Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 4 september 2017 tot 5 september 2017

250 jaar August Wilhelm Schlegel, Marcel Möring, Herman Koch, Jos Vandeloo, Margaretha Ferguson, Ward S. Just, Heimito von Doderer, Rachid Boudjedra, Peter Winnen

De Duitse literatuurcriticus, dichter, schrijver en verrtaler August Wilhelm Schlegel werd geboren in Hannover op 5 september 1767. Dat is vandaag precies 250 jaar geleden. Zie ook alle tags voor August Wilhelm Schlegel op dit blog

 

Zueignung des Trauerspiels Romeo und Julia

Nimm dieß Gedicht, gewebt aus Lieb' und Leiden,
Und drück' es sanft an deine zarte Brust.
Was dich erschüttert, regt sich in uns beiden,
Was du nicht sagst, es ist mir doch bewußt.
Unglücklich Paar! und dennoch zu beneiden;
Sie kannten ja des Daseins höchste Lust.
Laß süß und bitter denn uns Thränen mischen,
Und mit dem Thau der Treuen Grab erfrischen.

Den Sterblichen ward nur ein flüchtig Leben:
Dieß flücht'ge Leben, welch ein matter Traum!
Sie tappen, auch bei ihrem kühnsten Streben,
Im dunkel hin, und kennen selbst sich kaum.
Das Schicksal mag sie drücken oder heben:
Wo findet ein unendlich Sehnen Raum?
Nur Liebe kann den Erdenstaub beflügeln,
Nur sie allein der Himmel Thor entsiegeln.

Und ach! sie selbst, die Königin der Seelen,
Wie oft erfährt sie des Geschickes Neid!
Manch liebend Paar zu trennen und zu quälen
Ist Haß und Stolz verschworen und bereit.
Sie müßen schlau die Augenblicke stehlen,
Und wachsam lauschen in der Trunkenheit,
Und, wie auf wilder Well' in Ungewittern,
Vor Todesangst und Götterwonne zittern.

Doch der Gefahr kann Zagheit nur erliegen,
Der Liebe Muth erschwillt, je mehr sie droht.
Sich innig fest an den Geliebten schmiegen,
Sonst kennt sie keine Zuflucht in der Noth.
Entschloßen sterben, oder glücklich siegen
Ist ihr das erste, heiligste Gebot.
Sie fühlt, vereint, noch frei sich in den Ketten,
Und schaudert nicht bei Todten sich zu betten.

Ach! schlimmer droh'n ihr lächelnde Gefahren,
Wenn sie des Zufalls Tücken überwand.
Vergänglichkeit muß jede Blüth' erfahren:
Hat aller Blüthen Blüthe mehr Bestand?
Die wie durch Zauber fest geschlungen waren,
Löst Glück und Ruh und Zeit mit leiser Hand,
Und, jedem fremden Widerstand entronnen,
Ertränkt sich Lieb' im Becher eigner Wonnen.

Viel seliger, wenn seine schönste Habe
Das Herz mit sich in's Land der Schatten reißt,
Wenn dem Befreier Tod zur Opfergabe
Der süße Kelch, noch kaum gekostet, fleußt.
Ein Tempel wird aus der Geliebten Grabe,
Der schimmernd ihren heil'gen Bund umschleußt.
Sie sterben, doch im letzten Athemzuge
Entschwingt die Liebe sich zu höherm Fluge.

Dieß mildert dir die gern erregte Trauer,
Die Dichtung führt uns in uns selbst zurück.
Wie fühlen beid' in freudig stillem Schauer,
Wir sagen es mit schnell begriffnem Blick:
Wie unsers Werths ist unsers Bundes Dauer,
Ein schön Geheimniß sichert unser Glück.
Was auch die ferne Zukunft mag verschleiern,
Wir werden stets der Liebe Jugend feiern.

 

 2070160-4e7a50811a4fe4fdcfb28bf3d416d58e.jpg
August Wilhelm Schlegel (5 september 1767 — 12 mei 1845)
Portret door Johann Friedrich August Tischbein, rond 1800

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Marcel Möring werd geboren in Enschede op 5 september 1957.Zie ook mijn blog van 5 september 2010 en alle tags voor Marcel Möring op dit blog.

Uit: Der nächtige Ort (Vertaald door Helga van Beuningen)

„Eine gottverdammte völkische ... Er steht in der unvorstellbaren Stille der schummrigen Buchhandlung, wo sich hinter dem Geruch von Papier und Leinen eine schwache olfaktorische Erinnerung an Schuhe verbirgt und das Bimmeln der Ladenglocke noch nachhallt, und betrachtet, was eine List des Lichts zu sein scheint, aber doch keine ist.
Schritte ertönen auf dem dunklen Flur zwischen der Wohnung und dem Laden, und aus dem Schatten tritt ein mürrisch dreinschauender Mann in Weste und Hemdsärmeln.
»Wir haben zu.«
Jakob Noach starrt dem Mann ins Gesicht mit einem Blick, der nur leer genannt werden kann: keine Spur von Reaktion, keine Emotion, kein Ausdruck, Augen, leer wie die Schöpfung, bevor der Allmächtige die Ärmel aufkrempelte und etwas daraus machte.
Stille hängt zwischen ihnen, eine gazeschleierartige Stille, die den Raum dicht und diffus macht und ihm etwas in Erinnerung ruft, das er nicht kennt. Seine Gedanken reisen durch die Landschaft seiner Vergangenheit.
Wie scharf alles ist ... das Licht, das durch die staubigen Fenster fällt, über die Theke streicht und einen seidenweichen Glanz auf das von Gebrauch und Zeit gerundete Holz legt ... wie scharf gezeichnet die Fächer in den Schränken an den Wänden, in denen früher Schuhkartons standen, vom Fußboden bis zur Decke, von einer Wand zur anderen, ein Mosaik aus weißen, rosa, schwarzen, grünen, roten, braunen, blauen, malvenfarbenen und grauen Rechtecken.
»Wir haben ...«
»Raus. Aus. Meinem. Geschäft.«
Der Mann kneift die Augen zusammen und sieht ihn an, als habe man ihn in einer Sprache angesprochen, die keinerlei Verwandtschaft mit den ihm bekannten Sprachen aufweist.
»RAUS.«
Er spricht, soweit er weiß, laut, doch was aus seiner Kehle kommt, ist ein ersticktes Ächzen, das kaum verständlich erscheint.
»Ich weiß nicht, wer Sie sind, aber das hier ist mein Ge- schäft, und ...«
Jakob Noach, in der Blüte seines Lebens, klein zwar und nach den Jahren in seinem Loch im Moor unübersehbar bleich und mager, so mager, wie er es für den Rest seines Lebens eindeutig nie mehr sein wird, richtet sich auf wie ein Bär, der beim Fressen gestört wurde. Seine Brust schwillt an wie ein Blasebalg, und obwohl es zweifellos nicht so ist, scheinen sich seine Haare zu sträuben.“

 2070160-84fc967c2220796d024e167fc6e0552a.jpg
Marcel Möring (Enschede, 5 september 1957)

 

 

De Nederlandse schrijver en acteur Herman Koch werd geboren in Arnhem op 5 september 1953. Zie ook mijn blog van 5 september 2010 en eveneens alle tags voor Herman Koch op dit blog.

