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Berichten van 21 december 2017 tot 22 december 2017

Astrid Lampe, Margit Schreiner, Hugo Loetscher, Jean Racine, Kenneth Rexroth, E. A. Robinson, Felicitas Hoppe, Christoph Keller, Johan Sebastian Welhaven

De Nederlandse dichteres en schrijfster Astrid Lampe werd geboren in Tilburg op 22 december 1955. Zie ook alle tags voor Astrid Lampe op dit blog.

 

Één issue per tissue

één issue per tissue
mijn meester verstopt zich

postbode doe je ronde: is mijn liefde
bij u wel veilig

hij kwam me weer verrassen die hofleverancier
laarzen aan in bed, dát werk, mijn koninginnetje
slaap je wel goed, fluisterde hij
(hij die niet van cliché's hield!)
op zo'n betraand bruggetje
is het goed kusjes plaatsen
denk lammetje lammetje en
temee snokt het lente onder je hemd, ai!
zong ik (dat hij welkom was was zeker)

...u bent los

 

 

Frisse dingen

Frisse dingen kloppend in hoge gebouwen
Rilden de biest door met lange lauwe pijn
'The blues', you said

Een kruid om in je oor te stoppen als je bang bent

Weldra nemen
De saatchi's & sushi's
Weer de overhand en
- na alles wat kelderde -
stijgt die behoefte alleen maar
ergens elders je teint op te doen

als de kogels dan fluiten hoor je swiep
maar schrik niet van je eigen rep.terende
wegwerpkameraadje

kleine gave pijnen sturen
de serie dwarse boertjes
dan linea recta op huis aan

dat thuis waar men massaal overging
tot de aankoop van een winterjas

 

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Astrid Lampe (Tilburg, 22 december 1955)

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Margit Schreiner werd geboren op 22 december 1953 in Linz. Zie ook alle tags voor Margit Schreiner op dit blog.

Uit: Das menschliche Gleichgewicht

„Sind sie familiär vorbelastet, überhören sie geflissentlich die Warnung des Arztes, dass in nicht allzu weiter Ferne eventuell Alzheimer oder Parkinson droht. Sie ignorieren konsequent jedes Symptom. Sagt man ihnen, dass es schon nicht so schlimm werden wird, fühlen sie sich nicht ernst genommen, pflichtet man ihnen bei, fühlen sie sich bemitleidet. Man kann ihnen grundsätzlich nichts recht machen: Ein Besuch erfolgt nie zur rechten Zeit. Sie wollten gerade aufs Amt gehen, ein Mittagsschläfchen halten oder etwas Wichtiges erledigen. Besucht man sie nicht, beklagen sie sich über zunehmende Einsamkeit. Sie pochen im-mer darauf, respektiert zu werden, sie selbst respektie-ren aber niemanden. Und schon gar nicht Menschen mit Tattoos, Ringen in der Nase oder der Zunge und zerrissenen Jeans, I.eute, die auf der Straße mit dem Handy telefonieren oder NtP3-Stöpsel in den Ohren tragen sowie Punks mit großen Hunden. Sie wissen grundsätzlich immer alles besser, sind dabei aber stän-dig unzufrieden: Sie hassen den Lärm und fürchten die Stille.
Bruno und ich waren zwar auch über sechzig, fühlten uns aber noch immer relativ jung, dynamisch, neugie-rig, aufgeschlossen. Die Jugend war für uns keine Be-drohung, sondern eine Bereicherung, von der wir uns neue Impulse erhofften. Der Umgang mit Jüngeren hält uns selbst jünger und flexibler. Dennoch nahmen wir die Mitteilung unserer Kinder, dieses Jahr nicht auf die Insel mitzufahren, sondern eigene Ferienpläne zu ver-folgen, insgeheim erleichtert auf. Keine Lärmbelästi-gungen durch laute Musik, keine Streitereien beim Kochen und vor allem Platz. Wir würden das kleinere der beiden Fischerhäuschen alleine beziehen. Ich würde allein im Geräteschuppen am Fenster mit Ausblick aufs Meer sitzen, täglich eine Stunde oder zwei Stunden in aller Stille konzentriert an meinem Roman schreiben und mich ansonsten erholen. Wir fahren seit mittlerweile sechs Jahren jeden Sep-tember mit unseren Freunden und unseren Kindern auf eine einsame Insel in Kroatien. Es gibt keine Autos auf unserer Insel, keine bewohnten Häuser, keine Bars oder lauten Cales, keine Geschäfte, geschweige denn einen Supermarkt. Es gibt auch keinen Strom, kein Radio und keinen Fernseher. Nicht einmal fließendes Wasser. Die spärliche Beleuchtung nachts wird von einem Windrad erzeugt. Es gibt nur zwei nebeneinanderstehende ehe-malige Fischerhäuser—eins für die befreundete Familie, eins für uns —, viel Meer, viele Felsen, Steine, wenig Bewuchs. In beiden Häusern zieht man in der Küche mit einem Eimer, der an einer Leine befestigt ist, Wasser aus den tief gelegenen Zisternen.“

 

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Margit Schreiner (Linz, 22 december 1953)
Linz

 

 

De Zwitserse schrijver Hugo Loetscher werd geboren op 22 december 1929 in Zürich. Zie ook alle tags voor Hugo Loetscher op dit blog.

