, it would be nice to know he had some real purpose here; that he had not been staked out like a goat on the side of a hill. Perhaps he was to be part of some elaborate strike on the Christians in town. Perhaps tonight the darkness would be torn asunder by holy fire as some martyr blew up one of their filthy taverns. But then, why leave him here on the side of this stupid hill, covered in monkey shit and tormented by ants?
This wasn't how he had imagined jihad would be when he had graduated from the Madrasa in Bandung.
USS Kandahar, 1014 Hours, 15 January 2021
The marines wouldn't have been surprised at all to discover that someone like Adil was watching over them. In fact, they assumed there were more than two hundred million pairs of eyes turned their way as they prepared to deploy into the Indonesian Archipelago.
Nobody called it the Caliphate. Officially the United States still recognized it as the sovereign territory of Indonesia, seventeen thousand islands stretching from Banda Aceh, three hundred kilometers off the coast of Thailand, down to Timor, just north of Australia.
The sea-lanes passing through those islands carried a third of the world's maritime trade, and officially they remained open to all traffic. The Indonesian government-in-exile said so-from the safety of the Grand Hyatt in Geneva where they had fled, three weeks earlier, after losing control of Jakarta. »

 

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John Birmingham (Liverpool, 7 augustus 1964)

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Cees Buddingh’ werd op 7 augustus 1918 geboren in Dordrecht.Zie ook mijn blog van 7 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Cees Budding’ op dit blog.

 

Over God

Over God denk ik
maar zelden na.
Straks, als we dood zijn,
zullen we 't wel merken.

Hoewel: hoogstwaarschijnlijk
merken we niks.
Fini is 't kortstondig feest.
We zijn er gewoon geweest.

 

 

Zichtbaar/onzichtbaar

De lamp boven mijn tafel
weerspiegelt zich tweemaal
in de ramen van mijn erker.

Als roerloze, zacht-crème hemellichamen,
hangen zij boven de Bankastraat,
onzichtbaar voor wie er onderdoor loopt.

 

 

Zeer kleine ode aan de liefste

vanochtend
zag ik op straat
een leeg heinz-blikje liggen:
en onmiddellijk
dacht ik aan jou:
57 varieties

 

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Cees Buddingh’ (7 augustus 1918 - 24 november 1985)

 

 

De Nederlandse dichteres Diana Ozon (pseudoniem van Diana Groenveld) werd geboren in Amsterdam op 7 augustus 1959. Zie ook alle tags voor Diana Ozon op dit blog.

 

Tanneke

We zitten tegenover elkaar
Kleine meisjes in rechte jurkjes
twee lappen coupeloze stof
met steile schouderbandjes

Brildragend zijn wij en jij
een glas mat afgeplakt
Je hebt een lui oog en we staren
naar het schaakbord tussen ons.

Met opgetrokken knieën doen we
het herdersmatje dat
je leerde van je broer die het had
van de fagotspelende buurman

Twee vrouwen beheersen het bord
Te jong om pionnen te zien als mannen
maar de koning is een sukkel
aan voeten gebonden

de lopers onze bodes en wij
vorstinnen triomferend op elk vlak
hartsvriendinnen en in het spel
ieder voor zich en keihard

 

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Diana Ozon (Amsterdam, 7 augustus 1959)

 

 

De Russische schrijver Vladimir Sorokin werd geboren op 7 augustus 1955 in Bykovo bij Moskou. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Vladimir Sorokin op dit blog.

Uit: Day of the Oprichnik (Vertaald door Jamey Gambrell)

“The ruble’s up another half-kopeck against the yuan.
Tanyusha serves cheese pancakes, steamed turnips in honey, and cranberry kissel. Unlike Fedka, Tanyusha is fair of face and fragrant. Her skirts rustle pleasantly.
The strong tea and cranberry return me to life. I break into a healthy sweat. Tanyusha hands me a towel that she embroidered. I wipe my face, stand, cross myself, and thank the Lord for the meal.
It’s time to get down to business.
The barber, a newcomer, is already waiting in the dressing room, to which I proceed. Silent, stocky Samson bows and seats me in front of the mirror; he massages my face and rubs my neck with lavender oil. His hands, like those of all barbers, are unpleasant. But I disagree in principle with the cynic Mandelstam—the authorities are in no way “repellent, like the hands of a beard-cutter.” They’re lovely and appealing, like the womb of a virgin needleworker embroidering gold-threaded fancywork. And the hands of a beard-cutter are … well, what can you do—women are not allowed to shave our beards. From an orange spray can labeled “Genghis Khan,” Samson spreads foam on my cheeks with extreme precision; without touching my beautiful, narrow beard he picks up the razor and sharpens it on the strop in sweeping strokes. He takes aim, tucks in his lower lip, and begins to remove the foam from my face, evenly and smoothly. I look at myself. My cheeks aren’t very fresh anymore. These last two years I’ve lost half a pood. Circles under my eyes are now the norm. All of us suffer from chronic lack of sleep. Last night was no exception.
Exchanging his razor blade for an electric machine, Samson deftly trims my poleaxe-shaped beard.
I wink at myself sternly: “A good morning to you, Komiaga!”