Uit: Angerichtet (Vertaald door Heike Baryga)

„Wir wollten ins Restaurant gehen. Ich sage jetzt nicht dazu, in welches Restaurant, denn sonst ist es bei unserem nächsten Besuch wahrscheinlich vollkommen überftillt mit Leuten, die mal sehen wollen, ob wir auch wieder da sind. Serge hatte reserviert. Er übernimmt das Reservieren immer. Das Restaurant ist eins von der Sorte, wo man sich drei Monate im Voraus telefonisch anmelden muss — oder sechs, oder acht, inzwischen weiß ich schon gar nicht mehr wie viele. Ich bin nicht der Typ, der drei Monate im Voraus wissen will, wo er an einem bestimmten Abend essen wird, aber offenbar gibt es Leute, für die ist das überhaupt kein Problem. Sollten Historiker in ein paar Jahrhunderten herausfinden wollen, wie zurdükgeblieben die Menschheit zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts war, dann brauchen sie nur einen Blick in die Computer der sogenannten Toprestaurants zu werfen, denn dort werden alle Details gespeichert, zuffillig weiß ich das. Wenn Herr L. beim letzten Mal bereit war, drei Monate auf einen Tisch am Fenster zu wanen, dann wartet er jetzt auch fünf Monate auf den Katzentisch neben der Toilette. So etwas nennt man in solchen Restaurants •Pfiege von Kundendaten.. Serge reserviert nie drei Monate im Voraus. Serge reserviert am selben Tag. Das sei für ihn ein Sport, sagt er. Es gibt Restaurants, die lassen immer einen Tisch frei für Leute wie Serge Lohman, und dieses Restaurant zählt dazu. Wie viele andere auch, müsste ich eigentlich sagen. Wahrscheinlich gibt es im ganzen Land überhaupt kein Restaurant mehr, bei dem die Bedienung nicht zusammenzuckt, wenn am Telefon der Name Lohman erklingt. Er ruft nadirlich nicht selbst an, so etwas Iäisst er seine Sekretäirin oder seine engste Mitarbeiterin erledigen. •Mach dir keine Sorgen•, sagte er, als ich ihn vor ein paar Tagen an der Strippe hatte. »Man kennt mich dort, ich organisiere uns schon einen Tisch.« lch hatte nur gefragt, ob wir noch mal telefonieren sollten, falls es vielleicht keinen Tisch geben würde, und wohin wir dann gingen. In seiner Stimme am anderen Ende der Leitung schwang ein gewisses Mitleid mit, ich konnte förrmlich sehen, wie er den Kopfschüttelte. Ein Sport. Es gab da etwas, worauf ich heute wirklich überhaupt keine Lust hatte. Ich wollte nicht dabei sein, wenn Serge Lohman vom Restaurantinhaber oder dem Maitre d'hotel wie ein alter Bekannter begrüßt würde: um dann von einer Kellnerin zum schönsten Tisch an der Gartenseite geleitet zu werden, und wie Serge dann so tun würde, als sei das alles ganz normal und er in seinem tiefsten Inneren noch immer ein ganz normaler Kerl, der sich deswegen inmitten der vielen anderen normalen Leute besonders wohlfühlte. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, dass wir uns im Restaurant treffen sollten und nicht, wie er es angeregt batte, vorher noch in der Kneipe um die Ecke.“

 

 2070160-de1575ad105d822684fe62f9cdd73076.jpg
Herman Koch (Arnhem, 5 september 1953)

 

 

De Belgische schrijver Jos Vandeloo werd geboren op 5 september 1925 in Zonhoven, Belgisch-Limburg. Zie ook mijn blog van 5 september 2010 en eveneens alle tags voor Jos Vandeloo op dit blog.

Uit: Margot Vanderstraeten interviewt: Jos Vandeloo

“Leven is een eenzame bezigheid. Schrijven ook. Als je schrijft, sta je er echt alleen voor. Niemand kan je helpen. Je eenzaamheid wordt hooguit af en toe onderbroken door een ontmoeting. Ik vind ontmoetingen in het leven van essentieel belang voor wie je wordt. Op dat vlak heeft Angèle Manteau (de stichtster van uitgeverij Manteau ) een belangrijke rol in mijn leven gespeeld. Zij, maar ook haar man, de letterkundige François Closset, wezen me aan wat ik moest lezen. Ze hebben me nieuwe inzichten aangereikt, me auteurs leren kennen die ik tevoren absoluut niet kende. Dat is verrijkend en stimulerend. Ik vind ook dat dit dankbaarheid verdient.
“Maar ik kan nog namen noemen, hoor. Louis Paul Boon, bijvoorbeeld, met wie ik goed bevriend was en die, toen ik nog in Borgerhout woonde, soms bij me bleef logeren; dat was dan als hij naar Nederland ging. Boon heeft nog met mij in mijn echtelijk bed geslapen. En hij was degene die ‘s ochtends, als een geliefde, al uit het bed verdwenen was zodat ik verbaasd wakker werd, zoekend naar dat lichaam naast me en me afvragend waar hij naartoe was. Hij bleek dan in de keuken te staan; hij had al koffie gemaakt, was naar de bakker geweest en zette mij en Lisette (die in de andere kamer sliep) een heerlijk ontbijt voor. Boon kon heel toegewijd zijn.
“Nu, tijdens deze winterdagen, kan ik soms vol nostalgie terugdenken aan veel vrienden van vroeger, vrienden die intussen jammer genoeg overleden zijn. Hun verlies kun je niet meer goedmaken, zij laten een leegte na die ik niet opnieuw kan opvullen.”

 

 2070160-7f2f78f47f87e7ef843c28539925beb4.jpg
Jos Vandeloo (5 september 1925 - 5 oktober 2015)

 

 

De Nederlandse schrijfster Margaretha Ferguson werd geboren op 5 september 1920 in Arnhem. Zie ook mijn blog van 5 september 2010 en eveneens alle tags voor Margaretha Ferguson op dit blog.

Uit: Chaos

"Ach die arme snoes, ze moet nog wennen natuurlijk," mevrouw Verlaer stond op en streelde Ingrid over het korte blonde haar. "Kom zusje, jij krijgt van mij nog een lekker koekje en dan breng ik jullie naar boven. En als je mamma een beetje uitgerust is volgende week gaan jullie gezellig stadten en dan koopt ze voor jou een mooie pop."
Gezellig stadten. Termen uit de meisjesboeken die Katharina in haar Indische jeugd had gelezen, vol heimwee naar Holland waaruit ze op haar negende jaar was weggegaan. Gezellig stadten. Weddenschapjes wie in de tearoom de zalige moorkoppen zal betalen, knusse HBS-meisjesuitjes, dochters gearmd met hun jeugdige moeders op zoek naar een mooi boek voor vaders verjaardag. Een meisjeskamer met schuin dak, bloemetjes behang in voorzichtige tinten, een boekenplank je met daarop Van Hille Gaerthé en Cissy van Marxveldt, na het eten nog een kopje thee in de serre met de rieten stoelen en de planten, en dan naar boven voor het huiswerk. De eerste verwarrende gevoelens. Een lieve, begrijpende tante, want met je moeder kon je over zulke dingen echt niet praten. Haar eigen moeder-dochtertoekomst met Ingrid? En van de vroege ochtend tot de late avond tedere zorg voor dingen, dingen, dingen. Gezellig stadten. Woorden die een hele wereld opriepen.
"Kom liefje,"ze wiegde Ingrid sussend heen en weer, "eet je koekje op, trek je schoentjes aan, en dan gaan we over de trap naar boven, gaan we kijken waar jouw nieuwe bedje staat!"
Hoe armoedig en vuil was eigenlijk haar bagage, Katharina zag het nu pas, toen ze terugkwamen in de gang. Hoe lang zouden ze hier mogen blijven?
"0, wat een mooie kamer!"
Hoog en langwerpig, een erker aan de straatkant. Kolossale buikige kasten op balpoten, een 18e-eeuwse secretaire met ontelbare laadjes, in het midden een grote eettafel, rechte stoelen met pluchen zittingen, twee plechtige armstoelen. In de hoek bij de gesloten schuifdeuren ("wij hebben van de alcoof daarachter een badkamer laten maken"), een ijzeren fornuis met ronde kookplaten, en een gasie op hoge poten. "In de winter kunt u daarin ook stoken en erop koken, in de zomer kunt u als u niet genoeg hebt aan het gasje ook gebruikmaken van mijn keuken beneden, voor koffie en thee is dat gasstelletje wel voldoende... hier naast is het kabinet..." Een kabinet. Ook zo'n Hollands woord uit de in Indië gelezen boeken. Het kon van alles betekenen, nu was het een kleine kamer aan de voorkant waarin twee éénpersoonsbedden, van het zeil daartussen kreeg je bij het zien al koude voeten, verder was er een houten wastafel met marmeren blad en losse spiegel, op het blad een waskom, lampetkan, zeepbakje. "Water kunt u halen op de gang, uit het fonteintje."