Uit:Unterwegs in meinem Brasilien

“Nein, zu erklären gibt es nicht viel. Wie soll man eine Liebe erklären? Aber auch was man nicht erklären kann (oder erklären mag), hat eine Geschichte. Selbst wenn sie nicht dort begann, wo es anfing.
Es fing in Portugal an. Nach der Veröffentlichung meines ersten Romans, Abwässer – Ein Gutachten, hatte ich einen Literaturpreis gewonnen, der mir erlaubte, in einem billigen (oder armen?) Land zu leben. Warum Portugal? Mag sein, dass es mit der Vorliebe für Übersehenes zusammenhängt. Ein Land im Rücken Spaniens, das seinerseits hinter den Pyrenäen lag. Der Zufallsentscheid wurde belohnt: Ich habe Lissabon als eine der schönen Städte Europas und die Portugiesen als liebenswertes Volk erlebt. Ein Portugal, das ein europäisches Winkeldasein führte, wo aber mit Selbstverständlichkeit von Luanda, Macau oder Goa gesprochen wurde. Provinzialität und Weltoffenheit, der Schweizer in mir fühlte sich angesprochen.
Über dieses Portugal herrschte Salazar, der mir die Liebe zu seinem Land verdarb. Ein Diktator, der bei uns kaum ernst genommen wurde. Dieses Portugal wählte ich als Filmthema. Das schweizerische Fernsehen war damit einverstanden.
Aber eine Stunde vor Ausstrahlung wurde der Film {8}abgesetzt. Ach Herr Salazar war eine »politische Elegie«. Am Schluss als Großaufnahme die Knochenwand im Gebeinhaus von Évora: »Hier herrscht die totale Demokratie. Aber man könnte mit ihr vorher beginnen.« Die Absetzung des Films weitete sich aus zu einem Skandal, von dem ein junger Autor nur träumen kann.
Der Text fand später Eingang ins Gratisbuch. Der Film selber ging verloren, als das Fernsehen nach Zürich-Oerlikon umzog. Er fand auch keine Aufnahme in die (gedruckte) Filmgeschichte. Es war, wie mich ein Herausgeber belehrte, ein 16-Millimeter-Film und nicht ein 36er. Ich habe mich in diesem Land immer wieder um Millimeter verrechnet.“

 

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Hugo Loetscher (22 december 1929 – 18 augustus 2009)

 

 

De Franse dichter en schrijver Jean Racine werd geboren op 22 december 1639 in La Ferté-Milon. Zie ook alle tags voor Jean Racine op dit blog.

 

Le jeudi à Vêpres

Seigneur, tant d'animaux par toi des eaux fécondes
Sont produits à ton choix,
Que leur nombre infini peuple ou les mers profondes
Ou les airs, ou les bois.

Ceux-là sont humectés des flots que la mer roule,
Ceux-ci de l'eau des Cieux,
Et de la même source ainsi sortis en foule
Occupent divers lieux.

Fais, ô Dieu tout-puissant, fais que tous les fidèles
À ta grâce soumis,
Ne retombent jamais dans les chaînes cruelles
De leurs fiers ennemis.

Que par toi soutenus, le joug pesant des vices
Ne les accable pas ;
Qu'un orgueil téméraire en d'affreux précipices
N'engage point leurs pas.

Règne, ô Père éternel, Fils, sagesse incréée,
Esprit saint, Dieu de paix,
Qui fais changer des temps l'inconstante durée,
Et ne changes jamais.

 

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Jean Racine (22 december 1639 - Parijs, 21 april 1699)
Standbeeld van de jonge Racine in La Ferté-Milon

 

  

De Amerikaanse dichter Kenneth Rexroth werd geboren in South Bend (Indiana) op 22 december 1905. Zie ook alle tags voor Kenneth Rexroth op dit blog.

 

Proust’s Madeleine

Somebody has given my
Baby daughter a box of
Old poker chips to play with.
Today she hands me one while
I am sitting with my tired
Brain at my desk. It is red.
On it is a picture of
An elk’s head and the letters
B.P.O.E.—a chip from
A small town Elks’ Club. I flip
It idly in the air and
Catch it and do a coin trick
To amuse my little girl.
Suddenly everything slips aside.
I see my father
Doing the very same thing,
Whistling “Beautiful Dreamer,”
His breath smelling richly
Of whiskey and cigars. I can
Hear him coming home drunk
From the Elks’ Club in Elkhart
Indiana, bumping the
Chairs in the dark. I can see
Him dying of cirrhosis
Of the liver and stomach
Ulcers and pneumonia,
Or, as he said on his deathbed, of
Crooked cards and straight whiskey,
Slow horses and fast women.