 

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Vladimir Sorokin (Bykovo, 7 augustus 1955)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en filmmaker Michael Roes werd geboren op 7 augustus 1960 in Rhede. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Michael Roes op dit blog.

Uit: Zeithain

“Ich heiße Philip Stanhope, wie mein Großvater, der letzte Graf von Chesterfield, mein Ururgroßvater, Admiral der Royal Navy, und mein Ururururgroßvater, jener junge missratene Philip Stanhope, unehelicher Sohn des gleichnamigen Vaters, Vierter Graf von Chesterfield, der seine berühmten, doch letztendlich vergeblichen Briefe an seinen Sohn über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden an ebendiesen Philip Stanhope adres-siert hat. Nicht nur die Namensgleichheit, auch die unehelichen Verhältnisse durchziehen meine Genealogie wie ein miss-tönendes Leitmotiv. Der berühmte Vater meines ihn letztlich enttäuschenden Ururururgroßvaters war mit Petronella Melu-sina von der Schulenburg, der unehelichen Tochter von König Georg I. und seiner Mätresse, Ehrcngard Melusine von der Schu-lenburg, vermählt. Diese Ehe aber blieb kinderlos, sonst hätte ich mich nun einer königlichen, wenngleich illegitimen Abstam-mung rühmen können. Indessen nahm auch der Vierte Graf von Chesterfield es mit der ehelichen Treue nicht so genau und zeugte meinen Ahnen mit einer dubiosen Mademoiselle Elisabeth du Bouche', deren genaue Herkunft in den Familienarchiven dun-kel bleibt. Und der aus dieser Liaison entsprungene Philip Stan-hope hatte ebenfalls nichts Besseres zu tun, als der Mode seiner Zeit zu folgen und auf seiner Grand Tour in Rom den von einem Zeitgenossen als •plain almost to ugliness« beschriebenen Reizen meiner Ururururgroßmutter Eugenia Peters zu verfallen. Er war gerade mal achtzehn Jahre alt, sie zwanzig. Ihrem Schoße ent-sprangen Charles und der nächste Philip Stanhope, geheiratet haben die beiden aber erst Jahre nach der illegitimen Geburt ihrer Söhne 1730, im Jahr von Kattes Hinrichtung, in Dresden, und von der Existenz seiner Enkel erfuhr der Vierte Graf von Chester-field erst nach dem frühen Tod seines Sohnes. Diese mehr illustre als ehrenvolle Ahnengalerie hilft mir nicht einmal in grundlosen Phasen der Schwermut, meine von Selbst-mitleid und Minderwertigkeitsgefühlen gemarterte Seele aufzurichten.“

 

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Michael Roes (Rhede, 7 augustus 1960)
Rhede

 

 

De Duitse dichter, schrijver, cabaretier en schilder Joachim Ringelnatz (eig. Hans Bötticher) werd geboren op 7 augustus 1883 Wurzen bij Leipzig. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Joachim Ringelnatz op dit blog.

 

Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „Euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.  

 

 

An einem Teiche

An einem Teiche
Schlich eine Schleiche,
Eine Blindschleiche sogar.
Da trieb ein Etwas ans Ufer im Wind.
Die Schleiche sah nicht was es war,
Denn sie war blind.

Das dunkle Etwas aber war die Kindsleiche
Einer Blindschleiche.

 

 

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.