 2070160-f6224f1f1255675a25648ef5608297d9.jpg
Margaretha Ferguson (5 september 1920 - 8 mei 1992)

 

 

De Amerikaanse schrijver Ward S. Just werd geboren op 5 september 1935 in Michigan City, Indiana.Zie ook alle tags voor Ward S. Just op dit blog.

Uit: An Unfinished Season

“The winter of the year my father carried a gun for his own protection was the coldest on record in Chicago. The winter went on and on, blizzard following blizzard, each day gray with a fierce arctic wind. The canyons of the Loop were deserted, empty as any wasteland, the lake an unquiet pile of ice beyond. Trains failed, water pipes cracked, all northern Illinois was locked in, the air as brittle as a razorblade. The newspaper story that had everyone talking was the account of a young colored woman found frozen solid in an alley on the South Side and taken at once to the city morgue, where an alert doctor discovered the faintest of heartbeats. She was revived, thawed as you would thaw a frozen piece of meat, and in the course of the subsequent examination was found to have so much gin in her veins that— leez, it was like she had swallowed antifreeze,' the doctor said. Religious leaders, ignoring the lu-rid details in the papers, declared her survival a miracle. She was a young woman touched by the hand of the son of God. Je-sus had visited Chicago and saved the humblest and most desti-tute of his creatures, praise the Lord. Happened all the time when I was a boy, my father said. Some poor bastard wandered away, got lost, passed out, froze to death. Happened to our neighbor. They didn't find him for a week.
We didn't have morgues out here. And the doctor was twenty miles away. My father was born on a farm on the prairie north of Chi-cago and insisted that this winter was nothing compared to the winters he had endured as a boy, interminable winters when the snow reached to the eaves of the roof; and when the west-ern wind from the plains blew away the snow, the icicles re-mained, icicles as thick as your arm. My father had an imagina-tive memory stacked with stories and often different versions of the same story. One time he had the wind howling like wolves and another time wolves howling like the wind. When he told his stories, my mother always rolled her eyes and winked at me. We lived in his family's homestead, except now it had nine large rooms instead of six small ones, and where the barn had stood, an emerald lawn with oval flower beds and a great oak so broad two men could not reach their arms around it. The house was on the grounds of a newly minted golf club in a town-ship that was unincorporated but known informally as Quarter-day, meaning that in the previous century it took a quarter of a day to reach Half Day, itself half a day's ride to Chicago.”

 

 2070160-95d0c8ce1c9171c67451f0c894d9e569.jpg
Ward S. Just (Michigan City, 5 september 1935)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Carl Heimito von Doderer werd geboren op 5 september 1896 in Weidlingau, Oostenrijk. Zie ook mijn blog van 5 september 2010 en eveneens alle tags voor Heimito von Doderer op dit blog.

Uit: Die Dämonen

„Seit Jahr und Tag wohne ich nun in Schlaggenbergs einstmaligem Zimmer.
Es ist eine Mansarde, jedoch darf man dabei an kein ärmliches Quartier denken. Er pflegte in der letzten Zeit, die er noch in Wien und in unserer Gartenvorstadt hier verlebte, seltsamerweise stets in Malerateliers zu hausen, und bewies in der Auffindung von reizenden Wohnungen dieser Art großes Geschick – erstmalig, als er, knapp bevor sein Lehrer Kyrill Scolander aus Südfrankreich wieder hierher kam, für jenen ein geeignetes Zimmer suchen mußte: das Ergebnis war das erste und ielleicht schönste von ,Schlaggenbergs Ateliers‘ (wie wir’s später nannten) – welche im übrigen seine einzige Beziehung zur Malerei darstellten, denn von dieser selbst hat er, wie mir schien, nie viel verstanden, oder sich darum ebensowenig bekümmert als etwa um das Theater. Bei Scolander indessen, dem damals zu Wien eine Professur angeboten worden war, gewann der Raum für die Berufsarbeit Bedeutung, wenngleich ihm ja auch der Staat nunmehr eine geeignete Werkstatt zur Verfügung stellen mußte.
Las man übrigens Schlaggenbergs schon vordem in den Buchhandel gekommene Biographie
Seines Lehrers, so mußte man den falschen Eindruck gewinne, daß jener sozusagen nur nebenher male: denn verglichen mit den Schriften Scolanders, welche mit einiger Ausführlichkeit dort betrachtet werden, erscheinen die malerischen Arbeiten fast nachlässig behandelt.
Es ist also das letzte von ,Schlaggenbergs Ateliers‘, womit ich ihn gewissermaßen beerbt habe, das zuletzt von ihm bewohnte; der Raum ist kleiner als jener, den Scolander einstinnehatte, jedoch scheint mir dafür diesem kleineren Raume mehr Behagen zu eignen.“

 

 2070160-486a9ca71a82828ed4d53d043cce25ec.jpg
Heimito von Doderer (5 september 1896 – 23 december 1966)

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en draaiboekauteur Rachid Boudjedra werd geboren op 5 september 1941 in Aïn Beïda. Zie ook alle tags voor Rachid Boudjedra op dit blog en ook mijn blog van 5 september 2010.

Uit: Printemps

« Pendant quelques mois, Teldj avait subi le vacarme et le tohu-bohu de ses voisins dont la terrasse faisait face à sa cuisine. Ils étaient quelques-uns, mâles et étrangers, et se comportaient assez grossièrement surtout lorsque, installés sur la terrasse pour éviter que leurs propres collègues ne les écoutent, ils téléphonaient ou plutôt ils hurlaient, dans leurs appareils portables, leurs consignes ou leurs ordres à des interlocuteurs installés — certainement — dans de confortables bureaux à Londres, Barcelone, Paris, Moscou, Dubaï, Shanghai ou New York. Sans parler des beuveries du jeudi soir : mémorables et insomniaques. Ils buvaient surtout de la bière algérienne (Stella, Tango, etc.) parce qu'elles étaient moins chères que les étrangères et des vins algériens parce qu'ils étaient excellents et avaient une connotation religieuse : chrétienne, romaine ou antique. Vms aux marques prestigieuses : Saint Augustin, Santa Monica, Césarée, etc. Ils se payaient aussi des petites putains algériennes à peine pubères à cent euros la nuit. Ainsi et sans le vouloir, Teldj apprit quelques phrases de russe et quelques bribes d'allemand, et elle perfectionna son anglais et son espagnol. Mais ce qui l'agaçait le plus c'était ce dépotoir qu'était devenue la terrasse qu'ils occupaient, qui faisait face à la sienne et dont l'encombrement et la saleté l'intriguaient. Un vieux canapé bancal, défraîchi, de couleur verdâtre, le ventre ouvert et qui n'avait que trois pieds, occupait une grande partie de l'espace et trônait dans un bric-à-brac faramineux. Aussi : pots en plastique dont les fleurs étaient rabougries, comme assoiffées, qui se mouraient dans le grésillement des appareils téléphoniques et les hurlements des voix qui vociféraient des chiffres indéchiffrables, des taux abracadabrants, des ordres méchants, des codes secrets, des cotes boursières et des statistiques insensées à longueur de journée. D'autant plus que le soleil, qui inondait la terrasse de son lever à son coucher, exacerbait les objets du capharnaüm, posés là, pèle-mêle, dans un désordre inouï et crasseux. Teldj, en préparant son café le matin, en était perplexe. Elle avait le tournis de cette logorrhée financière, monstrueuse, implacable, guerrière. Autant la terrasse était sale autant les tenues vestimentaires de ses locataires étrangers étaient élégantes, de bonne qualité et de couleur harmonieuse. Costumes impeccables. Chemises de grands couturiers. Cravates élégantes. Pulls en cachemire. Chaussures italiennes (elle en était sire d'une façon irraisonnée, intuitive), et cousues main! La plupart de ces étrangers étaient plutôt de beaux garçons, au physique attirant, de corpulence musclée et d'apparence sportive."