 

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Kenneth Rexroth (22 december 1905 – 6 juni 1982)
South Bend, Indiana

 

 

De Amerikaanse dichter Edwin Arlington Robinson werd geboren op 22 december 1869 in Head Tide, Maine. Zie ook alle tags voor E. A. Robinson op dit blog en ook alle tags voor Edwin Robonson.

 

Credo

I cannot find my way: there is no star
In all the shrouded heavens anywhere;
And there is not a whisper in the air
Of any living voice but one so far
That I can hear it only as a bar
Of lost, imperial music, played when fair
And angel fingers wove, and unaware,
Dead leaves to garlands where no roses are.

No, there is not a glimmer, nor a call,
For one that welcomes, welcomes when he fears,
The black and awful chaos of the night;
For through it all--above, beyond it all--
I know the far sent message of the years,
I feel the coming glory of the light.

 

 

A Happy Man

When these graven lines you see,
Traveller, do not pity me;
Though I be among the dead,
Let no mournful word be said.

Children that I leave behind,
And their children, all were kind;
Near to them and to my wife,
I was happy all my life.

My three sons I married right,
And their sons I rocked at night;
Death nor sorrow never brought
Cause for one unhappy thought.

Now, and with no need of tears,
Here they leave me, full of years,--
Leave me to my quiet rest
In the region of the blest.

 


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E. A. Robinson (22 december 1869 – 6 april 1935)
Cover

 

 

De Duitse schrijfster Felicitas Hoppe werd geboren op 22 december 1960 in Hameln. Zie ook alle tags voor Felicitas Hoppe op dit blog.

Uit: Hoppe

„Hoppe selbst, eine ausgewiesene Meisterin praktischen Packens, wusste genau, was sich in ihrem Buckel befand, und machte auch nie ein Geheimnis daraus: »Taktstock, Schläger, Lippenstift.« Und, so ist man versucht zu ergänzen, vier deutsche Geschwister, die das Einzelkind auf seinen Schiffsreisen erfand und denen sie mit einer bis heute unveröffentlichten Erzählung (Fünf zur See) ein eigensinniges Denkmal gesetzt hat: »Wir liebten uns, weil wir uns nicht ausweichen konnten, weil wir darauf angewiesen waren, einander ständig zu unterhalten. Das Wetter war schlecht, die Mannschaften rau, das Essen miserabel, die Kapitäne Analphabeten. Abends saßen wir in unserer Kabine, ich seekrank, sie aufrecht und unanfechtbar. Gegen das Wetter hielten wir uns an Erinnerungen fest, wobei sie mehr Halt bewiesen als ich. Im Gegensatz zu mir waren sie seetauglich und unanfechtbar."
Während der Vater Listen und Abrechnungen schreibt, widmet sich Felicitas ganz der Erfindung ihrer vier Geschwister, um sich die Zeit an Bord zu vertreiben und um ein für alle Mal in der Mitte zu sein, denn »die Erstenwerden die Letzten sein und die Letzten die Ersten«. Warm ist es folglich nur in der Mitte, »erzogen, beschützt und verteidigt von oben, geliebt und verstanden von unten«. Es sind Fünf zur See, die das Werk des Einzelkindes von Anfang an unterirdisch bevölkern. Je länger Hoppe schreibt, umso mehr gewinnen die Geschwister Gestalt, gleich in welchem Kostüm Hoppe sie auftreten lässt.“

 

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Felicitas Hoppe (Hameln, 22 december 1960)
Hameln in kerstsfeer

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Keller werd geboren op 22 december 1963 in St. Gallen. Zie ook alle tags voor Christoph Keller op dit blog.

Uit: A second story

„He needed the money Pentagrass offered him for modeling, if that was what you wanted to call it: putting on dirty jeans, an unwashed undershirt, a silly wig and a surprised look. People stayed away from the restaurant in Grimma, where he worked as a waiter, and more and more often, when Johan arrived for work, he found the door shut and a Closed sign on it. He had taken the afternoon off, without asking the restaurant owner. Eventually, Robert would let him go anyway, with the economy what it was. Johan stopped. He leant the shovel against the closest tree, next to the pile of soil, heavy with last night’s rain. He felt exhausted. He looked up. Above him nothing but an auspicious canopy of leaves. Good, Pentagrass thought. Johan had come early. >He had brought the rusty green Wartburg he wanted in his painting, and he had parked it exactly where he had told him. He had built the makeshift tent out of the sticks and the dustsheets Pentagrass had provided him with, and he had even started to shovel. Now that Pentagrass had arrived with the rest of the equipment and with Marie, the model for the angel, Johan had put the shovel aside and assumed his pose. “Just look surprised, Johan” Pentagrass said, stepped out of the clearing, where he was part of the wood, and looked at the scene through the lens of his camera. It was understood that they wouldn’t acknowledge each other during the process of setting the scene for the painting. It was the essence of the painting. It was the only way painter and model could get lost in the painting. W353. Mysterious as ciphers, as clouds, crucial as the right light, a part of the license plate of the pickup was visible between Johan’s legs. Behind Johan, there was now a stable, the pregnant sky.
The trees looked fresh as though they had just been planted. All sorts of peaceful sounds could be heard, the rustling of leaves, the rapping of a woodpecker, the fluttering of wings. Pentagrass’s previous work, The Ritual, had also originated in the clearing. Here, months ago, collecting mushrooms, he had found the giant root that, half-freed from the earth, had become the centerpiece of the painting.”

