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Berichten van 10 oktober 2017 tot 11 oktober 2017

Daniel Falb, Conrad Ferdinand Meyer, Christoph Peters, Han Resink, Gertrud von Le Fort, François Mauriac, Pierre Jean Jouve, Boris Pilnjak, Hans Schiebelhuth

De Duitse dichter en schrijver Daniel Falb werd geboren op 11 oktober 1977 in Kassel. Zie ook alle tags voor Daniel Falb op dit blog.

 

die menschen von einst liebten den tanz

die menschen von einst liebten den tanz, sie scheinen bei den griechen gewöhnlich

gewesen zu seyn,

aus den augen von α fliegt eine sternschnuppe in die iris von ω.

die zärtlichste hand an der taille,

da sie sich drehen, und ω legt den kopf für eine sekunde auf die schulter von α,

ohne sich

mit ihm überhaupt im selben saal zu bewegen. die ballsäle sind sogar in

anderen, fernen ländern.

α ist ein schuppen, und ω, mit grob gezimmerter, gegenüber der zarge verschobener

tür,

in den ein voll ausgewachsener mensch eintritt, dessen hand,

mit ausgestrecktem zeige-

oder mittelfinger, durch eine aussparung im flachdach sichtbar wird, wenn ein mensch

sich meldet.

so steht man vor α entweder an, oder ω fährt über eine wartende schlange.

β gibt γ zwei äpfel,

γ gibt β seine später auszulösende tätigkeitsbereitschaft 2δ. α gibt β die sternschnuppe,

β gibt α 1δ, ω gibt β die zärtlichste

hand, zum abspritzen, β gibt ω 1δ. γ nennt sich

hier zentrale notenbank,

und ε

die produktion von transportern durch β, welche die strecken zurücklegen, sogar zwischen

anderen, fernen ländern.

COÖPERATION est KOÖRDINATION

 

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Daniel Falb (Kassel, 11 oktober 1977)
Op de Lyrikmarkt in Berlijn 2016

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Conrad Ferdinand Meyer werd geboren in Zürich op 11 oktober 1825. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Conrad Ferdinand Meyer op dit blog.

Uit: Jürg Jenatsch

„Die Mittagssonne stand über der kahlen, von Felshäuptern umragten Höhe des Julierpasses im Lande Bünden. Die Steinwände brannten und schimmerten unter den stechenden senkrechten Strahlen. Zuweilen, wenn eine geballte Wetterwolke emporquoll und vorüberzog, schienen die Bergmauern näher heranzutreten und, die Landschaft verengend, schroff und unheimlich zusammenzurücken. Die wenigen zwischen den Felszacken herniederhangenden Schneeflecke und Gletscherzungen leuchteten bald grell auf, bald wichen sie zurück in grünliches Dunkel. Es drückte eine schwüle Stille, nur das niedrige Geflatter der Steinlerche regte sich zwischen den nackten Blöcken und von Zeit zu Zeit durchdrang der scharfe Pfiff eines Murmeltiers die Einöde.
In der Mitte der sich dehnenden Paßhöhe standen rechts und links vom Saumpfade zwei abgebrochene Säulen, die der Zeit schon länger als ein Jahrtausend trotzen mochten. In dem durch die Verwitterung beckenförmig ausgehöhlten Bruche des einen Säulenstumpfes hatte sich Regenwasser gesammelt. Ein Vogel hüpfte auf dem Rande hin und her und nippte von dem klaren Himmelswasser.
Jetzt erscholl aus der Ferne, vom Echo wiederholt und verhöhnt, das Gebell eines Hundes. Hoch oben an dem stellenweise grasbewachsenen Hange hatte ein Bergamaskerhirt im Mittagsschlafe gelegen. Nun sprang er auf, zog seinen Mantel fest um die Schultern und warf sich in kühnen Schwüngen von einem vorragenden Felsturme hinunter zur Einholung seiner Schafherde, die sich in weißen beweglichen Punkten nach der Tiefe hin verlor. Einer seiner zottigen Hunde setzte ihm nach, der andere, vielleicht ein altes Tier, konnte seinem Herrn nicht folgen. Er stand auf einem Vorsprunge und winselte hilflos.
Und immer schwüler und stiller glühte der Mittag. Die Sonne rückte vorwärts und die Wolken zogen.
Am Fuße einer schwarzen vom Gletscherwasser befeuchteten Felswand rieselten die geräuschlos sich herunterziehenden Silberfäden in das Becken eines kleinen Sees zusammen. Gigantische, seltsam geformte Felsblöcke umfaßten das reinliche, bis auf den Grund durchsichtige Wasser. Nur an dem einen flachern Ende, wo es, talwärts abfließend, sich in einem Stücke saftig grünen Rasens verlor, war sein Spiegel von der Höhe des Saumpfades aus sichtbar. An dieser grünen Stelle erschien jetzt und verschwand wieder der braune Kopf einer grasenden Stute und nach einer Weile weideten zwei Pferde behaglich auf dem Rasenflecke und ein drittes schlürfte die kalte Flut.“

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Conrad Ferdinand Meyer (11 oktober 1825 - 28 november 1898)
Cover

 

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook alle tags voor Christoph Peters op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit:Wir in Kahlenbeck