 

 2070160-a5a64e4de93af2cec4cf6ad9ae5120f2.jpg
Rachid Boudjedra (Aïn Beïda, 5 september 1941)

 

 

De Nederlandse schrijver en wielrenner Peter Winnen werd geboren op 5 september 1957 in Ysselsteyn. Zie ook mijn blog van 5 september 2010. en eveneens alle tags voor Peter Winnen op dit blog.

Uit: Renner in landschap

“De huiskamerbank is in de maand juli mijn belangrijkste werkplek. Ik beoordeel (of veroordeel) de koers in het ‘weten wat er voor nodig is’.
Indurain en Armstrong, ze lijken met de fiets tussen de benen geboren. Alles klopt. De macht straalt je tegemoet. Je hoeft geen auralezer te zijn om dat op te merken. In feite is iedereen in het profpeloton met de fiets tussen de benen geboren. Het is pas na een jarenlange natuurlijke selectie dat men in De Tour de France terecht komt. Als ik in de auto zit en ik zie op het fietspad een wielrenner trainen, dan zie ik van een afstand of ik te maken heb met een recreant, een wedstrijdfietser, of een professional. Het verschil zit hem in de ‘coup de pédale’. De tred van de professional is schijnbaar moeiteloos, machinaal, en zonder haperingen. De amateurwielrenner zie je iets meer duwen, en de recreant heeft over het algemeen zo'n hulpeloze slag dat je nauwelijks over pedaleren kunt spreken. Bovendien bespringt me bij de laatste de behoefte een inbussleutel te grijpen om zadel en stuur in een effectievere positie te stellen.
De charme van de Tour de France (en alle grote wedstrijden) is nu dat in de uitputtingsslag het peloton zich begint te scheiden in recreanten, wedstrijdfietsers en professionals. Alles relatief natuurlijk, het zit hem in kleine details. Gestrekt op de huiskamerbank verveel ik mij geen seconde. Al moet ik drie uur kijken naar een en dezelfde eenzame koploper, ik bestudeer aandachtig de verschillende stadia van het ‘kapot vallen’. Een opwindende bezigheid - soms lijd ik mee.
Helemaal een lust voor het oog zijn de bergetappe's. Ik lees soms dat Touradepten, meestal schrijvers, terugverlangen naar het radiotijdperk. Toen kon de verbeelding nog zijn gang gaan. Als ex-wielrenner zeg ik: er kunnen niet genoeg camera's in de koers zijn. Hoe meer studiemateriaal hoe beter. Ik wil de koers lezen. Ik wil overzichten uit de helikopter. Ik wil shots van tandwielen. Wie rijdt er op welke versnelling? Ik wil dat er wordt ingezoomd op benen want de coup de pédale is de belangrijkste aanwijzing voor iemands status. Ik wil de koppen meer dan levensgroot op mijn scherm.”

 

 2070160-9aa7f49fbf5c26d89544e86fa52f9cb1.jpg
Peter Winnen (Ysselsteyn, 5 september 1957)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e september ook mijn blog van 5 september 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:14 Reageer op dit bericht

Carolijn Visser

De Nederlandse schrijfster Carolijn Visser werd geboren in Leiden op 5 september 1956. Toen zij een jaar oud was, verhuisde het gezin naar Middelburg, waar Vissers vader geschiedenisles gaf en haar moeder Engels. Op haar vijftiende ging ze al in haar eentje op reis. Met de Stichting Internationale Werkkampen reisde ze naar Poznan in Polen om er in een dierentuin-in-aanbouw te gaan werken; de jaren erop bracht ze met dezelfde stichting de zomervakanties door in Hongarije en Turkije. Na het atheneum schreef Visser zich in aan de Universiteit van Amsterdam voor de studie pedagogiek, maar maakte de studie uiteindelijk niet af. Ondertussen was ze wel begonnen met het schrijven van artikelen voor de NRC. Interviews die ze, samen met Sasza Malko, hield met oud-Indisch- gasten over het leven in Nederlands-Indië tussen ongeveer 1920 en 1940 werden samengebracht in “Herinneringen aan ons Indië”, later herdrukt onder de titel “En nog steeds hebben wij twee vaderlanden. Op avontuur in Nederlands-Indië”. Haar speciale belangstelling gaat uit naar communistische en postcommunistische samenlevingen als China, Vietnam, Nicaragua en Estland. Haar reisverhalen over deze landen, zoals “Buigend bamboe” (1990), “Hoge bomen in Hanoi” (1993), “De kapers van Miskitia”(1997), “Uit het moeras” (2000) en “Tibetaanse perziken” (2003), laten een onafhankelijk schrijfster zien die zich aangetrokken voelt tot mensen die zich onder barre omstandigheden staande weten te houden. In 2016 verscheen “Selma. Aan Hitler ontsnapt, gevangene van Mao”,het tragische verhaal van een levenslustige Nederlandse vrouw in communistisch China,

Uit: Selma. Aan Hitler ontsnapt, gevangene van Mao

“Selma wierp een nerveuze blik op de wachtenden onder aan de vliegtuigtrap. Een in blauw en groen geklede menigte stond beneden samengedromd achter een hek. Alle ogen waren meteen
op haar gericht. Een buitenlandse! Terwijl ze niet eens blond en groot was, maar donker en frêle.
Tot haar grote opluchting ontdekte ze tussen de geheven gezichten dat van haar zeventienjarige zoon Dop. Net als de meeste mensen om hem heen droeg hij een blauw katoenen jasje met een bijpassende pet. Toch viel hij op omdat hij zo lang was en, zelfs van deze afstand, duidelijk Chinese én westerse trekken had. Selma bleef kijken. Ze droeg haar kroezende haar strak naar achteren onder een zwarte band. Haar dik gerande bril gaf haar een ernstige uitdrukking. Ze had een donkere broek en blouse aan die ze speciaal had uitgekozen om bij aankomst geen onnodige aandacht te trekken. Greta, haar dochter van zestien, zag ze nergens.
Terwijl zíj tussen Chinezen altijd nog meer opviel dan haar broer, met haar bruine krullenbos en vrijwel ronde ogen. Op elke klassenfoto pikte je haar er zo uit. En waar was haar man, Chang? Voor hem was ze zestien jaar geleden naar China verhuisd. Selma had erop gerekend dat haar hele gezin hier zou zijn om haar te verwelkomen. Zo hadden ze haar per slot van rekening vijf maanden geleden ook uitgezwaaid.
Bij het afscheid wilden haar kinderen wachten tot zij in de Toepolev was opgestegen. Chang had daar nog lichtjes tegen geprotesteerd. Hij moest die middag vergaderen en vond het geen pas geven om de chauffeur zo lang te laten wachten. Toch gaf hij toe omdat Greta en Dop het maanden zonder hun moeder zouden moeten stellen. Selma’s ogen gleden nogmaals over de wachtenden.
Nederland was totaal anders geweest dan ze zich had voorgesteld. Vreemd was dat niet, haar laatste herinneringen dateerden uit de schrale jaren na de oorlog, toen alles nog op de bon was en er woningnood heerste. De huidige overvloed had haar verbluft.”