 

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Christoph Keller (St. Gallen, 22 december 1963)

 

 

De Noorse dichter en criticus Johan Sebastian Welhaven werd op 22 december 1807 in Bergen geboren. Zie ook alle tags voor Johan Sebastian Welhaven op dit blog.

 

The Wild Hunt (Fragment)

With the beer working in your lodge
Awaking the heathen Yule-tradition...
And fire from the fireplace shines
on swinging knives and crazy eyes,
Then a sudden shiver goes through the party,
Then sound the nightly black riders' clamor...
Then the walls crack and the glasses dance;
the Armies of Asgard surround the building!

There was a wedding at Oevre Flage
Three holy Yule-days to the end.
Among the maids there were none like the bride
And no rival to the groom among men.
There was a glow to the shining hall
from set tables and expensive metal,
There was a treasure, the rumor says,
Of copper on walls and silver on tables.

And merrily sounded the drums and fiddles
as the groom was steadily dancing
leading his bride among young men and women -
Then the Halling-dance easily rumbled!
To the Dancer's forceful moves and jumps
the Maiden would swing like a pendulum,
Then floated the noise and the music together
And the hall would thunder from vigor and delight.

 

Vertaald door Liv Wenger

 

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Johan Sebastian Welhaven (22 december 1807 – 21 oktober 1873)
Standbeeld in Oslo

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e december ook mijn blog van 22 december 2013 deel 1 en eveneens deel 2.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 22 december 2008 en eveneens mijn blog van 22 december 2007 en mijn blog van 22 december 2006.

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Heinrich Böll, Ivan Blatný, Garmt Stuiveling, Ludwig Hölty, Rebecca West, Uwe Dick

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook alle tags voor Ted van Lieshout op dit blog.

 

Gespuis

Ik zou niet willen denken aan de dood.
Maar met elke stap die ik zet vermorzel
ik diertjes die ik niet zie of herken.

Ik moet ook leven met Karel die wormen
de kop afbijt en Daan die spinnen minder
dan acht poten gunt en ik geef toe:

ik kluif het laatste stukje kip van bot.
Kan ik nog dieper vallen? Kan er niet
een kikker komen die ik dapper kus?

 

 

Een kind kun je niet vasthouden

I
Zeg mam, er is een man buiten en ook binnen
die geen snoepjes heeft, maar me aandacht
geeft en woorden zonder een spoor van straf.

Hoe kan ik weigeren? Een vreemde haast
die ongedwongen - familie is gewoonte -
mij omarmt en aait en bestaat alleen voor mij.

Jou moet ik delen. Ik ben geen kind of slaaf
meer, maar iemand met een eigen naam,
zonder dat ik het gras moet maaien voor eten.

 

II
Nog steeds weet ik zijn voornaam niet,
alleen de eerste letter. En zelfs toen hij
geen vreemde was bleef hij gewoon meneer.

En achter de gordijnen was ons groot geheim.
Ik wilde wel aan iedereen verklappen
hoe bijzonder ik was en mooi en meer.

Maar de schaamte hè, de schuld,
de schande van onze namen
op de schutting en in geheimschrift.

Een nieuwe school, andere klasgenoten;
ik wilde er bij horen en sloeg
de deuren zonder afscheid dicht.

Daar heb ik spijt van achteraf, maar
uit heimwee zijn naam noemen is ongepast
en om die reden doorgekrast.

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook alle tags voor Rolf Lappert op dit blog.