 

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Joachim Ringelnatz (7 augustus 1883 – 17 november 1934)

 

 

De Amerikaanse schrijver en radiomaker Garrison Keillor werd geboren op 7 augustus 1942 in Anoka, Minnesota. Zie ook alle tags voor Garrison Keiler op dit blog en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

Uit: Wobegon Boy

“I was named for my great-grandfather John Tollefson, who landed in Lake Wobegon, in the center of Minnesota, from Voss, Norway, in 1880. Lake Wobegon was a rough town then, where, all on one block, for less than five dollars, you could get a tattoo, a glass of gin, and a social disease, and have enough left over to get in a poker game, but Lutherans civilized it. They were hard workers, indifferent to vice. John and his wife, Signe, came from Voss and begat Einar, and Einar and Birthe (Birdy) begat Byron, and Byron and Mary begat me, John, the third of five children, with Bill and Diana ahead of me and Ronnie (Byron, Jr.) and Judy after.
It was a good place to grow up in, Lake Wobegon. Kids migrated around town as free as birds and did their stuff, put on coronations and executions in the long, dim train shed and the deserted depot, fought the Indian wars, made ice forts and lobbed grenades at each other, dammed up the spring melt in the gutters, swam at the beach raced bikes in the alley. You were free, but you knew how to behave. You didn't smart off to your elders, and if a lady you didn't know came by and told you to blow your nose, you blew it. Your parents sent you off to school with lunch money and told you to be polite and do what the teacher said, and if there was a problem at school, it was most likely your fault and not the school's. Your parents were large and slow afoot and they did not read books about parenting, and when they gathered with other adults, at Lutheran church suppers or family get-togethers, they didn't talk about schools or about prevailing theories of child development. They did not weave their lives around yours. They had their own lives, which were mysterious to you.
I remember the day I graduated from tricycle to shiny new two-wheeler, a big day. I wobbled down Green Street and made a U-turn and waved to Mother on the front porch, and she wasn't there. She had tired of watching me and gone in. I was shocked at her lack of interest. I went racing around the corner onto McKinley Street, riding very fast so I would have big tales to tell her, and I raced down the hill past the Catholic church and the old black mutt ran out to greet me and I swerved and skidded on loose gravel and tumbled off the bike onto the pavement and skinned myself and lay on the tar, weeping, hoping for someone to come pick me up, but nobody came. The dog barked at me to get up. I limped three blocks home with skin scraped off my forearm and knee, my eyes brimming with tears, and when I came into the kitchen, she looked down at me and said, "It's only a scrape. Go wash it off. You're okay."

 

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Garrison Keillor (Anoka, 7 augustus 1942)

 

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en vertaler Dieter Schlesak werd geboren in Sighişoara, Roemenië, op 7 augustus 1934. Zie ook alle tags voor Dieter Schlesak op dit blog en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

 

Weiße Gegend
Für Jürgen M.

1
Ein weißer Marmorblock
wie schweres Papier
klebt hart an meiner Wange.

Ich halte sie hin / mir zu
nur probeweise.
Schlimmer war in Carrara

das weiße Todesgewicht
der Blöcke / – Kunst
die immer schon Sklaven tötete.

Die ersten Intellektuellen
waren dabei. / Entsetzlich hoch
der Gedanke / und schwer

kaum zu erreichen: genau
wie der Herr −
wälzend also täglich

ihm zu den Block voller Zweifel
als wärs die Strafe
für unser Wachsein.

 

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Dieter Schlesak (Sighişoara, 7 augustus 1934)         

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Franstalige dichter en ridder Othon III de Grandson werd geboren tussen 1340 en 1350. Zie ook alle tags voor Othon III de Grandson op dit blog.

 

Balade de sens

Quand se pourra tout réformer ?
Quand sera paix et vrai amour ?
Quand verrai-je l'un l'autre aimer ?
Quand verrai-je parfaite honnour ' ?
Quand aura connaissance tour,
Vérité, loi, pitié, raison ?
Quand sera justice et saison ?
Quand les mauvais punis seront ?
Quand aura roi juste maison ?
Quand les sages gouverneront.

Qui fait les choses mal aller ?
Qui nous a fait tant de doulour * ?
Les fols en état élever,
Les sages laisser en détour,
Les vaillants mettre au cul du four,

Faire injustice et déraison,
Convoitise orgueil, trahison,
Et trop d'officier qui iront
A honte et à perdition ?
Quand les sages gouverneront ?

L'un court aux états demander ;
C'est aux requérents deshonneur,
Qui n'est digne de l'exercer.
On doit élire sans faveur
Prudhomme qui soit de valeur

Dans son su.
Telle élection

Fait bon fruit sans destruction.
Les princes par ce régneront
Et leur peuple en vraie union,
Quand les sages gouverneront.

Prince pour la grant * charge ôter,
Veuillez du peuple modérer
Sur tant d'offices qui trop sont,
Et à droit nombre ramener.
Lors ne pourra que bien aller
Quand les sages gouverneront.

 

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Othon III de Grandson (1340-1350 - 7 augustus 1397)
Château de Grandson 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e augustus ook mijn blog van 7 augustus 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

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