 

 2118389-a22af8b74396ed36cf486dfa719cd8d6.jpg
Carolijn Visser (Leiden 5 september 1956)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Adrian Matejka

De Afro-Amerikaanse dichter Adrian Matejka werd geboren in Neurenberg, Duitsland, op 5 september 1971 en groeide op in Californië en Indiana. Hij studeerde af aan de Southern Illinois University Carbondale met een MFA in Creative Writing. Hij heeft beurzen ontvangen van de Cave Canem Workshop, de Guggenheim Foundation, de Lannan Foundation en de Amerikaanse kunstenaars. Hij debuteerde in 2003 met “The Devil’s Garden”. In 2009 volgde “Mixology”. Zijn derde bundel, “The Big Smoke” uit 2013 ging over Jack Johnson en was finalist voor de National Book Award 2013 en de Pulitzer Prize 2014 en won een Anisfield-Wolf Book Award. Zijn nieuwste bundel “Map to the Stars” werd in 2017 uitgegeven. Zijn werk is verschenen in literaire tijdschriften en tijdschriften, waaronder American Poetry Review, Callaloo, Crab Orchard Review, Gulf Coast, Indiana Review, Poetry, Plowshares, Prairie Schooner, en in bloemlezingen, waaronder From the Fishouse en The Best American Poetry 2010. Matejka doceert literatuur en creatief schrijven aan de Indiana University. Hij woont in Bloomington, Indiana met zijn vrouw, dichter Stacey Lynn Brown, en hun dochter.

 

If You’re Tired Then Go Take a Nap

I never liked bridges or cops & there
are more of both of them in the suburbs,
lording over possibilities like stumbles

do stairs. Down the blue & white set next
to the small gym after first period, shoelace
caught under a new bully’s foot. He would

have gotten stole on in Carriage House, but
not by me. Gots to chill or it’ll get worse:
in blue Jams & pushed off summer’s slick

ledge, long fall into the private pool broken
into three distinct verses: the flail & giggling
girls, the sun-stroked lifeguard’s exclamation,

& the red-handed water’s backslap rising up,
splitting into two, more chlorinated skies.

 

Ticket on the Titanic

Etta & I had no intention of missing
the maiden voyage of the finest ship
built by man, but Captain Smith drew
the color line almost as quickly as Tommy

Burns did. I expected the line from
a frightened prizefighter, but an English
sea captain? He should be more principled.
Especially after I offered $4,000 for each

ticket. Of course, that color line kept me
from fighting our way onto a lifeboat
after that iceberg. That is a fight
you can bet your last copper I would

have won. Even after all the offense
I suffered & the indignity of being refused
passage, I would never dance the Eagle
Rock after all those people drowned.

 

 2114669-8e42b362d5795d025b361a65dcb767a8.jpg
Adrian Matejka (Neurenberg, 5 september 1971)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Helga Ruebsamen, Antonin Artaud, René de Chateaubriand, Constantijn Huygens, Richard Wright, Mary Renault, Marijn Sikken, Femke Brockhus, Dik van der Meulen

De Nederlandse schrijfster Helga Ruebsamen is op 4 september 1934 geboren in Batavia, in Nederlands lndië. Zie ook mijn blog van 4 september 2010 en eveneens alle tags voor Helga Ruebsamen op dit blog.

 

Helga Ruebsamen

“Het zelfportret van een schrijver moet natuurlijk uit al zijn personages bestaan, want een schrijver schrijft omdat hij zoveel mensen tegelijk is. (Er huizen zoveel zielen in zijn borst.) Een schrijver kun je aanroepen bij de naam van zijn personage, dan kijkt hij om. Ik zou het zelfportret van een schrijver of een schrijfster nooit of te nimmer vertrouwen. Schrijvers! Vandaag zijn zij Blauwbaard, morgen zijn bruid.
Mijzelf vertrouw ik ook geen zelfportret toe, ik ben nog niet eens te vertrouwen waar het mijn eigen naam betreft. De voorzienigheid heeft mij een naam toegespeeld, die hier niet altijd even gemakkelijk wordt verstaan. Wat zegt u? Hoe zei u? Oh, Heldere Zuupzager, juist ja. Zeg dat dan meteen, hoor je ze vaak denken. Ik kan mijn geluk niet op dat ik nu zomaar een ander kan zijn, zonder er eerst zelf een heel karakter voor te hebben moeten verzinnen. Tijdenlang stel ik me aan iedereen voor als Heldere Zuupzager, waarna het caleidoscopisch gerommel met de klinkers en de medeklinkers begint. In alle mogelijke rangschikkingen, in schier ondenkbare lettercombinaties word ik nu vervolgens benoemd, geroepen en aangeschreven, totdat iemand ineens zegt: hee, Helga Ruebsamen. Ik schrik daar flink van, wat doen we? We gaan de letterlijke waarheid toch niet rauw opdissen? De werkelijkheid versieren we, verzoeten of verzilten wij al naar gelang van onze smaak van dit moment, plooien we naar onze inzichten van dit ogenblik.
Helse Gluurdame, zei de donkere, landerige stem van een telefoniste een tijdje geleden en ik was weer intens gelukkig. Helse Gluurdame, waarom was ik er zelf eigenlijk nooit opgekomen als pseudoniem. Ik presenteerde mij overal parmantig als Helse Gluurdame en niemand keek er vreemd van op. De mens is van schokbeton aan het worden, gelukkig maar, als je bedenkt wat ons nog allemaal te wachten staat.
Helse Gluurdame is na een glorieus leventje vol schittering en uitspatting nu langzaam aan, aftakelend, op weg naar huis. Binnenkort staat die Helga Ruebsamen weer voor mijn deur. Hoe saai, hoe oervervelend, hoe voorspelbaar om mij dan weer met mijzelf te verenigen, aan mijzelf is zonder verzinsels en hersenspinsels niets aan.”

 

 2069862-a72bd172f318c8950817674788495fa2.jpg
Helga Ruebsamen (Batavia, 4 september 1934)
Jakarta (voormalig Batavia)

 

 

De Franse dichter en schrijver Antonin Artaud werd geboren op 4 september 1896 in Marseille. Zie ook mijn blog van 4 september 2010 en eveneens alle tags voor Antonin Artaud op dit blog.

 

Je ne crois plus aux mots des poèmes

Je ne crois plus aux mots des poèmes,
car ils ne soulèvent rien
et ne font rien.
Autrefois il y avait des poèmes qui envoyaient un guerrier se faire trouer la gueule,
mais la gueule trouée
le guerrier était mort,
et que lui restait-il de sa gloire à lui ?
Je veux dire de son transport ?
Rien.
Il était mort,
cela servait à éduquer dans les classes les cons et les fils de cons qui viendraient après

lui et sont allés à de nouvelles guerres
atomiquement réglementées,
je crois qu’il y a un état où le guerrier
la gueule trouée
et mort, reste là
il continue à se battre
et à avancer,
il n’est pas mort,
il avance pour l’éternité.
Mais qui en voudrait
sauf moi ?
Et moi, qu’il vienne celui qui me trouera la gueule
je l’attends.

 

 2069862-52090b3291cd0ed7f6c7d0c3966e7f8b.jpg
Antonin Artaud (4 september 1896 - 4 maart 1948)
Zelfportret, 1920

 

 

De Franse schrijver François René de Chateaubriand werd geboren op 4 september 1768 in Saint Malo. Zie ook mijn blog van 4 september 2010 en eveneens alle tags voor René de Chateaubriand op dit blog.