Uit: Nach Hause schwimmen

“Sie fuhren nach Glinsk, wo es einen Mann gab, der mit seinen Eseln sprach, nach Carrowkeel, das bekannt war für seine Bäckerei, nach Lehardan, wo es in einem Kirmeszelt ein Puppentheater gab, nach Gortaway, um den Segelbooten im River Swilly zuzusehen, und in die zahllosen anderen Ortschaften der Region, die ähnlich Spektakuläres zu bieten hatten. Einmal fuhren sie früh am Morgen los und waren am Nachmittag in Sligo, wo sie Orlas inzwischen geschiedene Schwester Deirdre trafen. Die Frauen weinten vor Freude, während Wilbur mit so viel Schokolade und Eis gefüttert wurde, dass er sich auf dem Heimweg übergab.
Nach den Ausflügen parkte Orla den Wagen in der leerstehenden Scheune von Colm. Eamon wusste weder vom Auto noch von Orlas Führerschein. Manchmal, wenn er in der Küche seinen Tee trank, war sie nahe daran gewesen, ihm alles zu erzählen. Doch dann entschied sie sich immer dagegen und schwieg, hörte seinem Schlürfen zu und hoffte, er würde bald wieder gehen.
Während Wilbur angefangen hatte zu reden, war ihr Mann noch schweigsamer geworden. Er nahm seine Frau und den Jungen kaum noch wahr, und wenn er es tat, starrte er die beiden an, als suche er in seinem verwirrten Kopf nach Gründen für ihr Dasein, Hinweisen auf ihre Herkunft, ihre Namen. Nicht einmal mehr die Zeitung las er, weder ein- noch zweimal am Tag. Trotzdem brachte der Postbote sie jeden Tag, und Orla suchte darin nach Meldungen, die sie Wilbur später vorlesen würde. Zum Beispiel die Geschichte vom Mastbullen, der in Leeds dem Schlachter davongerannt war, halb Yorkshire durchquerte und jetzt im Garten einer Familie lebte, die sich seiner erbarmt hatte. Vom alten Mann in Italien, der vergaß, wo er die Keksdose mit dem Ersparten vergraben hatte, wochenlang den Garten umpflügte und einen Goldschatz aus der Römerzeit fand. Oder von dem kleinen Jungen in Kilkenny, der sich, müde vom Spielen, auf die Rückbank eines Autowracks gelegt hatte und nur gerettet wurde, weil ein Blitzschlag die Schrottpresse lahmlegte.
Als Wilbur fünf Jahre alt wurde, zog Orla endgültig in sein Zimmer.
Jede Nacht faltete sie die Wolldecke einmal zusammen und legte sich neben Wilburs Bett auf den Teppich. Weil sie am Morgen sowieso als erste wach war und in der Küche das Frühstück vorbereitete, merkte Eamon nichts von ihrer allnächtlichen Abwesenheit. Orla bezweifelte,
dass er sie in seinen von Träumen beherrschten Nächten überhaupt noch wahrgenommen hatte, und nach einer Weile wusste sie mit Sicherheit, dass er sie nicht vermisste.“

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook alle tags voor Thomas Hürlimann op dit blog.

Uit:Flug durch Zürich

“Zürich, hinterm Bahnhof1, ein Morgen im Februar. Die junge Frau zeigt in die Luft, weinend, sie haben ihr, sagt sie, die Füsse ausgerissen. Ihr? die Füsse?
Ja, sagt sie schniefend, dort, dort oben, dort fliegt sie, wo, was, ich verstehe kein Wort, bin verkatert, will weiter, bloss weg hier, aber die Frau, mich einholend, packt mich am Ärmel. Sie ist bleich, schmal, fast noch ein Kind. Hilf mir, sagt sie, so hilf mir doch, siehst du, dort stirbt sie, hoch in der Luft.
„Ich riskiere ein Grinsen. Du Arsch, schreit sie, meiner Taube fehlen die Füsse, ohne Füsse kann sie nicht landen, kapiert. Ein Reflex: Meine Hand greift zum Gesäss, kontrolliert das Portemonnaie.
Oder will ich ihr Geld geben, mich loskaufen?
Die Frau sieht plötzlich alt aus, ein keifendes Weib, trotzdem tut sie mir Leid in ihren abgewetzten, löchrig dünnen Jeansklamotten, das T-Shirt voller Rotz, am Hals ein paar Stiche, Schwären3, sie ist alt, ein altes Kind. Hilfst du mir? betteln die grossen, nassen Augen.
Auf der Tramhaltestelle stehen die Jemands in einer Reihe. Jemand beisst die Zähne zusammen, jemand hört hin, jemand sieht weg, jemand trägt
Schlaf im Gesicht, und jemand blickt in den Abgrund seiner Zeitung, jetzt eine Klingel, schrill naht das Tram, pass doch auf, Idiot, meine Nerven.
Meine Nerven! Die Jemands drängen sich zum Pulk4, und der Mann, der die Zeitung gelesen hat, klemmt sich den Abgrund unter den Arm, sauber gefaltet.
Die Kindfrau glotzt vor sich hin, dann zeigt sie ein scheues Lächeln, und dann, als wolle als wolle sie mir eine verbotene Ware verkaufen, tut sich ihre Hand langsam auf. Stoff? Nein, auf ihrem Handteller liegen zwei Vogelfüsse, graudünne Läufe5 mit vier Zehen. Begreifst du jetzt, fragt sie leise, fast flüsternd, glaubst du mir?
Verkehr, es ist kalt, bitterkalt, aber dort oben erscheint nun die Sonne, ein Teich aus Licht, aus Eis, auch der Himmel friert zu. Vielleicht, denke ich, hat sie tatsächlich Recht, verschatte die Augen, suche den Himmel ab, aber meiner ist leer. Ich lüpfe die Achseln. Nichts, sage ich.”