“An jenem Tag wächst aus dem Baumstumpf lsaias ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht« Das Winterdunkel draußen hat die Farben der Bleiglas-fenster geschluckt. In den hoch aufragenden Spitzbögen grüngraue Felder, von flachen Wülsten eingefaßt. Schraf-furen liegen schwarz auf, Liniennetze, die keine Szenen werden. Gerade noch zu erahnen, wenn man weiß, daß sie dort sind: Vater, Sohn, I 'eiliger Geist. Der allmächtige Weltenschöpfer krönt den F:rlösersohn; der F:rlösersohn hält sein Kreuz im Arm wie einen Freund; die Taube im Strahlenkranz. Unten Engelscharen, vielköpfig, geflügelt, singend, im Gebet. Das Reich, die Kraft, die Herrlichkeit. Keine Furcht soll über euch kommen. So stellt es sich sonntags dar, über Weihrauch, der zum Thron des Höchsten emporsteigt, Glanz wie am ersten Morgen eines neuen Himmels, einer neuen Erde. Dahin-ter Licht, das die Unendlichkeit füllt, heller als die wirk-liche Morgensonne über dem stinkenden Fluß. Jetzt nicht einmal mehr Schemen des Heiligen, die Sphären opak ver-schmiert. Kaltluft stürzt aus undichten Fugen und Fehl-stellen, sickert in Mantelkrägen, Ausschnitte. »Tauet Him-mel den Gerecbten/ Wellten regnet ihn herab.« Die Orgel schleppt sich durch das Lied. der Gesang ohne Trost. Aber einmal wird aus den Seufzern Jubel werden.
Die Kinderbänke vorn sind dicht besetzt, Jungen rechts, Mädchen links; gut gefüllt auch die Frauenblöcke dahin-ter. Im Bereich der Männer hingegen ist Flau. Sie stehen im Vorraum unter dem Türm, rauchen vor der Kirchen-tür, reden über Schweinepreise, die Schließung der Mol-kerei. »Kehrt um. denn das Himmeheicb ist nahe!« Aus der Luke im Gewölbe zwischen Apsis und Schiff hängt der Advents-kranz am fingerdicken Stahlseil bis auf Höhe des Kanzel-baldachins.“

 

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Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

 

 

De Nederlands / Indonesisch dichter, essayist en geleerde.Gertrudes Johannes (Han) Resink werd geboren in Jogjakarta op 11 oktober 1911. Zie ook alle tags voor Han Resink op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

 

Tuin en huis

Het platje van mijn paviljoen ziet uit
op een Javaanse tuin: veel zand, geen gras
en vol van vruchtbomen en struikgewas
waarin zo nu en dan een vlinder fluit
en waarin ook de pukul ampat spruit
en de melati, echt een bloem van ras,
die trots de stervorm paart aan kleur van was
en dood en bruiloft met haar geuren kruidt.

Soms wordt die buitenwereld mij te veel.
Dan gaan de ramen en de deuren dicht,
de lamp gaat uit, de taperecorder aan.
Als dan het Amadeuskwartet speelt
voor mij alleen voel ik mij in het licht
van aarde's schijn een mannetje in de maan.

 

 

Le ciel, c'est l'autre

Wij lagen lip om lip en dij op dij,
verstrengeld in eenzelfde makelij
als molekuul en melkweg, tong aan tong
in een heelal alleen voor jou en mij.

 

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Han Resink (11 oktober 1911 – 4 september 1997)
Han Resink aan de vleugel, Buitenzorg, 1940

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud von Le Fort werd geboren in Minden op 11 oktober 1876. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Gertrud von Le Fort op dit blog.

 

Heimweg zur Kirche

II
Ich möchte mein Haupt eine Stille lang in deinen Schoss legen!

Ich möchte eine Hoffnung lang in deinen Armen rasten!

Aber du bist keine Herberge am Wege, und deine Tore öffnen sich nicht nach aussen:

Keiner, der dich fahren lässt, hat dich erfahren!

Du sprichst zu den Zweifelnden: "Schweiget", und zu den Fragenden: "Kniet nieder!"

Du sprichst zu den Flüchtigen: "Gebt euch preis", und zu den Flügelnden: "Lasst euch fallen!"

An dir wird jede Wanderschaft lahm, und jede Wallfahrt findet an dir nach Hause.

Darum flüchten meine Tage vor dir hin, wie der Windstoss hinflüchtet vor der Stille.

Aber ich weiss, dass ich dir nimmermehr entkomme, denn wahrlich, so wie du verfolgst, kann nur Gott verfolgen!

 

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Gertrud von Le Fort (11 oktober 1876 - 1 november 1971)
Cover

 

 

De Franse schrijver François Mauriac werd op 11 oktober 1885 geboren in Bordeaux. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2010. en eveneens alle tags voor François Mauriac op dit blog.

Uit: Le Sagouin

"Aujourd'hui, les enfants ne viendront pas. Mais l'instituteur a du travail à la mairie. (...) Léone est allée à la boucherie. Ils écoutent la pluie sur les tuiles.(...) Lorsque Léone rentrera , elle li demandera: "A quoi penses tu?"Il répondra. "A rien. Ils n'ont parlé de Guillou que le jour où les corps ont été repêchés contre la roe du moulin. Ce jour là, il a dit une seule fois: "Le petit s'est tué, ou in c'est son père qui..." et Léone a haussé les épaules.: "Penses tu!" Et ois, ils n'ont jamais plus prononcé le nom de Guillou. Roert Bordas entre dans la chambre de Jean Pierre pend ''l'île Mystérieuse'', le livre s'ouvre seul à la même page....mais presque aussitôt il se replia sur lui même. Il s'affaissa à demi t une grosse larme coula sous ses yeux. (...° l'esprit qui couvetait dans cette chaire souffreteuse, ah! que s'eut été merveilleux de l'aider à jaillir. Peut-être était ce pour ce travail que Robert Bordas était venu en ce monde.A l'Ecole Normale, un de leurs maîtres leur apprenait les étymologies: instituteur de ''institutor'', celui qui établit, celui qui instruit, celui qui institue l'humanité dans l'homme, quel beau mot! D'autres Guillou se trouveraient sur sa route peut être. A cause l'enfant qu'il avait laissé mourir il ne refuserait rien de lui même, à ceux qui viendraient vers lui. Mais aucun d'eu ne serait ce petit garçon que monsieur Bordas avait recueilli un soir, et puis l'avait rejeté comme ces chiots perdus que nous ne rechauffons qu'un instant.Il l'avait rendu aux ténèbres qui le garderait à jamais."
(…)

« On ne peut se faire aimer à volonté, on n'est pas libre de plaire ; mais aucune puissance sur la terre ni dans le ciel ne saurait empêcher une femme d'élire un homme et de le choisir pour dieu. Lui-même cela ne le concerne pas, puisque rien ne lui est demandé en échange. Elle est résolue de mettre cette idole au centre de sa vie. Il ne reste rien d'autre à faire que d'élever un hôtel dans son désert et de le consacrer à cette divinité frisée."