Uit: Mémoires d'outre-tombe

« Lucile était grande et d’une beauté remarquable, mais sérieuse. Son visage pâle était accompagné de longs cheveux noirs ; elle attachait souvent au ciel ou promenait autour d’elle des regards pleins de tristesse ou de feu. Sa démarche, sa voix, son sourire, sa physionomie avaient quelque chose de rêveur et de souffrant.
Lucile et moi nous nous étions inutiles. Quand nous parlions du monde, c’était de celui que nous portions au-dedans de nous et qui ressemblait bien peu au monde véritable. Elle voyait en moi son protecteur, je voyais en elle mon amie. Il lui prenait des accès de pensées noires que j’avais peine à dissiper : à dix-sept ans, elle déplorait la perte de ses jeunes années ; elle se voulait ensevelir dans un cloître. Tout lui était souci, chagrin, blessure : une expression qu’elle cherchait, une chimère qu’elle s’était faite, la tourmentaient des mois entiers. Je l’ai souvent vue, un bras jeté sur sa tête, rêver immobile et inanimée ; retirée vers son cœur, sa vie cessait de paraître au dehors ; son sein même ne se soulevait plus. Par son attitude, sa mélancolie, sa vénusté, elle ressemblait à un Génie funèbre. J’essayais alors de la consoler, et, l’instant d’après, je m’abîmais dans des désespoirs inexplicables.
Lucile aimait à faire seule, vers le soir, quelque lecture pieuse : son oratoire de prédilection était l’embranchement des deux routes champêtres, marqué par une croix de pierre et par un peuplier dont le long style s’élevait dans le ciel comme un pinceau. Ma dévote mère, toute charmée, disait que sa fille lui représentait une chrétienne de la primitive Église, priant à ces stations appelées laures.
De la concentration de l’âme naissaient chez ma sœur des effets d’esprit extraordinaires : endormie, elle avait des songes prophétiques ; éveillée, elle semblait lire dans l’avenir. Sur un palier de l’escalier de la grande tour, battait une pendule qui sonnait le temps au silence ; Lucile, dans ses insomnies, allait s’asseoir sur une marche, en face de cette pendule : elle regardait le cadran à la lueur de sa lampe posée à terre. Lorsque les deux aiguilles, unies à minuit, enfantaient dans leur conjonction formidable l’heure des désordres et des crimes, Lucile entendait des bruits qui lui révélaient des trépas lointains. Se trouvant à Paris quelques jours avant le 10 août, et demeurant avec mes autres sœurs dans le voisinage du couvent des Carmes, elle jette les yeux sur une glace, pousse un cri et dit : « Je viens de voir entrer la mort. » Dans les bruyères de la Calédonie, Lucile eût été une femme céleste de Walter Scott, douée de la seconde vue ; dans les bruyères armoricaines, elle n’était qu’une solitaire avantagée de beauté, de génie et de malheur."

 

 2069862-4515adf06602daeba92865a91fbd5356.jpg
René de Chateaubriand (4 september 1768 – 4 juli 1848)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Constantijn Huygens werd geboren op 4 september 1596 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 4 september 2010 en eveneens alle tags voor Constantijn Huygens op dit blog.

 

Is mij een vodderij

Is mij een vodderij gevallen uit de pen
(weet, lezer, dat ik al mijn vodden daarvoor ken):
ik sluit ze van mij af en laat ze liggen rotten.
Lang, lang na haar geboorte onthaal ik ze de motten
en val er met de keur van een vers oog op aan.
Bevalt mij 't kind dan nog als 't eertijds heeft gedaan
dan houd ik 't voor zo schoon als ik er een kan baren,
en breng het in de wereld. Er hoort een tijd van jaren
om de eerste blinde min die de geboorte gaf
haar ogen te openen met alle vliezen af.
Wij moeten elk onszelf als vreemdelingen lezen:
dan kan elk, en niet eer, zijn eigen rechter wezen.

 

 

Aan Mevrouw Van Merode

Zoet vrouwtje, wier gebed gebod is over mij,
Verwacht gij nog in dicht hoe 't afgelopen zij
Met mijn uitheemse reis? Ik zal z' in 't kort vertellen.
Zo heb ik omgezwierd met mijn drie jonggezellen:
Ter Goud' heb ik vernacht en in ons Monnikland,
En op mijn Zuilichem, en aan de overkant
Ten Bosch en t' Eindhoven, te Bree, te Maastricht binnen,
Te Luik, de grote stad van ongeruste zinnen,
Te Maastricht andermaal, te Aken eens in 't bad,
Te Spa vier weken lang eens daags door en door nat,
Te Butgenbach, Sint Vijt, en Dasburg en Vianden,
Te Echternach en Trier, en langs de Moezelstranden,
Te Kobelenz, te Bonn, te Keulen, Dusseldorf,
Te Moers, te Krefeld, weer te Moers en met een korf
Vol voedsel op de Rijn voor Wesel, voor Nijmegen,
Voor Monnikland, en thuis, door Gods gewenste zegen.
Waar ik geslapen heb, is afgekerfd; hoe lang
Zal best bij monde gaan. In rijm viel 't mij te bang.
In 't gros zeg ik ervan, als 't iemand kwam te vragen:
‘De reis is net gedaan in viermaal twintig dagen.’
Houdt gij u dan voldaan, zo ben ik 't meer dan gij,
Zoet vrouwtje, wier gebed gebod is over mij.

 

 2069862-ee985bd7f40401e4841601f98296bf44.jpg
Constantijn Huygens (4 september 1596 — 28 maart 1687)
Kasteel Zuilichem met grachten en ophaalbrug. Potloodtekening, 1657, toegeschreven aan C. Huygens Jr.

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Nathaniel Wright werd geboren in Roxie, Mississippi op 4 september 1908. Zie ook mijn blog van 4 september 2010 en eveneens alle tags voor Richard Wright op dit blog.

Uit: Black Boy

“Who would bother about a few straws if I burned them? I pulled out the broom and tore out a batch of straws and tossed them into the fire and watched them smoke, turn black, blaze, and finally become white wisps of ghosts that vanished. Burning straws was a teasing kind of fun and I took more of them from the broom and cast them into the fire. My brother came to my side, his eyes drawn by the blazing straws. "Don't do that" he said. "How come?" I asked. "You'll burn the whole broom," he said. "You hush," I said. "I'll tell," he said. "And I'll hit you," I said. My idea was growing, blooming. Now I was wondering just how the long fluffy white curtains would look if Hit a bunch of straws and held it under them. Would I try it? Sure. I pulled several straws from the broom and held them to the fire until they blazed; I rushed to the window and brought the flame in touch with the hems of the curtains. My brother shook his head. "Naw," he said. He spoke too late. Red circles were eating into the white cloth; then a flare of flames shot out. Startled, I backed away. The fire soared to the ceiling and I trembled with fright. Soon a sheet of yellow lit the room. I was terrified; I wanted to scream but was afraid. I looked around for my brother; he was gone. One half of the room was now ablaze. Smoke was choking me and the fire was licking at my face, making me gasp. I made for the kitchen; smoke was surging there too. Soon my mother would smell that smoke and see the fire and come and beat me. I had done something wrong something which I could not hide or deny. Yes, I would run away and never come back. I ran out of the kitchen and into the back yard. Where could I go? Yes under the house! Nobody would find me there. I crawled under the house and crept into a dark hollow of a brick chimney and balled myself into a tight knot. My mother must not find me and whip me for what I had done. Anyway, it was all an accident; I had not really intended to set the house afire. I had just wanted to see how the curtains would look when they burned. And neither did it occur to me that I was hiding under a burning house. Presently footsteps pounded on the floor above me. Then I heard screams. Later the gongs of fire wagons and the clopping hoofs of horses came from the direction of the street. Yes, there was really a fire, a fire like the one I had seen one day burn a house down to the ground, leaving only a chimney standing black. I was stiff with terror. The thunder of sound above me shook the chimney to which I clung. The screams came louder. I saw the image of my grandmother lying helplessly upon her bed and there were yellow flames in her black hair. Was my mother afire? Would my brother burn? Perhaps everybody in the house would burn! Why had I not thought of those things before I fired the curtains?”

 

 2069862-97c495975da026c15b503307502fbd63.jpg
Richard Wright  (4 september 1908 – 28 november 1960)
Cover biografie

 

 

De Engelse schrijfster Mary Renault werd op 4 september 1905 geboren als Mary Challans in Forest Gate in Essex. Zie ook alle tags voor Mary Renault op dit blog en ook mijn blog van 4 september 2010.