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)

 

 

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook alle tags voor Heinrich Böll op dit blog.

Uit: Haus ohne Hüter 

„Moschee — Rein Orientstand darauf, und sie trank ganz selten einen Schluck Wein und stellte alle Stunden den Ventilator an, um den Rauch aus dem Zimmer zu pumpen. Oft aber war die Mutter weg, oder sie brachte abends Besuch mit, und er wurde dann in Onkel Alberts Zimmer hinübergetragen und stellte sich schlafend.
Er haßte Besuch, obwohl er gern in Onkel Alberts Zimmer schlief. Es wurde so spät, wenn Besuch da war: zwei Uhr, drei Uhr, vier Uhr nachts, oft wurde es fünf, und Onkel Albert verschlief sich dann morgens, und es war niemand da, der mit ihm frühstückte, bevor er zur Schule mußte: Glum und Bolda waren dann schon weg, die Mutter schlief immer bis zehn, und die Großmutter stand nie vor elf auf.
Obwohl er sich immer vornahm, wach zu bleiben, schlief er meistens wieder ein, kurz nachdem der Ventilator ausgeschaltet worden war. Aber wenn die Mutter lange las, wurde er ein zweites, ein drittes Mal wach, besonders, wenn Glum vergessen hatte, den Ventilator zu ölen: dann kreischte er bei den ersten Umdrehungen, krakelte sich mit langsamen Bewegungen in Geschwindigkeiten hinauf, wo er glatter und ohne Geräusch lief, aber von den ersten kreischenden Umdrehungen wurde er sofort wach und sah die Mutter so liegen, wie er sie beim ersten Male gesehen hatte: mit aufgestütztem Arm lag sie da und las, die Zigarette in der linken Hand, und der Wein im Glas war nicht weniger geworden. Manchmal las die Mutter auch in der Bibel, oder er sah das kleine, in braunes Leder gebundene Gebetbuch in ihrer Hand, und aus Gründen, die ihm nicht klar wurden, schämte er sich dann, versuchte einzuschlafen oder hustete, um sich bemerkbar zu machen. Dann war es spät, und alle im Hause schliefen. Die Mutter sprang sofort auf, wenn er hustete, und kam an sein Bett. Sie legte die Hand auf seine Stirn, küßte ihn auf die Wange und fragte leise: »Dir fehlt doch nichts, mein Kleiner?"

 

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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)
Keulen in kerstsfeer

 

 

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook alle tags voor Ivan Blatnýop dit blog. Zie ook alle tags voor Ivan Blatný op dit blog

 

Die Zigarette

                                                      Für Klement Bochořák

Ist die Arbeit getan und man zündet sich eine Zigarette an,
durchzieht ein erleichterndes leichtes Lachen die Glieder.
Ein erleichterndes leichtes Lachen, und vom Raucher erhält die Welt
das Bekenntnis guter Minuten, eines guten Schicksals geschenkt.

Gesumme von Bahnhöfen und Telegrafendrähten,
schick mich noch einmal dorthin, wo Halas zu rauchen pflegte,
schick Grüße von mir nach Kunštát zu den Březinas,
auf den flachen Annaberg, nicht weit weg davon, ganz nah.

Ich hauchte den blauen Rauch aus und der blaue Rauch zieht
in euer Pisárky. Ich glaube im Wald zu sein
und kehre mit der Brünner Tramway wieder heim.

Wir fahren in die Remise und vorbei am Messegelände,
wo hinten hinter dem Turm ein Fußballplatz ist,
wir fahren zum Friedhof und Mädchen winken.

 

Vertaald door Christa Rothmeier

 

 

Sheery

The curtain rises and we see the scenery
the decor
panoramic view of the snow-bound highlands in the back-ground
a cloud like a grand piano
red jam and yellow jam
the white ellbows of Tiffi
a green pound
don't cry for me Argentina
niekto
fortunátova kápě.
The Theatre Royal in Norwich playing Twelvth Night.
Real Madrid.

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)
Brno, kerstmarkt

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook alle tags voor Garmt Stuiveling op dit blog.

Uit: Geen penning, geen pen

“De dag dat Vondel een baantje kreeg aan de Bank van Lening, 31 januari 1658, verdient beter dan een sentimentele gedachtenis: het is onze vroegste datum van overheidszorg voor een schrijver in nood. Zolang de kousenhandel floreerde, tijdens het leven van Vondels vrouw, lag dáár de economische grondslag van zijn schrijverschap. Hooft was Drost van Muiden en bovendien gefortuneerd; Cats was Raadpensionaris, Luiken etser, Feith burgemeester van Zwolle, Potgieter koopman, Beets predikant. Het schijnt een Nederlandse traditie, het schrijverschap te zien en te ervaren als een nobele vrijetijdsbesteding. Reeds nu rijst de vraag, of de twintigste eeuw verplicht is de voorgaande eeuwen slaafs te kopiëren. Maar bovendien is dit algemeen verspreide beeld van de Nederlandse schrijver gezichtsbedrog.
Poot, de boer-dichter, is beroepsschrijver geworden, Langendijk eveneens, Wolff en Deken hebben in later jaren getracht van romans en vertalingen te leven; Bilderdijk is na zijn eerste advocatenjaren uitsluitend dichter geweest, en werd door koning Lodewijk - aan wie Nederland het Rijksmuseum en de Koninklijke Akademie te danken heeft! - gesteund met een jaargeld van f 6000, in toenmalig geld. Mevrouw Bosboom moest, vóór haar huwelijk, grotendeels van haar geschriften bestaan; Multatuli heeft het met de moed der wanhoop geprobeerd; Kloos, Van Deyssel, Couperus, Van Schendel, Adama van Scheltema, Marsman, Achterberg hebben geen andere functies gehad dan het schrijverschap, en de tekorten in hun inkomsten zijn soms door eigen kapitaal, soms door betaalde arbeid van hun vrouw, vaker door giften van vrienden en bewonderaars, ten slotte ook door enige overheidsgelden en voorts door onbeperkt schulden-maken aangevuld.
Het schrijverschap als levenstaak is in Nederland ten minste een paar eeuwen oud. Maar het heeft tot nu toe de economische grondslag gemist, zonder welke geen enkel beroep denkbaar is.
De schrijver is een creatief begaafde, hij brengt een waarde voort, hij schept iets. Maar zijn produkt is niet zo maar leverbaar aan wie het zou willen lezen. De schilder verkoopt zijn doek, zijn aquarel; maar de schrijver heeft geen rechtstreekse relatie met de lezer, die toch de eigenlijke consument is van zijn geschrift. Het verhaal, de roman, de bundel gedichten, het essay wordt niet in handschrift, als unicum, verhandeld; dat gebeurt soms postuum, als de auteur er niets meer aan heeft.”

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985) 

 

 

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook alle tags voor Ludwig Hölty op dit blog.

 

Seligkeit

Freuden sonder Zahl
Blühn im Himmelssaal
Engeln und Verklärten,
Wie die Väter lehrten.
O da möcht ich sein
Und mich ewig freun!

Jedem lächelt traut
Eine Himmelsbraut;
Harf und Psalter klinget,
Und man tanzt und singet.
O da möcht ich sein
Und mich ewig freun!

Lieber bleib ich hier,
Lächelt Laura mir
Einen Blick, der saget,
Daß ich ausgeklaget.
Selig dann mit ihr,
Bleib ich ewig hier!

 

 

Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte...

Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte,
Streut auf die Wildnis Tanz und Spiel;
Enthüllet uns der Gottheit leise Tritte,
Gibt uns des Himmels Vorgefühl.

 

Blumenlied

Es ist ein halbes Himmelreich,
Wenn, Paradiesesblumen gleich,
Aus Klee die Blumen dringen;
Und wenn die Vögel silberhell
Im Garten hier, und dort am Quell,
Auf Blütenbäumen singen.

Doch holder blüht ein edles Weib,
Von Seele gut und schön von Leib,
In frischer Jugendblüte.
Wir lassen alle Blumen stehn,
Das liebe Weibchen anzusehn
Und freun uns ihrer Güte.

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)
Portret doorFriedrich Adolf Sötebier uit 1961 aan het monument uit 1901, St.-Nikolai-Friedhof, Hannover.

 

 

De Britse schrijfster Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook alle tags voor Ribecca West op dit blog. Zie ook alle tags voor Rebecca West op dit blog.

Uit: The Return of the Soldier

“I tried to build about me such a little globe of ease as always ensphered her, and thought of all that remained good in our lives though Chris was gone. I was sure that we were preserved from the reproach of luxury, because we had made a fine place for Chris, one little part of the world that was, so far as surfaces could make it so, good enough for his amazing goodness.
Here we had nourished that surpassing amiability which was so habitual that one took it as one of his physical characteristics, and regarded any lapse into bad temper as a calamity as startling as the breaking of a leg; here we had made happiness inevitable for him. I could shut my eyes and think of innumerable proofs of how well we had succeeded, for there never was so visibly contented a man. And I recalled all that he did one morning just a year ago when he went to the front.
First he had sat in the morning-room and talked and stared out on the lawns that already had the desolation of an empty stage, although he had not yet gone; then broke off suddenly and went about the house, looking into many rooms. He went to the stables and looked at the horses and had the dogs brought out; he refrained from touching them or speaking to them, as though he felt himself already infected with the squalour of war and did not want to contaminate their bright physical well-being. Then he went to the edge of the wood and stood staring down into the clumps of dark-leaved rhododendrons and the yellow tangle of last year's bracken and the cold winter black of the trees. (From this very window I had spied on him.) Then he moved broodingly back to the house to be with his wife until the moment of his going, when Kitty and I stood on the steps to see him motor off to Waterloo. He kissed us both. As he bent over me I noticed once again how his hair was of two colours, brown and gold. Then he got into the car, put on his Tommy air, and said: "So long! I'll write you from Berlin!" and as he spoke his head dropped back, and he set a hard stare on the house. That meant, I knew, that he loved the life he had lived with us and desired to carry with him to the dreary place of death and dirt the complete memory of everything about his home, on which his mind could brush when things were at their worst, as a man might finger an amulet through his shirt. This house, this life with us, was the core of his heart.”

 

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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook alle tags voor Uwe Dick op dit blog.

 

Szenenwechsel

Der Schattenkönig naht.
Sein Szepter schwarz, die Pappel.

Kurztagetouristen
fliehen in den Bus.

Fort schnorrt er. Kulisse
wird wieder Landschaft.

 

 

Das Ding als Geschehen

Bei meinem Eintritt
halten die Mäuse inne.

Der Klopfkäfer
bricht seine Zählwerke ab.

Doch die Stille trügt:
Nichts hält den Gang der Dinge.

Der Tisch weint Heliadentränen.
Und Tauwind hölt den Biberstein.
Der Augfalter,
starr auf kalter Wand,
wird seinen letzten Tanz beginnen,
sobald ihn mein Kanonenofen weckt.

Und ehe noch
der unsichtbare Ast, auf dem ich sitze,
ein Gedichtblatt trägt,
pickt wieder
im Gebein der Dinge,
im Trohenholz
die Totenuhr.

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e december ook mijn blog van 21 december 2014 deel 2 en eveneens deel 3.

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 21 december 2008 en eveneens mijn blog van 21 december 2008 deel 2 en ook mijn blog van 21 december 2007 en mijn mijn blog van 21 december 2006.

Geschreven door Romenu om 18:14 Reageer op dit bericht

Aloys Blumauer

De Oostenrijkse dichter en schrijver Aloys Blumauer werd geboren op 21 december 1755 in Steyr. Blumauer trad na zijn eindexamen gymnasium in 1772 in bij de Jezuïetenorde, maar keerde, toen deze ontbonden werd in 1773 terug in de seculiere staat, Hij kwam terecht in Wenen en vond daar aansluiting bij kringen, die de hervormingen van Jozef II journalistiek ondersteunden. Blumauer kreeg een baan als censor in een censuurinstelling en nam in 1793 de Gräffersche boekhandel over. In de periode 1781-1794 gaf hij de "Wiener Musenalmanach" uit (samen met Franz von Ratschky). Hij was een van de karakteristieke figuren van de Weense Verlichting. Op 24 mei 1782 werd hij opgenomen in de vrijmetselaarsloge “Wahre Eintracht" en op 18 oktober tot meester verheven. In 1785 publiceerde hij het "Journal für Freimaurer". Blumauer literaire activiteit was zeer veelzijdig (poëzie, liefdes- en drinkliederen, ridderspelen), maar Blumauer was ook polemist, satiricus, parodist en journalist; Hij is vooral bekend om zijn fragmentarische werk “Die travestierte Aeneis” van Vergilius. Het meest waardevolle werk dat Blumauer heeft gedaan zijn de door hem als boekhandelaar regelmatig gepubliceerde lijsten van boeken, die kunnen worden omschreven als meesterwerken van de bibliografie. Zijn “Verzamelde werken" (acht delen) verschenen na zijn dood.

 

Liebeserklärung eines Kraftgenies

Ha, wie rudert meine ganze Seele
Nun in der Empfindung Ozean?
Laute Seufzer sprengen mir die Kehle,
Die man auf zehn Meilen hören kann.

Gleich Kanonenkugeln rollen Thränen
Aus den beiden Augenmösern mir:
Erd' und Himmel bebt bei meinem Stöhnen,
Und ich brülle schluchzend – wie ein Stier.

Wetterstürme der Empfindung treiben
Mich oft-, west- und süd- und nordenwärts:
Meine Seele hat in mir kein Bleiben,
Und es blitzt und donnert mir das Herz.

Ach! ich muß, ich muß im Sturm versinken!
Rette mich, großmüth'ge Seele, doch!
Ich beginne schon den Tod zu trinken,
Sieh, mein Lebensnachen hat ein Loch!

 

 

Die Sehnsuchtsthräne

Bänglich wird mir, und der Minne
Leiden wachen auf in mir; –
Rinne, warmes Thränchen, rinne,
Sieh, noch viele folgen dir.

Warum weilet ihr so lange
An den Augenwimpern mir?
Ist euch zu versiegen bange,
Ach, nicht abgeküßt von ihr?

Rinnet immer, holde Kinder
Meiner Sehnsucht, rinnt herab!
Ach, sonst fließt ihr einst, noch minder
Kußgewärtig auf ihr Grab!

 

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Aloys Blumauer (21 december 1755 – 16 maart 1798)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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