 

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François Mauriac (11 oktober 1885 - 1 september 1970)
Cover

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Jean Jouve werd geboren op 11 oktober 1887 in Arras. Zie ook alle tags voor Pierre Jean Jouve op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2008 en ook mijn blog van 11 oktober 2009.

 

Nef

Dans un grand jour de royal bleu, aux langues de feu

De
Pentecôte, aux langues de feu sur les arbres, langues de flammes sur les pierres

Langues de feu gris sur les gris langues de flammes vertes sur les verts

Langues sur les seins de la pierre et langue sur l'immense droite nervée perpendiculaire

Langues des cloches langue blanche

Langues sur les monts construits en assises de construction

Langues aux fines prisons d'air roues géantes sans tournement

langues sur le sol de la mer

Langues sur le promontoire où la fugue a perfection et sur une face inégale plus haute que le firmament

langues de feu de
Pentecôte et sur un géant de l'amour à l'Etoile de la mer

Langues sur l'affouillement du
Temple et sur le doux
Sein de la mère.

Langues de feu sur le nombre pur

Langues de feu sur le bois de grange

Mais langues dans le vert violet le gris jaune et le blanc tout rouge

Langues au million de figures des âmes toujours inspirées

Langues de larmes des ardeurs sur tout le
Peuple d'aventure indiscernable et sacré

Qui souffrit une seule peine au cœur imputrescible des verres

Qui souffrit un seul élan fou par le jet terrible de pierre

Qui souffrit une seule passion à travers les eaux de la terre à partir de ce grand sol plat bleu.

 

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Pierre Jean Jouve (11 oktober 1887 – 8 januari 1976)
Portret door par Claire Bertrand, 1930-1940

 

 

De Russische schrijver Boris Andrejevitsj Pilnjak werd geboren in Oblast Moskou op 11 oktober 1894.Zie ook alle tags voor Boris Pilnjak op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit:A Year Of Their Lives (Vertaald door F. O. Dempsey)

“The dark-green, wind-swept grass grew sweet and succulent in summer.
The sun seemed to shine from out a deep blue ocean of light. The nights were silvery, the sky seemed dissolved into a pale, pellucid mist; sunset and dawn co-mingled, and a white wavering haze crept over the earth. Here life was strong and swift, for it knew that its days were brief.
Marina was installed in Makar's room, and he was transferred to Demid's.
Makar greeted Marina with an inhospitable snarl when he saw her for the first time; then, showing his teeth, he struck her with his paw.
Demid beat him for this behaviour, and he quieted down. Then Marina made friends with him.
Demid went into the woods in the daytime, and Marina was left alone.
She decorated her room in her own fashion, with a crude, somewhat exaggerated, yet graceful, taste. She hung round in symmetrical order the skins and cloth hangings, brightly embroidered with red and blue cocks and reindeers. She placed an image of the God-Mother in the corner; she washed the floor; and her multi-coloured room—smelling as before of the woods--began to resemble a forest-chapel, where the forest folk pray to their gods.
In the pale-greenish twilight of the illimitable night, when only horn-owls cried in the woods and bear-cubs snarled by the river,
Demid went in to Marina. She could not think--her mind moved slowly and awkwardly like a great lumbering animal--she could only feel, and in those warm, voluptuous, star-drenched nights she yielded herself to Demid, desiring to become one with him, his strength, and his passion.
The nights were pale, tremulous, and mysterious. There was a deep, heavy, nocturnal stillness. White spirals of mist drifted along the ground. Night-owls and wood spirits hooted. In the morning was a red blaze of glory as the great orb of day rose from the east into the azure vault of heaven.
The days flew by and summer passed.“

 

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Boris Pilnjak (11 oktober 1894 - 21 april 1938)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Hans Schiebelhuth werd geboren op 11 oktober 1895 in Darmstadt. Zie ook alle tags voor Hans Schiebelhuth op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 enook mijn blog van 11 oktober 2010.

 

Der kleine Kalender

 

März

Zwei Raben flattern nach den Wolkenwänden,
Nordwind fährt wütend wie aus Höllentüren
Chaussee entlang. In weißen Perlenschnüren
Stehn Meilensteine an den harten Ränden.

Bis zu den Horizonten von Basalt
Zieht sich die Straße kahl und endlos weiter.
Vereinzelt nur gewahrt man Wegarbeiter
Baumkrüppelhaft, erfroren, krumm und kalt.

 


April

Die weiße Sonne schickt gebrochne Lanzen
Auf braune Äcker und auf helles Grün.
Im Schutz der Häuser Mandelbäume blühn,
Die weiß und rosa in den Gärten tanzen.

Der Bäume Reihn zu Seiten der Chausseen
Sind schwarz und reiten schnell zum Hintergrund,
Wo Pappeln, kahl von Winterwinden wund,
Wie Bleisoldaten durch die Landschaft gehn.

 

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Hans Schiebelhuth (11 oktober 1895 – 14 januari 1944)
Portret door Carl Gunschmann, 1930

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e oktober ook mijn blog van 11 oktober 2015 deel 2.



Geschreven door Romenu om 16:31 Reageer op dit bericht

Menno Wigman, Jonathan Littell, Ferdinand Bordewijk, Mercè Rodoreda, Harold Pinter, Boeli van Leeuwen, R. K. Narayan, Eugen Egner, Claude Simon

De Nederlandse dichter en vertaler Menno Wigman werd geboren in Beverwijk op 10 oktober 1966. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Menno Wigman op dit blog

 

Oneindig wakker
                    Rühmen, das ists! – Rilke

Mooie dingen, allemaal mooie dingen:
je hand die voor het eerst een kattenvacht streelt,
je moeder die bezorgd je knie verbindt,
zes moegedraafde paarden in de zon,
het onweer waar augustus mee begon,
Diana’s hand die naar je broek afgleed,
haar lichaam waar je blind de weg in vond,
de kleur van een kwatrijn van J.C. Bloem,
Nick Cave die dwars door Paradiso zong,
een woord als moerbei, huisraad, ravelijn,
de vondst van een nog net niet schurftig rijm:—
mooie dingen, allemaal mooie dingen
zoals de treinen waarop ik gezoend heb,
het zachte golven van een dranklokaal,
een meisjeskamer die naar adel geurt,
het wonder dat geen dag zich ooit herhaalt,
o mooie dingen en mijn mond benoemt het
voor ik me met het domme zwart verzoend heb.

 

 

Binnenbrand

Beelden, beelden, zo helder en geheim
dat ik op slag verstijfde - elke boom,
het hele bos keek mee. Ik schrok niet eens,
ik viel meteen twee dijen in toen ik
het vond. Pas later kreeg het een verhaal.

Zoals vandaag. Wie graaft mijn glimlach op?
Wie engelt me het bed in? De meisjes
onder mijn matras, die zijn zo snel,
die bliksemen op mijn bevel hun kleren uit,
die heten niet, die leven niet, die zijn

zo weggelegd. Maar 's avonds zie ik soms
dat bos waar ik mijn eerste boekje vond:
een stronk met dijen, schaamgras, lillend licht,
mijn ogen smeulen en de hemel kleurt.
Die middag als een open wond.

 

 

Tot besluit

Ik ken de droefenis van copyrettes,
van holle mannen met vergeelde kranten,
bebrilde moeders met verhuisberichten,

de geur van briefpapieren, bankafschriften,
belastingformulieren, huurcontracten,
die inkt van niks die zegt dat we bestaan.

En ik zag Vinexwijken, pril en doods,
waar mensen roemloos mensen willen lijken,
de straat haast vlekkeloos een straat nabootst.

Wie kopiëren ze? Wie kopieer
ik zelf? Vader, moeder, wereld, DNA,
daar sta je met je stralend eigen naam,

je hoofd vol snugger afgekeken hoop
op rust, promotie, kroost en bankbiljetten.
En ik, die keffend in mijn canto's woon,

had ik maar iets nieuws, iets nieuws te zeggen.
Licht. Hemel. Liefde. Ziekte. Dood.
Ik ken de droefenis van copyrettes.

 

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Menno Wigman (Beverwijk, 10 oktober 1966)

 

 

De Amerikaanse schrijver Jonathan Littell werd geboren in New York op 10 oktober 1967. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Jonathan Littell op dit blog.

Uit:Syrian Notebooks (Vertaald door Charlotte Mandell)

“Just as we only woke up to the threat of Ebola when the first cases hit Texas and Madrid, shrugging helplessly and even indifferently as long as it was only killing Africans, so did we only finally react to the horror engulfing Syria and then Iraq when images of Western journalists and aid workers, kneeling in orange jumpsuits to have their heads sawed off by some masked British psychopath, were forcefully shoved down our throats, in all the perfection of their sickening mise-en- scène. A year earlier, on August 21, 2013, the Syrian government had shelled rebel Ghouta suburbs of Damascus using sarin, a lethal nerve agent, killing hundreds, perhaps even more than a thousand civilians and blatantly violating every single “red line” set by Western democracies. France (who to its credit always seems to have had a more lucid vision than its partners regarding the perils of an extension of the conflict), was prepared to join an international coalition and engage in punitive airstrikes against key regime bases and facilities, but was forced to stand down when first the UK and then the US, for mostly internal political reasons, backed off and brokered a vague chemical disarmament deal with Russia, granting the regime a new lease of life as the only power in the region technically capable of carrying out such a disarmament, and in the process permitting it to continue mass-murdering its civilians using more conventional weaponry, such as Scud rockets, artillery, and barrels crammed with explosives. Meanwhile, more and more voices were rising, in the West and elsewhere, to suggest that the real peril was not al-Assad and his oppressive regime, but the growing Islamist threat, most violently incarnated by the self-proclaimed “Islamic State in Iraq and Syria,” Da‘esh in its Arabic acronym.
Mani and myself happened to be in Homs, and were able to document what seems to have been the first deliberate sectarian massacre of the conflict, the murder with guns and knives of an entire Sunni family in the Nasihin neighborhood on the afternoon of January 26, 2012. Many more would follow, first of other families, then of entire Sunni communities in the village belt surrounding Homs to the West, in the foothills of the Jabal an-Nusayriyah, the so-called “Alawite mountain” from which the regime continues to draw its main support.”

 

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Jonathan Littell (New York, 10 oktober 1967)

 

 

De Nederlandse schrijver Ferdinand Bordewijk werd geboren op 10 oktober 1884 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Ferdinand Bordewijk op dit blog.

Uit: Knorrende beesten

“Dit was de dag van de beesten, de edelste kweek van den mensch. De gehoorzame beesten, de sterke, de betrouwbare, zachte, de bevallige en geweldige, de schoone beesten van hun geboorte. Zij zouden rennen tegen elkaar over de parade. Het was geen wereldwedren, geen officieele renbaan, er werden geen records gereden, er werd geen classificatie beoogd, er was niet de rompslomp der officials. Het was een locaal tijdverdrijf voor de gasten, een prikkel tot vluchtigen roem voor wie onder henzelf uitkwam. Het was een aanleiding tot ander kansspel dan in de speelzalen. De parade was een vlakke weg zonder buiging van benoorden Rigel tot bij de haven. Zij werd van elf uur af voor alle verkeer gesloten. De gebakende mijl lag bij Regulus, omtrent het midden. De administratie der rennen werd daar gevoerd.
De dag ving onschoon aan, de hitte was weergekeerd, de hemel wit van stoom. De zee schuimde vadsig, de wind liefkoosde hatelijk de aarde. Te twaalf uur dreigde een zware bank zeenevel het spel te verijdelen. De nevel was uiterst koud. De warmtemeter zonk snel. Het werd duister en men zocht in huis beschutting, waar licht werd ontstoken.
Te dertien uur was de bank overgetrokken. Het spel ging door. De wagens waren in groepen gerangschikt, naar het aantal van hun cylinders en naar den aard der carrosserie. Er waren geen eigenlijke renwagens bij en er was geen enkele beroepsrenner. De voorzichtigen voorzagen ongeval. Bij Bobsien begon de dag als gewoonlijk. De kleine wagens waren het eerst gekomen, en de autobussen, en ook vrachtwagens vol volk. Zij hadden lomp getierd over de wegen, naar hun grove natuur, en de voetgangers verschrikt. De pier, van waar men slecht zag, was te negen uur een baan van rumoer. Er kwam reuk van vele lijven, maar men rook het niet. Men was van goeden wil. Men trok de automaten met suikerwerk, met voetbalwedstrijden in klein formaat, met allerlei afleiding. De kruisnetten waren aldoor in trek. Eén ving een visch, handgroot, onder enorme belangstelling. Hij wist niet wat te doen, hij wierp de visch in zee.
Te elf uur mocht niemand meer de pier verlaten. Men lachte om de gevangenschap. Het was hier frisscher dan aan land. Bij het eindcafé overheerschte de geur van bier en koffie de menschenlucht.
De nevelbank bracht overmatige frischheid, maar de stemming bleef. Men had nieuwe grappen in den mist. Vrouwen gilden, al werden ze niet geknepen. Straks was het voorbij. De blijmoedige profetie kwam uit, maar men zag er de rennen slecht.”

 

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Ferdinand Bordewijk (10 oktober 1884 – 28 april 1965)
Cover 

 

 

De Catalaanse schrijfster Mercè Rodoreda werd geboren op 10 oktober 1908 in Barcelona. Zie ook alle tags voor Mercè Rodoreda op dit blog en ook mijn blog van 10 oktober 2010 en ook mijn blog van 10 oktober 2009.

Uit: The Salamander (Vertaald door Martha Tennent)

“After a while, when they saw me coming they would rush inside their houses and lock the doors.  Everywhere I heard a word that began to haunt me, as if it were born from light and darkness or the wind were whistling it.  Witch, witch, witch.  The doors would close and I walked through the streets of a dead village.  When I glimpsed eyes through parted curtains, they were always icy.  One morning I found it difficult to open the front door, a door of old wood split by the sun.  In the center of it, they had hung an ox head with two tender branches wedged in the eyes.  I took it down – it was heavy – and, not knowing what to do with it, left it on the ground.  The twigs began to dry, and as they dried, the head rotted; and where the neck had been severed, it swarmed with milk-colored maggots.
(...)

I woke when it was still dark. Someone beside me was weeping. The smell of night and wind reached me. He had returned. I felt the suffering, and it calmed me. He wept with his face close to my back; the smell of wind and night were in his hair. Against my skin I could feel his burning breath broken by sobs. Another breathing, within my belly, burned me. Every drop of blood gathered together to create flesh. I lay very still, observing the shadows in the corners of the room. Dawn would devour them. I held a monster within me, a footless, handless monster. I thought my belly moved, that hands were forming as I watched, determined to emerge. A bitter, sour taste coursed into my mouth. He wept, and I fell asleep."

 

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Mercè Rodoreda (10 oktober 1908 – 13 april 1983)

 

 

De Britse schrijver Harold Pinter werd geboren op 10 oktober 1930 in Londen. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Harold Pinter op dit blog.

Uit: The Homecoming

“ACT ONE
Evening. LENNY is sitting on the sofa with a newspaper, a pencil in his hand. He wears a dark suit. He makes occasional marks on the back page. MAX comes in, from the direction of the kitchen. He goes to sideboard, opens top drawer, rummages in it, closes it. He wears an old cardigan and a cap, and carries a stick. He walks downstage, stands, looks about the room.
MAX. What have you done with the scissors?
Pause.
I said I'm looking for the scissors. What have you done with them?
Pause.
Did you hear me? I want to cut something out of the paper.
LENNY. I'm reading the paper.
MAX. Not that paper. I haven't even read that paper. I'm talking about last Sunday's paper. I was just having a look at it in the kitchen.
Pause.
Do you hear what I'm saying? I'm talking to you! Where's the scissors?
LENNY (looking up, quietly). Why don't you shut up, you daft prat?
MAX lifts his stick and points it at him.
MAX. Don't you talk to me like that. I'm warning you. He sits in large armchair. There's an advertisement in the paper about flannel vests. Cut price. Navy surplus. I could do with a few of them. Pause. I think I'll have a fag. Give me a fag.
Pause.
I just asked you to give me a cigarette.
Pause.
Look what I'm lumbered with.
He takes a crumpled cigarette from his pocket.
I'm getting old, my word of honour.
He lights it.
You think I wasn't a tearaway? I could have taken care of you, twice over. I'm still strong. You ask your Uncle Sam what I was. But at the same time I always had a kind heart. Always.”

 

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Harold Pinter (10 oktober 1930 – 24 december 2008)
Scene uit een opvoering in Londen, 2012

 

 

De Antilliaanse (Curaçaose) schrijver Willem Cornelis Jacobus (Boeli) van Leeuwen werd geboren op 10 oktober 1922 op Curaçao. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Boeli van Leeuwen op dit blog.

Uit: A Stranger on Earth (Vertaald door Olga E. Roger en Joesph O. Aimone)

« Now the roles reversed: Maria-Teresa became sexually aggressive, whereas Janchi pulled back. Often he went to sleep in the hammock outside and fended off her advances with complaints of a headache or back pain. Roused by immense sexual need, she attacked him violently when he avoided her: merciless with the foul language she had learned from her drunken father, she spat at him until he, in despair, slammed the door shut behind him and would not return that night.
Soon after the birth of Kai she became pregnant again: this time, however, she blossomed during her pregnancy into a beauty she would never again equal. Her skin grew smooth and fresh and her body resembled an urn, round and full and graceful. Her hair got an electric shine, above the drab forehead, and, when she walked by, many a man stopped to look at her beautiful brown eyes.
Her second child was born in a delivery so difficult that the nuns went to pray in the chapel for the safety of mother and child, and the physician reached for his whiskey bottle, cursing. The child lived only a few hours and died at her breast.
She looked, without tears, at the wrinkled face in which the light-blue eyelids ended in a fringe of black eyelashes, and at the purple mouth with tiny air bubbles in the corners of the lips, and she could find no despair in her heart, and no prayer. This son had been received by her in love, and she had named him after her father.
After the childbirth she appeared physically extinguished: it was as if her insides had been burnt and torn. In just a few weeks she became unrecognizable: her neck turned sinewy, and the light in her eyes dulled. Janchi was shocked when she returned home: he realized that life with her would be very difficult from now on. He felt ashamed and guilty, though he didn't know exactly why. The child Kai grew into a rambunctious boy, wild and mobile, who might yet suddenly stare into the distance for long periods of time. As the only child in an inharmonius marriage he was often lonely and at times was either spoiled or unnecessarily severely punished. He was an attractive boy with a somewhat broad little nose, beautiful grey eyes with a delicate eye fold above the long eyelashes and a captivating smile. Dark-blond, straight hair fell along both sides of his forehead, and already as a child he would push the hair back through his fingers in a gesture of habit.“

 

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Boeli van Leeuwen (10 oktober 1922 – 28 november 2007)
Cover Nederlandse uitgave

 

 

De Indiase schrijver Rasipuran Krishnaswami Narayan werd geboren op 10 oktober 1906 in Madras. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2009 en ook mijn blog van 10 oktober 2010 en eveneens alle tags voor R. K. Narayan op dit blog.

Uit:Swami and Friends

“ACT ONE
Evening. LENNY is sitting on the sofa with a newspaper, a pencil in his hand. He wears a dark suit. He makes occasional marks on the back page. MAX comes in, from the direction of the kitchen. He goes to sideboard, opens top drawer, rummages in it, closes it. He wears an old cardigan and a cap, and carries a stick. He walks downstage, stands, looks about the room.
MAX. What have you done with the scissors?
Pause.
I said I'm looking for the scissors. What have you done with them?
Pause.
Did you hear me? I want to cut something out of the paper.
LENNY. I'm reading the paper.
MAX. Not that paper. I haven't even read that paper. I'm talking about last Sunday's paper. I was just having a look at it in the kitchen.
Pause.
Do you hear what I'm saying? I'm talking to you! Where's the scissors?
LENNY (looking up, quietly). Why don't you shut up, you daft prat?
MAX lifts his stick and points it at him.
MAX. Don't you talk to me like that. I'm warning you. He sits in large armchair. There's an advertisement in the paper about flannel vests. Cut price. Navy surplus. I could do with a few of them. Pause. I think I'll have a fag. Give me a fag.
Pause.
I just asked you to give me a cigarette.
Pause.
Look what I'm lumbered with.
He takes a crumpled cigarette from his pocket.
I'm getting old, my word of honour.
He lights it.
You think I wasn't a tearaway? I could have taken care of you, twice over. I'm still strong. You ask your Uncle Sam what I was. But at the same time I always had a kind heart. Always.”

 

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R. K. Narayan (10 oktober 1906 – 13 mei 2001)
Scene uit een toneelbewerking in Chennai, 2009

 

 

De Duitse schrijver, tekenaar en musicus Eugen Egner werd geboren op 10 oktober 1951 in Ingelfingen. Zie ook alle tags voor Eugen Egner op dit blog en ook mijn blog van 10 oktober 2010 en ook mijn blog van 10 oktober 2009.

Uit: Château Schlass

„Ich hatte ziemlich viel Geld mit einer Erfindung verdient (zwei große Pappendeckel, die gegen die morgendliche Sonneneinstrahlung vors Fenster gehängt wurden), so daß ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Urlaubsreise leisten konnte. Weil ich Woche für Woche Unmengen leerer Weinflaschen zum Altglas-Container schleppte, stand für mich fest, daß ich in eine Weingegend fahren würde, und zwar in eine französische. Aber in welche? Ich entschied mich für eine aleatorische Methode, um dieses Problem zu lösen. Als wieder ein Dutzend leerer Flaschen zusammengekommen war, griff ich ohne hinzuschauen einfach eine heraus. Welches Weingut das Etikett auch nennen mochte – dort würde ich meinen Urlaub verbringen. Château Schlass las ich mit Mühe, das
Etikett war über und über mit Kugelschreiber vollgekritzelt. An diese Flasche konnte ich mich überhaupt nicht erinnern, doch das wollte nicht viel heißen. Der Winzer hieß, so weit ich entziffern konnte, Phreno Schlinger, der Ort Saveteville. Ebenda fand ich mich dann nach einer Rolle rückwärts mit sauberen Füßen ein. Mir war schwindlig, und daran sollte sich auch nichts mehr ändern. Direkt auf dem Weingut konnte ich nicht logieren, da Monsieur Schlinger keine Fremdenzimmer vermietete. Im Ort war derzeit nichts frei, doch einen Kilometer außerhalb, auf halbem Wege zum Château Schlass, fand sich etwas in einem Haus, das man nicht allzu schnell betreten durfte, weil man sonst auf der anderen Seite gleich wieder im Freien stand. Jeden Tag ging ich zu Fuß nach Saveteville, um in der Dorfkneipe zu essen und zu trinken. Links vom Weg ins Dorf erstreckte sich, so weit man blicken konnte, das Weingelege. Der Wein wuchs ebenerdig bis an den Straßenrand. Es gab auch einen Baum, der einen baumlangen Schatten warf. Gleich da, wo dieser aufhörte, saß oder lag etwas in den Furchen des Weingeleges, etwas mit langen Ohren. Ich wußte nicht, ob man damit vernünftig reden konnte, aber ich beherrschte sowieso kein Wort Französisch. Deshalb sprachen im Wirtshaus auch alle deutsch. Es wurden im wesentlichen immer dieselben Sätze wiederholt: »Der teure Wein in der affigen Flasche ist dünn«, »Wir haben das Etikett mit unseren Kugelschreibern vollgekritzelt« und »Die ganze Welt fällt runter« – aber allein diese höfliche Geste einem Deutschen gegenüber war doch bemerkenswert. Ganz besonders beliebt bei den Insassen des Etablissements war etwas, das mir ein Fabulierspiel zu sein schien. Es wurde immer wieder gerufen: »Ein Eichhörnchen muß eine Glühbirne auswechseln und dabei ...“

 

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Eugen Egner (Ingelfingen, 10 oktober 1951)

 

 

De Franse schrijver Claude Simon werd geboren op 10 oktober 1913 te Tananarive (Madagaskar) als zoon van een Franse legerofficier. Zie ook alle tags voor Clauder Simon op dit blog en ook mijn blog van 10 oktober 2010 en ook mijn blog van 10 oktober 2009.

Uit: Histoire

“l’une d'elles touchait presque la maison et l'été quand je travaillais tard dans la nuit assis devant la fenêtre ouverte je pouvais la voir ou du moins ses derniers rameaux éclairés par la lampe avec leurs feuilles semblables à des plumes palpitant faiblement sur le fond de ténèbres, les folioles ovales teintées d'un vert cru irréel par la lumière électrique remuant par moments comme des aigrettes comme animées soudain d'un mouvement propre (et derrière on pouvait percevoir se communiquant de proche en proche une mystérieuse et délicate rumeur invisible se propageant dans l'obscur fouillis des branches), comme si l'arbre tout entier se réveillait s'ébrouait se secouait, puis tout s'apaisait et elles reprenaient leur immobilité, les premières que frappaient directement les rayons de l'ampoule se détachant avec précision en avant des rameaux plus lointains de plus en plus faiblement éclairés de moins en moins distincts entrevus puis seulement devinés puis complètement invisibles quoiqu'on pût les sentir nombreux s'entrecroisant se succédant se superposant dans les épaisseurs d'obscurité d'où parvenaient de faibles froissements de faibles cris d'oiseaux endormis tressaillant s'agitant gémissant dans leur sommeil comme si elles se tenaient toujours là, mystérieuses et geignardes, quelque part dans la vaste maison délabrée, avec ses pièces maintenant à demi vides où flottaient non plus les senteurs des eaux de toilette des vieilles dames en visite mais cette violente odeur de moisi de cave ou plutôt de caveau comme si quelque cadavre de quelque bête morte quelque rat coincé sous une lame de parquet ou derrière une plinthe n'en finissait plus de pourrir exhalant ces âcres relents de plâtre effrité de tristesse et de chair momifiée. »

 

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Claude Simon (10 oktober 1913 – 6 juli 2005)
In 1985

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e oktober ook mijn blog van 10 oktober 2015 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

Deutscher Buchpreis 2017 voor Robert Menasse

Deutscher Buchpreis 2017 voor Robert Menasse

De Oostenrijkse schrijver Robert Menasse ontvangt de Duitse Boekprijs 2017 voor de roman "Die Hauptstadt". Dit werd op maandagavond in Frankfurt door de Börsenverein der Deutschen Buchhandels bij de opening van de Frankfurter Buchmesse bekendgemaakt. In de roman staat een hoge EU-ambtenaar voor de taak om het imago van de Commissie te verbeteren. Het feit dat dit uitstekend in Auschwitz moet gebeuren, is een van de vele curieuze wendingen in deze roman, waarin de Brusselse bureaucratie op de korrel wordt genomen. Robert Menasse werd geboren op 21 juni 1954 in Wenen. Zie ook alle tags voor Robert Menasse op dit blog.

Uit: Die Hauptstadt

„Da läuft ein Schwein! David de Vriend sah es, als er ein Fenster des Wohnzimmers öffnete, um noch ein letztes Mal den Blick über den Platz schweifen zu lassen, bevor er dieseWohnung für immer verließ. Er war kein sentimentaler Mensch. Er hatte sechzig Jahre hier gewohnt, sechzig Jahre lang auf diesen Platz geschaut, und jetzt schloss er damit ab. Das war alles. Das war sein Lieblingssatz – wann immer er etwas erzählen, berichten, bezeugen sollte, sagte er zwei oder drei Sätze und dann: »Das war alles.« Dieser Satz war für ihn die einzig legitime Zusammenfassung von jedem Moment oder Abschnitt seines Lebens. Die Umzugsfirma hatte die paar Habseligkeiten abgeholt, die er an die neue Adresse mitnahm.
Habseligkeiten – ein merkwürdiges Wort, das aber keine Wirkung auf ihn hatte. Dann sind die Männer von der Entrümpelungsfirma gekommen, um alles Übrige wegzuschaffen, nicht nur was nicht niet- und nagelfest war, sondern auch die Nieten und Nägel, sie rissen heraus, zerlegten, transportierten ab, bis die Wohnung »besenrein« war, wie man das nannte. De Vriend hatte sich einen Kaffee gemacht, solange der Herd noch da war und seine Espressomaschine da stand, den Männern zugeschaut, darauf achtend, ihnen nicht imWeg zu stehen, noch lange hatte er die leere Kaffeetasse in der Hand gehalten, sie schließlich in einen Müllsack fallen lassen. Dann waren die Männer fort, die Wohnung leer. Besenrein. Das war alles. Noch ein letzter Blick aus dem Fenster. Es gab da unten nichts, was er nicht kannte, und nun musste er ausziehen, weil eine andere Zeit gekommen war – und jetzt sah er … tatsächlich: Da unten war ein Schwein! Mitten in Brüssel, in Sainte-Catherine. Es musste von der Rue de la Braie gekommen sein, lief den Bauzaun vor dem Haus entlang, de Vriend beugte sich aus dem Fenster und sah, wie das Schwein nun rechts an der Ecke zur Rue du VieuxMarché aux Grains, einigen Passanten ausweichend, beinahe vor ein Taxi lief.
Kai-Uwe Frigge, von der Notbremsung nach vorn geworfen, fiel in den Sitz zurück. Er verzog das Gesicht. Er kamzu spät. Er war genervt.Was war jetzt wieder los? Er war nicht wirklich zu spät, es war nur so, dass er bei einem Treffen immer Wert darauf legte, zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit da zu sein, vor allem an Regentagen, um sich auf der Toilette noch schnell wieder in Ordnung zu bringen, das regennasse Haar, die beschlagene Brille, bevor die Person kam, mit der er verabredet war –„

 

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Robert Menasse (Wenen, 21 juni 1954)

Geschreven door Romenu om 08:47 Reageer op dit bericht

Liliana Corobca

De Roemeense schrijfster Liliana Corobca werd geboren op 10 oktober 1975, in het dorp Săseni, raion Călărași, Sovjet Socialistische Republiek Moldavië. Zij studeerde in de periode 1992 – 1997 letteren aan de Staatsuniversiteit in Chișinău en promoveerde in 2001 aan de Universiteit van Boekarest tot doctor in de letteren. Zij was wetenschappelijk onderzoekster aan het Instituut voor Geschiedenis en Literaire Theorie "G. Calinescu" in Boekarest (2002-2011). Corobca debuteerde met de roman “Negrissimo” in 2003, die werd bekroond met de Literara Prometheus-prijs voor literaire debuten in Roemenië en met een prijs van de Moldavische Schrijversunie. Haar proefschrift “The Character in de Romanian Inter War Novel” werd in 2003 gepubliceerd door de Universiteit van Boekarest. Haar roman “Un an în Paradis” (“Een jaar in het paradijs”) uit 2005 is vertaald in het Italiaans en het Duits. Haar roman “Kinderland” uit 2013 werd vertaald in het Duits en het Sloveens en was een bestseller op de Bookfest Book Fair 2013 en werd eveneens met prijzen bekroond.. Zij schreef een theatrale monoloog in drie akten: “Censorship for Beginners” (2014) en publiceerde wetenschappelijke publicaties over censuur tijdens de communistische periode. In 2014 vertegenwoordigde zij Roemenië op het Internationaal Literair Festival van Slovenië, het Internationaal Literatuurfestival in Leukerbad en de Frankfurter Buchmesse. In 2015 verscheen de roman “Imperiul fetelor batrine” (“Het rijk van oude meisjes”)

Uit: The Empire of Old Maids (Vertaald door Alistair Ian Blyth)

“There are countless ways of winning yourself a man. Mariana liked Sergiu and kept turning up in his room, cooking for him, letting her hair ripple, strategically unfastening the top two buttons of her dressing gown (the usual attire in our student halls of residence), on the off chance that a glimpse of breast might arouse him. It would be because she needed a deeper basin : we haven’t bought one yet, or : would you happen to have a long handled broom ? And I saw a big frying pan—is that yours or did you borrow it ? I only need it for half an hour. We’ve got a brand new iron : if you need it, I’ll lend you it. Mariana suspected that our neighbour had a girlfriend. She kept a close watch on him and one day, just as Serge, dressed to the nines, was going out of the front door of the hall of residence, Mariana filled a plastic bag with water, to which she had added some chopped dill, and from the window she dropped it on top of his head. The poor lad had to walk ten paces beside the wall of the building. You had to be very skilled to hit a moving target like that. But after a few rehearsals, Mariana had become an expert.
The method was in widespread use as a token of revenge or to prevent somebody reaching their destination. One of the few lads who possessed a suit refused to lend it to anybody, and so his friends lay in wait for him, with plastic bags and basins, to give him a soaking : that would teach him not to be so selfish ! Underhand enemies poured dishwater, but that happened only rarely ; it was more complicated. Soakings were common in the first few months of the university year, when the newly arrived students had not yet learned to avoid the dangerous ten metre stretch. Looking up above, seldom did you see the perpetrator’s face. Once, one lad glimpsed his trusty roommate, went back upstairs and beat him black and blue. It is said that he was joined by some female victims, who had been soaked on various occasions and now had an opportunity to slake their thirst for revenge. It was a real spectacle, according to the girls. The room was narrow and only a few of them were able to get inside. They were meticulously pulling his hair, while the others yelled at him indignantly in the doorway. One of them ripped his shirt : You ruined my dress, you piece of dirt ! You couldn’t just pour water on me like everybody else : you had to pour dishwater with dill and cooking oil ! It was true, water dried, but in their cruelty, the enemies went so far as to ruin your clothes, irreparably. The country was in the middle of an unprecedented economic crisis, people didn’t receive their wages for months on end, and for some it was very hard to cope.”

 

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Liliana Corobca (Săseni, 10 oktober 1975)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Arne Rautenberg

De Duitse schrijver en kunstenaar Arne Rautenberg werd geboren op 10 oktober 1967 in Kiel. Na zijn studie kunstgeschiedenis, Nieuwere Duitse literatuur en folklore aan de Universiteit van Kiel werkt Rautenberg sinds 2000 als schrijver en kunstenaar in zijn geboorteplaats. Hij schrijft poëzie, essays, korte verhalen, romans en levert bijdragen aan diverse tijdschriften; zijn voornaamste literaire werkterrein is de poëzie. Gedichten zijn verschenen in meerdere bundels als ook in tal van bloemlezingen (Reclams boek van de Duitse poëzie, Jaarboek van de Poëzie) en tijdschriften (FAZ, Die Zeit, Akzente). Daarnaast zijn veel van zijn gedichten zijn opgenomen in schoolboeken. Rautenberg werkt op het gebied van de beeldende kunst met collages en groot-lettertype installaties in ruimtes, die zijn getoond op verschillende tentoonstellingen in binnen- en buitenland. Sinds 2006 is hij docent aan de Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

 

die klarheit verrückter sprechpuppen

verrückte sprechpuppe die beim anschalten sagt
du musst mich anschalten
und die beim ausschalten sagt
du musst mich anschalten

ich bewundere die falter die nachts
zu hunderten trotz des harten gewitterregens
um die straßenlaterne flattern

verrückte sprechpuppe die beim anschalten sagt
du musst mich ausschalten
und die beim ausschalten sagt
du musst mich ausschalten

ich verachte die falter die nachts
zu hunderten trotz des harten gewitterregens
um die straßenlaterne flattern

 

wenn zwei riesen renngiraffen

wenn zwei
riesen renngiraffen
gerne mal
nach hinten gaffen
während sie
durch steppen rennen
dabei manchmal
auch noch pennen
wenn sie dann
von beiden seiten
sich auch noch
entgegenreiten
denkt man nur
was wäre wenn
jetzt die langen
hälse - - denn
nah und näher
komm´n sie sich
gleich wird´s rappeln
fürchterlich!
niemand ruft:
halt! stop! verboten!
um gottes willen!!
das gibt nen knoten!!!

 

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Arne Rautenberg (Kiel, 10 oktober 1967)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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