Uit: De Perzische Jongen (Vertaald door Frédérique Halbardier).

“Toen pas wierp ik mij voor de voeten van de handelaar en hield ze huilend omklemd Maar ze trokken zich er evenveel van aan als boerenknechten van een loeiend stierkalf Ze zeiden geen woord tegen me Ze bonden me eenvoudig vast terwijl ze praatten over een nieuwtje op do markt tot ze begonnen en er niets meer tot mij doordrong dan de pijn en mijn eigen gekrijs.
Ze zeggenn dat vrouwen de pijn van de bevalling vergeten. Nu ja, zij zijn in de hand van de natuur. Geen hand pakte de mijne Ik was een lichaam vol pijn op eenn aarde en onder een hemel vol duisternis. Sletchts de dood zal het mij kunnen doen vergeten Er was een oude slavin die mijn wonden verbond Ze was handig en zindelijk, want jongens waren koopwaar en. zoals ze mij eens vertelde, omdat ze haar een pak ransel gaven als ze er een verloren. Mijn sneden etterden nauwelijks, ze zei telkens tegen me dal ze het keurig opgeknapt hadden en later beweerde ze giechelend dat ik er nog plezier van zou hebben. Haar woorden konden mij gestolen worden, ik weet alleen dat zij lachte toen ik pijnn leed. Toen ik genezen was, werd ik in het openbaar verkocht. Weer stond ik spiernaakt, maar deze keer vaar een gapende menigte. Vanaf het blok kon ik het paleis zien fonkelen waar mijn vader beloofd had mij voor te stellen aan de koning. Ik werd gekocht door een handelaar in edelstenen, hoewel het zijn vrouw was die mij koos, en wees met een rode vingertop tussen de gordijnen van haar draagstoel. De veilingmeester had getalmd en ge,soebat de prijs had hem teleurgesteld. Van pijn en verdriet was ik mager geworden en ongetwijfeld ook lelijker. Ze hadden mij volgestopt met eten, maar ik had het grotendeels weer uitgebraakt alsof mijn lichaam het versmaadde te Ieven, daarom wilden ze van mij af
De juweliersvrouw wilde een knappe page om de concubine de loef af te steken. Daarvoor was ik nog knap genoeg. Ze had ook een aap. met een groene vacht.
De aap werd mij dierbaar, het was mijn taak hem voedsel te geven. Als ik aankwam sprong hij door de lucht naar me toe en sloeg zijn harde zwarte handjes om mijn nek. Maar op een dag kreeg ze genoeg van hem en liet hem verkopen. Ik was nog jong en leefde van dag tot dag. Maar toen ze de aap verkocht, keek Ik vooruit. Ik zou nooit vrij zijn. Ijk zou gekocht en verkocht worden als een aap, en ik zou nooit een man zijn.
Die nacht lag ik daaraan te denken. en in de ochtend leek het of tk zonder mannelijkheid oud geworden was.”

 

 2069862-5d864698fa0db9898230efb313869b77.jpg
Mary Renault (4 september 1905 - 13 december 1983)
Cover

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster Marijn Sikken werd geboren in Utrecht in 1990. Marijn volgde de vierjarige vakopleiding aan de Schrijversvakschool. Ze won in 2011, 20 jaar oud, zowel de jury- als de publieksprijs bij Write Now! Haar korte verhalen verschenen o.a. in De Titaan, Passionate Platform, Kluger Hans, Tirade en De Optimist, waar ze inmiddels zelf redactielid van is. Ze schreef columns voor onder meer Youth-R-Well.com, de online community voor jonge reumapatiënten, en schrijft voor Literair Nederland. Dit jaar verscheen haar debuutroman “Probeer om te keren”.

Uit: Probeer om te keren

“Boven slaapt de jongste.
Alma brandt haar tong. Ze zet haar kop koffie neer en leunt met haar rug tegen het aanrecht. De laatste druppels chloorwater glijden vanuit haar nek naar beneden: ze heeft gezwommen en is net thuis. In de gootsteen ligt een bord met wat broodkruimels en een weggesneden vetrandje van de ham. Het is drie over acht, Arthur is al weg.
Vandaag is het twee jaar geleden. Wat moet een mens met zo’n datum? Michelle had zoveel zin in een avond met vriendinnen naar de bioscoop, voor het eerst zonder begeleiding. Ze vonden haar terug op het station.
In de gang blijft Alma even staan. De deurmat moet worden uitgeklopt en het raam boven de vensterbank is vettig – hoort ze iets? Vorig jaar stuurden mensen kaartjes en berichtjes, ze gooide ze een voor een in de prullenbak. Het leek of het hele dorp aan hen dacht, in weloverwogen krullen: ‘Sterkte’ en ‘We leven met jullie mee’.
Alma loopt de trap op.
Michelles kamer ruikt naar slaap. Een streep daglicht valt tussen de gordijnen door, aan de muur hangt een poster van een schildpadjong: vers uit het ei, de gebroken schaal ligt erachter. Schildpadje, zo is ze Michelle gaan noemen. Uit het zwembad kent Alma een stel dat hun mongoloïde zoon liefkozend ‘slakje’ noemt. Daar zit geen kwaad in, zo’n kind ís toch traag? Schildpadden lijken haar taaie dieren.
In bed ligt geen schildpad, maar een dikke jonge vrouw.
Jarenlang had Alma als badjuf uitzicht op graatmagere tienermeisjes en mannen met morbide obesitas, op mensen met dwerggroei of juist te lange ledematen, amputaties of beenlengteverschil en klotsende knieën, misvormd en gezond. Alleen aan Michelles lichaam stoort ze zich. Ze schraapt haar keel. ‘Michelle? Mies?’
Een blote voet steekt onder het blauwe dekbed uit.
‘Tijd om wakker te worden. Er wordt op je gewacht in de winkel, het is mooi weer vandaag.’ Ze opent de gordijnen en het raam, een warm briesje waait naar binnen.”

 2069862-c415f97d4b626e5ecfbe3b8a39d68d30.jpg
Marijn Sikken (Utrecht, 1990)

 

 

De Nederlandse schrijfster Femke Brockhus werd geboren in 1989 in Alkmaar en groeide op op een woonboot. Ze is afgestudeerd in Moderne Nederlandse Letterkunde en woont in Leiden. Ze werkte o.a.als content manager voor E-Wise, als vestigingscoördinator in Zaandam en als docente Nederlands in Haarlem.

Uit: Laat het stil zijn

“We zitten op het podium. De gordijnen blijven onafgebroken open. Na wat duistere uren branden toneellampen samen met al het zaallicht, alsof hetzelfde middaguur blijft haperen, wanneer de zon op zijn felst is en de avond mijlenver lijkt. De attributen zijn zo klein mogelijk gestampt en aan de kant geschoven om plaats te maken. Overal liggen mensen, tassen en koffers. De vloer is hard. De stemmen, het gemurmel en gehuil weerkaatsen tegen de muren en komen ergens in het midden samen tot een onverstaanbaar geruis.
Mijn paniek groeit in stilte. Ik kan moeilijk slapen, niet zoals Carmel. Ik blijf zitten met de vraag wat we hier doen, in een schouwburg die is opgeheven, bezweken onder een te groot publiek. Drie of vier dagen nu. Misschien vijf.
Carmel maakt zich los van mijn schouder en komt overeind. Ze kijkt me verward aan en knippert tegen het licht. Mensen hebben wel gezegd dat het onderscheid tussen ons klein is. Dat we meer gemeen hebben dan dat we verschillen. Dat is nu veranderd. Tegen verwarring heb ik armen die wrijven en klemmen, tegen tranen heb ik droge wangen en mouwen, tegen slapen heb ik waken. Ik groter, haar bewaker, zij kleiner, haar overgave. We lijken steeds minder op elkaar.
Ga maar slapen.
Het is een scène waarin we ons bevinden, net niet sluitend genoeg om zijn onwaarachtigheid te verhullen. De schreeuwen zijn hard, het praten langs elkaar, het huilen is eindeloos, zo doen mensen niet. Dit is geschreven door een verward individu dat zich heeft verloren in details, onverhoeds zijpaden neemt en bovendien veel te veel mensen in zijn stuk heeft geschreven.
We weten het niet meer. We zijn onze tekst kwijt. Het is wachten op de regisseur die verbluffend hard in zijn handen kan klappen, stilte kan maken en ons vertelt wat er gaat gebeuren.
Het ruikt naar pis, zweet, vochtig katoen dat maar niet opdroogt, naar vingers die door plakkerige aarde woelen, grijpen in bollen en mestresten, tussen vaders wachtende oogst van aardappelen en uien, om er een worm te vinden. (Carmel zei met grote donkere ogen dat ik dat niet moest doen, ze walgt van alles wat tussen haar tenen door kan. Ik duwde mijn bruine vingers in haar neus. Ze rende huilend naar moeder. Ik stak mijn vingers onder mijn neus en snoof.) Zuur.
Alles went. Ga maar weer slapen."

 

2069862-4b8c81ef6d76c89e3dc75ad52ea5f49b.jpg
Femke Brockhus (Alkmaar, 1989)

 

 

De Nederlandse schrijver, biograaf en neerlandicus Dik van der Meulen werd geboren in Neede in 1963. Van der Meulen studeerde Nederlandse letterkunde aan de Universiteit Leiden en schreef zijn doctoraalscriptie over Menno ter Braak en Hendrik Marsman. Hij werkte bij het Onderzoekinstituut voor Geschiedenis en Kunstgeschiedenis van de Universiteit Utrecht. De laatste twee, in 1995 verschenen delen (XXIV en XXV) van de Volledige Werken van Multatuli werden mede door hem geredigeerd. Zijn promotie in 2002 betrof een biografie van deze Eduard Douwes Dekker, waarvoor hij in 2003 de AKO Literatuurprijs won. In 2014 was hij een van de drie auteurs van de reeks Koningsbiografieën waarvoor hij het deel over koning Willem III der Nederlanden schreef; in oktober 2014 won van der Meulen de Libris Geschiedenis Prijs voor deze biografie.

Uit: De duivelskunstenaar en zijn meester. Over de biografieën van Vestdijk en Du Perron

“Op een avond in 1931 zat Simon Vestdijk, die tijdelijk bij zijn ouders in Den Haag woonde, op zijn kamer een paar gedichten te corrigeren, toen een inwonend nichtje hem kwam storen met de mededeling: ‘Er is een meneer Du-Perron voor je.’ Vestdijk, op dat moment nog op afroep beschikbaar als huisarts, maar dromend van een literaire loopbaan, ‘zweefde “de trappen af” en trof de bezoeker op de canapé in een hoek van de salon, waar hij een ernstig gesprek voerde met mijn vader’. Ze bleven daar niet lang. ‘Du Perron had een onuitroeibare drang naar café's, niet om er te drinken, of rond te kijken, want ik geloof, dat hij van zijn omgeving nog minder opmerkte dan ik, maar om beter te kunnen praten, vrijer, met meer ruimte om zich heen, ver van iedere zweem van huiselijkheid, die voor hem in hoofdzaak een negatief begrip scheen te vertegenwoordigen.’ Praten deed Du Perron, ‘met een stem van metaal, toch gevoelig, iets waardoor het constant ratelende, dat de Franse spreektrant altijd in zekere mate eigen is, bij hem nooit hinderlijk werd. Ik aanvaardde hem geheel, van meet af aan. De Nederlandse literatuur was bij mij binnengetreden en ik had niets meer te wensen.’ Aldus Vestdijk in zijn Gestalten tegenover mij, waarin hij Du Perron, meer dan twintig jaar na diens dood, een ‘meester’ noemde, ‘iemand tegen wie ik zonder voorbehoud kon opzien, menselijk haast nog meer dan literair’.
Du Perron bleef de meester, ook nadat Vestdijk met boeken als Terug tot Ina Damman en De nadagen van Pilatus algemeen als belangrijkste ontdekking - én meest omstreden medewerker - van Forum werd gezien, het tijdschrift dat ondanks zijn korte levensduur (vier jaar) wordt herinnerd als het huisorgaan van een nieuwe en vernieuwende schrijversgeneratie, zoals De nieuwe gids dat voor de Beweging van Tachtig was.
Met de boeken van Kees Snoek en Wim Hazeu, kort na elkaar verschenen, zijn de hoofdfiguren van die generatie - behalve Du Perron en Vestdijk ook Ter Braak, Marsman en Slauerhoff - nu voorzien van een biografie, met uitzondering van de wat oudere Greshoff, die tegenwoordig zo goed als vergeten is.”

 

 2069862-3d5a870df06cbc27785029b1c4041c92.jpg
Dik van der Meulen (Neede, 1963)

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

In memoriam Theo Sontrop

 

In memoriam Theo Sontrop

De Nederlandse dichter en voormalige literaire uitgever Theo Sontrop is gisteren op 86-jarige leeftijd overleden. Theodorus Alexander Leonardus Maria ("Theo") Sontrop werd geboren in Haarlem op 2 mei 1931. Zie ook alle tags voor Theo Sontrop op dit blog.

 

Vluchtig

Een blad in de lucht is nog iemand:
wentelend vreemd, als een bootje misbarend -
met niemand aan boord dan de ijskoude
bladluis die klampt aan de stengel -
zichtbaar voor ieder zolang in beweging.
Geen zee kan te hoog, geen hoos die hem deert
als de afstand tot aarde bewaard blijft.
Wat is er ruimer dan het woord dat niet mag,
dan het woord dat je niet meer wilt zeggen?
Dan zwerk? Smaller dan spansel,
het ruim tussen zuilen van hout of nog zachter?
Wie daar doorvaart ziet haven al
wordt hij geblazen als voert hij de kluiver.
Later, vergaderd met velen tot macht,
pas verlaten, al wordt hij weer blad.

 

 2069664-d42db438d32b8c309f9d467a20dbb744.jpg
Theo Sontrop (2 mei 1931 – 3 september 2017)

Geschreven door Romenu om 06:57 Reageer op dit bericht

In Memoriam John Ashbery

 

In Memoriam John Ashbery

De Amerikaanse dichter John Ashbery is gisteren op 90-jarige leeftijd overleden. John Ashbery werd geboren op 28 juli 1927 in Rochester, New York. Zie ook alle tags voor John Ashberry op dit blog en ook mijn blog van 28 juli 2010.

 

How to Continue

Oh there once was a woman
and she kept a shop
selling trinkets to tourists
not far from a dock
who came to see what life could be
far back on the island.

And it was always a party there
always different but very nice
New friends to give you advice
or fall in love with you which is nice
and each grew so perfectly from the other
it was a marvel of poetry
and irony

And in this unsafe quarter
much was scary and dirty
but no one seemed to mind
very much
the parties went on from house to house
There were friends and lovers galore
all around the store
There was moonshine in winter
and starshine in summer
and everybody was happy to have discovered
what they discovered

And then one day the ship sailed away
There were no more dreamers just sleepers
in heavy attitudes on the dock
moving as if they knew how
among the trinkets and the souvenirs
the random shops of modern furniture
and a gale came and said
it is time to take all of you away
from the tops of the trees to the little houses
on little paths so startled

And when it became time to go
they none of them would leave without the other
for they said we are all one here
and if one of us goes the other will not go
and the wind whispered it to the stars
the people all got up to go
and looked back on love

 

 2069660-036742d7809dcce37cb3ee08e65534b9.jpeg
John Ashbery (28 juli 1927 – 3 september 2017)

Geschreven door Romenu om 06:22 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten